Kommentare

Wow...

Reiche Leute haben Geld verloren - mein Mitleid hält sich in Grenzen... Auch wenn die Urteile im Namen des Volkes von, schon wegen des Verfahrens ihrer Auswahl, völlig unwissenden Jurymitgliedern in den USA hahnebüchend absurd sind...

Kleiner Fisch

Für deutsche Verhältnisse mag Bayer eine große Firma sein. Aber mit Erstaunen habe ich heute zur Kenntnis genommen, dass Bayer beim Börsenwert im Vergleich zu Amazon ein "kleiner Fisch" ist.

Deutsches Unternehmensrecht

Zitat:"Der Aufsichtsrat erklärte nach der Nichtentlastung des Vorstandes durch die Aktionäre, geschlossen hinter dem Vorstand zu stehen. Aufsichtsratschef Werner Wenning verwies darauf, dass die Nichtentlastung keine rechtlichen Auswirkungen auf die Mandate der Vorstandsmitglieder habe. Dennoch nehme das Gremium das Abstimmungsergebnis der Hauptversammlung "sehr ernst", so Wenning."

Die Eigentümer (Aktionäre) verweigern den Angestellten (Vorstand) die Entlastung (sprechen ihr Misstrauen aus), aber ohne Folgen! Warum dann überhaupt eine Hauptversammlung? Welche Verantwortung haben angestellte Manager / Vorstände denn überhaupt? Ob bei VW, Audi oder Bayer - niemand ist für nichts verantwortlich, außer für die Erzielung möglichst hoher Gehälter und Abfindungen.

Was fällt mir zum Kurs der Bayer Aktie ein?

...Michael J. Fox (möge es ihm gut gehen) alias Brantley Foster
im Film "Das Geheimnis meines Erfolges".

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Denn genau wie in dieser US- Komödie aus dem Jahre 1987 könnte es am Schluß Bayer ergehen.

Das Unternehmen wird übernommen
und zerschlagen und das zu einem Spottpreis von vielleicht 25-35 Mrd. €.

Das wäre dann ein echtes Drama für die weltweit Angestellten und darüber hinaus sollte Hollywood das dann dringend verfilmen.

Denn ein solcher Film wäre sicherlich Oskar reif.

Die Prügel

sind viel zu wenig, wer gierig etwas schluckt, kann sich eben auch verschlucken.
Alle wussten vorher das Gift eben Gift bleibt, auch wenn es schön geredet wird.
Pleite wäre eine gute Option für die Natur, Insekten von Biene bis zum Schmetterling lieben die Blüten von Unkräutern.
Wenn dann noch beim Mähen der Verstand einsetzt, wird unsere Welt auch ohne Bayer wieder Lebenswerter.

Klingt wie U.v.d.Leyen´s-Management-School:

"Wir verstehen die Stimmung unserer Aktionäre und teilen ihre Enttäuschung über die Kursentwicklung unseres Unternehmens", so die Manager. Es verstehe sich von selbst, dass der Vorstand sehr hart arbeiten werde, um das Vertrauen und die Zuversicht der Aktionäre zurückzugewinnen.
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Mal ganz dumm & rhetorisch gefragt:
Hätte die Aktionäre und Bayer wohl die selben Verluste zu tragen - bzw. Fehler gemacht - wenn auf dem Stühlchen von Herrn Baumann bspw. ein Bayer Pförtner gesessen hätte?

Nur wer Geld übrig hat sollte

in Aktien investieren. Dann kann man auch nicht etwas wichtiges Verlieren. Bayer-Aktien sind günstig, wer was übrig hat kann hier ein schönes Schnäppchen bekommen. Wer kein Geld übrig hat sollte die Finger davon lassen. War die letzten 100 Jahre so und wird es wohl auch noch lange bleiben. Und jeder hatte die Chance die Aktien mit schönem Gewinn vor der Übernahme zu verkaufen. Die Übernahme war lange, sehr lange bekannt und auch wem man sich da ins Haus holt.

