Kommentare

Claudia Bauer meint ....

in mir verstärkt sich immer mehr der Eindruck das dieser Herr Guaido nun wirklich nicht die hellste Kerze auf der Torte ist.
Jemand sollte ihm einmal deutlich sagen
"Game over "Mister Guiado.
Und das was man live über Stunden aus Carracas gestern sehen konnte, das war nicht das venezulanische Volk was dort auf der Straße war, sondern jugendliche Kaoten und Steinewerfer. Ein von uneinlösbaren Verrsprechungen Guaidos aufgestachelter Mob.
"Game over "Mister Guiado geben Sie Ihre irrwitzigen Pläne auf, denn sie sind auf ganzer Linie gescheitert und das ist gut so. Das venezulanische Volk möchte keinen von den USA und deren willigen Vasallen gesteuerten und intronisierten ""Präsidenten".

Guaidó-Unterstützung ist illegitim laut Gutachten

Das Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags:
Die Autoren bezeichnen die Frage, ob die Anerkennung Guaidós als unzulässige Intervention zu bewerten ist, als "durchaus berechtigt".

Die Bundesregierung sollte der internationalen Rechtslage folgen, und die Unterstützung eines "selbsternannten" Präsidenten einstellen.

Der Putschist heißt Maduro

Wer die verfassungsmäßige Ordnung eines Staates stürzt, ist Putschist. Spielt keine Rolle ob er schon an der Macht war. Es war ein Putsch gegen die Verfassung.

Die freie Präsidentschaftswahl hat Maduro 2013 mit 51% der Stimmen gerade noch gewonnen, die Schauveranstaltung 2018 mit 68% der Stimmen 'gewonnen'. Somit ist Maduro höchstens Machthaber, aber kein Präsident.

Die relativ freien Parlamentswahlen 2015 hat die Opposition gewonnen, obwohl die Wahlkreise zugunsten von Maduros Partei zugeschnitten waren. Wenn etwas in Venezuela noch über Legitmität verfügt, dann das Parlament, und das hat sich für Guaido entschieden.

Ich hoffe sehr für das venezolanische Volk, dass dieser sozialistischer Spuk bald vorbei ist.

09:20 von Claudia Bauer

war nicht das venezulanische Volk was dort auf der Straße
.
sind normale" Bürger in Hamburg auf der Straße gewesen
oder zünden in Paris Autos an plündern Geschäft.
Man ist auf Bilder angewiesen, und wer von uns weiß schon
unter welchen umständen die zustande kamen und von wann die stammen
Es wird ein Feindbild aufgebaut

Der Aufruf von Guiado...

... zum Sturm des Regierungsgebäudes und zum Sturz der amtierenden Regierung ist nach der immer wieder bekundeten rechtsstaatlicher Auffassung des Wertewestens Hochverrat.
Es sei den es geht um eine Regierung, die nach Souveränität und Unabhängigkeit strebt, demnach sich nicht den USA-Interessen unterordnet.
Die hat dann keine Berechtigung zum Regieren und kann gestürzt werden. Selbst mit Gewalt und Bransätzen gegen Polizei und Armee, wie gestern auf CNN und anderen Sendern live mitzuerleben war.
Und das nennt dann ARD-Aktuell:
"Aufruf zu Protesten"
Nicht zu fassen - diese Bemäntelung von exsessiver Gewalt gegen Polizei und Armee eines Landes.

Repression

„Auch in anderen Städten des Landes reagierte die Staatsmacht mit Repression“

Da stellt sich in Anbetracht der Tatsache, dass die Venezuelas da leider wahrlich kein Einzelfall ist, sondern eher die „Regel“ bestätigt natürlich die Frage, wozu die Menschheit heute überhaupt noch „Staatsmächte“ braucht.

Und ob sie nicht besser dran wäre, wenn sie ihre Angelegenheiten tatkräftig selbst in die Hand nehmen, sich selbst den nötigen „Überblick“ verschaffen und sich dann auf dieser Basis selbst organisieren würde.

Guaidó ruft zu neuen Protesten auf

Ich hoffe damit ist ein weiterer Versuch (letzter) gescheitert das Land mit Hilfe der USA und der EU (Anerkennung Guaido) in einen Bürgerkrieg zu stürzen. Die Putschisten sollten schleunigst hinter Gitter.

Die Frage, die man stellen

Die Frage, die man stellen muss ist: Warum wird Guaidó nicht verhaftet. Man stelle sich diese Situation in Deutschland vor.
MfG

Woher wissen Sie das?

Sie stellen nur spekulative Behauptungen auf. Woher wissen Sie, dass es nur jugendliche Chaoten waren? Woher wissen Sie was das venezolanische Volk möchte?

Ihr Kommentar wirkt auf mich mehr wie pro russische Stimmungsmache. Natürlich sollten die USA nicht eingreifen, aber das legitimiert das Handeln von Herrn Maduro in keinster Weise.

Fakt ist, Herr Maduro hat Venezuela herunter gewirtschaftet.
Glauben Sie nicht jeder sollte ein Recht auf Nahrungsmittel und Medikamente haben? Gerade im ölreichsten Land der Erde?

Gehts noch ?

Die Frage ob Senior Guaidós richtig handelt können nur mitleidslose Menschen, die Kommentatoren hier scheinen solche zu sein stellen.
Den Versuch Senior Maduro abzusetzen kann man nur gut heißen. Ein Führer eines Landes der sein Volk lieber verhungern lässt, als Hilfe aus dem Ausland an zunehmen - dem politische Idiologien mehr wert sind als gefüllte Bäuche der Menschen, gehört entmachtet und zwar schnell.
Da dieser sogenannte Führer Senior Maduro sich nicht den demokratischen Gesetzen beugen will, bleibt um das Volk und das Land zu retten nur die Revulotion.

Der Leidensweg wird weiter gehen.

Man braucht keine Gutachten des deutschen Bundestages um die Legitimität einer Revolution zu bewerten und auch nicht die Meinung einer Zuschauerin um einen Aufstand in Venezuela zu bewerten. Die Flucht von Hunderttausenden, die mangelhafte Versorgung, Angst und Schrecken, es ist wie in früheren Ostblock, dies zeigt was Sache ist.

Was man jedoch wohl braucht ist die massive Unterstützung des gesamten Volkes inclusive des Militärs. Und die gibt es nicht. Das Volk ist eingeschüchtert und traut sich nicht, das Militär will seine erhebliche Vorteile nicht verlieren.
Und so wird der Leidensweg des Volkes in Venezuela weiter gehen bis niemanden mehr mit dem Mindesten versorgt werden kann . Auch das Militär nicht. Wenn Maduro sein Volk respektieren und lieben würde, würde er eine Übergangsregierung des gesamten Volkes zulassen ohne bisherige Regierungsmitglieder und ohne amerikanischen Einfluss.

Guaidó sollte dem Militär die

Guaidó sollte dem Militär die Privilegien zusichern, die es unter Maduro genießt; dann wäre Maduros Ausbeuterclique schnell machtlos.

Die Verfassung spricht für Maduro

@09:32 von Kondenssoße
Die freie Präsidentschaftswahl von 2018 wurde von der Opposition gefordert.
Dass dann ein Guaidó, den bis zu seiner Selbsternennung 80% der Venezolaner gar nicht kannten, wegen mangelnden Erfolgsaussichten nicht antrat, spricht nicht gegen die Legitimität der Wahl.
Der nächste Oppositionskandidat bekam ca. 21% der Stimmen.

Die Parlamentswahlen 2015 waren schon frei. Allerdings waren in einigen Fällen erhebliche Unregelmäßigkeiten aufgetreten. Deshalb hat das Oberste Verfassungsgericht dort eine Wahlwiederholung angeordnet.

3 konservative Oppositionsabgeordnete weigerten sich wahrscheinlich wegen Erfolgsaussichten.
Seither erkennt das Oberste Verfassungsgericht Beschlüsse dieses illegalen Parlaments bei denen die nicht gewählten Abgeordneten mitgestimmt haben, nicht an.

Gemäß der venezolanischen Verfassung hat Maduro die demokratische Wahl einer verfassunggebenden Versammlung initiiert, die in der Zwischenzeit durchgeführt wurde.

Maduro hatte keinen Grund zu fliehen

Wegen 20 abtrünnigen Militärs.

09:56, kleinermuck2012

>>Die Frage, die man stellen muss ist: Warum wird Guaidó nicht verhaftet. Man stelle sich diese Situation in Deutschland vor.
MfG<<

Ja, das stelle ich mir gerade vor:

Die Versorgung in der Bundesrepublik ist komplett zusammengebrochen. Der Bevölkerung fehlt es am Nötigsten.

Angela Merkel hat den Bundestag entmachtet und spricht ihm jegliche Legitimität ab. Gleichzeitig hat sie eine "verfassungsgebende Versammlung" einberufen, um das Grundgesetz in ihrem Sinne umzubauen.

Interessante Vorstellung.

Na Bravo @ Nettie

So stellen Sie sich d a s also vor wenn "Wir sind das Volk" sich selbst regiert.
Solche - Ihre Gedanken sind an Naivität nicht zu überbieten, allerdings scheinen sie mir bewusst naiv und in "einfacher Sprache" verfasst zu sein und das macht dieses Gedankengut sogar gefährlich.
Diese scheinbar richtigen und e i n z i g e n guten Schlußfolgerungen für die Menschheit erinnern doch stark an die Losungen in Deutschland vor 90 Jahren unterdenen die gesamte Menschheit heute irgendwie immer noch leidet.
Vielen Dank, das wollen wir nicht.

