Kommentare

Fachkräftemangel? Nicht

Fachkräftemangel?
Nicht verwunderlich.
Die bis vorgestern an der Notre Dame Baustelle arbeitenden Fachkräfte werden wohl eher keinen Folgeauftrag bekommen.

Ich muss an dieser Stelle (da

Ich muss an dieser Stelle (da das Kommentieren im Artikel "Normaler Brandschutz kaum möglich" nur kurzzeitig möglich war) der Barbara Schock-Werner, Architektin und Kunsthistorikerin aus dem Interview vehement widersprechen.
Ein Brandschutz wäre möglich gewesen. Sogar ein ziemlich einfacher und effektiver: Eine Person pro Schicht mit Taschenlampe, Handy und Feuerlösche hätte den Brand bemerkt, bekämpft und Verstärkung gerufen.
Es ist einfach frustrierend zu sehen, dass Experten dieses Landes nicht mehr auf die einfachen Lösungen des täglichen Lebens kommen. Stattdessen muss immer alles kompliziert gedacht sein! Die Personalkosten sind weit aus geringer als feuerfeste Verkleidungen, die die Expertin als Idee angebracht hat und Brandmeldeanlagen, die bei jeder Kleinigkeit auslösen. Wie kann es sein, dass so eine Baustelle unbewacht bleibt?

Kein Grund zur Skepsis!

Wieviele Kirchen in ähnlichem Zusatand haben Deutschland, Polen und Österreich nach 1945 wieder aufbauen müssen! Und mit Erfolg.

Unterstützung ist gut

Ich finde es toll, dass es bereits viel finanzielle und andere Unterstützung für den Aufbau von Notre Dames gibt. Ich finde es nicht in Ordnung, dass viele es gleich wieder zum Reichenbashing nutzen, wenn hier sehr reiche Familien dreistellige Millionenbeträge zur Verfügung stellen. Dies entlastet auch den Staat und oft engagieren sich sehr reiche Leute auch sehr sozial, wie z.B. Bill Gates. Viele Kritiker wären die ersten, die, wenn sie zu Geld kämen, die LV oder Gucci Filialen stürmen würden. Ich hoffe, der Aufbau gelingt und würde mich auch freuen, wenn die deutsche Regierung hier einen Beitrag leisten würde im Sinne der deutsch französischen Freundschaft!

"Experten"

Furchtbar was dort passiert ist. Es ist eine Tragödie. Ein schwarzer Tag für alle Franzosen und jeden der Kultur liebt.
Ich drücke die Daumen, dass mit dem Wiederaufbau schnell begonnen werden kann.

Dieser wird auch gelingen. Auch entgegen der Meinung dieser "Experten". Zitat: "es gibt nur vage Zeichnungen wie das ausgesehen hat." Das kann einem doch keiner erzählen. Bei einem so bedeutenden Bauwerk, an dem permanent gearbeitet wird. Kurz gegoogelt ergibt schon Bilder ohne Ende wie das aussah.

Nach dem Feuer in Paris: Dauerbaustelle Notre-Dame

Sehr geehrte Foristen/in,

Die Zeit können wir leider nicht zurück drehen,das Brandereignis ist geschehen.
Wie kann man die Möglichkeit so eines Ereignisses, das ein Baudenkmal von so herausragender Bedeutung während der Restauration solchen Gefahren ausgesetzt ist?Vielleicht hätte man früher eingreifen können, wenn man mit Überwachungstechnik
(Kameras, Router verbunden mit dem Internet) die Baustelle und deren besonderen Bereiche überwacht hätte. Die Kosten sind kalkurlierbar, die Technik kann man in das Internet (in Messehallen werden ja auch mobilre Internetzugänge während der Messezeit technisch realisiert)einbinden.
Mir geht es außschließlich, darum sich grundlegende Gedanken darüber zu machen, wie man in Zukunft Baudenkmäler, die sich in Reatauration befinden besser vor solchen Ereignssen zu schützen. Es könnte sein, das man durch solche Maßnahmen
Zeit gewinnt.

mit freundlichen Grüßen

Das Erbe früherer Generationen nicht bewahrt

Das ist sehr bitter und es wirft Fragen auf nach der angeblichen technischen und wissenschaftlichen Überlegenheit der Gegenwart gegenüber früheren Zeiten, die ja eigentlich unstrittig ist. Können wir aber mit unseren neu gewonnenen „Fähigkeiten“ umgehen? Was würden die Menschen des 13. Jahrhunderts sagen, wenn sie erführen, dass im 21. Jahrhundert ihre Kathedrale verwüstet wurde - durch Unachtsamkeit ? Zwar lassen die Menschen heutzutage tonnenschwere metallene Vögel am Himmel fliegen, aber aufpassen das nicht aus Versehen ein Feuer Notre Dame zerstört, das können sie nicht? Wer sollte das verstehen? Ich vermute mal, selbst der einfachste Bauer, Schmied, oder Fassbinder würde uns heute Lebenden Dummheit und Überheblichkeit unterstellen!

Fachkräfte und Baupläne?

Traurig wirklich traurig was da geschehen ist. Nun lasst aber mal die "Kirche im Dorf". An mangelnden Bauplänen und einem Fachkräftemangel wird diese Sanierung ganz sicher nicht scheitern. Solche Tragödien hat es immer gegeben und trotzdem haben menschliche Intelligenz und Kreativität eine Weg gefunden dem Dilemma zu entkommen.
Dass beste Beispiel dafür ist die Frauenkirche in Dresden. Als Kind kenne ich sie als großen Trümmerhaufen und heute ist sie ein Symbol für Frieden und dem Menschlichen Schöpferwillen.

Es wird nie wieder so sein wie früher

Den Dachstuhl wird man kaum wieder so herstellen können, wie er im 13. Jahrhundert war, denn es gibt wohl keine Pläne mehr. Pläne aus dem 19. Jahrhundert sollten noch existieren. Aber die Ehrfurcht vor der Vergangenheit, die Erhabenheit und innere Ruhe die man beim Betreten dieses jahrhundertealten Bauwerks empfand, die Illusion von „Ewigkeit“ und „Dauerhaftigkeit“, die ist nun für immer dahin und damit auch ein Teil des Zaubers dieses Gebäudes. Es gab schon Zyniker die meinten man solle die Kirche jetzt ganz abreißen und etwas sinnvolleres dort bauen, wie ein Parkhaus zB.

die Kirche ist reich...

trotzdem soll der Staat überall die Kirchen sanieren etc....für Nichts und wieder Nichts,..,.ohne jeden Nutzen für die Gesellschaft...

Hoffentlich?

Hoffentlich gelingt es unseren französischen Freunden dieses einzigartige Bauwerk wieder zu rekonstruieren? Ich wünsche Ihnen dazu allen erdenklichen Erfolg und ich würde mich auch gerne mit einer Spende beteiligen. Gibt es ein diesbezügliches Spendenkonto und wenn ja, könnte die TS die Kontodaten veröffentlichen? Danke im Voraus.

Haftet nicht auch eine

Haftet nicht auch eine Baugesellschaft, wenn das Objekt während den Bauarbeiten in Flammen aufgeht, bzw Sorgfaltspflicht oder Aufsichtsspflicht unterlassen, damit so etwas erst passieren kann?
Ungenügende Brandschutz Vorsichtsmaßnahmen?

@Wiederda

Da haben sie absolut recht.
Heutzutage wird nur noch kompliziert gedacht, gerade in Deutschland. Auf die einfache Lösung, die sie hier vorgestellt haben kommt man anscheinend nicht.
Vielleicht liegt das daran das man die Ware Mensch eben nicht als entsprechend ansieht. Heute heißt es Digitalisierung und Automatisierung. Viele Tätigkeiten gehen dabei verloren oder werden zusammen gefasst.
Dennoch sehe ich bei ihrem Vorschlag eine kleine Schwachstelle. Aufgrund von Arbeitssicherheit würde ich mindestens 2 Personen abstellen, besser wären 3 Personen pro Schicht.

Wie sagt ein bekanntes

Wie sagt ein bekanntes Bauhaus...

Es gibt immer was zu tun.

Den Franzosen gutes Gelingen beim Aufbau. Der Mensch ist schon immer an seinen Aufgaben gewachsen und auch der Aufbau von Notre-Dame wird gelingen

@ Halazar, um 07:26

Der gleiche Gedanke ging auch mir durch den Kopf:
Wenn auch kaum noch verwertbare Zeichnungen der Dachstuhlkonstruktion existieren mögen, so müssten doch abertausende Photographien davon zugänglich sein.
Abgesehen davon wird ein neuer Dachstuhl wohl kaum wieder aus Holz gefertigt werden, insofern mag das Problem möglicherweise nicht so erheblich sein.
Aber ich will mich ausdrücklich nicht in die Reihe der “Sachverständigen“ stellen, von denen hier ja hinreichend Kommentare zu lesen sind.

Notre Dame muss wieder aufgebaut werden; wer sie jemals von außen gesehen und sie betreten hat, kann unmöglich nicht von ihr zutiefst beeindruckt gewesen sein.

Vorschlag mit großer Schwachstelle

17. April 2019 um 06:41 von Wiederda

Sie als Laie kritisieren die Expertin und bieten eine frappierend einfache Lösung an, wie - im nun hypothetischen Fall - die Brandkatastrophe hätte verhindert werden können.

Nun, leider hat Ihr Vorschlag eine große Schwachstelle. Der Brand brach 100 Minuten nach (!) Schichtende aus. Ergo: es gab überhaupt keine Person auf dem Dach von Notre Dame, welch mit Taschenlampe, Handy und Feuerlöscher bereit gestanden hätte. Die Fachkräfte waren längst bereits im Feierabend.

Wäre nun eine Entschuldigung Ihrerseits in Richtung Frau Schock-Werner und der Menschen in Paris angebracht?

Dauer des Wiederaufbaues ist nicht entscheidend

Ist es wirklich wichtig, ob der Wiederaufbau fünf, zehn oder fünfzig Jahre dauert? Wichtig ist doch einzig und allein, dass er überhaupt gelingt. Denn das Jahrhunderte alte Bauwerk ist im Grunde genommen Teil unserer europäischen DNA und damit unverzichtbar.

