Kommentare

Gauner gegen Gauner

Wer wird wohl gewinnen? Ich tippe auf den Gauner.

Kämpfe in Libyen:Haftar nutzt Öl als Druckmittel....

Diadochenkämpfe in einem durch die Intervention von 2011 zerfallenen Staat.
Und was ist dran,daß Haftar,neben Ägypten auch von Frankreich unterstützt wird ?

Auch interessant wäre mal etwas darüber zu erfahren,wer nach 2011 über die libyschen Ölquellen/Ölförderung verfügt.Sind es ENEL,ELF oder auch andere Konzerne ?

Sehr interessant....

War mir bislang unbekannt, das US Spezialtruppen Tanker in LIBYEN am ablegen hindern. Basierend auf WAS? Welches Recht? Immerhin erfaehrt man das mal.

Da liegt offenbar Vieles im Dunkeln.

Was die USA in einem fremden Land ohne Einladung mit Spezialtruppen zu sichen hat ist mir schleierhaft . Ich glaube kaum, dass die Islamisten und die Restarmee Tripolis ohne Hilfe halten koennte. Also: Wer genau spielt da mit am Boden?

Man sollte auch hinzufuegen...

dass die "international" anerkannte Regierung eine Marionettenregierung ist die NICHT durch freie Wahlen in ganz Libyen zustande kam. Hat TS das vergessen? Na ja. Kann ja mal passieren.

Haftar ist on ganz Libyen...

bekannt und wird sicherlich von einer grossen Mehrheit dort anerkannt. Waehrend die Lakaien in Tripolis der Bevoelkerung grossteils voellig unbekannt und zu dem NICHT gewaehlt wurde. Soviel zur Demokratie in Libyen . Die ist so vom Volk anerkannt wie der gute Hadi im Jemen.

Verbindungen nach Moskau

Herr Haftar hat auch gute Verbindungen nach Moskau, das jede UN-Resolution unterbunden hat, in der seine Angriffe verurteilt werden sollten.

Cosi fan tutte

Haftar macht also dasselbe, was die USA aktuell mit Iran, Syrien und Venezuela machen.

@ um 15:05 von DerGolem

"Gauner gegen Gauner
Wer wird wohl gewinnen? Ich tippe auf den Gauner."

Da soll einer noch sagen, dass es keine sicheren Wetten gibt.

Verbindungen nach Moskau

Hätte mir das Wochenende verhagelt, wenn nicht so eine Meldung erscheint.

Eine Nichtgewählte, aber von etlichen Staaten anerkannte Regierung, US Spezialeinheiten die
den Schiffsverkehr "steuern", finanzielle Transaktionen, die irgendwer kontrolliert, etc., aber Russland „verhindert“.
Man braucht kein Hintergrundwissen.
Es reicht, böse Russen, gute USA.

15:50, Freebooter

>>Herr Haftar hat auch gute Verbindungen nach Moskau, das jede UN-Resolution unterbunden hat, in der seine Angriffe verurteilt werden sollten.<<

Er hat ebenfalls beste Beziehungen in die USA, wo er viele Jahre gelebt hat, nachdem er bei Gaddafi in Ungnade gefallen war.

Aha!

Haftars Eroberungen im Osten und Süden haben zu dieser Stabilisierung durchaus beigetragen, denn sie beendeten oftmals die Herrschaft lokaler Milizen. "
Jetzt würde mich doch interessieren, welche Art "Milizen" in Tripolis gegen Haftar kämpfen? Geht aus dem Artikel nicht hervor. Warlords? Kriminelle Banden? IS- Terroristen? Ist man wieder auf ausländische Medien angewiesen?

Haftar war lange Mann der CIA.

@15:50 von Freebooter
Offensichtlich ist alles komplizierter.

Nach seiner "Arbeit" für Gaddafi holten ihn die USA.
Er scheint dann auch eine wichtige Rolle beim Sturz Gaddafis gespielt zu haben.
Jetzt hat er wohl einen Teil seiner älteren Verbindungen reaktiviert.

Und: Moskau hat jeden Grund, gegen UN-Resolutionen, die die USA einbringen, misstrauisch zu sein. Immerhin haben die USA eine Resolution zu einer Flugverbotszone für einen illegalen Bombenkrieg gegen Libyen genutzt.

15:52, XYZ321

>>Haftar macht also dasselbe, was die USA aktuell mit Iran, Syrien und Venezuela machen.<<

Die Parallele sehe ich nun wirklich nicht. Nicht einmal ansatzweise.

Oder ist General Haftar eine Weltmacht?

Haftar war eine wichtige Stütze Gaddafis, fiel aber dann in Ungnade und musste die Flucht ergreifen. Sonst würde er wohl nicht mehr leben.

Es ist interessant zu beobachten, wie viele Foristen versuchen, die Vorgänge in Libyen an ihrer liebgewordenen Ost-West-Schablone auszurichten. Damit kann man allerdings nur scheitern.

Alles zum Wohle des Volkes!

Wir sehen ja, wie das Volk in Ländern wie Afghanistan, Irak, Syrien und Lybien, ja gar im Sudan und im Jemen aufblüht, wenn allein für sein Wohl gekämpft wird und die USA als Garanten für Wohlstand und Bürgerrechte ihre helfende Hand reichen!

15:34, Agent apple

>>Haftar ist on ganz Libyen...
bekannt und wird sicherlich von einer grossen Mehrheit dort anerkannt. Waehrend die Lakaien in Tripolis der Bevoelkerung grossteils voellig unbekannt und zu dem NICHT gewaehlt wurde. Soviel zur Demokratie in Libyen . Die ist so vom Volk anerkannt wie der gute Hadi im Jemen.<<

Ihnen ist aber bekannt, daß Haftar der Oberbefehlshaber Libyens im Krieg gegen den Tschad war und 1987 wegen militärischer Erfolglosigkeit bei Gaddafi in Ungnade fiel?

Er setzte sich dann mithilfe der CIA in die USA ab, wo er Staatsbürger wurde. 1996 beteiligte er sich am ersten Putschversuch gegen Gaddafi und kehrte 2011 nach Libyen zurück, um sich am Sturz Gaddafis zu beteiligen.

Sie betrachten ihn aber nicht als US-Marionette?

16:43, deutlich

>>Aha!
Haftars Eroberungen im Osten und Süden haben zu dieser Stabilisierung durchaus beigetragen, denn sie beendeten oftmals die Herrschaft lokaler Milizen. "
Jetzt würde mich doch interessieren, welche Art "Milizen" in Tripolis gegen Haftar kämpfen? Geht aus dem Artikel nicht hervor. Warlords? Kriminelle Banden? IS- Terroristen? Ist man wieder auf ausländische Medien angewiesen?<<

Ich wünsche Ihnen viel Glück bei dem Versuch, die libyschen Verhältnisse zu entwirren. Mithilfe in- und ausländischer Medien. Ich garantiere Ihnen fast, daß Sie dabei scheitern werden.

Ost-West-Schablone?

"Es ist interessant zu beobachten, wie viele Foristen versuchen, die Vorgänge in Libyen an ihrer liebgewordenen Ost-West-Schablone auszurichten. Damit kann man allerdings nur scheitern." @fathaland slim
.
Na, wer war es denn, der stets vom schlimmen Diktator Gaddhafi sprach, von all den Gräueltaten etc.? Die Russen? Hatten nicht der französische Präsident und andere EU-Granden den Gaddhafi erst hoffiert, um dann einen totalen Schwenk zu vollziehen? Wer mag denn das nur bewirkt haben? Waren es nicht die gleichen Leute, die gegen NorthStream2 agitieren (um Flüssiggas aus Fracking abzusetzen), die damals gegen Gaddhafi vom Leder zogen? Und wer mag wohl die "Freiheitskämpfer" finanziert haben? Und wer berichtete genüsslich über die Abschlachtung Gaddhafis? Passt da vielleicht die US-Schablone?
.
Von Fachmann zu Fachmann: Saddam, Gaddhafi und Assad wollten Öl auch in Euro abrechnen, was den Petro-Dollar gefährdete (russische Währung?). Nu sind´se tot/kaputt. Zufall?

16:24, hippojim

>>Man braucht kein Hintergrundwissen.
Es reicht, böse Russen, gute USA.<<

Je nach persönlicher Präferenz.

Hier im Forum ist die eher gegenteilig. Also gute Russen, böse USA.

Auch dazu braucht man kein Hintergrundwissen.

Haftar Gast in Moskau

Herr Haftar war in den vergangenen Jahren mehrfach zu Gast in Moskau. Die USA haben in der UNO gefordert, dass Haftar seine Angriffe einstellen soll. Russland hat eine diesbezügliche Resolution verhindert, weil Putin in Haftar seinen Mann lin Libyen sieht.

17:14, DeHahn

>>Von Fachmann zu Fachmann: Saddam, Gaddhafi und Assad wollten Öl auch in Euro abrechnen, was den Petro-Dollar gefährdete (russische Währung?). Nu sind´se tot/kaputt. Zufall?<<

Sie meinen, damit ließe sich erklären, was passierte und passiert?

Ich kenne diesen Erklärungsansatz, er überzeugt mich aber nicht.

Währungsesotherik.

16:41 von fathaland slim

15:50, Freebooter

>>Herr Haftar hat auch gute Verbindungen nach Moskau, das jede UN-Resolution unterbunden hat, in der seine Angriffe verurteilt werden sollten.<<

Er hat ebenfalls beste Beziehungen in die USA, wo er viele Jahre gelebt hat, nachdem er bei Gaddafi in Ungnade gefallen war.
///
*
*
Wieviel UN-Resolutionen haben den seine bösen amerikanischen CIA-Freunde bisher unterbunden?

17:22, Freebooter

>>Herr Haftar war in den vergangenen Jahren mehrfach zu Gast in Moskau. Die USA haben in der UNO gefordert, dass Haftar seine Angriffe einstellen soll. Russland hat eine diesbezügliche Resolution verhindert, weil Putin in Haftar seinen Mann lin Libyen sieht.<<

Haftar ist US-Staatsbürger.

Alles nicht so einfach...

Zu viel Kritik àn Haftar

Der Versuch in Lybien nach dem Sturz Gaddafis die Demokratie einzuführen ist an der muslimisch geprägten Stammes/Clangesellschaft gescheitert. Wie auch alle vergleichbaren Versuche im Rest der arabisch-muslimischen Welt. Ich denke Haftar ist der richtige Mann für Lybien. Durch seine robust-direkte Art hat er sowieso bereits 70% Lybiens unter seiner Kontrolle. Ausserdem strahlt er Vertrauen aus.
, das die EU braucht, um den Strom der afrikanischen Migranten direkt an der Küste abgewehrt zu bekommen

Öl als Druckmittel

Nun -ist das so?Na dann ist Herr Haftar ka in bester Gesellschaft der USA.Die tun so etwas auch

@Freebooter

...wer verurteilte eigentlich die rechtswidrigen Angriffe auf Lybien damals?
Was daraus wurde sehen wir...

???

Wieso wird hier geschrieben “der selbsternannte ...“?
Herr Haftar ist schon seit langem Militäroffizier. Unter Herrn Gaddafi war er in den 1980iger Jahren militärischer Befehlshaber.
Und auch das wäre erwähnenswert. Zitat: “Als größter Erfolg von Haftar und den LNA-Streitkräften gilt die Befreiung von Bengasi aus der Hand radikal-islamistischer Milizen, sowie die weitgehende Stabilisierung des Ostens mit Ausnahme von Derna.“

Herr Haftar ist nicht Herr Guiado.

"War mir bislang unbekannt,

"War mir bislang unbekannt, das US Spezialtruppen Tanker in LIBYEN am ablegen hindern. Basierend auf WAS? Welches Recht?"

Das ist das ungeschriebene Recht der "demokratischen Befreier".

15:50 Freebooter

Na, dann sollten Sie mal auf die Suche gehen. Sie werden feststellen, dass die Beziehungen zu den USA mindestens genauso gut sind.
War wohl nichts, der Fingerzeig auf die Russen.

Erklärung für @fathaland slim

"Jetzt versucht ihr Anführer Haftar, der Regierung die wirtschaftliche Grundlage zu entziehen: die Einnahmen aus dem Ölverkauf."

Die USA besetzen mit ihren Verbündeten derzeit syrisches Gebiet, in dem Ölförderung betrieben wird. Durch diese völkerrechtlich illegale Besetzung hindern sie die Regierung daran, auf Ressourcen zugreifen zu können. Somit entziehen die USA Syrien die Möglichkeit, damit Einnahmen zu generieren.
Im Fall von Venezuela und Iran drohen sie Ölabnehmern mit drastischen Sanktionen. Auch hier besteht das Ziel darin, Einnahmen zu verhindern.
Im Fall von Russland drängt man die Europäer, insbesondere Deutschland (Nordstream II), auf russisches Gas im Zuge der allgemeinen Russlandsanktionen zu verzichten. Ebenfalls um seinem Gegner und Rivalen finanziell zu schaden. Gleichzeitig bieten die USA Europa ihr Frackinggas als LNG als Ersatz an. So erzielen sie noch Gewinn und können ihr teureres Gas verkaufen, weil sie ihren billigeren Konkurrenten ausgeschaltet haben.

Warum sollte Haftar

Warum sollte Haftar Flüchtlinge aus Afrika davon abhalten, nach Europa überzusetzen? Haftar steht in enger Verbindung zu Russland, das kein Interesse daran hat, den Flüchtlingsstrom nach Europa einzudämmen.

Dass Haftar US-Staatsbürger

Dass Haftar US-Staatsbürger ist, hat ihn in den letzten Jahren nicht daran gehindert, mehrmals nach Moskau zu reisen. Russland hat gegen Haftar gerichtete Resolutionsentwürfe in der UNO nicht deshalb abgeschmettert, weil er die US-Staatsbürgerschaft besitzt, sondern weil Wladimir Putin in ihm seinen Mann in Libyen sieht.

um 16:41 von fathaland

um 16:41 von fathaland slim:
"
Er hat ebenfalls beste Beziehungen in die USA, wo er viele Jahre gelebt hat, nachdem er bei Gaddafi in Ungnade gefallen war.
"

Ist die Frage wie gut die noch sind - aus US-Sicht hat er spätestens ab 2016 doch ein wenig zu sehr mit Moskau geliebäugelt.

Zudem hat Haftar auch die NATO-unterstützten Islamisten in Lybien bekämpft.
Kam wohl auch nicht so gut an.

'n paar Infos am Rande:
1.
Den Truppen Haftars fallen immer mal wieder auch Islamisten in den Rücken - d.h. die kämpfen z.T. einen 2 Fronten-Krieg.

2.
Einige Flüchtlinglager, mit den Flüchtlingen, die die "libysche Küstenwache" vom Meer wieder in Lager verschleppt,wurden bereits beschossen - gab schon verletzte & tote.

3.
Die "libysche Küstenwache" hat z.T. die Arbeit eingestellt,wofür sie von der EU Ausbildung,Ausrüstung & Bewaffnung bekam & Geld bekommt - die wird aktuell von der "libyschen Regierung" zur "Verteidigung Tripolis" eingesetzt.

um 15:50 von

um 15:50 von Freebooter:
"
Verbindungen nach Moskau
Herr Haftar hat auch gute Verbindungen nach Moskau, das jede UN-Resolution unterbunden hat, in der seine Angriffe verurteilt werden sollten.
"

Russland brachte auch min. eine
UN-Resolutionen ein,die von den USA unterbunden wurde.

& gerade UN-Resolutionen,USA & Libyen sind so eine Sache...
...seitdem die NATO die damalige UN-Resolution einfach für die Eigeninteressen missbrauchte,gucken China & vor allem Russland 2mal hin & legen lieber einmal öfter ein Veto ein,anstatt sich zu enthalten.

Das damalige Verhalten der NATO-UN-Veto-Mächte hat den UN-Sicherheitsrat wirklich sehr geschädigt.

Öl als Druckmittel

Das hat schon etwas kabarettistisches.

17:42, skydiver-sr

>>@Freebooter
...wer verurteilte eigentlich die rechtswidrigen Angriffe auf Lybien damals?
Was daraus wurde sehen wir...<<

Haftar war an diesen "rechtswidrigen Angriffen" auf "Lybien" maßgeblich beteiligt. In vorderster Front. Extra dazu aus den USA eingeflogen.

17:55, Margareta K.

>>Herr Haftar ist nicht Herr Guiado.<<

Natürlich nicht.

Guaido ist ja nicht einmal amerikanischer Staatsbürger.

@ 17:55 von Margareta K.

"Wieso wird hier geschrieben “der selbsternannte ...“?"
.
Vermutlich weil er sich selbst zum Feldmarschall ernannt hat?
Studieren Sie sein Curriculum Vitae!
Eine interessante Persönlichkeit!
Ein Mensch ohne Charakter und Skrupel. Freund von Gadaffi, Feind von Gadaffi, Freund der USA und US-Bürger bis zum Sturz von Gadaffi, jetzt Freund Russlands.

@ 15:17 von Bernd Kevesligeti

"Auch interessant wäre mal etwas darüber zu erfahren,wer nach 2011 über die libyschen Ölquellen/Ölförderung verfügt.Sind es ENEL,ELF oder auch andere Konzerne ?"
.
Bald kommt vermutlich Rosneft dazu.......

re von fathaland slim

"Zu erklären was passierte und passiert".Das ist natürlich ein beträchtlicher Anspruch.

Tatsache ist,daß Ghaddafi Pläne hatte für die afrikanische Einheit.Dazu gehörte auch eine durch die Ölreserven Libyens gedeckte afrikanische Währung.Währungsfragen sind Macht-und Souveränitätsfragen.Es wäre ein Schlag gegen französische und auch andere Interessen gewesen.Der Franc-Afrique ist fest an den Euro gebunden und überbewertet.Exporte nach Europa sind verteuert,die Entwicklung von Ländern wird gehemmt.
Und wer hat 2011 militärisch interveniert ?

18:06, derkleineBürger

>>Zudem hat Haftar auch die NATO-unterstützten Islamisten in Lybien bekämpft.<<

Welche Islamisten unterstützt die NATO denn in "Lybien"?

Eine US-hörige, nicht gewählte Regierung

wird hier als "international anerkannt" dargestellt. Ein Marionettenregime, wie es die Amis überall in den 50er Jahren des letzten Jh. in Mittel- und Südamerika überall stationiert hatten, die Amerikaner begreifen nur nicht, dass ihre "Demokraturen" schon damals nirgendwo gewollt waren und heute nicht nur bei den Völkern ebenso unbeliebt sind, wie sie auch mittlerweile effektiv bekämpft werden. Haftar hat offenbar nicht nur militärische Macht hinter sich, sondern wohl auch große Teile der Bevölkerung. Und wie so oft, hat "Europa" wieder mal aufs falsche Pferd gesetzt. Die meisten Menschen in Arabien wollen wohl auch eher einen Haftar, Sisi, Assad u. ä., anstatt in einem unkontrollierbaren Chaos zu vegetieren, wie es die Amis und ihre Verbündeten bei jeden Demokratisierungseinsatz angerichtet haben.

Ich zietiere:

„... Haftars Eroberungen im Osten und Süden haben zu dieser Stabilisierung durchaus beigetragen, denn sie beendeten oftmals die Herrschaft lokaler Milizen. ...“
Ich hoffe dass Haftar das gesamte Land befriedet und die Menschen zusammenbringt wie Gaddafi ... alles andere scheint nahezu unmöglich... Milizen, Clans, Stämme und familienverbände sind schon mit viel Arbeit durch Gaddafi zusammengebracht worden, aber leider mit Einsatz der Franzosen und US Amerikaner zersplittert worden und deswegen/dazu kommen terrorvereinigungen wie is, al Quaida und Konsorten .... haftar macht das schon richtig... viel Erfolg!

18:33, Bernd Kevesligeti

>>Tatsache ist,daß Ghaddafi Pläne hatte für die afrikanische Einheit.<<

Deswegen damals, in den 80ern, sein Krieg gegen den Tschad, den Haftar in den Sand gesetzt hat?

>>Währungsfragen sind Macht-und Souveränitätsfragen.<<

Ich weiß nicht, wer diese Währungsfokussierung in die Welt gesetzt hat. Ich buche es unter Esoterik ab.

Aber Währungsfragen lösen bei vielen Menschen heftige Emotionen aus. Das sieht man ja auch bei der Eurodoskussion.

Der Ölpreis wird von der OPEC festgelegt. Traditionell in Dollar. Bezahlt werden kann dann in jeder frei konvertierbaren Währung.

Der Dollar als Instrument der amerikanischen Weltherrschaft? Dieses Konzept hat mir noch nie eingeleuchtet.

@ fathaland slim um 18:19

"Haftar war an diesen "rechtswidrigen Angriffen" auf "Lybien" maßgeblich beteiligt. In vorderster Front. Extra dazu aus den USA eingeflogen."

Und jetzt scheint Herr Haftar seine Meinung und die Seite gewechselt zu haben. Wie so häufig in seiner mehr als ereignisreichen Vita. Wird wahrscheinlich auch in diesem Falle nicht das letzte mal so gewesen sein, sollte die USA das aufbegeheren ihres früheren Schüttzlings nicht durch Proxy-Rebellen danken, wie diese Terroristen es Herrn Gaddafi gedankt haben.

18:06, derkleineBürger

>>Einige Flüchtlinglager, mit den Flüchtlingen, die die "libysche Küstenwache" vom Meer wieder in Lager verschleppt,wurden bereits beschossen - gab schon verletzte & tote.<<

In diesen Lagern gab es auch Verletzte und Tote, als sie noch nicht beschossen wurden. UN-Offizielle vergleichen sie mit Konzentrationslagern.

Jeder Versuch, die Akteure in Libyen in gut und böse zu unterteilen, ist zum Scheitern verurteilt.

Zitat Wikipedia:

"Die USA erkannten schliesslich nach einem Telefonat Donald Trumps mit Chalifa Haftar in einer offiziellen Stellungnahme in der zweiten Aprilwoche 2019 Haftars bedeutende Rolle beim Kampf gegen den Terror und bei der Sicherung der libyschen Ölreserven an. In der umstrittenen Note wurde Haftar von den USA als "Feldmarschall" tituliert.<<

Alles sehr verwirrend, oder?

Leute, packt die Schablonen wieder ein...

@fathaland slim

Haftar hat Gaddafi beim putsch gegen den König geholfen. Wollte Gaddafi putschen und musste fliehen. In die USA. Danach wieder zurück um wieder gegen Gaddafi zu kämpfen, dieses Mal während USA und Frankreich Libyen frei gebombt haben. Haftar weiß so gut wie Gaddafi das Land regiert hat und will dementsprechend alles in seiner Hand. Back to the roots, dachte Trump. Denke ich auch, aber diesmal die USA statt Frankreich an der Seite, bäm!!!. Lasset die Spiele (bei null wieder) beginnen. Kranke Welt.

um 19:02 von fathaland

um 19:02 von fathaland slim
"
In diesen Lagern gab es auch Verletzte und Tote, als sie noch nicht beschossen wurden. UN-Offizielle vergleichen sie mit Konzentrationslagern.
"

Jetzt kommt halt sowas noch "on top":
https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/libyen-110.html

re von fathaland slim

"Esoterik"
Leider ist das keine Antwort.
Warum hält Frankreich am Franc-Afrique fest ?
Warum sind deutsche Politik,Kapital und Gewerkschaften so feste für den Euro ?
Die wissen was den eigenen Interessen dient.
Afrikanische Länder müssen die Hälfte ihrer Devisenreserven in Paris hinterlegen.

Und im Falle des Euroraumes,da gibt es eben keine Schwankungen im Währungsgebiet.Das nützt dem Exportstärksten.

@fathaland slim

Ja eben nicht! Oel wird (wurde)generell NUR $ gehandelt. So konnte USA praktisch durch Geld drucken kostenlos tanken und tun es heute noch(wenn man sie laesst) . Daher wuerden viele Laender gerne in ihren Waehrungen untreinander handeln. Bisher galt. Wers tut wird "demokratisiert" so oder so. Man muesste verstehen, dass ALLE JEMALS GEDRUCKTEN $ . bis heute Gueltigkeit haben und niemand weiss wieviele es ueberhaupt gibt.

18:00 von Freebooter

Warum sollte Haftar

Warum sollte Haftar Flüchtlinge aus Afrika davon abhalten, nach Europa überzusetzen? Haftar steht in enger Verbindung zu Russland, das kein Interesse daran hat, den Flüchtlingsstrom nach Europa einzudämmen.
///
*
*
Da sind andere anderer augenscheinlich anderer Meinung:
*
19:29 von derkleineBürger
um 19:02 von fathaland

um 19:02 von fathaland slim
"
In diesen Lagern gab es auch Verletzte und Tote, als sie noch nicht beschossen wurden. UN-Offizielle vergleichen sie mit Konzentrationslagern.
"
*
Experten können eben jede Situation dreidimensional erklären?

19:33, Agent apple

>>@fathaland slim
Ja eben nicht! Oel wird (wurde)generell NUR $ gehandelt. So konnte USA praktisch durch Geld drucken kostenlos tanken und tun es heute noch(wenn man sie laesst) . Daher wuerden viele Laender gerne in ihren Waehrungen untreinander handeln. Bisher galt. Wers tut wird "demokratisiert" so oder so. Man muesste verstehen, dass ALLE JEMALS GEDRUCKTEN $ . bis heute Gueltigkeit haben und niemand weiss wieviele es ueberhaupt gibt.<<

Geld besteht heutzutage aus Ziffern auf Bankkonten. Das Bargeld macht vielleicht noch zehn Prozent der Geldmenge aus. Wenn's hoch kommt. Grob geschätzt.

19:27, Erny

>>Kranke Welt.<<

Das kann man wohl sagen.

19:32, Bernd Kevesligeti

>>Warum sind deutsche Politik,Kapital und Gewerkschaften so feste für den Euro ?<<

Und warum auch die griechische, italienische, spanische, französische undsoweiter?

re von fathaland slim

Antworten haben Sie nicht.
In den von Ihnen benannten Ländern ist die Zustimmung keineswegs so stabil,wie Sie schreiben oder auch wollen.

Russland hätte ja eine eigene

Russland hätte ja eine eigene Resolution gegen die Angriffe des Herrn Haftar unterbreiten können, zumal einige hier ja behaupten, Herr Haftar sei ein Mann der Amerikaner. Aber das hat Russland nicht getan, weil Wladimir Putin in Herrn Haftar seinen Mann in Libyen sieht.

18:33, Bernd Kevesligeti

>>Tatsache ist,daß Ghaddafi Pläne hatte für die afrikanische Einheit.Dazu gehörte auch eine durch die Ölreserven Libyens gedeckte afrikanische Währung.<<

Andere wiederum behaupten, die Währung hätte Golddinar heißen, also durch Gold gedeckt sein sollen.

Etwas verwirrend, diese Währungsdiskussion.

20:06, Bernd Kevesligeti

>>In den von Ihnen benannten Ländern ist die Zustimmung keineswegs so stabil,wie Sie schreiben oder auch wollen.<<

Na ja. Das hat man ja gesehen, als Schäuble GR aus dem Euro werfen wollte.

Raus aus dem Euro will überall in Europa nur der rechte Rand.

re von fathaland slim

Der Name "Golddinar" ist schon richtig.Aber er hätte nicht unbedingt durch Gold gedeckt sein müssen.

@ 18:06 derkleineBürger

">>Zudem hat Haftar auch die NATO-unterstützten Islamisten in Lybien bekämpft.<<

Welche Islamisten unterstützt die NATO denn in "Lybien"?"
.
Ja das würde mich jetzt auch mal interessieren.

re von fathaland slim

Von der ökonomischen Interessenlage würde es sich für manches Land lohnen aus der Währungszone auszutreten.Souveränität zurückgewinnen,abwerten und so den eigenen Binnenmarkt stärken.

Aber ursprünglich ging es hier doch um Libyen,Haftar u.s.w.

Hoffentlich gelingt es Haftars Leute u. Schärgen zu schnappen

Von daher hoffe ich zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/tripolis-125.html

Noch immer steckt die Offensive im Süden der Hauptstadt fest. Und das, obwohl Haftar in den vergangenen Wochen immer mehr Truppen und Artillerie an die Front bringen ließ. Aber die Milizen, die sich mit der international anerkannten Regierung gegen ihn verbündet haben, halten bisher die Stellung.

dass es den Regierungsnahen Truppen gelingt, das Land von Haftars Leuten und von diesen anderen die sich vom Ausland aus einmischen, zu säubern und Haftar und seine Schärgen und alle Anstifter aus dem Ausland per internationalem Haftbefehl zu fassen und vor Gericht zu kriegen. Haftar ist ein Kriegsvebrecher wie er im Buche steht.

Unterstützung von Islamisten.

@20:59 von NeutraleWelt, @derkleineBürger
Zumindest schon 2011 gab es Meldungen, dass der britische Geheimdienst Islamisten gegen Gaddafi unterstützte oder wenigstens ungehindert reisen ließ.
Darunter waren Ramadan Abedi und seine beiden Söhne Salman und Haschim, damals 17 und 14 Jahre. Ramadan sen. schloss sich der Brigade "Märtyrer des 17. Februar" an.

M. Hudson, wichtiger US-Stratege und Wirtschaftsfachmann behauptete, dass die libyschen Waffen dem IS und Al-Qaida übergeben wurden.

21:40, krittkritt

>>M. Hudson, wichtiger US-Stratege und Wirtschaftsfachmann behauptete, dass die libyschen Waffen dem IS und Al-Qaida übergeben wurden.<<

Wer übergab diese Waffen denn diesen beiden Organisationen?

Michael Hudson ist im übrigen kein Stratege, sondern Professor für Wirtschaftswissenschaft.

Darstellung: