Ihre Meinung zu: Bilanz bei Boeing: 737-Max-Debakel hinterlässt tiefe Spuren

24. April 2019 - 15:47 Uhr

Der US-Flugzeugbauer Boeing steckt nach zwei Abstürzen in einer tiefen Krise. Jetzt hat der Konzern Zahlen veröffentlicht. Die Gewinne sind eingebrochen - doch es gibt Ausgleich. Von Jan Bösche.

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Kommentare

Airbus wird ja auch h gerade

Airbus wird ja auch h gerade massiv bekämpft. Da muss sich Boeing keine Gedanken machen. Meine Güte. Gibts halt keine goldenen Rückenkratzer mehr und die Aktionäre müssen mal drauflegen. Wen kümmert das? Aktionäre müssen nicht immer Rendite bekommen. So what?

Produktion läuft?

Warum produziert man ein fehlerhaftes Flugzeug weiter.. Vielleicht könnte Boeing sich mit VW kurzschließen und den Vater aller Softwares entwickeln... Eine Fehlkonstruktion kann man durch Softwareupdates nicht relativieren.

Wie kommt Herr Bösche darauf,

Wie kommt Herr Bösche darauf, dass es sich um eine vorübergehende Stilllegung handelt. Bei einer vorübergehenden Stilllegung ist sicher, dass es wieder einen Inbetriebnahmetermin gibt. Das ist aber bei dem Boeing-Model nicht der Fall. Bis auf Weiteres stillgelegt würde der Massnahme entsprechen.
MfG

737-Max-Debakel

Ob die Piloten am Simulator geschult werden sollen... Was für eine Frage!
Sollen doch die Passagiere auf dem sicheren Sofa daheim sitzen bleiben und ihren virtuellen Flug am Monitor machen.
Boeing begreift anscheinend gar nichts mehr!

Da sind noch viele Probleme.

Es dürfte wohl viel zu früh für Boeing sein irgendwelche Zahlen bezüglich Umsatz, Gewinn, Auftragsbestand, Schadensansprüche der Versicherungen, Airlines, Airports, Reisebüros und Passagiere auch nur Ansatzweise zu veröffentlichen. In zunehmende Maße staunt man doch über so manche nicht fundierte Veröffentlichungen, insbesondere im technischen Bereich. Die Annahme das man wohl in 3 Wochen den normalen Betrieb wieder aufnehmen könnte zeigte von totalem Unwissen. Ob der 737-Max in August wieder fliegen wird ist völlig offen, man hat in einem der Herstellungswerke völlig unzureichende Sicherheits- und Kontrollvorrichtungen festgestellt bei mehreren Flugzeugtypen. Grund drastischer Arbeitsdruck und unqualifizierte Mitarbeiter.

Ist Boeing nun schuld?

Ich fände die Frage ganz interessant, ob Boeing eine Mitverantwortung an den Abstürzen trägt. Die Tatsache, daß die die Software korrigiert haben bzw. korrigieren, spricht ja nun stark dafür. Dann täte mir Boeing so gar nicht leid und ich zöge es vor, die 737 vollständig zu vermeiden. Die Software wird vermutlich nicht nur für die Max aufgefrischt, sondern auch für andere Typen der Baureihe und wenn deren Philosophie nicht ist, die Sicherheit dem Profit voranzustellen, dann sollte man es vermeiden mit Boeings zu fliegen. Ist natürlich utopisch, aber vielleicht kann man wenigstens versuchen, den 737 auszuweichen. Ich denke, es ist bedingt möglich, vor der Buchung herauszufinden, womit man da fliegt.

Die im Artikel angegebenen

Die im Artikel angegebenen Zahlen können nicht stimmen. Da steht:
Ein Fünftel weniger Produktion der Boeing 737-Max entsprechen 13% Gewinnrückgang im ersten Quartal 2019 gegenüber dem 1. Quartal im letzten Jahr. Wobei hier andere, besser laufende Sparten dieser Firma, bereits kompensierend in das 1. Quartal von diesem Jahr mit eingerechnet sind. Ein Fünftel entspricht 20% bei diesem Flugzeugtyp. Boeing baut ja doch schon noch andere zivile Flugzeugetypen.
MfG

Eine Software soll Probleme

Eine Software soll Probleme mit einem System (Software?) beseitigen... Hört sich wieder fehleranfällig an.... Wie wäre es mit einem Notaus-Schalter.
MfG

Boeing die 737-Max ist nicht die einzigste Ursache

Die Zahlen vieler anderen Unternehmen
brechen in Amerika ein.
Selbst Harley Davidson hat es erwischt und dort lag es nicht an den EU oder China Einzuhrzöllen. Der US Markt Amerika implodiert zur Freude des Imobilien Moguls.

Bitte nicht schon wieder Streit ums Geld

"Ein Streitpunkt ist noch die Frage, wie die Piloten geschult werden, ob ein Computerkurs ausreicht oder ob auch Simulatoren-Training nötig ist"

Hoffentlich hat man bei Boeing d o c h begriffen, dass Geld nicht das Wichtigste ist und dass man daher besser nicht an der falschen Stelle "spart".

Alles, was die Sicherheit von Passagieren und Besatzung erhöhen könnte, muss auch sein. Egal, was es "kostet".

Wer bitte streitet sich noch

Wer bitte streitet sich noch über die Art der Schulung? Das würde ich schon gerne wissen. Zudem möchte ich sagen, das es eine Unmögluchkeit ist in Erwägung zu ziehen, dass ein Computerkurs ausreicht, um dieses Flugzeug sicher betreiben zu können. Es scheint sich hier um eine reine Kosten Nutzen Abwägung zu handeln. Kein Wunder, wenn Passagiere Angst vorm Fliegen bekommen.
MfG

re metallerr

"Produktion läuft?

Warum produziert man ein fehlerhaftes Flugzeug weiter."

Weil man den Fehler ja beseitigen könnte?

Werfen Sie denn ein paar Schuhe weg, wenn der Schürsenkel gerissen ist ...

re kleinermuck2012

"Wie kommt Herr Bösche darauf,

Wie kommt Herr Bösche darauf, dass es sich um eine vorübergehende Stilllegung handelt. Bei einer vorübergehenden Stilllegung ist sicher, dass es wieder einen Inbetriebnahmetermin gibt."

Das ist hier auch sicher.

Was haben die denn gedacht ?

Also wenn die Serie der Flugzeuge aus technischen Gründen immer wieder abstürzen und wer will da noch in solch ein Flieger steigen ist doch wie ein fliegender Sarg.

Das die da drauf zahlen und keiner mehr Vertrauen hat ist doch klar.

Das Image von Boing ist damit put leider.

@Superschlau (15:58)

Airbus wird ja auch h gerade massiv bekämpft. Da muss sich Boeing keine Gedanken machen. Meine Güte. Gibts halt keine goldenen Rückenkratzer mehr und die Aktionäre müssen mal drauflegen. Wen kümmert das? Aktionäre müssen nicht immer Rendite bekommen. So what?
____

Die Produktion des A380 wird aber nicht aus Sicherheitsgründen eingestellt, sondern aus wirtschaftlichen. Für die meisten Konfigurationen sind die Tragflächen zu groß und damit der Verbrauch zu hoch. Von der Zuverlässigkeit ist das Flugzeug aber top.

Wieso Debakel ???

Wieso Debakel,

Das war Betrug, wenn statt einer Behörde die gleiche Firma ihre Qualität und Produkte testet und mit Prüfsiegel versieht die diese auch verkaufen will

Und dabei statt Ingenierarbeit eine billige Software verwendet, die denen bekannte technische Fehler beheben soll

Was soll da nicht stimmen?

Gewinn und Produktionsumfang sind ja keine fixen, direkt aufeinander bezogenen Größen. Boeing ist ein riesiges Unternehmen, das nicht nur andere zivile Flugzeugtypen baut, sondern auch eine enorme Rüstungssparte hat und außerdem eine weitere Dienstleistungssparte. Konkret: In A kann 20% Produktionsrückgang sein und trotzdem kommt nur 13% Gewinnrückgang in C heraus weil B X % Gewinn macht und A+B=C. Außerdem ist Umsatz nicht gleich Gewinn!

Was mich mehr wundert: Nur ein Rückgang des Gewinns - und das auch nur um 13%? Bei der Bedeutung, die der 737 MAX im zivilen Sektor zukommt? Was sagt uns das über die Relevanz des Zivilsektors und die Relevanz des Militärsektors bei Boeing?

@Monrab

Es geht hier um die 737 MAX und das in dieser erstmals verbaute Flugsteuerungssystem MCAS, das für die beiden Abstürze hauptverantwortlich gemacht wird. Die vorherige Baureihe der 737 NG funktioniert völlig anders und ohne MCAS. Die meisten 737 sind z.Zt. NG´s (vor allem 737-800) und nicht betroffen.

Flickschusterei

Die B-747 ist für mich noch immer der schönste Flugzeugtyp. Leider hat Boing den Zeitgeist verschlafen. So musste nach dem Absturz über Indonesien ein weiteres Unglück passieren, bevor der Flugzeughersteller und die US-Luftfahrtbehörde handelten. Airbus ist wesentlich solider aufgestellt. Selbst die Fehlkalkulation mit dem Großraumflugzeug A-380 steckte das Unternehmen locker weg.
Das Fligh-by-wire System war von Anfang an ausgeklügelt und nicht einfach übergestülpt. Bei Boing hat es den Anschein, als hätte man Flickschusterei betrieben und nicht genügend Zeit in die Entwicklungsarbeit investiert. Dies rächt sich nun.

Um 17.29 von kurtimwald: Na und?

Bei uns läuft es doch genauso. Beim WLTP Test für den Verbrauch eines Verbrenners testen die Hersteller auch selbst auf eigenen Prüfständen. Die Werte sind Utopie und werden vom KBA (Herr Scheuer) abgesegnet.

Boeing kann übrigens „nie“ pleite gehen, dafür sorgt das Militär. Wenn dann noch ein Herr Trump Präsident ist könnte zum Schluss noch ein saftiger Gewinn herausspringen. Dann noch Zölle auf Airbus und das Geschäft läuft. Betroffen ist ja nur das eine Modell.

re nicht superschlau

"Airbus wird ja auch h gerade massiv bekämpft."

Warum und von wem wird Airbus "massiv bekämpft"?

re kurtimwald

"Und dabei statt Ingenierarbeit eine billige Software verwendet"

Ob Software fehlerhaft ist oder nicht ist keine Preisfrage, wie Sie es insinuieren möchten.

Das Vertrauen ist dahin!

Da kann Boeing noch so gut an neuer Software arbeiten. Selbst wenn nach Software-Update und Piloten-Schulung die 737 Max8 wieder fliegen darf, ich werde mich die nächsten zwei Jahre danach niemals in eine solche Kiste setzen. Erst wenn nach Ablauf von mindestens zwei Jahren kein weitere Absturz erfolgt, mag langsam wieder Vertrauen in das Produkt entstehen. Bis dahin suche ich mir die Airline genau aus. Statt nach günstigen Preisen lautet das Suchkriterium nun: bloß keine 737 Max8!

Wird schon gut gehen?

Ein bisschen Software und dann ein Brief an die Piloten? Das Mindeste sind mehrere Sensoren und ein eigenes Simulator Training für die neue Software. Eigentlich gehört das Flugzeug neu konstruiert, für moderne Triebwerke ist es zu niedrig und oben auf der Tragfläche sieht es zu ungewöhnlich aus. Aber Geld ist ja immer wichtiger als der Mensch.

@JueFie

Es ist aber schon ein gewaltiger Unterschied, ob Messwerte "geschönt" werden oder ob Flugzeuge hergestellt werden, die offensichtlich Gefahren für Leib und Leben begründen. Auch der Umstand, dass nach dem ersten Absturz über Indonesien keine Lehren aus dem Unglück gezogen wurden, wirft einen großen Schatten auf Boing. Der Imageverlust ist verheerend und wird so schnell nicht zu kitten sein. Die finanzielle Unterstützung durch die US-Regierung scheint Boing träge und schwerfällig gemacht zu haben. Airbus ist dagegen klar im Aufwind.

Boing hat mein Vertrauen in

Boing hat mein Vertrauen in diese Maschine verspielt. Ich werde die nie betreten, sofern es nicht ein Ersatzflug ist und ich nicht wählen kann.
Das betrifft andere Maschinen von denen nicht, die sind gut.

Neuer Name

Die Weiterentwicklung des Typs soll sicherem Vernehmen nach Boeing 737 deathflyer heißen.

16:22 von Metallerr

Produktion läuft?

Warum produziert man ein fehlerhaftes Flugzeug weiter.. Vielleicht könnte Boeing sich mit VW kurzschließen und den Vater aller Softwares entwickeln... Eine Fehlkonstruktion kann man durch Softwareupdates nicht relativieren.
///
*
*
Daimler hat seine Elchtest A-Klasse damit zum Verkaufsschlager machen können.
*
Und sogar betrügerische Software bringt dem Verbraucher in Deutschland kaum Schadensersatz.

um 17:55 von Südstaatlerin: Sie vielleicht schon

Man liest ja oft das Menschen diesen Typ in Zukunft boykottieren wollen, daran halten werden sich die Wenigsten. Die Realität schaut doch so aus, das in einem Jahr kein Hahn mehr danach kräht, die Flugzeuge eifrig genutzt und benutzt werden. Ich bin mir gar nicht so sicher inwieweit man als Passagier bei Buchung einen Einfluß auf den Typ Flugzeug hat und ob man überhaupt vorab bei Buchung weiß welches Flugzeug einen in den Urlaub oder sonst wohin fliegt? Bei Buchungen über Reiseveranstalter könnten höchstens diese das beeinflussen. Reiserücktritt vor dem Einstieg wird sicher nicht gewährt (mit Kostenerstattung) wenn man deswegen nicht mitfliegen will.

Im Moment ist die Aufregung groß, mit ein wenig politischer Hilfe wird das alles wieder unter den Teppich gekehrt. Auf einmal ist die Software wieder ohne Fehler (oder auch nicht richtig) und weiter geht es mit dem Spiel. Es geht schließlich um Millionen, wenn nicht sogar Milliarden Gewinne. Ganz zu Schweigen vom Prestige, America First!

re südstaatlerin

" ich werde mich die nächsten zwei Jahre danach niemals in eine solche Kiste setzen. Erst wenn nach Ablauf von mindestens zwei Jahren kein weitere Absturz erfolgt, mag langsam wieder Vertrauen in das Produkt entstehen. Bis dahin suche ich mir die Airline genau aus. Statt nach günstigen Preisen lautet das Suchkriterium nun: bloß keine 737 Max8!"

Wenn's dann aber blöd läuft stürzen Sie mit einem Airbus auf einer Strecke ab, auf der die 737 MAX noch nie ein Problem hatte ...

Das ist so eine Sache mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Boeing

Hört sich ja an wie bei VW: Trotz Schummeln hat man Gewinne erzielt. Mal sehen, ob das auch zukünftig so bleibt.

Neue Software und ein

Neue Software und ein Pilotencomputerkurs soll reichen ? Mal schauen, wieviele Passagiere da einsteigen wollen.

re th711

"Boing hat mein Vertrauen in diese Maschine verspielt. Ich werde die nie betreten, sofern es nicht ein Ersatzflug ist und ich nicht wählen kann.
Das betrifft andere Maschinen von denen nicht, die sind gut."

Auch von den "anderen Maschinen" sind schon welche abgestürzt.

Das erinnert an einige Autos und Pc

Herstellen was geht, Kunden finden Fehler und haben massive Probleme, diese werden geleugnet oder als Anwendungsfehler betitelt, dann gibt es ein Update und alles soll gut sein. Mit Glück ist man selber unverletzt geblieben, kein Kunde ist abgesprungen und die Firma hat das ganze überlebt. Erbärmlich. Wie hoch wird wohl die Strafe der Behörden gegenüber Boing sein? VW hat es Milliarden, sehr sehr viele Milliarden gekostet.

re hanjo adelhöfer

"Neuer Name

Die Weiterentwicklung des Typs soll sicherem Vernehmen nach Boeing 737 deathflyer heißen."

Unglaublich witzig.

Ist eigentlich......

schon bekannt, ob sich tatsächlich in einem County ein Gericht findet, das eventuelle Entschädigungsforderungen gegen einen US-Flugzeugkonzern von den Angehörigen mehrerer hundert Todesopfer annimmt? Summiert könnte es sich um mehrere hundert Millionen Dollar handeln, oder ist das Leben eines Indonesiers oder Athiopiers etc, weniger wert?

für "tiefe Spuren"...

gibt es Botox oder Faltencremes.
Man soll sich nicht täuschen, über den Willen der USA ihre Wirtschaft auch mit politischen Mitteln zu Beatmen … das ist schließlich, was man auch Europa empfiehlt, wen man den Abbau von Subventionen fordert.
Für Boing ist eine 737 Delle sicher leichter weg zu stecken, als für Airbus das A380 Debakel. Schon ein ordentlicher und profitabler Rüstungsauftrag macht solche Dinge schnell vergessen.

patchups

Das kommt davon, wenn man Murks bei der Ingenieurleistung durch ungeeignete Software überdecken will.
Aber VW wirft man genau das vor, obwohl die- im Gegensatz zu den Amis- wirklich gute Diesel bauen können - in den USA liegen die Prioritäten lediglich anders: NOX vor CO2-Einsparungen.
Die Folgen des Boeing - Murkses sind aber wesentlich gravierender!

re rumpelstielz

"Für Boing ist eine 737 Delle sicher leichter weg zu stecken, als für Airbus das A380 Debakel"

Es gibt kein A380 Debakel.

251 Maschinen wurden verkauft. Break-even wohl verfehlt, aber beileibe nicht in dramatischem Ausmaß.

re fenian

"Das kommt davon, wenn man Murks bei der Ingenieurleistung durch ungeeignete Software überdecken will."

Erklären Sie doch mal, wie Sie "Ingenieurleistung" gegen "Software" auseinanderdividieren.

Ratlos

Kann man Boeing nicht Software-Entwickler aus den Kreisen deutscher Automobilkonzerne an die Seite stellen? Die können doch Software. Oder sollte ich da was falsch verstanden haben?

15:58 von Superschlau

>> Wen kümmert das? Aktionäre müssen nicht immer Rendite bekommen. So what?<<

Zynischer kann man(n) wohl den Absturz von zwei Flugzeugen und den Verlust von Menschenleben nicht kommentieren.

17:29 von kurtimwald

>>Und dabei statt Ingenierarbeit eine billige Software verwendet, die denen bekannte technische Fehler beheben soll<<

Hat VW in den USA auch gemacht, allerdings ohne Todesopfer. Die finden schon eine Möglichkeit aus der "Software-"Misere ´raus zu kommen.

Gewinneinbruch 13%.....

diese Aussage ist doch schon völlig irreführend. Zum ersten geht es um Quartalszahlen und am Ende zählt die Jahresbilanz.

Zum zweiten habe ich irgendwo gelesen, dass die 737 Maxx wohl bis zu 80% des Boeingumsatzes ausmacht, dann sind 13% weniger Gewinn in einem Quartal ein hervorragendes Ergebnis für einen Flugzeugbauer dessen "Paradepferd" nicht mehr fliegen darf.

Man bedenke hierbei, dass die echten und wirklich schmerzhaften Haftungsvergütungen ja erst noch kommen werden....oder glaubt etwa irgendjemand, dass Boeing hier mit einem blauen Auge rauskommen wird.

@haruwa

Najagut, daß das MCAS eine neue Software ist und die MAX eine neue Hardware, ist mir schon klar. Was ich nicht wirklich weiß ist, ob Boeing nicht vielleicht auch neue Software für die älteren Baureihen verkauft, die diese sparsamer machen kann. Und dann könnte diese Software ebenfalls leicht fehlerhaft sein, abhängig davon, wie kostensparend sie produziert wurde. Kann gut sein, daß Sie recht haben, und ich da etwas an den Haaren herbeiziehe, aber nachdem zwei Maschinen abstürzen mußten, bis Boeing mit Softwareupdates reagiert, bin ich etwas paranoid geworden.

Es...

war doch abzusehen das Boeing ein massives Problem mit den Flugzeugmustern B737MAX8 und B737MAX9 hat. Es wird auch noch gemunkelt das Boeing auch noch ein Problem mit der B787 Dreamliner hat. Dann ist es folgerichtig das Boeing kein Gewinn machen kann.

@ 17:15 von karwandler

Die Maschine kann entgegen der üblichen Gepflogenheit nur mit Hilfe einer Software sicher fliegen, sprich stabil in der Luft gehalten werden.

Jede Verkehrsmaschine muss so "ausbalanciert" sein, dass sie sich stabil verhält.
Durch den Einbau der neuen Triebwerke ist die Stabilität nicht mehr gegeben, sie wird nur noch durch eine Software erreicht.

Der Neubau war zu teuer, also hat man die üblichen Gepflogenheiten der Konstruktion über Bord geworfen.

Das ist noch nichts. Der

Das ist noch nichts. Der eigentliche Einbruch wird kommen, wenn Boeing Schadenersatz leisten muss. Die Firma hat fast 350 Menschen auf dem Gewissen. Es gibt schon Klagen.

Es bleibt trotz allem eine technische Krücke

Statt die 757, wie mal geplant, zu einer ernsthaften Konkurrenz zur A320NEO weiter zu entwickeln wurde die 737 so weit "überzüchtet", das sie eine softwaretechnische Hilfe braucht um kritische Flugzustände zu vermeiden.
Dumm gelaufen, wenn diese Software dann Amok läuft.

re traurigerdemokrat

"Die Maschine kann entgegen der üblichen Gepflogenheit nur mit Hilfe einer Software sicher fliegen, sprich stabil in der Luft gehalten werden.

Jede Verkehrsmaschine muss so "ausbalanciert" sein, dass sie sich stabil verhält.
Durch den Einbau der neuen Triebwerke ist die Stabilität nicht mehr gegeben, sie wird nur noch durch eine Software erreicht."

Leider völlig falsch.

Die 737 MAX hat wie jedes Verkehrsfluzeug natürliche Stabilität. Das MCAS - wenn es richtig funktioniert - korrigiert nur eine ganz bestimmte Fluglage.

Das ist was völlig anderes als ein Flugzeug ohne natürliche Stabilität, das permanent von der Fluglagensteuerung 'ausbalanciert' wird.

Ich stimme Ihnen

Ihnen vollkommen zu.
Die 757 / 767 hätte mit diesen Supertriebwerken ein echter Kassenschlager werden können. Nur müsste man die Piloten dann neu schulen und das kostet Geld.
Nun wird es richtig teuer und der Flieger bleibt eine aufgepeppte Kurzstreckenkrücke .

Probleme erkannt?

Eindeutig nein.Das MCAS stützt sich nur auf zwei Sensoren ab.Meldet einer falsche Werte oder ist kaputt, dann sorgt das Software Update nun dafür, dass das MCAS abgeschaltet wird.Dies ist aber doch wohl aus Sicherheitsgründen installiert worden, weil man durch die Anordnung der weit vorne angebrachten Triebwerke offenbar befürchtet, dass der Anstellwinkel sehr schnell kritisch werden kann, durch die große Schubkraft der Triebwerke, dann kann es zu einem Strömungsabriss kommen.Und nun will man dass das System sich abschaltet??? Ein Novum ist es sowieso, dass sich das MCAS nur auf 2 Sensoren abstützt, statt auf mindestens 3.
Mich würde mal interessieren ob das MCAS auch regeln muß wenn man automatisch startet mit den Daten des Flight Management Systems.Fragen über Fragen.Boeing hat offenbar ganz einfache Antworten.

Fliegen ist und bleibt ein Risiko

...egal, welche Maschine es ist. Abstürzen kann man mit jedem Flugzeug, dessen muss man sich immer bewusst sein.
Ich fliege immer mal wieder nach Kalifornien und bin sicher auch schonmal mit einer der benannten Maschine geflogen.
Bei allen Online Flugbuchungen konnte und kann ich sehen welches Flugzeug welchen Flug übernimmt bzw übernehmen soll.
Ich werde dieses Modell meiden, aber das garantiert mir nicht dass ich 100% Sicherheit beim fliegen habe.
Dessen muss sich meiner Meinung nach jeder Mensch bewusst sein.

@ um 16:49 von kleinermuck2012

"Die im Artikel angegebenen
Die im Artikel angegebenen Zahlen können nicht stimmen. Da steht:
Ein Fünftel weniger Produktion der Boeing 737-Max entsprechen 13% Gewinnrückgang im ersten Quartal 2019 gegenüber dem 1. Quartal im letzten Jahr. Wobei hier andere, besser laufende Sparten dieser Firma, bereits kompensierend in das 1. Quartal von diesem Jahr mit eingerechnet sind. Ein Fünftel entspricht 20% bei diesem Flugzeugtyp. Boeing baut ja doch schon noch andere zivile Flugzeugetypen.
MfG"
13 % Gewinnrückgang sind eher wenig als viel. Ein nicht produziertes Flugzeug mindert den Gewinn nicht um seinen eigenen Gewinnbeitrag, sondern um seinen Ergebnisbeitrag, der grob geschätzt zehnmal höher ist. Nennt sich Betriebswirtschaft.

re nordstern 2

"Die 757 / 767 hätte mit diesen Supertriebwerken ein echter Kassenschlager werden können. Nur müsste man die Piloten dann neu schulen und das kostet Geld."

Was sind denn Supertriebwerke, und warum sollte Boeing sich für die Kosten interessieren, die die Airlines für Pilotenschulung zahlen?

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