Ihre Meinung zu: Zweiter Weltkrieg: Griechenland will Reparationen fordern

18. April 2019 - 9:24 Uhr

Griechenland will von Deutschland 290 Milliarden Euro an Reparationen für die im Zweiten Weltkrieg begangenen Verbrechen einfordern. Das beschloss das Parlament in Athen. Die Bundesregierung wies das zurück.

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Kommentare

Überall sind

immer mal Wahlen, da muss dem Bürger schon mal was geboten werden.
Ich denke das mit Schuld und irgendwas bezahlen oder sonstiges machen, auch mal gut ist, sonst fangen wir mal an wer vor 100 oder 200 Jahren mal dieses und jenes gemacht hat.
Das grenzt langsam an Sippenhaft, die Generation die heute geboren wird, schaut nur verständnislos auf das tun.
So ist das mit Freunden wie Griechenland, vielleicht sollte man Freunde und Bekannte besser auswählen im Leben.

gutes signal

hier geht es nicht gegen deutschland und griechenland hat auch zu lange gewartet. kriegsverbrechen können niehmals verjährt werden und das argument das die neue generation nicht für die fehler der alten verantwortlich sind, so frage ich mich warum denn heute die neue generation die steuerverschleuderung der alten ausgleichen muss.
was ich hier meine ist das wenn ein land ein anderes angereift, zerstört und plündert muss es bezahlen und das ist auch ein signal für heutige kriege. so können auch europa, usa und saudi arabien angeklagt werden und auf reperationen an syrien, ex-yougoslavien und andere verpflichtet werden. sicher ist es fïr tsipras nur ein rettungsversuch seiner verschlampten regierungzeit die zu ende geht aber für die griechen eine art von wiedergutmachung und respekt!
viel glück und wie gesagt es geht nicht gegen deutschland.

Recht haben sie!

Die Frage mag "juristisch und politisch" abgeschlossen sein.

Moralisch ist sie es deshalb noch lange nicht!

Als Vergleich: Die Verfolgung von Homosexuellen in der frühen Bundesrepublik war juristisch auch abgeschlossen! Dennoch wurden aus moralischen Gründen Ausgleichszahlungen geleistet.

Das Argument der Bundesregierung zieht also nicht.

Es muss über das griechische Anliegen diskutiert werden!

Natürlich kann Griechenland etwas

fordern, aber Deutschland kann und wird natürlich ablehnen.

Wenn diese Forderungen anerkannt würden, würde das eine Welle von Forderungen nach sich ziehen.

Im besten Fall findet man eine Lösung, bei der beide Seiten das Gesicht wahren können ohne einen Präzedenzfall zu schaffen. Das geht aber wohl nicht, weil zu viele Scharfmacher sich an den Reparationen profilieren wollen....

schnelle Truppe!

Mensch, das fällt den Griechen ja früh ein! Aber im Grunde genommen haben Sie recht. Wenn man es genau nehmen würde, könnte man das heutige Deutschland bis auf die Unterhose ausziehen, wenn man alle Verbrechen, die die Deutschen im 2. Weltkrieg angerichtet haben, für Reparationsforderungen zugrunde legen würde.

Schwieriges Thema

Nach Auffassung der BR ist das Thema abgeschlossen. Das sollte es auch bleiben, wenn man keinen Präzedenzfall schaffen möchte. Griechenland könnte an der Stelle auch gern einmal daran erinnert werden, wie viele Milliarden an Finanzhilfen aus Deutschland in den letzten Jahren dort zur Rettung des maroden Landes in den Staatshaushalt geflossen sind. Die Griechen müssen lernen, aus eigenen Kräften ihren Staat finanzieren und sollten sich lieber um den Aufbau einer funktionierenden Steuerverwaltung kümmern, statt sich wieder Hoffnungen auf fremdes Geld zu machen.

Blödsinn!

Nach internationalem Recht ist das Staatsgebilde "Bundesrepublik Deutschland" eben NICHT die Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reiches. Obendrein trifft die heute in Deutschland lebenden Steuerzahler keinerlei Verantwortung für die Verbrechen der Nazizeit, daher haben sie hierfür auch nicht gerade zu stehen. Und im heutigen griechischen Staat lebt (fast) niemand mehr, der durch die Nazizeit persönliche Schäden erlitten hat.
Das Thema "Reparationen" ist daher für die endgültig erledigt. Ansonsten dürfte ich ja auch, wie Millionen andere Deutsche, von Polen Entschädigung für die Enteignungen durch Vertreibung meiner Vorfahren aus Schlesien nach dem 2. WK verlangen. Völlig absurd!

Fordern können sie ja,

ob und wie viel Geld sie bekommen werden ist die Frage.
Ich habe starke Zweifel, dass 290 Milliarden Euro als Reparationen fließen werden, bzw. dass überhaupt Reparationszahlungen erfolgen.

Vielleicht sollte man den volkswirtschaftlichen Schaden

gegenrechnen, der Deutschland entsteht, dadurch das erhebliche Finanzmittel langfristig und weitgehend zinsfrei als Darlehen an Griechenland gebunden sind?!? Das alles sind Mittel, die nicht in Bildung oder Infrastruktur investiert werden können und somit nicht zum Wirtschaftswachstum in Deutschland beitragen. Vermutlich würde man eine höhere Summe errechnen können! Mal ehrlich: Nach 75 Jahren im Geiste europäischer Einigung mit so etwas zu kommen, nach all dem Bockmist, den Griechenland sich in den vergangen Jahren geleistet hat. Da braucht es wirklich "ein gesundes Selbstbewusstsein".

Ich frage mich, wann der 2WK endlich vorbei ist.

Griechenland hat keine Forderungen an die Nachkommen der Wehrmachtssoldaten zu stellen! Seit wann ist Erbschuld rechtsstaatlich? Der Krieg ist 64Jahre zu Ende. Warum soll ich für Verbrechen anderer zahlen? Nach diesem Krieg wurden viele unnsinnige Kriege geführt, Verbrechen begangen und Reparationen wurden, in den wenigsten Fällen, gezahlt. Viele Staaten haben ihre Verbrechen nicht einmal anerkannt! Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege!

Ich gehöre zur dritten

Ich gehöre zur dritten (Nachkriegs -)Generation und sehe nicht ein warum ich dafür (mit Steuergeldern) aufkommen soll. Täter und auch Opfer dürfte es kaum noch geben.

"Tatsächlich sieht

"Tatsächlich sieht Deutschland das Thema als erledigt an: Die Regierung stützt sich dabei auf den 1990 zur Wiedervereinigung unterzeichneten Zwei-plus-Vier-Vertrag, in dem es heißt, es seien "keine weiteren Reparationen" vorgesehen. Auch Regierungssprecher Steffen Seibert betonte erneut, die Frage nach Reparationen sei juristisch wie politisch abschließend geregelt."

Bequeme Taktiererei. Erst erklärt Deutschland der halben Welt den Krieg und dann weigert sich der Rechtsnachfolger einen echten Friedensvertrag zu schließen nur um Reparationen zu vermeiden. Völkerverständigung geht anders.
Übrigens, beim 2+4 Vertrag war Griechenland (im Gegensatz zu Polen) nicht dabei. Insofern kann keine Regelung aus diesem Vertrag auf Griechenland angewendet werden.

Ah ja. Eine neue Gelddose

Ah ja.
Eine neue Gelddose scheint geöffnet, um den bankrotten Staat zu finanzieren.
Die EU bzw. wir als größter Einzahler "retten" Griechenland seit 2010 mit rund 256 Milliarden Euro.
Herr Tsipris hat ja bewußt mit den Forderungen gewartet, bis der Rettungsschirm ausläuft (sagt er selber).
Aber bald sind ja Wahlen.
Darf man derartige Äußerungen auch als populistisch bezeichnen?

Zweiter Weltkrieg:Griechenland will Reparationen fordern....

Von Tsipras´ Seite ist das nicht besonders glaubwürdig.Er steht für das Einknicken vor der Troika,für soziale Verschlechterungen bei Renten und im Gesundheitswesen.Und für den Ausverkauf(Privatisierungen) des öffentlichen Eigentums,E-Werke,Flughäfen,Kraftwerke.
Er schielt wohl auf die Parlamentswahl im Herbst.

Auf der anderen Seite hat Deutschland anfang der sechziger Jahre nach einem Vertrag mit Griechenland lediglich einige Millionen DM an Entschädigungen gezahlt und betrachtet damit die Frage als "erledigt".

Deutschland wurde im 2WK nahezu völlig zerstört.

Millionen Zivilisten wurden getötet. Der Schaden übersteigt den anderer Länder um ein Vielfaches. Deutschland hat keine Forderungen gestellt, denn diese Schäden waren der Preis, für die schrecklichen Taten, die Deutsche begangen haben. Viele Bombardements waren Verstöße gegen das Kriegsvölkerrecht. Jetzt kann man sagen gleiches mit gleichem. Im übertragenen Sinne ist das Auge um Auge...

Historiker verirren sich in der Jurisprudenz und Politik

..dann gibt es auch das Prinzip der Staatenimmunität nicht mehr, das bisher gewirkt hat.

Wenn völkerrechtliche und andere Verträge von Griechenland gebrochen werden, wirkt die Immunität in dieser Gemeinschaft von Rechtsstaaten z.B. vor Gericht sehr wohl wie der EU-Bürger erfahren darf.

EU-Bürger haben durch die Schuldenschnitte zig Mrd.€ verloren und haften noch in unbekannter Höhe. Deutsche haben der Politik bei der Euroeinführung und dem GR-Beitritt vertraut. Der illegale Schuldenschnitt wird mit Absicht negiert.

Recht, Verträge sind Makulatur. Zum Rechtsbruch gehört auch, dass die Bundesregierung nichts zur Erfüllung getan hat.
Vertrag-Gesetz-Bundesgesetzblatt:
http://tinyurl.com/paqft8l

Die Krise in Griechenland habe vielen Menschen die Bedeutung der Reparationen wieder klar gemacht.
Die Krise, hat was genau damit zu tun?
Man will noch mehr Geld, so oder anders. Freunde, es gibt noch mehr Kapitel die geschlossen werden müssen. So geht das nicht weiter!

Wer sich für die Hintergründe interessiert

Wolfgang Schorlau schreibt zwar Kriminalromane, aber der Hintergrund seiner Geschichten ist immer sehr gründlich recherchiert.
In "Der große Plan" wird deutlich, wie leider Deutschland sich sehr geschickt um Wiedergutmachung gegenüber Griechenland herumgedrückt hat.

Annäherung

Ich verstehe das Große Leid das hier geschah. Das ist unentschuldbar und sollte nicht vergessen werden.

Aber ich hege Zweifel, ob solche Reparationsforderungen dazu beitragen, die heutigen Generationen einander näher zu bringen? Oder Staaten?

Ist der Antrieb hier nicht viel eher Geldnot und gäbs da nicht andere Möglichkeiten?

Ausserdem würde mich als Deutscher Bürger dann Interessieren:
Gibt es eine Rückwirkende Haftbarkeit?
Wenn ja, wo ist die Datumsgrenze und warum genau dort?
Wie rechnen wir all das andere was in Europa und der Welt geschah dann auf?
Ist die Welt danach eine Bessere?

Ein kurzes Gedankenspiel zu diesen Fragen führt mich zu der Annahme, das genau durch solche Mechanismen Hass und letztlich auch Gewalt über Jahrhunderte genährt wurden. Man muss Geschichte ab einem bestimmten Punkt ruhen lassen (können) und neue Problemstellungen nicht mit alten vermischen.

Gutes Beispiel wie ich finde das es laufen kann: D und F und Elsass bzw. Lothringen.

Griechenland möchte Geld !

Das mit den Reparation Zahlungen sind so eine Sache. Die Geschehnisse sind gute 75 Jahre her. Allerdings hat sich D bei der Wiedervereinigung gestäubt, einen Friedensvertrag an zu streben, da wäre ja diese Zahlungen fällig gewesen. Nun aber werden ja auch noch Täter dieser Zeit bei uns vor Gericht gestellt - Mord verjährt nicht. So betrachtet sind auch die Ansprüche Griechenlands nicht verjährt. Denke da ein eine einfache Lösung: Griechenland hat Schulden an Deutschland. Einen kaufmännischen Vergleich und diese Angelegenheit ist bereinigt.
Denke auch, der Anspruch ist gerecht fertigt. Haben die deutschen Erben von Tätern und Nazis auf ihr Erbe - Häuser und Grundstücke - verzichtet? Nein! Also sind sie die Rechtsnachfolger des dritten Reiches und haftbar. Auch ihre Enkel haben nie den Besitz aus dieser Zeit abgeschlagen.

Fuer diese Forderung gibt es keine juristische Grundlage

Diese Reparationen sind haltlos:

Griechenland will von Deutschland 290 Milliarden Euro an Reparationen für die im Zweiten Weltkrieg begangenen Verbrechen einfordern. Das beschloss das Parlament in Athen.

dafuer gibt es laut DerWesten keinerlei juristische Grundlage!

https://tinyurl.com/y4hn4b5h
DerWesten: Historiker: Forderung nach Reparationen nicht ignorieren (am 23.03.2015 um 17:35 Uh)

Hat Griechenland juristische Ansprüche auf Wiedergutmachung?

Constantin Goschler: Es gibt keine stichhaltige juristische Begründung dafür. 1953 hat man im Londoner Schuldenabkommen erklärt, dass die Reparationsfrage bis zum Abschluss eines Friedensvertrags mit Deutschland verschoben wird. Nach der Wiedervereinigung hätte man einen Friedensvertrag schließen können, doch die Regierung Kohl hat es vermieden, die Reparationen erneut auf die Tagesordnung zu bringen.

Griechenlandurlaub Ade......

Nun ja, an Forderungen ist ja noch keiner gestorben. Allerdings sollte man bei solchen Gedankengängen sein Urlaubsziel mal überdenken und...... auch mal überlegen ob wir aus den Zeiten des römischen Reiches gegenüber den Italienern nicht auch noch Reparationsleistungen fordern können. Erdgeschichtlich gesehen ist das ja noch nicht sooooo lange her. Bitte hört mal mit diesem Unsinn auf, irgendwann muss schließlich mal Schluss sein sonst gehts wie auf dem Balkan, wo man den Haß sorgsam pflegt, der vor Jahrhunderten seinen Ursprung hatte. Oder will man hier den Grundstein für neue Kriege in Europa legen?

290 Milliarden

290 Milliarden! Nach heutigem Maß? Wir kennen ja alle spätestens seit der Finanzkrise, wie Griechenland so rechnet (oder auch nicht). Bevor hier das große Geschrei ausbricht, sollte die Griechen erstmal eine Komplettaufstellung der Forderungen einreichen. Die möchte ich gerne mal lesen!

Mal ganz abgesehen davon, dass diese Forderung selbst die Reparationen, die an Polen gegangen sind, deutlich übersteigen (und wir alle wissen, wie die Wehrmacht gerade im Osten gewütet hat), ist diese Aufstellung purer Populismus.

Es verjährt nichts?

Ja dann müssen sich die Griechen warm anziehen, wenn die Trojaner, die Syrer, Iraker, Afghanen und unzählige andere Völker Reperation für Verwüstungen und Gemetzel in der Zeit Alrxander des Großen und einige hundert Jahre danach einfordern.

Reparationen ja - aber nicht vom Steuerzahler

Die Großaktionärsfamilien der Konzerne, die unter der NS-Zeit richtig groß geworden sind, sollten die Entschädigung zahlen.

Marktkapitalisierungen:
Allianz SE (Übernahme jüdischer Versicherungshäuser) 91 Milliarden
BASF (ehemals IG Farben) 55 Milliarden
Evonik (ehemals Degussa) 13 Milliarden
Thyssenkrupp AG 8,5 Milliarden

Da ist noch ein bisschen was zu holen.

Die heutigen u. zukuenftigen Generationen sind nicht die Schuldn

Darueber hinaus werter Herr Tsipras:

das heutige Deutschland ist nicht mehr Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches. Damit besteht keinerlei Zahlungsverpflichtung mehr.

Zusätzlich sind die heutigen und die zukuenftigen Generationen nicht mehr die Schuldner von damals und nicht mehr die Täter von damals. Auch aus diesem Grund besteht keinerlei Zahlungsverpflichtung mehr.

Weiterhin hätte Griechenland damit viel frueher kommen muessennund zwar schon vor Jahrzehnten.

Verantwortung ?

Griechenland hat Milliarden Euro für die desolate Finanzpolitik des Landes von der EU bekommen, daran hat Deutschland einen großen Anteil geleistet ! Jetzt noch von Deutschland 290 Milliarden Euro zu fordern ist eine Frechheit! Aber wahrscheinlich wird unsere Regierung aufgrund unserer Geschichte und Verantwortung einen hohen Betrag überweisen . Diesen Betrag, wenn denn bezahlt wird, sollte mann den Menschen geben, die unser Land nach dem Kriege wieder aufgebaut haben und die heute im Alter teilweise unwürdig leben müssen.

Warum nur Deutschland?

Vermutlich, weil hier was zu holen ist. Hat den die Türkei jemals etwas für 400 Jahre Besatzung gezahlt?

Was ist mit den Verbündeten des Dritten Reichs? Was ist mit Österreich, das Teil des dritten Reichs war.

Und wenn tatsächlich nichts verjährt: was ist mit den Kriegen und Feldzügen vor dem zweiten Weltkrieg?

Ich finde es unverantwortlich, wie das griechische Parlament Zwietracht säht, um vom eigenen Staatsversagen abzulenken.

Historiker: Griechenland betreibt Aufbau von Feindbildern

Zusätzlich sagt der Historiker beim SWR, dass es Tsipras nur darum geht, ein Feindbild aufzubauen:

https://tinyurl.com/y23bbecs
SWR: Historiker: Griechenlands Ansprüche nicht gerechtfertigt (11.10.2018, 13:29 Uhr)

Griechenland nutzt Reparationsforderungen zum Aufbau eines Feindbildes
Nach Einschätzung des Historikers hat Griechenland keine Chance seine Entschädigungsforderungen aus dem Zweiten Weltkrieg gegenüber Deutschland durchzusetzen: "Es geht nur um die Innenpolitik. Man braucht ein Feindbild, um von inneren Problemen, die vorhanden sind, abzulenken", sagte Heinz A. Richter.

Und da frage ich Tsipras mal ganz deutlich: was soll das, Herr Tsipras?? Denn ich sage ehrlich: ich mag Griechenland und euch Griechen. Ich habe nichts gegen euch. Weiterhin ist Deutschland nicht euer Feind, Herr Tsipras sondern euer Freund!! Aber: ich sage trotzdem weiterhin dass eure Forderungen ohne jede Grundlage sind und ich sehe eure Forderungen als verjährt an.

Geht gar nicht.

Denn nach den 2 plus 4 Verhandlungen hat auch die KSZE dem Vertrag zu gestimmt. In dem steht das es keine Reparationsansprüche mehr gibt. Und Griechenland war auch in der KSZE. Rund 28 Jahre später zu sagen, wir wollen doch noch Geld haben geht nicht. Vertrag ist Vertrag. Gilt übrigens auch für Polen.

Ziemlich ungeschickt

Ist es, eine Forderung von 290 Milliarden in den Raum zu stellen.

Deutschland zahlt entweder gar nichts oder höchstens einen Betrag, der gemessen an der Forderung nur symbolisch ist.

Am Ende steht Griechenland da mit leeren oder fast leeren Händen.

Die kalte Hand des Griechen

1. warum kommen die Griechen jetzt erst mit dieser Forderung?
2. Warum gehen sie nicht detailliert auf die Ablehnungsgründe ein?
3. Eine Abstimmung im griech. Parlament sagt nichts über die juristische Berechtigung aus.
4. Tsipras will wohl Pluspunkte bei seinen Wählern einheimsen. Durchschaubar.
5. Will er Deutschland finanziell ruinieren?
6. Warum zitiert die TS einen "Bremer Historiker" und keine Gegenmeinung eines anderen Historikers - oder besser eines Juristen für internat. Recht?
7. Wieviele Gerichte, Juristen, Advokaten etc. sollen von dieser Forderung profitieren?
8. Kann Tsipras seine Juristen überhaupt bezahlen - oder muss er dafür Kredite beim IWF beantragen???

Undank ist der Welt Lohn

Griechenland ist mehr als einmal einem drohenden Staatsbankrott Dank der Zahlungen aus der EU entgangen und wenn man das Wort "EU" in diesem Zusammenhang differenziert betrachtet heißt dass das der Löwenanteil der Zahlungen Deutschland getätigt hat wo Generationen der Deutschen noch zu knabbern dran haben werden. Ich finde die Reaktionen der Griechen deshalb alles andere als fair obwohl ich die Griechen grundsätzlich mag.

>>Griechenland will von

>>Griechenland will von Deutschland Entschädigungszahlungen in Milliardenhöhe für im Zweiten Weltkrieg erlittene Kriegsschäden und -verbrechen einfordern. <<

Die Tatsachen werden nicht bestritten, die Schuld wurde nicht beglichen.

(Mit den 160 Mio. ist es nicht getan)

Hoffentlich wird der Forderung stattgegeben und Deutschland muss die Entschädigung leisten.

Damit zu Griechenland weiterhin Freundschaft bestehen kann.

Deutschland ist ein reiches Land und kann sich das leisten. (Stichwort: mehr Privatisierung)

Natürlich wird es Deutsche geben, die nichts bezahlen wollen

weil sie nichts damit zu tun hatten. Ist natürlich richtig und vom Lohnabhängigen sollte man Reparationen auch nicht fordern, denn diese sind gleichsam Opfer von Kriegen. Wer soll bezahlen wenn bezahlt werden muß? Natürlich diejenigen, die für den Krieg verantwortlich sind !

Wenn man die Geschichte neutral analysiert, dann ist es ein psychopathischer FINANZ-ADEL, der mit seinen POLITISCHEN KNECHTEN und deren Dienern Kriege planen, durchführen und durchsetzen. Also die Nachfahren der Verursacher-Familien gibt es heute noch und daher ist eine Schadensersatz-Rechnung an diese Klasse zu richten. Das wäre eigentlich logisch aber in den xxx System Strukturen ist dies nicht möglich. Bezahlen werden immer wieder die Kleinen müssen.

Milliarden

Vom deutschen Steuerzahler erpresst für ihre Rettung. Nun 370 Mrd für Reparationen...wirkliche Freunde

Ich kann es verstehen.

Ich kann es verstehen. Deutschland hat sich konsequent um eine Reparationszahlung gedrückt, immer auf einen kommenden Friedensvertrag verwiesen, und dann im Friedensvertrag durchgesetzt: Alle Reparationszahlungen sind ad acta und es gibt keine neuen Forderungen.
Nur über die Höhe sollten sie verhandeln, es muss auch bezahlbar bleiben.
Aber unbestritten ist, dass Deutschland in Europa zerstört und gewütet hat, und den Ländern eine Kompensation zusteht.
Polen wurde allerdings beispielsweise mit Verzicht auf die Ostgebiete abgegolten, aus der Ecke sollte also keine Forderung mehr kommen.

Reparationsforderung Griechenland

Ich habe den Eindruck,dass Griechenland seinen maroden Haushalt mit etwas „Kleingeld“ 74 Jahre nach Ende des 2.Wk auffrischen möchte.
Wenn wir damit anfangen ziehen vielleicht andere Staaten mit schlechter Finanzlage nach.
Ich hoffe nur, dass unserer Staat über den Dingen steht und das als totalen Blödsinn rundherum ablehnt.

Die ARD-Rechtsexperten Frank Bräutigam und Kolja Schwartz (SWR) klären wie immer vorbildlich auf. Hier z.B. über die sogenannte "Staatenimmunität:

Der Internationale Gerichtshof in Den Haag 2012 hat in einem sehr ähnlich gelagerten Fall entschieden, dass eine solche Pfändung gegen den Grundsatz der sogenannten "Staatenimmunität" verstoßen würde, wenn es sich um hoheitliches Vermögen Deutschlands handelt.

Ergänzt werden muss, dass sich Griechenland auch bei Forderungen gegenüber EU-Bürgern auf seine Staatenimmunität beruft. Da geht es nicht um hoheitliches Vermögen. Griechenland zahlt weder Zins noch Tilgung für seine aufgenommenen €-Staatsanleihen und merklärt sie für erloschen. Den Bürgern der gegen diesen rechtswidrigen Schuldenschnitt klagen will, wird mit der Staatenimmunität quasi der rechtstaatliche Richter verweigert.

Zu der Frage, ist die EU noch eine Gemeinschaft und Rechtsstaaten braucht es noch eine Antwort.
.. und zur Staatschuldenkrise und dem Weltkrieg?

Irgendwann ist genug

Deswegen glaube ich hat die EU keine gemeinsame Zukunft. Es geht schon lange nicht mehr um eine Gemeinschaft, sondern nur noch Profit, Macht und eigene Interessen.

Deutschland hat genug für Griechenland getan, Gastarbeiter aufgenommen, wirtschaftlich unterstützt etc.

Geld heilt keine Wunden

In Form von Geld lassen sich die Kriegsverbrechen des Naziregimes, in denen sich das unfassbare Ausmaß an Menschenverachtung und eiskaltem Machtkalkül, zu denen Menschen fähig sind aufs Nachdrücklichste gezeigt hat, und das unfassbare Leid, das sie verursacht haben, ohnehin nicht wieder "gutmachen".

Es schadet aber auch nichts, wenn andere uns diese Verbrechen immer mal wieder in aller Deutlichkeit in Erinnerung rufen, schon damit wir merken, dass wir absolut keinen Grund haben, uns ob unserer "Wirtschaftskraft" irgendeinem anderen Land der Welt überlegen zu fühlen.

Kommentar eigentlich überflüssig.

"Tsipras sagte weiter, er habe erst abwarten wollen, bis die internationalen Hilfsprogramme ausgelaufen seien, die Griechenland aus der schweren Finanzkrise helfen sollten. Nun sei der richtige Zeitpunkt gekommen"

Wie rücksichtsvoll, zuvorkommend und dankbar von ihm.

290 Milliarden, das wären

290 Milliarden, das wären dann für jeden Griechen so rund 10 Millionen? Nee, das geht nicht, !0 Millionen sind ja für einen Griechen fast nix und bumms wäre das Geld bald wieder weg, da müßten ja spätestens alle Griechen in der nächsten Generation wieder selber arbeiten. Unzumutbar!

Die Leute, die Griechenland

Die Leute, die Griechenland vorwerfen, dass Griechenland sich einfach nur mit deutschem Geld konsolidieren will, sollten wirklich mal bedenken, dass Deutschland konsequent Reparationszahlungen abgeblockt und sich davor gedrückt hat, obwohl es den Ländern natürlich zusteht. Erst alles verheeren, aber dann nicht für den Schaden zumindest ansatzweise Wiedergutmachung leisten wollen.
Dass Griechenland es jetzt fordert, wo es Geldprobleme hat, finde ich sehr verständlich.

Hat Deutschland eigentlich

Hat Deutschland eigentlich schon von Italien Reparationen für die Schlacht im Teutoburger Wald gefordert?
Ist zwar etwas länger her als "nur" 74 Jahre - aber man kann es ja 'mal probieren!? Mit Zins und Zinseszins und Zinseszinsenzins etc. wäre die deutsche Staatsverschuldung wohl kein Thema mehr.

re wb0815

" Griechenland könnte an der Stelle auch gern einmal daran erinnert werden, wie viele Milliarden an Finanzhilfen aus Deutschland in den letzten Jahren dort zur Rettung des maroden Landes in den Staatshaushalt geflossen sind."

Ganz schlechtes Argument. Lieber ganz still sein.

Deutschland hat an der Griechenland"Rettung" hunderte Millionen verdient.

Griechenland, vergammelt und

verdreckt, wenn ich an meine letzte Reise denke, das war 2018! Urlaubergebiet, sauteuer, ungepflegt. Dann stehen wir Bürger mit Mrd. € als Gläubiger, wo ist da eigentlich Solidarität. Ich glaube, die Griechen versuchen wieder die Hängematte aufzuspannen, und andere sollen zahlen. Über die Forderungen kann gerne diplomatisch Gesprochen werden, Ziel kann nur sein: Deutschland zahlt nix.

Allein für die Schäden auf Kreta sind 200 Mio € angemessen

Wenn die Großeltern gejubelt haben über all die vorsätzlichen Zerstörungen in anderen Ländern und Oma gerne die gefüllten Pakete und die schweren Koffer auspackte, die die Soldaten in die Heimat schickten, dann sollte man sich nicht nur auf die Großeltern berufen, wenn es ans Erbe geht. Erbe von Haus, Hof und Geld.
Zum Erbe können auch Schulden gehören.
Darf man die immer "ausschlagen"?

@WB0815

Diese Milliarden von Deutschland sind nicht in den griechischen Haushalt geflossen, sondern hauptsächlich auf den Kreditkonten deutscher Banken gelandet, die ohne die Hilfe zusammen gebrochen werden.
Es ist ein Märchen, dass die Hilfspakete irgendetwas in Griechenland finanziert hätten, das wurde aus reinem Opportunismus gemacht, um die eigenen Kreditinstitute zu schützen.

Griechische Forderungen

Es gab Länder, die deutlich mehr gelitten haben als Griechenland. Man denke nur Polen, Tschechien oder Russland (mit 20 Mio. Toten). Allein die Belagerung von Leningrad hat mehr russische Opfer gefordert, als in ganz Griechenland zusammen.

Aber all diese Länder haben nur einen Bruchteil von dem Betrag erhalten, den die Griechen jetzt fordern. Es dürfte mich nicht wundern, wenn die Griechen jetzt versuchen daraus eine unendliche Geschichte zu machen. Allein der lächerliche Namensstreit mit Makedonien hat 30 Jahre gedauert. Die Griechen haben einfach auf "sturr" geschaltet und die Zeit für sich arbeiten lassen. Gleichzeitig hat man alles per Veto blockiert um eine EU-Bindung von Makedonien zu verhindern.

Ähnlich geht es auch im Streit mit dem türkischen Teil von Zypern. Der dauert immer noch. Auch hier erheben die Griechen Maximalforderungen und weichen keinen Zentimeter davon ab. Deutschland sollte sich schon mal auf einen sehr langen Dauer-Konflikt vorbereiten.

Dieser Satz sagt eigentlich schon alles

"Tsipras sagte weiter, er habe erst abwarten wollen, bis die internationalen Hilfsprogramme ausgelaufen seien, die Griechenland aus der schweren Finanzkrise helfen sollten. Nun sei der richtige Zeitpunkt gekommen."

Eine Geldquelle, die der deutsche Steuerzahler kräftig mitfinanziert hat, ist versiegt also sucht man nach der nächsten.

@von Petersons

Griechenland hat nicht zu lange gewartet, sie haben es immer wieder gefordert, und Deutschland hat immer auf einen noch ausstehenden Friedensvertrag verwiesen, um dann da rein zu schreiben, dass alle Reparationen als erledigt betrachten werden.
Hier geht es nicht um verpasste Gelegenheiten, Länder wie Griechenland hatten nie eine Chance, Reparationen zu fordern, weil unsere BR es ihnen nie ermöglicht und sich davor gedrückt hat. Und das konsequent bis heute.

Völkerrecht

18. April 2019 um 10:55 von Defender411

Ja, die Zerstörungen in Deutschland aufgrund des 2. Weltkriegs waren beachtlich, andere Länder, die von Deutschland unrechtmäßig überfallen wurden, z.B. Polen, litten aber wesentlich mehr. Und dabei war der Zerstörungsgrad völlig unnötig, denn die Niederlage Deutschlands stand seit 1941 klar fest.

