Ihre Meinung zu: Biden: Der "Mittelschichts-Joe" stellt sich vor

30. April 2019 - 8:22 Uhr

26 Minuten sprach Joe Biden zum Auftakt seines Wahlkampfes in Pittsburgh. Auftakt nach Maß? Wohl kaum. Denn der 76-jährige "Mittelschichts-Joe" wirkte trotz großer Worte seltsam kraftlos, berichtet Thilo Kößler.

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Kommentare

Mit 76 ist der schon 13 Jahre

Mit 76 ist der schon 13 Jahre überfällig. Warum verstehen es Berufspolitiker nicht, dass man irgendwann aufhören muss?
Ebenso die Manager und Aufsichtsräte. Muss das wirklich sein?

Vorwahlen

Das wird noch ein langer Weg. Eigentlich ist es viel zu früh, um sich hier in D Gedanken über die demokratischen Kandidaten zu machen. Von den 20 werden die meisten zu irgendeinem Zeitpunkt aufgeben und am Ende bleiben ein paar übrig. War das letzte Mal bei den Reps auch so. Und wer hätte bei der letzten Wahl zu diesem Zeitpunkt auf Trump gesetzt?
Also ganz ruhig. Ich hoffe, unter den 19 anderen KandidatInnen schafft es jemand, sich zu profilieren. Ich weiß nicht, wie viele Wähler der Sinn nach etwas "Bewährtem" wie Biden steht und wie viele lieber ein wenig mehr "Aufbruch" hätten.
Andererseits steht ja auch Trump mehr für die Sehnsucht nach der "guten alten Zeit" als "Amerika noch groß war".
US-Wähler "ticken" sowieso anders, als wir hier. Das sieht man an so Themen wie Waffengesetze oder Krankenversicherung und vermutlich auch bei anderen Punkten, die hier gar nicht thematisiert werden.

Jetzt wäre mal

interessant was in den USA Mittelschicht bedeutet, von wo bis wo die geht.
Wie das bei uns seltsam gedeutet wird, je nach Anlass oben, oder bei nächster Notwendigkeit ganz weit unten.
Auf Biden kann die Welt gut verzichten, Scharfmacher haben wir schon reichlich auf der Welt. Ich kann mich noch gut an den Anfang im Osten erinnern.
Aber das müssen die Bürger schon selber wissen, unser Einfluss ist Null.
Das sollten die USA auch mal bedenken, und nicht der Welt vorschreiben was Sie zu tun und zu denken hat.
Oder wo sie was einkaufen wollen.

Biden wird es nicht schaffen

Biden hatte viel Beliebtheit verloren mit seinen komischen ungewollten Annaeherungen. Das ist eine Doppelmoral in USA da wenn Kavanough oder Trump schlimmere sexuelle Annaeherungen machen es keine Konsequenzen zieht. Meine Favoriten sind da momentan Ocasio-Cortez, Warren und Sanders. Sie wagen es die Reichen zu versteuern und die Ungleichheit zu lindern. Dies wird aber leider als "Sozialistisch" runter gespielt. Was auch interessant sein wird ist das viele der Demokraten sich von Israel distanzieren wollen. Das kann endlich druck geben das Israel Palästinenser gleich berechtigt.

Schon wieder Jubelarien

Erinnert alles fatal an den Clinton-Hype. Wie das für die Auguren der Journalistenzunft ausging, ist bekannt. Biden überhaupt als Gegenentwurf zu Trump zu etablieren, das hat schon was. Ich wiederhole mich gern. Wie dem US-Korrespondenten des Spiegel gebe ich auch hier eine Leseempfehlung über den Atlantik in die Wiege der Demokratie. Und dieses Spiegelbild ist ernst gemeint:
https://thehill.com/opinion/white-house/436816-joe-bidens-2020-ukrainian...
"...fire Prosecutor General Viktor Shokin.
“I said, ‘You’re not getting the billion.’ I’m going to be leaving here in, I think it was about six hours. I looked at them and said: ‘I’m leaving in six hours. If the prosecutor is not fired, you’re not getting the money,’” Biden recalled telling Poroshenko." Nachdem 'Prosecutor General Viktor Shokin' gegen Hunter Biden ermitteln wollte.
Und "The Hill" soll der ARD in den USA nicht bekannt sein?

Mittelschicht ist er in der Tat....

....mit einem Nettovermoegen von gerade mal $900000.

Ein armer Schlucker im Vergleich zu Obama, Trump, den Clintons und auch Nancy Pellosi.

Selbst gegenueber Sanders steht er schlecht da (2MIO).

So recht ueberzeugend ist das Bewerberfeld der Demokraten nicht.

Und was eine ungeschickte Kandidatenwahl anrichten kann, sah man an H.R.C....

@Biden wird es nicht schaffen 9:56 von Okabe

Er hat nur eine Chance,
wenn er als Vize eine der jungen wilden Frauen auswählt.

Die lernt dann gleich im Schnellkurs wie Männer Politik machen,
und was man anders machen sollte.

...seltsam kraftlos

76 und seltsam kraftlos? Ich bin auch 76, und langsam macht sich eine Endzeitstimmung bei mir breit. Ohne Ängste, einfach eine mit dem Verstand ermittelte Tatsache. Der Mann muss schon einen ziemlichen Verdrängungsmechanismus entwickelt haben. Denn selbst , wenn es ihm heute noch supergut geht, kann dies morgen schon anders aussehen.

Schon deshalb könnte ich ihn nicht wählen.

Die Medien

schreien immer von Wahlkäpfen und von Hochrechnungen.. Danach, wenn Politik gemacht wird , ist meistens Pause oder werden wahlweise der "Alt" präsident oder sein "neuer Herausforderer" interviewt.
Politik ist etwas Anderes: Ein Prozess der begleitet werden will.
Und solange nicht berichtet wird, WER Biden finanziert ist das Ganze wenig hilfreich.
Es heisst zwar Demokratie- aber überall auf der welt brauchen neue Politker oder Parteien erst mal GELD- (Ausswer sie sind superreich wie Trump) Und Geld wird heutzutage ja nicht mehr aus Idealismus sondern aus wirtschaftl. Bestrebungen heraus gegeben.
Der Souverän hat also keinerlei Einfluß auf die Wahl der Politiker, er kann maximal wählen aus dem Endergebnis wirtschaftlicher Erwägungen.
Kleinstparteien ausgenommen .'
Den Rest erledigen dann "Verhandlungen" für eine "Zusammenarbeit"- wohlbemerkt nach den Wahlen....

@artist22 10:20

Das traurige ist das Frauen in der USA Politik nicht gehoert werden. Ihnen wird vorgeworfen das sie Herzlos seien wenn sie keine Kinder haben und wenn sie Kinder haben wird ihnen vorgeworfen das sie keine Zeit haben.
Ebenso das Laut mit Selbstbewusstsein reden ist oft eine Qualitaet die in Maennern in Politik gern gesehen ist aber wenn eine Frau das macht wird sie als ungewollt dargestellt.
Hillary hatte laut Vox "Understanding how Hillary Clinton would govern" (die Amerikanischen Nachrichten nicht der Kanal) eine Methode das sie zuhoert und sich anpasst. Das ist eine sehr gute Weibliche Qualitaet die von USA nicht verstanden wurde.

Meiner Meinung nach...

Ist Joe Biden doch schon weit über seinen nie erlebten Zenit hinaus, chancenlos wie alle Demokraten die nicht wirklich welche sind!
Eine Prognose abzugeben ist eh zu früh,
All das ist Theater, hat mit Wahlkampf nichts zutun,
Der Präsident 2020 wird Mr. Donald Trump,
Es sei denn jemand steigt wie Phönix aus der Asche

wer sich ein wenig mit der

wer sich ein wenig mit der amerikanischen Aussenpolitik beschäftigt, weiss ziemlich genau, dass dieser Joe Biden zusammen mit der Nuland sehr intensiv mit den Vorgängen in der Ukraine, vor und während dem Maidan beschäftigt war und er ausserdem mit der Drohung, einen gewährten Kredit in Millardenhöhe zurückzuhalten, die Ablösung eines, die Geschäfte seines Sohnes untersuchenden Anklägers, innerhalb von 6 Stunden, forderte und erreichte

Seltsam kraftlos? Mit 76? Was

Seltsam kraftlos? Mit 76? Was ist daran seltsam? Ich will hier ja nicht den Wählern eines anderen Landes vorschreiben, wen sie zu wählem haben. Aber mal so allgemein in den Raum gestellt: Wie wäre es denn mal mit einer jungen Frau statt eines alten Mannes? Wäre vielleicht auch mal was für hier bei uns.

soll denn ein fast 80-jähriger

vor kraft nur so strotzen? oder was will uns der ard mann damit sagen? doch vielleicht den noch älteren einzelgänger sanders nehmen?

Biden wird sein Verhalten in der Ukraine verhindern.

Wenn es nicht schon die Übergriffe auf Frauen schaffen, werden seine Gegner sicher die Geschichten, wie er seinen Sohn in den Vorstand der größten ukrainischen Ölfirma hievte, ausgraben.

Ich hoffe, die Demokraten schaffen es, eine intelligente, seriöse Kandidatin wie Tulsi Gabbard ins Rennen zu schicken.

Dann hat Trump verloren.

Amerikas Glück

ist doch, dass jetzt schon eine massive Spaltung innerhalb der potentiellen demokratischen Wählerschaft erkennbar ist. Die Hälfte der Bewerber ist links, weiblich, sexy, schwarz/latino, jung oder homosexuell. Ein großer Teil der demokratischen Wähler will genau das - der andere kann sich keinen dieser Kandidaten auch nur im Ansatz vorstellen und ruft nach einem "Klassiker" wie Biden. Am Ende werden die Republikaner profitieren, also kein Grund zur Sorge

Seltsam Kraftlos ?

Sehr geehrtes Tagesschau Team, ganz unabhängig davon welche eigene Meinung ich vertrete, finde ich in dem Artikel keine echte, sachliche Erklärung für die Formulierung "seltsam Kraftlos". Solch eine Formulierung ist absolut irreführend, wenn sie nicht sachlich untermauert wird. Ansonsten steht sie schlichtweg als haltlose Behauptung im Raum. Ganz im Gegenteil erscheinen die genannten Inhalte seiner Absichten sehr kraftvoll und für die derzeitige Linie der USA als geradezu revolutionär. Ein Mindestlohn von 15 Dollar in Verbindung mit einer Krankenversicherung für Jedermann und Bildung für alle dazu, sind absolute Garanten für Stabilität und Wohlstand - eine echte Kampfansage an den Kapitalismus in allen seinen Auswüchsen. Wenn das gelingen würde, könnte Trump einpacken. Bitte machen Sie Ihre Arbeit sachlich richtig, inhaltlich überzeugend und vor allem unabhängig!!! Vielen Dank!

Gähn

Die Tagesschau meldet mal wieder Irrelevantes (es gibt inzwischen gefühlt zig Kandidaten der "Demokraten", nur eine(r) wird sich Trump tatsächlich stellen, und dann erst wird es für uns halbwegs relevant, wählen können wir aber nach wie vor dort nicht), das aber immer und immer und immer wieder, Trump sells - so scheint es inzwischen.

Wirklich wichtige Meldungen bleiben hingegen unberücksichtigt. Same procedure as every day, James.

Journalistisch und vor allem vor dem Hintergrund des angeblichen öffentlich-rechtlichen Auftrags ist das ein Armutszeugnis. Aber leider noch längst nicht das schlimmste. Aber immer wieder deutlich zu spüren: Die alles andere als neutrale und objektive Redaktion sehnt sich eine chancenreiche Herausforderin für Trump herbei. Eventuell auch einen Herausforderer - "unter ihnen sechs Frauen und sechs Farbige", also eine(n) von denen am besten. Warum? Das soll sich jeder selber überlegen.

Richtig!

Mein Vater ist gleicher Jahrgang wie Biden (1942). Er hat körperlich in den letzten 2- 3 Jahren stark abgebaut, auch machen sich erste Gedächtnislücken bemerkbar. Ich würde ihn noch nicht mal Auto fahren lassen! Warum können diese machthungrigen Politiker nicht „irgendwann“ mal loslassen? Nebenbei, Bernie Sanders ist noch ein Jahr älter! Und dabei ist Mr. Trump bis dato der älteste US- Präsident...

Re Bucs

Wäre der perfekte Präsident: Links, weiblich, jung, Latino, Muslima. Da würden die Medien bei uns heulen vor Freude

@wenigfahrer 9:52

Komplett deine meinung. Hast du gesehen wie Trump und Biden sich in deren Wahlreden und Trumps Tweets mit Schlaegerei bedrohten wie als waeren sie in Highschool? Sowas brauch man doch nicht.
Trump hat schon bereits die Handelsbeziehungen mit Europa zerstoert und wir koennen jetzt nur ein anderen Handelspartner suchen mit dem wir die nexten Jahrzehnte Handeln. Morgen gibt es vielleicht US Sanktionen auf EU Länder wegen Iran Öl. Hoffentlich Handeln wir nicht noch mehr mit China die sind nicht besser mit deren Uighuren und Falun Gong Konzentrationslager, Hauptherkunft deren Organ "Spenden".

Alter?

Also ich will hier nicht Joe Biden das Wort reden. Dazu weiß ich zu wenig über die einzelnen KandidatInnen. Aber warum ist denn das Alter so ein Thema? Besonders die Trump-Fans hier im Forum sollten mal kurz nachrechnen, wie alt ihr Lieblingspräsident ist. Der Unterschied ist nicht groß.
Aber insgesamt wäre ich schon dafür, dass wieder jemand PräsidentIn wird, der nicht so sehr das Klischee des "alten, reichen weißen Mannes" repräsentiert.
Die Frage ist, ob eine Mehrheit der WählerInnen das will.

@09:32 Superschlau

Trump ist 72. Versteht er, dass er "irgendwann aufhören muss"? Er will antreten für eine erneute Amtszeit: muss das wirklich sein?
Im übrigen wage ich die Prognose, dass Biden am Ende nicht der nächste demokratische Kandidat sein wird.

krittkritt

niemals, dafür spricht sie sech viel zu klar gg die Verbrechen der amerikanischen Aussenpolitik aus
- damit stösst sie in der eigenen Partei auf genauso viel Widerstand wie bei den Republikanern

Biden als Mann der Mitte

Erstaunlich wie sich die ARD-TS wieder ins Zeug legt, um einen US-Demokraten dem ARD-Kunden schmackhaft zu machen.
Ein fast 80-jähriger soll die Zukunft der USA gestalten.
Viel schlimmer finde ich, daß von seinen aggressiven Anschauungen und Praktiken zu Krieg und Frieden kein Wort, nicht ein einziges, von einer Frau Bünten von ARD-Washington verloren wird.
Nicht mal seine Putsch- und Lobbyarbeit in der Ukraine, wo er sich als Vize-Präsident der USA wöchentlich dort aufhielt, Instruktionen an die Regierenden gab und seinen Sohn Hunter Biden beim größten privaten Gasproduzenten der Ukraine, Ukraine Burisma Holdings installierte. (Verwaltungsrat)
Wie erbärmlich - kein Wort darüber in einem Beitrag über Biden als Präsidenten-Kandidat zu lesen/zu hören.

wolf 666

korrekt

Austesten

Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass die Demokraten jetzt schon einen Kandidaten ins Rennen schicken, der dann auch später zur Wahl gestellt werden soll, nachdem Trump seinen Angriffe auf diesen Kandidaten gut vorbereiten konnte. Eine Strategie der Demokraten könnte jedoch sein, nicht jetzt schon ihr Pulver zu verschießen und Trump zu tranieren, sondern (vielleicht sogar abgestimmt mit Biden), von Trump, seinem (derzeitigen) Team und der GOP Reaktionen zu provozieren, zu beobachten und zu analysieren. Das hilft dann anderen Kandidaten der Demokraten Anfang 2020.

Es wurde ja schon geschrieben

es darf auf keinen Fall ein alter weißer Mann sein. Also eine junge farbige Frau, idealerweise Muslima. Das wäre ein Fest für die Progressiven. Qualifikation, Bildungsstand, politische Agenda wäre da zweitrangig

Ja - die Parallelen ...

... sind mehr als deutlich.
Bei den ÖR ist der Demokraten-Hype analog der Clinton-Hype wie Bernd 39 richt herausstellte, wieder ausgebrochen.
Biden und seine fundamentalen Kriegstreiber-Einstellungen und -Praktiken werden sicherheitshalber erst gar nicht erwähnt.
Mit keinem Wort.

Mittelschicht ? Echt jetzt ?

Man erinnert sich an das mediale Feuer das Merz bei seiner Kandidatur aushalten musste aufgrund einer ähnlichen Selbstwahrnehmung des Einkommensmillionärs. Das ist bei Biden nicht anders. Clinton war sogar offen „Upper class“ wie man in GB sagen würde. Ihre Arroganz und zur Schau getragene Gefühlskälte haben sie wohl mehr Stimmen gekostet als die Enthüllungen angeblicher „russischer Hacker“.

Ein

Biden als Präsidentschaftskandidat ist das gleiche, als wenn in Deutschland ein Cohn-Bendit als Kanzler kandidieren würde. Ungeheuerlich!

In seiner Rede forderte Biden

In seiner Rede forderte Biden einen landesweiten Mindestlohn von 15 Dollar. Leider hat Herr Biden vergessen zu sagen, ab wann dieser Mindestlohn bezahlt werden soll.
In vielen Staaten der USA ist dieser zur Zeit etwas über 7 Dollar. Das in diesen Staaten die Arbeitslosenzahlen dann auch noch höher als im Schnitt der USA ist, kann dieser Satz nur populistisch sein.
Wenn ich mir so die Garde der Demokraten ansehe, die sich zur Wahl stellen, komme ich zu dem Schluss, man will Trump nicht ablösen.

11:34 von Samsons Delilah

mal nicht den teufel an die wand. unsere hiesigen linken würden jedenfall einen herzkasper vor glückseeligkeit erleiden

Vielleicht sollten sich die

Vielleicht sollten sich die Anhänger Trumps und der Reps hier mal einigen: die einen halten ihn für einen Kandidaten der Linken (und einer - jeder macht sich halt lächerlich auf seine eigene Art: sogar der Medien...), die anderen beklagen seine - sicher nicht mit linken Ideen kompatiblen - "Kriegstreiber-Einstellungen". Die Erklärung für dieses rechte Tohuwabohu liegt auf der Hand: alle gut 20 demokratischen Kandidat*innen unterschieden sich in charakterlich/menschlich/kommunikativ um Welten vom Spalter und Verächtlichmacher Trump und haben den Zusammenhalt der Gesellschaft im Blick. Dagegen muss man wettern.

@Mittelschicht ist er in der Tat.... 10:19 von Autochon

Soziologisch sicherlich.
Gehobene Mittelschicht halt, in den USA erstrecht.

Ihr Verweis auf Sanders zeigt ihre ideologische Brille überdeutlich.
Der hatte sein ganzes Leben nur die Hälfte von den angegebenen 900000$ des Mr. Biden.

Sein 2Mio rühren von seinem Bestseller her, den er vor 2 Jahren veröffentlicht hatte.
Wovon er einen Teil auch wieder gestiftet hat.

Jedes etwas bessere Eigenheim in den USA kostet heute schon >500000$
Das zum Thema Mittelschicht.

So recht überzeugend ist ihr Beitrag faktisch also nicht...

@10:54 von joyomaran

Sie sind sich darüber im Klaren, dass sich ein Journalist ständig am Rande einer Klage bewegt? Soll er versuchen, an die Diagnose einer medizinischen Kapazität zu gelangen? Ich habe die Einschätzung "seltsam kraftlos" so interpretiert, dass der Inhalt der Rede Bidens im Gegensatz zu der Art stand, wie er die Worte vorgebracht hat. Will heißen: wenn ich gegen den Kapitalismus argumentiere, wird sich meine Mimik, meine Gestik, meine Betonung und die Lautstärke auch unbewusst und ungewollt verändern. Das lässt sich fast nicht vermeiden, und geschieht dies nicht, sucht jeder nach einem plausiblen Grund. Da sind die Worte "seltsam kraftlos" schon genügend vorsichtig und doch richtungsweisend gewählt.

Am besten mal den Hass auf den Kapitalismus, den ich übrigens auch spüre, beiseite tun und sachlich-vernünftig urteilen.

Jubelarien

@Bernd39 10:11: Wo gibt es hier Jubelarien? Habe ich irgendwas verpasst? Ich zitiere mal aus dem Artikel: "kraftlos", "rückwärtsgewandt", "... lässt er weder ein schlüssiges Gegenkonzept zu Trump erkennen, noch verbreitet er Aufbruchstimmung". Soll das Jubel sein???

Biden ist tatsächlich ein Militarist

„Kriegstreiber“ darf man ja wohl nicht sagen? Jedenfalls habe ich gut in Erinnerung wie Biden Saakashwili (damals noch georgischer Premier) sogar nach dem Krieg von gegen Südossetien und Russland vor Ort in Tiflis 2009 demonstrativ den Rücken gestärkt hat. Ich habe selber Videos gesehen auf denen farbige US GI‘s mit georgischen Soldaten den vermeintlichen „Sieg“ 2008 feierten. Dann kam es anders. Und kurz nach Biden‘s Besuch musste Saakashwili selbst aus Georgien wegen einer Anklage flüchten (zuerst zurück nach USA).

@ deutlich

"es darf auf keinen Fall ein alter weißer Mann sein. Also eine junge farbige Frau, idealerweise Muslima. Das wäre ein Fest für die Progressiven. Qualifikation, Bildungsstand, politische Agenda wäre da zweitrangig"

Eine junge Muslima wäre immerhin das ideale Gegengift zu reaktionären Islamismus-Anhängern. Im Gegensatz zu alten christlichen Fundamentslisten, die nur alles eskalieren lassen. Qualifikation und Bildung wären automatisch mit dabei. Sonst hätte sie es ja nicht zur Präsidentschafts-Kandidatin gebracht.

Jedes westliche Land hat wohl

Jedes westliche Land hat wohl ein recht auf einen konservativen, männlichen staatschef, der jünger,als 50 ist.
Das us Modell mag Mängel haben. Dennoch hat das Wahlrecht einen Vorteil. Niemand kann 16jahre durchmerkeln

@ wolf666

>Biden und seine fundamentalen Kriegstreiber-Einstellungen und -Praktiken werden sicherheitshalber erst gar nicht erwähnt.<

Natürlich nicht. Und weil die Tagesschau ja gerade wieder so ein Bohei um Hongkong/China macht: Biden war es auch, der sich im April 2014 mit den "Aktivisten" traf, die dann unter anderem für die inszenierten "Regenschirm-Proteste" verantwortlich waren, Es gibt dazu Berichte in der South Morning Post aus Hongkong, inklusive Bildern. Auch Nancy Pelosi war dabei. Sucheingabe: Biden backs Hong Kong democracy in activist meeting

Für alle, die immer noch nicht glauben wollen, dass auch diese Proteste aus Washington gesteuert wurden und werden, insbesondere anhand des NED, der ja genau für solche Zwecke gegründet wurde, damit da nicht immer der Staat direkt auftreten muss.

arme USA

erinnert an den "Volkssturm"
wenn man schon 76 Jährige rekrutieren muß .....

Am 30. April 2019 um 11:42 von andererseits

"....die anderen beklagen seine - sicher nicht mit linken Ideen kompatiblen - "Kriegstreiber-Einstellungen".
#
#
Wo ist da jetzt der Widerspruch?
Bei jeder Abstimmung zum Einsatz der Bundeswehr im Ausland heben Grüne & SPD geschlossen Ihr Händchen.

Tschüß, Onkel Joe

Wer den wirklich neuen Demokraten-Kandidaten Mayor Pete Buttigieg kennenlernt, gibt sich nicht mehr mit dem alten Kram ab. Es ist höchste Zeit nach vorn zu sehen.

Trump muss bleiben

Biden ist kein richtiger Kandidat. Er wird Sang und Klanglos scheitern. Den großen Dealmaker muss man einfach an der Spitze halten das ist für die richtige Internationale Betrachtung der USA sehr wichtig. Denn das was Trump an Rufarbeit leistet wird Jahrzehnte lang halten. Und das ist auch gut so denn wir brauchen ein gutes Licht auf die USA. Und das schafft nur Trump in solch einzigartiger herausragender Konsequenz!

Kriegstreiber

@Möbius 11:52: "'Kriegstreiber' darf man ja wohl nicht sagen?"
Warum nicht?

Wir können hier lange streiten,....

...es ändert doch nichts.

So wie es hier im Forum Anhänger und Gegner von Trump gibt, so gibt es die in den USA auch. Es gibt nicht "das Volk" oder "den Wähler".

Die Demokraten bieten jetzt ein möglichst breites Spektrum von KandidatInnen auf, unterschiedlich nach Alter, Geschlecht, ethnischem Hintergrund und auch politischer Ausrichtung. Und dann sieht man, wer die demokratischen Wähler am meisten begeistern kann. Überzeugte Trump-Fans werden keinen der 20 wählen. Für die ist alles was weiblich ist und einen nicht-europäischen Migrationshintergrund hat sowieso unwählbar. Zusätzlich dürften so manche politischen Ansichten der KandidatInnen für Trump-Wähler sowieso "Kommunismus" sein.

Mit einem eher "traditionellen" Kandidaten kann man evtl. ein paar gemäßigte Rep-Wähler gewinnen, enttäuscht aber dafür andere. Man wird sehen.

Die Wahl Trumps war schließlich knapp und so richtig begeistert hat er außerhalb seiner Hardcore-Community eher auch nicht.

Ich frage ich mich, ob alte

Ich frage ich mich, ob alte Menschen die heutigen Probleme überhaupt verstehen . Meine Eltern schon fast nicht mehr. Und selbst mir sind etliche Probleme der Jugend suspekt. Und der ist noch älter.

Biden:Der "Mittelschichts-Joe" stellt sich vor.....

Mittelschichts-Joe,er will höchstens die Wählerstimmen der Mittelschicht. In wie vielen Vorständen oder Aufsichtsräten sitzt oder saß der Herr ?
Joe Biden ist ein Mittelschichtler etwa so wie Friedrich Merz.

@12:03 tagesschlau2012

War klar, dass dieser Pawlowsche Reflex kommt. Aber ähnlich wie Sie und andere da bei Biden als Muster erkennbar grad die Klischees anbringen, die - jenseits von Realität - grad passen zur "Verteidigung der Friedenstaube Trump", kenn ich das auch als Reaktion auf meine angebliche politische Ausrichtung: mal bezeichnen sie mich als linksextrem und dann wird wieder das Zerrbild der grünen Kriegspartei aus der Mottenkiste geholt.

@Trump muss bleiben 12:10 von Cenarius

"denn wir brauchen ein gutes Licht auf die USA. Und das schafft nur Trump ..."

Chapeau.
Selbst ich habe die Satire im ersten Moment nicht erkannt.

Tulsi Gabbard

@11:39 von Michael Krueger
Leider haben Sie recht.
Ihr "Stop Arming Terrorists Act" wurde gerade mal von einer Handvoll Abgeordneten unterstützt.

Das sagt allerdings eine Menge über die Rechtsauffassung der USA und ist wohl auch ein Eingeständnis, dass Terrorunterstützung stattfindet.

Deshalb fürchte ich ist es beinahe egal, wer Präsident wird.

@11:17 von deutlich

"...es darf auf keinen Fall ein alter weißer Mann sein"

Natürlich "darf" es das, wenn die Mehrheit der WählerInnen das will. Das nennt man Demokratie.

"Qualifikation, Bildungsstand, politische Agenda wäre da zweitrangig"

Sicherlich nicht. Aber es wird sicherlich auch junge farbige Frauen geben, die Bildung und Qualifikation mitbringen. Das Problem ist, dass viele sehr traditionelle Wähler jungen farbigen, evtl. sogar muslimischen Frauen dies von vorne herein absprechen würden. Auch die entsprechenden (Gegen-)Kampagnen laufen dann so ab.

"Jung" ist sowieso relativ im politischen Geschäft.

Die USA ist so der Vergangenheit verhaftet,

dass es fast von Personal aus dem Jenseits regiert werden könnte.

Fade

Die Demokraten brauchen einen charismatischen Typ, der die Wähler mit sich reisst. In den USA kommt es darauf noch mehr an als anderswo. Sanders wirkt so fade, dass er kaum in der Lage sein dürfte, das Wahlvolk zu begeistern. Nehmt einen Jungen, Unverbrauchten mit Ausstrahlung. Es dürfte doch dieses Mal nicht so schwer sein, den jetzigen durch einen anderen Präsidenten auszuwechseln. Aber...vor 2 1/2 Jahren hätte ich auch Wetten abgeschlossen und es kam ganz anders.

10:59 von Sternenkind

Wäre der perfekte Präsident: Links, weiblich, jung, Latino, Muslima. Da würden die Medien bei uns heulen vor Freude

Volle Zustimmung. Das sind die Hauptmerkmale die sich unsere Medien erträumen.

Trump fürchtet Biden am meisten

Der Grund dafür ist, dass Biden, gebürtig in Pennsylvania, in den frühen Umfragen bei einem "match-up" in allen Rustbelt-Staaten vor Trump liegt.

Trump hat 2016 seine Präsidentschaft in Pennsylvania, Michigan und Wisconsin mit einem hauchdünnen Vorsprung gewonnen.

In Summe 77.400 Stimmen oder 6 Hunderstel Prozent reichten, um sich 46 Wahlmännerstimmen zu holen, deren er - gegen die Mehrheit der US-Wähler - bedurfte, um die Mehrheit im Electoral College zu bekommen.

Ohne diese 3 Staaten wäre Trump's Wiederwahl nahezu unmöglich. Deswegen werden dreistellige Millionenbeträge alleine in die dortige Wahlkampagnen fließen.

Bis zur Wahl sind es noch mehr als eineinhalb Jahre. Weder ist entschieden, wer Kandidat der Demokraten wird noch, wer die "general elections" gewinnt.

Die Wahl in 2016 wurde auf die letzten Meter in den letzten Tagen vor der Wahl entschieden.

10:11, Bernd39

Sie schreiben:

>>Schon wieder Jubelarien
Erinnert alles fatal an den Clinton-Hype. Wie das für die Auguren der Journalistenzunft ausging, ist bekannt. Biden überhaupt als Gegenentwurf zu Trump zu etablieren, das hat schon was.<<

Der Artikel, der hier diskutiert wird, beginnt mit den Worten:

"26 Minuten sprach Joe Biden zum Auftakt seines Wahlkampfes in Pittsburgh. Auftakt nach Maß? Wohl kaum. Denn der 76-jährige "Mittelschichts-Joe" wirkte trotz großer Worte seltsam kraftlos."

Ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten, aber unter einer Jubelarie stelle ich mir eigentlich etwas anderes vor.

>>If the prosecutor is not fired, you’re not getting the money,’” Biden recalled telling Poroshenko." Nachdem 'Prosecutor General Viktor Shokin' gegen Hunter Biden ermitteln wollte.
Und "The Hill" soll der ARD in den USA nicht bekannt sein?<<

Ich weiß, Sie können sich das nicht vorstellen, aber die Ukraine interessiert in den USA so gut wie niemanden, und Biden Jrs. Geschäfte dort auch nicht.

Am 30. April 2019 um 12:28 von andererseits

"....mal bezeichnen sie mich als linksextrem und dann wird wieder das Zerrbild der grünen Kriegspartei aus der Mottenkiste geholt."
#
#
Die pazifistische Strömung der Grünen ist in der Mottenkiste.
Wie können Sie allen ernstes behaupten, das es ein Zerrbild ist, das die Grünen jeden BW Einsatz komplett zustimmen?

10:49, krittkritt

>>Wenn es nicht schon die Übergriffe auf Frauen schaffen, werden seine Gegner sicher die Geschichten, wie er seinen Sohn in den Vorstand der größten ukrainischen Ölfirma hievte, ausgraben.<<

Diese Geschichten sind für die Wähler in den USA völlig ohne Interesse. Deswegen werden seine Gegner sich hüten, einen Ukraine-Wahlkampf zu machen. Außerdem, Sie werden es nicht glauben, ist Wladimir Putin bei ebendiesen Wählern höchst unbeliebt. Eine der wenigen Sachen, die Progressive und Reaktionäre in den USA gemeinsam haben.

Ist so.

@ allrightcom

Die Interpretation über einen sich nicht ändernden Gesichtsausdruck gehört in meiner Welt nicht unbedingt zu den Fakten, die einer sachlich korrekten Berichtserstattung entsprechen. Vielleicht hätte der Verfasser hier weniger persönliche Einschätzungen vornehmen sollen, da es sich nicht um einen Kommentar eines Journalisten handelt, sondern um eine Berichterstattung. Bitte schön!

Das Hauptkriterium der demokratischen Vorwähler ...

... bei der Auswahl ihres Kandidaten, der gegen Trump antreten soll, ist "Electability", um Trump zu schlagen. Besagte Wählbarkeit ist für eine Koalition von Wählern aus den verschiedensten Gruppen, die in den USA gebraucht werden, um Mehrheiten zu erringen, das Schlüsselkriterium.

Der Kandidat der US-Demokraten muss Mehrheiten bei den

- Frauen
- Jungen
- Afro-Amerikanern
- Latinos
- den Wählern in den suburbs
- in den Rustbelt-Staaten

sowie einen (relativ) großen Anteil der "blue collar workers" bekommen.

Summarisch gesehen hat Biden bei diesen Gruppen im Moment den größten Zuspruch.

Amerikanische Vorwahlkämpfe sind hoch-dynamisch. Deswegen geben die jetzigen frühen Umfrage-Werte nur ein Augenblicksbild wieder. Kandidaten, wie die Überraschungserscheinung Pete Buttigieg oder wie Kamala Harris haben durchaus das Potenzial, weit nach vorne zu kommen.

12:28 von andererseits

mein gutster; das "angeblich" würde ich an ihrer stelle einfach weglassen. niemand anders betreibt hier Agitprop so vom feinsten wie sie.

Wähler-Ticken

(09:49 dr.bashir:)
"US-Wähler "ticken" sowieso anders, als wir hier. Das sieht man an so Themen wie Waffengesetze oder Krankenversicherung und vermutlich auch bei anderen Punkten, die hier gar nicht thematisiert werden."

Ja, zum Beispiel Geschwindigkeitsbegrenzung. Das ist in D kein Thema: Freihe Fahrt für freihe Bürger. – Ganz ähnlich eigentlich wie bei den Waffengesetzen dort.

10:56, Corax

>>Die alles andere als neutrale und objektive Redaktion sehnt sich eine chancenreiche Herausforderin für Trump herbei. Eventuell auch einen Herausforderer - "unter ihnen sechs Frauen und sechs Farbige", also eine(n) von denen am besten. Warum? Das soll sich jeder selber überlegen.<<

Dann geben Sie doch bitte wenigstens einen Tipp, warum das so sein könnte.

Denn selbst ich weiß auf Ihre Frage keine Antwort.

Und ich bin doch Ihrer Meinung nach ein Undercover-Agent der Redaktion, müsste es also wissen, oder?

10:59, Sternenkind

>>Re Bucs
Wäre der perfekte Präsident: Links, weiblich, jung, Latino, Muslima. Da würden die Medien bei uns heulen vor Freude.<<

Und Sie würden sich kreischend mittenentzwei reißen, wie Rumpelstielzchen.

Falls Sie sich jetzt wundern: ich versuche lediglich, mich ein wenig Ihrem Sprachgebrauch anzupassen.

Ich habe übrigens noch von keiner einzigen muslimischen Latina gehört, geschweige denn je eine kennengelernt.

15€ Mindestlohn!

Nicht das ich glaube, dass irgendein US — Präsidentschaftskandidat tatsächlich 15$ Mindestlohn umsetzen möchte, wären 15€ Mindestlohn aber mal eine vernünftige Forderung für deutsche Politiker.
Doch das trauen sich noch nicht einmal die Linken.
Dabei wären das gerade einmal ca 1500€ netto.
Nicht mehr also, als ein Minirentner bekommen sollte.

11:11, wolf 666

>>Erstaunlich wie sich die ARD-TS wieder ins Zeug legt, um einen US-Demokraten dem ARD-Kunden schmackhaft zu machen.<<

Er wirkt seltsam kraftlos. Schreibt die Tagesschau.

So macht man jemanden schmackhaft?

Also wirklich. Alles, was recht ist, aber wenn ich jemanden irgendwem schmackhaft machen wollte, dann würde ich das anders angehen.

Aber ich habe bei den Mitgliedern des Wladimir-Freundeskreises hier im Forum oft den Eindruck, daß sie die Artikel, die sie kommentieren, eigentlich gar nicht gelesen haben.

PC-Falle

(11:02 .bashir:)
"Aber insgesamt wäre ich schon dafür, dass wieder jemand PräsidentIn wird, der nicht so sehr das Klischee des "alten, reichen weißen Mannes" repräsentiert."

Ein alter weißer Mann soll Präsidentin werden oder nicht? – Da hat mal wieder die Political-Correctness-Falle so richtig zugeschlagen, oder?

11:16, Bandersnatch

>>Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass die Demokraten jetzt schon einen Kandidaten ins Rennen schicken, der dann auch später zur Wahl gestellt werden soll, nachdem Trump seinen Angriffe auf diesen Kandidaten gut vorbereiten konnte. Eine Strategie der Demokraten könnte jedoch sein, nicht jetzt schon ihr Pulver zu verschießen und Trump zu tranieren, sondern (vielleicht sogar abgestimmt mit Biden), von Trump, seinem (derzeitigen) Team und der GOP Reaktionen zu provozieren, zu beobachten und zu analysieren. Das hilft dann anderen Kandidaten der Demokraten Anfang 2020.<<

Joe Biden wurde nicht ins Rennen geschickt, er hat sich beworben.

So wie all die anderen auch, deren Namen bisher aufgetaucht sind.

Diese Bewerber stellen sich dann in den so genannten Primaries der Parteibasis, die dann den Kandidaten wählt, basisdemokratisch. Dazu muss man sich als Demokrat registrieren lassen. Eine Parteimitgliedschaft in unserem Sinne, mit Parteibuch und so, kennt man in den USA nicht.

@nie wieder spd - die 15 $ Mindeslohn gibt es schon :-)

Seit 1. Januar 15 Dollar pro Stunde in New York bei McDoof & Co selbst
Amazon zahlt dieses schon landesweit.

13:38, Karl Napf

>>12:28 von andererseits
mein gutster; das "angeblich" würde ich an ihrer stelle einfach weglassen. niemand anders betreibt hier Agitprop so vom feinsten wie sie.<<

Mein schlechtster, die Bedeutung des Begriffes "Agitprop" scheint sich doch seit meiner Jugend sehr gewandelt zu haben, wenn ich Ihren Sprachgebrauch mal als den modernen betrachten möchte.

re wl

"PC-Falle

(11:02 .bashir:)
"Aber insgesamt wäre ich schon dafür, dass wieder jemand PräsidentIn wird, der nicht so sehr das Klischee des "alten, reichen weißen Mannes" repräsentiert."

Ein alter weißer Mann soll Präsidentin werden oder nicht? – Da hat mal wieder die Political-Correctness-Falle so richtig zugeschlagen, oder?"

Wenn man richtig liest (PräsidentIn) muss man nicht falsch kommentieren.

"Trump muss bleiben" (re)

(12:10 Cenarius)

Eine mutige Theorie, die Sie da vertreten. Sicherlich ist da etwas dran. Die Frage ist aber auch, wie viel nach acht Jahren Trump im Ausguß landed, was schwer erarbeitet und wirksam und gut war.
Auch gilt für ihn wie für Beiden, daß kein ehrlicher Obsthändler einem der beiden unreife Bananen verkaufen würde.

@13:32 tagesschlau2012

Entweder wissen Sie es nicht besser oder Sie schreiben hier wider besseren Wissens: Der Deutsche Bundestag muss der Entsendung von Bundeswehrsoldat*innen vorab zustimmen. Abstimmungen über Auslandseinsätze der Bundeswehr sind in der Regel "namentlich", d.h. auf der Homepage des Deutschen Bundestages ist nachvollziehbar, wie die einzelnen Abgeordneten und Fraktionen abgestimmt haben. Informieren Sie sich einfach mal. Im übrigen ist klare verantwortete Haltung der Grünen: Der Einsatz von Militär kann immer nur äußerstes Mittel zur Gewalteindämmung und Friedenssicherung sein; Militär kann bestenfalls ein Zeitfenster für Krisenbewältigung schaffen, nicht aber den Frieden selbst. Frieden und die Einhaltung der Menschenrechte müssen Leitbild deutscher Außen- und Sicherheitspolitik sein.

13:56, WL

>>
PC-Falle
(11:02 .bashir:)
"Aber insgesamt wäre ich schon dafür, dass wieder jemand PräsidentIn wird, der nicht so sehr das Klischee des "alten, reichen weißen Mannes" repräsentiert."

Ein alter weißer Mann soll Präsidentin werden oder nicht? – Da hat mal wieder die Political-Correctness-Falle so richtig zugeschlagen, oder?<<

Der Forist, dem Sie antworten (es kann sich natürlich auch um eine Foristin handeln, wer weiß?) schrieb nicht Präsidentin, sondern PräsidentIn.

Das nennt sich Binnen-I.

Die Taz beispielsweise verwendet diese Schreibweise seit bestimmt dreißig Jahren, wenn auch nicht durchgehend in allen Artikeln.

Ich rate entschieden dazu, sich ein wenig zu entspannen. Dann sieht man klarer.

@nie wieder spd: Der Mindestlohn wird von den Bundesstaaten ...

... bzw. deren Legislative und nicht vom Präsidenten festgesetzt. Letzterer kann nur moralisch appellieren, in den Bundesbehörden Beispiel geben und die Sub-Contractors verpflichten.

Pauschal lässt sich sagen, dass die Mindestlöhne in den Staaten mit demokratischen Mehrheiten höher liegen als in den von der GOP regierten.

Beispiele (Stand 2018) sind:

- California ........... 12,00 $
- Colorado ............ 11,10 $
- Connecticut ....... 10,10
- Massachusetts... 12,00 $

Die Staaten New Jersey und Illinois haben eine Erhöhung auf 15 % bis 2024/25 beschlossen.

In den GOP-reigerten Staaten liegen sie meist deutlich unter dem zweistelligen Bereich. Oder es gibt gar keinen... wie in Alabama.

Jung, charismatisch & unverbraucht

(12:56 Chili58:)
"Nehmt einen Jungen, Unverbrauchten mit Ausstrahlung. "

Ohne es zu wissen scheinen Sie von Dem Kandidaten schlechthin zu reden: Pete Buttigieg. Hören Sie sich bitte an, was er zu sagen hat und was über ihn gesagt wird.
Er ist der Anti-Trump. Er ist jung, liest Bücher, spricht fünf Sprachen, ist Bürgermeister und Musiker. Er hat in Afghanistan gekämpft und hat einen Hund. Zur Kirche geht er auch. Alte und Junge mögen ihn.

@14:06 fathaland slim

Danke für den Versuch der begrifflichen Klärung. Erfahrungsgemäß bringt das bei dem User nichts, es spornt ihn i.d.R. eher an, weiter relativ argumentations- und inhaltsfrei Kurzstatements rauszulassen, für die man die zugrundeliegende Berichterstattung nicht mal zur Kenntnis genommen haben muss.
Die Bandbreite der Zuschreibungen in den Kommentaren zu Bidens Kandidatenwahlkampf ist fast schon amüsant: dieser eher konservativ-wirtschaftsliberale wird als "linker" Kandidat etikettiert. Das wäre in etwa so, als würde man Lindner als Kandidaten der Linken etikettieren oder Macron als Vertreter französischer Sozialisten alter Couleur. Da erledigt sich ein sinnvoller Antwortkommentar eigentlich schon von selbst.

Am 30. April 2019 um 14:09 von andererseits

"Im übrigen ist klare verantwortete Haltung der Grünen: Der Einsatz von Militär kann immer nur äußerstes Mittel zur Gewalteindämmung und Friedenssicherung sein; Militär kann bestenfalls ein Zeitfenster für Krisenbewältigung schaffen, nicht aber den Frieden selbst."
#
#
Glauben Sie wirklich was Sie da schreiben? Welcher Militäreinsatz hat Frieden geschaffen, seitdem die Grünen im BT vertreten sind? In jedem Land oder Region in der auch unsere BW tätig war und ist, ist nicht eine Kriese bewältigt. Das Gegenteil ist der Fall.
Wie kann man diesen irrsinnigen Fehler immer wieder neu machen.

11:17, deutlich

>>Es wurde ja schon geschrieben
es darf auf keinen Fall ein alter weißer Mann sein. Also eine junge farbige Frau, idealerweise Muslima. Das wäre ein Fest für die Progressiven. Qualifikation, Bildungsstand, politische Agenda wäre da zweitrangig.<<

Die deutlich spürbare unterschwellige Misogynität, die viele meiner offensiv heterosexuellen Geschlechtsgenossen öfters mal an den Tag legen, überrascht mich immer wieder.

Übereifer

(13:22 fathaland slim:)

"Ich weiß, Sie können sich das nicht vorstellen, aber die Ukraine interessiert in den USA so gut wie niemanden, und Biden Jrs. Geschäfte dort auch nicht."

Lassen Sie sich doch bitte nochmal Ihren obigen Satz auf der Zunge zergehen. Sind Sie sicher, daß Sie das nach etwas Überlegung wiederholen würden?

@10:59 Sternenkind

Verraten Sie uns auch, wie Sie darauf kommen, dass "die Medien bei uns heulen vor Freude" über dieses abstruse Bild des "perfekten Präsidenten"? Für mich ist das eine Mischung aus Häme und - sorry - Rassismus; aber ich bin natürlich gespannt auf Ihre Quellen.

@13:56 von WL

"(11:02 .bashir:)
"Aber insgesamt wäre ich schon dafür, dass wieder jemand PräsidentIn wird, der nicht so sehr das Klischee des "alten, reichen weißen Mannes" repräsentiert."

Ein alter weißer Mann soll Präsidentin werden oder nicht? – Da hat mal wieder die Political-Correctness-Falle so richtig zugeschlagen, oder?"

Glauben Sie mir, ich habe durchaus eine kritische Distanz zur PC. Allerdings bin ich zu faul, "Präsident oder Präsidentin" zu schreiben und entscheide mich deswegen für das "Binnen-I", dass ich sonst auch gerne belächle. Aber schließlich ist die deutsche Sprache so, dass ein Mann schlecht "Präsidentin" werden kann und umgekehrt und ich wollte die weiblichen Kandidatinnen nicht ignorieren.

Ihrer Anmerkung von 13:38 bzgl. des Tempolimits stimme ich zu. Die widerspricht auch nicht meinem vorherigen Post.

@14:21 tagesschlau2012

Interessant. Das hätte ich mir als Grüner auch nicht gedacht, Ihnen mal "Traumtänzerei" und "Weltfremdheit" attestieren zu müssen. Haben Sie wirklich vergessen, worum es beim Kosovo-Einsatz ging? Glauben Sie wirklich, es gehöre zu einer sinnvollen deutschen (Außen-)Politik zu leugnen, dass es aus Gründen des Schutzes ethnischer Minderheiten und anderer bedrohter Gruppen auch die Ultima Ratio der Verteidigung auch im äußersten Fall durch Einsatz von Waffen geben kann? Wenn Sie das wirklich leugnen, stehen Sie links von den Linken; das würde mich nun doch im Blick auf Ihre sonstigen Kommentare sehr überraschen.

14:22, WL

>>Übereifer
(13:22 fathaland slim:)

"Ich weiß, Sie können sich das nicht vorstellen, aber die Ukraine interessiert in den USA so gut wie niemanden, und Biden Jrs. Geschäfte dort auch nicht."

Lassen Sie sich doch bitte nochmal Ihren obigen Satz auf der Zunge zergehen. Sind Sie sicher, daß Sie das nach etwas Überlegung wiederholen würden?<<

Ja, das würde ich.

Viele US-Amerikaner, und gerade potentielle Trumpwähler, könnten die Ukraine nicht einmal auf dem Globus auch nur annäherungsweise finden. Kaum etwas könnte weiter von der Lebenswirklichkeit der US-Amerikaner entfernt sein als dieses Land.

Andererseits wiederum habe ich erst bei einem Chicago-Aufenthalt im Jahre 1982 erkannt, daß es so etwas wie eine Ukraine als Nation überhaupt gibt. Auf der Northwestside dieser hochgradig ethnisch separierten Stadt gibt es nämlich eine ukrainische Nachbarschaft.

Bis dahin war die Ukraine für mich eine Landschaft in der Sowjetunion. So ähnlich wie bei uns die Wetterau...

14:17 von andererseits

.. Da erledigt sich ein sinnvoller Antwortkommentar eigentlich schon von selbst.
Sie sollten nicht von sich auf andere schliesen. Nur ihre Meinung ist die Richtige und jeder der sie nicht auch vertritt wird denunziert.

@14:41 Mass Effect

Wenn jemand Biden als linken Kandidaten etikettiert, ist das in der Tat ein so offensichtlicher Unsinn, dass sich ein sinnvoller Antwortkommentar erübrigt. Sie können mich aber eines besseren belehren und eine sinnvolle Antwort dasz hier posten. Ich bin gespannt.
Ich denunziere hier niemanden, erlebe aber von Zeit zu Zeit, dass mir das vorgeworfen wird, wenn die Argumente ausgehen. Damit kann ich leben.

Am 30. April 2019 um 14:40 von andererseits

"Glauben Sie wirklich, es gehöre zu einer sinnvollen deutschen (Außen-)Politik zu leugnen, dass es aus Gründen des Schutzes ethnischer Minderheiten und anderer bedrohter Gruppen auch die Ultima Ratio der Verteidigung auch im äußersten Fall durch Einsatz von Waffen geben kann?"
#
#
Für mich als Pazifist, ist nur eine deutsche Außenpolitik sinnvoll die jede Art von Gewalt in anderen Länder ablehnt. Auch Sie schwafeln immer von unserer schlimmen Zeit, haben aber keine Probleme damit, Waffengewalt als Ultima Ratio zu bezeichnen.
Es gibt nicht ein bisschen Krieg, jeder Krieg bringt großes Leid unter die Bevölkerung.
Wie Sie mich einschätzen interessiert mich nicht. Sie können mich gar nicht einschätzen, da wir uns nicht persönlich kennen.

14:40, andererseits @14:21 tagesschlau2012

>>dass es aus Gründen des Schutzes ethnischer Minderheiten und anderer bedrohter Gruppen auch die Ultima Ratio der Verteidigung auch im äußersten Fall durch Einsatz von Waffen geben kann? Wenn Sie das wirklich leugnen, stehen Sie links von den Linken; das würde mich nun doch im Blick auf Ihre sonstigen Kommentare sehr überraschen.<<

Ich nenne das den strategischen Pazifismus der Montags"friedens"demo-Querfrontszene.

Strategisch deshalb, weil dann, wenn es um die kriegerischen Engagements Putins geht, von diesem Pazifismus nicht mehr viel übrig bleibt. Er wird lediglich benutzt, um die Grünen als Hauptgegner zu diskreditieren, die sich damals die Entscheidung alles andere als leicht gemacht haben. Es hätte die Partei ja fast zerrissen. Es handelte sich um eine der historischen Situationen, in der jede Entscheidung falsch war. Es gab einfach keine richtige. Und die Grünen trugen Regierungsverantwortung, mussten also eine Entscheidung treffen. Wissend, daß sie auf jeden Fall falsch war.

Erfolgreich: Friedensschaffung durch die Bundeswehr

30. April 2019 um 14:21 von tagesschlau2012

Sie haben keine große Meinung von den Leistungen der Bundeswehrsoldatinnen und Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz, vor allem, da Sie nicht anerkennen, dass jede Auslandsmission immer auch im Rahmen eines konkreten politischen Mandates und als Teil einer Koalition zusammen mit vielen anderen Ländern und ihren Streitkräften stattfindet.

Aber, hier die Liste von Militäreinsätzen in Krisenregionen weltweit mit Beteiligung der Bundeswehr, welche zur Krisenbewältigung (= dauerhafte Stabilität und Frieden) führte:

1992 - 1993: UNAMIC / UNTAC, Kambodscha
1995 - 2004, - 2012: IFOR / SFOR / EUFOR, Bosnien und Herzegowina
2005: Indonesien (Provinz Aceh)

Ihre Behauptung, dass "nicht eine Krise bewältigt" sei, in Regionen, in den die Bundeswehr tätig war, ist damit widerlegt. Und: natürlich kann bei einer laufenden Mission logischerweise noch nicht von einem Ende einer Krisensituation ausgegangen werden.

Unkundige Bürger

(14:41 fathaland slim:)

"Viele US-Amerikaner, und gerade potentielle Trumpwähler, könnten die Ukraine nicht einmal auf dem Globus auch nur annäherungsweise finden. Kaum etwas könnte weiter von der Lebenswirklichkeit der US-Amerikaner entfernt sein als dieses Land.
Andererseits wiederum habe ich erst bei einem Chicago-Aufenthalt im Jahre 1982 erkannt, daß es so etwas wie eine Ukraine als Nation überhaupt gibt. Auf der Northwestside dieser hochgradig ethnisch separierten Stadt gibt es nämlich eine ukrainische Nachbarschaft."

Genau darauf wollte ich hinaus: es leben in den VS sehr viele Leute mit ukrainischem Hintergrund. Daß die nicht aufhorchen sollten bei Ukr-Themen, ist eine eher unwahrscheinliche Theorie.
Verallgemeinerungen haben es eben so ansich, ebenso Ihre mit den potentiellen Trump-Wählern. Auch da gibt es sone und solche.

(Dank übrigens für die Info & Aufklärung betreffs Binnen-I.)

...und wieder mal ein journalister Beitrag, den es sich ..

nicht lohnt, zu Ende zu lesen.

Im übrigen ist mir - im Zweifel - ein "kraftloser" Kandidat mit Hirn lieber, als ein "kraftstrotzender Showman".

Klar, ich spreche hier nicht für die Mehrheit der typischen Wählerschaft, ob bei uns hier oder drüben.

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