Ihre Meinung zu: Familienministerin Giffey will klare Altersempfehlungen für Apps

21. April 2019 - 9:02 Uhr

Verständlichere und einheitlichere Altersempfehlungen für Apps - dafür macht sich Familienministerin Giffey stark. Eltern müssten sich auf die Kennzeichnung von Spielen verlassen können.

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Kommentare

Das Jugendschutzgesetz hat zu

Das Jugendschutzgesetz hat zu Zeiten der Videokassette keinen einzigen Jugendlichen davon abgehalten sich „verbotenes“ Material anzusehen und auch wenn dieses Jugendschutzgesetz nun auf Apps erweitert wird, wird es an der Kreativität der Jugendlichen, dieses Gesetz zu umgehen, nichts ändern.
Jeder halbwegs bei Trost gebliebene Neurologe, Kinder - und Jugendpsychologe weiß, dass das Problem hauptsächlich daran liegt, dass Kinder und Jugendliche privat und selbstständig Zugang zu Handys/Computern haben.
Das sollte bis zu ein bestimmten Alter verboten sein!
Idealerweise liegt dieses Alter bei ca 18.
Doch daran will eine Politik, die für eine Digitalisierung des Schulunterrichts eintritt, nichts ändern.
Auch hier also nur vordergründiges Scheingeplänkel, dass am wenigsten den Kindern und Jugendlichen nützt.

Forderungen der Familienministerin...

Giffey will klare Altersempfehlungen für Apps...
In Grunde eine richtige Idee...aber in der Praxis nicht durchführbar solange ein paar Klicks genügen um sich verbotene Apps herunterzuladen.

Belohnungsmechaniken aus dem Kindergarten

Frau Giffey sollte sich mal die Belohnungssysteme, die auch Sucht fördernd sind, in den Spielen anschauen. Da gibt es Sterne für gutes Abscgneiden - und das ist meist nur durch Echtgeldeinsatz möglich.

Eingeübt werden diese Systeme in den Kindergärten und Schulen. Auch dort gibt es Sterne oder Smileys fürs regelkonforme Verhalten. Insofern legen wir selbst die Saat, welche dann von den Spieleentwicklern geerntet wird und dafür sorgt, dass wir unsere Kinder nicht mehr von den Bildschirmen wegbekommen.

und wieder nur Empfehlungen...

Als Lehrer könnte ich hier ohne Probleme mindestens 50 Altersempfehlungen aufzählen, die etwa 30% der Eltern unserer Schüler täglich einfach ignorieren...

Was soll das bringen? Wir versuchen wiedermal nur denen zu helfen, die zu "retten", die nicht gerettet werden müssen...

Wie so oft ist die Politik von denen, die wirklich Hilfe brauchen, denen man Hilfe sogar aufzwingen müsste, viel zu weit weg...

@TrautSich

Sie zäumen das Pferd von hinten auf.

Erziehung und auch Lehren haben immer mit positivem oder negativem Feedback zu tun - also Belohnung oder Bestrafung.
Diese Belohnungen/Bestrafungen werden immer und in jedem Alter und jeder Lebenslage antrainiert (selbst der Partner, der einen mit Zuneigung belohnt oder mit Schweigen straft, nutzt prinzipiell dieses System).

Kapitalistische Unternehmen stürzen sich logischerweise auf diese Systeme - schließlich rennt man so offene Türen ein. Allerdings stürzen sie sich auf jedes mögliche Belohnungssystem - es ist also unmöglich eines zu erfinden, dass nicht auch so ausgebeutet wird. Ein neues System liefert nur eine neue Form der Ausbeutung, der Parasit entwickelt sich mit dem System weiter...

Das Regulieren der Bildschirmnutzung für Kinder obliegt zu Hause ausschließlich den Eltern - wenn Papa aber schon nicht ohne TV, Smartphone oder Konsole kann...
Elterliche Verantwortung wird heutzutage leider nur zu gern Richtung Schule verschoben...

@ 10:26 von nie wieder spd

"...dass Kinder und Jugendliche privat und selbstständig Zugang zu Handys/Computern haben. Das sollte bis zu ein bestimmten Alter verboten sein! Idealerweise liegt dieses Alter bei ca 18."
Das meinen Sie hoffentlich nicht ernst! Computer und Smartphones sind heutzutage normale Bestandteile des Lebens, genauso wie Lesen und Schreiben. Die Berufsaussichten eines 18jährigen ohne Erfahrung damit, wären ähnlich denen eines Analphabeten.
Nach Ihrer Logik könnten Sie Kinder auch bis zum Alter von 18 im Haus einsperren, weil die Welt da draußen ja gefährlich für ein Kind sein kann.

Altersempfehlungen für Apps

Ich verstehe das ganze Affentheater in Sachen Altersbegrenzungen für Spiele vor allem als Arbeitsmaßnahme für Personen, die gerne spielen und damit Geld verdienen wollen und daneben noch ein paar Altersempfehlungen aussprechen müssen. Es gibt wohl nur ganz wenige 10-jährige, die nicht Ü-18-Spiele spielen - und davon ist die Welt bisher nicht untergegangen. Normalerweise trennen auch Kinder die virtuelle und die reale Welt. Am besten man lässt diesen ganzen sogenannten "Jugendschutz" ganz sein und spart dabei auch noch viel Steuergelder.

Musste gerade lächeln

über Ihre Ideen, ist ungefähr wie ein Verbot von Smarti erst ab 21 Jahre.
Die Sucht ist mittlerweile bei einem Großteil so groß, das sie alle 3 Minuten auf dem Ding tippen. Wer mit offen Augen durch die Stadt geht sieht fast nur noch gebeugte Menschen die sich nicht mehr unterhalten können.
Nur noch tippen.
Wer das erfunden hat, hat Quasi die Lizenz zum Geld machen ohne Arbeit bekommen.
Besser können Menschen nicht manipuliert werden, der Herdentrieb des Menschen kommt noch dazu.

Noch bin resistent und habe kein so ein Ding, und ich lebe tatsächlich immer noch.
Wer hätte das gedacht.

Erster Schritt

Klare Altersempfehlungen und entsprechende Möglichkeiten für Eltern, die Smartphones so zu konfigurieren, dass der App Store gefiltert wird wären ein guter Hebel. Vielleicht rückt das endlich den Markt der "Groschengräber" oder "Free2Play-Spiele" zurecht. Den Kopf in den Sand zu stecken weil es jetzt schon Probleme gibt, wie 10-jährige die mit Ü18-Spielen aufwachsen, wird wohl eher von der FSK-relevanten Altersgruppe empfohlen. Es gibt genug Eltern, die sich um altersgerechte Medienkompetenz kümmern, die sollten entsprechende Werkzeuge haben.

Wir haben Politikerinnen und Politiker

die aus der Zeit vor der Videokasette und CD-ROM stammen und nichts dazugelernt haben. Das ist unser Problem. Verbote, Verbote und nochmals Verbote. Dazu noch Steuererhöhungen zum Nachtisch... Digitaltechnisch ist Deutschland abgeschlagen hinten und wird von 3. Welt Ländern zurecht überholt. Schade, das alles in Deutschland reglementiert und Spassfrei geworden ist....

Sehr gute Idee

Und dann im Smartphone Grundeinstellung eine Altersangabe. Technisch sicher kein Problem.
Und dann ist Feierabend mit Spielen Ü18 für 10jährige und gewissen Seiten, die für bestimmte Altersklassen einfach nicht geeignet sind.
Mit nur wenig gutem Willen ist das machbar.
Meine 22jährige musste letzten im Kino für einen Film FSK ab 16 den Perso zücken, da geht es auch; aber das nur nebenbei.

Besser konnte Frau Giffey wohl nicht beweisen

dass sie auch zu denen gehört, für die Internet Neuland ist und dass ein Internetzugang eben nicht das Selbe wie ein TV ist.

@ um 11:12 von LRT

Spezielle Kenntnisse, die in einem Beruf benötigt werden, wurden „früher“ während der Berufsausbildung vermittelt.
Das, was die meisten Kinder oder Jugendlichen mit ihren Handys, Tablets o. PC anstellen, geht über WhatsApp und spielen nicht hinaus. Dazu benötige Fähigkeiten kann sich jeder Mensch im Laufe weniger Stunden aneignen.
Sämtliche Digital basierten Techniken, die in der einen oder anderen Schule vermittelt oder benutzt werden, werden Analog viel besser begriffen und erlernt und schaffen tatsächlich eine fundamentale Grundlage für weiteres lernen.
Für Lehrer, zur Vorbereitung und Durchführung von Unterricht, kann digitales Equipment sinnvoll sein. Für Schüler ist überflüssig, ablenkend und kontraproduktiv für die eigene Lernfähigkeit.
Die Lernforscher, Neurologen und Psychologen, die nicht von der Digitalindustrie gekauft sind, bestätigen das seit Jahren.
Abgesehen davon, werden Sie ihren Kindern sicher keinen Alkohol erlauben, nur weil sie später mal damit konfrontiert werden

Giffey will

Die Eltern sollten sich nicht auf Politiker und Geldgierigen Konzerne und Ihre Kennzeichnungen verlassen.

Jeder weiß doch wie Google, Microsoft oder die Automobilindustrie die Menschen nicht ehrlich informiert.

Besser ist mit den Kinder gemein die Nutzung des Internets lernen, verstehen und die Nutzungsgefahren erklären und nicht als Babysitter oder Kontrollsystem benutzen.

Das klingt ja wieder nett.

Das klingt ja wieder nett. Politiker, die vermutlich keine Games spielen, reden über `gefährliche Inhalte´ und von Jugendschutz.
Erinnert irgendwie ans Neuland. Wovor müssen Kinder und Jugendliche geschützt werden ?

Aber Gesetze ändern ist ja gerade stark in Mode.
Ob jene Politiker und Experten wissen, dass Jugendliche sich Medien, die hierzulande von der FSK nicht freigegeben werden, in der Schweiz oder in GB besorgen ?

Sinnvoller fände ich den Ansatz, jenen Jugendschutz auf seine Zeitgemäßheit zu überprüfen, denn das wirkt immer sehr antiquiert und deutsch piefig.

@dass ein Internetzugang eben 12:43 von Blumi

"nicht das Selbe wie ein TV ist."

Ist es das aber inzwischen fast.
Zumindest bei den neueren TV's. Und in ca. 5-6 Jahren sind die Standard.
Und die alten halten eh nicht mehr länger dank eingebauter Obsoleszenz.

Rückkanal eingeschlossen.
Frage ist hier, wer hier Neuländer ist ;)
Das Wohnzimmer und nicht nur das ist voll
mit leicht steuerbaren 'Neuländern' davor.

'Alexa, wo ist meine Fernbedienung?'
Alexa: Wozu brauchst du eine Fernbedienung, ich bin doch da..

Überhaupt nicht gar

Ich verstehe diese Politiker nicht. Die haben doch auch Verstand, ein Gewissen und auch Erfahrung...wollen sie also den Eltern den Umstand abnehmen, zu schauen was ihre Kinder machen? Ihre Aufsichtspflicht vernachlässigen? Klar, in der Wirtschaft hat auch vieles Erfolg, was die Mühe ändert oder eindämmt. Aber bei der Familie? Sollte die Giffey sich nicht lieber darum bemühen, dass Eltern wieder INTERESSE an ihren Kindern haben? DAS würde schon sehr viel zum Guten wenden.
Siegel-Politik ist das Beiwerk, wenn die eigentliche Lösung noch einen Anstoß braucht. Was aber das eigentliche Machwerk von Giffey ist weiß ich nicht. Ich glaub nicht, dass sie überhaupt eine Idee hat. Ansonsten würde ihr vermutlich auffallen, dass Siegel im Internet kaum kontrolliert werden können. Oder möchte die Dame in ihrem Ministerium wieder neue Stellen planen? Langsam kommen mir Politiker wie die Arbeitsvermittler für so manche Akademikerberufe vor.

@ um 15:02 von Jayray

„Interesse haben n ihren Kindern“ ist gut!
Vielleicht könnte die Politik besser dafür sorgen, dass Eltern überhaupt genug Zeit für ihre Kinder haben und nicht ständig arbeiten müssen.
Eltern sollten nur 4 Stunden am Tag arbeiten dürfen, selbstverständlich ein 8 - Stunden - Gehalt bekommen.
Die Schulzeit sollte auf 15 Pflichtschuljahre für alle Kinder ausgeweitet werden.
Dann kann man auch die tägliche Schulzeit auf 5 - 6 Stunden begrenzen.
Weniger Stress für Kinder und Eltern wäre wichtig!
Da könnte so viel getan werden.
Stattdessen wieder nur Scheingeplänkel zur Ablenkung von echten Problemen.

Grundgesetz Artikel 6

Das Thema ist kein politisches, sondern erzieherisches. Frei nach Art.6: Erziehung ist das Recht und die Pflicht (!) der Eltern.

Eltern brauchen weder Staat noch Altersangaben auf Verpackungen von Smartphones, PC-Spielen und Co. Sie müssten sich einfach nur fragen, ob und ab wann bzw. wozu das Kind ein Gerät xy benötigt. Ein Kind ist doch nicht "digitaler Analphabet", nur weil es nicht Zugang zu Youtube, WhatsApp hat?!
Wer sich nicht interessiert, was seine Kinder am Gerät tun schützt sie auch mit FSK Angaben nicht. Allerdings müssten mehr Eltern "nein" sagen und konkret hinschauen, das ist natürlich unbequem. Prima, wenn man die Schuld an Medienkonsum zu delegieren versucht.

Absolut notwendig. Ob und wie

Absolut notwendig.

Ob und wie Eltern das dann regeln, spielt für die Notwendigkeit keine Rolle.

Hier im Thread wird gerade mal wieder nach der Superlogik argumentiert:

Verbrechen werden eh begangen, also nützen Gesetze nichts....

Oh mann... echt mal wieder umwerfend, die Logik

Wichtig wäre auch,

Wichtig wäre auch, mitzuteilen, ob Apps/Spiele Gewalt verherrlichen.

Ich würde diese komplett verbieten.

@nie wieder spd

Ich kann nur zustimmen. Am Smartphone und PC rumtippen hat rein gar nichts mit Wissen zu tun. Das Nutzen dieser Geräte kann tatsächlich zu mehr Wissen führen, aber eben nur, wenn Eltern (und gern auch Schule) zunächst den bewussten Umgang damit vermitteln.

Einfach nur in die Hand drücken würde man ja bei einem anderen technischen Gerät, das auch nicht explizit für Kinder designt ist, auch nicht machen (Kettensäge?!)- vermutlich nur, weil der erwartbare Schaden dort körperlich und die Angst vor Strafe wegen vernachlässigter Aufsicht offensichtlicher sind...

@Störschall

"Wichtig wäre auch, mitzuteilen, ob Apps/Spiele Gewalt verherrlichen.

Ich würde diese komplett verbieten."

Spiele, die Gewalt verherrlichen, werden in Deutschland ab 18 empfohlen. In sehr extremen Fällen werden sie auch noch immer indiziert.

Spiele mit Gewaltdarstellungen sind in der Regel ab 16 empfohlen.

Das halte ich auch für durchaus angemessen.

Junge Männer, die sich gerade selbst entdecken, haben zudem ganz andere Motivationen, eventuell eingerichtete Kindersicherungen zu umgehen.

Jeder Jugendliche kann APK-Dateien unter Android installieren.

An eine APK kommt doch jeder ran.
Ok, vielleicht kann Giffey keine APK installieren.
Ist eben Alles Neuland.

10:26 von nie wieder spd ...Das Jugendschutzgesetz..

... vordergründiges Scheingeplänkel .. nur das Label ist halt falsch gewählt - den Erwachsenen von heute hat sicher vieles geschadet, aber nicht das bisschen (von Idioten erfundene Verbot) im Medienkonsum ... mit den "Apps" wird es ähnlich sein, was schadet ist der Medienkonsum im Ganzen - aber das wirkliche Problem ist ja nicht das der "Jugendlichen". Vor dem wirklichen Problem stehen ja wir älteren, die in Sachen "digitaler Bildung" die wirklichen Lücken haben aber eben auch Probleme mit der ganzen Wandlung der Welt von der wir glauben, das wäre ganz dramatisch, wie einst unsere Alten glaubten, über Popmusik und lange Haare urteilen zu müssen.
Apps mit Altersbeschränkung hätten war, aber eben mit Altersbeschränkung für Leute aus dem vor digitalen Zeitalter.

@16:24 von calahan

Spiele, die Gewalt verherrlichen, werden in Deutschland ab 18 empfohlen. In sehr extremen Fällen werden sie auch noch immer indiziert.

Warum gibt es dann immer noch Werbung für kriegsverherrlichende Spiele (zB World of Tanks) im TV? Ich merke da nichts von einer Indizierung.

@StöRschall

Regelungen sind wunderbar, aber wie sollen die konkret anders als bisher aussehen? Theoretisch gibt es z.B. Altersregelungen für WhatsApp und Facebook, auch für PC-Spiele, Filme, Zigarettenkauf... Das Jugendschutzgesetz ist durchaus auch schon ein paar Tage alt. Allerdings ist die Frage, was bei Verstößen passiert. Ich habe viel mit dem Thema Kindeswohl beruflich zu tun und behaupte- wenig. Sofern es nicht um akute Kindeswohlgefährdung geht sagen Eltern z.B.: "Unser Junge kann das schon vertragen, das gehört zum Mann werden dazu."
Was uns wieder zum Art.6 des GG führt...

@12:50 von nie wieder spd

Sämtliche Digital basierten Techniken, die in der einen oder anderen Schule vermittelt oder benutzt werden, werden Analog viel besser begriffen und erlernt und schaffen tatsächlich eine fundamentale Grundlage für weiteres lernen.

Vollkommen richtig, und das galt auch schon zu Zeiten des Taschenrechners, auf dessen Ergebnis man sich niemals ohne "manuelle" Überschlagsrechnung verlassen sollte.


Für Lehrer, zur Vorbereitung und Durchführung von Unterricht, kann digitales Equipment sinnvoll sein. Für Schüler ist überflüssig, ablenkend und kontraproduktiv für die eigene Lernfähigkeit.

Ein Problem dürfte hier mittlerweile sein, daß die Schulen kein Geld mehr für eine brauchbare Bibliotheksausstattung haben, und das, was wir früher in der lokalen Bibliothek suchen konnten, heute "ergoogelt" werden muß. Weiter kann man heute Referate einfach nicht mehr mit Folien und OHP halten, denn auch im Berufsleben sind Präsentationen per Rechner Standard.

@Ok, vielleicht kann Giffey keine 16:39 von collie4711

"APK installieren."

Das ist aber auch nicht das Kriterium.
Zumal dies in der Standardeinstellung von Android auch nicht geht.

Und natürlich sind APK-Dateien ausserhalb der bekannten Playstores
zu 60% mit Malware behaftet.

Die 'modernen Jugendlichen' fangen sich selbst schon,
ohne das zu wissen, sowas ein.
Und verbreiten es.
https://www.heise.de/security/meldung/Malware-Verteiler-werden-immer-jue...
kurz: https://is.gd/enl3od

Also Neuland hat viele Aspekte.
Bedienen können einer APK-Datei heisst noch nichts.

@von artist22

Malware in APKs spricht sich schnell herum und ist deshalb nur eine Gefahr für die ersten einer Tauschgruppe.
In jeder Tauschgruppe gibt es Wegwerfgeräte zum Testen.
Jugendliche sind da weniger blöd als Erwachsene.

Kinder und Jugendliche

sind mit internetfähigen Endgeräten einer Welt ausgesetzt, die sich nicht positiv auf die Entwicklung auswirkt.

Sucht, Mobbing, gefährdende Inhalte, all das liegt weit von dem entfernt, was unseren Kindern einen „ Gewinn“ bringen soll.

Es gibt schon 10 jährige mit Entzugserscheinungen, wenn fatzebock, wotsäp und ähnl. nicht zur Verfügung stehen. Und das mit Wissen und „ Wollen?“ der Eltern.

Einfache, nicht internetfähige Telefone würden ihren Zweck erfüllen, Zugang zum Netz nur in Begleitung und Aufsicht der Erziehungsberechtigten bzw. Fürsorgepflichtigen.

Also, FSK ab 18, schützt vor Sucht, Mobbing und gefährdenden Inhalten.

Alles Andere ist: wasch mich, aber mach mich nicht nass

16:47 von

16:47 von MuschelnundMeer
@StöRschall
Regelungen sind wunderbar, aber wie sollen die konkret anders als bisher aussehen? Theoretisch gibt es z.B. Altersregelungen für WhatsApp und Facebook, auch für PC-Spiele, Filme, Zigarettenkauf... Das Jugendschutzgesetz ist durchaus auch schon ein paar Tage alt.

---

Is schon recht ...

Andersrum wird ein Stiefel draus.

Stichwort:

"Haftbarkeit"

Verkäufer haften, wenn sie nicht-Geschäftsfähigen was verkaufen.

Betreiber müssen ebenfalls in die Haft genommen werden.

Sie stehen ebenfalls, wie die Eltern in Verantwortung.

Die Altersangabe kann also nur eine Seite der Medaille sein.

Die andere ist die Haftung. Betreiber MÜSSEN sich vergewissern, wer was nutzt.

Sie müssen sich rechtfertigen und haften.

Wollen ist gut, aber können sicherlich anders...

Es zeigt mal wieder das unsere Politik an der Realität vorbei regiert, und nichts anderes...

@ um 18:09 von Aber-aber

So wird ein Schuh daraus:
Kinder und Jugendliche sind einer Welt ausgesetzt, die sich nicht positiv auf die Entwicklung auswirkt.
Wenn man den aktuellen Jugendschutz einfach auch auf die Wirtschaft und die Politik zur Anwendung bringt und diese Akteure in Haftung nimmt, könnte man sich eine Menge an Gesetzen sparen und der Klima - und Umweltschutz und der Schutz vieler anderer Dinge wäre gewährleistet.
Über den eigentlichen Jugendschutz bräuchten wir uns dann auch keine Gedanken mehr machen.

Freie Bahn den Manipulatoren?

Ja was ist das auch für ein Dilemma: "Verbieten kann man nix, und es nutzt auch nix!", so spruchkaspert man herum.
Hatte mal ne 90jährige Zimmerwirtin. Die sagte immer: "Kann nicht heißt WILL NICHT!".
.
Ob bei Cum-Ex, falschen Verbrauchs- bzw. Schadstoffangaben, beim Klimaschutz, oder bei gefährlichen Beiträgen im Netz, unser Staat zuckt bedauernd die Schultern und lässt zig Expertenrunden das Thema rundlabern.
.
Anders herum heißt es: "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!". Und so schließe ich aus dem politischen Verhalten, dass den Handelnden a) die Umsätze und b) die indirekte Ablenkung gerade recht kommen.

@Malware in APKs spricht sich schnell herum 17:31 collie4711

Ich frage Sie jetzt nicht nach ihrem Alter.
Aber derartiges Halbwissen regt mich schon nicht mehr auf.

"Malware in APKs spricht sich schnell herum"
Besonders bei den besonders schnellen Jugendlichen, die schnell eine Malware 'erkennen',
die erst am Tag X in der Zukunft zuschlägt.

Nämlich dann wenn genügend schnelle Dummies drauf reingefallen sind.

Weniger blöde ist man mit dem Mund ganz schnell.
Liegt wohl an der Jugend ;)

Es wird beim

Es wird beim Altersdurchschnitt hier wohl nicht viel bringen, aber:
Das Internet ist nicht auf Deutschland beschränkt. Was also sollen deutsche Regelungen ?
Nehmen wir den Satz der scheinbar hervorragend informierten Frau Giffey:
"Wir haben bei demselben Spiel unterschiedliche Altersangaben, die im Netz rumgeistern. Eltern müssen aber auf die Kennzeichnung vertrauen können."

Die im Netz `rumgeisternden´ unterschiedlichen Altersangaben sind völlig normal.
Im spießigen Deutschland hat ein Titel FSK 18, in den USA 16. In Österreich vielleicht gar keine.
Was also sind Lösungsansätze (für welche Probleme auch immer ) ? Abgesehen von `die sollen im Wald und auf den Feldern spielen. Das haben wir früher auch gemacht´. Sinnlose Reglementierungen von staatlicher Seite, die keinen Effekt haben, doch wohl nicht.

Ein wenig mehr Realitätssinn wäre hier nicht fehl am Platze.

einfach die Gesetze auch anwenden ...

diese ganze Diskussion tut so, als wäre das Internet eine besondere Erscheinung.

Dabei war bei Jugendschutz auch bei Papier es schon immer so, das immer der Anbieter und die Eltern verantwortlich sind, was die Kinder in die Finger oder zu sehen bekommen.

Also sind die Anbieter (FB, YT, usw.) in der Pflicht, sich korrekte Altersangaben machen zu lassen oder diese Art Angebote zu unterlassen.

Wie die das machen ist doch nicht Sache der Politik!!! Die Gesetze gibt es und damit hat es sich.

Und Pflicht der Eltern ist es, das Gebaren der Minderjährigen zu kennen und F, YT usw. anzuzeigen, wenn die sich strafbar gemacht haben indem die den Kindern solche Dinge verfügbar gemacht haben.

Also einfach bestehende Gesetze anwenden und notfalls den Laden FB, YT usw. für Europa dicht machen.

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