@ hoover0509

Auch wenn die Urteile im Namen des Volkes von, schon wegen des Verfahrens ihrer Auswahl, völlig unwissenden Jurymitgliedern in den USA hahnebüchend absurd sind...

Das Rechtssystem der USA geht davon aus, dass jeder Bürger am Ende einer Gerichtsverhandlung die Schuld eines Angeklagten beurteilen können muss. Richter, Staatsanwalt und Verteidiger sind natürlich Profis, also studierte Juristen.

Ich...

hoffe das der Aufsichtsrat und Vorstand den Denkzettel von Bonn gehört hat. Die BAYER war vor der Übernahme von Monsanto kerngesund. Die Chefetage in Leverkusen musste doch schon vor der Übernahme von den juristischen Auseinandersetzungen in den USA gewusst haben. Nach der Übernahme auch noch 4.500 Mitarbeiter noch entlassen. Finde das das ein Fehler war und eine Bankrotterklärung des Vorstandes der BAYER AG war. Bin gespannt wieviele Milliarden Euro BAYER auf den Tisch in den USA legen muss.

Produktion einstellen

Bayer sollte die Produktion von Glyphosat einstellen. Monsanto und Bayer sind auch so profitabel. Und der Ruf würde sich deutlich verbessern.

Herr Baumann wird sicher nicht ärmer

Welche Sonderzahlungen haben die Herren des Vorstandes für die "außerordentlich schwierigen Verhandlungen" erhalten?
Auch jeweils ein Jahresgehalt plus Aktienpaket ?
Man vergleiche mal mit anderen Übernahmen, bei den die Verhandlungsführer fürstlich entlohnt wurden.
Beispiel Oldenburgische Landesbank.
Da hält sich dann die Trauer über die "abgebauten" Stellen in Grenzen.
Auch bei den Vertretern der Gewerkschaften. Alles wie immer.
Man erinnere sich nur.
Neue Heimat, BfG usw.

So einfach ist es nicht !

Zuerst mal ist die „Entlastung des Vorstands“ die hier erstmals nicht geklappt hat zwar eine Formalie aber eben eine vorgeschriebene! Das es so das allererste Mal in der deutschen Nachkriegsgeschichte passiert ist, zeigt nur wie theaterhaft der eigentlich ernste Vorgang mittlerweile geworden ist! Nicht nur „Reiche“ haben viel Geld verloren, sondern auch Millionen von Fondssparern, die für Altersvorsorge Fonds der Deka oder von Union besitzen! Bayer hat selbstverständlich mit der außerdem unsäglich teuren Monsanto Übernahme einen spektakulären Fehlgriff getan, vergleichbar mit dem Chrysler und Mitsubishi Abenteuern von Daimler-Benz. Der Ruf von Monsanto ist dabei garnicht mal nur wegen Glyphosat so schlecht, wobei man bedenken sollte, dass man sich in Deutschland „nur“ wegen der Bienen Sorgen macht - an das Krebsrisiko hat in Deutschland noch niemand gedacht - noch! Monsanto ist ein Vorreiter der gentechnisch veränderten Lebensmittel (Allergien!) u. der umstrittenen Patente auf Saatgut!

Es gibt nur einen Grund

warum solche Übernahmen wie Monsanto "passieren": Die Kassen des Übernehmenden quellen derart über, dass die Kohle schnellstmöglich raus muss, bevor die Aktionäre sie als Dividende einfordern. Deshalb werden Irrsinnspreise gezahlt und Risiken ausgeblendet, besonders wenn man glaubt damit der Weltherrschaft, äh Verzeihung, der Weltmarktführerschaft nahe zu kommen.
Lustigerweise blüht heute das vor Jahren als "Wachstumshindernis" unter dem Namen COVESTRO abgestoßene Chemiegeschäft hervorragend.
So kann es gehen, im Größenwahn doppelt vergeigt. Aber damals waren die heute galligen Großaktionäre ebenso berauscht.

Amerikaner sind fein raus !

Das ganze Haftungsrisiko tragen ja jetzt die Deutschen. Dabei hat die Klagewelle nicht mal richtig begonnen. Die Unkenrufe einer „Zerschlagung“ von Bayer sind deshalb garnicht so abwegig. Monsanto erzeugt Saatgut für genetisch veränderten Mais. Als dieser in Form von Tortilla Chips etc. in USA in den Handel kam stellte man fest das viele Menschen darauf allergisch reagieren (physisch). Ethisch und rechtlich hochumstritten ist es, ob die DNA von Saatgut gewöhnlicher Nutzpflanzen patentiert werden darf. Monsanto hat praktisch den gesamten US Agrarmarkt unter seine Kontrolle gebracht. Einfach mal so Kartoffeln oder Weizen anpflanzen ist nicht mehr. Bin mal gespannt wann sich die EU, die auch auf deutschen Druck die Glyphosat Zulassung gerade verlängert hat, zur Anerkennung des Krebsrisikos durchringt.

jeder politisch interessierte Normalbürger

wusste, was Bayer blüht, wenn es den Giftkonzern Monsanto übernimmt. Vor der Übernahme gab es nämlich schon genügend Klagen in Bezug auf Glyphosat.

Wer Glyphosat trotz der internen Monsantostudien für

ungefährlich hält, ist für so einen Posten sicher nicht geeignet.

Wenn er die Monsanto-Insiderinformationen nicht bekommen hat, weil er nicht nachgefragt hat, ist erst Recht ungeeignet.
Von den 800 Studien, die Monsanto anführt, befassen sich nur rund 20 Studien überhaupt mit Krebs. Fast alle zeigen ein Risiko.
Bei den Übrigen geht es z.B. darum, ob der Stoff eine Irritation der Augen oder der Haut auslösen könnte. –

"57 Milliarden Euro wert - wenig mehr, als die Leverkusener selbst für Monsanto bezahlt hatten" -
das sagt etwas über die fachliche Qualifikation und Abhobenkeit des Bayer-Vorstands.

@hoover0509 "Reiche Leute"

und was ist mit der Bayer-Belegschaft, der - wie bei vielen Aktiengesellschaften - Belegschaftsaktien zustehen?

Davon werden wohl die wenigsten reich sein.
Und wenn ihnen dann die "vermögensbildende Maßnahme" um 40 % zusammenschnurrt, müssen sie wohl sehr viel Geduld - sprich Lebensjahre - investieren, bis sich Bayer wieder erholt - zumal Monsanto ja am Bayer-Konzern kleben bleibt wie ein Hundehaufen an der Profilsohle.

Die Grundfrage ist doch sicher, was den Bayer-Vorstand geritten hat, Monsanto überhaupt zu kaufen - den Agro-Konzern mit dem schlechtesten Ruf weltweit und nicht nur wegen Glyphosat.

Wenn ein Konzern eine so unethische Entscheidung trifft, dann verliert er in allen seinen Sparten Vertrauen. Und das kann ihn insgesamt ins Wanken bringen.
12.000 Mitarbeiter weltweit sollen jetzt schon entlassen werden.
Und das werden auch nicht "die Reichen" sein.

Gegen die „Kopfschmerzen“

..die Baumann wegen des Glyphosat-(darf man wohl schon Desaster nennen?) hat, hilft nicht mal das bewährte Mittel aus dem eigenen Hause ! Gottseidank habe ich keine Bayer Aktien mehr - weder direkt noch über Fonds.

Meine Trauer........

.....über den Wertverlust von Bayer hält sich in Grenzen, denn der Vorstand wusste genauso wie die Öffentlichkeit, daß der Monsanto-Deal ein Hochrisikounterhmen ist wegen der anstehenden Klagen in den USA. Trotzdem wurde er durchgezogen und auch der Aufsichtsrat hat daran nichts auszusetzen. Also warum dann jetzt die Krokodilstränen? Jeder Aktionär hatte in der Zwischenzeit genug Zeit, sich von Bayer zu trennen.

Werner Baumann Bäckerssohn

Diplom-Kaufmann mit Spezialgebiet Steuern und Bilanzierung, also kein Experte in der Gentechnik, Pharmakologie, Biologie, Chemie... . Aber dieser Manager ist Vorstandsvorsitzender (CEO) der Bayer AG und macht seine wissensfremde Übernahme Entscheidungen von Gutachten abhängig. Monsanto hat alles richtig gemacht und mit ihm und Bayer den Dummen gefunden, die für alle weiteren Regressansprüche zur Kasse gebeten werden. Es weiss doch mittlerweile jeder, dass die Geschworenenprozesse in den USA mit horrenden Vergleichszahlungen enden. In Amerika gilt: Es gewinnt nicht der, der Recht hat, es verliert derjenige der am meisten in der Kasse hat.

@KowaIski - Produktionsstopp ist sinnlos

15:25 von KowaIski:
"Bayer sollte die Produktion von Glyphosat einstellen. Monsanto und Bayer sind auch so profitabel. Und der Ruf würde sich deutlich verbessern."

Der Ruf eines Pharmakonzerns und Herstellers von Einmalsaatgut wird wohl nie gut werden. Außerdem haben die Kläger das großen Geld gewittert und werden auch weiter auf Schadensersatz hoffen. Nicht einmal die Natur würde von einem Produktionsstopp profitieren, da Glyphosat seit knapp 20 nicht nur von Monsanto hergestellt wird.

mindestens grob fahrlässig

Wenn man die USA kennt, dessen Rechtssytem, deren Anwälte und Richter und die Mentalität von nur möglicherweise Betroffenen, war die Übernahme von Monsanto zumindest "grob fahrlässig". Beim Fußball gíbt es den Begriff EIGENTOR. In Japan heißt es HARAKIRI.

Bayer wirbt um Vertrauen der Aktionäre....

Doch das hat der Vorstand,wie der gestrige Tag gezeigt hat dicke verloren.Und zwar wie nie zuvor in der Geschichte eines bundesdeutschen Unternehmens.
Aber trotzdem bleiben Baumann und Co.

Und der Aufsichtsrat stellt sich geschlossen hinter den Vorstand.Im Aufsichtsrat sitzen unter anderem der Herr Achleitner von der Deutschen Bank aber auch Reiner Hoffmann vom DGB(der gestern auch anwesend war).Beide haben sich also hinter den Bayer-Vorstand gestellt !

Kritik an der Monsanto-Übernahme, der Kursverfall ?

Das Haupproblem ist doch der Kursverfall.

Umwelt und Mitarbeiter spielen doch bei der Börse und den aktionären kaum eine rolle.

wird wohl knapp für Bayer

Glyphosat einstellen wird schwierig werden, meiner Information nach ist das Saatgut auf Glyphosat abgestimmt. Deswegen soll es wohl auch so effektiv sein. Heißt mit der Einstellung von Glyphosat ist auch das Saatgut nicht mehr das was es vorher war.
Wenn man davon ausgeht das 13.000 Klagen, die ja erst am Anfang stehen, im Schnitt 5 Millionen bekommen. Wäre der Schaden alleine durch die Klagen mit 65 Milliarden größer als der Börsenwert von Bayer.
Die einzigen drei Wege wie Bayer aus dieser Falle wieder raus kommt sind:
a) Zu beweisen das Glyphosat nicht Krebserregend ist
b) Den Kauf mit der Argumentation arglistige Täuschung rückabwickeln.
C) Einen anderen Sündenbock für die Erkrankungen finden.
Ich vermute b) wird nicht gehen, weil sie es wußten. Für c) sinds zu viele, also bleibt ihnen nur Weg a)
Wenn Sie Weg a) nicht hinbekommen kommt der Run der Klagen getrieben von Angst nichts mehr zu bekommen.
Der Vorstand der Bayer AG versucht jetzt also alles um Weg a) zu gehen.

Sicherste Weg für Bayer

Ich denke der sicherste Weg für Bayer wäre Teile des Unternehmnes möglichst schnell in ein anderes oder mehrere andere Unternehmen zu verkaufen. So das quasi nur noch Monsanto übrig bleibt.
Alles andere wäre ein sehr gefährliches Glückspiel.
Vielleicht kommen sie so damit nochmal raus.
Vorausschauend schonmal umlagern wie es sich für einen vorausschauenden Vorstand gehört.

Nicht zu Fassen

Als Bayer vor ein paar Jahren mit seinen ersten Werbungen um Monsanto begann war ich fast sprachlos. Wie konnten die Bayer-Akteure nur so naiv sein in ihren Bemühungen um einen international geächteten Misthaufen. Die Freude bei Monsanto muss unbeschreiblich groß gewesen sein, daß so viel Dummheit die Türen bei ihnen ein rannte; und noch dazu die schwindelerregende Summe des Preisgeldes. Nicht zu fassen und nicht zu verantworten.

ladycat

Ja, aber das setzt vor Gier enfach der Verstand aus! Ich hoffe es werden noch mehr Klagen!

yoatmon

Nie würde ich mir solche Aktien kaufen, die ihren Profit zu Lasten unseres Lebensraumes und auf Kosten der Gesundheit von Menschen machen. Ich würde mich als Aktionär schämen!
Und jetzt noch jammern! Manche Zeitgenossen kennen bei ihrer Gier keine Grenzen!
Man kann nur hoffen, dass es für Bayer noch richtig dick kommt!

Bayer

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende Marijn Dekkers, der 2016 das Unternehmen Bayer verließ, hatte vermutlich schon geahnt, was durch den Kauf von Monsanto auf Bayer aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit in den USA zukommen würde. Vielleicht hatte er diesbezüglich im Vorstand bedenken geäußert, die man nicht hören wollte.
Was bisher noch nicht in Fokus gelang, ist, dass durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, u.a. auch Glyphosat, die Unkräuter und Insekten allmählich resistent werden. Dies ist besonders in USA der Fall, wo Landwirte die Bewirtschaftung ihrer Felder aufgeben mussten, da das Unkraut aufgrund der Resistenzen auf den Feldern nicht mehr bekämpft werden kann. Hierzu könnten auch noch diverse Klagen auf Bayer zukommen. In Südamerika, wo ein hoher Einsatz von Pflanzenschutzmitteln herrscht, werden Felder teilweise wieder herkömmlich bewirtschaftet, um die noch nicht resistenten Insekten und Unkräuter zu halten.

@ Wer Glyphosat trotz der internen Monsantostudien fuer

Wissen die Topmanager ueberhaupt was in ihren Betrieben produziert wird, oder ist das Augenmerk allein auf "moeglichen Gewinn" und Boni ausgerichtet.
Umwelt und Gesundheit spielt offensichtlich keine Rolle. Es ist nicht nur Glyphosat, was in unsere Umwelt versprueht wird. Auch andere Schaedlingbekaempfungsmittel haben schon massiven Schaden angerichtet. Das Insenktensterben bedarf keiner wissentschaftlichen Studien. Allein ein Vergleich wie die Windschutzscheiben eines Auto im Sommer vor dreissig Jahren aussahen und wie sie heute aussehen sollte Beleg genug sein.
Der Traum vom grossen Geld verdirbt offensichtlich den Charakter und macht Realitaetsblind.

Manager-"Eliten", Anno 2019

Weder ehrbare Kaufleute, noch Sachverstand und Weitsicht. Charakteristisch für die aktuelle Generation der angeblichen "Elite" und "Manager" . Ob VW, Bayer, Deutsche Bank ect. pp. überall das gleiche Bild. Aus meiner Sicht völlig überbewertete und überbezahlte "Persönlichkeiten".

Dumm

Dumm, dümmer....Bayer.
Wenn ein Möchtegern noch mehr möchte, dann wird er bald untergehen. Mir tut es für die Mitarbeiter total leid, da sie das ausbaden muss. Denn bald kommt die Nachricht das nich mehr Stellen abgebaut werden.

Oha,

Bayer taumelt etwas am Aktienmarkt, weil sie massenweise Gift verkaufen, das für Mensch, Tier und Natur schädlich ist.

Die oberen Herren kassieren (nicht verdienen!) Millionen.

Aktionäre haben Geld verloren.

Und nun wirbt Bayer um Vertrauen!

Zynischer geht es wirklich nicht.

Ich war immer

Ich war immer der Meinung eine Firma wie Bayer kann sich bestimmt einige "Gscheidle" an der Konzernspitze leisten.

Als Aktionär wäre ich auch sehr sauer

Schon weil Bayer für die Öffentlichkeit bis zu den ersten Meldungen über den Kauf von Monsanto eine recht gute Reputation hatte. Immerhin sind richtige Erfolge wie Aspirin und andere Schmerzmittel, die vielen Millionen Migränepatienten das Leben viel leichter und wieder lebenswerter gemacht haben der "alten" Bayer zuzuschreiben.

Aber der Kauf von Monsanto hat all diese positiven Aspekte schlagartig und nachhaltig ruiniert. Denn die Monsanto-Produkte werden eigentlich fast nur durchweg mit Krankheit und Tod assoziiert. Weniger in Europa, wo der Einsatz reglementiert wurde, als in Amerika (auch massiv Süd-Amerika) und Asien. Dort wurden Mengen von Round-Up & Co. ausgebracht, die auch die Dosierungs-Empfehlungen des Herstellers weit überschritten.
Logische Folge waren heftige gesundheitliche Reaktionen der lokalen Anwohner bis hin zu Mißbildungen, wie sie bisher nur von Tschernobyl bekannt waren.....

Lustig ...

... dass die Eigentümer (Aktionäre) überhaupt keine Kontrolle über ihr Unternehmen haben. Sie sollen halt einfach ihr Geld abgeben und den Vorstand machen lassen (erinnert ein bisschen an die Stimmabgabe bei politischen Wahlen).

Vorstände können machen was sie wollen - ihre Freunde im Aufsichtsrat lassen Sie gewähren.

In anderen Unternehmensformen wäre eine "Nichtentlastung" gleichbedeutend mit dem Rausschmiss des Geschöftsführers.

@18:58 von Vielfahrer1: Das war mal...

Heute sind die Analysten und Fonts knallhart.
Da wo die Perspektiven nicht mehr ganz stimmen, wird brutal abgestraft. Dazu kommt, dass bei allgemein (wieder) hohen Kursen und Börsen-Indizes die Empfindlichkeit durch schlechte Nachrichten und "enttäuschte Erwartungen" überaus hoch ist.

Das war bei Daimler-Chrysler so und die Commerzbank hatte jetzt das Pech, dass die Fusion nicht mal zustande kam.
Ich hab in den Jahren 2002 - 2008 fassungslos den Daimler-Kurs beobachtet und es gab schon Insolvenz-Gerüchte, bis diese unheilige Allianz endlich beendet wurde. Danach hat sich die Daimler ja wieder sehr gut erholt. Bayer täte gut daran, die Monsanto wieder zu verkaufen (nach China oder so) und sich wieder mehr aufs Pharma-Kerngeschäft zu konzentrieren, wo die Kompetenz noch einigermaßen stimmt.

@19:23 von Einfach Unglaublich: Geduld, das kommt noch....

"Geduld, junger Padawan" wie die StarWars-Fans immer sagen.
Dieser Schock ist noch zu frisch. Konsequenzen wirds schon noch geben. Evtl. wird Baumann zum "normalen" Vorstand degradiert - das wäre dann das berühmte "blaue Auge".
Es muss ja auch erst mal ein tauglicher Nachfolger her, von dem dann erhofft wird, besser zu agieren.

17:03 von make sense

ich glaube, das war eindeutig der grosse star, auch der medien, wenning. und jetzt blasen sich die medien wieder auf und schwätzen von über 40% verlust. welche DAX werte haben denn , unter mithilfe der groko, weniger verloren? autos, zulieferer, energie schon früher. selbst die beiden fast staatsbanken sind am tiefstpunkt, wo us banken am hochpunkt sind. aber das wird der hiesige wirtschaftsexperte fathaland noch präzisieren

@hoover0509 14:46

"Reiche Leute haben Geld verloren "

Wie kommen Sie darauf, daß nur "Reiche Leute" Geld verloren haben. Viele Aktionäre von Byer sind Kleinaktionäre, die ihre Ersparnisse oder das Geld für die Altersvorsorge - das vor allem bei Bayer-Mitarbeitern - angelegt haben.

Und da gab's so viele, die

Und da gab's so viele, die genau das alles so kommen sahen. Komisch nur, dass die Bayer-Chefs aber da nie dabei waren?

Die doofen deutschen!

Solange Monsanto amerikanisch war interessierte es niemand was mit dem Glyphosat war, erst nachdem die doofen deutschen für ein Schweine Geld Montanto gekauft haben ... was soll es Herr Baumann möge zugeben das er sich verzockt hat! Soviel zu unfairen Deals mit den Trump Anhängern!

Keine rechtlichen Folgen?

Hat der überhaupt mal das Aktiengesellschaftsgesetz gelesen? Wennige sieht sich wohl sehr sicher in seinem Sattel. Zwar ist eine außerordentliche Abberufung nur mit einer 3/4 Mehrheit der Hauptversammlung möglich, aber Wennige kann sich eigentlich ziemlich sicher sein, dass er das nächste mal nicht mehr zum Aufsichtsrat bestellt wird, gerade jetzt, wo er sich hinter den Vorstands-Werner gestellt hat. Sollte sich Monsanto nicht amortisieren, in den nächsten Jahren, dann wars das für die Werners.

Monsanto ist ein Verlustgeschäft und hat nur von der Unsicherheit der Politik gelebt, über das Leben Lizenzen vergeben zu können. Lizenziertes Leben hat sich politisch aber nicht durchgesetzt; ganz im Gegenteil sogar. Jahre vor den ersten Übernahmebegehren durch Bayer hat sich medial schon abgezeichnet, dass sich politisch auf der Welt was ändert. Der Vorstand war taub und blind das nicht mitbekommen zu haben und vertraute lediglich auf den Absatzmarkt Europa, der das aber nicht wollte..:D

monsanto tribunal, was keiner weiss...

Das Monsanto Tribunal hat 2016-2017 in Den Haag stattgefunden. 5 angesehene Europa-Richter haben ein Rechtsgutachten verfasst und sind zu dem Schluss gekommen dass Monsanto's Handlungen einen negativen Einfluss auf fundamentale Menschenrechte haben. Zudem seien bessere Verordnungen notwendig, um die Opfer multinationaler Unternehmen zu schützen. Schlussendlich sollte das internationale Recht für einen besseren Schutz der Umwelt ausgebaut werden und der Tatbestand des Ökozids miteinbezogen werden.
Interessante Doku!

20:26 von Onkel_Tom

Stimmt!

Als der Konzern noch in amerikanischer Hand war, gab "keine" Klagen, jetzt wird der deutsche Konzern abgezogen!

Der doofe Deutsche! Sie sagen es zurecht.....

PS. Der Preis wird sein, dass von einigen Tausend Mitarbeitern die Einkunftsquelle versiegen wird.

Warten wir es ab.....

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