Ihre Meinung zu: Wissenschaftsakademie: "Fahrverbote wenig erfolgversprechend"

9. April 2019 - 18:33 Uhr

Wie sinnvoll sind Fahrverbote für eine saubere Luft? Zuletzt hatte sich darüber die Politik gestritten. Jetzt hat die Wissenschaftsakademie Leopoldina ihre Stellungnahme veröffentlicht - mit einem kritischen Ergebnis.

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Kommentare

Alle fühlen sich bestätigt

Na, das ist doch prima, wenn sich alle Beteiligten irgendwie bestätigt fühlen.

Scheuer sieht sich bestätigt

Vermutlich, weil er es mal wieder nicht verstanden hat?
Den unwissenschaftlichen Nonsens der "107 Lungenärzte", dem Scheuer so bereitwillig nachgelaufen ist, wurde wieder einmal widerlegt.
Aber er macht alles richtig? Luftschadstoffe sind extrem gefährlich, immer noch, ändert sich auch nicht, Herr Scheuer.

"Fahrverbote wenig erfolgversprechend" ...

eine engere Verknüpfung von Arbeits- und Lebensraum und vor allem eine geringere Bevölkerungsdichte wären ein erfolgversprechender Weg. Man muss schließlich irgendwo anfangen.

Stopp! Jetzt!

Man glaubt, die sind alle irre. Die Ökohysterie nimmt immer bedenklichere Züge an. Man fühlt sich ins Mittelalter zur Zeit der Hexenverbrennungen versetzt.

Der Reifenabrieb und sonstiger Schmutz

auf den Straßen sind hauptsächlich für den Feinstaub verantwortlich.
Der Feinstaub aus Dieselabgasen und der karzinogene Feinstaub der Benzin-Direkteinspritzern spielen eine Nebenrolle.
NOx ist überbewertet.
Elektro-Autos sind genauso umweltschädlich wie alle Anderen.
Durch die Lithium-Ionen Batterien sind sie sogar noch umweltschädlicher.
Warum schimpfen die Befürworter nicht darauf, dass Kindersklaven den Kobalt fördern?

Wer hat die Studie bezahlt ?

Wenn das alles - die Autoabgase - gar nicht so schlimm ist und wir daran auch nicht sterben, warum werden dann diese Abgase nicht zum Heizer in die PKW`s geleitet ? Und warum sollen in Garagen die Motoren ausgeschaltet werden? Und warum verbauen die Autobauer überhaupt eine Umluftschaltung?
Es ist doch Tatsache, hinten kommen giftige Abgase heraus und nicht Sauerstoff und frische Gebirgsluft. Jeder Verbrenner, der nicht fährt, verpestet auch nicht unsere Atemluft !!!

Während man in Deutschland

Während man in Deutschland Fahrverbote disskutiert, geht die Umweltverschmutzung auf ganz anderem Level in China und Indien munter weiter. Naja Hauptsache wir haben ein reines Gewissen, saubere Umwelt und eine kaputte Industrie.

Was für ein Gruseljournalismus!

Im Titel erfährt der geneigte Leser, dass "Fahrverbote wenig erfolgsversprechend" seien.

Im Artikel selbst wird dann deutlich, dass das genaue Gegenteil stimmt, dass nämlich "Dieselfahrverbote auf einzelnen Straßen" nicht wirken, weil sich der Verkehr dann verlagert.

Das heißt, die Fahrverbote müssten sogar noch ausgeweitet werden, um Wirkung zu erzielen!

Man schlägt die Hände auf dem Kopf zusammen bei dieser Form von Journalismus.

Klar sind einzelne

Klar sind einzelne streckenbezogene Fahrverbote sinnlos; die sind ja auch nur oberflächliche Versuche, möglichst wenig Einschränkungen für den Autoverkehr durchzusetzen, weil kein Entscheidungsträger in deutschen Städten den Arsch in der Hose hat, mal konkrete Maßnahmen umzusetzen. Klar tut das einigen weh (im übertragenen Sinn), aber man hat sich jahrelang auf dem Nichtstun ausgeruht, wo man sanfte Maßnahmen hätte einführen können.

Huch,

plötzlich geht es um Sachargumente?
Nicht um gesetzliche, unangemessene Grenzwerte und ihre "Einhaltung"durch Fahrverbote?
Und jetzt sind nicht nur die bösen Dieselfahrer die eigentlichen Übeltäter? Sondern auch der Hausbrand und andere?
Aber doch bitte nicht die Industrie!!
Macht doch bitte nicht den E-Autoboom kaputt! Die fehlende Elektroinfrastruktur
wird, wie der BER, schon noch fertig!!
Irgendwann!
Was habe ich da alles verpennt?

Wenn Fahrverbote als nicht

Wenn Fahrverbote als nicht mehr notwendig erkannt und entsprechend abgeschafft würden, müsste sich die für uns alle so enssentiell wichtige Deutsche Umwelthilfe aber sehr wehren. Nicht, dass deshalb jetzt die mühsamst kreierte Antiautokampagne verpufft und damit die mit viel Arbeit aufgebauten wichtigen Negativeinflüsse auf die deutsche Wirtschaft verloren gehen, wo man doch jetzt endlich im Kampf gegen das hiesige Establishment schon so weit gekommen war und hier immer mehr wackelt. Aber bestimmt haben unsere Kämpfer für Natur und Umweltschutz da schon längst einiges vorbereitet, um hier wieder Stimmung gegen Land, Leute und Verhältnisse zu machen. Nur unsere Umwelt, die wird am Ende auf der Strecke bleiben, weil sie ja nur von allen Seiten, für teils obskureste Ziele, instrumentalisiert wird. Wirkliches Interesse an ihr haben die wenigsten.

Scheuer forderte außerdem erneut eine Debatte ...

Scheuer forderte außerdem erneut eine Debatte über Schadstoff-Grenzwerte!?

Damit will der CxU'ler erneut die Sachlage verschleiern und Maßnahmen verschieben.

Deutschland gehört mittlerweile zu den Hinterbänklern, die wegen Lobbismus und Unbedarftheit zu den größten Umweltzerstörern in pro-Kopf-Emissionen gehören.

Dabei waren wir mal führend, auch im Verkehrswesen. In den 1970'ern nahe dran am 1l- Auto.

Jetzt laufen uns anderen Autoindustrien wie Volvo in Schweden davon.
Die bisherigen Umweltsünder wie China und USA sind auch aufgewacht und werden demnächst die Zulassung von schweren "Premium"-Fahrzeugen verbieten und nur noch emissionsfreie oder extrem emissionsarme Verbrenner importieren oder selbst herstellen.

Wer zahlt eigentlich für die Studie? Oder...

...habe ich etwas überlesen?

---

Die Frage ist doch nicht ob Fahrverbote nützen oder nicht.
Oder ob Umrüstungen der Kfzs nützen.

Nein, die einzige Frage die sich eine Gesellschaft und zwar weltweit stellen sollte ist:
Wie lange wollen wir unseren Planeten nach Brennstoffen ausbeuten, um diese dann in Tanks jeglicher Größe zu füllen um sie dann zu verbrennen?

P.S.:
Und als zweite Frage hinterher:
Wann wollen wir endlich umdenken, wenn es darum geht unsere Umwelt und somit unseren Fortbestand der Rasse Mensch inkl. aller großen Tiere (>als ne Ameise) zu sorgen?

Na toll

Das Statement der Lungenfachärzte wird kritisiert, aber nicht widerlegt: Es ist meiner Meinung nach immer noch nicht objektiv belegbar, dass Nox tatsächlich schädlich sind (IM BEREICH 40-50 Microgramm!). 50 halten fast alle Städte ein, 40 schaffen viele nicht. Diese 10 Microgramm können keinen Unterschied machen, wenn die 10fache Dosis über täglich viele Stunden in der Weihnachtszeit (Kerzen im Raum) bei Millionen in Deutschland alleine nicht zu statistisch relevanten Problemen führt. Und solange Rauchen in Gegenwart von anderen Menschen nicht strikt verboten wird, wird das größere Problem toleriert...?

Der Schwachsinn geht weiter

Einfach nur im Vergleich den Ausstoß der Schiffe, die immer noch ihre schwere Öle verwenden ,Flieger oder den Bevolkerungsschub in Afrika mit vergleichen und das Ergebnis ist ...Solche Politiker sind fragwürdig wo dieses nicht in Bezug setzen und vergleichen. Realität bitte und nicht so einseitig .......

Erst schießen, dann fragen!

Bei Feinstaub, NO₂, CO₂ und ähnlichen Themen herrscht momentan purer Populismus. Gefolgt wird dieser durch Aktionismus begleitet durch Grünextreme. Ein vernünftige Debatte findet nicht statt. Stattdessen folgen mal spontan Dieselfahrverbote, Millionen von Menschen verlieren große Mengen Geld, weil Dieselautos plötzlich wertlos sind, Millionen Arbeitsplätze sind in Gefahr. Diejenigen, die sich einfach mal neutral und konstruktiv mit den Themen auseinandersetzen, finden kein Gehör mehr. Wo sind denn die wissenschaftliche Analysen? Gab es in der Vergangenheit keinen Feinstaub? Gegen Feinstaub klagen aber am Wochenende den Kohlegrill anschüren! Nein, durch Grünextremismus und Populismus wird ein Dieter Köhler mundtot gemacht, nur weil er eine Gegenmeinung vertritt! Dass wir beim Umweltschutz viel zu tun haben, dass die globale Erwärmung, Verschmutzung der Weltmeere, Nanopartikel und anderes, enorme Probleme sind, steht außer Frage. Aber bitte erst denken und dann mit Vernunft handeln!

@longjogger

"Wenn das alles - die Autoabgase - gar nicht so schlimm ist und wir daran auch nicht sterben, warum werden dann diese Abgase nicht zum Heizer in die PKW`s geleitet ?"

Weil alles eine Frage der Konzentration ist. Ihre Ausatemluft enthält CO2 in hochtoxischer Konzentration.

Die Frage die sich stellt ist, ob 40 Microgramm NOx unschädlich sind, und 50 schädlich? Warum sind dann in Innenräumen über 1000 Microgramm erlaubt, über einen Zeitraum von 8h täglich? Warum sind in Räumen dann Kerzen erlaubt? Oder Gasherde?

um 18:38 von Spirit of 1492

>>Alle fühlen sich bestätigt

Na, das ist doch prima, wenn sich alle Beteiligten irgendwie bestätigt fühlen.<<

Genau so ist es!
Auch ich kann das nur bestätigen, dass es so ist, wie es ist mit unserer Luftqualität. Echt - hust!

Und nun? immer weiter so, werter Herr Scheuer??
Oder gibts nur mehr (schlechte) Luftblasen, die sich einen Dr... drum scheren, solange es nur um den ungebremsten Autoverkehr geht ...?

Zusammenfassung

das steht am Ende im Bericht (Teil 1):
Mobilität ist ein Garant für Wohlstand und wirtschaftliche Prosperität. Kaum noch jemand zweifelt an der grundsätzlichen Notwendigkeit einer nachhaltigen Verkehrswende hin zu sauberer und vernetzter Mobilität. Ein Hauptgrund ist, dass der Verkehr bisher nicht dazu beiträgt, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase den Pariser Klimaschutzzielen entsprechend zu verringern. Deutschland hat zudem europarechtliche Verpflichtungen, seine Emissionen im Bereich Verkehr zu reduzieren. Es ist nicht zu sehen, wie diese rechtlich verbindlichen Verpflichtungen ohne ein umfassend neues Verkehrskonzept zu erfüllen sind.

ach ne ...

"Dieselfahrverbote auf einzelnen Straßen für wenig erfolgversprechend ..... Kurzfristige und kleinräumige Beschränkungen würden zu einer Verkehrsverlagerung in andere Stadtgebiete ..."

Ach ne, darauf sind wir schon vor langer Zeit an unserm Stammtisch gekommen.

Liebe Bundesregierung:

Sorgt dafür dass Strom billiger ist als, Diesel/Benzin!
Sorgt dafür dass ich genauso schnell und an gleich vielen Orten nachladen wie tanken kann!
Sorgt dafür dass der Strom grün ist!
Sorgt dafür dass der Kaufpreis eines Mittelklasse Elektroautos niedriger ist als das gleiche Auto als Verbrenner!

DANN braucht Ihr nichts zu regulieren, der Verbraucher wird E-Autos kaufen, alleine WEIL E-Autos fahren SPASS MACHT!

Aber Lippenbekenntnisse und Ziele brauchen wir nicht, die sowieso einkassiert werden, weil unerreichbar oder unsinnig.

Was denn nun?

Die Sachverständigen sagen, dass die Politik prüfen soll, ob die Grenzwerte verschärft werden sollten!
Und Herr Scheuer sagt, die Grenzwerte dürften nicht politisch festgesetzt werden!
Was denn nun?
Wenn Grenzwerte nicht politisch festgesetzt werden dürfen, gibt es ja nur die Möglichkeit, sie aus gesundheitlichen Gründen festzulegen.
Insofern können diese Grenzwerte für alle Luftschadstoffe nur verschärft werden!
Und das bedeutet das Aus für den Individualverkehr. So schnell wie möglich.
Und parallel dazu ein umfassender Ausbau des ÖPNV bis in den letzten Winkel der Republik.
Für die zu erwartende Übergangszeit, gerne auch für immer, muss der ÖPNV kostenlos sein, damit möglichst viele Autofahrer daran beteiligt werden können, auf den ÖPNV umzusteigen.
Dann ist das Warten auf E - Autos auch völlig unnötig, weil sie für den Individualverkehr überflüssig sein werden.
Die Autobauer können sich dann getrost und gemeinsam auf elektrische Busse uä konzentrieren.
Es könnte so einfach sein.

Aus zweierlei Gründen...

...sind Fahrverbote sehr wohl sinnvoll. Erstens reduzieren Sie die Giftstoffe an den Hotspots - sodass dort wieder die Grenzwerte eingehalten werden können. Zweitens sind sie ein deutliches Zeichen an alle, die jetzt oder in der nächsten Zeit vor der Entscheidung stehen, sich ein neues / gebrauchtes Auto zu kaufen. Michael Streibel

Zusammenfassung (Teil 2)

Ein solches Konzept mit längerfristiger Perspektive ist auch der Schlüssel, um andere unerwünschte Begleiterscheinungen des Verkehrs wie die Luftverschmutzung, aber auch Staus, Lärm und Flächenverbrauch wirksam anzugehen. Deutschland war zunächst ein international sichtbarer Vorreiter einer Energiewende. Entschlossenes politisches Handeln kann das Land zum Schrittmacher einer nachhaltigen Verkehrs- und Energiewende machen.Die Verkehrswende ist mehr als nur eine ökologische Notwendigkeit. Es ist wichtig, nicht bloß einzelne Verkehrsträger oder Antriebskonzepte in den Blick zu nehmen, sondern zielstrebig auf eine zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln (Bahn, ÖPNV, PKW, Fahrrad, etc.) integrierte, gesundheitsbewusste, umwelt- und klimafreundliche, bezahlbare Mobilität hinzuarbeiten. Dies benötigt Innovationen, entsprechende Infrastrukturen für individuelle Mobilität und Güterverkehr sowie steuerliche Reformen...
Das ist die originale Zusammenfassung.
Bestätigt das alle ???

@Goldenmichel

Die Wirtschaft hat dem Menschen zu dienen und nicht umgekehrt! Wenn es um meine Gesundheit ist mir diese kriminelle Vereinigung der dt. Autolobby sowas von wurscht!

Was denn nun 2

Ausserdem sagen die Wissenschaftler, dass die Fahrverbote in „kleinräumigem“ Umfang nur minimal Positiv auf die Gesundheit wirken.
Also müssen großräumige Fahrverbote her!
Mit gutem ÖPNV wäre das auch kein Problem.

Den öffentlichen

Nahverkehr ausbauen und kostengünstig zu machen ist wesentlicher erfolg versprechend als unsinnige Fahrverbote.
#
Feinstaub sei deutlich schädlicher für die Gesundheit. Er könne die Sterblichkeit erhöhen und Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislauf-Systems oder auch Lungenkrebs verursachen. Feinstaub stammt etwa aus Dieselruß, Reifenabrieb oder Abgasen von Industrie, Kraftwerken und Heizungen. Die Politik solle deshalb prüfen, ob die Grenzwerte verschärft werden sollten.
#
Alles zusammen muss geringer werden.M.M.

@Longjogger

Ja das würde mich auch interessieren, wer hier die " Studie" zählt und dahinter steht?
Klar, mittlerweile sind Abgase das reinste Wellnessprogramm! Komisch nur, dass unsere Nachbarländer die Fakten zu dem Thema anders sehen und entsprechend werten! Soviel auch zu einer einheitlichen EU! D hat nicht, wie unsere Nachbarländer ein Tempolimit, also ein dt. nationaler Alleingang!

Gesundheitsgefahr....

Die größte Gesundheitsgefahr bei diesem Thema geht von unseren Politikern aus!

@Longjogger

@Longjogger: schonmal was von Kohlenmonoxid gehört? Hieran zeigt sich auch wieder das Hauptproblem: viele Diskussionsteilnehmer haben nicht mal Grundwissen, fühlen sich aber dennoch genötigt ihren Senf dazuzugeben.

Fahrverbote sind politisch wichtig

Es geht doch bei der Umweltpolitik nicht darum, was wirkt. Sondern darum, was die grüne Klientel fordert.
Beispiel. Verbot von Plastiktüten. Ist in Europa reine Symbolpolitik. Die Alternativen ökologisch äußerst bedenklich.
Beispiel. Fahrverbote. Wirkungslos, weil der Stickstoffausstoss voraussichtlich völlig unbedenklich ist. Wie kann es sein, daß eine Partei, die grad mal 20% auf die Waage bringt, die politische Agenda in Deutschland allein diktiert?

18:53 von rossundreiter

der aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. ich kann das aber nicht in so klare worte kleiden

Keine Studie...

wird jemals die Inkompetenz dieses Verkehrsministers überdecken können. Es ist frustrierend dass Ministerposten dermassen fehlbesetzt sein können. Und es bleiben.

nicht-wahrheitsgemäße Überschrift

Hier die Empfehlung im original:
"Zu den gesundheitlich wenig sinnvollen Maßnahmen zählen kleinräumige und kurzfristige Beschränkungen, die sich gegen einzelne Verursacher von Stickstoffdioxid-Belastungen richten. Dies gilt unter anderem für Straßen-sperrungen und isolierte Fahrverbote, die zu einer Verkehrsverlagerung in andere Stadtgebiete führen." (Quelle: Nationale Empfehlungen
Saubere Luft – Stickstoffoxide und Feinstaub in der Atemluft: Grundlagen und Empfehlungen (2019), Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina e. V. – Nationale Akademie der Wissenschaften, S.8)

Wer daraus die Überschrift 'Wissenschaftsakademie: "Fahrverbote wenig erfolgversprechend"' macht, täuscht meiner Meinung nach seine Leser!

Völlig egal wie, aber die Abgase müssen sauberer werden!

Interessante Stellungnahme.

Ich hoffe, die Diesellobby-Anhänger haben den Text genau gelesen. Die Wissenschaftler bestätigen die Giftigkeit von Stickoxiden.

Sie legen den Fokus gleichzeitig auf den Feinstaub. Und nein: Reifenabrieb von Fahrrädern gehört nicht dazu. Der ist viel zu grobkörnig, um in die Tiefen der Lunge zu gelangen.

Die Autolobby kann diese Stellungnahme nicht erfreuen. Maßnahmen müssen her!

Mir egal, welche es sind. Hauptsache die Luft enthält zukünftig weniger giftige Abgase aus Verkehr und Co.! Denn die Forscher fordern genau dasselbe!

@Marcel Heberlein

Der Bericht versucht die unterschiedlichen Positionen zu beleuchten. Doch warum wird er von einem Kommentar flankiert bei dem man sich schon fragt, wie Herr Heberlein seine Schlussfolgerungen aus dem veröffentlichten Bericht ableitet. Wo spricht der Bericht von einer Zukunft ohne Auto, wo werden die Aussagen der Lungenärzte widerlegt? Schade dass derart einseitige Kommentare von Journalisten veröffentlicht werden. Sie tragen nicht zur Versachlichung des Themas bei,

Hepheistos 18:55

Es empfiehlt sich immer den Artikel zu lesen und nicht nur die Überschrift.
Hätten sie dies getan wüssten sie warum Fahrverbote einzelner Straßen nicht zielführend sind. Ich bin mir sicher sie werden Bauklötze staunen, wenn in Zukunft statt einzelner Straßen ganze Stadtviertel gesperrt werden. Warum dass allerdings die Umwelthilfe stören sollte erschließt sich mir nicht

Typisch Deutsch

Für und Wider werden so lange aufgebläht, bis sie sich gegenseitig aufheben und man die Hände in den Schoß legen kann. Hätten deutsche Erfinder genau so gehandelt, hätten wir heute noch keinen Otto-Motor, keinen Diesel, kein Salpeter etc.. Auf denen ruhen wir uns fein aus und schwärmen von alten Zeiten, während wir die neuen Zeiten verschlafen. Derweilen hat das kleine Norwegen bald nur noch Elektroautos!

Ohrfeige für den deutschen Journalismus

Mit Ihrem hauseigenen Framing hat die TS immer wieder unterschwellig das Fahrverbot als Allheilmittel zur Reduktion von Emissionen vorgetragen. Und nun kommt raus... das dies nicht sinnvoll ist? Und wieso ist das dann eine "Ohrfeige für die Politik", wie Sie es im Nebenartikel betiteln? Vielleicht hätte man sich als Nachrichtenmedium vorher bei anderen Nationen schlau machen sollen, bevor man einen Beitrag nach dem anderen pro Punktmessung formuliert, nebenbei die Umwelthilfe protegiert und einen beispiellosen Empörungsjournalismus inszeniert. Ich weiß nicht wie viele , gefühlt hunderte, Beiträge ich auf dem TS-Portal in den letzten Jahren zum Thema Fahrverbote ertragen musste... Das beste ist dann der Kommentar: "Doch nicht Richter sind schuld an dem ganzen Heckmeck, die Bundesregierung ist es. " Dass die Regierung zu wenig macht, sehe ich auch so. Aber die mediale Flickschusterei hierzu ist verantwortungslose Medienarbeit - der Journalisten, die alles, wirklich alles besser wissen.

Während in Norwegen....

der Ausstieg vom Verbrennungsmotor initiiert wird, bäckt man hierzulande kleinere Brötchen. Da wird gezweifelt, geblockt, gemauert, dagegengehalten. Und mancher Lobbyist singt das Lied seines Herrn. Dabei gibt es zum Ausstieg vom Verbrennungsmotor keine Alternative. Fahrverbote werden und müssen kommen..... höchste Zeit, auf unsere demonstrierenden Kinder zu hören.

Grundsatz der Verhältnismäßigkeit wahren

Wenn Fahrverbote unter Abwägung des Für und Widers aller möglichen Maßnahmen nach Ansicht von unabhängigen Fachleuten wenig erfolgversprechend sind ("Kurzfristige und kleinräumige Beschränkungen würden zu einer Verkehrsverlagerung in andere Stadtgebiete führen, heißt es in einer Stellungnahme"), sollte man solche doch recht gravierenden Eingriffe in die Freiheit der Bürger lassen und sich lieber intensiv mit den von den Forschern empfohlenen Alternativen ("Die Forscher sprechen von "kurzfristigem Aktionismus" und empfehlen eine grundlegende Verkehrswende - mit einem Ausbau vor allem des öffentlichen Nahverkehrs") auseinandersetzen.

Es geht hier schließlich nicht darum, die Bürger zu "erziehen", sondern darum, dass alle gemeinsam nach den besten Lösungen suchen - und diese dann auch umsetzen.

Danke an Prof. Dr. med. Köhler

Die Leopoldina bestätigt die Skapsis von Prof. Dr. med. Köhler. Auch ein fachlich versierter Arzt/ Naturwissenschaftler Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Kekulé bringt es in einer umfassenderen Darlegung "Teufel oder Beelzebub", FAZ) auf den Punkt. Auch er zeigt, dass die Herleitung des Richtwertes 40 µg/m3 - die den Diesel wegfegen sollte - zum einen wissenschaftlich nicht begründet war, sondern eine fragwürdige Schätzung. Die Politik hat zum anderen bislang entgegen der Warnung von Expertengruppen diesen Richtwert fälschlicherweise zu einem Grenzwert erklärt. Beide Schritte sind sachlich nicht begründet. Auf der Basis eines EU Nonsens Wertes sollte das gesamte Land umgekrempelt werden, dies auf Kosten der Endverbraucher u. der Planungssicherheit für Industrie und Bürger (Diesel). Zu beachten ist auch, dass die amerikanische - nicht eben zimperliche - EPA, die den Dieselskandal aufgedeckt hat, mit ihrem Grenzwert von 100 µg/m3 sehr zufrieden ist. Ein vernünftiger und praktikabler Ansatz?

Na denn Gute Nacht

Seit wievielen Jahren gibt es die Grenzwerte?
Seit wieviel Jahren haben die Hersteller gepennt?
Seit wieviel Jahren haben die Politiker gepennt?

Wieviel Jahre soll denn noch gepennt werden?

Erinnert mich an den Witz

Erinnert mich an den Witz „Rauchen ist gesund! Unterschrieben, Dr. Marlboro.“

Solange in solchen Artikeln nicht genau steht wer dieses Institut ist, woher die Gelder stammen und welche Parteien Einfluss auf diesen sogenannten Verein haben, ist das BILD Zeitung Niveau, oder noch schlimmer, Populisten Sprech.

Fehlführende Vereinfachungen

Leider glauben viele Diskussionsteilnehmer an allheilbringende Einzellösungen.
Man muss zwischen Kurzstrecken im Ballungsraum und Fernstrecken unterscheiden und die Gesamtöko- und Energiebilanz berücksichtigen.
Z.B. wird Feinstaub größtenteils durch Reifen- und Bremsabrieb sowie Heizungen verursacht. Da hilft nur den Verkehr zu reduzieren (Rad und öPNV) und zu verflüssigen (Ampelschaltung und Leitung).
CO2 und NOX lassen sich in Ballungsräumen durch eMobiltät reduzieren. Auf Fernstrecken bleibt der verteufelte Diesel auf absehbare Zeit eine sinnvolle Alternative.
Batterien werden zunehmend wirtschaftlicher werden, im Wirkungsgrad aber deutlich besser wenn Sie als Energiezwischenspeicher genutzt werden dürfen. Allerdings sollten sich draußen Parker bewusst sein, das bei Minusgraden Leistung und Lebenszeit sinkt. Dies wird garnicht beachtet (Zusatzheizung über Nacht, was den Wirkungsgrad senkt) ...
Angehen müssen wir den Wechsel um eine Chance zu haben, aber bitte Ideologiebefreit.

Diesel Fahrverbote sozial fragwürdig und isoliert sinnlos!

Nun höchst wissenschaftlich bestätigt.
Diesel-Fahrverbote sind sinnlos. Besser wäre den öffentlichen Nahverkehr massiv zu fördern.
Diese Verbote waren indes schon vorher sozial fragwürdig, weil sie insbesondere Personen mit älteren Dieseln treffen und damit diejenigen, die wirtschaftlich ohnehin nur marginal mit Liquidität und Vermögen ausgestattet sind. Und mittelbar hat man Herrn Köhler zumindest insoweit bestätigt, dass Feinstaub viel gefährlicher ist als Stickstoffdioxid. Dies war auch vorher schon naheliegend, weil die MAK für Betriebsstätten exorbitant höhere Grenzwerte gestattet als 40 Mikrogramm pro Kubikmeter. Die These der Stahlarbeiter sei ja viel gesünder als all die Kinder war noch nie überzeugend, da Kinder sich nicht lange neben Straßen auf Höhe des Messgerätes aufhalten.

Sinnvoll: großräumige und langfristige Beschränkungen.

@19:42 von JanMehler
Danke, dass Sie einfach mal den Originaltext der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina für uns gelesen haben.

Ich habe in der Überschrift einen möglichen Schluss zu ziehen versucht.

@Goldmichel um 18:49 Uhr

Mein Gott! Bei jeder, wirklich bei jeder Diskussion um Fahrverbote, Dieselgate etc. kommt ein Kommentar dieser Kategorie. Ja verdammt, vllt sind die in Summe sogar größere Umweltverschmutzer - und jetzt. Lehnen wir uns hier zurück und zeigen mit dem Finger auf andere, um dann die eigene Verantwortungslosigkeit zu entschuldigen? Dadurch wird es bestimmt besser....

Stuttgarter Nachrichten 13.05.2018

"Die Feinstaubbelastung in Stuttgarter U- und S-Bahnhöfen ist deutlich höher als an der Neckartor-Kreuzung. Das haben Messungen des Prüfkonzerns Dekra ergeben."

Der Straßenwert an der Neckartor-Kreuzung liegt bei der Hälfte des Grenzwertes. In den U-Bahn-Stationen wird das Doppelte des Grenzwertes und mehr erreicht. Auch im Bahnhof geht die Belastung in diese Richtung. Die Ursache ist bislang nicht geklärt. Zufall scheidet allerdings aus. Vermutet wird Abrieb von Rädern und Schienen.

Den ganzen Artikel gibt es hier:
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.spurensuche-wo-kommt-bloss...

Fahrverbote für Pkw helfen da in der Tat nicht weiter.

@JueFie

"Solange in solchen Artikeln nicht genau steht wer dieses Institut ist"

Also, ein Mindestmaß an Sachlichkeit darf man doch auch von Ihnen erwarten, oder?

Für den Anfang sollte folgender Link weiterhelfen: "https://www.leopoldina.org/ueber-uns/ueber-die-leopoldina/leitbild-der-leopoldina/"

Und bitte nicht in Zukunft vollkommen sinnbefreit über die Artikel herziehen!

@Nettie

"Wenn Fahrverbote unter Abwägung des Für und Widers aller möglichen Maßnahmen nach Ansicht von unabhängigen Fachleuten wenig erfolgversprechend sind, sollte man solche doch recht gravierenden Eingriffe in die Freiheit der Bürger lassen und sich lieber intensiv mit den von den Forschern empfohlenen Alternativen ("Die Forscher [...] empfehlen eine grundlegende Verkehrswende - mit einem Ausbau vor allem des öffentlichen Nahverkehrs") auseinandersetzen."

Ja, sicher. Aber kurzfristig muss es auch Lösungen geben, um die nun einmal geltenden Grenzwerte einzuhalten.
Und wenn kleinräumige und temporäre Lösungen nicht helfen, wird es (wohl oder übel) auf dauerhafte großräumige Lösungen hinauslaufen. Mit anderen Worten: dauerhaftes Dieselfahrverbot in ganzen Stadtvierteln statt einer einzelnen Straße.

Unabhängig von der anzugehenden Verkehrswende im großen, die aber nicht von heute auf morgen geht.

@Ian Summerfield

"Nun höchst wissenschaftlich bestätigt.
Diesel-Fahrverbote sind sinnlos."

Das ist falsch. Da haben Sie den Artikel nicht aufmerksam genug gelesen.

"Die These der Stahlarbeiter sei ja viel gesünder als all die Kinder war noch nie überzeugend, da Kinder sich nicht lange neben Straßen auf Höhe des Messgerätes aufhalten."

Wie kommen Sie darauf? Es gibt genug Wohnungen im Erdgeschoss an Straßenkreuzungen. In diesen Wohnungen schlafen auch jede Menge Kinder. Zu allen möglichen Tageszeiten.

Es gibt Leute die zu Kunden müssen

Und die dann auch möglicherweise was transportieren müssen.
Vielleicht überlegen die Wissenschaftler deren Forschungen und somit ihr Arbeitsplatz von den Steuern bezahlt werden die, von eben jenen Leuten unteranderem generiert werden das auch mal miteinzubeziehen.

@r0lt0

"Dabei gibt es zum Ausstieg vom Verbrennungsmotor keine Alternative."

Naja, das ist vermutlich nicht ganz richtig. Zumindest hätte es noch andere Möglichkeiten gegeben, nämlich einen Verbrennungsmotor, dessen Treibstoff CO2-neutral ist. Indem bspw. Treibstoff aus CO2 und (Öko-)Strom gewonnen wird.

Da sich die ziemlich mächtige deutsche Autoindustrie mit Hilfe von Frau Dr. Merkel aber geweigert hat, irgendwelche zukunftszugewandten Reformen (CO2-Steuer) einzuführen, dürfte dieser Zug zugunsten der E- oder vielleicht auch noch H2-Mobilität abgefahren sein.

@Al Dente21.42

do guck no;-) das echte Gesundheitsrisiko lauert also im öffentlichen Nahverkehr, der immer so gefeiert wird. Nur sind das Fakten, die die Anti-Auto-Ideologen nicht hören oder wahrnehmen wollen, Hand drauf!

Trommeln

Die hysterische Aufregung um niedrigste Schadstoffwerte wird immer abenteuerlicher. Politiker und Pseudowissenschaftler überschlagen sich in ihren Forderungen: Da soll Norwegen das Tempo beim Verbot des Verbrennungsmotors vorgeben und hier die Krönung: "Legt man das Rechenmodell von IRENA zugrunde, könnten weltweit in drei Jahrzehnten nahezu 90 Prozent des Strombedarfs durch Ökostrom gedeckt werden. Dies könnte auch bei einer gesteigerten Stromnachfrage möglich sein, wenn zum Beispiel bis 2050 rund eine Milliarde Elektroautos auf den Straßen unterwegs sind."
Alles Lithium der Welt reicht gerade mal aus um höchstens 200 Millionen Elektroautos mit Batterien zu versorgen. Das abbaubare Lithium für deutlich weniger.
Klar, für alle Fahrzeuge Norwegens hat die Welt genügend Lithium, wer jedoch meint, alle Kraftfahrzeuge der Welt elektrifizieren zu können, ist bestenfalls ein Traumtänzer aber sicherlich kein Wissenschaftler oder seriöser Politiker.

@DrBeyer

Wenn die TS mit einer n*180Grad Wende die Verantwortung weit von sich weisst und schon immer stets für das gute gekämpft hat, sind solche Fragen nach den Geldgebern berechtigt. Eigentlich bei jeder Studie, auf die man sich hier bezieht. 99% kommen direkt aus den Parteihäusern.

Wenn man dann nebenan im Kommentar der wirren Meinung ist, dass beim Radfahren keinerlei Abrieb und Zerkleinerung von Objekten auf der Strasse erfolgt, kann man eigentlich nur noch alle Abschlüsse aus Berlin und Hamburg für ungültig erklären.

@Schwarzbär

Ohje, bei Ihrem Kommentar weiß man ja gar nicht, wo man anfangen soll zu widersprechen.
Ich fange mal mit der Bitte an, in Zukunft doch die Artikel erst einmal aufmerksam zu lesen, bevor Sie sie kommentieren. In dem Kommentar von Herrn Heberlein steht nämlich sehr wohl, inwiefern der Bericht der Leopoldina Ohrfeigen für die Politik enthält!

"[...] bevor man einen Beitrag nach dem anderen pro Punktmessung formuliert, nebenbei die Umwelthilfe protegiert und einen beispiellosen Empörungsjournalismus inszeniert."

Diese drei von Ihnen genannten Dinge sind völlig haltlose Unterstellungen, die mit den Fakten nicht einmal das Allergeringste zu tun haben!

"Das beste ist dann der Kommentar: "Doch nicht Richter sind schuld an dem ganzen Heckmeck, die Bundesregierung ist es."

Und was ist daran auszusetzen? Herr Heberlein begründet diese völlig selbstverständliche Aussage sogar noch. Im Gegensatz zu Ihnen.

Revolution jetzt

Gegen den Öko-Fanatismus!

@Dr.Beyer 21.48

Eben in den SWR-Nachrichten wurde gemeldet, dass es in S keine großräumigen Dieselfahrverbote geben wird, dank eines MP und Bürgermeisters mit noch einem Rest an gesundem Menschenverstand, beide Grüne!
Und nachdem in S das gesamte Stadtgebiet bisher schon von Verboten betroffen ist, selbst für Anwohner- wie großflächig hätten Sie*s denn gern? Landesweit? Europa? Oder gleich global?

@crumble

"Wenn die TS mit einer n*180Grad Wende die Verantwortung weit von sich weisst und schon immer stets für das gute gekämpft hat, sind solche Fragen nach den Geldgebern berechtigt."

Nein, keinesfalls. Im Artikel steht, wer die Studie in Auftrag gegeben hat. Was die Leopoldina ist, ist leicht herauszubekommen.
Welche Verantwortung weist (nur mit einem s!) die TS denn von sich?

"Wenn man dann nebenan im Kommentar der wirren Meinung ist, dass beim Radfahren keinerlei Abrieb und Zerkleinerung von Objekten auf der Strasse erfolgt"

Also, diese wirre Meinung aus dem Kommentar herauszulesen, muss man aber selbst auch ein wenig wirr sein.
Wer hat denn wo eine solche Meinung vertreten?

Fahrverbote in Deutschland, Verkauf der

schmutzigen Diesel nach Osteuropa. Wo, bitte schön, wird da die Umwelt geschont? Diese hört nicht an den deutschen Grenzen auf. Ich zweifle an uns Deutschen. Eine Schande, wie man uns veräppelt!

@Francis Ricardo 21.58

Spätestens, wenn die Wissenschaftler selbst betroffen sind, weil das Klo verstopft ist und der Sanitärtechniker kommt nicht oder der Aufzug fährt nicht … dann merkt er, dass nicht alle zu Fuß oder mit der Bahnkommen können

@Ritchi

"Alles Lithium der Welt reicht gerade mal aus um höchstens 200 Millionen Elektroautos mit Batterien zu versorgen. Das abbaubare Lithium für deutlich weniger."

Mal ganz abgesehen davon, dass Ihr Beitrag mit dem kommentierten Artikel nicht viel zu tun hat: Dieser Stand ist mittlerweile veraltet. Heutige Akkus benötigen Lithium um Größenordnungen weniger als noch vor ein paar Jahren.

@Dr Beyer

1. Kinder wohnen nicht neben dem Messgerät. Es gab inzwischen genügend Berichte, z. B. im MDR, die belegten, dass der Grenzwert in der Wohnung allein durch Benutzung des Gasherds exoribant höher ist als der auf der Straße. Ähnliche Berichte gab es für das Silvesterfeuerwerk oder Kaminöfen. Ganz zu schweigen von der Rußbelastung in Hamburg, da die Stromanschlüsse seitens der Schiffbetreiber nicht genutzt werden. Oder die fehlende Filtertechnik in Schiffen und sog. Wirtschaftshäfen z. B. in
Berlin drei. Die Wissenschaftler haben erkannt, dass es wichtigere Probleme gibt als die Anti-Diesel-Kampagne mancher Ideologen.
2. Ich habe den Artikel korrekt gelesen. Die Diesel-Fahrverbote sind sinnlos. Sie bringen rein gar nicht solange weiterhin z. B. der Verkauf von Kaminen floriert etc.
3. Neben der unmöglichen Haltung der grünen Bourgeosie, die Arbeiterklasse aus den Städten auszuschließen und in Stuttgart man derzeit mit dem eigenen Diesel nicht einmal mehr zu seiner Wohnung fahren darf

Die Blechlawine muss rollen...

Sonst hätte der Staat doch viel zu wenig Einnahmen. Wäre ja so als würde der Papst Verühtungsmittel anpreisen...
Und an dem ganzen sieht man das man weder beom CO2, bei den Stickoxiden und schon gar nicht beim Feinstaub auch nur ein ganz kleines bischen weiter gekommen wäre.
Wir haben einfach viel zuviele Autos und es wird damit zuviel Kurzstrecke gefahren. In den Städten ist vor lauter parkenden und im Stau rumstehenden Autos ja schon für nichts mehr platz. Und genau da werden Elektroautos auch genau garnichts helfen fa sie auch nur dumm rumstehen würden.
Wenn ich mir die aktuelle nichtentwicklung in FFM anschaue sehe ich schwarz. Da werden sogar die Forderungen der FridayForFuture nichts bringen. Weder CDU noch Grüne könnens. Und der Ob Feldmann lässt sich im BMW mit 224g CO2 herumkutschieren. So wird das nichts...

Fehlerteufel in der Headline

Hier hat der Redakteur der Tagesschau so ziemlich das Gegenteil dessen, was die Leopoldina veröffentlichte, in die Headline hineingedichtet. "Wissenschaftsakademie: "Fahrverbote wenig erfolgversprechend" Inhaltlich einfach falsch.
Auf der Website der Leopoldina liest sich das so:" Leopoldina fordert bundesweite Strategie zur Luftreinhaltung" und weiter:
"Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina fordert zusätzliche Anstrengungen, um die Konzentration von Schadstoffen in der Luft weiter zu reduzieren. Dabei solle der Schwerpunkt mehr auf Feinstaub als auf Stickstoffoxid gelegt werden"

um 21:42 von DrBeyer: Sinnbefreiter Dr. Titel?

Ich nehme als Beispiel den mittlerweile so berühmten Lungen Doktor der sich einfach nur verrechnet hat, das aber als wissenschaftlich in jeder Talk Show verkauft hat in der er ein Bein bekam. Das wiederum hat bestimmten Parteien, vor
Allem dem Verkehrsminister Scheuer, dazu bewogen die Schadhaftigkeit von Abgasen ins Lächerliche zu ziehen und bereits bestandene gerichtliche Urteile als lachhaft zu betiteln.

Wen Sie einen Doktor Titel haben, in was auch immer, sollte auch Ihnen daran gelegen sein das Quellen zumindest so dargestellt werden das man sie richig beurteilen kann.

Meinen schelmischen Witz mit Dr. Marlboro haben Sie vorsichtshalber ausgeklammert. Dieser Witz sollte lustig erklären wie es laufen kann mit den sogenannten Experten. Man sollte eben genau aufpassen was die vorhaben und wer sie eventuell steuert. In einer Zeit der Fake News nutzen das komischerweise besonders konservative Kräfte, geht es doch meistens nur um Gewinne von Konzernen. Nie um die Umwelt oder Menschen.

@Al Dente - Vermutet wird Abrieb von Rädern und Schienen

Das ist keine Vermutung sondern Tatsache
Stellen Sie mal eine Glasscheibe neben das Gleis, nach einiger Zeit wird es Blind aufgrund des Abriebs und Bremsstaubs welches sich in das Glas einbrennt.

Wenn man mal alles runter bricht

Ist offensichtlich die Zivilisation das Problem, wie wäre es wir schaffen die einfach ab.
Dann haben wir deutlich besser Luft, besser Umweltbedingung.
Allerdings vermutlich für wesentlich weniger Menschen, denn ich glaube nicht das ohne Zivilisation die meisten von uns noch überleben würden.

Am 09. April 2019 um 22:04 von crumble

"@DrBeyer
Wenn man dann nebenan im Kommentar der wirren Meinung ist, dass beim Radfahren keinerlei Abrieb und Zerkleinerung von Objekten auf der Strasse erfolgt, kann man eigentlich nur noch alle Abschlüsse aus Berlin und Hamburg für ungültig erklären."

Sie haben Recht.

Nichts
funktioniert ohne Reibung.

Fahrverbote

... für Diesel-PKW bringen gar nichts. Besser wäre es, die Politiker würden endlich mal ein Verkehrskonzept entwickeln oder wenigstens eine Kommission gründen.

Ökoshysterie?

"Man glaubt, die sind alle irre. Die Ökohysterie nimmt immer bedenklichere Züge an. Man fühlt sich ins Mittelalter zur Zeit der Hexenverbrennungen versetzt."

Alle irre? Dann schauen Sie sich mal die dramatisch steigenden Krebsraten an!
Und so ziemlich jeder Biologe und Arzt wird Ihnen sagen, dass das mit den zunehmenden Umweltbelastungen zusammen hängt.
Gerade der lungengängige Feinstaub ist verheerend. Gerade diesr Feinstaub hat durch die hohen Einspritzdrücke in den Motoren enorm zugenommen.

Reden Sie mal von "Ökoshysterie! Aber beklagen Sie sich dann bitte nicht, wenn Sie an Krebs erkranken, oder ihr Kind schwere Hautkrankheiten und Allergien hat!"

@22:08 von Hinterdiefichte: Gegen den Öko-Fanatismus!

Erinnert mich an die 80er Jahre als der saure Regen die Wälder zerstörte.

Damals gab es einen Aufkleber für Leute wie Sie.
Darauf waren einige abgestorbene Bäume zu sehen dazu der Text "Mein Auto fährt auch ohne Wald"

Wenn ich mir so alle Argumente

über das für und wider von Fahrverboten für KFZ ansehe,so stelle ich fest das es nicht nur die KFZ sind sondern auch die Schlotte der Industrie,die Flugzeuge,die großen Containerschiffe und vieles mehr.Auch das beliebte Grillen am WE gehört dazu.Dann muss auf das alles verzichtet werden und noch einen Aspekt will ich hinzufügen,das wachsen der Weltbevölkerung , denn diese Neubürger wollen auch nicht auf Lebensqualität verzichten,oder ?

Stuttmann

Diese Erkenntnis hatte Stuttmann bereits vor einem halben Jahr:
"https://www.stuttmann-karikaturen.de/karikatur/6869"

@ Elvenpath

Und ließt man sich die Begründung bei den steigenden Krebszahlen durch, kommen folgende Faktoren ins Spiel:
1. Gestiegen Lebenserwartung
2. Rückgang anderer tödlich verlaufenden Krankheiten.

@22.31/dramatisch steigende Krebsraten- Denkfehler?!

Die Luftqualität ist in den letzten Jahren dramatisch besser geworden.

Wenn jetzt die Krebsraten dramatisch steigen wäre das der Beweis, dass es nicht an der Luft liegen kann.

Ich schlage vor: erst nachdenken, dann schreiben.

@Ian Summerfield

Warum vermengen Sie permanent NOx und Feinstaub? Das sind zwei verschiedene Themenkomplexe, die man auch getrennt betrachten muss!

Z.B. schrieben Sie:
"Ich habe den Artikel korrekt gelesen. Die Diesel-Fahrverbote sind sinnlos. Sie bringen rein gar nicht solange weiterhin z. B. der Verkauf von Kaminen floriert etc."

Diesel-Fahrverbote haben etwas mit NOx zu tun, der Verkauf von Kaminen dagegen etwas mit Feinstaub, und zwar mit Feinstaub der Sorte, für die es noch gar keine Grenzwerte gibt.
Diesel-Fahrverbote bringen sehr wohl etwas, nämlich eine Reduktion der NOx-Emissionen.

zu Ihrem 1.: Sie geben nur Beispiele für Feinstaub (Gas, Silvester, Kaminöfen), vergessen dabei aber, dass Kinder an Straßenkreuzungen auch unter NOx leiden.

Jetzt kommt wohl die

Jetzt kommt wohl die Feinstaubhysterie. Dabei ist die Luft so sauber wie noch nie in Deutschland und die Lebenserwartung so hoch wie noch nie. Typisch „ german Angst “.

@ um 22:17 von DrBeyer

"@Ritchi
"Alles Lithium der Welt reicht gerade mal aus um höchstens 200 Millionen Elektroautos mit Batterien zu versorgen. Das abbaubare Lithium für deutlich weniger."

Mal ganz abgesehen davon, dass Ihr Beitrag mit dem kommentierten Artikel nicht viel zu tun hat: Dieser Stand ist mittlerweile veraltet. Heutige Akkus benötigen Lithium um Größenordnungen weniger als noch vor ein paar Jahren."
.
Eine Größenordnung ist der Faktor zehn. Größenordnungen sind somit mindestens der Faktor 100. Welches E-Fahrzeug kommt heute mit 1 kg Lithium oder weniger aus?
Bevor Sie von 'veraltet' sprechen, empfehle ich das Lithiumgewicht in neueren E-Fahrzeugen mit den Lithiumreservieren abzugleichen.

Je mehr ich weiß, desto mehr weiß ich,

...das ich nichts weiß.

Vor 30 Jahren war die Luft schlimmer. Und auch sonst vieles unklarer. Jetzt kann man mehr und genauer messen, weiß aber nicht so recht was soll es bedeuten.

Generell ängstliche und hysterische Zeitgenossen springen auf den Zug auf und werden militante Verfechter der reinen Ökolehre.

Und den Grünen gefällt das...

@JueFie

"DrBeyer: Sinnbefreiter Dr. Titel?"

Ja, völlig sinnbefreit. Ich habe zwar studiert, aber nur ein Dipl. und keinen Dr.
Und heiße auch nicht Beyer.

Sie schütten das Kind mit dem Bade aus. Nur weil Herr Köhler sich verrechnet hat und andere Experten, von denen sicherlich einige sog. Experten sein dürften, seltsame Dinge vortragen, muss man nicht gleich pauschal über alle Wissenschaftler herfallen, wie Sie es (zumindest nach meinem Empfinden) getan haben.

Deshalb mein Hinweis, dass der Geldgeber für diese Studie im Artikel genannt wurde (die Bundesregierung), und dass über die Leopoldina genug Dinge im Internet stehen dürften.

Im übrigen gewinnt diese Studie m.M.n. an Bedeutung und Glaubwürdigkeit dadurch, dass Sie dem Auftraggeber ziemlich gehörig den Marsch bläst, indem sie ihm (dem Auftraggeber, also der Bundesregierung) relativ unverblümt Nichtstun vorwirft.

@Ian Summerfield 22.21

"1. Kinder wohnen nicht neben dem Messgerät"

wenn Sie Grünen wie Frau Baerbock oder KGE zuhören, da wachsen Kleinkinder ja direkt hinter dem Dieselauspuff auf. Haral Schmidt riet bei Gysi dazu, als ersten Schritt mal die Kinder hinterm Dieselauspuff wegzunehmen;-) So viel Hysterie wie in D ist einmalig, wir sind ganz offenbar auch Hysterieweltmeister!

Dann auf's Land

Warum muss man auch in einer verdreckten und lauten Großstadt wohnen? Lasst den Grünen und Ihren Jüngern doch Ihr Refugium. Lebensmittel etc. können Sie ja mit dem Lastenrad oder Pferdefuhrwerk direkt beim Bauern holen. Und auf "Deiner Röhre" gibt es viele nette DIY Videos für Dachreparaturen und Klempnerarbeiten. Denn a) gibt es bald kaum noch schnell verfügbare Handwerker in Großstädten und b) die wenigsten bekommen Ihr Material in alternative Transportmöglichkeiten und natürlich muss das Material auch CO2 neutral Hergestellt sein. Wenn schon, denn schon. Wenn alle Logistiker in der Woche mal 48h konsequent einen Bogen mit Ihren Dieselfahrzeugen um Berlin machen würden, wäre diese ganze Diesel-Hexenjagd schnellstens beendet.

@vriegel

"Vor 30 Jahren war die Luft schlimmer."

Völlig richtig.

"Und auch sonst vieles unklarer."

Ebenfalls völlig richtig.

"Jetzt kann man mehr und genauer messen, weiß aber nicht so recht was soll es bedeuten"

Das ist aber leider eine völlig falsche Feststellung, die ganz nebenbei auch noch dem wzeiten der von zitierten Sätze widerspricht.

Heute ist vieles klarer, vor allem weiß man heute von vielen Messungen, dass sie Krankheit bedeuten, jedenfalls dann, wenn sie Luftschadstoffe messen.

@Werner Krausss

"Am 09. April 2019 um 22:04 von crumble

>>>@DrBeyer
Wenn man dann nebenan im Kommentar der wirren Meinung ist, dass beim Radfahren keinerlei Abrieb und Zerkleinerung von Objekten auf der Strasse erfolgt, kann man eigentlich nur noch alle Abschlüsse aus Berlin und Hamburg für ungültig erklären.<<<

Sie haben Recht.

Nichts
funktioniert ohne Reibung."

Nein, User crumble hat nicht recht, und Sie ebensowenig. Zwar funktioniert nichts ohne Reibung, aber das ist nicht das Entscheidende. Oder wollen Sie ernsthaft behaupten, dass Ihr 20-kg-Fahrrad eine auch nur annähernd so hohe Reibung verursacht wie Ihr 1100-kg-Auto?

Norwegen der Vorreiter?

Von Oslo zum Nordkap ist es genau so weit wie von Oslo nach Mailand.
Viel Vergnügen bei dieser Reise mit einem Elektroauto. Im Norden besonders reizvoll. Mit einem Diesel LKW ist das schon Streß kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Habe das ein mal gemacht. Das hat mir gereicht.
Heute war ich bei meinem VW Händler zum Reifenwechsel. Da stand ein Elektro VW.
Meine Frage wie der dahin kommt hat ein Mitarbeiter berichtet. Von Wolfsburg 19 Stunden,nie wieder im Leben so eine Karre.

22:34 von GeMe

auch da lagen die grünen/innen/diverse schon falsch. hatte ich aber damals schon vermutet, da das grün am strassenrand besonders schnell wuchs

Wasserstoff-Verbrennungsmotoren als Brückentechnologie

Warum entwickelt man die zB von BMW vorgestellte Wasserstoff-Verbrennungsmotoren nicht in Verbindung mit Carbazol weiter und schafft so die logistische Grundlage für die Brennstoffzelle?
Li Batterien sind in der Herstellung sehr problematisch. Aber wenn China es will...

Hin zu Fahrrad und Nahverkehr? Leicht gesagt!

Aus dem Tagesschau-Kommentar von Marcel Heberlein: "Wir brauchen eine Revolution in der Art, wie wir uns in den Städten bewegen. Am besten: ganz weg vom Auto, denn auch E-Autos sorgen für Feinstaub - und hin zu Fahrrad und Nahverkehr."

Das Fahrrad kommt nur für Leute infrage, die halbwegs nah an ihrem Arbeitsplatz wohnen. Meine Frau pendelt an jedem Arbeitstag von Wiesbaden nach Frankfurt. Viele ihrer Kollegen wohnen in Frankfurter Vororten, die ebenfalls zu weit weg sind, um mal eben in die Stadt zu radeln. Manche kommen gar aus Köln oder Bonn.

Wer sich auf den Nahverkehr oder (genauso schlimm) auf die DB verlassen muss, um zur Arbeit zu gelangen, muss regelmäßig mit Verspätungen rechnen. 30 Minuten oder gar eine Stunde sind keine Seltenheit. Steht an dem Tag um 9 Uhr ein wichtiges Meeting an, heißt es extra früh aufstehen, um genug Puffer einzubauen - oder man nimmt eben doch das Auto und ist auf der sicheren Seite.

In diesem Sinne: Es bleibt noch viel zu tun für die Revolution.

Also

wenn ich mich an meine Kindheit auf dem Dorf erinnere: Kaum ein Auto, trotzdem im Winter eine Luft zum Schneiden und der Schnee war nach zwei Tagen schwarz wegen der Holz- und Kohleöfen. Willy Brandt sagte in den 70ern "der Himmel über dem Ruhrgebiet muss wieder blau werden" und wurde ausgelacht. Heute kann man wieder ohne Lebensgefahr im Rhein schwimmen und es gibt wieder Lachse. Vielleicht sollten die Hysteriker, gerne auch die Schüler, die immer tönen, es werde nichts getan, meinen Beitrag lesen und evtl. auch verstehen?

@Hallelujah

"Von Oslo zum Nordkap ist es genau so weit wie von Oslo nach Mailand.
Viel Vergnügen bei dieser Reise mit einem Elektroauto. Im Norden besonders reizvoll."

Oh ja - das ist richtig reizvoll! Unglaublich schöne Landschaften!

Mir ist am nördlichsten Punkt der Vesteralen (69,3°N, mind. 3220 km von der Schweiz) ein Schweizer Tesla begegnet. Mein Eindruck war, dass er die Reise durchaus genossen hat.

23:05 von Fenian

"" Warum entwickelt man die zB von BMW vorgestellte Wasserstoff-Verbrennungsmotoren nicht in Verbindung mit Carbazol weiter und schafft so die logistische Grundlage für die Brennstoffzelle?
Li Batterien sind in der Herstellung sehr problematisch. Aber wenn China es will...""
#
Nicht das E Auto ist die Lösung denn die Herstellung der Batterien ist sehr Umweltschädlich. Daher sollte auf Wasserstoff Gas gesetzt werden. Zur Herstellung benötigt man viel Strom den man aber Umweltneutral durch Wind oder Sonnenenergie gewinnen kann.

@nemesis77

Ihnen ist aber bewusst, dass Sie gerade einen Artikel kommentieren, in dem es u.a. darum geht, dass eine Diesel-Hexenjagd (die es, nur ganz nebenbei, niemals gegeben hat) nichts bringt?

Oder anders gefragt: Haben Sie den Artikel, den Sie gerade kommentiert haben, eigentlich gelesen?

@DrBeyer

Sie sollten nochmal lesen wie NOx entsteht. Stickstoff ist jede Menge in der Luft. Wärme hinzu und schon hat man NOx. Da die Diesel weniger Partikel ausstoßen sollten wurde die Verbrennungstemperatur erhöht, um diese Partikel zu verbrennen. Folge ist mehr NOx, indes weniger gefährliche Partikel.
Und Kamine stoßen jede Menge NOx aus, wie auch Gasherde, die metallverarbeitende Industrie etc. etc.
Und wir sprechen über Fahrverbote gar für Anwohner für ihren individuellen PKW. Komplett irrational und allein der Anti-Diesel-Kampagne eines Abmahnvereins geschuldet. Vielleicht fangen wir erst einmal mit O-Bus, statt Diesel-Bus im ÖPNV an. Mehr Verkehr auf die Schiene etc. Und wenn lt. Wissenschaft das CO2 ein erheblicheres Problem ist als NOx (wie auch Feinstaub) , so müsste der Diesel massiv gefördert werden. Der verbraucht weniger als ein Benziner. Wir waren schon mal beim 3 Liter Auto. Und die CO2 Bilanz eines Akkus.. Na ja...

Wasserstofftechnik wurde

Wasserstofftechnik wurde immer wieder zurückgestellt. Hätte man nur einen Teil des Geldes, was damals in die aus Umweltgründen total gefährliche und damit unvernünftige Atomkraftentwicklung gesteckt wurde, in eine spezielle Katalysatorforschung zur energiegünstigeren Spaltung von Wasser zu Wasserstoffgewinnung gesteckt, hätten viele jetzige und vor allem auch jetzt verdrängte zukünftige Atommüllprobleme mit Halbwertszeiten der Gifte von vielen tausend Jahren bis zur nächsten Giftklasse, nie statt gefunden. Auch jetzt, wo man mittlerweile einiges aus Naturbeobachtungen und Forschung zu dem Thema gelernt hat und zumindest neue Wege gehen könnte, wird weiterhin diese Technik vermieden. Stattdessen werden nun die nächsten Giftbomben mit der Konfiguration von Batterietechniken entwickelt, die in der Herstellung, wie auch als Schrott letztlich wieder nur uns und unsere Umwelt gefährden und schädigen werden.

Endlich mal eine sachliche Analyse

die die Dinge ins richtige Verhältnis setzt und die wichtigen Schritte nennt. Gras wächst nicht schneller, auch wenn man daran zieht und die Geschwindigkeit ist egal wenn die Richtung nicht stimmt.

Am 09. April 2019 um 23:01 von DrBeyer

"Zwar funktioniert nichts ohne Reibung, aber das ist nicht das Entscheidende. Oder wollen Sie ernsthaft behaupten, dass Ihr 20-kg-Fahrrad eine auch nur annähernd so hohe Reibung verursacht wie Ihr 1100-kg-Auto?"

Sie haben Recht.

Mein Auto wiegt 66,6 Zentner.

Wenn sich eine Mücke auf meinem Auto niederlässt, verursacht sie Reibung.

Manche Leute denken elektrisch,
(1 Frage, 1 Antwort sofort da)

Andere denken abrasiv.
(1 Frage, 3 Antworten sofort da)

Plus Minus Umschaltung elektrisch, aber auch abrasiv.

Ich bin Verheiratet.
Auch das funktioniert nicht ohne Reibung.

Muss man nicht behaupten, ist so.

23:11 von Laskaris

"" Aus dem Tagesschau-Kommentar von Marcel Heberlein: "Wir brauchen eine Revolution in der Art, wie wir uns in den Städten bewegen. Am besten: ganz weg vom Auto, denn auch E-Autos sorgen für Feinstaub - und hin zu Fahrrad und Nahverkehr""
#
Wer einmal so wie ich täglich bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad zur Arbeitsstelle gefahren ist,weil kein Bus zur Zeit die ich brauchte gefahren ist,der hat die Schnauze voll vom Radfahrern. Daher heute nur noch Radfahrern in der Freizeit ohne Zeitdruck.

@Laskaris 23.11

Aus dem Tagesschau-Kommentar von Marcel Heberlein: "Wir brauchen eine Revolution in der Art, wie wir uns in den Städten bewegen. Am besten: ganz weg vom Auto, denn auch E-Autos sorgen für Feinstaub - und hin zu Fahrrad und Nahverkehr."

gebe Ihnen Recht! Völlig weltfremd; so können nur Leute reden, die gut bezahlt vom Gebührenzahler in der Stadt nahe beim Studio residieren können. Hier um Stuttgart ist eine der immer gestellten Fragen bei Vorstellungsgesprächen, wenn es um kundennahe Vertriebstätigkeiten oder wechselnde Arbeitszeiten geht, die nach FS und Auto. Ist jetzt sicher bei Verwaltungsangestellten oder Finanzbeamten oder Sozialarbeitern, also der grünen Stammklientel anders

@Ian Summerfield

"Komplett irrational und allein der Anti-Diesel-Kampagne eines Abmahnvereins geschuldet."

Sie ignorieren anscheinend, dass die NOx-Belastung in den Städten nun einmal zum allergrößten Teil aus den Diesel-Auspuffen stammt. Allein daraus muss man schon schlussfolgern, dass es keine Anti-Diesel-Kampagne von irgendwem gab. Erst recht nicht, wenn man weiß, dass die Grenzwerte seit Jahren existierten und seit 10 Jahren bekannt waren, man sich also durchaus darauf hätte einstellen können.

"Vielleicht fangen wir erst einmal mit O-Bus, statt Diesel-Bus im ÖPNV an. Mehr Verkehr auf die Schiene etc."

Ja, gute Idee. War mit Frau Merkel und ihren Verkehrsministern bisher aber nicht zu machen.

"Und wenn lt. Wissenschaft das CO2 ein erheblicheres Problem ist als NOx (wie auch Feinstaub) , so müsste der Diesel massiv gefördert werden."

Unterschiedliche Komplexe: CO2-Klima. NOx/Feinstaub-Gesundheit. Kann man also nicht vergleichen.

echt jetzt?

da hats ne studie für gebraucht?? im ernst?? die erkenntnis dass partielle fahrverbote für die katz sind, hätt auch ein erstklässler haben können. ich will echt nicht wissen, was diese studie, die nur sagt, was einem auch der eigene menschenverstand sagen könnt, gekostet hat! das ist doch krotesk! ich frag mich manchmal ernsthaft was das soll! und wirklich weiter bringt uns die erkenntnis, dass sich jetzt alle irgendwie bestätigt fühlen, ja auch nicht.. das ist doch alles nur noch geschwafel, weil sich einfach niemand mehr traut endlich einmal stellung zu beziehen. wir führen uns auf wie kleine kinder, die versuchen ihre eltern davon zu überzeugen, dass wir grade jetzt unser zimmer nicht aufräumen können..

wollen wir jetzt was für die umwelt tun oder nicht? und wenn ja, dann aber bitte richtig - halbe sachen werden uns nicht mehr helfen! und ja verzicht und umstellungen kosten! kosten zeit, kraft und viel geld - ohne funktionierenendem ökosystem wirds aber eben noch viel viel teurer!

Darstellung: