Ihre Meinung zu: Gipfel in Peking: China verteidigt "Neue Seidenstraße"

27. April 2019 - 14:06 Uhr

Mehr Offenheit, mehr Transparenz: Mit diesen Versprechen trat Chinas Staatschef Xi Kritikern der "Neuen Seidenstraße" entgegen. Wirtschaftsminister Altmaier forderte in Peking, internationale Standards einzuhalten.

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Kommentare

Das ist doch gut

die Welt braucht endlich ein Gegengewicht zur USA, da ist China von Menge und Größe genau richtig.
China muss nur noch schneller wachsen, Potenzial ist vorhanden.
Und Herr Altmaier soll erst mal vor seiner eigenen Tür kehren, die Außendarstellung und die Wirklichkeit in Deutschland geht auf allen Feldern sehr weit auseinander.
Da ist Wirtschaft noch das kleinste Übel.
Leider wird es eben noch dauern, bis jemand in die Schranken gewiesen wird.

Zu groß, zu teuer, zu viel.

Die neue Seidenstraße enttarnt sich immer mehr als Einbahnstraße. Volle Züge und Schiffe verlassen China und kehren leer zurück. Die betroffene Länder mit denen bereits Abkommen getätigt wurden sind vielfach nicht in der Lage die Zinsen und Ablösungen zu zahlen. Dies zum einem weil die versprochene Rücklieferungen nicht akzeptiert wurden, zum andern weil die rückzahlbare Investitionen unrealistisch sind. Nur starke Länder wie Malaysien konnten dies nachweisen und China musste in diesem Fall erhebliche Vergünstigungen gewähren, wie ich meine waren es fast 50 %. Des weiteren ist es auch zu Korruptionsprobleme gekommen. Ich denke China täte gut daran eine ursprünglich gute Idee zu reorganisieren und auf einem realistischen Maß zu reduzieren.

Große Chance für den Balkan - die Chinesen sind da!

Dadurch, dass sich die Chinesen entschlossen haben auch auf den Balkan zu investieren, ist das eine große Chance für die Volkswirtschaften dort. Die Warnungen bezüglich der Möglichkeit einer Abhängigkeit der deutschen Presse und Brüssler "Influencer" kann ich zum Teil nachvollziehen, verstehe aber nicht warum nicht darauf hingewiesen wird, das Deutschland und die EU bisher das gleiche gemacht haben?
Was die Medien unterschlagen ist, dass die Chinesen nicht nur mit Infrastruktur Projekten kommen, sondern auch Produktionsunternehmen eröffnen wollen.
Die Zeiten scheinen so langsam zuende zu gehen, in der Brüssel mit seinen Konzernen, Europa diktiert hat, welche Vokswirtschaften entwickelt und welche in der Entwicklung beschränkt werden.
Gut so! Denn die Neoliberalen haben doch Jahrzenhte lang den Wettbewerb beworben.

Also, die Chinesen sind da! Nehmt den Wettbewerb an.

@ friedrich peter... um 14:50

Vorweg Ihre Meinung in allen Ehren, ich sehe das etwas anders.

"Die betroffene Länder mit denen bereits Abkommen getätigt wurden sind vielfach nicht in der Lage die Zinsen und Ablösungen zu zahlen. Dies zum einem weil die versprochene Rücklieferungen nicht akzeptiert wurden, zum andern weil die rückzahlbare Investitionen unrealistisch sind."

Belegen Sie doch bitte das Staaten in Europa* die Zinsen und Ablösungen (was meinen SIe damit?) nicht zurückzahlen können. Welcher Staat in Europa* kann denn bitte irgendwem seinen Schulden komplett zurückzahlen?

"Ich denke China täte gut daran eine ursprünglich gute Idee zu reorganisieren und auf einem realistischen Maß zu reduzieren."

Sie meinen also die Chinesen sollen dieses Projekt voranbringen und vor allem bezahlen, die Spielregeln sollen aber andere festlegen? Ich glaube nicht, dass das von Waschington dominierte Brüsseler Konstrukt, genannt EU das so machen würde.

*das geografische nicht Brüssler Europa ist gemeint

@wenigfahrer, 14:17

„die Welt braucht endlich ein Gegengewicht zur USA, da ist China von Menge und Größe genau richtig“

Die Welt braucht überhaupt kein „Gegengewicht“,
sie braucht endlich mehr G l e i c h g e w i c h t .

So, wie sie jetzt schon „rumeiert“ (und das nicht nur klimatechnisch!).

Moderner Imperialismus made in China

China kolonisiert alle schwächeren Staaten in Asien und Afrika. Und das was wir hier sehen und lesen können, ist die propagandistische Begleitmusik. Sehr seriös, sehr gediegen dargestellt.

Hoffentlich ist die EU stark und selbstbewusst genug, um dagegen zu halten. Dann wird die Seidenstraße zur "Seitenstraße" werden.

14:17 von wenigfahrer

«… die Welt braucht endlich ein Gegengewicht zur USA, da ist CHN von Menge und Größe genau richtig.»

CHN ist doch längst Gegengewicht zu den USA. 4x soviel Einwohner (pot. Konsumenten), führend in der Akku-Technik, Lagerstätte der "Seltenen Erden", Fertigungsstätte u.a. für Apple-Produkte, etc. Größter Gläubiger der USA.

«CHN muss nur noch schneller wachsen, Potenzial ist vorhanden.»

Schon jetzt bereitet das Wirtschaftswachstum in CHN gewaltige Umweltprobleme (Smog in Städten, Ausdehnung von Wüsten, Wasserverschmutzung, Müllproblem).

Die Art, in der CHN im Umfeld in Südost-Asien Militärpräsenz erhöht
(Südchin. Meer, Aufschütten von Inseln für Militärbasen entgegen internat. Richtersprüche), unterscheidet sich kaum vom militär. Gebaren der USA.
"Reine Kontrollsucht". Alle Waren von JAP nach EUR müssen dort vorbei.

"Wirtschaftl. Gleichberechtigung" ist in CHN nicht.
"Meinungsfreiheit" hat dort Schriftzeichen, real gibt es sie nicht.

CHN ist sicher nicht "die bessere USA".

15:40 von Russ

«Moderner Imperialismus made in China.
China kolonisiert alle schwächeren Staaten in Asien und Afrika. Und das was wir hier sehen und lesen können, ist die propagandistische Begleitmusik.»

Befremdlich, mit zweierlei Maß gemessen und verlogen, wie man Kolonialimus 1.0 (einst europäischer Mächte + der USA) zurecht kritisiert, bei Kolonialismus 2.0 (Made in China) aber bestätigende, anerkennende und lobende Worte findet.

Leider gibt es auch in der EU Regierungen, die dem chin. Seidenstraßenwahn anheim gefallen sind. ITA und UNG, aber deren gegenwärtige Regierungen legen ja auch nicht so viel Wert auf den Erhalt demokratisch-rechtsstaatlicher Strukturen.

Sie erhoffen, sich Vorteile für das eigene Land, und die eigene Wirtschaft zu verschaffen, wenn sie CHN nach dem Seidenstraßen-Mund reden. Genau das Gegenteil ist der Fall, und ungute Abhängigkeit entsteht.

Leider hat die EU durch großes Ungeschick bereits nicht wenige griechische Häfen "CHN in die weit offenen Arme getrieben" …

Gipfel in Peking:China verteidigt "Neue Seidenstraße"...

China braucht die neue Seidenstraße nicht zu verteidigen.Gegenüber wem denn ? Gegenüber denen,die befürchten,daß ihnen die Felle davon schwimmen ?
Ein erfolgreiches Entwicklungsprojekt,für viele Länder.Warum bringt China das zustande und die alten Mächte nicht ?

re von Russ

Und die schwächeren Länder Afrikas,die gehören wem ? Der EU,der Franc-Zone ?
Wenn sie gegen Kolonialismus sind dann gucken Sie sich mal die European Partnership Agreements mit afrikanischen Ländern an.
Die sorgen dafür,daß diese Länder schwach bleiben.Und wo bekommt Frankreich seine Rohstoffe,für unter dem Weltmarktpreis her ?

um 15.40 von Russ Moderner Imperialismus made in China

Wir wissen alle, was europäische Industriestaaten und die USA in Afrika und Lateinamerika angerichtet haben - als Kolonien ausgebeutet, dann sich selbst ehrend, als Demokraten, daraus zurückgezogen und die rückständigen Völker mit allen daraus folgenden Problemen sich selbst überlassen. Doch ihren Profit versuchen diese Demokraten auf jede erdenkliche Weise in den ehemaligen Kolonien zu holen. Und dann die Frage: Hat sich die EG zu EU vergrössert und gen Osten und Süden aus humanitären Gründen erweitert, aus Nächstenliebe? Das wird uns keiner einreden können.
Was die Seidenstrasse für die beteiligten Länder mit sich bringen wird, werden wir in ein paar Jahren sehen. In der EU herrschen Ungleichheit, viel Unzufriedenheit, viele Schulden... Das liegt in der menschlichen Natur: zuerst für sich Vorteile schaffen, möglichst viele davon, dann - im besten Fall - so viel den Anderen lassen, dass Sie mit dir in Freundschaft bleiben

@ schabernack um 16:19

"Befremdlich, mit zweierlei Maß gemessen und verlogen, wie man Kolonialimus 1.0 (einst europäischer Mächte + der USA) zurecht kritisiert, bei Kolonialismus 2.0 (Made in China) aber bestätigende, anerkennende und lobende Worte findet."

Sie setzen den europäischen und ich möchte hinzufügen den Kolonialismus des mittleren Ostens der Millionen Tote gefordert hat gleich, mit dem Seidenstraßenprojekt der Chinesen?

"Leider gibt es auch in der EU Regierungen, die dem chin. Seidenstraßenwahn anheim gefallen sind. ITA und UNG, aber deren gegenwärtige Regierungen legen ja auch nicht so viel Wert auf den Erhalt demokratisch-rechtsstaatlicher Strukturen."

Die Bundesregierung ist I.M.n. nicht an diesem Projekt interssiert und aktiv daran beteiligt? Weil sie altruistisch handelt?

"Leider hat die EU durch großes Ungeschick bereits nicht wenige griechische Häfen "CHN in die weit offenen Arme getrieben"..."

Warum eigentlich? Warum investiert sie nicht in der Restukraine?

17:54 von Pilepale / @schabernack

«Sie setzen den europäischen und ich möchte hinzufügen den Kolonialismus des mittleren Ostens der Millionen Tote gefordert hat gleich, mit dem Seidenstraßenprojekt der Chinesen?»

Das tue ich nicht. Und genau deswegen unterschied ich in meinen Worten ausdrücklich zwischen "Kolonialismus 1.0 und 2.0". Sähe ich beide gleich, wäre keine Unterscheidung meinerseits notwendig. Muss man es noch deutlicher machen …?

«Die Bundesregierung ist I.M.n. nicht an diesem Projekt interssiert und aktiv daran beteiligt? Weil sie altruistisch handelt?»

Die Bundesregierung ist beteiligt. In eher geringem Maße durch den Hafen in Duisburg, zu dem regelmäßig (noch wenige) Güterzüge des Seidenstraßenprojekts fahren (Weiter-Verteilung der Waren von dort aus).

DEU soll sich dem Projekt ja auch nicht völlig verschließen. Das wäre unklug. Aber weit offene Augen für die Hauptanliegen der chin. Führung sind sehr ratsam.

Was das nun alles mit der Lage in der UKR zu tun haben sollte?
Sehr rätselhaft das …

17:25 von Werneranerin

die rückständigen Völker

Auf so eine Wortwahl muss man ja mal hinweisen. Die stand am Anfang der Kolonialisierung ...

@ schabernack um 18:22

Danke für Ihre Antwort.

"Die Bundesregierung ist beteiligt. In eher geringem Maße durch den Hafen in Duisburg, zu dem regelmäßig (noch wenige) Güterzüge des Seidenstraßenprojekts fahren (Weiter-Verteilung der Waren von dort aus).

DEU soll sich dem Projekt ja auch nicht völlig verschließen. Das wäre unklug. Aber weit offene Augen für die Hauptanliegen der chin. Führung sind sehr ratsam."

Ich sehe zwar nicht wie Bundesregierung bzw. Deutschland gering beteiligt ist, da auch die deutsche Wirtschaft starke Interessen hat mit China zu handeln. Wie Sie allerdings darauf kommen, dass andere Regierungen Berlin oder Brüssel um erlaubnis bitten müssten um mit den Chinesen Abkommen zu schließen, entzieht sich meiner Kenntniss.

"Was das nun alles mit der Lage in der UKR zu tun haben sollte?"

Bezüglich der Übernahme der Chinesen von griechischen Häfen, will ich drauf aufmerksam machen, dass Brüssel nichts ausser Sparpolitik, Troika und Maidans bieten kann. Sonst würde dort investiert.

18:55 von Pilepale / @schabernack

«Wie Sie allerdings darauf kommen, dass andere Regierungen Berlin oder Brüssel um erlaubnis bitten müssten um mit den Chinesen Abkommen zu schließen, entzieht sich meiner Kenntniss.»

"Was lesen Sie denn nur alles, was nirgendwo irgendwo geschrieben steht?"

Es kann nicht verwundern, dass es sich Ihrer Kenntnis entzieht, dass ich angeblich geschrieben haben sollte, ITA, UNG (und wer auch immer) müssten die Bundesregierung um Erlaubnis bitten, bevor sie sich in chinesische Seidengewänder hüllen dürften …

«Ich sehe zwar nicht wie Bundesregierung bzw. Deutschland gering beteiligt ist, da auch die deutsche Wirtschaft starke Interessen hat mit China zu handeln.»

Es geht nicht allgemein um die Handelsbeziehungen DEU / CHN.
Sondern um das "Projekt Seidenstraße". Das beinhaltet ganz andere Aspekte, als wie Güter von A→B kommen. Das tun sie nämlich auch ohne Seidenstraße seit vielen Jahren.

Brüssel kann mehr als Maidans.
"Was biegen Sie denn die UKR auf‘s Brechen hier rein …?"

14.50 Pilepale - Sie sehen das etwas anders.

Sie unterstellen, diejenigen die das Neue Seidenstraße Projekt kritisch sehen wollen das die Chinesen alles zahlen müssen, die andere Staaten ihren Vorteil daraus ziehen
.
Sie haben entnehmen können das es bereits erhebliche finanzielle Probleme gegeben hat, sowohl in Ostafrika als auch in Asien. Die Presse in Hongkong hat hierüber offen berichtet. In Malaysien musste eine völlige neue Vereinbarung zu erheblich niedrigere Konditionen abgeschlossen werden. Ebenso ist berichtet worden über hohe Bestechungsgelder. Einige Länder in Europa wie Griechenland und im Balkan arbeiten mit den Chinesen, das die EU hier auf die Finanzierung achtet ist wohl klar, es geht da auch um unsere Steuergelder.

Deswegen lieber weniger aber besser und nicht durch die Hintertür.

15:05 von Pilepale

«Große Chance für den Balkan - die Chinesen sind da!
Dadurch, dass sich die Chinesen entschlossen haben auch auf den Balkan zu investieren, ist das eine große Chance für die Volkswirtschaften dort.»

Da machen Sie sich mal detailliert in Ungarn und Serbien schlau, wie segensreich die Instandsetzung der Bahnstrecke Budapest - Belgrad für die Volkswirtschaften dieser beider Länder ist.

Übertragen an den Staat China. War angeblich das beste Angebot.
Durchgeführt ausschließlich von chinesischen Arbeitern, die dann auch noch ihr eigens importiertes eigenes Essen essen.

Finanziert mit von CHN gegebenen Krediten.
Das gleiche Vorgehen, wie bei der Kolonialisierung 2.0 durch CHN in div. Staaten in Ostafrika. Ziel: Abhängigkeiten erzeugen, bei denen "Win-Win" 2x Win für CHN bedeutet.

Infrastruktur für eigene Anliegen und Ziele außerhalb von CHN schaffen. Die dann langfristig von den Staaten als Schuldenzahlung bezahlt wird, in denen sie steht.

"Die Neue Welt", wie sie CHN sehr gefällt …

Also...

... eines kann man China ja nun wirklich nicht vorwerfen - dass sie nichts tun.
China hat - im Gegensatz zu Deutschland und Europa - einen langfristigen Plan.
Europa - und allen voran Deutschland - versuchen an Bewährtem aus vergangenen Zeiten festzuhalten.
Aber wie heißt es doch so schön: "Wer zu spät kommt ... ."

@ schabernack um 19:35 - ordnen wir das ganze mal

Sie schrieben um 16:19:
"Leider gibt es auch in der EU Regierungen, die dem chin. Seidenstraßenwahn anheim gefallen sind. ITA und UNG, aber deren gegenwärtige Regierungen legen ja auch nicht so viel Wert auf den Erhalt demokratisch-rechtsstaatlicher Strukturen.

Sie erhoffen, sich Vorteile für das eigene Land, und die eigene Wirtschaft zu verschaffen, wenn sie CHN nach dem Seidenstraßen-Mund reden."

Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass Ihr Kommentar so geschrieben ist, als ob sich die Deutsche Regeirung und Wirtschaft keine Vorteile durch das Seidenstraßenprojekt verhofft.

"Es geht nicht allgemein um die Handelsbeziehungen DEU / CHN.
Sondern um das "Projekt Seidenstraße". Das beinhaltet ganz andere Aspekte, als wie Güter von A→B kommen."

Um was wird es denn China in Europa um das es Deutschland im gleichen Europa nicht gehen würde?

Und ich vertrete die Meinung, dass sich Berlin schon wünscht, dass es über Brüssel gefragt wird, ob Staaten da mitmachen dürfen.

@ schabernack um 18:22 - UKR & GRE Bezug

"Was das nun alles mit der Lage in der UKR zu tun haben sollte?
Sehr rätselhaft das …"

Sie schrieben ferner in Ihrem Kommentar um 16:19:
"Leider hat die EU durch großes Ungeschick bereits nicht wenige griechische Häfen "CHN in die weit offenen Arme getrieben" …"

Da Sie schrieben großes "Ungeschick" bezüglich der griechischen Häfen die an chinesische Unternehmen gingen, habe ich Sie daraufhin gefragt, warum "die EU" nicht in Griechenland und bspw. in die Restukraine investiert, wie es die Chinesen tun? In einem weiteren Kommentar fügte ich dann noch an, was Brüssel m.E. nur noch zustande kriegt. Und das ist Sparpolitik (die die heimische Wirtschaft zerstört!), Troika (die die heimische Demokratie zerstört) und Maidans (die die heimische Wirtschaft und Demokratie zerstört hat).

Leider habe ich von Ihnen keine ANtwort erhalten, was denn nun diese EU, Brüssel anbieten kann? Falls Sie da Informationen haben, wäre ich gerne an diesen interessiert.

@ friedrich peter... um 19:47

"Sie unterstellen, diejenigen die das Neue Seidenstraße Projekt kritisch sehen wollen das die Chinesen alles zahlen müssen, die andere Staaten ihren Vorteil daraus ziehen"

Ich kann nicht erkennen, dass die Chinesen nach Brüssel kommen und den Brüsselanern vorschreiben wollen, wie die dieses Ding EU zu führen haben. Die Brüsselanern bekommen dieses Ding EU, ganz von alleine kaputt. Zumindest meiner Meinung nach.

Zu den Afrikanischen finanziellen Problemen, möchte ich entgegnen, gab es diese denn nicht wenn westliche Staaten dort "investieren"? Und seien SIe ehrlich, fließen bei den westlichen "Projekten" denn etwa keine Bestechungsgelder?

"Einige Länder in Europa wie Griechenland und im Balkan arbeiten mit den Chinesen, das die EU hier auf die Finanzierung achtet ist wohl klar, es geht da auch um unsere Steuergelder."

Das ist mir nicht klar. Was haben die unsere Steuergelder und die Seidenstraße bezüglich des Balkans gemein? Erklären Sie sich bitte.

@ schabernack um 20:01

"Da machen Sie sich mal detailliert in Ungarn und Serbien schlau, wie segensreich die Instandsetzung der Bahnstrecke Budapest - Belgrad für die Volkswirtschaften dieser beider Länder ist.

Übertragen an den Staat China. War angeblich das beste Angebot."

Ich bin von den Balkanesen so einiges gewöhnt. Bitte belegen Sie das.

"Durchgeführt ausschließlich von chinesischen Arbeitern, die dann auch noch ihr eigens importiertes eigenes Essen essen."

Die neue Savebrücke über die Ada Ciganlija in Belgrad, hat eine slovenische Firma gebaut, obwohl der serbische Steuerzahler die dafür benötigten Kredite stemmen muss. In der besetzten serbischen Provinz Kosovo und Metochien bringen die US-Amerikaner auch ihre eigene Verpflegung hin. Das wäre jetzt etwas rassistisch, dies den Chinesen vorzuwerfen, finden Sie nicht?

@ schabernack um 20:01 - Ostafirka und Südost-Europa

"Das gleiche Vorgehen, wie bei der Kolonialisierung 2.0 durch CHN in div. Staaten in Ostafrika. Ziel: Abhängigkeiten erzeugen, bei denen "Win-Win" 2x Win für CHN bedeutet.

Infrastruktur für eigene Anliegen und Ziele außerhalb von CHN schaffen. Die dann langfristig von den Staaten als Schuldenzahlung bezahlt wird, in denen sie steht.

"Die Neue Welt", wie sie CHN sehr gefällt …"

Ich verstehe wirklich nicht worauf Sie hinauswollen. Die "Europäer" insbesondere Deutschland macht genau das gleiche auf dem balkan. Korrupten Regierungen Geld leihen, u.a. damit Infrasturkturprojekte finanziert werden können, die von Deutschen Firmen umgesetzt werden und die Staaten in die Schuldknechtschaft pressen.

"Die Neue Welt" den "neuen" "alten Deutschlands" wie sie sehr gefällt...

I don't get your piont! Worauf wollen Sie hinaus? Was werfen Sie jetzt bitte genau den Chinesen vor, was die Deutschen, Europäer und US-Amerikaner nicht machen?

20:42 von Pilepale / @schabernack

«Da Sie schrieben großes "Ungeschick" bezüglich der griechischen Häfen die an chinesische Unternehmen gingen, habe ich Sie daraufhin gefragt, warum "die EU" nicht in Griechenland und bspw. in die Restukraine investiert …»

Da ich ja "Ungeschick" schrieb, halte ich die Nicht-Investitionspolitk der EU (bzw. einzelner EU-Staaten) in GR für falsch. Für schlecht. Schlecht für GR, schlecht für die EU. Gut für CHN, "das in die Bresche sprang".

Das mit den Regional-Flughäfen in GR (die "FraPort" übernahm) ist auch nur für das Unternehmen FraPort gut.

In der UKR investiert auch CHN nicht.
Zu UKR / EU werde ich hier nicht mehr sagen, als dass dieses Thema・gar nichts・mit der Seidenstraße zu tun hat. Das diskutieren Sie mal in Bezug zu Artikeln der ts, die dazu passen. Hier es es "zwanghaft rein gebogen" …

«Leider habe ich von Ihnen keine ANtwort erhalten, was denn nun diese EU, Brüssel anbieten kann?»

Werden Sie auch jetzt nicht erhalten.
Ich bin nicht Ihr Erklärbär im Namen der EU …

Keine Caritas

China betreibt das Seidenstraßen-Projekt nicht aus caritativen Gründen...so wie sie geistiges Eigentum stehlen und Produktpiraterie betreiben, wird es auch mit der Seidenstraße passieren. Lächelnd Kreide verbreiten...wir sollten uns nicht weiter täuschen lassen...

21:07 von Pilepale

«I don't get your piont! Worauf wollen Sie hinaus? Was werfen Sie jetzt bitte genau den Chinesen vor, was die Deutschen, Europäer und US-Amerikaner nicht machen?»

"You'll never get my point", wenn Sie nicht über das hinaus zu denken vermögen, was man hier in einem Beitrag in 1.000 Zeichen schreiben kann.

Ich schrieb hier mehrere Beiträge mit 1.000 Zeichen, inkl. einigen Beispielen.

CHN werfe ich eher weniger vor, wenn es versucht, seine Interssen zu vertreten. Mit teils den gleichen (sehr ähnlichen) Mitteln + Methoden, wie sie aufs Heftigste gescholten werden, wenn sie von der EU oder der USA kommen.

Aber bei CHN ist es dann ganz plötzlich "Super", wenn mit den gleichen miesen Methoden expansiv agiert wird, wie es andere auch tun. Wobei unbedingt zu berücksichtigen ist, welches politische System CHN dominiert.

Nicht ansatzweise mit der EU + USA zu vergleichen. Wer braucht eine Diktatur, die zusätzlich arme Länder weltweit schädigt?

Hauptsache Anti-EU + Anti-USA. Es nervt …!

@ schabernack um 21:17 - Frieden

Ich habe einige Sachen falsch vertsanden und wir beide haben verschiedene Ansichten. Genau der richtige Ort um sich hier auszutauschen. Ich bin und bleibe halt ein unverbesserlicher EU-Gegner, da ich weiß, dass dieses Ding nichts anzubieten hat.

Eine Information, möchte ich Ihnen noch mitgeben.

"In der UKR investiert auch CHN nicht.
Zu UKR / EU werde ich hier nicht mehr sagen, als dass dieses Thema・gar nichts・mit der Seidenstraße zu tun hat. Das diskutieren Sie mal in Bezug zu Artikeln der ts, die dazu passen. Hier es es "zwanghaft rein gebogen" …"

Wenn Sie mehr erfahren wollen über die Seidenstraße können Sie die "Belt & Road News" lesen.

www.beltandroad.news/2019/02/06/eu-2-billion-for-rail-in-ukraine-belarus...

Investitionen in die RestUKR durch CHN
thediplomat.com/2018/06/ukraine-china-flexes-its-investment-muscle/

"China and Ukraine signed [in 2017] an action plan on jointly building the Silk Road ..."
eng.yidaiyilu.gov.cn/home/rolling/65765.html

@ schabernack um 21:36 - Der Frieden nach dem Friedensangebot

"CHN werfe ich eher weniger vor, wenn es versucht, seine Interssen zu vertreten. Mit teils den gleichen (sehr ähnlichen) Mitteln + Methoden, wie sie aufs Heftigste gescholten werden, wenn sie von der EU oder der USA kommen.

Aber bei CHN ist es dann ganz plötzlich "Super", wenn mit den gleichen miesen Methoden expansiv agiert wird, wie es andere auch tun. Wobei unbedingt zu berücksichtigen ist, welches politische System CHN dominiert."

Die EU/USA haben sich um keinen Deut um die Belange und Wünsche der Balkansen ehemaligen Ukrainer oder Afrikaner gekümmert. Zumkindest meiner Meinung nach, sondern diese Gesellschaft ausgesaugt oder mit humanem, demokratischen Krieg "beglückt"! Die Chinesen kommen als weitere Investoren hinzu,die keinerlei Auflagen bezüglich derer Investitionen machen und bieten gegenüber dem westlichen Oligarchentum eine weitere Option an.Was westliche Hauptstädten nicht schmeckt, da sie bisher dominieren konnten.
Die 90er sind ein für allemal vorbei, als das noch ging

@ landart um 21:29

"Keine Caritas

China betreibt das Seidenstraßen-Projekt nicht aus caritativen Gründen...so wie sie geistiges Eigentum stehlen und Produktpiraterie betreiben, wird es auch mit der Seidenstraße passieren. Lächelnd Kreide verbreiten...wir sollten uns nicht weiter täuschen lassen..."

Für Sie ist aber die EU ein caritativer Verein oder wie soll Ihr Kommentar verstanden werden?

21:38 von Pilepale

«@ schabernack um 21:17 - Frieden
Ich habe einige Sachen falsch vertsanden und wir beide haben verschiedene Ansichten. Genau der richtige Ort um sich hier auszutauschen. Ich bin und bleibe halt ein unverbesserlicher EU-Gegner, da ich weiß, dass dieses Ding nichts anzubieten hat.»

Für Frieden und sachlichen Austausch bin ich immer zu haben.

Weniger dafür, die EU "dieses Ding" zu nennen.
Ich nenne die Führungen in RUS, CHN, USA auch nicht "Unholde".
Auch wenn ich an allen drei aus unterschiedliche Gründen derart viel zu kritisieren hätte, dass ich mich Tage daran aufhalten könnte, wenn ich denn wollte.

Auch die EU ist in ihrem momentanen Erscheinungsbild kein "leuchtendes Beispiel der Perfektion". Aber sie bietet dennoch mehr, als etwas anderes in EUR an Zusammenarbeit je bot.

"Nationalstaatlichkeit à la Vorgestern" könnte nicht ansatzweise ähnliches bieten …

um 19:47 von friedrich

um 19:47 von friedrich peter...:
"
In Malaysien musste eine völlige neue Vereinbarung zu erheblich niedrigere Konditionen abgeschlossen werden. Ebenso ist berichtet worden über hohe Bestechungsgelder. Einige Länder in Europa wie Griechenland und im Balkan arbeiten mit den Chinesen, das die EU hier auf die Finanzierung achtet ist wohl klar, es geht da auch um unsere Steuergelder.
"

Da sieht man mal den Unterschied:
mit China kann man selbst nach dem Vertrag nachverhandeln & bessere Konditionen erzielen - andere Länder hätten bei solchen Anliegen einen Krieg angezettelt,die Regierung gestürzt oder sanktioniert ( & alle anderen Länder dazu genötigt die eigenen Sanktionen gegen Land XY zu befolgen).

& zum Thema Bestechung:
wie war das nochmal mit dt. U-Booten/ Panzern & Bestechung ?

21:38 von Pilepale

«Wenn Sie mehr erfahren wollen über die Seidenstraße können Sie die "Belt & Road News" lesen.

"China and Ukraine signed [in 2017] an action plan on jointly building the Silk Road ..."»

CHN hat inzwischen mit allen Staaten Abkommen und Absichtserklärungen abgeschlossen, durch die einst die "Ancient Silk Road" verlief, und künftig die "New Silk Road" verlaufen soll.

Komkrete investitionen sind damit nur in Teilen verbunden. Ob, und wie sie im Fall der UKR realisiert werden können, liegt nicht alleine in den Händen CHN. Die weitere Entwicklung der UKR spielt eine Rolle. Und auch, was Putin zu umfagreichen Investitionen CHN in der UKR zu sagen hätte.

Ich halte es für sehr wichtig, genau im Auge zu behalten, wie sich die Weltwirtschaft mit dem Erstarken des Einflusses von CHN etwickelt.

"Das 21. Jahrh. werde das Asiens werden", sagte man Ende des 20.
Das ist richtig. Auch wenn ich nie in CHN war, interessiert mich Asien sehr. Ich lebte + arbeitete einst in Japan, das ich mag …

um 21:29 von landart: " China

um 21:29 von landart:
"
China betreibt das Seidenstraßen-Projekt nicht aus caritativen Gründen...so wie sie geistiges Eigentum stehlen und Produktpiraterie betreiben, wird es auch mit der Seidenstraße passieren.
"

...komisch...
..als in China nicht wirklich etwas selbst entwickelt wurde,schimpfte man über China & den "geistigen Diebstahl"- fand es aber super da billig zu produzieren.
Aber seit einiger Zeit,wo in China echte Innovationen entwickelt werden ( & dies immer mehr & in ständig neuen Bereichen) ,wird China zur Gefahr der "westlichen Wirtschaft" erklärt & gar gegen solche Firmen unter dubiosen Gründen vorgegangen - wie z.B. gegen Huawei: eine echt innovative Firma mit einem Haufen an weltweiten Patenten.

Man nehme nur die "Crème de la Crème" der jährlich ausgebildeten Ingenieure, die obigen 1% in China - das sind mehr Leute,als in Deutschland an Ingenieuren insgesamt ausgebildet werden.
Da werden Sachen entwickelt & ausprobiert,da träumt man z.T. hier nur von...

@ schabernack um 21:57

"Für Frieden und sachlichen Austausch bin ich immer zu haben."

Super. Denn ich habe um nichts anderes als um einen sachlichen Austausch gebeten.

"Weniger dafür, die EU "dieses Ding" zu nennen.
Ich nenne die Führungen in RUS, CHN, USA auch nicht "Unholde"."

Wie Sie andere Regierungen nennen und kritisieren wollen bleibt Ihnen überlassen. In diesem Thread haben Sie ja schon folgendes geschrieben:
"ITA und UNG, aber deren gegenwärtige Regierungen legen ja auch nicht so viel Wert auf den Erhalt demokratisch-rechtsstaatlicher Strukturen."

Ich persönlich nenne die EU, dieses Ding, da ich es bis heute weder verstehe, noch denke ich Das Brüssel der "Erhalt demokratisch-rechtsstaatlicher [wirtschaftlicher] Strukturen" sonderlich gelegen kommt. Darüber könnte ich "mich Tage daran aufhalten [..], wenn ich denn wollte."
Da mich dieses beleglose Hauptsache die EU macht alles gut, mehr als nervt!

Ihnen einen schönen Abend und bis zum nächsten mal bei dem wir die Federn kreuzen.

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