Ihre Meinung zu: Aufruf von ver.di: Streiks bei Amazon in der Karwoche

15. April 2019 - 14:25 Uhr

Die Gewerkschaft ver.di hat rund um das Ostergeschäft Streiks beim Onlinehändler Amazon angekündigt. An mehreren Standorten legten die Beschäftigten bereits in der Nacht die Arbeit nieder.

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Kommentare

Unsinniger Streik

Ich verstehe die Streiks nicht. Die Verkäuferin im Einzelhandel lernt 3 Jahre. Die tarifliche Bruttovergütung für Einzelhandelskaufleute liegt bei 1.983 Euro bis 2.320 Euro im Monat. Voraussetzungen sind:
Gute kommunikative Fähigkeiten, Freude am Umgang mit Menschen, kaufmännisches Interesse und gute -Fähigkeiten in Mathematik, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, Einfühlungsvermögen, um Kunden gezielt beraten zu können. Was für eine Ausbildung haben die Beschäftigten bei Amazon? Sind das Fachkräfte mit einer dreijährigen Ausbildung?

Verdi zum x-ten… es reicht!

So, liebe Gewerkschafter, ist es wieder soweit! Man kann davon halten was man will, aber Freunde, liebe Gewerkschaft, macht man sich so nicht. Verdi sollte endlich seine Strategie ändern, denn Amazon bewegt sich so nicht, das Management lacht sich eins und die Kunden sind die Dummen.
Wie schon bei Bahn oder Lufthansa trägt die Gewerkschaft ihren überflüssigen Kleinkrieg auf dem Rücken der Kunden aus.
So nicht liebe Gewerkschaft, so nicht!

Amazon boykottieren

Denn Amazon und Zalando und co. machen den Einzelhandel kaputt und bezahlen ihre Mitarbeiter schlecht. Deshalb kaufe ich nur im Internet, was ich nicht vor Ort bekomme.

Aufruf von ver.di:Streiks bei Amazon in der Karwoche....

Schon lange weigert sich Amazon einen Tarifvertrag abzuschließen.Schon Jahre gibt es die Streiks.Wenn überhaupt dann will Amazon den niedrigen Logistiktarifvertrag angewendet wissen.
Auf der anderen Seite überwacht Amazon seine Beschäftigten mit Handscannern,die schon zwei Minuten "untätigkeit" aufzeichnen.

re von HannesM

Wie soll sich denn die Gewerkschaft verhalten ? Geschmeidig gegenüber dem Konzern ?
Und warum kommen Sie mit Ausdrücken wie "liebe Gewerkschaft,liebe Gewerkschafter,so nicht".
Aber wie denn ? "Überflüssiger Kleinkrieg auf dem Rücken der Kunden".
Irgend wie klingt das nach Ablehnung des Streikrechts.

@ um 17:13 von NeNeNe

Es wird eben höchste Zeit, dass die Gewerkschaft auch für Verkäufer wesentlich bessere Tarifverträge durchsetzt.
Aber leider nennt tagesschau.de keine Gehälter von Amazon u d auch nicht, ob Verdi dazu etwas fordert.
Meiner Meinung nach sollte Verdi aber mit viel härteren Bandagen gegen Amazon kämpfen.
Bisher ist das alles nur lächerliches Geplänkel.

Am 15. April 2019 um 17:27 von Witzlos18

"Denn Amazon und Zalando und co. machen den Einzelhandel kaputt und bezahlen ihre Mitarbeiter schlecht. Deshalb kaufe ich nur im Internet, was ich nicht vor Ort bekomme."
#
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Den Einzelhandel machen nicht Amazon & Co kaputt, sondern unsere Politiker. Warum müssen diese Unternehmen Ihre Gewinne nicht in dem Land versteuern wo diese anfallen? Bei der Gewerbesteuer gab es ein Wettbieten welche Region den Hebesatz noch weiter absenkt.
Zu dem Tarifvertrag sag ich mal gar nichts, auch hier ist die deutsche Politik mal wieder einsame Klasse.

@HannesM, 17:15

Wie schon bei Bahn oder Lufthansa trägt die Gewerkschaft ihren überflüssigen Kleinkrieg auf dem Rücken der Kunden aus.

Für wen ist dieser Streik überflüssig? Für Sie? Dann streiken Sie doch einfach nicht.

Und auf dem Rücken der Kunden? Wissen Sie, wann man streiken kann, ohne dass die Kunden betroffen sind? Richtig: niemals. Außer natürlich, man arbeitet während des Streiks ganz normal weiter. Sehr effektiv.

@17:53 von tagesschlau2012

"Den Einzelhandel machen nicht Amazon & Co kaputt, sondern unsere Politiker."
Weder noch - die Politiker sind nicht schuld, auch Amazon & Co nicht sonderlich, sondern die Konsumenten.
Denn einzig die entscheiden, wo sie einkaufen.

Verdi geht es einzig und alleine

um einen Vertreter im Aufsichtsrat wenn Amazon einem Tarifvertrag zustimmt. Da werden sie noch 20 Jahre streiken, denn Amazon hat viele Lager in Europa vereilt, da fällt so ein Streik sicher nicht so ins Gewicht und mittlerweile kann man das bei Amazon schon mit einkalkulieren, denn kommen Feiertage in Deutschland wird gestreikt, warten wir mal zwei Jahre dann werden nur noch wenig Mitarbeiter gebraucht um die Roboter zu überwachen die dann das zusammenstellen der Ware übernehmen. Doch der Aufsichtsratsposten bleibt egal wie viele Mitarbeiter dann noch gebraucht werden.

@Hannes M. 17.15

wenn es einen berechtigten Streik gibt, dann zuallererst gegen die Ausbeuterpraktiken und die Sklaventreiber v on Amazon! Damit will ich beileibe nicht sagen, dass andere Streiks nicht berechtigt wären. Und natürlich trifft es die Kunden, sonst gäb es ja kein Druckpotential. Da hält sich mein Mitleid in engen Grenzen. Die Kunden sind doch für die Misere der Amazon-Beschäftigten und der Paketboten durch Ihr Verhalten ganz maßgeblich verantwortlich! Den Gewerkschaftlern viel Kraft und Durchhaltevermögen

Gewinne von Amazon im Ursprungsland besteuern?

Die deutsche Politik hält sich hier zurück, bis auf die Opposition die das aber eher zu populistischen Werbeaktionen für sich nutzt. Wissend warum sich DE da besser zurückhält: Eine Besteuerung im Ursprungsland geht völlig nach hinten los wenn auch VW, Daimler, Maschinenbauer und die ganze Exportindustrie ihre Gewinne in USA, Frankreich, Italien, usw. versteuern ...

@Wolfes74 um 18:34

""Den Einzelhandel machen nicht Amazon & Co kaputt, sondern unsere Politiker."
Weder noch - die Politiker sind nicht schuld, auch Amazon & Co nicht sonderlich, sondern die Konsumenten.
Denn einzig die entscheiden, wo sie einkaufen."

Natürlich und ich sehe den Internet-Handel als Weiterentwicklung des Katalogkaufes, also als eigentlich unproblematisch an.

Das was mich an Amazon stört ist die größe und das es kaum Wettbewerber gibt.

Der Staat müßte endlich einmal Mechanismen entwickeln um Kleinstfirmen zu unterstützen und Gigantofirmen zu schädigen, damit es möglichst einen Wettbewerb gibt, der keinen bevorzugt & alle beteiligten so ziemlich gleich stark sind.

Momentan sind wir, in vielen Bereichen , in einem Oligopol, die sich hoffentlich nicht in Monopole verwandeln.

@HannesM um 17:15

"Wie schon bei Bahn oder Lufthansa trägt die Gewerkschaft ihren überflüssigen Kleinkrieg auf dem Rücken der Kunden aus."

Natürlich Streiks oder Demos, sollten möglichst "geräuschlos", also so, dass man nichts mitbekommt, stattfinden.
Denn dann erreicht man am meisten, oder?

Ironie aus.

Ich gebe Ihnen Recht, für eine nationale Gewerkschaften ist es schwierig, gegen solch einen multinationales, gigantisches Unternehmen wie Amazon anzukommen.
Deswegen wäre es sinnvoll Gewerkschaften würden sich mehr international zusammenschließen und das Streikrecht würde auch internationaler, so dass eine "Gewerkschafts-Vereinigung" in verschiedenen Ländern gleichzeitig streiken könnte.

17:13 von NeNeNe

Die Verkäuferin im Einzelhandel lernt 3 Jahre
-
bringen sie da nicht was (wesentliches) durcheinander
eine Verkäuferin lernt 2 Jahre
eine Einzelhandelskauffrau lernt 3 Jahre
ein wesentlich anderes, komplexeres Berufsbild
oder lernt ne Verkäuferin außer dem Satz darf´s ein bisschen mehr sein,
auch Buchhaltung und sitzt die üblicherweise nicht in einem Büro
sondern an der Theke oder Kasse, räumt Ware ein etc. ?

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