Ihre Meinung zu: Nordirland: Gewalt in Londonderry - 29-Jährige getötet

19. April 2019 - 9:10 Uhr

Brennende Autos, schwer bewaffnete Sicherheitskräfte: Im nordirischen Londonderry hat es Ausschreitungen gegeben, eine 29-Jährige wurde getötet. Die Polizei spricht von einem "terroristischen Vorfall".

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Kommentare

Das lässt Schlimmes

Das lässt Schlimmes befürchten für die Zeit nach dem Brexit.

England will raus. Irland

England will raus.
Irland bleibt drin.

Es wäre das Mindeste im Zuge des Eu-Austritts, Nord-Irland endlich nicht mehr zu besetzen und es zu befreien von dieser Last.

Nicht vorbildlich, London.

Tja, und die Verursacher

diese Terrorismus sitzen weiter fest im Sattel in Westminster und behaupten den 'Willen des Volkes' umzusetzen... Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln, wie die nationalistische Entscheidung zum Brexit das Karfreitagsabkommen untergräbt. Achja, die Mehrheit der Iren im Norden war nicht so dämlich für den Brexit zu stimmen.

Ich habe

Den Konflikt damals wie heute nie verstanden. Ich hätte da Stellvertretend einen Wunsch: Aufhören mit Gewalt , Verbal sowie Körperlich. Das darf nie der Weg sein. Weder in Irland - noch anderswo . Ich hoffe, das ich kein Träumer bleibe.

Schrecklich...

Die EU brachte auch hier Frieden... die Frau haben die EU Gegner und Nationalisten auf dem Gewissen... und nein, nicht die EU ist Schuld, wenn hier wieder eine Grenze entsteht... wer will denn unbedingt raus und will nicht einmal eine Zollunion, die dieses erste Opfer verhindert hätte...

Wenn Europa weiter zerlegt

Wenn Europa weiter zerlegt und gespalten wird, müssen wir uns vermutlich an ähnliche Bilder gewöhnen. Ich weiß nicht, warum inzwischen Differenz den politischen Diskurs prägt und Solidarität verdrängt. Das ist traurig. Ich hoffe wir können wieder zur Solidarität zurückfinden!

Der Brexit fördert nicht nur

Der Brexit fördert nicht nur zerstörerischen Nationalismus, wie viele Stimmen seit 3 Jahren mahnen, er zeigt schon jetzt seine hässliche gewaltschürende Fratze. Und jetzt starb dabei eine 29jährige Journalistin in Londonderry. Schrecklich.
Frau May kann qua Amt das Austrittsgesuch zurücknehmen. Sie sollte es ernsthaft erwägen und dafür eine breite überparteiliche Basis suchen.

Warum so vage?

Die vage als 29-jährige bezeichnete Frau war eine Journalistin! Warum schreibt die ARD das nicht in die Überschrift! Das wäre das mindeste in dieser Zeit, wo die Pressefreiheit so geschunden wird!

Und die EU ...

... besteht bei einem harten Brexit auf einer harten Grenze mitten in Irland.

Die Terroristen scheinen sich schon darauf vorzubereiten.

Friedensstifter EU?
Wohl eher das Gegenteil.

Friedensprojekt

Wenn man in gewissen Kreisen die EU auch als Friedensprojekt bewirbt erntet man meist müdes, herablassendes Lächeln, in der Gewissheit, dass Europa schon zivilisiert genug sei. Geschichtsvergessenheit ist ein großes Problem, bedenkt man dass es vor der EU und ihren Vorgängerorganisationen in Europa über tausende Jahre kaum Zeiten gegeben hat in denen keine Konflikte herrschten, wodurch man die EU als Friedensprojekt gar nicht hoch genug hängen kann. Den Nordirland-Konflikt haben dabei viele aus jenen Kreisen sogar miterlebt, aber anscheinend ist selbst das zu lange her um zu begreifen, dass einem so vielschichtigen und geschichtsträchtigen Kontinent wie Europa die relative Harmonie und Partnerschaft der letzten Jahrzehnte nicht in die Wiege gelegt ist.

Mittelfristig muss sich das

Mittelfristig muss sich das vereinigte Königreich von Nordirland verabschieden.
Dann gibt es auch keine Probleme mit dem Brexit mehr.

Cameron, Farage, Johnson, May, Corbyn

Shame on U

Um 10.47 von der President: Stimmt

Ich schließe mich an und begreife bis Heute die extreme Gewalt in Irland nicht.

Leider muss ich feststellen das als Hauptgrund wieder der Glauben herhalten muss. Ein beliebtes Spiel von Extremismus. Man sieht aber auch das „Christen“ anderen Religionen in Nichts nachstehen, im Bezug auf Gründe für extreme Gewalt.

Der Vorgeschmack für das was kommen könnte. Hier muss sich GB schnell entscheiden auf welcher Seite der Gewalt sie stehen wollen. Hier war es das Hoheitsgebiet der Briten, ein Anschlag von Briten durchgeführt.

@Einfach Unglaublich von 11:11

Ahhh ... eine närrische Zeit als Sie das gepostet haben. Deswegen wohl das Verdrehen der Tatsachen.

Die EU hat viele Modelle angeboten, durch welche die Grenze offen und durchlässig bleiben würde. Allerdings sind die roten Linien der britischen Regierung so angelegt, dass alle Modelle ausgeschlossen werden.

Und weil die EU also die Interessen ihrer Bürger versucht zu schützen, ist diese nun wieder böse?

11:11 Einfach Unglaublich

Weil die Zahl der Brandstifter sich durch den Brexit erhöht und ihre Aktionen verschärft, wollen Sie die Feuerwehr verantwortlich machen? Einfach nur unglaublich...

RE:Einfach Unglaublich

"Und die EU ... besteht bei einem harten Brexit auf einer harten Grenze mitten in Irland.
Die Terroristen scheinen sich schon darauf vorzubereiten.Friedensstifter EU?Wohl eher das Gegenteil."
Klar ist nur, dass sie wie gewohnt gegen die EU poltern. Letztlich ist die britische Regierung unter Frau May zum einen, und das bitische Parlament zum anderen an der ganzen Brexit-Misere schuld.
Das Versagen liegt eindeutig auf britischer Seite !!!
Die EU hätte höchsten die Verhandlungen beenden können, und es zu einem harten Brexit ankommen lassen müssen.
Die Situation für Nord-Irland wäre aber dieselbe geblieben.

Gruß Hador

Na da geht doch der

Na da geht doch der eigentliche Wille der Brexitpolitiker a la Jonson und Konsorten wieder voll auf. Wahrscheinlich haben die für ihre Spielchen schon einen Jan Pisley ausgegraben und wieder zu beleben versucht. Jedenfalls scheint nun wieder alles zurückgedreht auf die blutige Zeit von vor 30, 40 Jahren.
Hoffentlich stimmt und gilt dann der alte Spruch auch für diese verantwortungslosen 'Politiker' bald, der da heißt:
Wer wind sät, wird Sturm ernten.
Vielleicht verlernt dann auch ein Boris Jonson bald sein hintergründiges Grinsen.

@Einfach Unglaublich 11.11 Die EU und der Frieden

Nein, @Einfach Unglaublich, genau umgekehrt wird ein Schuh draus! Mit Hilfe der EU ist es gelungen, historische Feindschaften in Europa zu überwinden, unter anderem auch die "Erbfeindschaft" zwischen Deutschland und Frankreich. Auch in Nordirland war Frieden eingekehrt. Mir graut vor dem Gedanken, dass uralte Nationalismen nun wieder fröhliche Urständ feiern. Mir graut vor nationalistischen Rattenfängern, die sich überall in Europa mit ihrem üblen Gedankengut immer breiter machen. Und mir graut vor der Perspektive, Deutschland könnte sich eines Tages wieder in offenem Konflikt mit Frankreich etwa um das Elsass befinden. Europäische Einigung bedeutet die Chance auf dauerhaften Frieden, nicht engstirnige Eigenbrötelei. Die EU gefährdet nicht den Frieden, sie fördert ihn!

Zu 11:11 von Einfach Unglaublich Ja, einfach unglaublich!

Und die EU ...
... besteht bei einem harten Brexit auf einer harten Grenze mitten in Irland.
Die Terroristen scheinen sich schon darauf vorzubereiten.
Friedensstifter EU?
Wohl eher das Gegenteil.

Unglaublich, total verdreht. Die EU will überhaupt keinen Brexit und keine Grenze, schon gar keinen harten. Den Brexit wollte die Mehrheit der Briten, kommt er, ist die Grenze die logische Folge.

Nicht die EU ist für den Terror verantwortlich und nicht alle die sich da hinter den kriminellen Steinewerfern und Brandstiftern versammeln und Fotos mit Blitzlicht schiessen sind neutrale Journalisten, die nur ihren Job machen.

Klingt so wie: "Mittelfristig

Klingt so wie: "Mittelfristig muss sich die EU von den Kritiker*innen von Nationalismus und Schrebergartenmentalität verabschieden, dann gibt's auch kenne Probleme mit dem Zerfall Europas mehr." Glauben Sie wirklich, das sei ein guter Weg?

Das Opfer dieser grausamen

Das Opfer dieser grausamen erschreckenden Tat hat einen Namen; es ist die 29 jährige Journalistin Lyra McKee.

@Einfach Unglaublich 11:11

Wenn ich sowas lese platzt mir der Kragen. Die EU ist den Briten genug entgegengekommen. Der EU nun diese Unruhen in die Schuhe zu schieben ist richtig asozial. Es ist gut, dass die EU ganz klar die Spielregeln vorgibt, schon klar, dass hier einige alles versuchen um die EU zu diskreditieren und schlecht zu machen.
Wenn die EU den Briten zu sehr entgegenkommt heißt es zurecht "Wie kann die EU nur" und wenn es nun anders ist, dann wird auch von einigen rumgeheult.
Die Briten haben auch die Möglichkeit einen harten Brexit zu verhindern. Niemand hat im Übrigen die Briten zum Brexit gezwungen. Ohne den Brexit gäbe es diese Problematik gar nicht. Dies nun der EU in die Schuhe zu schieben ist richtig schäbig.

@StöRschall 10:38

Dito. Wenn die Briten einen funken Verstand haben lassen sie Nordirland in die Unabhängigkeit und ermöglichen eine Wiedervereinigung. Dies wäre das beste für Nordirland und der beste Weg um solche Szenen zu verhindern.

So sehr ich mich auch bemühe,

So sehr ich mich auch bemühe, erkenne bei der derzeitigen Faktenlage keinen Zusammenhang zwischen dem tragischen Vorfall und dem Brexit....
Was derzeit jedoch geschieht, ist eine populistische Instrumentalisierung des Vorfalls durch die Gegner des Brexits!

19. April 2019 um 10:38 von StöRschall

So einfach ist es leider nicht, siehe letzter Absatz des Artikels:

In dem über Jahrzehnte währenden Konflikt standen katholische Nationalisten, die eine Vereinigung mit Irland anstreben, protestantischen Unionisten gegenüber, die weiterhin zum Vereinigten Königreich gehören wollen.

Ihr Vorschlag würde den Streit zwischen Katholiken und Protestanten nicht beenden, da die Interessenkonflikte der beiden Gruppen in Nordirland bestehen blieben. Die Protestanten würden vermutlich weiterhin für eine Zugehörigkeit zu GB kämpfen.

Es war leider......

zu erwarten, daß das Kasperltheater um den Brexit, der ja wesentlich die Nordirlandfrage betrifft, von den üblichen hirnlosen, aber emotional aufgeheizten Gruppen genutzt wird und ebenso von wichtigtuerischen Politikern oder Journalisten, die das Gras wachsen hören, oder tatsächlich glauben alles besser zu wissen, wobei ich mich frage, warum sie nicht selbst Politiker geworden sind, nachdem sie den Beiträgen nach, alles ganz genau wissen? Die Nordirlandfrage wäre ganz einfach zu lösen, wenn Vorurteile, Empire-Getue, Behauptungen, Unterstellungen usw. auf den Misthaufen der Geschichte geworfen würden! Nicht nur Kommunisten oder Sozialisten haben absolut unverständliche, realitätsferne Weltanschauungen!

EU als Brandstifter

@Einfach Unglaublich

Genau umgekehrt.
Die EU versucht den harten Brexit zu vermeiden und um das nordirische Konflikt nicht wieder aufflammen zu lassen hat sie den „Backstopp“ vorgeschlagen, den wiederum die Briten nicht wollen. Eine andere Lösung wäre eine offene Grenze zwischen EU und UK. Was das britische Parlament ebenfalls abgelehnt hat, da es eine Zollunion voraussetzen würde, die UK daran hindern würde, Freihandelsabkommen mit anderen Staaten abzuschließen. Dass es nicht weiterkommt, liegt daran, dass das britische Parlament sich auf keine Lösung einigen kann, und dass der Brexit 2016 zur Wahl gestellt wurde, ohne jede Vorbereitung für das, was danach kommen sollte. Nicht umsonst haben sich alle damaligen harten Brexiters (Johnson, Farage, usw.) nach ihrem „Erfolg“ sofort aus dem Staub gemacht.

19. April 2019 um 11:11 von Einfach Unglaublich

Und die EU ...

... besteht bei einem harten Brexit auf einer harten Grenze mitten in Irland.

Und sie tut das zurecht, denn es wäre nun mal definitiv eine EU Außengrenze. Und diese sollen ja - ganz besonders im Interesse der rechtsnationalen Kräfte in der EU - besonders geschützt werden.

Anscheinend

gibt es doch viele Menschen dessen größte Freude darin besteht unnötige Unruhe zu stiften.
Eine absehbare Folge vom Brexit wird offensichtlich sein,dass ein einigermaßen befriedigter Konflikt in Nordirland wieder aufflammen wird.
Kann nur empfehlen zur Europawahl zu gehen und sich die Stimmabgabe genau zu überlegen.
Wir befinden uns hier am Anfang einer Entwicklung die nichts gutes bedeutet.

@ Einfach Unglaublich

Und die EU ... besteht bei einem harten Brexit auf einer harten Grenze mitten in Irland.

Nein, das tut sie nicht. Die EU versucht den harten Brexit zu verhindern und die Mehrheit im britischen Parlament auch. Bitte geben Sie hier keine bewusst falsche Darstellung.

Ein Referendum wie auf der Krim?

@11:20 von SysLevel
Nur wäre ich mir bei der Abstimmung nicht so sicher:
Vor ein paar Jahren hätte mit größter Wahrscheinlichkeit die Mehrheit des anglikanischen Teils der Bevölkerung für den Verbleib bei GB und gegen einen Anschluss an Irland gestimmt.

Ob das heute anders ist, ist unklar.

Klar dürfte aber sein, dass alle Nordiren eine offene Grenze nach Irland aus pragmatischen Gründen bevorzugen.
Anscheinend gibt es aber in London ein starke Fraktion, die genau das überhaupt nicht will.

Schockierend

Was in Irland passiert ist, ist für mich die wahre Katastrophe in dieser Woche. Ein teilweise niedergebranntes, kulturhistorisch wertvolles Gebäude kann wieder aufgebaut werden.
Hier droht aber ein neuer Flächenbrand, der Gewalt und Tod bringt.
Die Menschen im nördlichen Teil Irlands haben sich mehrheitlich gegen den Brexit entschieden, jetzt bringt ihnen die britische Besatzung erneut den Terror zurück.

@ 11:45 Schwarzseher

Könnte an der schwarzen Brille liegen, die Sie laut Ihrem Usernamen tragen. Nehmen Sie die mal ab, dann erkennen Sie in diesem Bericht wie auch in den Berichten anderer Medien zu diesem Anschlag vielleicht mehr, als den Brexit-Befürwortern lieb sein wird.

re juefie

"Leider muss ich feststellen das als Hauptgrund wieder der Glauben herhalten muss. Ein beliebtes Spiel von Extremismus. Man sieht aber auch das „Christen“ anderen Religionen in Nichts nachstehen, im Bezug auf Gründe für extreme Gewalt."

Unsinn. Religion ist nur das Etikett für den Gegensatz zwischen eingeborenen Iren und zugewanderten Engländern.

@andererseits von 11:35

Wer hat den behauptet, dass sich die EU von "Kritiker*innen" verabschieden muss? Niemand so weit ich das sehe.

Das wir uns vom Nationalismus verabschieden sollten, der Mal um Mal für einen Krieg in Europa gesorgt hat? Ja, ich denke das sollten wir. Und ich konnte bisher nicht verstehen warum ich auf etwas Stolz (oder Beschämt) sein sollte, nur weil ich Deutscher bin.

Das Europa oder die EU große Probleme hat, da gebe ich Ihnen Recht. Aber das Zurückfallen in Nationalstaaten ist wohl kaum die Lösung. Oder sehen Sie das etwa so?

durch den Brexit wird es schlechter

warum ?
weil die Nationalisten, Separatisten, Eigenbrötler
dann nur noch protestantischen oder katholischen Iren
miteinander auskommen müssen
davor aber mit 27 anderen Nationen die sich bei ihnen ansiedeln durften

@ 12:07 Alkoholproblem

Meine Erfahrung mit dem User ist, dass er da sehr veränderungsresistent ist und seine Versuche falscher Darstellungen nicht aufgeben wird. Das einzige, was man hier tun kann, ist, ihm jeweils mit einer korrigierten Darstellung der Geschehnisse zu widersprechen; mehr geht nicht - auch eine betont und manchmal betont provokative Meinung, die auf verdrehten Tatsachen beruht, ist bei uns durch Meinungsfreiheit gedeckt - übrigens der Meinungsfreiheit, die nicht selten aus der gleichen Ecke torpediert wird. Wir leben schon in mehrfacher Hinsicht ver-rückten Zeiten.

@ harpdart (12:09): exakto genauso ist es

hi harpdart

Die Menschen im nördlichen Teil Irlands haben sich mehrheitlich gegen den Brexit entschieden, jetzt bringt ihnen die britische Besatzung erneut den Terror zurück.

exakto und genau deswegen sollte Irland schnellstmöglichst wiedervereinigt werden und dann gehören dieses wiedervereinigte Irland zusammen mit den Orkney-Inseln und den Shetland-Inseln und Schottland heim in den Schoß der EU!!

GB war einmal und dass ist gut so! Frau May, Cameron, Trump, Erdogan, Netanjahu, Assad, Putin und Co sind eine Gefahr fuer diese Welt die niemand braucht! Weg mit denen. Und auch diese Tories und diese DUP in England gehören weg und es braucht sofortige Neuwahlen in England und danach sofort anschließend ein neues Referendum ueber den EU-Verbleib. Denn die Mehrheit in England ist GEGEN den Brexit:

https://petition.parliament.uk/petitions/241584

Frau May luegt hier, dass sich die Balken biegen.

Um 11.45 von Schwarzseher: Na Ja

Einen direkten Bezug zum Brexit zu ziehen ist sicher schwierig, keiner kennt im Moment die wahren Hintergründe.

Dennoch kann das ein erstes Zeichen dafür sein wie sich die Probleme in Zukunft wieder einstellen, unendliches Leid, Opfer und Tote wieder Konfrontation bis zum bitteren Ende. Alles schon da gewesen.

Ich glaube schon das der kommende harte Brexit die Fronten verhärten wird. Befeuert unter Anderem durch wachsenden Nationalismus und rechter Kräfte. Für diese Gruppierungen ein gefundenes Fressen noch mehr Unruhe in der Bevölkerung zu schüren. Geht bei uns ja auch ganz gut, die Volksverdummung (Grins).

@ 12:15 von Rochhardo

Sie haben mich missverstanden; ich habe gegen die Haltung argumentiert, dass der Brexit "durchgeht", wenn man Nordirland aus dem britischen Gebilde entlässt - das ist absoluter Irrsinn und fußt m.E. auf der irrigen Annahme, dass die Betonung alter nationalistischer Grenzen irgendein Problem lösen. Die Europäische Union hat große Probleme - in erster Linie damit, aus einer Wirtschaftsgemeinschaft auch eine Sozialgemeinschaft zu machen; der einzig gangbare Weg in die Zukunft. Und genau da setzen die Nationalisten und "Schrebergartenmentalitätler" an: Deren Kritik ist mir obsolet, nicht die Kritik derer, die das Europäische Projekt in Richtung mehr Gemeinschaftlichkeit vorantreiben wollen und neue Nationalismen und Egoismen kritisieren. Keine der großen Themen und Probleme unserer Zeit lässt sich national beantworten oder gar lösen, weder wirtschatliche noch soziale, geschweige denn ökologische oder migrationspolitische Herausforderungen. Vielleicht bin ich jetzt klarer u. verständlicher.

@Demokratieschue...

Sorry was Sie schreiben mit Mord durch Regierung ist also so was von Mumpitz.
Auch wenn ich jetzt wieder über ein hingehaltenes Stöckchen springe...

12:14 von karwandler

Ja, und dies ist nahezu überall der Fall. Religion gibt den Menschen halt, rutschen sie in einen politischen Konflikt, rutscht die praktiziere Religion ebenfalls in den Konflikt. Religion läuft einerseits Gefahr, den Konflikt ausbreiten zu lassen, andersrum aber geschickt eingesetzt ein Mittel zum Frieden. Am Ende sind es Menschen, Meinungen und Gefühle. In Nordirland wie überall in Krisenregionen verstehe ich die Wut und Angst der Menschen, die Verbindung mit Religion ist mir persönlich fernliegend aber gehört dazu.

11:11, Dschagwe

>>Warum so vage?
Die vage als 29-jährige bezeichnete Frau war eine Journalistin! Warum schreibt die ARD das nicht in die Überschrift! Das wäre das mindeste in dieser Zeit, wo die Pressefreiheit so geschunden wird!<<

Und sofort wären hier die üblichen Verdächtigen auf den Plan getreten, die sich darüber beschwert hätten, daß Journalisten, bzw. Schreiberlinge, wie in diesen Kreisen gern geschrieben wird, sich vorzugsweise um ihresgleichen kümmern würden. Die rechte Eliteerzählung eben.

Deswegen finde ich es richtig, wenn in Fällen, in denen der Beruf nicht ursächlich für das Geschehene ist, dieser nicht erwähnt wird.

Kleiner Vorgeschmack...

Kleiner Vorgeschmack auf das, was passieren wird, wenn der Brexit vollzogen und die Grenze nach Irland dicht ist. Deshalb ist die DUP ja auch so vehement gegen den Backstop: im zu erwartenden weiteren Zerfall des UK wäre die geschlossene Grenze auf See fatal für sie, weil Nordirland dann enger an Irland als an England gebunden und die irische Wiedervereinigung deutlich wahrscheinlicher wäre.

11:11, Einfach Unglaublich

>>Und die EU ...
... besteht bei einem harten Brexit auf einer harten Grenze mitten in Irland.<<

Das eine ist mit dem anderen untrennbar verbunden. Da hat die EU wenig zu entscheiden. Ein "harter Brexit" heißt "Grenzen zu" ohne jegliches Abkommen.

>>
Die Terroristen scheinen sich schon darauf vorzubereiten.

Friedensstifter EU?
Wohl eher das Gegenteil.<<

Wer genau möchte jetzt aus der EU ausscheiden?

Und wer genau kann sich im Parlament nicht einig werden, wie das geschehen soll?

@Ingerimmson (10:46)

Tja, und die Verursacher diese Terrorismus sitzen weiter fest im Sattel in Westminster und behaupten den 'Willen des Volkes' umzusetzen... Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln, wie die nationalistische Entscheidung zum Brexit das Karfreitagsabkommen untergräbt. Achja, die Mehrheit der Iren im Norden war nicht so dämlich für den Brexit zu stimmen.
____

Naja, das ist nicht so ganz richtig. Die DUP, die will, dass NI beim UK sitzt in Westminster, Sinn Fein, die NI mit der IR wiedervereinen will, nimmt ihre Sitze nicht wahr, weil sie nicht auf die Königin vereidigt werden wollen.
Und was die Zustimmung zum Brexit angeht, so hat NI im Gegensatz zu Schottland nicht so homogen dagegen gestimmt. Die westlichen Counties ja, aber die Grafschaften östlich von Lough Neagh, also alles um Belfast herum, teilweise ziemlich deutlich für den Brexit.

11:30, Hepheistos

>>Na da geht doch der eigentliche Wille der Brexitpolitiker a la Jonson und Konsorten wieder voll auf. Wahrscheinlich haben die für ihre Spielchen schon einen Jan Pisley ausgegraben und wieder zu beleben versucht. Jedenfalls scheint nun wieder alles zurückgedreht auf die blutige Zeit von vor 30, 40 Jahren.
Hoffentlich stimmt und gilt dann der alte Spruch auch für diese verantwortungslosen 'Politiker' bald, der da heißt:
Wer wind sät, wird Sturm ernten.
Vielleicht verlernt dann auch ein Boris Jonson bald sein hintergründiges Grinsen.<<

Was genau wünschen Sie den Politikern denn jetzt an den Hals, stellvertretend für die knapp 52% der Abstimmenden, die sich für diesen Schlamassel entschieden haben?

Boris Jonson heißt übrigens Boris Johnson, und Jan Pisley hieß Ian Paisley.

Aber Jan Pisley hat was:=}

@SysLevel (11:20)

Mittelfristig muss sich das vereinigte Königreich von Nordirland verabschieden.
Dann gibt es auch keine Probleme mit dem Brexit mehr.

____

Und da Frau May von der DUP abhängig ist, die das mit allen Mitteln verhindern will und deshalb alle Lösungen ablehnt, bei denen die harte Grenze auf See und nicht an Land ist, sieht man das ganze Ausmaß des Dilemmas.

19. April 2019 um 12:44 von

19. April 2019 um 12:44 von nikioko
Kleiner Vorgeschmack...
Kleiner Vorgeschmack auf das, was passieren wird, wenn der Brexit vollzogen und die Grenze nach Irland dicht ist.

-----
Gleichermaßen könnte man das Ereignis als Vorgeschmack darauf interpretieren, was ganz GB bevorsteht, wenn der Wille einer Mehrheit und somit der Brexit nicht durchgesetzt wird....

11:47 von Meinungs_Macher 19.

11:47 von Meinungs_Macher
19. April 2019 um 10:38 von StöRschall
So einfach ist es leider nicht, siehe letzter Absatz des Artikels:

In dem über Jahrzehnte währenden Konflikt standen katholische Nationalisten, die eine Vereinigung mit Irland anstreben, protestantischen Unionisten gegenüber, die weiterhin zum Vereinigten Königreich gehören wollen.

Ihr Vorschlag würde den Streit zwischen Katholiken und Protestanten nicht beenden, da die Interessenkonflikte der beiden Gruppen in Nordirland bestehen blieben. Die Protestanten würden vermutlich weiterhin für eine Zugehörigkeit zu GB kämpfen.

----

Wenn London Nord-Irland abstoßen würde, wäre der Käs gegessen.

Die Entscheidung muss London fällen.

Dann läge der Konflikt nicht mehr zw. Kath. und Prot. sondern ging klar von London aus, mit dem Irland dann nichts mehr zu tun hätte.

London müsste das anstreben.
Dann könnte sich das befrieden.

Denn letzlich ist Besatzung der Grund gewesen.

12:14, karwandler

>>re juefie
"Leider muss ich feststellen das als Hauptgrund wieder der Glauben herhalten muss. Ein beliebtes Spiel von Extremismus. Man sieht aber auch das „Christen“ anderen Religionen in Nichts nachstehen, im Bezug auf Gründe für extreme Gewalt."

Unsinn. Religion ist nur das Etikett für den Gegensatz zwischen eingeborenen Iren und zugewanderten Engländern.<<

Auch die Engländer in Nordirland sind dort eingeboren.

Die Zuwanderung fand vor Jahrhunderten statt.

Ansonsten haben Sie natürlich Recht.

Geht....

die Saat auf? Es war doch seit dem Karfreitag Abkommen doch friedlich geblieben. Geht die Saat auf das der Brexit gelegt hat auf? Ich befürchte das es in Nordirland zwischen Katholiken und Protestanten wieder zu Auseinandersetzungen kommt. Gott stehe dieser Region bei die Menschen in der Republik Irland und Nordirland brauchen viel Kraft.

@Schwarzseher 11:45

Wer da keinen Zusammenhang erkennt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Ihr Vorwurf der populistischen Instrumentalisierung durch Gegner des Brexits ist komplett absurd! Ohne den Brexit gäbe es diese ganze angespannte Stimmung nicht in Nordirland. Dies ist nunmal ein Fakt. Der Brexit hat Nordirland gespalten.

"Große Sorge"??

Werte Briten, das reicht nicht! Kommt endlich in die Pötte und findet einen brauchbaren Vertrag für Irland, dann kann man den "Backstop" streichen und alle sind zufrieden!

13:05, Schwarzseher

>>
19. April 2019 um 12:44 von nikioko
Kleiner Vorgeschmack...
Kleiner Vorgeschmack auf das, was passieren wird, wenn der Brexit vollzogen und die Grenze nach Irland dicht ist.

-----
Gleichermaßen könnte man das Ereignis als Vorgeschmack darauf interpretieren, was ganz GB bevorsteht, wenn der Wille einer Mehrheit und somit der Brexit nicht durchgesetzt wird....<<

Ja, das könnte man.

Und zwar dann, wenn einem Geschichte und Problematik des Nordirlandkonfliktes nicht geläufig sind.

Wenn man auch nur ansatzweise darüber Bescheid weiß, dann kann man das nicht.

@andererseits, 11:07

„Frau May kann qua Amt das Austrittsgesuch zurücknehmen. Sie sollte es ernsthaft erwägen und dafür eine breite überparteiliche Basis suchen“

Das sollte sie tatsächlich.

Dieser Brexit hat sich jetzt wahrlich lange genug als ausschließlich von Übel erwiesen.

11:45 von Magfrad

meinen sie die protestantischen (Nord)Iren wären damit einverstanden
meinen sie dass die Terroristen dann plötzlich verschwinden täten
ok vielleicht die katholischen, weil die dann "siegten"
aber der Rest würde doppelt und dreifach seinem Unmut Luft machen

Die Brexit-Befürworter*innen

Die Brexit-Befürworter*innen müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie die Frage, was denn nach einem Austritt aus der EU aus der inneririschen Grenze werden soll, deren Wegfall der Grenzkontrollen ein wesentliches Element des Friedens im sog. Nordirlandkonflikt darstellt, völlig vernachlässigt haben. Und das ist nun mal ein Hauptmerkmal nationalistisch-populistischen Vorgehens: Sie brauchen primitiv vereinfachte Darstellungen möglichst mit einem Sündenbock für alle Probleme (was da dem einen die geflüchteten Menschen sind, ist der anderen die EU als Feindbild für alles), und konkrete Politikgestaltung interessiert sie nicht, weil's sie's auch nicht können.

Es ist ja richtig, dass genau

Es ist ja richtig, dass genau so etwas beim Austritt des UK samt Nordirland befürchtet wurde.

Das entschuldigt aber die Täter in keiner Weise.
Sie benutzen den Brexit und seinen chaotischen Verlauf nur für ihre eigene Gewalttätigkeit.

Die im Artikel zitierte Arlene Foster der nordirischen Partei DUP spricht hier salbungsvolle Worte, hat aber im Namen ihrer Partei für ihre anfängliche Unterstützung der Minderheitsregierung von Theresa May 1 Milliarde Pfund für "nordirische Projekte" kassiert.

Wo solche Korruption und ausschließliche Vertretung von Eigeninteressen herrschen wie im britischen Brexit-Prozess, muss man sich vielleicht nicht über einen Mord und Vandalismus wundern, aber jeder entscheidet frei, ob er so etwas tut oder dabei mitmacht.

Verantwortlich für diese Tat

Verantwortlich für diese Tat sind weder die EU, noch die Brexit-Befürworter. Eine Tat wird durch einen Menschen ausgeführt, der für diese Tat alleine verantwortlich ist. Wer die Tat woanders sucht, als beim Täter, der betreibt Täterschutz

14:17, berelsbutze

>>Verantwortlich für diese Tat sind weder die EU, noch die Brexit-Befürworter. Eine Tat wird durch einen Menschen ausgeführt, der für diese Tat alleine verantwortlich ist. Wer die Tat woanders sucht, als beim Täter, der betreibt Täterschutz.<<

Der Klassiker.

Jemand, der versucht, zu ergründen, warum und in welchem Zusammenhang eine Tat geschieht, betreibt also Täterschutz.

Was soll man dazu noch sagen.

14:17 von berelsbutze

«Verantwortlich für diese Tat sind weder die EU, noch die Brexit-Befürworter. Eine Tat wird durch einen Menschen ausgeführt, der für diese Tat alleine verantwortlich ist. Wer die Tat woanders sucht, als beim Täter, der betreibt Täterschutz.»

Nein - der betreibt keinen "Täterschutz".

Jedenfalls nicht dadurch, indem er / sie versucht, zu beleuchten, dass die Frage der inner-irischen Grenze "der kniffligste Knackpunkt" des geasmten Brexit-Prozesses ist.

Jedes andere beliebige Land hätte aus der EU austreten können. Keines hat einen Nord-Irland ähnlichen Konflikt, bei dem zwei Landesteile auf zwei verschiedenen Inseln liegen.

Jeder, der 2016 über die möglichen Konsequenzen nachdachte (als die rechtlich nicht bindende Volksbefragung zum Brexit angesetzt wurde), konnte erkennen, dass es evtl. Probleme hinsichtlich Nord-Irland geben könnte.

Nicht in dem Sinn, dass man Cameron, Farage, Johnson, May für konkrete Taten in 2019 direkt verantwortlich machen könnte.

Grobe Fahrlässigkeit.

@14:17 berelsbutze

Das lassen Sie aber mal lieber nicht pegida oder afd hören bei ihren Instrumentalisierungen und damit zusammenhängenden Zusammenrottungen, um Überfälle für fremdenfeindliche Hetze zu instrumentalisieren.
Im Ernst: Natürlich verschärft der geplante Brexit die Situation an der irisch-nordirischen Grenze und lässt blutige Konflikte wieder aufleben; da muss man schon sehr blind oder verblendet sein, diese Zusammenhänge nicht zu sehen.

RE: berelsbutze

"Eine Tat wird durch einen Menschen ausgeführt, der für diese Tat alleine verantwortlich ist. Wer die Tat woanders sucht, als beim Täter, der betreibt Täterschutz"

Falsch !!!
"Hassprediger" jeder Couleur tragen zumindest Mitverantwortung, wenn nicht gar dieselbe, welche ihre "Schäfchen" durch ihre Taten dann zu tragen haben.

Gruß Hador

@ 14:17 von berelsbutze

Sehr richtig.
Das machen viele auch durch psychologische "Erklärungen".
Hetzer gibt es natürlich trotzdem.
Nur pauschales gibt es nicht.

11:11 von Dschagwe

"Warum so vage?
Die vage als 29-jährige bezeichnete Frau war eine Journalistin! Warum schreibt die ARD das nicht in die Überschrift! Das wäre das mindeste in dieser Zeit, wo die Pressefreiheit so geschunden wird!"

Warum verlangen Sie von der Tagesschau, dass sie unseriös ist?
Die junge Frau ist offenbar nicht ALS Journalistin erschossen worden.

Pressefreiheit war da also möglicherweise nicht das Thema.
Was bekannt wurde, ist:
eine junge Frau ist im Schusswechsel mit der Polizei erschossen worden.

Nationalismus und

Nationalismus und Radikalismus muss in Keim bekämpft und erstickt werden.
In der restlichen Wel ist er ungefährlich aber in Europäischen Kontinent ist die Gefahr sehr groß.
Denn ,wenn hier das Feuer anfängt,ist die ganze Welt in Gefahr.
2 mal hat die Welt das überstanden,das 3 mal besteht die Gefahr das die Erde kein Lebensraum mehr für die Menschheit bieten kann.

re berelsbutze: Täterschutz?

„Verantwortlich für diese Tat sind weder die EU, noch die Brexit-Befürworter. Eine Tat wird durch einen Menschen ausgeführt, der für diese Tat alleine verantwortlich ist. Wer die Tat woanders sucht, als beim Täter, der betreibt Täterschutz“

Tatsächlich? Sie meinen, die Beschäftigung mit den einer Tat möglicherweise zugrundeliegenden Umständen wäre Täterschutz?

Das stimmt ja selbst juristisch nicht. Ein Richter muss die Umstände einer Tat bei seiner Urteilsfindung berücksichtigen und ein guter Richter tut das auch.

Politisch und sozial aber wäre Ihre These regelrecht verhängnisvoll, weil Sie jede Frage nach einer gesellschaftlichen Mitverantwortung und überhaupt den Aspekt Verantwortung bewusst verhindern würde.

Schließlich: Schuld und Verantwortung sind zwei völlig getrennt zu behandelnde Aspekte. Wir reden hier über Verantwortung.

träumen

england hat nordirland besetzt, dass wurmt die menschen dort natürlich, vor allem die katholiken. es war nur eine frage der zeit, bis dieser zustand wieder zu gewalt führt...anscheinend ist es soweit. frieden kann es nur geben, wenn sich england zurückzieht und die katholiken den protestanten gleiche rechte gewähren ... man wird ja mal träumen dürfen ...

@Sisyphos3 13:59

Die protestantischen Nordiren? Sie sollten vielleicht mal nachprüfen wie die religiösen Mehrheitsverhältnisse in Nordirland inzwischen aussehen. Die Mehrheit der Nordiren sind inzwischen katholisch und nicht mehr protestantisch.
Es hat eine gesellschaftliche Entwicklung gegeben und die kommt den Protestanten nicht entgegen. Wie Sie also darauf kommen es würde weis ich was für eine Unmut geben ist mir schleierhaft. Ohnehin hat sich die britische Regierung mit ihrem Kurs der letzten Monate total ins Abseits manövriert. Da wären bei einer Umfrage mehrheitlich viele Nordiren für eine Wiedervereinigung mit Irland.

Wiederaufflammender Konflikt ....

... Das "Friedensprojekt" EU ist wohl doch nicht ganz so erfolgreich wie immer behauptet wird.

Es hilft nichts und niemandem, …

den Brexit nun mit einer "Hätte-Wäre-Wenn-Retro-Rhetorik" zu relativiern, oder ihn mit einem "Hab‘-Ich's-Doch-Gewusst" zu skandalisieren.

Aber vergegenwärtigen darf man sich schon, welches demokratie-theoretische und -praktische Versuchslabor des Grauens in GB seit 2016 betrieben wird.

Wenn man auch wenig Einfluss auf den Fortgang des Brexit nehmen kann.

Man kann aus ihm aber dennoch sehr viel darüber lernen, wie man es・nie・nicht・niemals・anstellen darf, wenn man nicht ein ganzes Land so richtig unerberlegt-unausgegoren in den tiefen Sumpf von Unsicherheit und Zwietracht führen will …

Das mit einem möglicherweise wieder erstarkenden Konflikt um Nord-Irland mit Unruhen in Straßen, Anfeindungen, Schießereien und Toten kommt noch hinzu.

Ist aber letztendlich nur die traurige Konsequenz von grob vereinfachender, und fahrlässig naiver Herangehensweise an einen derart komplex-komplizierten Prozess wie den des Brexit …

@ Rochardo

Nein

Die EU hat nie einen Vertrag ohne Backstop angeboten - wohlwissend, dass der Backstop nur durch das britische Parlament kommt.

@ andererseits

"Im Ernst: Natürlich verschärft der geplante Brexit die Situation an der irisch-nordirischen Grenze und lässt blutige Konflikte wieder aufleben; da muss man schon sehr blind oder verblendet sein, diese Zusammenhänge nicht zu sehen."

Politische Entscheidungen verschärfen in aller Regel immer etwas, denn so unterschiedlich die Menschen ticken, ist es nie möglich, mit einer politischen Entscheidung alle glücklich zu machen. Ihrer Argumentation folgend, ist die Regierung Spanines auch an dem Konflikt mit Katalonien verantwortlich, weil es absehbar war, dass die Ablehnung Spanines dazu führt, dass der Konflikt mit Katalonien eskaliert. Denn auch da müsste man dann ja blind oder verblendet sein, die Zusammenhänge nicht zu sehen.

@Meinungs_Macher 11:47

Sie haben jedoch eines vollkommen unterschlagen. Die Protestanten sind nicht mehr in der Mehrheit in Nordirland. Wir sind nicht mehr in den 70er Jahren des 20.Jahrhunderts. Die Protestanten können gerne kämpfen, allerdings würde bei einer demokratischen Abstimmung die Katholiken die die Mehrheit stellen für eine Wiedervereinigung mit Irland stimmen.

@ Hador

Nein

Die EU hätte nur auf den Backstop verzichten müssen und es hätte schon längst einen geordneten Austritt gegeben.

Aber dies will die EU gerade nicht.

Bei einem harten Brexit, auf den es die EU anlegt, gibt es auch keinen Backstop!

@ R. Schmidt

Nein

Die Reparationsforderungen der griechischen Regierung zeigen eben gerade, dass die EU überhaupt nichts überwindet. Auch 70 Jahre später wird ein EU Mitglied von einem anderen immer noch als Kriegsverbrecher betrachtet. Nichts was unter die Definition "Freunde" fällt.

Die EU ist nur eine Ansammlung von Staaten, die versuchen, ihre eigenen Interessen gegenüber ihren Nachbarländern durchzusetzen.

Auch Merkel hat 2015 die europäischen "Partner" einfach vor vollendete Tatsachen gestellt.

Besorgniserregend was sich hier wieder zeigt.

Der Brexit könnte sich zum Fluch für Nordirland erwiesen. Ich hoffe, dass der Bürgerkrieg nicht wieder aufflammt.

14:49 von teachers voice

da gibt es doch den Aspekt,
ob die Tat als verwerflich anzusehen ist

andererseitz

Was meinen Sie denn mit "Gleicher Ecke" - wie immer dasselbe?

@ teachers voice

"Das stimmt ja selbst juristisch nicht. Ein Richter muss die Umstände einer Tat bei seiner Urteilsfindung berücksichtigen und ein guter Richter tut das auch."

Das mag das Strafmaß betreffen, aber nicht die Frage nach der tatbestandsmäßigen Erfüllung der Tatbestandsmerkmale. Sonst nennen Sie mir doch den letzten Mörder in Deutschland, dem dien Tat nachgewiesen wurde, der aber freigesprochen wurde, weil ein Richter die Umstände rund um die Tat so einschätzte, dass nicht der Tätrer, sondern sein Umfeld dafür verantwortlich war.

andererseitz

Wie ich schon mehrfach feststellte: immer dieselbe Masche: Populisten, Extreme, AfD und Pegida -haben Sie noch etwas anderes im Kopf?

@ fathaland slim Am 19. April

@ fathaland slim
Am 19. April 2019 um 12:54 von fathaland slim

Danke für Ihre, wie immer so sinnführenden Berichtigungen. Ich hatte die Namen eben nicht nachgegoogelt, sondern nur so noch in Erinnerung. Ihre Verbesserungen zeigen uns natürlich nur einmal mehr Ihre für uns alle immer wieder so überraschend einzigartigen Bildung, darum sage ich im Namen aller danke, dass Sie sich so selbstlos, um uns wieder zu lehren, in die Niederungen der Sterblichen herabgelassen haben.
Dank und immer wieder Dank, ich werde ihnen und all den anderen Göttern natürlich sofort an unserem Hausaltar ein Opfer darbringen.

11:11 von Einfach

England hat den Brexit gewollt, aus egoistischen Gründen, nicht die EU! Ihre Aussage ist somit nicht ganz richtig. Die EU verbindet, Separatismus ist destruktiv und spaltet.

14:58 von Magfrad

zugegeben ich habe mich seit 40 Jahren nicht mehr mit dem Thema Nordirland befasst

da es ja ruhiger geworden ist
was ich noch aus der Zeit meiner Jugend in Erinnerung hatte
die katholischen Nordiren hatten üblicherweise 8 oder 10 Kinder
was ja die aktuelle Situation erklären könnte
was hindert daran ne Abstimmung zu machen wie auf der Krim oder wegen mir in Spanien
die "Jugoslawen" trennten sich ja wie die CSSR auch, weil es offensichtlich nicht mehr ging
die einen im Frieden die anderen ......

14:58 von geselliger misa...

«Wiederaufflammender Konflikt.
Das "Friedensprojekt" EU ist wohl doch nicht ganz so erfolgreich wie immer behauptet wird.»

Der Konflikt flammt nur deswegen wieder auf, weil GB das Friedensprojekt EU wieder verlassen wil.

Ansonsten würde da gar nix flammen, das stärker brannte, als es in den vergangenen ca. 20 Jahren loderte …

Zitat: "Wenn die Briten einen

Zitat:
"Wenn die Briten einen funken Verstand haben lassen sie Nordirland in die Unabhängigkeit und ermöglichen eine Wiedervereinigung. Dies wäre das beste für Nordirland und der beste Weg um solche Szenen zu verhindern."

Leute das geht einfach nicht so ohne weiteres!
In Nordirland haben die "Protestanten" - welches die Nachfahren der britischen Kolonisatoren sind die Mehrheit gegenüber den "Katholiken" (der irischen "Urbevölkerung").
Und diese Mehrheit möchte Bestandteil von Großbritannien bleiben...
..ein unabhängiges Nordirland könnte wirtschaftlich gar nicht existieren und hätte nur nach einer Vereinigung mit der Republik Irland eine Überlebenschance.
Aber genau da liegt die Crux - die "Protestanten" wären nun eine kleine Minderheit in einer gesamt-irischen Republik!
Sa wäre dann auch Schluss mit den Märschen von "protestantischen" Kriegervereinigungen durch irische ("katholische") Wohnvierteln bei denen man 300 Jahre alte Siege als Eroberer der Insel feiert.

@ teachers voice

"Politisch und sozial aber wäre Ihre These regelrecht verhängnisvoll, weil Sie jede Frage nach einer gesellschaftlichen Mitverantwortung und überhaupt den Aspekt Verantwortung bewusst verhindern würde.

Schließlich: Schuld und Verantwortung sind zwei völlig getrennt zu behandelnde Aspekte. Wir reden hier über Verantwortung."

Guter Ansatz. Bei meiner nächsten Geschwindigkeitsüberschreitung von 50 km/h innerorts werde ich dem Sachbearbeiter vom Landkreis schreiben, dass die aktuell schnelllebige Zeit für meinen Verstoß verantwortlich sei, weil die vielen Termine, die mir durch das komplexe gesellschaftliche Zusammensein auferlegt werden, sonst nicht einhaltbar seien.
Die Gesellschaft macht mich also zum Raser.
Der Sachbearbeiter vom Landkreis wird hoffentlich Humor haben...

@11:11 von Einfach Unglaublich

Und die EU ...
... besteht bei einem harten Brexit auf einer harten Grenze mitten in Irland.

Die EU verweigert UK keinesfalls die für eine durchlässige Grenze notwendigen Vertragsklauseln. Bspw eine Zollunion oder eine Sonderzone Nordirland. Aber UK akzeptiert diese nicht.

Die Alternative wäre dann eine harte Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und dem Rest der EU. Das wollen die Iren aus gutem Grund nicht (und auch sonst niemand in der EU).

Eine völlig offene EU-Außengrenze nach einem von der EU losgelösten UK aber würde Waren- und Menschenschmuggel nach sich ziehen. Das ist ebenfalls nicht wünschenswert.

@nikioko (12:45)

Nun, ich sehe weder die DUP noch Sinn Fein als die prinzipiellen Verursacher der heutigen Situation, sondern die Politiker aller Parteien, die auf die Umsetzung des nicht bindenden Referendums pochen (welches ironischerweise wiederholt werden müsste, falls es ein bindendes Referendum gewesen wäre!).

Die Lage war bereits im Vorfeld bekannt, wurde jedoch als Teil des 'Project Fear' abgetan. Jeder Politiker, jede Partei, die sich daran beteiligt haben, sind meiner Meinung nach ebenso die Verursacher dieses Terrorismus

RE:geselliger misa...

"Wiederaufflammender Konflikt .... Das "Friedensprojekt" EU ist wohl doch nicht ganz so erfolgreich wie immer behauptet wird."

Wie kommen sie denn darauf ?
Der Konflikt innerhalb der Nordiren ist nie ganz erloschen. Nur jetzt, wo der Brexit in den Vordergrund rückt, kocht dieser Konflikt zum Karfreitag wieder hoch. Seit dem Karfreitagsabkommen von 1998 war wenigstens einigermaßen Ruhe. Wenn sie nur wollten, könnten sie den friedensstiftenden Charkter der EU erkennen !!!

Gruß Hador

@11:27 von JueFie

Ich schließe mich an und begreife bis Heute die extreme Gewalt in Irland nicht.
Leider muss ich feststellen das als Hauptgrund wieder der Glauben herhalten muss.

Es ist weniger der Glaube, sondern der Umstand, daß die traditionell anglikanischen Briten nach wie vor einen Teil des traditionell katholischen Irlands besetzt halten, und das seit Jahrhunderten. Daß die einen anglikanisch und die anderen katholisch sind, ist hierbei völlig sekundär, die jeweilige Religionszugehörigkeit des überwiegenden Teils der rivalisierenden Gruppen hat mit dem eigentlichen Konflikt nichts zu tun, stärkt allenfalls das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppenmitglieder. Auch, wenn das in den Medien oft anders rüberkommt.

14:47 von jugo11

2 mal hat die Welt das überstanden
.
die hat das schon tausende mal überlebt ....

RE:Einfach Unglaublich

"Die EU hätte nur auf den Backstop verzichten müssen und es hätte schon längst einen geordneten Austritt gegeben."

Sie unterschlagen, natürlich wissentlich, dass die Idee von Frau May kam. Sie hat den Vertrag mit der EU ausgehandelt, und den harten Brexit wollen doch vor allem die britschen Brexiteers wie Rees-Mogg und Johnson.
Nur nicht die Tatsachen verdrehen !

Gruß Hador

@ gman

Nein

Die EU hat unmissverständlich klar gemacht, dass sie einen Austrittsvertrag nur zu ihren Bedingungen akzeptiert.

Dieser oder keiner.

Nur - die Briten sind an eine bedingungslose Kapitulation nicht gewöhnt.

Am 19. April 2019 um 11:35

Am 19. April 2019 um 11:35 von andererseits:

´Klingt so wie: "Mittelfristig“´ -
Nein, klingt nicht so. Was Sie schrieben und was ich schrieb, sind völlig unterschiedliche Dinge mit völlig unterschiedlichen Bedeutungen und völlig unterschiedlichen Lösungsmöglichkeiten.

Beim Irland-Konflikt dient die Religion hauptsächlich als Vehikel.
Da die Iren mehrheitlich katholisch sind, und die als Besatzer empfundenen Nicht-Katholen überwiegend Anglikaner, ist die Freund/Feind Unterscheidung für die Iren recht einfach.
Nord-Irland ist für die Nicht-Iren auch ein Zuschussgeschäft.

re von Hador Goldscheitel

"Das Friedensprojekt EU".

Woran machen Sie das denn fest ? Was ist Pesco(Permanente strukturierte Zusammenarbeit).In wie vielen Ländern außerhalb Europas kämpfen Truppen aus EU-Ländern ?
Und welche Großstadt in Südosteuropa wurde
vor genau zwanzig Jahren bombardiert ?

re berelsbutze: Guter Ansatz!

„Guter Ansatz. Bei meiner nächsten Geschwindigkeitsüberschreitung von 50 km/h innerorts werde ich dem Sachbearbeiter vom Landkreis schreiben, dass die aktuell schnelllebige Zeit für meinen Verstoß verantwortlich sei, weil die vielen Termine, die mir durch das komplexe gesellschaftliche Zusammensein auferlegt werden, sonst nicht einhaltbar seien.“

Sehen Sie, genau an Ihrem Beispiel erkennen Sie ja selbst den Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung. Sie beschreiben sehr gut die Umstände, die zu Ihrer „Tat“ führten. An Ihrer „Schuld“ würde es nichts ändern, wohl aber an der Einordnung Ihrer Tat und für ein eventuelles Strafmaß. Zum Beispiel, wenn Sie aufgrund Ihrer „Geschwindigkeitsüberschreitung“ ein Kind überfahren hätten. Und dann würden Sie Ihre bisher noch nicht ernst gemeinten Aspekte auch vorbringen und auf eine Berücksichtigung hoffen.

Hier geht es aber um die gesellschaftliche Verantwortung und die tragen wir tatsächlich auch für Verkehrsunfälle. Und den Frieden!

15:18, Hepheistos

>>@ fathaland slim

Danke für Ihre, wie immer so sinnführenden Berichtigungen. Ich hatte die Namen eben nicht nachgegoogelt, sondern nur so noch in Erinnerung. Ihre Verbesserungen zeigen uns natürlich nur einmal mehr Ihre für uns alle immer wieder so überraschend einzigartigen Bildung, darum sage ich im Namen aller danke, dass Sie sich so selbstlos, um uns wieder zu lehren, in die Niederungen der Sterblichen herabgelassen haben.
Dank und immer wieder Dank, ich werde ihnen und all den anderen Göttern natürlich sofort an unserem Hausaltar ein Opfer darbringen.<<

Langer Rede kurzer Sinn:

Es ist für Sie also belanglos, ob man Namen, die man in eine Diskussion einbringt, richtig schreibt oder nicht.

Auch ein Standpunkt.

Aber wer beispielsweise noch nie etwas von Ian Paisley gehört hat und, durch Ihren Post inspiriert, den Herrn mal nachschlagen möchte, wird mit "Jan Pisley" natürlich Schiffbruch erleiden.

Trotzdem finde ich den Namen toll:=}

RE: Einfach Unglaublich, R. Schmid

"Die Reparationsforderungen der griechischen Regierung zeigen eben gerade, dass die EU überhaupt nichts überwindet. Auch 70 Jahre später wird ein EU Mitglied von einem anderen immer noch als Kriegsverbrecher betrachtet. Nichts was unter die Definition "Freunde" fällt."

Auch hier liegen sie daneben !
Griechenland sieht Deutschland garantiert nicht als Kriegsverbrecher an.
Zudem sind in Griechenland im Herbst Wahlen, und die Populisten (zu denen ich auch Tsipras zähle) schnüren dafür schon ihre "Päckchen".

Gruß Hador

Eine Trennung von Nordirland

Eine Trennung von Nordirland un gb wäre die Lösung . Total einfach.

Grundsätzlich gilt, Menschen, die sich nicht einigen wollen,brauchen nunmal einen Despoten, der alle führt. Egal wo auf der Welt.

15:19, Sisyphos3

>>14:58 von Magfrad
zugegeben ich habe mich seit 40 Jahren nicht mehr mit dem Thema Nordirland befasst

da es ja ruhiger geworden ist
was ich noch aus der Zeit meiner Jugend in Erinnerung hatte
die katholischen Nordiren hatten üblicherweise 8 oder 10 Kinder
was ja die aktuelle Situation erklären könnte
was hindert daran ne Abstimmung zu machen wie auf der Krim oder wegen mir in Spanien
die "Jugoslawen" trennten sich ja wie die CSSR auch, weil es offensichtlich nicht mehr ging
die einen im Frieden die anderen ..<<

Meine Großmutter, in Köln geboren, war eins von elf Kindern.

Das war früher nicht außergewöhnlich.

Hatten denn die englischstämmigen Nordiren weniger Kinder als die irischstämmigen?

Momentan ist das Verhältnis Engländer/Schotten zu Iren etwa 50/50.

Ein Referendum würde also die reale Gefahr einer Abspaltung bedeuten.

Glauben Sie wirklich, das würde die britische Regierung tolerieren?

Wir treten aus, auch wenn darüber das United Kingdom zerbricht?

Glaub ich nicht.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden. Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.
Bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auch auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

15:23 von berelsbutze

@teachers voice
«Schließlich: Schuld und Verantwortung sind zwei völlig getrennt zu behandelnde Aspekte. Wir reden hier über Verantwortung.»

«Guter Ansatz. Bei meiner nächsten Geschwindigkeitsüberschreitung von 50 km/h innerorts werde ich dem Sachbearbeiter vom Landkreis schreiben, dass die aktuell schnelllebige Zeit für meinen Verstoß verantwortlich sei, weil die vielen Termine, die mir durch das komplexe gesellschaftliche Zusammensein auferlegt werden, sonst nicht einhaltbar seien.»

Einem guten Ansatz ein schlechtes Beispiel gegenüber gestellt.

"Die zeitlich hetzende Gesellschaft" mag einer der Gründes sein, dass Sie innerhalb einer geschlossenen Ortschaft 50 km/h schneller fahren als zulässig.

Verantwortlich machen können Sie die Gesellschaft dafür aber nicht. Hinterfragen Sie prinzipiell Ihr persönliches Zeitmanagment.

So wie Täter in Nord-Irland ihre Verantwortung nicht auf äußere Umstände verlagern können. Und Politiker sich auch nicht von Verantwortung lossprechen …

@ teachers Voice

"Zum Beispiel, wenn Sie aufgrund Ihrer „Geschwindigkeitsüberschreitung“ ein Kind überfahren hätten. Und dann würden Sie Ihre bisher noch nicht ernst gemeinten Aspekte auch vorbringen und auf eine Berücksichtigung hoffen."

Definitiv Nein. Ich bin ein Fan davon, für sein Handeln einzustehen und nicht die Schuld / Verantwortung bei andern zu suchen.

@Trotzdem finde ich den Namen toll:=} 15:54 von fs

zu 15:18 Hepheistos

Ich auch.
Aber Ihre Sorge, dass die falsche Schreibweise zu 'Schiffbruch' führt, teile ich nicht.
Zumindest bei metager wird die richtige Schreibweise schon auf Seite 1 erkannt.
'Jan Pisley' wurde richtig zugeordnet.

Nichtsdestotrotz halte ich es für eine Unsitte diese 'Falschschreiber'.
Ich nehme den meisten den 'Dippfähler' ;) nicht ab,
sondern vermute plumpes 'name dropping' mit 'Beleidigungsgzweck'.

Auch die schon gehörte 'Verteidigung' man wolle die NSA-Listen täuschen,
- z.B: VSA statt USA u.ä.
dürfte angesichts des von mir eben gezeigten Fakts obsolet sein.

Entweder man hat Zivilcourage und steht zu seinen Fehlern
oder man hält die Etikette einfach ein.

Soll schon viel zu vernünftiger Diskussion beigetragen haben..

@ Magfrad

Dass Ihnen der Kragen platzt und das Verhalten der EU finde ich auch "asozial", wie Sie sich ausdrücken.

re superschlau: Total einfach!?

„Eine Trennung von Nordirland un gb wäre die Lösung . Total einfach.“

Na klar! Und danach die Trennung von Schottland und England und danach ...

Ein Gedanke, der weitergeführt aber „superschlau“ deutlich macht, dass die Überwindung von Spaltung nicht durch Spaltung erreicht werden kann. Sondern immer nur zu weiterer Spaltung führt.

„Grundsätzlich gilt, Menschen, die sich nicht einigen wollen,brauchen nunmal einen Despoten, der alle führt. Egal wo auf der Welt.“
Genau das Gegenteil ist richtig. Menschen, die sich nicht einigen können, ermöglichen Despoten, die dann aber immer nur eine bestimmte Gruppe vertreten. Bis dann der nächste Despot kommt usw. usw.

Ansonsten könnte man ja gleich eine Demokratie gründen, die gesellschaftlichen Ausgleich erfordert, aber auch ermöglicht.

Ja, warum eigentlich nicht?

@ Timetothink

Genau anders herum!

Das britische Parlament hat sich auf ein Ausstiegsabkommen OHNE Backstop geeinigt.

Die EU ist diejenige, die das ablehnt und lieber einen harten Brexit mit harter inneririscher Grenze will.

@ Meimungs Macher

Wenn man im Fall eines harten Brexit auf einer harten EU Außengrenze mitten in Irland besteht, kann man beim Austrittsabkommen nicht auf einem Backstop beharren.

Das ist unredlich!

16:04 von fathaland slim

«Momentan ist das Verhältnis Engländer/Schotten zu Iren etwa 50/50.
Ein Referendum würde also die reale Gefahr einer Abspaltung bedeuten.
Glauben Sie wirklich, das würde die britische Regierung tolerieren?
Wir treten aus, auch wenn darüber das United Kingdom zerbricht?
Glaub ich nicht.»

Das denke ich auch nicht. No way, never ever …

Es ist doch einer der "pikanten"Aspekte des Brexit, dass die Schotten vor wenigen Jahren gegen eine Loslösung vom United Kingdom votierten, um (kontinuierlich) in der EU bleiben zu können.

Nun sollen sie raus. Obwohl sie auch 2016 mehrheitlich für "Remain" gestimmt hatten. Wie die Nord-Iren auch.

Auch über diese wichtigen inner-britischen Fragestellungen.
Drüber hinweg gegangen. Nicht nachgedacht.
In London als zu banal empfunden?

Tollhaus der Nachlässigkeiten.
Zähneklappern der Unentschiedenheit.
Was sollen wir nun nur machen?

Für nix findet sich nirgendwo eine stabile Mehrheit.
"Und jetzt noch Londonderry Revival in the bad way".

What a mess …

@ Alkoholproblem

Was Sie schreiben entspricht nicht den Tatsachen.

Die EU hat von der irischen Regierung explizit und unmissverständlich die Einrichtung einer EU Außengrenze im Falle eines harten Brexits. gefordert.

Verbreiten Sie bitte keine Falschmeldungen. Lesen Sie bitte auch die Forumsbeiträge, die meinen Kommentar kritisieren. Diese bestätigen die Forderung der EU und heißen diese gut.

RE:Bernd Kevesligeti

"Das Friedensprojekt EU". Woran machen Sie das denn fest ? "

Zum Beispiel daran, dass seit Inkrafttreten der Römischen Verträg 1957 zur EWK bis zur heutigen EU keine nationalen Konflikte militärsch unter den Mitglieder ausgetragen wurde.
Und in Nord-Irland wird es durch den Brexit nur noch unruhiger, wie wir dieser Tage beobachten können.

Gruß Hador

@14:58 geselliger Misa...

Auch wenn Sie Ihren sinnfreien Satz täglich wiederholen, gilt: Das Gegenteil ist der Fall; der Brexit bedroht den Frieden, weil er den Nationalisten und all ihren Ressentiments Auftrieb gibt.

@ schabernack

"Verantwortlich machen können Sie die Gesellschaft dafür aber nicht. Hinterfragen Sie prinzipiell Ihr persönliches Zeitmanagment.

So wie Täter in Nord-Irland ihre Verantwortung nicht auf äußere Umstände verlagern können. Und Politiker sich auch nicht von Verantwortung lossprechen …"

Das ist doch genau mein Ansatz. Wir sind da einer Meinung. Jeder ist für sein Handeln und Tun selbst verantwortlich. Der Raser fährt nicht wegen der Gesellschaft zu schnell und auch die Gesellschaft ist nicht für Schüsse in Nordirland verantwortlich. Es ist IMMER der Täter selber

@15:00 berelsbutze

Auch wenn Sie versuchen, mir schräge Gedanken und Schlussfolgerungen zu unterschieben, glaube ich, dass Sie meinen Kommentar, auf den Sie sich beziehen, sehrwohl verstanden haben.

16:22, Einfach Unglaublich

>>@ Magfrad
Dass Ihnen der Kragen platzt und das Verhalten der EU finde ich auch "asozial", wie Sie sich ausdrücken.<<

Sie beharren trotz der hier von einigen Foristen dargestellten Faktenlage auf Ihrer Einschätzung, bei dem von Theresa May ausgehandelten Austrittsvertrag handele es sich um ein Schanddiktat der EU?

Na dann...

@15:15 Bagheria

Möchten Sie eine inhaltliche Antwort von mir? Dann schreiben Sie bitte meinen Usernamen richtig und verzichten auf die wiederholten albernen Spielchen.

@ karwandler

Sie sprechen das Problem an, dass auch nach Hunderten von Jahren Einwanderung massive Probleme schafft.

Die Eingewanderten identifizierten sich nicht mit Irland, sondern fühlen sich Großbritannien zugehörig.

Die Zugehörigkeit zu einer anderen Religion - anglikanisch vs. katholisch - verstärkt diesen Konflikt noch.

@15:56 Superschlau

Danke, dass Sie uns diesen Einblick in Ihre politischen Grundkonstanten geben und eine - erschreckend billige - Rechtfertigung für Despoten geben. Das lässt manche Ihrer Kommentare in ein bezeichnendes Licht treten.

@ andererseits

Schon interessant, dass Sie die Mitte der Gesellschaft in einer Ecke verorten.

Aber Ihre Sicht ist verständlich, wenn man berücksichtigt, dass Sie sich in einer Echokammer aufhalten.

Aus dieser Perspektive kommen andere Meinungen immer aus einer Ecke.

Aber ich werde mich auch in Zukunft weiterhin für ihr Recht einsetzen, Ihre Meinung zu äußern, auch wenn sie noch so abstrus ist.

@andererseits 14.00

Mit Verlaub, dieser Mord hat doch nicht mit dem Brexit zu tun. Das ist der typische Populismus der militanten Brexit-Gegner. Als hätte eine EU-Fahne die Tat verhindert...

10:46 von Ingerimmson

Tja, und die Verursacher

diese Terrorismus sitzen weiter fest im Sattel in Westminster und behaupten den 'Willen des Volkes' umzusetzen...

Re
war bitte Merkelgrüne Politik ,Migration der Welt für die EU ,was den Brexit verursachte .Also Berlin ! Frage mal ein Engländer .Und es war der Wille des Volkes ihn zu machen Volksabstimmung oder .
Aber gewisse Leute missachten gerne Tatsachen wenn sie nicht ins Ideologische Weltbild passt?

@16:41 fathaland slim

Wie ich heute an anderer Stelle schon erwähnte: der User ist resistent gegen Fakten, auch Sie werden ihn wahrscheinlich so nicht erreichen. Das einzige, was man tun kann, ist offensichtliche Falschbehauptungen korrigieren; ob ihn das interessiert, bleibt höchst fraglich. In diesem Sinne: frohe Ostern (Ostern ist die Kampfansage Gottes gegen alles, was den Menschen knechtet, sagte mal ein aufgeweckter Theologe...)

16:45, Einfach Unglaublich

>>@ karwandler
Sie sprechen das Problem an, dass auch nach Hunderten von Jahren Einwanderung massive Probleme schafft.

Die Eingewanderten identifizierten sich nicht mit Irland, sondern fühlen sich Großbritannien zugehörig.

Die Zugehörigkeit zu einer anderen Religion - anglikanisch vs. katholisch - verstärkt diesen Konflikt noch.<<

Vielleicht schlagen Sie doch mal "Nordirland Konflikt" nach, bevor Sie versuchen, das Problem, welches eng mit dem britischen Imperialismus verbunden ist, ins Fremdenfeindliche zu drehen.

Haben Sie eigentlich einen über Jahrhunderte makellosen deutschen, religiös einheitlichen Stammbaum vorzuweisen?

Dann meinen herzlichen Glückwunsch. So was findet man nicht oft.

Einfach Unglaublich16:50

guter Kommentar!

16:29, Einfach Unglaublich

>>britische Parlament hat sich auf ein Ausstiegsabkommen OHNE Backstop geeinigt.<<

Das britische Parlament hat sich geeinigt?

Echt jetzt?

Wann das denn?

@andererseits 16.38

"der Brexit bedroht den Frieden, weil er den Nationalisten und all ihren Ressentiments Auftrieb gibt."
jetzt wird es immer bunter! Müssen wir jetzt Angst vor den Briten haben? Oder die vor uns? Also langsam wird es abenteuerlich mit Ihren Sprechblasen

Man kann natürlich meinen

Man kann natürlich meinen Kommentar unzulässig verkürzen und zuspitzen und versuchen, ihn so ad absurdum zu führen... Wollen Sie im Ernst leugnen, dass die Schwierigkeiten rund um die irisch-nordirische Grenze bei der Suche nach Brexit-Regelungen den Frieden dort gefährden und alte Konflikte anfachen? Das kann man nur, wenn man völlig unbeleckt ist von geschichtlichen Entwicklungen und Zusammenhängen.

@ fathaland slim

Als jemand der lange in den USA war sollten Sie wissen, dass keineswegs alle, deren Vorfahren schon seit Jahrhunderten in diesem Land geboren wurden, sich

Natives

nennen dürfen.

Warum sollte das in Nordirland anders sein?

@ andererseits

Nein

Es ist die EU - nicht die Regierung des UK - die bei einem harten Brexit auf einer harten Grenze mitten in Irland besteht!

@16:50 deutlich

P.S.: Sie bezeichnen mich als militant? Wie kommen Sie auf diese Zuschreibung - um es nicht Unterstellung zu nennen - und woran machen Sie das fest?

re Einfach Unglaublich: Einigung?

„Das britische Parlament hat sich auf ein Ausstiegsabkommen OHNE Backstop geeinigt.“

Also bitte! Man kann sich nicht auf ein Abkommen einigen, in dem es verändern will. Das ist nicht nur keine Einigung, dass ist die Ablehnung einer Einigung, die sich Abkommen nennt.

Und der Wunsch, aus der EU auszutreten und keine Grenzkontrollen zu wollen, ist der Gipfel der Widersprüchlichkeit. Entweder freier Markt mit gleichen Standards oder kein freier Markt und Grenzkontrollen. Das beides zusammen nicht geht, ist keine politische Entscheidung der EU, wie Sie suggerieren.

Es ist schlichte Logik und die kann selbst das britische Empire nicht ändern.

16:50, Einfach Unglaublich @ andererseits

>>Aber ich werde mich auch in Zukunft weiterhin für ihr Recht einsetzen, Ihre Meinung zu äußern, auch wenn sie noch so abstrus ist.<<

Das werde ich, auch und gerade was Sie betrifft, auch.

Denn so und nicht anders geht Meinungsfreiheit.

14:47 von jugo11

"Nationalismus und Radikalismus muss in Keim bekämpft und erstickt werden."

Beides kann weder bekämpft noch erstickt werden.
Es muss von innen her überwunden werden, aus Einsicht.
Solche Gewaltbegrifflichkeiten verstärken nur das Problem.

Wie wollen Sie denn eine Ansicht "ersticken"?

re von Hador Goldscheitel

Zwischen den EU-Ländern seit 1957 "keine militärischen Konflikte".

Aber wie sieht es nach außen aus ? Da schreiben Sie nichts.Stichworte Libyen,Mali und 1999 in Südosteuropa.Auch bietet der Aachener Vertrag zwischen Deutschland und Frankreich da Ansatzpunkte.

Darstellung: