Ihre Meinung zu: Ton, Salz oder Granit - Wohin mit dem Atommüll?

24. April 2019 - 10:23 Uhr

Erdbebensicher muss es sein und vor allem gut abgeschirmt: Das künftige Atommüll-Endlager. Heute gab es eine Info-Veranstaltung des Bundes zur Endlagersuche. Die wichtigste Frage dabei: Ton, Salz oder Granit? Von Werner Eckert.

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Kommentare

Z.B. nach Fukushima

Man sollte Atommüll nicht zu tief vergraben. Vielleicht braucht man ihn irgendwann mal wieder.

Wie soll der Atommüll von Gorleben weg transportiert werden?

Die Proteste bei künftigen Atommüll-Transporten weg von Gorleben werden nicht kleiner sein als die Proteste bei den Atommüll-Transporten nach Gorleben.

idiotisch!

Vielleicht sollte man den Bürgern einmal klar machen, dass zur Zeit Hunderte von hoch radioaktiven Castoren unter freiem Himmel oder bestenfalls unter Wellblechdächern lagern, wo sie jederzeit ein leichtes Ziel für Terroristen sind, wohlgemerkt in Deutschland!. Und das alles nur, weil die Politik nicht in der Lage scheint, hier endlich mal Nägel mit Köpfen zu machen und die Bürger von all dem nichts wissen wollen.

Die CSU wird ein Lager in Bayern nie zulassen...

... und die CDU wird sich davon erpressen lassen, wie es schon immer der Fall war.

Die CSU hat schon in den letzten Verhandlungsstufen klar gemacht, dass ein Lager in Bayern nicht in Frage kommt - und die CDU hat sich auch recht klar gegen BaWü ausgesprochen.

Daher bin ich leider sicher - auch wenn Standorte in Süddeutschland auf der Karte sind (diese Standorte überhaupt in Erwägung ziehen zu dürfen wurde mühsam erstritten) wird es letztlich leider nicht auf Süddeutschland hinauslaufen. Was ein Skandal ist, da Süddeutschland zum einen die meisten AKW betrieben hat und CDU, CSU und FDP auch die Parteien waren, die am längsten den Atomausstieg boykottiert haben, bis Fukushima endlich zur Einsicht führte...

Alleine aus historischen Gründen sollte das Endlager bei den Haupt-Verursachern des Problems liegen, also in Süddeutschland! Aber so wird es natürlich nicht kommen...

Deutschland ist für seinen Atommüll verantwortlich

Dass deutscher Atommüll in Deutschland verbuddelt wird ist nur fair.

Das Problem wird sein, dass egal wo das zukünftige Endlager geplant wird, die Bevölkerung auf die Barrikaden gehen wird, getreu dem Sankt Florians-Prinzip.

Vielleicht wie die

Vielleicht wie die Russen?
Einfach vor irgendeiner Insel versenken. Sylt oder Rügen. Aus den Augen, aus dem Sinn.
Das Zeug hört schon irgendwann auf zu strahlen........

Ein ausgewogener Artikel ...

zu dem diesem doch sehr strittigen Thema.

Die abschließende Frage bleibt, wer bezahlt das alles?
Alleine schon die 500 Jahre Rückholbarkeit erfordert 500 Jahre Wartung und Sicherheit. Wenn man sich anschaut was bei den Zwischenlagern, wie die Asse, so abgeht, dann kann das teuer werden.
Desweiteren wird dieses Endlager, egal wo es entstehen wird, stets den Zorn der Anwohner auf sich ziehen. Denn niemand will über einem strahlenden Müllhaufen wohnen.

Wo werden...

...denn die ganzen Chemieabfälle aus DE gelagert? Da müssen doch auch enorme Mengen anfallen, die sicher gelagert werden sollten.

"Atommüll" - Eine Erfindung von Ökologisten

Wohin damit?
Na klar. In Reaktoren mit schnellem Neutronenspektrum.

Die Konzepte gibt es seit den 70ern.
In Russland läuft mit dem BN800 ein 800MW Reaktor zur Nutzung von Plutonium.
Es gibt kaum etwas Dümmeres als wertvollen Rohstoff auf immer verbuddeln zu wollen.
Insofern passt die Suche nach einem "Endlager" bestens zur "World's dumbest energy policy", wie das Wall Street Journal neulich titelte.

Gestern wachte übrigens die WELT aus dem Dornröschenschlaf auf und griff das Patent des Berliner "Instituts für Festkörperphysik", den Dual Fluid Reaktor auf.
Auch dieser nutzt "Atommüll" zur Stromerzeugung.
Alles was bleibt sind 10% des heutigen "Mülls" bei einer Halbwertszeit von 300 Jahren.

Eckert&Co. blende, seit Jahr und Tag, aus Unkenntnis, ökologistischer Borniertheit und Technologiefeindlichkeit die wahren Potenziale der Menschheit schlichtweg aus.

Der "Atommüll"-Zombie muss als Verängstigungsmotor weiter durch's Land wandeln.

Am Besten wäre Vermischung

Am Besten wäre Vermischung mit normalem Gestein bis der Grenzwert der natürlichen Radioaktivität unterschritten wird. Geringe Kosten und keine langfristige Bewachung nötig.

Die Karte ist schon gruselig denn...

...der gelbe Bereich, der im Übrigen am Größten auf der Karte ist,
verläuft sehr sehr nah an meinem Wohnort vorbei.

---

Na dann müssen jedenfalls die Brennstäbe des 15km von mir entfernten
AKWs in Grohnde nicht allzu weit abtransportiert werden.

Galgenhumor ist eben auch ein Humor.

P.S.:
Die Politik hat viel zu lange gewartet.
Und kein Geologe der Welt hat hellseherische Fähigkeiten
und demnach wird kein Endlager ein Endlager bleiben.

Denn dafür strahlt das Zeug zu lange.

Frag doch mal die Grünen

Seit Jahrzehnten fordern die "Ökos" den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Aber niemand von diesen "Weltverbessseren" möchte den Atommüll vor seiner Haustür haben. Noch mehr Windkraftanlagen sollen errichtet, aber bitte nicht in der Nähe von Umweltaktivisten. Stromtrasse ja, aber bitte nicht durch den Garten eines Sympathisanten der Grünen. Das nennt man dann wohl ein Aktivisten - Paradoxon.

ist nicht das Thema / auch zu spät

aber sollte man sich nicht vorher Gedanken machen
bevor man Müll produziert
was man mit dem macht ?

Alle haben Atomstrom...

...genutzt, doch niemand will für die Entsorgung des Atommülls Verantwortung tragen...geschweige denn „bei sich“ ein Endlager dulden...man will die technischen Vorteile haben, aber nicht auch die Nachteile ertragen. Die Erde ist aber keine Tankstelle, die man bedenkenlos anzapfen kann...nur durch eine konsequente technische Allgemeinbildung kommen wir zu einer Verständigung über unsere Zukunftsaufgaben.

Wie dumm ist das denn?

Aus den Augen aus dem Sinn u. das für mind. 1 Mill. Jahre?Ob sich da ganze Erdplatten mit allem drum u. dran weit bewegt haben? Besser wäre den Müll dort zu lassen wo er erzeugt wurde damit das Gedächtnis über den Unsinn nicht in Vergesssenheit gerät.Was ist eigentl. mit so manch hochgiftigen konzentrierten Elementen bzw. Produktions-abfall-gemischen? Ich glaub die haben eine unbegrenzte Halbwertzeit sind u. bleiben ewig giftig?!!Arsen für alle wie in manch indischer Wasserquelle jetzt schon u. Reis?
Was macht die Asse eigentl. ? Lange nichts gehört oder weil der Preis sich vervielfacht hat usw.......
Ist das die Wissenschaft der Dummheit jetzt oder was hat man da nicht zu Ende gedacht?Was man nicht sieht.......mehr weiß........

Das erinnert an die teuerste Energieform: Atomenergie.

Trotz der getätigten Milliardensubventionen ist der Preis für die bereits verbrauchte Energie immer noch nicht komplett entrichtet.

Und es ist klar, alle - auch die Atomkraftbefürworter - wollen kein Endlager in ihrer Nähe haben.

Ist eigentlich egal.

Ist alles nicht sicher für ca. eine Millionen Jahre - aber da die Bayern nach meinem letzten Kenntnisstand die größten Befürworter der Atomkraft sind, sollten die auch das Risiko tragen.

Wie wäre es ...

... mit den Vorgärten derjenigen Politiker, die für den Bau von Atomkraftwerken Steuergelder locker gemacht haben?

Proteste sind vorprogrammiert

Soweit ich das richtig verstehe, wird eine Zwischenlösung für die nächsten 500 Jahre angestrebt (mit Rückholoption).
Das halte ich auch für vernünftig, weil es keine Lösung für ein Endlager gibt.

nach Bayern

… sollte der strahlende Abfall. Dieses Land mit seiner unsäglichen Regierung (und deren Schwesterpartei) hat immer am lautesten nach der Kernenergie geschrien, und dann dafür gesorgt, dass die Abfälle nach Norddeutschland kamen (Asse, Gorleben), wo sie uns nun Milliarden kosten. Zusätzliche Milliarden wohlgemerkt. Im Endeffekt wird uns die Kernenergie nicht Milliarden, sondern Billionen kosten. Auf Tausende von Jahren hochgerechnet. Aber das ist ja egal - da sind die Entscheidungsträger ja längst tot.

Granit !!

Auf alle Fälle sind die Granit-Formationen ideal. Die sind rechts der Mitte Deutschlands. Also in Sachsen.

Die Endlagersuche

ist eine Sache ohne Ende. Wenn in einigen Jahren der vermeintlich beste Standort vorgeschlagen wird, werden die Leute vor Ort, angeführt von den Grünen, dagegen sein. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Viele tausend Jahre

Ich frage mich, ob es in vielen tausend Jahren noch so etwas wie höhere Lebensformen auf unserem Planeten geben wird, tun wir doch so einiges um das zu verhindern. Falls nein, dann hat die teure Lagerfindung bestenfalls akademischen Wert.

Fast.....

bewundernswert war die Gleichgültigkeit und das Denken in Jahrtausenden der Atomkraft-Lobbyisten, angefangen von den Managern von z.B. Vattenfall bis zu den Aktionären von RWE oder den Baufirmen der Reaktoren. Sie wußten, daß sie lügen, wenn sie von "Endlager" sprachen und langsam auf "Zwischenlager" umschwenkten. Was interessierte die Lobbyisten die Erde in 20.000 Jahren oder ob es dann noch eine Strahlung gibt oder die Menschheit noch existiert?

Endlager

Nüchtern betrachtet ist es unsinnig ein Endlager in einem so dicht besiedelten und fruchtbaren Gebiet wie Mitteleuropa zu suchen. Das beste wäre eine verlassene Ecke irgendwo auf dem Planeten, trocken, erdbebensicher, unfruchtbar, und ja ... billig. Zum Beispiel eine Wüste, oder ein Gebirge. Wir wissen ja dass so ein Endlager nicht 300.000 Jahre sicher ist, sondern eher 30.

Würden sie mit einem Flugzeug starten,

obwohl die Landebahn noch nicht gebaut ist? Ja auf jeden Fall, das Ticket war günstig und der Flug absolut sicher, sagten Experten.

Ein paar tausend Jahre sind kaum genug

Den Atommüll wird die Menschheit länger bewachen müssen als ein paar tausend Jahre. Dabei sollten wir uns vorstellen, was wir denken würden, wenn uns die Neandertaler und deren Nachkommen jeweils ein solches strahlendes Erbe hinterlassen hätten. Kurzsichtigkeit ist die Devise heute und genau das muss sich ändern. Dazu gehört auch ein sofortiger Stopp der Kohle. Klingt provokant aber schon den heutigen Zustand müssen unsere Enkel ausbaden. Und denen will ich noch ins Gesicht sehen können.

ach ja, . . .

. . . da war doch noch was.
Das nächste Thema, Kohleausstieg wartet schon.
Kann eine so dicht besiedelte Nation, mit auslaufendem Wachstum, diese Jahrhundert Aufgabe stemmen?
b.k.

Unverantwortlich

Handeln manche Bundesländerregierung die sich gleich als Standort ausschließen. Müll produzieren aber sich nicht um dessen Entsorgung kümmern

Tragweite erkennen, Verantwortung für Folgegenerationen

Ich hoffe innigst, dass sich die Bevölkerung der Tragweite bewußt ist und wir gewillt sind, die Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder zu übernehmen.
Unsere Erde ist schon so extrem von uns beschädigt, dass unsere Kinder bereits genug Lasten aufgebrummt bekommen haben.
Es ist zu hoffen, dass in diesem Fall nach rein objektiven Maßstäben entschieden wird und somit der SICHERSTE Standort gewählt wird. So Schlagzeilen, wie "Nord - Süd Trasse", wo sich Bürger bis auf das Äußerste gegen eine Überlandstromleitung wehren, läßt mich jedoch befürchten, dass auch zu diesem Thema dem deutschen Michel das Hemd näher ist, als die Hose.
Sprich, es wird final keine Umsetzung nach objektiven Bewertungen geben, sondern eine "politische" Entscheidung!

Nutzen des Mülls

Wenn der Müll immer noch Wärme produziert, wird dann ggf. auch betrachtet ob man diese noch nutzen kann? Denn, das ganze wird so oder so die nächsten 1000 Jahre da sein.

Es kann kein "End"-lager geben.

In Zeiten, in denen die Menschheit noch nicht einmal in der Lage ist, eine sichere Geothermiebohrung vorzunehmen (Staufen i.Br.), kann niemand ernsthaft glauben, dass sie in der Lage wäre, eine auch nur 100 Jahre sichere Lagerstätte zu finden. Also bitte, liebe Tagesschau, verwenden Sie das Wort "Endlager" nicht. Es gibt keins.

Zur Sache selbst:
Am besten ist es, radioaktiven Müll gar nicht erst zu produzieren. Jetzt wo der Dreck leider da ist, bleibt uns nichts anderes übrig, als ihn oberflächennah zu lagern, wo wir im Falle eines Zwischenfalls schnell wieder dran kommen.

30.000 m^3

entspricht einem Flächenbedarf von gerade mal 100m x 100m, sollte man die Fässer 3m hoch stapeln. Unter enormen Mengen stelle ich mir wahrlich etwas anderes vor!!!

Endlager?

Etwas in Vergessenheit geraten, die ganze Sache. Deswegen sollten wir zuerst einmal aus dem Wort "Endlager" aussteigen. Es gibt keine Möglichkeit, 1000 Jahre strahlenden Atommüll so zu lagern, dass wir uns endgültig keine Gedanken mehr darüber machen müssen. Daher: auf keinen Fall verbuddeln, sondern oberirdisch lagern, so dass immer in Erinnerung bleibt, dass das Zeug überwacht werden muss.

„Diesmal aber transparent und nach wissenschaftlichen Kriterien, hat die Bundesregierung versprochen“

Vorher also offenbar nicht. Wie großzügig.

„Wohin mit dem Atommüll?“

Da heute viele Menschen offenbar nach der Devise „tomorrow never comes“ leben, lautet die „richtige“ Antwort für viele logischerweise wohl auch:
Irgendwohin. Hauptsache „weg“.

„Das wird teuer: 7,7 Milliarden Euro hatten Bundesbehörden schon vor Jahren allein für Gorleben veranschlagt“

Wie definiert man „teuer“?
Ist das Geld nun von Menschen „erschaffen“ (und für die Menschen da) oder umgekehrt?

Das Einzige, was wirklich zählt, gerät bei den regelmäßigen Wasserstandsmeldungen zur globalen Wirtschaftsentwicklung (Konjunktur) offenbar zunehmend aus dem Blick: Es geht nicht darum, ob die Wirtschaft wächst, sondern WOMIT (bzw. wodurch):
Ob das, was zum "Wachstum" beiträgt allen nützt - oder nur einigen.

Alles, was das menschenwürdige Überleben der heutigen UND das der nachkommenden Generationen sichert, nützt allen.

Wohin mit dem Atommüll?

Stellt das Dreckszeug den Betreibern, Befürwortern und Protagonisten in den Vorgarten oder in deren Keller.
Gibt es da kein Verursacherprinzip?
Kommt mir bitte jetzt nicht mit dem Gemeinwohl welches vom ach so sauberen Atomstom provitiert hat!

Ein geeigneter Standort

kann nur in Südost-Sachsen liegen. Da besteht keine Erdbebengefahr, Granitgestein ist vorhanden und die Landschaft ist sehr dünn besiedelt. Alle anderen Standorte scheiden aus den o.g. Gründen aus.

Endlager?

Es wird kein Endlager i. S. "tschüss und auf Nimmerwiedersehen" geben. Mir ist kein Behältnis oder Bauwerk bekannt, dass eine auch nur annähernde Halbwertzeit wie unser strahlender Abfall hat. Demzufolge wird man ständig "umbetten" müssen. Und deshalb wird man auch ständig neue Standorte erschließen müssen. Die Geister, die man rief, wird man auf Jahrtausende nicht los. Der Einstieg in die Atomenergie war wie der Flug eines Jets, für den es keine Landebahn gibt. Und das Schlimme ist, dass immer noch ein Jet nach dem anderen startet...

Gegen die Risiken

des G5 Netz der Zukunft sind die Risiken durch den Atommüll ein Witz.

Normaler Weise hätte man sich

Normaler Weise hätte man sich ,bevor man Atomreaktoren baut und in Betrieb nimmt, ein Endlager suchen müssen wenn es kein geeignetes gab/gibt dann Finger weg von den Dingern. Wer will/kann denn heute wissen was in ein paar Mio. Jahren sein wird. Wie sie schreiben Salz ist wasserlöslich ,und der A-Müll darf nicht nass werden , ja was ist denn wenn der Meeresspiegel ,und das wird er tun, steigt ? vielleicht nicht heute od. morgen aber in 200-250 Jahren wer weis das denn ? ja und dann was ist dann ? Geht dann die Menschheit zugrunde weil heute ein paar Geldgierige den Hals nicht voll bekommen haben und nach dem Motto nach mir die Sintflut agieren?

Atommüll, igitt

bitte, bitte nicht in meiner Nähe.....wie tief auch immer......

Es gibt kein sicheres Endlager, es wird niemals eins geben. Dafür strahlt der Mist, Entschuldigung, zu lange.

erstaunlich

Das ertse Kraftwerk Deutschlands in Kahl wurde von RWE und Bayernwerk in Auftrag gegeben, erbaut wurde die Anlage durch die Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) mit General Electric als Lizenzgeber und Lieferant für den Siedewasserreaktor und 1960 in Betrieb genommen.
Nach über 25 Jahren Betrieb wurde das Kraftwerk am 25. November 1985 stillgelegt. Seit 1986 wurde der Rückbau vorbereitet, 1988 begannen die ersten Rückbauarbeiten. Im Jahre 2005 wurde die charakteristische gelbe Kuppel beseitigt. Beim Rückbau der Reaktor-Ummantelung kamen aufgrund der hohen Radioaktivität des Stahlbetons ferngesteuerte Kleinbagger zum Einsatz. Der Abriss dauerte länger als der Betrieb und kostete mit 150 Millionen Euro auch wesentlich mehr als der Aufbau.

Erstaunlich, dass man heute NACH 60 JAHREN immer noch nicht weiss, WIE und WO der Atommüll entsorgt werden soll!!!
Das nenne ich verantwortungslos!!!

Atomkraftwerke rentieren überhaupt nicht, Geld verdienen lässt sich aber damit sehr gut!

@ednew

Chemieabfälle und Lagern?

Die Masse der Chemieabfälle ist organischer Natur, diese werden schlichtweg, wenn sie nicht mehr wiederverwendbar sind, verbrannt...

Weitere "Abfälle" finden Anwendung als sogenannte Koppelprodukte - Dabei handelt es sich bspw. um Gips und andere Füllstoffe.

Abfälle in der Phosphatindustrie taugen immernoch zur Düngergerstellung, Abfälle der Siliciumindustrie werden dem Kreislauf wieder zugeführt, bei der Sodherstellung fällt Streusalz mit an...

Es gibt insgesamt nur sehr wenige chemische Abfälle die nicht wieder als Ressourcen eingesetzt werden können (im Zweifelsfall nach Veraschung...), diese landen auf Sondermülldeponien, stellen dort aber nicht den Hauptbestandteil dar...

Selbst für Sondermülldeponien gibt es aber in Größenordnungen wissenschaftliche Untersuchungen zu Pflanzen, die einzelne Stoffe bevorzugt anreichern - diese können dann geerntet und nach Veraschung wieder als Ressource eingesetzt werden...

Eine "transparente" und

Eine "transparente" und "nach wissenschaftlichen Kriterien" erfolgende Suche wird sich kaum machen lassen. Das Thema Atomenergie ist in Deutschland derart ideologisch aufgeladen, dass eine sachliche und faktenbasierte Debatte darüber kaum möglich ist. Auch in diesem Projekt werden die Expertisen der Fachleite wieder übertont werden vom Lärm der Bürgerinitiativen, die mit Panikmache Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

nicht witzig

...das Thema ist zu ernst! Gehen Sie mit gutem Beispiel VORAN und nehmen in Fass zu sich nach Hause in Ihre Wohnung! Gute Vorbilder finden immer Nachahmer...

@DLGPDMKR

All das ist mir bekannt - nichtsdestotrotz erledigt es die Frage eines Endlagers nicht... Selbst Abfall mit 300 Jahren Halbwertszeit sollte ca 10 Halbwertszeiten endgelagert werden - ihrer Argumentation folgend suchen wir also ein Endlager für 10% des Atommülls, dass "nur" noch 3000 Jahre in Betrieb sein muss...
Mensch liegen diese Ökologisten da mal daneben - da können sie von Fortschrittisten wie Ihnen noch was lernen...

Dummerweise sind beides Ideologien, die die eigene Sache jeweils mit unausgegorenen, tiradenartigen Argumentationen torpedieren...

11:59 von Chili58

für den es keine Landebahn gibt
.
der Vergleich ist briliant

11:51 von vox moderandi

haben sie mal gesehen wie das Zeug unterirdisch gelagert wird ?
da wirft man die Fässer aus 10 m oder mehr Höhe auf nen Haufen
ob die dabei beschädigt werden oder nicht
Man wundert sich über derlei Schlamperei
Früher glaubte ich an ein gewisses Verantwortungsgefühl
heute ......

@10:57 von Sisyphos3

"aber sollte man sich nicht vorher Gedanken machen
bevor man Müll produziert
was man mit dem macht ?"

Sie haben recht, dies sollte man annehmen. Scheinbar fehlt den Regierende hierzu die Weitsicht (leider nicht nur in diesem Bereich).

Und das Schlimme, wenn ich mir das Ausstiegsabkommen mit der Stromindustrie anschaue, wird der Steuerzahler auf den meisten Kosten sitzen bleiben.

@ Sternenkind

Oh Sternenkind,

war der Aszendent heute Nacht im falschen Haus?

Bagatellisieren Sie bitte den Atommüll nicht mit "Handystrahlung" oder Wasseradern.

RE:vox moderandi

"Deswegen sollten wir zuerst einmal aus dem Wort "Endlager" aussteigen."

Sehr richtig !
Nur die von ihnen prognostizierten 1000 Jahre sind doch etwa zu kurz gegriffen.
Sie hätten besser 1000 Generationen schreiben sollen, da die Halbwertzeit von Plutonium, welches bei der Nutzung der Kernenergie auch anfällt, rund 25000 Jahr entspricht. Und dann haben wir von dem Putoniumdreck noch immer die Hälfte, gemessen an der Menge von heute.
Aber Kernenergie ist ja soooo günstig, allerdings nur für die Menschen im hier und jetzt.

Beste Grüße Hador

die Grünen sind also schuld?

… dass die CDU/CSU und - das darf man nicht vergessen - die SPD - die Atomkraft durchgeboxt haben, gegen von Anfang an vorhandene Widerstände in der Bevölkerung. Der Überbringer der schlechten Botschaft ist immer der Böse, nicht der Verursacher des Übels.
Einige Foristen sind schon schwer "neben der Kappe" - anders kann ich das nicht ausdrücken.

sisyphos3

Ja, so sollte man eigentlich ran gehen, wenn man verantwortungsvoll handelt, aber bei uns in D heißt es immer "nach uns die Sinnflut" oder wir scheißen unseren Wohlstandsdreck armen Ländern vor die Füße!

RE:DLGPDMKR

Klar, und fliegt ihnen ein solcher Reaktor um die Ohren verbreitet sich das hochgiftige, und hoch radioaktive Plutonium um die ganze Welt. Die Langzeitfolgen werden dann verheerend, und weder mit Tschernobyl noch mit Fukushima vergleichbar sein.

Gruß Hador

Einfach Unglaublich

Gute Idee!
Die Atomlobbyisten nicht zu vergessen!

Kopfloser Schwachsinn einer

Kopfloser Schwachsinn einer kopflosen Kanzlerin.
Wir schalten jetzt erst mal ab!
Wegen einem Tsunami in Japan.
Konzept? Keines.
Kohle? Schalten wir auch ab! Alles abschalten!
.
Nutz uns viel, wenn Tihange hochgeht. Oder eines in der Schweiz oder Tschechien.
.
Vielleicht kann noch jemand unseren Müll gebrauchen?
Oder aufessen? Politiker in die erste Reihe.
.
Wir sollten mal die Grünen fragen, was wir jetzt machen.

Alles Unsinn. Das Lager muss

Alles Unsinn. Das Lager muss nur gut gegen Terror geschützt werden. 10 Schwimmbecken voll, ist nun nicht gerade viel Material. Das lässt sich auch in Hallen lagern. So das man drum Rum laufen und die Sache warten kann. Der Volldepp,der die Fässer in asse abkippen ließ, gehört heute noch angeklagt. So blöd kann ja niemand sein. Baut diese Hallen in strukturschwache Gegenden. Dann gibts da ewig genug Arbeit . Aber mimimimimi is ja besser....

Oneiroi

Na, die Atomlobbyisten und unsere Politiker wollen den Atommüll aber auch nicht, oder?
Oder Sie etwa?

@DLGPDMPR

Zitat: ""Atommüll" - Eine Erfindung von Ökologisten
Wohin damit?
Na klar. In Reaktoren mit schnellem Neutronenspektrum.

Die Konzepte gibt es seit den 70ern.
In Russland läuft mit dem BN800 ein 800MW Reaktor zur Nutzung von Plutonium.
Es gibt kaum etwas Dümmeres als wertvollen Rohstoff auf immer verbuddeln zu wollen..."

Es war zu erwarten, daß in einem Thread wie diesem irgendeiner den "Schnellen Brüter" - nichts anderes ist der BN800 - ins Spiel bringt. Das Konzept der schnellen Brüter wurde in vielen Staaten, darunter auch Deutschland, nicht ohne triftigen Grund aufgegeben. Die Brütergeschichte ist hoch angereichert mit Pannen und Problemen. Mal abgesehen von den Problemen mit den Natriumkühlkreisläufen, was machen Sie mit dem Plutonium, das zum Betrieb notwendig ist? Es ist so ziemlich das giftigste und radioaktivste, was es gibt. Man braucht nicht viel Fantasie um sich auszumalen, was man mit Plutonium alles anstellen könnte.

Konkrete Zahlen wären schön

Es soll ja weiterhin viele Atomkraft Befürworter geben. Die sich auch vom eigentlichen Preis dieser Art der Stromerzeugung nicht schrecken lassen. Mich würden hier konkrete Zahlen interessieren. Was hat die bisherige Zwischenlagerung gekostet? Die Erschließung der neuen Gebiete? Wer hat was bisher bezahlt? Und wer wird weiter bezahlen? Vielleicht mal auf 100 Jahre hochgerechnet. Ich vermute, das wollen wir nicht so genau wissen. Denn neben zahlreichen anderen Argumenten gegen Atomkraft, wäre diese Art für Energie zu sorgen, ökonomisch tot.
Ganz nebenbei, wie vermessen ist es eigentlich, gefährlichen Müll über Jahrhunderte lagern zu wollen?

Es wird massive Proteste geben

Schaut man sich die Proteste gegen die geplanten Stromtrassen von Nord nach Süd an, dann kann man sich ausmalen, was passiert, wenn die möglichen Standorte eines Endlagers bekannt gegeben werden.

Wer schon ausrastet, weil eine Stromleitung in Sichtweite seines Dorfes gebaut werden soll, der wird bei einem geplanten Endlager für Atommüll vermutlich kurz vor dem Bürgerkrieg stehen.

Wie schön ist es da doch im rheinischen Braunkohlerevier.
Man hat stets mindestens 5 Braunkohlekraftwerke im Blick, dazwischen liegt das landschaftlich wunderschöne Loch in der Erde und jede Menge Hochspannungsleitungen verlaufen in alle Himmelsrichtungen.

10:49 von DLGPDMKR

«"Atommüll" - Eine Erfindung von Ökologisten»

Man nenne es "Reststoffe" (RS).
Dann hat die Seele der Müllisten Ruhe.

«Wohin damit?
Na klar. In Reaktoren mit schnellem Neutronenspektrum.»

Nichts wäre einfacher als das.
Na klar. Wie Restsand in der Kiste umbuddeln.

Völlig unabhängig von Fukushima steht auch JAP vor der Frage:
Wohin mit den RS aus einst 54 AKW (momentan 8 in Betrieb).

Ganz JAP ist Erdbenbengebiet ("hoch 2").
Endlagerung unmöglich, überall im Land.

Ein Land, das selbst AKW baut. Das nicht unter Finanz- / Technologie-Knappheit leidet. Der halb-staatliche Energiekonzern TEPCO ist der größte Atomkonzern der Welt.

Seit Ende der 1970-er erprobt man div. Methoden zur "Eindampfung" von RS.
Technologisch extrem komplex. Milliardenkosten. Fass ohne Boden.
Man frage dort.

«Der "Atommüll"-Zombie muss als Verängstigungsmotor weiter durch's Land wandeln.»

"Zombie ist gut". Auch wenn er "Reststoff-Zombie" heißt.
Er stirbt nicht, und er wird nicht weniger grauselig.

Ich...

gehe davon aus dass sich kein unterirdisches Entlager eignet. Dieses Lager muss bestimmt 50.000 Jahre und mehr stabil und trocken sein.

@ von landart

Alle haben Atomstrom genutzt, doch niemand will für die Entsorgung des Atommülls Verantwortung tragen. Das ist wie mit dem Windkraftstrom, die Bayern wollen ihn haben, aber bitte keine Windkraftanlagen und Überlandleitungen so wie deren Trassen durch die Wälder, die ihre "schöne" Gegend verschandeln, das bleibt den Skipisten und Masten der Lifte vorbehalten. Aber den Strom für die Schneekanonen

@Werner

Zitat: "Am 24. April 2019 um 10:51 von Werner40
Am Besten wäre Vermischung
Am Besten wäre Vermischung mit normalem Gestein bis der Grenzwert der natürlichen Radioaktivität unterschritten wird. Geringe Kosten und keine langfristige Bewachung nötig."

Wenn Sie warten möchten, bis der Grenzwert unterschritten ist, viel Spaß beim Zusehen in den nächsten 100 000 Jahren. Ich bezweifle, daß Sie das noch erleben werden. Davon abgesehen, Granit ist "normales" Gestein, im Artikel steht, was passieren kann.

@ ednew

Gute Frage.
Ich dachte die ganzen giftigen Chemieabfälle werden ganz einfach ins Meer verklappt.
Das Meer ist groß - und "still ruht der (die) See". Deswegen ist Fisch ja so gesund...

um 12:04 von Kedros

"Erstaunlich, dass man heute NACH 60 JAHREN immer noch nicht weiss, WIE und WO der Atommüll entsorgt werden soll!!!"
Und es ist selbstverständlich, dass der Atommüll dort gelagert werden muss, wo die günstigsten Bedingungen für eine jahrelange
Lagerung geschaffen werden können. Außerdem ist derjenige dafür verantwortlich, der den meisten Atommüll erzeugt, also auch Bayern und Baden-Würtemberg.

Kein Endlager

Es gibt keine Endlager. Die Suche ist eine Farce. Wie schon halb erwähnt - das Zeug strahlt länger als irgendein Lager es schützen kann und sei es noch so festes Gestein. Es muss beobachtbar bleiben, bis wir die Gefahr neutralisieren können. Sonst wird es uns neutralisieren.

Wieso immer und nur unter der Erde suchen!?

Meiner Meinung nach ist ein oberirdisches, verteiltes Endlager die deutlich wirtschaftlichste und "ungefährlichste" Lösung. Ideal wäre es, die Abfälle direkt auf den Geländen der Atomkraftwerke in entsprechend massiven Bauwerken endzulagern. Dadurch ist der Müll verteilt, benötigt keine langen Transportwege, ist kurzfristig erreichbar (sofern nötig, ohne Ausgraben oder ähnliches), die Betreiber der Atomkraftwerke müssten sich viel eingehender auch mit dem Thema Entsorgung und Atomausstieg auseinander setzen und die Terrorgefahr wäre auch nicht höher als bislang, wo Kernkraftwerke schon immer als potentielle Ziele eingestuft werden. Für mich sind das alles nur Vorteile und es wäre endlich eine "echte" Lösung (= mittelfristige Abkehr von der Atomkraft) absehbar.

@Sternenkind

Zitat: "Gegen die Risiken
des G5 Netz der Zukunft sind die Risiken durch den Atommüll ein Witz."

Gegen Handystrahlung hilft ein Aluhut. Gegen radioaktive Strahlung nicht.

Es gibt kein absolut sicheres Endlager

Wenn zuerst die Entsorgungsfrage geklärt worden wäre, hätte kein KKW jemals gebaut werden können.
Aber man hat ja lieber die Gegner der Kernraftnutzung diskriminiert und kriminalisiert, als mal die eigenen grauen Zellen zu benutzen.

Thüringen als Endlagerstandort

Als Thüringer hätte ich nichts dagegen, wenn man eine Granitformation in Thüringen als Endlager nutzt. Allerdings sollte der Rest der Bundesrepublik einen angemessenen Beitrag zahlen, damit Thüringen den Müll der alten Bundesländer einlagert. Der Atommüll hat ein Endlager, Thüringen kann seine finanziellen Probleme lösen.

Als Hochtechnologieland und Land der Ingenieure sollte es uns doch gelingen, eine sichere Lagerstätte einzurichten die mindestens 250 Jahr durchhält. Wir haben Eisenbahnbrücken die inzwischen 170 Jahre alt sind ... da bekommen wir auch Tunnelsysteme hin, die solange halten. In 250 Jahren gibt es a) eine Lösung wie der Müll wieder verwertet werden kann oder b) wir haben durch die menschengemachte Klimaveränderung ganz andere Sorgen.

Die Idee mit der ausreichenden Verdünnung des Abfalls, bis es nichtmehr im kritischen Bereich Strahlung abgibt, ist auch scharmant.

MeineMeinung0815

||Denn, das ganze wird so oder so die nächsten 1000 Jahre da sein.||

Da haben Sie einige Nullen vergessen.

10:57 von Sisyphos3

«ist nicht das Thema / auch zu spät
aber sollte man sich nicht vorher Gedanken machen
bevor man Müll produziert
was man mit dem macht ?»

Sollte man. Hätte man sollen. Sehr sollen sogar.

Tat man aber nicht. Hätte die Mär pulverisiert, Atomstrom sei billig, sauber und gesund. Hätte man der Bevölkerung sagen müssen, welche unabsehbaren Kosten für Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte damit verbunden sein werden.

Hätte die Mär zerstört, Stromkunden würden nicht über die Stromrechnungen dafür zahlen. Aber sie zahlen mittels ihrer Steuern. Sie zahlen viel. Milliarden und Aber-Milliarden. Hat man aber nie sagen wollen, da sonst … das mit der Mär … und so.

Die Aber-Milliarden werden zusammmen mit den atomaren Abfällen in Salz, Ton oder Granit verbuddelt. Je nach dem, was man bis 2031 auswählte. Danach soll es mit dem Verbuddeln ja erst los gehen. Wenn alles so gut geht, wie man es plant.

"Zu spät" ist es nicht. Der atomare Abfall existiert.
Und man kann nicht so tun, als sei er nicht da …

Einfach Unglaublich11:14

ein sehr guter Vorschlag- sofort umsetzen!

@ 10:53 von Oneiroi

Hier liegt eine Verwechslung vor. Es sind nicht die Ökos, Grünen oder Weltverbesserer die sich gegen eine verantwortungsvolle Atommüllentsorgung, gegen Windkraftanlagen oder gegen Stromtrassen wehren.

Es sind Kleinbürger, die sich belästigt fühlen und ihrer Ablehnung allenfalls ein Umweltmäntelschen umhängen.

Die Schnittmenge zwischen beiden Gruppen ist gering, also kein Aktivistenparadoxon.

Anstieg des Meeresspiegels

Bitte bei der Auswahl des Endlagers an den Anstieg des Meeresspiegels von 70m durch den Klimawandel denken. Damit fällt dann ein großer Teil in der Norddeutschen Tiefebene weg.

Was wurden wir 68er beschimpft,

als wir gegen die Atomindustrie auf die Straße gingen.
Leider ist es für mich kein Trost, recht behalten zu haben.

Das ist wohl

eher eine spekulative Diskussion, wer weis was in 50 Jahren ist ?.
Keiner.
Und man redet von 1000 und mehr Jahren, Möglichkeiten der Verarbeitung wurden erwähnt, vielleicht kommt Forschung in den nächsten 20 Jahren auf noch bessere Ideen.
Und am einfachsten ist doch im Osten, tiefe Uranschächte sind vorhanden.
Und der Lohn ist niedrig, also alle guten Bedingungen vorhanden, Grüne gibt es auch nicht sehr viele in der Region.
Passt doch alles prima, kann sein die wählen dann mal wieder nicht so passend, aber es sind ja nicht so viele wie in anderen Bundesländern an Einwohnern.

Schade, daß es keine

Schade, daß es keine Möglichkeit gibt den Atommüll in einer Subduktionszone sicher zu lagern, damit er irgendwann aufgeschmolzen wird, ohne daß er durch Vulkane wieder an die Oberfläche kommt.

Ansonsten sollte Salz komplett ausgeschlossen werden nach den Erfahrungen in Asse.

Im Grunde gibt es kein sicheres Endlager. Das dürfte auch allen Beteiligten klar sein. Am sonnigsten wäre es die jeweiligen Zwischenlager weiter zu betreiben unter strenger Aufsicht des Umweltbundesamts.

Desaster absehbar

Der hochstrahlende Atommüll muss für zig-tausende Jahre sicher gelagert werden.

Es hat aber auf der Erde noch kein Gesellschaftssystem oder Reich gegeben, dass zig-tausende Jahre Bestand hatte.

Das Desaster war und ist also absehbar.

@um 11:16 von morph63

die nächsten 500 Jahre angestrebt ..
in 500 Jahren gibt es keine Menschen mehr auf der Erde.
Der Atommüll sollte unser kleinstes Problem sein.
Keine Sorge WIR schaffen die Erde schon.
Macht sich auch nur ein Politiker Gedanken über den Batterie Müll der neuen E-Autos?

Jedem sein Fass

Da jeder von uns - einschl. derjeniger in diesem Forum - durchaus Nutznießer von Atomstrom ist oder war, spricht ja dann auch nichts dagegen, wenn jeder von uns sein anteiliges Atommüllfass bzw. seinen eigenen Castor in den eigenen Vorgarten stellt.

Warum auch nicht?

Immer schön auf den einschlägigen Vergleichsportalen nach möglichst günstigem Strom schauen - aber nicht bereit sein, sich für die Lagerung des Abfallproduktes verantwortlich zu zeigen.

@ 12:45 von Klabautermann 08

"Das ist wie mit dem Windkraftstrom, die Bayern wollen ihn haben, aber bitte keine Windkraftanlagen und Überlandleitungen so wie deren Trassen durch die Wälder, die ihre "schöne" Gegend verschandeln, das bleibt den Skipisten und Masten der Lifte vorbehalten. Aber den Strom für die Schneekanonen"
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Schöner Beitrag!
Unterirdische Leitungen gehen auch nicht, das verstrahlt das Gemüse! Und man darf dort keine Mammut-Bäume mehr pflanzen!
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Machen wir doch Menschenketten und reichen den Öko-Strom in recycelten Papiertüten nach Bayern weiter? Oder transportieren riesige Akku´s auf Ökostrom-Betriebenen LKW´s hin und her?
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Ich würde da einfach den Strom abschalten.
Weniger Verbrauch nutzt der Umwelt!

Halbwertszeit

Uran hat eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren. Also seitdem die Erde besteht, ist erst die Hälfte des hier vorkommenden Urans zu Blei zerfallen. Die Hälfte des heute strahlenden Urans wird es noch geben, wenn die Sonne uns in einigen Milliarden Jahren als roter Riese verschlingt. Das Endlager, welches für eine so lange Zeit strahlungssicher ist, gibt es nicht und wird es nicht geben. Allein schon die Plattentektonik der Erde wird die Lager verschieben und verändern.

12:37 von Anderes1961

«Es war zu erwarten, daß in einem Thread wie diesem irgendeiner den "Schnellen Brüter" - nichts anderes ist der BN800 - ins Spiel bringt … Das Konzept der schnellen Brüter wurde … nicht ohne triftigen Grund aufgegeben.»

Es war der ursprüngliche Ansatz in Japan, die atomaren Abfälle aus AKW in "Schnellen Brütern" weiter zu verarbeiten. Und sie in einem zweiten Schritt zur Energie-Erzeugung zu nutzen.

Wegen der ständigen Erdbeben im ganzen Land kam Endlagerung dort prinzipiell nie in Frage. In diesem Sinn existierte tatsächlich ein Konzept, als 1966 das erste AKW in Japan in Betrieb ging.

Es wurde eine Art des "Schnellen Brüters" als Erprobungs-Anlage erbaut, bei dessen Betrieb sich das Volumen der atomaren Abfälle "nach dem Brüten" von 100% auf 3-5% (prinzipiell) reduzieren ließe.

Die Anlage sollte (x) Mrd kosten.
Sie kostete (≈ 5x). Mit geringerem Wirkungsgrad, als erhofft.
Bis sie durch ein Beben Schaden nahm, "und dahin gammelt".

Der Reststoff wäre "ultra-strahlend-giftig" …

@um 12:45 von Klabautermann 08

jo, so ist es..

NeutraleWelt 12:34

"Wir sollten mal die Grünen fragen, was wir jetzt machen."

Ich bin kein Grüner, deswegen habe ich jetzt auch spontan keine Lösung.
Was Sie vorschlagen ist natürlich nichts anderes als alternativlos weiter-so. Mit der Begründung: wieso, andere machen es doch auch nicht besser, warum sollte ich dann mein (symbolischen) Hintern bewegen?!
Diese Argumentation löst natürlich null Probleme in keinem Zusammenhang nirgendwo auf der Welt.

500 Jahre sollten reichen ...

... für ein Endlager.
Bis dahin hat der Mensch seine Lebensgrundlage zerstört, sei es durch Schädigung der Atmosphäre mit Treibhausgasen, durch die Sauerstoffverarmung der Weltmeere, durch die Vernichtung der Artenvielfalt, oder durch Weltkriege.
Vielleicht tritt auch Vernunft ein. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Und die CSU?

Heute habe ich schon wieder gehört das die CSU sich krampfhaft weigert das Atommüll in Bayern gelagert wird. Das sind genau die, die Verfechter für Kernkraftwerke waren und weiter betreiben wollten.

Was mit dem Müll passiert ist denen Wurst, nur nicht bei Ihnen. Einfach nur krank, oder schon verstrahlt (Grins).

Gruß aus Nordbayern!

@11:49 von guggi - Haben Sie den Sinn des

...Vergleiches im Artikel verstanden?
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Ihr-O-Ton:
30.000 m^3
entspricht einem Flächenbedarf von gerade mal 100m x 100m, sollte man die Fässer 3m hoch stapeln. Unter enormen Mengen stelle ich mir wahrlich etwas anderes vor!!!

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Stellen Sie sich vor es gebe auf der Erde ein Material das so selten und dazu kostbar ist, daß man es nicht annährend schaffen würde ihn in eine Dose 0,33l Fanta zu packen.

Und nun würde einer sagen für unseren ganzen Atom Müll benötigen wir aber 10 Dosen Fanta.

Verstanden?
Alles relativ.

@ Werner40

Am Besten wäre Vermischung mit normalem Gestein bis der Grenzwert der natürlichen Radioaktivität unterschritten wird.

Glaub ich auch. Ich mische meinen Whisky auch immer so lange mit Wasser, bis kein Alkohol mehr vorhanden ist. WIE wollen durch Vermischung mit irgend etwas auch immer UNTER den Wert des kleineren kommen? Der Wert wird IMMER höher sein als die kleinste Menge vorher

@12:11 von hoover0509 Re.@DLGPDMKR...

...Na wie gut, daß Plutonium 239 z.B. nur eine geringe Halbwertzeit von 24.000 Jahren besitzt.

Gefordert werden aber eine Lagerungszeit von 1 Mill. Jahre.

Dagegen sind doch die 3000 Jahre zu vernachlässigen.

um 11:59 von Chili58

"Mir ist kein Behältnis oder Bauwerk bekannt, dass eine auch nur annähernde Halbwertzeit wie unser strahlender Abfall hat."

Naja, die ägyptischen Pyramiden kommen da durchaus ran. Das war's dann aber auch.

@12:31 von heutemalich - Ihr O-Ton,...

...die Grünen sind also schuld?
… dass die CDU/CSU und - das darf man nicht vergessen - die SPD - die Atomkraft durchgeboxt haben, gegen von Anfang an vorhandene Widerstände in der Bevölkerung. Der Überbringer der schlechten Botschaft ist immer der Böse, nicht der Verursacher des Übels.
Einige Foristen sind schon schwer "neben der Kappe" - anders kann ich das nicht ausdrücken.

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Gefällt mir der Beitrag.

Vor allem wenn man bedenkt wer gegen die bösen Brokdorf Demonstranten vor 43 Jahren alles "eingeprügelt" hat.

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