Wie können Sie auf die Idee kommen, dass ein Deutschland, welches einen verbrecherischen Angriffskrieg gegen die halbe Welt begann, - und diesen zurecht in Bausch und Bogen verlor -, auch nur irgendeinen Anspruch auf Entschädigungsleistungen gegenüber den Siegermächten hätte?

Merke: der rasche Wiederaufbau, das "Wirtschaftswunder", nach dem verlorenen Krieg gelangen auch und gerade, weil der deutschen Wirtschaft das in der Welt zusammengeraubte Kapital zur Verfügung stand (ja, es war nicht allein der Marshallplan).

Und: Verbrechen müssen gesühnt, entschädigt und aufgearbeitet werden. Ein Friedensvertrag täte bestimmt der europäischen Einigung gut.

@Bernd Kevesligeti um 10:49Uhr

Ich weiß ja nicht, ob wirklich Meinungsfreiheit gilt! Aber ich finde es schon reichlich oder typisch "links" anmaßend von "einigen Millionen DM" zu reden! Haben Sie mal die Kaufkraft hochgerechnet ? Und über 100 Millionen sind für Sie nur "einige"?Dabei mache ich der griechischen Regierung keinen Vorwurf! Es wirft nur ein bezeichnendes Licht auf den Charakter einer Regierung oder Partei und auch der Bevölkerung! Unter diesem Aspekt sollte man vielleicht auch das Verhalten der am meisten Geschädigten sehen! Gemessen an den Schäden war die Sowjetunion mit Ostpreussen direkt billig, oder? Unabhängig davon könnte man sich für die von einem deutschen Historiker allwissend ermittelten 190 Milliarden € vermutlich ganz Griechenland kaufen! Nur, wer will schon ein Faß ohne Boden?

Großzügig zeigen, abhaken.

Ich mag Tsiprias, er ist an Bord geblieben wo andere ins Wasser sprangen. Ich hab auch Verständnis für seinen Wahlkampf - wir sind einfach ein gern gespieltes Thema :)

Ich würds auch gerne sehen, wenn wir nun, nachdem Griechenland sich auf einen, unserer Meinung nach, aussichtsreichen Kurs begeben hat, Tsipras und Griechenland nachhaltig unterstützen würden. Ob man das Reperationen nennen darf, weiß ich nicht. Aber 290 Milliarden geht natürlich gar nicht. Ich denke da eher so an 2 Mrd?

Volksentscheid!

Diese Entscheidung steht alleine dem deutschen Volk zu, ob noch mal was bezahlt werden soll oder nicht.
Fordern tun viele von Deutschland... Bei wem sagt man ja, bei wem nein?
Ich wünsche mir dass es ein Volksentscheid gibt der grundsätzlich regelt ob Deutschland noch irgend etwas an irgend jemand bezahlen muss, was aus oder vor dem zweiten Weltkrieg gefordert wird.

Wieviel Geld hat Deutschland eigentlich seit dem zweiten Weltkrieg gespendet? Sowohl staatlich als privat. Seit vielen Jahrzehnten spenden die Deutschen am meisten für Katastrophen in der Welt. Wieviel Geld kam da schon zusammen?

Hoffentlich bekommen die Griechen was

Wir sind so reich und Griechenland hat seit Jahren massive finanzielle Probleme.
Wir haben im 2. Weltkrieg unglaublichen Mist gebaut und unendlich viel Leid gebracht.
Wir sollten nicht herumrechteln, sondern einen ordentlichen Batzen Geld mit einer ehrlich gemeinten Entschuldigung geben, in der Hoffnung, dass es den Armen und Bedürftigen in Griechenland zugute kommt.
Btw: Ich bin Deutscher und habe keinerlei griechischen Wurzeln...

@Flüchtlingshelfer5.0

Nach internationalem Recht ist Deutschland IDENTISCH mit dem Deutschen Reich, weil die überwiegende Rechtssprechung davon ausgeht, dass das Deutsche Reich nicht untergegangen ist, sondern lediglich mangels Regierung 1945 handlungsunfähig war. Das hat das BVerfG schon vor Jahrzehnten festgestellt.
Und natürlich sind wir als Staat für die damaligen Verbrechen haftbar. Unser heutiger Wohlstand gründet sich nicht zuletzt darauf, dass Deutschland jegliche Debatte um Reparationen konsequent unterdrückt hat, und die Alliierten aus Opportunismus dies unterstützt haben (Man ollte im Falle eines Krieges mit der SU im kalten Krieg ein wehrhaftes Land in Mitteleuropa, das in der NATO etabliert ist).
Da Deutschland der Rechtsnachfolger des DR ist bzw. mit ihm identisch (Urteil des BVerfG aus den 70ern, wenn ich mich nicht irre) kann sie natürlich dafür gerade stehen.
Land in Polen zu fordern ist zwecklos, da mit dem 2+4-Vertrag Kompensationen ausdrücklich ausgeschlossen werden. Pech gehabt.

Nachfolge: rechtlich wie moralisch

18. April 2019 um 10:42 von Flüchtlingshelfer5.0

Die Bundesrepublik Deutschland - einen Begriff, denn Sie mit Anführungszeichen versehen - ist nicht Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reichs - einen Begriff, denn Sie nicht (!) mit Anführungszeichen versehen? Das hätte ich gerne näher von Ihnen ausgeführt. Können Sie dazu Dokumente nennen?

Ach ja, die Vertreibungen aus ehem. deutschen Ostgebieten: welche Nation hatte 1939 noch den 2. Weltkrieg mittels eines verbrecherischen Angriffskriegs begonnen? Deutschland. Welche Nation erlitt während des 2. Weltkriegs die meisten Verluste an Bevölkerung, Eigentum und Fläche? Polen.
Danke.

Im persönlichen Einzelfall ist persönlich erlittener Verlust immer schmerzhaft. Für Deutsche, Polen, Griechen, eben alle Menschen. Für Staaten müssen aber andere Maßstäbe und andere Handlungsmaximen gelten.

@DerGolem

Deutschland hat sich konsequent seit Ende des Krieges um Reparationszahlungen gedrückt mit Verweis auf einen nicht vorhandenen Friedensvertrag, um dann im 2+4-Vertrag alle Reparationen pauschal als hinfällig zu bezeichnen. Griechenland hat schon oft eine Reparationsleistung gefordert, und Deutschland hat sich konsequent davor gedrückt, wie es schäbiger nicht mehr geht.

Nicht auf jeden populistischen Zug aufspringen

Wir sollten uns nicht von erneutem populistischem Wahlkampfgeklirr kirre machen lassen. Die rechtlichen Fragen sind längst geklärt, auch wenn sich hin und wieder ein Jurist dazu mit einer absonderlichen Mindermeinung meldet. Moralisch kann man über die Frage sicher streiten. Das Hauptproblem ust aber, dass es in der EU inzwischen zu viele Länder gibt, die statt inhaltlich Probleme in ihrem Land zu lösen lieber EU und D als Sündenbock aussuchen. Ist halt einfacher, muss man sich selbst nichts einfallen lassen und muss man keine unpopulären Maßnahmen treffen.

Von 11:11 3006

Ein sehr guter Beitrag , besonders den letzte Satz möchte ich unterschreiben. Danke.

So ein Unsinn. Vor allem die

So ein Unsinn. Vor allem die Regelmäßigkeit solcher Forderungen aus (den immergleichen) Ländern ärgern mich immens. Zum Glück hat die deutsche Regierung solchen Forderungen durch den 4 + 2 Vertrag bereits eine deutliche Absage erteilt. Schwach werden wird sie wohl auch nicht, und bei einem Regierungswechsel kenne ich keine Konstellation, die ich einen anderen Bescheid in dieser Angelegenheit zutrauen würde.

meine Meinung:

Polen und Griechenland haben große Zuwendungen innerhalb der EU. Polen kauft aus Dank seine Flugzeuge bei Boing. Beide Staaten finden neue Gründe, warum darüber hinaus Deutschland immer noch für Reparationen herhalten soll. Völlig unbeeindruckt von gezahlten und durch Abkommen abgeschlossene Verpflichtungen und deren erfolgten Tilgung.
Ich hoffe doch, dass hier die Bundesregierung ihre Ablehnung der Forderungen beibehält.

Und die anderen?

Ich habe mir mal auf Wikipedia angesehen, wer im 2. WK Griechenland besetzt hat. Der größte Teil war erstmal von Italien besetzt, daß diesen Konflikt begann. Dann gibt es eine bulgarische Zone und natürlich eine deutsche, wobei Österreich Teil dieses Deutschlands war.

Ergo müßten Ansprüche mindestens gegen Deutschland, Österreich, Italien und Bulgarien gestellt werden, oder? Oder ist bei den anderen nichts zu holen???

@ Flüchtlingshelfer5,0 10.42h - so einfach isses nicht

...............Ansonsten dürfte ich ja auch, wie Millionen andere Deutsche, von Polen Entschädigung für die Enteignungen durch Vertreibung meiner Vorfahren aus Schlesien nach dem 2. WK verlangen.................

Nein, das dürfen Sie nicht. Ansprüche von Privatpersonen gegen Staaten sind nicht zulässig. Sonst wäre Deutschland schon längst Pleite.

Kein Grieche glaubt, dass die das Geld tatsächlich ....

... bekommen. Die sind ja nicht doof, die Griechen.
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Ich bin mir jedoch sicher dass es für eine Bundesregierung nun schier aus moralischen Gründen unmöglich sein wird auf eine Rückzahlung der Kredite aus den diversen Rettungspaketen zu bestehen oder kommende weitere Schuldenschnitte zu verhindern.
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Das Geld ist futsch. Mag jemand berechnen mit wieviel Deutschland mit drin hängt? Mag jemand danach an einen Zufall glauben?

Schade....

was wirklich schade ist, erst durch den schrecklichen 2.Weltkrieg haben die Menschen in Europa endlich gelernt, dass Krieg keine Lösung ist. Das sagte man damals: "Nie wieder Krieg". Und aus diesem Bewusstsein ist die EU entstanden, der Wille nach Gemeinsamkeit und nach dem Lösen von Problemen am Tisch statt auf dem Schlachtfeld.

Und nun tauchen sie auf, in allen Ländern, die Populisten, die den 2. Weltkrieg nie erlebt haben, und nutzen sogar diesen Krieg, um an unserer größten Errungenschaft des letzten Jahrhunderts zu sägen. Nämlich an einem gemeinsamen Europa, sie zerstören es für eigene innenpolitische Interessen.

Wenn wir dieses Ziel des gemeinsamen Europas aus den Augen verlieren, und das tun wir momentan, dann sind die Reparationsforderungen der Griechen nichts, im Vergleich dazu, was die Folgen kosten werden.

Schmerz und Trauma

Frau Sabine Bode hatte vor wenigen Jahren eindrucksvoll darauf hingewiesen, wie auch die heutige Generation in Deutschland immer noch unter den Traumata ihrer Eltern und Großeltern leiden, die während Kriegszeiten oder Zeiten wirtschaftlicher Not erfahren wurden.

Daher ist ein Perspektivenwechsel angebracht. Wie stellt sich die Situation in den Ländern dar, die einst vom Deutschen Reich unrechtmäßig mit Krieg überfallen, an Gütern, Geld und Menschen ausgeraubt und schließlich verheert wurden? Auch hier dürften die menschlichen Reaktionen ähnlich sein. Doch Griechenland und andere Länder, welche einst den unter den Knobelbecherstiefeln der Wehrmacht und SS litten, deutscher Arroganz und Unterdrückung, mussten mit ansehen, wie das Deutschland in der Mitte Europas wieder zu einem wirtschaftlich wie politisch mächtigen Staat wurde. Das weckt Ängste, Neid und - natürlich - Begehrlichkeiten. Viel Unrecht und Leid, die noch nicht aufgearbeitet sind. Versöhnung und Verständigung sind wichtig.

@ um 10:36 von Petersons

//... kriegsverbrechen können niehmals verjährt werden und das argument das die neue generation nicht für die fehler der alten verantwortlich sind, so frage ich mich warum denn heute die neue generation die steuerverschleuderung der alten ausgleichen muss. ...//

Und warum muss immer wieder nur die BRD hinhalten? Das deutsche Reich konnte nur Dank Unterstützung anderer Staaten so viele Gebiete erobern und so viel Schaden anrichten. Warum also fordert Griechenland von der BRD Reparationen aber nicht von Italien, Türkei, Japan, nicht zu vergessen sind die Separatisten und somit Länder wie Polen, Ukraine und einige andere Länder mehr.

Auch finde ich Ihren Vergleich unglücklich. Denn eine Verschuldung des Staates hatte meist positive Auswirkungen für die vorherige Generation und kam somit über die Elten der neuen Generation zu gute. Daher ist es eher als Darlehen anzusehen, dass zurückgezahlt wird.

Die Griechen und andere haben es verschlafen

Als der Staat Israel gegründet wurde haben sich Ben Gurion und Adenauer zusammengesetzt und verhandelt. Adenauer wollte lediglich ein paar Million DM "Wiedergutmachung" (ein entsetzliches Wort!) rausrücken. Später hat man sich auf ein paar Milliarden geeinigt (also weniger als 1500 DM pro Ermordetem). Aber immerhin hat das Geld dem Aufbau des jungen Staates etwas geholfen. Den betroffenen Famiien - sofern es sie noch gab - nicht viel.

Wenn die Griechen auch auf diese Weise vorgegangen wären, dann hätte man dieses Thema heute nicht. Sie haben es einfach verschlafen. Und die griechischen Götter haben ihnen auch keinen Wink gegeben.... Dumm gelaufen.

Gestern 190 heute 290x10^11 Cent

Bei dem Zinssatz sollten wir schleunigst zahlen, ansonsten droht in wenigen Tagen der Staatsbankrott. Dann bliebe nur noch ein Rettungsschirm der EZB und einige Tausen Milliarden aus Griechenland zur Rettung Deutschlands. Aber woher das Geld nehmen, außer natürlich in rauhen Mengen drucken.
Man könnte sich allerdings auch um die kokmplette Abschaffung des Kapitalmarktes und Überführung aller Werte in Volkseigentum Gedanken machen. Man merkt, ich bin kein Wirtschaftsfachmann, sondern nur ein einfacher Erdenbürger mit gesundem Menschenverstand.

um 11:22 von DerGolem

"1. warum kommen die Griechen jetzt erst mit dieser Forderung?" - Tun sie nicht. Das fordern die Griechenbereits seit vielen Jahrzehnten. Siehe Wikipedia-Artikel "Reparationsforderungen der Republik Griechenland gegen die Bundesrepublik Deutschland"

Verantwortung

Zuerst einmal ich bin selbst deutlich nach dem Krieg geboren und sehr dankbar dafür ihn nicht miterlebt haben zu müssen.
Zunächst natürlich versucht man in Griechenland Wahlprogram mit diesem Thema zu machen. Als ob deutsche Parteien nicht ähnliches in der Vergangenheit gemacht hätten.... Aber das hat doch nichts mit dem Inhalt zu tun und ob dieser gerechtfertigt ist.
Gerade rechtlich gesehen schon, weil es keinen Friedensvertrag gibt... 74 Jahre nach Kriegsende... das finde ich peinlich. Dann sollte dieser Friedensvertrag endlich verhandelt werden und dabei alle Zahlungen verbindlich ausgehandelt werden. Gerade innerhalb Europa! Solche Diskussionen spielen doch nur Populisten wie der AFD usw in die Hände.
Ich dachte auch Europa habe ein Solidaritätsprinzip und daher haben für mich die Schuldenschnitte während der Finanzkrise keinerlei Bedeutung für Reparationsansprüche. Außerdem kann Athen kaum einen Vorwürf machen jeden Joker zur Sanierung des Haushaltes zu ziehen

Reparationen

100 Jahre nach dem Versailler Vertrag haben Reparationen einen schlechten Ruf in Deutschland. Diese Reaktion verwundert, denn es war das Deutsche Reich, wahlweise unter Regierung eines Kaisers oder eines selbst ermächtigten Diktators, welches seine Nachbarländer überfiel.

1871 hatte das Deutsche Reich immense Reparation von Frankreich eingefordert. Frankreich konnte diese Reparationen innerhalb weniger Jahre begleichen. Folge der Kapitalschwemme war eine Wirtschaftskrise im Deutschen Reich.

1919 forderten dann die Siegermächte des 1. Weltkriegs immense Reparationen von Deutschland, die tatsächlich erst vor wenigen Jahren komplett abbezahlt waren.

Nach 1945 gab es keine große Friedenskonferenz, die den 2. Weltkrieg, den großen verbrecherischen Überfall Deutschlands auf die Welt, aufgearbeitet hätte.

Leider kann der Westfälische Friede von 1648 kein Vorbild sein: Versöhnung ohne das Aufrechnen von Schulden. Denn die alleinige Schuld Deutschlands, der Deutschen, ist zu offensichtlich.

um 11:42 von Googol

"Deutschland hat genug für Griechenland getan, Gastarbeiter aufgenommen, wirtschaftlich unterstützt etc" - Gastarbeiter aufgenommen, um Griechenland zu helfen? Die Gastarbeiter sind damals gekommen, weil es keine Deutschen mehr gab, die bereit waren, bei der Müllabfuhr zu arbeiten; dafür wurden Ausländer geholt. Das hatte nichts damit zu tun, Griechenland zu helfen, damals ging es darum, dass viele saubere Deutsche sich zu fein waren, eine schmutzige Arbeit zu erledigen. Und dafür waren die Ausländer wieder gut genug.

Lim2010 11:26

"Wer soll bezahlen wenn bezahlt werden muß? Natürlich diejenigen, die für den Krieg verantwortlich sind !"

und wie findet man diese Personen namentlich heraus? Ach ja, man kann ja einfach Sie fragen, denn
"wenn man die Geschichte neutral analysiert, dann ist es ein psychopathischer FINANZ-ADEL, der mit seinen POLITISCHEN KNECHTEN und deren Dienern Kriege planen, durchführen und durchsetzen."

Spitze. Das heißt ja, dass Opi gar nicht Schuld ist, denn es waren ja nur ein paar vereinzelte Familien.

"aber in den xxx System Strukturen ist dies nicht möglich. Bezahlen werden immer wieder die Kleinen müssen."

und da Sie hier endgültig den Pfad nachvollziehbarer Argumentation verlassen, müssen wir diese These mal so stehen lassen.

Zwangsanleihe sollte zurückgezahlt werden

Reparationen sind jetzt heikel. Die Zwangsanleihe -heute geschätzt 8 bis 11 Milliarden Euro (inklusive Zinsen), siehe Tagesschau FAQ- sollte zurückgezahlt werden, eine Frage von Recht und Anstand. D hat von der Griechenlandkriese bisher nur profitiert, es ist Zeit in ein besseres Licht zu rücken.

Zu spät !

Griechenland hatte in der Tat eine kleine Chance, die geforderten Reparationen gerichtlich einzuklagen. Aber man muss dann eben klagen und nicht nur daherreden. Das ist von allen griechischen Regierungen nach dem Krieg versäumt worden.
Und die ganz schlauen wollen jetzt die Hilfsleistungen in der Finanzkrise dagegenrechnen: bisher hat Deutschland nur 15 Mrd. € tatsächlich gezahlt, alle anderen im Raum stehenden Beträge sind Bürgschaften.
Letztlich ist es so wie es aussieht: Zipras möchte seine Wahlchancen verbessern- ein billiger Trick. Und wieder werden die Griechen von ihren Politikern betrogen! Aber was rede ich da. Das kennen wir ja alle.

Meine persönliche Meinung dazu ist

dass man die BRD in keiner Weise mehr zur Reparationen zwingen darf. Denn einer der wichtigsten Gründe ist, dass das Gebiet "Deutsches Reich" das für Verbrechen verantwortlich war, gar nicht mehr existiert. Große Teile des damaligen Staates wurden ohne Ausgleich entwendet. Wenn also Griechenland oder sonst wer Repationen haben will, dann sollte es sich an die damaligen Besatzungsmächte richten, denn diese haben das alte Reich zerschlagen und grundlegend verändert.

Somit ist es absolut unsinnig, dass jemand oder etwas auf Reparationen pocht, von einem Staat, der nicht mehr existiert. Aktuell richtet sich die Forderung der Griechen nicht an den damaligen Staat, weil es nicht existiert, sondern an die Einwohner des damaligen Gebiets. Damit müsste aber Griechenland nachweisen, dass die Bürger der BRD direkten Einfluss auf die Verbrechen hatten. Wie man jemanden aber bestrafen soll, der bei den Ereignissen gar nicht geboren worden war, ist mir schleierhaft.

Schade!

Gestern hatte ich mich dafür eingesetzt, dass gemeinsame Gespräch und eine wirkliche Versöhnung zu suchen. Eine Versöhnung, die es nie wirklich gegeben hatte. Auch, weil es zu seiner Zeit keine demokratischen Gesprächspartner gab.

Heute sind wir Partner in einer gemeinsamen europäischen Union und das griechische Parlament redet, als wäre es immer noch eine Militärdiktatur. Man sieht Deutschand und die EU offensichtlich als Gegner statt Partner an und das ist angesichts des auch und gerade in GR selber unbestrittenen eigenen Politikversagens wirklich unsäglich.

Und die Aussage von Tsipras, dass man erst die Hilfsprogramme abgewartet hat, um dann neue abstruse Forderungen zu präsentieren, macht es wahnsinnig schwer, um Unterstützung für eine Politik des Ausgleichs zu werben.

Man muss sich ja nur die Kommentare hier durchlesen, um zu wissen, welcher politischen Grundlinie hier zugespielt wird.

Trotzdem: Jetzt ist konsequente Geduld gefragt und diese sollten wir auch aufbringen.

Vergessen

... wird dabei welche Länder fleißig den Krieg unterstützt haben.
Und wie ist das heute mit von der NATO zu Unrecht geführten Kriege die Elend und Flucht hervorbringen.

Am 18. April 2019 um 10:47 von dermulla

"Bequeme Taktiererei. Erst erklärt Deutschland der halben Welt den Krieg und dann weigert sich der Rechtsnachfolger einen echten Friedensvertrag zu schließen nur um Reparationen zu vermeiden. Völkerverständigung geht anders."
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Naja, ist nicht ganz so richtig, aber woher sollen Sie das auch wissen.
Am 3.9.1939 erklärten ua. FR, GB & Australien dem D. Reich den Krieg.
Warum stellt GR nicht an Italien Forderungen?
Und ich kann mich nicht daran erinnern, das Deutschland von den Siegermächten einen Friedensvertrag angeboten wurde.
Selbst der göttliche Obama hatte daran scheinbar keinerlei Interesse.

Nachvollziehbare Motivation der Hellenen

Die Haltung und Forderung von Herrn Tsipras ist gut nachvollziehbar - und leicht durchschaubar.

1. Es war hier bereits angeführt: Es ist Wahlkampf, auch in Griechenland. Und Herr Tsipras und seine Partei, welche auch die populistische Karte kennt und ausspielt, sind bekannt für extreme Forderungen.

2. Herr Tsipras hat mit Sicherheit nicht vergessen, wie Frau Dr. Merkel und Herr Schäuble die Politik seiner sozialistisch geprägten Regierung völlig umgekrempelt haben. Die hellenische Regierung hatte angesichts der deutschen Maximalforderungen, die für die griechischen Wählerinnen und Wähler so einige unpopuläre Details enthielt, praktisch keinen Handlungsspielraum mehr.

Also: zunächst einmal alles Polittheater auf höchstem Niveau. Wir dürfen uns zurücklehnen und die Reaktion aus Berlin genüsslich abwarten. Emotionen und Empörung angesichts der neuen Forderung aus Athen sind nicht angebracht.

Also an alle die hier sagen

das was im 2 + 4 Vertrag steht wäre nicht gültig und die Griechen haben anspruch weil sie daran nicht beteiligt waren.....

Der 2+4 Vertrag regelt auch die Ostgrenze von Deutschland und auch Polen war an den Verträgen nicht beteiligt. Ich wäre vorsichtigt den Vertag in Frage zu stellen....

Für mich ist die Sache mit der Zahklung von 160 Mio DM (die damals mehr wert waren) und dem 2+4 Vertrag erledigt.

@Hugo2019 um 12:15Uhr

Können Sie mal erläutern, wo "wir sooo reich sind"? Oder plappern Sie nur die üblichen Schlagzeilen nach?

Zu 11:56 von Leviathan11 "Schöne Freunde"

Die Leute, die Griechenland vorwerfen, dass Griechenland sich einfach nur mit deutschem Geld konsolidieren will, sollten wirklich mal bedenken, dass Deutschland konsequent Reparationszahlungen abgeblockt und sich davor gedrückt hat, obwohl es den Ländern natürlich zusteht.

Der Vorwurf ist offensichtlich sehr berechtigt wie man lesen kann
z.B. - 11:44 von Lutz Jüncke -.

Deutschland hat nichts abgeblockt und nichts steht den Hellenen "natürlich" zu.

Dass Griechenland es jetzt fordert, wo es Geldprobleme hat, finde ich sehr verständlich.

Hunderte Milliarden als Hilfe erhalten, in den Euro gemogelt, Kredite genommen und nicht zurückbezahlt. Deutsche haften dazu mit EZB, Rettungschirmen & Co.
und ihre Eigenvorsorge wird schleichend enteignet.

Ein Bürger würde wegen Kreditbetrug verurteilt und belangt.
Nein, da fehlt mir jedes Verständnis. Mit solchen "Freunden" geht es nicht weiter.
Schluss, Ende und volle Trennung, wenn es die Hellenen denn so wollen.

um 10:42 von Flüchtlingshelfer5.0

"Nach internationalem Recht ist das Staatsgebilde "Bundesrepublik Deutschland" eben NICHT die Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reiches. "

Diese Meinung können Sie zwar vertreten allerdings widerspricht sie der Rechtsauffassung sämtlicher Bundesregierungen und Bundespräsidenten seit 1949 sowie der Rechtssprechung sämtlicher höchstrichterlichen Bundesgerichte in Bezug auf die Rechtsnachfolge Deutsches Reich.

Wir werden diesen

Wir werden diesen Unverschämtheiten keinerlei Bedeutung mehr beimessen. Auch wenns unseren üblichen Großgeschenkeüberbringern Steinmaier und Maas auch noch so sehr in den Fingern juckt und die bestimmt am liebsten sofort loszögen um dann jetzt eben die Griechen mit Geldsäckchen zu überhäufen.
Wir können uns ja aber gerne mal Gedanken machen, wie wir deren staatlichen Finanz und Billanzschwindel ertricksten EU-Beitritt, um so an die EU- Fleischtöpfe zu kommen, nachrechnen müssen. Zu aller Unverschämtheit kam damals noch dazu dass diese Griechen dann zu ihrer Betrügerei die Unverfrorenheit besaßen, gleichzeitig Deutschland, trotz derer enormen zu leistenden Kosten, für den Aufbau der neuen Bundesländer, immer wieder wegen nicht Einhaltung der 3% Klausel angezeigt hatten. Also ein Meineidiger zeigt an und zieht vor's Gericht. Dafür gehen unbedingt Wiedergutmachung in mindestens 280 Milliarden Euro Höhe an uns und anschließendem folgt der EU Ausschluss wegen Chinaabhängigkeit!

Selbstverständlich würde erst abgewartet

bis (Deutschland) die Finanzkriese in Griechenland löst. So und nun da die Deutschen für Milliarden und Abermillionen gebürgt hat holen wir die Förderung wieder raus. Sehr kurzsichtig. Was würde denn passiert wenn wir die Forderungen aus Griechenland, Polen usw anerkennen würden? Dann wären wir Pleite. Ist das ein Ziel der Deutschen Linken und der Ausländischen Rechten? Gakt ist das dann das Licht in Europa ausgeht. Klar den Ami würde es freuen.

Kriegsreparationen

Die Kriegsreparationen, die Deutschland u.a. an Griechenland zu zahlen hat, wurden nach dem 2. Weltkrieg festgelegt. Sie sind inclusive aufgelaufener Zinsen endlich an Griechenland zu zahlen. Da gibt es kein Vertun!

Na, das ist für Tsipras doch eleganter

als die Steuerschulden der griechischen Milliardäre einzutreiben. So viel zur Solidarität und Dankbarkeit der Griechen für milliardenschwere Rettungsprogramme. Efkaristo!

Zitat: Tsipras sagte weiter,

Zitat: Tsipras sagte weiter, er habe erst abwarten wollen, bis die internationalen Hilfsprogramme ausgelaufen seien, die Griechenland aus der schweren Finanzkrise helfen sollten. Nun sei der richtige Zeitpunkt gekommen

Das ist unglaublich, wie diese Linksregierung erst die dt. Hilfe in Anspruch nimmt und dann den EUROPÄISCHEN PARTNERN ins Gesicht spuckt.
So handeln keine Europäer, keine Freunde die Interesse an Hilfe und gut nachbarliche Hilfe haben, kein Land mit Tourismus und Millionen dt. Urlaubern.
Jamas

re von karlheinzfaltermeier

"Einige Millionen DM".Die Entschädigungszahlungen am Anfang der 1960er Jahre,waren gering.Schon die Zwangsanleihe gegenüber der griechischen Zentralbank betrug mit über 400 Millionen Reichsmark deutlich mehr.Haben Sie die Kaufkraft mal hochgerechnet ?

Und wie viel Griechenland heute noch wert ist,daß ist die Frage.Da ist ja schon vieles ausverkauft worden(siehe Auflagen von Troika,IWF)

Wie hätte sich Ihrer Meinung

Wie hätte sich Ihrer Meinung nach dann Deutschland erholen sollen?
Hätten wir in den beiden Jahrzenten nach Kriegsende jedem Land das Ansprüch gehabt hätte etwas gezahlt, glauben Sie wirklich wir wären wirtschaftlich jetzt da wo wir sind?

Am 18. April 2019 um 10:48 von NeutraleWelt

Eine neue Gelddose scheint geöffnet, um den bankrotten Staat zu finanzieren.
Die EU bzw. wir als größter Einzahler "retten" Griechenland seit 2010 mit rund 256 Milliarden Euro.
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Wir sind aber auch selbst schuld.
Was Merkel und Co. allein in den letzten 4 Jahren an Steuergeld in alle Welt verschickt hat, um ihre Fehler der Migrantenkrise zu überdecken. Dazu noch dieser Moloch EU-Haushalt mit oder ohne Brexit, für den Merkel ja auch noch einstehen will.
Tja, schäbiger Mindestlohn, Armutsrente und 0-Zinsen...
Das ist das Ergebnis von 16 Jahre Merkel, Draghi, Junker...

@ Leviathan11 12.19h (und andere gleichlautende)

..................Deutschland hat sich konsequent davor gedrückt, wie es schäbiger nicht mehr geht...................

Das ist völlig richtig.
SORRY - ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich wollte aufzeigen, dass die Griechen die Forderungen über die sogenannten Wiedergutmachungsleistungen hätten abwickeln sollen - also so wie es Israel gemacht hat. Siehe auch mein Beitrag von 12.31h. Dann wäre es für die Betroffenen sicher besser gelaufen.

2+4 Verhandlungen

An den 2+4 Verhandlungen war Griechenland nicht beteiligt. Auf Reparationen verzichten konnten die an den Verhandlungen beteiligten Länder jeweils nur für sich selbst, aber nicht für Griechenland.
Die „Rechtsauffassung“ der BRD ist somit schlichtweg falsch.

Darstellung: