Ihre Meinung zu: Indien: Mammut-Wahl mit 900 Millionen Stimmberechtigten

11. April 2019 - 14:24 Uhr

900 Millionen Menschen können ab heute in Indien ein neues Parlament wählen. Eine logistische Leistung in der größten Demokratie der Welt - und die Vorbereitungen trieben manch skurrile Blüte. Von Silke Diettrich.

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Kommentare

Dann sollten die Inder, wie

Dann sollten die Inder, wie auch die US Amerikaner, mal einen Abstecher nach Deutschland machen. Denn mit unserem System ist es völlig egal, ob 80mio oder 1mrd Menschen abstimmen. Das Ergebniss liegt um 18.00 Uhr (in der letzten Zeitzone) vor.

Die große Illusion vom "fürsorglichen Staat"

„Die Wahlkommission hat mitgeteilt, dass sie allein innerhalb von zwei Wochen Wahlgeschenke im Wert von fast 70 Millionen Euro sicher gestellt hätten. Darunter Bargeld, Gold, (...). In der vermeintlich größten Demokratie der Welt scheinen viele Mittel recht, um die Inder an die Wahlurnen zu bringen“

Gut, dass Sie hier „vermeintlich“ anfügen. Die ist viel zu groß, und vor allem sind die (völlig unterschiedlichen) örtlichen Gegebenheiten, jeweils für sich genommen, viel zu komplex, als dass sich dieser Staat von „zentraler Stelle“ effektiv - und vor allem effizient - steuern und gestalten ließe.

Das Einzige, was ihn „zusammenzuhalten“ scheint, ist mal wieder das Geld.
Wobei dieser Ansatz noch am vernünftigsten erscheint, weil er auf Handlungs- und Entscheidungsfreiheit der Bürger setzt: „(...) Congress-Partei, versucht vor allem die arme Bevölkerung auf seine Seite zu bringen: (...) Eine Art bedingungsloses Grundeinkommen für rund 250 Millionen Menschen im Land verspricht seine Partei“

In der vermeintlich größten Demokratie der Welt

scheinen viele Mittel recht, um die Inder an die Wahlurnen zu bringen.
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nur dort ?
mir scheint das ist in jeder "Demokratie" so
und auch dass gelogen wird, dass sich die Balken biegen

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