Ihre Meinung zu: Nordkorea und USA: Kim stellt Trump Bedingungen

13. April 2019 - 9:10 Uhr

Nordkoreas Machthaber Kim ist zu einem weiteren Treffen mit US-Präsident Trump bereit, aber er stellt Forderungen: eine Kursänderung, eine andere Einstellung - und das innerhalb einer bestimmten Zeit.

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Kommentare

Ein Ultimatum

Endlich stellt jemand diesem US-Präsidenten Trump mal ein Ultimatum. Diktator Kim verlangt von Trump eine andere Einstellung.
Da fällt mir ein, das haben meine Lehrer auf dem Gymnasium von mir auch verlangt - ohne Erfolg.

"vollständige

"vollständige Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel"

In diesem Zusammenhang hätte man sich doch auch auf die Denuklearisierung der USA einigen können. So hätten sich beide Vertragspartner abgerüstet. Klingt doch viel harmonischer

Mag ja sein,......

daß jetzt wieder manche Foristen zufrieden sind, daß jemand den POTUS so behandelt, wie sie glauben, daß er es verdient hat.Aber mal ehrlich: Ist Kim wirklich besser als Trump? Zumindest in einem Punkt ist er wie der POTUS: er kann sich nicht vorstellen, daß er so bewertet und behandelt wird, wie er sich selbst benimmt!

Man mag zu Kim stehen....

wie man will, aber das ist ein vernuenftiger Vorschlag . Diktieren wird er sich nix lassen. Das geht gegen das asiatische Gesichtsgefuehl. Wenn dann Zug um Zug.

10:00, karlheinzfaltermeier

>>Mag ja sein,......
daß jetzt wieder manche Foristen zufrieden sind, daß jemand den POTUS so behandelt, wie sie glauben, daß er es verdient hat.<<

Na, sagen wir mal so: ich betrachte das Spiel, das Herr Kim spielt, durchaus mit einem gewissen Vergnügen. Da haben sich offensichtlich Zwei gefunden...

>>Aber mal ehrlich: Ist Kim wirklich besser als Trump?<<

Das nun wirklich nicht.

Vollständig abrüsten

Was müsste Trump tun, damit der Machthaber Un alle Atomwaffen nachprüfbar abrüstet?

Die Vernunft der Diktatur?

@ Agent apple:
Man mag zu Kim stehen wie man will, aber das ist ein vernuenftiger Vorschlag .

Und wo machen Sie da Vernunft aus?

10:05, Agent apple

>>Diktieren wird er sich nix lassen. Das geht gegen das asiatische Gesichtsgefuehl.<<

Gesichtsgefühl hin oder her, Herr Kim ist von Beruf Diktator. Als solcher lässt man sich natürlich nichts diktieren, man diktiert selbst. Das ist Teil der Berufsbeschreibung.

Fakten aus Nordkorea.

Der Forderungskatalog von Kim und die Fristsetzung, wie ich meine, bis Jahresende, stellt einiges klar. Zum einen sitzt Kim fest im Sattel, zum andern scheint er fest rechnen zu können mit der Unterstützung von China und Russland, des weiteren scheint die wirtschaftliche Lage im Land besser zu sein als vielfach angenommen und er scheint 100% Vertrauen zu haben in sein atomares Abschreckungspotential.
Bislang hat die persönliche korrekte Haltung von Kim ein Gesichtsverlust von Trump verhindert. Es ist zu hoffen das dies so bleibt.

Ich denke nicht

das Trumps großer Plan so einfach aufgeht, Kim ist wohl doch nicht so dumm wie gedacht.
Und Er weis auch was Zusagen aus den USA wert sind, die Zeit ist noch nicht gekommen für einen Politikwechsel.
Erst wenn der Weltpolizist sich wirklich mal zurückziehen sollte aus einigen Teilen der Welt, dann wird sich wohl mal etwas bewegen.
Jetzt eher nicht.

So schnell geht das

Gestern noch zurecht geächtet, heute Partner, der auf Augenhöhe Forderungen stellen kann. So wird ein menschenverachtendes, diktatorisches Regime, das die Menschen unterdrückt wie kaum ein zweites, salonfähig gemacht - ja, man macht dem Gewaltherrscher sogar noch den Hof. In der Tat eine außergewöhnliche Leistung des amerikanischen Präsidenten. Aber ganz sicher keine positive.

10:00 von karlheinzfaltermeier

«Aber mal ehrlich: Ist Kim wirklich besser als Trump?»

In gar keinem Fall isr Kim besser als Trump. Noch weniger ist Nord-Korea nach innen ein besseres Land zum Leben, als die USA es sind.

Je war ich weder da noch dort. Von den drei Ländern, die die UN auf den drei letzten Plätzen bzgl. Menschenrechten, Meinungs- und Pressefreiheit,u.ä. führen (Turkmenistan, Eritrea, Nord-Korea), belegt Nord-Korea den letzten Platz.

NK wäre relativ einfach zu bereisen. Es gibt mehrere Reisebüros in DEU, die auf solche Reisen spezialisiert sind, und ich habe mich tatsächlich mal näher damit beschäftigt.

Die Restriktionen, denen man auch als Tourist dabei unterliegt, sind rigoros. Der Fall des US-Bürgers Otto Warmbier ist sicher ein eklatanter Ausnahmefall.

Aber der Personenkult, der in Nord-Korea seit jeher um die kommunistisch-militaristische Dynastie der Erbmonarchie der Kim gemacht wird, ist grotesk und lächerlich zugleich.

"Mit sowas" kann man Trump nun ganz sicher nicht gleichsetzen …

Am 13. April 2019 um 10:20 von fathaland slim

"Gesichtsgefühl hin oder her, Herr Kim ist von Beruf Diktator. Als solcher lässt man sich natürlich nichts diktieren, man diktiert selbst. Das ist Teil der Berufsbeschreibung."
#
#
Die Waffenhersteller brauchen halt diese Regierenden. Ein Feindbild muss erhalten werden, oder geschaffen werden. Wie soll man sonst den freien demokratischen westlichen Völker die Notwendigkeit von immer mehr Waffen erklären?
Wie viele Staatsführer durften mit den Großen an einem Tisch sitzen und in die Kameras lächeln. Kurze Zeit später waren Sie dann ein blutrünstiger Diktator?
Vielleicht sollte man einmal überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist Länder Jahrzehntelang mit Sanktionen zu bestrafen.
Nur das Volk leidet, die Führer haben und bekommen alles.

Kim fest im Sattel

Das dank seiner Atom Waffen.
Wenn die nicht währen, ist die hohe Wahrscheinlichkeit wie bei Saddam , Gaddafi (der seine Atomare Aufrüstung 2004 beendet hatte) etc., das er deren Schicksal geteilt hätte.
Mal abwarten, wie sich Trump dazu stellt.
Ich hoffe, er ist etwas realistischer in der Korea Frage wie seine Vorgänger, besonders Obama.

Völkerrechtlich gesehen darf N-Korea Atomwaffen besitzen.

Es muss nicht einmal dem Atomwaffensperrvertrag beitreten wie z.B. Indien, Pakistan, Israel.

Die Anmaßung der alten Atommächte besteht ja gerade darin, dass sie selbst sich nicht mal an die Ziele des Atomwaffensperrvertrags halten.

N-Korea war im Sperrvertrag und ist wieder ausgetreten nach der entsprechenden Behandlung.

Mal andersrum!

Sind es sonst nicht immer die USA, die mit Vorbedingungen in Verhandlungen gehen?
Nordkorea wird nie seine Atomraketen verschrotten, denn Kim will nicht wie Gaddafi oder Hussein enden. Sie sind seine Lebensversicherung.

@ fathaland slim

„Na, sagen wir mal so: ich betrachte das Spiel, das Herr Kim spielt, durchaus mit einem gewissen Vergnügen. Da haben sich offensichtlich Zwei gefunden...“

Schön, dass Kim Ihnen so viel Freude bereitet. Fragen Sie mal die Gefolterten, die politischen Gefangenen in Arbeitslagern und die Angehörigen der Hingerichteten.
Die werden sich mit ihnen zusammen vor lachen die Schenkel klopfen, wenn man an Kims Spiele denkt...

hallo friedrich peter,

was wissen wir schon über die wirtschaftliche Lage in NK, doch nur das, was wir wissen sollen. Ich habe schon lange den Verdacht, das in unseren Medien das Image von NK bewußt schwarz gemalt wird.

@ karlheinzfaltermeier

"Aber mal ehrlich: Ist Kim wirklich besser als Trump?"

Hmmm - ganz schwere Frage... Ich sag mal vorsichtig Ja.

Kim sieht sich wohl irgendwie als Diener seines Volkes, Trump sieht sich völlig anders.

Fehler in der Meldung

Handelte sich in Vietnam bereits um das dritte Treffen ,das erste historische Treffen in der DMZ zwischen Nord und Südkorea, wird völlig unterschlagen.
Dpa kann offensichtlich nicht bis drei zählen: erstens DMZ zweitens Singapur drittens Vietnam und nun schlägt KIM Treffen Nummer ! vier vor.

Ich denke mal....

das Kim nicht dämlich ist. Er weiss genau, dass ein Verzicht auf Atomwaffen dafür sorgt, dass er angreifbar wird. Da muss er nur auf die Ukraine oder den Iran schauen.

Er weiss ebenso, dass eine zu große Öffnung seines Landes für den Westen dafür sorgt, dass er mittelfristig von der Macht gefegt wird. Da reicht ein Blick nach Nordafrika.

Daher sind diese Verhandlungen dine Farce. Und damit beide ihr Gesicht waren können und als die Dealmaker dastehen, werden sie irgendwas schwammiges verkünden und ansonsten fortfahren wie bisher. Zu glauben das Kim abrüstet ist mehr als naiv.

Sympathie für Kim

Wenn ich Sympathiepunkte vergeben müsste zwischen der größten Macht in der Welt, die demokratisch ist und andern Ländern zur Not mit Krieg ihren Willen aufzwängt und einem kleinen Land mit Diktator, der standhaft bleibt, dann macht Kim viel Boden gut.

Die Trennschärfe zwischen moralisch hochstehender, westlicher Demokratie und ach so böser Diktatur ist längst nicht mehr eindeutig. Den Rest erledigt dann eine hochprofessionelle Propaganda.
Insofern ist es gut, dass Kim der VSA Stopp sagt. Wir Europäer sind Angsthasen und lassen uns aus Furcht von negativen Wahlergebnissen alles gefallen. Die größte, dümmste und rücksichtsloseste Macht gewinnt sonst immer.

10:24 von friedrich peter...

«Zum einen sitzt Kim fest im Sattel, zum andern scheint er fest rechnen zu können mit der Unterstützung von China und Russland …»

Mir der Unterstützung Chinas konnte Nord-Korea seit seiner Gründung "in den Nachwehen von WW2" immer rechnen.

Ohne das damalige direkte Eingreifen Chinas in den Koreakrieg sähe es heute auf der koreanischen Halbinsel (politisch gesehen) wohl ganz anders aus. China "braucht und will" Nord-Korea "als Zwischenraum" zu Süd-Korea, damit US-Truppen nicht möglicherweise an einer Grenze China / Gesamt-Korea stünden.

Gleiches gilt im übertragenen Sinn für Russland, obwohl deren Grenze zu Nord-Korea mit ca. 25 km nur sehr kurz ist.

«… des weiteren scheint die wirtschaftliche Lage im Land besser zu sein als vielfach angenommen …»

Es gibt wohl keine desaströsen Hungersnöte mehr, der "Menschenmassen wie einst" zum Opfer fielen. "Wirtschaftliches Wohlergehen für das Volk" gibt es aber wohl auch nicht.

"Fest im diktatorischen Sattel" scheint Kim zu sitzen …

Heuchelei

Die Heuchelei zwischen den beiden ist unertragbar.
Reine populismus..

berelsbutze

träum weiter - aber Recht hast du

... die Kuh vom .....

Trump sollte in gleiche Höhe mit Kim sprechen dann können beide über Kompromisse sprechen und vielleicht auch einen gemeinsamen Weg finden . Beide sind Atommächte , USA wie Nordkorea , beide können das jeweilige Land treffen.Also setzt euch gefälligst zusammen und versucht „ die Kuh vom Eis zu holen „

10:46, tagesschlau2012

>>Die Waffenhersteller brauchen halt diese Regierenden.<<

Und die Regierenden brauchen die Waffenhersteller. Waffen vermehren sich nämlich nicht auf natürliche Weise, und ohne Waffen lassen sich keine Kriege führen.

Man kann es immer schön auf die Regierenden schieben. Aber stellen Sie sich doch mal vor, was beispielsweise in Bayern los wäre, wenn sich die Rüstungsindustrie dort zurückziehen würde. Bayern wäre ruckzuck wieder Länderfinanzausgleichs-Nehmerland. Dann würden Sie erkennen, wie groß die Lobby der Waffenhersteller in der ganz normalen Bevölkerung ist.

re karlderkühne

" Ich habe schon lange den Verdacht, das in unseren Medien das Image von NK bewußt schwarz gemalt wird."

Ach ja, unsere staatlich gelenkten und zensierten Systemmedien ...

(Ironie off)

re: fathaland slim

Na, sagen wir mal so: ich betrachte das Spiel, das Herr Kim spielt, durchaus mit einem gewissen Vergnügen. Da haben sich offensichtlich Zwei gefunden... - ich habe lange nach einer Formulierung gesucht, die nicht so frivol klingt. Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen, ganz meine Meinung.

Forderungen....

......von Kim scheinen mir nicht unberechtigt. Wie käme der Mann dazu,einseitig abzurüsten,während weiter sanktioniert wird? Was Verträge mit den USA wert sind,kann er am Beispiel Iran genau verfolgen. Zudem will er, wenn er schon auf seine Atomwaffen verzichtet, natürlich keine solchen in Südkorea unter US-Hand haben. Das ist vernünftig.
Allerdings ohne Aussicht auf Erfolg.

11:02, AbseitsDesMains...

>>Die Trennschärfe zwischen moralisch hochstehender, westlicher Demokratie und ach so böser Diktatur ist längst nicht mehr eindeutig. Den Rest erledigt dann eine hochprofessionelle Propaganda.<<

Ein binäres Weltbild hat noch nie auch nur ansatzweise die Wirklichkeit abgebildet.

10:55, Tretschko

>>Kim sieht sich wohl irgendwie als Diener seines Volkes<<

Ich bin zutiefst gerührt.

11:12, Memofrieden

>>Heuchelei
Die Heuchelei zwischen den beiden ist unertragbar.
Reine populismus..<<

Was heutzutage alles Populismus sein soll...

Ich empfehle, den Begriff mal nachzuschlagen.

...

Ein tinpot Diktator, der sein Land als KZ führt, tanzt der mächtigsten Nation in der Weltgeschichte auf der Nase herum.

"Führung durch Stärke", aber sicher Mr. President!

10:55 von Tretschko

«Kim sieht sich wohl irgendwie als Diener seines Volkes.»

Die Dynastie der Kim sah von Anbeginn an die Bevölkerung Nord-Koreas als ihre Diener.

"Der Ewige Führer" (der erste Kim).
"Der Goße Führer" (der zweite Kim).
"Der Große General" (der dritte Kim).

Als Tourist kann man in Nord-Korea in ernsthafte Schwierigkeiten geraten, wenn man einem der vielen (über dimensional großen) Standbildern, Denkmälern, Wandmalereien absichtlich-bewusst den Rücken zuwendet. Standbilder von hinten zu fotografiern, ist ein dogmatisches Tabu.

Viel strenger noch als für Touristen gilt das für Nordkoreaner.

Kein Land, dessen Führung sich tatsächlich "als Diener das Volkes" versteht, treibt absurden Personenkult um den einen einzigen Führer. Gängelt und kontrolliert die Bevölkerung im Land in Unmündigkeit, wie es in Nord-Korea seit Jahrzehnten geschieht.

Der erste der Kim (Der Ewige Führer) ist für alle Ewigkeit in der Landesverfassung als ideeller Staatspräsident immateriell materialisiert …

11:02, AbseitsDesMains...

>>Wenn ich Sympathiepunkte vergeben müsste zwischen der größten Macht in der Welt, die demokratisch ist und andern Ländern zur Not mit Krieg ihren Willen aufzwängt und einem kleinen Land mit Diktator, der standhaft bleibt, dann macht Kim viel Boden gut.

Die Trennschärfe zwischen moralisch hochstehender, westlicher Demokratie und ach so böser Diktatur ist längst nicht mehr eindeutig.<<

Jede "westliche Demokratie" beruft sich auf die Werte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität.

Die Werte der Aufklärung.

Diese Werte werden natürlich oft mit Füßen getreten.

Ein Diktator wie Kim kann diese Werte nicht mit Füßen treten, denn er beruft sich gar nicht erst auf sie.

Das ist Ihnen lieber?

11:29, 3006

>>Trump sollte in gleiche Höhe mit Kim sprechen<<

Dann müsste er sich die Beine absägen.

Atomprogramm, Sanktionen

Die Sanktionen sind gerechtfertigt durch die Existenz und die Bedrohung durch das NK Atomprogramm. Da beisst die Maus kein Faden ab.

Sanktionen koennen erst geliftet werden,
nachdem das Atomprogramm abgebaut ist - nicht umgekehrt

Kim hat eine Wasserstoffbombe gezuendet und US Bueger zu Tode gefoltert und stellt jetzt Bedingungen ? Kim hat sich selbst in diese Situation hineinmanoevriert.

Falls Kim im Auftrag von China versuchen sollte die US Praesenz im Chinesischen Meer mitzuverhandeln wird das vergeblich sein.

NK wird sein Atomprogramm nicht zuerst aufgeben - wenn ueberhaupt. Die Verhandlungen sind somit zum Scheitern verurteilt.

Aber solange verhandelt wird ist der Frieden gesichert. Auch keine US Militaermanoever.

Trump hat viel erreicht.

Gut so,

die USA sollten weit mehr abrüsten.

@11:48 von fathaland slim

"Die Werte der Aufklärung.
Diese Werte werden natürlich oft mit Füßen getreten. Ein Diktator wie Kim kann diese Werte nicht mit Füßen treten, denn er beruft sich gar nicht erst auf sie.

Das ist Ihnen lieber?"

Nein! Aber was ich überhaupt nicht mag ist die Scheinheiligkeit und Verlogenheit mancher sog. Demokratien. Kim ist vermutlich schlimmer als diese Demokratien. Aber er scheint - mindest aus der Ferne betrachtet - ehrlicher. Und er führt keine Kriege!

@fathaland slim um 10:17Uhr

Ich kann zugegebenermaßen nicht nachvollziehen, was am Verhalten von Kim oder Trump Vergnügen bereiten sollte. Dabei stelle ich nicht auf die Straflager usw. ab. Obgleich ich nicht Psychologie etc. studiert habe, zeichnen sich beide nur als Egozentriker und Egomanen aus - und das finde ich nicht komisch. Der Eine findet sich als der Größte und hätte am liebsten, daß der Rest der Welt den Katau übt und der Andere ist politisch und wirtschaftlich mehr als ein Leichtgeweicht und möchte zumindest wie sein Lebendgewicht ernstgenommen werden. Kim hat noch immer nicht kapiert, daß er nur eine Marionette von Peking ist! Warum das Trump noch nicht geschnallt hat, bleibt unklar.

11:33 von fathaland slim

«Und die Regierenden brauchen die Waffenhersteller … Aber stellen Sie sich doch mal vor, was beispielsweise in Bayern los wäre, wenn sich die Rüstungsindustrie dort zurückziehen würde. Bayern wäre ruckzuck wieder Länderfinanzausgleichs-Nehmerland.»

Ist der Beitrag, den die Waffenindustrie zum Steueraufkommen in Bayern leistet, tatsächlich so groß, als dass Bayern ohne sie wieder Nehmerland würde?

BMW, Audi, viele erfolgreiche Mittelständler (darunter so manche "Hidden Champions") gibt es dort auch.

«Dann würden Sie erkennen, wie groß die Lobby der Waffenhersteller in der ganz normalen Bevölkerung ist.»

Ich würde es nicht zwangläufig "Lobby der Waffenhersteller" nennen.
Eher "Lobby derer, die Arbeitsplätze wollen".

Nun sind es in DEU (Bayern) + in anderen Staaten oft sog. "strukturschwache Regionen", in denen Waffenindustrie sich ansiedelte.

Wo es viele ausgezeichnet ausgebildete Arbeitnehmer gibt, die auch in anderen Insustrien (so es sie dort gäbe) gesuchte Kräfte wären.

12:09, AbseitsDesMains...

>>Nein! Aber was ich überhaupt nicht mag ist die Scheinheiligkeit und Verlogenheit mancher sog. Demokratien. Kim ist vermutlich schlimmer als diese Demokratien. Aber er scheint - mindest aus der Ferne betrachtet - ehrlicher. Und er führt keine Kriege!<<

Wie sollte Herr Kim denn mit seinem wirtschaftlich am Boden liegenden Zwergstaat Kriege führen? Gegen wen denn?

Und was Scheinheiligkeit und Verlogenheit angeht, so sind dies zwei immer schon weit verbreitete menschliche Eigenschaften. Insofern kann eine Demokratie gar nicht scheinheilig und verlogen sein, denn das können nur Menschen.

Ich finde eher Ihre Empörung hier etwas scheinheilig, denn die Werte der Aufklärung, die ich beschrieb, liegen Ihnen nicht wirklich am Herzen, wie jeder weiß, der Ihre Kommentare hier kennt.

12:10, schabernack

>>Ist der Beitrag, den die Waffenindustrie zum Steueraufkommen in Bayern leistet, tatsächlich so groß, als dass Bayern ohne sie wieder Nehmerland würde?

BMW, Audi, viele erfolgreiche Mittelständler (darunter so manche "Hidden Champions") gibt es dort auch.<<

Doch, ist er.

Bayern wurde zum Geberland, als Franz Josef Strauß als oberster Rüstungslobbyist der Nation damals die entsprechenden Industrien nach Bayern holte. Überall da, wo Großindustrie ist, siedeln sich viele mittelständische Zuliefererbetriebe an.

Sicherlich, die Autoindustrie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Aber wäre er wirklich so entscheidend, dann müsste auch Niedersachsen Geberland sein.

>>«Dann würden Sie erkennen, wie groß die Lobby der Waffenhersteller in der ganz normalen Bevölkerung ist.»

Ich würde es nicht zwangläufig "Lobby der Waffenhersteller" nennen.
Eher "Lobby derer, die Arbeitsplätze wollen".<<

Unterm Strich läuft das oft auf das Gleiche hinaus.

12:10, karlheinzfaltermeier

>>Kim hat noch immer nicht kapiert, daß er nur eine Marionette von Peking ist!<<

Halten Sie ihn wirklich für so doof?

10:20 von fathaland slim

man diktiert selbst
.
derlei Eigenarten entwickeln auch "demokratisch" gewählte
vorallem wenn sie schon lange im Amt sind

@ 11:33 von fathaland slim

Man kann es immer schön auf die Regierenden schieben. Aber stellen Sie sich doch mal vor, was beispielsweise in Bayern los wäre, wenn sich die Rüstungsindustrie dort zurückziehen würde. Bayern wäre ruckzuck wieder Länderfinanzausgleichs-Nehmerland. Dann würden Sie erkennen, wie groß die Lobby der Waffenhersteller in der ganz normalen Bevölkerung ist.

Die gesamte deutsche Rüstungsindustrie trägt 0,26% zum BIP bei (Aussage Altmaier).
Glauben Sie bei den Zahlen wirklich, dass ohne Rüstungsexporte Deutschland im wirtschaftlichen Chaos versinkt?

Die Bombe als Garant für die eigene Souveränität

Das Beispiel Nordkorea, zeigt meines Erachtens, was eine Atombombe mit passenden Trägersystemen darstellt.
Eine Garantie für die eigene Souveränität!

12:10, karlheinzfaltermeier/12:33 von fathaland slim

>>Kim hat noch immer nicht kapiert, daß er nur eine Marionette von Peking ist!<<
Halten Sie ihn wirklich für so doof?
.
nennt man nicht genau das Spiel Politik/Diplomatie

@ fathaland slim um 11:48

"Jede "westliche Demokratie" beruft sich auf die Werte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität.

Die Werte der Aufklärung.

Diese Werte werden natürlich oft mit Füßen getreten.

Ein Diktator wie Kim kann diese Werte nicht mit Füßen treten, denn er beruft sich gar nicht erst auf sie.

Das ist Ihnen lieber?"

Sie beziehen sich in einer Argumentationsabtausch bezüglich völkerrechtlicher Fragen auf die Aufklärung? Noch dazu geben Sie selbst zu, dass diese mit Füßen getreten wird. Was ist ein solches Argument, wenn es denn passen würde überhaupt wert?

12:45 von silverbeard

sicherlich nicht
aber das ist eben Statistik
wenn einer 2 Autos hat, der andere keins
hat jeder ein Auto statistisch gesehen, kann zufrieden sein
und bei der Rüstung, wenn einer eben bei Rheinmetall arbeitet
oder bei Heckler & Koch verliert er eben seinen Arbeitsplatz
auch wenn die Wirtschaft nebenan bei den Windanlagen boomt

@ fathaland slim um 12:22

"Und was Scheinheiligkeit und Verlogenheit angeht, so sind dies zwei immer schon weit verbreitete menschliche Eigenschaften. Insofern kann eine Demokratie gar nicht scheinheilig und verlogen sein, denn das können nur Menschen."

Dann können ja im Umkehrschluss Diktaturen auch nicht menschenverachtend und totalitär sein, da dies Eigenschaften nicht an der Staatsform festgemacht werden kann, sondern an den Menschen die in einer Diktatur leben.

"Ich finde eher Ihre Empörung hier etwas scheinheilig, denn die Werte der Aufklärung, die ich beschrieb, liegen Ihnen nicht wirklich am Herzen, wie jeder weiß, der Ihre Kommentare hier kennt."

Wenn es Werte wären, sollten Politiker die diese Werte mit Füßen treten in unserer Gesellschaft bestraft werden. Ich finde deshalb diese Art der politischen Argumentation scheinheilig.

12:10 von karlheinzfaltermeier

«Kim hat noch immer nicht kapiert, daß er nur eine Marionette von Peking ist!»

"Kim nur Marionette Pekings" - das trifft es wohl nicht so ganz.

Wäre er tatsächlich nur Marionette, hätte China dafür gesorgt, dass es kein Atomprogramm in Nord-Korea gibt. Niemand in der chinesischen Führung sieht es mit Wohlwollen, dass es eins gibt.

Auch Kims Vater (in dessen Amtszeit die Entwicklung begann) war zwar immer (in weitem Maß) von China abhängig. Aber auch nie "nur Marionette".

Um nur Marionetten zu sein, ist die gesamte Dynastie der Kim viel zu sehr Exzentriker.

Die durch das Atomprogramm möglicherweise wachsende Unabhängigkeit des dritten Kim von China wird dort sehr aufmerksam, und sehr argwöhnisch beobachtet.

Es könnte "Verwicklungen" für China nach sich ziehen.
Die so gar nicht gefallen können …!

@ fathaland slim um 11:33

«Und die Regierenden brauchen die Waffenhersteller … Aber stellen Sie sich doch mal vor, was beispielsweise in Bayern los wäre, wenn sich die Rüstungsindustrie dort zurückziehen würde. Bayern wäre ruckzuck wieder Länderfinanzausgleichs-Nehmerland.»

Sie treten hier im Forum offen für Waffenhersteller ein? Und bezeichnen sich selbst als Linken?

@fathaland slim

"Aber stellen Sie sich doch mal vor, was beispielsweise in Bayern los wäre, wenn sich die Rüstungsindustrie dort zurückziehen würde. Bayern wäre ruckzuck wieder Länderfinanzausgleichs-Nehmerland."

Unfug!
Nicht einmal 0,2% der Sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten arbeiten in der Rüstungsindustrie.

Seien wir doch froh,

daß miteinander geredet wird, statt sich gegenseitig anzugeifern.

Aber bezeichnend ist auch hier wieder bei einigen Foristen: Wenn Kim etwas fordert, ist dies in Ordnung und wird mit einem wohlwollenden Kommentar versehen. Wenn Trump etwas fordert, ist er der Weltdiktator. Man mag von Trump halten, was man will, Diktator ist er jedenfalls nicht, im Gegensatz zu Kim.

@schabernack um 12:10Uhr

Na, da trauen Sie sich aber! Wie kann man nur hinter die Vorhersagen und Einsichten des Vertreters einer Ideologie ein Fragezeichen machen? Und wenn der "ruckzuck" benutzt, dann weiß er sicher, was er damit sagt, oder? Möglicherweise haben Sie aber auch noch nicht erkannt, daß z.B. Audi und BMW auch Kriegswaffen herstellen? Oder doch nicht? Hat eigentlich Berlin jemals nicht vom Länderfinanzausgleich profitiert? Dafür ist scheinbar Kunst und Moral in Berlin zuhause!

@ fathaland slim

Bayern wurde zum Geberland, als Franz Josef Strauß als oberster Rüstungslobbyist der Nation damals die entsprechenden Industrien nach Bayern holte.

Beide Entwicklungen hängen aber nicht ursächlich zusammen. In Bayern entfallen weniger als 1 Prozent der industriellen Produktion auf die Rüstungsindustrie (einschl. Zulieferer).

@ Pillepalle

Sie treten hier im Forum offen für Waffenhersteller ein?

Nein, das tut er nicht. Der User Fathaland Slim hat lediglich einen wirtschaftlichen Zustand beschrieben. Dass die Beschreibung nicht richtig ist, ist eine Sache, Sie sollten aber daraus auf der anderen Seite noch lange kein Eintreten für die Rüstungsindustrie ableiten.

12:41 von Sisyphos3

«man diktiert selbst»

«derlei Eigenarten entwickeln auch "demokratisch" gewählte
vorallem wenn sie schon lange im Amt sind»

An wen Sie da denken, schreiben Sie nicht.
Ja, solche Entwicklungen gibt es.

Die mir am deutlichsten in dieser Richtung erinnerliche ist die damalige (tatsächlich) demokratische Wahl von "Papa Doc" Duvallier in Haiti. Einst geschätzter und hoch geachteter Landarzt. Nach der Wahl einer der brutalsten Diktatoren des 20. Jahrhunderts.

Kim (der dritte) musste aber nix "entwickeln".
Er trat als Thronfolger in die Fußstapfen "einer bestens etablierten Diktatur" …

@ Pillepalle

Ein Diktator wie Kim kann diese Werte nicht mit Füßen treten, denn er beruft sich gar nicht erst auf sie.

Sollten Gesetze und Werte nicht für alle Nationen gelten?

12:45, silverbeard

>>@ 11:33 von "fathaland slim
Man kann es immer schön auf die Regierenden schieben. Aber stellen Sie sich doch mal vor, was beispielsweise in Bayern los wäre, wenn sich die Rüstungsindustrie dort zurückziehen würde. Bayern wäre ruckzuck wieder Länderfinanzausgleichs-Nehmerland. Dann würden Sie erkennen, wie groß die Lobby der Waffenhersteller in der ganz normalen Bevölkerung ist."

Die gesamte deutsche Rüstungsindustrie trägt 0,26% zum BIP bei (Aussage Altmaier).
Glauben Sie bei den Zahlen wirklich, dass ohne Rüstungsexporte Deutschland im wirtschaftlichen Chaos versinkt?<<

Deutschland gewiss nicht.

Aber in bestimmten, oft wahlentscheidenden Regionen würden dann doch Arbeitsplätze und Steuereinnahmen wegbrechen.

13:01, Pilepale

>>fathaland slim um 11:33
«Und die Regierenden brauchen die Waffenhersteller … Aber stellen Sie sich doch mal vor, was beispielsweise in Bayern los wäre, wenn sich die Rüstungsindustrie dort zurückziehen würde. Bayern wäre ruckzuck wieder Länderfinanzausgleichs-Nehmerland.»

Sie treten hier im Forum offen für Waffenhersteller ein? Und bezeichnen sich selbst als Linken?<<

Sie verstehen meinen Kommentar so, daß ich für Waffenhersteller eintreten würde?

Darauf muss man erst mal kommen.

Sie sind offensichtlich nicht in der Lage, meinen Gedanken zu folgen. Aus welchen Gründen auch immer.

Jedem seine Bombe?

@ Pilepale:
Das Beispiel Nordkorea, zeigt meines Erachtens, was eine Atombombe mit passenden Trägersystemen darstellt.
Eine Garantie für die eigene Souveränität!

Wenn sich das rum spricht, rüstet jedes Entwicklungsland atomar auf.
Ich sehe in Ihrem Beitrag lediglich eine untauglich Rechtfertigung für ein despotisches, antiwestliches Regime

@fathaland slim um 12:30Uhr

Könnten Sie bitte belastbare Quellen nennen? Bei allem Respekt, aber Ihre bloße Behauptung über die Größe des Steueraufkommens aus der Rüstungsindustrie in Bayern genügt mir nicht, da mir diese Aussage doch sehr ideologisch gefärbt erscheint!

Nur gewaltsam souverän?

@ Pilepale:
... was eine Atombombe mit passenden Trägersystemen darstellt.
Eine Garantie für die eigene Souveränität!

Im Umkehrschluss würde das ja bedeuten, dass die Ukraine den Zugriff des großen Nachbarn auf die Krim und auf Donezk hätte verhindern können, wenn sie ihre Atomwaffen nicht 1992 abgegeben hätte.

13:01 von Pilepale

«… treten hier im Forum offen für Waffenhersteller ein?»

Man tritt nicht zwangsläufig für (a) oder (b) ein, wenn man gedanklich beleuchtet, was eintreten könnte, wenn sich die Gegebenheiten im Fall (a) oder (b) evtl. änderten.

13:02, german-canadian

@fathaland slim
"Aber stellen Sie sich doch mal vor, was beispielsweise in Bayern los wäre, wenn sich die Rüstungsindustrie dort zurückziehen würde. Bayern wäre ruckzuck wieder Länderfinanzausgleichs-Nehmerland."

Unfug!
Nicht einmal 0,2% der Sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten arbeiten in der Rüstungsindustrie.<<

In Bayern arbeiten etwa 30.000 Arbeitnehmer direkt in der Rüstungsindustrie. Da sind die Zulieferer noch nicht mitgezählt. Die Hälfte der Rüstungsexporte Deutschlands stammt aus diesem Bundesland. Die entsprechenden Konzerne haben dank Franz Josef ihren Firmensitz im Lande, zahlen also dort Steuern.

Wenn das dort wegbrechen würde, hätte das durchaus Auswirkungen.

Näheres finden Sie hier, in der pazifistischer Tendenzen völlig unverdächtigen "Welt":

"https://amp.welt.de/regionales/bayern/article161354917/Die-bayrische-Erfolgsgeschichte-ueber-die-Bayern-kaum-spricht.html"

Denuklearisierung?

Was könnte Trump bieten, damit das nordkoreanische Regime alle Atomwaffen abrüstet?

Er hat Forderungen? Ja, dann

Er hat Forderungen? Ja, dann Donald, bringe ihm mal ein paar ordentlich fett belegte Hamburger mit, nicht dass er sonst noch aus seinem tollen Anzügen rutscht. Dafür bekommst du auch bestimmt einen Atomlolly geschenkt. So hat jeder was er braucht und was die Welt in Hoffnung hält, wenn es Euch dann hoffentlich bald nuur noch gut geht.

Es dürften eigentlich....

alle weiteren Diskussionen sinnlos sein, denn es können noch so viele Zahlen und statistische Werte hinsichtlich des Anteils der Rüstungsindustrie vorliegen, die werden einfach abgestritten! Gleiches gilt für die Meinung, daß Kim außenpolitisch absolut souverän und unabhängig von Peking ist. Die Ansichten gehen in beiden Punkten nicht konform und dagegen ist nichts einzuwenden. Die eigene Meinung sollte nur nicht als Argument benutzt werden, denn sonst ist es ein "fake" Marke Trump!

Man mag von Trump halten, was

Man mag von Trump halten, was man will, ein Diktator wäre er jedenfalls auch gerne (Kim ist ein echter Diktator), aber die USA legen dem ambitionierten Egozentriker doch arge Steine in den Weg.

12:59, Pilepale

>>@ fathaland slim um 12:22
"Und was Scheinheiligkeit und Verlogenheit angeht, so sind dies zwei immer schon weit verbreitete menschliche Eigenschaften. Insofern kann eine Demokratie gar nicht scheinheilig und verlogen sein, denn das können nur Menschen."

Dann können ja im Umkehrschluss Diktaturen auch nicht menschenverachtend und totalitär sein, da dies Eigenschaften nicht an der Staatsform festgemacht werden kann, sondern an den Menschen die in einer Diktatur leben.<<

Ich schrieb von Scheinheiligkeit und Verlogenheit, nicht von Menschenverachtung und Totalitarismus.

Diese Begriffe sind nicht synonym.

Natürlich können Diktaturen nicht menschenverachtend sein, sondern nur Diktatoren. Totalitär sind sie allerdings per definitionem. Totalitarismus ist keine menschliche, sondern eine Systemeigenschaft.

Wieder einmal drängt sich mir der Eindruck auf, daß Sie überhaupt nicht verstehen, was ich schreibe.

13:16 von karlheinzfaltermeier

@schabernack, 12:10 →
@fathaland slim, 11:33

»Na, da trauen Sie sich aber! Wie kann man nur hinter die Vorhersagen und Einsichten des Vertreters einer Ideologie ein Fragezeichen machen?»

Ein Fragezeichen hinter eine beliebige Aussage des Foristen @fathaland slim zu setzen, ist für mich keine größere Mutprobe, als mir morgens die Zähne zu putzen. "Sich etwas trauen" ist das gewiss nicht.

Und das nicht deswegen, "weil ich so ein ganz besonders mutiger Teufelskerl bin". Es ist, weil ich sicher bin, eine aus seiner Sicht sachlich begründete Antwort zu erhalten. Der ich dann evtl. wiederum etwas zu widersprechen hätte.

Wäre dies hier ein Thread über die Waffenindustrie in Bayern / DEU.
Hätte ich auch nochmals Fragezeichen gesetzt.

"Nicht wegen Ideolgie". Sondern wegen in einzelnen Aspekten unterschiedlicher Einschätzung von Sachverhalten.

Deswegen debattiert man doch hier.
Um etwas zu sagen, und um evtl. etwas dazu zu lernen …

12:59, Pilepale

>>"Ich finde eher Ihre Empörung hier etwas scheinheilig, denn die Werte der Aufklärung, die ich beschrieb, liegen Ihnen nicht wirklich am Herzen, wie jeder weiß, der Ihre Kommentare hier kennt."

Wenn es Werte wären, sollten Politiker die diese Werte mit Füßen treten in unserer Gesellschaft bestraft werden. Ich finde deshalb diese Art der politischen Argumentation scheinheilig.<<

Sie meinen, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität wären keine Werte?

Oder was wollen Sie mit "wenn es Werte wären..." sagen?

Politiker, die diese Werte mit Füßen treten, sollte man abwählen.

Dazu müsste sich die Wählerschaft allerdings der Wichtigkeit dieser Werte bewusst sein.

Wenn das nicht so ist, kann jeder Politiker sie mit Füßen treten, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen.

12:53, Pilepale

>>@ fathaland slim um 11:48
"Jede "westliche Demokratie" beruft sich auf die Werte Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität.

Die Werte der Aufklärung.

Diese Werte werden natürlich oft mit Füßen getreten.

Ein Diktator wie Kim kann diese Werte nicht mit Füßen treten, denn er beruft sich gar nicht erst auf sie.

Das ist Ihnen lieber?"

Sie beziehen sich in einer Argumentationsabtausch bezüglich völkerrechtlicher Fragen auf die Aufklärung? Noch dazu geben Sie selbst zu, dass diese mit Füßen getreten wird. Was ist ein solches Argument, wenn es denn passen würde überhaupt wert?<<

Welche völkerrechtlichen Fragen werden denn hier diskutiert?

Sie machen mich wirklich ratlos.

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