Kommentare

Deutsche Bank und Commerzbank stoppen Fusionspläne.....

Da können die Beschäftigten zunächst mal aufatmen.Und die Kunden auch.Bei einer Fusion wären Filialen geschlossen worden,was für die Angestellten(neben dem Arbeitsplatzabbau) und für die Kunden weitere Wege zu den dann noch verbleibenden Filialen bedeutet hätte.

Aber die Tendenz auf Fusionen in dem Bereich bleibt bestehen.

11:34 von Bernd Kevesligeti

Machen sie sich keine Sorgen, das wird alles noch geschehen.....

Bitte nicht vergessen

weshalb die Banken so schlechte Jahre hinter sich haben.
Denen haben doch Betrugsfälle und Ähnliches die Bilanzen verhagelt.
Und warum Deutschland eine große Bank "braucht" (in dieser Größenordnung) verstehe ich auch nicht. Was Deutschland braucht ist eine verlässliche Bank die stabil und sicher ist, was natürlich auch heißen sollte das man sie nicht in die Hände von chinesischen oder SaudiArabischen Investoren legt, damit diese maximalen Profit herausschlagen können (ausplündern).
Manchmal heißt weniger eben doch mehr!

Kein ausreichender Mehrwert?

Wieso lässt man die Vorstände beider Banken solche Prüfungen durchführen? Die sehen zuerst einmal, dass jeder zweite Vorstands- und Aufsichtsratsposten wegfallen würde und haben natürlich kein Interesse daran.

Gute Nachricht!

Ich empfinde das auch als gute Nachricht. Für die Mitarbeiter ist sie das sowieso. Der Arbeitsplatzabbau im Bankenbereich wird zwar auch so weitergehen, bei einer Fusion wäre das aber noch dramatischer geworden. Für die Privatkunden ist es positiv, dass weniger Filialen geschlossen werden und die Firmenkunden haben einen Anbieter mehr am Markt.
Und als letztes Argument: der "Global Player", den die Bundesregierung, und insbesondere Finanzminister Scholz wollten, wäre wohl auch mit einer Fusion nicht entstanden. Dazu hat die Deutsche Bank in den letzten 15 Jahren zu sehr abgewirtschaftet.
Vor allem für die Mitarbeiter der Commerzbank, die sich zuletzt wieder positiv entwickelt hat, freut mich, dass sie die diversen Altlasten der Deutschen Bank (mit unzähligen juristischen Streitfällen) nicht übernehmen müssen.

Mehrwert

Es gibt seit Beginn des Kapitalismus, seit ca. 200 Jahren, eben nur eine Sache, die für einzelne Bürger und Firmen zählt. Alles andere, was menschliches Leben ausmacht, ist ihm untergeordnet: dem Mehrwert. Primitiv, aber leider wahr.

Deutsche Bank / Co-Bank

Und wieviel Geld ist wieder nutzlos an Berater in den letzten Wochen verbraten worden? Ist dadurch die Miniguthabenverzinsung nochmals gesunken?
War das nicht von vorneherein absehbar, dass man zwei gleichzeitig "Kranke" auch gemeinsam nicht heilen kann?

12:10 von Schalk01

"Und warum Deutschland eine große Bank "braucht" (in dieser Größenordnung) verstehe ich auch nicht."

Das ist doch nicht schwer zu verstehen! Eine regionale Bank oder Sparkasse kann nicht für milliardenschwere Kredite garantieren und diese entsprechend absichern. Auch sind regionale Banken nicht auf dem Weltmarkt so aktiv, dass sie deutsche Unternehmen auch im Ausland unterstützen können.

Banken in entsprechender Größe können einen erheblichen Wettbewerbs- und Standortvorteil bieten. Oder glauben Sie etwa, Unternehmen wie VW oder Siemens investieren in Kleinkleckersland mit eigenen Mitteln oder über deren Dorfbanken? Da stehen zuverlässige, potente Banken hinter. Und damit meine ich nicht in erster Linie chinesische oder us-amerikanische Institute.

Ich...

finde es einerseits gut das die Fusion nicht kommt wegen der Arbeitsplätze. Andererseits ist die Deutsche Bank und die Commerzbank im internationalen Vergleich zu klein. Es gibt jetzt die Gefahr die zwei Banken von außen zu übernehmen.

Ich denke, es hatte ganz andere Gründe...

...diese aus meiner Sicht unsinnige
"Fusion" auch auf Initiative der
Bundesregierung zu befördern!
Wenn man es tatsächlich wie
beabsichtigt hinbekommen hätte,
wäre ein Banken-Monster geschaffen
worden, welches im Zweifel zu
groß gewesen wäre, um es für den
Fall dass etwas schief gegangen
wäre, nicht erneut mit Steuermitteln
"retten" zu müssen...!!
"Too big to fail heißt das dann im
Jargon der Verschleierung der
wahren Ursachen; oder auch
zu "systemrelevant"...!!
Hatten wir ja alles schon einmal...!!
Es ist eine Schande, dass nach all
den Milliarden die bereits in diese
Institute versenkt wurden, auch
jetzt wieder versucht wurde, den
Steuerzahler hinters Licht zu führen!
Erst mal gut, dass dies (vorerst ?)
gescheitert ist!

Sehr gut.

Wenn ich schon daran denke - nach der Krise ist vor der Krise. An den Machenschaften hat sich doch nichts (nicht viel) geändert.
Selbst die “kleine“ Commerzbank musste damals gerettet werden. Und dann ein Zusammenschluß dieser Beiden. Zur Deutschen Bank erübrigt sich sowieso jedes Wort. Eigentlich müsste das “Deutsche“ entzogen werden.
(Trotz Rückzahlung der Staatshilfe der Commerzbank klaffte am Ende eine Lücke von ca. 2 Milliarden €.)
In einer erneuten Krise müsste ein Geldhaus in dieser Größe “gerettet“ werden. Oder war das der Plan?

Das war zu erwarten

Aber nicht wegen des möglichen Wegfalls von Managementposten. Dann wären halt die Gruppen und Abteilungen kleiner gemacht worden. Auf der Sachbearbeiterebene hätte es schon schlechter ausgesehen - aus Arbeitnehmersicht, viele hätten sich umorientieren müssen, denn doppelt besetzte Funktionen braucht niemand. Die IT zu verschmelzen dürfte einer der Haupthinderungsgründe gewesen sein, auch weil hier oft das Prinzip des kleinsten gemeinsamen Nenners gilt. So ist die Coba IT heute schlechter als es die der Dresdner damals war. Deutsche Bank hat so schon genug Baustellen in der IT, eine Fusion der Systeme (Datenmigration inklusive) hätte das fusionierte Institut jahrelang beschäftigt und gelähmt, von den horrenden Kosten ganz zu schweigen. Im Kreditbereich oder im Kapitalmarktgeschäft hätte die Fusion kaum Mehrwert generiert. Was nützt es dieselbe Position zu unterschiedlichen Konditionen in den Büchern zu haben? Man kann bei Börsenwetten nicht gewinnen, wenn man auf Rot UND Schwarz setzt!

Gut, dass das abgesagt wurde!

Wenn die Politik eine Fusion befürwortet, ist das schon höchst verdächtig.

MSCHM1972

"...von außen..." Könnte sein, dann werden sie von der FED& CO geschluckt - that's America!

Die rechnen wenigstens noch

Die Bundesreg braucht ein Riesen-Geldhaus aus anderen Gründen - die sie aber nur verklausuliert äussern. Und dann ist dieser Murks wieder to big to fail und die Steuerzahler retten die Hasardeure - Pfui.

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