Ihre Meinung zu: Kein sofortiger Führerscheinentzug bei Cannabiskonsum

11. April 2019 - 17:59 Uhr

Wer nach Cannabiskonsum am Steuer erwischt wird, dem droht nicht mehr automatisch der Führerscheinentzug. Laut einem neuen Urteil soll künftig ein Gutachten über die Fahrerlaubnis entscheiden.

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Kommentare

Wenn

Sie sich heute ein kleines Vergehen als Waffenscheininhaber leisten, eine ganz ganz kleine Unregelmäßigkeit erlauben, dann führen Sie nie mehr eine Waffe in ihrem Leben.
Selbst dann nicht, wenn sie als Berufswaffenträger ihr Brot verdienen müssen(Geldtranportfahrer ö.ä).

Es gibt heuzutage eine ganze Menge spektakulärer Unfalle mit Fahrzeugen, bei denen die Fahrer oft als begleitendes Merkmal Drogen oder Alkohol aufweisen. Ist dies nun das richtige Signal für solche Menschen, die sich keinen Deut um
das Wohlergehen anderer Verkehrteilnehmer scheren ?

Manchem gehört doch gar keine Fahrerlaubnis mehr, denn wie viel mehr Schaden als mit einer Schusswaffe kann ich im Fahrzeug anrichten ?

Sehr gute & vernünftige Entscheidung

Die jahrzehntelange pauschale Annahme, jemand sei wegen Cannabiskonsums automatisch nicht mehr tauglich zum Führen eines KFZ, wurde ja schon vor einigen Jahren von der höchsten Rechtsprechung in unserem schönen Lande gekippt. Diese aktuelle Entscheidung ist dbzgl. nun lediglich konsequent.

Wie bei Alkohol: Bestehen Zweifel an der generellen Fahreignung, sollte eben erstmal ein Gutachten (= MPU, die ist nichts anderes) her.

Jetzt noch den Grenzwert an die von Experten geforderten Wert angleichen und gut ist.

Da sich die Politik seit Jahren verweigert, muss anscheinend tatsächlich die Justiz zu der oft zitierten "Lebenswirklichkeit" tätig werden.

So eine Meldung in einem so

So eine Meldung in einem so vergleichsweise spießigen Forum...
Da bin ich mal auf die Kommentare gespannt, das könnte unterhaltsam werden :)

Ich kann dazu nur sagen: Solange meine Mutter (68) noch fahren darf,
a) sollte niemand auf die Straße gehen
b) kann man das mit der angeblichen Gefahr durch minimalste Mengen Rauschmittel sehr relativ sehen.

Ernsthaft: Es gibt deutlich schlimmere Bedrohungen auf der Straße. Dazu gehört tatsächlich ein gewisses Alter, aber auch Dinge wie Übermüdung, Ablenkung, Gesundheit/Befinden und dergleichen

@ Tammy Speed Mind & Mein blauer Engel - Äpfel und Birnen

Es geht um Gleichbehandlung von Cannabis und Alkohol. Dies hat überhaupt nichts mit den Übergriffen auf Polizei und andere Hilfsdienste sowie möglichem Fehlverhalten von Waffenbesitzern zu tun! Bitte hier nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!

Realität ist, dass Cannabiskonsum in der Bevölkerung weit verbreitet ist; ausserdem sind dessen Auswirkungen weit weniger gravierend, wie zahlreiche wissenschaftliche Studien in den letzten 15 Jahren gezeigt haben.

Ja, jeder Verkehrstote ist einer zuviel, aber Pauschalverurteilungen helfen hier - wie so oft - nicht weiter. Einzelfallgerechtigkeit ist eines der Zeichen eines Rechtstaats.

Es wird Zeit für die Anerkennung der Lebenswirklichkeit auch in diesem Bereich, auch wenn das Feindbild "Drogen" in manchen Köpfen immer noch sehr festsitzen dürfte.

Tipp: Lesen Sie sich mal in die Hintergründe des "Kriegs gegen die Drogen" ein; gestartet hat den nämlich Richard Nixon 1972, um etwas gegen unruhige Bevölkerungsteile in die Hand zu bekommen.

Grüne Politik

Grüne Politik es ist eine Droge und kein Spass .

So wie ich vor Jahren in

So wie ich vor Jahren in einer großen deutschen Zeitung (Zeit, FAZ, oä) gelesen habe, fuhren bei einem Test unter Cannabis - Einfluss, die Fahrer wesentlich vorsichtiger als ohne Cannabis - Einfluss.
Vielleicht sollte der Einfluss von Cannabis auf das Führen von Autos und anderen Maschinen noch einmal genauestens untersucht werden.
Möglicherweise stellt sich heraus, dass man ohne Cannabis die Finger von allen Maschinen lassen sollte.

Sieht man hier wohl locker mit den Grenzwerten

ist ja schließlich kein NOX. Dort sind die Grenzwerte zwar realitätsfern aber festgemauert.
Aber bekifft ist bekifft. Wer selber schon mal Cannabis geraucht hat weiß, dass man so hinterm Steuer so wenig was verloren hat wie besoffen. Die Reaktionen und die Wahrnehmung sind eben gestört. Alles Verharmlosen der Kiffer ist da vollkommen daneben. Andere Verkehrsteilnehmer gefährden ist nicht progressiv, sondern dämlich und verantwortungslos

@19:02 von Silverfuxx

ok, zu ihrer Unterhaltung....
wenn ihre Mutter mit 68 Jahren Anzeichen von Demenz, Einschränkungen bei der Sehkraft, Taubheit, Reaktionsfähigkeit etc aufweist ist sie natürlich nicht mehr geeignet ein Kfz zu führen.....und sie wissen das und tun nichts dagegen?.....ihr Rat ist, dass andere sich vor ihr in acht nehmen müssen?
Sie lassen zu, dass ihre Mutter aus gesundheitlichen Gründen andere und sich selbst gefährdet, aber ein Joint oder ein paar Gläschen Alk bei den "jüngeren"geht schon ?

Ein Schritt in die richtige Richtung!

Langsam scheint unsere Gesellschaft einzusehen, dass hier Menschen diskriminiert werden, die niemandem etwas getan haben. Wer Freitags einen Joint raucht und am Montag ins Auto steigt, wird dadurch keineswegs beeinträchtigt sein. Jedoch muss die Person mit einer erheblichen Strafe rechnen. Wenn die Person dann evtl. noch aus beruflichen gründen auf ihren Führerschein angewiesen ist schaden wir nur unserer Gesellschaft, wenn die Person dann ihren Führerschein und Job verliert.
Ich selbst bin kein großer Fan von Cannabis, aber es kann ja wohl jeder selbst entscheiden was er tut.
Wir leben schließlich in einem (halbwegs) freien Land.
Diese ganzen Verbote nützen niemandem und schaden nur.
In jeglicher Hinsicht.
Das Verbot von Cannabis kostet dem Staat unmengen an Geld.
Menschen werden bestraft, obwohl sie niemandem schaden zugefügt haben.
Die Qualität der Produkte wird dahingehend beeinträchtigt, dass sie mit giftigen Streckmitteln versetzt werden usw.

die "Freigabe" eines Rauschmittels

zum Konsum muss aber auch ein Verbot zur Teilnahme am Verkehr beinhalten....Alkohol ist erlaubt, aber eben nicht am Steuer....andere Drogen kann man auch legalisieren, aber eben nicht am Steuer.....

@tammy@blauer engel

Mutige Kommentare...

Statistik 2017:
Verkehrsunfälle mit Personenschäden unter Alkoholbeteiligung 13463 von 583.208.
(Alle!!) illegalen Drogen 2700...
Verkehrstote wegen Alkoholeinfluss 231, illegale Drogen 26...
Fällt da was auf?! Führen wir doch einen sofortigen Führerscheinentzug bei Fahren unter Alkoholeinfluss ein! Stichwort 0,0 Promillegrenze. Da hätten wir wirklich Leben gerettet.

Wer Schusswaffenbesitz und den falschen Umgang mit Selbiger in einem Risikovergleich dem Nachweis von 1ng/ml THC im Blut bei Teilnahme am Straßenverkehr gegenüber stellt (wo es nach einhelliger Expertenmeinung keinerlei Beeinträchtigung der Verkehrstauglichkeit mehr gibt) und hier die größere Gefahr beim THC sieht sollte tatsächlich keine Schusswaffe führen dürfen.

Gut gebrüllt ihr zwei Löwen.

Zeitraum

Ab welchem Zeitraum sollte der Führerschein bei Cannabiskonsum den entzogen werden? Vor einem Monat konsumiert und Führerschein weg? Wie genau und womit kann man fest stellen, wann es konsumiert wurde?

Liberalisierung/Legalisierung= Freiheit=Denkfehler

Die Welt im Wandel.
Positiver Nebeneffekt ist, dass die Konsumenten leichter zu kontrollieren sind.
In diesem Sinne...

@FreierGeist

Es sollte wie beim Alkohol festgelegt werden müssen, wie lange der Körper brauch, bis es Cannabis bzw. dessen Stoff, welcher den Rausch abgebaut hat, brauch und danach wäre man eigentlich wieder fahrtauglich.

@nie wieder spd

Gute Idee.
Und bei LSD können Sie sich sogar noch die Ampelfarbe aussuchen.

Zukünftig dann also mehr

Zukünftig dann also mehr Spead mit Speed, Super!

19:44 von Mr. Kackapopoloch

ne Tasse Kaffee zu trinken ist in Ordnung um sich ein wenig Power zu geben
ne gewisse Zeit länger hintern Steuer zu sitzen
ebenso seinen Kummer zu "ersäufen"
gesellschaftlich akzeptiert diese "Drogen"
warten wir mal ab
in ein paar Jahren ist auch Hasch etc. gesellschaftlich akzeptiert
kann ne Oma ein paar Kekse essen und fühlt sich bei Schmerzen und Demenz wohler ....
vielleicht ist Alkohol dann geächtet gar verboten

@19:30 19:39 von Zundelheiner

Ja, das haben Sie relativ exakt zusammengefasst.

Es geht ja darum, dass man bisher Leuten ohne Lobby pauschal den Führerschein entziehen konnte, um daran zu verdienen. Sowohl `Flensburg´ als auch die Fahrschulen für den `Idiotentest´ haben da vermutlich nicht schlecht von gelebt.
Dass sich das wirklich ändert, glaube ich nicht, aber immerhin ist das jetzt nicht mehr so pauschal gültiges `Recht´

Gleichzeitig traut man sich an eine relevante (Wähler)Gruppe nicht ran, darum haben wir keinen regelmäßigen Fahrtauglichkeitstest ab einem gewissen Alter. Denn das kann man den Spießern nicht so gut verkaufen. Die reagieren auf `Drogen´ doch viel besser.

Wer hier aber die größere Gefahr darstellt, ist wohl unstrittig.

Typisch deutsch eben!

Um hier von vorneherein Mißverständnisse zu vermeiden, möchte ich hier ausdrücklich betonen,
daß ich für komplett "zugedröhnte"
Kraftfahrer die dan Auto fahren kein Verständnis habe.

---

Aber es gibt in Deutschland tausende Menschen, die Cannabis aus medizinischen Gründen einnehmen
müssen u. möglicherweise bei einer Kontrolle oder gar bei einem Unfall mächtig Ärger bekommen können.
Selbst wenn sie den Unfall nicht verursacht haben.

Ein Patient der regelmäßig mehrmals tägl. Cannabis zu sich nehmen muß,
weiß ganz genau wann u. ob er fahrtüchtig ist.

Denn anders als bei Alkohol verhält es sich bei solchen Menschen so, daß der Körper sich ans Cannabis gewöhnt u. die Begleiterscheinungen weniger oder gar komplett zu vernachlässigen sind.

Aber deutsche Gerichte u. deren Richter sehen das natürlich naturgemäß anders.

Der Wert muß dringend angepasst u. erhöht werden, damit man unbestraft noch verkehrsfähig bleibt.
Ist bei Opiaten doch auch schon so.
Zumindestens bei mir.

19:44 von Zundelheiner

der Vorschlag hat was bestechendes
zumindest logisch und nachvollziehbar

@Silverfuxx

"Es geht ja darum, dass man bisher Leuten ohne Lobby pauschal den Führerschein entziehen konnte, um daran zu verdienen."

Schon mal daran gedacht, dass Vorschriften und Gesetze erlassen werden, um Unbeteiligte zu schützen?
Was heißt "Ohne Lobby"?
Sie haben das Recht auf Ihrer Seite.
Auf den Bundestag möchte ich jetzt nicht weiter eingehen.

@snwbrds

Bagatellisieren bringt überhaupt nichts.
Ob Alkohol oder Cannabis.
Droge bleibt Droge.

um 19:20 von tias

Grüne Politik es ist eine Droge und kein Spass .
Falsch, hat auch niemand behauptet.
Alkohol und Zigaretten sind auch Drogen,
daran sterben auch Menschen.
Und was da die Politik wieder mit zu tun hat, könnten Sie doch bitte auch mal genauer Erläutern.

19:52 von Hackonya2

Zeitraum

Ab welchem Zeitraum sollte der Führerschein bei Cannabiskonsum den entzogen werden? Vor einem Monat konsumiert und Führerschein weg? Wie genau und womit kann man fest stellen, wann es konsumiert wurde?
///
*
*
Wenn die vermeintliche Intelligenz einer Generation des gesammelten Mainstreams Drogenerfahrung hat, dann wundert das Urteil nicht.
*
Es gibt sogar eine Partei deren Vetreter den (Ihren) Genuss legalisieren wollte.

ach, da war der Führerschein

ach, da war der Führerschein weg? Längst überfällige Revision, denn Alkohol ist viel schlimmer und da gibts ja keinen Führerscheinentzug bei "normalen" Promillewert. Leute, was ich hier stellenweise lese.... - aber ist schon richtig, Drogen aller Art haben am Steuer nichts zu suchen. Aber es geht ja um Entzug des Führerscheins, gell?

Wie ich gegoggelt habe, wäre der Schein weg, wenn Blut oder Urintest einen Konsum kürzlich vor dem Fahren ergibt.

Gruß aus der Steinzeit

In den vorangegangenen Jahrtausenden gab es auch Richter, die Frauen weder Wahlrecht noch Arbeitsrecht zugestehen wollten. Auch die prähistorische Cannabis-Angst wird in einer aufgeklärteren Welt irgendwann nachlassen.

Vernünftige Entscheidung?

Vernünftige Entscheidung des Gerichts mit Zukunftsvision? Nein, eine Entscheidung in einem Einzelfall, unter Bewertung aller Umstände.Der Schutz der Allgemeinheit muß letztendlich immer Vorrang vor dem Ausleben eigener Vorstellungen von Sicherheit haben, wenn dadurch andere gefährdet werden könnten.Das aber mit Augenmaß und nicht wie so oft in Deutschland mit überzogenen Vorschriften in vielen Bereichen.Das ganze Leben ist gefährlich und endet zu 100 Prozent mit dem Tod.Wann kommt der Airbaganzug für Fußgänger? Einige Ideen erinnern ja schon an Slapstick, so sollen LKW-Fahrer nur noch mit Schrittgeschwindigkeit nach rechts abbiegen dürfen.Aber die eigentliche Unfallursache, die mangelhafte Verkehrsbeobachtung durch den Fahrer, wird dadurch nicht behoben.Noch mehr Beispiele gefällig? Leider dominieren in diesem Land obskure grüne Ansichten in vielen Bereichen.Es bleibt also spannend.

Nach einmaliger Fahrt nach Cannabiskonsum?

Bei der Kontrolldichte in Deutschland hat man wohl eher einen 6er im Lotto, als das man bei einem erstamligen und einamligen Cannabiskonsum anschließend am Steuer von der Polizei erwischt wird. Ich selbst bin schon seit über 20 Jahren nicht mehr kontrolliert worden. Also nimmt jemand meiner Meinung nach regelmäßig Cannabis ein, wenn er/sie sich dann noch ans Steuer setzt. Von daher alles Humbug. Genau wie bei andern Drogen - absolutes Verbot und nicht die Weichspülermasche mit dem medizinisch notwendigen Konsum! Ich bin dafür, sofortiger Führerscheinentzug und anschließende MPU und/oder ärztliche Gutachten. Ich bin aber auch für 0,0 Promille sowie für härteres Vorgehen bei Fahren unter Medikamenteneinfluss. Der Straßenverkehr ist einfach eine nicht zu unterschätzenden Gefahrenquelle. Von daher ist dieses Urteil leider ein erneuter Beweis unserer Weichspülerjustiz. Wir schaffen scheinbar bald alle Regeln ab und jeder macht was er will, da der Staat ja eh der Böse ist.

@Oxalis

"Alkohol und Zigaretten sind auch Drogen,
daran sterben auch Menschen.
Und was da die Politik wieder mit zu tun hat, könnten Sie doch bitte auch mal genauer Erläutern."

Bei Alkohol und Nikotin sind das Steuereinnahmen in Milliardenhöhe...

Warum müssen Menschen sich

Warum müssen Menschen sich mit so einem Mist überhaupt zudröhnen? Die Frage gilt genauso für Alkohol und Tabak...

What`s else: Fahren im Rausch =Todesgefahr .. . n

für Opfer auf Straßen
Was gibt`s da noch zu diskutieren ?
Es geht um Selbstverantwortung

=> viel härtere Strafen in der BRD nur logisch

insbesondere bei total unbeteiligten Todes & Verstümmelungsopfern

re tias

"Grüne Politik es ist eine Droge und kein Spass ."

Her geht's um ein Gerichtsurteil und nicht um grüne Politik.

Setzen Sie Ihre Vorurteile doch wenigstens an der richtigen Stelle ein.

Oxalis 20.50

Alkohol und Zigaretten sind auch Drogen,
daran sterben auch Menschen."

Hier geht es aber um das Führen eines Fahrzeugs. Und Tabak behindert nicht die Wahrnehmung oder Reaktion, Alkohol und Drogen aber sicher. Von daher haben die beim Autofahrer nichts zu suchen. Da brauchts auch keine der üblichen Verharmlosungen der Kiffer.

Am 11. April 2019 um 19:56 von Hackonya2

"@FreierGeist
Es sollte wie beim Alkohol festgelegt werden müssen, wie lange der Körper brauch, bis es Cannabis bzw. dessen Stoff, welcher den Rausch abgebaut hat, brauch und danach wäre man eigentlich wieder fahrtauglich."

Sie haben Recht.

Aber das ist bekannt.

Bei regelmäßigem Konsum 4-6 Wochen nachweisbar.

Aber erst nach 77 Tagen wieder "sauber"

Foto zum Artikel

Liebe Redaktion,

mir ist aufgefallen, dass auf dem Bild zum Beitrag "Jemand dreht einen Joint" eindeutig die Hände eines Manns mit dunkler Hautfarbe zu erkennen sind.

Ich befürchte Sie haben da unbewusst ein Ressentiment gegen eine Minderheit repliziert.

Ich weiß nicht, ob prozentual mehr Menschen dunkler Hautfarbe Joints konsumieren und selbst wenn, ob es sich dabei nicht um die selbe Verzerrung durch den sozioökonomischen Status handeln würde, die man so häufig findet. So oder so, finde ich es ein unglückliches Statement – ohne Ihnen da eine Intention unterstellen zu wollen.

Leider ist aus der Forschung bekannt, dass solche unbewussten Assoziationen trotzdem sehr effektiv Vorurteilen Vorschub leisten.

Beste Grüße
P

Wieviele Unfälle

sind eigentlich auf Cannabiskonsum zurückzuführen?

Kennt da irgendwer irgendwelche Statistiken?

Ich nicht.

Ich weiß nur von Statistiken zu illegalen Drogen bei Unfällen. Und da ist alles bei. Kokain, Methamphetamin, Opiate usw.

Suchgefärdete gehören nicht ans Steuer...

Das sollte eigentlich Grundsatz sein und jeder vernünftige Menschenverstand wird es beherzigen, dementsprechend gehören auch die Strafen /Gericht-urteile...

Unfallursache Nr1...

ist heutzutage ja wohl das Smartphone am Steuer.
Welcher Ewiggestrige kriminalisiert allen Ernstes noch Marihuana-Raucher? Aktuelle Drogen Pep, Crystal Meth, H, Amphetamine alle wesentlich härter.
Für Gras sollte ein THC Grenzwert am Steuer festgelegt werden, wie bei Alkohol auch. Legalisieren. Ende. Natürlich kann man sich mit Marihuana genauso wegschiessen, wie mit Alkohol, Crystal Meth oder auch mit Smartphone Chats bei 180 Sachen.

Ja , ja Zigaretten _ doch auch diese= 1-Sekunden-Unfall

kaum zu verharmlosen

Drogen

Ich habe im Alter von 17 Jahren eine einmalige Erfahrung mit einem Joint gemacht. Diese hat mir nichts gebracht und war teuer.
Ich genieße gerne hochprozentigen Alkohol, auch einen guten Wein. Wenn ich dies tue, dann fahre kein Auto mehr. In meiner Jugend habe ich das nicht so ernst genommen und bin trotz Alkoholkonsum gefahren. Rückblickend bin ich dem Herrgott dankbar, dass ich niemanden geschadet habe. Eine Droge, egal in welcher Form, bleibt eine Droge und beeinflusst unser Wahrnehmungsvermögen. Sich dann ans Steuer zu setzen, ist unverantwortlich.

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