Ihre Meinung zu: Abgasreinigung: EU geht von illegalen Absprachen aus

5. April 2019 - 14:02 Uhr

Seit 2018 läuft die formelle Untersuchung gegen BMW, Daimler und VW wegen möglicher illegaler Absprachen bei der Abgasreinigungstechnik. Inzwischen geht die EU davon aus. VW reagierte bereits.

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Kommentare

Wundern?

Wen verwundert diese Meldung heute noch, oder haut ihn unvorbereitet vom Sitz? Man muss eher gespannt sein, welche Maßnahmen unsere Regierung in Angriff nimmt, um dass Ganze (wieder einmal) herunter zu spielen.

Wieso soll es

Wieso soll es wettbewerbswidrig sein, sich bei der Größe von ad-blue Tanks abzusprechen ? Größere Stückzahlen bedeuten niedrigere Preise für die Käufer.

Unschuldig?

Die Großunternehmen waren sich noch nie irgendeiner Schuld bewusst. Schon gar nicht wenn sich der Verdacht von Manipulationen auf Europa beschränkt. Anders wenn es sich um Geschäfte in den USA handelt, da zeigt man sich sofort gesprächsbereit , bietet Kooperation mit den Behörden an und die Kunden werden im Gegensatz zu Europa wirklich als Kunden wahrgenommen.

@ Werner40 14:21

Lese doch erst einmal den Artikel, bevor du schreibst. Es geht um SCR-Katalysatoren (Reduktion von Stickoxiden in Abgasen) nicht um ad-blue Tanks.

Wenn aber

dann die Konzerne zu Milliarden Strafen verurteilt werden, sollte das Geld dazu genommen werden die geprellten Autokäufer zu entschädigen anstatt den Staatssäckel zu füllen. Aber das wird bei dieser Regierung Wunschdenken bleiben.

„ Milchkuh „

Warum immer nur Firmen aus Deutschland, was ist mit den anderen Automobilkonzernen auf dieser Welt machen die alles richtig ? Aber Deutschland ist immer die „ Milchkuh „ wo sich jeder bedienen kann , ob bei den Automobilkonzernen oder bei der Regierung .

Mir ist unbegreiflich, wie

Mir ist unbegreiflich, wie die Wirtschaftsführer der Autoindustrie tricksen und tarnen und meinen, das würde nicht herauskommen.
Ist das Gier auf Boni oder einfach nur Dummheit?
Die Kernindustrie der Deutschen wird hier systematisch beschädigt.
Der Ruf ist angeschlagen und das Auto schlecht geredet.
Das wird von bestimmten Kreisen ausgenutzt um das eigene pol. Süppchen zu kochen.
Ohne die Autoindustrie mit 2 mill. Arbeitplätzen kann Dtl. einpacken.
wann werden die Verantwortlichen endlich vor Gericht gestellt?

Dummheit

Kein Land der Welt fährt seiner Wirtschaft so in die Parade wie DE bzw.die EU.
Einfach nur dumm

Nebensächlich

Nun lässt man den eigentlichen Betrug aussen vor und beschäftigt sich mit irgendwelchen Absprachen? Strafe fürs erstere? Dann wird man auch große Bedenken haben müssen?

/// Am 05. April 2019 um

///
Am 05. April 2019 um 14:39 von Scani
@ Werner40 14:21

Lese doch erst einmal den Artikel, bevor du schreibst. Es geht um SCR-Katalysatoren (Reduktion von Stickoxiden in Abgasen) nicht um ad-blue Tanks.///
.
Auch hier gilt: einheitliche Systeme führen zu größeren Stückzahlen und niedrigeren Preisen für die Käufer.

Keine Angst VW & Co., die EU

Keine Angst VW & Co., die EU wird euch schon glimpflich davon kommen lassen.

Immer locker bleiben

Ich sehe das lockerer.
Warum sollten sich Firmen nicht untereinander über technische Entwicklungen absprechen dürfen.

Hier ging es doch nicht um verbotene Preisabsprachen!

14:39 von Scani /14:21 Werner40

so wohl als auch
mein Wissensstand (als ehemaliger Mitarbeiter in nem Autokonzern)
es gibt mehrere Gründe
man müsste mehr ad-blue in den Kat einspritzen, was aber bedeutet
man müsste entweder die entsprechenden Tanks vergrößern - was räumliche Schwierigkeiten bereitet oder Möglichkeiten schaffen als Kunde selbst nachzufüllen
(geplant war das in der Werkstatt beim Kundendienst)
was aber der Geruchsbelästigung wegen auch enorme Probleme bereitet
(wenn man was verschüttet)
eine ganz andere Sache die unter vorgehaltener Hand erzählt wurde, im kalten Zustand müsste man den Kat etwas vorheizen dass er optimal arbeitet,
das kostet Sprit darum hat man sich mit der Konkurrenz darauf geeinigt,
das möglichst zu umgehen (wie gesagt ein Gerücht)

Nichts Neues! Böses Kartell - Gutes Kartell!

Hervorgeholt aus der Mottenkiste.
Die warmgemachten Story verspricht aktuell offensichtlich wieder Auflage. Welche EU-Behörden wurde wieder beliefert?

Die Autokonzerne haben ganz offiziell zusammengearbeitet. Z.B. im ADA Abgaszentrum. Das war von der Politik gewollt und wurde unterstützt, auch weil es vergleichbare Kooperation der US Autobauer gibt.
Deshalb hat das Kartellamt Kooperationen kartellrechtlich als nicht bedenklich eingestuft.

Davon hat der Spiegel schon 1996 berichtet.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8871120.html

Da fordern Betriebsräte unisono die Zusammenarbeit und Abstimmungen im Bereich der E-Autos. Bosch hatte auf der IAA verkündet, in der Nationalen Plattform Elektromobilität soll die "Roadmap" für D entstehen. Einheitliche Normen und Standards usw. sollen erarbeitet werden. Von der Regierung und allen Parteien begrüsst!

Beim Batterie-Auto ok, sonst illegal?! Was versteht man unter einem Kartell? Demnächst wird noch organisierte Kriminalität unterstellt.

Was ist das Problem mit den Diesel-Autos?

Feinstaub, CO2, Stickoxid - klar
.
eben nicht
ein Diesel hat nahezu keinen Feinstaub (wenn man vom Motor ausgeht)
erheblich weniger CO2, weil er 30 % weniger Sprit braucht
ok bei dem NOx da hat er Probleme
ob und in wie weit das jetzt zu Gesundheitsgefahren führt
immerhin es wurde ja was getan - nicht das was möglich gewesen wäre zugegeben,
aber dass nichts getan wurde ist auch nicht wahr

Wir haben doch in Deutschland

den §129 StGB über Bildung einer kriminellen Vereinigung. Gilt der im Falle unserer Schlüsselindustrie nicht?

Geht ja auch nicht anders

Drei mal illegale Software, so einen Zufall gibt es nicht.
Mann wollte was beweisen was man nicht kann. Das alles unter drn Namen made in germany.
Früher gab es dazu einen Strafbefehl, wer gegen das wohl der Gesellschaft verstößt. Heutzutege bekommt man das Bundesverdienstkreuz. So ändert sich das.

@3006

Dein Nachbar stiehlt...dann darfst Du auch? Oder was? Was für eine Moralvorstellung!

@Clarce19 um 14:50

"Ohne die Autoindustrie mit 2 mill. Arbeitplätzen kann Dtl. einpacken."

Ich muss diesem sehr typischen (leider durch Jahrhunderte über viele Generationen eingefleischten) Standardgedanken wieder widersprechen, selbst wenn es 4...6...oder 10 Millionen Arbeitsplätze kosten würde.
Wenn wir unser (Gesellschafts-)System beibehalten, - nur dann kann Dtl. einpacken!

Wenn allerdings unabhängig von der derzeitigen/jeweiligen Tätigkeit (Arbeit/Leistungserbringung) ein sehr gutes und frohes Leben weitergeführt werden kann, ist die Anzahl der Arbeitsplatzverluste (einer gerade jeweiligen Tätigkeit) völlig uninteressant.

Es kommt nicht darauf an, die Arbeit zu behalten und erhalten. Es kommt darauf an, die Gesellschaft umzubauen!

@3006 um 14:48

"Warum immer nur Firmen aus Deutschland"

Ein bisschen nachdenken sollte man schon: Sie können sicher sein, wenn die EU lediglich deutsche Firmen oder Bürger "zur Kasse" bittet, würde die deutsche Regierung sofort intervenieren und dem einen Riegel vorschieben. Schließlich beugt sich die EU (zu) oft der Direktive aus Deutschland.
Sie können also davon ausgehen, dass in diesem Fall nur die deutsche Automobilindustrie kriminell gehandelt hat.

@Clarce19 / 14:50

... alles richtig, was Sie da sagen! Allerdings nur unter Voraussetzung einer moralischen Welt.

Die Realitäten sehen anders aus! Da gibt es eben keinen wirklich ruhinierten Ruf, keinen Druck auf die Konzerne eben wegen der Arbeitsplätze, etc. Weder die Boni schrumpfen noch die Gewinne!

Und wer ist schuld? ... Nein, eben nicht die Deutsche Umwelthilfe, wie sich viele Ottonormalmenschen einreden lassen. Wir Verbraucher selbst sind es, weil wir aus Angst vor dem eigenen Nachteil lieber die Klappe halten, als das Ganze mal Gesamtgesellschaftlich zu diskutieren, der Politik dank dem Druck der Straße das Zepter zurück in die Hand geben um wirklich etwas gegen die Konzerne unternehmen zu können und somit am Ende alle viel besser daraus hervor zu gehen als mit faulen Kompromissen wie Verkaufsprämien die wir am Ende sogar alle aus Steurergeldern teilweise mitbezahlen.

Hirn einschalten, Zusammenhänge erkennen und sich nicht länger an der Nase herum führen lassen! Nur das würde was ändern!

@skydiver-Ser

Das machen die Wirtschadtsführer, nicht die Konsumenten oder die Öffentlichkeit

um 14:21 von Werner40

Wieso soll es wettbewerbswidrig sein, sich bei der Größe von ad-blue Tanks abzusprechen ? Größere Stückzahlen bedeuten niedrigere Preise für die Käufer.

Antwort:
Die Größe hat nichts mit Form und Eigenschaften zu tun.
Für jedes einzelne Modell von VW BMW oder auch Mercedes muss ein eigener Add Blue Tank designed und produziert werden.
Und jeder Tank hat einen anderen Peis.
Dieser richtet sich in der Regel nach Konstruktionskosten, Materialkosten, Transportkosten zum Werk, Stückzahl, Werkzeugkosten des Lieferanten .......... bis hin zur Gewinnmarge

Der eigentliche Grund für das Volumen der Add Blue Tanks war es den Add Blue Konsum zu steuern. Es sollte ausreichendsein bei einer turnusmässigen Wartung den Tank neu zu befüllen. Aber durch das geringe Volumen war dieses nicht gewährleistet. Somit musste Plan B gezogen werden. Dieser hieß dann zusätzliche Abschalteinrichtungen einzubauen wenn es nötig sein solte.
Und es war nötig!

@Hansi2012 / 15:07

"Hier ging es doch nicht um verbotene Preisabsprachen!"

Richtig! ... Aber um - auch - Ihre Gesundheit!
Immernoch entspannt!? ... Ja, ich weiß die Lebenserwartung steigt weider! ... Für mich nur eine kurzsichtige Ausrede, denn die Alternative wäre leicht umzusetzen - natürlich nur, sofern man bereit ist auf eins, zwei Bonuspunkte zu verzichten. ... Aber was schehrt einen gewönlichen Manager schon die Gesundheit der Anderen! Schließlich kann man sich ja das Haus am Meer leisten, wo man das Ganze ganz schnell wieder vergessen kann!

14:21 von Werner40

Preisabsprachen dienen meistens dazu, den Preis künstlich hoch zu halten. Mir ist nicht bekannt, dass die deutsche Autoindustrie einmal was, zum Wohle ihrer Kunden, gemacht haben. Mich wundert nur, dass schmierige Geschäfte ausländischer Autobauer, die es gibt, nicht in gleicher Weise verfolgt werden! Ich habe das Gefühl die EU hat sich allein auf Deutschland eingeschossen. Teilweise sind ausländische Autos, auf Deutschlands Straßen, viel schmutziger und das wird geduldet.

15:16 von gman

so isses. ich kann das aber heute wohl nicht in so schöne worte kleiden!

@Werner um 15:06

Vielleicht lesen Sie den Artikel ein weiteres mal:
Es geht den Firmen nicht alleine um einen günstigeren Einkauf (wenn überhaupt). Es ging um die Blockade einer besseren Technologie. Die ist evt teurer, aber auch umweltfreundlicher.
Das reiht sich alles in die Logik der Industrie ein: Alles kostengünstig gestalten, auch wenn es Besseres gibt, das die Umwelt weniger stark belastet. Das wird aber nicht dem Verbraucher zuliebe gemacht, sondern der höheren Gewinnmarge wegen.

Immer diese falschen Fakten

@Clarce19
Bitte informieren Sie sich doch bitte außerhalb der Lobbygruppen über die Relevanz bzgl. Arbeitsplätze in der dt. Wirtschaft
Jeder 50.zigste kommt evt. hin.

Zum Thema
Politik;
Grenzwerte und Einhaltung ... finde ich empfehlenswert
Dok5 Feature:
Dreckschleuder Deutschland

MfG

Durchbruch: Neue Bosch-Dieseltechnik kann Stickoxid-Problem löse

Die Automibilindustrie könnte viel mehr tun....................wenn Sie wollte..............
Durchbruch: Neue Bosch-Dieseltechnik kann Stickoxid-Problem lösen
Bosch-Chef Denner fordert Transparenz auch bei Verbrauch und CO2

Rekordwert: Faktor 10 weniger Stickoxidemissionen als der Grenzwert 2020
Neue Bosch-Technik: Verbrauchs- und damit Klimavorteil bleiben erhalten
Denner: „Der Diesel hat Zukunft. Emissionen sind bald kein Thema mehr.“
Mit künstlicher Intelligenz: Verbrenner fast ohne Effekte auf Luftqualität
Politische Forderung: Kraftstoffverbrauch real auf der Straße messen und gesamte „well-to-wheel“-Emissionen betrachten

https://www.bosch-presse.de/pressportal/de/de/durchbruch-neue-bosch-dies...

Ergändener Link: https://www.bosch-presse.de/pressportal/de/de/bosch-diesel-durchbruch-ih...

@Sisyphos3 um 15:18

"ein Diesel hat nahezu keinen Feinstaub"

Was soll denn dieser Unsinn! Natürlich produziert ein Diesel Feinstaub und das nicht zu wenig. Glücklicherweise wird der Feinstaub bei der ASU nicht gemessen. Sonst würde drastisch auffallen, dass die meisten Filter ihren Dienst bereits quitiert haben. Ein Feinstaubfilter wird leider so gut wie überhaupt nicht gewechselt.

15:18 von Sisyphos3

Diesel sind sauberer als Benziner, das kehrt man so lange unter den Teppich, bis es unseren Autobauern, mal wieder schlecht geht. Dann werden Fahrverbote für Benziner spruchreif und der Kunde muss sich ein neues Auto kaufen, wenn er mobil sein will. Insofern sollte fie EU das Geklüngel zwischen Industrie und Regierung gleich mit verfolgen. Aber, wie gesagt, in allen EU Ländern und nicht nur in Deutschland. Diese Art Deutschland-Bashing geht mir dann doch auf den Keks!

Rechtsstaat und Artikel nicht übereinstimmend

Selbst wenn ein Journalist Augenzeuge eines Verbrechens würde, muss bis zum Gerichtsurteil geschrieben werden: der mutmaßliche Täter.

Hier jedoch wird nicht geschrieben "mutmaßliche illegale Absprachen", obwohl es bisher kein Gerichtsverfahren gibt.

Wenn die Kommission eine Vorverurteilung ohne Gerichtsverfahren vornimmt und die TS das so übernimmt, ohne den vorsorglichen Begriff "mutmaßlich", merkt man die Absicht und ist verstimmt. (Die Autohersteller sind immer die Bösen).

Die Kommission kann ermitteln und ggf. Klage erheben, aber bis dahin gibt es keine rechtskräftige Verurteilung, und ob das illegal war, das die Autohersteller gemacht haben, kann und darf nur ein Gericht entscheiden.

15:23 von WM-Kasparov-Fan @Clarce19 um 14:50

"Ohne die Autoindustrie mit 2 mill. Arbeitplätzen kann Dtl. einpacken."
#
Es kommt nicht darauf an, die Arbeit zu behalten und erhalten. Es kommt darauf an, die Gesellschaft umzubauen!
#
Worauf wolle Sie hinaus ?Wie soll die Gesellschaft ohne Auto aussehen ? Man wird einiges ohne Auto machen können so wie ÖNV ausbauen, aber der Fernverkehr und Zubringer wird ohne Auto ( LKW ) nicht zu bewältigen sein.

Nochmal langsam zum mitdenken!

Es hilft der deutschen Autoindustrie nicht, wenn die Herrschaften im eigenen Markt tun und lassen können was sie wollen.
Die deutsche Autoindustrie ist vom Export abhängig und in einigen wichtigen Märkten spielt der Schadstoffausstoß bei der Kaufentscheidung schon eine Rolle.

15:20 von Knorlo

[…Drei mal illegale Software, so einen Zufall gibt es nicht…]
Wieso dreimal? Fiat hat noch viel schlimmer getrickst. Die französischen, koreanischen und japanischen Dieselautos blasen ein vielfaches an NOx raus als ein VW mit Schummelsoftware. Das wurde in vielen unabhängigen Tests bestätigt. Aber dort wird nichts unternommen. Wirklich sehr merkwürdig.......

Dem Verbraucher verwehrt!

Die Unternehmen hätten den Innovationswettbewerb in Europa bei diesen beiden Abgasreinigungssystemen eingeschränkt und den Verbrauchern somit die Möglichkeit verwehrt, umweltfreundlichere Fahrzeuge zu kaufen - obwohl sie über die entsprechende Technologie verfügten, teilten die Wettbewerbshüter weiter mit.

Das ist Nonsens, nichts wurde eingeschränkt und nichst wird dem Verbraucher "in Europa" verwehrt.

Jede Technologie muss neben allen Forderungen nach klima- und Umweltverträglichkeit auch wirtschaftlich und insgesamt mit der Infrastruktur gebrauchstauglich sein.

Wettbewerbsfähig dazu!
Warum kaufen denn die Menschen kein Brennstoffzellenauto?
Wer verwehrt das? Die Technologie ist doch verfügbar!
z.B. nicht zukaufen?:

https://h2.live/wasserstoffautos/mercedes-glc

Soso, die EU geht davon aus...

das hört sich wieder mal sehr vage an, eine mögliche Vermutung? Wenn die Autohersteller sich zusammensetzen, um Erkenntnisse auszutauschen, wie man die erforderlichen Abgaswerte am Besten erreichen kann, was ist daran falsch? Und wenn man gemeinsam ein System findet, das das leistet und dadurch günstiger produzieren und verkaufen kann, was soll daran schlecht sein? Hauptsache wieder mal Stimmung gegen eine Schlüsselbranche machen, die Hunderttausende Jobs garantiert und damit auch beträchtliche Steuereinnahmen. Die kommen übrigens auch dem Apparat in Brüssel zugute.

@Werner40

"Auch hier gilt: einheitliche Systeme führen zu größeren Stückzahlen und niedrigeren Preisen für die Käufer."

Es geht gar nichtmal um die Preise, sondern um Effizienz, Umweltschutz etc. Warum muss jede Werkstatt für jede Marke tausende Teile durch die Welt karren. Bauteile die kompatibel sind, haben einen viel besseren Carbon Footprint.

Beispiel Elektroautos, Batterien: Hätte man sich da abgesprochen und einen einheitlichen Standard gewählt, könnte man an Konzepten wie Batterieaustausch statt ewigen Ladezeiten arbeiten. So ist das Konzept schon vorab tot- zumindest für alle Langstreckenfahrten/ Urlaubsfahrten und Firmenfahrzeuge.

Welch eine Aufregung?

Hat den je mal schon bei einem Auto der Verbrauch und die Abgaswerte gestimmt?
Viele Bauteile werden auch gar nicht vom Hersteller selbst produziert und die großen Zulieferer liefern vielen Herstellern. Also sind Absprachen fast schon normal.
Jedem sollte eigentlich klar sein, ein Auto ist nie ! umweltgerecht. Herstellung, Betrieb und die Infrastruktur zerstören immer die Natur !
Übrings - mit welchem Argument wollen wir so weiter machen und bei anderen Kritik üben? Mal überlegen, was passiert, wenn weltweit unsere Autodichte in Deutschland pro Person erreicht wird?

Am 05. April 2019 um 15:31 von Kopfmensch

"denn die Alternative wäre leicht umzusetzen - natürlich nur, sofern man bereit ist auf eins, zwei Bonuspunkte zu verzichten."

Der Ansatz passt ja, leider hat noch immer niemand Interesse daran das Problem zu lösen. Mit Strafen, die die Unternehmen schon lange zurückgestellt haben und dem Kunden längst aus der Tasche gezogen haben ohne selbst Verluste zu erleiden, erreicht man gar nichts.
Es muß endlich ein Konsens her, daß 1. Manager mit entsprechender Stellung auch persönlich für Verfehlungen in ihrem Verantwortungsbereich empfindlich zur Kasse gebeten werden und 2. etwaige Strafen zu 100% von den Anteilseignern persönlich zu leisten sind.
Wie schnell hätten wir da Lämmchen in den Konzernen, die sich an Regeln auch mal halten würden... Der Griff in die vollen Taschen wirkt nämlich bei der Klientel ganz besonders gut.

Die Überschrift sagt alles

Zitat: "... geht von ... ... aus"

Heißt auf hochdeutsch: Es wird etwas unterstellt ohne es zu wissen.

Im übrigen muß man sich die Frage stellen, ob es ein Gesetz gibt, daß von allen Anbietern verlangt, daß bestmögliche Produkt auf den Markt zu bringen.

Verlagt es auch ein Gesetz von allen Arbeitnehmern die beste Leistung zu bringen, damit sich der Arbeitgeber den Besten aussuchen kann?

Die Argumentation, daß Kunden wegen Absprachen nicht die Möglichkeit gehabt hätten das bestmögliche Fahrzeug zu kaufen ist doch wohl an den Haaren herbeigezogen. Mal abgesehen, daß es ja noch viele andere Anbieter gibt.

Die Gewerkschaften organisieren auch Preisabsprachen unter den Arbeitnehmern. Dadurch wird auch verhindert, daß ein Unternehmen die Arbeit zu besten Preis einkaufen kann.

Ist schon ziemlich unausgewogen, dieses "Rechtssystem". Warum werden nicht alle Marktteilnehmer gleich behandelt? Warum unterscheidet man zwischen Unternehmern und Arbeitnehmern? Sind doch alle nur Menschen.

@Sisyphos3

"man müsste mehr ad-blue in den Kat einspritzen, was aber bedeutet
man müsste entweder die entsprechenden Tanks vergrößern - was räumliche Schwierigkeiten bereitet oder Möglichkeiten schaffen als Kunde selbst nachzufüllen
(geplant war das in der Werkstatt beim Kundendienst)
was aber der Geruchsbelästigung wegen auch enorme Probleme bereitet
(wenn man was verschüttet)"

??? Geruch habe ich bei der Harnstofflösung noch nie festgestellt, das Zeugs kristallisiert nur schnell aus wenn man schlabbert, aber das Nachtanken macht man sowieso an der Tankstelle- Benzin riecht viel stärker. Das selbst Nachfüllen ist aber Stand der Technik. Daher verstehe ich Ihre Aussage nicht. Ein viel größeres Ärgernis ist, dass man das Zeugs bislang nur aus Kanistern tanken kann und nicht mit Zapfäulen. Ist erstens total überteuert und eine sehr lästige Sache wg. Luftblasen im Schlauch, vor allem im Winter wenn man bei eisigen Temperaturen 5 Minuten braucht bis 10 L drin sind...(bei mir 1 Mal im Monat)

@Klaus1963

"Der eigentliche Grund für das Volumen der Add Blue Tanks war es den Add Blue Konsum zu steuern. Es sollte ausreichendsein bei einer turnusmässigen Wartung den Tank neu zu befüllen."

Unsinn, das wäre nicht sinnvoll, ich habe bereits über 50 L AdBlue verbraucht und noch 15.000 km zur ersten Wartung. Seit der Softwareupdates saufen die Autos das Zeugs als gäb es nichts anderes....

Dann hätten die ja 80-100 Liter Tanks einbauen müssen...

@Kopfmensch

"Richtig! ... Aber um - auch - Ihre Gesundheit!
Immernoch entspannt!? "

Ja, total. Im Gegensatz zu Ihnen bin ich nämlich Fachmann und habe im Bereich der Arbeitsplatzhygiene und Luftreinhaltung/ Arbeitsmedizin promoviert.

Die Kritik an den Grenzwerten ist berechtigt. Gesundheit ist wichtig, aber ob 40 oder 60 Microgramm pro m3 macht keinen Unterschied! Wenn Weihnachten Kerzen angemacht werden sitzen hunderte Millionen Menschen weltweit stundenlang in NOx Konzentrationen die über 10 Mal höher sind- eine riesige Feldstudie- nur leider keine erhöhten messbaren Gesundheitsprobleme. Die Probleme fangen erst bei noch höheren Werten an...

@Raribo

"Bitte informieren Sie sich doch bitte außerhalb der Lobbygruppen über die Relevanz bzgl. Arbeitsplätze in der dt. Wirtschaft"

Die Relevanz ist größer als SIE meinen. Ich arbeite in der chemischen Industrie, wir gelten nicht als Automobilzulieferer, obwohl wir in alle Industriezweige liefern. Etwa 15% unserer Umsätze auch an Automobilzulieferer. Ich habe gerade zwei gute Mitarbeiter in meinem Bereich entlassen müssen weil die Aufträge aus der Automobilindustrie drastisch zurückgingen und wir für die aktuellen Umsätze einen zu hohen Personalstamm haben. Da ich für 20 Mitarbeiter zuständig bin waren das immerhin 10% weniger...

@flegar

"Ein Feinstaubfilter wird leider so gut wie überhaupt nicht gewechselt." Muss auch nicht, denn er wird meines Wissens freigebrannt...

Wenn die EU davon ausgeht

und sich ihre Behauptungen einmal mehr als nicht beweisbar darstellen, dann hoffe ich, dass die jetzt schon geschädigten Autohersteller eine Milliardenklage gegen die EU anstrengen und sich ein unabhängiges Gericht findet. Vielleicht hören dann die Vermutungen und Behauptungen auf. Die Vorwürfe der EU hören sich an den Haaren herbeigezogen an. Von wegen "wettbewerb" um umweltfreundlichste Technologien. Da gibt es eben "funktioniert" oder "funktioniert nicht".

@schiebaer45 um 15:45

"Worauf wolle Sie hinaus ?Wie soll die Gesellschaft ohne Auto aussehen ? Man wird einiges ohne Auto machen können so wie ÖNV ausbauen, aber..."

- Arbeiten in den eigenen "vier" Wänden (home-office)
- weniger, langsamerer, gelassenerer Verkehr: Entschleunigung als Lebensmotto aller Bürger
- es werden nur noch leichte (zul. Gesamtgewicht max. 700 kg) und PS-schwache (max. 70 kW oder z.B. 100 PS) Kfz für den (Standard-/einfachen) Personenverkehr produziert von allen Konzernen
- das wiederkehrende Gefühl für die Schönheit von Natur und Feld/Wald/Wiese lädt eher zum Spaziergang nebenan, als zum Urlaub weit entfernt ein
- jeder zweite Deutsche ist heute übergewichtig, mehr Bewegung ohne Verbrennungsmotor und mehr Freizeitgestaltung in Garten und Natur sind nicht verkehrt

haben doch gestanden

VW und Daimler haben doch schon gestanden!!!
Bei VW ist das schon der zweite Beweis der Betrügereien.

Schande über deutsche Autohersteller

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