Ihre Meinung zu: Parlamentswahlen: Spanien vor dem Rechtsruck

26. April 2019 - 8:39 Uhr

Am Sonntag wird in Spanien gewählt - und die ultrarechte Partei Vox wird wohl den Sprung ins Parlament schaffen. In Andalusien ist sie regional teils stärkste Kraft. Wie konnte ihr das gelingen? Von Oliver Neuroth.

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Kommentare

Irgendwie kommt mir das

Irgendwie kommt mir das bekannt vor: wir holen Menschen aus Ländern mit desolaten wirtschaftlichen Bedingungen ins Land, um unter von uns nicht akzeptablen Arbeitsbedingungen Tätigkeiten zu verrichten, die wir nicht machen würden. Anschließend beklagen wir uns, dass so viele von diesen Menschen da sind. Und das in einem Land, das früher viele seiner Landsleute als Gastarbeiter ins Ausland geschickt hat. Offenbar ziehen sich solche Muster leider durch, ohne dass irgend jemand etwas daraus lernt.

Aus dem Nichts zur stärksten politischen Kraft.

Aus dem Nichts .....
.
von Nichts kommt Nichts
das sollte man sich als allererstes beherzigen
vielleicht hat die Politik nur nicht zugehört was die Menschen wollen

Ultrarechte Parteien

Europa braucht keine Parteien am ganz rechten Rand. Europa braucht Parteien, die ganz einfach die bestehenden Gesetze anwenden, den Lobbyismus zurückdrängen und einfach mehr auf die Bürger hören. Wenn das geschehen würde, dann wäre die Mitte gestärkt und die Ränder eine reine Randerscheinung.

Stattdessen sind unsere Altparteien immer mehr zu Verwaltern statt Gestaltern geworden. Kaum zukunftsweisende Ideen. Es wird einfach nur der Stand gewahrt, kaputtgespart und der Bürger mit seinen Ängsten und Problemen ignoriert. Wir würden uns in Europa nicht einmal am Thema Ausländer so aufreiben, läge nicht noch so viel anderes im argen. Steigende Mieten, Sozialabbau, kaputte Infrastruktur, Bürokratiemonster, keine Steuersenkungen, Reformstau, massive Umweltprobleme, LOBBYISMUS, betrügende Konzerne und und und...

Und da wundert man sich, dass der Bürger seinen Unmut zeigt, indem er tatsächlich einmal extrem wählt???

Arbeitssklaven für unliebsame

Arbeitssklaven für unliebsame Aufgaben und die Ausbeuter stellen sich noch als humane, weltoffene Anhänger einer bunten Gesellschaft dar. Wer sind denn, mal ganz ehrlich, die Guten und die Bösen in dem ganzen Theater?

08:55 von vox moderandi

Irgendwie kommt mir das bekannt vor: wir holen Menschen aus Ländern mit desolaten wirtschaftlichen Bedingungen ins Land, um unter von uns nicht akzeptablen Arbeitsbedingungen Tätigkeiten zu verrichten, die wir nicht machen würden. Anschließend beklagen wir uns, dass so viele von diesen Menschen da sind

Wer ist "wir"? Die allermeisten von "uns" haben dabei kein Wörtchen mitzureden und profitieren davon auch nicht im geringsten.

Daran sieht man

daß Rechte international von der Wirtschafts- und Bankenmafia grosszügig finanziert werden. DENEN geht das Geld NIE aus. Und wahrscheinlich auch noch von den Geheimdiensten protegiert werden.

Wer den Bezug völlig verloren hat,

kann schon mal überrascht werden. Pendel schlagen immer soweit aus, wie ihnen Energie zugeführt wird und ändern schon mal dir Richtung.

Die braune Suppe...

...fängt immer dann an zu brodeln, wenn die Regierung jahrelang an den Bedürfnissen und Ängsten ihrer Bürger vorbei regiert hat. Das wissen die Regierungen auch, deshalb versuchen sie verkrampft, die braune Suppe in die "Pfui-Ecke" weg zu ignorieren. Sie sollten schleunigst ins Gespräch mit den (allen) Bürgern kommen!....

08:55 von vox moderandi

wir holen Menschen aus Ländern
.
wer ist "wir"
da holen Gruppen die Interessen haben, Leute ins Land
z.B. um geringe Löhne durch zu setzen
schlechtere Arbeitsbedingungen
die interessieren sich nicht dafür, ob genug Wohnraum verhanden ist,
ob die mit der vorhandenen Bevölkerung zurecht kommen, im täglichen leben
mit den Lebensumständen die sich für diese ändert und Multi Kulti toll und erstrebenswert zu finden ist kein Naturgesetz, so wenig wie Toleranz aufbringen seine Grenzen hat

RE:vox moderandi

Sie bringen die Sache auf den Punkt. Ich selbst bin gespannt, ob den Briten die neugewonne Arbeit schmecken wird, wenn die Polen GB verlassen haben. Ähnlich sehe ich das auch bei uns in Deutschland. Da hat doch keiner Lust und Ausdauer auf die harte Arbeit auf den Feldern als Erntehelfer. Da wird im Akkord geschuftet, und übrig bleibt dann der Mindestlohn, wie wir letztens hier auf tagessachu.de lesen konnten. Und die Polen und Süd-Ost-Europäer mögen auch nicht mehr unbedigt nach Deutschland kommen.
Die meisten, die sich über die vielen ausländischen Arbeitskräfte echauffieren, haben in ihrem Leben selbst nicht viel zustande gebracht.

Beste Grüße Hador

Die Rechtskonservativen

werden gestärkt aus den überall gleichen Gründen und die kann jede 80jährige Marktfrau erkennen. Schlechte, bürgerfremde Politik der realitätsfernen etablierten Pateien.

Unzufriedenheit kann ich gut

Unzufriedenheit kann ich gut verstehen. Dass man sich aus diesem Grund dem rechten Rand zuordnet, eben nicht. Es gibt kein Beispiel aus der Geschichte, dass sich soziale Gerechtigkeit durch rechte Regierungen herstellen ließ. Es gibt kein Beispiel, bei dem rechtsextreme Regierungen die Länder mal nicht ins völlige Disaster überführt haben. Es gibt aber viele Beispiele dafür, dass sich diese Disaster in regelmßigen Abständen wiederholen. Für mich ist das egal ich könnte mein Leben in Sicherheit und Freiheit führen. Ich bin nur unendlich traurig für meine Kinder, dass die Kriegs- und Diktaturgefahr wieder da ist und bete täglich, dass sie trotzdem auch ein schönes Leben führen können und die rechte Propagande nicht weiter Wirkung zeigt.

Von Nichts kommt Nichts

Was heißt hier: "Der Aufstieg ..."? Also eine Aktion? Ist es nicht eher so, dass ein arrogante gleichmacherische grenzenlose einfaltslose bürokratische auf wirtschafts- und machtinteressen reduzierte, ohne die Menschen mitnehmende, ausgerichtete EU-Politik + dazu noch zunehmende soziale Problem (Arbeitslosigkeit, digitaler Wandel, eine Wirtschaft, die zunehmend weniger Beschäftigte braucht und zudem welche abbaut, Enteignung durch Lohndumping, Nullzinspolitik, zunehmende Inflationskosten) die Saat, welche Menschen dazu treibt, so politisch zu handeln und wählen - als Notwehrlösung!

Muss man

sich denn wirklich darüber wundern? Und woran liegt das? Dazu gibt es doch bestimmt auch Umfragen, die aber wahrscheinlich nicht veröffentlicht werden, weil nicht sein kann was nicht sein darf.

Dummheit siegt

Wer mit Jobs von Ausländern, die kein Einheimischer haben möchte, gegen eben diese Ausländer "argumentiert", muss schon strohdoof sein. Oder ein machtgeiler brauner Stratege.

@Ophorus

Ihre Aussage ist widersinnig, weil die Wirtschafts- und Bankenmafia möglichst viele und möglichst billige(!!) ausländische Lohnsklaven für diese industriell betriebene Landwirtschaft in Spanien benötigt!

Umgekehrt wird also erst ein Schuh draus!

Drehen wir das Ganze doch einmal um:

Stellen wir uns doch einmal vor, in unseren eigenen Wohnort hätten wir ebenfalls einen Ausländeranteil von 62 Prozent!

Ob das ebenfalls zu gesellschaftlichen Verwerfungen führen würde?

Aber sicher doch!

In GB

gab es Umfragen zum Brexit. Eine Grosse Mehrheit hat ausgesagt, dass sie die Überfremdung seit der EU Arbeitnehmer-Freizügigkeit und das Merkeldebakel in 2015 mit der ungezügelten Masseneinwanderung als sehr bedrohlich empfinden.
Konnte auf T-Online nachgelesen werden.

"Wie konnte ihr das gelingen?"

Eine rhetorische Frage.
Aus dem gleichen Grund, warum es die AfD in den BT geschafft hat.

Warten wir

mal die nächsten Wahlen hier in D ab. Sollte der Trend auch hier Richtung rechts gehen?
Dann wird natürlich wieder gesagt, dass man nicht wüsste, was man falsch gemacht hatte und es kommt der Spruch " und nun sind sie eben halt da".

Vox im Vormarsch. Wie konnte das gelingen?

Zitat: "El Ejido ist keine südspanische Stadt wie jede andere. Wer über die Hauptstraße geht, sieht überdurchschnittlich viele Dunkelhäutige und Frauen mit Kopftuch. Die Ausländerquote liegt bei 62 Prozent."

Der Autor Neuroth gibt sich die Antwort selbst. Genau deswegen.

Wie in Deutschland auch ...

... freut sich die Mehrheit der Einheimischen nicht über Massenmigration (s. Friedrich Ebert Studie).

Auch wenn Medien und Politiker von den Bürgern fordern, sie sollten sich doch jetzt endlich freuen - diese uneinsichtigen Leute.

Aber die Menschen haben verstanden, dass Massenmigrstion nur Arbeitgeber (niedrige Löhne) und Vermieter (hohe Mieten) freut. Für allen anderen sind niedrige Löhne und hohe Mieten kein Grund zur Freude.

Was heißt "extreme Rechte" im spanischen Kontext?

Ich kann gerade nicht so ganz richtig nachvollziehen, weshalb die Vox als extrem rechts gilt? Das kommt für mich weder im Text noch in dem Video so recht hervor.

Gegen "Flüchtlinge", gegen Frauenrechte (what?) und vor allem aber gegen die Unabhängigkeitsbewegung Kataloniens. So meint Frau Bachmayer in dem Video. In dem gleichen Video wird doch auch auf den Chef der PP Partei verwiesen. Er, genauso wie seine ganze Partei haben sich doch ebenfalls, klar gegen die Unabhängigkeitsbewegung Kataloniens positioniert. Mein Eindruck ist, dass die "Flüchtlinge" ebenfalls nicht sonderlich gut wegkommen. Warum gilt denn bitte diese Partei als Konservativ und die Vox als rechtsextrem?

Kann das jemand hier im Forum mit Kenntnissen der spanischen Inlandspolitik ein wenig erläutern? Die TS scheint da nicht mehr willens zu sein, weitere Hintergrundinformationen zu liefern. Denen scheint eine Etiquetierung zu reichen. Und die wundern sich, dass sich immer mehr Menschen von den Institutionen abwenden!?

Nostalgie der Diktatur

Es ist müßig die Frage zu stellen, ob man aus gehabter Erfahrung Lehren zieht.

44 Jahre!!!!!!!! nach der Franco-Diktatur, die übergangslos von 1936 bis 1975 die "Nichtkonformen" gefoltert, gemordet und geknechtet hat.

Berechtigt ist allerdings die Frage, ob die menschliche Evolution angesichts solcher "Exzesse" tatsächlich stattgefunden hat.

@ ophorus

Der Wirtschaft ist an niedrigen Löhnen und hohen Wohnungsmieten gelegen.

Sie fordert und unterstützt also Massenmigration.

09:19 ophorus

Zitat: "Daran sieht man
daß Rechte international von der Wirtschafts- und Bankenmafia grosszügig finanziert werden. DENEN geht das Geld NIE aus. Und wahrscheinlich auch noch von den Geheimdiensten protegiert werden."

Daran sieht man.... Woran? Im Artikel steht dieser Bockmist nicht, den Sie schreiben.

@ Hador

Es sind genau die von Ihnen beschriebenen Tätigkeiten, die durch die Automatisierung als Arbeitsplätze wegfallen werden. Die gering qualifizierten Migranten werden also arbeitslos.

Und die Löhne von Fachkräften durch billige Arbeitnehmer aus anderen Ländern zu drücken, halte ich für extrem unsozial.

@Lando

"Es gibt kein Beispiel aus der Geschichte, dass sich soziale Gerechtigkeit durch rechte Regierungen herstellen ließ."

Stalin, Castro und Pol Pot würden Ihnen mit Sicherheit zustimmen.

um 09:29 von Hador Goldscheitel

>>
Die meisten, die sich über die vielen ausländischen Arbeitskräfte echauffieren, haben in ihrem Leben selbst nicht viel zustande gebracht.
<<

Die Lösung konnte man doch gestern hier lesen: Bedingungsloses Grundeinkommen. Und zwar so auch, dass alle (arbeitende und andere) etwa gleich viel haben. Es gibt ja in den Hauptstädten jeweils einen großen Topf, der immer wieder imaginär gefüllt wird und aus dem man beliebig verteilen kann. So einfach ist das nämlich.

DB_EMD

Ich stimme Ihnen voll zu!

09:19 FritzF

Zitat: "Wer den Bezug völlig verloren hat,
kann schon mal überrascht werden. Pendel schlagen immer soweit aus, wie ihnen Energie zugeführt wird und ändern schon mal dir Richtung."

Danke für Ihren hervorragenden Kommentar. Solche intellektuell hochstehenden Beiträge, die mit wenigen Worten den Punkt treffen, liest man hier leider selten.

Auch in Spanien schlägt das Pendel zurück. Die Gegenbewegung des Pendels, befeuert von Leuten mit gesundem Menschenverstand, die linksgrünen Irrsinn in der Politik nicht mehr tolerieren wollen, ist nicht mehr aufzuhalten.

@Amelia

Bezeichnend, dass Sie patriotische Bewegungen als "Braune Suppe" titulieren. Das gibt's nur in Deutschland.

Die Rechte und der Katalonienkonflikt

In Spanien wurde die faschistische Diktatur Frankos nie aufgearbeitet, die alte Elite hat in der "konservativen" PP eine neue Heimat gefunden. Diese Partei war personelle und ideologische Erbin des Franquismus, obwohl sie sich immer als demokratische Partei der Mitte inszeniert hat.

Der Katalonienkonflikt hat nun den braunen Bodensatz im Land aufgewirbelt wie nichts Anderes. Angeblich haben die Separatisten Spanien "auf der Nase herum getanzt". Tatsächlich wurde von der PP jeglicher demokratischer Dialog systematisch abgelehnt, über viele Fragen, über die man in einem demokratischen Land eigentlich reden können müsste: Reform des Finanzausgleichs, der Konstitution, der Regionalkompetenzen, Umbau der Verkehrswege von einer zentralisierten zu einem teilweise radialen Organisation (Stichwort mediteraner Korridor). Anstatt dessen hat die PP all das als undemokratisches Teufelszeug abgelehnt. Der Antikatalanismus war immer eines der besten Wahlkampf-"Argumente". Vox ist das Ergebnis.

@ Hador Goldscheitel um 09:29

"Da hat doch keiner Lust und Ausdauer auf die harte Arbeit auf den Feldern als Erntehelfer. Da wird im Akkord geschuftet, und übrig bleibt dann der Mindestlohn, wie wir letztens hier auf tagessachu.de lesen konnten."

Vielleicht sollten die Bedingungen für solche Arbeiten verbessert werden? Ganz gleich wer diese machen muss. Bspw. könnte der "Mindestlohn" doch angepasst werden, damit mehr übrig bleibt vom Monat in dem man noch Geld hat oder Anreize geschaffen werden, diese Arbeiten von Maschinen machen zu lassen.

Ständige Steuererhöhungen

Das ist doch der eigentliche Grund. Wer ist denn schon echt ausländerfeindlich. Das sind doch nur ganz wenige. Aber dass der Strom immer teurer wird und auch schon wieder am Benzin geschraubt werden soll das stört mich!

09:19 von FritzF

so isses. gestern waren erst alle medien von einer studie überrascht, daß der deutsche mittelstand nach rechts gegangen sei. ist immer eine sache des blickwinkels. die bürger stehen da, wo immer. nur die merkelregierung ist stark nach links gedriftet. da sind die gewerkschaften und socialisten schon verwundert, nichtmehr alleine linksaussen zu stehen

8.55 vox moderandi- Wollen wir mehr bezahlen ?

`Wir holen Menschen aus Ländern mit desolaten Bedingungen ins Land, um unter von uns nicht akzeptablen Arbeitsbedingungen Tätigkeiten zu verrichten`.

Und sind wir denn bereit um für Nahrungsmittel deutlich mehr zu zahlen ?
Und sind wir bereit auf manche Nahrungsmittel zu verzichten ?
Und sind wir bereit Arbeitskräfte aus der Industrie in großem Umfange abzuziehen und in der deutschen Landwirtschaft tätig werden zu lassen ?
Und sind wir bereit auf Exporte mit hoher Wertschöpfung zu verzichten ?

Falsch @Phonomatic

wenn Sie schreiben:

"Die allermeisten von "uns" haben dabei kein Wörtchen mitzureden und profitieren davon auch nicht im geringsten."

haben Sie das staatliche Prinzip in dem Sie leben nicht verstanden und natürlich auch nicht die Demokratie. Denn, w i r können ja mitreden (Wahlen) und auch fast alles laut und öffentlich sagen.
In den meisten "nationalen, unser Land zuerst Staaten" ist das nicht möglich oder hat schwerste Repressalien zur Folge.
Und das ist es was mich an Wahlergebnissen der rechten Parteien irritiert: die meisten Wähler wollen "nur" die "Altparteien" abstrafen, bemerken aber nicht das sie mit dem Feuer spielen, obwohl sie wissen was sogenannte "nationale Parteien" anrichten können (2.Weltkrieg, Bürgerkrieg in Spanien ect.)

Typisch

GegenAusländer hetzen, aber für die Drecksarbeit nimmt man sie gern.

09:02 von DB_EMD

>>Europa braucht keine Parteien am ganz rechten Rand. Europa braucht Parteien, die ganz einfach die bestehenden Gesetze anwenden, den Lobbyismus zurückdrängen und einfach mehr auf die Bürger hören. Wenn das geschehen würde, dann wäre die Mitte gestärkt und die Ränder eine reine Randerscheinung.<<

Wie recht sie haben!

Allerdings sind es seit vielen Jahren die linken Parteien, die bestehende Gesetze nicht anwenden, Lobbyisten die Türen aufhalten und nicht auf die Bürger hören!

Was nun?

Vielleicht wären andere oder neue Parteien in der Lage, die von ihnen aufgezählten Missstände, zu beheben.

Die Altparteien scheinen dazu ja nicht in der Lage oder Willens zu sein, die selbst geschaffenen Zustände zu verändern.

09:31 von Lando Cariss

Menschen wie sie tragen dazu bei, daß es einen spürbaren „ Rechtsruck " gibt. Jeder Normalbürger, der mit Merkels Politik absolut nicht einverstanden wird als Nazi beschimpft. Dann tauchen auch hier angebliche Linke auf, die Merkels Regierungssprecher sein könnten. Nein, über diese Strömungen brauch sich wirklich keiner wundern.

Was ist ultrarechts?

Was bitte schön ist "ultrarechts"? Ich kenne nur rechts (was absolut nichts schlimmes ist), rechtsradikal (was zwar radikal, aber immer noch verfassungskonform ist) und rechtsextrem (was gegen die Verfassung gerichtet ist). Leider wird in den Medien immer rechts als böse dargestellt und das vollkommen ohne Begründung. Oftmals ist dieser Begriff schon ein Synonym für rechtsextrem, dabei ist das Spektrum hier genauso weit wie links. Überhaupt ist ein Denken in rechts-links nichts weiter als ein Denken in schwarz-weiß, da es immer um die Sache gehen sollte und nicht um die politische Ausrichtung. Die Medien fördern durch den undifferenzierten Gebrauch der Wörter letztendlich die Spaltung unserer Gesellschaft.

@ 09:04 von Zeitungsjunge

"Wer sind denn, mal ganz ehrlich, die Guten und die Bösen in dem ganzen Theater?"
.
Es gibt keine.
Bei der hohen Arbeitslosenquote arbeitet auch ein Spanier im Treibhaus. Wenn Sie ihn einstellen und gut genug bezahlen.
Sie brauchen aber nicht "gut" zahlen, wenn es genug Tagelöhner gibt, die Sie von heute auf morgen entlassen und die benötigte Anzahl morgens auf dem "Arbeitsstrich" einsammeln können.
.
Wer ist jetzt der Böse?
Der Bauer? Zu viele Tagelöhner? Der Staat, der das zuläßt? Oder am Ende der Kunde, der sein kg Tomaten für 0,89€ will?

re friedrich peter

"8.55 vox moderandi- Wollen wir mehr bezahlen ?

`Wir holen Menschen aus Ländern mit desolaten Bedingungen ins Land, um unter von uns nicht akzeptablen Arbeitsbedingungen Tätigkeiten zu verrichten`.

Und sind wir denn bereit um für Nahrungsmittel deutlich mehr zu zahlen ?"

Eine unsinnige Frage.

Keiner hat Lust darauf, für irgendwas mehr zu bezahlen. Jeder würde den Wegfall der Mieralölsteuer begrüßen, um billiger zu tanken. Deshalb wird über sowas nicht nach Stimmung und Freiwilligkeit entschieden, sondern ob es für definierte Ziele sachlich sinnvoll und notwendig ist.

09:02 von Sisyphos3

"vielleicht hat die Politik nur nicht zugehört was die Menschen wollen"

Ich denke schon, dass die Politik zugehört hat.
Aber sie erfüllt nicht alles, was "die Menschen" wollen:
Ausländer raus, absaufen lassen, möglichst ohne Prozess einbuchten.

Weltweite Rechtsrucke? Oder

Weltweite Rechtsrucke?
Oder zurück zur Mitte? Zurück zu sich selbst?
Jede Partei, die mehr Engagement für einheimische fordert, wird sofort als Rechtspopulisten diffamiert? Tolles Demokratieverständnis der Linksparteien. Was soll man zu sowas sagen?

@Phonomatic

"Die allermeisten von "uns" haben dabei kein Wörtchen mitzureden und profitieren davon auch nicht im geringsten."

Gehen sie Gemüse einkaufen und achten dabei auf den Preis? Wenn ja sind sie genau einer derjenigen, die diese System erst Möglich machen und davon profitieren. Sie glauben doch nicht, dass das Gemüse so günstig wäre wenn dafür anständiger Lohn unter anständigen Arbeitsbedingen gezahlt werden müsste, oder?

@Sisyphos3 9.02 Wer sind "die" Menschen?

Was wollen denn "die" Menschen und wer sind sie? Leider gibt es eben nicht nur Europäer auf der Welt! Haben Sie sich einmal gefragt, was Menschen, die sich aus Afrika nach Europa aufmachen, antreibt? Für Rechtspopulisten ist die Antwort denkbar einfach: "Die wollen nur "unser" Geld und nehmen uns die Arbeitsplätze weg." Ich bin beileibe nicht der Meinung, dass eine völlig ungeregelte Einwanderung - die wir im Übrigen gar nicht haben - wünschenswert und die Lösung aller Probleme wäre. Aber etwas differenzierter sollte man die Dinge doch wahrnehmen. Nur rigoroses Abschotten und Ausgrenzen ist eine populistische Scheinlösung und so unrealistisch wie es unmenschlich ist. Versuchen Sie doch einmal sich selbst in die Lage eines Afrikaners zu versetzen, der wenig Möglichkeiten hat, sein Leben halbwegs lebenswert zu gestalten! Was würden Sie an seiner Stelle tun? In Afrika bleiben, weil Migration den "armen" Europäern nicht zuzumuten ist? Bitte Zusammenhänge sehen statt dumpfer Propaganda!

Wie konnte ihr das

Wie konnte ihr das gelingen?

Die Antwort gibt der Artikel ein paar Sätze weiter selber: "Doch wahrscheinlich hat die Politik der PP die meisten Einwohner hier nicht mehr erreicht..."

Kommt einen das bekannt vor?

@ Karwandler

„GegenAusländer hetzen, aber für die Drecksarbeit nimmt man sie gern.“

In Deutschland gibt es keine Drecksarbeit. Hier ist alles geregelt. Arbeitszeit, Arbeitsplatzsicherheit, menschenwürdige Bedingungen am Arbeitsplatz.
Das vielen, wie Ihnen, körperlich harte Arbeit als Drecksarbeit vorkommt, liegt nicht an der Arbeit, sondern an ihrer Einstellung.
Drecksarbeit wird es in anderen Teilen der Welt geben (Mienen in China und Afrika - wo ohne jeden Arbeitsschutz gearbeitet wird), aber in Deutschland gibt es das nicht. Hier in Deutschland gibt es halt körperlich anstrengende Arbeit. Aber von den Kumpels im Ruhrpott hat sich darüber auch niemand beschwert. Die sind durch ihre Arbeit tief zusammen gewachsen. Über harte Arbeit beschweren sich zumeist nicht die, die diese Arbeit haben, sondern zumeist die, die nicht mal einen Nagel unfallfrei in die Wand bekommen.
Ich kenne viele, die lieber den ganzen Tag Bäume fällen, als vor dem Monitor zu sitzen. Das erfüllt die mehr mit Glück u Stolz

09:26 von Sisyphos3

"Multi Kulti toll und erstrebenswert zu finden ist kein Naturgesetz,"

Nein, dazu gehört Bildung und Anstand. Und humanes Empfinden.

Da sind sogar die Tiere ein Vorbild. Man schaue mal, welche extrem unterschiedliche Arten sich da anfreunden.

Aber das ist zur Zeit das Problem.
Die Welt ist im Begriff, sich zu vermischen, und dem sind viele Menschen nicht gewachsen.
Sie wollen den Zustand aufrecht erhalten, dass jedes Volk in seinen Landesgrenzen bleibt.
Dass die Weltbevölkerung extrem wächst, dass wir inzwischen die technischen Möglichkeiten haben, uns virtuell weltweit zu verbinden und zu informieren, hat die Folge, dass man woanders "sein Glück" sucht.

Damit werden viele nicht fertig und sagen: 'Meine Toleranz macht da nicht mit.'

Es erfordert wirklich den Menschen sehr viel ab: die eigene Humanität auf den Prüfstand zu stellen und sie nicht einfach abzulehnen.

@Jeder Normalbürger, 10:16 von Barbarossa2

Allein dieses Narrativ ist schon eine rechtsradikale Fiktion.
Früher hiess das: 'Gesundes Volksempfinden'

Es gibt keinen 'Normalbürger'. Nur solche wie Sie und ich.
Im übrigen käme ich nie auf die abseitige Idee
Jemandes für 'Nazis' verantwortlich zu machen,
nur weil ich evtl. mal für eine falsche Aussage kritisiert werde.

Genau das tun Sie.
Ich erinnere an den Vorgänger der 'Anstalt im ZDF': Urban Priol.
Der hatte Merkel als 'Hauptfeind' in jeder Sendung.
Niemand hätte und hat ihn je als 'Nazi' deswegen bezeichnet.

Leider ist dieses Schwarz-Weiss Denken, auch von Ihnen,
eine Vorlage für die schlimmsten der 'rechten' Sorte.

RE:Hinterdiefichte

"Zitat: „Die meisten, die sich über die vielen ausländischen Arbeitskräfte echauffieren, haben in ihrem Leben selbst nicht viel zustande gebracht.“"

Das sehe ich in meinem entfernteren Bekanntenkreis und Freundeskreis. Diejenigen, die frühzeitig aus dem Berufleben ausgeschieden sind, und die mit niedrigbezahlten Jobs sind erstaunlich anfällig für dumpfe braune Sprüche. Die anderen allerdings, die mit normal- bis hochbezahlter Tätigkeit sind dafür kaum ansprechbar.
Zudem kann ich mir nicht im Traum vorstellen, hinter einem rechtskräftig verurteilten Straftäter in Dresden bei den Pegida-Demos hinterher zu laufen, womöglich noch mit einem Galgenmodell im Arm.
Studien bestätigen dies, dass Menschen mit geringer Bildung empfänglicher für Populismus sind. Das ist eine allgemein anerkannter Fakt!

Gruß Hador

@ vox moderandi

"wir holen Menschen aus Ländern mit desolaten wirtschaftlichen Bedingungen ins Land, um unter von uns nicht akzeptablen Arbeitsbedingungen Tätigkeiten zu verrichten, die wir nicht machen würden."
Ach, haben Sie das gemacht? Na gut, dass Sie das wenigstens zugeben. Leider haben die meisten -zumeist älteren- Menschen in fast allen europäischen Ländern noch selbst gearbeitet und dürfen infolge der verkorksten Politik meist jüngerer Nichtarbeitender bzw. Berufsloser die ihnen für ihre Lebensleistung eigentlich zustehende Rente mit den hereingeholten Migranten teilen, die (Ausnahmen bestätigen die Regel) nie hierher kommen würden, wenn die Sozialkassen nicht so munter für sie sprudeln würden, vor allem in Deutschland. Und da wundern Sie sich, dass die Geprellten Rechts wählen? Na, Sie sind aber schwarzrotgrünäugig...

RE:Pilepale

"Vielleicht sollten die Bedingungen für solche Arbeiten verbessert werden? Ganz gleich wer diese machen muss. Bspw. könnte der "Mindestlohn" doch angepasst werden, damit mehr übrig bleibt vom Monat in dem man noch Geld hat oder Anreize geschaffen werden, diese Arbeiten von Maschinen machen zu lassen."

Ich hätte nichts dagegen, wenn diese harte Arbeit angemessen bezahlt würde, und die Arbeitskräfte ordentliches Quartier bekämen. Nur befürchte ich, dass dann das Geschrei wegen angestiegener Preise für Spargel, Erdbeeren ... dann losgeht.

Gruß Hador

@ Pilepale

"Ich kann gerade nicht so ganz richtig nachvollziehen, weshalb die Vox als extrem rechts gilt."

Ich kann es von dem Bericht auch nicht. Wenn das aber stimmt mit dem Ausländeranteil von über 60 %, dann braucht man sich über eine gewisse Stimmung in der Restbevölkerung nicht zu wundern. Das scheint mir nicht unnatürlich zu sein, basiert aber vielleicht eher auf diffusen Emotionen als auf einer wirklich extremistischen Gesinnung. Das eine zieht das andere halt irgendwie nach sich.
Klar ist in jedem Fall, dass die etablierten Parteien keine Konkurrenz wünschen, die ihnen Stimmen und Sitze wegnimmt.

10:11 von Hansi Glück

Privatwirtschaftliche Entscheidungen unterliegen keinem demokratischem Vorbehalt. Guten Morgen.

Ihr Beitrag ist auch komplett unlogisch. Was soll nicht daran zu verstehen sein, dass dort wo Ausländer eine Mehrheit stellen, die Spanier rechts wählen?

Es ist eben mitnichten so, dass das Gefühl im eigenen Land fremd zu sein in mangelndem Kontakt mit Fremden seine Ursache hat, sondern ganz im Gegenteil dort besonders häufig artikuliert wird, wo es einen hohen Ausländeranteil gibt.

Sehen Sie, legalen Migranten muss man..

halt den gesetzlichen Mindestlohn zahlen, illegalen Migranten hingegen nicht, da diese den gesetzlichen Mindestlohn aufgrund ihres illegalen Aufenthaltsstatus ja nicht gerichtlich einklagen können!

Die arbeiten dann sprichwörtlich fürn nen Appel und nen Ei, noch billiger geht es doch gar nicht mehr!

Und diese riesigen landwirtschaftlichen "Industriekonzerne" verdienen sich dadurch eine goldene Nase!

Und da Geld nun einmal die Welt regiert, haben weder die einheimischen Politiker, noch diese Betriebe, noch die beteiligten Banken irgendein Interesse daran, das sich daran jemals etwas ändern kann!

10:16 von Barbarossa 2

sicherlich, es kommt immer darauf an, wo man den "Nullpunkt" setzt
für nen strammen Linken sind alle Andersdenkenden die Rechten
zudem ändert sich auch das Weltbild der Menschen
was heute als "normal" gilt war vor Jahren noch aussergewöhnlich
oder wie sah man vor 50 .... 100 Jahren gleichgeschlechtliche Liebe
oder auch nur das Zusammenleben von Mann und Frau ohne Trauschein
auch das sollte man beachten, bevor man sich allzu sehr erregt
nichts ist von Dauer und nichts ist beständiger als der Wandel

10:14 von karwandler

Wer ist denn "man"?

@ Sisyphos3

... vielleicht hat die Politik nur nicht zugehört was die Menschen wollen.

Wer ist denn die Politik? Wer macht denn die Politik? Sind das etwa keine Menschen? Jeder ist aufgerufen, sich ehrlich mit Politik auseinander zu setzen. Die leichten "Lösungen" der Rechtspopulisten sind keine, sie säen nur Zwietracht und Hass.

@ Ferkelchen

In GB gab es Umfragen zum Brexit. Eine Grosse Mehrheit hat ausgesagt, dass sie die Überfremdung seit der EU Arbeitnehmer-Freizügigkeit und das Merkeldebakel in 2015 mit der ungezügelten Masseneinwanderung als sehr bedrohlich empfinden.

Vor nicht allzu langer Zeit glaubte auch noch eine Mehrheit der Menschen, dass die Erde eine Scheibe ist.

RE:Einfach Unglaublich

"Es sind genau die von Ihnen beschriebenen Tätigkeiten, die durch die Automatisierung als Arbeitsplätze wegfallen werden. Die gering qualifizierten Migranten werden also arbeitslos."

Die vernetzte Industrie wird nicht nur ihre gering qualifizierten Migranten arbeitlos werden lassen. Es wurde schon vor einiger Zeit berechnet, das in verschiedenen Bereichen bis zu 60 % der Arbeitplätze wegfallen werden. Insgesamt könnten das im laufe der Zeit 40 bis 50 % der Arbeitplätze betreffen.

.
"Und die Löhne von Fachkräften durch billige Arbeitnehmer aus anderen Ländern zu drücken, halte ich für extrem unsozial."

Ich wüsste nicht, dass es eine signifikante Menge an deutschen Ernthelfern gibt. Letztlich sind für das ganze Kranken- und Pflegesystem, welches wird in Deutschland haben, ausländische Kräfte nicht mehr wegzudenken. Auf dem Bau sieht es ähnlich aus.
Die Gesellschaft und der einzelne Kunde müsste die Kosten tragen - sind wir wirklich bereit dazu ?

Gruß Hador

um 08:55 von vox moderandi

>>"..wir holen Menschen aus Ländern mit desolaten wirtschaftlichen Bedingungen ins Land, um unter von uns nicht akzeptablen Arbeitsbedingungen Tätigkeiten zu verrichten, die wir nicht machen würden. Anschließend beklagen wir uns, dass so viele von diesen Menschen da sind. Und das in einem Land, das früher viele seiner Landsleute als Gastarbeiter ins Ausland geschickt hat..."<<

Wo ist der Fehler? Es wurden keine Menschen ins Land "geholt", sondern die kamen als illegale Migranten ganz von alleine. Das diese Menschen ausgebeutet wurden und werden ist dabei ein anderes Thema.

Meinemeinung

Sie glauben auch dass das Gemüse billiger würde, dürfte der Landwirt Sklaven oder Zwangsarbeiter beschäftigen? Bestimmt würde es nicht billiger. Der Gewinn würde sang und klanglos abgeschöpft.

11:48 von MeineMeinung0815

Ja, natürlich bin ich für alles auf dieser Welt mitverantwortlich. Schon alleine, weil ich lebe.

Tea-Party

Nachtrag: Bei Wikipedia steht zur Vox u.a.; "Die Partei wird auch als spanische "Tea-Party" bezeichnet. Aber wie extremistisch ist das eigentlich?

re al ternativ

" Leider haben die meisten -zumeist älteren- Menschen in fast allen europäischen Ländern noch selbst gearbeitet und dürfen infolge der verkorksten Politik meist jüngerer Nichtarbeitender bzw. Berufsloser die ihnen für ihre Lebensleistung eigentlich zustehende Rente mit den hereingeholten Migranten teilen"

Sind seit 2015 die Renten gesunken oder wurden nicht wie gesetzlich vorgesehen erhöht?

Nein? Doch nicht?

Dann schreiben Sie hier typische rechtsextreme Neidpropaganda.

Menschen mit geringer Bildung

Menschen mit geringer Bildung empfänglicher für Populismus sind. Das ist eine allgemein anerkannter Fakt!

Gruß Hador

Soso. Ist es das? Wer hat das festgestellt? Demnach sind also ganz viele CDU,FDP,SPD,grüne und linkswähler ganz schön tumb? Welche Partei kommt denn ohne Populismus aus?
Oder wolltest du doch nur die Rechtspopulisten herausstellen, die demnach die tumbesten Wähler haben?

11:54 von Sausevind

Dass die Weltbevölkerung extrem wächst, .....
hat die Folge, dass man woanders "sein Glück" sucht.
.
schönes Beispiel

der eine (oder die eine Gruppe) bemüht sich mit ihren Ressourcen verantwortlich umzugehen, auch mit ihrer Population
die anderen suchen sich, wenn sie "abgewirtschaftet" haben eben ein neues Gebiet
bei denen die "verantwortlich" handelten

was nützt es dann überhaupt verantwortlich zu handeln,
sich sein Paradies zu schaffen, wenn anderen gestattet wird, das alles zu zerstören

12:16 von Superschlau

"Sie glauben auch dass das Gemüse billiger würde, dürfte der Landwirt Sklaven oder Zwangsarbeiter beschäftigen? Bestimmt würde es nicht billiger. Der Gewinn würde sang und klanglos abgeschöpft."

Das kann man so nicht im Raum stehen lassen. Ihre These müsste dann auch Preisabsprachen beinhalten. Denn auch wenn man es nicht für möglich hält: der Kapitalismus, so wie wir ihn erleben, ist nicht in erster Linie darauf aufgebaut, dem Verbraucher das Geld aus der Tasche zu ziehen, sondern den Mitbewerber mit einem knallharten Preiskampf aus dem Markt zu drängen. Sie brauchen sich nur die Milchpreise ansehen, die die Bauern von den Großabnehmern erhalten.

Gewinne werden durch Kostensenkung erzielt. Den Verbraucher freut es, der Produzent geht unter. Das Problem ist, dass gerade Obst- und Gemüseproduzenten keine heimischen Arbeitskräfte finden können. Nicht nur die schweren Arbeitsbedinungen hindern daran, auch die schlechte Bezahlung. Der Markt und damit wir die Verbraucher sind mitschuld.

RE:Superschlau

Nur wenige Parteien kommen ohne Populismus aus. Nur können die Wähler der von ihnen benannten Parteien durchaus den Wahrheitsgehalt der populistischen Aussagen reflektiert bewerten.

Ihre fünfte Frage haben sie sich schon selbst beantwortet !

Gruß Hador

@ Hador

"Ich hätte nichts dagegen, wenn diese harte Arbeit angemessen bezahlt würde, und die Arbeitskräfte ordentliches Quartier bekämen. Nur befürchte ich, dass dann das Geschrei wegen angestiegener Preise für Spargel, Erdbeeren ... dann losgeht."

Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund. Übrigens finde ich interessant, dass die gleichen, die auf der Wir-gegen-Die-Schiene fahren, sich plötzlich nicht mehr bei "wir" einordnen, wenn es da bei genauerem Nachdenken etwas unangenehm wird.

Gruß zurück

Ich verstehe die Spanier echt nicht...

Die Ausländer werden wie Sklaven gehalten, machen die Arbeit, aber haben will man sie eigentlich nicht???
Das nationalistische Parteien soviel Zulauf haben, beängstigt mich, die Geschichte zeigt es ja.
Das Thema Ausländer kann ich echt nicht mehr hören denn mit dem Frust über die Politik haben sie nichts zu tun.

recht haben sie

den einfach papiere zu geben um wieder gewählt zu werden müsste eigentlich unter hochverrat stehen und schädigung jedes landes.
die ausländer wurden geholt als lohnbremse und nicht weil die arbeitsbedingungen zu schwer für die einheimischen sind. für einen hungerlohn geht keiner arbeiten und die afrikaner ja da es für sie eine verbesserung ist aber auch in unmenschlichen bedingungen leben.
solange die politiker korrupte sklaven der wirtschaft bleiben ändert sich nichts. bessere löhne, bessere bedingungen und bessere sizialversorgung würden den anreiz geben das einheimische überall arbeiten wie in den 50-60iger jahren wo sich keiner geschäut hat hart zu arbeiten aber der lohn stimmte und man sah eine verbesserung.
heute wird die aibreitende bevölkerung mit hohen steuren , versteckten steuer usw bestraft und somit arbeitet man ein minumum! voila der unterschied wenn man früher 25% alles abgab an steuern und 75% zum leben hatte und heute 50%-55% an steuern abgiebt.

@ Hador Goldscheitel um 12:02

"Ich hätte nichts dagegen, wenn diese harte Arbeit angemessen bezahlt würde, und die Arbeitskräfte ordentliches Quartier bekämen. Nur befürchte ich, dass dann das Geschrei wegen angestiegener Preise für Spargel, Erdbeeren ... dann losgeht.

Gruß Hador"

Danke für Ihre Antowrt.
Da mögen Sie recht haben, dass es von so manchem ein Geschrei geben wird. Vielleicht lohnt es sich ja, über ein neues System nachzudenken, in dem so etwas machbar und bezahlbar wäre? Aber selbst in diesem System wäre es sicher machbar und bezahlbar, wenn die Gesellschaft an die direkten und indirekten Subventionen die u.a. DAX Konzerne und vor allem die Banken erhalten, rangegangen werden würde. Plus ein so gut es geht wasserdichtes Steuersystem in dem vor allem die Reichen zum Gesellschaftsbeitrag "gebeten" werden und nicht die "Feldpflücker und Toilettenputzer", wie es m.M.n. aktuell der Fall ist.

Gruß Pilepale

Sisyphos

was nützt es dann überhaupt verantwortlich zu handeln,
sich sein Paradies zu schaffen, wenn anderen gestattet wird, das alles zu zerstören.

Wie immer, Nichts.
Ob nun Krankenkassen oder Bundesländer. Die erfolgreichen,sparsamen und verantwortungsbewussten, müssen den Rest mitschneiden. Das so kein verantwortungsbewusstsein entstehen kann, ist völlig normal. Ebenso bei Banken und Konzernen. Irgendwer wird schon helfen.

@ Sisyphos3

"wer ist "wir"
da holen Gruppen die Interessen haben, Leute ins Land
z.B. um geringe Löhne durch zu setzen
schlechtere Arbeitsbedingungen
die interessieren sich nicht dafür, ob genug Wohnraum verhanden ist, ..."

Gegenfrage: wer sind "Gruppen, die Interessen haben"? Außerirdische, mit denen wir nichts zu tun haben? Und die Konsequenzen deren Handlungen betreffen uns auch nicht? Wir können natürlich auch eine Diskussion über die Interpretation von "wir" anfangen. Da reichen aber keine 1000 Zeichen.

12:28 von Sisyphos3

"der eine (oder die eine Gruppe) bemüht sich mit ihren Ressourcen verantwortlich umzugehen"

Wer genau bemüht sich darum? Von den Rechten wird das doch bekämpft.

"die anderen suchen sich, wenn sie "abgewirtschaftet" haben eben ein neues Gebiet bei denen die "verantwortlich" handelten-"

Die Hungernden und Verzweifelten haben "abgewirtschaftet"????

"was nützt es dann überhaupt verantwortlich zu handeln,
sich sein Paradies zu schaffen, wenn anderen gestattet wird, das alles zu zerstören"

Wie man weiß, haben die Europäer überhaupt nicht "verantwortlich" gehandelt, und falls wir hier je ein Paradies hatten, wurde es von uns selber zerstört.

Abgesehen davon:
alles ist im Wandel, und dass die Weltbevölkerung sich vermischt, kann niemand verhindern.
Vernunft und Klugheit sucht nach humanen Lösungen, Unvernunft und Dummheit will den "natürlichen" Prozess der Vermischung mit Gewalt - und letztlich Weltkrieg -verhindern.

12:17 von Phonomatic

Ja, natürlich bin ich für alles auf dieser Welt mitverantwortlich
.
da müssen sie aber breite Schultern haben
wenn sie sich für alles verantwortlich fühlen
also mir fallen da nur Dinge ein wie,
ich will mich von niemandem bevormunden lassen
auch bin ich nicht ihr Oberlehrer

Komisch, in ganz Europa

Komisch, in ganz Europa überall nur noch Rechtsruck? Überall nur noch schlimme Fehler durch die Rechtswähler? Wie das wohl kommt und wer die immer mehr werdenden, vielen Rechten da immer nur zusammengebaut hat?
Ist halt schon komisch, dass der oder die Macher der vielen bösen Rechten, gar nicht bemerken, dass sie selber es sind, die da täglich immer mehr von diesen schlimmen Rechten entstehen lassen, also machen, wo diese Macher doch sonst alle nur im Besitz der alleinigen Wahrheiten und dem einzig rechtem Wissen sind. Ich hoffe nur, dass die noch rechtzeitig aufwachen und bemerken, dass sie es ja selber sind, die das ganze auslösten, bevor aus diesen schlimmen Rechten, wirklich schlimme Rechte geworden sind. Wie? Ganz einfach nicht den eigenen Willen durchsetzen, sondern nur das, was zum Wohle von Völkern und Frieden ist. Dafür wird man ja auch eigentlich gewählt und nicht für die knallharte Durchsetzung seiner eigenen Ideen! Praesis ut prosis, non ut imperes!

Zurück ins Mittelalter ?

Nach der EU-Wahl Ende Mai kommt wohl das große Erwachen. Auch ein Ergebnis der EU Politik in Brüssel: Bankenrettung, Wirtschaft und Kapitalmehrung. Und der einzelne Bürger ? Der zählt schon seit langen nicht und wird dazu noch angelogen - siehe Sprüche von Herrn Junker.
Wir sind zwischen zeitlich so weit von einer Union der Menschen in Europa entfernt, wie direkt nach dem zweiten Weltkrieg.
Kleinstaatliches, egoistisches Denken hat die Oberhand. Leider und Schade für uns Europäer !

@ zyklop um 12:06

Danke für Ihren Post.

"Wenn das aber stimmt mit dem Ausländeranteil von über 60 %, dann braucht man sich über eine gewisse Stimmung in der Restbevölkerung nicht zu wundern."

Die Integration ist ein Prozess der schwer zu bewältigen ist, wenn sich die Gesellschaft davor nicht austauscht um zu erfahren, was die Gesellschaft genau unter Integration versteht? Wie die Gesellschaft auszusehen hat? Und auch ob es weitere Menschen ins Land lassen möchte, wie diese rein kommen und was sie an Fähigkeiten mitbringen sollten.

"Klar ist in jedem Fall, dass die etablierten Parteien keine Konkurrenz wünschen, die ihnen Stimmen und Sitze wegnimmt."

Da die Debatte über Integration nicht offen geführt wird, besetzen halt andere Optionen dieses Feld. Und unter Integration verstehe ich persönlich die Integration aller Einwohner eines Landes. Die etablierten politischen Kräfte jedoch setzen m.E. eher auf die, die dazugehören und die, die nicht mehr zur Geschellschaft gehören. Leider mein Eindruck.

11:54 von Sausevind

"Multi Kulti toll und erstrebenswert zu finden ist kein Naturgesetz,"

"Nein, dazu gehört Bildung und Anstand. Und humanes Empfinden."

Sie werfen ernsthaft jedem, der kritisch gegenüber Multikulti ist, fehlende Bildung, Anstand und humanes Empfinden vor? Die Vereinbarkeit verschiedener Kulturen hat nichts mit Bildung und Anstand zu tun, sondern mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden dieser Kulturen. Und je unterschiedlicher sie sind, desto eher separieren sie sich und es entstehen Parallelgesellschaften. Abgesehen davon muss auch ein Wille zur Integration da sein, denn es gibt immer eine angestammte Kultur und eine neu hinzugekommene. Würden sie z.B. eine Kultur willkommen heißen, in der Ehrenmorde Tradition sind?

@12:24 von karwandler

...Sind seit 2015 die Renten gesunken oder wurden nicht wie gesetzlich vorgesehen erhöht?
Nein? Doch nicht?
Dann schreiben Sie hier typische rechtsextreme Neidpropaganda.

Sehr geehrter karwandler,
was Sie (das setze ich bei Ihrer Bildung und Ihrem Wissen voraus) bewusst und vorsätzlich unterschlagen, ist die Tatsache, dass die Renten gemessen am letzten Einkommen vor und nach 2015 reduziert wurden, dass gleichzeitig ein wachsender Anteil der Rente steuerpflichtig ist, so dass netto nicht einmal die extrem niedrige Inflationsrate in Deutschland ausgeglichen wird.

Aber das ist für Sie bedeutungslos, denn - um in Ihrem Duktus zu antworten - Sie schreiben hier typische linksextremistische Demagogie.

12:41 von vox moderandi

Gegenfrage: wer sind "Gruppen, die Interessen haben"?
.
also wenn ich ein Tomatenfeld hätte - und keinen Skrupel
dann könnten die 25 Stunden am Tag arbeiten und noch extra Geld zahlen
weil sie Essen und ne Hütte hätten
und zum Thema "wir", das sind wir beide
mit dem Recht darauf, unterschiedlichen Vorstellungen zu haben !
ohne in die eine oder andere Ecke gedrängt zu werden

@ karwandler um 12:24

>>" Leider haben die meisten -zumeist älteren- Menschen in fast allen europäischen Ländern noch selbst gearbeitet und dürfen infolge der verkorksten Politik meist jüngerer Nichtarbeitender bzw. Berufsloser die ihnen für ihre Lebensleistung eigentlich zustehende Rente mit den hereingeholten Migranten teilen"<<

"Sind seit 2015 die Renten gesunken oder wurden nicht wie gesetzlich vorgesehen erhöht?
[...]
Dann schreiben Sie hier typische rechtsextreme Neidpropaganda."

Das Problem der Renten und der Lebensumstände von immer mehr Rentnern die in Armut leben in diesem Land, ist ein Problem vor das sich m.M.n. jede bisherige Regierung gedrückt hat anzugehen. Die Rentenkosmetik die aktuell stattfindet um Wählerstimmen einzufangen wird dieses Problem m.E. nicht lösen können. Auch die "Rand"-Parteien haben bisher noch kein tragfähiges Konzept vorgelegt. Für mich ist es mehr als kontraproduktiv, dieses mehr als fehlende Debatte als "rechtsextreme Neidpropaganda" abzutun.

12:55 von Sisyphos3

Meine Antwort bezog sich ja auf einen anderen Kommentar und zielte mit etwas Ironie auf dessen konstruierte Argumentation.

Viel Landwirtschaft, viele Ausländer

Kein Spanier würde diese Arbeit machen wollen, bei diesen Arbeitsbedingungen und den geringen Lohn.
Wie in allen anderen Ländern auch.
Aber der Handel, kann nicht billig genug anbieten und der Verbraucher will nicht mehr zahlen.
Die Aufzählung könnte man endlos fortsetzen.

12:51 von Sausevind

also ich habe ein Kind in die Welt gesetzt
keine 8 .... oder 10
habe mein ganzes Leben gearbeitet (ob das nur Glück ist ?)
Steuern bezahlt, für Leute die weniger Glück hatten (weil krank)
auch eine selbstverständlichkeit
und Geld für nen sorgenfreien Lebensabend - sollte ich ihn erleben - zur Seite gelegt
meine gefühlte Grenze "Hilfsbereitschaft/Solidarität" ist erreicht

Paar Foristen

Hier werden bald in einen Europa erwachen welches ihnen garnicht gefallen dürfte. Bleibt ihnen Nordkorea - auch kargewandelt

teilweise falsch

Viele Menschen, v.a. Südamerikaner, sind jahrelang zu tausenden über den Flughafen in Madrid illegal eingewandert. Da sie aber Südamerikaner sind können sie nach 2 Jahren mit legalem Arbeitsvertrag die Spanische Staatsbürgerschaft beantragen. Marokkaner/Algerier wurden auch mit Arbeitsverträgen nach Spanien geholt (Landwirtschaft + Bau), nur dass sie danach oft in Spanien geblieben sind. Hier müssen sie aber 10 Jahre legal im Land sein um die Nationalität zu bekommen. Und hier liegt auch ein Problem: wenn sie den Arbeitsvertrag nicht verlängert bekommen können sie die Aufenthaltserlaubnis nicht verlängern, aber wenn ihre Kinder hier aufgewachsen sind gehen sie auch nicht einfach so wieder zurück, da die Kinder meistens nur spanisch aber nicht arabisch schreiben und deshalb dort auch in der Schule Probleme haben.

um 12:16 von Superschlau

>>
Sie glauben auch dass das Gemüse billiger würde, dürfte der Landwirt Sklaven oder Zwangsarbeiter beschäftigen? Bestimmt würde es nicht billiger. Der Gewinn würde sang und klanglos abgeschöpft.
<<

Mal abgesehen davon, dass der Unterschied zu Sklaven und Zwangsarbeitern kaum noch gegeben ist. Gewinne kann man nicht beliebig abschöpfen. Man muss Preise am Markt durchsetzen können. Aber da die ausgebeuteten Menschen dort sich gerade mal ernähren können - für ein Dach über dem Kopf reicht es in vielen Fällen nicht - müssen Sie sich in diese Richtung keine Sorgen machen.

@ Sausevind

„Abgesehen davon:
alles ist im Wandel, und dass die Weltbevölkerung sich vermischt, kann niemand verhindern.
Vernunft und Klugheit sucht nach humanen Lösungen, Unvernunft und Dummheit will den "natürlichen" Prozess der Vermischung mit Gewalt - und letztlich Weltkrieg -verhindern.“

Die Weltbevölkerung vermischt sich schon seit Jahrhunderten. Es passiert aktuell also nichts, was nicht schon lange vorher passiert wäre. Also kein Grund für Bluthochdruck.
Und der von Ihnen herbeigeredete Weltkrieg steht auch nicht vor der Tür. Denn es wird keinen Weltkrieg mehr geben. Grund dafür sind die Atomwaffen. Säbel Rasseln ja, Angriff nein, denn sonst wäre die Erde innerhalb von 24 Stunden Geschichte

Sicherlich eine gute Entwicklung?

Spanien war, neben Deutschland, in der EU das mittlerweile einzigste Land was aufgrund einer Linksregierung sich positiv zur illegalen Migration in die EU aufstellte. Diese Aufstellung wurde aber in jüngster Vergangenheit nur noch vordergründig aufrechterhalten weil die zuströmenden illegalen Migranten einfach Richtung Norden weitergeleitet wurden und den ein oder anderen davon durften wir auch in unserem Sozialsystem begrüßen. Damit dürfte jetzt Schluss sein?

re frank_furter

"Sehr geehrter karwandler,
was Sie (das setze ich bei Ihrer Bildung und Ihrem Wissen voraus) bewusst und vorsätzlich unterschlagen, ist die Tatsache, dass die Renten gemessen am letzten Einkommen vor und nach 2015 reduziert wurden, dass gleichzeitig ein wachsender Anteil der Rente steuerpflichtig ist, so dass netto nicht einmal die extrem niedrige Inflationsrate in Deutschland ausgeglichen wird."

Eine bemerkenswerte Ansammlung von Nicht-Wissen.

Am "letzten Einkommen" wird sowieso keine Rente berechnet und folglich auch nicht reduziert. Und die nachgelagerte Besteuerung der Renten gibt es seit 2005, weil es das BVerfG dem Gesetzgeber aufgegeben hat.

Beide Einwände widerlegen weder, dass jährlich der Rentenwert erhöht wurde, und schon gar nicht, dass, wie vom Vorredner behauptet, die Rentner mit den Flüchtlingen teilen müssten.

um 13:07 von Frank_Furter

>>
Sehr geehrter karwandler,
was Sie (das setze ich bei Ihrer Bildung und Ihrem Wissen voraus) bewusst und vorsätzlich unterschlagen, ist die Tatsache, dass die Renten gemessen am letzten Einkommen vor und nach 2015 reduziert wurden, dass gleichzeitig ein wachsender Anteil der Rente steuerpflichtig ist, so dass netto nicht einmal die extrem niedrige Inflationsrate in Deutschland ausgeglichen wird.

Aber das ist für Sie bedeutungslos, denn - um in Ihrem Duktus zu antworten - Sie schreiben hier typische linksextremistische Demagogie.
<<

Aber, aber ... Sie wissen doch sicher, dass die Rente grundsätzlich ein umlagefinanziertes System ist. Auf die Idee, dass die Rentenhöhe etwas mit der Anzahl der Migranten zu tun haben könnte, muss man erst mal kommen. Im Gegenteil: Schon ein einziger Migrant, der Rentenbeiträge zahlt, steigert die Bezüge der aktuellen Rentner. Rechtsextremismus ode reinfach nur Unkenntnis bei Ihnen ?

13:01 von Hepheistos

"Ist halt schon komisch, dass der oder die Macher der vielen bösen Rechten, gar nicht bemerken, dass sie selber es sind, die da täglich immer mehr von diesen schlimmen Rechten entstehen lassen"

Interessant, wie Sie die Rechten beschreiben:
ohne eigene Substanz, durch andere "entstanden", nicht durch eigene Autonomie.

Sozusagen - tschuldigung, ist auf keinen Fall persönlich gemeint - wie Läuse, die entstehen, wenn man sich nicht täglich den Kopf wäscht.

Wenn die Rechtsaußen selber sich schon so als reines Produkt anderer sehen - dann könnte das doch heißen, dass sie letztendlich gar nicht rechts denken, oder?

09:29 von Hador Goldscheitel

>> ...Ähnlich sehe ich das auch bei uns in Deutschland. Da hat doch keiner Lust und Ausdauer auf die harte Arbeit auf den Feldern als Erntehelfer. Da wird im Akkord geschuftet, ...<<
Sie meinen also, dass einzig von Erntehelfern und auf Feldern hart gearbeitet wird, andere kennen keine harte Arbeit.?
Das ist aber doch sehr populistisch. Kennen Sie die Arbeitswelt nur vom Bildschirm, oder vom Hörensagen? Also mir ist da anderes bekannt- jenseits der Vorstellung und Spekulation.

13:07 von Frank_Furter

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann ich das nicht in so treffende worte kleiden!

12:24 von karwandler

"Dann schreiben Sie hier typische rechtsextreme Neidpropaganda."

Ich bin etwas schockiert darüber, wie leichtfertig sie jemandem hier rechtsextreme Propaganda vorwerfen. Können Sie diesen schwerwiegenden Vorwurf wenigstens irgendwie begründen? Rechtsextrem beinhaltet eine verfassungsfeindliche Komponente. Rechtspopulismus wäre wohl eher angebracht gewesen, aber differenziert wird hier ja scheinbar nicht mehr.

Unterentwickelt

Der Homo Sapiens ist anscheinend nicht in der Lage, eine humane Welt zu schaffen, weil die Intelligenz (intellektuelle, als auch emotionale) nur bei einem Teil der Exemplare ausreichend für dieses Ziel ist.

Aber ein recht großer Teil der Menschen fühlt sich überfordert und würde lieber in mittelalterlichen Strukturen und Gedankenwelten leben. Das ist einfach Fakt. Dass es Spinner wie die Flat-Earther gibt, ist dafür ein guter Beleg.

Wahrscheinlich ist der Mensch erst in der nächsten Evolutionsstufe geeignet um eine wirklich humane Gesellschaft aufzubauen.

was heisst extrem rechts

Naja, das ist so ziemlich das gleiche wie in Deutschland mit der AfD und CSU: als die CSU Stimmen an die AfD verloren hat, haben sie angefangen deren Diskurs zu übernehmen. Und hier hat PP eben angefangen bei VOX abzuschreiben.
Egal ob es um Gleichstellung der Geschlechter geht, um Homosexuelle, um den Wert der Familie, Verbot von Abtreibung, Ausländerfeindlichkeit, Abschaffung der Erbschaftssteuer, etc.: PP hat seine Standpunkte und VOX eben noch ein bisschen extremer.
Zur Info: nachdem die drei rechten sich in Andalusien zusammengeschlossen haben wurden erst mal drei Dinge beschlossen:
* Erhöhung der Diäten
* Erhöhung der Gebühren für Kinderkrippen
* Erstattung von 99% der Erbschafts-/Schenkungssteuer (die nur erhoben wurde wenn pro Person mehr als 1 Million vererbt wurde), also die Superreichen betrifft

Ob das der Wille des Volkes war?

um 13:18 von Sisyphos3

>>"..also ich habe ein Kind in die Welt gesetzt
keine 8 .... oder 10
habe mein ganzes Leben gearbeitet (ob das nur Glück ist ?)
Steuern bezahlt, für Leute die weniger Glück hatten (weil krank)
auch eine selbstverständlichkeit
und Geld für nen sorgenfreien Lebensabend - sollte ich ihn erleben - zur Seite gelegt
meine gefühlte Grenze "Hilfsbereitschaft/Solidarität" ist erreicht.."<<

Und auf die deutsche Bevölkerung transformiert bedeutet das meiner Meinung nach das es völlig unzulässig und absurd ist, abgelehnte Asylbewerber aus unserem Sozialsystem zu alimentieren denn ersten wurde dieses Sozialsystem nicht dafür geschaffen und zweitens ist eine Alimentierung eines abgelehnten Asylbewerber mittels Duldungsstatus nicht anderes als die vollumfängliche Bezahlung eines Urlaubes für irgendeinen Weltenbürger. Aber mit welchem Recht?

Arbeit die kein Spanier machen möchte?

Evt. liegt’s an der schlechten Bezahlung bzw. zu schwachen Gewerkschaften. Die Spanier können viel leisten aber sie müssen von ihrer Arbeit auch die Familie ernähren können. Wenn in den Gewächshäusern nur Afrikaner arbeiten ist was faul.

@bananas

//
Die Rechte und der Katalonienkonflikt
In Spanien wurde die faschistische Diktatur Frankos nie aufgearbeitet, die alte Elite hat in der "konservativen" PP eine neue Heimat gefunden
//
Die „alte Elite“ dürfte jetzt aber auch ca. 90-100 Jahre alt sein und ist entweder auf dem Friedhof bzw. im Seniorenheim.

Superschlau 11:45

<>

Mehr Engagement für - insbesondere bedürftige - Einheimische zu fordern, ist klasse. Zu behaupten, es ginge den Einheimischen schlecht, weil zu viele Zuwanderer gekommen sind, ist Rechtspopulismus. Eigentlich ganz einfach, oder?

13:45 von eine_anmerkung

Aber mit welchem Recht?
.
eben weil es aktuell in unserem Land populär ist
sich um alle Beladenen dieser Welt zu kümmern
und zudem sich für alles Verantwortlich fühlen

Wegelagerer34, 09:30

||Die Rechtskonservativen werden gestärkt aus den überall gleichen Gründen und die kann jede 80jährige Marktfrau erkennen. Schlechte, bürgerfremde Politik der realitätsfernen etablierten Pateien.||

Und das machen die Rechts"konservativen" besser? Wer das wirklich glaubt, glaubt auch dass Zitronenfalter Zitronen falten.

Darstellung: