Kommentare

"Sparen" als Mogelpackung.

Der Rechnungshof hat es recht anschaulich vorgerechnet:

Statt Investitionen zu günstigsten Bedingungen selbst vorzunehmen, wird an "Private" ausgelagert. Die Ausgaben erscheinen dann zwar nicht mehr im normalen Haushalt, kosten aber erheblich mehr, da der Steuerzahler trotzdem die meisten Risiken übernehmen muss.

Sparideologie??

Die Bundesregierung schmeißt Geld zum Fenster raus.

In der Schweiz gibt der Staat viel weniger Geld aus und die Infrastruktur ist viel besser als hier.

Das Problem sind die fehlenden ökonomischen und technischen Kenntnisse bei unseren Regierungen, (Bund und Länder). Und der Autor wünscht sich, dass unsere ahnungslosen Minister noch mehr Steuergelder ausgeben/verschwenden?

Kommentare - wozu?

Inhaltlich möchte ich den Kommentar einmal stehen lassen - aber was qualifiziert Herrn Zajonz eigentlich dazu, sich hier so zu äußern? Auf welcher Weisheit beruhen seine Einsichten? Diese Kommentare sind für mich so gehaltvoll wie diejenigen zu Themen, bei denen ich mich gut auskenne (und die Kommentare grottenschlecht sind, weil von jeder Sachkenntnis unbeleckt). Liebe Tagesschau - keine solchen "Kommentare", da kann ich auch Tante Emma oder den Stammtisch fragen.
Gerne Stellungnahmen - auch inhaltlich entgegengesetzte - wobei aber klar sein muss, welche Kenntnisse der Kommentator hat.

Die Stärken des Herrn Altmaier...

...liegen, wie wir gelernt haben, eindeutig im Ausbau der Nord-Süd-Stromtrassen. Ich denke an's Ausbaubeschleunigungsgesetz, oder wie diese komikartige Maßnahme gleich wieder heißt...:-)
Wie lächerlich sich ein ehemals führendes Industrieland wie Deutschland machen kann, zeigt unser Wirtschaftsminister mit seiner 'Handynummer' auch noch höchstselbst.
Ich wünschte mir, er wäre seinerzeit im Kanzleramt verblieben.

Sparen

Spart bei den Rüstungsausgaben und holt euch endlich das Geld von den Cu-Ex-Verbrechern zurück.
Dann wäre genug Geld für alle nötigen Investitionen in die Zukunft da.
Nur wollen muss man. Oder dürfen ...

Widerspruch

Dem Kommentar von Herrn Zajonz kann ich nur widersprechen. Kuenstliche Intelligenz und Digitalisierung von Schulen sind nun wirklich keine prioritaeren Einsatzfelder. Grundlagenunterricht ist wichtiger und kuenstliche Intelligenz bedroht mehr also dass sie nuetzt. Scheaebisches Sparen ist genau richtig. Da muss das Geld fuer den absolut wichtigen Klimaschutz und andere Ziele eben woanders gestrichen werden.

Deutschland

sollte sich wirklich ein Beispiel an Schuldenstaaten wie Italien, Griechenland, Spanien etc. nehmen. Dort hat man verstanden, wie man mit Schuldenmachen erfolgreich eine Volkswirtschaft zugrunde richtet.
Nur die schwarze Null kann Deutschland vor einem ähnlichen Schicksal bewahren.

Immer mal was Neues

Es ist gar nicht so lange her, da war die Staatsverschuldung das Aufreger-Thema Nummer eins. Jetzt steigen die Schulden nicht weiter - und da gibt es auch wieder Kritik. Es ist also ganz egal, welche Politik gemacht wird - immer haben irgendwelche Besserwisser was dagegen.

Schwarze deutsche Null Euro vs. …

rote japanische Billionen Yen.
Ca. 60% Staatsverschuldung in DEU (sinkend) vs. ca. 240% in JAP (steigend).

Beides Industrienationen mit hohem Lebensstandard, und starker Industrie.

In DEU wird wenig in Infrastruktur und Zukunftstechnologie investiert. Dem entsprechend "marode" sind teilweise Straßen, Bahnen, Wasserwege. "Dahin gerafft vom Zahn der Zeit". Bei Forschung und Entwicklung von z.B. Künstlicher Intelligenz, Antriebstechnologien zwar "kein Niemandsland". Aber längst auch "kein Vorreiter".

In JAP muss zwangsläufig ständig in Infrastruktur investiert werden, so viel davon jährlich durch Naturkatastrophen (schwer) geschädigt / vernichtet wird. Wenn man ihr nicht unmittelbar nach einer Katastrophe begegnet, "ist sie tip-top" (Ausnahme: Fukushima). Berührungsängste gegenüber Neuerungen und neuen Technologien kennen Japaner kaum. Auch dort hinein wird viel investiert.

Sparen als Staats-Dogma ist gefährlich für die Zukunft.
Die klugen Investitionen in JAP scheinen mir besser …

Noch keine Rezession

Deutschland ist noch nicht in einer Rezession angelangt. Tatsächlich finde auch ich eher bedenklich, die Rüstungsausgaben weiter nach oben zu schrauben, nur weil der blonde Golfspieler auf der anderen Seite des Atlantiks es gerne so hätte. Auch sollte man sich den Ausbau des G5-Netzes und die Digitalisierung (die ja wahrscheinlich über WLAN erfolgt) gründlich überlegen, denn wir laufen Gefahr, unser aller Gehirne wie in einer Mikrowelle zu grillen. Dagegen fände ich es z.B. sehr sinnvoll, allein Erziehende steuerlich besserzustellen. Damit hätte man auch gleich viel gegen Kinderarmut getan. Ansonsten bitte weiter sparen, denn irgendwann steigen die Zinsen wieder, und die Schulden müssen dann trotzdem refinanziert werden. Weiter Schulden machen halte ich eher für kurzsichtig.

Keine Steuern auf Arbeitslöhne

Wenn D. und die EU nicht in Ihrem eigenen Globalismus der Finanzaristokratie untergehen will, müssen MRD. von €uros in Menschen, Bildung, Schulen, und Universitäten Investiert werden.
Aber Deutschland wird von unfähigen Privatiesierungshandlangern kaputtgespart. Die Mrd. Konzerne und deren Millardenschweren Shareholdern, müssen ja Steuerlich entlastet werden, um eine unsinnige Klassengessellschaft am Leben zu halten.

Investitionen

Wenn man gute Ideen für Investitionen hat muss man fähig sein den Bürgern zu erklären dass man Steuern braucht, die dafür genau so gut verwendbar sind wie Schulden machen. Nur dass der Steuerzahler bei Schulden noch zusätzlich Zins bezahlen darf.
Aber Steuern sind noch viel mehr tabu als Schulden. Bei den Armen lässt sich nichts mehr holen und die Superreichen und Konzerne bestehen auch weiterhin auf minimale Steuersätze von unter 25% auf ihre Kapitaleinkünfte während Arbeitnehmer bis zu 42% abgeben müssen.
Ist aber kein Wunder. Im Bundestag sitzen völlig überrepräsentiert Rechtsanwälte aus Kanzleien für Unternehmen und Wirtschaftswissenschaftler.
Investitionen, die Geld abwerfen sind dem Staat von der Lobby ausgeredet. Privaten Investoren überlassen, die sich erst billigst bei Notenbanken mit Geld eindecken, für das der Staat einsteht, und die mit den daraus generierten Gewinnen schön direkt Geld, für das eigentlich alle bürgen, in ihr eigenes Vermögen verwandeln. Saubere Politik.

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