Ihre Meinung zu: Immobilienboom lässt Vermögen in Deutschland wachsen

15. April 2019 - 15:26 Uhr

Der Bauboom hat in Deutschland das Nettovermögen wachsen lassen. Doch nur Besitzer von Häusern und Eigentumswohnungen profitieren - Mieterhaushalte verfügen über wesentlich weniger Vermögen.

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Kommentare

Schwachsinn

Einfach die Vermögen gegenrechnen mit den Imobilien Schulden und die reichen ohne Ausnahme mit Auslandvermögen einrechnen dann kann geweint werden .Dieser Vermögenszuwachs gibt es nicht durch Arbeit und am Ende gehören die Häuser doch noch der Bank .

Die Schere geht immer weiter

Die Schere geht immer weiter auf!

Sicher, für Mieter, die

Sicher, für Mieter, die nichts besitzen ausser Schulden natürlich, ist das schon doof. Nicht nur das die nicht's vom Immobilienboom haben, nein, sie werden -zum Dank- noch mehr Miete zahlen dürfen. Ist es doch Herrn Scholz (SPD) seine glorreiche Idee gewesen an der Grundsteuer rumzufummeln. Ich bin mir sicher die Wähler werden es Danken.

So ist das in Deutschland

wenige haben viel und viele haben nichts, aber auch die die nichts haben, beteiligen sich an Wahlen.
Und die Mieten werden einfach weiter steigen, ohne das die Regierung etwas unternimmt, wie lange wird sich die Masse das noch ansehen.

Eigentumsquote zu niedrig in D

Das Vermögen wächst nur bei den Erben und Menschen mit hohem Einkommen, die sich Eigentum leisten können. Mit 51,4% ( Stand 2017) ist Deutschland auf dem vorletzten Platz der Eigentumsquoten in Europa. Nur in der Schweiz wohnen in Europa noch weniger Menschen in den eigenen 4 Wänden. Wohneigentum ist in D für die meisten Bürger unerschwinglich. Die Rahmenbedingungen für eine Verbesserung zu schaffen, wäre eine dringende Aufgabe der Regierung . Ein paar Euro für Familien, die sich ein Häuschen bauen, reichen da nicht aus und sind am Ende reine Mitnahme. Ein wirksames Konzept für die Förderung selbstgenutzten Wohneigentums für Normalverdiener würde der Familienförderung und des Vermögensaufbaus im Mittelstand dienen.

"Immobilienboom lässt

"Immobilienboom lässt Vermögen in Deutschland wachsen"
"Immobilien machen Deutsche reicher"
-
Das weckt natürlich Begeehrlichkeiten und bettelt regelrecht darum -abgeschöpft- zu werden. Ich meine, wo kämen wir denn da hin wenn das Vermögen in Deutschland in den falschen Händen wächst. Naja zum Glück ist ja nun die Grundsteuer endlich -gerechter- gemacht worden, wie der Focus heute berichtet sind es dann wohl so um die 4800%. Mal sehen wie die Mieter das so finden wenn sie endlich kapieren das da ein paar Prozente auf die Miete umgeschlagen werden. Das kommt schon ganz gut und rechtzeitig für die kommenden Wahlen, und da kann man dann schon verstehen warum nun grade -jetzt- -Betreute- unbedingt wählen sollen können. Könnte ja sein, das Merkel's GroKo Parteien nicht ganz so gut abschneiden und so ist halt jedes Kreuzchen willkommen.

Quelle:
https://www.focus.de/immobilien/mieten/14-8-milliarden-euro-pro-jahr-gru...

Ich verstehe die Zahlen nicht

Wie gehen diese beiden Aussagen zusammen: "Das Vermögen von Privathaushalten in Deutschland ist 2017 deutlich gestiegen: Insgesamt verfügten die Bürger demnach nach Abzug der Schulden durchschnittlich über rund 232.800 Euro netto."

"Zwischen Ost- und Westdeutschland sind die Unterschiede ebenfalls eklatant: Ost-Haushalte verfügten 2017 im Schnitt über ein Vermögen von rund 23.400 Euro. Im Westen belief sich der Wert auf 92.500 Euro, also vier Mal so viel wie im Osten."

Wie kann es sein, dass sowohl der Durchschnitt des Westens als auch der Durchschnitt des Ostens unter dem gesamtdeutschen Schnitt liegt?

Immobilienboom lässt Vermögen in Deutschland wachsen...

Aber nur bei den Einzelvermögenden,Aktionären von Deutsche Wohnen und Investmentfonds,die in Betongold machen.
Das trägt zur weiteren Spreizung der Vermögensverhältnisse(GAP) bei.
Ist allerdings von Seiten der Politik auch nicht ungewollt.

Das sind doch wirklich gute Nachrichten.

Das Vermögen steigt, und das obwohl vor allem Sparer von der EZB enteignet werden. Wie würde es uns erst gehen, wenn es für dieses Vermögen auch noch gute Zinsen geben würde? Nicht auszudenken, die Millionäre würden sich vermutlich die Klinke in die Hand geben!

Hauptursache benennen: Nullzinspolitik der EZB

Es wäre schön, wenn in dem Artikel auch die Hauptursache dieser Entwicklung benannt würde: Der rasante Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland in den letzten Jahren ist in erster Linie eine Folge der Nullzinspolitik der EZB.

Das soll wohlgemerkt keine pauschale Kritik an der EZB sein - die Zentralbanker haben angesichts der Tatsache, dass die Politik Reformen verweigert, keine andere Wahl als die Nullzinspolitik, um die Eurozone zusammenzuhalten (bei einer Leitzinserhöhung würden Italien und Co. sofort in allergrößte Schwierigkeiten geraten).

Aber Ursache und Wirkung sollten einfach mal klar benannt werden, finde ich. Diejenigen Kommentatoren, die hier stets betonen, wie sehr die BRD doch angeblich vom Euro profitiert, dürfen sich eigentlich nicht über die steigenden Immobilienpreise und Mieten beschweren - denn letztere sind eine direkte Folge des Euro (genauer gesagt, eine direkte Folge der Nullzinspolitik, die die Eurozone zum Überleben braucht).

Immobilienbesitz schafft Vermögen

Und deshalb ist sogar der (statistische) Durchschnittsgrieche oder Durchschnittsfranzose wohlhabender als der Durchschnittsdeutsche, obwohl wir im angeblich „reichsten Land Europas“ leben würden. Manche Ökonomen wenden ein, das ja auch das öffentliche Vermögen und die Sozialversicherungen mitberücksichtigt werden müssten. Das ist garnicht so falsch, hat doch Deutschland die höchsten Abgaben (Steuern + Sozialabgaben) aller OECD Staaten. Und irgendwo muss das viele Geld ja geblieben sein. Bei den Untersuchungen um die es im Bericht geht, betrachtet man aber das PRIVATE Vermögen der einzelnen Haushalte. Dem Vierpersonenhaushalt nützt es wenig das die Autobahnen so „schnieke“ sind und die Arbeitslosenversicherung Überschüsse produziert.

die lösung liegt -wer hätte es gedacht- im

sozialen wohnungsbau und der kostenmiete.

der private wohnungsmarkt kann nur dann ausbalanciert werden, wenn ein kommunales gegengewicht besteht.

Vermögensbildung fast unmöglich

Vor 20 Jahren lage der Sparerfreibetrag bei 6.000 DM. Heute darf man 801 Euro steuerfrei aus Zinsen einnehmen. Selbst wenn man sein Geld in Aktien anlegt, ist ab 27.000 Euro Guthaben die volle Steuer fällig.

Die Ausschüttung wurde bereits mit ca. 30 % durch das Dividenden zahlende Unternehmen vor Ausschüttunh versteuert. Der Sparer darf dann weitere 25 % Kapitalertragssteuer plus 5,5 % Soli und 8-9 % Kirchensteuer bezahlen.

Wie soll man für ein Haus sparen oder einen kleinen Vermögensstock für das Alter oder die Zukunft der Kinder bilden?

Der deutsche Staat legt tatsächlich alles daran, dass seine Bürger arm bleiben und Bittsteller bei ihm sind. Wer um Brotkrummen betteln muss, der wird die Hand, die ihn füttert, nicht schlagen.

@Goldenmichel

"...Ist es doch Herrn Scholz (SPD) seine glorreiche Idee gewesen an der Grundsteuer rumzufummeln. ..."

Nein! Die "Idee" kam vom Bundesverfassungsgericht.

Um das "Herumfummeln" kommt der Staat, respektive der Finanzminister (oder wer auch immer) nun einmal nicht herum, denn genau das hat das Urteil nämlich verlangst - auch wenn ihnen persönlich das möglicherweise nicht passt.

Auch wenn dann im

Auch wenn dann im eigentlichen Artikel relativiert wird, bleibt der Titel 'Immobilien machen Deutsche reicher' irreführend. Schliesslich handelt es sich nur um einen relativ kleinen Teil der Bevölkerung, der profitiert - darunter natürlich auch Ausländer. Bei den meisten dieser Profiteure handelt es sich zudem nur um Buchgewinne. Wer in seinem eignen Haus wohnt hat unmittelbar nichts von einer Wertsteigerung, im Gegenteil könnte das bald höhere Steuern bedeuten. Wirklich profitieren tun also nur die ganz Wenigen, die mehrere Immobilien besitzen, also hauptsächlich Liegenschaftsfirmen, bei denen wiederum die grösseren oft mit Kapital aus aller Welt ausgestattet sind. Da werden dann ganz andere 'reicher'.

Reichtum und die Angst...

Je reicher eine Gesellschaft, desto ängstlicher, unsozialer, hartherziger und geiziger wird sie.
Im Einzelfall gilt dies nicht immer - es gibt eben auch Großzügigkeit bei Wohlhabenden - aber gesellschaftlich ist dies leider gesetzmäßig. Ganz besonders in Deutschland.

Überschrift korrigieren!

Die richtige Überschrift wäre: Mieten machen die arbeitende Bevölkerung in Deutschland ärmer!!!

in paar Jahren sieht es ganz anders aus.

Die Immobilienpreise werden, sobald die Blase in den nächsten Jahren platzt, auch kräftig zurück gehen.

U.a. ist die angegebene Wertsteigerung in Euro nur ein Inflationsausgleich. Der reale Wert der Immobilie bleibt gleich. Eine Immobilie ist immer noch eine Immobilie.

Wobei der reale Wert einer Immobilie meiner Meinung nach gegenüber der realen Inflation (5-10%) sogar gesunken ist.

17:47, WB0815

>>Wohneigentum ist in D für die meisten Bürger unerschwinglich.<<

Das ist aber erst seit der so genannten Staatsschuldenkrise so. Die war ja der Grund, weswegen viele Hochvermögende ihr Geld in Immobilien gesteckt haben. Oft sogar nicht die Hochvermögenden selbst, sondern die Banken, denen sie ihre Vermögen anvertraut, also geliehen hatten. Staatsanleihen, bis dahin eine sichere Sache, wurden auf einmal dubios, und die seriösen warfen, wenn überhaupt, dann zumindest kaum Zinsen ab. Deutschland ist das beste Beispiel.

@Goldenmichel, 17.18h

Daran glaube ich nicht. Niemand ist vergesslicher als der Wähler.

18:01, AbseitsDesMains...

>>Vermögensbildung fast unmöglich
Vor 20 Jahren lage der Sparerfreibetrag bei 6.000 DM. Heute darf man 801 Euro steuerfrei aus Zinsen einnehmen. Selbst wenn man sein Geld in Aktien anlegt, ist ab 27.000 Euro Guthaben die volle Steuer fällig.

Die Ausschüttung wurde bereits mit ca. 30 % durch das Dividenden zahlende Unternehmen vor Ausschüttunh versteuert. Der Sparer darf dann weitere 25 % Kapitalertragssteuer plus 5,5 % Soli und 8-9 % Kirchensteuer bezahlen.<<

Mir kommen die Tränen.

Die armen Vermögenden!

Ich liege mit meinem Vermögen durchaus im oberen Drittel in Deutschland, und mir macht all das, was Sie hier beweinen, eher wenig Sorgen.

Dazu bin ich dann doch wohl nicht reich genug.

Schnüff!

Issas nich ßön?

Da hat man doch zur Rettung der Banken und zur Beflügelung der Spekulation (freilich zu Lasten der dämlichen Sparer) die Zinsen auf 0 gesetzt. Gott sei Dank gibt es da ja noch die Immobilienblase. Die hat zwar 2008 die Lehmann-Pleite ausgelöst. Aber die Verluste ruhen sanft in Bad-Banks, und nun kassieren die Spekulanten (Derivate adeé) eben über Immobilien ihre unverschämte Rendite. Iss doch egal, wo´s herkommt, hauptsache es "lohnt" sich! - Merke: Geld arbeitet.

17:58, Möbius

>>Immobilienbesitz schafft Vermögen
Und deshalb ist sogar der (statistische) Durchschnittsgrieche oder Durchschnittsfranzose wohlhabender als der Durchschnittsdeutsche, obwohl wir im angeblich „reichsten Land Europas“ leben würden.<<

Die Neiddebatte, was unsere europäischen Nachbarn betrifft, ist einigermaßen bizarr.

Der Durchschnittsgrieche oder Durchschnittsfranzose kann sich für sein Vermögen absolut nichts kaufen. Außer natürlich, er verflüssigt es. Und dann wird er wohl merken, daß Schätzwert und Marktpreis weit auseinanderklaffen, zu Ungunsten von letzterem.

Luxussanierungen und die

damit verbundenen Mieterhöhungen darf man ruhig in Frage stellen.
Wenn allerdings alle Sanierungen unterbleiben, bekommen wir einen Wohnstandard, den man sich ansehen kann, wenn man bei Google den Suchbegriff "Wohnruinen in der DDR" eingibt.

Wenn Bundesbänker und Politiker rechnen...

.. dann sollte der Bürger wachsam sein!

Der Münchner Rentner, der sich in den 60ern ein Reihenhaus abgespart hat, wohnt immer noch dort. Es hat sich an der Nutzung nichts geändert. Die Rente ist weniger als der frühere Lohn. Sie orientiert sich nicht an den veränderlichen aktuellen Immobilienpreisen.

Ist er jetzt wirklich reicher? Soll er jetzt Kasse machen und verkaufen und nach Gera ziehen. So rechnet ja auch BFM Scholz mit der Grundsteuer. Die Grundsteuer ist eine Gemeindesteuer und sollte maximal und einheitlich nach Art und Größe berechnet werden. Ein freier Hebesatz, maximal nach den Kosten der Gemeindeinfrastruktur.

Eigentlich gehören Wohngrundstücke freigestellt. Wohnen ist Grundbedarf, essenziell und existenziell. Hier sollte der Staat nicht mit Steuern die Preise (und die rein rechnerischen Vermögen) treiben. Weg mit der Grund- und Grunderwerbsteuer.

Deutschland hat einen enormen Nachholbedarf im EU-Vergleich. Dort ist man reicher. Eigentum ist die beste Altersvorsorge

@Laskaris 17.56

Danke! Schön, dass es sogar hier in diesem Forum noch vereinzelt Leute mit wirtschaftlichem Sachverstand gibt, die Zusammenhänge benennen! Das Gros gibt ja in Endlosschleife Parolen der linken und grünen Populisten zum Besten

re goldenmichel

" Ist es doch Herrn Scholz (SPD) seine glorreiche Idee gewesen an der Grundsteuer rumzufummeln. Ich bin mir sicher die Wähler werden es Danken."

Die Wähler fallen auf rechte Lügen nicht herein und wissen, dass eine Reform der Grundsteuer vom BVerfG gefordert wurde.

re pnyx

" Bei den meisten dieser Profiteure handelt es sich zudem nur um Buchgewinne. Wer in seinem eignen Haus wohnt hat unmittelbar nichts von einer Wertsteigerung"

Was heißt denn unmittelbar? Vermögen wird doch nicht erst dann Vermögen, wenn man es in Bargeld eintauscht.

Mär vom reichen Deutschland

Man hört dies ja nicht nur hierzulande. Und tatsächlich: es gibt Ghettos, aber keine Slums in Deutschland. Allerdings schon die ein- oder andere Wohnwagensiedlung, gut „getarnt“ als Campingplatz. Deutsche haben durch ihr Auftreten im Ausland oft zu dem Bild des „reichen Deutschen“ beigetragen. Der wohlhabende Ferienwohnungsvermieter in Südfrankreich oder Finnland hat sich vielleicht gar insgeheim ins Fäustchen gelacht über deutsche „Grossprotze“ in ihren schicken auf Kredit gekauften Autos. In Deutschland bekommt man schlichtweg ohne Spitzengehalt (Haushaltsnetto 7000 Euro aufwärts) keinen Baukredit OHNE ca. 40% Eigenkapital. Viele Häuslebesitzer haben die 4 Wände deshalb schlicht geerbt. Man kann das zB daran beobachten, wie viele Endzwanziger in Grossstädten schon in Reihenhäusern aus den 1970ern wohnen.

@um 18:44 von

@um 18:44 von DeHahn
-
Köstlich.

@18:39 von fathaland slim

"Mir kommen die Tränen.
Die armen Vermögenden!"

Nein, nein, Sie liegen mit Ihrem antikapitalistischen Reflexen wie immer falsch. Meine Feststellung bezog sich darauf, dass es die BRD ihren Einwohnern in jeder Hinsicht schwer macht, überhaupt ein kleines Vermögen zu bilden oder gar für ein Haus zu sparen. 6.000 DM Sparerfreibetrag in 1993 und 801 Euro in 2019 in der ach so reichen BRD - das erreicht man heute etwa mit 27.000 Euro Sparguthaben in Aktien oder 16.000 Euro in älteren Zinspapieren.

Ein wollwohlender, väterlicher Staat würde die Familien und Bürger bei der Vermögensbildung und damit bei der Eigenverantwortlichkeit unterstützen. Der bevormundende Nanny-Staat dagegen will Abhängigkeiten schaffen und sich so die Loyalität der Bürger sichern.

Das mag Ihr dirigistisches Staatsmodell sein - meins beinhaltet die Freiheit auch bei Einkommen und Vermögen.

Die eigentliche Frage ist..

..wen Wir als reich bezeichnen..

Vor meinem Denkmalhaus in der Altstadt von Rothenburg/Tauber stehen oft Leute, die meinen,dass da reiche Leute wohnen würden.

Wenn man den Aufwand, Häuser zu erhalten, immer höhere kommunale Abgaben und Steuern auf Mieteinnahmen erwähnt,wundern sich viele...

So viel Geld ist mit Vermietung nicht verdient..es hilft meist dazu,die Immobilie zu erhalten..mehr nicht..

19:03 von AbseitsDesMains...

so isses. jeder rechtsstaat stellt seinen bürgern einen grossen freibetrag zur bildung der altersvorsorge zur verfügung. bei uns sind es läppische n 808 €. die sind schon bei 1200 telekomaktien aufgebraucht

18:01 von AbseitsDesMains...

Heute darf man 801 Euro steuerfrei aus Zinsen einnehmen.
.
haben sie ein Problem mit der Steuer ?
aktuell gibt es 0,1 % Habenzins auf´s Sparbuch
das wären dann etwas mehr als 800.000 Euro Kapital
bevor sie Steuern zahlen müssen

Seltsame Zahlen

Bin ich der einzige, der rechnerisch nicht nachvollziehen kann, wie man bei 44% "Besitzern" mit durchschnittlichem Nettovermögen von 277.000 Euro und 56% "Nichtbesitzern" mit durchschnittlichem Nettovermögen von 10.400 Euro auf einen Gesamt-Durchschnitt von 232.800 Euro kommen soll, oder alternativ mit durchschnittlich 92.500 Euro in den alten und 23.400 Euro in den neuen Bundesländern? Irgendwas kann da nicht stimmen, oder ich bin zu blöd zum Lesen. In jedem Fall freue ich mich über Erhellung.

18:56 von Möbius

schlicht geerbt. ....wie viele Endzwanziger in Grossstädten schon in Reihenhäusern aus den 1970ern wohnen
.
ich war 23 als ich mir meine Immobilie kaufte ....
(und über 50 als ich die Immobilie der Eltern Großeltern erbte)

18:13 von Klare Ansage

also im Saarland beträgt die Eigentümerquote 63 %
meinen sie die "arbeiten" nicht
gehören nicht zur arbeitende Bevölkerung in Deutschland

18:56 von karwandler

Vermögen wird doch nicht erst dann Vermögen, wenn man es in Bargeld eintauscht.
.
was habe ich denn davon, wenn meine Eigentumswohnung, die ich selber bewohne, plötzlich um das 20 fache im Wert steigt ?

@ al_bertus

Nein sind sie nicht, das passt so nicht zusammen

re sisyphos3

" 18:56 von karwandler

Vermögen wird doch nicht erst dann Vermögen, wenn man es in Bargeld eintauscht.
.
was habe ich denn davon, wenn meine Eigentumswohnung, die ich selber bewohne, plötzlich um das 20 fache im Wert steigt ?"

Ob Sie was davon haben oder nicht ist mir egal.

Der Artikel behandelt "Vermögen". Immobilieneigentum ist zweifellos Vermögen.

@AbseitsdesMainstreams

1) Die 6k DM gab es von 1993–1999.
Wenn ich Ihnen sage, dass man den Sparerfreibetrag zusammengestrichen hat, im Namen der Steuervereinfachung (Werbungskosten), glauben Sie mir das vermutlich nicht.

2) Die Kirchensteuer ist freiwillig. Niemand zwingt Sie Ihrem Pfarrer das Brot zu zahlen.

3) Sie haben die Gewerbesteuer vergessen. Ansonsten sollte Sie auch Umsatzsteuer und Lohnkosten anführen, beides reduziert den Unternehmensgewinn. Das klingt scherzhaft, aber es hat praktische Folgen für Abschreibungen.

4) Es gibt einen Unterschied zwischen der marginalen Steuerquote (die von Ihnen angeführt) und der effektiven Steuerquote, die tatsächlich gezahlt wird.

Das deutsche Steuersystem ist komplex, aber es gibt viel Raum zur Optimierung. Sie sollten das hinkriegen; als leitender Angestellter, nach eigener Aussage.

5) Pro Kopf gibt es in Deutschland mehr $-Milliardäre als in den USA. Obwohl die USA reicher sind als Deutschland, so schwer kann Vermögensbildung also nicht sein.

Vor 20 Jahren lage der Sparerfreibetrag bei 6.000 DM. Heute darf man 801 Euro steuerfrei aus Zinsen einnehmen. Selbst wenn man sein Geld in Aktien anlegt, ist ab 27.000 Euro Guthaben die volle Steuer fällig.
Die Ausschüttung wurde bereits mit ca. 30 % durch das Dividenden zahlende Unternehmen vor Ausschüttunh versteuert. Der Sparer darf dann weitere 25 % Kapitalertragssteuer plus 5,5 % Soli und 8-9 % Kirchensteuer bezahlen.
Wie soll man für ein Haus sparen oder einen kleinen Vermögensstock für das Alter oder die Zukunft der Kinder bilden?
Der deutsche Staat legt tatsächlich alles daran, dass seine Bürger arm bleiben und Bittsteller bei ihm sind. ..

So ist es! Wenn @Möbius schreibt, dass der Durchschnittsgrieche reicher ist, dann ist das nur logisch. Er zahlt kaum Steuern, Reiche ohnehin nicht. Was dem Staat dort so fehlt wird hier (EZB, Rettungsschirme, Schuldenschnitte &Co) abkassiert und transferiert. Dabei war Bedingung für den €, keiner haftet für die Schulden Dritter!

"Insgesamt verfügten die

"Insgesamt verfügten die Bürger demnach nach Abzug der Schulden durchschnittlich über rund 232.800 Euro netto. 2014 waren es im Schnitt noch rund 18.300 Euro weniger."

Da zeigt sich wieder einmal, wie blödsinnig solche Durchschnittsrechnungen sind. Immerhin werden in Deutschland 23% der Menschen mit der Wortschöpfung "Geringverdiener" geehrt. (Man denke bitte ernsthaft über dieses Unwort nach.) Obwohl ich nicht zu dieser Gruppe zähle, staune ich immer wieder über 'mein' durschnittliches Vermögen. Wer hat da bloß die 98% Vermögen, die mir fehlen. Aber vielleicht zähle ich ja auch gar nicht mehr zu den deutschen Bürgern. Zum Durschnitt jedenfalls schon lange nicht (mehr).

alles, was nicht klimpert.

"Am 15. April 2019 um 22:10 von Sisyphos3
haben sie ein Problem mit der Steuer ?
aktuell gibt es 0,1 % Habenzins auf´s Sparbuch
das wären dann etwas mehr als 800.000 Euro Kapital
bevor sie Steuern zahlen müssen"

Sie haben Recht.

Ich nehme auch alles, was nicht klimpert.

22:29 von Sisyphos3 was habe

22:29 von Sisyphos3

was habe ich denn davon, wenn meine Eigentumswohnung, die ich selber bewohne, plötzlich um das 20 fache im Wert steigt ?

----

???

Sie haben eine Wohnung, die Sie fürs zwanzigfache verkaufen können.
wenn Sie finden, dass Sie davon nichts haben, dann kann ich Sie nur bemitleiden.

@ Laskaris 17.56

Volle Zustimmung

@17:41 von wenigfahrer

"So ist das in Deutschland
wenige haben viel und viele haben nichts, aber auch die die nichts haben, beteiligen sich an Wahlen."

Nee, nicht mehr. Jedenfalls nicht alle und nicht alle sehen eine Alternative.

"Und die Mieten werden einfach weiter steigen, ohne das die Regierung etwas unternimmt, wie lange wird sich die Masse das noch ansehen."

Die masse ist träge - ganz besonders die deutsche.

Traumschlösser...

In vielen Gegenden sind Immobilien für den Normalbürger doch ohnehin unerschwinglich geworden. Nur wer ohnehin schon über reichlich Kapital verfügt, kann sich über solche Meldungen freuen. Insofern reden wir hier von Traumschlössern...

@ StöRschall

Vielleicht möchte Sisyphos gar nicht verkaufen und weiter drin wohnen bleiben.
Dann kann ich die Sichtweise schon nachvollziehen.

@MrSlim, ob Sparerfreibetrag oder Werbungskosten, Sparer erhalten zur Zeit real keine Zinsen, sie werden schleichend enteignet. Wer spart und für sich vorsorgt ist der Dumme, die Schuldenmacher sind in den €-Landen die Helden. Der €-Staat DE enteignet seine sparsamen Bürger und versteuert noch die minimalen Nominalerträge die real negativ sind.
Der Staat verdient noch am Schuldenmachen.
So wird der Bürger weder €- noch $-Milliardär.

Eine nachhaltige Vermögensbildung für Alter, Familie, Ausbildung ist unter diesen Bedingungen kaum mehr möglich.
Casino- und Lottospiele sind keine seriösen Empfehlungen. Aktien und Immobilien werden zwar empfohlen, sind mit Sachkunde eine Möglichkeit, aber dort sieht mann schon kritisch wie sich Blasen bilden. Das sind keine nachhaltig sicheren Anlagen. Zahlen auf dem Papier und Bewertungen können sich schnell ändern und bevor sie realisiert sind. Die viel beschworene Eigenvorsorge wird vom Staat so nicht gefördert sondern erschwert bis unmöglich
gemacht.

@22:29 von Sisyphos3

//18:56 von karwandler
Vermögen wird doch nicht erst dann Vermögen, wenn man es in Bargeld eintauscht.
.
was habe ich denn davon, wenn meine Eigentumswohnung, die ich selber bewohne, plötzlich um das 20 fache im Wert steigt ?//

Wäre es dür Sie auch nicht von Belang, wenn Ihr Wohneigentum das 20-fache an Wert verliert.

Also, mich würde das beunruhigen, aber in die Verlegenheit kann ich ja nicht kommen.

Mittelwert vs. Median

Im Artikel sollte klarer erklärt werden, was die genannten Zahlen ausdrücken, z. B.:

"Der Mittelwert des Vermögens nach Abzug der Schulden erreichte 233.000 Euro. Der Mittelwert ist die Summe aller Vermögen geteilt durch die Anzahl aller Haushalte. In der Statistik wird dieser Wert häufig auch arithmetisches Mittel genannt. Der mittlere Wert - auch Median - hingegen erreichte nur 70.800 Euro. Der Median ist der Wert, der genau in der Mitte steht, wenn alle Vermögen ihrer Höhe nach geordnet werden." (Quelle: www.handelsblatt.com)

Daran wird deutlich wie ungleich die Vermögenswerte verteilt sind.

Grafisch ist dies z. B. hier gut dargestellt (Erhebung von 2014):
https://www.boeckler.de/107575_107592.htm

Darstellung: