Kommentare

Wem wollt ihr denn jetzt glauben.......

den Prognosen oder euren eigenen Augen ?

joyomaran

Wieso Prognose? Hier geht es um feststehende Zahlen aus der Vergangenheit. Dabei ist dies auch keine Glaubensfrage die in die Kirche gehört, sondern die Auseinandersetzung mit der Realität, auch wenn diese Fakten nicht in das eigene Weltbild passen. Und 155.000 weniger Arbeitslose im Vergleich zum Vorjahr sind nunmal Fakt, Statistik hin oder her.

Wieder nen rechentrick

Wieder nen rechentrick gefunden,um ca 5mio Menschen verschwinden lassen zu können? Und die TS verbreitet diese schamlose Lüge auch noch? Jeder weiß doch,das die zahlen nicht stimmen können.

@ 11:04 joyomaran

"Wem wollt ihr denn jetzt glauben.......
den Prognosen oder euren eigenen Augen ?"

Also, wenn ich mich hier im Büro umschaue...
... da haben alle einen Job.

ja die Arbeitslosen

mal aktuell mit der Zulassungsstelle in Stuttgart zu tun gehabt ?
Zustände wie in der Bundeshauptstadt
Grund: keine Mitarbeiter, Kranke, offene Planstellen, man findet kein Personal,
es wäre zu stressig so die Aussage einer Insiderin, dort zu arbeiten,
weil ich mich über die schleppende Zulassung meines Autos wunderte

Cgm73

Einen Job hatte ich noch nie. Einen Beruf, Aufgabe, Arbeit Anstellung, das schon.

Jawoll

Ich gehöre seitdem Monat auch wieder zur guten deutschen Arbeiterbevölkerung. Endlich kann man sich wieder über "Arbeitsloseschmarotzer" lustig machen und ihnen Faulheit und schlimmeres unterstellen!

Oder?

Das ist doch hier der richtige Gesellschaftliche Umgangston, nicht?
Denkt mal drüber nach.

Bundesagentur für Arbeit:Weniger Arbeitslose im April....

Das sind die üblichen Meldungen im Monatstakt.Die Zahl der Arbeitslosen ist auf 2,2 Millionen gesunken.Doch wo sind sie geblieben ? Über 58-jährige werden nicht gerechnet.In Maßnahmen befindliche werden nicht gerechnet.
Und die,die vermittelt wurden,wurden in welche Jobs vermittelt ? Befristet,Minijobs,auch wo weiß wohin.
Wie hoch ist die Zahl der Hartz-Empfänger ? Sie liegt deutlich über der Zahl der offiziellen Arbeitslosen(5 bis 6 Millionen).Warum müssen so viele aufstocken ?

>>In den nächsten Monaten sei

>>In den nächsten Monaten sei mit einem weiteren deutlichen Beschäftigungsaufbau zu rechnen.<<

Und in den nächsten Monaten wird mit einer weiteren Studie/Statistik die Zahl derer, die im Niedriglohnsektor tätig ist, weiter aufgebaut.

Warum?

Bei einem Wirtschaftswachstum von 0,5% entstehen keine Arbeitsplätze in Vollzeit...

@11:42 von Superschlau: Jeder weiss doch..

"Jeder weiß doch,das die zahlen nicht stimmen können."

Dann legen Sie doch bitte die Belege vor, die beweisen, dass die Bundesagentur für Arbeit falsche Zahlen rausgibt.

um 11:40 von Niingo

>>"Wieso Prognose? Hier geht es um feststehende Zahlen aus der Vergangenheit. Dabei ist dies auch keine Glaubensfrage die in die Kirche gehört, sondern die Auseinandersetzung mit der Realität, auch wenn diese Fakten nicht in das eigene Weltbild passen. Und 155.000 weniger Arbeitslose im Vergleich zum Vorjahr sind nunmal Fakt, Statistik hin oder her."<<

Das ist halt alles eine Frage der Datenbasis und damit welche Personen betrachtet werden? Migranten in Sprach- und Integrationskursen fallen beispielsweise raus und und und.

@ 11:04 von joyomaran

Hier im Rheinmain-Gebiet fehlen an allen Enden Fachkräfte. Jeder, der arbeitswillig ist, bekommt auch Arbeit.

Aber ich gehe mal davon aus, dass es in anderen Teilen Deutschlands anders aussieht.

Geme

Muss ich das? Rechne doch einfach mal h4, Aufstocker, arbeitslose, fortbilder etc zusammen. Oh Wunder, die Summe ist größer als die vom Arbeitsamt. Das ist schöngerechnet und umetiketiert.

um 12:02 von Cenarius

>>"Ich gehöre seitdem Monat auch wieder zur guten deutschen Arbeiterbevölkerung. Endlich kann man sich wieder über "Arbeitsloseschmarotzer" lustig machen und ihnen Faulheit und schlimmeres unterstellen!
Oder?
Das ist doch hier der richtige Gesellschaftliche Umgangston, nicht?
Denkt mal drüber nach."<<

Es geht hier nicht um die armen Menschen die keinen Job haben sondern um die Frage werden die Zahlen geschönt dargestellt oder nicht? Ich meine ja angesichts der Migrationswelle seit 2015 und den damit verbundenen Zuzug von vornehmlich nicht- oder niedrigqualifizierten Systemgenießern?

Augenwischerei

Das die Arbeitslosenzahlen gesunken sind mag ja sein. Aber die reelle Zahlen sind das nach wie vor nicht. Da gehören alle dazu die Geld aus den Arbeitslosen- und Sozialkassen erhalten. Diese Zahlen wären doch mal interessant zu wissen.

@Niingo

Fakt ist aber auch, das die Anzahl der in diesen Jahr aus dem Arbeitsmarkt ausscheidenden 65jährigen Rentner um 286.159 Personen höher ausfallen wird, als es 20 jährige Berufsneueinsteiger hier in Deutschland überhaupt gibt!

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit hat somit ausschließlich(!) demographische, aber eben KEINE konjunkturellen Gründe!

Dann hatten die Medien ...

... und Arbeitgeber bislang noch keinen Erfolg, eine Rezession herbeizuschreiben.

Merke: eine Rezession ist immer gut, um Löhne zu drücken und Sozialausgaben zu kürzen.

Caflos12

Im rheinmaingebiet fehlen keine Fachkräfte. Diesen Mangel gibt es nicht. Es gibt höchstens ein bezahlproblem,das entsprechende Motivation verhindert. Die Fachkraft arbeitet heute lieber überbezahlt im warmen Büro, als hart und unterbezahlt im Handwerk.

@ Sisyphos3

Zu den geringen Löhnen im Öffentlichen Dienst will da keiner arbeiten.

Wer hat's verbockt? Die spd-DGB Gewerkschaften mit ihrer Strategie der niedrigen Tarifabschlüsse - in der Hochkonjunktur.

@ GeMe

Also Herr Meyer,

das machen die Mitforisten doch schon die ganze Zeit.

Es ist doch bekannt, welche Arbeitslosen alle nicht mitgerechnet werden.

eine_anmerkung

„Das ist halt alles eine Frage der Datenbasis und damit welche Personen betrachtet werden? Migranten in Sprach- und Integrationskursen fallen beispielsweise raus und und und.“
Natürlich kann man die Datenbasis kritisieren. Aber wenn sich deren Inhalte (z.B. Nichtberücksichtigung von Menschen in Maßnahmen) im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert haben und die Zahlen dennoch sinken, muss man dies doch anerkennen!

Arbeitslose =/= Hartz IV

Arbeitslose =/= Hartz IV Empfänger

Ist das nicht schön, dass wir ein paar Niedriglöhner und Aufstocker mehr diesen Monat haben?

Solange der Staat mit der sogenannten Aufstockung Unternehmen die Lohnkosten subventioniert, bessert sich sich für die sogenannten Arbeitnehmer gar nichts auf dem Arbeitsmarkt.

@ Frank von Bröckel

Und damit ist zu sehen, dass die Demographie in Deutschland POSiTIVE Effekte hat!

Es gibt weniger Arbeitslose, mehr Jobs für junge Leute und die Automatisierung/Digitalisierung 2./ K.I., die zu immer weniger Arbeitsstellen führt, verliert ihren Schrecken:

In Zukunft brauchen wir ja nicht mehr so viele Arbeitende (gender korrekter Ausdruck).

@12:18 von Superschlau: Zahlen der Agentur für Arbeit

"Muss ich das? Rechne doch einfach mal h4, Aufstocker, arbeitslose, fortbilder etc zusammen. Oh Wunder, die Summe ist größer als die vom Arbeitsamt. Das ist schöngerechnet und umetiketiert."

Ich kenne die Zahlen aus der Statisktik der Bundesagentur.
Leider ist diese Statistik sehr umfangreich und man muss sich etwas einarbeiten, bis man alles zusammen hat.

Die Tagesschau könnte sicherlich die Zahl der H4 Empfänger, der Umschüler usw. ebenfalls veröffentlichen. Dann wäre das Bild vollständiger.

Die Zahlen die TS veröffentlicht, sind aber sicher richtig.

Man kann sich aber auch die Zahlen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nehmen. Nehmen diese zu, dann sieht es gut aus am Arbeitsmarkt, nehmen diese ab, dann sieht es schlecht aus.

@ Superschlau

Es war erklärter Wille der Politik, das Handwerk zu schwächen und die Akademisierung der Bevölkerung zum Massenphänomen zu machen. Dafür wurden die Ansprüche an das Abitur gesenkt und das Diplom und Magister Studium durch "verschlankte" Studiengänge mit den amerikanischen Begriffen Bachelor und Masters ersetzt. Auf Deutsch bedeutet das übrigens Geselle und Meister - Begriffe aus dem Handwerk.

re bernd kevesligeti

"Das sind die üblichen Meldungen im Monatstakt.Die Zahl der Arbeitslosen ist auf 2,2 Millionen gesunken.Doch wo sind sie geblieben ? Über 58-jährige werden nicht gerechnet.In Maßnahmen befindliche werden nicht gerechnet."

Was gerechnet oder nicht gerechnet wird ist gefühlt schon millionen Mal durchgekaut worden.

Wozu solche Kommentare?

re frank von bröckel

"Fakt ist aber auch, das die Anzahl der in diesen Jahr aus dem Arbeitsmarkt ausscheidenden 65jährigen Rentner um 286.159 Personen höher ausfallen wird, als es 20 jährige Berufsneueinsteiger hier in Deutschland überhaupt gibt!

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit hat somit ausschließlich(!) demographische, aber eben KEINE konjunkturellen Gründe!"

Für Ihr Thema ist die Zahl der Arbeitslosen irrelevant. Kümmern Sie sich um die Zahlen der SV-pflichtig Beschäftigten.

Natürlich tut die TS der

Natürlich tut die TS der Bundesagentur für Arbeit den Gefallen, der Arbeitslosen Zahl nicht die Zahl der Transferleistungsempfänger gegenüber zu stellen.

Man will ja schließlich gemeinsam ein bestimmtes Bild erzeugen.

um 12:31 von Niingo

>>"Aber wenn sich deren Inhalte (z.B. Nichtberücksichtigung von Menschen in Maßnahmen) im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert haben und die Zahlen dennoch sinken, muss man dies doch anerkennen!"<<

Relativ betrachtet ja (gleiche Datenbasis in Relation zum Vorjahr), absolut betrachten nein (Datenbasis an sich falsch).

re superschlau

" Die Fachkraft arbeitet heute lieber überbezahlt im warmen Büro, als hart und unterbezahlt im Handwerk."

So ein Blödsinn. Als ob ein Maurer oder Bäcker sich aussuchen könnte, ob er im Büro oder im Handwerk arbeitet.

"Unterbezahlt im Handwerk" ist ein weiterer Blödsinn.

um 12:24 von Superschlau

>>"Im rheinmaingebiet fehlen keine Fachkräfte. Diesen Mangel gibt es nicht. Es gibt höchstens ein bezahlproblem,das entsprechende Motivation verhindert. Die Fachkraft arbeitet heute lieber überbezahlt im warmen Büro, als hart und unterbezahlt im Handwerk."<<

Ist das so? Ich habe mittlerweile das Gefühl das ein guter Handwerker mehr gefragt ist als ein Akademiker?

wenn jetzt die Leute von ihrer Arbeit auch

noch leben könnten, könnte es eine gute Nachricht sein. So lange aber die Jobs oft im Niedriglohnbereich entstehen, Vollzeitbeschäftigte aufstocken müssen oder befristete Jobs annehmen müssen ist der Jubel falsch

um 12:40 von karwandler

>>"Was gerechnet oder nicht gerechnet wird ist gefühlt schon millionen Mal durchgekaut worden.
Wozu solche Kommentare?"<<

Damit auch andere Foristen als die werte alleswissende karawandler etwas aufgeschlaut werden können.

Eigentlich könnte man ja

Eigentlich könnte man ja zufrieden sein: die Arbeitslosigkeit bewegt sich auf einem historischen Tiefststand, die Zahl der offenen Stellen wächst, die Renten steigen deutlich, die deutsche Wirtschaft ist international gut aufgestellt - und all dies ist nicht - wie in den USA - durch eine gigantische Staatsverschuldung generiert. Zufriedenheit darf zwar nicht zur Selbstgefälligkeit verkommen, aber eigentlich kann man doch stolz sein in einem Land zu leben, das offenkundig "gut dasteht". Seien wir also ein klein wenig Patrioten, auch wenn es noch manche offenen Baustellen gibt.

re einfach unglaublich

"mit den amerikanischen Begriffen Bachelor und Masters ersetzt. Auf Deutsch bedeutet das übrigens Geselle und Meister - Begriffe aus dem Handwerk."

Leider komplett falsch.

Der Bachelor ([ˈbætʃəlɚ] oder [ˈbætʃlɚ], auch Bakkalaureus oder Baccalaureus [m.] bzw. Bakkalaurea oder Baccalaurea [f.]) ist der Träger des niedrigsten akademischen Grades.

Der Master ([ˈmaːstɐ] oder [ˈmaːstə], aus engl. master, das auf lat. Magister für Lehrer, Vorsteher, bzw. in der weiblichen Form Magistra Vorsteherin/Meisterin zurückgeht) ist ein akademischer Grad.

Nix mit Begriffe aus dem Handwerk.

Würde mich

mal interessieren, wieviele Menschen vorher in sinnlosen Kursen, wie Bewerbungstraining, untergebracht werden, damit sie aus der Statistik rausfallen.

Schnell vor der EU Wahl noch eine "gute" Nachricht raushau`n.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand diese Zahlen noch uneingeschränkt glaubt.

um 12:26 von Einfach Unglaublich

>>"@ Sisyphos3
Zu den geringen Löhnen im Öffentlichen Dienst will da keiner arbeiten.

Wer hat's verbockt? Die spd-DGB Gewerkschaften mit ihrer Strategie der niedrigen Tarifabschlüsse - in der Hochkonjunktur."<<
.
.
Ich denke eher dass das ein Thema ist was man nie auflösen wird? In konjunkturschwachen Zeiten wollen alle in den öffentlichen Dienst der sozialen Sicherheit wegen und das geringere Gehalt ist egal. In Hochzeiten der Konjunktur wird nur nasenrümpfend auf den öffentlichen Dienst geschaut (da verdient man doch nichts). Diese Wechselbeziehung ist so alt wie es den öffentlichen Dienst gibt.

re von karwandler

Wozu monatlich solche "Erfolgsmeldungen" ?
Und millionen Mal durchgekaut ? Die offizielle
Zahl der Arbeitslosen und die Zahl der Hartz-Bezieher(viel höher als erstere Zahl) ? Da kommt selten etwas.

@deutlich - die Zahlen sprechen für sich...

Immerhin: Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs ist deutlich gestiegen, die Einführung des Mindestlohns hat ein Stück weit für soziale Gerechtigkeit gesorgt, die Nachfrage an Arbeitskräften wird zu einer Anpassung der Löhne führen. Auch sollte man nicht vergessen, dass viele bewußt in prekären Beschäftigungsverhältnissen tätig sind, weil der Partner einen gut dotierten Job hat und was die befristeten Arbeitsverhältnisse angeht: Ist es nicht besser, einem Arbeitslosen die Chance zu geben, sich zu bewähren, also einen Fuß in die Tür zu bekommen? Mehrfachbefristungen sind im übrigen bereits per Gesetz rechtswidrig. Arbeitgeber, die Befristungen ausnutzen um AN auszubeuten, missachten den sozialen Grundkonsens und den rechtlichen Rahmen.

die Macht des Verbrauchers ...

Wenn der Verbraucher alles mögliche im Internet bestellt, wo oft nach Logistik und nicht nach Einzelhandel bezahlt wird...
Der Verbrauche bei gefühlt zehn Hotelportalen nach dem billigsten Preis sucht...
Und vor allem nach dem Werbeslogan eines großen Elektronikmarkts lebt „Geiz ist geil“
Dann darf der Verbraucher der sich in den Beispielen wieder erkennt eins nicht tun, nach gerechteren Löhnen schreien, denn er unterstützt genau das warum vielfach schlecht bezahlt wird.

Das monatliche Ritual

Jeden Monat das Gleiche. Die BA veröffentlicht ihre Zahlen und sofort melden sich alle, die die Statistik verdammen.

Ja, die Zahl der "Arbeitslosen" ist nicht gleich der Zahl derer, die keine Arbeit haben. Die Statistik erfasst nur einen Teil. Das ist aber seit Jahren so und so lange mir keiner beweist, dass jeden Monat mehr Leute als zuvor mit "Tricks" herausgerechnet werden bleibt der Fakt, dass die Zahl zurückgegangen ist.

Und ja, es gibt in D Niedriglöhne und Zeitarbeit. Aber wenn ich hier lese habe ich immer den Eindruck, D wäre das Land des grassierenden Elends. Und dann schaue ich mir den Fuhrpark auf der Straße an und lese jedes Jahr von neuen Rekorden bei der Zahl der Flug- und Schiffsreisen. Und schließlich werden die überteuerten Immobilien in den Metropolen ja verkauft und stehen nicht leer.

Also ist wohl weder das Eine noch das Andere zur allgemeinen Realität unseres Landes zu erklären.

@ Carlos12

Interessant ist, dass mein Ursprungsbeitrag zweierlei bedeuten könnte.

@ cgm73

Interessant ist, dass mein Ursprungsbeitrag zweierlei bedeuten könnte.

Karwandel wird wieder

Karwandel wird wieder unverschämt. Weil er Beiträge nicht versteht? Wer weiß?
Selbstverständlich kann man sich heute raussuchen, ob man unterbezahlter Handwerker wird, oder eben die tolle bürostelle nimmt. Da ist absolut nichts blödsinnige dabei. Ebenso ist ein Handwerker unterbezahlt. Glaubt er natürlich nicht. Warum gibt es dann irgendeinen Mangel? Drin reflexartiges dagegenbabbeln nervt ungemein.

@ Adeo60

Ich sehe das genau so. Jedoch vermute ich mal, dass der Artikel einer anderen Absicht dient. Irgendwie bemerkt man dieser Tage eher den Trend alles aufgrund von Prognosen abzuwerten. Im Moment ist das aber nicht wirklich Realität. Mal abwarten, wie es sich entwickelt. Ich bin nur ein ausgesprochener Feind davon, mit Prognosen solche Entwicklungen zu begünstigen.

Ab 60 wird doch erst garnicht mitgezählt...

Harz 4 -Empfänger wurde zudem der Rentenanteil seit 2010 ersatzlos gestrichen, was aktuell einer Rentenkürzung von 25% gleich kommt..
Die meisten enden è bei Grundsicherung, von daher ist es egal ob Rente ab 63 oder später, solange sind diese Arbeitslos gemeldet und tauchen in der AL.-Statistik aber nicht auf...

Eine Anmerkungen

Ist das so? Ich habe mittlerweile das Gefühl das ein guter Handwerker mehr gefragt ist als ein Akademiker?

Gefragt ist nebensächlich. Nur weil viel nachgefragt wird, heißt das nicht,dass der handwerkehr höheren Lohn bekommt. Und es dreht sich alles nur ums Geld. Will man mehr Handwerker, muss man denen die gleiche Kohle zahlen, wie einem Akademiker. Deshalb sind sie unterbezahlt. Und wenn der so teuer wird, sinkt ganz schnell wieder die Nachfrage. Etc Pp

@Adeo60 12.59

natürlich hat der Mindestlohn zumindest etwas die Situation verbessert, wo er tatsächlich bezahlt wird und nicht mit höheren Vorgaben unterlaufen wird ( wie z.B. im Hotelgewerbe) Ja, und auch das Argument, dass Arbeitslose wieder einen Fuß in die Tür kriegen ist richtig. Trotzdem muss ich bei solchen Jubelmeldungen aus guten Gründen etwas Wasser in den Wein schütten

@von karwandler

""Unterbezahlt im Handwerk" ist ein weiterer Blödsinn."

also zumindest in osten gehen die handwerker mit den geltenden mindestlöhnen nach hause. wenn man bedenkt was zum beispiel dachdecker verdienen ist das eine absolute frechheit. diese leute erreichen zu 2/3 nicht das rentenalter weil sie vorher gesundheitlich ruiniert sind und gehen mit 1400 netto nach hause. also ehrlich gesagt da würde ich ja mein leben lieber im knast verbringen also so ein leben führen zu müssen.

den offiziellen Zahlen natürlich

Wem wollt ihr denn jetzt glauben.......

den Prognosen oder euren eigenen Augen ?

Selbst nachgezählt? Kenne persönlich keine Arbeitslosen, glaube aber trotzdem, dass es welche gibt.

warum immer jammern?

wie immer wird hier auf hohem niveau gejammert. ja, es gibt sehr viele prekäre arbeitssituationen, es gibt viel zu viel hartz empfänger...
aber tatsache ist auch, dass deutschland weltweit sehr gut aufgestellt ist, die mieten sind bei weitem nicht so hoch wie ausserhalb des landes (keine entschuldigung für den mietwucher in den städten!) , die soziale absicherung sucht ihresgleichen, es wurden ca 800.000 migranten in den letzten 4 jahren integriert, die zum grossen teil schon in die sozialkassen einzahlen usw etc...
für mich unverständlich, dass in deutschland, vor allem im osten, immer mehr menschen unzufrieden sind und rechten hasspredigern hinterherlaufen...denn eigentlich beneiden uns alle um unseren standard! und deutschland braucht weiter zuwanderung, das sollten endlich die menschen begreifen, die der unfähigen afd hörig sind.
die arbeitsbedingungen verbessern: geht nur miteinander, nicht mit ausgrenzung und hass der afd, die keine ahnung von ökonomie hat.

@Superschlau - am 30 Mai ist der Weltuntergang

Dieses singen meist alkoholisierte

Das Sie hier täglich absolut an der realität vorbei ihren Nonsens ablassen
sorgt nur noch für Heiterkeit.
Stellen Sie sich mal morgens an die Autobahnen oder Bahnhof rund um Frankfurt und staunen
Sie woher die vielen Handwerksfirmen kommen welche täglich im Rhein-Main-Gebiet arbeiten. Die Arbeiten garantiert nicht unter dem Mindestlohn, wie sie hier ständig behaupten.

11:49 von cgm73

<< @ 11:04 joyomaran
"Wem wollt ihr denn jetzt glauben.......
den Prognosen oder euren eigenen Augen ?"

Also, wenn ich mich hier im Büro umschaue...
... da haben alle einen Job. <<

Gute Antwort.

@Einfach Unglaublich - 12:26

"Zu den geringen Löhnen im Öffentlichen Dienst will da keiner arbeiten.
Wer hat's verbockt? Die spd-DGB Gewerkschaften mit ihrer Strategie der niedrigen Tarifabschlüsse - in der Hochkonjunktur."

2x falsch!

1. Die SPD - hat wie die anderen Parteien nichts in Tarifverhandlungen - zu suchen.

2. Ich kenne keine DGB Gewerkschaft, welche "Strategien der niedrigen Tarifabschlüsse" verfolgt.

Wenn es eine Strategie dieser Art gab, war es die des "Schlanken Staates".
Das war aber keine Idee der Gewerkschaften sondern ein politisches Credo. Das wurde von den Arbeitgebern im öffentlichen Dienst auch sukzessive umgesetzt , indem sie ihre Bereiche mit sogenannten "KW-Vermerken" (= kann wegfallen) durchzogen.
Stellen, die durch Rente, Pension oder Kündigung frei wurden, hat man gar nicht oder nicht in vollem Umfang nachbesetzt.

Die Ergebnisse dieser Ausdünnung sieht man heute im Gesundheitswesen, bei der Polizei, im Bildungswesen - kurz, überall dort, wo Aufgabe und Ressource nicht stimmen.

Sein wir ehrlich

Die Arbeitslosenstatistik ist das Geld nicht wert die das Pier kostet auf der sie gedruckt wurde.

Es gibt so viel Ausnahmen, wer nicht als arbeitslos gilt...
rausgerechnet werden Menschen:

- die Zum Zeitpunkt der Erfassung krank waren
- Die sich in einer der Zahlreichen, meist sinnlosen, Maßnahmen befinden
-Sich in irgendwelchen oft sehr abstrus geregelten Übergangsphasen befinden

Nicht erfasst werden Menschen:
-Die sich von Minijob zu Minijob hangeln
-Die so schlecht bezahlt werden dass sie aufstocken müssen

Man muss also leide sagen, die Arbeitslosenstatistik ist nur eine Propagandalüge zum Selbstzweck.

Denn den Menschen dient die Agentur für Arbeit schon lange nicht mehr.

Nachdem wir in der letzten

Nachdem wir in der letzten Woche erfahren durften, das ca 3,4 Millionen Menschen in der BRD weniger als 2000€ brutto verdienen, wäre es schön, wenn die Fachleute der ARD mal den Rest der Bevölkerung nach Einkommensgröße aufdröseln könnten.
Und dann auch, wer von den unteren Kategorien noch zusätzlich aufstocken muß!
Zusätzlich wäre es auch hilfreich, wenn mal in Erfahrung gebracht werden könnte, in welchen Gehaltsklassen sich die Menschen bewegen, die in den letzten Jahren einen neuen Job gefunden haben?

Warum?

Jedes Mal, wenn ich die Zahlen zu den Arbeitslosen lese frage ich mich: Warum?

Warum werden die veröffentlicht? Wäre es nicht an der Zeit, daß die Medien erklären: wir lassen uns nicht länger zu Kollaborateuren in Wahlkämpfen machen?

Wir werden erst dann wieder Arbeitslosenzahlen veröffentlichen, wenn diese bereinigt sind.

Heißt: genau sauber aufgeführt:
Arbeitslose.
Arbeitslose in Maßnahmen.
Aufstocker
1-Euro Jobber.
Einfach alle aufgelistet werden, AlG I+II erhalten. Wirklich alle.

Und dazu noch:
Arbeitnehmer in Programmen, deren Gehalt zu 90% von Bund oder Land übernommen wird.

Dann wären es echte Zahlen. Aussagekräftige Zahlen.

Allerdings befürchte ich: keine werbewirksamen Zahlen mehr.

Aber das sollte nicht das Problem der Medien sein.
Das ist das Problem der Politiker, die meinen mit Zahlen-Schubsereien ihr Image aufpolieren zu müssen.

um 13:30 von boesermann

>>"...denn eigentlich beneiden uns alle um unseren standard! und deutschland braucht weiter zuwanderung, das sollten endlich die menschen begreifen, die der unfähigen afd hörig sind."<<

Wieder falsch! Deutschland braucht erstens eine "begrenzte" und zweitens "qualifizierte" Zuwanderung und besonders den zweiten Aspekt erfüllen die, die gekommen sind zum überwiegenden Teil nachweislich nicht. Ihre Aussage über die gute AfD ist sicherlich ebenso unqualifiziert wie die Texte die Sie hier zum Besten geben.

@francis ricardo 13.00

Ich würde sagen umgekehrt wird ein Schuh daraus.
Wer vergleicht nicht die Preise bei vielen Konsumausgaben, gerade wenn man nicht das nötige Kleingeld übrig hat?
Und wer verzichtet gern freiwillig auf Gehaltserhöhungen, wenn jährlich die Inflation um 2%. als auch die Produktivität in Unternehmen ansteigt?

Weniger Arbeitslose im

Weniger Arbeitslose im April
Wenn das weitergeht, dann könnte FDP Dirk Niebel`s ehemalige Forderung zur Auflösung der Bundesagentur wieder in den Focus rücken. Doch man möge nicht nur die berühmte Agenda 2010 betrachten, auch die globale Entwicklung mit ihrem Einfluss auf Deutschland nebst einigen 4.0 Optionen lassen für Statistiker etwas … erahnen. Ob da "Fridays for Future" oder der militärisch-industrielle Komplex hilfreich ist?

Statistik

Jeder, der hier die Zahlen kritisiert, der kann selbstverständlich auf die Seite der Agentur für Arbeit gehen und dort statt der Zahl der Arbeitslosen die Zahl der Unterbeschäftigten anschauen. Das sind tatsächlich mehr, weil darin die hier gerne beklagten Gruppen (Menschen in Maßnahmen, Kranke, Ältere) sind.
Diese Zahl wird nicht verheimlicht und sinkt auch.
Wer natürlich der Meinung ist, dass alles, was von der Regierung kommt und in den Medien veröffentlicht wird sowieso nicht stimmt (insbesondere Statistiken), der akzeptiert offensichtlich nur seine eigene, gefühlte Realität. Oder führt hier jemand privat eine genauere Statistik?

Ein Beispiel für sinkende Arbeitslosenzahl ?

Wurde vorzeitig nach Arbeitslosenzeit in Rente mit 64 geschickt. Und bin nicht der einzige im April gewesen !

Statt von Nürnberg kommt nun das Geld von der Rentenversicherung, statt von der linken Tasche aus der rechten Tasche. Problem, altersbedingte Arbeitslosenzahl, gelöst !

@13:30 von boesermann

Bitte unterscheiden zwischen gezielte Zuwanderung in den Arbeitsmarkt oder als
Migrant in das Sozialsystem. Und Sie sind tatsächlich der Meinung D steht sehr gut das uns alle beneiden? Wirklich?

@Am 30. April 2019 um 13:19 von erster Realist

Ab 58 u. wenn sie vorher durch Krankheit schapp machen müssen usw. sinnlose Kurse oder wegdrängen in Hartz oder Rente.....
Klar das im Frühjahr die Wirtschaft u. das bei ausgerufenem Fachkräftemangel Erfolge vermelden muß. Aber dann sollten die Löhne da Mangel herrscht u. die Ex Arbeitslosen in Lohn u.Brot stehen hohe Löhne herrschen.Also die Logik hatte sich bei mir in den letzten aktiven Jahren nicht eingestellt oder bestätigt außer jede Menge Blendgranaten u. Pseudoverbesserungen sowie etliche ausgerufene Behauptungen (Werbepublikationen)jedoch bezogen auf nur psitiv gelenkte Aufmerksamkeiten in immer die genehme Richtung um als Beruhigungspille fürs große ganze oder Volk zu taugen.Vielleicht sollte man sich über sowas hier mehr bemühen denn das bringt wenigstens wenn es dann mal nach Jahren gelöst wäre sofort mehr Menschen in Lohn oder Brot.
https://www.hartz4-und-bsg-infos.de/einnahmen-einkommen-verm%C3%B6gen-zu...
Das ist aber eher zu kompliziert für ...

Reduzierung der Arbeitszeiten

Die einzig richtige Maßnahme wäre die Radikale Reduzirung der Arbeitszeiten.
Aber dazu scheinen die Gewerkschaften heute nicht willens zu sein.

Was sagen die Al.-Zahlen? Nämlich garnichts...

Weil einfach zu viel durchs Raster fallen und die Erhebung dadurch unglaubwürdig geworden ist...

re nicht superschlau

"Selbstverständlich kann man sich heute raussuchen, ob man unterbezahlter Handwerker wird, oder eben die tolle bürostelle nimmt."

Das kann man sich nicht raussuchen, höchstens kann man sich bei der Wahl des Ausbildungsplatzes für Handwerk oder Industrie/Handel entscheiden.

Mit dem wiederholten Unfug von unterbezahlten Handwerker bringen Sie wenigstens alle Leser zum Lachen, die früher, derzeit oder Künftig einen Handwerker in Anspruch nehmen.

um 14:05 von tpd

>>"Bitte unterscheiden zwischen gezielte Zuwanderung in den Arbeitsmarkt oder als
Migrant in das Sozialsystem. Und Sie sind tatsächlich der Meinung D steht sehr gut das uns alle beneiden? Wirklich?"<<

Ich sehe das genauso wie Sie und beziehe den "guten Stand" Deutschlands mal auf mich. Ich darf als Arbeitnehmer die zweithöchsten Abgaben (nach Belgien) in der EU zahlen und dafür am längsten in der EU (67) für die mit geringste Rente arbeiten. Mit meinen hohen Abgaben darf in dann eine weltweit höchste kostenlose Rundumversorgung für viele Migranten dieser Welt finanzieren die diese in Deutschland gerne in Anspruch nehmen. Ich weiß, das klingt sehr weit rechts, ist aber wenigstens ehrlich.

@bigbirl

Zum Thema Gewerkschaften bin ich mittlerweile zum Schluss gekommen, dass die sich irgendwann zwischen 1989 und 1992 an einer Spindel in den Finger gestochen haben.

Vernünftige Arbeitsbedingungen stehen bei denen also ab ca. 2090 wieder auf der Agenda.

Bis dahin ist weiterhin angesagt: Alles für die Konzerne nichts für die Menschen.

Statistik

Natürlich können wir darüber reden, ob es sinnvoller ist, Zahlen herauszugeben, wieviel Prozent der Menschen Arbeit haben und von ihrem Einkommen leben können. Wahrscheinlich lässt sich diese Zahl irgendwie heraus bekommen. Es wird aber nun mal seit Jahrzehnten die Zahl der Arbeitslosen erfasst. Und innerhalb dieser Bezugsgröße ist diese Zahl gesunken.

@Carlos12

Vor allem jammern viele Firmen über einen Mangel an Fachkräften die gewillt sind sich verarschen zu lassen (sorry für die drastischen Worte)

Als ich 2013 von der Uni abgegangen bin (Mechatronik Ingenieur) wurden mir bei etlichen Vorstellungsgesprächen so glorreiche Gehälter wie 2100€ Brutto im Monat angeboten bei 80% internationaler Reisetätigkeit.

Wer sich bei sowas berechtigt sieht über einen Mangel an Fachkräften zu klagen, die ist nicht bei Trost.

Das dumme bei Fachkräften ist nämlich in der Regel, dass sie wissen was sie wert sind.

Aber leider wird das im (Zitat Schweizer Regierung) Billiglohnland Deutschland nicht anerkannt.
Wer tatsächlich leistungsgerecht bezahlt werden möchte ist wirtschaftsschädlich.

@dr.bashir 13.01

Und dann schaue ich mir den Fuhrpark auf der Straße an und lese jedes Jahr von neuen Rekorden bei der Zahl der Flug- und Schiffsreisen"

Jaja, der Fuhrpark;-) unterschiedlich! Natürlich ist der Fuhrpark in der Maximilianstraße in München ein anderer als in Gelsenkirchen oder auf dem flachen Land in Meck-Pomm. Es geht halt nicht allen wirtschaftlich gut und Vielen trotz Arbeit überhaupt nicht

re bigbirl

"Die einzig richtige Maßnahme wäre die Radikale Reduzirung der Arbeitszeiten.
Aber dazu scheinen die Gewerkschaften heute nicht willens zu sein."

Könnte aber auch sein, dass die Gewerkschaften das nicht allein entscheiden können ...

Übrigens, richtig wofür eigentlich?

um 14:17 von karwandler "Eher nicht zum lachen"..

>>re nicht superschlau

"Selbstverständlich kann man sich heute raussuchen, ob man unterbezahlter Handwerker wird, oder eben die tolle bürostelle nimmt."

Das kann man sich nicht raussuchen, höchstens kann man sich bei der Wahl des Ausbildungsplatzes für Handwerk oder Industrie/Handel entscheiden.

Mit dem wiederholten Unfug von unterbezahlten Handwerker bringen Sie wenigstens alle Leser zum Lachen, die früher, derzeit oder Künftig einen Handwerker in Anspruch nehmen.<<

Da haben Sie mal wieder was falsch verstanden...
Alle wollen einen Handwerker, aber nichts bezahlen...
Darum werden Sie so schnell auch keinen bekommen, was den "sprichwörtlichen Fachkräftemangel" bedeutet...

Migrant in das Sozialsystem...

Da werden wir keine Daten bekommen...
Irgend wie soll das Thema eher vertuscht werden und auch über die Kosten usw.

14:15 von Bigbirl

Reduzierung der Arbeitszeiten
.
und was soll das bringen ?
es gibt doch heute schon - wie behauptet wird - einen Fachkräftemangel
dann glaube ich gelesen zu haben 600.000 freie Stellen, warum werden die nicht besetzt
oder sind das Exotenberufe wo es keinen gibt der diesen Job ausfüllen kann ?

14:26 von Deeskalator

Gehälter wie 2100€ Brutto im Monat angeboten
.
dann hätten sie sich in Süddeutschland bewerben müssen
Bosch, Daimler, was es da sonst noch so gibt
da hätten sie als Arbeiter am Fließband das Doppelte gekriegt

@ernst Thälmann, 13.23h

Ein Forist aus MV beklagte mal, dass Friseure im Osten so wenig verdienen würden, schrieb aber gleichzeitig, dass er für einen Haarschnitt 5,--€ bezahle.
Das hat in meinen Augen etwas mit Ursache und Wirkung zu tun.
In Stuttgart und Umgebung bezahle ich für einen Haarschnitt um die 20 €.
Von nichts kommt nichts.

Karwandler,deinen völligen

Karwandler,deinen völligen Unsinn zum Thema finde ich sehr wohl amüsant. Wieso sollte man sich nicht raussuchen können, was man später werden will? Das steht jedem Schüler frei. Und an diesem Punkt konkurrieren die Akademiker mit den Handwerkern. Ein Handwerker wird dann weniger bekommen, als sein Konkurrent. Ergo unterbezahlt. Deshalb gibt es wenig Handwerker.
Das ist so einfach, dass man sich anstrengen muss, es nicht zu verstehen. Und das Resultat sieht man an den immatrikulationszahlen der Unis und FHs.
Das das nichts mit Hungertuch oder Mindestlohn zu tun hat, tut ja nichts zur Sache. Habe i h auch nie behauptet.

Am 30. April 2019 um 13:40 von nie wieder spd

Geht nicht, dann wäre die substanzlose Propaganda enttarnt. Würden die Zahlen tatsächlich die geschmierten und zurechtgebogenen Interpretationen unterstützen, hätte man sie schon längst veröffentlicht mit dem triumphalen Zusatz "Wir haben Recht".
Volk dumm halten funktioniert eben nicht nur im Sozialismus, wie man an zig obrigkeitshörigen Posts mal wieder sehen kann.

um 14:46 von Sisyphos3 "Andere Kosten auch das dopelte"...

>>Gehälter wie 2100€ Brutto im Monat angeboten
.
dann hätten sie sich in Süddeutschland bewerben müssen
Bosch, Daimler, was es da sonst noch so gibt
da hätten sie als Arbeiter am Fließband das Doppelte gekriegt<<

und was ist mit den anderen Kosten Miete usw. und nicht jeder möchte gleich umziehen...

Was übrigens 7 Jahre im Süden...

14:43 von Sisyphos3

Metzger und Bäcker vielleicht? und erntehelfer?

@14:36 von erster Realist

"Migrant in das Sozialsystem...
Da werden wir keine Daten bekommen...
Irgend wie soll das Thema eher vertuscht werden und auch über die Kosten usw."

Das wird nicht so schwer sein, diese Daten zu bekommen. Und falls das nicht einfach mit googeln klappt, könnte z.B. die AfD im Bundestag eine Anfrage an die Regierung stellen. Dann werden die Zahlen geliefert, wie viele Migranten von Transferleistungen leben.

Nicht immer, wenn ich etwas nicht weiß liegt es daran, dass es vertuscht wird.

14:47 von DerVaihinger

so preiswert ist das im ländle? oder wird dort zuhause vorgewaschen? ich zahle im ruhrgebiet bei meiner friseurfachfirma 26,40€ mittlerweile

@ erster Realist

Zum Thema Veröffentlichung von Zahlen von Migranten im Sozialsystem.

1. Soll das dann für alle Menschen mit anderer Staatsbürgerschaft gelten?
Egal wie lange sie in Deutschland sind?
Egal woher sie kommen?
Egal in der wievielten Generation sie schon hier sind?

2. Oder soll das nur für "neue" Migranten gelten?
Egal woher sie kommen?

3. Möchten Sie das dann konsequent fortführen, und Menschen, die 2 Staatsbürgerschaften haben (1 davon die deutsche) gesondert auflisten?

4. Sollen dann auch deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund aufgeführt werden?

Ich möchte Sie an dieser Stelle auf das Grundgesetz verweisen, denn egal welcher Gruppe Menschen Sie gesondert erwähnen: es gilt doch hoffentlich noch immer, dass Menschen gleich zu behandeln sind. Egal welcher Herkunft.

Ich bin sicher, im Geiste dieses Gesetzes darf auch der Zeitpunkt der Ankunft keine Rolle spielen.

Wo ich einfach nicht drüber wegkomme, ist, dass ausgerechnet in absoluten Mangelberufen wie dem des Altenpflegers oder des Physiotherapeuten für die Ausbildung oft immer noch „Schulgeld“ verlangt wird (siehe u.a. aerzteblatt.de/nachrichten/56947/Angehende-Altenpfleger-muessen-immer-noch-Schulgeld-zahlen; dwbf.de/pflegeschule (wirbt mit „kostenfreier Ausbildung“); pflegeberufe-gesetz.de/altenpfleger/ausbildung.html).

Zynisch könnte man das so zusammenfassen: Wer gerne den Beruf des Altenpflegers ergreifen möchte, muss dafür bezahlen, dass er sich hinterher nicht selten ausnehmen lassen „darf“ wie eine Weihnachtsgans…

Und dann wundert man sich über den Fachkräftemangel in diesen Berufen…

Da ist ja wohl ganz gewaltig was aus dem sozioökonomischen (von diesem Begriff wurde ohnehin offenbar schon immer nur der Teil "ökonomischen" ernstgenommen) "Gleichgewicht" geraten.

Weniger Handwerker hat noch andere Ursachen

Das kann ich aus eigener Erfahrung ziemlich gut beurteilen:
- 4 Jahre hintereinander erhöhte meine Stadt die Gewerbesteuer, also Lohnsenkung quasi für den Selbständigen Handwerksmeister
- Viele Schwachsinnige Verordnungen die man in seiner Freizeit betreuen darf (ein Beispiel DGSVO)
- dann wurde doch Jahrelang von der Politik proklamiert: Studieren sollen möglichst alle, kein Wunder das viele junge Leute dann denken als Handwerker bin ich weniger wert.
Sind nur mal drei Bespiele warum ca 30% der Handwerksbetriebe in den nächsten 10 Jahren wohl ohne Nachfolger, zumachen werden.

Man könnte da noch mehr zu schreiben, aber dafür gibt es zu wenig Zeichen ...

ja! leider werden die leute,

ja! leider werden die leute, die überall feinde sehen und unter verfolgungswahn leiden und alles schlecht finden (völlig spinnerte umvolkungstheoretiker z. b.), die völlig an der realität vorbei leben, das eh nicht begreifen!

@Sisyphos3

In Ravensburg waren es 2300€

Mit zum Teil lag das wohl daran, dass ich einer der ersten Jahrgänge war, die mit diesen Unsäglichen Bachelor/Master Abschlüssen von der Uni kamen.

Die Unternehmen haben die mit durchgedrückt, wussten dann aber selbst nichts mit anzufangen... auch etwas was Typisch ist für Deutschland seit Schröder.

Blind dem Willen der Industrie hinterher laufen und wenn es schrott ist aus falschem Stolz dabei bleiben.

14:46 von Sisyphos3

Mit Verlaub user Sisyphos3 - als studierter Mechatronik Ingeneur - womoeglich noch mit langem unbezahlten (nicht kostendeckend?) Praktikum waehrend des Studiums, kann es doch nicht die Motivation sein, irgendwo (womoeglich noch weit weg von der Heimat) am Fliessband zu arbeiten....?!

Ein sehr sarkastischer Kommentar von Ihnen :-)

PS: Bin selber kein Ingeneur... ;-)

Was soll uns das Titelbild zum Bericht

sagen?
“Die Arbeitslosen sind endlich aus ihren Betten aufgestanden...”, oder “Immer weniger Arbeitslose liegen in den Betten?
Seltsam, seltsam....

Fachkraftleistungen

30. April 2019 um 15:14 von Karl Napf

26,40 Euro, im Ruhrgebiet, für einen einfachen Haarschnitt? Ernsthaft? Nun, es ist Ihnen völlig frei, wie Sie Ihr Geld verdienen. Immerhin können Sie frei wählen aus einem vielfältigen wie unter hohem Konkurrenzdruck stehenden Angebot.

Man schaue sich bitte die Definition von

Man schaue sich bitte die Definition von
Erwerbspersonenpotential an.
Man beachte dabei zur Berechnung dieses Wertes die Variable: "Stille Reserven".
Der Begriff wird von dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit) verwendet.
"Stille Reserven" basieren laut Statistika auf "aufwendigen Berechnungen" von oben genannter Forschungseinrichtung...

Meine Frage ist, ob dieses Erwerbspersonenpotential unter der Einbeziehung der im Forum mehrfach genannten Faktoren, wie die von:
Aufstockern";"Ueber 58 jaehrige"; "in Fortbildung"; Krank"...etc...- nicht die aufschlussreichere Anzahl der nicht Erwerbstaetigen in Deutschland ist?!

Angabe "Migrationshintergrund": unnötig, rechtswidrig

30. April 2019 um 15:12 von dr.bashir

Keine Vertuschung. In diesem Fall ist die Antwort sogar noch einfacher, und dafür bedarf es keiner Hilfestellung durch die AfD oder Google: die Frage, ob bei einer Bezieherin bzw. einem Bezieher von Leistungen gemäß SGB ein Migrationshintergrund vorliegt, wird gar nicht gestellt, da dieses statistische Detail völlig unnötig oder sogar rechtswidrig für die Bearbeitung und Bescheidung ist. Schließlich sind alle Menschen in Deutschland vor dem Gesetz und damit auch der öffentlichen Verwaltung gleichberechtigt und dürfen nicht diskrimiert werden.

So haben nur etwa 75 % der ALG-Empfangenden bzw. Arbeitslosen eine freiwillige Angabe zu ihren Hintergrund gemacht: etwa 800.000 Personen gaben an, einen Migrationshintergrund zu haben, wobei gemäß der Systematik der Agentur für Arbeit auch ein in Deutschland geborenes Kind eines einstmals nach Deutschland gekommenen Menschen (noch) einen Migrationshintergrund hat.

Viele davon stammen übrigens aus der EU.

Am 30. April 2019 um 14:47 von DerVaihinger

Sie glauben solchen Quatsch(5 Euro für einen Haarschnitt)? Ich wohne in Dresden. Billig Friseurkette 21 Euro. Gestern.

Statistik

Seit vielen Jahren geht die Zahl der Arbeitslosen kontinuierlich zurück. Die kluge Politik der Bundesregierung zeigt offenbar in die richtige Richtung. Man kann stolz auf das Erreichte sein und ich denke, dass sich diese positive Entwicklung auch weiterhin fortsetzen wird auch mit oder ohne Zutun der Ewiggestrigen. Besonders glücklich ist der Zeitpunkt der Veröffentlichung so kurz vor dem Tag der Arbeit. Das können wir dann auf Demonstrationen mit Transparenten den anderen Mitbürgern zeigen. Dieser ganze, überaus positive Fortschritt macht mir meine Entscheidung, bei den nächsten anstehenden Wahlen, das Kreuz an der richtigen Stelle zu machen sehr einfach.

um 14:27 von deutlich

>>
Jaja, der Fuhrpark;-) unterschiedlich! Natürlich ist der Fuhrpark in der Maximilianstraße in München ein anderer als in Gelsenkirchen oder auf dem flachen Land in Meck-Pomm. Es geht halt nicht allen wirtschaftlich gut und Vielen trotz Arbeit überhaupt nicht
<<

Auf dem flachen Land in Meck-Pomm hat praktisch jeder Haushalt ein Auto, oftmals auch 2. Glauben Sie, da wird noch geritten ?

15:20 von Nettie

Auf den Punkt gebracht. Volle Zustimmung.

@eine_anmerkung, 14:19

"...am längsten in der EU (67)..."-
Falsch! Ich (57 Jahre) muss in den Niederlanden nach heutigem Stand bis 68 arbeiten. Alle, die jünger sind als ich müssen noch länger arbeiten. Meine Frau z.B. bis zu ihrem 70. Lebensjahr. Warum tun Deutsche immer nur so weinerlich und als ob alles in Deutschland ja so fürchterlich schrecklich ist?

Es gibt keine Arbeitslosen.

"Am 30. April 2019 um 15:20 von Nettie
Arbeit ist kein Selbstzweck; sie muss dem richtigen Ziel dienen."

Sie haben Recht.

Es gibt keine Arbeitslosen.

Arbeit braucht man nicht.

Aber Geld braucht man.

Also ist man nicht arbeitslos, sondern geldlos.

re von Rainbow61

Ist Ihr Text aus dem Satiremagazin Titanic ?
Gucken Sie sich doch mal eine der neuen Arbeitsstellen,auf die Arbeitslose "erfolgreich" vermittelt wurden.

Andere Länder würden sich glücklich schätzen...

Die neuen Zahlen der Arbeitsagentur zeigen, dass die Regierungsarbeit der vergangenen Jahre Früchte trägt. Freuen wir uns doch einmal über diese Entwicklung, um die uns die anderen Länder beneiden.

Statistik-Jagden...

Es ist jedes Jahr das Selbe ... ab April zieht wetter- und saisonbedingt die Konjunktur an (Bauwirtschaft, Gastgewerbe, Tourismus, Einzelhandel = Kleiderwechsel...), und schon gibts die ersten arbeitsmarktpolitischen Erfolgsmeldungen... ohne aber das jeweilige Lohnniveau näher zu beleuchten. Und demnächst kommen dann auch wieder die anderen Auguren und Experten... von wegen künftigen Arbeitsplatzabbaus infolge Digitalisierung... Andere wiederum halten dann mit dem enormen Fachkräftebedarf und entsprechend offenen Stellen dagegen... unterschlagen aber die Billiglohnstrategien der Unternehmen, die andernfalls sonst zugrunde gehen...
_
Und so folgt eine Arbeitsmarktstatistik auf die nächste ... ohne, daß sich für Arbeitnehmer etwas entscheidend verbessert.

Darstellung: