Ihre Meinung zu: "Regenschirm" für Notre-Dame soll vor Wasser schützen

19. April 2019 - 18:42 Uhr

Der verheerende Brand hat Notre-Dame schwer beschädigt - nun gilt es, weitere Zerstörungen zu verhindern. Eine große Plane soll die Kathedrale vor Regen schützen.

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Kommentare

Bleibt zu wünschen daß sich

die Bauingenieure die Pläne der Architekten genau ansehen bevor der Schuß ins Knie geht.

Fällt den

Gelbwesten jetzt echt nichts besseres ein? Ich weiß nicht, ob das dieser Bewegung nicht doch mehr schadet als nutzt, Notre Dame ist ein Wahrzeichen des nationalen stolzes der Franzosen.
Naja, werden sehen ob die Proteste noch so allgemein Gedulded werden, gerade in Paris.

Super, bin zwar kein Experte....

aber mein erster Gedanke ob der "offenliegenden" Brandruine war tatsächlich, dass ein Witterungsschutz in irgendeiner Form angebracht wäre.....

Ich finde,.....

man sollte die gesamte Kathedrale von Christo verhüllen lassen und dann als "Kunstwerk" präsentieren! Man würde mindestens zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: das beschädigte Gebäude wäre vor den Witterungen geschützt und könnte gleichzeitig für Zufluss von Tantiemen sorgen, oder?

>>Was Notre-Dame betrifft, so

>>Was Notre-Dame betrifft, so ist es gut, dass die Milliardäre eine Milliarde Euro finden konnten, aber 140.000 Obdachlose, das interessiert niemanden"<<

Der Brand scheint wohl zunächst mal das Beste für Macron gewesen zu sein, um die Gelbwesten vom Leibe zu halten.

Aber das normale Leben der Franzosen geht weiter.

Wenn die Bürger das Wort "Reform" vernehmen, wissen sie, es geht an ihre Geldbörse. (Ist in Deutschland nicht anders)

Und das reicht den Franzosen!

Der wirtschaftsfreundliche Macron muss dringend Änderungen vornehmen!

Oder anders gesagt: Volksfreundlicher werden, sonst.....

Die Gelbwesten haben es durchaus richtig erkannt, dass Material mehr Wert darstellt als der Mensch.

Aber auch das ist in Deutschland genauso!

Nur in Deutschland ziehen die Menschen keine gelbe Westen an.

PS. Ich bin auf die Brandursache gespannt.
"Unfall" klingt etwas seltsam.......da gibt es viel Spielraum...

PSS. Der Rettungsschirm ist bereits gespannt, nun braucht´s einen Regenschrim.

Ich...

finde es ratsam das die Notre Dame ein "Notdach" bekommt. Ich vergleiche die Notre Dame hat Verbrennungen des dritten Grades bekommen. Diese Wunden vertragen jetzt kein kaltes Wasser mehr. Sie brauchen besondere Pflege. Eine solche Pflege ist das "Notdach" . Ich wünsche dem Volk der Franzosen und der Bevölkerung der Stadt Paris jetzt wo die Christenheit die höchsten Feiertage begehen viel Geduld und Kraft. Die Notre Dame wird wieder sehr schön aufgebaut.

Im Bild sieht man ein

Im Bild sieht man ein begonnenes Gerüst um Notre Dame. Prima! Sehr schnell aufgebaut. Hoffentlich klappt das mit der Regenabdichtung.
Notre-Dame ist DAS Gebäude in Frankreich.
Das läßt man nicht kaputt gehen, dafür habe ich vollstes Verständnis und kann die Milliardäre nur für ihren Einsatz danken und ihnen beipflichten.
Ich selber sollte auch eine kleine Summe spenden, das macht mich nicht arm. Vielleicht liest man ja bald etwas über Spendenkonten. Ich denke nicht daß dort das Geld zweckentfremdet wird.

Die Gelbvesten sollen mal den Ball flach halten: was die bisher an Randale und Zerstörung vollbracht haben ist nicht mehr normal. Da sind wohl unheimlich viele Schläger und Zerstörer dabei. Denen geht es gar nicht um die Sache als nur ums Zerstören. Es sind ja auch teilweise importierte Leute aus dem Ausland. Genau die würde ich mal festnehmen.

Was ist mit

der Brandursache. Wurde das schon geklaert.

20:29 von MSCHM1972

Wunderbar!!

Toller Kommentar.

Brandursache unklar

Mir war sehr suspekt, dass zum Zeitpunkt (!) des Brandes immer wieder genannt wurde, dass es wohl durch die Renovierungen geschehen sei. Nun wurde die Tage vermeldet: "Vermutlich ein Kurzschluss"

Warum sagt man nicht einfach: "Noch ist alles komplett offen! Wer etwas sagt ist unseriös!"

Die verfrühten Verlautbarungen lassen das Vertrauen auf die letztendlich präsentierte Variante sinken. Kein Wunder wenn diese dann bezweifelt wird und Verschwörungstheorien kommen...

Nebenbemerkungen: Es gab vorab einige atheistisch motivierte Brandstiftungen in anderen französischen Kirchen. Es gibt also viele Varianten von Möglichkeiten zum jetzigen Zeitpunkt.

Brandursache: Artikel lesen

19. April 2019 um 20:39 von IBELIN

Die Antwort auf Ihre Frage finden Sie im Artikel - sofern Sie sich die Mühe machen, die Artikel zu lesen, bevor Sie kommentieren.

Verfrühte Verlautbarungen

19. April 2019 um 20:52 von MatthiasS

1. Brandstiftung wird seit Montagnach ausgeschlossen: unglücklicher Unglücksfall ist Gegenstand der Ermittlungen

2. Das die Ermittlungen noch kein Ergebnis haben, also die Meldung "Ursache: Kurzschluss" nicht bestätigt ist, steht im Artikel. Lesen Sie einfach nach.

Gerüstbauten

19. April 2019 um 20:32 von th711

Das Gerüst, welches Sie auf den Bildern sehen, stand bereits vor dem Brand auf der Vierung der Kathedrale. Zweck des Gerüsts waren die Sanierungsarbeiten, welche vermutlich zum Brand führten.

Spendenkonten wurden in den Kommentaren zum Tagesschau-Artikel am Mittwoch genannt.

@ MatthiasS

Mir war sehr suspekt, dass zum Zeitpunkt (!) des Brandes immer wieder genannt wurde, dass es wohl durch die Renovierungen geschehen sei. Nun wurde die Tage vermeldet: "Vermutlich ein Kurzschluss"

Der Kurzschluss (wenn es einer war) wird sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit Maschinen stehen, die bei den Renovierungsarbeiten eingesetzt waren.

Fokus der Öffentlichkeit wechselt

@ OlliH:
Dass die Gelbwesten sich jetzt über die Spender aufregen ist nicht schön.

Die Gelbwesten sind frustriert darüber, dass andere Nachrichten in den Fokus geraten und sie selbst weniger Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erhalten. Verständlich, aber relativ normal. Die Proteste werden mehr und mehr erlahmen.

Politische Instrumentalisierung

19. April 2019 um 20:17 von morgentau19

Seien Sie beruhigt. Das Brandinferno von Notre-Dame hat nichts mit der französischen Innenpolitik und schon gar überhaupt nichts mit den Reformbestrebungen von Präsident Macron zu tun.

Ermittelt wird in Richtung "Unfall", andere Szenarien, auch wenn Sie darauf zu hoffen scheinen, schließen die professionell arbeitenden 50 Expertinnen und Experten bereits seit Montagnacht aus.

Präsident Macron hat sich angesichts dieser nationalen Tragödie zurückhaltend und neutral gezeigt. Aktuell nutzt keine der Parteien in Frankreich die Katastrophe für billige Propaganda und Aktionismus aus. Vielmehr war das traumatische Erlebnis ein Moment, zu Versöhnung und Einheit zu finden.

Mit einer Ausnahme, wie schon der Tagesschau Faktenfinder am Mittwoch aufzeigte: der rechte Rand ist seit Montag fleißig dabei, Verschwörungstheorien zu produzieren. Billig wie abstoßend. Auch die Freunde des Atheismus laben sich am beschädigten Weltkulturerbemonument.

@ pynx

... wenn für ein Bauwerk, und sei es noch so emblematisch, im Handumdrehen Unsummen zusammenkommen, während für soziale Zwecke, oder z. B. nach einer Wetterkatastrophe jeder Fünfer zwei Mal umgedreht wird.

Die Freigiebigkeit anderer Menschen kann man nicht erzwingen. Und sich darüber zu ärgern, ist unnütz, ein solches Urteil steht uns nicht zu.

21:05 von Mannemer Bub

Der Kurzschluss (wenn es einer war)
.
der Grund ist gut ... sehr gut sogar
ansonsten würde ich sagen
"wer Erkenntnisse gewinnt, erringt auch Sorgen"
(möglicherweise zumindest)

Brandursache: bislang nur Spekulationen

19. April 2019 um 21:05 von Mannemer Bub

Viel wahrscheinlicher ist Funkenflug, der zu einem Schwelbrand führte. Die Renovierungsarbeiten bedingten die Verarbeitung von Bleiplatten der Dacheindeckung bzw. die Verbindung von Bleibplatten durch geschmolzenes Blei. Ganz normale Spenglerarbeiten. Aber: warten wir einfach den Bericht der seit Dienstag tätigen Expertenkommission ab. Für Spekulationen ist es noch viel zu früh. Klar ist einzig und allein: es war ein Unfall.

Traumatisch muss die Gefühlslage der Person sein, die um 18.20 Uhr dem Alarm des Rauchmelders nachging und eben keinen Rauch oder kein Feuer ausmachen konnte. Ähnlich sollten die Gedanken der auf dem Dach tätigen Handwerker und der Bauaufsicht sein.

Am 19. April 2019 um 21:05 von Mannemer Bub

"Der Kurzschluss (wenn es einer war) wird sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit Maschinen stehen, die bei den Renovierungsarbeiten eingesetzt waren."

Sie haben Recht.

Es könnte aber auch sein, dass
es nicht der Kurzschluss eines Mitarbeiters war, der den Feierabend fast verschlafen hätte.

20:00 von karlheinzfaltermeier

"Ich finde,.....
man sollte die gesamte Kathedrale von Christo verhüllen lassen und dann als "Kunstwerk" präsentieren! Man würde mindestens zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: das beschädigte Gebäude wäre vor den Witterungen geschützt und könnte gleichzeitig für Zufluss von Tantiemen sorgen, oder?"

Der Berliner Reichstag war nur 14 Tage lang verhüllt.
Die Vergänglichkeit des Kunstwerks war Teil des Kunstwerkes.

Geld haben Christo und Jeanne Claude für ihre Projekte niemals genommen, sie kamen immer selber für alles auf.

Und sie suchten sich selber ihre Orte aus. Sie waren keine Auftragskünstler.

@ morgenthau19

Wenn die Bürger das Wort "Reform" vernehmen, wissen sie, es geht an ihre Geldbörse.

Reformen sind nicht sexy, aber notwendig. Macron ist so vernünftig und ehrlich, diese Reformen anzupacken. Die linken oder rechten Populisten können bestenfalls den Menschen Honig ums Maul schmieren.

An die Gelbwesten: klar duerfen Obdachlose nicht vergessen sein

An die Adresse von den Gelbwesten sage ich mal zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/notre-dame-regenschirm-101.html

Die Anhänger der Bewegung kritisieren auch das große Spendenaufkommen für den Wiederaufbau der Kirche. Nach dem Feuer hatten französische Milliardärsfamilien immense Summen versprochen. "Was Notre-Dame betrifft, so ist es gut, dass die Milliardäre eine Milliarde Euro finden konnten, aber 140.000 Obdachlose, das interessiert niemanden", heißt es in einem Facebook-Aufruf.

zuerstmal:
der Wiederaufbau und die Obdachlosen haben in Sachen Geld nichts miteinander zu tun. Der Wiederaufbau läuft spendenfinaziert während Obdachlose eigentlich ueber den nationalen Finanzhaushalt zu versorgen sind. Auch die duerfen nicht vergessen sein. Das ist schon wahr. Aber dass sollte nicht daran hindern, Notre Dame wieder aufzubauen.

Plane

Ach, eine grosse Plane soll als Regenschutz dienen.
Boah, das ist ja eine Weltneuheit, Wahnsinn.

Wird übrigens bei jedem Haus so gemacht, wenn es gebrannt hat.
Das ist natürlich eine Meldung wert...

@ Werner Krausss

Sie haben Recht.
Es könnte aber auch sein, dass ...

Ich beteilige mich nicht an Spekulationen. Die Brandursachen werden kundig und seriös untersucht. Wir müssen einfach nur abwarten.

Macron muss diese angekuendigten Maßnahmen umsetzen!

Und dass hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/notre-dame-regenschirm-101.html

Macron wollte am Montag eigentliche Maßnahmen verkünden, um das politische Klima zu beruhigen. Er sagte seine TV-Ansprache aber wegen des Brandes ab.

muss schnellst möglichst nachgeholt werden, am Besten noch zum Ostersonntag. Macron kann die Reformen nicht mehr hinauszögern. Sonst wird es nur neuen Unfrieden und neue Unruhen geben. Macron muss sich seiner Bevölkerung stellen und diese angekuendigten Reformmaßnahmen zuegig umsetzen. Daher: er muss jetzt endlich mal klar sagen, welche Maßnahmen er jetzt fuer seine Bevölkerung umsetzen will, damit die entlastet wird.

Auch dass hier muss zum Schutz der Bevölkerung verhindert werden

Außerdem muss dass hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/notre-dame-regenschirm-101.html

Warnung vor giftigen Abfällen
Der französische Umweltschutzverein "Robin des Bois" warnte vor giftigen Abfällen in der Kirche. Diese seien zum Beispiel auf das Schmelzen von Blei in der Turmabdeckung und auf dem Dach während des Brandes zurückzuführen. Die Bewohner des betroffenen Gebiets könnten mehrere Monate oder gar Jahre Bleistaub einatmen.

zum Schutz der Bevölkerung verhindert werden. Hier geht es um Gesundheitsschutz. Daher schlage ich vor, dass um die Kathedrale herum und ueber die Kathedrale ein riesiges Zelt aufgebaut wird, ählich dieser Verhuellung am Reichstag die dieser eine Kuenstler mal gemacht hatte. Es muss verhindert werden, dass bei den Arbeiten bleihaltiger Staub oder Asbeststaub oder sowas aus der Kathedrale nach Außen dringt.

21:12 von wie- Politische Instrumentalisierung

dieser staatstragende aufsatz spricht für sich. natürlich hat macron sofort die chance genutzt sich ins rechte licht zu rücken und nun wieder als der macher frankreichs zu erscheinen.

nur nebenbei; frankreichs reformbestrebungen sollen von den nachbarn bezahlt werden, weil die franzosen noch nie reformen gemacht haben

Brandursache und Spenden: sinnlose Polemiken

@MathiasS, IBELIN, Morgentau19, usw.
Über die Brandursache weiß man nichts. Ermittlungen sind im Gange und werden etwas Zeit brauchen. Aber Attentat?!? Kann man sich ernsthaft vorstellen, dass bei einem so symbolträchtigen Gebäude kein Bekennungsschreiben geschickt worden wäre? Oder meinen Sie, aus purer komplottistischer Überzeugung heraus, ein solches Schreiben könnte, allen sozialen Medien zum Trotz, totgeschwiegen werden?

@pnyx 20:36
Die Polemik um die Spenden finde ich erbärmlich. Was hätte man nicht gehört, wenn umgekehrt diese großen Unternehmen nichts gespendet hätten.
Wie es so schön heißt: dem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.

Am 19. April 2019 um 21:36 von Demokratieschue...

"Auch die duerfen nicht vergessen sein."

Die werden aber vergessen, daran ändert auch Ihr Kommentar nichts.

@ 043911 (21:46): genau dass darf nicht passieren

hi 0438911

Die werden aber vergessen, daran ändert auch Ihr Kommentar nichts.

genau dass darf nicht passieren und von daher meine ich, dass die Versorgung von Obdachlosen Teil dieser Reformmaßnahmen werden muessen, genauso wie Steuersenkungen wo es möglich ist. Auch die Mieten in Frankreich muessen runter. Die haben da genau das gleiche Problem wie wir. Da muss Macron ran!!

Wahlkampf in Frankreich

19. April 2019 um 21:36 von Demokratieschue...

Auch wenn die "Gelbwesten" keine homogene, geschlossene Vereinigung mit einem vertretungsberechtigten Vorstand ist, ja sich zum Teil offenbar unterschiedliches Gruppierungen mit unterschiedlichsten Forderungen sich die Bewebung zu nutze machen, eine Tatsache dürfte klar sein: die Obdachlosen von Paris sind nicht Teil der "Gelbwesten"-Bewegung (auch wenn einige vielleicht am Rande mitrandaliert haben). Deren Anliegen war nie Teil des bislang eher rudimentär erkennbaren "Programms" der "Gelbwesten".

Tatsächlich ist auch in Frankreich Wahlkampf für das Europaparlament und auch die Partei Ressemblement National von Frau Le Pen ist auf Stimmenfang, wobei die Instrumentalisierung der "Gelbwesten" wie das Schüren von Sozialneid mit zu den üblichen Methoden zählen - ganz wie die AfD in Deutschland auch.

Bislang ist Notre-Dame kein zentrales Wahlkampfthema in Frankreich, was gut ist. Notre-Dame ist ein Symbol einer einigen französischen Nation.

Es ist nun einmal geschehen

der Brand an der Kathedrale. Ursachen müssen geklärt werden und dann so schnell wie möglich mit dem Wiederaufbau begonnen werden. Was mit der Frauenkirche in Dresden gelungen ist,wird sicherlich auch hier gelingen.Da bin ich mir ganz sicher.

Wenn für den Wiederaufbau von Notre Dame …

7 Milliarden Euro gespendet werden würden.

Dann entspräche das einer Einmal-Zahlung von 100 Euro pro Kopf eines jeden Franzosen (in FRA Lebenden / bei 70 Mio. Einwohnern im Land).

Mir scheinen die Relationen nicht selten wenig durchdacht, die man sich doch durch eine ganz einfache Rechnung verdeutlichen kann.

Die Spenden, die von (sehr) reichen Menschen gegeben werden, sind keinem anderen Zweck entzogen, der evtl. stärker spendenwürdig wäre, weil es sich hier um bedürftige Menschen, statt um ein nieder gebranntes Bauwerk handelte.

Wer mag die Spenden für Notre Dame warum konkret kritisieren?

Es gab / gibt immer Zwecke und Bedürftige, die Unterstützung nötig hätten. Sie aber nicht in ausreichendem Maße bekamen / bekommen, weil sie weniger stark im Fokus standen / stehen, als momentan die Brandruine von Notre Dame.

Oftmals bedauerlich. Aber es werden keinesfalls mehr Mittel zur Verfügung stehen, wenn man Notre Dame nun komplett verfallen ließe.

"Auch viele Arme wollen das nicht" …

21:36 von Demokratieschue...

dass die Milliardäre eine Milliarde Euro finden konnten, aber 140.000 Obdachlose, das interessiert niemanden
.
so ist das Leben
aber was will man tun ?
zwingen dass Leute spenden,
zu dem was sie schon an die Allgemeinheit zahlen
vorschreiben für was sie spenden

„Unterdessen werden erneute "Gelbwesten"-Proteste erwartet. Die Anhänger der Bewegung kritisieren auch das große Spendenaufkommen für den Wiederaufbau der Kirche. Nach dem Feuer hatten französische Milliardärsfamilien immense Summen versprochen. "Was Notre-Dame betrifft, so ist es gut, dass die Milliardäre eine Milliarde Euro finden konnten, aber 140.000 Obdachlose, das interessiert niemanden", heißt es in einem Facebook-Aufruf“

Solche absurden Relativierungen zeigen einmal mehr die ganze Unzulänglichkeit unseres heutigen Geldsystems und das daraus erwachsende „Spaltungspotential“ für unsere Gesellschaft auf.

Genau deshalb muss mithilfe der IT dringend ein zeitgemäßes „Wirtschaftsteuerungsinstrument“ entwickelt werden, das es von seiner Funktion her ermöglicht, die Bedürfnisse und Wertvorstellungen wirklich jedes Mitglieds der Gesellschaft abzubilden (also auf „demokratischer“ Basis funktioniert) und das Geld in seiner heutigen, auf feudalistischen Prinzipien beruhenden Form ablöst.

Atheismus und Welterbe

@von wie- 21:12
"Auch die Freunde des Atheismus laben sich am beschädigten Weltkulturerbemonument."

Man kann durchaus Atheist sein und einen Sinn für Geschichte, Kunst und Welterbe haben. An dem Brand von Notre-Dame laben sich nur Kulturmuffel.

Zusatzanregung: Schutzanzuege fuer die Bauarbeiter

Was ich außerdem fuer die Bauarbeiten dringend anregen möchte zum Schutz der Arbeiter vor Bleistaub, Asbeststaub und sowas, wären Schutzanzuege. Sowas gibt es doch bei uns auch.

Denn die Arbeiter sollten sowas ebenfalls niccht einatmen. Denn Asbest ist krebserregend. Deswegen ist Asbest ja auch schon lange verboten.

Zusätzlich dazu kommen noch Schutzhelme auf den Kopf, falls noch weitere Teile von den Gewölben runterfallen.

Nicht behaupten, belegen

19. April 2019 um 21:45 von Karl Napf

1. Ihre Auffassung: "natürlich hat macron sofort die chance genutzt (...) nun wieder als der macher frankreichs zu erscheinen".

Ja, was denn sonst? Er ist quasi oberster Eigentümer dieses nationalen Symbols und Weltkulturerbestätte. Er ist Regierungschef. Welches Verhalten wäre Ihnen denn angemessen erschienen, einen Staatssekretär schicken und selbst sich die Sache im Fernsehen anschauen? Wie hätten Sie sich an Stelle von Herrn Macron verhalten?

2. Ihre Behauptung: "frankreichs reformbestrebungen sollen von den nachbarn bezahlt werden, weil die franzosen noch nie reformen gemacht haben"

Ihre Behauptung ist Unsinn, da schlicht pauschalisierend und in keinem Detail durch Fakten bewiesen. Oder haben Sie Belege für Ihre wilden Einwurf?

Am 19. April 2019 um 21:45 von Demokratieschue...

„Der französische Umweltschutzverein "Robin des Bois" warnte vor giftigen Abfällen in der Kirche. Diese seien zum Beispiel auf das Schmelzen von Blei in der Turmabdeckung und auf dem Dach während des Brandes zurückzuführen. Die Bewohner des betroffenen Gebiets könnten mehrere Monate oder gar Jahre Bleistaub einatmen.
Hier geht es um Gesundheitsschutz.“

Sie haben Recht.

Ab Silvester 2018 entfällt das Rätselraten mit Blei über das Schicksal im neuen Jahr.

Grund dafür ist eine Entscheidung der Europäischen Union, die in ihrer Chemikalienverordnung einen neuen Grenzwert für Blei in Produkten festgelegt hat.

Gesundheitsschutz ist hier keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen.

Am 19. April 2019 um 21:51 von Demokratieschue...

Ja gut, das muss und jenes muss gemacht werden.
Es macht aber niemand, vielleicht sollten Sie das Kommando übernehmen, vielleicht auch nicht, wer weiss das schon?

@ wie- (21:52): es geht NICHT um Sozialneid!!

hi wie-

wobei die Instrumentalisierung der "Gelbwesten" wie das Schüren von Sozialneid mit zu den üblichen Methoden zählen - ganz wie die AfD in Deutschland auch.<7cite>

es geht NICHT um Sozialneid, sondern darum, dass die französische Bevölkerung unter einigen falschen Reformen - darunter der Steuererhöhung und Erhöhung der Sozialabgaben und noch einigem mehr - leidet!! Die Bevölkerung weiss nicht mehr, woher sie das Geld dafuer noch nehmen soll!!

Außerdem zu dem hier:

otre-Dame ist ein Symbol einer einigen französischen Nation.

Notre Dame ist weit mehr als dass. Notre Dame ist auch ein europäisches Kulturdenkmal und ein internationales. Notre Dame ist fuer viele geschichtliche Ereignisse wie Hochzeiten, Kaiserkrönungen, usw. weltweit bekannt geworden. Bitte beschäftigen Sie sich mal mit der Geschichte von Notre Dame.

21:53 von schabernack

genau so isses. und das die 3 mrd männer frankreichs um den ehemann von selma hayeck an der spitze sind ist ok. für mich nur verwunderlich das auch 3 deutsche firmen angebl. mit 100 mio dabeisein sollen

Forderungen von Reformen

19. April 2019 um 21:41 von Demokratieschue...

Ähm, Verzeihung. Die "Gelbwesten"-Bewegung ist eine Reaktion auf auf die Reformen, die Präsident Macron dank einen stabilen Mehrheit in der Nationalversammlung angestoßen hat.

Was Sie vermutlich fordern, ich spekuliere, ganz im Gleichklang mit den "Gelbwesten", ist die Reform von der Reform.

Wie, Ihrer Meinung nach, ist denn welche soziale Schicht der französischen Bevölkerung nun von was zu "entlasten"? Weshalb muss ich Herr Macron diesem wahrlich nicht repräsentativen aber dafür um so lauteren Teil der Bevölkerung lieber gestern als morgen "stellen"? Als was sehen Sie die Aufgabe des französischen Präsidenten?

@ Walter Krauss (22:05): Asbest löst Krebs aus!

hi Walter Krauss

Grund dafür ist eine Entscheidung der Europäischen Union, die in ihrer Chemikalienverordnung einen neuen Grenzwert für Blei in Produkten festgelegt hat.

Nein, das hat nichts mit der EU-Verordnung zu tun. Sondern dieses Asbest - falls vorhanden - ist schon zum Zeitpunkt der Erbauung von Notre Dame verbaut worden. Als Notre Dame erbaut wurde, wusste man mit Sicherheit noch nicht, wie gesundheitsschädlich und krebserregend Asbest ist. Wenn man diesen Staub in die Lunge bekommt, dann löst das Lungenkrebs aus!!

https://tinyurl.com/yypxf53x
Focus: Tödliche Fasern (Mittwoch, 03.11.2010, 11:05)

Doch er versteht, was es bedeutet, als der Mann hinzufügt: „nicht operabel.“ Später erfährt er, dass ein sechs Zentimeter großer Tumor sein Rippenfell befallen hat. Ein besonders aggressiver Krebs, der entstand, weil Hansen vor über 30 Jahren bei seiner Arbeit auf dem Bau unwissentlich Asbest eingeatmet hatte.

21:45 von Karl Napf

«natürlich hat macron sofort die chance genutzt sich ins rechte licht zu rücken und nun wieder als der macher frankreichs zu erscheinen.»

Was hätte Macron den als Reaktion auf den Brand tun sollen?

Sich verstecken? In Anonymität untertauchen?
Ganz weit weg in Urlaub fahren, und gar nix sagen?

Was sollte Frau Merkel tun, hätte der Dom zu Köln gebrannt?
Was der ital. Ministerpräsident, hätte es sich um den Petersdom gehandelt?

Was … wer … wo … in welchem Land … wenn … gebrannt hätte?

Selbstverständlich spricht Macron am Unglücksort zur Bevölkerung.
Ganz genau das erwartet die nämlich von ihrem Präsidenten, wenn es um einen derart großen Schaden an einem Bauwerk geht, welches von nationalem Interesse ist.

Hätte Macron etwas anderes, oder auch gar nichts gesagt.
"Es stehen immer welche auf der Matte".
Die warten und lauern, um eben gerade das zu kritisieren.
Was auch immer Macron gerade tut …

Blühende aber engagierte Fantasie

19. April 2019 um 21:57 von Demokratieschue...

Ähm, Asbeststaub? Das Kirchendach war aus dem 13. Jahrhundert, der Spitzturm aus dem 19. Jahrhundert. Asbest war zu keiner Zeit in Notre-Dame verbaut gewesen.

Ich bin mir sicher: nach dem Brandinferno wird die französische Regierung als Bauherr alles daran setzen, dass jegliches Risiko von Unfällen für Mensch und Bauwerk sowie Ansehen des Staates vermieden wird. Aber: vielen Dank für Ihr Engagement.

@ Demokratieschule

Da in Frankreich sehr viel strengere Unfallverhütungsvorschriften bestehen als bei uns, kann man davon ausgehen das der Arbeitsschutz auch bei arbeiten in Notre Dame garantiert sehr hoch sein wird.
Und wer sich mal mit unseren beruflich beschäftigen musste, weiß wie hoch die Anforderungen schon bei uns sind.

@ Werner Krauss (22:05): Deswegen haben Sie recht damit

@ Werner Krauss

Gesundheitsschutz ist hier keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen.

Deswegen haben Sie recht damit, dass hier die Arbeiter beim Wiederaufbau und bei der Entkernung der Notre Dame vor diesem Zeug geschuetzt werden muessen durch Schutzanzuege und Helm auf den Kopf!!

@ wie- (22:15): was man durchaus machen kann

hi wie-

Um dann gleich mal auf Ihre Frage einzugehen:

Was Sie vermutlich fordern, ich spekuliere, ganz im Gleichklang mit den "Gelbwesten", ist die Reform von der Reform.

Was man sehr wohl machen kann:

1. Steuerschlupflöcher in der Steuergesetzgebung schließen (also in den Gesetzestexten)
2. Reichensteuer einfuehren fuer Millionäre, Multi-Millionäre, Milliardäre, Multi-Milliardäre
3. Einkommensteuer senken
4. Grundsteuer senken
5. sonstige unnötige Steuern streichen die kein Mensch braucht
6. EEG-Umlage fuer die erneuerbaren Energien nicht nur auf die Schultern der Buerger verteilen sondern zusätzlich auch auf die Schultern der stromintensiven Industrie (also diese Ausnahmen fuer diese Industrie streichen)
7. Steueroasen eu-weit schließen und weltweit schließen.
8. die Mieten in Frankreich muessen runter (die haben genau das gleiche Problem wie wir mit den zu hohen Mieten)

@wie- 21.12

der rechte Rand ist seit Montag fleißig dabei, Verschwörungstheorien zu produzieren. Billig wie abstoßend. Auch die Freunde des Atheismus laben sich am beschädigten Weltkulturerbemonument."

Nicht zu vergessen die gar nicht so klammheimliche Freude in den sozialen Netzwerken von Leuten mit arabischen, afghanischen und nordafrikanisch klingenden Namen. Tenor: Allahu Akbar.
wer auch immer: die Zerstörungen sind eine Tragödie. Laut Berichten in andern Medien hatten aber die eigentlichen Renovierungsarbeiten noch nicht begonnen. Außerdem waren die Arbeiter im 'Feierabend

@ wie- (22:15): Macron könnte mal seine Vorschläge verlauten

@ wie-

Was man darueber hinaus machen kann:

9. eine Finanztransaktionssteuer einfuehren fuer Wertpapiergeschäfte (Aktien, sonstige Wertpapiere)

Weshalb muss ich Herr Macron diesem wahrlich nicht repräsentativen aber dafür um so lauteren Teil der Bevölkerung lieber gestern als morgen "stellen"?

Damit hatte ich gemeint, dass er Ihnen sagen muss, wie er auf ihre Forderungen einzugehen gedenkt, also seine Maßnahmen die er angekuendigt hatte, öffentlich macht. Er hatte ja angekuendigt zu sagen, welche Maßnahmen er machen will um auf die Forderungen einzugehen.

Nur: bislang hat er genau diese Öffentlichmachung dieser Maßnahmen zurueckgehalten nach dem Brand. Aber jetzt da der Wiederaufbau startet, könnte er doch mal ans Mikrofon treten und mal sagen, welche Maßnahmen er nun machen wird um auf die Forderungen der Gelbwesten und vieler Franzosen einzugehen.

21:57 von Demokratieschuetzerin

«… fuer die Bauarbeiten dringend anregen möchte zum Schutz der Arbeiter vor Bleistaub, Asbeststaub und sowas, wären Schutzanzuege … Zusätzlich dazu kommen noch Schutzhelme auf den Kopf, falls noch weitere Teile von den Gewölben runterfallen.»

Wie denken Sie denn, dass man bei der Restaurierung von (alten) Kirchenbauten ansonsten arbeitete?

"Bei mir hier in Köln" wird der Dom auch nicht von Bauarbeitern, Steinmetzen, Zimmerleuten regelmäßig unterhalten, die halbnackt mit Flip-Flops an den Füßen, einem Strohhut auf dem Kopf, einer Sonnenbrille im Gesicht, und einer Fluppe im Mundwinkel auf den Gerüsten herum turnen …

Nicht überzeichnen, trotz allem Engagement

19. April 2019 um 22:12 von Demokratieschue...

Sie stellen fest: "Die Bevölkerung weiss nicht mehr, woher sie das Geld dafuer noch nehmen soll!!"

Darauf frage ich zurück: die komplette Bevölkerung Frankreichs, alle 67 Millionen Französinnen und Franzosen, verfällt in Armut nur aufgrund ein paar dringend notwendiger Reformen in der Sozial- Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik?

Aber: diese Dikussion führt schon weit weg vom eigentlichen Thema: es geht nicht um soziale Regenschirme für das französische Volk sondern und den Schutz der Brandruine von Notre-Dame.

@ wie- (22:15): es ist Zeit fuer eine Rede an seine Bevölkerung

@ wie-

Als was sehen Sie die Aufgabe des französischen Präsidenten?

Der französische Präsident ist der Landesvater fuer seine Bevölkerung. Und die Bevölkerung kann von ihm erwarten, dass er mal die Details von seinen angekuendigten Maßnahmen verlauten lässt. Wie wäre es, wenn er jetzt mal mit einer Rede an seine Bevölkerung um die Ecke kommt, in der er mal die Maßnahmen im Detail erläutert die er umzusetzen gedenkt um den nationalen Frieden wiederherzustellen.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@ wie (22:34): es geht um beides @ wie-

@ wie

es geht nicht um soziale Regenschirme für das französische Volk sondern und den Schutz der Brandruine von Notre-Dame.

Es geht um beides!! Beides muss gemacht werden. Macron kann nicht ständig seine Bevölkerung ueberlasten!! Und es geht zusätzlich um den Schutz der Brandruine Notre Dame.

Aber: der Wiederaufbau läuft spendenfinanziert und damit völlig unabhängig vom nationalen Finanzhaushalt. Das eine hat mit dem Anderen nichts zu tun, sondern sind zwei paar verschieden Dinge, @ wie- .

@ Demokratieschue, um 21:57

Oh Himmel, haben Sie noch ein paar guter Ratschläge dieser Art, z.B. Schuhe mit Stahlkappen, Schutzbrille, Handschuhe usw.?
Da sind Profis am Werk, keine Hobbybastler!

22:15 von Karl Napf

«… für mich nur verwunderlich das auch 3 deutsche firmen angebl. mit 100 mio dabeisein sollen»

Evtl. sind die Firmeninhaber generell sehr an Kirchen, Kunst, Kultur interessiert?

Oder sie haben persönliche Bindungen / Erinnerungen an Notre Dame?
Zu für sie "persönlich schönen Zeiten" …?

Politische Programme: Realbezug?

19. April 2019 um 22:28 von Demokratieschue...

Erste Frage: wie viele Ihrer 8 Punkte betreffen politische Fragen in Frankreich, wie viele politische Fragen in Deutschland? Ich sehe hier durchaus Vermengungen zwischen ganz unterschiedlich gelagerten Politiken zweier Länder.

Zweite Frage: Sie fordern Umverteilen von Reich zu weniger Reich. Tja,
1) Steuerschlupflöcher: liegen außerhalb von Frankreich, kann also nicht beeinflusst werden
2) Reichensteuer: keine Forderung der Gelbwesten
3) Einkommensteuerreform: zunächst zurück gestellt auf Druch der Gelbwesten
4) Grundsteuer: kein Thema in Frankreich
5) Sonstige Steuern: ist Sache des Parlaments, kein Thema der Gelbwesten
6) EEG-Umlage: kein Thema in Frankreich
7) Steueroasen: siehe Punkt 1
8) Mieten: ist Sache des freien Markts, Angebot und Nachfrage, kann also eine Regierung nur bedingt beeinflussen - auch nicht durch den von diversen Kommentatoren geforderten Abriss von Notre-Dame zugungsten 2 ha geförderten Mietwohnungen.

Also?

@ Demokratieschue, um 22:28

Nicht zu vergessen:
9. Weltfrieden

Schlechte Verlierer

"Gelbwesten" protestieren gegen Spenden
Unterdessen werden erneute "Gelbwesten"-Proteste erwartet. Die Anhänger der Bewegung kritisieren auch das große Spendenaufkommen für den Wiederaufbau der Kirche.

Die Gelbwesten ärgert ja nur, dass sie nicht mehr im Interesse der Öffentlichkeit stehen.

Infowar: auch um Notre-Dame

19. April 2019 um 22:31 von deutlich

Sie erinnern: "Nicht zu vergessen die gar nicht so klammheimliche Freude in den sozialen Netzwerken von Leuten mit arabischen, afghanischen und nordafrikanisch klingenden Namen. Tenor: Allahu Akbar."

Bitte lesen Sie den Tagesschau-Faktenfinder zum gleichen Thema vom Mittwoch. Der Großteil dieser Beiträge in den sozialen Medien basiert auf Fake-Beiträgen. Die üblichen Methoden des rechtslastigen Infowars, Instrumentalisierung eines Ereignisses zur Schürung von Hass und Angst gegenüber Islam und Migrierenden.

Merke: auch wenn ein Name "nordafrikanisch, arabisch oder afghanisch klingt", kann durchaus ein arischer Hüne mit zweifelhaften Absichten die Tastatur bedienen. Deshalb sollte auch kein aufgeklärter Mensch, Demokrat, auf solche dubiosen Versuchungen hereinfallen und zur Verbreitung dieser zweifelhaften Kampagnen beitragen.

@Jadawin1974 - Le Pens Gelbwesten

Es ist selbst für die rechtspopulisten nicht mehr vermittelbar
das die ganze Welt egal welcher Nationalität , Religion , Hautfarbe
für den wiederaufbau der Notre Dame spendet und Fachkräfte endsendet.

@ Demokratieschue

2. Reichensteuer einfuehren fuer Millionäre, Multi-Millionäre, Milliardäre, Multi-Milliardäre
3. Einkommensteuer senken

Das widerspricht sich doch. Wenn die Einkommensteuer gesenkt werden soll, dann muss sie schon für alle gesenkt werden.

@ Demokratieschule zu ihren 8 Punkten von 22.28

Ich finde ihre Ansätze ziemlich gut.
Bei den Punkten 1 , 3 -6 sehe ich auch wenig Probleme was anzupacken.

Den 2. Punkt hat Frankreich unter einem anderen Präsidenten schon mal versucht, mit dem Ergebnis das viele „Reiche“ Franzosen das Land verlassen haben und im Endeffekt weniger Geld zur Verfügung stand als vorher.

Punkt 7 müsste dringend angegangen werden, was in einer globalisierte Welt, wo einige wenige Länder profitieren, vermutlich trotzdem scheitern wird.

Punkt 8:
Ich denke man muss das Angebot an Wohnungen erhöhen, und das geht nur über eine Veränderung von Bau- und Mietrecht

@ wie- (22:45): mindestens drei Punkte betreffen beide

hi wie-

Erste Frage: wie viele Ihrer 8 Punkte betreffen politische Fragen in Frankreich, wie viele politische Fragen in Deutschland?

Also das mit den Steuern betrifft alle, auch Frankreich. Dann das mit Einkommensteuerreform die geändert werden muss. Drittens das Thema Mieten. Auch dass trifft beide.

Also sind es mindestens schonmal drei Punkte die beide betreffen und eigentlich die gesamte EU.

Dann zu Ihrem Punkt:

Mieten: ist Sache des freien Markts, Angebot und Nachfrage, kann also eine Regierung nur bedingt beeinflussen

hier haben wir das Problem, dass der freie Markt es eben nicht regelt und es zu Auswuechsen kommt. Und da muss der Gesetzgeber eingreifen.

Dann zu Ihrem weiteren Punkt:

auch nicht durch den von diversen Kommentatoren geforderten Abriss von Notre-Dame zugungsten 2 ha geförderten Mietwohnungen.

Das wuerde ich niemals fordern. Ich wuerde das mit Notre Dame nur machen, wenn sie nicht zu retten wäre wegen Schäden.

22:45 von wie-

«… auch nicht durch den von diversen Kommentatoren geforderten Abriss von Notre-Dame zugungsten 2 ha geförderten Mietwohnungen.»

Ich las diesen "Vorschlag" erst im Nachhinein.

Uns musste spontan "an mein Köln und den Dom" denken.
Hätte man in der Stadt einen analogen Vorschlag ernsthaft unterbreitet …

Noch stehen einige mittelalterliche Stadttore.
In denen es einst finstere Verliese gab …

Das kann natürlich keine einteilige Plane sein.

Vielmehr kann der Witterungsschutz nur aus vielen einzelnen Planen bestehen, die dachziegelartig angeordnet werden müssen, wobei es absolut wichtig ist, einen perfekten Wasserabfluss zu sicherzustellen.
Sollten sich Eindellungen bilden, in denen sich Regenwasser sammelt, wird die Sache nicht nur unangenehm, sondern gefährlich, weil da sehr schnell Gewichte von einigen Tonnen zusammenlaufen.
Außerdem müssen die Planen sturmfest verankert sein, das versteht sich von selbst.
Der “Regenschirm“ ist angesichts der Ausmaße der Kathedrale alles andere ein Kinderspiel.

@ Demokratieschue

8. die Mieten in Frankreich muessen runter

Das ist keine sinnvolle Forderung an die Regierung. Der Staat kann nicht in private Verträge eingreifen, weder in die eine noch in die andere Richtung. Dafür gibt es keine rechtliche Grundlage.

Wille der Bevölkerung

19. April 2019 um 22:41 von Demokratieschue...

Ich möchte Sie erinnern:

Ergebnis der Parlamentswahl in Frankreich 2017: Partei La Republique En Marche: 7,8 Mio. Stimmen, 43 Prozent, mit 308 Abgeordneten aus dem Stand die absolute Mehrheit in der Nationalversammlung.

Ergebnis der Präsidschaftswahl in Frankreich 2017:
Herr Emmanuel Macron: 66,1 % in der Stichwahl.

Das sind gute Mehrheiten und eine eindeutiges Mandat des Souveräns. Herr Macron und seine Partei wurde gewählt, weil die Mehrheit im Land auf Reformen drängt. Das ist zunächst zu respektieren. Vor allem seitens Nichtfranzosen.

Was nicht heißt, dass damit das Recht auf politischen Diskurs, Debatte, Demonstration außer Kraft gesetzt ist. Aber auch in Frankreich zerren die extremen Kräfte der Ränder des politischen Spektrums an der soliden Mitte, welche den Wählerwillen umzusetzen hat.

Da nur ein Bruchteil der Bevölkerung Frankreichs sich mit den "Gelbwesten" identifieziert, kann von einer "Überlastung" keine Rede sein.

@ ene mene muh (22:50): Blödsinn

hi ene mene muh

Die Gelbwesten ärgert ja nur, dass sie nicht mehr im Interesse der Öffentlichkeit stehen.

Blödsinn!! Die Gelbwesten ärgert es, dass Macron diese Maßnahmen - die er aus diesem nationalen Dialog entwickelt hat - zurueckhält. Und dann kam dass mit der Notre Dame und da haben die jetzt den Eindruck, dass Macron versucht, diese Maßnahmen auf den Sankt Nimmerleinstag zu verschieben. Und da fuehlen die sich natuerlich zu recht verraten.

22:49 von harry_up

"Nicht zu vergessen:
9. Weltfrieden"

Ist keine Forderung der Gelbwesten.

Am 19. April 2019 um 22:28 von Demokratieschue...

"8. die Mieten in Frankreich muessen runter (die haben genau das gleiche Problem wie wir mit den zu hohen Mieten)"

Sie haben Recht.

Bis auf 8.

Wir haben das Problem hier nicht.

Am Stadtrand steht ein 6 Stöckiges Gebäude, mit jeweils 8 Wohnungen je Etage.

Die Wohnungen alle ca. 80 qm groß, die monatliche Miete bei knapp 200€.

Und trotzdem stehen viele Wohnungen leer.

Wie kann man sich das erklären?

1. Toilette auf halber Treppe.
2. ....

Es gibt kein Problem mit hohen Mieten.

Es gibt ein Problem mit hohen Vorstellungen der Mieter.

@ ene mene muh (22:56): nein fuer Superreiche eben nicht

hi ene mene muh

Das widerspricht sich doch. Wenn die Einkommensteuer gesenkt werden soll, dann muss sie schon für alle gesenkt werden.

Nein eben nicht. Fuer diese superreichen muss sie nicht gesenkt werden sondern nur fuer die normale Bevölkerung. Das lässt sich auch ueber die Steuertarife machen und ueber Verbesserungen in der Steuergesetzgebung.

Dass heißt: je weniger Einkommen, desto niedriger die Steuer und je höher das Einkommen - gerade in diesen Bereichen von diesen Superreichen - desto höher die Steuern.

@ Demokratieschue, um22:41

re @ wie (22:34)

Bitte halten Sie sich doch einmal an das zur Debatte stehende Thema.
Sie wollen immer gleich die ganze Welt verbessern, alles gleichzeitig hinbekommen und werden am Ende weder das Eine noch das Andere hinbekommen.
Das ist sowas von ermüdend!

21:58 von wie-

hast du gegenbeweise? sicherlich nicht. natürlich sollte sich der staatschef bei wichtigen dingen an sein volk wenden (ist in deutschland leider immer nicht geschehen) aber macron ist in seinem land so dermaasen unter druck, daß ihm dieses unglück naja.....

Am 19. April 2019 um 22:59 von schabernack

"Uns musste spontan "an mein Köln und den Dom" denken.
Hätte man in der Stadt einen analogen Vorschlag ernsthaft unterbreitet …

Noch stehen einige mittelalterliche Stadttore.
In denen es einst finstere Verliese gab …"

Sehr gut!!!!!!!

@ Demokratieschue

... wären Schutzanzuege … Zusätzlich dazu kommen noch Schutzhelme auf den Kopf ...

Es ist doch immer wieder putzig, wenn Vollzeit-Foristen glauben, den Handwerkern Tipps geben zu müssen.

Was schrieb die Mod. um 22:41 gleich noch:

“Thematische Ausrichtung...!“
Wenn man liest, wohin die Debatten hier führen, käme man nie auf die Idee, dass es um einen “schlichten“ Regenschutz für die Kathedrale geht.
So ähnlich dürfte es bei zahlreichen politischen Debatten laufen, bei denen am Ende keiner mehr weiß, um was es eigentlich geht.
Dementsprechend sind dann auch die Beschlüsse...

Spielverderber

Die Gelbwesten sehen ihre Felle davon schwimmen. Sie haben nichts erreicht und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit hat längst andere Themen, wie z. B. Notre Dame.

Macron unter 24 %.

@23:01 von wie-
Sie dürfen nicht übersehen, dass er nicht weit von Melanchon entfernt war.

Mit seiner Entlastung der Reichen auf Kosten der kleinen Leute hat er schon ziemlich zynisch gezeigt, was ihm wichtig ist.

Und deshalb haben wohl auch die Proteste der Gelbwesten so breiten Zuspruch unter der Bevölkerung gefunden. Von einem "Bruchteil" konnte mindestens in der Anfangsphase nicht gesprochen werden.

Und: Macron ist in meinen Augen nicht ehrlich: In seinem Dialogprogramm hat er die Rücknahme der Reichenentlastung ausdrücklich nicht diskutieren wollen.

23:07 von Karl Napf

"aber macron ist in seinem land so dermaasen unter druck, daß ihm dieses unglück naja....."

Ich habe oft den Eindruck, dass User ihre eigene Mentalität anderen unterstellen, weil sie sich einfach nicht vorstellen können, dass jemand anders tickt als sie selber.

wie-

Bitte lesen Sie den Tagesschau-Faktenfinder zum gleichen Thema vom Mittwoch. Der Großteil dieser Beiträge in den sozialen Medien basiert auf Fake-Beiträgen"
Ja, wenn es der faktenfinder schreibt... nicht überraschend, kann stimmen oder nicht. Als aufgeklärter Mensch ist für mich der ARD-faktenfinder keine sehr glaubwürdige Instanz.

Einigkeit und Solidarität gefragt

19. April 2019 um 23:05 von Demokratieschue...

In wieweit sind wohlhabende Menschen nicht Teil der "normalen Bevölkerung", macht der Besitz von viel Geld "unnormal"?

Und: haben Sie schon einmal Ihren Lebenststandard verglichen mit der Lebenssituation wirklich armer Menschen, Sudan, Mali, Syrien, Afghanistan?

Gut ist, wenn innerhalb weniger Tage ein kräftiger Kapitalgrundstock für die Sanierung von einem wichtigen Stück Weltkulturerbe geschaffen werden konnte - auch wenn das mit der Selbstinszenierung von kapitalkräftigen Firmen und Einzelpersonen, eben Mäzenatentum, Philantropie, einherging. So what. Wichtig ist die Botschaft zum Osterfest: es geht auch in Einigkeit, Rücksicht, Solidarität. Jeder bringt in die gemeinsame Anstrengung, das gemeinsame Anliegen das ein, was er hat und kann.

23:05 von Demokratieschue...

muss sie nicht gesenkt werden sondern nur fuer die normale Bevölkerung
(die Steuer)
.
was soll das ?
die zahlen doch eh relativ gesehen die wenigsten bzw. gar keine Steuern

also was soll so ein Vorschlag, die Steuern senken,
für Leute die ohnehin keine zahlen
die oberen 10 % zahlen 51 % der Einkommenssteuer
die unteren 50 % zahlen 7,5 % (die unteren 20 % gar nur 0,1 %)
was fordern sie
dass 50 % der Bevölkerung gar keine Einkommensteuern mehr bezahlt

Grundsatzfrage: wirklich berechtigt?

19. April 2019 um 23:25 von deutlich

Dann frage ich Sie als selbst erklärten "aufgeklärten Menschen": wenn Sie die Seriösität und Professionalität der ARD-Produkte grundsätzlich in Frage stellen, warum tummeln Sie sich jeden Tag in deren Foren, zu wirklich jedem Thema, was zu Ihrem Weltbild passt? Tja, wenn Sie aber Belege hätten, wo die Journalistinnen und Journalisten der ARD irren, dann bitte heraus damit. Also?

23:18 von harry_up

«Wenn man liest, wohin die Debatten hier führen, käme man nie auf die Idee, dass es um einen “schlichten“ Regenschutz für die Kathedrale geht.»

"Ach, das geht hier ja doch noch".

Ging ja zwischenzeitlich auch um den Schutz der Bauarbeiter … gegen dies … und das … und jenes.

So bleibt zumindest das Thema "Schutz" erhalten …

Wahlergebnisse

19. April 2019 um 23:22 von krittkritt

Herr Macron:
Sieger im ersten Wahlgang mit 24 %
Sieger in der Stichwahl, zweiter Wahlgang mit 66 % (Frau Le Pen unterlag mit 33 %).

Über die anderen Details dürfen die Französinnen und Franzosen streiten.

Am 19. April 2019 um 23:22 von krittkritt

"Sie dürfen nicht übersehen, dass er nicht weit von Melanchon entfernt war."

Sie haben Recht.

Aber bei Jean-Luc Mélenchon weiß ich nicht, ob es ihm darum geht, dass es

allen gleich gut oder
allen gleich schlecht geht.

23:18 von ene mene muh

die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit hat längst andere Themen,
.
panem et circenses
so war das im Alten Rom, so ist das heute
das Volk liebt die Unterhaltung und die Abwechslung
.... und in 6 Wochen spricht auch keiner mehr von Notre Dame

23:34 von wie-

scheinbar glaubten sie, die Alternative Macron wäre vorteilhafter,
als die Le Pen zu haben
neue Wahl - neues Glück

@wie.

da reichen 1000 Zeichen nicht. Nur beispielhaft die Ereignisse in der Ukraine, die in Syrien, die Beurteilung des "Giftgasanschlags in Salisbury, angeblich russische Hackerangriffe, die in Wirklichkeit von einem jungen Briten waren und Etliches mehr

@ krittkritt

Und: Macron ist in meinen Augen nicht ehrlich: In seinem Dialogprogramm hat er die Rücknahme der Reichenentlastung ausdrücklich nicht diskutieren wollen.

Emmanuel Macron hat in seiner bisherigen Regierungszeit keine Maßnahmen umgesetzt, die die Reichen entlastet hätten. Die Vorwürfe gehen also sachlich gesehen ins Leere.

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