Ihre Meinung zu: Automesse: Deutsche Hersteller setzen auf smarte Autos

16. April 2019 - 12:35 Uhr

Deutsche Hersteller wie BMW, Daimler und VW setzen auf der Automesse in Shanghai auf Elektromobilität. Selbstbewusst treten sie dort auf. Aber passen ihre Autos auch noch zum Markt der Zukunft? Von Steffen Wurzel.

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Kommentare

Abwarten und Tee trinken

Momentan ist es zu frueh fuer normal Verbraucher. Ein Auto wo ich mit dessen Batterie Strom am Abend teuer Verkaufen kann und in der Nacht billig Tanken waere gut fuer die Energiewende. Wenn es Elektro-Busse oder Taxis waeren wuerden sie in der Nacht sowiso kaum fahren.

Gesucht: Autokonzept für die Zukunft

Dann bitte deutsche Automobilkonzerne außen vor lassen, denn was bei den deutschen Automobilherstellern verbaut wird, nennt sich auch Betrugssoftware etc. Die braucht kein Mensch mehr! Es geht um niedrigen Verbrauch, Wirtschaftlichkeit, Vertrauen und Fairness. All dies haben die deutschen Automobil-Clans verspielt.

Automesse:Deutsche Hersteller setzen auf smarte Autos....

Jetzt auf einmal.
Aber sich auf der Automesse in Shanghai nicht so zu präsentieren,daß würde ja auch keinen Eindruck machen.
Zumal die Konkurrenten aus anderen Länder in Sachen Elektromobilität oft die Nase vorn haben.Im übrigen fahren in China in der Regel Elektrobusse und das Land wird für ausländische Firmen eine Exportquote bezüglich Elektromobilität einführen.

Auf das falsche Pferd gesetzt

Nach meinem Dafürhalten hat nur Toyota ein durchdachtes Konzept, nämlich ein Mix aus Wasserstoff und Elektro. Angepasst auf den Endverbraucher, Kurz- und Langstrecke.

Rein elektrisch kann das nicht funktionieren.

@Kermit70 - 14:16

So ist es!
Kein Normalverbraucher kann sich ein "Spielzeugauto" für die Stadt und ein "richtiges" für die Langstrecke leisten.
Auch ich werde mir kein neues Auto kaufen, dass weniger kann als mein jetziges. Und da steht die quasi unbegrenzte Reichweite (eine Minute Tankvorgang pro 100 km Reichweite fallen da nicht ins Gewicht) ganz vorne.
Zwei Tage für die Strecke Dresden - Köln? Mit dem (heutigen) E-Auto: JA! Aber nicht mit mir!

Smarte Autos, die 5G brauchen und ein ...

allzeit funktionierendes Netz, das klingt nach Sackgasse - ein Auto das nicht Autonomie verspricht und einlöst, ist gleich viel mit welchem Antrieb eher etwas für eine ÖPVN Lösung und kein für den Individualverkehr.

Alles hat 2 Seiten ... ... ..... .... .

Mit den Elektrobatterie-Autos ist es wie mit den Atomkraftwerken in den 70igern Jahren. Ist doch ganz toll und modern, und das mit den Müll werden wir auch irgendwann einmal in den Griff bekommen.

Rumpelstielz

Das denke ich auch. Auf Smarte Autos und verfügbares Netz und das in D? Und das mit unserer Autolobby und Scheuer?
Dann lieber Kutsche und Öffis.

Icke1

Ja, ich brauch auch kein dt. Betrugsauto mehr.
Plötzlich hätten die dt. Betrugskonzerne E-Autos, da reibt man sich als betrogener Kunde schon wieder die Augen. Hieß es nicht noch vor Wochen, E-Autos haben keine Zukunft? In D keine ausreichende Ladesäulen usw.?
Ich denke die dt. Autolobby kriegt mit, dass sie schon längst überholt wurden.
Naja bei Verkehrsministern wie Scheuer (und Vorgänger), der sich mit Fahrradhelmen und Models den Tag versüßen, statt an zukunftsfähiger Mobilität zu arbeiten, braucht man sich nicht zu wundern. Wenn man sieht, was im Bereich Mobilität schon in anderen EU-Ländern passiert.

Die nippeln so oder so ab. Zu

Die nippeln so oder so ab. Zu teuer. Zu unflexibel. Und noch billiger,als jetzt, kann man Arbeitskraft in D nicht machen. Wir werden durchgereicht. Na und? Werden wir halt zuarbeiten für China. Für mehr wird nicht langen.

Theo Hundert: "und das mit den Müll"

Das mit DEM Müll aus den Batterieen wird genauso behandelt und gelöst wie der Müll aus den heutigen Starterbatterieen seit hundert Jahren gelöst wird:
WIEDERVERWERTUNG.

@14:56 von Theo Hundert.neu

>>...und das mit den Müll werden wir auch irgendwann einmal in den Griff bekommen... <<
_
Ja, wenn es denn "nur" der Batteriemüll wäre... Hinzu kommt aber - zumindest in Industrieländern - ein gigantisch steigender Strombedarf = Erzeugung und Verteilung möglichst flächendeckend... und entsprechender Ressourcenverbrauch.

An- und Aussichten...

Kürzlich habe ich mal einen "Tesla" zur Probe gefahren. Ist okay. Dennoch würde ich mir kein rein elektrobetriebenes Auto kaufen, und halte den von Toyota beschrittenen Weg für den vernünftigsten (Hybrid aus E- + Wasserstoff). Und würde ich in einem Land ohne ein genügend dichtes Netz von Wasserstofftankstellen leben, oder müsste beruflich mit einem eigenen PKW öfter dorthin fahren, käme sogar bestenfalls nur ein Hybrid mit E- + Normalverbrennungsmotor in Frage. Das wird m.E. auch noch die praktikable Zukunft für die nächsten 50 Jahre bleiben. Hinzu kommt für Händler noch die Gebrauchtwagenfrage. Herkömmliche "Gebrauchte" kann man nahezu weltweit handeln, aber Voll-E-Autos nur sehr begrenzt. Und bevor Autohersteller gelernt haben, nicht mehr mit Neuwagen Geld zu verdienen, sondern mit Batterien und sonstigem E-Schnickschnack, wird noch sehr viel Zeit vergehen.

Klingt ja

alles sehr nett, für Deutschen Autos im Oberen Segment, lassen sich in Deutschland nicht so viel verkaufen.
Eines hat der optimistische Artikel allerdings vergessen, gab diese Woche Artikel wo zu lesen war, das es nicht ganz so aufgeht.
China ändert nämlich die Bedingungen für Zuschüsse bei E-Autos, in Abhängigkeit der Reichweite.
Dort hieß es im Artikel, ausgerechnet jetzt wo die Deutschen durchstarten wollten.
Und die Firmen wissen auch das Sie in Zukunft auf dem Heimischen Markt weniger verkaufen können, die Preise sind für Deutschland viel zu hoch, für den Normalbürger.
E-Auto sind außerdem sehr schwer und haben mehr Abrieb, also mehr schädlichen Feinstaub, war auch diese Woche zu lesen, von der Reichweite für Familienurlaub wollen wir gar nicht erst reden.
Wer heute ein Familienauto für 15-20 Tausend Euro besitzt, wird sich kein zusätzliches Stadtauto für 30-35 Tausend kaufen mit einer Reichweite von 250 Kilometer.

Was bei Reichen Chinesen geht, wird bei uns nicht funktionieren.

Die Wiederverwertung

der Lithiumionenbatterien ist sehr energieaufwändig (Schmelzen im Elektro-Ofen) und liefert Metallgemische, die weiter aufwändig getrennt werden müssen. Wieweit sich Lithium überhaupt in dem Flugstaub des Prozesses sammelt und nicht als noch schwerer aufzubereitende Schlacke vorliegt-Fragezeichen. Eins ist sicher: Bleirückgewinnung aus Säureakkus ist ein Klacks dagegen. Mein nicht befolgter Tipp: Finger weg von flächendeckender E-Mobilität mit Batterien, das ist der helle Wahnsinn und wird uns fürchterlich auf die Füße fallen! Was das allein schon für ein Verhauen von geistigen und materiellen Resourcen ist diesen Mist recyclen zu können.

Elektro und dazu auch noch smart?

Mehr Mogelpackung geht nicht! Die CO2-Bilanz ist laut schwedischer Studie desaströs, die Reichweiten lachhaft, die Ladekapazitäten kaum vorhanden. Und "smart" ist klassisches Framing für den Besitzer ausspionieren- wie, wann, wo und wie schnell er fährt und ggf. den Motor ausbremsen. Das braucht kein Autofahrer! So smart bin ich selbst.

18:08 von wenigfahrer ... 250 Kilometer....

cool, das scheint eher was für den Durchschnittsverdiener in Russland, da lohnte sich dann der Bau von (Strom-)Tankstellen endlich richtig … Dazu das Desaster mit den Speicherzellen, da wissen wir, das wir es mit einer "Brückentechnologie" geringerer Bedeutung zu tun haben, die ihren Wert vor allem dadurch gewinnt, das man lauter teure und seltene Rohstoffe ausbeuten kann, die vielleicht später für sinnigeres besser zu gebrauchen wären, bevor man zum (dann hoffentlich billigeren) Wasserstoff übergehen kann.

Agnostiker vs. Atheist

Bezüglich der mobilen Zukunft bin ich natürlich Agnostiker. Ich weiss es halt nicht.

In Anbetracht unseres Dieseldilemmas und der angebotenen Elektroalternative sträuben sich meine „intelligenten Nackenhaare“ und ich sehe mich als Atheist. Eine Oppositionshaltung: weder so noch so.
im
Auf meiner derzeitigen Radltour in Ö/H/ SK könnte ich auf derartige Glaubensbekenntnisse komplett verzichten. Hat eingeräumtermassen keine Relevanz für den chinesischen Markt, aber man macht sich so seine Gedanken.

Grundsätzlich hab ich übrigens meine Bedenken gegen die Restaurierung wie auch immer dem Zahn der Zeit anheim gefallener „Tempel“. Steht das Auto überhaupt für eine bessere Zukunft oder verbauen wir uns damit bessere Perspektiven weil wir andere Möglichkeiten nicht erkennen?

Smarte Autos...

...so ein Blödsinn. Die einzigen Innovationen, die bei diesen Kisten eingebaut werden, sind dazu da, den Fahrern (bewusst nur die männliche Version) noch mehr scheinbare Sicherheit zu geben, die diese dann für einen noch bekloppteren Fahrstil ausnutzen.

Aber mal auf die Idee zu kommen, eine Sperre einzubauen, die automatisch dafür sorgt, dass der Wagen nicht schneller als erlaubt fahren kann - was technisch bestimmt weniger schwierig als z.B. ein Spurassistent ist - kommt komischerweise keiner.

Entsprechend halte ich auch "autonomes Fahren" für totalen Schwachsinn. Könnten sich doch auch wieder nur die Leute mit den dicken Raser-Kisten leisten. Und die wollen doch zu schnell fahren. Zumindest ist dass tagtäglich mein Eindruck hier in Hamburg. Und die geben doch nicht die Kontrolle an eine KI, die sich zwangsweise an die Verkehrsregeln halten muss. Oder sollen autonome Autos von Tempolimits ausgenommen werden?

auf Elektromobilität?

Alle laufen dem schlechten, falschen Götzen hinterher.
Wie die Lemminge laufen alle auf den Abgrund zu.

In 10 Jahren haben wir keine Rohstoffe mehr oder es wird Kriege darum geben. Beim Öl haben wir es durch Iran, Irak , die UNO und USA ja schon erlebt.

Deutsche Hersteller

Ich werde es nicht mehr erleben das ich ein Elktroauto kaufen werden.

Reichweiten, Ladzeiten, Verfügbarkeit und der Preis wird nicht so sein das ich es mir kaufen kan und auch möchte.

Kontepte?

"Daimler lädt zu einer SUV-Night" heißt es im Text. Und "Deutsche Premium-Marken sind begehrt". Da vergeht es mir doch! Wie sollen wir eine Konsumwende hinkriegen, wenn den Chinesen nichts anderes einfällt, als alle Fehler, die wir schon "erfolgreich" gemacht hatten, zu wiederholen? Wahrscheinlich wird das schon rein platzmäßig nicht möglich sein, dass im Reich der Mitte wie bei uns jeder zweite mit einem Auto rumheizt, aber mir graut vor der Zukunft.

Nicht eingleisig nur E.Autos.

Da gibt es noch viele offene Fragen. Ein 100% elektrisches Auto kann nur mangelhaft die Verbraucherwünsche erfüllen. KM-Leistung, Elektrizität Beschaffung und Nachfüllung, unzureichender Umweltschutz der Batterieherstellung, begrenzte Batterielebensdauer, hohe Anschaffungskosten des E-Autos, kürzere Lebensdauer des E-Autos, schwierige Verwendungsfähigkeit in Winter, das sind offene Fragen. Das Wasserstoffauto ist noch weniger ausgereift.
Die deutsche Autohersteller sollten künftig nicht eingleisig E-Autos vermarkten, sondern eine Angebotspalette für alle Wünsche und Verbraucher anbieten.

...mmhhh, wieso

...redet eigentlich keiner(oder zumindest -noch-die Wenigsten) über Wasserstoff und/oder andere alternative Antriebe?
Allein bei den schon Heute bekannten Problemen(z.B. Batterie-Aufbau/Wiederverwertung!!!?? etc.), bin ich mir nicht sicher, ob man gleich so massiv auf quasi nur diese eine "Schiene" setzen sollte!
Es könnte uns da wieder mal einiges vor, oder eher AUF die Füsse fallen!?

Wo waren sie eigentlich alle?

die selbsternannten Klimaretter, die ach-so-neutralen Journalisten und die Legionen von "Experten", um die günstigen und umweltfreundlichen gasbetriebenen Autos zu feiern und zu fördern? Da wären Reichweiten, Betankung und Alltagstauglichkeit gegeben und umweltfreundlicher als der Elektrohype wäre es allemal

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