Ihre Meinung zu: Sri Lanka: Trauer, Zweifel und viele Fragen

23. April 2019 - 15:57 Uhr

Nach den Anschlägen von Sri Lanka bleibt weiterhin vieles im Unklaren. Die Regierung spricht von einem "Vergeltungsakt" für Christchurch, die Terrormiliz IS reklamiert die Taten für sich. Von Silke Diettrich.

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Kommentare

Seltsam

Wenige Minuten nach dem schauderhaften Anschlag in Christchurch waren der Täter als „Weißer“ verortet und die Opfer als „Muslime“, eine korrekte Darstellung. Nach dem Anschlag in Sri Lanka mit über 300 Toten ändert sich die Darstellung: Bundesaußenminister spricht nicht von „Christen”, sondern von „Betenden und Reisenden“, die in die Luft gesprengt oder zerfetzt wurden.
Sprachgebrauch ist kein Zufall. Sprache wird gezielt eingesetzt. Der Anschlag in Neuseeland galt als rassistische Attacke auf die gesamte muslimische Welt – in Sri Lanka nur auf betende Urlauber. Der terroristische islamische Hintergrund der Tat wird ausgeblendet, die Spuren zu den Verantwortlichen werden gezielt verwischt.

Das schreckliche Schicksal

Das schreckliche Schicksal von Herrn Sudesh Kolonne, der seine Frau und Tochter beim Anschlag im Ostergottesdienst verlor, ist erschütternd und kann nichts anderes als tiefes Mitgefühl auslösen. Sein bisheriges Leben ist damit ausgelöscht. Vielleicht wird er nie wieder eine Kirche betreten können. Diese furchtbare Geschichte macht manchem wohl mehr als jeder Appell deutlich, wie wichtig es ist, sich religionsübergreifend und weltanschauungsübergreifend gegen den Wahnsinn pseudoreligiöser Mörder zu stellen und nicht zuzulassen, dass deren Saat von Hass und provozierter Vergeltung weiter aufgeht. Ich wünsche der singhalesischen, tamilischen, buddhistischen, muslimischen, christlichen und alle anderen Gruppen umfassenden Bevölkerung Sri Lankas die Kraft und den Mut dazu.

Wenn der us das für sich

Wenn der us das für sich reklamiert, wäre es besser, dich selbst was auszudenken und die wahren Täter nicht zu veröffentlichen. So entgingen ihnen jegliche Aufmerksamkeit. Nur darum geht es doch.
Die wahren Täter kann man trotzdem suchen,finden und richten.

DAS ist die Macht des IS

er muss gar nichts machen. Er kann einfach sagen: wir waren das. Denn: das "Marketing" ist für jeden zugänglich. Jeder kann seinen Irrsinn mit dem Etikett "IS" versehen und schwupps - so wird aus einem primitiven Mörder ein Terrorist.

Und der IS - der wirkt größer und mächtiger als er ist. Der Täter braucht nicht einmal einen Kontakt zum IS gehabt zu haben. Er muss nur die entsprechenden Seiten besuchen und so nen schwarzen Fetzen zu Hause haben.

Ob dieser feige Anschlag auf das Konto des IS geht oder nicht - für die Opfer eines Anschlages ist ziemlich egal welche Motive sich der Täter auf die Fahnen schreibt - jene die für die Öffentliche Meinung verantwortlich sind (Medien und Politiker) sollten endlich damit aufhören, die Verlautbarungen des IS zu zitieren.

Erst mal Ermittlungen abwarten. Und nicht noch Werbung für die Verbrecher machen.

re sternenkind

"Der terroristische islamische Hintergrund der Tat wird ausgeblendet, die Spuren zu den Verantwortlichen werden gezielt verwischt."

Für solche absurden Sätze muss man wohl ganz, ganz tief in einer Filterblase setcken.

PS. Um die Spuren zu den Verantwortlichen zu verwischen müsste man die Verantwortlichen erstmal kennen. Welche geheimnisvollen Erkenntnisse haben Sie dazu?

Vergeltungsakt für Christchurch?

welch schwachsinnige Rechtfertigung dieser Schwachköpfe! Der durchgeknallte Einzeltäter hatte mir den Christen in Sri Lanka so wenig zu tun wie die Moslems in NZK mit dem IS.Nur die Attentäter haben Gemeinsamkeiten. Alle hängen sie einer menschenverachtenden faschistischen Ideologie an, die ihre Gruppe für überlegen hält, aus welchen Gründen auch immer und die andere verachtet. @fathaland slim hat da im andern Thread Recht, wenn er bei Rechtsextremen und Islamisten mit ihrer Gewaltbereitschaft und Ideologie Ähnlichkeiten sieht und viele Linksextreme gehören in die gleiche Kategorie

16:06, Sternenkind

Diesen Kommentar hatten Sie bereits im Vorgängerthread, ebenfalls an erster Stelle, wortwörtlich gepostet, wo er ausgiebig diskutiert wurde.

Was soll das also?

@Sternenkind um 16:06Uhr

Sie schneiden da ein Thema an, das von bestimmten Seiten immer mit Entrüstung zurückgewiesen wird, nämlich den fast schon grotesken Mißbrauch von "political correctness" oder was die Medien darunter verstehen. Denn es sind nicht nur die Politiker, sondern die Medien, die sich anmaßen, zu urteilen und zu verurteilen. Natürlich haben Sie Recht, wenn Sie den Umgang mit der Sprache bzw. die tendenziöse Auswahl an Worten und Begriffen beanstanden, aber dies wird nichtsdestoweniger abgestritten. Wobei hier die Fakten beweisen, daß es sich bei den Opfern in Christchurch um betende Moslems handelte, denn es ist unwahrscheinlich, daß Angehörige einer anderen Religion zum Beten in eine Moschee gehen. Auf SriLanka handelt es sich gezielt um Christen und die Gäste in den Hotels dürften überwiegend "Weiße" gewesen sein, oder? Auch hier ist die Wahrheit rar. Ich bin sicher, daß es nicht lange dauern wird, bis sich wieder bestimmte Foristen echauffieren, wenn auf die Realitäten hingewiesen wird.

Muslime verurteilen und verabscheuen den Anschlag

Muslime verurteilen und verabscheuen den Anschlag in Sri Lanka und trauern mit den Hinterbliebenen (siehe z. B. auf islam.de), wie es wohl jeder normale Mensch tut. Diejenigen, die für die Tat verantwortlich sind, und die sie als Vergeltung für Christchurch hinstellen wollen, machen den Anschlag in Sri Lanka zugleich auch zum direkten Angriff auf Muslime, da sie ihnen ihre Verhaltensweise anheften wollen. Muslime wehren sich entschieden gegen diese Verbindung und sind von den Verantwortlichen klar abgegrenzt. Muslime stehen solidarisch mit den Christen und mit den anderen Menschen, die ihre Liebsten verloren haben, oder die verletzt wurden. Es gibt klare Widersprüche bei der Argumentation vonseiten der Terroristen von Sri Lanka: 1. ISIS lehnt Muslime ab, die im Westen leben, spricht aber zugleich von einer Vergeltung. 2. Der Attentäter von Christchurch hat nicht als Christ gehandelt, dennoch greifen die Terroristen gezielt Christen an.

Am 23. April 2019 um 16:06 von Sternenkind

"Wenige Minuten nach dem schauderhaften Anschlag in Christchurch waren der Täter als „Weißer“ verortet und die Opfer als „Muslime“, eine korrekte Darstellung. Nach dem Anschlag in Sri Lanka mit über 300 Toten ändert sich die Darstellung: Bundesaußenminister spricht nicht von „Christen”, sondern von „Betenden und Reisenden“, die in die Luft gesprengt oder zerfetzt wurden.
Sprachgebrauch ist kein Zufall. Sprache wird gezielt eingesetzt. Der Anschlag in Neuseeland galt als rassistische Attacke auf die gesamte muslimische Welt – in Sri Lanka nur auf betende Urlauber. Der terroristische islamische Hintergrund der Tat wird ausgeblendet, die Spuren zu den Verantwortlichen werden gezielt verwischt."

Ich verstehe das alles nicht mehr. Die Deutsche Politik ist nur noch unsäglich. Sind Muslime Terroristen, dann wird verschwiegen und vertuschelt. Sind ausnahmsweise mal Christen Terroristen, dann wird gleich sofort über alles berichtet. Wer kann mir diese Vorgehensweise mal erklären.

der is.

Beweise wären wohl besser. Für sich reklamieren kann das jede/r.
Schlimm ist der Anschlag, so schlimm, dass es kaum in Worte gefasst werden kann. Mitleid mit den Opfern ist angebracht. Von den Tätern muss später geredet werden. Zum Sprachgebrauch: Es sind ja eben nicht nur Christen umgekommen. Und wer meint, dass "Menschen, die sich am Ostersonntag in der Kirchen dem Gebet und der Besinnung widmeten", in irgendeiner Weise verwischt, dass es sich um gezielte Anschläge auf Christen handelt, der müsste sich vielleicht mal fragen, was er da hinein- statt herausliest. Der islamistische (und nicht in erster Linie islamische) Hintergrund stellte sich erst nach und nach heraus, wohingegen der Christchurch-Attentäter gezielt gegen den "Islam" gewendet hatte und von europäischem Blut faselte. Ist das dann ein "europäischer Anschlag"? Schon blöd, wenn die Realität komplizierter ist als Schwarz und Weiß.

18:39 von deutlich

volle Zustimmung

@19:19 von ablehnervonallem

Wer kann mir diese Vorgehensweise mal erklären.

Diese Vorgehensweise gibt es so nicht, daher kann die Ihnen wohl niemand erklären.
In Christchurch hat ein Rassist ausdrücklich und selbst erklärt Muslime als Ziele gehabt.
In Sri Lanka waren zwar christliche Kirchen Ziele, aber auch Urlauber-Hotels.
In letzteren können und werden wohl auch (vielleicht kann man irgendwo die Nationalitäten der Opfer finden) Menschen verschiedener Religionen gestorben sein. Und Atheisten. Demnach kann man das wohl nicht als Angriff auf Christen werten, auch wenn manche das nur zu gern tun.

Und genau so ist es auch berichtet worden. Alles andere wird von Leuten mit gewissen Einstellungen reininterpretiert.

@fatha zu deiner info

""nochmal zum vorblock, weils ie ja nur das verstehen, was was von der politischen ausrichtung vorgegeben ist. also nachfolgendes hat die ente geschrieben.

Maas hat sich als Justizminister von einer Z-Prominenten über den Tisch ziehen lassen, die noch heute auf der Jagd nach Aufmerksamkeit durch den Dschungel und sämtliche Nackedei-Inseln flattert.

damit war wohl diese dame lohfink gemeint, die gegen eine mutmaasliche vergewaltigung geklagt hat. sie haben aber nur gegukkt und geglaubt frau joly wäre gemeint, obwohl die nie im dschungel oder nackt in blättchen war. also wertester, nicht gleich die politische keule bei andersdenkenden rausholen, gilt auch für den verbundeten einerseits wie andererseitz

re ablehnervonallem

"Sind Muslime Terroristen, dann wird verschwiegen und vertuschelt."

Jetzt werden Sie doch mal konkret, was da verschwiegen und vertuschelt wird.

Ich sehe eine sehr ausführliche Berichterstattung über die Anschläge, und substanzielle Mutmaßungen über die Täter, soweit dies über bisher unbekannte Täter seriös möglich ist.

Was sehen Sie denn?

Rassismus

Wo fängt Rassismus an? Wie grenzt sich der offizielle Islam vom IS ab? Selten liest man darüber etwas. Da muss sich der Islam schon die Frage gefallen lassen, inwieweit er sich mit den verletzten Christen solidarisch zeigt.

@tisiphone, 18.57h

Ich sehe das auch so. Und es sollte für alle gelten.

@karwandler, 18.39h

Um ja nichts zu sehen, genügt schon keine Filterblase mehr.
Da muss es schon etwas Massiveres sein.

@ 16:06 von Sternenkind

Ja, seltsam. Warum schreiben Sie nicht deutlicher, was Sie eigentlich sagen wollen ?
Sie wollen doch behaupten, dass Muslime als Täter nicht klar benannt werden. Was ja nicht stimmt, denn es heißt schon seit dem WE, dass vermutlich radikalislamische Täter die Anschläge verübt haben.
Tatsächlich aber wollen Sie wohl sogar noch mehr. Ihnen geht es vermutlich um `die Moslems´ und `den Koran´. Also das übliche.
Dann passt der Vergleich mit Christchurch aber nicht. Denn nach den Anschlägen dort hat niemand gesagt: `Die Weißen/Christen sind eine gefährliche Menschengruppe´. Einzelne sind es.
Da wie dort.
Und natürlich Rassisten allgemein.

Wieso eigentlich Rechtsextreme??

Religiös motivierte Selbstmordattentäter nannte man bereits im Mittelalter Assassinen, die in späteren Zeiten in sehr vielen europäischen Sprachen in deren eigenen Sprachgebrauch als assissins oder assassino als DER Mörder schlechthin eingegangen sind!

Denn religiös motivierte Selbstmordattentäter sind selbst unter Rechtsextreme doch eher unterdurchschnittlich anzutreffen!

@fathalnd slim, 18.42h

Ich habe nicht die Zeit, ständig im Forum präsent zu sein.

Deshalb ist für mich neu, was für Sie eine Wiederholung ist.
Offensichtlich eine, die Ihnen gegen den Strich geht

Vergeltung?

"Der Terrorakt von Christchurch war doch gar nicht christlich-fundamental." Dass es sich um eine Vergeltungstat handeln könnte, scheint also schwer nachvollziehbar.
Die Denke der Attentäter von Sri Lanka ist aber möglicherweise anders: Tat eines Westlichen an Muslimen = antimuslimische Tat eines Westlichen = religiös geprägte Tat von jemandem aus der christlichen Welt = Tat eines Christen. Zudem hatte der Attentäter von Christchurch sich auch auf die Tempelritter bezogen, und das war ein christlicher Orden. Nur ein Erklärungsversuch.

@ fathaland slim

Sie posten doch auch immer das Gleiche.

Sternenkind 16.06

"Bundesaußenminister spricht nicht von „Christen”, sondern von „Betenden und Reisenden“, die in die Luft gesprengt oder zerfetzt wurden.
Sprachgebrauch ist kein Zufall. Sprache wird gezielt eingesetzt. Der Anschlag in Neuseeland galt als rassistische Attacke auf die gesamte muslimische Welt – in Sri Lanka nur auf betende Urlauber."

Ich finde es wohltuend, wenn wir uns auch sprachlich dagegen wehren, uns in Gruppen aufteilen zu lassen, die dann anschließend aufeinander losgehen sollten.
Das Schlimme, das Verwerfliche ist doch, dass eine Gruppe von friedlichen Menschen einfach ermordet wurde. Würde es einen Unterschied machen, wenn friedlich betende Moslems, Juden oder vielleicht meditierende Atheisten das Ziel gewesen wären? Sollte der Aufschrei nicht jedesmal der Gleiche sein, statt das Spiel der Spaltung mitzuspielen, das die Täter und leider auch viele andere betreiben? Und die Details als solche, etwa für eine genauere Problemanalyse, sind ja sowieso öffentlich bekannt.

@karlheinzfalterneier, sternenkind

Ja, es ist schon auffällig, wie sich da gewunden wird und wie schwer es den ÖR fällt, Ross und Reiter zu benennen! Und wie lange es dauert, bis die Erkenntnisse der Behörden veröffentlicht werden, wenn es sich um islamistische Täter handelt!
Da steckt eine Ideologie dahinter. Deshalb werden bei Diskussionen, die mit Islam zu tun haben auch nie kritische Moslems wie Necla Kelek, Bassam Tibi oder Hamed Abdel-Samad eingeladen sondern nur die hundertprozentigen, die dann alle Probleme beschönigen

19:09 karlheinzfaltermeier

Möglicherweise ist Ihnen entgangen, dass die meisten Opfer bei den Einheimischen zu finden sind.
Wozu weisen Sie ausdrücklich auf die Weißen (in Anführungszeichen?) hin? Gehen auf Sri Lanka überwiegend nur “Weiße“ in Hotels?

Die “Echauffierungen“ bestimmter Foristen (wie Sie schreiben) halten sich wohl die Waage mit denen, die sich auf bestimmte “Wahrheiten“ stürzen und ansonsten überall die Lügenpresse wittern.
Diese “Wissenden“ sind auch gar nicht bereit Ergebnisse abzuwarten, sondern fällen das Urteil schon am Anfang.

Übrigens: ich - christlich - war in Pakistan/Tunesien/Marokko in Moscheen beten. Mein Mann - Muslim - hatte gerne auch mal seine Gebete in einer katholischen Kirche verrichtet. Er ist auch mitten unter Christen beerdigt. Ich hoffe, ich habe Ihr Bild nicht durcheinander gebracht.
Das einzige Land in dem so etwas nicht möglich ist, das ist unser “Stabilitätsanker“.

@ Ablehner von allem

Der terroristische islamische Hintergrund der Tat wird ausgeblendet,

Das nicht, aber es herrscht darüber noch immer keine Klarheit. Nicht alle Täter waren z. B. Moslems. Sie argumentieren mir zu undifferenziert und zu voreilig.

@ Ablehner von allem

Ich verstehe das alles nicht mehr. Die Deutsche Politik ist nur noch unsäglich.

Das stimmt gar nicht. Die deutsche Politik ist ganz normal. Sie müssen sich wieder ein wenig mehr auf die Normalität besinnen.

19:19 ablehnervonallem

Es wäre schön, wenn Sie jetzt auch noch mitteilen würden, wann, wo und von wem muslimische Terroranschläge verschwiegen und vertuschelt wurden. Möglicherweise wurden Erkenntnisse abgewartet. Und das ist gut. Manches mal hat der erste Eindruck sich als falsch erwiesen. Gerade auf Sri Lanka, die Gemengelage ist dort ziemlich kompliziert. Auch buddhistische (Terror)Gruppen sind aktiv. Gerne gegen Christen, auch gegen Muslime.
Bei Ihrem Kommentar gewinne ich aber eher den Eindruck, dass die Medien noch ein paar muslimische Anschläge erfinden sollten, dass Sie und Ihr Bild von Muslimen bestätigt und befriedigt sind.

19:19 von @Kent Wilhelm

"Muslime verurteilen und verabscheuen den Anschlag"

Gut gemeint. Aber die Wirklichkeit ist: es gibt IS, es gibt Boko Haram, es gibt Muslime weltweit, die in ihrer Auslegung des Koran die Vernichtung des 'Westens' fordern und auch Muslimen nicht die kleinste Abweichung von ihrer Linie des Koran durchgehen lassen. Es ist nicht die Mehrheit, aber diese Menschen einfach zu Nicht-Muslimen zu erklären stellt Muslime, die das machen, nicht in ein besseres Licht. Es ist das gleiche wie wenn die katholische Kirche Missbrauch auf die 'Gesellschaft' schiebt. Offensichtlich will man sich dem Problem nicht stellen. Weil es bedeuten würde die 'absolute Wahrheit' des Koran und des Propheten anzuzweifeln. Ein Buch nur als Grundlage für eine diskutable Gesellschaftsordnung statt als Gesetz einer unumstößlichen Ordnung zu sehen. Davon sind Muslime in der Mehrheit noch weit entfernt, wie jede Umfrage zur Sharia zeigt. Solange wird das Misstrauen gegenüber 'den Muslimen' bestehen bleiben.

19:19 Kent Wilhelm

Gut, dass es auch Ihre Art von Kommentar gibt.
Mich wundert, dass nicht schon wieder eingefordert wurde, dass sich alle Muslime von dieser Bluttat distanzieren sollen.
Danke.

@ Sternenkind

Der terroristische islamische Hintergrund der Tat wird ausgeblendet, die Spuren zu den Verantwortlichen werden gezielt verwischt.

Welche Spuren zu den Verantwortlichen kennen Sie denn? Ich kenne keine. Und verwischt wird da gar nichts.

Außerdem, die Betonung der islamischen Terrorismus empfinde ich persönlich als vorschnell und unfair.

@ Einfach Unglaublich

Vermutlich werden Sie das auch hier lesen. Sie unterstellen mir und einem Mitforisten heute, wir wollten "die Scharia in Deutschland" einführen. Diesen Unsinn weise ich nicht nur entschieden zurück, ich vermute sogar, Sie übersehen permanent und gezielt, worum es mir geht, nämlich die überwältigende Mehrheit friedliebender Muslime nicht mit islamistischem Terror in einen Topf zu werfen. Da Sie das systematisch nicht zur Kenntnis nehmen, vermute ich, Sie haben bestimmte Gründe. De facto geht damit bei Ihnen genau der Same auf, den verblendete Täter - auch auf Sri Lanka - sähen wollen. Dagegen werde ich weiter argumentieren, immer und immer wieder. Mich beunruhigt die heimliche Allianz von Islamisten und Bekämpfern des Islam, denn beide arbeiten an Spaltung und Destabilisierung der Gesellschaft. Ich hoffe, der Same geht in Sri Lanka nicht auf und das Jahrzehnte dauernde gute Verhältnis von Buddhisten, Muslimen und Christen bleibt stark genug.

@ablehnervonallem, 19:19

Ich verstehe das alles nicht mehr. Die Deutsche Politik ist nur noch unsäglich. Sind Muslime Terroristen, dann wird verschwiegen und vertuschelt. Sind ausnahmsweise mal Christen Terroristen, dann wird gleich sofort über alles berichtet. Wer kann mir diese Vorgehensweise mal erklären.

Das kann Ihnen gar niemand erklären. So wenig, wie man Ihnen erklären kann, warum ein schwarzes Quadrat das gleiche ist wie ein weißer Kreis. Weil es nämlich einfach nicht stimmt.
Da sie und ich hier kommentieren, nehme ich an, dass Sie ebenso wie ich die Meldungen der Tagesschau lesen. Und das verträgt sich nicht damit, dass ich von "verschweigen und vertuscheln(?)" nichts mitbekomme, Sie aber genau das beobachten.

21:16 von andererseits

Sehr gut beschrieben. Und Dank an ts, dass der Kommentar hier veröffentlicht worden ist, denn drüben ist zum falschen Zeitpunkt geschlossen worden, finde ich. Solchen Unterstellungen muss man was entgegnen können.

Sie haben das zwar sehr gut beschrieben, obwohl es eigentlich gar keiner Erklärung bedarf (nicht alle in einen Topf werfen kommt doch gerade von AfDler und Co), aber dass da Erkenntnis aufkeimen wird, kann man bezweifeln.

"Keine Scharia auf deutschem Boden, keine Beschneidung in den Ferien!"

klingt schon sehr deutlich nach Pegiga. Und da ist Erkenntnis nun wirklich nicht zu erwarten.

20:24 von Einfach Unglaublich

«@ fathaland slim
Sie posten doch auch immer das Gleiche.»

Es ist ein ganz einfach glaublicher deutlicher Unterschied.

Ob man mehrfach inhaltlich zu einem Sachverhalt / einer Position
"mit angepassten Worten" sinngemäß gleich lautend kommentiert.

Oderf ob man den exakt wortgleichen Post in zwei kurz hinter einander folgenden Threads zum gleichen Thema als Eröffnung der Debatte einstellt.

@ senior1

Da muss sich der Islam schon die Frage gefallen lassen, inwieweit er sich mit den verletzten Christen solidarisch zeigt.

Wer ist denn nach Ihrer Lesart "der Islam"? Und warum möchten Sie, dass "der Islam" sich etwas gefallen lassen muss?

21:06 Marcus 2

Genau da liegt das Problem.
Die Einen fordern die Distanzierung der Muslime von diesen Taten.
Machen die das - und zwar immer, man nur bereit sein, das zu lesen - kommen die Anderen, die sagen “das ist nicht genug“.

Zitat: “Es ist nicht die Mehrheit, aber diese Menschen einfach zu Nicht-Muslimen zu erklären stellt Muslime, die das machen, nicht in ein besseres Licht.“
Und deshalb werfen Sie alle Muslime in einen Topf. Da Sie nun geklärt haben, dass es eigentlich egal ist was Muslime tun oder nicht, was sie sagen oder nicht, was geschrieben wird oder nicht - es ist in jedem Fall falsch, reicht nicht aus oder sowieso unglaubwürdig - sagen doch bitte, was zu tun ist, dass es “die Muslime“ richtig machen.
Danke

re senior1

" Wie grenzt sich der offizielle Islam vom IS ab?"

Was ist der offizielle Islam, und wer ist der Bevollmächtigte, der in seinem Namen Abgrenzungen aussprechen kann?

Wenn Sie darauf keine zwei einleuchtende Antworten haben liegt es daran, dass Sie eine suggestive Frage gestellt haben.

@Marcus2

Am Ende hoffe ich, das Sie einsehen das weder an den Missbräuchen das Christentum, noch an diesem Terror der Islam dran schuld ist. Der IS und die Boko Haram sind relativ neue Terror Organisationen und vertreten nicht den weltweiten Islam. Genauso wenig vertreten Rechtsradikale das deutsch sein oder Deutschland allgemein.

@ Einfach Unglaublich

@ fathaland slim
Sie posten doch auch immer das Gleiche.

Sie meinen, er hat immer die gleiche Meinung (die Sie nicht teilen)? Das darf man ja auch. Einen alten Beitrag einfach nochmal wörtlich zu recyclen tut man aber nicht. Und es ist ein Verstoß gegen die Netiquette.

@karwandler

Es gibt im Islam mindestens so viele Abzweigungen, wie im Christentum, vielleicht auch mehr: evangelisch, katholisch, orthodox, Baptisten, die Zeugen Jehovas....

21:16 von andererseits

Inhaltlich kann ich mich Ihrem Beitrag vollständig anschließen.

Mit dem Zusatz in meinen Worten, den Sie andeuten.
Aber nicht ausdrücklich benennen:

Ganz genau diesen Samen der Uneinigkeit, Zwietracht, Entzweiung wollen diejenigen säen, die im Namen des anvisierten "Clash of Cultures" ihr mieses Geschäft betreiben.

Viele Kenner der Materie (des Koran, des Islam, des Nahen Ostens, der muslimisch-asiatischen Welt, …) warnen seit Jahren. Es sei der größte der denkbaren Fehler, die von Extremisten / Terroristen angestrebte Spaltung von Gesellschaften "in Freund vs. Feind" eigenhändig dadurch zu betreiben + zu befördern, indem man sich durch Pauschalisierung, Verallgemeinerung, prinzipielle Schuldzuweisungen an eben diesem miesen Spiel aktiv beteiligt.

Darüber hinaus musste ich zweimal schmunzeln.
Als in Ihrem Beitrag "der Same" in Sri Lanka aufging.

Der Same lebt ja meist "rund um den skandinavischen Polarkeis".
Er könnte bei dem Klima in Sri Lanka "vor Hitze schon gut aufgehen" …

20:24, Einfach Unglaublich

>>@ fathaland slim
Sie posten doch auch immer das Gleiche.<<

Nein.

Ich poste nie denselben Kommentar mehrfach.

Am 23. April 2019 um 20:07 von senior1

"Wo fängt Rassismus an? Wie grenzt sich der offizielle Islam vom IS ab? Selten liest man darüber etwas. Da muss sich der Islam schon die Frage gefallen lassen, inwieweit er sich mit den verletzten Christen solidarisch zeigt."

Warum soll sich denn der offizielle Islam vom IS abgrenzen?
Wie grenzen Sie sich denn ab von bekloppten Mörden?
Sie sagen gar nichts, weil Sie mit denen nichts zutun haben, stimmts? Na also.

Meine Güte, das verstehe ich ja sogar als Atheist, das der Islam nichts mit dem IS zu tun hat, was ist daran schwer?

Darstellung: