Ihre Meinung zu: Wie das Bürokratiemonster Bundeswehr gebändigt werden soll

14. April 2019 - 16:07 Uhr

Nicht nur die Instandsetzung der "Gorch Fock" zeigt: Die Bundeswehr hat ein strukturelles Problem. Zuständigkeiten und Abläufe seien zu komplex, heißt es in internen Dokumenten. Von M. von Mallinckrodt und C. Prössl.

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Kommentare

Beruhigend

Hab mir den Artikel zwei mal durchlesen müssen. Was ich davon verstehen kann ist, dass sich nach ca. 2-jährigen Workshops der Offiziere nichts ändern wird. Zumal man mit der Umsetzung der umstrittenen Vorschläge schon vor dem Anschlussbericht begonnen haben will.

Eine ineffektive Wurschtelarmee hat für mich etwas Beruhigendes. Das lass ich mich was kosten.

Die Macht der Ahnungslosen

Seit jeher arbeitet die Bw mit tief gestaffelten Strukturen. Der an der Spitze stehende Vorgesetzte kann so viel leichter das Geschehen leiten (und delegieren) und kontrollieren denn in einer flachen Struktur wie sie viele Start-Ups auszeichnet. Auch kann man so leichter Macht auf die tiefen Mitarbeiterstrukturen ausüben und gleichzeitig – wenn`s mal schlecht läuft – sich aus der Verantwortung ziehen und die Fehler nach unten abwälzen. Übrigens nimmt auch das Know-How in derartigen Strukturen nach oben hin ab, was das mittlere Management bis hin zum einfachen Soldaten zusätzlich frustriert. Wer Karriere machen will, muss alle 2-3 Jahre versetzt sein – und nimmt daher jeden Job auf der Karriereleiter an. Oder glauben Sie, dass ein verantwortlicher Stabsoffizier so ehrlich ist und einen Job mal nicht angenommen hat, weil er weiß, dass er wenig Ahnung hat? Warum auch: Gutes Geld, Machterhalt und wenig Risiko: Dazwischen sichert alles andere die Bürokratie - und alle profitieren davon.

Das Problem ist der Kopf !

Das Problem bei der Bundeswehr ist, das jemand falsches dort das Sagen hat. Man hat nun schon des weiteren gesehen, das Frau von Leyen diesem nicht gewachsen ist und immer die anderen Schuld seien, wie schon in den anderen Ministerien. Es wird nur endlos Geld verschwendet und nichts passiert! Sollte dies mal ein Leitender Angestellter in der freien Wirtschaft machen, dieser würde hochkant rausgeschmissen. Nicht so bei den Politikern, für die findet man immer noch einen Posten, der noch höher bezahlt wird.

Komplexität

Ja, es benötigt einen nicht grade kleinen IQ um komplexe Thematiken in rationale Bahnen zu lenken.
Was aber spricht dagegen Marine, Heer und Luftwaffe nebeneinander zu organisieren und erst abschießend an den Berührungspunkten zu koordinieren?
Alle müssen nicht alles können, aber es muss klar sein wer was gut bzw sehr gut kann!

Konfus

Ich habe den Artikel auch 2x lesen müssen. Verstanden habe ich lediglich, dass niemand da ist, der die Verantwortung für die Zuständigkeiten hat ..... oder ist es umgekehrt?

Wann endlich!

Bundeskanzler Gerhard Schröder entließ den unfähigen Sharping. Wann endlich reagiert die Bundeskanzlerin?

Ursache und Symptom nicht verwechseln

an Peter Plauert: Ich stimmte Ihnen zu, dass es so eine Verschwendung in der Wirtschaft sofortige Folgen hätte bis hin zur Entlassung. Aber nicht in der Bw, weil ein Stabsoffizier als quasi-Beamter und Berater der Ministerin kaum kündbar ist. Das hat auch die Ministerin kapiert und läßt daher Know How von außen in die Bw einfließen (leider kann man gleichzeitig nicht die ünnütze militärische Führung stattdessen entlassen). Aber auch die Berater schröpfen die Bundeswehr, was die Ministerin in doppelte Bedrängnis bringt: Die einen kriegen es seit jeher nicht gebacken, die anderen schaden dem System zusätzlich. Die Minister vor v.d.L. haben gar nichts erst was riskiert - und damit dazu beigetragen, dass die Maizere heute erst so groß gewachsen ist...

Die Lösung

Fähige Politiker mit richtiger Einstellung und können ! Einfache Lösung.

Bürokratie verursacht Kosten

In der freien Wirtschaft wird Bürokratie vermieden. Dafür gibt es notfalls auch externe Betriebsberater.

In der Politik gibt es den Bundesrechnungshof. Der ist unabhängig, selbstständig und die weisungsfreie externe Finanzkontrolle des Bundes. Allerdings ist er auch nicht weisungsberechtigt.

Und hier liegt der Hund begraben. Wäre der BRH weisungsbefugt, dann könnte so manches Millionengrab vermieden werden. Wer hat Interesse, dies nicht zu ändern? Die Antwort lasse ich offen....

Aufgaben

Die Aufgaben der Bundeswehr, wie aller anderen Organe der Legislative, Exekutive und Judicative, der Renten und Krankenversicherung sind eigentlich klar geregelt.
Nirgendwo ist jemals festgelegt worden, daß die Verwaltung dieser dem Bürger dienenden Aufgaben mehr Ressourcen in Anspruch nehmen darf oder soll als die Wahrnehnung Aufgabe selbst.

Das ist aber der Hauptgrund für die Unzufriedenheit der Beschäftigten und der Bürger.

Oder, wie es der Wehrbeauftragte sagt: "Wie verwalten uns zu Tode..."

Alle bisherigen Massnahmen, ob in der Bundeswehr oder anderswo, erkennen das Problem nicht einmal.

16:39 von Plutoderarme

Ich finde, jetzt tun Sie der Ministerin aber Unrecht. Den Laden hat sie von ihren männlichen Vorgängern in keinem besseren Zustand übernommen.

Dabei kann sie viel glaubwürdiger den Eindruck vermitteln, als würde jetzt alles besser. Und das, ohne dass sich etwas tut. Ständige Aufbruchstimmung.

Finde ich für dieses Amt optimal. Ungefährlicher.

Unser armer Staat!

BER wird nicht fertig, und niemand kann nix dafür. Die Bundesbahn wird immer chaotischer, aber neimand kann nix dafür. Die Bundeswehr-Ausstattung besteht zu 60% aus Schrott, der aber teuer bezahlt wurde, aber niemand kann nix dafür. Allerdings hat man einige Hundert Millionen an Berater bezahlt, von denen aber auch niemand nix dafür kann. Und die deutsche Auto-Industrie schummelt mit den Abgaswerten, führt Software-Updates nicht durch, und auch hier kann niemand nix dafür. - Oh Herr, erhöre mein Schluchzen!

The same procedure as all the time

Ich sach ma so - das Thema ist Asbach-uralt. Zu meiner BW-Zeit 1966 war sie auch schon ein Bürokratiemonster. - Warum soll sich da in den nächsten 50 Jahren etwas ändern. Die Strukur ist immer noch dieselbe. Minister kommen, Minister gehen, die Ministerialbürokratie bleibt bestehen - in allen Ressorts - Die was zu sagen hätten, haben nichts zu sagen und die das Sagen haben, haben nichts zu sagen - Punkt.

Deutscher Offzier kann alles

an Golem um 16:44. Es gibt durchaus Zuständigkeiten. Aber Zuständigkeiten garantieren keine Qualität in der Arbeit per se. Höhere Offiziere verlassen ihre Tätigkeit alle 2 bis 3 Jahre. Da kann nicht viel Professionalität in der Sache garantiert sein, wenn bereits der nächste Job zwischen Personalführung und Offizier ausgetragen wird. Und wenn ich nicht mehr weiter weiss, dann bilde ich einen Arbeitskreis. So wird es dann auch schwieriger, eine einzelne Person zur Verantwortung zu ziehen. Ganz anders "draußen" in einer Firma. Wer hier als Ingenieur versagt, kann sehr bald seinen Job los sein. In der Bundeswehr kaum denkbar... und darum flüchtet sich die Ministerin in auswärtige Experten, weil ihre eigenen bereits versagt haben...

Man beachte...

"...vom General bis zum Hauptmann...".

Und GENAU DORT liegt das Problem.

Man hätte vielleicht "vom Hauptmann bis zum Unteroffizier" fragen sollen...

Das Problem ist der Kopf

Datt iss wie beim Fisch, keine Durchblutung mehr, schon fängt er an zu stinken.

Oh - es geht um das Gefühl in

Oh - es geht um das Gefühl in den Streitkräften ?
Das kriegt man doch wohl in den Griff:
mit "Informationen auf Gefühlsebene"...
...& dazu einige Berater für Gefühlszustände - vdL ist ja ein Fan von Beratern
...sowie ein paar jährliche Veranstaltungen zur Moralförderung...

...gleichzeitig gehört die BW an die Börse - & jedem Soldaten wird entsprechend dem Rang ein gewisses Aktienpaket in die Hand gedrückt - dann sind die auch selbst an einem Erfolg für die BW interessiert...

...mit einer börsennotierten Armee könnte DE zum internationalen Vorreiter werden - bei so viel "Liberalisierung" ist auch sicher die Unterstützung der FDP gewährleistet...

...& Kriegseinsätze kann man dann nicht nur mit "wollen wir zwar nicht,müssen es aber zwecks Bündnisse machen" begründen,sondern auch mit
"wenn wir nicht den Auftrag zum Kriegseinsatz geben,wandert früher oder später die BW ins Ausland ab & holt sich da die Aufträge"

Das Bürokratiemonster Bundeswehr

Die Bundeswehr ist nicht nur ein ausgesprochenes Bürokratiemonster mit einer fehlenden Durchschlagskraft und den notwendigen Reserven, sondern es fehlt ihr auch an der entsprechenden Führung. Wahrscheinlich wurden bei der Verkleinerung der BW und der Umwandlung in eine Freiwilligenarmee zu viel Führungsstäbe einfach beibehalten? Das müssten doch eigentlich die Experten besser wissen. Am fehlenden Geld kann es jedenfalls nicht liegen.

Effektiv

Wieder wird viel geplant, geredet und es werden neue Synonyme verfasst-
doch am eigentlichen Problem vorbei-
solange man, um befördert zu werden, alle 4-5 Jahre den Dienstposten wechselt, jeder Neue mit neuen oder geänderten Forderungen kommt und im Amt für Wehrtechnik und Beschaffung wenig qualifizierter Personal sitzt und niemand wirklich den Überblick hat - 125 Mio € für die Instandsetzung der Gorch Fock - welch ein unglaublicher Betrag- wird sich auch mit einer wie auch immer gearteten Neustrukturierung nichts ändern.
Hier würde nur ein engmaschiges Kontrolling mit hoch qualifiziertem Personal -mittelfristig- Abhilfe schaffen, zumal viele Entscheidungen, wie eben die Gorch, und die 10 Aufklärer P-3 politische, und keine kostenbasierende Entscheidungen sind, bzw. waren.

Am 14. April 2019 um 16:34

Am 14. April 2019 um 16:34 von Schwarzbär
Die Macht der Ahnungslosen

Das bringt es auf den Punkt !
Der höchste Soldat ist Hauptabteilungsleiter, wohlgemerkt nicht Staatssekretär.
Wir haben in diesem Ministerium ein Massenheer von Zivilisten, aber keinen Generalstab !
Für viele dieser Herren ist das Grundsätzlich Militärische ein Buch mit sieben Siegeln.
Da man sich nicht an den Organisationsformen des alten Reichswehrheeres oder der Wehrmacht/ NVA orientieren möchte, hat man so ein Chaos. Am Besten hier noch eine gesteigerte Demokratieform mit viel Dreinreden einführen. Der Finanzminister gibt den Rahmen vor , in den USA wäre das nicht vorstellbar.

"Und wenn ich.....

nicht mehr weiter weiß, dann gründe ich einen Arbeitskreis" oder eine Arbeitsgruppe! Und erstes Ergebnis ist dann ein neues Referat! Gut, daß es die "Gorch Fock" gibt! Sonst müßte man sie tatsächlich erfinden! Die Bundeswehr krankt daran, daß sie seit den 60-Jahren für wahltaktische, innen- und aussenpolitische Zwecke und als Sparbüchse mißbraucht wurde oder für die Selbstdarstellung mancher Verteidigungsminister. Aber das wird in diesem Forum nicht gerne gehört!

@16:34 von Schwarzbär

Ganz richtig! gestaffelte Systeme funktionieren nach dem Peter-Prinzip:
Wenn einer seine Arbeit gut macht, wird er auf die nächste Rangstufe versetzt, bis er irgendwo landet, wo er überfordert ist und dort bleibt er dann kleben.

Zitat von pkeszler, 17:14

"...Wahrscheinlich wurden bei der Verkleinerung der BW und der Umwandlung in eine Freiwilligenarmee zu viel Führungsstäbe einfach beibehalten?..."

Das wäre schön.

Leider sind aber noch viele "Ämter / Kommandobehörden" DAZU gekommen.

Vor der Wiedervereinigung hatte die Bw knapp 200 Generäle bei 500.000 Soldaten.

Jetzt, bei 180.00 SOLL ( und ca. 172.000 IST ) Soldaten haben wir ca. 210 Generäle ( Admiralsdienstgrade der Marine mit eingeschlossen ).

Finde den Fehler...

Aber keine Panik, da der Bw in den nächsten FÜNF JAHREN so circa 50.000 - 60.000 Leute fehlen werden wird bestimmt auch dafür noch ein Stab eingerichtet...

Die 50-60TSD errechnen sich wie folgt: Aufwuchs von 172.000 auf 198.000 = 26.000. Pensionierung der geburtenstarken Jahrgänge auch ca. 25.000.

Zum Glück gehöre ich zu Letzteren ;)

gelegentlich ne kleine Kulturrevolution

alte Strukturen auflösen
nebst deren Seilschaften
komplett neu besetzen
alles in Frage stellen
der Wiederaufbau nach dem Krieg funktioniert doch auch
- sogar hervorragend - warum ?

16:34 von Schwarzbär

Dazu kommt noch, daß in der Bw zwei Hierarchien nebeneinander arbeiten, die miltärische der Soldaten und eine zivile, die Bw-Beamten. Alles was Geld kostet muß die militärische Seite bei der zivilen beantragen - daraus ergeben sich oft hinderliche Eifersüchteleien

Die Bundeswehr war schon immer ein Bürokratiemonster

Ich war von 1983 bis 1995 als Offizier bei der BW. Die BW war immer ein Bürokratiemonster.

Wer jemals eine Z-Karte (Gerätezustandskarte, wenn ich mich richtig erinnere) ausgefüllt hat, um z.B. ein Gewehr oder auch einen Panzer in die Reparatur zu geben, der weiß was Bürokratie ist. Die Z-Karte war ein DIN A3 Formular mit 6 oder 7 Durchschlägen.

Dann die endlosen Übersichten, die über alles geführt werden mussten. Sport, Schießen, Ausbildungsstand der Soldaten, Fahrzeugzustände und Wartungstermine. Jede Menge Aktenordner und Begleitunterlagen der Fahrzeuge mussten ständig aktualisiert werden.

Und wenn man etwas brauchte wie z.B. Signalmunition für eine Nachtübung..... Am besten Ostern beantragen, damit man Weihnachten etwas bekommt, aber dann nur die Hälfte von dem was beantragt hat.

Geht heute sicher alles elektronisch, macht aber das Prinzip nicht besser.

Prozessmanagement heißt das Zauberwort

Nicht nur in der Bundeswehr, sondern auch im Steuerwesen etc.
Es braucht aber auch Mut, Verantwortung zu tragen, um entsprechende Prozesse zu verkürzen / verbessern und Personen, die unnütze Stellen besetzen umzudisponieren / umzuschulen, damit sie einer nützlichen und sinnvollen Arbeit nach gehen. Denn das alles kostet Geld, Steuergelder...

Warum ...

wird denn die Bundeswehr nicht privatisiert?
Die CDU/CSU & die SPD privatisieren doch Staatseigentum doch gerne.
Ja, mir ist bekannt, bei der Bundeswehr geht das nicht, da ja ansonsten die Russen oder Chinesen diese aufkaufen könnten und diese gegen uns verwenden könnten.
Aber andererseits würde dann wieder, nachdem Aufkauf, bei dieser wahrscheinlich wieder etwas funktionieren.

Aber Ironie beiseite:
Eigentlich gehört diese aufgelöst und neu gegründet. Und momentan hat man dazu auch die beste Möglichkeit, denn dann könnte man eine EU-Armee gründen und mit der Verschwendung von 27-28 Armeen, die nicht mehr für das gebraucht werden, für das sie gegründet wurden, nämlich Landesverteidigung, aufhören.
Immerhin sind wir lt. dem damaligen Asylkompromiss angeblich nur von Freuden umzingelt.
Aber andererseits können aus Freunden Feinde werden, deshalb sollte sich Hessen, z. B., auch ein Armee zulegen, oder?

Öffentliche Kritik ...

... an der Bundeswehr? Damit sollte man sich zurück halten, ein verantwortungsvoller Umgang wäre sehr geboten. In Russland ist Kritik an der Armee in staatlichen Medien praktisch tabu.

@DerGolem um 16:53

Genau so sehe ich das auch. Jedes Jahr decken die Rechnungshöfe jede Menge Geldverschwendungen auf. Und wie reagieren die Schuldigen? Überhaupt nicht.

Da Geld in Überfluss sprudelt, haben es die Ministerien der Länder und des Bundes nicht nötig, sparsam und rationell mit den Mitteln umzugehen.

@ pkeszler

Die Bundeswehr ist nicht nur ein ausgesprochenes Bürokratiemonster mit einer fehlenden Durchschlagskraft ...

Die Bundeswehr musste ihre eigentliche Durchschlagskraft noch nicht unter Beweis stellen. Hoffen wir, dass das so bleibt. Ich halte sie für durchschlagskräftiger als die polnische oder russische Armee.

Armee ohne Herz und Verstand

Die Bundeswehr war die letzten Jahrzehnte Spielball von Politikern und Ideologen. Ihr Zustand ist daher auf dem Tiefststand angelangt. Die "Innere Führung" stand schon immer in der Diskussion, ob sie sich mit Kampf und Krieg verträgt. Aber erst danach kam das Elend:

Es wurden standhafte Generäle entsorgt und "Angst und Schrecken" in der Führungsetage verbreitet (Kießling, Künzel etc.). In den Kasernen wurde gleichzeitig Jagd und Hatz auf alles Nationale gemacht. Eine Äußerung gegen den Zeitgeist heißt inzwischen Karriereende.
Dann kam der Opportunist und Kanzleranwärter zu Guttenberg und schaffte die Wehrpflicht ab. Frau UvL führte flächendeckend Kitas in Kasernen (das kann die Bw gut!) und riesige LCD-Fernseher und Kühlschränke auf den Stuben ein.

Das eigentliche Wesen des Soldatentums blieb dabei völlig auf der Strecke! Soldatsein ist beliebig geworden. Die Idealisten wurden vergrault oder rausgeschmissen. Zurück bleiben Opportunisten und Bücklinge.

Gute Organisation

Die Deutschen sind gut in Planung und Logistik und traditionell sehr gut darin, eine effektive Armee zu organisieren. Das hat Deutschland schon unter Beweis gestellt.

Volksveräppelung

Mit Worten wie "strukturelles Problem" oder "Komplexität der BW" versuchen die BW-Oberen ihr Versagen zu kaschieren. Diese Worte klingen professionell und lassen sich beim einfachen Volk gut verkaufen.
Es liegt einzig daran, dass der BW Geldmittel in Überfluss zur Verfügung steht - und in Zukunft nach dem schwachsinnigen Willen der NATO sogar noch mehr. Wo viel Geld ohne Konsequenz verbrannt werden darf, schaut niemand nach Effektivität. Einige Kommentatoren haben das richtig dargestellt: In der freien Wirtschaft haben schlechte Projektpläne oder Wartungsverträge zugunsten der Lieferanten und Missmanagment Konsequenzen. In der BW wird alles mit dem Mantel des Geldregens überdeckt.

Die Verhältnisse

Scheinen sich seit meine Grundwehrdienstzeit kaum geändert zu haben.

Ein gewisser Schlendrian.
Ein die Arbeit verkomplizierendes System aus zdv‘s.
Und die besten verirren sich auch nicht unbedingt zur Bundeswehr.

Auch ist das Ansehen der Armee Angehörigen nicht annähernd so hoch wie zb in den USA.

Lässt man weiterhin zu, das die Armee von jemandem gemanaged wird der nicht gedient hat (und somit nichts von der Materie versteht) und hat man einen ziemlich eindeutigen Hang, auf Rüstungsausgaben zu verzichten und sich statt dessen von den hochgerüsteten USA beschützen zu lassen, ergibt sich, was wir haben :

Eine schlecht gemanagete und kaum handlungsfähige Armee.

wo liegt das Problem...

...einen einzigen zum verantwortlichen zu machen.
Allerdings wird das schwierig bei zig tausenden von Dienstpostenden richtigen zu finden der die
Verantwortung übernimmt.Hat was Unternehmerisches das passt einfach nicht zu diesem Apparat.
Hier steht letztendlich der Steuerzahler dafür gerade und daran wird sich auch nichts ändern weil das gar nicht anders gewollt ist.

Weniger ist manchmal mehr.

Meine Omma sagte immer: "Zu viele Köche verderben den Brei!"
Schafft flache Hirachien mit klaren Verantwortlichkeiten und der Drops ist gelutscht.

@ UdSSR 2.0

Finden Sie das gut?

Bürokratiemonster Bundeswehr...

Das Problem der Bw ist der Wandel von einer Verteidigungsarmee zu einer Armee die seit den 90er Jahren mehr und mehr in aller Welt eingesetzt wird. Diese Aufgabe war die Bw und auch die vielen Verteidigungsminister seit Mitte der 90er nicht gewachsen. Die Misere fing an mit mit den Sparkurs und den immer kleineren Etat für die Bw. In der Zeit sicher auch der richtige Ansatz. Heute aber erfordern die neuen Aufgaben einen weitaus größeren Etat als vor 89. Jeder einzelne Verteidigungsminister versuchte mit einen kleineren Etat das möglichste herauszuholen und vergab notwendige Rüstungs und Wartungsaufgaben in die Wirtschaft. Das klapte so nicht. Hier wurde Verschwendung Tor und Tür geöffnet und Bürokratie bis in die höchsten Ämter geschaffen. Bundeswehr und Bw Verwaltung muß wieder mehr Verantwortung und eigenverantwortung bekommen und weniger durch externe Berater abhängig sein. Das ist der Grund der Bürokratie für den der Dienstherr und
Verteidigungsminister verantwortlich ist...

17:51 von UdSSR 2.0

Öffentliche Kritik an den Streitkräften ist verantwortungsvoller Umgang mit der Demokratie.

Wie das die staatlichen und selbst andere Medien in RF halten, sollte da doch für uns nicht von Belang sein, wenn man sich keinen russischen Bären aufbinden lassen will.

Führung? Wie denn?

Wo soll sie den herkommen, die Führung wenn jede(r) Politiker(in) die/der sich zu Höherem berufen fühlt mal eben ein paar Jahre Verteidigung macht um Führungsstärke zu beweisen.

Das mag ja in den Anfängen der Bundeswehr ganz gut funktioniert haben als die Minister noch auf eigene militärische Erfahrungen zurückgreifen konnten und solange diese Minister nicht nur Entscheidungen getroffen sondern diese Entscheidungen auch verantwortet haben.

Mit dem Einzug von Karrierepolitikern ins Verteidigungsministerium war’s dann aber vorbei mit dem Bezug zur Truppe. Wenn ich da an den unsäglichen Grafen denke der die Truppe als Staffage für seine Selbstdarstellung missbrauchte oder an die augenblickliche Ministerin, die Eigenverantwortung durch immer neue Kommissionen und Berater ersetzt um im Zweifelfalle ein paar Sündenböcke vorweisen zu können.

"Bürokratiemonster

"Bürokratiemonster Bundeswehr"
-
Das ist ja nicht erst seit gestern so. Vielleicht kann man mal klären welcher Verteidigungsminister*innen dafür verantwortlich ist und welcher Partei er/sie/es angehört. Das hilft dem Wähler bei den anstehenden Wahlen, die richtige Wahl zu treffen.

Nichts neues.

Stellt euch vor, es gibt Krieg und keiner geht hin. In den 60iger Jahren ein beliebter Spruch. Stellt euch vor, es gibt Krieg und nichts funktioniert. Das ist doch Friedenssicherung vom Feinsten. Erinnern wir uns an die Spiegelaffäre (1962), damals hat der Spiegel berichtet, dass die Bundeswehr nicht einsatzfähig sei. Augstein kam ins Gefängnis und Strauß musste zurücktreten. Da sind wir doch heute erfreulich liberal.

Grausam

Wenn ich im Zusammenhang mit einer Armee den Begriff Unternehmenskultur höre stellen sich mir alle Nackenhaare auf. In einer wie auch immer bezeichneten Armee gibt es Weisungsbefugnisse und Befehlsketten, jeder Dienstgrad bedarf einer gewissen Ausbildung und Beförderungen gibt’s nicht wenn man nix taugt. Wenn ich mir hier so einige Posts durchlese bekomme ich den Eindruck, es handelt sich bei der BW um eine Art Walldorfschule für Erwachsene. Ich b in für die Auflösung von diesem ganzen Laden und die Kohle kann man direkt ans Pentagon überweisen, oder wenn man was Gutes damit tun möchte für richtige Entwicklungshilfe aufwenden.

um 17:14 von pkeszler … eher im Gegenteil, es wurden alle Stäbe abgebaut wegen der flachen Führungsstrukturen, und jeder Zivilangestellte darf mit bestimmen.

um 17:11 von derkleineBürger Ihr Humor ist wirklich köstlich. Wenn es nicht so traurig wäre ein echter Schenkelklopfer

@DerGoolem um 16:53Uhr

Ihr Zitat:"In der freien Wirtschaft wird Bürokratie vemieden"! Warum verbreiten Sie solchen Unsinn? Diese Ansicht mag vom Handwerks- bis zum Mittelbetrieb noch stimmen - aber dann? Also singen Sie nicht das Loblied von der freien Wirtschaft! Oder soll ich Ihnen die Negativ-Beispiele im Banken-Wesen, Bausparkassen oder Kaufhäusern etc, aufzählen?

da der fisch immer vom kopf her stinkt

sollte merkel in der kanzlerdämmerung trotzdem noch die kraft für eine umbildung ihrer untergebenen haben. also vdL und altmeier nach brüssel oder in rente. und bitte den unsäglichen oettinger in brüssel belassen

Es ist unfassbar!

Allen, insbesondere den Bundestagsabgeordneten ist seit Jahren bewusst, daß die Bundeswehr nur dann in der Lage ist Projekte erfolgreich umzusetzen, wenn unbegrenzt Zeit und unbegrenzt Geld zur Verfügung stehen . Unter dem Druck des permanenten Versagens wurde 2017 das Projekt „Bundeswehr-heute“ gestartet, dass heute (2019) zu dem Schluss kommt, dass die Bundeswehr ein Bürokratiemonster ist. Intern betrachtet man dies aber gelassen und schafft aus Trotz ein neues Referat, anstatt zehn abzuschaffen. Nichts gelernt, Besitzstände gewahrt. Es ist unfassbar......

@17:03 DeHahn: Volle Zustimmung

Ich Stimme Ihnen voll zu. Am Ende ist niemand verantwortlich ... und ist mal jemand verantwortlich, dann „übernimmt“ er halt die Verantwortung und bleibt im Amt, um weiterzumachen. Oder er geht und bekommt einen goldenen Handschlag.
.
Die Großparteien geben als Grund an, warum man sie wählen soll, dass sie über riesige Kompetenz verfügen. Schaue ich mir das alles an, denke ich, man wählt ein inkompetentes Tollhaus.
Da kann man auch gleich die Partei von Käpten Blaubär wählen, da käme sicherlich dasselbe Resultat heraus ... aber der kandidiert offenbar doch nicht ;-)

Controlling

Hat die Bundeswehr eigentlich kein Controlling? Und falls doch, was machen die?

@AbseitsDesMains um 17:58Uhr

Absolut richtige Zusammenfassung! Ich war zwar nur ein W18, aber ich hatte schon damals meine Gründe, den ROA abzulehnen.

@16:45 von NeNeNe

"Bundeskanzler Gerhard Schröder entließ den unfähigen Sharping. Wann endlich reagiert die Bundeskanzlerin?"

Gar nicht. Sie wird doch nicht ihrem Lieblingskind den Stuhl vor die Tür setzen!

Eine turnusmäßige Überprüfung des Schiffes gab es nicht. Statt solcher "TÜVs" wurde Flickschusterei betrieben. Mangelndes Controlling . Dafür ist Frau v.d. Leyen verantwortlich! Vielleicht sollte sie mal bei Max Weber in "Politik als Beruf" etwas über Verantwortungsethik lesen! Der Verweis auf versagende Vorgänger ist dermaßen billig! Ich habe in den achtziger Jahren bei AEG-Telefunken am Projekt Fregatte F 122 mitgearbeitet. Da lief alles problemlos. Der Verteidigungsminister damals hieß übrigens Manfred Wörner, jemand der es verstand , als (Soldat!) zu führen! Das Bild was Die Ministerin in der Beziehung abgibt ist jämmerlich!

Keine klaren Kompetenzen...

Die Bundeswehr ist wahrscheinlich die Spitze des Eisbergs, aber grundsätzlich ist das Problem in allem Behörden vorhanden und deshalb läuft auch nichts!

Keine klare Zuständigkeiten, keine vernünftige Planung, keine Möglichkeit Geld vernünftig zu verplanen...

Schön das meine Steuern so

überlegt und sparsam eingesetzt werden. Da werde ich doch niemals auf die Idee kommen was anderes als die etablierten Parteien zu wählen.

18:07 von Autochon

„Eine schlecht gemanagete und kaum handlungsfähige Armee.“

Und das führt seit meiner schon geraume Zeit zurückliegenden Jugend zu einem gewissen Mass an Sicherheit. Abschreckung durch Unfähigkeit. Also, man schreckt in Kenntnis eigener Handlungsunfähigkeit vor zu groben Abenteuern zurück. Als ein wesentlicher Aspekt quasi.

Unbedingt Erhaltendwert.

Von innen heraus läßt sich das Problem nicht lösen

Bw vor 1990 495.000 Mann, heute ca. 185.000. Obwohl sich der Umfang der Kampf- und Kampfunterstützungstruppen auf weniger als ein Sechstel verringert hat, ist der Personalstand nicht mal auf ein Drittel zurückgegangen. Mit was dieser Wasserkopf sich beschäftigt, um sein Dasein zu rechtfertigen, sieht man an den Ergebnissen.
Personalstand einer speziellen Dienstgruppe zu meiner W-15-Zeit: Oberstleutnant kurz vor der Pensionierung vom Stationierungsort zum Ort seines Eigenheimes versetzt (Hauptarbeit Zeitungslesen u. Zahnarztbesuche bei Eisschnellläufer Dr. Keller ), Major ewig krank, Hauptmann an der Führungsakademie, Hauptfeldwebel Nervenklinik u. Kur (heute vmtl. als Burnout bezeichnet, bloß von was), Hauptfeldwebel morgens Zeitung lesen u. Klassikkonzert im Radio, nachmittags oft als kommunaler Mandatsträger unterwegs, dazu der W15. Preisfrage: Konnte der fast allein den "Laden schmeißen"? Antwort: JA.
So weit ich Einblick in die Bw gewinnen konnte, nicht unbedingt eine Ausnahme.

@18:19 Goldenmichel

Sie haben Recht.
Doch ich würde es auch auf viele andere Ministerien ausweiten: Umwelt, Wirtschaft, Verbraucher, Landwirtschaft ...
und plötzlich würde man erkennen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.
Und auch, dass Kompetenz kein Markenzeichen der etablierten Parteien ist.
Die ganzen Bundeswehr-Skandale sind viel zu viel. Es ist an der Zeit, dass Namen genannt werden, dass Leute verantwortlich gemacht werden. Und man sollte aufklären, wie viel Geld an welche Berater mit welchem Ergebnis geflossen sind ... und wer dafür gerade steht.
Alles andere ist in meinen Augen Volksverdummung, ja, ich sehe es auch als Betrug am Volk an. Aber sich über die AfD aufregen.
Legt endlich Zahlen und Fakten auf den Tisch!

Eine Lanze für Ursula

Ich stecke nicht so tief in der Materie, ich behaupte aber folgendes: nach meinen Beobachtungen hatte die Bundeswehr schon immer ungenügendes Material, die Bürokratie war immer zu groß, es wurde immer der unfähigste aus der Politikerriege auf den völlig unwichtigen Verteidigungsministerposten gesetzt (so wie jetzt seit 15 Jahre ins Verkehrsministerium)...
Mit zunehmenden Auslandsverpflichtungen änderte sich die Bedeutung der BW und Ursula ist jetzt die erste zuständige Ministerin, die verkrustete Strukturen und weitreichende Verfilzungen wenigstens aufdeckt und versucht Ursachen und Gründe zu ermitteln. Die zu Tage tretenden Missstände werden dabei (zu Unrecht?) ihr angekreidet.
Liege ich völlig falsch?

Ob da nun auch "interne Kräfte"...

...gegen die Ministerin wirken oder in diesem Laden (Der Bundeswehr) wirklich jeder machen kann was er will und die politische Führung die Kontrolle längst verloren und gar gänzlich aufgegeben hat, wer weiß ?

Es kann jedoch nicht sein, dass eine derartig windige und auf ihr politisches Ansehen erpichte Ministerin im Amt gehalten wird, zum Schaden der GANZEN Truppe und dem Steuerzahler,...nur um dem politischen Gegner Merkels und von der Leyens nicht in die Hände zu spielen. DAS geht gar nicht.

Offensichtlich genügt Frau von der Leyen den Ansprüchen dieses Ministeriums nicht einmal ansatzweise. Was hingegen offensichtlich bestens funktioniert, ist der Schutz vor politischen Konsequenzen (UA) ihrer eigenen Person und der ihrer "Vertrauten".

Ministerin von der Leyen betreibt eben KEINE rückhaltlose Aufarbeitung der sich mehrenden Skandale in ihrem Zuständigkeitsbereich...und Frau Merkel tut (wie gewohnt) so, als ginge sie als das nichts an. Auch nicht neu...!

Erschütternd !!!

AbseitsDesMains 17:58

"...In den Kasernen wurde gleichzeitig Jagd und Hatz auf alles Nationale gemacht.
Das eigentliche Wesen des Soldatentums blieb dabei völlig auf der Strecke! ... Die Idealisten wurden vergrault oder rausgeschmissen..."

Völlig korrekt, wir brauchen wieder national denkende Soldaten, die aus ideellen Motiven ihrer Profession nachgehen - mit Leib und Seele, mit Herz und Verstand, mit der ganzen deutschen Seele...
Merken Sie jetzt selbst, worauf das hinausläuft? Oder -O Schreck- haben Sie das ernst gemeint?

Bürokratiemonster...

Auf Kommentar antworten... Am 14. April 2019 um 18:19 von Goldenmichel
"Bürokratiemonster Bundeswehr"
Das ist ja nicht erst seit gestern so. Vielleicht kann man mal klären welcher Verteidigungsminister*innen dafür verantwortlich ist und welcher Partei er/sie/es angehört ?
###
Fangen wir an ...
- Rühe,CDU
- Scharping,SPD
- Struck,SPD
-Jung,CDU
-Guttenberg,CSU
-de Maziere,CDU
-von der Leyen, CDU
und keinen ist es Anseitsweise gelungen die Bundeswehr einsatzbereit zu halten. Sie wurden mehr oder weniger aus Parteigründen auf diesen Posten gesetzt...

Wie in vielen öffentlichen Ämtern,

so läuft es auch bei der BW. Politiker, die alles (besser) können und (besser) wissen, als die Mitarbeiter. Hauseigene und fremde Bürokraten, die in vielen Workshops (was für ein Wort) ihr umfassendes Wissen kundtun, leider aber häufig ohne die erforderliche Sachkenntnis. Nicht zu vergessen, lange und umständliche Entscheidungswege.

Solange sich das Beschriebene auf Zivilbehörden bezieht, ist dies zwar schon schlimm genug, kostet es doch unnütz Steuergelder. Besonders fatal wird es aber, wenn Sicherheitseinrichtungen wie die BW betroffen sind. Wie sollen diese Einrichtungen in einem Ernstfall, der hoffentlich nie eintreffen wird, eigentlich rasch handeln können?

18:17 von Bruchpilot

es ist auch ne Frage der Prioritätensetzung
wenn man es als seine vordringlichste Aufgabe ansieht,
Gleichberechtigung in die Truppe zu bringen
den 8 Stunden Tag, Erholungszeiten für schwangere Soldatinnen, später Kindergärten
da fragt man sich schon was in so Menschen vorgeht

vonderLeyen...

Berufspolitikerin,,,Vater Politiker,,,nie gearbeitet,,,was soll man da erwarten,,,

19:02 von cbCLP

was für einen Menschentyp braucht denn eine Armee ?
wer ist denn der "effizientere"
einen fürsorglichen der keiner Fliege was zu leide tut
hinterfragt bevor er schießt
oder einen skrupellosen, der macht was man ihm sagt,
womöglich noch Spass dabei hat
Was unterscheidet denn ne Berufsarmee von einer Wehrpflichtarmee

Kenne ich gut, gehörte selbst über..

35 Jahre der Bundeswehr an!

Wenn Sie eine Belegschaft über 35 Jahre hinweg um fast zwei Drittel reduzieren, Berufsbeamte, Berufssoldaten und andere unkündbare Personen innerhalb der Bundeswehr aber nun einmal nicht so einfach kündigen können, bildet sich dann automatisch im Laufe der Zeit irgendwann auch ein entsprechend großer und äußerst bürokratischer Wasserkopf!

Denn irgendetwas müssen die vielen eigentlich überzähligen Generale und andere Generalstabsoffiziere in der Bundeswehr ja den lieben langen Tag schließlich zu tun haben!

Daher mein Vorschlag!

80 Prozent aller Stabsoffiziere bei vollen Pensionsansprüche sofort in den vorzeitigen Ruhestand versetzen, und schon wäre dieses Problem eigentlich auch dauerhaft gelöst!

Dann spielen diese Herren als vorzeitige Ruhestaendler zwar hauptsächlich Golf, behindern aber dauerhaft nicht mehr eine wirklich flache Hierarchie innerhalb der Bundeswehr!

Bundeswehr ist eine Kombination aus..

jungen, besonders engagierten Menschen und hochkomplexe technische Waffensysteme!

Und in Zeiten des immer zunehmenden Fachkräftemangels zahlt die gewerbliche Wirtschaft nun einmal wesentlich besser als der öffentliche Dienst, zu dem die Bundeswehr halt auch gehört!

Und gute Techniker und Ingenieure braucht wirklich JEDER, und in diesen Bereich sieht die Bundeswehr auch sehr alt aus!

Gesamtfazit
In Zeiten des demographischen Wandels ist die Bundeswehr mit ihrer Kombination von jungen Menschen UND hochkomplexe technische Waffensysteme auf einen sehr schnell und sehr stark abfallenden Ast!

@ 18:56 von cbCLP

"Die zu Tage tretenden Missstände werden dabei (zu Unrecht?) ihr angekreidet.Liege ich völlig falsch?"

Erheblich! Sh. mein Beitrag 18:15!

Vor 1989 hatte alles noch funktioniert,

dann musste abgerüstet werden und Soldaten wurden nicht mehr weiter verpflichtet.Die Lücke, die da entstanden ist, wurde nie wieder aufgefüllt. Nein, dann kam der fatale Fehler, Wartung und Instandsetzung, mangels Personal, ganz an die freie Wirtschaft zu vergeben. Gespart musste dann auch noch, nachdem man gute Waffensysteme verschrottet oder verscherbelt hat, ohne Sinn und Verstand. Jetzt steht man vor einem Scherbenhaufen. Eine Wehrpflichtarmee in einer Stärke von 600000 Mann, gekoppelt mit dem Aufbau eigener Instandhaltungseinheiten, das wäre die Lösung. Dann würden einige Jugendliche auch wieder zu Erwachsenen werden und kein Abenteuer beim IS oder sonstwo suchen. Ist meine ganz persönliche Meinung und ich erhebe nicht den Anspruch, dass alle meiner Meinung sein müssen. Ich wäre gerne Berufssoldat geworden, doch unser Jahrgang wurde nach Hause geschickt.

Monster

es wird gebändigt durch Menschen die es können. Frau v.d.L. War immer nur ein Fremdkörper in diesem Ministerium, Selbstdarstellung ist ihr wichtiger als Reform. Sie hat keine Ahnung wie die Truppe funktioniert.
Geld- und Zeitverschwendung, die Dame muss weg.

16:39 von Plutoderarme

Na ja, in der Freien Wirtschaft sieht es leider nicht besser aus. Ich kann mich kaum erinnern, dass Manager oder Aufsichtsräte, bei erfolgloser Konzernführung zur Verantwortung gezogen wurden. Das hat ja schon alle Bereiche erfasst! Keiner übernimmt Verantwortung.

@19:02 von cbCLP

"Völlig korrekt, wir brauchen wieder national denkende Soldaten, die aus ideellen Motiven ihrer Profession nachgehen - mit Leib und Seele, mit Herz und Verstand, mit der ganzen deutschen Seele...
Merken Sie jetzt selbst, worauf das hinausläuft? Oder -O Schreck- haben Sie das ernst gemeint?"

Wieso "oh Schreck"?
Soldaten sollten Ihren Dienst mit Idealismus und Überzeugung versehen, z. B. den Schutz der eigenen Familie oder dem, was sie sonst lieben. Das ist eben häufig auch einfach unter dem Begriff Deutschland zusammenfassbar.

Derzeit haben wir dagegen tendenziell ein Söldnerheer. Die Offiziere kommen wegen des bezahlten Studiums und die Mannschaften bestehen inzwischen meist aus schwachen Gesellschaftsschichten und/oder haben Migrationshintergrund.

@AbseitsdesMainstreams

'(...die Bundeswehr) ist daher auf dem Tiefststand angelangt. Die "Innere Führung" stand schon immer in der Diskussion, ob sie sich mit Kampf und Krieg verträgt. (...)

Es wurden standhafte Generäle entsorgt und "Angst und Schrecken" in der Führungsetage verbreitet (Kießling, Künzel etc.). In den Kasernen wurde gleichzeitig Jagd und Hatz auf alles Nationale gemacht. Eine Äußerung gegen den Zeitgeist heißt inzwischen Karriereende. (...)
Das eigentliche Wesen des Soldatentums blieb dabei völlig auf der Strecke! Soldatsein ist beliebig geworden. Die Idealisten wurden vergrault'

Das System funktioniert!

Die Idee der "Inneren Führung" geht auf die Niederlage Preußens gegenüber Napoléon zurück - die Ablehnung stammt von der Reichswehr und Wehrmacht:

"dazu hat Sie der König zum Stabsoffizier gemacht, dass Sie wissen müssen, wann Sie nicht zu gehorchen haben" Karl v. Preußen

Beim Heimatschutz vertraue ich dem US Military; ein Vasallenstaat ist besser als ein Nazistaat.

Gut, das Nachfolgende mag zwar ziemlich hart..

anhören, aber in den kommenden Zeiten des demographischen Wandels wird es mangels vorhandener junger Soldaten und Techniker kaum noch möglich sein, größere Einheiten der Bundeswehr tatsächlich dauerhaft funktionsunfähig zu halten!

Denn NUR mit Bürokraten oder Infanteristen innerhalb der Bundeswehr kommen Sie heutzutage nicht mehr sehr weit!

Daher mein äußerst düsteres Gesamtfazit für die Zukunft:

Für die kommenden und sehr stürmischen Zeiten des demographischen Wandels sehe ich besonders für die Bundeswehr wirklich sehr, sehr schwarz!

Bundeswehr

wieso regt man sich über die Bundeswehr auf, dies ist doch beim gesamten Staatsdienst so, jeder trägt Verantwortung aber wenn etwas schief läuft geht es einen nichts mehr an, da man ja inzwischen einen anderen Posten hat.
Politiker dürften meiner Meinung nach max. 2 Legislaturperioden in einem Staatsamt / bei einem Staatsbetrieb bleiben. Da unsere Politiker ja alle Fachleute sind könnten Sie sich ja nach dem Ausscheiden aus dem Amt Selbständig machen und Arbeitsplätze schaffen, aber dann hätten Sie wahrscheinlich keine so tollen Einnahmen mehr.

@proehi

Den Krieg in Europa verhindert hat wohl weniger die Bundeswehr sondern eher die Atombombe.

De Angst vor deren Einsatz war sehr groß.
Hüben wie drüben.

Ein intensiver konventioneller krieg hätte Beute zum verwerten übrig gelassen.

Ein atomarer nicht.

Abschließen zur Bundeswehr.
In meiner Grundwehrdienstzeit vermittelten mir die Altgefreiten auf der Stube :
Die Bundeswehr ist dafür da, den Feind solange aufzuhalten, bis richtige Soldaten kommen.
So ganz unrecht hatten die wohl nicht...

19:21 von Superdemokrat

"" Berufspolitikerin,,,Vater Politiker,,,nie gearbeitet,,,was soll man da erwarten,,, ""
#
Na da ist aber ein abwertendes Urteil. Ganz so schlecht würde ich es nicht sehen,auch Politiker arbeiten,oftmals sogar bis spät in die Nacht hinein. Und vdL hat auch schon als Assistent Ärztin gearbeitet.

bei

uns gibts das Sprichwort "Der Fisch stinkt vom Kopf her".
VdL als Verteidigungsministerin ist so wie Heidi Klum als Trainerin der Männer-Fussball-Nationalmannschaft.

@Defender411

"Jetzt steht man vor einem Scherbenhaufen. Eine Wehrpflichtarmee in einer Stärke von 600000 Mann,"

.

Die Alternative wäre die Bundeswehr abschaffen, denn was soll sie und bewirkt sie so wie sie ist? Das würde viel Geld sparen das sinnvoller wo anders eingesetzt werden könnte und es wäre ein Signal des Friedenswillens. Es geht auch ohne Armee wenn es gewollt ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Staaten_ohne_Milit%C3%A4r

21:04 von Frank von Bröckel

"" Daher mein Vorschlag!

80 Prozent aller Stabsoffiziere bei vollen Pensionsansprüche sofort in den vorzeitigen Ruhestand versetzen, und schon wäre dieses Problem eigentlich auch dauerhaft gelöst!""
#
Das ist ein guter Vorschlag den Sie mit Ihrer Erfahrung in der BW hier machen.Dem kann ich mich nur anschließen.

Unverständlich

ist mir, warum die Bundeswehr nicht auf eigene Ressourcen zurückgreifen kann, um eine umfassende Prozessoptimierung und gründliche, strukturell an die heutige und zukünftige Innovation aller Teilstreitkräfte zu projektieren, durchzuführen un zu überwachen?
Die Mittel hierzu dürften doch vorhanden sein:https://www.unibw.de/studium/studiengaenge/studiengaenge
Die Ressourcenverschwendung ist mit das Problem und die Tatsache dass wohl der verantwortlichen Ministerin und Ihren Zuarbeitern eine klare Aufgabenstellung (außerhalb von politischen und Finanzierungsfragen) mit klaren analysebasierten Zielvorgaben und Fristen wie bei der Umstrukturierung in großen Organisationseinheiten, zu fehlen scheint. Keine einfache Herausforderung, aber eine sinnstiftende Hauptaufgabe im Verantwortungsbereich einer leitenden Ministerin.
Finde ich.

Bei so großen Problemen fragt man sich wirklich,

wozu die Existenz einer Bundeswehr überhaupt gut sein soll. Also ganz ehrlich:
a) wird Deutschland sowieso niemals angegriffen werden, und
b) falls doch - würde dieser Verein unser Land und seine Bürger (wir - das Volk) sowieso nicht verteidigen können.

AbseitsDesMains 21:27

"Derzeit haben wir dagegen tendenziell ein Söldnerheer. Die Offiziere kommen wegen des bezahlten Studiums und die Mannschaften bestehen inzwischen meist aus schwachen Gesellschaftsschichten und/oder haben Migrationshintergrund."

Waaas? Das ist ja fatal. Wie sollen Personen mit Migrationshintergrund mit Blut und Herzen die deutsche Gesellschaft, entschuldigung, das deutsche Volk verteidigen?!

Und das, wo mir Bröckel-Frank täglich Angst vor der demografischen Mathematik macht...

Untaugliches System

„Das ist die Unternehmenskultur der Bundeswehr, die Befehl und Gehorsam in Einklang bringen soll mit den Rechten des Staatsbürgers“

Eine „Unternehmenskultur“, die auf dem Prinzip „Befehl und Gehorsam“ basiert, ist n i c h t mit den Rechten des Staatsbürgers in Einklang zu bringen, sondern ein Widerspruch in sich. Und kann schon deshalb nicht funktionieren. Dauerhaft funktionsfähig ist nur ein Gemeinwesen, das auf dem Prinzip der (Eigen-) Verantwortung jedes Einzelnen beruht.

Armes Deutschland

Was ist aus dieser Republik geworden, kein Flughafen, kein Bahnhof wird fertig gebaut , die Bahn, die Flugzeuge sind nicht mehr pünktlich , die Automobilindustrie betrügt ! Man könnte jetzt sagen : Deutschland mir graut vor dir !

Fehlende Verantwortung.

Festgestellt werden muss, die heutige Führung der Bundeswehr inclusive Ministerin sind nicht in der Lage eine Reorganisation zu einer moderne zeitgemäße Organisation durchzuführen. Fairnesshalber muss gesagt werden das die gleiche Problematik auch in andere Länder auftritt, wie zum Beispiel Russland, China, USA, Frankreich, UK und so weiter. Da gibt es teilweise haarsträubende Fehlinvestitionen. Wurde übrigens in Fachberichten drüber berichtet.
Aber sich selbst zu reorganisieren ist für die Bundeswehr unmöglich solange defacto keine persönliche Verantwortung auch finanziell, inclusive Entlassung- Degradierung- besteht.

Ministerschelte - so sinnvoll wie Bauernopfer

Reflexhaft wird wieder auf von der Leyen geschimpft bzw. ihre Abberufung gefordert. Sie ist seit Dez. 2013 Verteidigungsministerin. Glaubt wirklich jemand, dieses System sei erst seit Dez. 2013 entstanden?

Das Problem sitzt tiefer. Und das zu analysieren, täte der Bundeswehr gut. Jenseits von Personaldebatten, Parteilinien und Vorverurteilungen. Also: ergebnisoffen prüfen. Am liebsten jetzt (!) wirklich mal von Externen, die z.T. Erfahrung mit der Bundeswehr haben, z.T. mit freier Wirtschaft. Von Prüfern, denen man von vornherein sagt, daß es hinterher keinen Auftrag mehr für sie gibt (also kein eigenes Interesse an Anschlußaufträgen). Dann mal los...

@cbCLP

Weshalb sollte man persönlich Angst vor meiner demographischen Mathematik haben, ganz im Gegenteil, NIEMALS JEMALS in der Menschheitsgeschichte war die Zukunft in wahrsten Sinne des Wortes so berechenbar wie heutzutage!

Man muss sich lediglich auf die neuen Gegebenheiten persönlich dementsprechend auch einstellen, ob nun als Bundeswehr, als Industriebetrieb, als sonstige gewerbliche Wirtschaft und selbstverständlich auch als Privatperson!

Es wird sich bereits in der näheren Zukunft halt sehr, sehr vieles grundsätzlich verändern!

So einfach ist das!

@3006

Wieso das so ist, kann ich Ihnen verraten:

Zehntausende gelangweilte Politiker und hunderttausende gelangweilte Bürokraten, ob nun innerhalb oder ausserhalb der Bundeswehr, erfinden jedes Jahr aufs Neue Abermillionen von neuen Regelungen und Rechtsvorschriften, die heutzutage fast NIEMAND mehr wirklich allesamt einhalten kann, da diese Flut von alten und neuen Regelungen einfach irgendwann alles lähmen und dadurch irgendwann automatisch alles zum Stillstand bringen!

Letztendlich
in der überbordernden Bürokratie schlichtweg irgendwann erstarrt und somit dauerhaft funktionsunfähig, NIX geht dann irgendwann mehr!

Zitat:Sie ist seit Dez. 2013 Verteidigungsministerin."Zitatende

Bei allem Verständnis, was ist denn seither reformatorisch wirksam an Analyse und Verbesserungen in Kraft gesetzt worden?
Es scheint doch so zu sein, dass außer externen Beraterkosten und werbewirksamen Auftritten leider zu wenig geschehen ist,um für eine verbesserte Situation für unsere Soldaten und Ihre personelle wie technische Einsetzbarkeit wirksam geworden zu sein.
wir haben jetzt 2019 und immer geht es noch um Gorch Fock und überbordende Bürokratie!
Da kann von Ministerinnen-Bashing keine Rede sein, wenn man aber Bilanz zieht, sieht es aus , wie es eben aussieht!

Typisch Deutsch

Der aufgeblasene Bürokraten-Wurm ist ein typisch deutsches Phänomen und die Bundeswehr kein Einzelfall! Späetestens seit dem Irrsinn der Qualitästmanagement-und Zertifizierungsgenossen ist offensichtlich, daß Verfahren nicht vereinfacht, sondern (mit dreifachem Durchschlag) künstlich verkompliziert wurden. Das sind man auch an der Bundesregierung, die sich ausserstande sieht, mal Position zu beziehen und klare Entscheidungen zu treffen. Es wird immer alles abgewogen bis zur unkenntlichen Verwässerung.

Armes Deutschland

Wo sind die ehrenhaften Politiker geblieben?
Haben sie nicht alle geschworen : Deutschland treu zu dienen und das Recht u. die Freiheit zu verteidigen!!!!!!!!!!!!
Alles nur leere Worte!
Wann werden wir endlich wach und jagen diese Schwätzer zum T......... .
Der Deutsche Michel hat besseres verdient.
Zwei Perioden Bundesttag und dann raus aus den bequemen Sitzen, zurück zu den Steuer-zahlern.
Noch schwimmt dieses Land im Geld,
gebt den Politikern nicht die Mach, es in den Bankrott zu steuern .

@ Frank von Bröckel

"NIEMALS JEMALS in der Menschheitsgeschichte war die Zukunft in wahrsten Sinne des Wortes so berechenbar wie heutzutage!
So einfach ist das!"

Wirklich? So einfach?

Na dann mal eine ganz einfache Rechnung: Nehmen wir mal an, jeder Mensch trifft pro Tag 20 Ja/Nein Entscheidungen. Da jede dieser Entscheidungen wieder neue Ja/Nein Entscheidungen hervorruftsind das also 2 hoch (20-1), oder 1,05 Millionen mögliche Ergebnisse. Wenn wir jetzt ganz vereinfacht annehmen, dass jede dieser Entscheidungen die Entscheidung nur eine anderen Person beeinflusst, sind das bei sieben Milliarden Menschen:

((7x10)^9 x 1048576)!

In Worten: die 1,05 Mio Möglichkeiten für sieben Mrd. Menschen zur Fakultät - für diese Zahl gibt es kein Wort, aber sie ist höher als die Zahl von Atomen in unserer Galaxis. - So einfach ist das.

Viel Spass dann also bei Vorausberechnen der Zukunft. Ich jdenfalls bin froh zu wissen, dass meine Zukunft noch immer ein paar unberechenbare Überraschungen für mich bereithält.

22:15 von Nettie

„Das ist die Unternehmenskultur der Bundeswehr, die Befehl und Gehorsam in Einklang bringen soll mit den Rechten des Staatsbürgers“
.
was wollen sie denn haben
eine Armee kann nur mit dem Prinzip Befehl und Gehorsam funktionieren
Brutalität und Rücksichtslosigkeit sind gefordert und je weniger Skrupel man dort hat
desto effizienter läuft der Laden und man will doch siegen ?!

klar muß man sich fragen, ist es das Wert, für welche Ideale kämpft man eigentlich,
was soll das Ganze, wenn man seine Ideale dafür verkauft

Napoleon und Klopapier

Napoleon hat mal gesagt: "Eine Armee, die zwanzig Jahre lang keinen Krieg geführt hat, kann sich beruhigt auflösen, da sie hoffnungslos verbürokratisiert ist."

Ich will damit nicht sage, dass die Bundeswehr alle 20 Jahre einen Krieg führen sollte, um ihre Prioritäten zu schärfen, ich will nur sagen, dass ich absolut nicht überrascht bin, dass im Verteidigungsministerium die gleiche, alles erlahmende Bürokratie regiert, wie in allen anderen Ministerien.

Es ist doch egal, ob es sich da um den Hauptstadtflughafen, die LKW-Maut oder die Gorch Fock handelt - egal welches Ministerium verantwortlich ist, alle Entscheidungen sind hoffnungslos in der bürokratischen Warteschleife gefangen.

Warum muss man Klopapier falten? Weil jedes A-Loch einen Durschschlag braucht!.

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