@ ustdigital

" Nun lasst aber mal die "Kirche im Dorf". An mangelnden Bauplänen und einem Fachkräftemangel wird diese Sanierung ganz sicher nicht scheitern."
Das ist die Einstellung die hier in den Medien fehlt.
Wenn ich mir die Kommentare hier und die Berichterstattung in den Öffentlich Rechtlichen anschaue braucht man sich nicht zu wundern das solche Stimmungen entstehen.
Sachlich Fachlich berichten würde langen. Und nicht das ständige kommentieren von Journalisten die meistens zu schnell und ohne zu hinterfragen schnell Meldungen abgeben. Auch wenn es dem Zeitgeist der Beliebigkeit entspricht.
Am Geld wird es in meinen Augen nicht scheitern, um ein Staatliches Bauwerk wieder herzustellen.

Notre Dame gehört dem Staat

17. April 2019 um 08:04 von Superdemokrat

Hier geht es nur um eine einzige Kirche, Notre Dame in Paris, und die gehört dem Staat.

Und: auch wenn Sie persönlich Kirchen nicht nutzen, können Sie dennoch diesen Gebäuden ihren Wert für die Gesellschaft nicht absprechen.

Aber bitte: Sie können ja bei einem Parlament Ihrer Wahl eine Petition einreichen, um zu versuchen, die Unterstützung aus staatlichen Kassen für die Sanierung historischer Gebäude zu stoppen.

Ach ja: natürlich leistet die katholische Kirche ihren angemessenen Beitrag zu den Sanierungskosten, bei jedem Kirchengebäude übrigens.

Sammeln?

Zitat "Eine internationale Geberkonferenz soll Geld für den Wiederaufbau sammeln"

Die katholische Kirche, die weltweit über Milliardenvermögen verfügt, muss eine Geberkonferenz abhalten um Geld für Notre Dame zu sammeln? Nimmt es mir jemand übel, wenn ich das absurd finde?

Bitte keinen Beitrag von Bund

Bitte keinen Beitrag von Bund und Ländern fordern. Ich will mein Geld nicht für sowas ausgegeben wissen. Zu gering ist unser nutzen an dem Ding. Wer freiwillig spenden will soll das machen.

@ Möbius 07.44h - Selbsthypnose

................Aber die Ehrfurcht vor der Vergangenheit, die Erhabenheit und innere Ruhe die man beim Betreten dieses jahrhundertealten Bauwerks empfand, die Illusion von „Ewigkeit“ und „Dauerhaftigkeit“, die ist nun für immer dahin und damit auch ein Teil des Zaubers dieses Gebäudes..............

Mir kommt es manchmal vor, dass Menschen in die Kirche gehen damit ihnen ein kalter Schauer über den Rücken fährt, wobei "Ehrfurcht vor Steinen und deren Geschichte" als gewollter Katalysator wirkt. Ich würde sagen, so etwas grenzt an Selbsthypnose oder Selbstbe...... Das ist vielleicht ähnlich wie bei begeisterten Friedhofsgängern.....

Der Verlust eines Kulturdenkmales ist

gleichzusetzen mit dem Aussterben einer Art. Was weg ist ist weg und entzieht sich spaeterem Verstehen. Wir sollten diese Denkmaeler bewahren, da kuenftige Generationen diese wieder schaetzen werden.

Plastikmuell ist die dominante Errungenschaft die unsere "Schlaumeier" Zeit ueberdauern wird. Da duerfen ruhig ein paar alte Kulturgueter uebrigbleiben, dass die Menschen in 1000 Jahren sehen, dass es auch mal
kreative Leute gab.

Wir haben laengst noch nicht alles was die Pyramiden, die Sakralbauten des Mittelalters und anderes an Wissen bietet richtig ausgearbeitet.

Auch die contemporaeren Besserwisser werden ueberlebt, fraglich, was man hinterlaesst.

Wiederauferstehen der Konstruktion

17. April 2019 um 08:28 von harry_up

Sie werden überrascht sein: es gibt sogar ein detailliertes wie digitalisiertes 3-D-Modell der Kirche.

Tatsächlich ist ein neuer Dachstuhl aus Holz eine der jetzt bereits diskutierten Varianten, da die Gewichtsbelastung der Mauern, welche das Dach stützen, zu berücksichtigen ist. 1.300 große Bäume werden benötigt. Aber die Details werden die Fachleute in Frankreich klären.

Versicherung?

Spenden ist natürlich toll, aber hier müsste doch eine Versicherung für alle Schäden aufkommen (Elementar, Brand, Gebäude, o.ä.). Oder gab es etwa keine?

Neoliberales Desaster

Über 800 Jahre konnte Notre-Dame von Regierungschefs und Zivilisationen geschützt und gewartet werden. Dies gelang mit wesentlich primitiveren Mitteln. Warum konnte Macron Notre-Dame nicht schützen?

Macron hat die staatlichen Mittel im Bereich Kultur gekürzt. Für Notre-Dame stand nicht genug Geld für eine sichere Sanierung, so wie sie über Jahrhunderte praktiziert wurde, zur Verfügung. Macron brauchte das Geld für Steuergeschenke an Reiche und Superreiche.

Die Reichen schwimmen bereits im Geld. Spenden in Millionenhöhe sind für Sie Peanuts. Hätte Macron keine Steuergeschenke verteilt sondern in eine sichere Sanierung investiert, hätte er weniger Geld verbrannt.

@Superdemokrat..

"die kirche ist reich"

durchaus,aber der Besitz der Kirche besteht in Gebäuden und Grundbesitz, der nicht so einfach veräußert werden kann..

"ohne jeden Nutzen für die Gesellschaft"

nicht nur ich als seit Jahrzehnten gläubigen Protestanten sehe viel Positives in der Kirche vor Ort...Alten- und Krankenpflege, Anbieten von Gemeinschaft für jung und Alt..

Gerade kam im Moma ein Bericht über singende und betende junge Menschen in Paris..Gott sei Dank ist Ihre Meinung eher Minderheit..

Und wer mit Kirche nichts am hut hat, sollte dieses Gebäude als Museum und nationales Symbol ansehen..

Armutszeugnis

Ein Begriff aus dem Mittelalter, besser zutreffend für die Menschen der Gegenwart: als es um ca. 18:20 Uhr einen ersten Alarm gab, da hatte man den Brandherd nicht gefunden, aber auch keine Wache zurückgelassen und einen „Voralarm“ für die Feuerwehr ausgelöst. Als dann um 18:50 erneut Feueralarm gegeben wurde, brauchte die Feuerwehr viel zu lange durch den Berufsverkehr. (Voralarm war ein im Krieg gängiger Begriff, damit sich Hilfskräfte auf in die eigene Richtung zB Hannover-Magdeburg Berlin anfliegenden Bomberverbände vorbereiten konnten) Die Umsicht früherer Generationen scheint uns heute völlig verloren gegangen zu sein. Der Brand von Notre Dame wurde wie ein gewöhnlicher Haus- oder Gewerbebrand behandelt. Selbstverständlich wurde in früheren Jahrhunderten auch mit Feuer hantiert (Fackeln!). Aber damals haben die Leute halt aufgepasst!

Geldspenden: bitte!

17. April 2019 um 08:34 von Superschlau

Die Geldmittel von Bund und Ländern gehören noch einmal wem? Richtig: allein Bund und Ländern. Die von Ihnen gewählten Abgeordnete (Sie haben doch von Ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht?) bestimmen über die Verwendung.

Ihre Meinung zum "Nutzen" des "Dings", Weltkulturerbestätte (!) Notre Dame, ist legitim, aber - zum Glück für die Gesellschaft - nicht maßgeblich.

re nicht superschlau

"Bitte keinen Beitrag von Bund und Ländern fordern. Ich will mein Geld nicht für sowas ausgegeben wissen."

Es wird keinen interessieren, ob Sie das wollen oder nicht wollen.

@Wiederda

Leider ist ihr Vorschlag auch nicht umsetzbar. Das größte Problem ist die schiere Größe des Bauwerks. Eine einzelne Person, die da ihre Runden dreht, hätte den Brand wahrscheinlich auch nicht früher bemerkt und mit einem Feuerlöscher sowieso nichts ausrichten können, wenn sie nicht zufällig zur passenden Zeit am passenden Ort war.

Feuerschutz

Wie andere hier, habe auch ich mich gleich gefragt, warum ein solches Objekt keinen genügenden Feuerschutz hat. Selbstverständlich ist der nicht so einfach wie in einem Bürogebäude zu lösen. Wenn aber eine Dombaumeisterin
"Und normale Maßnahmen wie Feuermelder oder Berieselungsanlagen gehen einfach nicht, weil die Brandmelder gerade in einer katholischen Kirche durch den Weihrauch ständig ausgelöst würden."
sagt, dann habe ich den Eindruck, dass sie Verantwortliche nicht belasten möchte. Selbstverständlich sind normale Maßnahmen nicht sinnvoll, spezielle Maßnahmen jedoch sehr. Eine Infrarotkamera kann zuverlässig offenes Feuer von Weihrauch unterscheiden. Ein Alarm kann per Videoübertragung von der Feuerwehr beurteilt werden. Berieselungsanlagen können statt thermisch auch elektronisch aktiviert werden. Doppelte Sicherheit gegen Wasserschaden ist hierbei kein Problem.

@Superschlau

Dann spenden Sie mal kräftig! Ich kann mich zurückhalten!

Die Privaten können es nicht

Genua hat gezeigt. Die Privaten können es nicht. Ihre Gier nach Profit ist einfach zu groß. Dort brach eine privat bewirtschaftete Brücke einfach zusammen.

In Paris arbeiten private Bauunternehmen an der Sanierung. Es fehlten staatliche, geschulte Fachkräfte. Die Privaten haben die besten technischen Mittel innerhalb der 800 jährigen Geschichte zur Verfügung. Warum haben Sie trotzdem versagt? Es ist die Gier nach Profit die zu schlampigen Renovierungsarbeiten führte die wahrscheinlich die Ursache für das Desaster ist.

Frankreich braucht eine geistig moralische Wende. Weg von einer Politik im Sinne des Esteblishment und der Superreichen hin zu einer Politik im Sinne der Bevölkerungsmehrheit. Weg von einer Politik der Kürzungen der Gelder für Kultur und die Hinwendung zur Fortsetzung der Kulturgeschichte durch die Finanzierung der notwendigen Sanierungsarbeiten.

Verfall der Gesellschaft

Ich bin sicher das die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte zu dem Desaster beigetragen haben. Alle müssen „teamfähig“ sein, kaum einer hat mehr Lust individuell verantwortlich zu sein oder Verantwortung freiwillig zu übernehmen. Team wird ja manchmal sarkastisch buchstabiert „toll, ein anderer macht‘s“. Fast ein Jeder lässt sich jede Handreichung teuer bezahlen. „Was krieg ich dafür?“ ist ein Motto unserer Zeit. Erfahrung des Einzelnen mit Korruption und/oder Leugnen von Verantwortlichkeit bei Vorgesetzten prägt die Weltsicht von vielen Menschen. Wir erheben uns über die „Alten Römer“, die an ihrer „Dekadenz“ zugrunde gegangen sein sollen. Sind wir heute besser ? Der Verlust von Notre Dame ist nicht wiedergutzumachen, weil er etwas in uns selbst zerstört!

um 08:35 von DerGolem

>>"Mir kommt es manchmal vor, dass Menschen in die Kirche gehen damit ihnen ein kalter Schauer über den Rücken fährt, wobei "Ehrfurcht vor Steinen und deren Geschichte" als gewollter Katalysator wirkt. Ich würde sagen, so etwas grenzt an Selbsthypnose oder Selbstbe...... Das ist vielleicht ähnlich wie bei begeisterten Friedhofsgängern....."<<

Ich bin selbst gläubiger Christ, habe aber bisher in meinem Leben noch nie "begeisterte Friedhofsgänger" kennengelernt? Ebenso habe ich noch nie in meinem Leben "einen kalten Schauer über meinem Rücken erlebt" als ich eine alte Kirche betreten habe? Vielmehr war es eine Art Ehrfurcht vor der Schaffenskraft von Menschen in den vergangenen Jahrhunderten von denen wir heute nur träumen können. Ich gehe mal davon aus das Sie unsere katholische Kirche nicht mögen und das ist Ihnen überlassen. Etwas mehr Respekt vor den gläubigen Menschen und damit eine neutralere Wortwahl wäre aber denke ich angebracht?

@ um 08:04 von Superdemokrat

"die Kirche ist reich...
trotzdem soll der Staat überall die Kirchen sanieren etc....für Nichts und wieder Nichts,..,.ohne jeden Nutzen für die Gesellschaft..."
.
Lieber scheinbare Superdemokrat,
wenn Sie bestimmen möchten, wofür der Staat Geld ausgibt, müssen Sie in die Politik gehen. Einen gesellschaftlichen Nutzen dürfen Sie gerne für sich beurteilen, nicht jedoch für andere. Ich beispielsweise wünsche mir, Notre-Dame wieder besichtigen zu können.
Von einem Demokraten erwarte ich Respekt vor Andersdenkenden.

@Paul Puma um 06:45Uhr

Da mögen Sie schon Recht haben, aber das passt nicht momentan! Es wurde eben auch nicht dermaßen viel Weihrauch verbreitet! Man könnte fast den Eindruck haben, daß der Peters-Dom in Rom nur eine kleine Dorfkapelle ist, so viel wurde und wird von Journalisten hineininterpretiert! Fehlt eigentlich nur noch, daß Macron die Feier der "Sieger" nochmal abhalten läßt. Es ist doch eigentlich erstaunlich, daß dieser Dom von den Nazis nicht auch in Schutt und Asche gelegt wurde, oder? Wenn ich mir überlege, was alleine in Dresden wieder aufgebaut und restauriert wurde!

Ich gebe kein Geld für tand

Ich gebe kein Geld für tand aus. Das muss man mir schon wegnehmen. Mal abgesehen davon ist die Brandursache recht einfach zu ermitteln. Es war Pfusch. Ich war schon auf wichtigeren Baustellen. Dort standen zwei Feuerwehrleuten mit Löscher und Schlauch parat. Auch nach Beendigung der Arbeiten.
Deshalb nochmal der Appell: kein Steuergeld für sowas verschwenden. Wir sind ein armes Land. Die Kirche ist reich.

@Paul Puma um 06:45Uhr

Da mögen Sie schon Recht haben, aber das passt nicht momentan! Es wurde eben auch nicht dermaßen viel Weihrauch verbreitet! Man könnte fast den Eindruck haben, daß der Peters-Dom in Rom nur eine kleine Dorfkapelle ist, so viel wurde und wird von Journalisten hineininterpretiert! Fehlt eigentlich nur noch, daß Macron die Feier der "Sieger" nochmal abhalten läßt. Es ist doch eigentlich erstaunlich, daß dieser Dom von den Nazis nicht auch in Schutt und Asche gelegt wurde, oder? Wenn ich mir überlege, was alleine in Dresden wieder aufgebaut und restauriert wurde!

08:04 von Superdemokrat

"Kirchen sanieren etc....für Nichts und wieder Nichts,..,.ohne jeden Nutzen für die Gesellschaft..." - es mag sein, daß die Restaurierung irgendeiner Kirche, und Notre Dame ist nicht nur irgendeine, für Sie nicht von Nutzen ist.
Bei all denen, die sich in den letzten Tagen sinngemäß äußerten, ist am meisten zu beklagen, daß ihnen der Respekt fehlt vor jeglichem, was Millionen von Menschen etwas bedeutet.

Macron der Heilsbringer

Kurz vor dem Totalabsturz bekommt er die einmalige Chance Frankreich zu einen. Glück im Unglück...

Ein Zeichen

Es gab Zeiten, da hätte man in dem Brand für den noch keine Ursache festgestellt werden konnte ein Zeichen gesehen. Dass ein Bauwerk diesen Alters den Flammen zum Opfer fällt macht mich traurig, aber der Gedanke, dass Gott die Machenschaften der katholischen Kirche derart rügt gefällt mir. Schade, dass keiner der Gläubigen mal darüber nachdenkt, aber alle gleich die Geldbeutel zücken und für den Wiederaufbau spenden. Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt...

@ um 08:30 von wie-

"17. April 2019 um 06:41 von Wiederda

Sie als Laie kritisieren die Expertin und bieten eine frappierend einfache Lösung an, wie - im nun hypothetischen Fall - die Brandkatastrophe hätte verhindert werden können.

Nun, leider hat Ihr Vorschlag eine große Schwachstelle. Der Brand brach 100 Minuten nach (!) Schichtende aus. Ergo: es gab überhaupt keine Person auf dem Dach von Notre Dame, welch mit Taschenlampe, Handy und Feuerlöscher bereit gestanden hätte. Die Fachkräfte waren längst bereits im Feierabend.

Wäre nun eine Entschuldigung Ihrerseits in Richtung Frau Schock-Werner und der Menschen in Paris angebracht?"
.
Ein Wachschutz, der gleichzeitig eine Brandschutzkontrolle ist, hat kein Schichtende. Wenn die Schicht einer Mannschaft zu Ende ist, kommt die nächste Mannschaft. ,Wiederda' liegt sicherlich richtiger als die Expertin, die aus beruflichen Gründen eher vorsichtig mit ihren Äußerungen sein muss.

Auferstehung

Was ist die beste Lösung für den Wiederaufbau eines so massiv geschädigten Gebäudes, dessen Statik durch den verheerenden Brand und den Löscheinsatz noch nicht gesichert ist?
Es ist unbestritten eine historische Katastrophe diesen Wegbereiter der Gotik in großen Teilen in Asche zu sehen und der Wunsch nach Wiederaufbau selbstverständlich. Aber natürlich sind die Baumittel, die Arbeitsweisen, die Anforderungen an den Brandschutz heutzutage nicht mit der Vergangenheit zu vergleichen. Warum sollte man den Dachstuhl wieder aus Holz errichten? Das den Brand verschlimmernde Blei wird man sicherlich auch nicht mehr verbauen. Der ausgebrannte Körper von Notre-Dame ist eine Mahnung unserer Vergänglichkeit. Es würde uns nicht schlecht stehen, wenn wir uns deren bewusst werden und eine bauliche Lösung wie die der Gedächtniskirche in Berlin wäre zumindest eine Überlegung, um Vergangenheit zu bewahren, sich der Gegenwart zu vergegenwärtigen und auf eine bessere Zukunft zu hoffen.

@08.59 von Möbius

Klare Worte, beschreibt genau, wohin sich die Einstellung leider entwickelt hat.
Traurige Wahrheit.

Brandwache

Bei komplexen Objekten sind die Kosten für eine 24-Stunden Brandwache mit wenigstens einer Person vertretbar, zumal dann eine Kontrolle gewährleistet ist, dass alle Maschinen, Geräte etc. vom Strom genommen sind. Aber ein Unfall ist eben ein Unfall. Die Kirche kann wieder aufgebaut werden, wird sie mit Sicherheit auch. Und sie ist, wie der Kölner Dom, eine Dauerbaustelle! Man sollte nicht vergessen, dass eine Gebäude dieser Art fortlaufend eine Baustelle mit Festangestellten und somit im Wandel ist.

Interessantes Detail, über

Interessantes Detail, über das ich im Alltag gar nicht so nachdenke: alle großen historischen Gebäude sind sowieso Dauerbaustellen. Ich habe mal gelesen, dass am Kölner Dom kein einziger Originalstein mehr zu finden ist. Die Frage, wer da wofür wieviel bezahlt, sollte schon gestellt werden, ohne sich gegenseitig "Geldverschwender" oder "Kulturbanause" um die Ohren zu hauen.

@ um 08:35 von DerGolem

"@ Möbius 07.44h - Selbsthypnose
................Aber die Ehrfurcht vor der Vergangenheit, die Erhabenheit und innere Ruhe die man beim Betreten dieses jahrhundertealten Bauwerks empfand, die Illusion von „Ewigkeit“ und „Dauerhaftigkeit“, die ist nun für immer dahin und damit auch ein Teil des Zaubers dieses Gebäudes..............

Mir kommt es manchmal vor, dass Menschen in die Kirche gehen damit ihnen ein kalter Schauer über den Rücken fährt, wobei "Ehrfurcht vor Steinen und deren Geschichte" als gewollter Katalysator wirkt. Ich würde sagen, so etwas grenzt an Selbsthypnose oder ..."
.
Wenn es viele Menschen gibt, die so fühlen wie 'Möbius', dann ist es doch voll in Ordnung, wenn dafür Geld, auch staatliches Geld, ausgegeben wird.

Zitat: "Wie kann man die

Zitat:
"Wie kann man die Möglichkeit so eines Ereignisses, das ein Baudenkmal von so herausragender Bedeutung während der Restauration solchen Gefahren ausgesetzt ist?Vielleicht hätte man früher eingreifen können, wenn man mit Überwachungstechnik
(Kameras, Router verbunden mit dem Internet) die Baustelle und deren besonderen Bereiche überwacht hätte."

Nun ja - eigentlich ist es ziemlich einfach:
man stellt während und AUCH NACH solcher Arbeiten -> Brandposten auf die genau diese Überwachung durchführen.
Dies macht man seit mehr als 100 Jahren so.
Als ich vor mehr als 30 Jahren meinen Fach-Ing. für Schweisstechnik machte war dies einer der ersten Ausbildungspunkte - eben weil es durch Schweiss- und Lötarbeiten regelmässig zu schweren Brand-Unfällen kam...
..meistens wurde genau gegen diese Massnahme verstossen!

Axo - Brandposten haben keinen "Feierabend" - die Überwachung nach entsprechenden Arbeiten hat 24-48 Stunden zu erfolgen - mit entsprechender Ablösung natürlich.

@ um 08:52 von und-nachts-da-ruft

Selbstverständlich wäre
der Vorschlag umsetzbar, echte Menschen zur Bewachung solcher Monument einzusetzen!
Es muss ja nicht nur ein Einzelner sein.
Das Problem dabei ist doch ausschließlich, dass niemand solche Sicherheitsmaßnahmen bezahlen will. Zu den Zeiten der Entstehung dieser Kirche waren Nachtwächter, die auch und gerade vor Feuerausbruch warnten, selbstverständlich. Heutzutage wollen(!) wir uns das nicht mehr leisten.
Doch wenn hinterher gleich mehrere hundert Millionen flugs gespendet sind, kann man dieses Problem weiter vernachlässigen.

Besserwisserkultur unerträglich

Die einen wissen, wie man den Brandschutz besser hätte machen können, die anderen wissen, obwohl selbst die Experten vor Ort noch keine Expertise abgegeben haben, ob, oder ob ein Wiederaufbau nicht geht, oder wie lange es dauert. Und dann geben auch noch Experten, die alles im Fernsehen sahen ihren Senf dazu. Der Präsident gibt einen Terminplan, natürlich über die Legislaturperiode seiner Amtszeit aus. Aber was will er auch machen. Die Meinungen und Vorwürfe schießen im Netz ins Kraut, und macht man nicht mit, wird einem Untätigkeit vorgeworfen.

Ich denke mal, die Dombaustelle Notre Dame ist die einzige Institution, die erfassen kann, was möglich ist, und wie es möglich ist. Zwei Tage nach dem Brand ist Geduld, Beharrlichkeit und Spucke gefragt. Nicht einmal die Schuldfrage ist wichtig. Ob Unfall oder Fahrlässigkeit, Anschlag scheint man ja ausschließen zu können, ist nicht wichtig. Das eine wie das andere wird es immer geben. Das Gebäude als Kulturschatz ist wichtig.

Unsinn: Theorie "Gottesgericht"

17. April 2019 um 09:07 von pyrex

Sie erinnern an die Zeiten des Mittelalters, also der Entstehungszeit der Kathedrale Notre Dame: "Es gab Zeiten, da hätte man in dem Brand für den noch keine Ursache festgestellt werden konnte ein Zeichen gesehen."

Dazu bemerke ich:

Da wir 1) in der empirisch-wissenschaftlich geprägten Moderne leben, 2) das Großfeuer gerade erst seit 24 Stunden erloschen ist, genügt 3) einfach abzuwarten, was die Schar von 50 Fachleuten, welche aktuell die Ermittlungen durchführen, in ihrem Gutachten an Ursachen feststellen werden. Meine Vermutung dazu: der Einfluss einer "höheren Macht", einer "Strafe Gottes" wird nicht erkannt werden.

Ihre abfällige Bemerkung über die Betroffenheit und die Hilfsbereitschaft der Gläubigen, die von Ihnen gezogene Parallele zum "Ablasshandel", weise ich zurück.

Das Göttliche

Wieso meldet sich die Kirche nicht zu Wort. Schließlich dürfte das Bauwerk der römisch katholischen Kirche gehören.

Mir ist es lieber der Wiederaufbau dauert 200 Jahre, anstatt irgendwelche Superreichen, die sonst jegliche soziale Kompetenz vermissen lassen, sich profilieren und das ganze instrumentalisieren.

Mehr göttliche Symbolik (in der Berichterstattung) wäre wünschenswert. Wenn ich mir das Foto vom inneren anschaue, dann sehe ich ein zerstörtes geöffnetes Dach (mit Blick nach außen, ins Freie,) das goldene Kreuz und die Kreuzabnahme völlig unversehrt.

Herzliche Grüße

@ um 08:52 von und-nachts-da-ruft

"@Wiederda
Leider ist ihr Vorschlag auch nicht umsetzbar. Das größte Problem ist die schiere Größe des Bauwerks. Eine einzelne Person, die da ihre Runden dreht, hätte den Brand wahrscheinlich auch nicht früher bemerkt und mit einem Feuerlöscher sowieso nichts ausrichten können, wenn sie nicht zufällig zur passenden Zeit am passenden Ort war."
.
Ganz so schlecht ist der Vorschlag von 'Wiederda' nicht. Es ist in Frankreich nicht so, dass für einen Wachschutz Personal fehlt, ganz im Gegenteil, genügend Menschen suchen dort Arbeit. Das Problem ist, wir zahlen lieber Arbeitslosengeld, als dass wir Menschen in relativ einfacher Arbeit beschäftigen. Japan macht es hier viel besser, dort gibt es beispielsweise meist keine Ampeln, sondern freundliche Arbeiter, die an Straßenbaustellen den Verkehr regeln.
Auch in Notre-Dame könnte doch eine Wachschicht aus fünf Personen bestehen.

"Ehrfurcht" vor Menschenwerk

ist immer der falsche Weg. Besonders wenn gleichzeitig die Lebensgrundlage so vieler Arten vernichtet wird. Es reicht aus, die kathedrale als virtual reality zum download ...
und unsere Ehrfurcht auf das zu fokussieren was unsere Weiterbestand sichert

Brandschutz

17. April 2019 um 09:20 von nie wieder SPD

Tatsächlich gab es eine Brandsicherung. Ein Mitarbeiter der Kirchenverwaltung ging drei Mal am Tag auf Rundgang, wie gestern berichtet wurde. Dies wurde als ausreichend angesehen. Vielleicht auch, weil das Szenario einer großen Brandkatastrophe nicht vorstellbar war.

Ergo: die Kirchenverwaltung hat sich gesorgt und die Verantwortung gesehen. Die getroffenen Maßnahmen genügten aber nicht.

Im Nachhinein, im Wissen um die bereits eingetretene Katastrophe, ist natürlich leicht und angenehm, aus der sicheren Ferne und im Schutz der Anonymität anderen Fehlverhalten und Versagen vorzuwerfen.

@ SysLevel

"Fachkräftemangel? Nicht verwunderlich. Die bis vorgestern an der Notre Dame Baustelle arbeitenden Fachkräfte werden wohl eher keinen Folgeauftrag bekommen." Am 17. April 2019 um 06:40 von SysLevel

Na was Sie alles wissen.

Bei uns hat auch schon mal ein alter Kirchturm währen der Renovierungsarbeiten gebrannt.
Es hat sich herausgestellt, dass ein Brandstifter das Feuer absichtlich gelegt hatte. Ist nachts aufs Gerüst geklettert und hatte seinen "Spaß".

@ Superdemokrat

"die Kirche ist reich... trotzdem soll der Staat überall die Kirchen sanieren etc....für Nichts und wieder Nichts,..,.ohne jeden Nutzen für die Gesellschaft..." Am 17. April 2019 um 08:04 von Superdemokrat

Dass mache Personen keinen Nutzen mehr von Weltkulturerbe ziehen werden ist klar.
Es gibt das Sprichwort "Perlen vor die Säue".

Aber die Meisten sehen das anders.

Dresdner Frauenkirche als Vorbild

Zunächst möchte auch ich mein Entsetzen über die Zerstörung von Notre-Dame zum Ausdruck bringen. Manches ist hierbei sicherlich unwiederbringlich verloren gegangen. Ich teile den Schmerz und die Trauer der Franzosen und aller kulturliebenden Menschen über diesen Verlust. Aber ich denke auch an die vielen Kirchen bei uns, die im Krieg zerstört und wiederaufgebaut wurden. Das beste Beispiel dafür ist die Dresdner Frauenkirche. Sie wurde im Krieg völlig zerstört und ist heute wieder eine der schönsten Kirchen in Europa. Der Wiederaufbauwille der Dresdner und die Spendenbereitschaft vieler Menschen aus der ganzen Welt(ich eingeschlossen) haben hier ein einzigartiges Meisterwerk geschaffen, das heute wieder jährlich Millionen von Besuchern aus der ganzen Welt anzieht. Ich hoffe, daß dieses Beispiel den Parisern, allen Franzosen und allen kulturliebenden Menschen auf der welt Mut macht. Lasst uns Notre-Dame wiederaufbauen!

@ DerGolem

"Mir kommt es manchmal vor, dass Menschen in die Kirche gehen damit ihnen ein kalter Schauer über den Rücken fährt, wobei "Ehrfurcht vor Steinen und deren Geschichte" als gewollter Katalysator wirkt. Ich würde sagen, so etwas grenzt an Selbsthypnose oder Selbstbe...... Das ist vielleicht ähnlich wie bei begeisterten Friedhofsgängern....." Am 17. April 2019 um 08:35 von DerGolem

Würden Sie in dieser Art und Weise über die Klagemauer schreiben? Alles nur "Steine" und "Selbsthypnose"?

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