Ihre Meinung zu: Radfahrer fühlen sich laut Umfrage unsicherer

9. April 2019 - 13:00 Uhr

Schulnote 4,2 - noch ausreichend: So bewerten Radfahrer laut einer ADFC-Studie ihr Sicherheitsgefühl im Straßenverkehr. Größtes Ärgernis sind demnach Falschparker. Einer der Sieger ist Bremen, einer der Verlierer Köln.

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Kommentare

Als Radfahrer hat man es nicht immer so leicht.

Habe seit 2009 selbst kein Auto mehr und fahre sehr viel Rad. In Städten ist es einfach zu eng. Autos benötigen Parkplätze und diese sind nie ausreichend vorhanden. Da wird geparkt, wo eben noch Platz ist.
Am Besten kommt man noch auf dem Land zurecht - viele Radwege und oftmals auch kleine Kreis Straßen.
Sorgen mache ich mir um die deutliche Zunahme von E-Rädern und nun auch E-Roller mit unterschiedlichen Befugnissen. Mal auf Radweg, mal auf Gehweg, usw.
Nicht alle Senioren beherrschen ihr Fahrrad wirklich. Nicht alle Kinder können ihre Geschwindigkeit wirklich einschätzen.
So sind weiter steigende Unfallzahlen vorhersehbar.
Aber für mich bleibt mein Crossrad ohne E-Motor meine Fitness Versicherung. Es gibt wenige Gleichaltige, die so fit, belastbar und gesund wie ich bin.

Gegen Falschparker

Zumindest gegen die notorischen Falschparker könnte schnell etwas unternommen werden, wenn sich die Polizei hierfür zuständig fühlen würde. Wie oft ich Streifenwagen an zugeparkten Geh- und Radwegen vorbeifahren sehen, ist nicht zu glauben! Als ich meinen Sohn noch mit dem Fahrrad zur Schule gebracht habe, haben wir uns immer einen Spaß daraus gemacht, Verkehssünder zu zählen. Weniger als 5 waren es fast nie bei einem Schulweg von 1,5 km! Und die meisten haben gar kein Unrechtsbewusstsein, weil sie nie belangt werden!

Radfahrer sind besser

Radfahrer vermindern Staus, verbessern die Luft, schützen das Klima und fördern die Gesundheit. Radfahrer sparen Zeit und Geld.

Wenn die Politik die Radfahrer auch nur mit der Hälfte des Geldes, welches für Autofahrer ausgegeben, fördern würde konnten endlich abgetrennte Radwege entstehen und die Sicherheit der Radfahrer würde deutlich steigen.

Schlimm, schlimm

Die meisten Autofahrer wissen nicht das man einen Abstand von 1,50 m beim Überholen haben muss. Wenn man dann auf der Straße mit 80 km/h überholt wird ist das sehr unangemessen.
Auch fehlen überall Radwege bzw. Lüchenschlüsse.
Hier denken Bürokraten nicht über den Tellerand was Radfahrer wollen und brauchen.

Das Rad ist im öffentlichen Verkehr

immer noch nachrangig. Das betrifft Wege, Sicherheit der Infrastruktur, Mitnahme in Zügen und deren Erreichbarkeit an Bahnsteigen. Die Verkehrsmittel schließen sich noch zu sehr gegenseitig aus, obwohl sie doch jeder gerne und noch lieber umfassender benutzen möchte.

@14:15 von Initiative Neue

Wenn die Politik die Radfahrer auch nur mit der Hälfte des Geldes, welches für Autofahrer ausgegeben, fördern würde

Ach was, Hälfte. Ein Zehntel wäre schon ein riesiger Fortschritt. Aktuell sind im Bundesverkehrsministerium laut tagesschau.de 150 Mio € für den Radverkehr vorgesehen, dagegen 9.000 Mio € für den Autoverkehr. Auf kommunaler und Landesebene werden die Zahlen ähnlich sein.

Radverkehr ist nämlich nicht nur in vieler Hinsicht vorteilhaft, sondern zudem auch noch unschlagbar günstig zu haben. Wenn man denn nur wollte.

Wichtigste Aussage im Bericht: ...

... (zitat) "Die Umfrage ist nicht repräsentativ." (Zitatende)
Im 4. Bild des Städterankings hat sich übrigens ein Fehler eingeschlichen:
Ortsgröße 50.000 -
100.000 Einwohner (nicht 10.000).

Ich...

fahre sowohl mit dem Fahrrad als auch mit dem PKW. Man soll einfach in die StVO einen Blick werfen. Da steht gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr zu nehmen. Das soll jeder beherzigen. Mit mehr Ruhe im Straßenverkehr geht es einfacher. Nicht immer wenn man Vorfahrt hat soll man das in Anspruch nehmen.

be-Scheuer-t

Radfahrer fühlen sich unsicher.

Bin auch schon von der Seite angefahren worden.

Aber hauptsache man sieht "schön" aus mit Helm?

Gott ist das be-Scheuer-t

looks like shit, but saves my life - der Verkehrsminister

Was soll ich da erst als Fußgänger sagen?

Der Radfahrer bekommt wenigstens die Grünphasen der Autos ab. Als Fußgänger brauche ich oft 2 Ampelphasen (an manchen Stellen 7!), bis ich die Straße oder einen Platz überquert habe. Ich fordere als Fußgänger z.B. eine Plattform so wie in USA für die Fußgänger komplett zu "begrünen", dann können die Fußgänger eben diagonal über die Kreuzung.
Aber der Fußgänger hat keine Lobby wie die Autofahrer den ADAC oder die Fahrradfahrer den AFCD. Ich gebe allerdings als Autofahrer unumschränkt zu, dass das Gekritzel an Möchtegern-Fahrradwegen absoluter Müll ist. Da werden Pseudo-Spuren eingezeichnet, die dann urplötzlich an der engsten Stelle im NICHTS enden, genau da, wo's gefährlich ist. Gefällt mir als Autofahrer auch nicht. Parallel dazu bin ich auch für eine Kennzeichnung der Fahrräder, denn viele davon radeln so hirnlos und undiszipliniert, dass mir nur die Hupe bleibt. Es gelten die gleichen Regeln für Fahrradfahrer wie für Autofahrer, bis hin zu den Fußgängern. Strafen? Lächerlich.

@14:18 von Knorlo

Die meisten Autofahrer wissen nicht das man einen Abstand von 1,50 m beim Überholen haben muss.

Die meisten Autofahrer wissen auch nicht, dass man nicht in verstopfte Kreuzungen einfahren darf. Die meisten Autofahrer kennen den Unterschied zwischen "Radwegen" und "für Radfahrer freigegebenen Fußwegen" nicht. Die meisten Autofahrer wissen nicht, in welchen Einbahnstraßen sie mit Gegenverkehr rechnen müssen. Und so weiter.

Die Kenntnis der Verkehrsregeln ist oft erschreckend schlecht, auch und gerade bei Autofahrern. Trotzdem gehe ich jede Wette ein, dass schon bald die ersten Kommentatoren hier auftauchen werden, die sinngemäß schreiben "Radfahrer halten sich sowieso nicht an Regeln, und jetzt wollen die auch noch Geld haben."

14:15 von Initiative Neue...

Radfahrer vermindern Staus, verbessern die Luft, schützen das Klima und fördern die Gesundheit. Radfahrer sparen Zeit und Geld.
.
kurzum
die besseren Menschen
ist es das, was sie rüberbringen wollten ?

Links abbiegen in Kopenhagen:

Langsam grade aus fahren. Mit der Hand stop signalisieren. Fahrrad 90 Grad drehen. Warten bis die andere Ampel gruen ist. Da fahren wo in Deutschland normalerweise Parkplätze waeren.

Als Radfahrer der täglich

seine Besorgungen gemacht hatte ist es mir zu gefährlich geworden .254 tödlich verunglückte Radfahrer alleine 2018 sind mir eine Warnung und ich benutze wieder das Auto oder den ÖfNV. Geht in Hamburg recht gut.

"Radfahrer fühlen sich unsicher"

Wieder so ein losgelöstes Statement, mit dem progressive Politik gemacht werden soll. Wenn dem so wäre, würde ich (als Fußgänger, Rafahrer oder Autofahrer unterwegs) nicht ständig Radfahrer ohne Licht und dunkel gekleidet sehen. Und es fänden auch nicht die irrwitzigen Manöver statt, die man so oft beobachtet. Manchmal denke ich, Radfahrer fühlen sich leider zu sicher.

@Knorlo 14.18

"Auch fehlen überall Radwege bzw. Lüchenschlüsse."

und wo es Radwege gibt, werden sie nicht genutzt, weil sie "uncool" sind. Bei uns sind aktuell wieder große Gruppen Radfahrer auf der Straße unterwegs wie die Tour de France, z.T. zu dritt nebeneinander. Überholen fast unmöglich und an der Ampel im Ort dann rechts am Auto vorbei mit 10 cm Abstand. Rücksicht ist keine Einbahnstraße! Auch Handzeichen beim Richtungswechsel und Abbiegen sind kein Luxus, sondern sinnvoll

Leider ist nicht die Polizei...

… sondern das Ordnungsamt für den ruhenden Verkehr zuständig und dort wird nur von 8:00 bis 16:00 Uhr gearbeitet.

Erst der Feldzug gegen das Auto

und jetzt täglich ein Artikel zum Fahrrad bzw. E-Roller.
Wir werden langsam dahin "geleitet", dass das Auto als individuelles Verkehrsmittel ausgedient hat.
Zusätzlich wird hinterfragt, wie "fahrradfreundlich" unser Verkehrsminister Scheuer ist.
Muß ein Verkehrsminister neuerdings fahrradfreundlich sein, ist es ein Makel dieses nicht zu sein?
Bin jetzt schon gespannt, wie die zukünftige "Grüne Regierung" alle ihre tollen Vorhaben ohne Grundlastkapazitäten bei E-Energie umsetzt und ohne die Einnahmen aus der Mineralölsteuer finanziert.

Wildwest

auf deutschen Straßen. Leider eine grobe Unsitte. Raser nötigen andere Autofahrer auf Autobahnen, in den Städten werden Radwege einfach zugeparkt, nicht wenig von Paketzustellern. LKW gefährden Radfahrer beim Rechtsabbiegen. Immer noch keine technische Vorrichtung zur Beseitigung des toten Winkels Vorschrift, aber auch Radfahrer sind nicht ohne. Mit Affenzahn in Schlangenlinien durch Fußgängerzonen und Bahnhofsgebäude, bei Rot über Ampeln, bei Hindernissen auf dem Radweg plötzlicher Wechsel auf die Fußgängerüberwege. Kaum ein Fußgänger in den Großstädten, der nicht schon durch Radfahrer gefährdet worden ist.
Insgesamt ist festzustellen, dass Rücksicht des Stärkeren gegenüber dem Schwächeren im Straßenverkehr immer weniger geübt wird. Und da gilt es anzusetzen. Wenn es sein muss, durch deutliche Erhöhung der Bußgelder und durch Fahrverbote ggf. auch gegen Radfahrer. Über allen Detailregelungen in der StVO steht nämlich das Prinzip der Rücksichtnahme, ist aber in Vergessenheit geraten.

Schlimm

"Schlusslichter in ihrer jeweiligen Größenklasse sind ..., Wiesbaden, ..., Lüdenscheid,..."
Wenn ich an die schlechte Situation für Radfahrer in Wiesbaden denke, dann kann ich nur sagen, dass dies für eine so reiche Stadt und dazu Landeshauptstadt eine Blamage ist. Aber was soll man denn von der Landeshauptstadt eines Landes erwarten, das über viele Jahre von Grünen mitregiert wird...
Und über Lüdenscheid kann ich nur sagen, dass ich mich gar nicht erinnere dort überhaupt einen Radweg gesehen zu haben...

Radfahrer fühlen sich laut Umfrage unsicherer

In unserer Gegend sind die Radfahrwege sehr großzügig ausgebaut worden. Wenn man nun
die Lage beobachtet, fällt folgendes auf. An die richtige Fahrtrichtung halten sich große Teile nicht. Auch werden immer wieder sehr häufig die Bürgersteige befahren. Jedesmal ein Todesschreck wenn von hinten jemand an einem vorbei rast. Im Dunkeln scheint die Beleuchtung vielfach noch unbekannt zu sein.

Solange viele Politiker*innen ...

... nur aufs Rad steigen, wenn genügend Medien da sind, wird sich nicht viel tun.

Wenn ich mir die real existente Radinfrastruktur ansehe - innerorts wie außerorts - , habe ich oft den Eindruck, dass die, die das geplant haben, es noch nie aus der Fahrradperspektive gesehen haben, geschweige diese Wege jemals gefahren sind.

Die aktuellen Neuerungen in der StVO sind angesichts dieser Diskussion bestenfalls als knappes Feigenblatt zu werten.

Gesetzgeber

Ich finde, dass für Radfahrer vom Gesetzgeber noch sehr viel zu tun ist. Wenn ich gegen den Uhrzeigersinn um einen Häuserblock fahren möchte, muss ich als Radfahrer vier Ampeln passieren, die bis eventuell auf die erste alle auf Rot stehen. Fast alle Radfahrer sparen sich diese Situation und fahren an der ersten Ampel sofort links abbiegend gegen die Verkehrsrichtung. Ein Verbot hilft hier nicht, eine andere Regelung muss her.
Wenn ein Radweg einer vorfahrtsberechtigten Straße vor der Mündung einer Nebenstraße verläuft, können wartepflichtige Autofahrer oft nur dann den Autoverkehr einsehen, wenn sie sich auf den Radweg stellen. Allein, oftmals ist auch der Radweg nicht einsehbar. Unglaublich, dass solche gefährlichen Ecken zulässig sind und geschaffen werden.

Mehr Rechte, mehr Pflichten

An der Unsicherheit auf der Straße haben die Radfahrer selbst einen erheblichen Anteil. Die Radfahrer wollen sich sicherer fühlen und fordern mehr Rechte ein? Um das zu rechtfertigen, müssten sie sich im Straßenverkehr disziplinierter verhalten. In Deutschland hält sich jeder Radfahrer und jeder Autofahrer für den König der Straße, der sich nicht an Regeln halten muss. Radfahrer haben keine Kennzeichen und können für Verstöße nicht belangt werden. Das müsste sich ändern. Die Polizei interessiert sich bisher nicht für Radfahrer, auch an neuralgischen Punkten wird nie kontrolliert. Das müsste sich auch ändern und es müsste drastische Strafen für Radfahrer geben.

entscheidende

Faktoren, wie sicher ich mich auf dem Rad fühle, ist die eigene konzentriere Um- und Voraussicht sowie das Einhalten von Verkehrsregeln. Das ist z.B. in München bei vielen nicht der Fall, es sind sehr viele "Kampfradler" unterwegs.
Und definitiv unfallträchtig ist das Telefonieren/Texten (gerne freihändig) und der Musikgenuss per Ohrhöhrer während der Fahrt.

Als Fußgänger

... gibt es im Stadtverkehr nichts gefährlicheres als Radfahrer. Mit dem Autoverkehr kann man sich arrangieren, der ist berechenbar. Radfahrer würde ich aus der Innenstadt verbannen. Viel zu gefährlich (für die anderen Verkehrsteilnehmer)

Mehr radfahren ist gut für

Mehr radfahren ist gut für Alle.

https://www.tagesschau.de/kommentar/fahrrad-verkehr-101.html
-
Finde ich auch, radfahren macht besonders viel Spass bei Regen und Schneesturm.

Die Gesetze müssen geändert werden

Radfahrer sollten auch auf den Gehwegen mit angepasster Geschwindigkeit fahren dürfen, weil der Autoverkehr längst nicht mehr der selbe ist, wie vor über 50 Jahren, als das Gesetz, dass ein Radfahrer den Gehweg nicht benutzen dürfe, eingeführt wurde.

Heute befinden sich mehr als 8 mal so viele Autos auf den Straßen wie damals.
Die Straße ist für einen Radfahrer somit viel zu gefährlich.

Es ist daher nicht sinnvoll, wenn man ihm die Nutzung des Gehwegs verbietet.

PS: Für Kinder gibt es eine Ausnahme, das ist mir bekannt.

von anderen "abknapsen", fordern fordern und nochmal fordern

Wie wäre es denn mal mit einer Beteiligung an den Kosten für eine radgerechte Infrastruktur? Lass mal ruhig die motorisierten Verkehrsteilnehmer zahlen, dafür "knapsen" wir denen noch den Verkehrsraum weg. Was ist das denn für 'ne Einstellung? Kann das sein, dass sich hier wieder eine Minderheit lauthals Geltung verschafft, nur weil sie sich im Moment als moralisch überlegen fühlt?
Komisch, wenn ich in einer Warteschlange vor einer Ampel stehe dann fahren manche Radfahrer so nah rechts an mir vorbei, dass kein Blatt Papier mehr dazwischen passt - wo sind da die 1,50m?
Frage sie in Köln doch mal die noch schwächeren Fußgänger, was die vom Verhalten mancher Radfahrer halten.
Und überhaupt - warum müssen sich nicht auch Radfahrer pflichtversichern, zumindest mit einer Haftpflicht?
Aber nein: Helm tragen, Versicherungsbeitrag, Infrastrukturabgabe auch für Radfahrer, das sind doch alles nur Eingriffe in die persönliche Freiheit!

Einseitige Darstellung...

ich bin selbst Radfahrer, aber wenn ich mir das Verhalten so mancher Fahrradrowdies ansehe, Junge, Junge! Klar muss mehr für die Radinfrastruktur gemacht werden, ob das aber zu mehr Radverkehr führt und Probleme löst? Viele können nicht, anderen ist der Weg zur Arbeit weit, wo Rad sicher gegen Diebstahl abstellen? schlechteres Wetter da will niemand aufs Rad da will man auf`s Auto nicht verzichten etc.....

14:35 von Wielstadt

Die Kenntnis der Verkehrsregeln ist oft erschreckend schlecht,
.
stimmt
wie benutzt man denn einen Zebrastreifen ?
absteigen oder drüber fahren
ist das Halten an ner Roten Ampel eine "Kannvorschrift"
üblicherweise wechselt ein Radfahrer dann auf den Gehweg

@Knorlo 14:18

Und was ist mit den vielen Radfahrern, die den radweg nicht benutzen obwohl er vorhanden und ausgeschildert ist?
Ich lebe auf dem Land und kann das jeden Ausflugstag beobachten. Weist man die Radfahrer, egal ob jung oder alt, darauf hin, wird man teilweise übelst beschimpft. Sprüche wie "Halt's Maul, Du A*** " sind dabei noch harmlos.
Unsere Gemeinde hat viel Geld für Radwege ausgegeben, die jetzt von mindestens 50% der Radfahrer nicht genutzt werden, weil "auf dem Land" da braucht man das ja nicht.
Ich erlebe hier, oder wenn ich selbst unterwegs bin, sehr wenige Radfahrer, die sich an geltende Bestimmungen halten. Ihr Kommentar hier ist dabei typisch. Schuld sind immer nur die anderen.

Bin kein Radfahrer...

...sondern überzeugter Autofahrer oder auch Fußgänger. Ein Beispiel: Ich habe mich bei fast-Dunkelheit in Rosenheim an eine Hauptverkehrsstraße (Prinzregentenstraße) gesetzt und 10 Minuten die Radlfahrer ohne Licht und mit Licht gezählt. Was glauben Sie, wie die Zählung ausgegangen ist?
Und wenn ich zu Fuß unterwegs bin: denken Sie, dass Radfahrer irgendwelche Rücksicht auf Fußgänger nehmen? Ich kann das Geheule nicht mehr hören!

Nicht nur in der Stadt

Auf dem Land verhindern Naturschutzverbände wie der BUND den Ausbau von Radwegen.

Wegen Naturschutz!

Die wissen auch nicht, was sie wollen.

Tübingen

Tübingen ist auf Folie vier unter den Städten 10.000-50.000 Einwohnern eingeordnet.
Ist Tübingen derart geschrumpft?

Solange die Verkehrsplaner nicht selbst Rad fahren...

wird sich nicht viel ändern.
An einer Kreuzung mit Abbiegespuren für die Autos muss ich als Radfahrer zum Geradeausfahren 3mal auf eine grüne Ampel warten. Super.
Oder die Radwege machen einen riesigen Bogen um eine Kreuzung/Kreisel, damit ja die Autofahrer nicht gestört werden (das scheint überhaupt so ein Tenor von Scheuers Planungen zu sein).
Das Schild "Radfahrer bitte absteigen" ist der Brüller. Endet der Radweg, darf ich nämlich die Straße benutzen.
Überhaupt dürfen Radfahrer (eigentlich) mehr als so bekannt ist. Wenn sie sich trauen. Z.B. müssen Radwege nicht zwingend benutzt werden, wenn sie nicht unmittelbar dem Staßenverlauf folgen. Eine rechtliche Grauzone, klar.
Einbahnstraßen für die Gegenrichtung freigeben, das MUSS amtlich genehmigt werden, wenn es beantragt wird und genügend Platz auf der Straße ist.

Von Herrn Scheuers zugesagten Millionen für den Radverkehr dürfte die erste Million schon mal für die fragwürdige Helmwerbeaktion verbraten worden sein. Schaun wir mal.

Man muss nicht mal mit dem Rad...

...in Köln unterwegs sein - ein Spaziergang reicht aus um festzustellen, dass man dort besser die Finger vom Fahrradlenker lässt.
Trotzdem gibt's da etliche Harakiri-Strampler, die mit Affenzahn zwischen parkenden oder sich bewegenden Autos oder anderen Radlern Slalom fahren.
D
Nee, dass Köln schlecht abschneiden würde, is schon klar...

Realistisch bleiben

Wo soll der Platz für die Wege herkommen?
Und ein Hauptproblem sind nach wie vor die vielen Autos die sich am Morgen und am Abend in den Städten und Straßen aufhalten.
Und ich finde es nach wie vor nicht gut das sich Fahrradfahrer auf klassischen Gehwegen bewegen. Und das noch entgegen dem Verkehr. Von dem her helfen nur radikale Maßnahmen das Städte irgendwann vom Verkehr trennen. Dann ist aber das gleiche in der Fußgängerzonen wo die Fahrradfahrer verbannt werden weil diese durchrasen. E-Biker noch nicht mit einbegriffen.
Von dem her ist einiges auch vom gegenseitigem Rücksicht nehmen abhängig.

14:59 von Wasserkocher

und wo soll der Fußgänger hin bei Fahrradfahrern mit eben nicht angepasster Geschwindigkeit
oder gibt es so was nicht ?

und dann Bremen mit Stuttgart zu vergleichen

ist Stuttgart eigentlich für nen "normalen" Fahrradfahrer geeignet, bei der Topografie

@Initiative Neue...

Wenn man eine Radfahrersteuer einführen würde, dann könnte man die Radfahrer mindestens genauso gut oder mit Radwegen versorgen, wie man das derzeit mit den Autofahrern macht, die alle ihre Straßen aus eigener Tasche finanzieren müssen und auf denen die Radfahrer auch fahren dürfen, ohne etwas dafür bezahlen zu müssen.

@an alle anderen
Dieser Beitrag dient nur um etwa zu Veranschaulichung, genau genommen bin ich nicht für noch mehr Steuern.

Kennzeichnungspflicht auch für Fahrräder

Im Zuge der Gleichberechtigung von Verkehrsteilnehmern ist es nach meiner naiven Auffassung zwingend notwendig, daß ein Fahrrad (unabh. mit welchem Antrieb auch immer) ein eindeutig identifizierbares Kennzeichen zu tragen hat.

Ich warte auf den Sturm der Entrüstung über ein solches Ansinnen...

@Ritchi 14:52

" Fast alle Radfahrer sparen sich diese Situation und fahren an der ersten Ampel sofort links abbiegend gegen die Verkehrsrichtung"

Klar - ist ja auch eine Zumutung, daß sich auch Radfahrer an aufgestellte Regeln zum Schutze aller halten müssen. Würde man alle Verkehrsteilnehmer nach Art der Fortbewegung in Gruppen einteilen, wäre die Fahrradgruppe mit Abstand diejenige, von der geltende Regeln mißachtet werden.

Radfahrer fühlen sich unsicher?

Spannend.
Ich habe nie einen Führerschein gemacht, weil ich davon überzeugt bin, in einer Stadt mit anständigem ÖPNV braucht man den nicht.

Und man hat ja auch Beine.

Seit Jahrzehnten klappt das hervorragend.

Wenn ich lese, dass ich Fahrradfahrer unsicher fühlen - da brech ich zusammen. Ja - ich glaub das schon. Aber seit einiger Zeit ist das so ein Trend - alles zum Wohle des Autofahrers (nein, Tempolimit ist unnötig etc blabla). Oder eben die Radfahrer. Der Fußgänger ist das Ende der Verkehrs-Nahrungskette.

Da redet keiner von "Unsicherheit". Nenene - da redet man von "Konflikten zwischen Fahrradfahrern und Fußgängern". Die Gegnerschaft klingt so schon fast natürlich.

Autofahrer? Man weiss wo man mit wildgewordenen Fahrern rechnen muss und achtet entsprechend darauf.

Die Radfahrer ...

Ein Auto hör ich auf Abstand kommen. Der Radfahrer schießt plötzlich aus dem Nichts auf den Gehweg.

Ampeln? Deko, damit das Stadtbild farbiger wird. Aber sonst - keine Funktion.
Etc..

@Rhinopoma

Ich finde auch, dass hier mal durchgegriffen werden muß. Meine Tochter fährt auch mit dem Rad zur Schule und man kann nur über manche Eltern mit dem Kopf schütteln, wie sie vor Schulen fahren und parken. Mittlerweile ist Halteverbot vor der Schule, aber trotzdem scheinen mache zu meinen, Regeln gelten nur für andere.
Drum ärgert mich dieser so hoch aufgehängte Blitzmarathon. Wann fängt die Polizei mal an, die Falschparker aufzuschreiben, wenn man schon mit dem Rad nicht mehr vorbei kommt. Leider läßt sich die Poliei hier nicht sehen, auch wenn man sie anruft.
Wenn schon nicht mal mehr die Kinder mit dem Rad zur Schule fahren können ohne, dass man Angst haben muß. Und wir wohnen am Land, Wohngebiet!
In den Städten wird es immer enger, weil auch Autos gebaut werden, die einfach nicht mehr in die Zeit passen. Das will aber die Auotlobby nicht begreifen und von daher Scheuer erst Recht nicht. Der zunehmende Verkehr ist nicht zukunftstauglich, aber wir werden von Lobbyisten regiert.

Gewonnen!

14:35 von Wielstadt :

Die Kenntnis der Verkehrsregeln ist oft erschreckend schlecht, auch und gerade bei Autofahrern. Trotzdem gehe ich jede Wette ein, dass schon bald die ersten Kommentatoren hier auftauchen werden, die sinngemäß schreiben "Radfahrer halten sich sowieso nicht an Regeln, und jetzt wollen die auch noch Geld haben."

14:52 von Cleophas:

An der Unsicherheit auf der Straße haben die Radfahrer selbst einen erheblichen Anteil. Die Radfahrer wollen sich sicherer fühlen und fordern mehr Rechte ein? Um das zu rechtfertigen, müssten sie sich im Straßenverkehr disziplinierter verhalten.

Ich würde sagen: Ich hab gewonnen.

Freie Fahrt für Radfaher

Um das Problem zu lösen gibt es doch nur zwei Möglichkeiten. Die Zulassungen müssen sinken und das Parken in der Stadt muss kostenpflichtig werden. Bringt Geld für den Ausbau von Radwegen und spart Geld für die Instandhaltung der Straßen durch den geringeren PKW -Verkehr. Es muss doch nicht jede kleine Fahrt mit dem PKW getätigt werden und es muss nicht jede Volljährige Person im Haushalt ein PKW besitzen. Wenn ich auf meinen Radtouren Knöllchen verteilen dürfte und das Geld dann noch behalten dürfte, hätte ich einen schönen Nebenverdienst. Ich komme aus dem Ruhrgebiet und muss sagen, dass ich mich auf den Straßen sicherer fühle als auf den Radwegen. Ausgenommen sind ein paar gute Bahntrassen die aber am Wochenende und bei schönem Wetter ziemlich voll sind.

Genau ...

so ist es ... Zebrastreifen überfahren ... wenn auf beiden Straßenseiten ein Fahrradweg vorhanden ist, wird der genutzt, der am "bequemsten" ist ... bie roter Ampel wird auf dem Fußgängerweg weitergefahren ... diese Liste könnte man unendlich fortsetzen :-)

Mal ne doofe Frage

Wie wäre es mit Kennzeichenpflicht für Radfahrer?

Vielleicht wird die Möglichkeit leicht identifiziert und damit zur Rechenschaft gezogen werden zu können, dem einen oder anderen rasenden Radler das Mütchen kühlen...

Nur so ein Gedanke!

Stuttgart

ist nicht mal für Fußgänger geeignet, die keine ausreichende Grundkondition mitbringen. Von Menschen mit Gebrechen ganz zu schweigen.

@Sisyphos3

Wer seine Geschwindigkeit nicht anpasst, der fährt auch heute schon auf dem Gehweg und kümmert sich nicht um Gesetze.

Ich weiß also nicht, was ihr Problem ist.

richtig

... da wäre ich für ... sollte doch die Städte freuen, dass sie wieder eine zusätzliche Einnahmequelle haben :-)

@15:09 von herbert2

Wo soll der Platz für die Wege herkommen?

Von der Fläche, die heute für Autos vorgesehen ist.

Das ist natürlich der Punkt. Der Platz in den Städten ist heute zu 100% aufgeteilt. Wenn man die Situation für die einen verbessern will, dann geht es nur, wenn man den anderen etwas wegnimmt.

Nur ist es heute so, dass etwa 80% des Platzes für Autos reserviert sind, und die restlichen 20% teilen sich Radfahrer, Fußgänger und Bäume. Man kann das verändern, und zwar relativ einfach. Und es ist sogar effizient, weil die anderen Verkehrsarten viel mehr Verkehrsleistung pro Fläche hinbekommen als der Autoverkehr.

Man muss nur als Politiker mal den Mut haben zu sagen: Ja, wir wollen weniger Autos.

Schön wärs

wenn alle Radfahrer auch die Radwege benutzen würden.

man einen Abstand von 1,50 m beim Überholen haben muss.

Das gilt aber auch für Radfahrer Fussgängern oder Autoschlangen sich nach vorne mogeln.

Bitte eine Umfrage unter Autofahrern!

In der Stadt in der ich lebe wurde 2018 an einer Straße eine PKW Spur geopfert um in beiden Richtungen einen Radweg bauen zu können.
.
Der Stau auf dieser Straße hat sich nun manifestiziert. Jeden Tag egal zu welcher Tageszeit. Man benötigt 3-4 Ampelschaltungen mehr(!), bis man über der Kreuzung ist.
.
Radfaher sieht man dennoch keine. Es ist frustrierend wenn man im Auto sitzt, der Radweg leer die Straße voll.
.

@Wielstadt 15:18

"Ich würde sagen: Ich hab gewonnen."

Das ist für Sie sicher ein Grund mehr sich moralisch überlegen zu fühlen.

@Sisyphos3 15.13

Das ist die Frage! Die Forderungen, Stuttgart "fahrradfreundlicher" zu machen, laufen ins Leere. Da wird kein Fahrradfahrer aus Degerloch oder Feuerbach mehr in die Stadt fahren, weil er wieder hoch muss. Oder die Stadtbahnen sind mit Fahrrädern überfüllt. Ich frage mich da immer, ob die Lobbyisten und Politiker die Lage von S überhaupt kennen oder nur wie Blinde von der Farbe sprechen?

@15:13 von sisyphos3

ist nicht mal für Fußgänger geeignet, die keine ausreichende Grundkondition mitbringen. Von Menschen mit Gebrechen ganz zu schweigen.

Etwas wissen bzw. kennen ...

.. heißt noch lange nicht, dass es auch gemacht wird. Ich würde aber mal die These aufstellen, dass die meisten Autofahrer "wissen", was sie tun. Das würde ich bei den Fahrradfahrern nicht so sehen. Oder welcher Fahrradfahrer hält den Arm beim Verlasen des Kreisverkehrs raus? Wozu auch, sehen doch eh alle dass er abbiegt und die anderen Verkehrsteilnehmer, die in den Kreisverkehr wollen, müssen dann eben weiter warte. Ich gebe zu, da ist kein so gutes Besipiel, weil viele Autofahrer dort auch nicht blinken ;-)

... aber auch

den RICHTIGEN ... und nicht die Straßenseite, die am bequemsten ist :-)

Radfahrer fühlen sich laut Umfrage unsicherer

Wenn man das Autofahrerchaos, die Parkplatzsituation und den Umweltschutz in vielen deutschen Städten verbessern will, dann heißt das, dass man viel mehr Geld und Personal in die Radfahrer stecken müsste. Und die Radfahrer müssten sich dann auch an die vorgegebenen Verkehrsvorschriften halten, zum Beispiel Rechts-Links-Verkehr.
Und an vielen Landstraßen muss auch das Radwegenetz ergänzt und ausgebaut werden.

Und was ist mit mir als Fußgänger ?

Nach der neuen Regelung kurven nicht nur
die Kinder, sondern auch deren Eltern auf dem
Bürgersteig rum.

Dann habe ich es mit den Mengen von
meistens jungen Männer, auch den sogen.
Gästen, mit ihren Rennrädern auf meinem
Bürgersteig zu tun.

Schlimmenstensfalls sogar mit Polizisten
auf Rädern. Ebenfalls auf dem Bürgersteig.
Ich konnte gerade eben noch diesen
Sicherheitsfachkräften mit dem von mir
geschobenen Rollstuhl ausweichen.

Von den in alle Richtungen und auf allen
Seiten an den Ampelanlagen rede ich
schon nicht mehr.

Wer schützt mich eigentlich hierzulande
und heutzutage ?

15:06 von Donhausn

«… an eine Hauptverkehrsstraße … gesetzt und 10 Minuten die Radlfahrer ohne Licht und mit Licht gezählt. Was glauben Sie, wie die Zählung ausgegangen ist?»

Sie werden wohl mehr Dunkel- als Lichtgestalten gezählt haben als.

Es scheint der Dr. Jekyl zu sein, der in sehr vielen Auto- / Radfahrern neben dem Mr. Hide wohnt, wenn der eine zum anderen Verkehrsteilnehmer wird. Tatsächlich gibt es ja viele Menschen, die mal Auto, und mal Fahrrad fahren.

Sind sie vierrädrig unterwegs, verfluchen sie die Zweiräder, und umgekehrt dann auch. Rücksicht und Einhaltung von Regeln wird stets von denen gefordert, zu denen man gerade nicht gehört.

Kann man prinzipiell auch auf Fußgänger und Motorradfahrer übertragen.
Und auch beliebig untereinander kombinieren.

Unabhängig davon sind Radwege in Städten nur sehr selten mit Konzept angelegt.

"Bei mir in Köln" gibt es einen, der über km gar nicht so schlecht ist.
Bis das eine Haus kommt, das weiter rausragt.
Bake und Vollbremsung ohne Ankündigung …

Bei der miserablen

Bei der miserablen Kontrollquote und den minimalen Strafsätzen war das doch zu erwarten.
Aber solange wenige "sterben" besteht wohl kein Handlungsbedarf...

auch wenn ich von manchem hier dann schief angesehen

werde, wo ist der Beitrag der Fahrrad-fahrenden? Keine Frage, der Fahrradfahrer ist eher gefährdet als der Autofahrer, das Fahrrad ist sicherlich umweltverträglicher -Aber! Wer Forderungen stellt, muss auch Pflichten übernehmen. Wo ist die eineindeutige Identifizierung eines Fahrradfahrers - Stichwort "Nummernschild"
Hätte es eines gegeben, dann würde jetzt ein Fahrrad-Raudie für sein Fehlverhalten zahlen müssen, 1. Krankenhausaufenthalt einer alten Damen von über 80 Jahren, 2. Schmerzensgeld und Kosten für Hilfsmittel. Grund; Diese Dame wurde von einem Radfahrer, der meinte über den Gehweg fahren zu müssen, umgefahren und anstelle anzuhalten flüchtete er - kein Nummernschild keine Identifikation! Ergebnis, Trümmerbruch des linken Mittelhandknochens. Die Stadt entfernt 70 % der Parkplätze, Ergebnis, man muss sich vom Radfahrer anpöbeln lassen, wenn man vor dem Haus schweres aus dem Kofferraum ausladen muss. Wer Rechte will, muss Pflichten übernehmen, auch einen Kostenbeitrag = Steuer!

@15:27 von European Son

Das ist für Sie sicher ein Grund mehr sich moralisch überlegen zu fühlen.

Weil ich meine Wette mit mir selber gewonnen habe? Na, da braucht es dann doch schon ein bisschen mehr.

Um es nochmal in Erinnerung zu rufen: Sie und einige andere stellen in mehreren Kommentaren die pauschale Behauptung auf, Radfahrer würden sich überwiegend nicht an Regeln halten, und ziehen daraus teilweise die Konsequenz, dass man deswegen den Radfahrern Rechte, Unterstützung und Infrastruktur vorenthalten solle.

Das passiert bei diesem Thema sehr zuverlässig jedes Mal, daher war meine Vorhersage nicht allzu schwierig.

Der Punkt ist, dass es nicht stimmt. Radfahrer begehen nicht mehr Verkehrsverstöße als Autofahrer, sondern andere. Und die Verstöße der Autofahrer sind wesentlich gefährlicher, werden aber viel eher als Kavaliersdelikt betrachtet.

Problematisch ist, wenn durch ständige Wiederholung von Stammtischparolen diese irgendwann geglaubt werden.

Die Kölner Fahradstaffel der Polizei...

...hätte, in ihrem letzten TV Auftritt "Neben der Spur" an einer Kreuzung, in einer Stunde mindestens 100 Knöllchen an Radfahrer schreiben können.Rote Ampel überfahren, falsche Richtung auf dem Radweg, rüpelhaftes Verhalten gegenüber Fußgängern - die Liste der alltäglichen Vergehen auf zwei Rädern ist lang. Nur mal eine Anmerkung am Rande...

@15:23 von Wasserkocher

Künftig kämen dann konsequenterweise auch noch die unbehelmten E-Roller-Fahrer mit bis zu 20km/h dazu auf den Gehwegen. Aber auch das wäre für Sie vermutlich kein Problem. Man muss nur fit genug sein, rechtzeitig zur Seite springen zu können.

@15:27 von deutlich

Die Forderungen, Stuttgart "fahrradfreundlicher" zu machen, laufen ins Leere. Da wird kein Fahrradfahrer aus Degerloch oder Feuerbach mehr in die Stadt fahren, weil er wieder hoch muss

Das wird sich in den nächsten Jahren drastisch ändern. Durch die massive Zunahme von Pedelecs werden gerade Städte mit einer "anspruchsvollen Topographie" für Fahrradfahrer zugänglich. Dadurch eröffnen sich auch für Stuttgart neue Perspektiven.

Pedelecs sind - entgegen landläufiger Meinung - nicht wesentlich schneller als konventionelle Fahrräder. Aber sie klopfen sozusagen das Gelände flach.

@14:32 von Gassi

>Gefällt mir als Autofahrer auch nicht. Parallel dazu bin ich auch für eine Kennzeichnung der Fahrräder, denn viele davon radeln so hirnlos und undiszipliniert, dass mir nur die Hupe bleibt. Es gelten die gleichen Regeln für Fahrradfahrer wie für Autofahrer, bis hin zu den Fußgängern. Strafen? Lächerlich.<
Kennzeichnung der Radfahrer löst nicht das eigentliche Problem. Denn das heißt: Vorrang des Autoverkehrs vor Rad und Fußgänger sowohl im städtischen als auch ländlichen Raum.
Mit zukunftsweisender Politik hat das nichts zu tun und einem Herrn Scheuer traue ich auch diesbezüglich nichts zu.
Dabei ist es so einfach: Ein Blick zu unseren Nachbarn, dort gibt es reichlich Beispiele zukunftsweisender Modelle.
Nicht nur klimapolitisch sondern auch im Sinne der notwendigen Mobilität müssen wir uns verkehrspolitisch komplett neu aufstellen und uns verabschieden vom Festhalten an geglaubter individueller Beweglichkeit.

von @geselliger misa... um 15:26

"Der Stau auf dieser Straße hat sich nun manifestiziert. Jeden Tag egal zu welcher Tageszeit. Man benötigt 3-4 Ampelschaltungen mehr(!), bis man über der Kreuzung ist."

Was sollen dann erst die Radfahrer und Fußgänger sagen?

Wir wurden niemals gefragt, ob Wir den stinkenden und im Stau stehenden Autowahn in den bewohnten Ballungszentren haben wollen. Wir benötigen keine Verkehrsleitsysteme wie etwa (Immer rote) Ampelanlagen auf den innerstädtischen Straßen um den alltäglichen Verkehrswahnsinn halbwegs zu begegnen. Trotzdem werden Wir seit über hundert Jahren dazu gezwungen, die Verkehrsregeln der mächtigen Automobilisten zu befolgen. Zur Belohnung dürfen Wir dann auch noch zusätzlich und ungefragt die giftigen Abgase dieser Fahrzeuge einatmen. Vielen Dank für dieses soziale und gütige Verhalten der "liebevollen" individuellen Autofahrer auf dieser Welt. Ganz zu schweigen von den tausenden Verkehrstoten pro Jahr alleine hier in Deutschland.

Falschparker ?

Nein, es sind die vorrangig die Smartphonegänger. Es gibt schon Städte, die Fußwege reservieren auf dem "Smombies" (Smartphone-Zombies) in Ruhe beim Laufen auf den Bildschirm schauen können, ohne andere zu gefährden.

Schlimm sind die kombinierten Rad- und Fußwege in den Innenstädten. Separate Fahrradstraßen oder Wege Fehlanzeige. Jetzt ist wieder Eiszeit, da stehen rund um die Uhr Trauben von Menschen vor den Eisdielen quer und rücksichtslos über die Radwege. Dann eine Hand an der Eiswaffel, die andere am Smartphone. Es ginge auch anders.
... und manche träumen von Schnellradwegen.

14:15 von Initiative Neue...

Wenn die Politik die Radfahrer auch nur mit der Hälfte des Geldes, welches für Autofahrer ausgegeben, fördern würde konnten endlich abgetrennte Radwege entstehen und die Sicherheit der Radfahrer würde deutlich steigen.
--------------------------------------------------
Wenn die Regierung nicht das Geld aus der Mineralölsteuer und der KFZ-Steuer und der aufgelegten Umsatzsteuer und Versicherungssteuer hätte, könnte sie nichts für gar nichts ausgeben und ihr Radweg, wäre eine Sandpiste.

Nur mal so nebenbei, Ich

Nur mal so nebenbei, Ich zahle als Radfahrer ebensoviel für die Straße, wie jeder Autofahrer. Der Beitrag ist nämlich für Beide NULL. Einzig für mein Velo muß ich keine Besitzsteuer zahlen. Dafür steht mein Rad aber auch Nachts in meinem Keller und nicht im öffentlichen Verkehrsraum. Desweiteren bin ich schon in halb Europa mit dem Rad gewesen. Gefährlich ist es nur für Leute, die nicht gut Rad fahren können. Ich bin da immer sehr rücksichtslos und vertrete MEINE interessen. So fahre ich in unübersichtlichen Situationen nicht ganz rechts. So werde ich auch nicht knapp überholt. Der KFZ-Lenker hupt zwar wie wild, aber das ist mir egal. Ich bin ein ganz normaler Verkehrsteilnehmer und so "gehört" mir die Straße, wie jedem anderen auch.
Und den Autofahrern sei mal gesagt, daß "mal eben kurz" am Radweg stehen nicht geht. Oder soll ich dem mal "eben kurz" die Luft abdrücken. Siehste?

Mit dem Radfahren ist es so

daß es - wie bei den Schiffen auf dem Rhein - die Gefahr nicht nur von der Seite sondern auch besonders von hinten kommt. Wie oft habe ich mich erschreckt, wenn neben mir ein E-Schnellbiker auftaucht - und auch schon vorbei ist. Lautlos natürlich. Für die Klingel ist sehr oft keine Zeit oder es fehlt die Lust wegen Energieverschwendung. Warum wird kein Unterschied gemacht zwischen Fahrrädern und motorbetriebene Zweiräder. E-Fahrräder haben immer einen gewissen Schwung, der schwerer zu bremsen ist, als ein mit eigener Kraft getretenes Fahrrad. Das plötzliche Auftauchen, oft ein hoch eingestellter Scheinwerfer, die Geschwindigkeit und die Lautlosigkeit erschreckt und verschreckt oft, die Reaktionen werden dann jedoch nicht mehr ge-/bemerkt, weil die rasante Raser-Fahrt nicht unterbrochen wird, also unerkannt entflohen bzw. geflüchtet.

Bremen ist top,

aber im Vergleich zu dem, wie der Fahrradverkehr z.T. im benachbarten Ausland geregelt ist, noch äußerst rückständig.

@14:45 von calusa

Solche Komentare waren zu erwarten, sind aber Beiträge zu einer reinen Stellvertreterdiskussion.
Radfahrer werden in der Regel nicht totgefahren, weil sie die Einbahnstraße verkehrt herum befahren, was übrigens an vielen Orten erlaubt ist, sondern an Abbiegestellen, Vorfahrtsbereichen und auf Landstraßen. Meistens dort, wo Autofahrer nicht aufpassen oder nicht alles erfassen können. Dazu kommt noch fehlender Raum für den Radverkehr, der aufgrund des Vorrangs der Autos auch von den Autofahrern nicht gegeben wird.
Das gilt im weiteren Sinne auch für Fußgänger, aber die haben wenigstens noch eine Vorrang auf den Bürgersteigen, an den sich wenige Autofahrer auch nicht halten wollen.

@15:47 von pitcher

100 Knöllchen...

Auf meinem Arbeitsweg gibt es eine größere Kreuzung, da fahren morgens bei jeder Ampelphase etwa zwei bis drei Fahrzeuge ein, obwohl sie auf der anderen Seite nicht rauskönnen. Wenn dann die Fußgänger Grün bekommen, müssen sie im Slalom herumlaufen. Gefährlich wird es, wenn die Autos dann in dem Moment wieder anfahren.

Das macht also... lassen Sie mich rechnen... rund 150 Vergehen in der Stunde. Allerdings ist kaum einem dieser 150 Autofahrer bewusst, dass er grade einen Verkehrsverstoß begeht.

Worauf ich hinauswill ist, dass mit zweierlei Maß gemessen wird. Radfahrer in falscher Richtung? Typisch, immer die Kampfradler. Autofahrer blockiert die Fußgängerfurt? Kann mal passieren.

@14:36 von Sisyphos3

>Radfahrer vermindern Staus, verbessern die Luft, schützen das Klima und fördern die Gesundheit. Radfahrer sparen Zeit und Geld.
.
kurzum
die besseren Menschen
ist es das, was sie rüberbringen wollten ?<

Wenn Sie das so sehen wollen und Ihnen das hilft?

Radfahrer

benutzen oft die Landstraße, obwohl ein gut ausgebauter Radweg zur Verfügung steht.
Sie fahren sehr oft bei Nacht ohne jede Beleuchtung und auch noch in dunkler Kleidung.
Sie missachten häufig wichtige Verkehrsregeln, wie Richtungsanzeige, oder Ampelsignale.
Knapp 70% der Unfälle mit Radfahrern werden von den Radfahrern verschuldet.
Mit Fahrrädern werden mit Abstand die meisten Fußgänger bei Unfällen verletzt.
Klar, dass man sich da unsicher fühlt-als Autofahrer und als Fußgänger.

@ Wielstadt 15:45

"Der Punkt ist, dass es nicht stimmt. Radfahrer begehen nicht mehr Verkehrsverstöße als Autofahrer, sondern andere. Und die Verstöße der Autofahrer sind wesentlich gefährlicher, werden aber viel eher als Kavaliersdelikt betrachtet. "

Es ist unstrittig, daß Autos gefährlicher sind als Fahrräder. Das liegt aber nicht am Autofahrer sondern an der Physik. Im Übrigen ist es wohl Wunschdenken, daß Autofahrer mehr Verkehrsverstöße begehen würden. Die Wirklichkeit sieht anders aus.

Und um Sie zu beruhigen: nein, das sind keine Stammtischparolen, weil ich - wohl im Gegensatz zu Ihnen, der solche kennt - nicht an Stammtischen verkehre.

@14:57 von unterschicht2

>Radfahrer würde ich aus der Innenstadt verbannen.<
Amüsant. Vielleicht verbannen wir dann auch alle Fußgänger aus der Innenstadt, es ist ja überhaupt nicht zu verantworten, welch traumatisches Leid jener Autofahrer durchstehen muss, wenn er einen Fußgänger erwischt hat, oder welche Stressbelastungen er erleiden muss, um genau dies zu vermeiden.

1/x

das thema liegt mir am Herzen und ich kenne beide seiten, ich fahre sowohl Fahhrad als auch Auto (und Motorrad), und bin erschreckt dass Göttingen auf platz 1 ist, denn selbst hier habe ich viele grenzwertige situationen erlebt. die einzige möglichkeit wie man als Fahrradfahrer einigermaßen sicher unterwegs sein kann ist wenn man damit rechnet das jeder andere verkehrsteilnehmer einen umbringen WILL. es sind zwar in den letzten jahren viele verbesserungen für radfahrer gemacht worden aber auch diese sind nicht unkritisch. ich kenne kaum einen Autofahrer der die 1.5 m abstand beim überholen einhält, fahrradwege die nur eingezeichnet sind werden ignoriert und fahrradfahrer bedrängt und angehupt, und das ist die stadt die auf # 1 ist?? auf der anderen seite fahren viele radfahrer ohne menschenverstand, auch über rote ampeln oder beharren auf ihr recht, mein fahrlehrer sagte immer, es ist egal wer recht hatte wenn du tot bist. die beiderseitige rücksichtname lässt schwer zu wünschen übrig

15:25 von Wielstadt

«Man muss nur als Politiker mal den Mut haben zu sagen:
Ja, wir wollen weniger Autos.»

Es würde erst einmal ausreichen, klar zu sagen:

"Wir wollen weniger Autos in bestimmten Bereichen der Städte!"

Nicht alle Städte sind dafür gleich gut geeignet, um bisher von Autospuren genutzten Verkehrsraum mehr den Fahrrädren zur Verfügung zu stellen.

"Je platter das Land", desto prinziiell einfacher.
Das Rad neu erfinden muss man auch nicht.

Wen man sich innerhalb von DEU umschauen mag, schaue man nach Münster. Geht der Blick weiter, schaue man nach Kopenhagen.

Beide Städte haben seit Jahren ein Konzept. Mehr als hier und da mal 'ne Autospur weg. Zugunsten eines partiellen Radwegs, der dann wenige Kilometer weiter doch wieder im Nirvana endet. Und alle Verkehrsteilnehmer sich doch wieder um den gleichen Straßenraum balgen.

Gefahren und Zwietracht inklusive.
Münster und Kopenhagen zeigen, dass und wie es geht, Innenstädte von Autos zu entlasten, "ohne dass sie dadurch veröden müssten".

15:56 von Superschlau

Nur mal so nebenbei, Ich zahle als Radfahrer ebensoviel für die Straße, wie jeder Autofahrer. Der Beitrag ist nämlich für Beide NULL.
--------------------------------------------------------
Also ich zahle für mein KFZ 455,00 Euro KFZ-Steuer im Jahr und für jeden Liter Kraftstoff 80 Cent an Steuern.
Ich glaube das reicht um meinen Beitrag für die Abnutzung der Strasse und einen Parkplatz im öffentlichen Raum zu bezahlen.
Aber keine Sorge, da die Regierung sich ein Wegbrechen der KFZ-Steuer und der Mineralölsteuer (2018 /41 Milliarden) gar nicht leisten kann, werden sie auch bald mit einer Fahrradsteuer beteiligt.

@Sparer

Als Tretfollerfahrer ohne E-Motor fahre ich schon jetzt auf dem Gehweg, weil man als Tretrollerfahrer als Fußgänger gilt und ich somit fahrend zu Fuß gehe.

Der E-Motor macht da prinzipiell eigentlich keinen Unterschied, wird rechtlich aber anders behandelt weil ein Motor drin steckt.

Ich hätte gerne mal einen

Ich hätte gerne mal einen Faktenfinder, der aufzeigt, wieviele Leute bei selbst verschuldeten Unfällen sterben. Aufgeschlüsselt nach Fortbewegungsart.
Ich bin mir ziemlich sicher, saß die meisten Toten (bestimmt60%) sich das irgendwie selbst eingebrockt haben.

@15:45 von Wielstadt

Zur Überprüfung Ihrer These, dass Fahrradfahren nicht mehr Ordnungswidrigkeiten (muss pro gefahrenem Kilometer gemessen werden, denke ich) begehen als Autofahrer, empfehle ich den Genuss eines Fussgängerausflugs in die Münchner Innenstadt. Zum Mitzählen der beobachteten Vergehen von Radfahrern empfehle ich eine Zählhilfe, sonst werden Sie bald durcheinanderkommen. Das Nicht-Beachten von roten Ampeln (das bei Autofahrern gern zum temporären Verlust des Führerscheins führt) dürfte dabei noch eines der harmloseren Vergehen sein, die Sie boabachten werden.

@ schabernack

"Rücksicht und Einhaltung von Regeln wird stets von denen gefordert, zu denen man gerade nicht gehört."

Einer der besten Sätze in diesem Thread. Ist auch meine Alltagserfahrung. Ich würde noch ergänzen: wer sich schon als Autofahrer im Straßenverkehr nicht benehmen kann, tut das leider auch als Radfahrer nicht.

@16:09 von schabernack

Münster und Kopenhagen zeigen, dass und wie es geht, Innenstädte von Autos zu entlasten, "ohne dass sie dadurch veröden müssten".

Ja, oder auch jede beliebige Großstadt in den Niederlanden.

@hanno kurt

Ich glaube nicht, daß das reicht. Denn dieses Geld ist absolut nicht zweckgebunden. Nur weil sie so viel für ihren TDI zahlen, berechtigt das in keiner Weise zu irgendwas. Nicht einen Parkplatz haben sie damit finanziert. Und eine Radlersteuer wird es nicht geben, da der Aufwand viel zu groß wäre. Da wird schon eher Strom, Wasser und Grundsteuer so angehoben, daß es reicht.
Ihr Kommentar zeigt aber, wie uninformiert und ignorant die Autofahrer so sind. "gehört ja mir, ich habs bezahlt" und der Radler wird weggehupt. Daß sowas nicht sein muß, beweisen die Niederlande. Dort geht das alles viel besser.

Die armen, armen Radfahrer

Ich fahre übrigens selbst gern Rad, das vorweg.
Aber was ich in Leipzig in all den Jahren an Heldentaten erlebt habe, wo ich beruflich viel mit dem Auto unterwegs war, das spottete jeder Beschreibung. Selbstverständlich fuhren die Radler auch auf dem Fußweg, auch wenn ein völlig separater Radweg neu angelegt wurde. Ich habe mal so einen Spezi angehalten, der mir dann sagte, er müsste ja über mehrere Ampelkreuzungen fahren, wenn er nicht abkürzen würde, also fährt er da, wo es am schnellsten geht. Was Ordnungsamt oder Polizei in den Morgen- oder Nachmittagsstunden allein auf der Semmelweisbrücke kassieren könnten, reichte für viele Radwege im Jahr. Da fahren selbst die Eltern im Affenzahn auf dem Fußweg am Kindergarten vorbei, nachdem sie ihre Schäfchen abgeliefert haben, obwohl ein Schild um Rücksicht bittet. Also, lasst mich mit den armen Radfahrern zufrieden - eigentlich müssten sie ja auch Rotfahrer heißen, ich habe nach dem jahrelang Erlebten kein Mitleid für sie,

Ich glaube das reicht um

Ich glaube das reicht um meinen Beitrag für die Abnutzung der Strasse und einen Parkplatz im öffentlichen Raum zu bezahlen.

Das ist ein weit verbreiteter Irrtum, der dadurch kommt, dass man in der Regel die Kosten des Autoverkehrs unterschätzt.

Ich habe jetzt auf die Schnelle nur eine VCD-Studie aus dem Jahr 2005 gefunden, das ist also schon was her. Demnach subventionieren Kommunen in Deutschland den Autoverkehr jährlich mit 100 bis 150 € pro Einwohner. Die Zahlen werden sich seitdem aber wohl nicht verringert haben.

Tatsächlich zahlen alle Bürger über Steuern und Abgaben mit für die Auto-Infrastruktur.

Radfahrer fühlen sich unsicherer

Mal abgesehen davon, das sich sehr viele Radfahrer, selber in Gefahr bringen und keinen Helm tragen, ist es natürlich die Politik die versagt.
Radwege sind oft von Falschparkern blockiert, zu schmal und nicht konsquent genug von der Strasse getrennt.

@16:12 von Sparer

Zum Mitzählen der beobachteten Vergehen von Radfahrern empfehle ich eine Zählhilfe, sonst werden Sie bald durcheinanderkommen.

Das will ich gar nicht bestreiten. Aber das will ich der Zahl der Autofahrer gegenüberstellen, die in der 30er-Zone mit 40 km/h unterwegs sind. Meinen Sie, das sind weniger?

Das kann man nicht vergleichen, meinen Sie? Stimmt, denn der Radfahrer gefährdet sich ja in erster Linie selber. Der Autofahrer ist in erster Linie eine Gefahr für andere.

@wieland

ne is klar, meiner Meinung nach sind sie hier als Relativierer beauftragt, na ja egal. Ich kenne auch genug Ampeln da fahren die Stunde geschätzt 10 Autofahrer bei ROT über die Ampel, ohne rechtliche folgen. Und jetzt ? Wären denn 50% Strafrabatt für diese Radfahrer angebracht weil diese ja keine Führerscheinprüfung abgelegt haben oder wären doch eher Nummernschilder, Führerschein, Steuern für Radfahrer sinnvoller...

Helm- und Versicherungspflicht für Füßgänger!

An alle, die Helmpflicht oder Versicherungspflicht für Radler fordern:
Entweder man ist konsequent und fordert diese für ALLE Verkehrteilnehmer, also auch für Fußgänger oder Rollstuhlfahrer oder man zieht irgendwo eine Grenze. Die könnte man bei motorisierten Fahrzeugen ziehen, als auch für E-Bikes oder E-Scooter - fände ich nachvollziehbar.
Grundsätzlich sollte Radeln erleichtert und nicht noch erschwert werden, da Radfahren zu viele Vorteile besitzt, von daher bin ich gegen solche Pflichten. Der Ausbau der Radinfrastruktur und von Öffis kann ein Gewinn für alle darstellen, da durch sinkenden PKW-Verkehr die Lebensqualität steigen sollte und die Umwelt geschont wird.

Ich bin gespannt, wann eine

Ich bin gespannt, wann eine andere Studie sagt, dass die Unsicherheit der Radfahrer nur eine gefühlte ist......denn eigentlich sind Deutschlands Straßen sicherer geworden, da auch die Zahl der Unfälle mit Radfahrer .........

So weit zu Studien....

Dreist und unverschämt

Diesem Artikel kann ich mich absolut nicht anschließen.

Ich erlebe täglich, wie rücksichtslos Radfahrer auf den Bürgersteigen dahin rasen. Ich kann gar nicht zählen, wieoft ich schon an die Seite springen musste, um nicht umgefahren zu werden. Auch mit Einkaufstaschen beladen wird man weggehupt.

Rote Ampel - egal. Es wird auf den Gehweg abgebogen und hinter der Ampel wieder auf der Straße weiter gefahren. Führerscheinentzug und Punkte in Flensburg - Fehlanzeige.

Radfahrer sind mindestens genauso rücksichtslos wie Autofahrer.

@Wielstadt 16.13

"Ja, oder auch jede beliebige Großstadt in den Niederlanden."

das mag sicher auch daran liegen, dass im flachen Holland die Anfahrt schon einfacher ist als bei uns im hügeligen Südwesten, ganz ohne Elektroantrieb. Der übrigens die Zahl der Fahrradunfälle unheimlich befördert hat, weil viele mit zu hohem Tempo unterwegs sind (das sie ohne E-Motor nie erreichen würden)

Wir hatten eine viel bessere

Wir hatten eine viel bessere Diskussion, wenn wir hier nicht zwischen Radlern, Fußgängern und Autofahrern unterscheiden würden, sondern zwischen kompetenten und inkompetenten Verkehrsteilnehmern.
Stellen sie sich an einem Feiertag auf einen Ausflugsziel-Parkplatz. Sie werden die tollsten Momente erleben. Wie Autofahrer, die Fußgänger vor sich weghupen, um sich im nächsten Moment, nachdem sie ausgestiegen sind, über den hupenden "Rowdy" der sie vom Parkplatz runterhupt, fürchterlich aufzuregen.

Im Ernst?

"Ich würde aber mal die These aufstellen, dass die meisten Autofahrer "wissen", was sie tun."

Sicher nicht ..die meisten wissen absolut nicht, was sie tun.
Bedenken wir: Fast alle Radfahrer fahren auch Auto ... bei weitem nicht alle Autofahrer fahren Rad, maßen sich aber an, Bescheid zu wissen - kennen aber oft nicht mal elementare Verkehrsregeln.
Fazit: Ein Verkehrsrowdy ist dies immer, egal ob mit Rad oder Auto.

Mir leuchtet aber icht ein, warum man mich als Radfahrer fast über den Haufen fahren will (mit 80 und 30cm Abstand grad wieder heute morgen in der 30iger Zone ...in bremen übrigens), weil angelblich andere Radler Unsinn machen.

"An alle, die Helmpflicht

"An alle, die Helmpflicht oder Versicherungspflicht für Radler fordern:
Entweder man ist konsequent und fordert diese für ALLE Verkehrteilnehmer, also auch für Fußgänger oder Rollstuhlfahrer oder man zieht irgendwo eine Grenze. Die könnte man bei motorisierten Fahrzeugen ziehen, als auch für E-Bikes oder E-Scooter - fände ich nachvollziehbar."

Wozu soll ich überhaupt einen Helm tragen oder mich anschnallen? Wieso muß man da Grenzen ziehen? Wieso wird es nicht jedem Teilnehmer überlassen, wie risikofreudig er sein will?

Es geht nicht um Aufrechnen von Verkehrsverstößen

Um das nochmal klar zu sagen:

Es geht nicht darum, wer mehr oder weniger Verkehrsverstöße begeht.

Der Punkt ist, dass die Argumentation "ihr haltet euch nicht an die Regeln, daher bekommt ihr keine Rechte!" völlig unlogisch ist.

Und dass dies aber auch bei jeder Diskussion über Radverkehr immer und immer wieder bis zum Erbrechen wiederholt wird, zeigt, wie sehr wir als Gesellschaft das Auto als den Normalzustand akzeptiert haben.

Wie aussagekräftig ist denn gefühlte Unsicherheit? Schon bei der Kriminalstatistik stellte sich die Frage wie man sich bei etlichen fallenden Kriminalfallzahlen und zum Teil höherer Aufklärungsquote man sich trotzdem unsicherer fühlen kann. Je mehr übers Fahrradfahren und die beim Fahren auftretenden Schwierigkeiten berichtet wird, desto unsicherer werden sich einige fühlen. Nicht falsch verstehen, ich bin durchaus fürs Fahrradfahren, habe kein Auto, nuze das Fahrrad aber bin eben auch sehr oft zu Fuß unterwegs. Ja und auch wenns kein Fahrradfahrer hören möchte, ich fühle mich zunehmend auf Fußgängerwegen unsicher.
Hier schlägt die Verdrängung eben voll zu, Radfahrer fühlen sich auf Straßen unsicher, der Fahrradweg ist dann auch zu eng also fahren viele lieber auf dem Bürgersteig. Leider nicht im Fußgängertempo und auch nicht in der Richtung die man als Fußgänger so erwarten könnte. Und das geht durch alle Altergruppen. Wo ist die Lobby für Fußgänger???

16:18 von Wielstadt

Ich habe jetzt auf die Schnelle nur eine VCD-Studie aus dem Jahr 2005 gefunden
Demnach subventionieren Kommunen in Deutschland den Autoverkehr jährlich mit 100 bis 150 € pro Einwohner.
--------------------------------------
Ach eine VDC-Studie also -ich habe in meiner ADAC-Premiumausgabe gelesen, dass Radfahrer kleine Kinder essen.
Wenn 8 Mrd. Euro an Subventionen ausgegeben werden, und ca. 40 Mrd. nur über die Mineralölsteuer eingenommen werden, glaube ich, das sie hier einem Irrtum aufsitzen.
Oder dürfen Autofahrer jetzt auch nicht mehr nachrechnen?

8 Tote/Tag durch Autoverkehr - ca. 0,x Tote durch Fahrrad.

Bei allem Unmut, den hier Fußgänger - und das sind wir doch zeitweise fasst alle - über Radfahrer loslassen, sollte man sich diese Dimension vor Augen führen.

15:16 von Detektor

"" Im Zuge der Gleichberechtigung von Verkehrsteilnehmern ist es nach meiner naiven Auffassung zwingend notwendig, daß ein Fahrrad (unabh. mit welchem Antrieb auch immer) ein eindeutig identifizierbares Kennzeichen zu tragen hat.""
#
Das kann ich nur unterstützen,würde sogar noch weitergehen und eine Versicherung für das Fahrrad fordern.

@hanno kurt

Doch, auch Autofahrer dürfen Rechnen. Tatsache ist aber, daß sie für die Straße keinen gesonderten Beitrag entrichten. Also zahlen sie für die Straße nicht mehr, als jder Fußgäger ohne Auto. Ich zahle auch wesentlich mehr Einkommensteuer, als sie für ihr Auto Dieselsteuer. Wie soll ich das denn jetzt hier reinwurschteln?

16:16 von Superschlau

Ihr Kommentar zeigt aber, wie uninformiert und ignorant die Autofahrer so sind. "gehört ja mir, ich habs bezahlt" und der Radler wird weggehupt. Daß sowas nicht sein muß, beweisen die Niederlande. Dort geht das alles viel besser.
-----------------------------------------------
Bin gestern von Rotterdam nach Emden gefahren-mit dem Auto.
Habe unterwegs keinen Radfahrer gesehen-aber hunderttausende holländische PKW im Stau.
Ja schön wärs gewesen, wenn die gestern alle mit dem Rad gefahren wären.
Und nicht vergessen- Holland hat keine Berge.

von @Arkay um 16:07

"die einzige möglichkeit wie man als Fahrradfahrer einigermaßen sicher unterwegs sein kann ist wenn man damit rechnet das jeder andere verkehrsteilnehmer einen umbringen WILL."

Sie sagen es! Und ich weiß wo von ich hier spreche. Nach etwa 15 Jahren Berufserfahrung als Radkurierfahrer in einer Millionenstadt habe ich alle lebensgefährlichen Situationen im Straßenverkehr erleben und - vor allen Dingen - auch überleben dürfen. Sicherheit im Straßenverkehr hat wenig mit Regeln zu tun, sondern vielmehr mit einem blitzartigen Reaktionsvermögen und einer geschulten Erfassung der augenblicklichen Verkehrssituation in Bruchteilen von Sekunden. So etwas gibt es nicht gratis und muss über viele Jahre hart trainiert werden. Die sogenannten "Kampfradler" sind mit die sichersten Verkehrsteilnehmer überhaupt. Der Straßenverkehr ist kein Paradies. Das ist ein allgegenwärtiger tödlicher Ernstfall unserer vermeintlich modernen und freien Mobilität. Das ist der hohe Preis für diese mobile "Freiheit".

15:18 von lh

"Drum ärgert mich dieser so hoch aufgehängte Blitzmarathon. Wann fängt die Polizei mal an, die Falschparker aufzuschreiben, wenn man schon mit dem Rad nicht mehr vorbei kommt. Leider läßt sich die Polizei hier nicht sehen, auch wenn man sie anruft."

In erster Linie ist das ein Job für das Ordnungsamt, die Polizei ist schon komplett überlastet, daß sie sich dann auch noch mit Knöllchen schreiben sich beschäfigen soll, ist utopisch.
Deswegen kommt die Polizei auch nicht, weil der Job normalerweise über das Ordnungsamt läuft - versuchen sie es also mal bei denen.

Ich bin mir sicher ihre Tochter hält sich beim Fahrrad fahren natürlich rigoros an die Regeln, also zum Beispiel nicht auf der falschen Seite fahren etc. .
Denn auf der anderen Seite schreit ihr Spiegelbild bestimmt laut auf und fordert von der Polizei, alle in die falsche Richtung fahrenden Fahrradfahrer (und/oder ohne Licht) zu kontrollieren und Verwarnungsgelder einzukassieren...

Ach eine VDC-Studie also -ich

Ach eine VDC-Studie also -ich habe in meiner ADAC-Premiumausgabe gelesen, dass Radfahrer kleine Kinder essen.

Nein, das hat der ADAC nie gesagt. Was er aber tatsächlich erfunden hat, ist die Legende von der "Melkkuh der Nation".

Okay, der VCD passt Ihnen nicht. Ist die FAZ unverfänglich genug?

"Autofahrer verursachen höhere Kosten als sie Abgaben zahlen " FAZ vom 19. 02. 2013

nämlich "knapp 90 Milliarden Euro pro Jahr in Deutschland. Die Autofahrer zahlen demnach für Kfz-Steuer, Energie- und Mehrwertsteuer lediglich rund 50 Milliarden Euro pro Jahr."

Oder, aktueller, auf kommunal.de (01.10.2018):
"Autoverkehr ist drei Mal so teuer wie der ÖPNV!"

@hanno kurt

Sie verstehen es ebensowenig, wie unser ehemaliger Verkehrsminister Doobrindt. Sie zahlen für den Straßenverkehr, als Autofahrer, nichts. Das wurde so von EU Seite festgestellt. Deshalb war die Maut unzulässig. Und genausoviel, wie Sie, zahlt ein Holländer auf deutschen Strassen: NICHTS. Würden Sie sich als deutscher Staatsbürger und Steuerzahler aufregen, wäre das etwas völlig anderes. Aber nur bei den Holländern. Nicht gegenüber dem steuerzahlenden Radfahrer.

@denke 15:57

Auf laendlicheren Orten auch von hinten. Nur sind es die Lastwagenfahrer die ruecksichtslos durch die Ortschaft dicht vorbei rasen und die Fahrradfahrer im Zugwind erwischen.

Verkehrspolitik

Die (jetzige) Verkehrspolitik räumt dem Autoverkehr grundsätzlich Vorrang ein.
Das Verkehrsministerium sollte sinnvoller Weise in „Autoindustrieministerium“ umbenannt und dafür ein „echtes“ Verkehrsministerium eingerichtet werden.

@Wielstadt - 15:18

"Ich würde sagen: Ich hab gewonnen."

Das war ja nun nicht schwer. In etwa die Preisklasse, "Wetten, dass der Pfarrer am Ende der Predigt "Amen" sagt?".
Aber ganz nebenbei haben Sie mit Ihrer Wette bewiesen, dass es stimmt und dass Sie wissen, dass es stimmt.

16:35 von Wielstadt

«Und dass dies [Regelverstöße der Radler] aber auch bei jeder Diskussion über Radverkehr immer und immer wieder bis zum Erbrechen wiederholt wird, zeigt, wie sehr wir als Gesellschaft das Auto als den Normalzustand akzeptiert haben.»

Gäbe es eine andere Verkehrsinfrastruktur, die Fahrradfahrern prinzipiell andere, bessere, stärker vom Autverkehr getrennt Wege zur Verfügung stellte.

Fielen sehr viele der immer wieder genannten (und häufig existenten) Regelverstöße von Radfahrern in sich zusammen. Die von Autofahrern gegenüber Radlern auch.

Kein Radler fährt über Rot dort in auch von Autos genutzte Kreuzungen ein, wenn diese Kreuzungen entfallen.

Kein Autofahrer parkt Radwege zu, oder schaut beim Abbiegen zu wenig aufmerksam über die Schulter nach Radlern, wenn die Wege beider stärker entkoppelt sind.

Die über Radler klagen, oder Radeln zu wenig attraktiv finden.
Fuhren nie mit dem Rad auf Wegen, die tatsächlich geeignet sind.

Und wie viel Spaß macht es noch erst mit Kindern …!

""" Im Zuge der

""" Im Zuge der Gleichberechtigung von Verkehrsteilnehmern ist es nach meiner naiven Auffassung zwingend notwendig, daß ein Fahrrad (unabh. mit welchem Antrieb auch immer) ein eindeutig identifizierbares Kennzeichen zu tragen hat.""
#
Das kann ich nur unterstützen,würde sogar noch weitergehen und eine Versicherung für das Fahrrad fordern."
Hätte ich absolut kein Problem mit. Die Radleversicherung hat man normalerweise schon in der privaten Haftpflicht inkludiert. Wäre also kein Problem. Ein ordentliches Kennzeichen, mit dem das Rad im Diebstahlsfall gefunden werden könnte, wäre auch zu begrüßen.

Antwort auf Superschlau 16:33: "An alle, die Helmpflicht...

"Wozu soll ich überhaupt einen Helm tragen oder mich anschnallen? Wieso muß man da Grenzen ziehen? Wieso wird es nicht jedem Teilnehmer überlassen, wie risikofreudig er sein will?"
Ihren Einwand finde ich berechtigt. Das zeigt nur, dass die Diskussion tatsächlich nicht so einfach ist.

Meine Argumente zielten aber darauf ab, es Radfahrern so einfach wie möglich zu machen, da Förderung von Rad und Öffis ein Gewinn für die Gesamtgemeinschaft sein kann. Ich glaube, viele würden vom Radfahren abgeschreckt, gebe es Helm- und Versicherungspflicht - das kann nicht Sinn der Sache sein in Anbetracht von verstopften Städten, Ressourcenknappheit und Klimawandel.

Sind Sie tatsächlich dafür, Anschnall- und Helmpflicht komplett abzuschaffen?

@schabernack - 15:36

"Sind sie vierrädrig unterwegs, verfluchen sie die Zweiräder, und umgekehrt dann auch. "
Heißt im Klartext: Als Autofahrer verfluchen sie die Radfahrer und als Radfahrer verfluchen sie (TADA!!!) ebenfalls die Radfahrer!
Ich weiß nicht, ob Sie es so gemeint haben - stimmen tut es auf jeden Fall!

16:35 von Wielstadt:Das Auto ist Normalzustand,

..diese Fakten müssen nun leider mal aktzeptiert werden, oder sollen Betonmischer mit Fahrrädern gezogen werden oder Fahrstuhlmonteure von Hamburg nach Bad Zwischenahn mit der Rikscha fahren?

@16:22 von Wielstadt

Was sollen Ihre ständigen Vergleiche mit den Vergehen der Autofahrer? In dem Artikel geht es darum, dass sich RADFAHRER unsicher fühlen, nicht Autofahrer. Und da muss die Bemerkung erlaubt sein, dass eine grosse Anzahl an Radfahrern eben selbst - verkehrstechnisch gesehen- keine "Engel auf Rädern" sind. Und sich deshalb erstmal selbst an die Nase fassen sollten.

"Sind Sie tatsächlich dafür,

"Sind Sie tatsächlich dafür, Anschnall- und Helmpflicht komplett abzuschaffen?"
Wenn wir im Gegenzug teure Behandlungen nicht die Allgemeinheit zahlen lassen würden, könnte man das so handhaben. Und auch eine Helmpflicht für Alles, was schneller als 20kmh ist, könnte man vertreten. Jogger mit Helm sehen heute noch komisch aus. In 100Jahren aber vielleicht völlig normal.

@Wielstadt - 15:45

"Der Punkt ist, dass es nicht stimmt. Radfahrer begehen nicht mehr Verkehrsverstöße als Autofahrer, sondern andere."
Eben - zieht man alle Tempo- und Parkverstöße bei der Anzahl der Verkehrsverstöße der Autofahrer ab (weil es die auf Radfahrerseite nicht gibt), bleibt nicht mehr viel übrig.
Nimmt man die Verstöße, die (theoretisch) beide begehen können, sieht es so aus:
Rotlichtverstöße: Autofahrer - einmal im Leben ./. Radfahrer - einmal pro roter Ampel
Geisterfahrt: Autofahrer - da teilen sich hunderte Autofahrer eine ./. Radfahrer - da teilen sich hundert Verstöße einen Radfahrer
Fahren im Bahnhof: Autofahrer - What??? ./. Radfahrer - Yippie!
Könnte endlos fortgesetzt werden . . .

16:41 von Hanno Kuhrt

«Bin gestern von Rotterdam nach Emden gefahren-mit dem Auto.
Habe unterwegs keinen Radfahrer gesehen-aber hunderttausende holländische PKW im Stau.
Ja schön wärs gewesen, wenn die gestern alle mit dem Rad gefahren wären.
Und nicht vergessen- Holland hat keine Berge.»

Diskutiert wird hier nicht über Rad-Wander-Fahrten.
Oder über Langstrecken-Etappen der Tour de France.

Wie lange soll es denn dauern, die ca. 330 Kilometer von Emden nach Rotterdam mit dem Rad zurück zu legen? Für wen ist das überhaupt eine Strecke, die man per Rad fahren mag?

Man muss ja nicht dem Radfahren Lob hudeln.

Aber etwas bessere Argumente gegen mehr Radverkehr auf besseren Wegen für Radler in Städten dürfen es dann schon sein.

Sollen es sein. Müssen es sein …

sicherheit

150 Eur Strafe fuer Radfahrer wenn sie ueber rot fahren, 100 Eur strafe ohne helm und Fahrrad nummernschilder einfuehren, dann wird nur noch ein Bruchteil passieren. Das wird den Fahrradfahrern aber nicht passen, weil man sich nicht an regeln halten will und ausreden sucht und die Schuld immer bei andern sucht.

@Wiestadt

"Ich würde sagen: Ich hab gewonnen."

Dass das tatsächlich oft rücksichtslose Verhalten von Radfahrern bemängelt werden wird, war jetzt auch nicht so schwer zu erraten und ändert auch nichts am Sachverhalt. Und das sage ich als Radfahrer bzw. ÖPNV-Nutzer. Bei manchen Radfahrern frage ich mich, genau wie bei PKW- oder Motorradfahrern bzw. Fußgängern, ob diese einen Todeswunsch hegen, oder ob diese einfach nur hirnlos sind.

@Superschlau[?] - 15:56

"Nur mal so nebenbei, Ich zahle als Radfahrer ebensoviel für die Straße, wie jeder Autofahrer. Der Beitrag ist nämlich für Beide NULL."
So? Wieviel Mineralösteuer, die eigentlich zweckgebunden für Bau und Unterhaltung des Straßennetzes ist (aber alljährlich per Haushaltsvermerk anderweitig verwandt wird) zahlen Sie denn?
"Dafür steht mein Rad aber auch Nachts in meinem Keller und nicht im öffentlichen Verkehrsraum."
Mein Auto steht nachts auch nicht im öffentlichen Verkehrsraum.
"So fahre ich in unübersichtlichen Situationen nicht ganz rechts." und verstoße rotzfrech gegen das Gesetz (§ 2 II StVO), dessen Einhaltung ich von anderen fordere!

Was lehrt uns das nun?

Gut, wer es nicht eh wusste, kann aus den Kommentaren ablesen, welcher Hass da im Straßenverkehr ausgelebt wird, wie groß die Sehnsucht ist, jemandem mal so richtig einen reinzusemmeln ("da muss man die Hupe einsetzen", "die Polizei müsste", "Kennzeichnungspflicht"). Aber warum ist denn nun Bremen "besser" als Köln? Erstaunlich finde ich die Aussage, dass 81% der Radelnden (und sogar 86% der weiblichen) vom Autoverkehr getrennt fahren wollen, obwohl doch genau das "zurück auf die Straße" gerade angesagt ist. Wobei ich persönlich trotz anfänglicher Skepsis markierte Radfahrstreifen auf der Straße plus Sicherheitszone zum Parkstreifen richtig gut finde, während das ungeregelte Fahren irgendwo auf der Straße doch regelmäßig zu sehr bedrohlichen Überholvorgängen führt. Und geradezu ein Traum wären vom sonstigen Verkehr getrennte Radschnellwege. Na, mal schauen, vielleicht gibt's ja heute Abend doch noch einen kleinen Einspieler "Bremen gegen Köln" ...

Einseitige Berichterstattung über die Unbilden

von Fahrradfahrern hilft nicht weiter.
Alle sollten sich klar sein, dass "Leute insgesamt" nicht 3 Kategorien bilden; Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer - die meisten sind mindestens Fußgänger und Autofahrer, viele sind alles - zu verschiedenen Zeiten. Sie sehen aber gerne nur die Rechte, die sie in ihrer jeweiligen Rolle haben.

Als "auch Radfahrerin" stelle ich fest, dass es genauso viele rücksichtslose Radfahrer wie Autofahrer gibt: sie brettern - auch gerne nebeneinander - Spazierwege entlang, "spritzen" Fußgänger mit ihrer Klingel von der vermeintlichen Piste, sagen niemals danke, wenn man ihnen kleine Kinder und/oder Hunde aus dem Weg räumt, strampeln über Bürgersteige, wackeln im fließenden Verkehr vor Autos her, kommen einem im Dunkeln unbeleuchtet in der Einbahnstraße entgegen, und manche können beim Abbiegen noch nicht einmal das Ärmchen ausstrecken.
Mehr allgemeine Freundlichkeit und Rücksicht ist ein gutes Heilmittel, hier wie im sonstigen Leben.
Das weiß auch der ADFC.

Totengräber

Gegen Gesetz verstoßen? Weil ich mir Platz mache, den die anderen mir nicht lassen wollen? Wie kommen Sie darauf, die Mineralölsteuer wäre zweckgebunden?

Re: Radfahrer - 16:03 von Hanno Kuhrt

Das sind fast nur unbelegte (und unbelegbare) Behauptungen.
Ich habe mal Zahlen für Berlin gesucht.
Fakt 1: Gut die Hälfte der Fahrradunfälle werden von Radfahrern verursacht, aber ein großer Teil davon sind Alleinunfälle ohne andere Beteiligte. Bei Unfällen mit Personenschäden zwischen Radfahrern und PKW waren in 65% der Fälle die PKW die Verursacher.
Fakt 2: Fußgänger haben 76% ihrer Unfälle mit Kfz und 17% ihrer Unfälle mit Radfahrern, dabei verursachen sie etwa die Hälfte der Unfälle selbst.

Quelle: ADFC Berlin
https://adfc-berlin.de/radverkehr/sicherheit/information-und-analyse/121...
https://adfc-berlin.de/radverkehr/sicherheit/information-und-analyse/121...

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