Kommentare

neuer Dürresommer?

Habe vorgestern im MDR einen Bericht gesehen, in dem das Beeinflussen des Wetters durch Menschen zur Sprache kam. USA, China Russland und mit den größten Auswirkungen England wirken schon seit vielen Jahren auf das Wetter ein. Ich könnte mir vorstellen, daß diese Wettermanipulationen auch einen großen Einfluß auf unser Weltklima haben. Recherchen in diese Richtung wären bestimmt aufschlußreich.

Besser rechtzeitig vorsorgen

"Aus Sicht eines Waldexperten muss der "Wald der Zukunft" vielfältig sein, um möglichen Waldbränden Paroli bieten zu können. Strukturreiche Laubwälder mit verschiedenen Baumarten brennen nicht so schnell und trocknen nicht so stark aus wie reine Nadelwälder, (...)"

Davon abgesehen ist es ohnehin gerade die (Arten-)Vielfalt, die einen intakten Lebensraum für alle Lebewesen ausmacht.

"Die großflächigen Monokulturen werden mittelfristig scheitern"

Das dürfte für sämtliche "bewirtschaftete" Flächen gelten.

Es gibt ja durchaus Studien,

Es gibt ja durchaus Studien, daß z. B. Brandenburg aufgrund des Klimawandels zur Wüste werden könnte. Keine rosigen Aussichten.

Dann schlage ich vor,

Dann schlage ich vor, kriesenregionen präventiv zu bewässern. Passiert eh net. Zu teuer. Da wird lieber gewartet bis es zu spät ist.

Wetterthema

Im Wetterthema lese ich regelmäßig, dass für unsere Region eine Wettervorhersage über Monate nicht möglich ist. Und nun spricht die Tagesschau von einem Dürresommer?

Droht ein neuer Dürresommer?

Seltsam, der Pessimist im Rumpel hatte das erwartet - jetzt Dürre und später zur Erntezeit Hagel und Starkregen, dazu wegen der vorangegangenen Kühle wenig von dem was summt und brummt, das trifft in etwa das erwartete Szenario … macht aber nix, wir haben ja keine Überbevölkerung sondern nur ein klitzekleines Verteilungsproblem … und mit der Artenvielfalt, das ist doch auch alles nur Einbildung - es ist zwar eher ein glücklicher Zufall, wenn man mal ne Amsel hört, aber egal in der Generation Kopfhörer interessiert das eh keinen mehr und beginnt ja in Bälde mit der Vergreisung. Die Nachwachsenden werden dann weder die Bedeutung des Textes "Amsel, Drossel, Fink und Star..." kennen, noch die nicht mehr auftretenden Spezies vermissen, aber das tut dann auch nicht mehr weh.

Los gehts...zu einer

der Umgebung bzw. der Witterungsbedingungen angepassten Waldzusammensetzung an den entsprechenden Stellen im Land...

Wo es möglich ist, könnte man an ein paar Stellen vielleicht die Brände jetzt gezielt, kontrolliert und überwacht legen - wenn keine Gefahr für die Bevölkerung ausgeht, um anschliessend weiter oben genanntes auszuführen...?!

Renaturierung, bzw. "Umforsten" kostet zwar (Steuer-) Geld, was aber meiner Meinung nach äusserst Sinnvoll in die Zukunft investiert wird...zur Bekämpfung von Trockenheit und auch zur stabilisierung des Getreideanbaus...Man sehe sich die u.a. unterschiedlichen Erträge auf den Feldern an, wo der Humus (wenn noch vorhanden) vom "Winde verweht" wird - und dort wo es diesen Aufgrund von natürlichen Windschutz gibt...

Möglicherweise, sollte,

Möglicherweise, sollte, könnte, den Schätzungen zufolge, würde usw......

Möglicherweise könnte ich nach meiner Schätzung nach am Samstag in der Lotterie gewinnen, sollte ich die richtigen Zahlen tippen. Zufolge würde ich zuerst, wenn ich.....

Hier werden dem Leser u.a. die Konjunktive nur so um die Ohren gehauen.........

Nach meiner Schätzung sind Sommer immer wieder mal heiß, so wie Winter gerne mal so richtig knackig kalt werden.

Wenn es zu trocken oder zu heiß ist, wie im Sommer 2018, oder Sommer 2003... dann ist es Klimawandel und beweist alles.

Wenn es zu nass und zu kalt ist wie z.B. in den Wintern 2010, 2011, 2013 oder im Sommer 2017 dann ist es bloß Wetter und beweist gar nichts.....

Die Wissenschaftler hatten

Die Wissenschaftler hatten immer gesagt das der Klimawandel in Mitteleuropa zu deutlich mehr Niederschlag führen wird. Hat sich die Wissenschaft da geirrt ? Ich will keinesfalls den Klimawandel leugnen aber egal welches Wetter ist, immer ist der Klimawandel dran schuld. Kalte Winter= Klimawandel, Heiße Sommer= Klimawandel, Nasse Sommer = Klimawandel.

Uns rennt die Zeit davon

Obwohl uns der Klimawandel vermutlich weniger hart treffen wird als andere Regionen der Erde, skizziert der Bericht, dass auch wir ihn - schon jetzt - bezahlen müssen.
- einerseits höhere Verbraucherpreise durch Missernten sowie andererseits höhere Ausgleichszahlungen an die Landwirtschaft
- zusätzliche Kosten für Wiederaufforstungsmaßnahmen
- zusätzliche Kosten für die Brandbekämpfung (Helikopter, etc.)
- zusätzliche Kosten durch Überschwemmungen
- höhere Versicherungsbeiträge
- …
Dass Prävention billiger ist als die Beseitigung der Folgeschäden, ist im Grunde keine neue Erkenntnis. Da ist aber nicht nur die Politik gefragt, sondern jeder einzelne Bürger - eine unbequeme Tatsache.

@ 15:36 von Barbarossa 2

Es stimmt, diese Wettermanipulation erfolgt vor allem durch die ersten drei benannten Länder.
Dabei wird der Anteil von Spurengasen in der Atmosphäre verändert. Die Wirkung lässt sich lokal kaum steuern, ist aber von globaler Wirkung.

re morgentau19

"Wenn es zu trocken oder zu heiß ist, wie im Sommer 2018, oder Sommer 2003... dann ist es Klimawandel und beweist alles.

Wenn es zu nass und zu kalt ist wie z.B. in den Wintern 2010, 2011, 2013 oder im Sommer 2017 dann ist es bloß Wetter und beweist gar nichts....."

Und wenn einer langfristige Trends einfach negiert beweist das auch was ... nämlich Ignoranz hoch drei.

Anthropozän

Die Menschen glauben an ihre Maßgeblichkeit, wenn Gutes erwartet wird und an ihre fehlende Ursächlichkeit, wenn die Zukunft Negatives bringt. So ist es am bequemsten.
Wenn man Land- und Forstwirtschaft betreibt, merkt man, dass bei uns nichts mehr ist, wie es war, und dass diese Zeit nicht wieder kommt.
Und wie es wird, weiß keiner. Da ist es doch bequem, weiter so zu leben. Machen doch alle - bis zum Schluss.

Ach herrje...

Und was wollen uns jetzt die Leute der berühmten Alternativpartei sagen, die doch immer beteuern, dass es gar keinen Klimawandel gäbe? Dürren hat es in Deutschland immer schon gegeben, vor 5 Millionen Jahren war Deutschland ein Wüstengebiet?

@ morgentau19

Wenn es zu trocken oder zu heiß ist, wie im Sommer 2018, oder Sommer 2003... dann ist es Klimawandel und beweist alles.

Wenn es zu nass und zu kalt ist wie z.B. in den Wintern 2010, 2011, 2013 oder im Sommer 2017 dann ist es bloß Wetter und beweist gar nichts.....

Wer behauptet denn so etwas?
Die Wissenschaft ist sich einig.
Was 2017 und 2018 los war, spricht für sich selbst. Alle die jetzt immer noch relativieren wollen, haben den Verstand verloren.

@cbecker:

"Die Wissenschaftler hatten immer gesagt das der Klimawandel in Mitteleuropa zu deutlich mehr Niederschlag führen wird."

Selbst wenn sie das gesagt haben: Es kann durchaus im Jahresmittel mehr Niederschlag und trotzdem Dürreperioden geben. Perioden mit Starkregen und dann Perioden mit Trockenheit ergeben im Durchschnitt genug Regen, aber trotzdem vertrocknen in den Dürrezeiten die Pflanzen und beim Starkregen fließt nur alles ab und erodiert die Böden...

Das ist genauso, wie man in einem durchschnittlich 30 Zentimeter tiefen See durchaus ertrinken kann, weil er nämlich nicht überall einfach 30 Zentimeter tief ist.

Sonst nichts los

Die nächsten Tage soll es regnen. Und schon ist die Seite nichts mehr wert.
Langfristprognosen sind Mumpitz. Wettermeldungen zeigen lediglich, dass es sonst nichts zu berichten gibt.

@karwandler

"Und wenn einer langfristige Trends einfach negiert beweist das auch was ... nämlich Ignoranz hoch drei."

Was für ein langfristiger Trend?
Bei einem lächerlichen Zeitraum von 30 Jahren von Klimawandel zu sprechen ist schon ziemlich seltsam.

...

Ich frage mich ob ich es noch erlebe, dass die Donau in Baden-Württemberg völlig austrocknet.

Nicht dieses Jahr, aber in den nächsten Jahrzehnten.

Interessant wärs.

"Dürren hat es in Deutschland

"Dürren hat es in Deutschland immer schon gegeben, vor 5 Millionen Jahren war Deutschland ein Wüstengebiet?"

Sie werden's kaum glauben, sogar eine Eiszeit hatten wir in Europa schon. Und davor gab es...Achtung...eine Warmzeit.

Warmzeit-Kaltzeit-Warmzeit...wird es immer geben.

Übrigens gehöre ich keiner sog. Alternativpartei an. Also weder Grüne noch Linke oder AfD.

16:56 von cbecker

"Die Wissenschaftler hatten immer gesagt das der Klimawandel in Mitteleuropa zu deutlich mehr Niederschlag führen wird. Hat sich die Wissenschaft da geirrt ? Ich will keinesfalls den Klimawandel leugnen aber egal welches Wetter ist, immer ist der Klimawandel dran schuld. Kalte Winter= Klimawandel, Heiße Sommer= Klimawandel, Nasse Sommer = Klimawandel."

Selbst wenn man sich nicht mit den Einzelheiten beschäftigt, kann man doch feststellen, dass - häufig örtlich begrenzt - Extremwetterlagen zugenommen haben.
Eine persönliche Erfahrung ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: Ich sitze bei schönstem Sonnenschein in einem Eiscafe im Westen Hamburgs und sehe abends in den Nachrichten, dass im Osten der Stadt ein Tornado gewütet hat. Das ist in unseren Breitengraden eine ungewöhnliche Erscheinung. Auch Starkregen hat deutlich zugenommen.

Rhein?

Können wir dann dieses Jahr endlich mal wieder trockenen Fußes über den Rhein?
Das letzte Mal ist ja schon Jahre her, damals allerdings wegen des Eises....

@sere18

"Bei einem lächerlichen Zeitraum von 30 Jahren von Klimawandel zu sprechen ist schon ziemlich seltsam."

Also zum einen ist das überhaupt nicht seltsam, sondern anerkannter Stand der Wissenschaft. Wenn man klüger als die Wissenschaftler ist, kann man das natürlich auch ignorieren.

Und wie sieht es mit 150 Jahren aus? Würden Sie einen solchen Zeitraum akzeptieren? Dieser Trend (der letzten 150 Jahre) ist (fast) genauso eindeutig wie der Trend der letzten 30 Jahre.

16:35 von morgentau19

"Wenn es zu nass und zu kalt ist wie z.B. in den Wintern 2010, 2011, 2013 oder im Sommer 2017 dann ist es bloß Wetter und beweist gar nichts...."

Wenn Sie den Klimaexperten nicht glauben können oder wollen, wenden Sie sich an die Tierwelt. Fragen Sie z.B. einige Vogelarten, warum Sie unsere Breitengrade zum Teil zwei Monate früher aufsuchen und entsprechend später wieder verlassen als üblich oder auch nicht mehr so weit in den Süden fliegen wie früher.. Fragen Sie einige Insektenarten, was Sie in Nordeuropa zu suchen haben. Die Liste der ungewöhnlichen Vorkommnisse in Tier- und Pflanzenwelt ist relativ lang. Tiere sind auch manchmal die zuverlässigeren "Messfühler" als unsere technischen Messgeräte.

@dermulla

"Es gibt ja durchaus Studien, daß z. B. Brandenburg aufgrund des Klimawandels zur Wüste werden könnte. Keine rosigen Aussichten."

Ich kenne diese Studien nicht, würde aber sagen, dass ein großer Teil der Brandenburger Bauern diesen Studien aus aktuellem Anlass Glauben schenken dürfte ...

re sere18

"Bei einem lächerlichen Zeitraum von 30 Jahren von Klimawandel zu sprechen"

Meines Wissens wurde nicht erst 1989 angefangen, Temperaturen und andere Daten zu messen.

"Der Feuerwehrverband fordert

"Der Feuerwehrverband fordert mehr Mittel gegen Waldbrände."

Ich hoffe, diese Forderung findet Gehör. Hinterher schlau zu sein beherrschen wir ja schon. Jetzt wäre mal eine Gelegenheit, vorher schlau zu sein.

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