Ihre Meinung zu: Raketentest in Nordkorea: Trump glaubt weiter an Atom-Deal

4. Mai 2019 - 18:07 Uhr

Trotz neuer angeblicher Raketentests in Nordkorea reagiert US-Präsident Trump gelassen. Er sei sich sicher, dass es weiterhin einen Atom-Deal geben werde. Die südkoreanische Regierung hingegen ist "sehr besorgt".

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Kommentare

Trump glaubt weiter ....

vielleicht ist es erstmal Zeit für einen Kartoffeldeal...

Frage

Das Problem Nordkorea gab es schon vor Trump. Was haben die USA unter Obama getan?

Great America

Ich war schon gespannt, wie Trump zum Versprechen stehen wollte, America wieder großartig zu machen, wo er es doch (von den Arbeitslosenzahlen und dem Aktienmarkt) in nahezu jeder Hinsicht herabgewürdigt und verächtlich gemacht hat. Meine Prognose für seine Lösung?

Einfach lügen!

Im Falle Nordkoreas heißt das: einfach behaupten, es habe eine Deal gegeben, selbst wenn Nordkorea eine Rakete oder Bombe nach der anderen testet.

Seine sehr spezielle Wählerschaft in den USA wird ihn dafür feiern.

Trump

hat sich eben darauf festgelegt, dass die großartigen Gipfel mit dem großartigen Führer Kim zu großartigen Erfolgen für die großartigen USA führen werden.

Was ist das wieder?

"angeblicher"Raketentests
Ist das eine Agenturmeldung, oder in der TS-Redaktion verzapft worden? Das kann man doch nicht als Nachricht durchgehen lassen. Sehr geehrte Redaktion. Ein Anruf bei einer x-beliebigen Bundeswehreinheit, Ministerium oder Potsdam-Geltow hätte es auch getan, hätte Klarheit, auch für unkundige Leser geschaffen.
Waren es "angebliche" Raketen? Projektile? Kurzstreckengeschosse?
"eine Reihe von Kurzstreckenprojektilen", dazu noch der Begriff "Mehrfachraketenwerfer" spricht doch für einen ganz bestimmten Waffentyp! Und der wird der Waffengattung der Artillerie, NICHT den Raketentruppen, zugeordnet. Alles das wäre mit einem Kurzanruf zu erfahren gewesen. So wird der militärisch unwissende Teil der Menschen verdummt, verschreckt, oder was auch immer.

19:28 von karwandler

Trump

hat sich eben darauf festgelegt, dass die großartigen Gipfel mit dem großartigen Führer Kim zu großartigen Erfolgen für die großartigen USA führen werden.
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Aber zwischenzteitlich war er doch auch schon nebensächlich, weil er auch erreicht hatte, das Nord- und Südkorea die Gespräche führten?
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Aber richtig Ihr großartiger Herr Maaß (+sonstige AA-Vorgänger) durften ja noch nicht, da wäre Trump sicher ganz überflüssig gewesen?

20:05 von Anders Kanz

Die Gelassenheit von Trump hätte keiner erwartet-wenn man die Größe beider Länder vergleicht weiß man wsrum. Deshalb werden die nächsten Verhandlungen bestimmt anders als gedacht kommen.

Trump glaubt auch

an den Weihnachtsmann - wenn es ihm nützt ...

Kim hat das Gesetz des

Kim hat das Gesetz des Handelns an sich gerissen. Trump hat ihm die Weltbühne geöffnet - und sein "Freund" nutzt diese Gelegenheit reichlich aus. Es war vernünftig, das Gespräch mit dem Diktator zu suchen. Es war dagegen falsch, ihm auf Augenhöhe zu begegnen und ihn zu hoffieren - insbesondere der Familie des ermordeten Studenten Warmbier muss dies als ein Affront erscheinen. Wahrheit und Lüge, Recht und Unrecht, Feinde und langjährige Verbündete - unter dem amerikanischen Präsidenten sind diese und andere Begriffe austauschbar geworden.

@19:45 von Bernd39

Anscheinend gehören Sie nicht zu dem militärisch wissenden Teil der Menschheit.

Gerade Kursstreckenraketen/-geschosse sind sehr schwierig passgenau zu identifizieren. Raketen haben keinen besonders großen Radarschatten. Geschosse sowieso fast keinen.

Einzige Gewissheit könnten Spionagesatelliten geben, welche den Abschuss oder die Vorbereitungen aufgenommen hätten. Normalerweise geben aber die Staaten mit entsprechenden Kapazitäten solche Daten nicht direkt preis.

Was ein Anruf also bei einer "x-beliebigen Bundeswehreinheit, Ministerium oder Potsdam-Geltow" gebracht hätte sollten Sie vielleicht erklären.

@bernd39, 19:45

Sie halten "Bundeswehreinheit" oder "Ministerium" für unabhängige Quellen?

Aufgabe von Berichterstattung ist es, sachlich und unvoreingenommen zu berichten, und das ist mit der Formulierung ("angebliche Raketentests") vorbildlich gelungen!

@19:56 von Boris.1945

Was hat denn Maaß damit zu tun. Deutschlands Position zu Nordkorea ist ein Verweis auf die 6-Parteien-Gesrpäche, bei denen Deutschland kein Teil ist.

Ansonsten ist die Kritik an Trump völlig berechtigt. Trump hatte verkündet dass er Kim quasi in der Tasche hat.

Das Atomabkommen mit dem Iran hat Trump kurzerhand gekündigt, weil es ja der "schlechteste Deal, vielleicht jemals" war. Aber bei Trumps selbsterklärtem Erfolg mit Nordkorea ist keinerlei Erfolgszeichen zu sehen.

Nordkorea hat acute Hungersnot

Und Kim macht Raketentests !

@20:20 von Adeo60

Ich stimme Ihnen zu. Man muss mit Nordkorea/Kim reden. Denn einen Krieg möchte keiner. Die herangehensweise von Trump ist aber, in meinen Augen wie den von vielen Anderen, verkehrt. Diplomatische Vereinbarungen sind nun mal kein Kaufvertrag.

Trump verkündete nach Singapur, dass er quasi den Bären erlegt hat. Alle haben ihn gefeiert. Und deutlich wird, er hat gar nichts zustande gebracht bisher.

Zu Warmbier möchte ich ergänzen, dass die USA eine Rechnung für die Behandlung von Otto Warmbier von Nordkorea bekommen haben. Wohl 2 Millionen Dollar sind aus US-Kreisen zu hören, welche Nordkorea für die "medizinische Behandlung" in Rechnung stellt.

In Nordkorea haben 10

In Nordkorea haben 10 Millionen zu wenig zu essen. Unter den Bedingungen des Wirtschaftskrieges, aka Sanktionen, kann die Führung dagegen wenig tun. Das nordkoreanische Volk ist eine Geisel.

Trump wird sich nicht bewegen, das ist sein übliches Vorgehen, nicht nur gegen Nordkorea, sondern gegen die gesamte Welt. Kim wird noch deutlicher werden, Raketen mit grösser Reichweite werden fliegen. Der Krieg pocht an die Tür.

Trump macht’s anders...

Trump sagt :

„glaube aber, dass Kim Jong Un sich des "großen wirtschaftlichen Potenzials" Nordkoreas bewusst sei “

Recht hat er.

Der Junge Kim und seine Berater wissen das natürlich auch.
Reichlich Rohstoffe - selbst Uran kommt auf dem Staatsgebiet vor.
Und nebenher eine disziplinierte und gut ausgebildete Arbeiterschaft.

Dennoch hat das Regime ein Ziel, das wichtiger ist als wirtschaftliche Entwicklung :
Den Machterhalt.

Ein Verlust der Macht würde vor dem internationalen Gerichtshof enden.
Denn in den Arbeitslagern sind viele gestorben...

Will man, das die Verhaeltnisse in NK sich ändern, wird man um eine Garantie des Machterhalts nicht herum kommen.

Denn nur so ist Entspannung und wirtschaftliche Entwicklung möglich.

Leider war das, was Trump in Vietnam vorschlug - komplette nukleare Abrüstung als Voraussetzung - Kontraproduktiv.

Denn der Verzicht auf nukleare Bewaffnung ist bei einem unsicheren kantonisten wie Trump eine Einladung zu Erpressung und krieg.

20:34 von Rochhardo

@19:56 von Boris.1945

Was hat denn Maaß damit zu tun. Deutschlands Position zu Nordkorea ist ein Verweis auf die 6-Parteien-Gesrpäche, bei denen Deutschland kein Teil ist.

Ansonsten ist die Kritik an Trump völlig berechtigt. Trump hatte verkündet dass er Kim quasi in der Tasche hat.

Das Atomabkommen mit dem Iran hat Trump kurzerhand gekündigt, weil es ja der "schlechteste Deal, vielleicht jemals" war. Aber bei Trumps selbsterklärtem Erfolg mit Nordkorea ist keinerlei Erfolgszeichen zu sehen.
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*
Quasi hat das Atomprogramm mit dem Iran weniger mit dem Thema zu tun , als die Möglichkeit eines Sozialisten für den Friedensnobelpreis.
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Wie Sie in die Tasche von Trump schauen können bleibt Ihr Geheimnis.
*
Alle anderen Experten sahen doch immer Kim im Vorteil?
*
(Friedensnobelpreis war doch für Guantanomoauflösung)

mal wieder N.-Korea

die Situation muss in Ruhe betrachtet werden...
...
N.-Korea testet einige Kim-Orgeln, andere schwerwiegendere Informationen liegen auf keinem der weltweiten TV-Kanaele oder seitens USA vor...
gibt es ein Problem.?
...
die USA haben eigentlich nur die Aufgabe, unter Beruecksichtigung ihrer eigenen Welt-Zerstoerungspotentiale fuer Frieden zu sorgen und diesen Frieden einzuhalten...
...
und die deutschen MSM Medien sollten die Fuesse still halten...
...
Frieden auf Erden
Bernd Fenske
aus
Bucharest

Trump und Deals

Trump war bisher groß darin, bestehende Abkommen zu kündigen. Klima, Handel, Atomwaffen - alles wird gekündigt.

Da wäre es doch mal eine schöne Abwechslung, wenn der größte Dealmaker aller Zeiten mal ein Abkommen schließen würde.

da haben wir wieder das

dilemma - diesmal repräsentert durch den präsidenten selbst. die US-amerikanischen politiker suhlen sich geradezu in ihrer arroganz und haben jeglichen blick für die realität verloren. das schlimme daran: die immense kriegsmaschinerie, die dahinter steht, befehligt und mit kämpfern ausgerüstet, die ebenfalls fast schon an ihrer arroganz ersticken, bzw. jeden noch so sinnlosen befehl ausführen werden, ohne auch nur eine sekunde darüber nachzudenken, ob das nun rechtens ist oder nicht.

man kann von Kim, bzw. den nordkoreanern, halten, was man mag (ich finde da auch nur wenig bis kaum positives), aber eines muss man ihm/ihnen lassen: die einzige nation auf diesem planeten, weit vor RU und China, die den USA ganz gewaltig an den karren fahren, weil sie nicht einknicken vor diesen wenig substantiellen hollywood-oberflächlichen möchtegern-führern der "freien welt".

Trump steht auf Kims Seite???

Ja ist Trump taub und blind? Wenn jemand so vorgeführt und provoziert wird, dann bestärke ich doch nicht noch weiter? Trump ist von jeglicher Realität weit entfernt.
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Kim will ernst genommen werden und die Sanktionen weg haben. Vielleicht braucht er auch ein paar Schiffsladungen Weizen? Aber die hat ihm Putin schon nicht gegeben, Trump beim letzten Besuch wohl auch nicht, also fängt er wieder an mit Säbelrasseln, damit man auf ihn aufmerksam wird.

Ich...

glaube nicht das es zu einer Vereinbarung zwischen Herr Trump und Herr Kim Jong Un nicht kommen wird. Weil Kim Trump nicht braucht. Nordkorea hat gleich zwei Schutzmächte nämlich die Russische Föderation unter Herr Putin und die Volksrepublik China unter Herr Xi. Die USA sind dort isoliert Das Kaiserreich Japan und Südkorea sind nicht ebenbürtig wie Russland und die VR China. Ich sehe einen kleinen Vorsprung für Kims Nordkorea

Wenn es angeblich nicht möglich ist, den Einsatz von Klimakillern sukzessive zu verbieten und man schon die Chance, uns allen eine gute und nachhaltige Zukunft zu ermöglichen stur als eine reine „Geldfrage“ ansehen und unbedingt an (marktwirtschaftsadversen!) Subventionen festhalten will, „um die Wirtschaft nicht zu belasten“:

Wie wäre es dann damit, diese Subventionen - statt sie dazu einzusetzen, den Konsum (und insbesondere den Einsatz und Verbrauch fossiler Energieträger) weiter „anzuheizen“ - rigoros zur Entlastung der besagten kleinen Leute von den befürchteten „Folgen“ einer konsequenten Klimaschutzpolitik einzusetzen, sie also sozusagen „umzuleiten“?
(„"Deswegen ist die Frage, ob wir, weil wir zu faul sind zum Nachdenken, ob es bessere Methoden gibt, einfach mal insbesondere kleine Leute über Gebühr belasten“)

Und so das bislang auf das Subventionieren der Zerstörung von Klima und Umwelt verwendete Geld stattdessen in unsere gemeinsame Zukunft zu investieren?

Zu „einfach“?

Nordkorea macht also mal

Nordkorea macht also mal wieder Raketentests? Die kosten ja offensichtlich fast kein Geld, oder? Wie sonst sollte man das auch verstehen, wenn man sich an die unten stehende, gestern auf diesem Phorum diskutierte Tatsache erinnert? Vielleicht reine Volksfürsorge von Herrn Kim?

3. Mai 2019 - 12:20 Uhr
Nordkoreaner ziehen einen Karren (Archivbild vom 22.11. 2017).
Ihre Meinung zu:
Ernteausfälle in Nordkorea: Mehr als zehn Millionen hungern ...

@weltoffen - Raketen bringen Aufmerksamkeit

20:34 von weltoffen:
"Nordkorea hat acute Hungersnot Und Kim macht Raketentests !"

Diese Raketentests sind dank Patriot & Co keine Gefahr oder Bedrohung. Sie sind aber ein bewährtes Mittel, um internationale Aufmerksamkeit zu erlangen. Kim wird bereit sein, diese Tests wieder einzustellen, aber dafür eine kleine Gegenleistung erwarten.

Nach dem Raketenabschuss

Nach dem Raketenabschuss reagierte Trump mit der Ankündigung, dass es nun sicherlich einen "Deal" geben werde. Es wäre in der Tat zu wünschen, dass eine Einigung erzielt wird. Aber wie schwach muss ein US-Präsident sein, dass er sich offensichtlich erpressbar macht. Sinnvoller wäre da doch eher eine menschliche Geste dergestalt, dass er der hungernden nordkoreanischen Bevölkerung Hilfslieferungen zukommen läßt. Wenn aber der Abschuss von Raketen mit der Inaussichtstellung eines Deals beantwortet wird, könnte dies eher Zeichen von Schwäche gewertet werden. Trump will einen "Erfolg um (fast) jeden Preis" - vor allem zur Befriedigung seines Ego. Vielleicht sollten auch die Europäer mehr Härte gegenüber Trump zeigen...

Trump

Er ist wohl schmerzlich zur Ansicht gebracht worden, das ein Angriff auf NK ganz ohne derben Eugenverlust nicht möglich sein wird.

@Nachfragerin

"Das ist absolut richtig und doch agieren die USA seit dem Amtsantritt Trump weniger aggressiv als beispielsweise unter Obama."

Das ist schlicht und ergreifend falsch. So aggressiv wie Trump ist schon lange niemand mehr aufgetreten (siehe NATO, siehe China, siehe Demokraten etc.).

"An Gespräche mit Nordkorea war damals überhaupt nicht zu denken."

Auch das stimmt nicht. Es wurden auch unter Obama Gesprächsversuche gemacht.

"Insofern ist allein der Versuch um eine friedliche Einigung als Erfolg zu werten."

Und das ist -mit allem schuldigen Respekt- Unfug.
Ein sinnloser, weil völlig unvorbereiteter Versuch ist nicht im geringsten als Erfolg zu werten. Höchstens als Erfolg für Kim, der innerhalb kürzester Zeit zwei Mal die USA am Nasenring durch die Manege ziehen durfte.

@Adeo60

"Drohung und Erpressung unter der Prämisse "America first" sind zum bevorzugten Stilmittel der US-Politik geworden. Ich sehe darin im übrigen eine besondere Form von Gewalt"

Das sehe ich ganz genau so. Und ich verstehe nicht, dass viele Leute (jedenfalls hier im Forum) das nicht so sehen.

Am 04. Mai 2019 um 21:08 von suomalainen

Am 04. Mai 2019 um 21:08 von suomalainen -die einzige nation auf diesem planeten, weit vor RU und China, die den USA ganz gewaltig an den karren fahren,

Ja klar,dafuer kann man ja das eigene Volk verhungern lassen!

Am 04. Mai 2019 um 20:45 von

Am 04. Mai 2019 um 20:45 von pnyx -Das nordkoreanische Volk ist eine Geisel.

Ja sicher ,Eine Geisel des eigenen Machthabers!

Am 04. Mai 2019 um 21:08 von

Am 04. Mai 2019 um 21:08 von suomalainen

Den USA an den karren fahren,dafuer kann man das Volk ja ruhig mal verhungern lassen? kanns ja nicht sein!

Darstellung: