Ihre Meinung zu: Studie zu Wohlstandsgefälle: Wo das Geld wohnt

24. April 2019 - 10:01 Uhr

Das Wohlstandsgefälle in Deutschland ist laut einer Studie groß: Besonders gering ist das durchschnittliche Einkommen in Gelsenkirchen - fast doppelt so viel Geld haben die Menschen im Kreis Starnberg zur Verfügung.

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Kommentare

aber früher haben arbeiterstädte wenigstens

gute fussballclubs gehabt. heute hingegen erkennt man keinen unterschied zwischen dem 1. FC starnberg am see und schlacker fc in seiner turnhalle

Es gilt auch im groben Überschlag:

Wo viele Migranten in den Bevölkerungsstrukturen vorkommen, dort ist das durchschnittliche Einkommen eben gering, oder aber der Anteil an Sozialausgaben entsprechend höher.
Dazu kam schon immer das Nord-Süd-Gefälle und das West-Ost-Gefälle.
Diese moderne Hetze gegen diejenigen, die noch einen Groschen über haben, ist inzwischen beängstigend geworden.
Der Gleichheitswahn steht im Widerspruch zu so manchem Menschenrecht der Freiheit und des Suchens nach des eigenen glückes Schmied.
Es gibt eben Unterschiede in der Kultur, der Ortslagen und ihren Strukturen und im Geschick von Wirtschaft und Finanzen.

Ich freue mich über jeden, der NICHT vom Staat abhängig gemacht wurde.

Wie steht es in der Bibel im 2. Tessanonicher 3/10 ? Denn schon als wir bei euch waren, geboten wir euch: Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen.

Ich habe 16 Jahre in München gelebt

und musste feststellen, dass man dort nur leben kann, wenn man in den gehobenen Gehaltsklassen sitzt.
Für Normalverdiener, Beamte im mittleren Dienst, Polizisten, Feuerwehrleute,,, ist die Stadt unerschwinglich.
Für die Miete einer 80m² Wohnung in Hagen/NRW (450€ kalt) bekommt man in München nur einen Stellplatz für das Auto.

Und das Preisniveau?

Das Einkommen ist ja nur eine Seite der Medaille. Aber ohne das Preisniveau, inklusive Wohnkosten, zu kennen bedeutet das nicht viel. Schade, dass das tagesschau-team da nicht tiefer gegraben hat. Eine Angabe des Quotienten aus Einkommen und Lebenskosten, das wäre wirklich mal ein interessanter Beitrag zur Debatte.

Sensationelle Neuigkeiten!

Das ist ja völlig neu, nach dieser Meldung war ich völlig platt. Die gleiche Erhebung hätte man in den 30er, 40er...70 usw. Jahren machen können. Alles bekannt und unwichtig. Wer zieht denn wohl dort hin? Nächste Analyse bitte, Gelsenkirchen gegen Malle. Das Ergebnis würde mich mal wirklich interessieren....gähn.

Ein Wohlstandgefälle ist normal und per se nicht ungerecht

Was hier nicht explizit erwähnt wird: In Starnberg sind Mieten und Einkaufspreise deutlich höher als in Gelsenkirchen. Dadurch relativieren sich die Unterschiede beim Einkommen wieder ein wenig.

Nichtsdestotrotz gibt es natürlich ein regionales Wohlstandsgefälle in Deutschland, ja. Das ist normal. Es gibt nunmal Boom-Regionen und strukturschwache Gebiete. Das kann auch der Länderfinanzausgleich nicht vollkommen ausgleichen, und er sollte es auch nicht - denn werden die starken Regionen mittels Umverteilung nur noch für ihren Erfolg bestraft, setzt das politische Fehlanreize.

Ist ein Wohlstandgefälle ungerecht? Per se nicht. Die Hauptsache ist doch, dass es Chancengleichheit gibt, sodass jeder zumindest theoretisch die Möglichkeit hat, einen hochqualifizierten Beruf zu erlernen, einen entsprechenden Job zu bekommen und in eine schöne Gegend zu ziehen.

Trotzdem werden hier wieder massenweise Kommentare kommen, die sich über die angebliche Ungerechtigkeit in diesem Land beschweren.

Diese...

ewige Neiddisskusion gibt's wohl bloß in DE.

Ein Verhältnis von 1:2 ist

Ein Verhältnis von 1:2 ist doch kein „ großes „ Wohlstandsgefälle. In München sind ja z.B. die Lebenshaltungskosten auch deutlich höher als in Duisburg.

Soso,......

München ist also viel "reicher" als Berlin!Ich habe zehn Jahre in München leben "müßen" und zähle mich nicht zu den "Reichen"! Aber wenn es manche Berliner tröstet: dafür ist Berlin die angebliche "Kulturhauptstadt" und mit Kulturschaffenden von internationalem Rang geradezu gespickt und auch mit anderen Protagonisten! Und Berlin hat einen Flughafen - oder auch nicht und München nur einen Flughafen, der funktioniert! Und daß es München und Bayern vergleichsweise gut geht, ist natürlich nur der "Waffenindustrie" und ihren Zulieferbetrieben zu verdanken, oder?

Laut Gini-Koeffizient ist das Wohlstandsgefälle in D. gering

In der Wirtschaftswissenschaft gibt es verschiedene Methoden, um ein Wohlstandsgefälle zu messen, z. B. den Gini-Koeffizienten.

Betrachtet man diesen oder andere Ungleichverteilungsmaße, so stellt man fest, dass das Wohlstandgefälle in Deutschland im internationalen Vergleich gering ist. Wir gehören - dank hoher Steuern und Abgaben und einer hohen Umverteilungsquote - weltweit zu den 20 Staaten mit dem geringsten Gini-Koeffizienten und liegen damit vor unseren europäischen Nachbarn wie Frankreich, Polen, Österreich oder der Schweiz. Vor Schwellenländern wie China liegen wir sowieso - das Wohlstandgefälle zwischen der ärmlichen chinesischen Provinz und Metroplen wie Shanghai ist zigmal höher als das Gefälle zwischen Starnberg und Gelsenkirchen!

Ist alles perfekt in Deutschland? Keineswegs. Aber in puncto soziale Ungleichheit stehen wir wesentlich besser da, als es von den linken Populisten gerne behauptet wird.

Müde

Ich bin müde Schnittwerte pro Kopf zu lesen, wenn jedes kind weiß, dass die Schere zwischen Reich und Arm immer mehr auseinandergeht.
Es ist wohl zuviel der Wahrheit für uns, dass man sich die Mühe machen würde, Zahlen zu veröffentlichen die die Stadt/ Einkommen/ Personenzahl wiedergibt. Sprich, wieviel Personen in einer Stadt liegen zwischen Einkommen X und Y.
Was also soll ich mit solchen Statistiken anfangen? Ich lebe zb. in München mit weit unter 20.000€ und das Umfeld das ich habe lebt auch um den Dreh. Höhere Einkomen, Mangelware...

Tja Leute, woran liegt es?...

...An der mangelnden Qualität der Leute, die in den
ärmeren Gebieten wohnen (müssen)?

---

Wohl kaum.

Denn dort gibt es genug Fachleute, die in guten Betrieben arbeiten und trotzdem nicht für ihre Arbeitsleistung gerecht entlohnt werden.
Der kleinen Handwerksfirma, dem Einzelhandel oder dem kleinen Mittelständler trifft da meist gar keine Schuld.

Nein, es sind die Regeln von Oben, die eben nicht gerecht regulierend eingreifen.

Und somit werden die "Grabenkämpfe" zwischen Ost und Nord/ West und Nord/ West gegen Süd stets weiter gehen.

Vom Mißverhältnis Ost zu Süd möchte ich erst garnicht reden.

Vergleicht mal das Gehalt eines Handwerkers aus Mecklenburg- Vorpommern mit dem eines Müncheners.

Ihr würdet, müßtet oder solltet euch zumindestens schämen, solltet ihr Münchener sein.

Schon wieder die Migranten?

@yolo, müssen denn wirklich die Migranten an Allem schuld sein? Soweit ich weiß ist der Migrantenanteil in vielen Regionen Ostdeutschlands mit niedrigem Durchschnittseinkommen relativ gering, analog dazu haben viele wohlhabende Städte auch einen hohen Ausländeranteil...
Aber Hauptsache mal frei aus der Hüfte gegen "die Anderen" gewettert. Wenn es nach ihrem Zitat aus der Bibel geht müssten auch jede Mende "echte" Deutsche jeden Abend hungrig ins Bett gehen.

10:36 von stöberkarl

weniger Kriminalität,
weniger Hartz 4
weniger Arbeitslosigkeit
an was das wohl liegt ?

also für mich ist Stuttgart Killesberg zu Duisburg-Marxloh auch keine Alternative
obgleich dort die Mieten günstiger sind

@ yolo

"Diese moderne Hetze gegen diejenigen, die noch einen Groschen über haben, ist inzwischen beängstigend geworden."

Deutschland ist wie die meisten Industrieländer überschuldet. Wir stehen zwar im internationalen Vergleich in puncto Schulden noch gut da, aber dank der schwelenden Probleme der Eurozone und der Bürgschaften, die wir übernommen haben, kann sich das schnell ändern, wenn die nächste Finanzkrise kommt.

Mein Verdacht ist, dass die Bevölkerung mit dieser Propaganda auf die Sanierung der Staatsschulden durch Enteignung vorbereitet werden soll - wenn Staaten in finanzielle Schwierigkeiten geraten, sind sie bei der Wahl der Mittel nicht zimperlich, das hat die Geschichte immer wieder gezeigt. Und Fakt ist auch: Steuererhöhungen, Zwangsabgaben für Hausbesitzer, Goldverbote usw. lassen sich in der Öffentlichkeit leichter rechtfertigen und durchsetzen, wenn damit vermeintlich eine "Gerechtigkeitslücke" geschlossen werden soll.

@ednew um 10:50Uhr

Ich gebe Ihnen absolut Recht! Allerdings wird der Ausdruck "Neiddiskussionen" bestimmt bald und heftig bestritten werden. Es ist nun mal so, daß z.B. besonders Berlin sich am liebsten in Mitleid suhlt, obwohl die Zeiten der Luftbrücke schon lange vorbei sind!

Auch wenn

die genannten Zahlen einigen niedrig vorkommen, nicht mal die niedrigsten im Artikel treffen die Wirklichkeit eines Teils der Bürger, das sind viele Millionen.
Dabei rede ich jetzt nicht von den rund 8 Millionen Menschen die Leistungen beziehen.

" Die Stadt in Nordrhein-Westfalen bildete mit 16.203 Euro pro Kopf das Schlusslicht im Einkommens-Ranking. "

Ein Normal Rentner hat so um die 1200 Euro Brutto, macht 14400 im Jahr, also liegen Millionen noch weit unter den genannten Zahlen.
Und Leben muss Er von rund 1050 Netto.

Das nur mal als Vergleich, tatsächlich sieht das immer noch ganz anders aus, Durchschnitt ist immer ein schlechtes Mittel etwas darzustellen.

Es macht wenig Sinn solche Statistiken zu erstellen, sie geben die Wirklichkeit zwischen Arm und Reich nicht wieder.
Die Kluft ist viel größer als dargestellt.

@ stöberkarl

"Ich habe 16 Jahre in München gelebt und musste feststellen, dass man dort nur leben kann, wenn man in den gehobenen Gehaltsklassen sitzt."

Ich habe 24 Jahre lang im Landkreis Starnberg gelebt, der auch in der hier besprochenen Studie quasi wieder als die "Bonzenhauptstadt" von Deutschland herhalten muss.

Einfache Angestellte und Arbeiter gab's auch bei uns in beträchtlicher Zahl. Und die Mieten waren im Kreis Starnberg immer schon hoch, klar, aber nicht so exorbitant wie heute. Die Leute konnten mit einem "normalen" Einkommen durchaus klarkommen und sich z.B. eine Wohnung leisten.

Dass die Mieten und Immobilienpreise derart durch die Decke gegangen sind, ist ein Phänomen der letzten 10 Jahre. Das haben wir vor allem der Nullzinspolitik der EZB zu verdanken, mit der die Eurozone zusammengehalten wird. Denn all das billige Geld erzeugt natürlich Blasen am Aktien- und Immobilienmarkt.

Soziale Gerechtigkeit, Gemeinsam erfolgreich, C wie zukunft

Was soll ich dazu sagen?

Das Beste ist, ich gehe an die Spitze der Bewegung, die hauptsächlich die Verantwortung tragen.

Für diese Zustände tragen hauptsächlich zwei christliche Parteien, cdu/csu und eine sozial-demokratische Partei, (spd) die seit 50 Jahren "soziale Gerechtigkeit" auf ihre Fahnen schreibt, die Verantwortung!

Zeit für eine Änderung?

Nein, lieber nicht.

Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben!

Auf ein weiter so.....

Bedingt aussagekräftig.

Das "verfügbare Einkommen" ist das, was nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben für einen Privathaushalt übrig bleibt. Ergo wäre eine Studie, die die örtlichen Wohn- und Lebenshaltungskosten berücksichtigt, deutlich aussagekräftiger als die vorliegenden Ergebnisse. Man vergleiche nur einmal z.B. die Wohnkosten in München mit denen in Gelsenkirchen. Hier hat es die Politik bisher versäumt, wirklich effektiv zu handeln. Als Lösung einfach nur mehr Wohnungsbau zu fordern, wie so manche satt in ihrem eigenen Eigentum lebenden Damen und Herren Volksvertreter/innen daherreden, geht vollkommen an dem Problem vorbei. Es muss endlich gehandelt werden, um den Mietwahnsinn in manchen Städten zu stoppen. Dann haben auch Haushalte unten und in der Mitte der Gesellschaft mehr Geld zur Verfügung. Was im Übrigen eine Studie wie die jetzt vorliegende mit einer angeblichen "Neiddebatte" zu tun haben soll, bleibt das Geheimnis der entsprechenden Kommentatoren.

denke so ne Statistik hat auch Klärungsbedarf

wenn das Saarland am unteren Ende steht
sollte man vielleicht auch nicht unberücksichtigt lassen
dass die Menschen dort zu 61 % in der eigenen Immobilie leben - in Berlin nur 14 %
und dass Heilbronn so toll dasteht - einerseits klar BW,
andererseits wohnt und versteuert da auch der H. Schwarz von der Lidl Gruppe sein Geld

50 shades of Gerechtigkeit

Ein Medizin-Professor, der 20 Jahre studiert hat und eine Villa am Starnberger See besitzt ist wohlhabender als ein Gabelstapler-Fahrer, der mit 4 Kindern in einer 3-Zimmer-Mietwohnung wohnt. Die Schattenseiten des Kapitalismus werden hier besonders deutlich.

Im Sozialismus würde der Gabelstapler-Fahrer eine Ferienwohnung am Starnberger See besitzen und der Professor müsste 15 Std. am Tag in einer staatlichen Klinik tätig sein. Mit dem Anrecht, sich auf eine Warteliste setzen zu lassen, um irgendwann 2 Wochen in der Ferienwohnung des Staplerfahrers verbringen zu dürfen. DAS wäre dann Gerechtigkeit. (Oder nicht?)

Leistungsgesellschaft

Die einen können sich es leisten, die anderen nicht.

Bayern war 40 Jahre lang "Nehmerland".

@10:58 von karlheinzfaltermeier
Die Wende kam vor allem durch die Umschichtung von Steuermitteln des Bundes.
Da zahlt sich die Aufsplitterung der Union in 2 Parteien aus.

Strauß konnte damals einen großen Teil der Rüstungs- und Luftfahrtindustrie nach Bayern holen.

Walgel hat unter erheblichem Druck im Konflikt mit Stoiber auf einem CSU-Partei vorgerechnet, was Bayern sein Wirken als Finanzminister einbringt. Da waren die Kritiker dann ruhig.

Und: Es fehlen in solchen Aufstellungen immer diejenigen, die mitbezahlen.
In Bayern haben z.B. Lehrer bestimmter Fächer eine um nahezu 20% höhere Arbeitszeit.
Ein Bekannter rechnete mir einmal vor, dass ihm der Freistaat ca. 1/4 bis 1/2 Million Euro (je nach Karriereentwicklung) im Lauf seines Lebens vorenthält.

Wo die Superreichen wohnen ...

..ragt der Durchschnitt aus der tollen Statistik. Was ist der Zweck der Übung.
Nutzlos, ohne Bezug und ohne Differenzierung. Wo wohnen die meisten Superreichen? Inzwischen in China!
Wieviel wiegt, verdient der Durchschnittsdeutsche. Bandbreite von a über x, y bis z?
Dicke mehr als Dünne? Kleine weniger als Große.

Ist das Gefälle am Nord- oder Ostseestrand flacher als im bergigen Süden?
usw...
Am meisten Geld haben z.B. in Baden-Württemberg die Einwohner der Stadt Heilbronn laut Medienberichten auf Grundlage dieser "Wissenschaft".

Grund ist, in der Stadt sind mehrere Superreiche gemeldet. U.a. Lidl-Gründer Dieter Schwarz.

Ein toller Durchschnitt. Mit dem Gesäß auf der heißen Herdplatte, die Füsse im Eiswasser. Was sagt jetzt die Durchschnittstemperatur für das Wohlbefinden aus?

Würden sich einige Superrreiche in Heilbronn ab und in Gera anmelden würde der Osten des Freistaates Thüringen in der Statisik wieder glänzen. Heilbronn in Baden-Württemberg weniger!
usw...

Was will mir die...

... Studie dieser Gewerkschaftsnahen Studie sagen? Das Deutschland noch mehr Umverteilung braucht? Will man etwa von den Wirtschaftspolitischen Fehlern bestimmter Regierungen der letzten Jahre ablenken?

Mich wundert eher nur, dass die Länder und Staaten, die am meisten durch den Länderfinanzausgleich erstaunlicherweise immer von einer gewissen Strömung regiert werden bzw. wurden.

Ob das evtl. an der Nähe zu den Gewerkschaften liegen mag?

ganz wichtig

... gibt es keine wichtigeren Schlagzeilen ..,,,,

@Laskaris

Da ca. 20 % (nicht 25 %, wie ich neulich irrtümlich geschrieben habe) der deutschen Arbeitnehmer für einen Stundenlohn von 10 Euro oder weniger arbeiten und die unteren 40 % der deutschen Arbeitnehmer seit über 20 Jahren keine realen Lohnsteigerungen erhalten haben, ist Deutschland ein ungerechtes Land, dessen Export-Manie nur den oberen 60 % der deutschen Arbeitnehmer zu Gute kommt!
Dass man politisch auch anders handeln kann, hat z. B. Südkorea gezeigt, das 2018 den Mindestlohn stark erhöht hat und auch der IWF fordert Deutschland seit Jahren zu höheren Lohnsteigerungen auf!

Reichtumsschere

Was soll uns diese Statistik sagen bzw. suggerieren? Dass die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland gar nicht so groß ist wie immer dargestellt? Es wäre mal interessant, ob eine Statistik der Wohnorte von Millionären in Deutschland das gleiche Bild liefern würde.

Lebenshaltungskosten

Vergleich mal auch die Lebenshaltungskosten der beiden Handwerker, inklusive Miete für den Betrieb. Da kann ich mir gut vorstellen, dass der Meck-pommer am Ende der Rechnung besser da steht.
Ich wohne in München, verdiene hier aber auch nicht mehr als jemand der den gleichen Job in einer anderen großen Stadt macht (öffentlicher Arbeitgeber). Die hohen Lebenshaltungskosten hier hab ich trotzdem. Also bleibt am Ende weniger übrig. Grund zu schämen sehe ich da echt keinen.

Ich hab mal nachgeschaut ...

... aber bei mir wohnt es wohl nicht.

Die Median-Werte ...

... wären aussagekräftiger!

@11:16 von sven_ffm / Ihre Überreaktion

müssen denn wirklich die Migranten an Allem schuld sein? ...Migrantenanteil in vielen Regionen Ostdeutschlands mit niedrigem Durchschnittseinkommen relativ gering, analog dazu haben viele wohlhabende Städte auch einen hohen Ausländeranteil...
--
Das ist nicht meine Aussage, sondern das implizieren Sie. Fakt bleibt es allemal.
Wenn man das ändern wollte, muss man sich fragen, wie man das erreichen könnte.
Dazu bräuchte es offene Debatten und den Mut zur Wahrheit, keine Tabus und auch keine Teppich-Kehrereien. Das Thema Migration gehörte dann zwingend auf den Tisch...aber es gibt zu viele Menschen, die allergisch auf dieses Thema reagieren und auch unschöne Fakten nicht ausgesprochen haben möchten.
Und das Ost-West-Gefälle habe ich mit Nichten mit Migrantenanteilen erklärt.

Es wäre ja schön, wenn man faktenbasierend diskutieren würde, wenn man nicht gleich immer Menschen dazwischen hätte, die gewisse Themen von vornherein auszuklammern versuchten.

Das Bibelzitat richtet sich an alle!

@um 11:22 von Laskaris

Mein Verdacht ist, dass die Bevölkerung mit dieser Propaganda auf die Sanierung der Staatsschulden durch Enteignung vorbereitet werden soll - wenn Staaten in finanzielle Schwierigkeiten geraten, sind sie bei der Wahl der Mittel nicht zimperlich, das hat die Geschichte immer wieder gezeigt. Und Fakt ist auch: Steuererhöhungen, Zwangsabgaben für Hausbesitzer, Goldverbote usw. lassen sich in der Öffentlichkeit leichter rechtfertigen und durchsetzen, wenn damit vermeintlich eine "Gerechtigkeitslücke" geschlossen werden soll.
---
Ihren Verdacht teile ich.
Erst überschuldet man sich maßlos und erhöht Diäten im Automatismus, verändert Machtstrukturen und enteignet die Gebildeten und die Finanzstarken.
Man stärkt die untersten Schichten, um bald nach Gewaltexzessen Kontrollmechanismen zu rechtfertigen. Und schwups ist die DDR 2.0 wieder da.
Das kennt man nur vom übelsten Kommunismus, dem wir mit großen Schritten entgegeneilen, wie mir scheint.
Zerrüttung der Gesellschaft scheint das Ziel.

Pro Kopf Schwachsinn

Pro-Kopfeinkommen

Allein diese Bezeichnung ist sowas von Nichtssagend. Wie soll ich das jetzt rechnen? Wer zählt da mit rein? Ehefrau und Kinder oder vielleicht auch doch nicht?

Interessant ist das erst, wenn man das Haushaltseinkommen Netto pro Jahr angibt und die Superreichen ab einem jährlichen Einkommen pro Jahr von 100.000 und mehr weg lässt.
Danach muss man dann noch unterteilen zwischen über 50.000 Euro jährliches netto Einkommen und darunter.

Das ist eine der dümmsten und nichtssagend Statistiken überhaupt.

Studie zu Wohlstandsgefälle:Wo das Geld wohnt....

Vergessen wurde da die Elbchausse und der Taunus-Kreis.
Und auch die Insel Sylt,wo normale Bewohner verdrängt werden.Arbeitskräfte müssen da morgens einpendeln,weil sie sich nicht leisten können auf der Insel zu wohnen.

Von dort können dann die Bewohner gucken,wie im Rest der Republik (für sie) gearbeitet wird.

Was soll uns diese Statistik nun sagen?!

- außer, dass es wohl Unterschiede gibt?! Wie soll ich das 'Pro-Kopf-Einkommen' bitte verstehen, das müsste ja bedeuten, dass Familien mit vielen Kindern das größte Einkommen haben müssten - ist aber NICHT so, im Gegenteil!!
Mit nur diesem einen Vergleich jetzt alles erklären zu wollen, ist total daneben.
Wenn man nicht umfassender die Sache angeht, dann muss man sie in der Berichterstattung auch gar nicht angehen!!

Alles relativ

Bewohner von München hat ein hohes Einkommen,vieviel benötigt er für seine Miete und sonstigen Nebenkosten?
Wieviel bleibt ihm dann nachher noch überig?

... Ihr Hinweis auf 'Chancengleichheit' in allen Ehren, die gibt es aber nicht wirklich. Kenne selber Menschen, die alles versuchen, um aus der (oft vererbeten...) Armutsspirale heraus zu kommen und denen es wegen der Gegebenheiten in unserem Lande - auch der gesetzlich geregelten - nicht gelingt. Die systemische Ungerechtigkeit im Blick auf die Familien ist auch eklatant...als Vater von 4 Kindern weiß ich, wovon ich rede...
Eine Gesellschafft, die wirklich versucht, sich einigermaßen gerecht zu gestalten, stelle ich mir doch etwas anders vor.

@krittkritt um 11:40Uhr

Und was wollen Sie mit Ihrem ideologisch gefärbtem Kommentar eigentlich ausdrücken? Und was Ihren Bekannten betrifft, hätte ich mal gerne dessen "Rechnung" gesehen! Und nachdem meine Tochter Lehrerin ist, werde ich ihr Ihren Hinweis auf um bis zu 20% höhere Arbeitszeit in bestimmten Fächern zur Prüfung an den BLLV vorlegen! Ich bin wirklich gespannt, ob an Ihrer Einlassung überhaupt etwas stimmt!

Wes Brot ich ess

des Lied ich sing. Mittlerweile nehmen diese bezahlten, interssensgesteuerten "Studien" überhand. Was erwartet die Tagesschau denn von einer Gewerkschafts-finanzierten Studie? Was erwarten wir von einer Studie eines "Instituts für Sozialismusforschung", "Verein für Bienenschutz", "Interessensverband Suedlink" etc.? Ist es so schwer zu sehen, was die wirkliche Absicht ist? Berichterstattung und Politik sollte für ALLE sein, und die unterschiedlichen Gruppeninteressen balanzieren. So wird das nicht viel mit einer guten BERICHTerstattung, eher mit Kommentierungen (ohne diese so zu kennzeichnen - elegant).

Wo das Geld wohnt... schon etwas

Pervers formuliert. Geld ist bestenfalls Papier oder gepresstes Blech. Zahlen die per Compute hin und her gesendet wird. Stützt da ein Großrechner ab oder die Datei wird gelöscht... Fakt ist das es keinen reellen Gegenwert mehr für das Papier oder die Zahlen im Computer gibt. Der Ami hat zuerst damit angefangen kein Gold als Gegenwert mehr zu Bunkern. Der Deutsche bekommt seine Milliarden weder aus den Staaten raus noch darf er den Verbleib bzw die Anwesenheit kontrollieren. Wären unsere Politiker ehrlich würden die zugeben das der Ami uns unsere Tonnen an Gold für immer vorenthalten wird. Fakt ist das viele nur auf dicke Hose machen weil sie sich Geld leihen. Fakt ist auch das die Masse die letztendlich das Geld bereitstellt schon seit Jahren keine Zinsen erhält. Würde jedes geleaste Fahrzeug oder auf Pump gekaufte einen Wimpel an der Antenne haben, Deutschlands Straßen wären ein Flaggenmeer. Der geliehene Reichtum oder die Nation (en) der Blender.

@DerGolem um 11:38Uhr

Ich gebe Ihnen Recht, auch wenn Sie da ein recht radikales Bild entworfen haben, das sicherlich bald von"richtigen" Sozialisten heftig widersprochen wird, welche aber nicht in der Lage sind, ein "gerechtes" Bild zu zeigen! Es ist leider wie immer: ein Teil der Bevölkerung weiß nicht, was genau sie will, aber sie weiß nur, was sie nicht will! Wobei noch nie bestritten wurde, daß es Turbokapitalisten und "Heuschrecken" und negative Seiten in unserem System gibt!

@Laskaris

Die stark gestiegenen Mieten sind keine Folge der Nullzins-Politik der EZB, sondern der falschen Wohnungspolitik in Deutschland!
In Wien, das bekanntlich ja auch zur Eurozone gehört, sind die Mieten nicht so stark gestiegen, weil ca. 60 % der Mietwohnungen im Besitz der Stadt Wien sind!
Wenn der politische Wille da ist, kann einiges bewirkt werden!
Leider haben viele deutsche Politiker diesen Willen nicht!

Wohnungslosigkeit

Gefälle hin, Gefälle her.
Viel erschreckender ist der Umstand, dass es in einem der reichsten Länder dieser Welt Menschen gibt, die keine Bleibe haben und auf sich selbst gestellt sind.
https://www.tagesschau.de/inland/wohnungslose-105.html
Das nenne ich "Gefälle"!

Statistik ohne Aussagekraft

Eine Statistik, die sich lediglich auf das durchschnittliche Einkommen bezieht, hat zwangsläufig nur eine geringe Aussagekraft, fehlt doch die Relation zur Ausgabenseite/Kaufkraft. Wohne ich in einer Stadt, in der die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten (also Miete, Lebensmittel etc.) nur 80 % der einer anderen Stadt betragen, bin ich bei 90 % des Einkommens "reicher", obwohl das nominale Einkommen geringer ist. Und damit sind bei weitem nicht alle relevanten Fakten eingeflossen. Von daher müsste eine Statistik, die wirklich Aussagekraft haben soll, viel komplexer aufgebaut sein.

Gleichheit

Gleichheit ist eine Forderung der französischen Revolution.
Ohne Gleichheit keine Freiheit!

@ smirker

"Da ca. 20 % (nicht 25 %, wie ich neulich irrtümlich geschrieben habe) der deutschen Arbeitnehmer für einen Stundenlohn von 10 Euro oder weniger arbeiten und die unteren 40 % der deutschen Arbeitnehmer seit über 20 Jahren keine realen Lohnsteigerungen erhalten haben, ist Deutschland ein ungerechtes Land."

Sie können doch nicht einfach nur anhand der Löhne pauschal urteilen, Deutschland sei "ein ungerechtes Land". Das ist absolut unseriös.

Bitte betrachten Sie auch, wie hoch in Deutschland die Steuern und Abgaben sind und wie viel umverteilt wird. Wir haben die zweithöchsten Steuern und Abgaben im OECD-Raum. Wir geben fast 30 % des BIP für Sozialleistungen aus.

Leute, die wenig verdienen, gibt es in allen Ländern. Aber bei uns profitieren alle - und gerade die Ärmeren - überdurchschnittlich stark von den Sozialleistungen, dem staatlichen Gesundheitswesen, der kostenlosen Schulbildung und diversen anderen steuerfinanzierten Leistungen, die es anderswo in dieser Qualität nicht gibt.

@11:38 von DerGolem - Sorry, aber....

...Ihr Beitrag ist sowas von
falsch, daß man meinen könnte Sie glauben das sogar noch was Sie schreiben.

---

Vielleicht sollte diejenigen wie Sie hier und auch einige andere sich erstmal klar machen was für Beispiele sie sich heraussuchen.

Das ist nicht der Sozialismus der in heutiger Form in 100% angewandter sozialer Marktwirtschaft wünschenswert wäre.

Nein, sie nehmen Beispiele von Ländern die vorgaben ein sozialistischer Staat zu sein, in Wirklichkeit aber eine Parteien-Diktatur waren oder sind.
Siehe DDR, siehe ehemalige UDSSR und siehe China etc.

Das kann nicht funktionieren.

Wenn ein Staat aber den freien Kapitalismus freie Bahn gibt, dann passiert eben das was in dem Artikel so schön erklärt wurde.
Soziale Ungerechtigkeit.

Im Übrigen erwartet kein Staplerfahrer, daß er das Gehalt eine Uni Professors bekommt.
Nur weil beide vielleicht eine 40 Std. Woche haben.

Aber warum muß ein Staplerfahrer im Osten weniger verdienen als der im Süden?

Das ist die Frage.

Definition

Verfügbares Einkommen ist nicht gleich Einkommen.
Mal googeln und schon wird es klarer.

20 Jahre

Das haben 20 Jahre Globaliesierung gebracht.
Eine Gesellschaft, ein Europa und eine Welt geteilt in Arm und Reich.
Wo es hinführt haben zwei Weltkriege gezeigt!

@ smirker

"Dass man politisch auch anders handeln kann, hat z. B. Südkorea gezeigt, das 2018 den Mindestlohn stark erhöht hat und auch der IWF fordert Deutschland seit Jahren zu höheren Lohnsteigerungen auf!"

Der Vergleich des Mindestlohns in verschiedenen Ländern ist immer ein Vergleich Äpfel mit Birnen. In Südkorea sind die Lohnnebenkosten z.B. ganz anders als in der BRD. Zudem haben die Länder unterschiedliche Sozialleistungen, Rentensysteme, Gesundheitssysteme usw., sodass der Effekt des Mindeslohns in der Praxis ganz unterschiedlich ist.

In einigen US-Staaten bekommen Angestellte in der Fast-Food-Branche einen höheren Mindestlohn als ihre Kollegen hier in Deutschland. Toll, nicht? Hilft den Leuten aber wenig, wenn man z.B. die Sozialsysteme oder das staatliche Gesundheitswesen vergleicht. Wenn ich Geringverdiener wäre, wäre ich das lieber hier als in den USA.

Der IWF verfolgt eigene (meistens US-amerikanische) Interessen und ist in seinen Bewertungen nicht unbedingt neutral.

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Unklar

bleibt, was die Hans-Böckler-Stiftung mit ihrer Untersuchung belegen will. Für Investoren lässt es Rückschlüsse auf die vorhandene Kaufkraft als ein Kriterium für ein mögliches Engagement zu.

Von einem regional unterschiedlichen Durchschnittseinkommen kann sich niemand etwas kaufen. Es lässt keine Aussage darüber zu, wie das Einkommen in z.B. Starnberg verteilt ist. So kann es sein, dass eine Kassiererin mit ihrem Einkommen in Starnberg keinen höheren Lebensstandard als eine Kassiererin in z.B. Gelsenkirchen hat. Es ist sogar denkbar, dass die Gelsenkirchner Kassiererin für ihr Gehalt in ihrer Region mehr bekommt als ihre Kollegin in Starnberg mit teuren Mieten und Lebenshaltungskosten (siehe Investoren).

Bei einem gewerkschaftsnahen Institut könnte ich mir eher die ungleiche Einkommensverteilung als das Durchschnittseinkommen – gerne auch innerhalb bestimmter Regionen – als Untersuchungsgegenstand vorstellen.

Aber die werden schon wissen, was sie da so erforschen.

@Laskaris

Da die unteren 40 % der deutschen Arbeitnehmer seit über 20 Jahren keine realen Lohnsteigerungen erfahren haben und sie somit nicht am Anstieg der Produktivität beteiligt wurden, ist und bleibt das Ausbeutung!
Die Sozialleistungen haben nichts, aber auch gar nichts damit zu tun, denn die waren vor 20 Jahren sogar besser als heute!
Außerdem sind nur die ca. 30 Mrd. Euro für die Arbeitslosengeld 2-Empfänger richtige Sozialleistungen.
Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherungsleistungen sind Versicherungsleistungen und keine vom Staat großzügig an Bedürftige geleistete Sozialleistungen.
Des Weiteren ist außerhalb Deutschlands schon längst bekannt, dass das eigentliche Problem der Eurozone der riesige Niedriglohnsektor
und das Lohndumping Deutschlands ist!
Irgendwann wird dieser wirtschaftliche Nationalismus Deutschlands die Eurozone zerstören! Es ist nur eine Frage der Zeit!

inhaltloses Geschwafel

Am 24. April 2019 um 13:10 von Drumknott
Wes Brot ich ess
des Lied ich sing. Mittlerweile nehmen diese bezahlten, interssensgesteuerten "Studien" überhand. Was erwartet die Tagesschau denn von einer Gewerkschafts-finanzierten Studie?

„Die Studie stützt auf die jüngsten Daten der Statistischen Ämter der Länder und des Bundes. Sie betreffen das Jahr 2016.“
Es ist einfach dumm und dreist ohne jeden Beleg diese Studie zu diskreditieren. Wo ist Ihr Beweis für Ihre Behauptung? Oder ist das einfach nur inhaltloses Geschwafel?

Ungleichheit auch bei Vermögen

Erst neulich war das ein Thema bei der Mietendebatte. Die Verteilung des Haushaltsvermögens bildet recht gut die Verteilung des frei verfügbaren Haushaltsnettoeinkommens ab (Oberbayern liegt beim Vermögen vorn, Ostdeutschland ist Schlusslicht). Komischerweise haben gerade also die viel übrig für Konsum, die ohnehin bereits viel für ihr Eigentum zahlen - oder sie haben schlicht geerbt. Natürlich erben nicht nur Gutverdiener, aber offenbar haben vor allem Eltern und Großeltern von Gutverdienern etwas zu vererben. Laut OECD ist in kaum einem westlichen Land die Chancengleichheit von Kindern so gering wie in Deutschland. Gleichzeitig ist Deutschland Spitzenreiter bei Steuern und Abgaben auf Arbeit. Kapitaleigner dagegen werden geschont. Warum das in Deutschland von der Bevölkerung so akzeptiert wird, verstehe ich nicht. In Frankreich hätte es wohl schon längst eine neue Revolution gegeben, dabei ist der dortige Staat vergleichsweise sozial.

@ smirker 13:19 Uhr

"Die stark gestiegenen Mieten sind keine Folge der Nullzins-Politik der EZB, sondern der falschen Wohnungspolitik in Deutschland!
In Wien, das bekanntlich ja auch zur Eurozone gehört, sind die Mieten nicht so stark gestiegen, weil ca. 60 % der Mietwohnungen im Besitz der Stadt Wien sind!
Wenn der politische Wille da ist, kann einiges bewirkt werden!
Leider haben viele deutsche Politiker diesen Willen nicht!"

Selbstverständlich ist die von Ihnen beschriebene Entwicklung ebenfalls ein Teil des Problems. Man hat in Deutschland zu viele ehemalige Sozialwohnungen privatisiert, da gebe ich Ihnen völlig recht.

Ich habe in meinem Beitrag auch nicht behauptet, dass die rasant gestiegenen Mieten und Immobilienpreise ausschließlich eine Folge der EZB-Nullzinspolitik seien, sondern lediglich, dass sie "vor allem" eine Folge der Nullzinspolitik sind. Zu dieser These stehe ich weiterhin, denn die Währunbgspolitik ist aus meiner Sicht definitiv der Hauptgrund.

Darstellung: