Ihre Meinung zu: Studie: Wenige Regionen sorgen für Preisexplosion bei Immobilien

12. April 2019 - 20:46 Uhr

Immobilienpreise steigen rasant - so die öffentliche Wahrnehmung. Doch laut einer Studie sorgen vor allem wenige, überdurchschnittlich teure Regionen für den Boom. In manchen Kreisen sinken die Preise sogar.

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Kommentare

Sinkende Preise

In manchen Regionen, vor allem in Ostdeutschland, sinken die Preise. Wem es in den Metropolen zu teuer ist, der hat dort eine gute Chance auf relativ niedrige Mieten und günstige Kaufpreis.

Schön für die Bewohner im Kyffhäuserkreis

Erfreulich, wenn im thüringischen Kyffhäuserkreis die Immobilienpreise seit 2005 sogar sanken.
Das hilft sicher den Beamten im mittleren Dienst oder den Facharbeitern in Hamburg, Berlin, oder gar in Frankfurt a. M. oder gar in München sehr.
Wäre es nicht richtig, jene Menschen, die keiner Arbeit nachgehen, Wohnungen im Kyffhäuserkreis oder in Wilhelmshaven anzubieten?
Flüchtlinge ohne Bleibeperspektive und damit ohne Arbeitserlaubnis führen jetzt in den Hochpreisgebieten zu zusätzlicher Wohnungsnachfrage. Im Kyffhäuserkreis oder in Wilhelmshaven wären sie im positiven Sinne bereichernd.

RE:Günter Schollatur

"In manchen Regionen, vor allem in Ostdeutschland, sinken die Preise. Wem es in den Metropolen zu teuer ist, der hat dort eine gute Chance auf relativ niedrige Mieten und günstige Kaufpreis."

Schön, ich lebe im Taunus. Können sie mir bitte erklären, warum ich mir eine Mietwohnung oder gar Immobilie in Brandenburg oder Sachsen im Nirgendwo anschaffen soll; oder ein Münchener, Düsseldorfer, Hamburger ... ?

Nur, weil es so schön günstig ist ?

Gruß Hador

Nun ja...

vielleicht ist die öffentlich Wahrnehmung ja doch nicht so verkehrt.....dort, wo die meisten Menschen leben, verteuern sich die Wohnungen am meisten...und damit sind auch die meisten davon betroffen....

Hier in Stuttgart löst sich das Problem der teuren Wohnungen aber langsam von alleine, es gibt schlicht und einfach fast keine Wohnungen mehr. Man kann mal bei den einschlägigen Internetseiten schauen, dann stellt man fest, dass in Wilhelmshaven doppelt so viele Wohnungen angeboten werden wie in Stuttgart.

Die Frage ist nur, was zum Teufel macht man in Wilhelmshaven....

Mal sehen, wann die Politik bemerkt, dass davon irgendwann der Arbeitsmarkt betroffen ist.....das Menschen nicht mehr den Job wechseln können, wenn das einen Umzug bedeuten würde.....vielleicht reagiert sie ja dann....

Umzug aufs Land

Ein guter Bekannter von mir, der schon seit Jahren nicht mehr arbeiten möchte und daher von Hartz-IV lebt, plant jetzt aufs Land zu ziehen, wo die Mieten noch günstig sind. Warum nicht?

Bitte noch mal nachrechnen!

Zitat: "Drei von zehn Mietern bis 50 Jahre planen laut der Studie den Kauf von Immobilien - 2013 war es noch jeder Vierte. Die Menschen scheuten aber das Risiko langfristiger Kredite und die hohen Preise."

Das suggeriert, dass das Interesse gesunken sei! Die genannten Zahlen besagen aber das Gegenteil:
"3 von 10" sind 30% (2019)
"jeder Vierte" entsprechen 25% (2013)

Eine Studie als Beruhigungspille für erregte Gemüter !

Was interessiert bei diesem Thema denn die Anzahl oder Größe der Regionen.
Viel interessanter wäre doch die Information, wie viele Menschen durch die Preisexplosion betroffen sind.

Die Studie hat wohl zum Ziel die Gemüter zu beruhigen !

Gruß Hador

Schwache Region = Billiges Wohnen

Dort wo die Arbeitsplätze sind , viele Kneipen, Bars gibt, Artzte und der Gleichen in erreichbarer nähe sind,
dort sind die mieten hoch.

Auf dem Land, wo die Versorgung schlechter, jeder Weg länger ist, der ÖPNV selten kommt und man um KFZ nicht herrum kommt,
Dort sind die Mieten billig.

Es muss halt jeder für sich entscheiden ob er in eine schwache bzw tote und dafür günstigere Gegend ziehen will.

RE:InMatheWarIchNieGut

Sie entsprechen aber nicht ihrem Pseudonym !

Ihr Hinweis bestätig meine vorige These ! Danke dafür !

Gruß Hador

..
Hier in Stuttgart [..]
Die Frage ist nur, was zum Teufel macht man in Wilhelmshaven....
Mal sehen, wann die Politik bemerkt, dass davon irgendwann der Arbeitsmarkt betroffen ist.....das Menschen nicht mehr den Job wechseln können, wenn das einen Umzug bedeuten würde.....vielleicht reagiert sie ja dann....

Auch im Großraum Stuttgart ändern sich die Zeiten wie man jetzt schon fast täglich lesen kann.
Heute z.B., der Autozulieferer Mann+Hummel streicht 1200 Stellen. .
3000 Bosch-Arbeiter streiken in Stuttgart-Feuerbach gegen den bevorstehenden Stellenabbau..
Daimler plant Sparpaket vorerst ohne Stellenabbau
..usw..

Vielleicht sieht das in wenigen Jahren ganz anders aus. Manche können sich das schon nicht mehr vorstellen.
Es gibt dann so gut wie nichts was davon nicht Betroffen wäre. Von der Luftqualität über die Miet- und Immobilienpreise bis zu den schrumpfenden Steuersäckeln, nicht nur in Stuttgart.
Dann werden wir wieder ganz andere Themen diskutieren.

Mein Mitleid hält sich in Grenzen

Ich bin bereits vor Jahren aus der Großstadt geflohen, weil die Lebensqualität (Lärm, Abgase, Schmutz) und Mietpreise nicht akzeptabel waren. Ich arbeite nach wie vor in der Stadt, brauche aber nur 25 min mit der Bahn dort hin. Mietpreiserhöhung kenne ich nicht mehr, die Ärzte sind hier viel besser, weil sie noch Zeit zum zuhören haben, Restaurants und Cafés viel besser, weil ruhiger und auch die Schulen sind besser., selbst das Kino ist besser. Keiner aus der Familie würde jemals wieder in die Großstadt zurück. Mir könnte man da eine Wohnung schenken, die würde ich nicht nehmen.

Diejenigen, die jetzt über zu hohe Mieten

in den Ballungsräumen und Großstädten zu Recht jammern und demonstrieren, sollten sich auch mal bewusst machen, welche Politik welcher Parteien den Druck auf den Kessel ständig erhöht. Kleiner Tipp: die, die vehement mit übelsten Vergleichen selbst eine Residenzpflicht für Migranten ohne Arbeit und ohne Qualifikation ablehnen. Ganz vorne Grüne und Linke und die SPD. Also die, die ihre eigenen Fehler instrumentalisieren. Man fasst die Denkblockade der Michel schon lang nicht mehr

In Köln Porz scheinen die Preise wieder zu fallen....

wie sonst kann man sich erklären, daß (lt. Bericht im Kölner Wochenspiegel vom 10.4.2019) die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Köln Porz Wahnheide 4 Einfamilienhäuser für je eine kinderreiche Flüchtlingsfamilie kauft, saniert und modernisiert. Vielleicht sollten sich private Kaufinteressenten auch für diese Gegend interessieren. Sie ist ja offensichtlich noch bezahlbar.

Zitat: "Drei von zehn Mietern bis 50 Jahre planen laut der Studie den Kauf von Immobilien - 2013 war es noch jeder Vierte. Die Menschen scheuten aber das Risiko langfristiger Kredite und die hohen Preise."

Das suggeriert, dass das Interesse gesunken sei! Die genannten Zahlen besagen aber das Gegenteil:
"3 von 10" sind 30% (2019)
"jeder Vierte" entsprechen 25% (2013)

Sie müssen berücksichtigen, dass "Dank" der Geldschwemmenpolitik der EZB die Bauzinskonditionen gegen Null tendieren. Zu Beginn des Jahrzehnts waren noch vier bis fünf Prozent fällig. Geld gibt es umsonst, da werden viele zum Abenteuer Immobilienkauf animiert.

Die Auswirkungen der Hintertür-Staatschuldenfinanzierung sind u.a. Entwertung jeder Eigenvorsorge und z.B. die beginnende Blasenbildung bei den Immobilien- und Mietpreisen.

Aber abwarten, alle Erfahrungen zeigen, früher oder später platzt jede Blase.

@ Günter Schollatur, um 21:19

Sorry, wenn ich das lese, biegen sich meine Zehennägel hoch, aber so isses nun mal.
Aber nett von Ihrem Bekannten, dass er aktiv die Miete verringert, die man ihm bezahlt.

InMatheWarIchNieGut

""3 von 10" sind 30% (2019)
"jeder Vierte" entsprechen 25% (2013)"

Sie haben Recht.

7 von hundert der deutschen Bevölkerung können schlecht oder gar nicht Prozent rechnen.

Das sind genau 27,38 %

InMatheWarIchNieSchlecht
passt besser.

21:19 von Günter Schollatur

Umzug aufs Land

Ein guter Bekannter von mir, der schon seit Jahren nicht mehr arbeiten möchte und daher von Hartz-IV lebt, plant jetzt aufs Land zu ziehen, wo die Mieten noch günstig sind. Warum nicht?
///
*
*
Was verspricht sich Ihr Bekannter, dann hat doch nur das Sozialamt ein geringere Miete zu zahlen.
*
Aber er hat es weiter ins Theater.

Dann sollte sich einmal jemand Gedanken machen,

erstens, warum es diese Landflucht gibt, und zweitens, was man dagegen tun könnte. Aber wie könnte man nur darauf kommen, Gesellschaftspolitik zu machen, es reicht doch, wenn einem die Lobby diktiert, was man machen soll. Gesellschaftspolitik ist doch schon seit Jahrzehnten inexistent.

Die bösen Vermieter

Seit Jahren:
- werden überfällige Korrekturen der Steuerprogression verschoben
- stiegen die Löhne kaum über die Inflation
- werden Vorschläge, der von der Politik beauftragten Fachleuten , zur Senkung der Baukosten ignoriert
- wurden durch ständige Erhöhung von Grund- , Grunderwerbssteuer usw. die Bau- und Mietnebenkosten verteuert
- beanspruchen die Menschen mehr qm je Person
- wurden Wohnungen und Grundstücke von den Politikern billig verkauft
- steigen die Handwerkerpreise
- werden immer mehr Gesetze und Vorschriften zu Lasten der Vermieter erlassen
-....

Deshalb sind die Vermieter daran schuld, dass die Mieten für viele Menschen zu teuer sind.

@21:07 von Barthelmus

"Erfreulich, wenn im thüringischen Kyffhäuserkreis die Immobilienpreise seit 2005 sogar sanken.
Das hilft sicher den Beamten im mittleren Dienst oder den Facharbeitern in Hamburg, Berlin, oder gar in Frankfurt a. M. oder gar in München sehr."

Genau das habe ich auch gedacht. Ein Placebo (getarnt als Beruhigungspille) für das Volk.

Wenige Regionen?

Vermutlich sind Immobilien in Afrika, irgendwo in Kongo, noch günstiger.

Warum soll man nicht gleich nach Kongo ziehen?

Ist es wirklich so schwer zu begreifen, dass Leute zur Arbeit gehen und nachmittags noch Zeit mit ihren Kindern verbringen wollen und vielleicht noch etwas unternehmen möcgten OHNE dafür den halben Tag herumfahren zu müssen? Natürlich mit Privat-PKW, weil in der Pampa kaum ein Bus fährt.

@20:58 von Günter Schollatur

"In manchen Regionen, vor allem in Ostdeutschland, sinken die Preise. Wem es in den Metropolen zu teuer ist, der hat dort eine gute Chance auf relativ niedrige Mieten und günstige Kaufpreis."

Bieten diese Regionen (oder Sie vielleicht) auch den passenden Arbeitsplatz an?

@Günter Schollatur

"Am 12. April 2019 um 21:19 von Günter Schollatur
Umzug aufs Land
Ein guter Bekannter von mir, der schon seit Jahren nicht mehr arbeiten möchte und daher von Hartz-IV lebt, plant jetzt aufs Land zu ziehen, wo die Mieten noch günstig sind. Warum nicht?"

.

Das Problem ist nur das den Umzug das Amt bezahlen müsste und das macht es nicht! Was macht dann Ihr "Guter Bekannter"?

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Nur wenige Regionen sind teuer.

Ja selbstverständlich.
Man sehe sich (kurzer weltweiter Vergleich) nur die Zentren der Metropolen an: dort in einem Wolkenkratzer in 400 bis 600 Meter Höhe in einer weiträumigen Wohnung zu wohnen, ist vielleicht so genauso kostspielig, wie in 2 bis 3 sehr erholsamen, naturnahen, wunderschönen und modernen Villen zu wohnen.
Der eigentliche Preistreiber ist die Landflucht generell.
Wenn wir dieses Problem nicht lösen, und nicht mindesens 80% aller Arbeitnehmer in reine Home-Office-Tätigkeiten, in ihrem sehr preiswerten, aber gemütlichen kleinen Häuschen im Grünen, bringen, wird die bisherige Entwicklung kein Ende nehmen.
Zu Hause kann man in aller Ruhe Freiberufler, Arbeitnehmer, Werktätiger, Bauer, Künstler... alles zusammen sein, denn Zeit und Geld des Arbeitsweges entfallen komplett.

Das Gejammere ist schwer zu ertragen

Sowohl Kauf als auch Mietpreise sind vor allem im Umfeld von Berlin spottbillig. Wer es sich nicht leisten kann oder will im Zentrum zu wohnen, der muss halt seinen Hintern in die S oder U Bahn setzen und hin und herfahren. Keiner hat ein Anrecht auf eine 7€ Miete pro qm, oder einen Kaufpreis von 3000€ pro qm, im Zentrum der Hauptstadt.

Im Westen nichts Neues

Was ist denn neues an dieser Analyse. Die genannten Städte waren schon immer top im Ranking und die ländlichen Regionen, insbesondere im Osten am hinteren Ende. Wer unbedingt nach Berlin, München oder Hamburg will, muss das in Kauf nehmen. Die Bauauflagen und Genehmigungsprozesse der Behörden und Kommunen haben Neubaumassnahmen verhindert und der Staat hatte die staatliche Wohnbauförderung, z.B. für Familien eingestellt. Hinzu kommt, dass ein weiterer Motor wie Bausparverträge und Kapitallebensversicherungen durch die ruinöse Zinspolitik der EZB entwertet wurden und als Anreiz für Wohnraumbeschaffung entfallen. Ein weiteres Problem sind die 1-Personenhaushalte mit 100 qm Wohnungen und Wohnraumbedarf für Zwanderer mit großen Familien oder Einzelpersonen.
Wenn Politiker dieses Dilemma nicht haben kommen sehen, dann sind es auch jene, die die Rentenlücke und die Altersarmut nicht auf den Radar haben. Ein Gruß an die Grünen, die das Wohnproblem jetzt zur Wahl thematisieren.

Welch realitätsferner Artikel

Suchen Sie mal eine Wohnung als Krankenschwester oder Polizist-sie werden nichts bezahlbares finden! Und hier wird von gefühlter Mietexplosion geredet-welch ein Hohn für die Betroffenen.

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