Kommentare

Kampf um Tripolis:"Die Panik erfasst alle".....

Björn Blaschke schreibt allerdings nichts über die Entwicklung,die in daß heutige Elend führte.
"2011 stürzten die Libyer Ghaddafi".Waren es nur die Libyer oder waren nicht auch bestimmte andere daran beteiligt (UN-Flugverbotszone,Luftangriffe) ?

Vom höchstentwickelten Land Afrikas zum gescheiterten Staat.Frei nach Brecht:Wer zahlt die Zeche ?

Der Westen ist selbt Schuld

Selbst Schuld. Der westliche Demokratie Wahn ist gescheitert. Jedes Land soll nach westlicher Art leben sollen. Wenn nicht, wird gebombt.
Was dabei herausgekommen ist, sieht man im Nahen Osten von Heute. Jetzt ist das Geschrei groß im Westen. Jetzt wird sich wieder reingehängt. Lasst doch die Menschen einfach in Ruhe verdammt noch mal.

Über Folgendes bin ich etwas verwundert

"... 2011 stürzten die Libyer Gaddafi. Seither herrscht Chaos. Die 54-jährige ..."

Meines Wissens nach, hätte es keinen Sturz Gaddafis ohne militärisch Eingreifen der NATO gegeben. Schon verwunderlich, dass ausgerechnet die, die es besser wissen sollten, diese Tatsache bewusst auslassen.

Vertrauen in ÖR aufzubauen geht anders!

Es ist wirklich schade, dass selbst Kleinigkeiten die vielen Bürgern bekannt sind, ausgelassen werden, um nur ja ein Mal mehr, die Verantwortung und Beteiligung der NATO Staaten zu verheimlichen.

Die Libyer stürzten Gaddafi....???

liebe öffentlich rechtliche Tagesschau.....

In der Dokumentation "Killing Gaddafi" wird sehr deutlich gemacht auf welchen westlichen Fake News die Intervention der "westlichen Allianz" in Libyen beruht. Im übrigen ist dies eine Doku aus dem Westen, ausgestahlt unter anderem auf ZDFInfo, also nicht bei RT. Und er macht auch deutlich, wie willig Nachrichtenagenturen diese Fake News verbreiteten (vielleicht schauen Sie sich ja mal ihre Berichte dazu an).

Es ist sehr bedaurlich das hier immer noch so getan wird, als wäre es ein Freiheitskampf entrechteter Völker gewesen. Sicher Gaddafi war ein Diktator, aber letztlich war das Land weiter entwickelt als heute.

Wie stellte Gysi im Bundestag in einer Rede fest... unter den arabischen Ländern gab es nur drei in denen der Laizismus angewendet wurde; Irak, Libyen und Syrien und in allen drei Ländern intervenierte der Westen.

Etwas mehr geschichtliche Verantwortung und Abwägung bei dieser Berichterstattung wäre sehr wünschenswert.

Unter Gaddafi ging es den Libyern besser

als jetzt. Der Demokratiewahn der von den westlichen Staaten über dem nahen Osten ausgekippt wurde hat nur Unglück über die allermeisten Staaten gebracht.

Wir

sind halt die „guten“ Europäer!

Wir sorgen uns um Tiere und Wälder in Afrika. Die Menschen dort verachten wir.

Wir leben nach dem Motto, die Welt ist nur für uns geschaffen. Selbstverständlich Amerika first, dann die NATO, Europa an der dritten Stelle!

Alles andere interessiert uns nicht.

Die Libyer stürzten Gaddafi......

......und unsere Medien wundern sich ob solcher Falschmeldungen über gesunkenes "Vertrauen". Ihr müsst den Bürger wirklich für dämlich halten. Nur zur Erinnerung: Libyen hatte den mit Abstand höchsten Lebensstandard in Afrika unter Gadaffi. Diktator hin oder her, der Mann hat für seine Bürger sehr gut gesorgt. Jetzt haben die Libyer Frieden,Freiheit,Demokratie und Menschenrechte, schön verpackt wurden die in Bomben abgeworfen.....

Zitat:

"2011 stürzten die Libyer Gaddafi. Seither herrscht Chaos."

Vielen Dank Herr Blaschke in Kairo. Wenn ich das so lese, gehe ich davon aus - die Libyer sind selbst schuld an dem Chaos. Hätten Sie 2011 Herrn Gaddafi nicht gestürzt, wäre alles nicht so gekommen. Warum wird über die heutige Situation also geklagt?
Von der "unterstützenden Hilfe", der mit den Menschen solidarischen internationalen Gemeinschaft, kein einziges Wort.

Wenn ich dann auch immer noch das Bedauern lese, weil's bei Herrn Assad nicht so gut geklappt hat und er immer noch auf dem "Thron" sitzt, kann ich nur den Kopf schütteln. Die Situation sähe heute in Syrien mindestens genauso schlimm aus. Das Problem: rein - raus - was hinterher kommen soll, interessiert nicht ein bisschen. Sollen's die Libyer, die Syrer, die Irakis, die Afghanen doch selbst richten.

09:05, ablehnervonallem

>>Selbst Schuld. Der westliche Demokratie Wahn ist gescheitert. Jedes Land soll nach westlicher Art leben sollen. Wenn nicht, wird gebombt.
Was dabei herausgekommen ist, sieht man im Nahen Osten von Heute.<<

Der nahe Osten von heute wurde vom Westen nach dem ersten Weltkrieg geschaffen. Vorher gab es all diese Länder gar nicht. Sie meinen, die Triebfeder des Kolonialismus sei "Demokratiewahn" gewesen? Auch wenn man kein Freund von Demokratie und Menschenrechten ist, sollte man den Imperialisten doch nicht solche Motive unterstellen. Ein Blick in die Geschichtsbücher könnte dieses Weltbild zurechtrücken. Nur zu!

>>Jetzt wird sich wieder reingehängt. Lasst doch die Menschen einfach in Ruhe verdammt noch mal.<<

In Anbetracht der Verhältnisse im nahen Osten, wo sämtliche Mächte dieser Erde ihre Süppchen kochen, an den "Westen" gerichtet von "in Ruhe lassen" zu reden, finde ich doch ein klein wenig merkwürdig.

09:42, Felina2

>>Unter Gaddafi ging es den Libyern besser
als jetzt. Der Demokratiewahn der von den westlichen Staaten über dem nahen Osten ausgekippt wurde hat nur Unglück über die allermeisten Staaten gebracht.<<

Ja, ja, der gütige Diktator, der bis ans Ende aller Tage dieses Paradies regiert hätte, wenn der böse Demokratiewahn nicht wäre...

Demokratiewahn scheint das neueste Lieblingsschlagwort der Freunde von Autokratie und Diktatur zu sein. Ich lese es in den letzten Tagen immer öfter.

09:13, heimatplanetmars

>>Meines Wissens nach, hätte es keinen Sturz Gaddafis ohne militärisch Eingreifen der NATO gegeben.<<

Die NATO hat nicht eingegriffen. Sie sollten sich doch bitte um eine korrekte Begrifflichkeit bemühen.

Was ohne den Eingriff von Sarkozy und Berlusconi, die einen zögerlichen Obama vor sich hertrieben, in Libyen passiert wäre, darüber lässt sich trefflich spekulieren. Es ist ziemlich sicher, daß es erst einmal ein Blutbad gegeben hätte. Ob sich Gaddafi hätte halten können, weiß man nicht.

09:16, To_LE

>>Wie stellte Gysi im Bundestag in einer Rede fest... unter den arabischen Ländern gab es nur drei in denen der Laizismus angewendet wurde; Irak, Libyen und Syrien und in allen drei Ländern intervenierte der Westen.<<

Das hat Gregor Gysi gewiss nicht gesagt. Denn Laizismus kann man nicht anwenden.

Wie würden Sie denn den Libanon bezeichnen? Oder Jordanien?

Und warum wurde zur gleichen Zeit in Tunesien die Regierung hinweggefegt? Und warum Mubarak in Ägypten?

@ Felina2 (09:42): unter Gaddafi ging es Libyen nicht besser

hi Felina2

Unter Gaddafi ging es den Libyern besser als jetzt.

klares NEIN und das kann ich ihnen anhand von persönlichen Erfahrungen mit dem Gaddafi-Regime bestätigen.

Gaddafi war mindestens genauso schlimm wie dieser Haftar und dessen terroristische Bande jetzt.

Geschichte: Freiheit, Demokratie, Menschenrechte

18. April 2019 um 09:16 von To_LE

Merke:
Erst kam es zum "arabischen Frühling", einer demokratischen Rebellion der Zivilgesellschaft gegen die autokratischen wie korrupten Herrscher, und zwar in allen autoritär regierten Staaten der Levante und des Maghreb. "Freiheitskampf entrechteter Völker", das Wort trifft die Bewegung ganz gut. Und hierfür sollte unsere Solidarität gelten.
Erst danach reagierten die westlichen Staaten, übrigens mit UN-Mandat, um den vom Regime bedrohten Menschen beizustehen. Deutschland, die Regierung von Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel, hat dabei übrigens bewusst zurückhaltend und vorsichtig agiert.

Haftar und dessen Bande gehören entwaffnet!!

In dieser Sache sage ich ganz deutlich:

Haftar und dessen terroristische Bande muessen entwaffnet werden. Die sind eine ultimative Gefahr fuer Libyen. Außerem muessen die Ölfelder von seiner Bande befreit und an die lybische Zivilbevölkerung herausgegeben werden. Und danach muss die lybische Zivilbevölkerung entscheiden wie es weitergehen soll. Libyen braucht eine gesicherte Zukunft mit Perspektiven fuer alle. Aber: das Öl muss im Boden bleiben

a) um zukunftige Rohstoffkriege von USA + England + EU + Bundesregierung zu unterbinden fuer alle Zeiten
b) aus Klimaschutzgruenden

Soll heißen:
Libyen braucht erneuerbare Energien und keine fossilen Energien. Auch der Rest Afrikas muss mit erneuerbaren Energien versorgt werden.Gleiches gilt auch fuer Israel, die Saudis und alle anderen.

Weiterhin muss jede us-Unterstuetzung fuer die Saudis im Jemen - ich habe erfahren dass die immernoch läuft - unterbunden werden. Die Saudis begehen Völkermord im Jemen.

Demokratie: ein Glücksfall, für alle

18. April 2019 um 09:42 von Felina2

Sie stellen allen Ernstes Demokratie (also damit auch Rechtsstaat und Menschenrechte) abfällig gleich mit "Wahn", "Abkippen" (wie Müll z.B.) und "Unglück"? Ich bitte Sie sich zu erinnern, dass auch in Deutschland Demokratie, welche wir alle so schätzen, oft bedroht war und auch heute, dank Erstarken von Populismus und Extremismus, wieder ist.

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