Maduro, der Staatsputschist, muss abtreten

Maduro hat keine Legitimition für die Ausübung des Präsidentenamtes. Die letzte mit der Verfassung in Einklang stehende Wahl war die Parlamentswahl vom Dezember 2015, bei der die Chavisten abgewählt wurden.

Alles andere, was die Chavisten an Scheinwahlen fabriziert haben um sich an die Macht zu krallen, war "Volksdemokratie" aus den finstersten Zeiten des untergegangenen Kommunismus.

Wenn Maduro abtritt und Platz macht für allgemeine und freie Wahlen mit unbehinderter Beteiligungsmöglichkeit aller Kräfte, kann das gebeutelte Venezuela sich auf den Weg machen zur Besserung aus dieser von dem Regime verursachten Misere, die Millionen Venezolaner aus dem Land getrieben und der Mehrheit der Bevölkerung Not und Armut gebracht hat.

10:07, Tre Kronor

>>Ihr Kommentar wirkt auf mich mehr wie pro russische Stimmungsmache.<<

Es gibt hier Foristen, die äußern sich ausschließlich in Threads, in denen es auf die eine oder andere Weise um die Interessen Russlands geht. Dort aber in Geschwaderstärke. So auch hier.

Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst.

"Das Staatsfernsehen sendete seine Propaganda wie gewohnt [...]"

Gestern wurde hier die Schreckensmeldung verbreitet, dass ein Panzerfahrzeug mehrere Menschen überrollt hätte. Mir kamen gleich die Erinnerungen an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 hoch.
Heute heißt es lediglich, dass Fahrzeug habe die Menschen "gerammt". In Kombination mit den genannten Zahlen von Verletzten war es wohl nicht einmal das, sofern es bei den als Massenaufstand dargestellten Protesten ebenfalls Verletzte gab.

Überhaupt drängt sich wieder einmal der Verdacht auf, dass hier lediglich ein neues Kapitel in dem seit Jahren andauernden Medienkrieg zwischen Ost und West aufgeschlagen wird. Die Bezeichnung der gegnerischen Berichterstattung als "Propaganda", ist ein deutliches Indiz.

In einem Krieg stirbt die Wahrheit immer zuerst. Und mit ihr die Glaubwürdigkeit.

Ich befürchte ... @friedrich peter...

das das Militär sich genau wie Senior Maduro auf Kosten des Volkes bereichert hat, denn wie ist es sonst möglich das eines der Länder mit den reichsten Ölvorkommen des Kontinents quasi zahlungsunfähig ist. Selbst die Sanktionen der USA dürften das nicht bewirkt haben.

Innere Angelegenheiten

Wir sollten uns nicht in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten, zudem noch in einer entfernten Weltgegend, einmischen, sondern neutral zu vermitteln suchen, was jetzt natürlich nicht mehr geht, weil wir uns ja schon eingemischt haben.

Vielleicht wäre es für eine nächste Krise auf der Welt eine sinnvolle Herangehensweise.

Maduro hat Angst vor freien Wahlen

Sie wären das Ende seiner ohnehin nicht mehr legitimen Präsidentschaft.

Hätte er das Vertrauen in die Unterstützung durch die Mehrheit des Volkes, würde er unter Überwachung der UN freie Wahlen ansetzen. Mit paritätischer Besetzung der Wahlkommisson.

Aber die Chavisten wissen, das ihnen die Venezolaner die wirtschaftliche und soziale Katastrophe, die sie angerichtet haben, an der Wahlurne nicht verzeihen würden. Deswegen verbarrikadieren sie sich hinter der Diktatur Maduros.

Maduro fürchtet sich vor wirklich demokratischen Wahlen. Daher sollte er sich nach Kuba absetzen. Dort begegnen ihm diese nicht und die Venezolaner können in Ruhe an den Wiederaufbau ihres geschundenen Landes gehen.

Von der Traufe in den Regen ?

Oder doch eher in eine andere Traufe ?

Vermutlich beides nacheinander.

Denn der selbst ernannte Präsident war bereits in den USA, um für die Zeit nach der Machtübernahme zu planen.
Ihm wurden auch amerikanische Gelder für die Durchführung der Machtübernahme zugesagt.

Und die beinhaltet soweit bisher zu erfahren war auch die Privatisierung der Erdölindustrie.

So werden die Venezolaner von einem Regime, wo sie wegen Schlamperei und Korruption nicht am Erdölreichtum partizipieren zu einem anderen kommen, wo die Einnahmen - von verschwindend geringen Lohn/Steuerzahlungen abgesehen - auch nicht bei Ihnen landen.

Statt dessen gibt es dann das lange und wenig hoffnungsvolle Warten auf den Trickledown- Effekt.

Und das allmählich keimende Bewusstsein, das die gewonnene „Freiheit“ ohne einen Batzen Geld nichts wert ist.

Tausende zogen gestern vor den Präsidenten-Palast...

...um Maduro zu schützen, so wie sie es immer getan haben. Fotos davon zeigt zB der Journalist Max Blumenthal auf seinem Twitter-Account. Die dürften das Häufchen "Aufständischer" auf der Autobahnbrücke locker in den Schatten stellen.

Nur zur Ergänzung, weil diese Menschen nicht im Bericht erwähnt werden.

@friedrich peter um 10:13Uhr

Ob und wenn ja, welchen Zwängen die Handelnden unterworfen sind, können wir nicht beurteilen! Logischerweise werden "steinewerfende Chaoten" oder Demonstranten immer entsprechend der eigenen Ideologie beurteilt, nicht wahr @Claudia Bauer? Meiner Meinung nach macht Guaidó einen gravierenden Fehler, indem er die Bevölkerung im Glauben läßt, daß mit der Absetzung von Maduro und der Rückkehr zur Demokratie sofort alle Probleme gelöst wären! Ich wage keine Vorhersage, wann eine spürbare wirtschaftliche Verbesserung eintreten wird. Aber es ist zumindest zu befürchten, daß unter Maduro eine Verbesserung sicher nicht eintreten wird, denn dazu ist er viel zu abhängig vom Militär dieser Bananenrepublik!

Die Misere Venezuelas hat nur eine Ursache

Die Ursache heißt Totalversagen des Maduro-Regimes auf allen Ebenen.

Die beliebteste Ausrede der Maduro-Unterstützer sind angebliche *Sanktionen*. Aber außer für Militärgüter gab es keine Sanktionen in der Zeit, in der die Wirtschaft des Landes in Grund und Boden gewirtschaftet wurde. Keine einzige !

Öl-Anlagen und Infraststruktur wurden vernachlässigt, in die Führung der Staatsunternehmen wurden unfähige Regime-Günstlinge gehievt statt kompetente Fachleute. Die Unternehmen wurden von unfähigen Polit-Kommissaren mit Preis-Kontrollen gezwungen, Preise unter Herstellkosten anzusetzen und mit Devisenbeschränkungen wurden sie am Import dringend notwendiger Teile behindert. Keine Wirtschaft der Welt überlebt das.

Sobald dieses Zwangsregime abdanken muss, kann sich das Land erholen.

Unfassbare Äußerung (Claudia Bauer)

Mit Verlaub, was reden sie hier für einen linksideologischen Blödsinn. Alle lateinamerikanische Staaten (außer natürlich Kuba) fordern freie demokratische Wahlen in Venezuela. Maduro ist ein Diktator, der jegliche bürgerliche Rechte und die Pressefreiheit brutal unterdrückt.

Jämmerlich und skandalös, dass die deutsche Linkspartei (wozu sie offensichtlich gehören) diesen Diktator noch weiterhin unterstützt.

Ich wohne in Costa Rica, bin zwei Mal im Jahr in Venezuela. Sprechen sie mit der Bevölkerung. Die ganz große Mehrheit will das das Regime abgesetzt haben. Und zwar sofort. Die Menschen haben gar nichts, nicht mal Toilettenpapier und das in dem Land mit den reichsten Ölvorkommen der Welt.

re autochon

"Denn der selbst ernannte Präsident war bereits in den USA, um für die Zeit nach der Machtübernahme zu planen.
Ihm wurden auch amerikanische Gelder für die Durchführung der Machtübernahme zugesagt.

Und die beinhaltet soweit bisher zu erfahren war auch die Privatisierung der Erdölindustrie."

Auf welcher Webseite war denn das zu erfahren?

@Konsens...

"Wer die verfassungsmäßige Ordnung eines Staates stürzt, ist Putschist. Spielt keine Rolle ob er schon an der Macht war. "

Auf die Idee muss man auch erstmal kommen...

Am 01. Mai 2019 um 09:20 von Claudia Bauer

Ich hab sehr spät noch TV geschaut und einen Bericht gesehen, kann der selbe gewesen sein.
Ich würde Ihre Einschätzung teilen, selbst Mädchen gehen zu den Waffenübungen.
Und die Menschen die man dort im Interview gezeigt hat, hatten eine eindeutige Meinung.
Und die sieht etwas anders aus als der Westen erwartet hat.
Ich war echt erstaunt, mal ein anderer Bericht direkt von unten.

@ um 10:07 von Tre Kronor

"Fakt ist, Herr Maduro hat Venezuela herunter gewirtschaftet.
Glauben Sie nicht jeder sollte ein Recht auf Nahrungsmittel und Medikamente haben? Gerade im ölreichsten Land der Erde?"

Fakt ist auch, dass die Staaten, die gute Preise für das Öl zahlen würden/könnten, das Öl nicht kaufen, weil eben dieselben die vorhandene Ordnung beseitigen wollen.

Falls Ihnen Tricks bekannt sind, wie man mit zu kleinen Absatzmärkten Wunder bewirkt ...

Ja, Maduro ist einer der letzten, die regieren sollten aber dieser Guaido ist kein Deut besser, weil dieser nur einen Austausch von Investoren vornehmen wird. Was sollte für die Bürger vor Ort besser werden, wenn europäische Ölförderer und nicht mehr chinesische das Land ausbeuten?

Guaidó sucht weiter die blutige Eskalation

und es wird weitere Verletzte geben, wenn vermummte Steinewerfer auf die Polizei losgehen.,Der befreite verurteilte Leopoldo Lopez hat sich Medienberichten zufolge bereits mit seiner Familie in die chilenische Botschaft abgesetzt und Asyl beantragt, nicht ohne die Anhänger zu weiteren "Aktionen" aufzurufen. Der scheint nicht so richtig an den Erfolg zu glauben und überlast es Andern, sich blutige Köpfe zu holen

@Rolando - Und wie soll es weitergehen?

11:29 von Rolando:
"Die ganz große Mehrheit will das das Regime abgesetzt haben. Und zwar sofort."

Diese "ganz große Mehrheit" scheint sich bisher zurückzuhalten.

Da Sie vorgeben, regelmäßig in Venezuela zu sein, fragen Sie doch mal Ihre Bekanntschaften, ob es auch Zukunftsvisionen gibt, die über die Absetzung Manduros hinausreichen. Auf ein Machtvakuum folgte in der jüngsten Vergangenheit stets eine weitaus schlimmere Zukunft. Diese wollen Sie Ihren Bekannten hoffentlich nicht zumuten, oder?

@Hansi Glück - Gedanken aus dem Bilderbuch

10:08 von Hansi Glück:
"Den Versuch Senior Maduro abzusetzen kann man nur gut heißen. [...] Da dieser sogenannte Führer Senior Maduro sich nicht den demokratischen Gesetzen beugen will, bleibt um das Volk und das Land zu retten nur die Revulotion."

Ihre Gedanken lesen sich wie ein Bilderbuch: Sie sind schön, aber unrealistisch.

Venezuela ist nur ein Land von vielen, das für die Großmächte von Bedeutung ist. Und es wäre auch nur eins von vielen, wenn diese "Revolution" wieder in einen endlosen Krieg führte.

Die geopolitischen Interessen zielen auf Macht und Rohstoffe ab, aber nicht auf das Wohl des betroffenen Volkes.

Hansi Glück

" Ein Führer eines Landes der sein Volk lieber verhungern lässt, als Hilfe aus dem Ausland an zunehmen - dem politische Idiologien mehr wert sind als gefüllte Bäuche der Menschen, gehört entmachtet und zwar schnell."
Dass das Volk in Venezuela verhungert ist mir nicht bekannt. Bekannt sind Versorgungsengpässe, die zu erheblichen Einschränkungen im Alltag führen. Zudem gibt es nicht zuletzt wegen der Sanktionen in der medizinischen Versorgung Probleme, die auch der Westen mit zu verantworten hat. Ihre Kritik trifft also nicht den eigentlichen Kern des Problems.

Südamerika wird nie aus dem

Elend kommen solange die USA das nicht wollen. Warum bekämpft man die Ölproduktion? Weil es unabhängig machen würde und die USA auf ihrem teurem Öl sitzen bleiben würde. Warum ist die Unterwelt derart gut mit Waffen ausgestattet? Weil die USA den Mist dahin zum Dumpingpreis verticken. Läuft doch prima. Südamerika versinkt im Chaos und die USA machen gute Geschäfte. Läuft.

Medialer Kampf

Geht es wirklich noch um Maduro oder Guaido? Die medialen Geschwader Putins feuern ja aus allen Rohren, sie hatten die letzten Jahre selten so viel zu tun. Aber Guaido und die USA bieten sich den medialen Heckenschützen auch als leichte Angriffsziele an, die man kaum verfehlen kann. Putin kann aus der Deckung agieren und fast so tun, als ob er sich raus hält, ähnlich wie in der Ukraine, Syrien usw. Ihm anderes zu beweisen, ist sehr schwierig. Das ist für ihn komfortabler, denn in Lateinamerika befindet er sich nicht gerade auf dem Siegeszug. Ob sich da was ändert, wenn er Maduro und seine Junta mit Ach und Krach noch eine Weile halten kann? Es ist zu bezweifeln. Mir tut besonders das blutende und hungernde Volk leid!

-> HeimatplanetMars: Fakten sprechen eine andere Sprache

Venezuela hat über all die Jahre weg zwischen 30 - 40 % seiner Ölausfuhren in den USA zu Weltmarktpreisen abgesetzt. In den USA selbst hat die staatliche PDVSA über die Tochterfirma CITGO ungehindert ein Tankstellennetz betrieben.

Sanktionen gegen die Regime-Vertreter gibt es erst seit wenigen Monaten.

Die wirtschaftliche Katastrophe Venezuelas mit Hyperinflation, astronomischer Arbeitslosigkeit und dem Verrotten der Infrastruktur ist alleine der völlig verfehlten Politik der Chavisten zu verdanken. Alles andere sind die üblichen Ausreden für das Versagen des Regimes.

Berichterstattung

Es ist wohl für die auslandischen Korrespondenten schwierig, sich ein genaues Bild der Situation in Venezuela zu machen. Verwundert bin ich dann doch, wenn Frau Böttcher allerdings in der gestrigen Ausgabe der Tagesthemen sagt: "die einfachen Soldaten, so sagt man, werden von Agenten des kubanischen Geheimdienstes kontrolliert..."
Sagt wer? Welche Belege hat sie für diese Behauptung? Laut Rundfunkstaatsvertrag sind die Nachrichtensendungen der ARD zur objektiven und ausgewogenen Berichterstattung verpflichtet (https://daserste.ndr.de/ard_check/fragen/Aufgabe-und-Funktion-des-oeffen...) Davon kann ich in diesem Beitrag nichts erkennen!

@MehrheitsBürger

"Die beliebteste Ausrede der Maduro-Unterstützer sind angebliche *Sanktionen*. Aber außer für Militärgüter gab es keine Sanktionen in der Zeit, in der die Wirtschaft des Landes in Grund und Boden gewirtschaftet wurde. Keine einzige ! "

Es geht nicht um die Sanktionen von früher und welche Folgen sie hatten.
Sondern um die Sanktionen die im Moment gegen Venezuale erhoben werden und somit die humanitäre Lage verschlimmern.

Darum geht es und nicht um irgendeine ideologische Ausrichtung irgendeines Landes. Das allein ist liegt in der Verantwortung der Bürger vor Ort.

Erinnert sich hier jemand an

Erinnert sich hier jemand an die zwei Comedians, die bei Elliott Abrams, dem Sonderbeauftragten der USA für Venezuela anriefen und sich als Präsident einer schweizer Bank ausgaben, die Geld von Maduro hätte und nicht wüsste was sie damit tun sollte?

Abrams sagte, sie sollten das Geld einfrieren und an Guaidó schicken.

Hoffentlich lassen China und Russland in Venezuela kein zweites Syrien zu.

@kleinermuck2012

Da gibt es 2 Theorien.
Jede Theorie hat seinen eigenen Ansichtspunkt, aber von Deutschland aus, auch mit der medialen Unterstützung kann man die Lage nicht richtig einschätzen.

Theorie 1 (Guaido-Anhänger):
Maduro hat keine Macht mehr über die Polizei und wird nur noch vom einigen Militärs im Amt gehalten.

Theorie 2 (Maduro-Anhänger):
Guiado hat wesentlich weniger Anhänger als hier vermittelt wird und ein zu harsches Auftreten würde die ausländischen Verbündeten Guiado's auf den Schirm rufen (Menschenrecht usw. irgendeine Ausrede wird einem schon einfallen). Man will schlicht aus ihrem kein Märtyrer machen.

2 plausible Theorien auf ihre "Frage". Welche von beiden eher zu trifft kann hier niemand sagen.

Immer die gleiche Masche

Es gibt - aus welchen Gründen auch immer - Unzufriedenheit im Lande. bei wieviel prozent der Einwohner ist fast egal. Dann erschwert man, wenn der entsprechende Staat auch noch missliebig ist den Handel. Im Falle Venezuela besonders einfach: Wir nehmen denen kein Öl ab. Ergebnis: Die Leute werden deutlich unzufriedener, insbesondere wenn "man" ihnen erklären lässt, die aktuelle Regierung ist allein schuldig.
Und dann fehlt nicht mehr allzuviel und "wir" können wieder einen Regimechange bebeifallen.

10:26 von krittkritt

«Die Verfassung spricht für Maduro

Gemäß der venezolanischen Verfassung hat Maduro die demokratische Wahl einer verfassunggebenden Versammlung initiiert, die in der Zwischenzeit durchgeführt wurde.»

Gemäß der Verfassung hätte Maduro ein verbindliches Referendum ansetzen müssen. In dem die Bevölkerug befragt worden wäre, ob sie einer zeitweisen (!) Ersetzung des Parlaments durch eine Verfassunggebende Versammlung denn überhaupt zustimmte.

Das geschah aber nicht. Da spricht die Verfassung nicht für Señor Maduro.

@ Nachfragerin

"Die geopolitischen Interessen zielen auf Macht und Rohstoffe ab, aber nicht auf das Wohl des betroffenen Volkes."

Die Rohstoffe sind es zwar auch, die sich us-amerikanische und französische Unternehmen unter den Nagel reißen möchten, aber geopolitisch geht es vor allem den USA darum, einen Konkurrenten auf dem hart umkämpften Ölmarkt auszuschalten, um dem Ziel näher zu kommen, die Preise diktieren zu können.

Und dafür nehmen die USA wie gehabt auch einen blutigen Bürgerkrieg in einem souveränen Land in Kauf. Um die Menschen in diesem Land geht es dabei nur peripher.

re 12:28 von Nachfragerin

Die geopolitischen Interessen zielen auf Macht und Rohstoffe ab, aber nicht auf das Wohl des betroffenen Volkes.

Mag sein. Es ist aber Maduro, der gegen freie Wahlen ist.
Und was zum Wohl des betroffenen Volkes ist, entschiedet am Besten das betroffene Volk, oder?

Übrigens, die Unterstützung für Maduro außerhalb Venezuelas lässt sich nur durch einen blanken Hass auf den Westen erklären. Er hat die letzte freie Wahl 2013 nur knapp gewonnen. Das Land geht es heute unendlich schlimmer als damals. Und die Mehrheit soll noch hinter ihm stehen? Das kann keiner ernsthaft glauben.

deutlich

Zuvor war er in die spanische Botschaft "geflüchtet". Genau dort sitzt die alte Spanien-Elite, die um ihre Macht und Privilegien kämpft.
Fast alle südamerikanischen Staaten sind von USA sprich CIA&CO unterwandert /dominiert. letztes Beispiel Brasilien und Ecuador.
Ein Land, das es wagt sich dagegen zu wehren (sh. Venezuela), erlebt den rücksichtslosen Kampf Washingtons.

dass es wirkich Menschen geben soll

die Guaidó für alles andere als einen rechtmäßigen Präsidenten halten und dennoch nicht im Putinschen Auftrag, sondern aus freiem Willen hier kommentieren, scheint das Vorstellungsvermögen einiger Foristen zu übersteigen. Gegen Guaidó und die amerikanische Einmischung zu sein, ist schon etwas anderes als "pro-russisch". Auch wenn das aus jahrhundertealter Lagersicht unmöglich scheinen mag.
Voilà, ich bin ein solcher Mensch. Vielleicht ja der einzige (jedenfalls nicht in Geschwaderstärke).

@krittkritt, 10.26h

Ihnen ist da sicher ein kleiner Fehler unterlaufen. Kann ja passieren.
Maduro hat die Verfassungsgebende Versammlung nicht initiiert sondern installiert. Ein feiner, aber wesentlicher Unterschied.

Wunsch für Venezuela: sichere Zukunft

01. Mai 2019 um 12:26 von Nachfragerin

Wenn Sie die Zukunft Venezuelas kritisch sehen, frage ich Sie nach Ihrer Bewertung der Gegenwart - die Sie ja auch aus Ihrem behaglichen und sicheren Heim hier in Deutschland tätigen können, in sicherem Abstand zur Lage in Venezuela:

Denn: was kann schlimmer sein für ein potenziell sehr reiches Land als leere Geschäfte, Schmuggel, Tankstellen ohne Benzin, landesweite Stromausfälle, die über Tage gehen, keine genügende Trinkwasserversorgung, plündernde Mobs und Todesschwadronen des Regimes, keine Rechtssicherheit, Krankenhäuser ohne Medikamente, 3,5 Mio. Menschen, die bereits geflüchtet sind, Gefahr der Destabilisierung der gesamten Region?

Richtig, die Machtfrage in Venezuela ist nun zu stellen. Dazu sind die Opposition und Herr Guaidó mit internationaler Unterstützung angetreten. Die Frage kann aber nur durch faire, freie, geheime, verfassungskonforme Wahlen geschehen - nichts anderes will die Opposition, und die Mehrheit der Menschen im Land.

@Rolando

Natürlich möchte die Mehrheit der venezolanischen Bevölkerung, dass US-Unternehmen die Rohstoffe des Landes abbauen und verkaufen und die Gewinne an ihre Aktionäre verteilen.

Ein Glück, dass die USA, die in der ganzen Welt für Freiheit und Demokratie kämpfen, hinter Guaidó stehen.

@Rolando

"Jämmerlich und skandalös, dass die deutsche Linkspartei (wozu sie offensichtlich gehören) diesen Diktator noch weiterhin unterstützt. "

Halbwahrheiten, einfach nur Halbwahrheiten.

Vielleicht mal die Nachrichten bis zum Ende lesen.

Widerspruch.

Bisher war auf tagesschau.de immer (völlig zurecht) vom "selbsternannten Präsidenten Guaido" die Rede.

Wenn ein "selbsternannter Präsident" die Macht an sich reißen will, ist das per Definition ein Putschversuch.

Wenn dies von tagesschau.de nun (wie in diesem Artikel) nun in Frage gestellt wird, widerspricht tagesschau.de der eigenen Berichterstattung.

Das ist für den informierten Leser ein Rätsel und bedarf einer Erläuterung.

10:32 von fathaland slim

gute Antwort

Maduro hat sehr wohl Hilfe ins Land gelassen.

@10:08 von Hansi Glück
Guaidó hätte - wie die anderen - über die Hauptstadt Caracas seine Hilfe ganz offiziell bringen können.
Er bevorzugte eine zuvor stillgelegte Brücke, und wollte ohne Kontrolle ins Land.
Das Rote Kreuz macht es z.B. vor, wie es anders geht.

11:29 von Rolando

«Ich wohne in Costa Rica, bin zwei Mal im Jahr in Venezuela. Sprechen sie mit der Bevölkerung. Die ganz große Mehrheit will das das Regime abgesetzt haben. Und zwar sofort. Die Menschen haben gar nichts, nicht mal Toilettenpapier und das in dem Land mit den reichsten Ölvorkommen der Welt.»

Millionen von Menschen, die noch nicht aus VEN flohen, sind so verzweifelt, dass sie nichts anderes wünschen, als dass sie wieder Toilettenpapier und andere elementare Dinge des Lebens hätten. Und sie zu Preisen kaufen könnten, die für sie erschwinglich sind.

"Die ganz große Mehrheit" ist wohl eher sehr resigniert, als dass sie lautstark fordernd die Absetzung Maduros wünschte.

Recht unabhängig davon, wie es in VEN weitergeht, wird es (sehr) lange dauern + (sehr) große Anstrengungen benötigen, VEN als funktionsfähigen Staat im Sinne der Bevölkerung wieder auf die Beine zu stellen …

11.09 karlheinzfaltermeier-Wirtschaftliche Verbesserung

Unter Maduro und sein Militärregime wird es keine wirtschaftliche Verbesserung geben. Da haben sie 100% Recht.
Das was man in zwei Generationen kaputt gemacht hat braucht man im allgemeinen eine Generation um es zu reparieren und die nötige Finanzmittel. Siehe Osteuropa. Ob Guaidó der Mann ist, der dies kann muss bezweifelt werden, zumehr es einen Überfluss an Öl in bessere Qualität als in Venezuela gibt.

Rolando vs. Claudia Bauer

"Mit Verlaub, was reden sie hier für einen linksideologischen Blödsinn. Alle lateinamerikanische Staaten (außer natürlich Kuba) fordern freie demokratische Wahlen in Venezuela."

Der erste Satz ist beleidigend und ehrabschneidend. Der zweite eine nicht zutreffende Tatsachenbehauptung.

Bitte live streams ansehen...

diverser Anbieter und selbst Schluesse ziehen. US Guaido hat fertig! Was jetzt? US Einmarsch? Ich glaube nicht, dass China und RU da mitspielt. Na mal sehen.

@Claudia Bauer um 09:20Uhr

Was sagen Sie eigentlich, wenn für Maduro "game over" gilt? Und wollen Sie wirklich behaupten, daß die Bürger Venezuelas keinen selbsternannten Präsidenten haben wollen, sondern einen nur durch das Militär gehaltenen Präsidenten, der Parlamente auflöst, weil dort die Opposition die Mehrheit hat oder das Verfassungsgericht einfach für unwirksam erklärt und eine Volksversammlung wählen läßt, die boykotiert wurde, weil Parteien und Kandidaten nicht zugelassen wurden? Sie leben in einer eigenartigen Welt!

Ein paar Anmerkungen

"Fünf Jahre Haft liegen hinter dem einst einflussreichen Oppositionsführer López"

Ja - rechtmäßig verureilt vor ordentlichen Gerichten wegen Anstachelung von gewaltsamen Protesten. Könnte man auch dazu schreiben...

"Gestern baten 25 Soldaten um Asyl"

25 Soldaten. Ein echter Volksaufstand. Venezuela hat 215000 Soldaten. Die Rechnung kann jeder selbst machen...

"lieferten sich gewalttätige Demonstranten heftige Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften"

Das waren ja nicht nur Demonstranten, sondern bewaffente Soldaten und Zivilisten mit Schusswaffen, wie man auf Bildern des Fernsehens sehen konnte.

"Ein Panzerfahrzeug rammte eine Gruppe. Insgesamt wurden Dutzende Menschen verletzt"

Grausam, unnöttig und durch nichts zu entschuldigen.

"25 verhaftete Regierungsgegner"

Da gab es beim G20 in Hamburg schon mehr...

"Der vom entmachteten Parlament ernannte Interimspräsident Guaidó"

Nein. Das Parlament wählte ihn zum Vorsitzenden. Zum Prsäsidenten ernannt er sich selbst.

Die Machenschaften des CIA

Für mich trägt dieser illegale Putsch eindeutig die Handschrift des amerikanischen Geheimdienstes CIA. Auf ähnliche Weise hat der CIA schon beim Putsch im Iran sein Finger im Spiel gehabt (Operation "Ajax"). Damals wurde ein demokratisch gewählter Präsident gestürzt und der pro-amerik. Schah und Diktator kam an die Macht. Das sicherte den USA wieder den Löwenanteil der iranischen Öleinnahmen. Für den Iran blieben nur noch Krümel übrig.

Auch beim Sturz des chilenischen Präsidenten Allende war der CIA der Strippenzieher im Hintergrund. Auch damals wurde mit Pinochet ein Diktator und eine Marionette der USA, gewaltsam an die Macht gebracht. Danach begannen US-Firmen die Rohstoffe des Landes zu "schöpfen".

Ich befürchte deshalb das Schlimmste für Venezuela. Sollte auch dort der Putsch gelingen, dürften die Venezulaner den Großteil ihrer Öleinnahmen verlieren.

an Claudia Bauer

Du aber auch nicht!

@ TS: hier mal ein Auszug aus dem Bundestagsgutachten

Werte Tagesschau:

lest mal diesen Auszug aus dem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages:

https://tinyurl.com/y5trwx6e
bundestag.de: Rechtsfragen zur Anerkennung des Interimspräsidenten in Venezuela

3. .Völkerrechtliche Anerkennung des Interimspräsidenten im Lichte des venezolanischen Verfassungsrechts

Die Diskussion um die völkerrechtliche Anerkennung18 des selbsternannten venezolanischen Interimspräsidenten Guaidó durch Teile der internationalen Staatengemeinschaft – darunter Deutschland – erfolgt vor dem Hintergrund einer Regierungskrise und einer damit einhergehen-den Verfassungskrise in Venezuela.19 Der Anführer der Oppositionsbewegung und Präsident der Nationalversammlung20 in Venezuela, Guaidó, macht dem faktisch (noch) amtierenden venezola-nischen Präsidenten Maduro die Präsidentschaft streitig und untermauert seinen Anspruch auf das Präsidentenamt unter Berufung auf Art. 233 der venezolanischen Verfassung.

Ich warte immer noch live...

auf den von Guaido heute angekuendigten Volksaufstand. NIX! Nur ein paar versprengte Molliwerfer und Steineschleuderer. Soviel zu Guaidos Geschwaetz. Das geht seit Monaten so. Offensichtlich ist der Mann ohne nennenswerten Rueckhalt. Dabei spielt meine persoenliche Meinung keine Rolle. Das Spiel ist aus. Mal sehen wie Pompeo darauf reagiert und Hamsterfrisur . M.M.

Venezuela: Guaidó ruft zu

Venezuela: Guaidó ruft zu neuen Protesten auf
Nein, Doch, OHH! Und in Paris protestieren heute am Tag der Arbeit wieder die "Gelben Westen" .. Hoffentlich ohne körperliche Verluste! Ach, zu Venezuela siehe KenFm:
ZUR SACHE: Venezuela und der Iran – im Fadenkreuz der Demokratie
So, ab zur TS Hausordnung

Maduro ist nicht Präsident

Wie oft möchte Tagesschau eigentlich noch diese Falschinformationen verbreiten? Maduro ist nicht der legitime Präsident Venezuelas, da er bei seiner Wahl mehrfach massiv gegen die Verfassung verstoßen hat, und die Wahl daher klar ungültig ist.

Desweiteren kann man nicht von einem demokratisch legitimierten Präsidenten sprechen, wenn sämtliche alternativen Parteien von der Wahl ausgeschlossen wurden.

Ich hoffe sehr, dass die Tagesschau ihre doch sehr einseitige und verwirrende Berichterstattung in Zukunft verbessern kann.

12:22, deutlich

>>Der befreite verurteilte Leopoldo Lopez hat sich Medienberichten zufolge bereits mit seiner Familie in die chilenische Botschaft abgesetzt und Asyl beantragt, nicht ohne die Anhänger zu weiteren "Aktionen" aufzurufen. Der scheint nicht so richtig an den Erfolg zu glauben und überlast es Andern, sich blutige Köpfe zu holen.<<

Weswegen wurde er denn verurteilt? Machen Sie sich mal kundig.

Ihr letzter Satz ist in Anbetracht der Tatsache, daß Leopoldo Lopez sämtliche Kriterien eines politischen Gefangenen erfüllt, als zynisch zu bezeichnen.

Seine Partei, die "Voluntad Popular", ist übrigens seit 2014 Vollmitglied der Sozialistischen Internationale, also der weltweiten Sozialdemokratie. Aber als Sozialdemokraten haben Sie sich ja hier schon lange nicht mehr bezeichnet.

11:35, sere18

>>@Konsens...
"Wer die verfassungsmäßige Ordnung eines Staates stürzt, ist Putschist. Spielt keine Rolle ob er schon an der Macht war. "

Auf die Idee muss man auch erstmal kommen.<<

Es gibt genügend Beispiele in der Geschichte, daß sich jemand hat demokratisch wählen lassen und dann die demokratische Ordnung außer Kraft gesetzt hat.

Natürlich erfüllt ein solches Vorgehen die allgemein anerkannten Kriterien eines Putsches.

Guaidó sagte ...

... "Heute sind mutige Soldaten, mutige Patrioten, mutige Männer, die die Verfassung verteidigen, unserem Aufruf gefolgt"

Nun ja, wo sind diese mutigen Soldaten geblieben? Wird der angeblich übernommene Luftwaffenstützpunkt La Carlota noch von ihnen kontrolliert? Vor allem wo sind die landesweiten Massenproteste von Millionen Venezolanern? Es sollen ja angeblich 80% von ihnen für Guaidó sein ...

Vielleicht doch mehr Schein als Sein. Zu mindestens López fühlt sich in der spanischen Botschaft offenbar besser aufgehoben, als bei der vermeintlich Bevölkerungsmehrheit gegen Maduro.

Funktioniert!

Im Fernsehen brauchen nur ein paar Gewalt-Szenen geschnitten und gezeigt werden, und schon setzt bei der Zuschauerschaft das Hirn aus.

Genau wie in Frankreich, es werden ausschließlich Ausschreitungen thematisiert, und zack ist die inhaltliche Diskussion vom Tisch.

Furchterregend.

Für diejenigen, die Maduro völliges Versagen vorwerfen: Das ist nicht die ganze Wahrheit -- siehe das sanktionäre Vorgehen der USA gegen die venezolanischen Öl-Gelder! Hier wird hinter den Kulissen ein Land in fiesester Manier "sturmreif geschossen".

Vielleicht erinnern sich ja einige auch noch an das Jahr 2000, in dem sich ein gewisser Herr G.W.Bush die damalige US-Präsidentschaft mehr oder minder ertrickste. Hat sich darüber irgendwer von Ihnen echauffiert?

@OlliH

"Aber einen „Machthaber“ Maduro, der sein Volk verarmen und verhungern lässt, den möchte das Volk ?" Am 01. Mai 2019 um 10:08 von OlliH

Immer diese kapitalistische Leier...

Immer wenn irgendein Regieme oder Regierung nicht pariert, dann verhungern dort Menschen. Nur im Jemen lange Zeit nicht.

Glauben Sie mir bitte, nach der Zeit müssten in Venezuela mitlerweile alle verhungert sein.

Es erinnert mich an die kommunistische Leier, der nach im Westen alle paar Minuten einer auf der Straße erschossen wurde.

Trauen SIe keinem Politiker, den Sie nicht selbst bezahlt haben.

Mit geiffernden Muendern....

scheinen nun, nach Guaidos Totalversagen, wohl Etliche hier auf eine US Invasion zu warten. Habt ihr Syrien und Irak vergessen? Falls der erste US Soldat da auftaucht sind sich alle Venezulaner wieder einig. Wetten?

Worum geht es eigentlich?

Maduro ist der Misswirtschaft beschuldigt. Außerdem galt Caracas schon lange als gefährlichste Metropole der Welt. Aber Misswirtschaft und Demokratiedefizite gibt es in vielen Ländern der Welt, selbst in Europa. Da wird allerdings nicht so viel Gewese drum gemacht. Außerdem: wenn zwei dasselbe tun, ist es offenbar noch lange nicht dasselbe. Wenn Venezolaner Autos und Barrikaden anzünden und Steine werfen ist das „legitimer Protest“ gegen ein „verhasstes Regime“. Wenn dasselbe in Paris passiert, dann sind das nur Ruhestörer, Chaoten und Landfriedensbrecher. Könnte es nicht doch sein, dass die internationale Aufmerksamkeit etwas damit zu tun hat, das die venezolanischen Ölreserven größer sind als die von Russland und Saudi-Arabien zusammen und 20mal so gross wie der USA ?

Im Artikel heißt es unter anderem ...

..."Besonders an der Militärbasis, an der Guaidó den Aufstand ausgerufen hatte, lieferten sich gewalttätige Demonstranten heftige Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften. Die versuchten, die Menge mit Tränengas und Wasserwerfern zu vertreiben. Ein Panzerfahrzeug rammte eine Gruppe. Insgesamt wurden Dutzende Menschen verletzt."

Warum sieht man im Video nicht, dass vermummte Chaoten und Steinwerfer die gepanzerten Fahrzeuge zuvor mit Brandsätzen und Steinen bewarfen.

Um Missverständnisse zu vermeiden, derartige Gewalt heiße ich nicht gut, auch nicht von der Polizei. Jedoch sollte Videos nicht so geschnitten werden, dass der Eindruck entsteht, dass die Gewalt nur von der Polizei ausgeht gegen angeblich friedliche Demonstranten.

Erst das Essen dann die Moral

Guadio zieht das Land immer tiefer in den Bürgerkrieg.
Das Venezuela auf riesigen Ölvorkommen sitzt ist nur reiner Zufall,
der die MRD. Dollar Investition in die Opposition (vieler Großgrundbesitzer und Ihrer ehemals mächtigen und Reichen Freunde) für die Freiheit der Campesinos und verarmten Urbevölkerrung, so richtig Gewinnbringend macht.
Seinen Beratern und Helfern aus den US. geht es nur darum dem Venezulanischen Volk Freiheit und Demokratie zu bringen.
Schließlich hat die jetzige Regierung keine Ahnung von Wirtschaften(wie hier viele Experten von sich geben) und schließlich können US Öl Konzerne das Geld viel besser als der gewählte Präsident für das Volk verwalten.

Putschist

Niemand behauptet, dass das Maduro-Regime vorbildlich agiert. Aber das ändert nichts daran, dass spätestens jetzt Guaidó als Putschist gelten muss. Erst recht, da er nun mit Menschenleben für seine Sache aufs Spiel setzt. Und solche Machenschaften soll man allen Ernstes politisch protegieren? Wenn es wirklich um Werte geht - und nicht um politische Interessen - dann muss man umgehend die Unterstützung für Guaidó beenden.

@Nettie um 9:53

"Und ob sie (Menschheit) nicht besser dran wäre, wenn sie ihre Angelegenheiten tatkräftig selbst in die Hand nehmen, sich selbst den nötigen „Überblick“ verschaffen und sich dann auf dieser Basis selbst organisieren würde."

Volle Zustimmung, bester Kommentar seit langem.

Die "Staatsmächte" und ihre Wirtschaftsweise schaffen doch erst die Probleme (Kriege, Unterdrückung, Armut, Umweltzerstörung,usw.), die wir ohne sie gar nicht hätten.

Der Putsch

scheint gescheitert. Traurig für den Wertewesten. Dafür werden jetzt Gerüchte von einer angebliche geplanten Flucht Maduros auch von der TS verbreitet, um ihn zu diskreditieren. Diese jämmerliche und dilettantische Aktion Guaidos findet weder im venezolanischen Volk, noch beim Militär große Unterstützung. Doch die westlichen Mainstreammedien blasen die Sache auf, wie einen Ballon. Ausgewogene, wahrheitsgemäße Berichterstattung sieht anders aus. Diese ist klar einseitig ausgerichtet und nicht neutral. Ich erinnere an den Rundfunkstaatsvertrag.

EU unterstützt Putschisten

Kann man den Friedensnobelpreis auch wieder aberkennen?

US-Handlanger und ihre Freunde

Man mag ja seine Probleme mit der Person Maduro haben, aber die Handspielpuppe Guaido vertritt doch nur als Möchtegern-Präsident die Interessen der US-Öloligarchen!

Schlimm nur, dass unser Aussenminister (SPD) auch noch zeitgleich zum Putschversuch von Herrn Guaido dem faschistischen Präsidenten Brasiliens die Hände schüttelt - wohl wieder nichts aus der Geschichte gelernt!

Und die 'friedlichen Demonstranten'? Bewaffnet mit Pflastersteinen, Molotow-Cocktails, Rohrstangen für eine 'friedliche' Revolution? Und wieso sind die immer mit den neusten Smartphones ausgestattet - haben die die von Maduro erhalten? Wohl kaum!

Der nächste Schritt nach dem vereitelten Putsch wird wohl sein, dass diese 'Demonstranten' ganz plötzlich und wie aus dem nichts heraus Waffen haben werden!

Auch diese US-Strategie wird sich immer wiederholen!

re 11:54 heimatplanetmars: Systemfrage

„Ja, Maduro ist einer der letzten, die regieren sollten aber dieser Guaido ist kein Deut besser, weil dieser nur einen Austausch von Investoren vornehmen wird.“

Wir alle können und sollten hier keine Bewertung von Politikern vornehmen. Das ist Sache der Wählerinnen und Wähler in einer freien, gleichen, allgemeinen und geheimen Wahl. Und hierfür einzutreten, ist keine - wie hier oft und überheftig behauptet wird - „rechtswidrige“ oder „völkerrechtswidrige“ „aggressive“ „Einmischung“ in die Angelegenheiten eines „souveränen Staates“ oder einer „legitimen Regierung“, es ist schlicht eine politische Selbstverständlichkeit.

Es ist das Bestehen auf einem Anspruch, dem sich alle Staaten der UN aus freien Stücken und guten Gründen unterworfen haben.

Hier geht es also nicht um Maduro oder Guaido - hier geht es um das fundamentale Recht der Bevölkerung auf freie Wahlen. Und die hat das „System Maduro“ faktisch abgeschafft zugunsten einer Art Räterepublik ohne jede Opposition oder Alternative

Der umstrittene Präsident Maduro ?

Es wundert mich, dass die Tagesschau Maduro als Präsident von Venezuela bezeichnet. Ist nicht nach Meinung der Bundesregierung Guaido der Präsident?

"reagierte die Staatsmacht mit Repression"

In jedem anderen Staat der Welt wäre jemand, der versucht, die Regierung gewaltsam zu stürzen, schon längst festgenommen oder getötet worden.

Maduro geht buchstäblich über

Maduro geht buchstäblich über Leichen. Ihm gehört der Prozeß gemacht. Aber leider steht mit Guaido schon der nächste bereit, der ebenso skrupellos ist.

@frosthorn, 12:53

"Gegen Guaido und die amerikanische Einmischung zu sein, ist schon etwas anderes als "pro-russisch"."

Ich sehe es ganz genauso, insofern sind Sie mit dieser Sicht natürlich nicht der Einzige.

Nur: Die Ideologen auf allen Seiten geben eben ungern das Heft aus der Hand.

Da haben Sie recht,

hoffentlich ist dieser Spuk bald vorbei und das Öl, um das es hier geht, ist wieder fest in den Händen der USA und einiger anderer Ölkonzerne. Dann kann man das geschundene Volk befreien vom Sozialismus und es 24 Stunden am Tage im Interesse der Kapitalanleger auf der ganzen Welt arbeiten lassen.
Also, nichts wie hin mit der US-Army, im Verein mit französischen, britischen und am besten auch deutschen Truppen, um wieder für Recht und Ordnung zu sorgen. Und wenn man dort fertig ist, dann kann man ja gleich weiterziehen nach Kuba. Schließlich warten Hunderttausende Exilkubaner darauf, ihre alten Besitztümer wieder zu erhalten. Dann haben die guten US-Bürger endlich wieder ein Billigurlaubsland vor der Nase. Aber zuerst wird natürlich die Schulbildung abgeschafft und das Gesundheitswesen. Sowas kostet nur unnötig Geld.
Meinten Sie das mit Sozialismus abschaffen?

@karlheinzfaltermeier

Einfach 24 Monate warten. Dann wird in Venezuela wieder gewaehlt. Laut UN wie beim letzten mal frei.

Venezuela:Guiado ruft zu neuen Prot.....

Gerade ist ein vollmundig begleiteter Putschversuch gescheitert.Aber der selbsternannte Abenteurer macht weiter,so wie seit drei Monaten.
Bemerkenswert ist bei dem Scheitern auch,daß das trotz des massiven Drucks des Imperiums passiert.Trotz Sanktionen und Blockade der Auslandsvermögen des Landes.

12:53, frosthorn

>>
dass es wirkich Menschen geben soll
die Guaidó für alles andere als einen rechtmäßigen Präsidenten halten und dennoch nicht im Putinschen Auftrag, sondern aus freiem Willen hier kommentieren, scheint das Vorstellungsvermögen einiger Foristen zu übersteigen. Gegen Guaidó und die amerikanische Einmischung zu sein, ist schon etwas anderes als "pro-russisch". Auch wenn das aus jahrhundertealter Lagersicht unmöglich scheinen mag.
Voilà, ich bin ein solcher Mensch. Vielleicht ja der einzige (jedenfalls nicht in Geschwaderstärke).<<

Sie wissen schon, welche Foristen ich meinte.

Man trifft sie auch in den Syrien- und Ukrainethreads, aber selten in Threads, die nichts mit Putin zu tun haben.

Das trifft auf Sie ja nun wirklich nicht zu, wie jeder weiß, der das Forum hier kennt.

Einen rechtmäßigen Präsidenten hat Venezuela zur Zeit leider nicht.

Einfaches Weltbild: keine Erklärungen

01. Mai 2019 um 12:52 von Bagheria

Ihre Auffassung von der Einflussnahme der USA und ihrer Nachrichtendienste in Lateinamerika entspricht völlig dem landläufigen Bild. Allein: Herr Huga Chavez, Vorgänger von Herrn Maduro, übernahm bereits 1998 die Macht in Caracas. Die USA und die westliche Staatengemeinschaft intervenierte aber erst angesichts der unerträglichen humanitären Katastrophe in Venezuela sowie der Flüchtlingskrise, welche die Nachbarstaaten zu destabilisieren droht. Daher meine Frage an Sie: wie begründen Ihre Theorien zur USA der Jetztzeit, dass mehr als 15 Jahre lang die USA offenbar keinen "rücksichtslosen Kampf" gegen Venezuela geführt hat. Warum ließen die USA sogar zu, dass der venezuelanische Ölkonzern eine Tankstellenkette in den USA aufbau konnte? Und: warum konnten auch 70 Mrd. Euro Wirtschaftshilfe aus der Russischen Föderation und der VR China nicht die Versorgungs- und Wirtschaftskrise in Venezuela abwenden? Sind die USA wirklich so mächtig?

@fathaland slim

"einen rechtmaessigen Praesidenten hat Venezuela z.Z. nicht".
Wenn man die UN fragt schon. Der heisst Maduro.
Was Sie verbreiten ist USAEU SPRECH! Mit den Realitaeten hat das nix zu tun! Laut UN waren die Wahlen ok und somit ist Maduro Preasident. Fertig. Die Masse der Buerger scheint gleicher Meinung zu sein oder sehen Sie was anderes auf den Live streams? Ihre und viele andere Meinungen sind daher irrelevant. Linker? Ha!

15:01 von Kritikunerwünscht

Da haben Sie recht,

hoffentlich ist dieser Spuk bald vorbei und das Öl, um das es hier geht, ist wieder fest in den Händen der USA und einiger anderer Ölkonzerne. Dann kann man das geschundene Volk befreien vom Sozialismus und es 24 Stunden am Tage im Interesse der Kapitalanleger auf der ganzen Welt arbeiten lassen.
Also, nichts wie hin mit der US-Army, im Verein mit französischen, britischen und am besten auch deutschen Truppen, um wieder für Recht und Ordnung zu sorgen. ..Dann haben die guten US-Bürger endlich wieder ein Billigurlaubsland vor der Nase. Aber zuerst wird natürlich die Schulbildung abgeschafft und das Gesundheitswesen. Sowas kostet nur unnötig Geld.
Meinten Sie das mit Sozialismus abschaffen?
///
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Ein für Ihre Argumentation natürlich nicht nützlicher Nebeneffekt, der Bevölkerung geht es unter einem anden einheimischen Präsidenten dann besser.
*
Aber wieder nichts mit funktionierenden Sozialismus.
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Selbst in der Sahara würde mirt dieser Regierungsform der Sand knapp

Nachfragen

01. Mai 2019 um 15:04 von Agent apple

Wann stehen in Venezuela wieder Wahlen an?

Die nächsten Wahlen zur Nationalversammlung stünden erst wieder im Dezember 2020 an, also in 15 Monaten. Allerdings hat Herr Maduro im Februar angekündigt, dass schon 2019 gewählt werden soll. Seine "Verfassungsgebende Versammlung" soll dies möglich machen.

Die nächsten Präsidentenwahlen sind eigentlich erst 2024 fällig, allerdings stellt die Opposition in Venezuela und auch die Gemeinschaft der westlichen demokratischen Staaten das legitime Ergebnis der Wahl von 2018 begründet in Zweifel. Natürlich will die Opposition und auch Herr Guaidó, dass faire und freie, verfassungskonforme Präsidentenwahlen schon jetzt stattfinden. Hiervor schreckt Herr Maduro aber deutlich zurück.

Auf welchen Bericht der UN beziehen Sie sich eigentlich? Können Sie eine Quelle nennen? UN-Beobachter waren nämlich seit der Machtübernahme von Herrn Maduro nicht mehr bei Wahlen in Venezuela anwesend.

@Bernd Kevesligeti

"Bemerkenswert ist bei dem Scheitern auch,daß das trotz des massiven Drucks des Imperiums passiert. Trotz Sanktionen und Blockade der Auslandsvermögen des Landes." Am 01. Mai 2019 um 15:09 von Bernd Kevesligeti

Eigentlich gar nicht.
Man muss schon irre Islamisten gut bezahlen, um die gleichen Zustände wie in anderen Ländern herzustellen.

Die meisten in Venezuela sehen in Guaido ganz sicher keine Alternartive zu Maduro. Er ist ja nicht gerade einer von ihnen und dass er Gewaltphantasien hat, hat er auch bewiesen.

to be or not to be, das ist hier die Frage

Auch am 20.Juli gab es mal einen "Putsch" gegen "Verfassung", gegen "Gesetze" und gegen einen "Volksführer".

Dieser Tag ist heute eine Gedenktag und diese "Putschisten" werden als Vorbilder gesehen.

09:41 von Sisyphos3

09:20 von Claudia Bauer

war nicht das venezulanische Volk was dort auf der Straße
.
sind normale" Bürger in Hamburg auf der Straße gewesen
oder zünden in Paris Autos an plündern Geschäft.
Man ist auf Bilder angewiesen, und wer von uns weiß schon
unter welchen umständen die zustande kamen und von wann die stammen
Es wird ein Feindbild aufgebaut
////
*
*
Also zündelten auch in Hamburg und Paris unter Umständen Freunde des Volkes?

Guaidó ist

Guaidó ist "Grössenwahnsinnig" - ihm ists egal ob sich das Volk abschlachtet -im Gegenteil -er ist ein Kriegstreiber und gehört weggesperrt!

@wie-

bitte? Haben Sie den Putschversuch(der durchs Volk vereitelt wurde) gegen Chavez verschlafen? Das waren genau die selben Typen mit freundlicher US Hilfe.

@ 09:32 von Konsenssoße

"[...] Ich hoffe sehr für das venezolanische Volk, dass dieser sozialistischer Spuk bald vorbei ist."

Warum demonstriert das Volk (mehrere Millionen Menschen) denn nicht in den vielen großen und kleineren Städten gegen diesen sogenannten "sozialistischen Spuk"?

Ich meine, die Menschen wissen sehr genau, dass die Misere in Venezuela nicht am Chavismus liegt, sondern viel mehr an denen, die diese gesellschaftlichen Ideen zu Gunsten der Armen in diesem Land, abgrundtief hassen und alles daran setzen, die alten oligarchen Verhältnisse wiederherzustellen. Die jahrelangen Sanktionen und Blockaden der USA und ihrer Verbündeten tun ihr übriges ...

@Agent apple, 15:31 re @fathaland slim

Ihre und viele andere Meinungen sind daher irrelevant. Linker? Ha!

Diesen Stil bin ich von Ihnen nicht gewohnt. Andere Meinungen für "irrelevant" zu erklären, ist eigentlich üblich für andere Kreise in diesem Forum.

Man muss auch nicht als Linker automatisch Maduro die Stange halten. Auch für mich ist er eine fragwürdige Figur. Das bringt mich nur nicht gleich auf die Seite Guaidós. Und die tendenziöse Berichterstattung über VEN bilden wir uns nicht ein, die ist offensichtlich.

"Interimspräsident" ;-)

Guaido' ist weder Präsident noch Interimspräsident.
Deutschland sollte sich aus diesem Konflikt heraus halten.

Die Partei Guaidós - eine neoliberale Splitterpartei.

@13:43 von fathaland slim
Unverständlich, dass diese Partei in die
Sozialistische Internationale aufgenommen wurde.
Guaidó hat ja schon angekündigt, dass er die Ölindustrie privatisieren will.

Der 1. Vorsitzende, Leopoldo Lopez gehörte vorher der neoliberalen Partei primero Justizia an.
Er soll 2002 beim Putschversuch gegen Chavez an vorderster Front mitgewirkt haben, und hat auch 2014 wieder zur Gewalt aufgerufen.

Wie unbekannt der Stellvertreter Guaidó bei der Bevölkerung wirklich (bis zu seiner Selbsternennung) war, zeigte eine bekannte Umfrage, nach der 20% der Venezolaner ihn überhaupt nicht kannten.

49 von 190 Laender...

hat Guaido anerkannt. Ich kann da keine Mehrheit erkennen.

15:09 von Bernd Kevesligeti

Richtig erkannt. Obwohl der größte Teil der Bevölkerung weiß, daß nach einem Sturz Maduros plötzlich wieder eitel Sonnenschein wäre, dafür würde schnellstens gesorgt, halten sie doch zu Maduro. Warum wohl?

Unsichere Zeiten

Ich habe das Gefühl, dass das kein gutes Ende nehmen wird.

Egal wer sich da durch setzt: Ich wünsche dem Land schnell wieder Stabilität und den Menschen Frieden und Wohlstand.

Wilde Behauptungen: Belege bitte

01. Mai 2019 um 15:31 von Agent apple

Wenn Sie eine seriöse Quelle zitieren können, die Ihre Behauptungen stützt, dass die UN die Präsidentschaftswahlen in Venezuela vom Mai 2018 "ok" waren und die UN Herrn Maduro als rechtmäßigen Präsidenten anerkennen, dann will ich Ihrer Auffassung Glauben schenken.

Bis auf weiteres halte ich mich aber lieber an die bekannten Fakten, nämlich dass die Präsidentschaftswahlen eine Farce waren, noch nicht einmal die Wahlbeteiligung klar bekannt ist und dass die "Masse der Bürgerinnen und Bürger Venezuelas" tatsächlich klar das Maduro-Regime ablehnt. Warum sollte der Souverän jemanden wählen, ganz logisch betrachtet, der noch nicht einmal für die Versorgung der Grundbedürfnisse der Bevölkerung sorgen kann - obwohl doch Ressourcen und Geld überreichlich vorhanden sind?

12:53 von frosthorn

«dass es wirkich Menschen geben soll, die Guaidó für alles andere als einen rechtmäßigen Präsidenten halten und dennoch nicht im Putinschen Auftrag, sondern aus freiem Willen hier kommentieren … Voilà, ich bin ein solcher Mensch. Vielleicht ja der einzige (jedenfalls nicht in Geschwaderstärke).»

Es ist ja gerade so verflixt-vertrackt, dass weder der eine noch der andere über eine Legitimation verfügt, die verfassungsrechtlich zweifelsfrei wäre.

Ich sehe die Situation prinzipiell so:

Maduro wurde 2013 mit 51% für eine erste Amtszeit gewählt.
Ca. 8% unter dem Ergebnis, das Chavez 2012 erhielt.
Deutlich weniger als erwartet. Die Wahlen waren nicht zu beastanden.

Die Parlamentswahlen von 2015 auch nicht.
In denen die Opposition die Mehrheit gewann.

Seither geht es in VEN politisch "drunter und drüber".
Das Land wirtschaftlich "komplett den Bach runter".
Die Lage der Menschen ist desolat.
Mehr als 10% der Bevölkerung sind aus dem Land geflüchtet.

Ein Desaster. Was also tun …?

@wie-, 15:56

Bis auf weiteres halte ich mich aber lieber an die bekannten Fakten, nämlich dass die Präsidentschaftswahlen eine Farce waren, noch nicht einmal die Wahlbeteiligung klar bekannt ist und dass die "Masse der Bürgerinnen und Bürger Venezuelas" tatsächlich klar das Maduro-Regime ablehnt. Warum sollte der Souverän jemanden wählen, ganz logisch betrachtet, der noch nicht einmal für die Versorgung der Grundbedürfnisse der Bevölkerung sorgen kann - obwohl doch Ressourcen und Geld überreichlich vorhanden sind?

Die Präsidentschaftswahlen waren eine Farce. Soso. Die Masse der Bürger lehnt Maduro klar ab. Soso. Da stehen jetzt eigentlich nur zwei Behauptungen von Ihnen, und Sie erklären, sich an diese "bekannten Fakten" halten zu wollen. Und begründen das sogar noch damit, dass die Venezolaner für Ihr Verständnis eigentlich anders hätten entscheiden müssen.
Es fällt schwer, das ernst zu nehmen.

@fathaland slim 15.11

Einen rechtmäßigen Präsidenten hat Venezuela zur Zeit leider nicht."
wenn ich es richtig weiß, wurde Maduro als Präsident gewählt, Guaidó noch nicht mal zum Parlamentsvorsitzenden. Das war er nur vertretungshalber und auf Zeit bis zur nächsten Rotation.
Ich bekomme übrigens auch keinen Rubel, trotzdem bin ich gegen von außen gesteuerte Putsche- hier, in der Schweinebucht, Chile und anderswo

Ich bin da hin- und

Ich bin da hin- und hergerissen.
Einerseits kann bzw darf es in Venezuela kein einfaches weiter so geben, andererseits ist es mindestens genau so falsch einen nicht gewählten / gewollten Guaido dort zu installieren.

Freie Wahlen organisiert von der UN wären wahrscheinlich das Beste und Fairste für alle Seiten und das so kurzfristig wie möglich. Regimechange hat noch nie zu gutem geführt in jüngerer Vergangenheit.

Fakten bitte

01. Mai 2019 um 15:52 von Agent apple

Tja, versuchen wir's zur Abwechselung mit Fakten und dem kompletten Bild:

50 Staaten der Welt erkennen das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen vom Mai 2018 nicht an und unterstützen seit Januar 2019 Herrn Guaidó als Interimspräsidenten.

17 Staaten haben ausdrücklich ihre Unterstützung für das Regime von Herrn Maduro erklärt.

Übrig bleiben also 123 Länder, die Neutralität waren bzw. sich in der Angelegenheit nicht weiter positioniert haben.

Ich sehe eine Mehrheit bei den Befürwortern der Opposition. Ebend die Mehrheit, welche auch das Elend der Bevölkerung und der Geflüchteten wahrnimmt. Wahre Demokraten eben.

13:49, edding

>>Für diejenigen, die Maduro völliges Versagen vorwerfen: Das ist nicht die ganze Wahrheit -- siehe das sanktionäre Vorgehen der USA gegen die venezolanischen Öl-Gelder! Hier wird hinter den Kulissen ein Land in fiesester Manier "sturmreif geschossen".<<

Die USA haben, ebenso wie der Rest der Welt, noch vor kurzem ganz regulär Öl von Venezuela zu Weltmarktpreisen gekauft.

Der Rest der Welt tut dies nach wie vor.

Der Iran muss seit langer Zeit wirklich heftigste Sanktionen erdulden. Das Land ist aber nicht ansatzweise in dem Zustand, in dem sich Venezuela befindet.

>>Vielleicht erinnern sich ja einige auch noch an das Jahr 2000, in dem sich ein gewisser Herr G.W.Bush die damalige US-Präsidentschaft mehr oder minder ertrickste. Hat sich darüber irgendwer von Ihnen echauffiert?<<

Es war damals fett in der Presse.

re von Barbarossa 2

Warum wohl ? Vielleicht wegen Unabhängigkeit und Souveränität.Weil das Imperium abschreckend ist ?
Und der Abenteurer auch.

Seriöse Quellen: einfach nutzen

01. Mai 2019 um 16:07 von frosthorn

Ihnen fällt schwer, die Fakten ernst zu nehmen. Nun, mein Vorschlag dazu: machen Sie sich kundig. Nutzen Sie seriöse Quellen. Das Wissen der Welt steht Ihnen zur Verfügung. Beginnen Sie mit den Artikeln der Tagesschau, welche Sie kommentieren, sowie den Faktenfindern der Tagesschau, das sind gute Quellen für den Anfang.

14:44, PutinsPuppet

>>Der umstrittene Präsident Maduro ?
Es wundert mich, dass die Tagesschau Maduro als Präsident von Venezuela bezeichnet. Ist nicht nach Meinung der Bundesregierung Guaido der Präsident?<<

Daran können Sie erkennen, daß die Tagesschau nicht die Bundesregierung ist.

Falls Ihnen das bisher noch nicht aufgefallen sein sollte.

16:17 von wie-

Sie haben schon eine sehr eigensinnige Art, mit Statistiken umzugehen. Die 123 Länder rechnen sie also zu den Beführwortern der Opposition. Wozu zählen sie dann eigentlich die ganzen Nichtwähler in Deutschland.

->Schabernack 16:00: Was also tun ? Frei wählen lassen!

Für diese Krise gäbe es eine relativ einfache Lösung:

<> Beide Seiten einigen sich auf einen internationalen Vermittler in Gestalt der UN oder der OAS. Die UN hat übrigens entgegen anderslautenden Aussagen hier keine offizielle Beobachterfunktion in VEN gehabt.

<>Es wird eine Übergangsregierung aus parteilosen Technokraten eingesetzt. Die bereitet freie und faire Wahlen vor, bei der alle Parteien freie Entfaltungsmöglichkeiten haben

<> die Bevölkerung Venezuelas bestimmt in freien Wahlen ihre Führung.

Maduro weiß, dass das sein Ende an der Macht wäre. Freie Wahlen muss er fürchten, deswegen mauert er sich mit seiner Clique im Präsidentenpalast ein, während die Bevölkerung schlimmste Not leidet.

16:22 von fathaland slim

Daran können Sie erkennen, daß die Tagesschau nicht die Bundesregierung ist.

Na na, nun wollen wir aber mal nicht übertreiben. Ansonsten bin ich bei diesem Thema mal ihrer Meinung.

15:31, Agent apple

>>@fathaland slim
"einen rechtmaessigen Praesidenten hat Venezuela z.Z. nicht".
Wenn man die UN fragt schon. Der heisst Maduro.
Was Sie verbreiten ist USAEU SPRECH! Mit den Realitaeten hat das nix zu tun! Laut UN waren die Wahlen ok und somit ist Maduro Preasident. Fertig. Die Masse der Buerger scheint gleicher Meinung zu sein oder sehen Sie was anderes auf den Live streams? Ihre und viele andere Meinungen sind daher irrelevant. Linker? Ha!<<

Den Unterschied zwischen einer Diskussion und einer Pöbelei kennen Sie aber schon?

USAEU-SPRECH, um mich mal Ihrem Sprachgebrauch anzupassen, wäre, Guaido als rechtmäßigen Präsidenten zu bezeichnen.

Wie Sie unschwer erkennen können, tue ich das nicht.

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