Kommentare

ja ist nicht leicht

aber menschen sind selber an dieser situation auch mit schuld. da ich hier lebe weiss ich was ich sage. ganze wohngebiete haben sich in das flussdelta von fleuve saint-laurent installiert und auch baugenehmigungen wurden leichtens erteilt wegen steuereinnahmen. hier wurde die natur nicht berücksichtigt und weil es kein hochwasser nach schneeschmelze gab, dachte und wusste es man besser. irrtum, der fluss braucht sein ausdehnungsgebiet um die wassermassen aufzuteilen und in innere land abzuleiten. in der gegend wo ich wohne beauce-quebec geht der fluss jedes jaht über die ufer und jedes jahr werden neue häuser dort gebaut und alte ziehen nicht um sondern betteln immer um hilfe.
überall auf der erde wurde und wird die natur nicht berücksichtigt wa sich jetzt rächt und immer noch schreien die besserwisser gegen dieses einfache naturgesezt an.

Kampf gegen den Klimawandel braucht es ...

... allerdings frage ich mich, ob es klug ist, diesen jetzt unablässig mit dramatischen Ereignissen, wie sie Kanada gerade erlebt, in Zusammenhang zu bringen. Wenn man mit Google Street View der Rue Principale von Aylmer folgt, wird man erkennen, dass das Ortszentrum in einiger Distanz vom Flussufer liegt. Anscheinend an leicht erhöhter Lage. Die Frage ist, ob hier Gebiete zur Bebauung freigegeben wurden, die schon immer in einer gefährdeten Zone in einer Flussschlaufe lagen. Eine Rundum-Sicherheitsgarantie wird man nie für jede Parzelle abgeben können, Klimawandel hin oder her. Das Terrain verändert sich steteig, gerade in Ufernähe.

Bei Hochwasser hilft nur

Bei Hochwasser hilft nur abwarten. Und wegziehen. In höhere Gebiete. Wer 7n diesen Gegenden unbedingt siedeln will, muss eben mit Hochwasser leben.

@Am 29. April 2019 um 11:40 von Petersons

Vielen Dank fuer den kurzen Einblick in die Region...

Ihre Beschreibungen sind definitiv kein alleiniges "kanadisches" Problem...

Ob Realist oder Klimawandelleugner, daran, dass wir immer öfter abwechselnd entweder mit verheerenden Dürren oder ebensolchen Überschwemmungen zu kämpfen haben (werden), werden wir uns alle - egal, in welchem Teil der Welt wir leben - wohl gewöhnen müssen.

In Südostafrika sieht's ja gerade noch weitaus schlimmer aus, zumindest was die ganz konkreten Auswirkungen auf den Lebensalltag der Bevölkerung und die staatliche Infrastruktur betrifft (siehe Meldung "Mit dem Regen kommt die nächste Gefahr", tagesschau.de/ausland/mosambik-zyklon-kenneth-111.html).

Hier zu "relativieren" wäre aber zynisch, denn jeden, der von solchen Naturkatastrophen direkt betroffen ist, dürften die gleichermaßen das ganze Leben "auf den Kopf" stellen, egal wo er lebt. Dann geht's grundsätzlich immer erstmal nur noch ums nackte Überleben (das eigene und - nicht zuletzt - das der Angehörigen).

Merkwürdige Berichterstaatung

Täglich neue Meldungen, zurecht, über die Hochwasserkatastrophen in vielen Teilen der Welt. Warum aber ein Land, der Iran, davon ausgeschlossen ist, wo ebenfalls weite Teile überschwemmt sind, mit Todesopfern, wird nur verständlich, wenn man da die Meldung einbezieht, daß der Iran wegen der Sanktionen keine Rettungsmittel, von Hubschraubern, Wasseraufbereitungsanlagen bis zu Lebensmitteln und Medikamenten, im Ausland kaufen DARF.
Spiegel, DW, Süddeutsche, FAZ, Zeit, Stern, junge welt, NZZ - das in der Reihenfolge der Medien Berichte aus dem Iran. Und einsam in der Mediathek versteckt, DAS ERSTE vom 07.04.19. Die Bewertung über diese Art Berichterstattung überlasse ich anderen. Wenn man Namen nennt, verschwindet man schnell hinter einer Sperre, wetten?

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