Ihre Meinung zu: Was will Bald-Präsident Selenskyj?

22. April 2019 - 18:06 Uhr

Nach seinem klaren Sieg in der Stichwahl um das Präsidentenamt macht sich Wolodymyr Selenskyj rar. Man arbeite an ersten Gesetzentwürfen, hieß es aus seinem Team. Namen will er noch nicht nennen. Von Christina Nagel.

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Kommentare

Ist noch viel Zeit

bis im Amt ist, fließt also noch viel Wasser den Rhein hinunter.
Er wird Unterstützung benötigen, damit meine ich nicht die aus dem Ausland, um seine Pläne umzusetzen.
Welche Er wirklich hat wird sich zeigen, das der Vorgänger in der Politik bleiben will, macht es Ihm wohl deutlich schwerer.
Von allen Seiten ist der Optimismus recht gedämpft, bin gespannt wie das ausgeht.

Hoffnungen gegen das ukrainische Volk

"'Ich [Harms] wage zu sagen, dass Herr Selenskyj weder ein Extremist, noch ein scharfer Nationalist ist.' Das nähre die Hoffnung, dass die Ukraine ihren Kurs fortsetzen werde. [...]"
> Die ukrainischen Wähler setzen ein deutliches Zeichen gegen Poroschenko, aber unsere Presse hofft auf eine Fortsetzung des abgewählten Kurses.

"[...] Dafür will sich auf jeden Fall Noch-Präsident Poroschenko einsetzen. Er kündigte an, zwar im kommenden Monat sein Amt zu verlassen, nicht aber die Politik."
> Früheren Meldungen der TS zufolge kündigte Poroschenko eine starke Opposition an. Die wäre nicht nötig, wenn Selenskyj den nationalistischen Kurs beibehalten wollte.

meine Meinung:

Ich hoffe auf ein Fortschritt bei den Minsk-Abkommen. Mit Poroschenko ging da nichts.
Bei der positiv bewerteten Wahl fehlt der Hinweis, dass die 3 Millionen ukrainischen Flüchtlinge in Russland keine Möglichkeit für eine Wahlbeteiligung hatten.

Dieser arme Mann,..

...wird alsbald dermaßen politisch eingedampft werden, dass es nur so qualmt.

"Geld steuert Interessen"...!

Hoffentlich hat die Ukraine einen "Mann" gewählt und keine Marionette, wie bisher.

Wenn man allerdings seine internationalen Shareholder skizziert, bekommt man es mit der Angst !!! Nichts würde sich ändern...

18:35, Nachfragerin

>>"'Ich [Harms] wage zu sagen, dass Herr Selenskyj weder ein Extremist, noch ein scharfer Nationalist ist.' Das nähre die Hoffnung, dass die Ukraine ihren Kurs fortsetzen werde. [...]"

> Die ukrainischen Wähler setzen ein deutliches Zeichen gegen Poroschenko, aber unsere Presse hofft auf eine Fortsetzung des abgewählten Kurses.<<

Kann es sein, daß Sie nicht verstehen, bzw. verstehen wollen, was mit "Kurs" gemeint ist?

Beispielsweise ist die Abwahl Poroschenkos Teil dieses Kurses.

Er heißt nämlich Demokratisierung und Aufbau eines freiheitlichen Rechtsstaates. Daß Poroschenko mühelos abgewählt werden konnte, zeigt, daß das Land auf dem richtigen Wege ist.

Dieser Kurs wurde nicht abgewählt, sondern gestärkt.

Bank-Enteignung prüfen

Der Oligarch Kolomojsky besaß die größte Bank der Ukraine. Poroschenko hat sie enteignet und verstaatlicht. Zuvor waren 1,8 Mrd IWF Kredit verschwunden. Kolomoisky wird verdächtigt das Geld entwendet zu haben. Darum lebt er nun in Israel.

Selensky ist ein Zögling des Oligarchen. Seine Serie läuft auf dessen TV-Sender. Er stellt den Fuhrpark und die Security für Selensky und wird regelmäßig von ihm besucht.

Selensky hat bereits angekündigt die Verstaatlichung der ehemaligen Bank Kolomoiskys zu überprüfen.

Ich wünsche SelenskyiGlück

und die nötige Unterstützung bei seinen Vorhaben und möglichst wenige Querschüsse der alten Seilschaften aus dem westlichen Lager. Dan kann das mit der Befriedung im Osten und dem Minsker Abkommen auch gelingen!

18:35 von Nachfragerin Dass

18:35 von Nachfragerin

Dass Ihnen eine Verbandelung mit Russlands nationalistischrm Antidemokraten am liebsten wäre, sagen Sie aber nicht dazu.
Und wollen Glauben machen, die wären nicht korrupt?
Ich lach mich schief...

Wichtige Posten in Verwaltung, Justiz und Armee

will er neu besetzen
Auch um alte Machtstrukturen aufzubrechen,
.
das funktioniert sicherlich nicht problem und widerspruchslos
wer verliert denn gern seine Macht und den sicheren Platz am Futternapf
Da verschleißt man sich schnell als "Neuer Mann"
resigniert und macht eben weiter wie bisher

18:44, Hille-SH

>>Dieser arme Mann,..
...wird alsbald dermaßen politisch eingedampft werden, dass es nur so qualmt.

"Geld steuert Interessen"...!<<

Ich kann mich irgendwie des Eindrucks nicht erwehren, daß Sie das, was Sie beklagen, eigentlich herbeisehnen.

>>Hoffentlich hat die Ukraine einen "Mann" gewählt und keine Marionette, wie bisher.<<

Poroschenko war keine Marionette, sondern Vertreter seiner ureigenen Interessen. Als Oligarch.

>>Wenn man allerdings seine internationalen Shareholder skizziert, bekommt man es mit der Angst !!! Nichts würde sich ändern...<<

Internationale Shareholder?

Ist der Mann denn eine Aktiengesellschaft?

Wer sollen diese "internationalen Shareholder" denn sein?

18:46 von Initiative Neue...

Zuvor waren 1,8 Mrd IWF Kredit verschwunden
.
über derlei Dinge wird hierzulande eher selten oder gar nicht berichtet
passt vielleicht nicht in das Bild welches man über die Ukraine verbreiten möchte
als Nato oder gar EU Partner

Frau Harms und ihr Kurs

Na Frau Harms, der Kurs der Ukraine war bisher der von Poroschenko, und der wurde mit 73 zu 24 Prozent abgewählt. Deshalb hoffe ich nicht, dass dieser Kurs fortgesetzt wird. Da Frau Harms als eine stramme Russland/Putin Gegnerin bekannt ist, ist verständlich, dass sie an dem Poroschenko-Kurs festhalten möchte.

18:46, Initiative Neue...

>>Bank-Enteignung prüfen
Der Oligarch Kolomojsky besaß die größte Bank der Ukraine. Poroschenko hat sie enteignet und verstaatlicht. Zuvor waren 1,8 Mrd IWF Kredit verschwunden. Kolomoisky wird verdächtigt das Geld entwendet zu haben. Darum lebt er nun in Israel.

Selensky ist ein Zögling des Oligarchen. Seine Serie läuft auf dessen TV-Sender. Er stellt den Fuhrpark und die Security für Selensky und wird regelmäßig von ihm besucht.

Selensky hat bereits angekündigt die Verstaatlichung der ehemaligen Bank Kolomoiskys zu überprüfen.<<

Ihor Kolomojskyj kann sowohl die Ukraine als auch Russland nicht mehr betreten, wenn er nicht sofort verhaftet werden will.

Die Bank wurde verstaatlicht, um den Zusammenbruch der ukrainischen Währung zu verhindern. Sollte Selenskyj die Bank wirklich reprivatisieren, dann gäbe es wohl sofort einen neuen Maidan.

Denn dafür wurde er nicht gewählt.

so eine Wahl ist natürlich peinlich

da hat sich der Westen einen korrupten Oligarchen gewählt, der sogar Merkel (die unsere Steuermilliarden in der Ukraine verschleudert) noch Tage vor der Stichwahl die Hand reichen durfte, und das Volk wählt einen Nobody, der gar Frieden mit Russland schließen könnte und so vielleicht die NATO-Träume einer West-Ukraine zerstört. Am peinlichsten ist diese Wahl allerdings für die EU, die der Ukraine buchstäblich nur Tod, Zerstörung und Korruption gebracht hat.

18:52, Sisyphos3

>>18:46 von Initiative Neue...
Zuvor waren 1,8 Mrd IWF Kredit verschwunden
.
über derlei Dinge wird hierzulande eher selten oder gar nicht berichtet
passt vielleicht nicht in das Bild welches man über die Ukraine verbreiten möchte
als Nato oder gar EU Partner<<

Bitte keine Verschwörungstheorien.

Wer sich über ukrainische Innenpolitik und die dortigen Kleptokraten/Oligarchen informieren möchte, kann das mühelos.

Die Meisten interessiert das aber gar nicht.

Ich empfehle sehr, den Namen Rinat Achmetow mal nachzuschlagen. Ohne den läuft in der Ukraine nämlich überhaupt nichts.

was er will? wahrscheinlich

was er will? wahrscheinlich weniger NATO und EU und das wäre gut so

re von fathaland slim

"Demokratisierung und Aufbau eines freiheitlichen Rechtstaates".
Aber,aber:Fast drei Millionen ukrainischer Bürger die in Russland leben konnten nicht an der Wahl teilnehmen.
Und in den letzten Jahren,da ist nicht ein einziger Oligarch im Land entmachtet worden.

ein neuer präsident,

der angekündigt hat, offen auch auf Russland zuzugehen, um den konflikt zu beenden, kann nur gut für die Ukraine sein. etwas, dass Poroshenko in all den jahren bewusst vermieden hat, nur um seine nationaltümelei zu befriedigen.

bleibt zu hoffen, dass Selenskyj nicht zwischen den mühlsteinen der westlichen, vor allem US-, interessen zermahlen wird.

und noch ein hoffnungsschimmer: auch die milliarden Poroshenkos, die sich auf wundersame weise nach seiner amtsübernahme rapide vermehrt haben, konnten das amt des präsidenten nicht kaufen!

Was will Bald-Präsident Selenskyj ...

Ja, was wird er denn wollen - Frieden, Wohlstand, Eierkuchen … was halt alle wollen, die sich nicht als dezidierte Ordnungspolitiker (hier nicht Marktordnung gemeint) Falken oder Kriegstreiber, Diktatoren etc. verkaufen wollen. Wer dem Volk verspricht, der steht doch auch in der Pflicht. Was daraus wird, ist etwas völlig anderes.

Ich ...

bin der Meinung das Herr Selenskyj genauso eine 100 Tagesfrist einzuräumen ist wie jeder andere neu in das Amt Kommender. Herr Ronald Reagen war auch kein Politprofi sondern auch Schauspieler er war am Ende seine Amtszeit ein passabler US Präsident.

@fathaland slim - Eine Wahl ist noch kein Kurs.

18:45 von fathaland slim:
"Kann es sein, daß Sie nicht verstehen, bzw. verstehen wollen, was mit 'Kurs' gemeint ist? Beispielsweise ist die Abwahl Poroschenkos Teil dieses Kurses."

Auch wenn es mir widerstrebt, möchte ich mal auf Ihre Art und Weise antworten: Vielleicht wollen Sie es ja nicht verstehen, dass nur ein bereits bestehender Kurs fortgesetzt werden kann.

Der bisherige Kurs der Ukraine war unter Poroschenko streng nationalistisch geprägt und hat keinen demokratischen Wandel, sondern einen gesellschaftlichen Niedergang erkennen lassen. Letzterem hat Selenskyj seinen Wahlsieg zu verdanken. Da es bisher aber nur diese Wahl gab und der Gewinner ein politisch unbeschriebenes Blatt ist, wüsste ich nicht, woran Sie einen fortsetzungswürdigen Kurs festmachen wollen. Fest steht ja nur, dass es eben nicht so weitergehen soll.

19:06 von fathaland slim

18:52, Sisyphos3

>>18:46 von Initiative Neue...
Zuvor waren 1,8 Mrd IWF Kredit verschwunden
.
über derlei Dinge wird hierzulande eher selten oder gar nicht berichtet
passt vielleicht nicht in das Bild welches man über die Ukraine verbreiten möchte
als Nato oder gar EU Partner<<

Bitte keine Verschwörungstheorien.

Wer sich über ukrainische Innenpolitik und die dortigen Kleptokraten/Oligarchen informieren möchte, kann das mühelos.

Die Meisten interessiert das aber gar nicht.

Ich empfehle sehr, den Namen Rinat Achmetow mal nachzuschlagen. Ohne den läuft in der Ukraine nämlich überhaupt nichts.
///
*
*
Was sind schon 1,8 Mrd., wenn unser Bundespräsident Poroschenko nach dem ungeklärten Maidantoten, damals als einer der Ersten zu seiner Wahl gratuliert.

18:35 von Nachfragerin

{"'Ich [Harms] wage zu sagen, dass Herr Selenskyj weder ein Extremist, noch ein scharfer Nationalist ist.' Das nähre die Hoffnung, dass die Ukraine ihren Kurs fortsetzen werde. [...]"
> Die ukrainischen Wähler setzen ein deutliches Zeichen gegen Poroschenko, aber unsere Presse hofft auf eine Fortsetzung des abgewählten Kurses.}

Wie sie selbst kopiert haben: "Das nähre die Hoffnung, dass die Ukraine ihren Kurs fortsetzen werde." ist indirekte Rede, eine Aussage von Frau Harms und nicht wie sie behaupten eine Hoffnung von 'unsere Presse'.

@andreas0068

"...dass die 3 Millionen ukrainischen Flüchtlinge in Russland keine Möglichkeit für eine Wahlbeteiligung hatten."

Schön daherphantasiert. Selbst Sputnik kann nur über 1 Million Flüchtlinge aus der Ukraine feststellen. Und die werden ganz sicher nicht nach unten abrunden. Im übrigen haben einige bis viele der Flüchtlinge die russische Staatsbürgerschaft angenommen, wie einem Bericht der Caritas aus Russland zu entnehmen ist.

Warum ...

... klappt das Niederschreiben in den Medien eigentlich nicht mehr?

Die Medien haben ihn Komiker genannt und dauernd betont, dass er keine Erfahrung als Amtsträger habe.

Die Wähler hat das aber gar nicht interessiert. Die wollen es wohl lieber mal mit einem ohne Amtserfahrung versuchen.

Kann es darüber hinaus sein, dass die Ukrainer nichts darauf geben, was in deutschen Medien steht?

Aber warum nehmen deutsche Medien dann Partei, statt neutral zu berichten?

Regierungsvoraussetzungen.

Kaum einer wird erwarten können das die Korruption in der Ukraine beendet werden kann aber zumindest besteht die Hoffnung das endlich Ordnung kommt unter den Oligarchen und sich nicht mehr gegenseitig bekriegen. Denn dieser verschwiegene Krieg war sehr verlustreich insbesondere für den normalen Bürger. Ohne die beschützende Hand von einem starken Oligarchen wie Kolomoisky kann Selensky gar nicht regieren.

19:03 von AufgeklärteWelt

Ihrer Argumentation ist, rein sachlich betrachtet, nichts hinzuzufügen. Frohe Rest- Ostern.

19:03, AufgeklärteWelt

>>so eine Wahl ist natürlich peinlich
da hat sich der Westen einen korrupten Oligarchen gewählt, der sogar Merkel (die unsere Steuermilliarden in der Ukraine verschleudert) noch Tage vor der Stichwahl die Hand reichen durfte, und das Volk wählt einen Nobody, der gar Frieden mit Russland schließen könnte und so vielleicht die NATO-Träume einer West-Ukraine zerstört. Am peinlichsten ist diese Wahl allerdings für die EU, die der Ukraine buchstäblich nur Tod, Zerstörung und Korruption gebracht hat.<<

Sehr aufgeklärt ist das nicht, was Sie hier schreiben.

Poroschenko wurde nicht vom Westen, sondern vom ukrainischen Volk gewählt. Das selbe, das ihn jetzt abgewählt hat. Demokratische Normalität und überhaupt nicht peinlich.

Inwiefern verschleudert Frau Merkel "unsere" Steuermilliarden in der Ukraine?

Korruption, Tod und Zerstörung gab es in der Ukraine völlig ohne das Zutun der EU. Was meinen Sie, warum die Ukrainer immer wieder ihren Maidan gemacht haben?

@ aufgeklärte Welt

Meinen Sie etwa, die Friedensnobelpreisträgerin EU würde in Europa und der Welt eher Unfrieden und Chaos Stiften?

Unglaublich!

Aber wenn man die Ukraine, Syrien und Libyen sieht...

... könnte etwas dran sein.

19:12, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim
"Demokratisierung und Aufbau eines freiheitlichen Rechtstaates".

Aber,aber:Fast drei Millionen ukrainischer Bürger die in Russland leben konnten nicht an der Wahl teilnehmen.<<

Die Ukraine und Russland befinden sich im Kriegszustand.

Wenn diese drei Millionen Bürger Russland verlassen hätten und in ein Land gefahren wären, in dem Auslandsukrainer wählen dürfen, oder gleich in die Ukraine, dann hätten sie auch an der Wahl teilnehmen können.

re 18:45 fathaland slim: Kurssetzung

„Kann es sein, daß Sie nicht verstehen, bzw. verstehen wollen, was mit "Kurs" gemeint ist?

Beispielsweise ist die Abwahl Poroschenkos Teil dieses Kurses.

Er heißt nämlich Demokratisierung und Aufbau eines freiheitlichen Rechtsstaates. Daß Poroschenko mühelos abgewählt werden konnte, zeigt, daß das Land auf dem richtigen Wege ist.

Dieser Kurs wurde nicht abgewählt, sondern gestärkt.“

Das haben Sie wunderbar beschrieben und setzen damit ein deutliches Zeichen gegen die permanent unterstellte „Personalisierung“.
Die erstens immer sofort unterstellt wird und dann zweitens als „Einmischung des Westens“ (oder schlimmer) verurteilt wird. Und damit wird bewusst oder vielleicht auch von einigen unbewusst das Eintreten für Demokratie als politischer Irrweg gebrandmarkt.

Worüber sich alle Autokraten dieser Welt und natürlich deren Anhänger herzlich freuen. Und die deshalb auch dieses „Narrativ“ ganz gezielt in die Diskussion bringen. Oft mit bemerkenswertem Erfolg.

Bis es auffällt!

Das wird eine sehr schwere

Das wird eine sehr schwere Aufgabe, wenn man kein Netzwerk hat, das die korrupten alten Strukturen ablösen kann.

Gut erst mal dass Poroschenko

Gut erst mal dass Poroschenko weg ist

18:52 von Sisyphos3

«Zuvor waren 1,8 Mrd IWF Kredit verschwunden»

«über derlei Dinge wird hierzulande eher selten oder gar nicht berichtet
passt vielleicht nicht in das Bild welches man über die Ukraine verbreiten möchte
als Nato oder gar EU Partner»

Dass in der UKR "Oligarchentum blüht + gut gedeiht", kann jeder wissen, der sich auch nur ein wenig für das Land interessiert. In u.a. RUS ist das nicht prinzipiell anders. Dort hat Präsident Putin die Oligarchen aber (viel) besser unter der Kontrolle der Staatsmacht.

Zur Wahl im ersten Wahlgang stand ja auch noch Yulia Tymoshenko. Ohne irgendeine Verknüpfung zu Oligarchen im Land ist in der UKR niemand, der ernsthaft Präsident werden könnte. In RUS eben so wenig.

"NATO + EU-Partner UKR".

Eine Aufnahme in die NATO ist unter den gegebenen Umständen unmöglich. Wie auch bei Georgien & Moldawien. "Schwelende Konflikte".
Gleiches gilt bei der UKR für die EU.

"UKR lieber RUS in den Rachen werfen", statt zu kooperieren?
Hätten so manche gar zu gerne …

Endlich kein Oligarch am Ruder

Wir können den Ukrainern gratulieren. Sie haben es geschafft einen Mann an vorderste Front zu wählen, der mit ehrlichen Tugenden das Volk nach Vorne bringen will. Dazu gehört natürlich keine reine Polemik. Der Mann hat hoffentlich ein paar helle Köpfe zu seiner Seite und ich wünsche viel Glück. Die USA waren mit ihrem Schauspieler Reagan auch zufrieden. Hoffentlich sind die Ukrainer dies auch mit Slenskyi am Ende.

Keine Fortsetzung des Kurses

Harms hat unrecht, denn sonst hätten sich die Ukrainer die Mühe nicht machen müssen, Poroschenko abzuwählen. Was Selenski vorschlägt oder vorhat klingt sehr vernünftig. Den Konflikt im Osten kann er nur beenden, wenn er auf Donezk und Lugansk zugeht. Etwas was Poroschenko vehement ablehnte. Ein Deal mit Russland wäre denkbar. Russland hat ja keineswegs den „Donbass“ nur wegen der russischen Bevölkerung als „russisch“ angesehen. Das Problem war, dass 2014 ein massives militärisches Ungleichgewicht zugunsten der Kiewer Militärmacht bestand. Wie Poroschenko kurz vor der Wahl einräumte, hätte es bei seinem Amtsantritt außerdem praktisch keine ukrainische Armee gegeben. Kommandeure und Soldaten sind reihenweise desertiert oder übergelaufen. Der „Kniefall“ Selenskis beim Fernsehduell wurde inzwischen auch im Westen thematisiert. Nicht dagegen die Frage Selenskis an Poroschenko, weshalb wegen Debalzewo und Illowaisk noch niemand im Gefängnis säße. Bei den Kesselschlachten kamen Tausende um.

Für Marcon und Merkel, die

Für Marcon und Merkel, die Poroschenko in peinlicher Weise unterstütz haben ein Schwarzer Tag...und auch das ist gut so

Herr im Himmel!

Schlechter als Poroschenko kann man kaum sein. Der hat ja seine Milliarden vermehrt und die Ukraine arm gemacht. Aber da er der NATO Tür und Tor geöffnet hat, westliche Kapitalinvestoren zum Absahnen ins Land geholt und sogar einen Amerikaner zum Chef der Staatsbank gemacht hat, wurde er vom Westen umhätschelt. Zuletzt hat die Merkel den sogar noch als Wahlkampfhilfe eingeladen.
.
Daran kann man erkennen, wie stark das ukrainische Volk den Westen interessiert. Und kaum tritt jemand an, der nicht zum Finanzsumpf gehört, da wird sofort rumgemäkelt und Gefahr an die Wand gemalt.
.
Möge Gott Salenskyj gnädig sein und möge er ihn vor Unglück behüten, denn in der Ukraine laufen einige Leute mit Waffen herum, welche man als "Freiheitskämpfer" hochjubelt, und die in Wirklichkeit grausam und hinterhältig sind.

@ wenigfahrer 18.35h - Das " Ausland", der Feind nebenan

..............Er wird Unterstützung benötigen, damit meine ich nicht die aus dem Ausland, um seine Pläne umzusetzen..............

Um Gottes Willen. Bloß keine Unterstützung aus dem Ausland. Am Ende läuft es womöglich so wie mit den unangemeldeten Spenden für die AfD....

19:06 von fathaland slim

«Ich empfehle sehr, den Namen Rinat Achmetow mal nachzuschlagen.
Ohne den läuft in der Ukraine nämlich überhaupt nichts.»

Der reichte Mann der Ukraine, der Herr Achmetow, ist tief betrübt.
Das modernste Fußballstadion des Landes, welches er zur Fußball-EM 2012 in der Stadt Donezk gebaut, und zur Nachnutzung in seiner Heimatstadt für seinen Herzensverein "Schachtjor Donezk" vorgesehen hatte, darb und leidet vor sich hin.

Schachtjor Donezk spielt seit … Jahren die Heimspiele in Lwiv nahe der polnischen Grenze. So hatte Achmetow sich das Ganze gewiss nicht vorgestellt. Und die vielen Fans des "Vereins der Bergleute" (Schachtjor) auch nicht.

Der Verein ist so etwas wie "Schalke 04 der UKR".
Fußball ist nicht das wichtigste Politische in der UKR.
Aber auch nicht unwichtig, ist Schachtjor Donezk doch der einzige Verein der UKR, der je einen europäischen Titel gewann. "Ein Stolz der Nation".

Rinat Achmetow ist "das Phantom der Oper".
Das Öffentlichkeit scheut wie Vampire das Licht …

Mal schauen...

Ob die Ukrainer nicht von einem oligarchen (kolomoiski) und - seiner wo möglichen Marionette - selenskyj an der Nase rum geführt wurden. Aber seit trump halte ich alles für möglich. Und bin darüber entsetzt...

Selenski ist ständig von einer Leibgarde umgeben

Es gab Drohungen gegen ihn während des Wahlkampfs. Hoffentlich passiert ihm nichts. Es gab in den letzten fünf Jahren viele politische Morde in der Ukraine, meist an Journalisten.

Ein Schlag ins Gesicht der Kriegshetzer

"Selenskyj will dauerhafte Waffenruhe

Diesen Konflikt zu befrieden, hat sich der künftige Präsident auf die Fahne geschrieben. Er will den Minsker Friedensprozess wieder in Gang bringen und eine dauerhafte Waffenruhe erreichen. Wie, dass ließ er bislang offen."

Nicht einmal einen Tag nach seiner Wahl spricht sich der Wahlsieger für eine dauerhafte Waffenruhe zwischen der Rest-Ukraine und Neurussland aus. Oder des Innerrestukrainischen Konflikts, ganz wie man es sehen möchte. Er weigert sich sogar vom russischen Agressor in diesen Oblastis zu sprechen, obwohl genau dieser Sprech bisher vom Westen akreditierte Framing-Manuel so vorschreibt.

Was für ein Schlag ins Gesicht, der vielen Kriegstreiber im Westen, sowie in diesem unserem Forum, die sich an der Misere und der tiefen Spaltung der Restukrainer seit des Euro-Maidan Putsches ergözen.

M.M.n. ist das Minsker Abkommen tot, aber Frieden in die Region zu bringen, da unterstütze ich Herrn Selenskyj von ganzem Herzen.

Frau Harms als Extremistin und EUnalistuin

"Rebekka Harms, die als Vertreterin des Europaparlaments die Wahl beobachtete, ist vorsichtig optimistisch: "Ich wage zu sagen, dass Herr Selenskyj weder ein Extremist, noch ein scharfer Nationalist ist." Das nähre die Hoffnung, dass die Ukraine ihren Kurs fortsetzen werde."

Na wenn Frau Harms sich über diesen Kandidaten so äußert, bleibt zu hoffen, dass Herr Selenskyj diese Frau enttäuscht und einen wirklich neuen Weg sucht, die massiv angehäuften Schwierigkeiten der Restukraine zu lösen.

19:12 von Bernd Kevesligeti

«Aber,aber:Fast drei Millionen ukrainischer Bürger die in Russland leben konnten nicht an der Wahl teilnehmen.»

Warum konnten sie das nicht?

Weil sie nicht via Ostukraine von RUS aus in die UKR einreisen konnten?
Weil es in RUS keine Wahllokale in Botschaft / Konsulaten der UKR gab?
Weil es keine solchen mehr gibt?
Weil Putin es nicht möglich machte? Weil Poroschenko es nicht wollte?
Weil …?

"Ging ja gar nicht" … ist schön und gut, häßlich und schlecht.
"Ging nicht, weil …" wäre die adäquate Betrachtungsweise.

Ich weiß nicht, warum es genau so war.
Sie wissen es …?

Wen hätten die, die nicht wählen konnten, denn mehrheitlich gewählt?
Auch das weiß ich nicht …

Großer Wahlsieg, aber leider keine große Unterstützung

Da laut diesem TS-Text, die Wahlbeteiligung an der Stichwahl bei 62 Prozent lag, hat Herr Selensky m.E. trotz des super Wahlergebnisses von 73 Prozent, das Problem, das ihn noch nicht einmal Insgesamt ~45 Prozent der Wahlberechtigten gewählt haben.
Auch hier ist steht seine Legitimation für seine zukünftige Amtszeit auf tönernen Füßen.
Ich hoffe er schafft, dass beste daraus zu machen.

@StöRschall - Was haben Sie gelesen?

18:48 von StöRschall:
"Dass Ihnen eine Verbandelung mit Russlands nationalistischrm Antidemokraten am liebsten wäre, sagen Sie aber nicht dazu."
> Was veranlasst Sie, mir solchen Unsinn zu unterstellen?

"Und wollen Glauben machen, die wären nicht korrupt?"
> Wie kommen Sie darauf? Die osteuropäischen Länder sind alle traditionell korrupt. Das ändert sich nicht mit der Installation einer pro-westlichen Regierungen.

Gemeinschaftsprojekt

„Was will Bald-Präsident Selenskyj?“

Ich hoffe mal: Möglichst viel tatkräftige Unterstützung durch die Bürger.

Einer alleine kann sich schließlich nicht um alles kümmern.

19:16 von MSCHM1972

Ronald Reagen war zwar Schauspieler,bevor er Präsident wurde war er Gouverneur von Kalifornien.
Er wurde also nicht vom Schauspieler zun Präsidenten.
Als passablen Präsidenten würde ich ihn auch nicht bezeichnen,Er hat vieles angerichtet unter dem wie heute noch leiden.
Soviel nur zur Richtigstellung,will hier nicht Herrn Selenskyj mit Ronald Reagen vergleichen.

@18:45 fathalad slim

Kann es sein, dass Sie nicht verstehen, dass die Ukraine gerade einen deutlichen Kurswechsel gewählt hat? Der Artikel suggeriert hingegen, dass es eine große Hoffnung gäbe, dass der bisherige Kurs weitergefahren würde. Wäre dem so, wäre Poroschenko wiedergewählt worden.

@ fathaland slim um 18:45

"> Die ukrainischen Wähler setzen ein deutliches Zeichen gegen Poroschenko, aber unsere Presse hofft auf eine Fortsetzung des abgewählten Kurses.<<

Kann es sein, daß Sie nicht verstehen, bzw. verstehen wollen, was mit "Kurs" gemeint ist?"

Na wenn dieser Kurs "Demokratisierung und Aufbau eines freiheitlichen Rechtsstaates" bedeuten würde, warum hat denn dann Herr Poroschenko Ihrer Meinung nach so eine Klatsche vom Wähler erhalten?

Können Sie den EU-Kurs für die Restukraine noch ein wenig genauer beschreiben, dass auch ich mir darunter etwas vorstellen kann? Der Themenkontext dazu ist durch den TS-Text ja gegeben. Vielen Dank.

Ausgangslage bei Minsk II

Selenski will den Minsk Prozess wiederbeleben. Minsk II war die Konsequenz der vernichtenden Niederlage Kiews in Debalzewo. Der Zusammenbruch der Front und des ukrainischen Staates drohte. Poroschenko hat die Verantwortung für das Desaster von Debalzewo von sich gewiesen. Stattdessen sprach er von einer russischen „Invasion“, davon das russische „Divisionen“ den Kampf zugunsten der Volksmilizen entschieden. Ich bestreite ja garnicht, dass es russische Hilfe gegeben hat. Aber der erbitterte Kampf (zT wurden ukrainische Panzer erst 80 m vor der Hauptkampflinie abgeschossen) ging allein auf das Konto Poroschenkos als Oberbefehlshaber. Der Kessel von Debalzewo war die Folge einer steckengebliebenen „Sommeroffensive“ mit dem Ziel Lugansk und Donezk voneinander zu trennen. Ein militärisches Fiasko, für das Selenski zu Recht die Übernahme von Verantwortung fordert.

Frieden

Was Selenski auf jeden Fall will, ist Frieden in der Ostukraine. Abzug der russischen Soldaten, Ende der Waffenhilfe für die Rebellen. Aber was muss er Putin für das Ende der hybriden Kriegsführung bieten?

Viel ändern wird sich in der

Viel ändern wird sich in der Ukraine wohl nicht. Ein von Oligarchen beherrschtes Land bleibt das auch nach einer Wahl.
Zumal Selenskyj offenbar ja selbst ordentlich von einem gepusht worden ist.
Ihor Kolomoisky scheint auch keiner zu sein, der sich gut mit Putin versteht. Von daher werden die Erwartungen mancher, dass sich die Ukraine und Russland vielleicht annähern oder gar einigen könnten, wohl nicht erfüllt werden.
Es ist wohl ziemlich egal, wer in der Ukraine offiziell Präsident ist, denn die Politik bestimmen (nicht nur da) andere.
Und im Parlament sitzen auch noch überwiegend Poroschenko-Leute.

@ Initiative Neue... um 18:46

"Der Oligarch Kolomojsky besaß die größte Bank der Ukraine. Poroschenko hat sie enteignet und verstaatlicht. Zuvor waren 1,8 Mrd IWF Kredit verschwunden. Kolomoisky wird verdächtigt das Geld entwendet zu haben. Darum lebt er nun in Israel.

Selensky ist ein Zögling des Oligarchen. Seine Serie läuft auf dessen TV-Sender. Er stellt den Fuhrpark und die Security für Selensky und wird regelmäßig von ihm besucht.

Selensky hat bereits angekündigt die Verstaatlichung der ehemaligen Bank Kolomoiskys zu überprüfen."

Na warten wir es ab, was bei dieser Überprüfung herauskommt. Das Herr Selenskyj allerdings den Rückhalt von diesem m.E. unapettitlichen Kriegshetzer und -profiteur Herr Kolomojsky genießt wusste ich nicht. Das macht Herrn Selenskyj für mich erst einmal unsypathischer.

Aber Herr Putin hatte die Unterstützung des unapettitlichen Profiteurs Herrn Jelzin. Vielleicht schafft es auch Herr Selenskyj sich erfolgreich aus dieser Umklamerung zu lösen? Warten wir es ab.

Für die Ukraine

kann es nur gut sein, wenn der Bruderkrieg im Donbas endlich befriedet wird und die Beziehungen zu Russland normalisiert werden. Auch wenn ein paar Falken im Westen und die Transatlantiker die Ukraine lieber als Frontstaat sehen. Als Brücke zwischen Westen und Russland hätte die Ukraine mehr Möglichkeiten

@ Nachfragerin

Die ukrainischen Wähler setzen ein deutliches Zeichen gegen Poroschenko, aber unsere Presse hofft auf eine Fortsetzung des abgewählten Kurses.

Nein, im Gegenteil. In Europa hoffen alle auf einen neuen und erfrischenden Kurs in der Ukraine. Poroschenko hat hier niemand so recht gemocht.

@ StöRschall um 18:48

"18:35 von Nachfragerin

Dass Ihnen eine Verbandelung mit Russlands nationalistischrm Antidemokraten am liebsten wäre, sagen Sie aber nicht dazu.
Und wollen Glauben machen, die wären nicht korrupt?
Ich lach mich schief..."

Das Ihr Wertewesten mit Brüssel an der Spitze, u.a. nicht müde wird anderen von Korruptionsbekämpfung zu prädigen, selbst aber der korrumpierteste Ort in ganz Europa zu sein, finden immer weniger Menschen witzig. Insbesondere in diesem Ding EU.

19:06 von fathaland slim

Bitte keine Verschwörungstheorien.
.
wenn ich andeute das man gelegentlich den Eindruck hat, dass etwas tendenziös in unseren Medien berichtet wird ?

19:16 von MSCHM1972

"Herr Ronald Reagen war auch kein Politprofi sondern auch Schauspieler er war am Ende seine Amtszeit ein passabler US Präsident."

Aber nie ein passabler Schauspieler. ;-)
Das unterscheidet ihn schon mal von Anfang an von Selenskyj...

19:16 von MSCHM1972

passabler US Präsident.
.
was heißt ?
dass man, wenn man nicht allzusehr sich ins Geschäft einmischt,
gar keinen Fehler machen kann
die ganze Sache eigentlich ein Selbstläufer ist

Noch ein Neuanfang wäre gut

@ andreas0068
Ich hoffe auf ein Fortschritt bei den Minsk-Abkommen. Mit Poroschenko ging da nichts.

Mit Putin auch nicht. Da hatten sich zwei von gleichem Kaliber getroffen. Minsk ist an zwei Seiten gescheitert, nicht an einer.
Wann kommt der Neuanfang in Russland?

Kredite der Ukraine

In dem Thread wurden bereits die IWF Kredite angesprochen, die es zu untersuchen gilt.
Die Russische Föderation gab der Ukraine kurz vor dem Euro-Maidan Putsch über 3 Milliarden Dollar an Krediten. Bisher ohne einen Cent zurück erhalten zu haben.
Wenn sich die neue Regierung ehrlich machen möchte, sollte sie alle Gläubiger davon überzeugen, dass es Untersuchungen gibt und klären wie die, zu meinen Bedauern, mittellose Rest-Ukraine mit den Glübigern bezüglich dieser Kredite umgehen möchte.

Mal schauen ob auch auf diesem Feld Bewegung rein kommt?

19:01 von fathaland slim

18:46, Initiative Neue...

>>Bank-Enteignung prüfen
Der Oligarch Kolomojsky besaß die größte Bank der Ukraine. Poroschenko hat sie enteignet und verstaatlicht. Zuvor waren 1,8 Mrd IWF Kredit verschwunden. Kolomoisky wird verdächtigt das Geld entwendet zu haben. Darum lebt er nun in Israel.

Selensky ist ein Zögling des Oligarchen. Seine Serie läuft auf dessen TV-Sender. Er stellt den Fuhrpark und die Security für Selensky und wird regelmäßig von ihm besucht.

Selensky hat bereits angekündigt die Verstaatlichung der ehemaligen Bank Kolomoiskys zu überprüfen.<<
Die Bank wurde verstaatlicht, um den Zusammenbruch der ukrainischen Währung zu verhindern. Sollte Selenskyj die Bank wirklich reprivatisieren, dann gäbe es wohl sofort einen neuen Maidan.

Denn dafür wurde er nicht gewählt.
///
*
*
Wurde also nur Poroschenkow gewählt, um den Maidan nicht aufzuklären und auch sonst seine Wahlversprechen nicht zu erfüllen?

19:19 von Boris.1945

damals als einer der Ersten zu seiner Wahl gratuliert.
.
genau auf das wollte ich raus
die Politiker in der Ukraine können sich alles erlauben, der im Kreml nichts

Was ist ein

Was ist ein "Bald-Präsident"?
Könnt ihr von der Tagesschau bitte ein Mindestniveau an deutscher Sprache liefern.
MfG

Anerkennung für Poroschenkos

@22. April 2019 um 18:45 von fathaland slim
18:35, Nachfragerin
"... Daß Poroschenko mühelos abgewählt werden konnte, zeigt, daß das Land auf dem richtigen Wege ist.
Dieser Kurs wurde nicht abgewählt, sondern gestärkt."
Selten, dass wir einer Meinung sind. Hier schon.
Auch wenn man sicherlich vieles an Poroschenkos Politik kritisieren kann, so sollte man ihm trotzdem Anerkennung zollen. 1. Er hat das Land trotz der russischen Demütigungen (Verlust der Krim, schmutziger Krieg im Osten) zusammen gehalten. 2. Die ukrainische Armee so weit modernisiert, dass sie die jetzigen Gebiete halten kann. 3. Einen demokratischen Machtwechsel ermöglicht.
Nicht wenig angesichts einer desastrosen Ausgangslage 2015.

19:15 von Rumpelstielz

»Was will Bald-Präsident Selenskyj
Ja, was wird er denn wollen - Frieden, Wohlstand, Eierkuchen … was halt alle wollen, die sich nicht als dezidierte Ordnungspolitiker (hier nicht Marktordnung gemeint) Falken oder Kriegstreiber, Diktatoren etc. verkaufen wollen.»

"Frieden" wäre ja schon mal weit mehr als nur "nicht schlecht".
Das müssen aber beide Seiten wollen, "die miteinander kriegen".
Putin kommt die momentane Lage in der Ost-Ukraine alles andere als "ungelegen".

"Konflikte in Nachbarländern am Schwelen halten", um größtmöglichen Einfluss ohne direkte, offensichtliche, kriegerische Verwicklungen der eigenen Armee ausüben zu können. Ein für Putin gern genommenes, und alt bewährtes Prozedere.

"Wohlstand" - dagegen wäre was einzuwenden?
Für "Besserung der Lebensbedingungen" gibt es in der UKR (sehr) viel Raum.

"Eierkuchen" - oh mei-o-mei.
Evtl. will Selenskyj Eisbein, Schweinbraten, oder Schnitzel mit Pommes Schranke? Ich kenne seine kulinarischen Vorlieben jedenfalls nicht …

Kolomojskyj Auslieferung beantragen

Da Herr Kolomojskyj unter Verdacht steht Gelder veruntreut zu haben, sollte die neue Restukrainische Regierung, Israel zur Auslieferung drängen, um diesen Herrn einen fairen Prozess in der Restukraine zu ermöglichen.

Israel möchte sicher nicht als Schutzhafen für Wirtschaftsverbrecher in der ganzen Welt betitelt werden und wird sicher kooperieren und dem Kiewer Gesuch nachkommen, sobald eine offizielle Forderung kommt.

@ Initiative Neue...

Zuvor waren 1,8 Mrd IWF Kredit verschwunden. Kolomoisky wird verdächtigt

Die russische Sicht der Dinge (um das Wort Propaganda zu vermeiden) ist hinlänglich bekannt. Das bringt uns nicht weiter.

@ AufgeklärteWelt um 19:03

"so eine Wahl ist natürlich peinlich

da hat sich der Westen einen korrupten Oligarchen gewählt, der sogar Merkel (die unsere Steuermilliarden in der Ukraine verschleudert) noch Tage vor der Stichwahl die Hand reichen durfte, und das Volk wählt einen Nobody,..."

In wie fern hat denn bitte Frau Merkel "Steuermilliarden in der Ukraine verschleudert"?

re von fathaland slim

Ja,sie hätten zum wählen nach Finnland oder Georgien fahren können.

Es ist aber immer wieder interessant,für was Sie Verständnis zeigen.

19:21 von Einfach Unglaublich

Warum ...

... klappt das Niederschreiben in den Medien eigentlich nicht mehr?

Die Medien haben ihn Komiker genannt und dauernd betont, dass er keine Erfahrung als Amtsträger habe.

Die Wähler hat das aber gar nicht interessiert. Die wollen es wohl lieber mal mit einem ohne Amtserfahrung versuchen.

Kann es darüber hinaus sein, dass die Ukrainer nichts darauf geben, was in deutschen Medien steht?

Aber warum nehmen deutsche Medien dann Partei, statt neutral zu berichten?
///
*
*
Ganz einfach, damit hier keiner auf die Idee kommt seinen Protest nicht nur links oder rechts auszudrücken?
*
(Gesetze für 63 Personen in der BRD sind doch schon Satire, bei Tausenden Armutsrentnern)

@ Boris.1945

über derlei Dinge wird hierzulande eher selten oder gar nicht berichtet
passt vielleicht nicht in das Bild welches man über die Ukraine verbreiten möchte
als Nato oder gar EU Partner

Nein, es ist sachlich einfach falsch. Fake zu Lasten der Ukraine.

19:46 von DerGolem

@ wenigfahrer 18.35h - Das " Ausland", der Feind nebenan

..............Er wird Unterstützung benötigen, damit meine ich nicht die aus dem Ausland, um seine Pläne umzusetzen..............

Um Gottes Willen. Bloß keine Unterstützung aus dem Ausland. Am Ende läuft es womöglich so wie mit den unangemeldeten Spenden für die AfD....
////
*
*
Veruntreute IFM-Kredite und Subventionen würden hier die Bundestagsverwaltung nicht zum Handeln bringen.
*
Denn speziell eine Richtung braucht die Ökosubventionen zur legalen Wahlhilfe, weil Ihre Ideen sonst nicht funktionieren.

19:43 von Klausewitz

das hat sich in der tagesschau aber anders angehört. da wurde freudig erzählt, daß petro die ukraine vorwärtz und dem westen näher gebracht hat. leider hätte er nur die verbrecher und die korruption nicht beenden könnenf

@ fathaland slim um 19:06

">>18:46 von Initiative Neue...
Zuvor waren 1,8 Mrd IWF Kredit verschwunden [...]<<

Bitte keine Verschwörungstheorien.

Wer sich über ukrainische Innenpolitik und die dortigen Kleptokraten/Oligarchen informieren möchte, kann das mühelos.

Die Meisten interessiert das aber gar nicht."

Ich möchte so etwas wissen. Und da sich die ör insbesondere die ARD bzw. die TS gleich mehrere Korrespondenten (bspw. Frau Ruck und Frau Atay) leisten, frage ich mich warum solche Informationen nicht geliefert werden?
Die ARD hat hier eine riesen Online-Plattform in der man das alles m.E. prima veröffentlichen kann. Warum stellen Sie sich so dagegen? Gibt es da private Interessen?

"Ich empfehle sehr, den Namen Rinat Achmetow mal nachzuschlagen. Ohne den läuft in der Ukraine nämlich überhaupt nichts."

Noch ein Name den uns die TS sicher näher bringen kann. Guter Vorschlag.
Ich frage mich warum tut sie es nur nicht? Und warum versuchen Sie das abzubügeln?

20:26 von Sisyphos3

das kann unser hausschreiber fatha aber nicht erkennen. und damit muss es auch gut sein

@ Pillepalle

Da laut diesem TS-Text, die Wahlbeteiligung an der Stichwahl bei 62 Prozent lag, hat Herr Selensky m.E. trotz des super Wahlergebnisses von 73 Prozent, das Problem, das ihn noch nicht einmal Insgesamt ~45 Prozent der Wahlberechtigten gewählt haben.

Das sind trotzdem etwas mehr als bei Putin. Nur haben Sie damals die Bemerkung bei der russischen Wahl tunlichst vermieden.

@ Pillepalle

Die Russische Föderation gab der Ukraine kurz vor dem Euro-Maidan Putsch über 3 Milliarden Dollar an Krediten.

Das ist mal wieder sachlich falsch. Wo bitte kommen solche Aussagen her?

@ Bernd Kevesligeti um 19:12

"re von fathaland slim

"Demokratisierung und Aufbau eines freiheitlichen Rechtstaates".
Aber,aber:Fast drei Millionen ukrainischer Bürger die in Russland leben konnten nicht an der Wahl teilnehmen."

Könnten Sie bitte die Quelle dafür posten?
Mich würde interessieren ob es laut der verfassung der Restukraine überhaupt vorgesehen ist, das Bürger im Ausland wählen dürfen?
Falls ja gibt es juristische nachvollziehbare Beschränkungen, dass aus Russland nicht gewählt werden darf? Haben die russischen Behörden dies vielleicht sogar verboten?

Und vor allem wenn das wahr ist, wie der Chef der OSZE-Beobachtermission, George Tsereteli, dies einschätz? Da er laut der TS behauptete:
"Die demokratische Übergabe der Macht, die wir gestern zu sehen bekommen haben, ist eine große Leistung des ukrainischen Volkes." Es seien pluralistische Wahlen gewesen, hieß es von Seiten der OSZE. Grundlegende Freiheiten seien gewahrt worden.<(em>

Zwischen Hoffen und Bangen

Ich bin sehr skeptisch, ob Selenskyjs wenigen, eher naiv anmutenden Bekundungen auch Taten folgen werden. Poroschenko wurde zurecht dafür abgestraft, nichts gegen die Korruption getan zu haben. Aber ob Selenskyj das gelingen wird? Wird er es überhaupt wollen? Hm. Das Wesentlichste ist aber wohl, dass er - wie behauptet - an der Orientierung gen Westen folgt, denn wenn er sich letztlich als Marionette Russlands erweisen sollte (wie einige befürchten), dürfte es eher einen weiteren Majdan geben, als dass das ukrainische Volk wieder einem Land zuwendet, das neben der Annexion der Krim auch noch über 13.000 Tote zu verantworten hat und den Krieg im Donbas weiter schwelen lassen wird. Selenskyj sollte nicht der Naivität unseres ehemaligen Außenministers folgen, dass man Putin mit guten Worten allein dazu bewegen könnte, den Krieg zu beenden. Ich wünsche dem baldigen Präsidenten viel Kraft, Weisheit, Erfolg und vor allem eine aufrichtige Liebe zum ukrainischen Volk.

@Marcus2 - Danke!

19:21 von Marcus2:
[...] ist indirekte Rede, eine Aussage von Frau Harms und nicht wie sie behaupten eine Hoffnung von 'unsere Presse'."

Ja, das stimmt. Danke für Ihren Hinweis!
Ich habe aber dennoch das Gefühl, dass Poroschenko in der Berichterstattung unrechtmäßig glorifiziert wurde und wird.

"Im übrigen haben einige bis viele der Flüchtlinge die russische Staatsbürgerschaft angenommen, wie einem Bericht der Caritas aus Russland zu entnehmen ist."
> Und durften die anderen, "echten" Ukrainer von Russland aus an der Wahl teilnehmen? (Wie viele das waren, ist ja eigentlich nebensächlich.)

Am 22. April 2019 um 19:16 von Nachfragerin

Am 22. April 2019 um 19:16 von Nachfragerin Der bisherige Kurs der Ukraine war unter Poroschenko streng nationalistisch geprägt und hat keinen demokratischen Wandel, sondern einen gesellschaftlichen Niedergang erkennen lassen.

Genau das selbe kann man Ihrem verehrten Putin unterstellen,aber da finden Sie es gut !?

19:21 von Einfach Unglaublich

«Warum klappt das Niederschreiben in den Medien eigentlich nicht mehr?»

Wohl in erster Linie deswegen, weil es niemand versucht.

»Die Medien haben ihn Komiker genannt und dauernd betont, dass er keine Erfahrung als Amtsträger habe.»

Diese Erfahrung hat er auch nicht.
Hätte man schreiben sollen, er hätte sie?
"Komiker"wurde auch Beppo Grillo in ITA genannt.
Was ja auch nicht komplett abwegig ist.

«Kann es darüber hinaus sein, dass die Ukrainer nichts darauf geben, was in deutschen Medien steht?»

Kan sehr gut sein. U.a. deswegen, weil wohl nicht all zu viele Ukrainer so fließend Deutsch verstehen, als dass sie sich über Politik aus deutschen Medien informieren könnten.

Aber warum nehmen deutsche Medien dann Partei, statt neutral zu berichten?»

Für wen haben sie denn Partei genommen?
Für Poroschenko, damit Olgarchentum weiterhin obsiegte?

Das, wofür Partein zu nehmen ist, ist Demokratie + evtl. Wechsel.
Und genau da ist die UKR RUS so einige (Licht) Jahre voraus …

Am 22. April 2019 um 20:46

Am 22. April 2019 um 20:46 von Wir Sofa-Revoluzzer
@ Pillepalle

Die Russische Föderation gab der Ukraine kurz vor dem Euro-Maidan Putsch über 3 Milliarden Dollar an Krediten.
Das ist mal wieder sachlich falsch. Wo bitte kommen solche Aussagen her?

St.Petersburg,

@ fathaland slim um 19:24

"Poroschenko wurde nicht vom Westen, sondern vom ukrainischen Volk gewählt. Das selbe, das ihn jetzt abgewählt hat. Demokratische Normalität und überhaupt nicht peinlich."

Na wie ist es denn zu der Wahl Poroschenkos gekommen und nach welchen EU-demokratischen Standards wurde denn sein Vorgänger, Herr Janukowitsch "abgewählt"?

"Korruption, Tod und Zerstörung gab es in der Ukraine völlig ohne das Zutun der EU. Was meinen Sie, warum die Ukrainer immer wieder ihren Maidan gemacht haben?"

Und da sind Sie der Meinung, da es in der damaligen Ukraine immer wieder einen Maidan gab, sollten sich fremde Staaten insbesondere die, die sehr hohe Standards an Demokratie, Völkerrechte und sonstiger Standards hoch halten, einfach mal einmischen und einen Putsch vom Zaun brechen? Der u.a. zu dem Aufstand der beiden Oblaste und dem Krieg im Osten, den Verlust der Krim sowie der Wirtschaftsleistung führte.

Wie können Sie so etwas schreiben und sich selbst noch ernst nehmen?

20:33 von kleinermuck2012

"Was ist ein "Bald-Präsident"?
Könnt ihr von der Tagesschau bitte ein Mindestniveau an deutscher Sprache liefern."
Na ja, man muss die Leser langsam an ein neues Attribut gewöhnen:
Erst "Komiker ", dann "Schauspieler", dann "Bald".

@ fathaland slim um 19:28

"Die Ukraine und Russland befinden sich im Kriegszustand."

Belegen Sie das doch bitte. Ich bin gespannt!

"Wenn diese drei Millionen Bürger Russland verlassen hätten und in ein Land gefahren wären, in dem Auslandsukrainer wählen dürfen, oder gleich in die Ukraine, dann hätten sie auch an der Wahl teilnehmen können."

Das es Leute in Brüssel und unseren zwangssubventionierten ör Medien gibt, die so einen Quatsch denken und auch kundtun glaube ich gerne. Aber belegen Sie doch bitte, dass selbst wenn die beiden Staaten im Kriegszustand lägen, Bürger der Restukraine kein Wahlrecht hätten, wenn Sie sich in der Russsischen Föderation aufhalten? Auf welcher internationalen Rechtsgrundlage berufen Sie sich da? Ich bin erneut gespannt!

Die OSZE konnte nicht frei über Wahlbeobachter entscheiden.

@18:36 von andreas0068
Richtig: Nach der ukrainischen Verfassung müssen alle Ukrainer die Möglichkeit zur Wahl haben.

Das wurde aber schon bei der Wahl Poroschenkos nicht so genau genommen. Im Osten gab es oft keine Wahlmöglichkeit.

Ob er endlich die Abmachungen von Minsk einhalten wird, bleibt abzuwarten.

@fathaland slim - Rolle der EU

19:24 von fathaland slim:
"Korruption, Tod und Zerstörung gab es in der Ukraine völlig ohne das Zutun der EU. Was meinen Sie, warum die Ukrainer immer wieder ihren Maidan gemacht haben?"

Die Ukrainer wollten schon damals das korrupte System loswerden.

Die Proteste wurden jedoch schnell von ausländischen Interessengruppen als Chance erkannt. Spätestens als sich zahlreiche EU-Politiker auf dem Maidan tummelten, war die EU direkt beteiligt. Ohne diese Einmischung wäre die Ukraine heute womöglich kein zerstörtes Land.

@ Wir Sofa-Revoluzzer um 20:46 - die Lügen der anderen

>>Die Russische Föderation gab der Ukraine kurz vor dem Euro-Maidan Putsch über 3 Milliarden Dollar an Krediten.

Das ist mal wieder sachlich falsch. Wo bitte kommen solche Aussagen her?<<

Unter anderem von der ARD.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ukraine-russland-kredit-101.html

Jetzt Sie. Bin gespannt auf Ihre sachlichdienliche Replik. Heffentlich untermauert durch Quellenverweise?

@deutlich 20:24

Dann ist aber Selenskyi die falsche Person für so etwas. Selenskyi hat eine ganz klar Sichtweise zum Donbass und zur Russischen Regierung und Putin. Eine Normalisierung der Beziehungen mit Russland unter Putin wird es mit Selenskyi nicht geben.
Es ist schon sehr absurd wie hier ernsthaft die ganzen Putin Sympathisanten glauben Selenskyi würde Politik im Sinne der russischen Regierung anstreben. Der engste Gönner von Selenskyi ist Ihor Kolomojskyi und der ist alles aber ganz sicher kein Freund der prorussischen Rebellen. Es ist schlichtweg ultranaiv zu glauben,dass sich unter Selenskyi irgendwas am Verhältnis zur Russischen Regierung ändert.

@ Wir Sofa-Revoluzzer um 20:44

"Das sind trotzdem etwas mehr als bei Putin. Nur haben Sie damals die Bemerkung bei der russischen Wahl tunlichst vermieden."

Wie meinen Sie das? Sie dürfen in unserem Forum ruhig mehr als zwei Zeilen schreiben, um mehr Informationen zu liefern. Dann kann und werde ich Ihnen gerne bezüglich Ihrer Putin-Bemerkung antworten.

@fathaland slim - Kriegszustand und Entzug des Wahlrechts

19:28 von fathaland slim:
"Die Ukraine und Russland befinden sich im Kriegszustand."

Auch wenn Poroschenko in manchen Wochen mehrfach eine russische Invasion herbeifantasierte, so besteht meines Wissens nach bis heute kein offizieller Kriegszustand zwischen den beiden Nachbarn. Ich freue mich aber über höfliche Hinweise, die mich eines Besseren belehren.

"Wenn diese drei Millionen Bürger Russland verlassen hätten und in ein Land gefahren wären, in dem Auslandsukrainer wählen dürfen [...]"
> Wer legt eigentlich fest, unter welchen Bedingungen den Bürgern das Wahlrecht verweigert wird? Und kann das mit einem demokratischen Wandel vereinbar sein, den Sie bereits erkannt haben wollen?

@ weltoffen um 20:57

"Das ist mal wieder sachlich falsch. Wo bitte kommen solche Aussagen her?

St.Petersburg,

Wahrscheinlich auch. In meinem Fall aus dem Ukrainischen Putsch-Berichterstatter Hauptquartier. Der ARD bzw. TS.

Zumindest kein weiterer Oligarch an der Staatsspitze!

Und die Ukraine ist heutzutage das mit Abstand allerärmste Land in ganz Europa, mit einen Durchschnittseinkommen von weniger als 300 Euro monatlich!

Kein Wunder also, das die SOWIESO bettelarmen Ukrainer ihren milliardenschweren Oligarchen Poroschenko schnellstmöglich loswerden wollten, und lieber einen bekannten Schauspieler als Vertreter des breiten Volkes als Staatsoberhaupt gewählt haben!

Was allerdings auch so zu erwarten war!

Ich hoffe das der neu

Ich hoffe das der neu gewählte Präsident der Ukraine nicht die gleichen Fehler macht, wie sein Vorgänger Poroschenko.
Und auch wäre der neue Präsident gut beraten, wenn er seinen eigenen Weg gehen würde, denn dafür wurde er gewählt, von den Menschen in der UA.
Ich denke das trotz der vielen Versprechungen, die vollmundig aus dem Westen kamen und zu keinem Resultat führten, die Ukrainer ganz einfach eine neue Politik wollen.
Was hat Poroschenko für sein Land erreicht? Nicht gerade sehr lang die Liste. Und alle Mißerfolge Putin in die Schuhe schieben, funktioniert scheinbar auch nicht mehr.
Die Bürger der Ukraine wollen Arbeit in ihrem Land und ein auskommen. Das ist eigentlich nicht viel.
Ob sie das aus dem Westen bekommen kann bezweifelt werden. Was wir suchen sind meist nur billige Arbeitskräfte und Recoursen.
Ich hoffe der Neue kann mehr erreichen für die Ukraine und die Menschen da.
Hartliner haben wir auf der Welt genug. Ich bin gespannt wie das Referendum zur NATO ausgeht.

Poroschenko und Enteignung des Konkurrenten.

@18:46 von Initiative Neue...
"Der Oligarch Kolomojsky besaß die größte Bank der Ukraine. Poroschenko hat sie enteignet und verstaatlicht."

Poroschenko hatte sein eigenes Vermögen schon vor 2 Jahren versiebenfacht.
Die ukrainische Justiz hat - in Ahnung des Wahlausgangs?? - am 18.4. schon entschieden, dass die Verstaatlichung ungesetzlich war.

re von Pilepale

Auslandsukrainer konnten an der Wahl teilnehmen,in den Konsulaten und Botschaften.
Das galt nicht für die in Russland lebenden.Es sollen zwei bis drei Millionen sein(warum im übrigen wenn es doch in der Ukraine so gut ist).
Und das haben nicht russische Behörden verboten.

@ Wir Sofa-Revoluzzer & Metatagesschau

@ Wir Sofa-Revoluzzer

Ich würde mir wünschen, dass Sie ruhig ein wenig mehr Informationen liefern wo Ihrer persönlichen Meinung nach bestimmte Kommentare "sachlich falsch" liegen? Dann kan darauf auch geantwortet werden.

@ Metatagesschau

Warum werden solche Nichtssagenden Kommentare durch den Filter gelassen? Wo und wie soll da ein informativer Austausch ermöglicht werden?

19:28 von fathaland slim

19:12, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim
"Demokratisierung und Aufbau eines freiheitlichen Rechtstaates".

Aber,aber:Fast drei Millionen ukrainischer Bürger die in Russland leben konnten nicht an der Wahl teilnehmen.<<

Die Ukraine und Russland befinden sich im Kriegszustand.

Wenn diese drei Millionen Bürger Russland verlassen hätten und in ein Land gefahren wären, in dem Auslandsukrainer wählen dürfen, oder gleich in die Ukraine, dann hätten sie auch an der Wahl teilnehmen können.
///
*
*
3 Millionen könnten ja in ein genehmes Zufluchtsland wechseln, dann könnten Sie an Wahlen teilnehmen?
*
Demokratischer kann man sich ja nicht mehr darstellen?
*
Hoffenlich realisieren sich hierauch Ihre nirgendwo funktionierenden Vorstellungen nicht.
*
(Satire abgeschaltet)

@Nachfragerin

Ich gebe den EU Politiken die sich auf dem Maidan tummelten nicht unbedingt die Schuld am Niedergang der UA.
Vielmehr waren die Schüsse auf dem Maidan der Auslöser.
Und ich wundere mich immer wieder warum man da bis heute keine Untersuchungsergebnisse hat.
Festgestellt wurde jedoch schon das die Schüsse aus dem Hotel abgefeuert wurden in dem die Maidandemonstranten und deren Unterstützer ihre Zentrale hatten.
Den Demonstranten traue ich das nicht unbedingt zu. Wo ich mir allerding nicht Sicher bin, das sind die Unterstützer, und da auch nur bestimmten.
Aber eventuell kommt die Wahrheit einmal ans Tageslicht.
Ich hoffe das der Neue Präsident ein gutes Händchen hat, und nicht wieder nur eine Rolle spielt!

Hier im Forum gibt es offenkundig eine Fraktion

aus Transatlantikern, NATO-Parteigängern und Russlandhassern, für die Frieden im Osten der Ukraine der GAU wäre und die lieber eine Fortsetzung des Bruderkriegs sähen als eine Normalisierung der Beziehungen mit RU. Schlimm!

Am 22. April 2019 um 19:46 von DerGolem

" Um Gottes Willen. Bloß keine Unterstützung aus dem Ausland. Am Ende läuft es womöglich so wie mit den unangemeldeten Spenden für die AfD.... "

Und was hat jetzt eine Randpartei in Deutschland mit der Wahl eines Neuen in der Ukraine zu tun ?.
Verstehe ich nicht.

Der Neue braucht Unterstützung im Land, denn gegen die gewachsenen Strukturen und die Oligarchen hat Er entweder keine, oder nur eine sehr geringe Chance.
Wenn man Ihn überhaupt lässt.
Hilfe von Außen kommt unter Garantie, sofern Er vom Kurs abkommen sollte.
So sehen das zumindest einige, wenn ich die Kommentare so lese.

Ich bin echt gespannt wie Er Seine Vorhaben umsetzen will, sofern Er welche hat.

@ schabernack um 20:34

"Frieden" wäre ja schon mal weit mehr als nur "nicht schlecht".
Das müssen aber beide Seiten wollen, "die miteinander kriegen".
Putin kommt die momentane Lage in der Ost-Ukraine alles andere als "ungelegen".

"Konflikte in Nachbarländern am Schwelen halten", um größtmöglichen Einfluss ohne direkte, offensichtliche, kriegerische Verwicklungen der eigenen Armee ausüben zu können. Ein für Putin gern genommenes, und alt bewährtes Prozedere."

Belegen Sie das doch bitte.

""Wohlstand" - dagegen wäre was einzuwenden?
Für "Besserung der Lebensbedingungen" gibt es in der UKR (sehr) viel Raum."

Und dagegen sollte Herr Putin Ihrer Meinung also etwas haben? Was denn bitte genau?
Warum haben die Maidan Befürworter in den EU-Strukturen denn nicht für die "Besserung der Lebensbedingungen" in der Restukraine gesorgt, wenn es laut Ihrer Aussage soviel Raum dafür gibt?

@ 21:04 von Nachfragerin

Die Proteste wurden jedoch schnell von ausländischen Interessengruppen als Chance erkannt. Spätestens als sich zahlreiche EU-Politiker auf dem Maidan tummelten, war die EU direkt beteiligt. Ohne diese Einmischung wäre die Ukraine heute womöglich kein zerstörtes Land.

Das ist eine originelle Ansicht. Alles außerhalb von Petersburg würde wohl eher sagen:
Ohne die Aggressionen Russlands wäre die Ukraine heute womöglich kein zerstörtes Land.

@Klausewitz 19:06

Darum hat er auch klar gesagt, dass er einen Nato Beitritt der Ukraine anstrebt und einen EU Beitritt und ganz klar die Ukraine weiter Richtung Westen öffenen will. Es ist schon richtig lustig was Foristen hier von Selenskyi vermuten. Er ist ein ganz anderer Typ. Der wird außenpolitisch und bezüglich Ostukraine die Politik Poroschenkos fortführen und diesbezüglich gar nichts ändern. Bezüglich Korruption wird er viel versuchen und dies war auch der Hauptpunkt seiner Versprechungen.

@20:46 von Wir Sofa-Revoluzzer - Kredit über 3 Mrd. US-Dollar

>>
@ Pillepalle

Die Russische Föderation gab der Ukraine kurz vor dem Euro-Maidan Putsch über 3 Milliarden Dollar an Krediten.

Das ist mal wieder sachlich falsch. Wo bitte kommen solche Aussagen her?
<<

Hallo "Wir Sofa-Revoluzzer",

Pilepale liegt sachlich richtig. Das kann z. B. auf tagesschau.de nachgelesen werden:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ukraine-russland-kredit-101.html

Es geht um einen Kredit über etwa 3 Mrd. US-Dollar, der im Dezember 2013 von der Ukraine aufgenommen wurde.

@Nachfragerin 21:04

Ja klar die alte Leier gepusht von Sputniknews und Russia Today. Die böse böse EU die sich einmischte. Um es klar und deutlich zu machen, die Ukraine wäre in der Tat kein zerstörtes Land, wenn Viktor Janukowitsch mit seiner Politik nicht das gesamte Land gespalten hätte. Die Zerstörung der Ukraine geht auf das Konto von Janukowitsch und sonst von niemandem. Der hat den Grundstein dafür gelegt, dass der Konflikt in der Ukraine begann.

@Pilepale

Ukrainische Bürger, auch in Russland, konnten Ihre Stimme in Konsulaten und der Boschaft abgeben.
Und stellen Sie sich vor, die russischen Behörden haben das nicht verboten!
Ukrainischen Freunde von mir leben in Russland, mit ukrainischem Pass, und waren wählen. Man solls nicht glauben.

@20:57 von weltoffen

>>
Wo bitte kommen solche Aussagen her?

St.Petersburg,
<<

Geben Sie bei Google die Suchbegriffe "Kredit Russland Ukraine" ein.

Der erste Treffer ist ein Artikel der Tagesschau:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ukraine-russland-kredit-101.html

@ Wir Sofa-Revoluzzer um 20:30

"Wann kommt der Neuanfang in Russland?"

Wenn der russische Wähler einen Neuanfang wählt.

Im Gegensatz zur ehemaligen Ukraine, in der ein Neuanfang von Waschington und der EU mit blanker Gewalt forciert wurde. Ein Neuanfang der den Ukrainern teuer zu stehen kommt. Diesem ukrainischen Szenario sind die russischen Bürger offensichtlich nicht bereit zu folgen.

@Tristram 20:15

Bezüglich Ostukraine und Beziehung zu Russland unter Putin wird es keinen Kurswechsel mit Selenskyi geben. Da verstehen Sie einiges nicht! Beschäftigen Sie sich mal mit dem was Selenskyi gesagt hat. Der Artikel ist schon nah dran an der Realität. Selenskiy wird die Ostukraine und Krimpolitik von Poroschenko fortführen. Diesbezüglich waren die beiden einer Meinung und hatten keinerlei Unterschiede.

21:02 von Pilepale

«Die Ukraine und Russland befinden sich im Kriegszustand.»

«Belegen Sie das doch bitte. Ich bin gespannt!»

"Krieg ist nicht nur", wenn Bombergeschwader Bomben werfen.
Und "offizielle" Armeen sich am Boden metzeln.
Denken Sie ganz einfach die fast 75 Jahre weiter, die seit 1945 vergangen sind.

Ob man Kriegsführung "asymmetrisch" nennen mag, "modern", oder "listig".

Was anderes als "Krieg" ist die Situation in der Ost-Ukraine?
"Grüne Männchen" auf der Krim".
Erst von RUS als so eine Art "Aliens" erklärt.
Dann waren es auf einmal doch russische Soldaten.
Nicht als deren "Urlaubsvergnügen".

Warum baute RUS die neue Brücke zur Krim so niedrig, dass moderne große Containerschiffe sie schon heute nicht unterfahren können? Schiffe werden zukünftig nicht schrumpfen …

"Eine andere Art von Krieg", den RUS unter Putin in mehreren Nachbarländern betreibt. Ohne Geschwader, die Bomben werfen.

Zwietracht + Entzweiung. Versuchte Verunmöglichung von Entwicklung.
"So geht das von RUS" …

@ Sisyphos3 um 20:26

"wenn ich andeute das man gelegentlich den Eindruck hat, dass etwas tendenziös in unseren Medien berichtet wird ?"

Bei mir ist dieser Eindruck leider die Regel, was die Berichterstattung insbesondere der ör Medien angeht und leider keine gelegentliche Ausnahme.

@Weltoffen

"Neu
Am 22. April 2019 um 20:57 von weltoffen
Am 22. April 2019 um 20:46

Am 22. April 2019 um 20:46 von Wir Sofa-Revoluzzer
@ Pillepalle

Die Russische Föderation gab der Ukraine kurz vor dem Euro-Maidan Putsch über 3 Milliarden Dollar an Krediten.
Das ist mal wieder sachlich falsch. Wo bitte kommen solche Aussagen her?

St.Petersburg,"

.

Nein von der Tagesschau. Einfach nur richtig suchen und lesen.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ukraine-russland-kredit-101.html

@Nachfragerin, 21:04

„Ohne diese Einmischung wäre die Ukraine heute womöglich kein zerstörtes Land“

Die Ukraine ist heute kein „zerstörtes Land“, sondern - gerade dank des Engagements seiner Bürger - seit einigen Jahren langsam, aber kontinuierlich auf dem Weg in eine bessere Zukunft. Hoffentlich wirft ihnen da jetzt keiner völlig unnötig Steine in den Weg.

@Nachfragerin

Korruption ist wirklich das Hauptproblem von der Ukraine und das soll die EU eingeführt haben?

20.51 schmidtchen66 . Weisheit oder Gesundheit ?

Sie wünschen dem baldigen Präsidenten viel Kraft, Weisheit, Erfolg und vor allem Liebe zum Volk.
Wünschen wir aber Selenskyj an erster Stelle Gesundheit, das ihm nichts passieren möge. Attentate passieren häufiger in der Ukraine.

@ Nachfragerin 21.04h - schwupps

..............Spätestens als sich zahlreiche EU-Politiker auf dem Maidan tummelten, war die EU direkt beteiligt. Ohne diese Einmischung wäre die Ukraine heute womöglich kein zerstörtes Land................

Super. Dann schicken wir doch mal schnell 2-3 EU Politiker nach Venezuela und schwupps - verwandelt sich dieses paradiesische Land innerhalb von Tagen in eine zerstörtes Land.

@deutlich 18:47

Sie begreifen es nicht oder? Selenskyi gehört selber eindeutig zum westlichen Lager. Ja er hat ein Interesse an einer Befriedung im Osten und an der Durchsetzung des Minsker Abkommens. Diese Durchsetzung scheitert jedoch ganz klar an den Prorussischen Rebellen und an Wladimir Putin und der Russischen Regierung die gerne der Ukraine eine Kapitulation aufzwingen wollen und nichts anderes im Sinn haben als die Ukraine zu demütigen und mit Dreck zu bewerfen. Putin geht es bezüglich der Ukraine um politische Rache und je mehr er der Ukraine schaden kann, desto besser. Er kann den Ukrainern bis heute nicht verzeihen, dass die 2014 keinen Bock mehr auf ihn hatten und die Einmischungen Putins satt hatten.

@Pilepale 20:34

Ja klar bestimmt wird Selenskyi seinen Gönner Kolomojskyi den Prozess machen. Man muss schon richtig naiv sein um sowas zu glauben. Ohne Kolomojskyi wäre Selenskyi ein niemand. Der ist schließlich sein Chef gewesen bis jetzt.

@schabernack

Ich hoffe für die Ukraine und den Ukrainern das beste, aber weiß nicht, ob der Neue wirklich was andern will oder nur eine gesponserte Marionette ist. Abwarten Tee trinken und wir werden sehen, was die Ukraine erwartet.

Schulden bei Russland und IWF-Regeln

@20:57 von weltoffen
Ich erinnere mich, dass das IWF extra die Regeln verändert hat wegen der nicht bezahlten Russland-Schulden der Ukraine.

Darüber ob die in der Zwischenzeit bezahlt worden sind, habe ich nichts gelesen.

@Sisyphos3 20:26

Für Sie und den Rest der Putin Freunde, Populistenfreunde, AfD Sympathisanten ist jeder tendenziös der nicht Ihre Ideologie wiedergibt. Fathaland slim hat da schon recht. Da wird hier über Oligarchen gefaselt im Forum und der schlimmste Oligarch Rinat Achmetov, der mit Janukowitsch das Land ausgeplündert hat wird gar nicht genannt.

@18:45 von fathaland slim

Er heißt nämlich Demokratisierung und Aufbau eines freiheitlichen Rechtsstaates. Daß Poroschenko mühelos abgewählt werden konnte, zeigt, daß das Land auf dem richtigen Wege ist.

Die Ukraine ist seit den 90zigern ein demokratisch freiheitlicher Rechtsstaat, wie auch immer man das definiert. Seit 2014 hat sich lediglich die westliche Ausrichtung geändert, nicht mehr und nicht weniger. Und auf einmal herrscht Friede Freude Eierkuchen für unsere Politik, offensichtlich sehen das die Ukrainer anders! Auch Janukowytsch hätte man problemlos und friedlich abwählen können, die Neuwahlen (sogar vorgezogene) waren bereits vereinbart.

20:57 von Pilepale Und da

20:57 von Pilepale

Und da sind Sie der Meinung, da es in der damaligen Ukraine immer wieder einen Maidan gab, sollten sich fremde Staaten insbesondere die, die sehr hohe Standards an Demokratie, Völkerrechte und sonstiger Standards hoch halten, einfach mal einmischen und einen Putsch vom Zaun brechen? Der u.a. zu dem Aufstand der beiden Oblaste und dem Krieg im Osten, den Verlust der Krim sowie der Wirtschaftsleistung führte.

Wie können Sie so etwas schreiben und sich selbst

----

So? der Maidan wurde vom Westen gemacht, behaupten Sie? Wer wars denn?
Namen bitte.

Ich kann Ihnen einen Namen nennen und zwar den Namen, der Krieg im Osten der Ukraine angezettelt hat.
Das ist übrigens der selbe Name, der die international nicht anerkannte Annektion der Krim zu verantworten hat.

Also wenn wir hier schon mit "Fakten" auffahren wollen, dann lassen Sie mal Namen hören.

@Möbius 19:43

Er soll mal versuchen auf die Volksrepubliken zuzugehen, wenn Selenskyi dies tut, wird er von einem Mob auf der Straße gelyncht. Eine Mehrheit der Ukrainer wird sowas niemals zulassen. Die Mehrheit will keine Deals mit Putin. Debalzewo und Illowaisk? Wenn jemand ins Gefängnis gehört, vor allen Anderen, dann sind es sämtliche Anführer der Volksrepubliken, die mit der illegalen Besatzung des Donbass überhaupt erst den Krieg provoziert haben. Sie sehen nur eine Seite, für Sie gibt es das böse ukrainische Militär welches es gewagt hat sich gegen diese illegale Besetzung durch die Rebellen zu wehren und der böse böse Westen. Die Rebellen sind sowieso alle Helden denn die sind ja auf der Seite ihres Lieblings Wladimir Putin und der hat immer Recht.

@zöpfchen - Eigenartige Ansichten...

20:34 von zöpfchen:
"1. Er [Poroschenko] hat das Land trotz der russischen Demütigungen (Verlust der Krim, schmutziger Krieg im Osten) zusammen gehalten."
> Dieser Zusammenhalt lässt sich am Erfolg des Minsker Abkommens und dem Wahlerfolg Poroschenkos ablesen. Es gab keinen.

"2. Die ukrainische Armee so weit modernisiert, dass sie die jetzigen Gebiete halten kann."
> Bei Gegnern, die keinerlei Ambitionen zu Landgewinnen haben, ist das keine Leistung. Aber da Sie schon von Modernisierung schreiben: Wer hat die eigentlich bezahlt?

"3. Einen demokratischen Machtwechsel ermöglicht."
> Weil er das ukrainische Recht nicht geändert hat, das im fünften Amtsjahr die Wahl vorschreibt? Oder weil er das von ihm verhängte Kriegsrecht nicht zur Herauszögerung seiner schon damals absehbaren Abwahl nutzte?

"Nicht wenig angesichts einer desastrosen Ausgangslage 2015."
> Was hat sich seitdem gebessert? Der Kontostand Poroschenkos. Sonst nichts.

20:04 von Pilepale Ein Schlag

20:04 von Pilepale
Ein Schlag ins Gesicht der Kriegshetzer

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Ich habe einen anderen Vorschlag für eine passende Überschrift:

Ein gefundenes Fressen für die Aasgeier

@AufgeklärteWelt 19:03

Sie können gleich vergessen, dass Selenskyi vor der russischen Regierung und Putin auf die Knie geht. Wenn die russische Regierung und Putin Frieden will, dann muss sie schon von selbst kommen und vor allem Janukowitsch ausliefern. Solange man Janukowitsch nicht an die Ukraine ausliefert sollte man von ukrainischer Seite gar nicht mehr mit Putin reden. Selenskyi hat klar gesagt, dass er einen Nato Beitritt der Ukraine will. Peinlich machen Sie sich hier gerade, denn Sie scheinen den Kandidaten Selenskyi überhaupt nicht zu kennen!

Kaum ein Ukraine-Thread,

Kaum ein Ukraine-Thread, hagelts hier wieder Trolle. Wirklich zu drollig mal wieder.

@Nachfragerin

Wenn welche die russische Staatsbürgerschaft annehmen und keine ukrainischen Bürger sind, warum sollten die noch an den Wahlen in der Ukraine teilnehmen dürfen? Oder hab ich was falsch verstanden?

ich bin gespann auf seinen 1. Staatsbesuch

Man liest immer nur Komiker.

Diplomstudium der Rechtswissenschaft am Institut der Nationale Wadym-Hetman-Wirtschaftsuniversität Kiew, Schauspieler, Synchronsprecher, Drehbuchautor, Fernsehmoderator, Filmproduzent, erhielt mehrmals den Nationalen Fernsehpreis der Ukraine
Verheiratet, Vater zweier Kinder

Aber
Selenskyj wird eine gewisse Abhängigkeit vom ukrainischen Oligarchen Ihor Kolomojskyj nachgesagt

Aber,
hier sieht man, dass Präsidenten bei einer Wahl nicht schon lange vor deren Termin feststehen.

Erst n a c h dem Wahlsieg erklärte er die Aufräumung der Korruption und Elitenherrschaft.

Ich bin gespannt wo ihn sein 1. Staatsbesuch hinführen wird.

meine Antwort auf:

19:21 von Marcus2
"Schön daherphantasiert. Selbst Sputnik kann nur über 1 Million Flüchtlinge aus der Ukraine feststellen."
------------------------
Ich weiß nicht, wo sie recherchiert haben, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow jedenfalls sprach von 3 Millionen ukrainischen Bürgern, die in der Russischen Föderation leben und keine Möglichkeit zur Stimmabgabe hatten.

Das lässt sich ohne jede Phantasie nachlesen.

21:02 von Pilepale

«… Bürger der Restukraine kein Wahlrecht hätten, wenn Sie sich in der Russsischen Föderation aufhalten? Auf welcher internationalen Rechtsgrundlage berufen Sie sich da? Ich bin erneut gespannt!»

Es gibt keine "internationale Rechtsgrundlage", auf die sich irgendwer bzgl. des Wahlrechts berufen könnte.

Jeder Staat legt in eigenem Ermessen fest, ob im Ausland lebende Bürger auch im Ausland ("vor Ort") wählen dürfen. Und/oder ob Briefwahl zulässig ist.

Selbst wenn Staat (x) die Wahl im Ausland zulässt, ist kein Staat (y) gezwungen, das auf eigenem Terrotorium auch zu ermöglichen.

Das Wahlrecht der TÜR (bspw.) ließ nicht immer zu, dass Türken im Ausland wählen durften. Einst mussten sie heim reisen (oder zumindest an einem offiziell dafür bestimmten Grenzübergang wählen).

Ich selbst stellte um 20:13 in diesem Thread die Frage, warum das 2019 Ukrainer in RUS nicht konnten. Geantwortet hat mir (bisher) niemand.

"So was" wäre oft besser, als nur auf Antworten "gespannt zu sein" …

19:16, Nachfragerin @18:45 von fathaland slim

>>Auch wenn es mir widerstrebt, möchte ich mal auf Ihre Art und Weise antworten: Vielleicht wollen Sie es ja nicht verstehen, dass nur ein bereits bestehender Kurs fortgesetzt werden kann.

Der bisherige Kurs der Ukraine war unter Poroschenko streng nationalistisch geprägt und hat keinen demokratischen Wandel, sondern einen gesellschaftlichen Niedergang erkennen lassen. Letzterem hat Selenskyj seinen Wahlsieg zu verdanken. Da es bisher aber nur diese Wahl gab und der Gewinner ein politisch unbeschriebenes Blatt ist, wüsste ich nicht, woran Sie einen fortsetzungswürdigen Kurs festmachen wollen. Fest steht ja nur, dass es eben nicht so weitergehen soll.<<

Ja, genau.

Und wenn das so ist, dann wählt man den Amtsinhaber, der enttäuscht hat, ab.

Wenn man das kann und keinen Maidan machen muss, dann ist der Kurs richtig.

Auch Poroschenko wurde übrigens gewählt, und Nationalismus ist sowohl in der Rest- wie auch in der Rostukraine leider höchst populär.

Das liegt am Krieg.

@Pilepale 20:04

Ihnen ist eines nicht bewusst. Selenskyi ist ein toter Mann wenn er versucht mit Putin irgendwelche Deals zu machen. Waffenruhe ist gut, die hat auch Poroschenko angekündigt und es lag nicht nur an ihm, dass diese nicht eingehalten wurde. Sie und der Rest der Putin Fans sehen nur die Schuld bei der Ukrainischen Seite, dass die Rebellen mit der illegalen Besetzung der Oblaste Donezk und Luhansk 0 zum Frieden beigetragen haben. Diese Aktion hat den Krieg ausgelöst. Ich empfinde es im Übrigen als Skandal und eine Sauerei wenn man Foristen wie mich die nicht blind die Ideologie aus dem Kreml glauben als Kriegshetzer tituliert. Die Ukraine wurde gespalten und daran ergötze ich mich ganz sicher nicht. Diese Spaltung hat Viktor Janukowitsch geschaffen.

@weltoffen - Es kann nur besser werden.

20:54 von weltoffen:
"Genau das selbe kann man Ihrem verehrten Putin unterstellen,aber da finden Sie es gut !?"

Nein. Ich kann mich mit nationalistischen Gedanken nicht identifizieren.

Was mich an Poroschenko stört, sind weniger seine nationalistischen Ansichten als sein Verrat am ukrainischen Volk. Ich hoffe, dass es Selenskyj besser macht.

Überschrift

Naja ob man das noch fragen muss, wenn er bereits seine Wahlversprechen abgegeben hat und deswegen wahrscheinlich gewählt wurde?

21:04 von

21:04 von Nachfragerin
@fathaland slim - Rolle der EU
19:24 von fathaland slim:
"Korruption, Tod und Zerstörung gab es in der Ukraine völlig ohne das Zutun der EU. Was meinen Sie, warum die Ukrainer immer wieder ihren Maidan gemacht haben?"

Die Ukrainer wollten schon damals das korrupte System loswerden.

Die Proteste wurden jedoch schnell von ausländischen Interessengruppen als Chance erkannt. Spätestens als sich zahlreiche EU-Politiker auf dem Maidan tummelten, war die EU direkt beteiligt. Ohne diese Einmischung wäre die Ukraine heute womöglich kein zerstörtes Land.

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Kein zerstörtes Land?

Hinge die Ukraine immer noch RU an, dann wäre Ukraine jedenfalls kein demokratisches Land.

20:33 von kleinermuck2012 Was

20:33 von kleinermuck2012
Was ist ein
Was ist ein "Bald-Präsident"?
Könnt ihr von der Tagesschau bitte ein Mindestniveau an deutscher Sprache liefern.
MfG

---

Ein Bald-Präsident .... hmmm, ja schwierige Frage ... was mag das wohl sein ... hmmmm ...

evt. einer, der bald Präsident ist?
Also einer, der die Wahl gewonnen hat aber noch vor der Vereidigung steht ???

Oder, WAS könnte noch damit gemeint sein .... ???

Wirklich schwierig da was sinnvollen abzuleiten ...

20:15, Tristram

>>@18:45 fathalad slim
Kann es sein, dass Sie nicht verstehen, dass die Ukraine gerade einen deutlichen Kurswechsel gewählt hat? Der Artikel suggeriert hingegen, dass es eine große Hoffnung gäbe, dass der bisherige Kurs weitergefahren würde. Wäre dem so, wäre Poroschenko wiedergewählt worden.<<

Natürlich hat sie einen politischen Kurswechsel gewählt, dazu sind Wahlen ja da.

Und gleichzeitig wird der bisherige Kurs weitergefahren. Nämlich der Weg zu mehr Demokratie, Freiheitlichkeit und Rechtsstaatlichkeit. Da ist noch viel Luft nach oben.

Verstehen Sie nicht?

Macht nichts.

Man sollte an dieser Stelle

Man sollte an dieser Stelle zumindest erwähnen, dass nicht im gesamten Staatsgebiet der Ukraine gewählt wurde.
MfG

20:28, Sausevind

>>19:16 von MSCHM1972
"Herr Ronald Reagen war auch kein Politprofi sondern auch Schauspieler er war am Ende seine Amtszeit ein passabler US Präsident."

Aber nie ein passabler Schauspieler. ;-)
Das unterscheidet ihn schon mal von Anfang an von Selenskyj...<<

Ronald Reagan war ein völlig unterschätzter Schauspieler.

Die Rolle seines Lebens, nämlich die des US-Präsidenten, hat er nun wirklich grandios gespielt. Trotz Alzheimer. Das mache ihm doch mal einer nach.

20:34, zöpfchen

>>Selten, dass wir einer Meinung sind. Hier schon.<<

Sind wir nicht.

Sie mögen den Eindruck haben, das ist aber ein Mißverständnis. Ihr Loblied auf Poroschenko, welches Sie in Ihrem Kommentar anstimmen, singe ich jedenfalls nicht mit.

19:43 von Möbius

Russland hat ja keineswegs den „Donbass“ nur wegen der russischen Bevölkerung als „russisch“ angesehen.»

Tja - warum denn nur hat Putin im Namen RUS den Landesteil eines anderen Staats "als russisch angesehen"?

Eines Nachbarstaats, dem im Abkommen über die Denuklearisierung der Armee der UKR + Übergabe aller dieser Waffen an RUS territoriale Integrität zugesichert wurde.

Muss man mal überlegen.
Warum die russische Führung "so was" als russisch ansieht …

«Das Problem war, dass 2014 ein massives militärisches Ungleichgewicht zugunsten der Kiewer Militärmacht bestand.»

Was denn für ein Ungleichgewicht?
Wenn Separatisten der regulären Armee des Staates unterlegen sind?
Von dem sie sich separieren wollen?

Dann muss man denen von russischer Seite selbstredend militärisch helfen, damit die kriegerischen Verwicklungen möglichst lang anhaltend währen.

Ist wohl ganz genau das, was Putins RUS am Konflikt in der Ost-Ukraine sooo gelegen "russisch" ist. Und es lange bleiben soll …

20:36, Bernd Kevesligeti re von fathaland slim

>>Es ist aber immer wieder interessant,für was Sie Verständnis zeigen.<<

Das geht mir bei Ihnen nicht anders.

Die Tagesschau schreibt „OSZE

Die Tagesschau schreibt „OSZE lobt den Verlauf der Abstimmung“ Ich behaupte, das war keine Abstimmung, sondern eine Wahl. Abgestimmt wird z.B. über eine Gesetzesvorlage. Eine Wahl findet statt, wenn man sich für eine Personen entscheiden muss.
MfG

20:41, Pilepale @ fathaland slim um 19:06

>>"Ich empfehle sehr, den Namen Rinat Achmetow mal nachzuschlagen. Ohne den läuft in der Ukraine nämlich überhaupt nichts."

Noch ein Name den uns die TS sicher näher bringen kann. Guter Vorschlag.
Ich frage mich warum tut sie es nur nicht? Und warum versuchen Sie das abzubügeln?<<

Meine Güte, dann schlagen Sie ihn doch mal nach. Sind Sie jetzt ein mündiger Bürger oder nicht? Was meinen Sie denn, wie ich auf diesen Namen gestoßen bin? Der tauchte in der Tagesschau schon öfters auf.

Ich befürchte allerdings, daß der Herr nicht so ganz in Ihr schwarzweiß/ostwest-Weltbild hineinpasst und Sie deshalb verwirren wird.

21:36 von Pilepale

so deutlich wollte ich es nun auch wieder nicht formulieren :-)

@ Mischa007 um 21:32

"Ukrainische Bürger, auch in Russland, konnten Ihre Stimme in Konsulaten und der Boschaft abgeben.
Und stellen Sie sich vor, die russischen Behörden haben das nicht verboten!
Ukrainischen Freunde von mir leben in Russland, mit ukrainischem Pass, und waren wählen. Man solls nicht glauben."

Da haben wir in diesem unseren Forum auseinander driftende Behauptungen bezüglich die Möglichkeiten der Wahlbeteiligung Restukrainischer Staatsbürger aus Russland. Welche stimmt denn nun?
Können Sie bitte Ihre Behauptung belegen?

20:57, Pilepale @ fathaland slim um 19:24

>>"Korruption, Tod und Zerstörung gab es in der Ukraine völlig ohne das Zutun der EU. Was meinen Sie, warum die Ukrainer immer wieder ihren Maidan gemacht haben?"

Und da sind Sie der Meinung, da es in der damaligen Ukraine immer wieder einen Maidan gab, sollten sich fremde Staaten insbesondere die, die sehr hohe Standards an Demokratie, Völkerrechte und sonstiger Standards hoch halten, einfach mal einmischen und einen Putsch vom Zaun brechen? Der u.a. zu dem Aufstand der beiden Oblaste und dem Krieg im Osten, den Verlust der Krim sowie der Wirtschaftsleistung führte.

Wie können Sie so etwas schreiben und sich selbst noch ernst nehmen?<<

Tja.

Wer beharrlich von einem Putsch in der Ukraine schreibt, mag sich zwar selbst ungeheuer ernst nehmen, ist objektiv aber nicht ernst zu nehmen.

Informieren Sie sich doch bitte, wie der Begriff "Putsch" definiert ist.

Ein Volk, welches seinen Präsidenten davonjagt, erfüllt diese Definition jedenfalls nicht.

21:02, Pilepale

>>@ fathaland slim um 19:28
"Die Ukraine und Russland befinden sich im Kriegszustand."

Belegen Sie das doch bitte. Ich bin gespannt!<<

Jetzt trägt es Sie aber wirklich aus der Kurve.

21:02, krittkritt

>>Richtig: Nach der ukrainischen Verfassung müssen alle Ukrainer die Möglichkeit zur Wahl haben.

Das wurde aber schon bei der Wahl Poroschenkos nicht so genau genommen. Im Osten gab es oft keine Wahlmöglichkeit.<<

Woran das wohl gelegen hat?

Meinen Sie, die Machthaber in der Rostukraine hätten die Menschen dort an der Wahl gern teilnehmen lassen, wurden aber von was auch immer daran gehindert?

@ Magfrad um 21:42

"Ja klar bestimmt wird Selenskyi seinen Gönner Kolomojskyi den Prozess machen. Man muss schon richtig naiv sein um sowas zu glauben. Ohne Kolomojskyi wäre Selenskyi ein niemand. Der ist schließlich sein Chef gewesen bis jetzt."

Herr Kolomojskyi scheint ein flüchtiger Krimineller zu sein und war vielleicht bis jetzt der Chef von Herrn Seleskyj.
Sobald Herr Selenskyj das Amt als Präsident antritt, ist er es aber nicht mehr.

21:11, Nachfragerin @fathaland slim

>>19:28 von fathaland slim:
"Die Ukraine und Russland befinden sich im Kriegszustand."

Auch wenn Poroschenko in manchen Wochen mehrfach eine russische Invasion herbeifantasierte, so besteht meines Wissens nach bis heute kein offizieller Kriegszustand zwischen den beiden Nachbarn. Ich freue mich aber über höfliche Hinweise, die mich eines Besseren belehren.<<

Es handelt sich um einen so genannten hybriden Krieg. Der wird nicht offiziell erklärt.

>>"Wenn diese drei Millionen Bürger Russland verlassen hätten und in ein Land gefahren wären, in dem Auslandsukrainer wählen dürfen [...]"
> Wer legt eigentlich fest, unter welchen Bedingungen den Bürgern das Wahlrecht verweigert wird? Und kann das mit einem demokratischen Wandel vereinbar sein, den Sie bereits erkannt haben wollen?<<

Die ukrainischen Bürger in Russland (RUS gibt offiziell eine Million zu) hätten in der Ukraine wählen können. Das Wahlrecht hat ihnen die russische Regierung verweigert. Es gab dort keine Wahllokale.

Am 22. April 2019 um 20:13 von schabernack

"19:12 von Bernd Kevesligeti
«Aber,aber:Fast drei Millionen ukrainischer Bürger die in Russland leben konnten nicht an der Wahl teilnehmen.»
Warum konnten sie das nicht?
Ich weiß nicht, warum es genau so war.
Sie wissen es …?"

Sie haben Recht.

Wer auf der Krim, in Donezk oder Lugansk lebt, muss vor der Wahl in einem von der Kiewer Zentralregierung kontrollierten Ort einen Antrag auf Eintrag in das Wählerverzeichnis stellen.
Dann muss er oder sie am Wahltag erneut die Waffenstillstandslinie mit den erniedrigenden Kontrollen durch beide Seiten überqueren.

Allein das Überqueren der „administrativen Grenze“ kann einen Tag Warten bedeuten.

D.h, wenn man unbedingt willlllllll,
dann kann man,

Wenn nicht, dann nicht.

21:26, deutlich

>>Hier im Forum gibt es offenkundig eine Fraktion
aus Transatlantikern, NATO-Parteigängern und Russlandhassern, für die Frieden im Osten der Ukraine der GAU wäre und die lieber eine Fortsetzung des Bruderkriegs sähen als eine Normalisierung der Beziehungen mit RU. Schlimm!<<

Hier im Forum gibt es offenkundig eine Fraktion aus Dugin-Eurasiern, Putin-Parteigängern und EU-Hassern, die beständig die angeblich ukrainischen Separatisten im Osten unterstützen, in diesem Krieg also eindeutig Partei ergreifen, und dies auch noch dreist als Friedensliebe verkaufen. Schlimm!

@ StöRschall um 21:52

"So? der Maidan wurde vom Westen gemacht, behaupten Sie? Wer wars denn?
Namen bitte."

Dieser Euro-Maidan wurde von mehreren Politikern benutzt. Die Bundesregierung, genauer Herr Steinmeier haben sogar direkt einen Putsch befeurt. Als er mit dem französischen Vertreter dem amtierenden ukrainischen Präsidenten Janukowitsch schriftlich demokratische Wahlen zusicherte, wurde der bewaffnete Putsch ausgeführt.
Oder wie nennen Sie das wenn bewaffnete "Demonstranten" in eine nationales Parlament eindringen um einen Präsidenten des Amtes zu entheben?
Dieser Name, denn Sie nicht ausschreiben wollen hat mit dem Maidan recht wenig zu tun.

Da Sie aber nur über den Maidan schrieben. In der Vergangenheit hat Herr Soros einen anderen Maidan mitfinanziert und Herrn Justschenko in die Rada gespühlt. Dieser Maidan nannte sich nicht Euro-Maidan sondern "orangene Revolution".

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