Ihre Meinung zu: Statistik: Jeder zweite Erwachsene ist übergewichtig

2. April 2019 - 14:33 Uhr

Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland waren 2017 übergewichtig. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Als übergewichtig gelten Erwachsene mit einem Body-Mass-Index über 25.

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Kommentare

Zur Gewichtszunahme kommt es,

wenn Menschen mehr Kalorien zu sich nehmen als sie alltäglich verbrauchen
.
danke
mit dieser Erkenntnis haben sie mir, als Übergewichtiger, sehr geholfen

jetzt noch ein Tipp wie ich (und die 40 Millionen andere)
das Abnehmen im alltäglichen Leben so hinbekomme
dann wäre ich ihnen echt dankbar

Große Schwierigkeiten

Endlich wurde das mal thematisiert.
Damit haben wir nämlich wirklich ein großes Problem. Durch das Übergewicht entwickeln sich auch viele Gesundheitsprobleme.
Diabetes, mehr Atherosklerose und KHK, Arthrose durch Belastung der Gelenke, der Hormonverbrauch steigt und damit auch Belastung der Schilddrüse, mehr Abortus oder Schwierigkeiten bei der Schwangerschaft, mehr arterielle Hypertonie.
Wahrscheinlich habe ich nicht mal alles aufgezählt.

Wie könnte man dem Arztmangel begegnen? Indem man prophylaktisch für wenige Gesundheitsprobleme sorgt, dass man einen Arzt nicht aufsuchen muss.

Es passiert aber genau das Gegenteil. Eine adipösere Generation mit mehr Gesundheitsprobleme. Selbst wenn man das Gesundheitssystem finanziell noch unterhalten kann, wird es nicht genug Ärzte für die Versorgung geben.

Es entwickelt sich zusammen gefasst eine kranke Generation, die wahrscheinlich auch nicht leistungsfähig sein wird sondern enorm viel Pflege braucht.

Gesundheit

Ja -das stimmt.Und auch die Erkrankungen daraus werden immer häufiger.
Und Rettungsdienste müssen immer öfters auf die Feuerwehr zurückgreifen um diese Leute zu transportieren-in Schwerlast RTW.(ich spreche da aus beruflicher Erfahrung)
Aber es ist wohl in unserer Gesellschaft so gewollt,wer Getränke konsumiert,die 35Stück Zucker pro Liter enthalten...
Rote Beete und Selerie kennen ja auch viele Leute nicht mehr.
Jeder muß ebend selbst wissen wie er mit seinem Körper umgeht.

Ja, ja, daß Übergewicht

Nachdem ich nach 35 Jahren mit dem Rauchen aufgehört habe, ging es gewichtsmäßig steil nach oben. Bei 15 Kg plus ist es dann geblieben. Habe bis jetzt kein Mittel gefunden, zum Ausgangsgewicht zurückzukehren.

Der BMI ist Schrott

Jeder Sportler mit größerem Trainingspensum würde durchfallen.
Wahrscheinlich werden sie keinen Bundesligaspieler finden der innerhalb der Norm liegt, da sie aufgrund ihrer Muskelmasse zu schwer für ihre Größe sind.

Klar gibt es viele die zu schwer sind, aber solang das Maßsystem keinen Weg findet, dies zu berücksichtigen, taugen die Statistiken das Papier nicht auf denen sie gedruckt sind.

14:39 von Sisyphos3

psssss! weniger essen als dein körper will. und der stress mit unseren guten verleitet nur zur schokolade. nix gut

Schlank bleiben oder wieder werden macht unglücklich

Wer kennt nicht die sonnenbankverstrahlte schlanke "Gattin" des betuchten "Otto Wohlig"?
Beim opulenten Frühstück „Katharina die Große“ auf einer dreistöckigen Etagere nimmt sie nur eine Toastscheibe mit Magerschinken, einem Blatt Salat und Tee ohne Süßstoff .
Und ihre Miene verrät Traurigkeit, wenn nicht Wut.
Wut auf die, die den Teller hochkant befüllen.
Aber fällt auch oft auf, dass die, die sich scheinbar gut "ernähren", häufiger zur Toilette rennen ( wozu?) und oft draußen sind und rauchen?
In unserer Überflussgesellschaft meinen zu viele, attraktiv sein zu müssen, attraktiv gleich schlank.
Für wen ?
Sind vielleicht die glücklich, die auf die Meinung anderer "pfeifen" und sich einfach "normal" ernähren, sich ausreichend bewegen und ggf. den Rat des Arztes befolgen?

Ich ess doch nix.

Einer meiner Bekannten wiegt (ich habe ihn kürzlich auf meiner Waage gewogen) 141 kg. Fällt ihm etwas auf den Boden, bücke ich mich, er kommt nicht runter - und wenn, käme er nicht wieder hoch.
Gottseidank können wir beide drüber Witze machen, denn angeblich isst er morgens ein Brötchen, tagsüber nichts und abends Gemüse, Hähnchengulasch selbst gemacht und evtl. Kartoffeln.
Aber: Er ist gesund, außer, dass er, kaum überraschend, Diabetiker ist; zu dem er jedoch, wie er sagt, anlässlich einer Blinddarm-Not-OP wurde. (??)
Ich bezeichne ihn immer als einen 3 Liter 40Tonner...
Natürlich weiß ich, dass nicht jeder Übergewichtige schlicht überernährt ist, aber es gilt sicher auch längst nicht für alle: “Ich hab Drüsen...“

@ Sisyphos3, um 14:39

FdH

Der BMI ist nicht zuverlässig

und schon seit Jahren nicht mehr das mittel der Wahl, um Gewicht und Gesundheit einzuschätzen. Abgesehen davon dass die "gesunden" Werte im unteren Bereich gefährlich nahe ans Untergewicht gehen, wurde der BMI rein statistisch im Auftrag einer Krankenkasse entwickelt.

Da passt es aber Prima, wenn man jemand als ungesund abgestempelt werden kann und zur Kasse gebeten wird.

Ein gesundes Gewicht ist etwas sehr persönliches und hat nichts mit den aktuellen Schönheitsidealen zu tun, aber damit kann man ja weniger Geld verdienen und Aufmerksamkeit erzeugen ....

Weniger ist mehr

Die Welt der " Ich bin wie ich bin"- Vertreter machen es auch nicht einfacher, für diese Menschen wirklich ein Verständnis zu entwickeln.
Der Song von Marius Müller Westernhagen hat die Nachteile unverblümt angesprochen.
Für die Krankenkassen sind das extreme Zusatzkosten auf dem Rücken von der zahlenden Solidargemeinschaft.

Die gesunde Ernährung kostet im Verhältnis zum Verdienst mancher Familien einfach zu viel. Wer keinen Garten bewirtschaften kann, muss oft auf zuckerhaltige Billigprodukte aus dem Supermarkt zurückgreifen und erhält schnell die Quittung, wenn er nicht Ausdauersport und Fitness neben der Arbeit, der Kindererziehung, dem Haushalt findet.

Man sollte den Menschen ihre Freiheit zur Gestaltung ihres Lebens nicht einschränken, aber die Nahrungsmittelindustrie muss von diesen Billigprodukten weg und wer dicke Kinder heranzüchtet, sollte zur Pflichtinformationstagen der Krankenkassen gehen müssen, um die Fehlleistung ihrer Erziehung zu verdeutlichen.

14:39 Sisyphos3

"Jetzt noch ein Tipp wie ich und 40 Millionen andere das Abnehmen im alltäglichen Leben so hinbekommen......."

Hallo ganz einfach mehr Kalorien verbrauchen als Kalorien zu sich nehmen. Das rät ihnen jemand der inzwischen auch zu den Übergewichtigen zählt und ebenfalls diesen Kampf führt. (Schmunzeln). Meine Pfunde kommen ganz klar von weniger Bewegung und das Essen nicht dementsprechend angepasst.

Mal gucken,...

...was eine übergewichtige Familie so im Einkaufswagen aus dem Supermarkt schiebt.
Weiße Bescheid...

Als Betroffener...

Weiss ich um die Korrelation zwischen; beruflichem Stress und ueberfluessigen Pfunden.

Beruflicher Stress ist in unserem Land die Regel.

Es sei denn, man befindet sich im Staatsdienst und muss sich kaum Gedanken um seinen Job machen.

Die Antwort lautet also unter anderem stressreduktion.

Will heißen :
Die Firma aus der Zeit außerhalb der 8-10h taeglich verbannen, in welchem sie mich gemietet hat.

Bekommt man das hin, regeln sich die Dinge allmählich wieder.

Kann denn die Menschen keiner lehren, was man isst,

der Vollwert macht die Nahrung, der Zucker macht es nicht. - In der Schule wird lauter unbrauchbarer Unfug gelehrt. Aber wie man sich durch gesunde Ernährung gesund und schlank erhält, das wird nicht wirklich gelehrt. Fürs Leben sollten wir lernen, nicht für die Schule! Und in der Schule, ja, was wird dort an "Essen" geboten, falls es angeboten wird? Mir stehen jedenfalls die Haare zu Berge angesichts dessen, was dort von so genannten Ernährungsexperten als gesund angesehen wird.

@ Deeskalator, um 14:58

Sie brauchen keine Statistiken, um das zu bestätigen, was die Titelzeile aussagte. Zwei gesunde Augen reichen.
Setzen Sie sich einfach auf eine Bank in der Fußgängerzone und zählen Sie mal. Sie finden ja kaum noch jemanden, der schlank ist. Ich meine nicht dürre!
Alter? Geschlecht? Egal.
Ausgenommen adipöse Menschen natürlich. Aber die Hälfte ist das sicher nicht.

@Deeskalator

"Klar gibt es viele die zu schwer sind, aber solang das Maßsystem keinen Weg findet, dies zu berücksichtigen, taugen die Statistiken das Papier nicht auf denen sie gedruckt sind."

Es gibt aber aufjedenfall mehr Fettleibige und damit auch mehr Diabetes Fälle. Darüber berichtet DGE (Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie) schon länger und weist auf das Problem zu.

2017 berichtete WHO auch über zu viele fettleibige Kinder.
"Die Zahl extrem dicker Kinder und Jugendlicher hat sich in den vergangenen vier Jahrzehnten mehr als verzehnfacht. Während 1975 weltweit etwa elf Millionen 5- bis 19-Jährige fettleibig waren, waren es im vergangenen Jahr 124 Millionen."
Verzehnfacht!

@ Sisyphos3

"Zur Gewichtszunahme kommt es,
wenn Menschen mehr Kalorien zu sich nehmen als sie alltäglich verbrauchen
.
danke
mit dieser Erkenntnis haben sie mir, als Übergewichtiger, sehr geholfen

jetzt noch ein Tipp wie ich (und die 40 Millionen andere)
das Abnehmen im alltäglichen Leben so hinbekomme
dann wäre ich ihnen echt dankbar"

Weniger essen, mehr bewegen. Und zwar auf Dauer - also nicht 6 Wochen Crash-Diät, und dann weitermachen wie vorher. Ich weiß, dass sich das einfacher anhört als gemacht - aber Sie werden von niemandem, der sich seriös mit der Thematik beschäftigt, etwas anderes hören.

@um 14:53 von Elitedemokrat

Jep, so kenne ich das auch und 5 kg weniger wäre Optimalgewicht? Die Leute sind übergewichtig, weil die Lebensmittelindustrie nicht gut kontrolliert wird bzw. es in den meisten Lebensmitteln ein Übermaß an verschiedenen Zuckern gibt, die in der Dekleration mit verschiedenen Namen auftauchen und verwieren sollen. Es sollten mal maximale Inhaltsstoffe festgelegt werden für jeweilige Produkte.

@um 15:03 von Karl Napf

Viel mehr Salat, Gemüse und Obst essen und mehr bewegen. Das ist aber garnicht mal so einfach seine Gewohnheiten umzustellen, mir kommt das so vor, als würde das immer schwerer mit dem abnehmen, desto älter man wird.

Übergewichtig...

Vielleicht ist es an der Zeit, nein es ist dringend erforderlich, das der Gesundheitsminister einen Gesetzentwurf für die Einführung einer Lebensmittelampel in den Bundestag einbringt. Das wäre doch mal ein guter Ansatz und Beitrag für eine gesunde Ernährung der Bevölkerung in Deutschland.

@um 15:06 von harry_up

Ich kenne wiederum jemanden der fast den ganzen Tag alles frist inkl. super Kalorienbomben, aber der Typ ist ein Strich in der Landschaft und sehr dünn.

@ Barthelmus, um 15:04

Der letzte Abschnitt Ihres Kommentars trifft es ganz genau.
Vorausgesetzt, alle verstehen unter “normal“ in etwa das Gleiche.

15:03 von Karl Napf

ach Karl

das ist ne üble Sache mit dem Übergewicht
mit 20 konnte ich "fressen" wie ein Wolf, nahm kein Gramm zu
jetzt ... da schaue ich ein Stück Kuchen nur an, schon ist es auf den Rippen
und mit diesen neunmalklugen Sprüchen wie maßhalten, iss weniger, das weiß ich auch
nur damit ist genau so geholfen wie nem Depressiven auf die Schulter zu klopfen
"nimm das Leben doch leichter"

Schuldfrage?

Der größte Teil unseres Verhaltens erfolgt gemäß langjähriger Gewohnheit. Das Getue über "bewusstes" Handeln ist große Heuchelei.
.
Wenn ich morgens im Supermarkt einkaufe, sehe ich haufenweise Schulkinder, die Chips/Sandwiches plus Energydrinks kaufen. Süßigkeiten nicht zu vergessen.
.
Wie kommt das nur? - In Babynahrung ist mehr Zucker drin, als nötig. Zucker erzeugt unmittelbar Wohlgefühl, und so ist heute kaum ein Lebensmittel ohne Zucker. So und mit tonnenweise Werbung werden die Menschen auf Fressen als Lustgefühl programmiert. Aber klar hat jeder Einzelne Schuld daran. Keinesfalss die Politik oder die Lebensmittelindustrie!

@ harry_up um 15:06

"... “Ich hab Drüsen...“ "

Nein, schwere Knochen :-)

Tatsächlich ist es sicher gesünder die tägliche Kalorienzufuhr in Grenzen zu halten.
Entwicklungstechnisch ist der Mensch nicht gewöhnt ständig Nahrung zur Verfügung zu haben. Nicht jede Jagd war erfolgreich, daher waren Hungerperioden allgegenwärtig.

Womit ich überhaupt nicht konform gehe, ist der Vorwurf der medizinischen Kosten.
Ein Bekannter von mir (aktiver Hobbyfussballer) hatte seinerzeit alle Nase lang Verletzungen, Krankschreibungen und Rehas.
Die Kosten, die durch diesen "Sport" verursacht wurden, suchten ihresgleichen.

Schlank bleiben oder werden macht unglücklich

Was für ein Unsinn, also ich bin jetzt schlank und beileibe nicht unglücklich, meine Frau auch nicht. Das ist doch ein Klischee. Ich habe eher den Eindruck Übergewichtige sind oft aufgesetzt fröhlich, in Wirklichkeit aber nicht zufrieden mit ihrer Situation.
Der BMI ist in der Tat eine zu strenge Auslegung, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass unsere Gesellschaft immer dicker wird. Es liegt nicht nur am kalorienreichen Essen sondern auch und vor allem am Bewegungsmangel. Mit zunehmendem Alter kennen die Meisten Sport und Bewegung doch nur noch aus dem Fernsehen. Wenn ich als 60jähriger auf meiner Laufstrecke bin und mich sportlich betätige werde ich meist beäugt, wie ein Alien

@ yolo um 15:15

"... Der Song von Marius Müller Westernhagen hat die Nachteile unverblümt angesprochen.
Für die Krankenkassen sind das extreme Zusatzkosten auf dem Rücken von der zahlenden Solidargemeinschaft. ..."

Auch Sportler haben Verletzungen, die über die Solidargemeinschaft abgerechnet werden.
Wo will man da anfangen?
Raucher, Trinker, Kiffer, Drogenabgängige, Medikamentenabhängige, Generation Smartphone bekommt einen Handynacken, Mausschubser einen Mausarm.
Alle schaden ihrem Körper.
Und in diesen Fällen wird selten über die Kosten diskutiert.

Essen kann ebenfalls eine Sucht sein.

@Sisyphos3

Das Thema ist ja wieder "in" und es gibt z.Zt. auch gute Dokus, bei denen ich richtig Lust bekomme, wirklich weniger zu essen, meinen Körper was Gutes zu tun: untern Strich, einfach Verzicht.
Nicht nur wegen den "Pfunden" an sich, auch die chemischen Vorgänge im Körper und die Reaktionen auf Verzicht, finde ich interessant und macht Lust sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen.

@ hackonya

" Die Leute sind übergewichtig, weil die Lebensmittelindustrie nicht gut kontrolliert wird bzw. es in den meisten Lebensmitteln ein Übermaß an verschiedenen Zuckern gibt, ..."

Geht am Thema vorbei. Niemand zwingt mich, alles zu essen, was angeboten wird. Für meine gesunde Ernährung bin ich selbst verantwortlich. Indem ich mich informiere und mich entsprechend verhalte.

Übergewicht

Wie schon von Einigen geschrieben gibt es für Übergewicht vor allem einen Grund - man nimmt täglich mehr Kalorien zu sich, als man verbraucht. Jeden Tag nur 100 Kalorien zu viel summieren sich über das Jahr und ein Schokoriegel hat schon 300.
Ich bin auch übergewichtig und der Einzige, der daran Schuld hat bin ich. Keine Drüsen und kein Stress zwingen mich, z.B. ein 2. Mal zum Büffet zu gehen oder abends vor dem TV zu knabbern. Als Schreibtischtäter und Sportmuffel fehlt es mir an Bewegung. Aber Kollegen von mir arbeiten genauso viel wie ich aber gehen abends noch joggen. Aber auch das ist ja meine persönliche Entscheidung. Keine Ausrede für mich.

"Besser" als der BMI...

... ist der WHtR ( Waist to hight ratio ), also das Verhältnis von Größe zu Bauchumfang:

Dia ganzen Sachen mit "dick = krank" können aber irgendwie auch nicht 100%ig stimmen.

Denn demnach dürften "Normalgewichtige" und Leute, die sich gesund ernähren, ja weitaus weniger krank werden und vor allem länger leben. Tun sie aber nicht !

Es gab mal Statistiken, wonach Leute mit einem BMI von 26,5 am längsten Leben...

Man stelle sich für die Volkswirtschaft mal vor, daß Alle bis 85 nicht krank werden / sterben. Unbezahlbar. Garstig ? Ja, aber leider wahr...

Doppelstrategie

Härtere Regeln für die Lebensmittelindustrie: Ungesunde Produkte müssen als solche gekennzeichnet sein (z.B. viel Zucker). Keine Werbung die ungesundes Essen als Gedund darstellt. So würde es vielen Menschen leichter fallen auf ungesundes Essen zu verzichten.
Besteuerung von Zucker ist auch ein schöner Ansatz.

Fettleibigkeit ist eine Krankheit. Dicke Menschen sehen das als Ausrede: Ich kann ja nichts dafür, es ist ja eine Krankheit. Das ist aber genau falsch. Es ist zwar eine Krankheit, aber die muss man eben selber bekämpfen. Anders als eine Grippe geht die nicht weg indem man sich ins Bett legt. Dafür muss man sein Leben verändern, seine Ernährung, Sport treiben. Das Problem in vielen Fällen ist einfach die Faulheit der Menschen.
Man sollte schon in der Schule ansetzen und viel stärker auf Schulsport achten, und auch Hilfe anbieten um Kinder auf ein normales Gewicht zu bekommen.

Sanktionen wären eigentlich auch angebracht, würden aber vermutlich nichts bringen.

15:37 von Hackonya2

so isses. ich bin nach bandscheibenvorfall viele jahre im gym. die haben letztes jahr pleite gemacht und ich nun 4 kg mehr. jetzt aber wieder neues studio. fällt mir nun schwer, aber an bestimmten tagen kann ich hier eh nicht schreiben . wird scho

15:16 harry-up

"Mal gucken......"

Genau so ist es. Von nichts kommt nichts.

Das liegt doch an jedem selbst

Ich wundere mich immer wieder, wenn ich beim Einkaufen Menschen an der Kasse sehe: Kartoffelchips, Pizza, Schokolade, Gummibaerchen und noch vieles mehr wird da in Hülle und Fülle aus dem Einkaufswagen gezaubert - natürlich geht das auf die Dauer nicht gut.

Ich habe mir es einfach abgewöhnt diese Dickmacher zu kaufen. Was ich nicht zu Hause habe, kann ich auch nicht essen!
Ab und zu mal in den Spiegel schauen, könnte auch vielleicht auch helfen.

@14:58 von Deeskalator

"Wahrscheinlich werden sie keinen Bundesligaspieler finden der innerhalb der Norm liegt, da sie aufgrund ihrer Muskelmasse zu schwer für ihre Größe sind."

Ja, das der BMI ist für Hochleistungssportler nicht geeignet. Die kann man statistisch gesehen allerdings auch vernachlässigen.

Für den Ottonormalbürger ist der BMI mehr oder weniger ok. Wobei ich Elitedemokrat hier Recht gebe. Ich bin 1,80m groß und kann mir nicht vorstellen, dass ich mit 60 kg gesund aussehen würde.

@yolo „wer keinen Garten hat“

Auch beim Discounter gibt es frisches Gemüse, Obst, Quark, Eier....niemand muss auf Fertiggerichte zurückgreifen. Aber Karottenschnippeln ist nicht so bequem wie eine Plastikschale in die Mikrowelle stellen.
Abgesehen davon wird niemand gezwungen, sich mehr Kalorien zuzuführen als er verbraucht. Wenn ich mal etwas zunehme (über Winter) dann esse ich weniger, bis der Winterspeck weg ist. ZB. zur Zeit gerade. Man muss auch mal Hunger aushalten.

@15:15 von yolo

"Die gesunde Ernährung kostet im Verhältnis zum Verdienst mancher Familien einfach zu viel. Wer keinen Garten bewirtschaften kann, muss oft auf zuckerhaltige Billigprodukte aus dem Supermarkt zurückgreifen und erhält schnell die Quittung, (...)"

Bei mir ist es tatsächlich immer so, dass ich deutlich mehr bezahle, wenn ich mich habe "verführen" lassen. Wenn ich so viel Gemüse einkaufe wie ich tragen kann, fällt der Kassenbon doch meistens eher klein aus.

@Deeskalator, Muskeln sind

@Deeskalator, Muskeln sind schwerer als Fett, für eine Sportler kann man das nicht als Maaß nehmen, für alle anderen "Normalos" schon.

@Sisyphos3, falls Sie nicht krankheitsbedingt zunehmen liegt es an Ihrer Ernährung und der Menge die Sie zu sich nehmen, das Grundprinzip für gesunde Menschen ist denkbar einfach, esse ich mehr als ich verbrauche nehme ich zu, esse ich weniger nehme ich ab.
Erster Schritt wäre für sich herauszufinden wie viele Kalorien Sie täglich ungefähr verbrauchen, jemand der den ganzen Tag im Büro sitzt verbraucht wesentlich weniger als jemand auf dem Bau. Hilfsmittel zur Berechnung gibt es genug. Und dann schauen Sie des öfteren mal auf die Nährwerttabelle und schauen das Sie nicht mehr am Tag Essen (auch Getränke zählen dazu) als sie verbrauchen. Bin mir ganz ganz sicher das es dann mit dem abnehmen klappt.

Die Menschen werden immer

Die Menschen werden immer dicker und kranker (?), aber warum werden sie dann auch älter?

Bei meinem Mann ist vor ca. 5

Bei meinem Mann ist vor ca. 5 Jahren Diabetes festgestellt worden (1.95, 50 Jahre und 130 kg). Da wurde bei uns die Ernährung umgestellt. Vollkornprodukte, viel Gemüse, wenig Obst (wegen Fruchtzucker), selten Kuchen/Schokolade/Eis und Abends laufen/radfahren - trotz stressigen Job. Heute wiegt er ca. 90 kg. Es geht wenn man es will.

Wer dem bmi unsinn huldigt,

Wer dem bmi unsinn huldigt, setzt aufs falsche pferd. Das sagt nichts aus. Ich bin auch über 25, aber in keiner weise übergewichtig. Und jetzt?

@16:02 von DeHahn

"Der größte Teil unseres Verhaltens erfolgt gemäß langjähriger Gewohnheit. Das Getue über "bewusstes" Handeln ist große Heuchelei.
.
Wenn ich morgens im Supermarkt einkaufe, sehe ich haufenweise Schulkinder, die Chips/Sandwiches plus Energydrinks kaufen. Süßigkeiten nicht zu vergessen."

Langfristig ist "bewusstes Handeln" zu anstrengend. Der Trick ist eine Zeit lang bewusst zu handeln, bis es zur Gewohnheit wird.
Das können kleine Dinge sein - Milch und Zucker beim Kaffee weglassen oder Schwein durch Hähnchen ersetzen; die Menge der kleinen Umstellungen macht allerdings einen Unterschied.
Ich habe eine Zeit lang immer wieder nach der 'besseren Alternative' gesucht - das funktionierte sehr gut und die Alternativen werden zur Gewohnheit.

Die Lebensmittel Industrie

trägt auch viel Mitschuld ,denn in vielen Lebensmitteln ist versteckt auch Zucker enthalten.

@16:24 von dr.bashir

Willkommen im Klub!

die Eigenverantwortung nicht völlig abzugeben ist richtig. Allerdings darf man auch nicht außer Acht lassen, dass bestimmte Rahmenbedingungen oder Umfelder zum Übergewicht beitragen.
Wer geschickt ist sucht sie sich (wenn möglich) entsprechend aus. Wer das nicht kann, kann eben nur bewusst gegensteuern.

Wie oft das klappt sehen wir allerdings an unserer Statistik.
Und wenn wir ehrlich sind wissen die meisten Menschen doch was gesund ist und was nicht.
Das jemand in einen Burger hineinbeißt und der Meinung ist hier etwas gutes für sich zu tun (enthält ja ein Salatblatt und gesunde Tomaten in Form von Ketchup) ist doch nun wirklich nicht die Regel.

Ja ist ja klar. Alles meiden

Ja ist ja klar. Alles meiden das Gehen, Fahrradfahren ist wegen Arbeit oft schwer umsetzbar wegen (Schweiss Geruch), und Autofahren ist in (es stapeln sich die parkenden Autos).

Totaler und absoluter Bewegungsmangel. Tja, das hat wohl jeder nur selbst in der Hand. Alles andere wäre mir zu bestimmend (wie wär es mit 4 Liegestütze, bevor man Geld am Automaten abheben darf?).

Ich auch - ich auch

Und was bin ich dankbar.

Ich hatte früher das, was in unserer Gesellschaft als Super-Figur betrachtet wird.

Problem war: mein Kreislauf. Chronisch zu niedrig. Sobald es zu heiß war, war der Kreislauf weg und ich dann halt auch erst mal.

Inzwischen hab ich locker 30 Kilo mehr auf den einstmaligen Rippchen, die jetzt Rippen sind.
Meine früheren Röckchen würde heute höchstens noch an einem Bein passen.

Und: es geht mir bombig. Den letzten Sommer hab ich komplett ohne Ausfall erlebt. Mir war nicht ein mal schummrig.

Ich hab kein Auto und laufe viel. Ich ess was mir schmeckt. Ich renn den ganzen Tag im Unternehmen rum. Vorm Sommer hab ich keine Angst mehr.

Da pfeif ich doch auf alles was mir irgendwer zum Thema "Übergewicht" sagt. Mir geht es viel besser. DAS zählt.

Body Mass Index 25

So einen Schwachsinn habe ich lange nicht mehr gehört. Der Body Mass Index an sich ist ja nicht schlecht, aber die Interpretation ist stark verblödend.

Ein BMI von 21 gilt als Normalgewicht. Nur 4 Punkte drüber seien schon Übergewicht. Das ist Blödsinn. Der BMI ist zu tief angesetzt um eine realistische Bewertung heranzuziehen. Fettgewebe ist nichts Schlechtes. Es wird nur schlecht, wenn es soviel wird, dass sich der Organismus mit der Bewältigung des Fettes übernimmt. Also, dass die Organe vom Fett eingequetscht werden, eine ausreichende Bewegung nicht mehr möglich ist, das Gewicht zu stark auf die Gelenke drückt, die Versorgung der Organe (die viel größere Haut z. B.) das Herz zu stark belastet und Nebenbeeinträchtigungen wie Diabetes usw. die Gesundheit belasten.

Der BMI aber deckt das nicht wirklich ab, das die Menschen unterschiedlich Gesund sind, also eine schwächere oder stärkere Konstitution haben. Er ist halt nur ein Mittelwert und derzeit auf kaum Fett ausgelegt.

@traurigerdemokrat

"Die Menschen werden immer dicker und kranker (?), aber warum werden sie dann auch älter?"

Sie werden nicht mehr älter.
Aus Zentrum der Gesundheit:
"Nicht nur in den USA, auch in Deutschland scheint sich die durchschnittliche Lebenserwartung nach einem kontinuierlichen Anstieg in den letzten Jahrzehnten derzeit für die nächste Talfahrt in der Geschichte der Menschheit zu rüsten. Die Menschen sterben wieder früher. Während die Lebenserwartung jedoch sinkt, steigen die Ausgaben im Gesundheitswesen weiter."

Lebenserwartung sinkt wieder und die Ausgaben im Gesundheitswesen steigen kontinuerlich. Dafür ist auch die Fettlebigkeit verantwortlich.

Nach WHO Studie 2017 haben unter den Westeuropäern Deutsche die niedrigste Lebenserwartung.
Dann kommt der Arztmangel dazu. Mehr Pat. weniger Ärzte und auch weniger Qualität dafür mehr Wartezeiten.
Besonders in DE geht es richtig bergab.

BMI ab in die Tonne

Anhand des BMI auf eine allgemeine Übergewichtigkeit zu schließen finde ich schon lustig. Den Index kann man mal getrost in die Tonne kloppen, da die Aussagekraft sich vor allem wenn man viel Sport treibt durch Muskelaufbau wieder in die "ungewünschte" Richtung tendiert.
In meinen Zwanzigern war ich beinahe täglich auf dem Sportplatz zum Fußball und hatte 7 Tage die Woche zwischen 50 und 200 km auf dem Rad pro Tag. Mein BMI war niemals unter 24. Also war ich ständig am Rande zum Übergewicht? Lächerlich!
Die Aussage, daß Deutschland heute zu dick ist, unterschreibe ich trotzdem. Und das ganz unabhängig von dieser lächerlichen Bemessungsmethode, rein aus persönlicher Beobachtung.

Solange wir unsere Industrie

Solange wir unsere Industrie nich dazu zwingen Ihre Lebensmittel verständlich zu kennzeichnen werden wir daran nichts ändern. Nicht jeder ist Lebensmittelchemiker und kennt die mindestens 15 verschiedenen Namen von Zucker. Wenn unsere Politiker endlich mal das tun würden wofür sie da sind, Schäden vom Volk abhalten, sondern immer schön die Industrie schützen wäre es für den Verbraucher auch einfacher dickmacher zu erkennen. Vorschläge und gute Beispiele bei unseren Nachbarn gibt's ja genug.

@14:39 von Sisyphos3

Möchte Ihnen beileibe = kleines Wortspiel nicht zu nahe treten... denn Übergewicht ist für viele nicht nur ein optisches, sondern auch ein gesundheitliches Problem. Mein Tipp: Wenn Sie ernsthaft an einem gesunden Körpergewicht interessiert sind, dann handeln Sie nach dem "Waage-Prinzip"; d.h., ständiger Ausgleich zwischen Nahrungszufuhr und Leistungsabgabe. Im Klartext: Man kann fressen soviel man will, muß dann aber auch länger in die Muckibude oder Baumstämme sägen oder Holzhacken. Nach meinem Eindruck sind Sie hier Vielschreiber. Wie wärs ... nach jedem Beitrag am PC die gleiche Zeit "sporteln" (Walking, Treppensteigen, Schwimmen...), geht auch kumulativ = 2 Std. PC = 2 Std. Sport. Ich wage zu behaupten, daß Sie alsbald mehr Zeit beim Sport als am PC verbringen...
_
Mein Fall: Nach einer schweren Erkrankung war ich bis auf die Knochen abgemagert, die leeren Fettspeicher im Körper schrien nach Nachschub. Ich konnte mich beherrschen und halte seit 10 Jahren mein Idealgewicht.

Übergewicht ist Teil unseres Gesellschaftsmodells

Zuerst essen die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, was Ihnen durch Werbung schmackhaft und durch die falsche Esserziehung Ihrer Eltern vermittelt wurde und dann konsumieren diese Personen die Segnungen unseres Gesundheitssystems, möglichst mit einer Dauermedikamentierung wie Insulin.
An allen Stellen gibt es eindeutige Gewinner, die Anbieter dieser Waren und Leistungen und auch der Staat verdient nur am Konsum und nicht am Verzicht.
In unserer Gesellschaft gibt es kein wirkliches Regulativ, Geld bestimmt unser Denken und Handeln und was nichts kostet und womit sich nichts verdienen lässt, das ist nichts wert.

@15:56 von Giselbert

Mit Verlaub, aber Ihre Behauptung "...eine Mitschuld trägt die Lebensmittelindustrie..." halte ich für ein Ersatzargument. Weil jeder Verbraucher heutzutage hinreichend informiert ist über die insgesamt oft fragwürdigen Lebensmittel-Zusatzstoffe. Also kann sich jeder darauf einstellen und seine Kalorienzufuhr entsprechend seiner Leistungsanforderung anpassen. Deshalb ist das eigentliche Problem nicht die Nahrungsmittelindustrie, sondern die menschliche Genußsucht (bzw. fehlende SElbstverantwortung). Wenn ich nach Feierabend mit Kollegen lieber im Biergarten noch zwei Halbe stemme (statt als Büroausgleich eine Runde radfahre oder schwimme), mich danach zu Hause von der Gattin noch üppig bekochen lasse (als Ausgleich zum harten Tag im Büro), und dann den Abend mit Chips vor dem Pantoffelkino oder am PC verbringe ... dann ist die Lebensmittelindustrie der Buhmann..??

BMI ist nicht das Maß aller Dinge..

ich habe 31 un fühle mich trotzdem wohl..

Mein Maß ist in welchem Tempo ich die 2 Stockwerke zuhause hochkomme, ohne nach Luft schnappen zu müssen..

Tip zum Abnehmen

Ich konnte immer gut essen, habe das auch getan, und sah trotzdem aus wie ein halbverhungertes Frettchen. Dann kamen Schilddrüse, Wechseljahre und allgemein das Alter, und vorbei war es mit Häppchen hier, Chips da.

Seit einiger Zeit habe ich ein Sporttrampolin - passt in jede normale Wohnung, hüpfe 20 Minuten gezielt darauf herum, sprich, ein leichter Lauf, Fersen hoch, Knie hoch, Hampelmann - nichts Aufwendiges. 20 Minuten Trampolin haben die gleiche Wirkung wie eine Dreiviertelstunde joggen, sind aber gelenkschonender und bauen die Untermuskulatur auf. Und wenn man dann noch den passenden Soundtrack einlegt, macht es tatsächlich Spaß.

Es ist anstrengend, schüttet aber Endorphine aus, und man nimmt nicht nur ab - in Maßen! - sondern macht auch glücklich. Finde ich!

Es ist nicht so, dass ich damals wahnsinnig viel zu- und heute wieder viel abgenommen habe, aber ich fühle mich gut und muss dafür nicht aus dem Haus.

@ Elitedemokrat 14:53 Uhr

Haben Sie bei Ihrer Rechnung eventuell einen Grenzwert von 20 statt 25 zu Grunde gelegt?

Wie sieht denn hier das

Wie sieht denn hier das Verhältnis von Bildung zu Übergewicht aus? Was sollte eine Lebensmittel-Ampel bringen, wenn ich nicht in der Lage bin, die Angaben einzuordnen?
Kurz, es würde sich nichts ändern.

BMI von 25 sollte noch nicht als Problem betrachtet werden...

... denn so lange zahlreiche Studien zur Lebenserwartung zu dem Ergebnis kommen, dass Menschen mit einem BMI von 24-27 die höchste Lebenserwartung haben, ist die Aussage, ein BMI von über 25 sei ungesund, schlicht nicht haltbar.

Ja, ab einem BMI von 25 verstärken sich bestimmten Risikofaktoren, z.B. in Hinblick auf Herzinfark-Risiko. ABER dafür sinken andere Risiken - z.B. ist die Überlebenswahrscheinlichkeit in Folge einer schweren Erkrankung schlicht höher, weil der Körper mehr Vorräte hat, von denen er zehren kann.

Dazu kommt das Problem, dass ein BMI von 28 entweder ein Profi-Bodybuilder oder eine Speckschwarte sein kann - es müssen andere Standards her, der BMI ist keine zuverlässige Kennzahl. Genau genommen ist gerade die Einfachheit der Anwendung der einzige Grund, warum diese Zahl überhaupt noch verwendet wird - weil sie so praktisch ist. Das macht die Ergebnisse aber nicht aussagekräftiger.

wie wärs mit ner zuvkersteuer?

also ich bin dafür schädliche lebensmittel höher zu versteuern - immerhin belasten sie das gesundheitssystem und zum teil auch das sozialsystem (wenn menschen an schlechtem essen derart erkranken, dass sie nicht mehr arbeitsfähig sind)!

und wer behauptet, dass ja jeder selbst entscheiden könne, den möchte ich mal fragen, weshalb die industrie wohl so viel geld in werbung und marketing steckt, wenn das auf die "mündigen bürger" keinen einfluss hat!?

zumal zuckerhaltige fertigprodukte teilweise immer noch günstiger, als gesunde, nicht industriell gefertigte, nahrung sind..

kennzeichnung ist ein kleiner hilfreicher baustein - aber alleine wird das nicht reichen! wer gesunde menschen haben will, der darf sie nicht 40-50 stunden pro woche für einen hungerlohn zur arbeit schicken; der muss schlechte lebensmittel entsprechend besteuern und er muss dafür sorgen, dass jeder zugang zu guter medizinischer versorgung hat (physisch wie psychisch)!

@ Hackonya2, um 15:41

Ja, die dünnen Viel(fr)esser haben halt einen kräftig erhöhten Stoffwechsel, oft kombiniert mit Schilddrüsenauffälligkeiten.
Aber mein angesprochener Freund mampft garantiert mehr in sich rein als er je zugeben würde. Ich weiß es, und er weiß, dass ich es weiß :-).

Gegen Panikmache..!

Wenn es im ts-Artikel heißt, daß jeder Zweite übergewichtig ist, dann ist das ja auch nur die halbe Wahrheit. Denn ich behaupte mal, unter den Übergewichtigen ist wiederum mindestens die Hälfte aufgrund genetischer oder sonstiger Präpostionen gar nicht imstande, sich ohne gravierende Gesundheitsprobleme auf ein Idealgewicht herunterzuhungern. Meine Mutter zB. war bei 165 cm Körpergröße eine Zwei-Zentner-Frau, und dabei stets ein herzensgutes und lebenslustiges Energiebündel bis zum Ende. Einige solcher liebenswerten "Dicken" zählen auch heute zu meinem Bekanntenkreis; allesamt freundliche Zeitgenossen mit dem Herz auf dem rechten Fleck. Und wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen unterm Maibaum mit Bier und Würstchen und im Spätjahr dann die "Martinsgans-Fete"... Und nebenbei... kürzlich hörte ich, daß die Leberwerte meines dicken Freundes Atze sogar besser als meine eigenen als "Idealgewichtler" sind...

Übergewichtig

Unsere Gene sind seit 30 000 Jahren im Ursprung von Sammlern und Jägern. Da hat sich fast nichts verändert. Bei 99 % der Übergewichtigen ist die Ursache zu viele Kalorien und zu wenig Bewegung!
Schaut euch mal alte Filme der Menschen nach dem Krieg an, fast alle sind schlank, wie Marathonläufer. Noch etwas - das Märchen von zu viel Muskelmasse. Bin selbst Sporttrainer. Selbst Topathleten kommen problemlos zur Polizei, Zoll und Bundeswehr. Schließlich sind dort die meisten unserer besten Athleten angestellt. Und welcher Fußballer ist zu schwer? Da scheinen viele keine Ahnung vom Spitzensport zu haben.

17:05, Superschlau

>>Wer dem bmi unsinn huldigt, setzt aufs falsche pferd. Das sagt nichts aus. Ich bin auch über 25, aber in keiner weise übergewichtig. Und jetzt?<<

Herzlichen Glückwunsch.

Aber was hat Ihr Gewicht jetzt genau mit Sinn oder Unsinn des BMI zu tun?

Und abnehmen ?

Bei mir haben sehr viele Normalbürger ihr Übergewicht im Laufe von ein paar Monaten verloren. Bewegung und Sport, dazu Zucker und zu viel Fettes weglassen und es funktioniert. Aber nicht mit E-Rad oder schoppen! Jetzt haben wir 7 Monate Wärme und viel Licht. Einfach raus und ab die Post. Und für extrem übergewichtige hilft am Anfang täglich ins Schwimmbad und Aquajogging - kann jeder nach 10 Minuten und ist deutlich effektiver als schlecht herumschwimmen - Brust, die wenigsten können intensiv kraulen.
Mit dem Rad einkaufen - Hänger dran und alles passt rein. Und vieles mehr.

@ superschlau

"Wer dem bmi unsinn huldigt, setzt aufs falsche pferd. Das sagt nichts aus. Ich bin auch über 25, aber in keiner weise übergewichtig. Und jetzt?"

Natürlich brauche ich im Alltag keinen bmi, um für mich zu entscheiden, ob ich übergewichtig bin, und ob und wie ich mich dabei fühle. Da reicht ein Blick in den Spiegel und Rückmeldungen von Mitmenschen. Wer sich professionell mit dem Thema beschäftigt, braucht aber eine Messgröße. Wenn im Arztbrief "BMI 35" steht, kann der Kollege mehr damit anfangen als mit "da rollt was auf Sie zu".

@ Sisyphos3

Zur Gewichtszunahme kommt es, wenn Menschen mehr Kalorien zu sich nehmen als sie alltäglich verbrauchen
[...]
jetzt noch ein Tipp wie ich (und die 40 Millionen andere)
das Abnehmen im alltäglichen Leben so hinbekomme
dann wäre ich ihnen echt dankbar

Das ist nicht so schwer. Mehr Kalorien verbrauchen, als Sie täglich zu sich nehmen.
Bitte, gern geschehen.

BMI 18

Gesund ernähren, etwas Sport und ein Job, der Spaß macht und man ist nicht übergewichtig. Mein bescheidenes Rezept.

armes Pflegepersonal !

auch mal daran denken, welcher Pfleger/innen kann den 90 und mehr kg ohne eigenen Schaden bewegen - oder zahlt in Zukunft der Herr Spahn das Fitnessprogramm für zukünftiges Pflegepersonal.
Es gibt immer des Öfteren Fälle, wo mit schwerem Gerät verstorbene Menschen zum letzten Geleit befördert werden müssen.

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