Ihre Meinung zu: Sri Lanka: Terrormiliz IS reklamiert Anschläge für sich

23. April 2019 - 14:32 Uhr

Über ihr Propaganda-Sprachrohr hat die Terrormiliz "Islamischer Staat" die Anschläge in Sri Lanka für sich reklamiert. Sri Lankas Regierung geht von Vergeltung für den Angriff auf Moscheen in Neuseeland aus.

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Kommentare

Seltsam

Wenige Minuten nach dem schauderhaften Anschlag in Christchurch waren der Täter als „Weißer“ verortet und die Opfer als „Muslime“, eine korrekte Darstellung. Nach dem Anschlag in Sri Lanka mit über 300 Toten ändert sich die Darstellung: Bundesaußenminister spricht nicht von „Christen”, sondern von „Betenden und Reisenden“, die in die Luft gesprengt oder zerfetzt wurden.
Sprachgebrauch ist kein Zufall. Sprache wird gezielt eingesetzt. Der Anschlag in Neuseeland galt als rassistische Attacke auf die gesamte muslimische Welt – in Sri Lanka nur auf betende Urlauber. Der terroristische islamische Hintergrund der Tat wird ausgeblendet, die Spuren zu den Verantwortlichen werden gezielt verwischt.

Rache und Vergeltung

So wenig, wie die toten Moslems von Christchurch mit dem radikalen Islam zu tun hatten, so wenig hatten die Opfer von Sri Lanka mit dem irren Attentäter von Neuseeland zu tun. Worin besteht denn da die Vergeltung?

Aber die "Logik" des Terrors verstehen immer nur die Terroristen selbst. Deswegen ist die Erforschung der Motive eines Terroranschlags auch immer ähnlich hilfreich, wie bei einem "normalen" Amoklauf. Auch dort legt sich der Täter im eigenen Kopf immer eine krude Begründung zurecht, die kein anderer verstehen kann.

Leider kann man offensichtlich solche schrecklichen Attentate nur manchmal vorhersehen und die Täter in der Vorbereitung erwischen. Die meisten "basteln" irgendwo still vor sich hin und fallen nicht auf.

Selbst ein logistisch aufwändiges Attentat wie 9/11 fiel vorher nicht auf. Einzeltäter und kleine lokale Gruppen leider noch weniger.

IS bekennt sich? Tun sie das nicht immer?

IS Terror

Ich dachte der IS Terror sei besiegt? Ein kranker Idiot in Neuseeland hat eine Schandtat begangen, andere Idioten rächen sich in Sri Lanka? Geistes kranker gehts nicht mehr.

Terror

Bei den letzteren Nachrichten meinte jemand das der Täter in Christchurch sich auf die Überlegenheit der weißen Rasse berief. Das haut aber nicht ganz hin, den es gibt auch zahlreiche weiße Muslime, welche sich in Moscheen aufhalten, daher könnte man das auch christischen Terror doch nennen? Oder wenn euch das nicht passt, dann sollte man nun alle Weiße bzw. deren Rasse für schuldig erklären, wie manche einfach den Islam allgemein als schuldig sehen? Man ermordet unschuldige Menschen und kommt ins Paradies? Wer denkt wirklich, das der Islam so eine plumpe Religion ist? Terror ist Terror und hat keine Religion oder Rasse. Mein Beileid an die Angehörigen unschuldigen überall.

12:36 von RoyalTramp / Thread: Vergeltung für Chistchurch

«Der Attentäter von Christchurch hat 50 unschuldige Menschen umgebracht.
Die Attentäter in Sri Lanka haben jetzt vermutlich darauf reagiert und 300 unschuldige Menschen umgebracht. WAS - in aller Welt - ist daran unlogisch?»

In aller Welt … alles, alles, alles ist daran unlogisch.

Es ist immer, immer, immer in allerhöchstem Maße unlogisch, sich gegen Menschen zu wenden, die nichts, nichts, nichts für irgendetwas können.

Von der allerersten Kugel, die in Christchurch in eine Waffe geladen wurde.
Bis hin zum allerletzten Bombensplitter, der in Sri Lanka flog.

Ein vom allerersten Gedanken an allerbestens misslungener Versuch, Fanatismus und Menschenverachtung mittels "Logik" erfassen und erklären zu wollen.

Wann und wo bei wem (in aller Welt)?
Wäre ein solcher Versuch jemals auch nur ansatzweise tauglich gewesen …?

Fanatismus entzieht sich überhaupt überall jeglicher Logik.
Fanatiker erschaffen sich eigene Welten.
In denen nur die eigenmächtig pervertierten "Logiken" gelten …

12:44 von Frank von Bröckel / Thread: Vergeltung Christchurch

«In der sehr eigenen Weltsicht … ist links gleich immer irgendwie gut, und rechts gleich immer irgendwie schlecht, und daher sind zum Beispiel Stalinisten oder wie in unseren Fall islamistische Terroristen für … halt immer irgendwie rechtsextrem!»

Es ergibt im Hinblick auf die Suche nach Ursachen schon einen Sinn, zu unterscheiden, ob Terrorismus aus einem Umfeld kommt, das sich als "rechts" oder "links" oder "islamistisch" oder "…" motiviert definieren lässt.

Definitionsfragen sind Suche nach Worten, die bestmöglich beschreiben.

"Lässt sich stets dazu eindampfen", dass man alle diese div. Motivationen "faschistisch" nennen kann.

"Faschsimus" hat seine (linguistische) Wurzel im Latein von "Fascies" (das Bündel). "Fascies" nannten sich im Senat des Alten Rom Gruppen von Senatoren, die sich als Gruppe über andere erhoben. "Sie alleine wollten das Gesetz sein".

In diesem Sinn ist die RAF, der NSU, der IS, Boko Haram, … "faschistisch".

"Eine sehr gute universelle Definition "…

Vergeltung??

angesichts der Tatsachen, dass keine christlich motivierten Anschläge bekannt sind, dass Breivik und Tarrant in christlich geprägten Staaten lebten-aber eben keine Christen sind, und das die islamitisch begründeten Anschläge kaum noch zählbar sind -- mutet diese Aussage sehr sonderbar an.

13:06 von McFree (Vorgängermeldung)

Die 10 Gebote stammen aus dem Alten Testament und werden gerne von bürgerlicher Religion und manchem 50er-Jahre-Pädagogen zum Kern biblischer Aussagen stilisiert. Das neue Testament kennt ganz andere Aussagen: "Du sollst Gott und den nächsten lieben wie dich selbst." "Was ihr dem Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan." Oder auch "wir sind vom Tod zum Leben hinübergegangen, weil wir die Brüder und Schwestern lieben."
Und ähnliche Aussagen der mitmenschlichen Barmherzigkeit finden sich in den Schriften des Islam und aller großen Religionen.
Dass Menschen diese Religionen pervertieren können für Gewalt, ist bis zum heutigen Tag ein Skandalon.

@14:50 von dr.bashir

" Die meisten "basteln" irgendwo still vor sich hin und fallen nicht auf...Selbst ein logistisch aufwändiges Attentat wie 9/11 fiel vorher nicht auf."

Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, wurden die genannten Attentäter sogar von Nachbarn als freundlich beschrieben. Das ist das Schlimmste an diesen Menschen: Sie sähen Misstrauen gegenüber den jeweils "Anderen". Die Gewaltspirale wird sich weiter drehen.

Na ja....

im Gegensatz zu der Einzeltat in Christchurch durch einen Christen stehen doch die andauernden Terroranschläge aus der islamischen Welt. Das Verhältnis ist da doch eher 100:1.

Solche Attentate sind in jeder Form schlimm. Aber im rückblick führen doch Teile der muslimischen Welt einen Terrorkrieg gegen die westliche Welt. Das dann ein paar Idioten durchdrehen und sich berufen fühlen, auch zu morden, ist leider so.

@Sternenkind

Ich glaub Sie haben die letzteren Nachrichten nicht gelesen? Da stand ganz klar das man vom islamistischem Terror ausging? Diejenigen die sich in Hotels aufhalten sind doch ausschließlich Reisende und nicht "Christen" allgemein? Wo der Täter doch alles live in Christchurch über tragen hatte und ein Manifest veröffentlicht hatte, sollte noch spekuliert werden? War das den wirklich nur rassistisch? Es gibt auch zahlreiche weiße Muslime, da ist aber ein rein rassistisch gewollter Anschlag nicht gut koordiniert, den der Islam ist keine Rasse.

14:46, Sternenkind

>>Seltsam
Wenige Minuten nach dem schauderhaften Anschlag in Christchurch waren der Täter als „Weißer“ verortet und die Opfer als „Muslime“, eine korrekte Darstellung. Nach dem Anschlag in Sri Lanka mit über 300 Toten ändert sich die Darstellung: Bundesaußenminister spricht nicht von „Christen”, sondern von „Betenden und Reisenden“, die in die Luft gesprengt oder zerfetzt wurden.
Sprachgebrauch ist kein Zufall. Sprache wird gezielt eingesetzt. Der Anschlag in Neuseeland galt als rassistische Attacke auf die gesamte muslimische Welt – in Sri Lanka nur auf betende Urlauber. Der terroristische islamische Hintergrund der Tat wird ausgeblendet, die Spuren zu den Verantwortlichen werden gezielt verwischt.<<

Die betenden Christen waren keine Urlauber, sondern Einheimische, und die Reisenden nicht notwendig Christen.

Der Anschlag in Christchurch wurde lediglich vom Täter und von Islamisten als Anschlag auf die gesamte muslimische Welt gesehen.

Insofern geht ihre Analyse in die Irre.

Kreuzzüge

Vom den Muclims werden auch immer die Kreuzzüge als Grund für ihre "Vergeltung " angeführt. Liest man die Geschichte aber genau, muss man feststellen, dass das christliche Spanien zuvor von den Sarazenen überfallen und islamisiert wurde und die "Razzia" erst bei Tours und Poitiers gestoppt wurde. Und wer stand denn Anfang der Neuzeit vor Wien? Ganz zu schweigen von den Überfällen auf jüdische und christliche Städte im mittleren Osten.

@Sternenkind, 14:46

Da ich mir nicht vorstellen kann, dass ausgerechnet Sie als einziger nicht mitbekommen haben, dass die Opfer in Sri Lanka nicht ausschließlich Christen waren, erschießt sich mir der Sinn Ihres Kommentars nicht. Es sei denn, Sie wollen absichtlich die Fakten verdrehen, um was auch immer zu erreichen.
Wer übrigens "verwischt gezielt die Spuren zu den Verantwortlichen"? Die Nachrichten? Der Bundesaußenminister? Alles radikale Islamisten?

@schabernack

Genau so ist es, die Anschläge in Sri Lanka und in Christchurch sind weder mit Logik, noch mit anständigem Menschenverstand zu erklären oder rechtfertigen. Niemand darf unschuldige Menschen töten, egal welcher Farbe, Herkunft oder sonstigem Grund. Aus, Basta und Punkt. Daran gibts nichts zu diskutieren.

@14:59 von schabernack

"...Fanatismus und Menschenverachtung..."

Beides scheint sich aber zunehmend (und häufig lange unbemerkt) in unseren Alltag und in alle Gesellschaftsschichten einzuschleichen.
Vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein.

zu meinem Kommentar von 15:13 Uhr

Ich meinte natürlich säen - nicht sähen.
(Bin wieder schwer von meinen eigenen Fehlern genervt.)

@11:47 Sisyphos3 (Vorgängermeldung)

"(@09:47 von andererseits)
das eigentlich gute friedliche und respektvolle Nebeneinander und oft Miteinander der Religionen auf Sri Lanka nicht nachhaltig zerstören kann.
.
das dort 25 Jahre lang Bürgerkrieg herrschte,
mit 100.000 Toten ist ihnen entgangen
zugegeben ethischer Natur, aber wo liegt der Unterschied
welchen Grund man vorschiebt."

Ich kenne die Zeiten des Bürgerkriegs auf Sri Lanka ziemlich genau und war in tamilischen Gebieten, als das keineswegs selbstverständlich war. Gerade deshalb habe ich betont, dass diese Anschläge (die eine kranke Ideologie nun anscheinend als "Vergeltung" für Christchurch legitimieren will) hoffentlich das gute und respektvolle Miteinander der Religionen, das es trotz des Bürgerkriegs durchgängig gab, nicht zerstört. Da ist Ihnen anscheinend was entgangen oder durcheinander geraten.

14:58 von Hackonya2

«Bei den letzteren Nachrichten meinte jemand das der Täter in Christchurch sich auf die Überlegenheit der weißen Rasse berief. Das haut aber nicht ganz hin, den es gibt auch zahlreiche weiße Muslime, welche sich in Moscheen aufhalten, daher könnte man das auch christischen Terror doch nennen?»

Bei religiösen und anders motivierten Fanatikern.
"Da haut nie gar nix in keinerlei Richtung hin".

Terror hat nur einen einzigen Namen.
Und der ist "Terror". Latein für: "Schrecken".

Es gibt sehr viele verschiedene Motivationen.
Aus denen heraus Menschen ihn verachtend verbreiten.

«Man ermordet unschuldige Menschen und kommt ins Paradies? Wer denkt wirklich, das der Islam so eine plumpe Religion ist?»

Wie alle anderen (großen und kleinen) Religionen ist auch der Islam "Auslegungssache". Es gibt heutzutage sehr bedauerlich viele Auslegungen, die "Extreme der geschriebenen Worte im Koran" auch extremistisch auslegen wollen.

Bedauerlich viel mehr als in anderen großen Weltreligionen …

14:46 von Sternenkind

"...in Sri Lanka nur auf betende Urlauber."

Wo bitte steht, dass es "nur betende Urlauber" getroffen hat? Es sind inzwischen über 300 Tote zu verzeichnen, das waren aber nicht nur Urlauber.
Wie immer ist es doch so, dass die einheimische Bevölkerung bei Selbstmordattentaten am meisten betroffen ist.

14:46 von Sternenkind

"Der terroristische islamische Hintergrund der Tat wird ausgeblendet, die Spuren zu den Verantwortlichen werden gezielt verwischt."

Welchen religiösen Hintergrund sehen Sie bei der terroristischen Tat in Irland?
Religion - egal welche - ist nur die Begründung im Vordergrund. Leider finden sich immer unzufriedene/ungebildete Menschen, die sich für solche Untaten, von Anderen für deren Ziele, rekrutieren lassen.

Bei dem Anschlag in Sri Lanka starben auch Muslime

Unter den Opern in Sri Lanka befanden sich auch Türkische Ingenieure. Erdogan hat den grausamen Anschlag gegen unschuldige Menschen zusammen mit seinen Ministern bereits aufs schärfste verurteilt.

Der Anschlag in Christchurch hat seine Ziel erreicht.

Es soll Zwietracht, zwischen den Religionen gesät werden. Extremisten springen auf solche Provokationen an, auf schreckliche Weise ist dies hier der Fall! Warum machen Menschen solche Verbrechen? Ich hoffe, dass alle Verantwortlichen gefasst werden. Ich denke an die Polizisten und Rettungskräfte, die schreckliches gesehen haben und geholfen haben. Ihnen gilt mein Respekt und ich hoffe sie können das Gesehene verarbeiten.

Erst lokale Extremisten jetzt IS Terror

Zunächst war doch von lokalen Extremisten die Rede. Nun stellt sich durch ein Bekenntnis heraus: Das globale islamistische Netzwerk IS hat den Terroranschlag durchgeführt.

An all die Rechner hier

Also wer jetzt die Toten von Sri Lanka gegen die von Christchurch aufrechnen nach dem Motto, hier mehr da weniger, dem sei gesagt, dass die Terroristen des IS jeden (zivilen) Kriegstoten aus Irak, Afghanistan und sonstwo gegenrechnen würden.
So oder so ist die Rechnerei perfide und menschenverachtend, ich finde es nur noch übel, dass Zivilisten überall auf der Welt mehr und mehr Terror und Krieg ausgesetzt werden.
Keine Ahnung wie man den IS je wieder loswird....

Ich hätte schon eine Idee wie

Ich hätte schon eine Idee wie den Selbstmördern der Weg in den Himmel verbaut werden könnte . Mein Beileid den
Angehörigen für diese Wahnsinnstat durch
mittelalterliche Denkweise .

15:05, peter04

>>Vergeltung??
angesichts der Tatsachen, dass keine christlich motivierten Anschläge bekannt sind, dass Breivik und Tarrant in christlich geprägten Staaten lebten-aber eben keine Christen sind, und das die islamitisch begründeten Anschläge kaum noch zählbar sind -- mutet diese Aussage sehr sonderbar an.<<

Sowohl Breivik als auch Tarrant haben sich auf das Christentum berufen. Mit ähnlicher Berechtigung wie der, mit der sich der IS auf den Islam beruft.

Auch der Ku Klux Klan beruft sich auf das Christentum.

@ 13:28 von WiPoEthik (Vorgängermeldung)

Sie sagen es selbst: de facto wird Religion immer wieder für Gewalt missbraucht, auch in unseren Tagen durch islamistische Ideologie, Hetze und Pervertierung, und dagegen gibt es leider keinen anderen Schutz als den, nämlich es als das zu benennen, was es ist: Instrumentalisierung, Pervertierung, Missbrauch - egal ob von einem verblendeten Täter in Christchurch oder durch islamistische Täter auf Sri Lanka.

Für die Taten gibt es keine rationale Erklärung.

Die Anschläge sind dumm, irrational und leider sehr schrecklich. Jetzt kann man sagen, einige Attentäter haben sich ja selbst getötet und können keinen weiteren Schaden anrichten, aber leider haben sie so viele Menschen mitgenommen, dass es einem schlecht wird. Wenn es einen Gott gibt, und ich gehe davon aus, werden sie für ewig verdammt sein. Leider macht es die Unschuldigen Opfer nicht wieder lebendig. Gott ist schon seltsam, dass er solche Taten überhaupt zulässt. Mir bleibt die Hoffnung, dass es bald keine Idioten mehr gibt, die, fehlgeleitet und naiv, Selbstmordanschläge begehen.

Der Anschlag von Christchurch ....

.... war darauf angelegt, Hass zwischen den Konfessionen zu schüren. Ebenfalls auf das Schüren von Hass sind sogenannte Bekenner Briefe der IS angelegt. Anstatt unseren Medien zu gestatten, sich zum verlängertem Sprachrohr von Fanatikern zu machen, wäre es sinnvoller, diese Form von Kommunikation zu blokieren. Wer interessiert sich für die IS? Na unsere Geheimdienste und deren Exekutive d.h. Militärs, die die Kämpfer der IS vor die Flinte bekommen. Das möchte ich gerne hören. Ansonsten jucken mich die medialen Wellen von Hasspredigern und hinterhältigen Mördern wenig. Sie geben sich selbst zum Abschuss frei, na denn Feuer frei.

15:23 von Anna-Elisabeth / @schabernack, 14.59

«...Fanatismus und Menschenverachtung...»

«Beides scheint sich aber zunehmend (und häufig lange unbemerkt) in unseren Alltag und in alle Gesellschaftsschichten einzuschleichen.
Vielleicht bilde ich mir das aber auch nur ein.»

Ich denke nicht, dass Sie sich das nur einbilden.

Persönlich lebe ich in der sehr angenehmen Situation, dass mir beides oben Genannte im familiären / befreundeten / beruflichen Umfeld so gut wie nie begegnet.

Persönlich kann man kaum mehr tun, als derartige Einstellungen konsequent-deutich zu verwehren, wenn man ihnen begegnet. Und selbst mit gutem Beispiel voran zu gehen, in der Hoffnung, es möge auf das Umfeld weitest möglich "abstrahlen + abfärben".

Mir öffnet es immer wieder die Augen (und hält sie weit offen), wenn ich mit meinen beiden Nichten (7 und 11) und deren Freundinnen / Freunden zusammen bin.

In den Welten von Kindern / Jugendlichen haben Fanatismus, Menschenverachtung, Hass keinerlei Wurzeln.
So Erwachsene sie dort nicht pflanzen …

Darstellung: