Ihre Meinung zu: UN-Bericht warnt vor Beschleunigung des Artensterbens

23. April 2019 - 21:40 Uhr

Bis zu eine Million Tier- und Pflanzenarten drohen in den nächsten Jahrzehnten von der Erde zu verschwinden. Zu diesem Schluss kommt ein UN-Bericht. Das verheerende "Massenaussterben" sei bereits im Gange.

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Kommentare

die lawine rollt auf uns zu ...

und wird die kommenden generationen mit voller wucht treffen.

wie werden von denen verflucht sein.

unser gewinnstreben sollte umgehend eingestellt werden.
einzig der existenzbedarf sollte lebensgrundlage bleiben dürfen.
wie es bis zum ende des 19. jahrhunderts galt.
sonst verspielen wir auch noch den allerletzten rest der existenzberechtigung.

Umweltschutz gab es nie

Wenn man die Gelder statt für Kyoto-Protokoll und desgleichen (zur Reduktion von CO2 - ist sowieso gescheitert) aus dem Fenster zu werfen, für den Umweltschutz investiert hätte, dann hätten wir schon längst kein Artensterben mehr.

Es ging sowieso niemals tatsächlich um Umweltschutz sondern um ein Geschäft. Umverteilung der Gelder von den reichen zu den armen Ländern, die diese Gelder aber niemals für Umweltschutz investiert haben.

Sachzwänge

Solange wir unser Wirtschaftssystem nicht verändern, kann sich die Lage nicht verbessern. Es geht stets um Konsumsteigerung und Wachstum. Bedürfnisse werden erzeugt um Gewinne zu generieren. Wir konsumieren uns um den Verstand und "brauchen" immer mehr, wollen immer höher und weiter. Dafür werden Ressourcen verheizt und die Natur zerstört. Wenn nun noch alle sog. Schwellenländer nachziehen und unseren Lebensstandard kopieren, dann wird uns das ziemlich schmerzhaft auf die Füße fallen. Meines Erachtens müssten wir umdenken und unser Konsumverhalten hinterfragen. Denn die Weltbevölkerung wächst und alle wollen Leben.
Massentierhaltung, Billigflüge, SUV´s, Technik-Schrott, geplante Obsoleszenz... Ein Leben in Saus und Braus können wir uns nicht ewig leisten. Dieser Planet ist endlich!

22:03 von adagiobarber die lawine rollt auf uns zu ...

"" unser gewinnstreben sollte umgehend eingestellt werden.
einzig der existenzbedarf sollte lebensgrundlage bleiben dürfen.
wie es bis zum ende des 19. jahrhunderts galt.
sonst verspielen wir auch noch den allerletzten rest der existenzberechtigung.""
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Sie haben es auf den Punkt gebracht,dem kann ich eigentlich nichts zu fügen,außer wenn ich mir heute so viele Menschen anschaue die nur mit ihren Smartfon beschäftig sind, dann sehe ich sehr schlecht für die Zukunft von Tieren aber auch von Menschen.

Liegt sicherlich nicht an der

Liegt sicherlich nicht an der Übervölkerung des Planeten...

Bundestagspetition "Pestizidkontrolle"

Es gibt gerade eine Bundestagspetition zum Thema. Es geht um strengere Kontrollen von Pestiziden, die eine Hauptursache fürs Artensterben sind - besonders unter Insekten. Läuft nur noch bis 01. Mai und es fehlen noch 30.000 Unterschriften. Das sollte doch zu schaffen sein!
Auf www.pestizidkontrolle.de informieren oder direkt unterschreiben auf https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_03/_20/Petition_92382...

Solange nur anthropozentrisch

Solange nur anthropozentrisch argumentiert wird im Sinne von "unserer" Zukunft, bleibt alles Handeln halbherzig. Die Natur hat eine Daseinsberechtigung auch OHNE für uns nützlich zu sein, begreift das endlich!!!

Seit 150 Jahren findet ein Artensterben biblischen Ausmaßes statt, das größte seit dem Ende des Perm und es interessiert nur sehr wenigen. Denn es geht uns gut. Pflastert nur weiter den ganzen Planeten mit Autobahnen und Shopping-Malls zu! Wirkliches Handeln ensteht erst in Zeiten der Entbehrung und daher gönne Uns die Folgen dieser Entwicklung von ganzen Herzen.

Entschleunigung

Ich würde sagen: runter vom Gaspedal und voll hinein ins Leben. Das ganze bunte Spielzeug macht uns nicht glücklich. Und unser Hamsterrad dreht sich zusehens schneller...

"Überbevölkerung?" Machbar.

23. April um 22:41 von toto96

Sie haben völlig Recht - sofern Ihr Beitrag nicht Ausdruck von Zynmismus sein sollte. Es gibt keine "Überbevölkerung" dieses Planeten durch die Population Homo Sapiens Sapiens. (Vor einer "Überbevölkerung" wurde schon vor über 60 Jahren gewarnt, als die Population nur ein Drittel der Größe der aktuellen hatte).

Dieses Habitat genant "Erde" ist reich an Ressourcen. Es gilt einfach, diese Ressourcen klug wie nachhaltig wie gerecht und fair für alle zu nutzen.

In der Lesung der Schöpfungsgeschichte in der vergangenen Osternacht erinnerten sich die Christen daran, dass der Schöpfergott ihnen dieses Paradies in eigene Verantwortung übergeben hat, leihweise, mit der Erlaubnis, alle Ressourcen zu nutzen, aber auch weise wie sorgsam mit dieser Gottesgnade umzugehen.

Oder, wie die jungen Aktivisten von Friday for Future nur wieder rufen: "Ihr habt diese eine Welt nur von Euren Kindern geborgt." Pfleglicher Umgang mit dem geborgten Gut ist selbstverständlich.

wo anfangen?

Flüge weltweit reduzieren statt zu erhöhen.

ALLE Umweltverschmutzer zur Kasse bitten. Nicht nur den Kleinen sondern gerade die Großkonzerne sollen auch bezahlen.

Trinkwasser nicht verschwenden. Auch in DE ist der Grundwasserspiegel gesunken.

Auch die Energiekosten bei der Herrstellung von alternativen Energien, E-Autos u.s.w. prüfen. Die Batterien von E-Autos sind Sondermüll.

Bäume sind der wichtigste CO2-Verwerter.
Deren Abholzung akribisch verhindern.

Zum Müll kann ich ur eins sagen:
Die Entsorger sollten verpflichtet werden einen Nachweis über die umweltgerechte Entsorgung/Wiederverwertung des Mülls zu erbringen. Sonnst Milliardenstrafen.

@adagiobarber - Keine Lawine, keine Hoffnung.

22:03 von adagiobarber:
"die lawine rollt auf uns zu und wird die kommenden generationen mit voller wucht treffen."

Es gibt keine Lawine.
Jede Generationen wächst mit einem Stück weniger Natur auf und wird am Ende ihres Lebens feststellen, dass ein weiteres Stück fehlt. Für jeden Einzelnen ist die Veränderung klein genug, um nicht als Problem erkannt zu werden.

Ich mache mir keine Hoffnung, dass sich irgendetwas zum Besseren ändern wird.

toto96

sicher nicht! Es sei denn, immer mehr Menschen würden Urwälder abbrennen oder Lebensräume zerstören, um sich ernähren zu können oder Brandrodung betreiben oder Tiere verdrängen oder Meere überfischen

Artensterben

Jemand bereitet sein eigenes Ende vor.

@Der Nachfrager - "Wo anfangen?"

23:11 von Der Nachfrager:
"wo anfangen?"

Auf die Politik braucht man hier nicht zu hoffen. Die ist Wegbereiter und Sprachrohr der Wirtschaft.

Das beste wäre ein Konsumverzicht. Aber wer von uns wäre schon dazu bereit, auf sein Auto und das tägliche Fleisch zu verzichten?

23:34 von Nachfragerin

Aber wer von uns wäre schon dazu bereit, auf sein Auto und das tägliche Fleisch zu verzichten?
.
ehrliche Antwort ?
ich nicht
so wenig wie auf meine Reisen verzichte

re nachfragerin

" Aber wer von uns wäre schon dazu bereit, auf sein Auto und das tägliche Fleisch zu verzichten?"

Auf das tägliche Fleisch verzichten wohl schon mehr, als Sie sich das vorstellen könen ...

Die 1 Kind Politik weltweit

Die 1 Kind Politik weltweit für ein paar Generationen wäre m. E. erforderlich.
Das sind die wahren Themen unserer Zeit.
Welcher Politiker welchen Posten bekommt wer wen gewählt hat etc pp alles uninteressant für die Natur.

Ähnlich ..

.. verträgt es sich in der Kulturenlandschaft. Bald gibt es überall Burger, Döner, Pizza und Sushi. Und zum Hohn nennt es der Westen "Diversität". In dem Sinne: Es leben die Hunde, Katzen und Tauben! Mehr braucht der globalisierte Mensch anscheinend nicht.

Darstellung: