Kommentare

Angst?

Wovor soll Trummp Angst gehabt haben.
*
Augenscheinlich hat Mueller es, trotz aller guten Wünsche, nicht gefunden.

Hier der Auszug aus der Conlusion von Mueller

Dass hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/mueller-report-veroeffentlichung-105.html

Klar gemacht hatte der Sonderermittler demnach auch, seine Ermittlungen zur Frage, ob Trump die Justiz behindert habe, sei zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen.

ist richtig. Denn im Teil III in der Conclusion auf Seite 182 heißt es wie folgt:

IV Conclusion

Because we determined not to make a traditional prosecutorial judgement, we did not draw ultimate conclusions about the President's conduct. The evidence we obtained about the President's and intent presents difficult issues that would need to be resolved if we were making a traditional prosecutorial judgement. At the same time, if we hat confidence after a thorough investigation of the facts that the President clearly did not commit obstruction of Justice we would so state. Based on the facts and applicable legal standards, we are unable to reach the judgement....

Hier mehr aus dieser Conclusion - die Ermittler nicht sicher

Und weiter heißt es in der Conclusion:

Accordingly, while this report does not concludethat the President committed a crime, it also does not exonerate him.

Dass heißt:
die Ermittler sind sich nicht sicher, ob das Verhalten des Präsidenten nicht doch eine Behinderung der Justiz darstellt. Und es gibt schwierige Angelegenheiten die gelöst werden muessten, wenn sie eine traditionelle anklagende Einschätzung machen muessten. Und sie sagen auch, dass - wenn Sie sicher gewesen wären dass er unschuldige wäre - dann hätten sie es auch so gesagt. Von daher kommt dieser Bericht zwar nicht eindeutig zu dem Ergebnis, dass der Präsident eine Straftat begangen hat, aber sie entlasten ihn auch nicht.

Und dass heißt:
in der Verfassung gibt es offenbar so etliche Widersprueche, die nicht auflösbar sind und es bleiben Unsicherheiten ob es nicht doch Behinderung der Justiz war.

FAKE NEWS!

In diesem Artikel wird ganz klar der Eindruck erweckt, dass Trump Angst hatte, die Ermittler könnten etwas Aufdecken was ihm schadet.
Davon kann in Wirklichkeit keine Rede sein. Hier der gesamte Textausschnitt, der zeigt, dass Trump lediglich Angst davor hatte, durch die Untersuchungsausschuss politisch gelähmt zu sein:

"Oh my God. This is terrible. This is the end of my Presidency. I'm fucked. Everyone tells me if you get one of these independent counsels it ruins your presidency. It takes years and years and I won't be able to do anything. This is the worst thing that every happened to me."

Orientierungen...

Wollte ... hätte ... könnte ... Was soll solches journalistisches Geschwurbel heute noch..? Ganz egal, wie man zu Donald Trump steht - auch der Sonderermittler Mueller hat keine harten Fakten zum Nachteil von Trump ermitteln können. Deshalb sollte man m.E. nun endlich mal Schluß machen mit dieser Hatz auf gefährliche Russlandverbindungen, und sich stattdessen mehr mit den wirklich gefährlichen Aktivitäten der US-Administration in Sachen Saudi-Arabien, Nordkorea, Venezuela und Kuba widmen.

Diese Punkte kann man durchaus als Ermittlungsbehinderung sehen

Zusätzlich könnte man dass hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/mueller-report-veroeffentlichung-105.html

Einen Monat nach Muellers Ernennung im Mai 2017 habe der US-Präsident seinen damaligen Rechtsberater im Weißen Haus, Don McGahn, angewiesen, bei Justizminister Jeff Sessions die Entlassung des Sonderermittlers zu erwirken. McGahn sei dieser Aufforderung aber nicht nachgekommen.

durchaus als Versuch einer Ermittlungsbehindern werten. Es ist gut, dass McGahn dieser Anweisung nicht nachgekommen ist. Dann sind auch diese Feststellungen Muellers:

https://www.tagesschau.de/ausland/mueller-report-veroeffentlichung-105.html

Mueller schildert insgesamt zehn Episoden, die Trumps Kontrollversuche über die Ermittlung belegen sollen. Unter anderem führt er auf, wie Trump FBI-Direktor James Comey feuerte und dass es Bemühungen gab, Zeugen von einer Kooperation mit den Ermittlern abzuhalten.

durchaus weitere Versuche der Ermittlungsbehinderung.

Die 3 wichtigsten Erkenntnisse der Sonderuntersuchung…

1. Auch Justizminister Barr bestätigt, was sämtliche US-Dienste bereits ermittelt hatten: es gab massive Versuche seitens russischer Geheimdienste, den US-Wahlprozess zu beeinflussen.

… Komplex 1: Social Media-Kampagnen durch die IRA, u.A. mit gefälschten und gestohlenen Identitäten

… Komplex 2: der Hack der Server der Demokraten und die Kooperation mit Wikileaks, um gestohlenen E-Mails politisch wirksam zu platzieren

2. Es gibt mannigfache Indizien für eine Verbindung der Trump-Kampage mit russischen Diensten sowie Wikileaks, aber keine „smoking gun“, die etwa auf einem Fax liegen geblieben wäre.

… (a) 35 Anklagen von Institutionen und Einzelpersonen, 6 Geständnisse von Trump Mitarbeitern für strafbare Vergehen

…(b) das geheime Trump-Tower Meeting Trump Jr. / Natalia Weselnizkaja

3. Behinderung der Justiz

Muellers Bericht entlastet Trump von diesem Vorwurf nicht. Hier haben Gerichte und der Kongress das letzte Wort.

Democrats haben für 2020 schlechte Karten

Wie aus dem heute veröffentlichten Report hervorgeht, wollte Trump den Ermittler schnell loswerden.

Aber nicht weil Trump etwas zu verbergen hätte, sondern weil er wusste, dass er nicht mit den Russen konspiriert hatte und das (separate und für ihn irrelevante) Thema der russischen Einmischung nicht monatelang in den Medien haben wollte. Aus parteipolitische Sicht verständlich. Nur kann man in den USA nicht ohne Konsequenzen, wie anderswo, so einfach hohe Beamte entlassen weil sie politisch unangenehm sind.

Also nahm das Ganze seinen Lauf, und ist jetzt vorbei. Das Democrat dominierte Repräsentantenhaus weiss, dass auch in dem vollen Bericht ohne Schwärzungen für sie nichts interessantes ist. Ob sie den ganzen Bericht anfordern wollen um dann wieder mit leeren Händen dazustehen?

"Obstruction of Justice" ist ein schwerwiegendes Verbrechen ...

...in den USA, kein Kavaliersdelikt. Hat sich Trump dessen schuldig gemacht, ist eine Anklage unausweichlich.

Aus den Schlussfolgerungen des Reports:

“At the same time, if we had confidence after a thorough investigation of the facts that the President clearly did not commit obstruction of justice, we would so state. Based on the facts and the applicable legal standards, we are unable to reach that judgment.”

Mit einem Wort: die Untersuchungsergebnisse lassen den Schluss zu, dass es eine Behinderung der Justiz gegeben hat.

Trump hat sich schließlich verbal eindeutig geäußert, dass er den damaligen FBI-chef James Comey primär gefeuert hat, weil dieser nicht willens war, die Untersuchungen gegen Trump’s Kurzeit-Sicherheitsberater Flynn einzustellen. Das legt den Verdacht der Behinderung einer Behörde des US-Justizsystems nahe.

Auch dass hier ist korrekt - Seite 159 aus Teil III dazu

Auch dass hier ist absolut korrekt:

https://www.tagesschau.de/ausland/mueller-report-veroeffentlichung-105.html

Während Trumps Anwälte dessen Verhalten damit begründeten, er habe die verfassungsrechtlichen Befugnisse dafür, bezeichnete Muellers Team das Vorgehen jedoch als fragwürdig.

Dazu muss man nur im Teil III die Seite 159 lesen. Dort heißt es eindeutig: Part II Seite 159:

II Legal Defenses to the Application of-Obstruction-of-Justice Statutes to the President

The President's personal councel has written to this Office to advance statutory and constitutional defences to the potential application of ostruction-of-justice to the President's Conduct. As a statutory matter, the President's councel has argued that core obstruction-of-justice statute 18 U. S. C. § 1512 (c)(2) does not cover the President's actions.

Barr - Diener seines Herren, nicht seines Landes

Man kann zu Jeff Sessions wegen seiner politischen Positionen in Kontroverse stehen, aber sein Verhalten war in der Frage der Sonderermittlungen denen eines Justizministers angemessen. Der schwört seinen Eid darauf, seinem Land zu dienen und nicht einer Person. Folglich hat er sich aufgrund seiner verheimlichten Kontakte mit dem russischen Botschafter selbst als befangen erklärt und die Aufsicht über die Ermittlungen an seinen Stellvertreter Rod Rosenstein übergeben.

Das hat ihm Trump nie verziehen, weil nach dessen Amtsverständnis der Justizminister Trump’s Eigeninteressen zu dienen hat. Nach Monaten verbalen Mobbings hat er Sessions schließlich gefeuert.

Barr hat sich von vorherein mit Aussagen bei Trump empfohlen und beworben, der Sicht und Interessen des Präsidenten zu willen zu sein. Insofern überrascht es die US-Öffentlichkeit nicht, dass Barr seine Position als Minister ausgenutzt, um den Bericht Muellers zugunsten von Trump zu interpretieren anstatt ihn zu erläutern.

Weiter heißt es auf Seite 159 dazu

Weiter heißt es dann auf Seite 159 dazu:

As a constitutional matter, the Prsident's councel argued that the President cannot pbstruct Justice by exercising his constitutional authority to close Department of Justice investigations or terminate The FBI-Director. Under that view, any statute that restricts the President's exercise of those powers would impermissibly intrude on the President's constitutional role. The President' s councel has conceded that the President may be subject to criminal laws that do not directly involve exercises of his Article II authority, such as laws prohibiting bribing witnesses or suborning perjury. But councel has made categorical argument "that the President's exercise of his constitutional authority here to terminate an FBI-Director and to close investigations cannot constitutionally constitute obstruction of Justice.

Dann heißt es auf Seite 159 wie folgt weiter

Dann geht es auf Seite 159 wie folgt weiter:

In analyzing councel's statutory arguments, we concluded that the President's proposed interpretation of Section 1512 (c)(2) is contrary to litigating position of Department of Justice and is not supported by the principlesof statutory construction.

As for the constitutional arguments, we recognized that the Depoartment of Justice and the court have not definitively resolved these constitutional issues. We therfore analized the President's position through the framework of Supreme Court precedent adressing the separation of powers. Under that framework, we concluded, Article II of the Constitution does not categorically and permanently immunize the President from potential liability for the conduct that we investigated...

Zusammengefasst lautet das

Zusammengefasst lautet das Urteil also ungefähr: `Eigentlich schuldig, aber Freispruch, weil noch so gerade eben ganz knapp Mangel an Beweisen.´

Klar, dass das Trump und seine Anhänger und Hinterherhechler zu einer glasklaren Entlastung umdichten werden.

Hier noch der Rest aus Seite 159 dazu

Dann hier noch der Rest aus Seite 159:

Rather, our analysis led us to conclude that the obstruction-of-Justice statutes can validly prohibit a President's corrupt efforts to use his official powers to curtail, end, or interfere with any investigation.

Dass bedeutet:
die Statuten der Behinderung der Justiz scheinen da ziemlich eindeutig zu sein. Aber die Widersprueche in der us-Verfassung muessen aufgelöst werden.

Dass wiederum bedeutet, dass Trump keinerlei Grund hat, zu triumphieren. Er ist NICHT entlastet wegen sehr vieler Unklarheiten in der us-Verfassung.

Trumps Angst vor dem Sonderermittler

Wenn gegen mich ermittelt würde, würde ich das auch gern stoppen.
Aber wenn die Ermittlungen keine belastbaren Beweise erbringen, dann ist rechtlich gesehen die Kuh vom Eis.
Und die "Ja,aber" Medien sollten endlich wieder
eine "ungefärbte " Berichterstattung und Reportagen
machen.

Dass hier von Mueller kann ich verstehen - mehr Mut Herr Mueller

Dass hier von Mueller kann ich verstehen:

https://www.tagesschau.de/ausland/mueller-report-veroeffentlichung-105.html

Ein persönliches Treffen mit dem Sonderermittler hatte Trump damals abgelehnt. Muellers Team gab anschließend zu Protokoll, unzufrieden mit Trumps schriftlichen Antworten zu sein. Diese seien "unzureichend".

und warum haben er und seine Ermittler sich nicht getraut, das mal gerichtlich durchzufechten??

https://www.tagesschau.de/ausland/mueller-report-veroeffentlichung-105.html

Die Ermittler entschieden aber, Trump nicht für eine Befragung vorzuladen, weil sie davon ausgingen, dass es in der Folge zu einem langwierigen Rechtsstreit kommen würde.

Da hätte ich mir von Mueller mehr Mut gewuenscht.

Den Demokraten

sei geraten, nicht zu viel Energie auf die Aufklärung der Widersprüche des Präsidenten zu legen und damit quasi "ein totes Pferd zu reiten".
Gerade wenn es um das exakte Aufdröseln von Fakten im Congress gehen wird, treiben sie damit höchstwahrscheinlich seine Wähler gerade dazu, sich gegen den demokratischen "Kreuzzug gegen Ihren Präsidenten" zu stellen.
Die Herzen dieser Wähler sind damit gewiss nicht zu gewinnen. Allem Anschein nach sind sie davon genervt und wollen, dass es ein Ende hat. Und stärken Trump bei der Wahl erst recht den Rücken mit Ihren Stimmen.
Und um zu wissen was diesen in Bezug auf Russlands starken Mann so umtreibt, braucht es doch eigentlich keine Mueller-Untersuchung.
Fakten sind natürlich unverzichtbar und gut,
sie helfen nur nicht, wenn man sie nicht zur Kenntnis nehmen will.
Und sie ersetzen kein zugkräftiges , zukunftsträchtiges Wahlprogramm und einen Charismatischen Präsidentschaftskandidaten (wie z.B. z.Zeiten der Kennedys).

@ Silverfuxx (20:38): nein es liegt an Unklarheiten

hi Silverfuxx

Zusammengefasst lautet das/cite>
Zusammengefasst lautet das Urteil also ungefähr: `Eigentlich schuldig, aber Freispruch, weil noch so gerade eben ganz knapp Mangel an Beweisen.´

Nein eben nicht. Sondern zusammengefasst bedeutet dass: die us-Verfassung ist in sich unklar und zu schwammig. Und deswegen kann man keine eindeutigen Schluesse ziehen. Das hat NICHTS mit Mangel an Beweisen zu tun.

Klar werden die dass hier versuchen:

Klar, dass das Trump und seine Anhänger und Hinterherhechler zu einer glasklaren Entlastung umdichten werden.

aber Trump ist eben NICHT entlastet, wie man in der Conclusion sieht.

20:28 von Demokratieschue...

Hier noch der Rest aus Seite 159 dazu

Dann hier noch der Rest aus Seite 159:

Rather, our analysis led us to conclude that the obstruction-of-Justice statutes can validly prohibit a President's corrupt efforts to use his official powers to curtail, end, or interfere with any investigation.

Dass bedeutet:
die Statuten der Behinderung der Justiz scheinen da ziemlich eindeutig zu sein. Aber die Widersprueche in der us-Verfassung muessen aufgelöst werden.

Dass wiederum bedeutet, dass Trump keinerlei Grund hat, zu triumphieren. Er ist NICHT entlastet wegen sehr vieler Unklarheiten in der us-Verfassung.
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So klar wollen das selbst die amerikanischen Demokraten nicht ausdrücken.
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Sie wollen Mueller jetzt persönlich befragen, ob sich nicht doch noch etwas konstruieren lässt.
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Die hiesigen Impeachment-Fans der reinen Wahrheit hatten definiv einen anderen "Bericht" prophezeit.
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Aber irren ist ja sogar menschlich.

@ hippojim (20:31): Die Kuh ist nicht vom Eis

hi hippojim

Aber wenn die Ermittlungen keine belastbaren Beweise erbringen, dann ist rechtlich gesehen die Kuh vom Eis.

Die Kuh ist nicht vom Eis! Es gibt offenbar schon Möglichkeiten an Beweise zu kommen. Aber diese Möglichkeiten bedeuten schwierige Gerichtsverfahren die eingegangen werden muessen. Und da hätte ich mir von Mueller mehr Mut gewuenscht, dass mal vor Gericht durchzuexerzieren.

Und dass hier von Ihnen ist absolut unzutreffend:

Und die "Ja,aber" Medien sollten endlich wieder eine "ungefärbte " Berichterstattung und Reportagen
machen.

Die Berichterstattung in Sachen Mueller ist unabhängig und ungefärbt. Und ich hoffe mal, dass da noch einiges kommen wird ueber diese Aussage von Mueller und eventuellen Nachermittlungen. Und eventuell sehen wir doch noch einige Verfahren um an weitere Beweise dranzukommen. Gut wäre es. Trump ist eine Gefahr fuer diese Welt und muss weg zusammen mit Bolton, Pompeo und einigen anderen.

20:20 von Cosmopolitan_Citizen

"Obstruction of Justice" ist ein schwerwiegendes Verbrechen ...

...in den USA, kein Kavaliersdelikt. Hat sich Trump dessen schuldig gemacht, ist eine Anklage unausweichlich.

Aus den Schlussfolgerungen des Reports:

“At the same time, if we had confidence after a thorough investigation of the facts that the President clearly did not commit obstruction of justice, we would so state. Based on the facts and the applicable legal standards, we are unable to reach that judgment.”

Mit einem Wort: die Untersuchungsergebnisse lassen den Schluss zu, dass es eine Behinderung der Justiz gegeben hat.

Trump hat sich schließlich verbal eindeutig geäußert, dass er den damaligen FBI-chef James Comey primär gefeuert hat, weil dieser nicht willens war, die Untersuchungen gegen Trump’s Kurzeit-Sicherheitsberater Flynn einzustellen. Das legt den Verdacht der Behinderung einer Behörde des US-Justizsystems nahe.
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"Legt nahe", ist nicht bewiesen.
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Aber die Impeachmentfans und Ihre 100%-Vorhersagen?

Dass hier von Trump ist absoluter Unsinn!

Daher ist auch dass hier von Trump:

https://www.tagesschau.de/ausland/mueller-report-veroeffentlichung-105.html

Vor der Öffentlichmachung des Mueller-Reports sah sich Trump abermals entlastet durch die Ermittlungserkenntnisse zu der Affäre.

völllig falsch. Er ist nicht entlastet wie man anhand der Conclusion sieht. Unsinn!! Denn die Ermittler haben ja klar geschrieben, dass es klar sagen wuerden wenn Trump wirklich unschuldig wäre. Aber genau dass tun sie nicht. Und sie sagen ja auch klar, dass sie ihn nicht entlasten.

Davor sollte Trum Anghst haben?

Das interessiert doch nur noch die Medien. Eine "freundliche" Praktikantin kann da uU. für Aufregung sorgen.
Alles ein großes Theater um Nichts. Die Demokraten waren sich einfach zu sicher das die Bürger den eingeschlagenen Weg so akzeptieren. Das ist keine Häme, die Erfahrung werden wir in Europa auch noch machen.
Es erstarken rechte Nationalisten?, ist so aber die Verantwortung dafür tragen die sich in ihrem eigenem Glanz der vergangenen Jahre suhlenden Kräfte. Das kann passieren, schlimm nur das es scheinbar kaum Alternativen gibt.

Trump hat sicher geschlottert vor Angst

deshalb tritt er immer so leise und zurückhaltend auf, ängstlich eben;-)
und Muller hat jetzt lange gesucht und als Ergebnis nichts außer Vermutungen- erinnert an die Sache mit Saddams Massenvernichtungswaffen. Viel Rauch um Nichts

@guggi 19:53 Uhr

Vielen Dank für Ihren Hinweis!

Wir haben den Artikel entsprechend angepasst.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Ich warte immer noch darauf...

Ich warte immer noch darauf, dass dem Kongress einlich der komplett ungeschwärzte Mueller-Bericht vorgelegt wird.
Der Justizminister kündigt vollmundig zwei Fassungen an: eine stark geschwärzte für die Allgemeinheit und eine weniger stark geschwärzte für den Kongress. Nein, dem Kongress ist nicht weniger als der vollständige Bericht vorzulegen und dann ist Trump hoffentlich wirklich am Ende.

19:47 von Boris.1945

der aussage schliesse ich mich vollumfänglich an, wenn ich das so offen sagen darf

Es ist

einfach deprimierend, wie (nicht nur) TS versucht, jetzt wieder ohne Farbe den Teufel an die Wand zu malen. Man hatte so große Hoffnungen in Mueller gesetzt, dass er Trump gewaltig an den Karren fahren würde. Das "Impeachment" war war das mindeste, war bereits vorprogrammiert.
Und nun? Alle sind jämmerlich baden gegangen, der große Knall blieb aus. Nun wird wieder mit aller Macht versucht, das Süppchen am Kochen zu Halten. Wird nicht gelingen.
Trotzdem: Viel Spaß dabei.

Die Box an Informationen über Trump's Verwicklungen ...

... so wie die seines Umfeldes wird mit diesem Report erst angestoßen.

Vor allem, weil sie interessante Einblicke in die Mechanismen des Geflechts zwischen der Trump Corporation und der Nutzung seines politischen Machtapparats offenbart.

Die Untersuchungen der Interessenskonflikte
zwischen Business und Amt bekommt weitere fundierte Nahrung:

- das Verschweigen von Trump's in Anbahnung befindlichen Immobiliengeschäfte in Russland zu einem Zeitpunkt, als er diese verleugnet hatte

- Die Bewirtung von US-Staatsgästen, etwa aus Saudi Arabien, in den Trump Hotels für 6-stellige Dollar-Beträge, verbunden mit der Weigerung auf den Kashoggi-Mord zu reagieren oder das Veto gegen die Kongress-Resolution zur Einstellung der Militärhilfe für die Saudis im Jemenkonflikt

Die Vorladung von Mueller vor den Kongress ist folgerichtig, um der parteiischen Redaktion des Berichts das Original entgegen zu setzen.

Keine Beiweise, die "freie" "Qualitätspresse" macht weiter

Über zwei Jahre haben, auch die ör Medien diese Geschichte immer wieder aufgewährmt. Und heute kommt der Autor, zu dem Schluss:
"Einen Monat nach Muellers Ernennung im Mai 2017 habe der US-Präsident seinen damaligen Rechtsberater im Weißen Haus, Don McGahn, angewiesen, bei Justizminister Jeff Sessions die Entlassung des Sonderermittlers zu erwirken. McGahn sei dieser Aufforderung aber nicht nachgekommen. Mueller erklärt nun, sein Bericht gelange "nicht zu dem Schluss, dass der Präsident ein Verbrechen begangen hat, er entlastet ihn aber auch nicht"."

Soll heißen, wir machen weiter wie bisher her, bis sich jemand findet, der beeidet, dass die Russen an der Nichtwahl von Frau Clinton schuld sind!

Der Kreml sollte es endlich eingestehen, damit die Clintons sich endlich auf die ganz wichtigen Themen bezüglich der USA widmen. Wie auch immer diese bei dem Clinton-Clan aussehen mag!?

Außerdem können jetzt ja die Bengahzi Causa juristisch bearbeitet werden? Oder?

Zitat:Trump ist eine Gefahr fuer diese Welt und muss weg

Lieber Kommentator, verwechseln Sie doch bitte nicht das Symptom mit der Ursache.
Selbst wenn Trump sich auflösen würde, wäre da doch erstens sofort einer aus seiner Riege, der vielleicht noch schlimmer ist, als Ersatz da, und was schlagen Sie für die Wählerschaft der Republikaner vor??
Wut hilft nicht wirklich weiter und ist meist ein schlechter Ratgeber.
(Nicht dass ich Sie mit Ihrem Wunsch nicht verstünde!!)

@Boris.1945: Genauer lesen, dann schreiben

"Legt nahe", ist nicht bewiesen."

Genau für diesen Fall ist dieser Terminus gedacht. Er besagt, dass ein begründeter Verdacht besteht und eine weitere Untersuchung dieses Sachverhaltes angezeigt ist. Genau das geschieht jetzt bereits zu vielen Vorgängen vor US-Gerichten.

"Aber die Impeachmentfans und Ihre 100%-Vorhersagen?"

Sämtliche meiner "Vorhersagen" in diesem Forum zum Thema Impeachment waren über die Zeit hinweg immer eindeutig und konsistent: es wird in diesem Kongress aufgrund der Mehrheitsverhältnisse nie eines geben.

Diese Minimum-Anforderung an die Präzision sollte auch eingefleischte Trump-Fans nicht überfordern.

@20:03 von Zwicke

Ich kann Ihnen da nur zustimmen!
Die Dems haben die Wahlen verloren und können es bis heute nicht akzeptieren. Nun haben sie eine weitere Schlappe erlitten und können es nicht akzeptieren.
Wenn die Dems sich nicht schnell auf politische Inhalte konzentrieren, werden sie in 2020 die nächste Schlappe erleben.
Mein Rat:
1. die Liebe zum Land muss wieder größer werden als der Hass auf D.Trump
2. finde eine Politik für ein Mehrheit in den USA, Sozialismus ist nicht der Weg
3. radikale und dumme Members of Congress koennen nicht das Sprachrohr sein, sie helfen mehr D.Trump und schaden den Dems.

Der Berg kreiste ...

... und gebar eine Maus. Und wie ist das aufgebauscht worden!

@Cosmopolitan_Citizen

Ihre Logik ist nicht nachvollziehbar:
>>Mit einem Wort: die Untersuchungsergebnisse lassen den Schluss zu, dass es eine Behinderung der Justiz gegeben hat.<<
Dass Mueller nichts gefunden hat, das Obstruction of Justice NICHT ausgeschlossen werden kann, heisst fuer Sie, dass Obstruction of Justice stattgefunden hat.
Ist das Ihre Logik?
Traurig, dass Sie den Dems (und einschlägigen Medien) auf den Leim gehen.

@Reinhard Libuda 20:35: Untersuchen und politsche Inhalte ...

... entwickeln schließen einander nicht aus.

Die Durchführung und Bewertung der Untersuchung von der politischen "Rendite" abhängig zu machen, wäre Opportunismus. Hat es Verfehlungen und Verstöße gegen das Recht gegeben, müssen sie untersucht und ggf. zur Strafverfolgung gebracht werden, egal ob das Stimmen bringt oder nicht.

Den harten, radikalisierten Kern der Trump-Wähler erreichen die Demokraten ohnehin nicht. Es geht vielmehr darum, jene Wähler der Republikaner zu erreichen, welche sich von dem Gebaren Trump's abgestoßen fühlen, sowie die Unabhängigen. Sie haben schon bei den Kongress-Wahlen den Demokraten große Mehrheiten gebracht.

Im Hinblick auf die Inhalte treffen Sie einen Punkt: schon die Wahlen 2018 wurden nicht alleine mit Trump-Kritik sondern mit Inhalten wie Healthcare und Themen sozialer Gerechtigkeit gewonnen. Das wird für 2020 noch mehr gelten.

Die Unbestechlichen

Mueller ist unbestechlich. Er hat belegt, dass es eine russische Einmischung gab. Einige Protagonisten sind ja auch schon verurteilt. Trump selbst wird man aber womöglich nichts nachweisen können.

@cosmopolitan_citizen

"Den harten, radikalisierten Kern der Trump-Wähler erreichen die Demokraten ohnehin nicht. Es geht vielmehr darum, jene Wähler der Republikaner zu erreichen, welche sich von dem Gebaren Trump's abgestoßen fühlen, sowie die Unabhängigen. Sie haben schon bei den Kongress-Wahlen den Demokraten große Mehrheiten gebracht."

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Was ist eigentlich mit den typischen Wählern der Demokraten die das "Russlandbashing" der Demokratischen Parteiführung nervt und die eigentlich eine Politik von den Demokraten für die Menschen erwarten und keine Parolen?

@ guggi

In diesem Artikel wird ganz klar der Eindruck erweckt, dass Trump Angst hatte, die Ermittler könnten etwas Aufdecken was ihm schadet.

Es ist davon auszugehen, dass Trump tatsächlich Angst hatte.
Die Erleichterung gönne ich ihm und seinen treuen Fans.

Fake News schaden der Demokratie

Es dürfen keine Gerüchte geschürt werden um dem Ruf einzelner Menschen zu schaden. Es sollte nur belegbare Fakten genannt werden.

@Make sense: Mueller hat mehr gefunden als erwartet

Eines vorweg: die Kandidatin der Demokraten hat die Wahl gewonnen. Nur der legale aber illegitime Sondereffekt des Electoral College hat Trump gegen die Wählermehrheit ins Amt gebracht.

Zum eigentlichen Thema:

Seit Monaten hat R. Mueller III einen Strauß an Informationen an die Öffentlichkeit gebracht, welcher sonderbare Zufälle aufgezeigt hat:

1. Russische Geheimdienstquellen und die IRA haben massiv in die Unterstützung Trump's investiert. Das wird von allen wesentlichen Institutionen in den US-Diensten und im Kongress als Fakt angesehen. Selbst von Barr.

2. an dem Tag als Trump "Russia" aufgefordert hat, die E-mails Clintons zu finden, wird tatäschlich der DNC-Server gehackt.

3. Trump hat von 1. und 2 profitiert.
Eine Menge an sonderbaren "Zufällen", nur die liegend gebliebene "smoking gun" fehlte.
Ehrenwert von Mueller, dass er den Mangel an Beweisen als solchen benannt hat.

4. Im Hinblick auf die "Obstruction of Justice" gibt es klare Indizien - als Sache der Gerichte.

Altes Sprichwort

„Klaue nicht! Hab keine Angst!“ so heißt es in einem alten arabischen Sprichwort. Und es stammt nicht aus Tausend und eine Nacht. Es soll heißen: Das „Klauen“ steht für Vergehen. Hätte Trump sie nicht begangen, dann hätte er eben keine Angst haben müssen!!! Die Tasche aber, dass er die Hosen voll hat, beweist eindrucksvoll, dass er allen Grund dazu hat, Angst zu haben, ins Kitchen zu wandern. Sicher geht es ihm auch daran, seinen ohnehin schon ruinierten Ruf - nicht vollends zu verlieren. Zu Recht, wie es scheint, erfolgt daher die Annahme, dass der Oberhaupt des -muskelmäßig - mächtigsten Landes der Welt auf seine Position die allergrößte Schande seit seiner Einberufung unheimlich und unheilvoll täglich brachte und bringt. Wie es auch scheint, hatte er teilweise tüchtige Helfer. Trump selbst bringt so gut wie überhaupt keine emphatischen Momente einer Menschenführung mit.

@ hippojim

Und die "Ja,aber" Medien sollten endlich wieder eine "ungefärbte " Berichterstattung und Reportagen machen.

"Ungefärbt" bedeutet aber, dass die Kuh für Trump noch nicht vom Eis ist. Auch wenn er sich per Twitter schon dutzendfach selbst freigesprochen hat.

@ Gassi

Der Berg kreiste ... und gebar eine Maus. Und wie ist das aufgebauscht worden!

Welches Interesse hätte Trump am Aufbauschen haben sollen?

Und die Kampagne geht weiter...

Wenn in der Einleitung schon das Wort "offenbar" zu lesen ist, folgt das übliche Wunschdenken, das sich wie ein roter Faden durch diese Berichterstattung zieht.

Was bringt es, über Trumps angebliche Ängste zu mutmaßen, wenn Muellers Ermittlungsergebnisse eindeutig sind? Soll die Medienkampagne der letzten Monate nun auf diesem Weg gerechtfertigt werden?

Und wem gegenüber soll Trump diese Sätze eigentlich gesagt haben? Es erscheint doch sehr konstruiert, wenn derart alte Aussagen erst jetzt an die Öffentlichkeit gelangen.

20:28, Silverfuxx

>>Zusammengefasst lautet das Urteil also ungefähr: `Eigentlich schuldig, aber Freispruch, weil noch so gerade eben ganz knapp Mangel an Beweisen.´

Klar, dass das Trump und seine Anhänger und Hinterherhechler zu einer glasklaren Entlastung umdichten werden.<<

Erkennt man ja gut hier im Thread.

Selbstbewusste Demokraten

@ make sense
Die Dems haben die Wahlen verloren und können es bis heute nicht akzeptieren.

Sie repräsentieren trotz ausländischer Einmischung immerhin mehr als die Hälfte der Wählerinnen und Wähler, haben also allen Grund, selbstbewusst zu sein, auch wenn es bei den Wahlmännern leider anders ausgesehen hat.

Noch längst kein Schlussstrich

Zum Kommentar von Jan Bösche, der leider nicht direkt kommentiert werden kann, aber es verdiente, weil den Nagel auf den Kopf trifft:

In den USA, diesem großartigen Land, gibt es eine Vielzahl von buchstäblichen "Baustellen" mit Blick auf Infrastruktur, Gesundheitsversorgung und eine ideologiefreie, menschliche Migrationspolitik.

Wenn die Parteien sich nicht einig werden, dann wäre es an dem Präsidenten, als Repräsentant des ganzen Landes und fairer Vermittler, die Brücken zu bauen und Kompromisse für Lösungen zu suchen.

Aber dazu bedürfte es eines Präsidenten, welcher der Würde seines Amtes gerecht wird um von allen US-Bürgern als Sachwalter ihrer Interessen anerkannt zu werden.

Trump bestätigt sich stattdessen als oberster Spalter der Nation, der die Menschen mit seiner aufheizenden Rhetorik und seinem extremen Fokus auf seine radikale Basis, die nur eine Minderheit darstellt, gegeneinander treibt.

Amerika braucht hingegen einen Einiger. Bald.

Darstellung: