Ihre Meinung zu: SPD debattiert über Bundeswehr-Werbung in Schulen

2. April 2019 - 17:33 Uhr

Dürfen Soldaten Werbung für die Bundeswehr an Schulen machen? Ein klares Ja kommt von der SPD-Vorsitzenden Nahles. Sie widerspricht damit der Berliner SPD, die ein Bundeswehr-Werbeverbot an Schulen wollte.

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Kommentare

Zurückrudern

"Die Berliner SPD hat inzwischen zurückgerudert: "Wir haben ein Werbeverbot, kein Informationsverbot für die Bundeswehr an Schulen beschlossen", stellte SPD-Landesvize und Innensenator Andreas Geisel bei "n-tv.de" klar."

Wer zurückrudern muss hat sich vorher nicht klar genug ausgedrückt.
Ob diese Klarheit bei der SPD oder bei der Berichterstattung fehlte mag hier noch offen bleiben.

Die Tagesschau könnte ja mal den Originaltext zur Verfügung stellen.

das ist halt die Berliner SPD

Ein scheinheiliges Zurückrudern der Berliner Genossen. In Wirklichkeit soll die Bundeswehr wohl ganz abgeschafft werden.

Wenn es noch einen Grund gebraucht hätte..

Auf der einen Seite ist es die SPD die Jugendliche mit 16 Jahren wählen lassen will und auf der anderen Seite spricht man genau diesen Jugendlichen die Fähigkeit ab, sich selbst ein Bild von der Bundeswehr zu machen, wenn an den Schulen durch die Bundeswehr informiert wird.Nun hat man gemerkt dass dieser Vorschlag schlecht ankommt und flüchtet sich in Ausreden.braucht es noch weitere Gründe diese Partei nicht mehr zu wählen...Nein, sie sind mit ihren abstrusen Vorstellungen schon längst für viele nicht mehr wählbar, weil diese Partei überhaupt keine Linie hat und schon gar kein Rückgrat.Und Politik für das Land und seine demokratischen und sozialen Errungenschaften macht man doch auch schon lange nicht mehr.

Da ich noch zwangsweise bei

Da ich noch zwangsweise bei der bw sein musste, mit der Begründung, dass es nötig sei, wehrhaft zu sein, kann ich nicht verstehen, warum die bw nicht für sich werben dürfte. Es gibt nur einen Grund, dies zu verbieten und das ist der (gewollte?) desolate Zustand der Truppe.

BW

Die Bundeswehr ist ein Teil der Gesellschaft. D.h. aber nicht, daß Offiziere in Schulen gehen sollten, um dort Reklame für den Wehrdienst zu machen. Insbesondere bei Jugendlichen, die noch nicht mal volljährig sind. Gab es zu meiner Zeit auch nicht. Aber da wurden auch noch keine Waffen an jeden Verbrecherstaat geliefert. Und was Frau Nahles angeht. Die Dame sollte besser den Mund halten u. sich an Willy Brandt halten. Falls den in der sPd überhaupt noch jemand kennt.

Danke Frau Nahles! Unsere

Danke Frau Nahles!
Unsere Jugend braucht Aufklärung. Da kann man nicht früh genug beginnen.
Kampfpilot, Fernspäher, Elitesoldat....
Auf Bundeskosten fremde Welten sehen.....
Vielleicht die eigene Heimat?
Verteidigung der Demokratie am Hindukusch.

Warum nicht Rettungsdienst, Pflege, Lehrer?

Bevor Vater Staat Werbung für die Bundeswehr auf diesem Level macht, kann man wohl verlangen dass alle anderen, weniger ambivalenten Probleme, gelöst sind?

Bevor wie die Bundeswehr auf diese Art "in unserer Demokratie verankern" möchte ich gern sichergestellt haben dass die Schüler die auch Verfassung, die Menschenrechte, vielleicht sogar ein paar Grundlagen internationalen Kriegsrechts etc verstanden haben.

Wenn der Nachwuchs dann normal miteinander diskutieren und sich trotz unterschiedlicher Meinung respektieren kann, und wenn sie wissen dass man sie bei der Feuerwehr und bei der Polizei, aber auch im Krankenhaus und in der Pflege braucht UND GUT BEZAHLT, dann kann meinetwegen auch noch ein Heini von der Bundeswehr vorbeikommen und seine Leier halten.

Andersrum gehts natuerlich auch: In den USA kann man sehr schoen sehen wie Menschen ohne Ausbildung und ohne Perspektive mangels Alternative in die Armee gehen. Irgendwie ist das auch alles Chancengleichheit und Demokratie...yeah..

SPD debattiert über Bundeswehr-Werbung

Bravo Frau Nahles!!!!
Die Bundeswehr ist eine demokratische Armee und unverzichtbar für unser Land. Was von der Berliner SPD kommt ist, wie die meisten der dortigen Entscheidungen, an Flachsinn nicht mehr zu überbieten.
Weiter so Frau Nahles.

Muss man das verstehen?

Waffenbesitz ist für Unter-18-jährige verboten. Warum also bei Minderjährigen Werbung für einen Job mit Waffen machen?

Die SPD-Spitze sorgt für Einheit an der Meinungsfront

Persönlich glaube ich, dass es ein Fehler war, die Wehrpflicht abzuschaffen, da ich sehr wohl der Meinung bin, dass sich eine Gesellschaft, ein Staat gegen eine Aggression verteidigen können sollte. Und ein wehrhafter Bürger kann dies m.E. leisten.

Nur verstehe ich persönlich unter Verteidigung nicht, dass sich die eigenen Streitkräfte auf der ganzen Welt rumtummeln und sich aus meiner Sicht an mehr als fragwürdigen und leider zum Teil auch intransparenten Missionen beteiligen.

"Die Bundeswehr gelte, auch aufgrund des Engagements der Sozialdemokraten als Teil der demokratischen Ordnung des Grundgesetzes."
Das Problem mit der SPD (und anderen Parteien) ist m.M.n., dass die völlig den Kompass verloren haben. Wenn die BW als Teil der demokratischen Ordnung des Grundgesetzes als "Parlamentsarmee" agiert dürften Einsätze wie die Bombardierung der Br. Jugoslawiens und der Syrien Einsatz gar nicht stattfinden. Da diese Angriffsaufträge und -kriege und eben keine Verteidigungsaufträge sind.

Einflussnahme auf Minderjährige in Schulen

"Die Berliner SPD hatte auf einem Landesparteitag am einen Antrag für ein Werbeverbot der Bundeswehr an Schulen beschlossen. "Es wird militärischen Organisationen untersagt, an Berliner Schulen für den Dienst und die Arbeit im militärischen Bereich zu werben", so der Text, auf den sich die Sozialdemokraten des Landesverbandes am Samstag festgelegt hatten. Minderjährige seien in einem Alter, in welchem sich zentrale Lebens- und Wertvorstellungen erst noch entwickeln müssten."

Ich finde das Argument hat etwas. Wenn es allerdings zulässig ist, diese an der Stelle anzuwenden, sollte es auch an anderer Stelle im Bildungswesen m.E. zulässig sein.
Da die Berliner SPD allerdings wieder zurückgerudert ist, ist es leider so oder so belanglos dies weiter zu diskutieren.

Befremdlich

In der SPD, noch stärker wohl bei den Grünen und Linken, gibt es schon Menschen mit seltsamen Ansichten. Die Bundeswehr ist keine Söldnertruppe, die auszieht, um ohne Rücksicht auf die Werte des Grundgesetzes Rambo zu spielen. Sie ist ein im Grundgesetz vorgesehenenes Organ der deutschen Politik. Das von uns Bürgern gewählte Parlament schickt die Bundeswehr in Einsätze, die die Judikative wiederholt gebilligt hat. Die Minderheit darf das ja anders sehen. Allerdings muss die Exekutive Nachwuchs werben dürfen. Die Bundeswehr ist Exekutive.
Die Parteien der politischen Linken nehmen da im Übrigen jungen Menschen auch eine Möglichkeit des sozialen Aufstieges.

Ich glaube das nicht

Die Bundeswehr gehört zur Bundesrepublik. Informationen dazu gehören zur Bildung aller Bürger. Um es genau zu sagen, Werbung machen profitorientierte Betriebe, unverzichtbare Teile unseres gemeinsamen Staates gehören nicht dazu. In den Schulen wird informiert und nicht rekrutiert

'Werbung für Töten und Sterben' muss man verbieten. Richtig!

… und daher frage ich mich, wie die Berliner SPD nur auf eine so eine weltfremde Sicht zur eigenen Armee kommt. Die Zeiten, wo Soldaten "mordeten und brandschatzten" sind wohl im Berliner Bildungsbereich noch latent vorhanden... vielleicht ist aber auch ein politisches Tauschgeschäft, um eine ganz andere Position durchzubringen, denn sowohl die Linken als auch die Grünen hätten sicherlich nichts dagegen: nichts anderes als die Sicherheitspolitik der Regierung erläutern die Soldaten in den Schulen. Und damit den Counterpart zu Rotgrün. Schon ein wenig peinlich, wenn die Berliner SPD damit automatisch gegen die mitregierende GroKo schießt... und wenn die Soldaten dort nichts zu suchen haben, dann eigentlich auch die Polizei nicht: Wenn Sie mich fragen, lebt ein Polizist in Berlin sowieso gefährlicher als ein Soldat im Einsatz. Im Übrigen glaube ich nicht, dass junge Menschen zur Bw oder Polizei gehen um zu töten, sondern eher um genau das zu verhindern. Haben alle kapiert... außer wer?

In der ersten Tagesschau-Meldung...

...war es noch besser gemacht. Da hieß es Bundeswehr-"Werbung". Denn das Berliner Papier strotzt nur so vor Ahnungslosigkeit: Die Rede ist da von "Jungoffizieren" - gemeint sind wohl Jugendoffiziere, die aber auch nur informieren dürfen; werben ist ihnen untersagt. Sie üben ihre Tätigkeit ausschließlich als Informierer aus, genau so, wie Friedensinitiativen das auch dürfen (wer will, der sehe "Beutelsbacher Konsens" nach) - Fragen nach Karriere sind mit einem Verweis auf Karriereberater unbeantwortet zu lassen. Mit anderen Worten geht dieser "Beschluss" vollkommen an der Sachlage vorbei.

Die Vorstellung, dass Jugendoffiziere irgendwelche teuflischen Bauernfänger seien, ist eine fixe Idee (wohl absichtlich) wenig informierter Mitglieder der Friedensbewegung. Dass die Berliner SPD dem aufgesessen ist, spricht für das unprofessionelle Niveau, in dem diese Fehlleistung von Beschluss entstanden ist.

Berlin = Neu-Kalkutta

Rot/rot/Grün hat bekanntlich Berlin finanziell runtergewirtschaftet und zu einem Neu-Kalkutta umgewandelt. Da passt eine Werbung für unsere Soldaten so garnicht ins Bild. Mir tun die politischen Nachfolger leid die den Berliner Trümmerhaufen mal übernehmen werden.

Wie auch immer man die

Wie auch immer man die Bundeswehr definiert, was auch immer man von ihr und ihrem Wirken hält - in Schulen hat Militär nichts zu suchen.

Man kann in der Schule zu passender Zeit im passenden Fach das Thema Militär thematisieren, aber im Sinne eines Beitrags zur Mündigkeit junger Staatsbürger, nicht zu Werbezwecken. Und dafür braucht es keinen Besuch von Militärs im Unterricht.

SPD

Ja die SPD ist schon eine Peinlichkeit- in jeder Beziehung.

meine Meinung:

Ich wusste nicht, dass es Bundeswehr-Angehörige in deutschen Schulen gibt. Ähnliches in der DDR wurde als typisch für eine Diktatur gewertet. Und da lass ich auch nicht gelten, dass die Bundeswehr einen anderen Character besitzt. Die Teilnahme am Kosovo-Krieg wurde mit Unwahrheiten begründet und war völkerrechtswidrig.
Ich bin ganz klar der Überzeugung, in den Schulen hat die Buindeswehr nichts zu suchen.

In Zeiten, in denen die Bundeswehr von

skrupellosen Politikern in völkerrechtswidrige Einsätze (Jugoslawien, Afghanistan und Syrien) geschickt wird, hat sie in den Schulen meiner Meinung nach überhaupt nichts verloren. Denn dort wird bestimmt nicht thematisiert, dass für einen Soldaten der Bundeswehr die Gefahr besteht per Befehl zum Kriegsverbrechen gezwungen zu werden.
Schade das Rückgrat bei der SPD aktuell nicht in Mode ist.

1. "Karriereberater" (meist Fach-Unteroffiziere der Personalführung) die für die Bundeswehr neue Soldaten anwerben sollen, dürfen NICHT (und durften noch nie) an Schulen für die Bundeswehr werben. Das sind die Soldaten mit den Trucks, die man auf Messen etc. trifft.
> Personalgewinnung; an Schulen VERBOTEN!

2. "Jugendoffiziere" (Offiziere mit besondere Ausbildung im Bereich Politische Bildung) können zur Unterstützung einzelner Lehrinhalte (bspw. im Bereich Geschichte/Gemeinschaftskunde) durch Schulen angefordert werden. Diese sind auch gehalten, nicht aktiv für eine Verwendung in der Bundeswehr zu werben. Nichts desto trotz stellen sie sich natürlich mit ihrem Lebenslauf vor und beantworten auch Fragen zur Bundeswehr.
> Politische Bildung; an Schulen erlaubt.

Noch zum eigentlichen Thema:
Ich persönlich finde es sehr befremdlich, wenn eine Institution eines Staates einer anderen Institution des selben Staates die Zusammenarbeit verweigern will.

Unfassbar!!!

Da kann man sich nur noch an den Kopf fassen, wie weit Teile der SPD gesunken sind. Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee, die buchstäblich ihren Kopf dafür hinhält, um Regionen, in denen die Bevölkerung von (islam.) Extremisten bedroht ist, zu befrieden und zu beschützen. Die demokratisch legitimierte Friedens-Armee mit der Rubrik "alle Soldaten sind Mörder" zu diffamieren, ist einfach unfassbar.

Die Berliner SPD hat nicht einmal den Mut, die Bundeswehr beim Namen zu nennen, sondern im Beschluss spricht man von "Militärischen Organisationen" , das sagt alles.

Liebe SPD, wie weit bist Du gesunken!!! Du hast mit Kurt Schumacher, Willy Brandt, Helmut Schmidt und Gerhard Schröder nicht einmal mehr das Schwarze unterm Fingernagel gemein.

Einfach nur noch jämmerlich. Für jetzt und alle Zeit absolut nicht mehr wählbar. Wenn ich bedenke, dass ich (vor vielen Jahren) auch einmal Mitglied dieser Partei war, wird mir heute noch schlecht.

18:38 von pnyx

"Wie auch immer man die Bundeswehr definiert, was auch immer man von ihr und ihrem Wirken hält - in Schulen hat Militär nichts zu suchen.

Man kann in der Schule zu passender Zeit im passenden Fach das Thema Militär thematisieren, aber im Sinne eines Beitrags zur Mündigkeit junger Staatsbürger, nicht zu Werbezwecken. Und dafür braucht es keinen Besuch von Militärs im Unterricht."

Genau so sehe ich das auch.

Hören Sie auch ständig dieses Summen als..

Hintergrundgeräusch?

Das sind die ehemaligen SPD Verteidigungsminister Struck, Apel, Leber und Helmut Schmidt, die aufgrund des heutigen Zustand der SPD heutzutage ständig und unglaublich schnell in ihren Gräbern rotieren!

Schwierige Frage

In der DDR war es Usus das in der Oberstufe für die NVA geworben wurde - und die war nicht mal wie die heutige Bundeswehr in Kampf- oder Auslandseinsätze verwickelt (ob die NVA beim Prager Frühling eingesetzt wurde, ist umstritten). Die Bundeswehr hat dergleichen vor 1990 noch viel öfter gemacht als heute. Ist es nun richtig für die Armee in Schulen zu werben nur weil Deutschland eine Parlamentsdemokratie ist? Ich denke nein, denn die sog. „Information“ über Berufsbilder ist ja als Indoktrination angelegt. Die Berliner Genossen haben recht. Und ich denke das sich ihr Standpunkt letztlich auch durchsetzen wird, trotz des gegenwärtigen und erwartbaren Gegenwinds aus Berlin. Der BND ist zB auch „demokratisch“ legitimiert. Werden die Agenten jetzt in die Schulen gehen um neue „Schlapphüte“ anzuwerben ? Warum nicht Pflegedienste, die Feuerwehr oder gar die öffentliche Verwaltung ?

18:32 von Schwarzbär

dem aufsatz schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann ich das nicht in so klare worte kleiden!

Alles in Ordnung

"Minderjährige seien in einem Alter, in welchem sich zentrale Lebens- und Wertvorstellungen erst noch entwickeln müssten."

Mit 7- 14 kann man die Erstkommunion erhalten.
Weil "die Kinder, die zum Vernunftgebrauch gelangt sind", (so das in Deutschland umgesetzte Kirchenrecht) selbstverantwortlich unabhängige Entscheidungen treffen können.

Verwirrend ist das überhaupt nicht.

In meine Klasse kam kein Soldat ....

... dafür haben wir in der Grundschule einen extra Ausflug in eine Kaserne gemacht. Wir durften in ein Cockpit steigen und auf Panzern herumklettern.
.
Meinen damals noch obligatorischen Wehrdienst habe ich dennoch nicht angetreten.
.
In Deutschland haben wir eine Parlamentsarmee, die auch im Grundgesetz dieses Landes verankert ist. Die SPD in Berlin zeigt mit solchen Ideen nur eins:
.
Ihr seltsames Verhältnis zum Deutschen Staat und seiner Verfassung.

Bundeswehr in Schulen?

Ja, sicher, es ist wichtig, dass Schüler über den Auftrag, den die BW vom Bundestag erhält, informiert wird.
Da die berliner SPD den Flughafen in Brandenburg nicht fertig bekommt, den Flughafen Tegel verrotten lässt, den Wohnungsneubau in Berlin ebensowenig hinbekommt, muß sie ein Thema finden, wo sie eventuell einmal punkten kann. Und, voilà, die Bundeswehr.
Mann,mann, die berliner SPD ist einfach nur peinlich.

@Kurt von Hammerstein - Infoveranstaltung = Werbung

18:36 von Kurt von Hammerstein:
"[...] gemeint sind wohl Jugendoffiziere, die aber auch nur informieren dürfen; werben ist ihnen untersagt."

Bitte erklären Sie mir den Unterschied zwischen Werbung und einer positiv-selektiven Informationsveranstaltung. Oder lässt die BW auch nur eines ihre zahlreichen Probleme in den Schulen thematisieren?

Wieso nicht,

machen wir uns doch nichts vor, das viele so denken, und die Bundeswehr nur noch ihre Aufgaben in fremden Ländern machen soll. Aber ja nicht im eigenen Land großartig in Erscheinung treten soll. Sie wird ja ständig in den Medien schlecht geredet von Mandatsträger des Bundestags. Auch eine Verteidigungsministerin, die der Truppe ständig in den Rücken fällt, und wenn Kritik aus der Truppe kommt auch gleich durch anderes Personal ersetzt wird.
Geschweige denn das noch Geld investiert wird in Ausrüstung und dergleichen. Hauptsache eine Ministerin die sich Medienwirksam präsentieren kann ohne die letzten Jahre wirklich Akzente gesetzt hat.
Da braucht sich keiner wundern das zum einen der Nachwuchs ausbleibt, und der Stellenwert der Truppe in der eigen Bevölkerung verloren geht.
Eigentlich zum schämen wie unsere Bundeswehr behandelt wird.

Ich stehe hier klar auf der

Ich stehe hier klar auf der Seite der Berliner SPD. Vor wenigen Jahren habe ich diese Diskussion schon in einem richtigen Forum geführt. Damals ging es bei der Debatte um das hier:

https://www.rnz.de/nachrichten/region_artikel,
-Region-Heidelberg-Max-Born-Gymnasium-Neckargemuend-Fuenftklaessler-schickten-
Osterpakete-an-deutsche-So-_arid,267160.html
Und die Reaktion einer politischen Partei darauf:
https://www.rnz.de/nachrichten/region_artikel,
-Region-Heidelberg-Neckargemuend-Osterpost-fuer-Soldaten-Linke-kritisiert-
Schule-_arid,269637.html

Werbung an Schulen für die Bundeswehr -und das ist es ja wohl, auch wenn das nicht ausdrücklich so benannt wird- geht gar nicht. Abgesehen davon, dass das viele derer Aktionen schlicht illegal sind, ist es perfide, heute an den Schulen das "Kanonenfutter von morgen" (Zitat) zu rekrutieren.

Und wieso die Bundeswehr ? Oder schickt jetzt jeder Arbeitgeber... Berater an die Schulen ? Passt aber gut zur derzeitigen politischen Lage...

Warum muss die BW in die Schulen?

Ich frage mich warum die Bundeswehr denn überhaupt an Schulen werben oder meinetwegen infomrieren sollte?

Was sollte das Ziel sein, wenn nicht, Schüler für den Beruf des Soldaten zu interessieren?
Dass die Truppe jetzt auch noch einen Bildungsauftrag bekommen hat, wäre mir neu!?
Was kann ein Offizier denn bitte den Schülern an Informationen liefern, was eine Lehrkraft im Sozialkunde- oder Geschichtsuntericht nicht liefern kann, außer "kommt zur Truppe"?

@Nachfragerin

"Bitte erklären Sie mir den Unterschied zwischen Werbung und einer positiv-selektiven Informationsveranstaltung. Oder lässt die BW auch nur eines ihre zahlreichen Probleme in den Schulen thematisieren?"

Wozu sollte ich? Sie konstruieren hier ein "strawman argument", indem sie eine grundsätzlich niedere Motivation suggerieren, den Charakter der Jugendoffiziersarbeit nach Gutdünken umdefinieren und hoffen, ich würde den Köder schlucken und mit ihrer suggestiven Prämisse weiterdiskutieren. Nix da. Und beantworten Sie Ihre vermeintlich rhetorische Frage doch mal selbst, und zwar bitte mit belastbaren Fakten.

Jugendoffiziere beantworten jede Frage, die einfachen wie die schwierigen. Sie informieren nach bestem Wissen und Gewissen. Diskussionen hierzu mit manipulativen Fragestellungen sparen wir uns mal lieber.

Nachtrag: Ich würde meine

Nachtrag: Ich würde meine Kinder von einer Schule holen, wenn es dort Werbeveranstaltungen oder Zusammenarbeit mit der Bundeswehr gäbe. Obwohl die nichtmal gefährdet wären, sich einfangen zu lassen. Dabei geht es ums Prinzip. Die BW kann sich wie jeder andere Arbeitgeber auch um Nachwuchs bemühen und nicht schon Kinder indoktrinieren (macht die Kirche allerdings selbst im 21. Jahrhundert ja auch noch mit staatlicher Hilfe, wie schon ein anderer Kommentator bemerkte).
So lange die BW an völkerrechtswidrigen Kriegen teilnimmt oder den Handlanger der USA macht, an der Ermordung Hunderttausender beteiligt ist, geht das gar nicht !

@ pnyx

Zitat um 18:38 Uhr: "Wie auch immer man die Bundeswehr definiert, was auch immer man von ihr und ihrem Wirken hält - in Schulen hat Militär nichts zu suchen.

Man kann in der Schule zu passender Zeit im passenden Fach das Thema Militär thematisieren, aber im Sinne eines Beitrags zur Mündigkeit junger Staatsbürger, nicht zu Werbezwecken. Und dafür braucht es keinen Besuch von Militärs im Unterricht."
_____________________

Volle Zustimmung!

Insbesondere bestünde dann eine Chance, die Einsätze der BW in den letzten 30 Jahren zu beleuchten und zwar in Bezug auf die jeweiligen Anlässe, auf unsere Verfassung und im Hinblick auf das Völkerrecht.

@ Silverfuxx (21:41): denselben Standpunkt vertrete ich auch

hi Silverfuxx

Auch Ihnen kann ich nur absolut vollumfänglichst zustimmen:

Ich stehe hier klar auf der
Ich stehe hier klar auf der Seite der Berliner SPD. Vor wenigen Jahren habe ich diese Diskussion schon in einem richtigen Forum geführt.

ich ebenfalls!! Weil die recht haben und weil mich interessieren wuerde, wie es diese ach so christlichen Bundestagsparteien mit ihren christlichen Grundwerten in Uebereinklang bringen können, Kindern und Jugendlichen sowie Schuelern und Schuelerinnen durch Bundeswehrsoldaten das Töten zu lernen?? Und aus dem Grund haben Sie auch mit dem hier:

Werbung an Schulen für die Bundeswehr -und das ist es ja wohl, auch wenn das nicht ausdrücklich so benannt wird- geht gar nicht. Abgesehen davon, dass das viele derer Aktionen schlicht illegal sind, ist es perfide, heute an den Schulen das "Kanonenfutter von morgen" (Zitat) zu rekrutieren.

absolut recht. Genau denselben Standpunkt vertrete ich ebenfalls.

Schreibtischtäter ÖR-Medien

ÖR-Medien!

02.04.2019 - 13:02 | Kriminalität 2018: Weniger Straftaten in der Statistik

"Jeder...

erhält das, was er/sie/es verdient hat.

Sogar ich."

Nicht veröffentlicht. Warum?

Weil ihr Schreibtischtäter Deutschland bereits zerstört habt. Es ist vorbei.

Mit der Ihnen gebührenden Hochachtung
Sam Lowry

21:41 von Silverfuxx

"Werbung an Schulen für die Bundeswehr -und das ist es ja wohl, auch wenn das nicht ausdrücklich so benannt wird- geht gar nicht. Abgesehen davon, dass das viele derer Aktionen schlicht illegal sind, ist es perfide, heute an den Schulen das "Kanonenfutter von morgen" (Zitat) zu rekrutieren.

Und wieso die Bundeswehr ? Oder schickt jetzt jeder Arbeitgeber... Berater an die Schulen ? Passt aber gut zur derzeitigen politischen Lage..."

Danke für Ihre klaren Worte!

Zur Zeit haben wir in Deutschland aber eine andere Tendenz. Sehnsucht nach zur Diktatur neigenden
Führungspersönlichkeiten, nach Aushöhlung der Demokratie, und dann eben offenbar auch nach Militärischem.

Im Grunde sind wir auf einem furchtbaren Weg.

Jeder vernünftig, normal und realistisch denkende Bürger

muss zu der Erkenntnis gelangen, dass Millitär etwas schwachsinniges und besonders überflüssiges ist.
Und von der Leyen kaut auch nur die Floskeln wieder, die man als Minister(in) halt so verlauten lassen muss, damit der eigene Posten gerechtfertigt erscheint.
Wieviele Angriffe und wieviele Angriffsverlautbarungen hat Deutschland in den letzten Jahrzehnten entgegen nehmen müssen? Wer in aller Welt ist uns Mitteleuropäern feindlich gesinnt und mit wem müssen wir uns auf einen (Verteidigungs-)Krieg einstellen?
Unsere Rüstungsindustrie beschehrt der Bundesregierung einfach satte (Haushalts-)Einnahmen, das ist alles.

man ist sprachlos

was sagt denn unser Bundespräsident zu den unglaublichen entgleisungen seiner berliner parteifreunde?

re silverfuxx

"Und wieso die Bundeswehr ? Oder schickt jetzt jeder Arbeitgeber... Berater an die Schulen ?"

Meines Wissens gibt es nicht so viele Arbeitgeber, die mit einem Verfassungsauftrag aktiv sind.

"Abgesehen davon, dass das viele derer Aktionen schlicht illegal sind"

Illegal durch Verstoß gegen welches Gesetz?

Noch kein Wahlrecht aber schon zur Armee

Eine solche Entscheidung hat ein Mensch mit möglichst viel Lebenserfahrung und Reife zu treffen. Darum gehört die BW auch nicht in Schulen!

Und wenn es doch so sein soll, so frage ich mich warum junge Menschen sich für die BW aber nicht für die Parlamentsabgeordneten entscheiden dürfen...

@Demoktratieschuetzerin u.a

Was nicht vergessen werden sollte:

Die SPD(!!) höchstpersönlich(!!) hat immerhin die Bundeswehr in die Einsätze in Afghanistan und in den Kosovo entsandt, die Bundeswehr hat sich diese Einsätze also nicht selbst ausgesucht!

Und nun kommen Sie!

re sausevind

"Zur Zeit haben wir in Deutschland aber eine andere Tendenz. Sehnsucht nach zur Diktatur neigenden
Führungspersönlichkeiten"

Sie meinen die allgemeine Beliebtheit von Trump, Putin und Erdogan?

(Schallendes Gelächter von den Rängen)

@ Frank von Bröckel (22:12): es war nicht die SPD alleine

hi Frank von Bröckel

Nein, dass hier von Ihnen stimmt so nicht ganz:

Die SPD(!!) höchstpersönlich(!!) hat immerhin die Bundeswehr in die Einsätze in Afghanistan und in den Kosovo entsandt, die Bundeswehr hat sich diese Einsätze also nicht selbst ausgesucht!

Es war nicht nur die SPD alleine sondern auch die CDU, die CSU, die FDP und andere mit! So viel zur Wahrheit. Und längstens nicht alle Einsätze waren von der UNO mandatiert!! Siehe dazu in den UN-Statuten Artikel 37 bis einschließlich Artikel 47!

@22:04 von karwandler

Ist der "Verfassungsauftrag" ein Argument dafür ? Wenn ja, dann eines, dass sich mir zumindest nicht erschließt.
Außerdem müssten dann auch Richter auf Werbetour gehen, Politiker, und wer sonst noch so mit "Verfassungsauftrag" unterwegs ist. Das ist ein Scheinargument.

Völkerrecht (z.B. Serbien), Menschenrecht, Moral, gesunder Menschenverstand, Humanität, diverses
Oh, das sind teilweise gar keine Gesetze ! Macht nichts, dafür sind es wesentliche Dinge, die als Handlungsgrundlagen und Basen weit schwerwiegender und bedeutender sind als Gesetze.

22:12 von karwandler

>>re sausevind
"Zur Zeit haben wir in Deutschland aber eine andere Tendenz. Sehnsucht nach zur Diktatur neigenden
Führungspersönlichkeiten"

Sie meinen die allgemeine Beliebtheit von Trump, Putin und Erdogan?>>

Allgemein beliebt nicht, aber doch von vielen sehr bewundert und verehrt.

>> (Schallendes Gelächter von den Rängen) <<
Danke für den konstruktiven Gesprächsbeitrag.

Ach...

im Grunde tickt doch auch die Gesamt-SPD so.
Warum geben die das nicht einfach zu.
Der Beispiele sind so viele aus allen Landeesteilen wo die BW mit der SPD z.B. Kommunal zusammentraf !
Da wurde auch schon einmal gemobt, schlechtgeredet, und neudeutsch ausgegrenzt, bzw. versucht abzuhängen.
Die Beispiel gehören einmal gesammelt.

Bundeswehr.

"Die Bundeswehr sei gerade kein "Geheimorden" oder Staat im Staate."

Da hat der Wehrbeauftragte unbestritten recht.

Die Bundeswehr ist kein Geheimorden. Sie tötet und stirbt ziemlich transparent und öffentlich.

Die Bundeswehr ist auch kein Staat im Staate. Sie handelt im Auftrag und mit voller Rückendeckung der Bundesregierung und des deutschen Staates.

Alles unbestreitbar.

um 19:41 von andreas0068

>>"Ich wusste nicht, dass es Bundeswehr-Angehörige in deutschen Schulen gibt. Ähnliches in der DDR wurde als typisch für eine Diktatur gewertet. Und da lass ich auch nicht gelten, dass die Bundeswehr einen anderen Character besitzt. Die Teilnahme am Kosovo-Krieg wurde mit Unwahrheiten begründet und war völkerrechtswidrig.
Ich bin ganz klar der Überzeugung, in den Schulen hat die Buindeswehr nichts zu suchen."<<

Ich denke Sie dürfen nicht unsere Bundeswehr mit den Entscheidungen von Politikern über deren Einsatz in einen Topf werfen denn das ist falsch.

Als ehemaliges SPD Mitglied

"" Die SPD-Chefin Andrea Nahles hält dagegen: "Aus unserer Sicht können wir sehr froh sein, dass wir in Deutschland eine Parlamentsarmee haben. Das heißt auch, dass Soldatinnen und Soldaten an den Schulen willkommen sind.""
#
sehe ich es genau so.

@Demokratieschuetzerin

Richtig, unter der damaligen Bundesregierung Gerhard Schröder (SPD) und dem Verteidigungsminister Struck (ebenfalls SPD)!!

Man schickt aber als SPDler nicht zunächst deutsche Soldaten in für diese lebensgefährliche Auslandseinsätze zum Beispiel nach Afghanistan und fällt ihnen dann anschließend auch noch in den Rücken!

Das ist ein absolut schäbiges und absolut schändliches Verhalten!

um 22:04 von WM-Kasparov-Fan

>>"Jeder vernünftig, normal und realistisch denkende Bürger
muss zu der Erkenntnis gelangen, dass Millitär etwas schwachsinniges und besonders überflüssiges ist."<<

Ohje! Ich bin also weder vernünftig, noch ein realistisch denkender Bürger? Ich habe eine hohe Achtung vor unseren Soldaten und finde sie extrem wichtig, besonders in unserer heutigen Zeit die von so vielen weltweiten Konflikten geprägt ist. Für mich gilt, ein Daumen hoch für unsere Bundeswehr!

Tschüß, Spezialdemokratie!

Das Wechselmodell als Grundmodell bei Trennungen?
Brauchen wir nicht, obwohl die SPD-Justizministerin es selbst praktiziert hat!
Eine offizielle Gruppierung atheistischer Sozialdemokraten in der SPD?
Darf nicht sein, sagt der SPD-Generalsekretär!
Und jetzt lädt die SPD-Vorsitzende Werber des Militärs in deutsche Schulen ein.
Diese Partei ist nicht sozialistisch, nicht sozialdemokratisch, sondern nur noch schwammig.
Liebe Ex-Genossen:
Wehner und Brandt hätten Euch geohrfeigt.
Ich werde Euch einfach NIE WIEDER wählen!

re silverfuxx

"Ist der "Verfassungsauftrag" ein Argument dafür ? Wenn ja, dann eines, dass sich mir zumindest nicht erschließt.
Außerdem müssten dann auch Richter auf Werbetour gehen, Politiker, und wer sonst noch so mit "Verfassungsauftrag" unterwegs ist. Das ist ein Scheinargument."

Ich kann mich noch gut an eine Rechts-AG erinnern, für die ein Richter gewonnen wurde.

Außerdem kommt die Bundeswehr nur auf Anforderung durch die Schule. Auch die Polizei und die Feuerwehr geht in die Schule, wenn es dafür Anfragen gibt.

Ich finde es schon befremdlich,

… wenn der Innensenator von Berlin - und damit der höchste Polizist des Stadtstaats - verkünden lässt (auf ntv), dass die Karriereberater der Bundeswehr nichts in Berliner Schulen zu suchen haben. Ob er das wohl auch von seinen eigenen Personalwerbern sagen würde...?, denn schliesslich lehren beide Institutionen neben einer Menge Jura die Notwendigkeit eines Schusswaffengebrauchs, wenn es darauf ankommt, Leben zu bewahren. Oder will er vielleicht einfach nur den Konkurrenten Bundeswehr aus den Berliner Schulen ausbooten... ?

@22:26 von eine_anmerkung

Ich denke Sie dürfen nicht unsere Bundeswehr mit den Entscheidungen von Politikern über deren Einsatz in einen Topf werfen denn das ist falsch.

Das ist ein guter und wichtiger Einwand, danke sehr.
Aus der Ablehnung von Werbung an Schulen konstruiert die Gegenseite nämlich gerne gleich eine Ablehnung der Bundeswehr oder gar des einzelnen Soldaten. Ersteres ist teilweise sicher begründet, aber eben auch nicht immer gegeben.
Es geht hierbei nur grundsätzlich um das, was die BW tun muss, auf Geheiß des Parlamentes. Und wo sie hingeschickt wird, um Deutschland zu verteidigen :)

@ Sam Lowry um 21:58

>>ÖR-Medien!

02.04.2019 - 13:02 | Kriminalität 2018: Weniger Straftaten in der Statistik

"Jeder...

erhält das, was er/sie/es verdient hat.

Sogar ich."

Nicht veröffentlicht. Warum?

Weil ihr Schreibtischtäter Deutschland bereits zerstört habt. Es ist vorbei.

Mit der Ihnen gebührenden Hochachtung
Sam Lowry<<

Nicht aufgeben! Sonst haben die Schreibtischtäter u.a. in den ör Medien gewonnen, die m.E. zuschauten, wie dieses Land eine anti-demokratische Wüste wurde.
Sie sind nicht alleine. Ganz gleich welches persönliche Merkmal Sie haben, es gibt m.M.n. eine ganze Armee, die dieses nepotistische System der ör Medien so nicht mehr haben wollen. Selbst in der BW, denke ich, sind Kritiker zu finden.

Willkommen sein.

"Das heißt auch, dass Soldatinnen und Soldaten an den Schulen willkommen sind."

"Willkommen" heißt:

Kaffeetafel in der großen Pause, feuchter Händedruck und ab in die Kaserne.

"Willkommen" heißt nicht:

Soldaten wird gestattet, charakterlich noch nicht voll entwickelte Jugendliche schon zum Dienst an der Waffe zu verführen!

Unterschied verstanden, Frau Nahles?

um 22:10 von DemokraSte

>>"Eine solche Entscheidung hat ein Mensch mit möglichst viel Lebenserfahrung und Reife zu treffen. Darum gehört die BW auch nicht in Schulen!"<<

Mit möglichst viel Lebenserfahrung und Reife ist man aber eher ein alter Mann und dann eher nicht brauchbar für einen eventuell harten körperlichen Einsatz eines Soldaten. Da sind die jüngeren Generationen zweifellos besser für geeignet und wir reden in unserem Fall beileibe nicht von Kindersoldaten. Für mich selbst war die Bundeswehr eine nicht einfache, aber sehr lehrreiche Zeit. Ich habe durch die Bundeswehr gelernt mich in Organisationen einzufügen was mir in meiner Berufswelt immer zu Gute kam. In meiner Familie, Freundes- und Bekanntenkreis gibt es viele Menschen die nicht gedient haben und ich stelle in vielen Fällen fest, dass sich diese Menschen nicht oder sehr schwer in eine Organisation einfügen können. Das wird durch eine antiautoritäre Erziehung nur noch verstärkt. Vielfach schlaue Menschen die nichtmal die Probezeit überstehen.

@ Momentmal um 22:35

"Diese Partei [SPD] ist nicht sozialistisch, nicht sozialdemokratisch, sondern nur noch schwammig.
Liebe Ex-Genossen:Liebe Ex-Genossen:
Wehner und Brandt hätten Euch geohrfeigt.
Ich werde Euch einfach NIE WIEDER wählen!"

Kurz.
Bissig.
Faktisch.
m.E. richtig.
Alles gesagt.
So mag ich es.

re rossundreiter

""Willkommen" heißt nicht:

Soldaten wird gestattet, charakterlich noch nicht voll entwickelte Jugendliche schon zum Dienst an der Waffe zu verführen!"

Gehen Sie mal in eine Klasse mit 17jährigen und warnen die, da kommt jetzt gleich einer, der will euch charakterlich noch nicht voll Entwickelte zum Dienst an der Waffe verführen.

Da werden Sie ausgelacht! Aber wie!

Überflüssig

Ich mag die BW nicht. Fressen massiv Steuergelder, verschleudern Geld ohne Sinn und Verstand und am Ende funktioniert trotzdem nichts. Aber ist ja auch nicht schlimm, denn wirklich etwas geleistet im Verständnis irgendeiner Form von Wertschöpfung wird dort eh nicht. Die guten jungen Fachkräfte sollte man lieber in die Wirtschaft bringen, wo sie wirklich etwas leisten und bewirken können. Bei uns galt die BW immer als Auffangbecken der in der Zivilgesellschaft / Privatwirtschaft Gescheiterten.

@ rossundreiter (22:44): vollumfänglichste Zustimmung!!

hi rosssundreiter

vollumfänglichste Zustimmung:

"Willkommen" heißt nicht:

Soldaten wird gestattet, charakterlich noch nicht voll entwickelte Jugendliche schon zum Dienst an der Waffe zu verführen!

Unterschied verstanden, Frau Nahles?

exakt genauso ist es!! Wenn unsere Soldaten in Zivil mal in der Stadt auftauchen, habe ich gar nichts dagegen. Aber: in den Schulen haben die absolut NICHTS verloren!!

um 22:53 von karwandler

>>"Gehen Sie mal in eine Klasse mit 17jährigen und warnen die, da kommt jetzt gleich einer, der will euch charakterlich noch nicht voll Entwickelte zum Dienst an der Waffe verführen."<<

Was unterstellen Sie da mal wieder? Kein Beauftragter wird jemals die 17-Jährigern so darstellen das man die nicht für voll nehmen würde! Welchen Sinn würde denn eine Bundeswehrwerbung bei den Ihrer Meinung nach "charakterlich noch nicht voll Entwickelten.." machen? Haben Sie keine Argumente mehr?

@eine_anmerkung

"In meiner Familie, Freundes- und Bekanntenkreis gibt es viele Menschen die nicht gedient haben und ich stelle in vielen Fällen fest, dass sich diese Menschen nicht oder sehr schwer in eine Organisation einfügen können."

Ich erlebe täglich das Gegenteil.
Und ich rede von Leuten die zwischen 25 und 35 sind und mehrer Jahre in der Bundeswehr gedient haben. Ich wünschte die wären auch dort geblieben, für den Arbeitsmarkt sind diese kaum zu gebrauchen.

"Dürfen Soldaten Werbung für

"Dürfen Soldaten Werbung für die Bundeswehr an Schulen machen?"

Warum nicht zu DDR Zeiten war das gang und gebe - mit 14 konnte man sich entscheiden ob man an Land zur See oder der Luftwaffe dienen wolle um das Vaterland zu verteidigen.

Da Vaterland heute ein "Unwort" ist - was erzählt man den Knirpsen heute?

Die westlichen (hust) "Werte" verteidigen? ;)

Die BW hat in Schulen nichts zu suchen..

und weder am Hindukusch noch im Kosowo noch sonst wo.. Laut GG. haben wir eine Verteidigungsarmee die nirgendwo im Ausland was zu suchen hat, und solange das nicht eingehalten wird haben Soldaten bei Minderjährigen in Schulen nichts zu suchen. Punkt um..!

Bundeswehr - ja. An Schulen - nein.

Bitte wieder trennen: Es geht nicht darum, ob die Bundeswehr (oder gar die Politiker, die über Einsätze entscheiden) unterstützt oder abgelehnt wird. Es geht allein darum, ob Mitglieder militärischer Organisationen an Schulen in Berlin "informieren" dürfen sollen.

Diese Reden à la "in den Rücken fallen" usw. erinnern mich unschön an die Dolchstoßlegende - ist das Bild, daß feige Linke der Armee in der Heimat "in den Rücken fallen" wirklich im 21. Jahrhundert noch nützlich?? Selbst wenn die SPD die Bundeswehr abschaffen wollte (will sie nicht!), wäre das eine demokratisch legitime Position, die sie dem Wähler vorstellen könnte, und weder "schäbig" noch "feige".

Diese Haltung, daß dem Militär Sonderschutz und -respekt zusteht, ist vorgestrig - "Dienst am Vaterland" leisten ebenso Pfleger, Ärzte, Feuerwehr, Müllabfuhr, Hebammen usw. (Und man vergleiche mal, wie hier auf Ärzten, Klinikbetreibern oder Krankenkassen herumgehackt werden "darf"?!) Also: Gleicher Respekt für alle. Mehr nicht.

um 23:02 von Lopoe

>>"Ich mag die BW nicht..."<<

Ihre persönliche Meinung sei Ihnen unbenommen, aber denken Sie bitte daran unsere gute Welt besteht nicht nur aus Schäfchen, sondern Schäfchen und Wölfen. Und die Wölfe reißen die Schafe. Ich finde es naiv auf unsere Bundeswehr verzichten zu wollen, aber das ist meine persönliche Meinung.

um 22:26 von eine_anmerkung

"Ich denke Sie dürfen nicht unsere Bundeswehr mit den Entscheidungen von Politikern über deren Einsatz in einen Topf werfen denn das ist falsch."
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Die Bundeswehr ist eine Waffe, und Schulen müssen waffenfrei sein. Ich hätte gedacht, das darüber Einigkeit besteht.

22:45 von eine_anmerkung

"In meiner Familie, Freundes- und Bekanntenkreis gibt es viele Menschen die nicht gedient haben und ich stelle in vielen Fällen fest, dass sich diese Menschen nicht oder sehr schwer in eine Organisation einfügen können."

Sie sehen es positiv, wenn Menschen dazu früh trainiert werden, sich in eine Organisation einfügen zu können.
Für mich ist das ein gänzlich falscher Weg.
Wir müssen stattdessen lernen, dem Sog und dem faszinosum des sich Unterordnens oder Einordnens zu widerstehen.

"Das wird durch eine antiautoritäre Erziehung nur noch verstärkt. Vielfach schlaue Menschen die nichtmal die Probezeit überstehen."

Im Grunde bringen Sie - unfreiwillig - auf den Punkt, warum es so gefährlich ist, wenn Soldaten vor die Schüler treten, um sie zu faszinieren:
weil da das autoritäre Prinzip bedient wird.

Parlaments-Armee

Ja, die BW ist besser und restriktiver aufgestellt (Inlands-Einsätze) als andere Armeen. Und die BW ist ein Arbeitsplatz wie jeder andere. Wenn Banken in Schulen "informiern" dürfen, dann die BW auch. Den Hickhack verstehe ich nicht, denn die Jugendliche sind pfiffiger als mancher Forist glaubt! Die haben ihre Vorstellungen und Fehler sind das Privileg der Jugend. Also: Cool down und vertraut den Jungen! Gluckentum und übertriebenen Beschützer-Trieb helfen nix.

Schlimm

Das Gemisch aus SPD/Grünen und Linken zeigt mit diesem Beschluss wie man wirklichkeitsfremd Politik machen kann...die Bundeswehr schützt die Demokratie...diese Parteien wollen sie „abreißen“ ...hoffentlich geben die jungen Menschen solchen Politstrategen eine passende Abfuhr bei den nächsten Wahlen.

um 23:04 von Shantuma

>>"Ich erlebe täglich das Gegenteil.
Und ich rede von Leuten die zwischen 25 und 35 sind und mehrer Jahre in der Bundeswehr gedient haben. Ich wünschte die wären auch dort geblieben, für den Arbeitsmarkt sind diese kaum zu gebrauchen."<<

"Täglich" empfinde ich als Übertreibung, aber ich kann das von Ihnen gesagte nicht von der Hand weisen. Wir sprechen hier von der Zeit NACH der Soldatenzeit. Unsere Soldaten verfügen dann in der Regel über eine sehr gute Ausbildung, leider nur theoretischer Natur. Sie konnten diese Qualifikationen leider nie in der Praxis anwenden weil sie ja in erster Linie Soldat waren. Mit einer Übergangszeit in das "zivile Leben" gelingt aber dem weitaus größten Teil der Übergang und das werden dann I.d.R. sehr gute Fachkräfte in den Unternehmen und vielfach auch sehr gute Führungskräfte.

@ eine_anmerkung um 23:08

">>"Ich mag die BW nicht..."<<

Ihre persönliche Meinung sei Ihnen unbenommen, aber denken Sie bitte daran unsere gute Welt besteht nicht nur aus Schäfchen, sondern Schäfchen und Wölfen. Und die Wölfe reißen die Schafe. Ich finde es naiv auf unsere Bundeswehr verzichten zu wollen, aber das ist meine persönliche Meinung."

Auch Ihre Meinung sei Ihnen natürlich gegönnt.
Aber alleine an der Frage, wer in Ihrem gewählten Beispiel, die Schafe und wer die reißenden Wölfe in der Welt sind, gehen die Meinungen doch extrem außeinander?
Und eigentlich ist da das Grundgesetzt (Art. 26) recht klar!
www.gesetze-im-internet.de/gg/art_26.html

@ landart (23:17): damit meine ich auch diejenigen hier

@ landart

Und mit "ein jeder von uns schuetzt die Demokratie" meine ich explizit

1. alle Buerger und Buergerinnen in Deutschland (auch unsere Neubuerger)
2. unsere Polizei
3. die Bundesregierung (sollte es zumindest tun)
4. die Parteien
5. Nicht-Regierungs-Organisationen (Umwelthilfe, Avaaz, Change.org, Campact, usw.).
6. die Städte und Kommunen
7. Bundeswehr

um 23:07 von Dieter

>>"...und weder am Hindukusch noch im Kosowo noch sonst wo.. Laut GG. haben wir eine Verteidigungsarmee die nirgendwo im Ausland was zu suchen hat, und solange das nicht eingehalten wird haben Soldaten bei Minderjährigen in Schulen nichts zu suchen. Punkt um..!"<<

.... mal bitte die Luft anhalten! Alles wird gut. Die Werbung für den Beruf des Soldaten hat doch nichts damit zu tun über die Einsatzgebiete unserer Soldaten in der Vergangenheit die sicherlich kontrovers diskutiert werden können.

22:45 von eine_anmerkung

>um 22:10 von DemokraSte
>>"Eine solche Entscheidung hat ein Mensch mit möglichst viel Lebenserfahrung und Reife zu treffen. Darum gehört die BW auch nicht in Schulen!"<<

Mit möglichst viel Lebenserfahrung und Reife ist man aber eher ein alter Mann und dann eher nicht brauchbar für einen eventuell harten körperlichen Einsatz eines Soldaten. Da sind die jüngeren Generationen zweifellos besser für geeignet und wir reden in unserem Fall beileibe nicht von Kindersoldaten.>

Ja, hier sprechen Sie es deutlich aus:
Ihnen geht es um die "Brauchbarkeit" des Menschen.

Ein menschenfeindliches Menschenbild sozusagen.

um 23:16 von Sausevind

>>"Sie sehen es positiv, wenn Menschen dazu früh trainiert werden, sich in eine Organisation einfügen zu können.
Für mich ist das ein gänzlich falscher Weg.
Wir müssen stattdessen lernen, dem Sog und dem faszinosum des sich Unterordnens oder Einordnens zu widerstehen..."<<

Sie werden dann kaum in der Lage sein in einem Unternehmen wo Sie nicht der Inhaber sind oder in einem Unternehmen das aus mehr Personen als Ihnen besteht, bestehen zu können.

SPD debattiert über Bundeswehr-Werbung in Schulen

Man bemerkt, dass in der Berliner Landesregierung auch die ach so friedensliebende Partei Die Linke vertreten ist. Das wird wohl auch der Grund für den SPD-Beschluss sein, den ich für absolut falsch halte. Die Reaktionen der Bundes-SPD mussten unbedingt erfolgen. Ansonsten wäre die SPD meines Erachtens nicht mehr wählbar gewesen. Die Bundeswehr verteidigt die Freiheit auch derer, die meinen, die BW verunglimpfen zu müssen. Freiheit fällt nämlich nicht vom Himmel.

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