Kommentare

Tugenden?

"die Potentiale vieler Autisten zu erkennen. "Korrektheit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit" - Tugenden, auch für den ersten Arbeitsmarkt"

Na, ob das in Zeiten von Schummelsoftware und Panama-Papers wirklich gesuchte Tugenden sind wage ich zu bezweifeln.

Was nicht heißt, dass man sie wirklich gebrauchen könnte.

das Fördern von Menschen

das Fördern von Menschen würde ich mal auf die Agenda setzen. Aber da haben wir noch viel zu tun, auch was unsere "Schule" angeht, was ein Thema für sich wäre. Ich glaube, wenn man jetzt Autisten helfen will, ist es nur ein Alibi für das Gesamtversagen Bildung. Druck ist eben nicht die Heilung.

Als Vater eines Autisten..

möchte ich beitragen,dass die Förderung möglichst früh im Leben starten muss um etwas zu bewirken.

Außerdem ist oft ein Kampf gegen Institutionen, Krankenkassen und Kostenträgern für Heime und Werkstätten auszufechten um ein möglichst optimales Leben zu ermöglichen.

Zuerst richtiges Verständnis von Autismus nötig

Das zentrale gemeinsame Problem aller Autisten ist die eingeschränkte Fähigkeit, non-verbale Kommunikation intuitiv wahrzunehmen und selbst durchzuführen. Daher können Autisten nicht "normal" mit anderen Menschen interagieren. Dies verstehen die anderen Menschen, die auf einer "normalen", also weitgehend intuitiven Interaktion bestehen, nicht und es kommt zu Konflikten. Diese führen bei Autisten zu Traumata, die viele sekundäre Symptome verursachen. Aber neben der zentralen Störung kommen bei vielen Autisten noch die unterschiedlichsten anderen Störungen, wie z.B. häufig die Unfähigkeit, Außenreize zu filtern, vor. All dies bewirkt, dass Autisten unsere Welt anders sehen - und dies kann im Beruf Gold wert sein, je nachdem, welche anderen Talente (die Autisten wie alle anderen Menschen auch haben) der Autist sonst noch hat. Eine Politik, die einfach auf "Inklusion" in eine vom Autisten gar nicht erkennbare "Schulgemeinschaft" fordert, schadet mehr als sie nützt.

Habe nichts gelesen über

Habe nichts gelesen über Autismus, kenne nur, was man so mitkriegt. Und in meinen Augen ist der Autismus etwas, woran auch das Umfeld wachsen kann und sollte (nicht die Eltern sind gemeint). Denn möglicherweise kann man einen Autisten auch als hypersensibel bezeichnen, und das Umfeld , in dem wir leben, ist sozial ja nicht gerade vorteilhaft (das gegenseitige Mobben fängt in der Schule an; wirklich ein toller Ort für einen Autisten). Das einzige , was ich wirklich als gestalterische Macht feststellen kann, ist Druck, Manipulation, Verdrängung des Lebens - also da frag ich mich manchmal, ob manche psychischen Erkankungen nicht geradezu gefördert werden durch die Art von Bildung und früher Sozialisierung.

Ich hoffe mein Kommentar wird nicht missverstanden.

@ 08:38 von Tada

Autisten sind nicht pünktlich, weil sie das von Natur aus sind, sondern weil sie bei Unpünktlichkeit mit sozialen Konflikten konfrontiert werden, mit denen sie nicht umgehen können. Daher versuchen Autisten, solche unangenehmen Situationen zu vermeiden. Sie gewöhnen sich aus purem Selbstschutz an, püntlich zu sein. Autisten sind meist korrekt und ehrlich, weil sie gar nicht den gesellschaftlichen Sinn von Unkorrektheit und Unehrlichkeit erkennen. Ein Autist spricht unangenehme Wahrheiten aus, weil er gar nicht merkt, dass die Wahrheit für den anderen unangenehm ist. Dennoch sind auch solche Sekundärfolgen des Autismus wichtig für den Arbeitsmarkt. Es ist oft für den Arbeitgeber ein Vorteil, wenn ein Mitarbeiter die emotionalen Wogen um sich herum nicht wahrnimmt. Er arbeitet dann viel nüchterner und vor allem konzentrierter. Die Konzentrationsfähigkeit und Wahrnehmungsfähigkeit von Autisten ist oft weit höher, als bei neurotypischen Menschen. Wenn man sie in Ruhe arbeiten lässt.

Förderung von Autisten ist

Förderung von Autisten ist wichtig und gut, zumal man mittlerweile sich des Gefüls nicht erwehren kann, dass wir hier immer mehr zu Autisten geworden sind, außerdem haben wir in Zukunft immer mehr Freitagsdemos mit Schuleschwänzen, vielleicht auch noch montags, oder dienstags, oder gleich immer? Na egal, hauptsache die Sache wird auch gleich nobelpreis und sonst was würdig, auch wenn dann durch die Überhöhung dieser Menschenwerte die der anderen mit mehr asoziationsfähigkeiten endlich auf der Strecke bleiben, aber die asoziieren ja eh alle immer nur falsch, also laßt uns doch alle gleich zu Computerbehirnden werden, für was braucht man schon so unwichtige Dinge, wie andere Eigenarten die nichts mit autistischen Strukturen zu verbinden sind ...

@Autograf, 9:03

Vielen Dank für Ihren Beitrag, besser und prägnanter kann man die Problematik nicht beschreiben.
Ich arbeite in der beruflichen Rehabilitation und habe in großer Regelmäßigkeit mit Asperger-Patienten zu tun. Sie stoßen auf dem Arbeitsmarkt auf schier unüberwindliche Schwierigkeiten, aber kaum jemals, weil sie inhaltlich überfordert wären, sondern weil "die anderen" die Interaktion mit ihnen nicht gebacken kriegen. Autisten haben typische Stärken, die sie für bestimmte Aufgaben geradezu ideal geeignet machen. Werden diese Stärken gefordert und genutzt, hat man Mitarbeiter, deren Leistungspotential den Durchschnitt oft bei weitem übertrifft. Entsprechend haben wir für diese Menschen auch ausgezeichnete Vermittlungsquoten, wenn potentielle Arbeitgeber und Kollegen dafür sensibilisiert werden. Dabei geht es meistens um die Ängste, die die Nicht-Behinderten vor dem "merkwürdigen" Erscheinen der Autisten haben. Breit angelegte Aufklärung würde hier viel helfen.

Ella Schön (Anette Frier)

bietet mit ihrer Serie im ZDF ebenfalls die Möglichkeit die Problematik von Autisten einer noch breiteren Masse einigermassen verständlich zu machen. Seichte Kost, ja,
aber trotzdem sehr einfühlsam und die Problematik durchaus verständlich!

Per Asperger ad Astra

Dummerweise sind psychische Erkrankungen ja ein Bereich, in dem die "Krankheit" nicht per se existiert, sondern immer in Interaktion mit einer Gesellschaft. Manche davon sind regelrechte Moden: Oder versteht heute noch jemand "Hysterie"? ADHS kommt unter den Jungenderkrankungen langsam aus der Mode. Und Autismus hat seit einiger Zeit einen regelrechten Run.

Wie Nietzsche schon sagte (und der musste es schließlich wissen): „Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas Seltenes, – aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel." Vielleicht sollte sich unsere Zeit lieber mal fragen, wie totalitär ihr Konformismus inzwischen sein muss, dass sie eine Krankheit braucht für intelligente Kinder, die sich aus wahnsinnigen Gruppen lieber zurückziehen.

Ehrlichkeit ?

Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit sind in der Arbeitswelt und im Umgang mit den Ämtern eher hinderlich.

Da gilt immer noch das Hauptmann von Köpenick Prinzip.

Ohne Wohnung keine Arbeit, ohne Arbeit und Wohnung kein Konto und ohne Arbeit und Konto keine Wohnung.

Irgendwen muss man einfach anlügen.

Und den Chef zu fragen, warum er bei knapper Kasse (kein Geld für Lohnerhöhung) unbedingt eine Uhr zu 10000 Euro für den Vorstandsvorsitzenden kaufen muß, kommt auch nicht gut.

"Zuerst richtiges Verständnis von Autismus nötig" von Autograf

Vielen Dank für Ihren durchdachten und nachvollziehbaren Kommentar!
Meine gemachten Erfahrungen bestätigen Ihre Aussagen.

Wie sollen sich Autisten in einer "normalen" Schule zurechtfinden, wenn die Menschen dort nur in der Lage sind auf normale Verhaltensweisen zu reagieren?
Dass es für unsere Gesellschaft schwierig ist, auf das Anders-sein von ihren Mitmenschen empathisch zu reagieren, erkennen wir auch in anderen Teilen des öffentlichen Lebens.
Dieses Thema möchte ich an dieser Stelle lieber nicht vertiefen.

@marvin, 9:44

Dummerweise sind psychische Erkrankungen ja ein Bereich, in dem die "Krankheit" nicht per se existiert, sondern immer in Interaktion mit einer Gesellschaft.

Autismus ist keine psychische Erkrankung. Informieren Sie sich.

Wenn Emotionen irritieren

Asberger-Menschen sind sehr lernfähig.
Wenn man sie immer wieder in soziale Strukturen einbezieht und ihnen den Rückzug auf das eigene ICH nicht dauerhaft durchgehen lässt, werden aus ihnen sehr reflektierende und durchaus weitsichtige Menschen, die den Emotionalisten eine Stütze in der Vernunft sein können.
Das muss man aber erst einmal begreifen und annehmen können.
Die Co-Existenz von Beidem kann sich wunderbar ergänzen und dann ist keine Rede mehr von Störung oder Irritierung.
Vielmehr ist mir aufgefallen, dass die sogenannten Normalos viel häufiger Probleme haben, sich zu reflektieren und in ihren Emotionen unvernünftig übersteuern.
Asberger sind für mich daher keine gescheiterten Menschen, sondern eine wertvolle Ergänzung von zu viel bauch- und herzgesteuerten Menschen, die oft ihre Fehler erst sehr spät erkennen, wenn es schon zu spät ist.
Asberger durchdenken oft ihre Handlungen sehr genau im Voraus.
Ein absoluter Vorteil!

Wenn „Korrektheit“ und

Wenn „Korrektheit“ und „Ehrlichkeit“ gesellschaftlich relevante Werte wären, hätte der Dieselbetrug überhaupt nicht stattfinden können.
Und viele andere Vorgänge auch nicht.
Wenn diese sogenannten Werte tatsächlich zählen würden, sähe die ganze Welt ganz anders aus.
Abgesehen davon scheinen, bei mehreren Hunderttausend Authisten allein in der BRD, die Meisten davon ja offensichtlich kaum Probleme zu haben.
Ein grundsätzliches Problem ist aber der Umgang mit behinderten Menschen.
Wenn diese Menschen nicht verwertbar für unsere Wirtschaft sind, werden sie in Heime und Werkstätten abgeschoben, wo sie ca mit Harz4 auskommen müssen, weil sie ja produktiv nichts beitragen. Und jede Hilfe, jede Erleichterung muß tatsächlich gegen Widerstand erkämpft werden!
Falls sie das dann doch etwas hinbekommen, werden sie zu „Edelbehinderten“, die für die Wirtschaft eben Profit schaffen.
Und werden gefördert.
Das jeder Menschen als Einzelfall besonders gefördert werden muß, ist völlig unwichtig!

Leicht gesagt

Ich hatte mit einem typischen Asperger-Mitarbeiter zu tun. Wegen seiner spezifischen Begabung der Chefliebling. Die dunkle Seite wollte genannter Chef nicht sehen. Kontakt gab es eigentlich nur zwischen Chef und dem genannten Mitarbeiter. Das erforderliche Arbeitsumfeld war sehr speziell und aufwendig bereitzustellen. Mit dem Ergebnis, dem Mitarbeiter sein Umfeld bereitzustellen, dafür andere Aufgaben notgedrungen zu vernachlässigen, was dann konsequenterweise ziemlich heftige Chefschelte nach sich zog.

Alles sehr unerfreulich. Zumindest ich hatte mich damals zu einem vorfristigen Eintritt in den Ruhestand entschlossen, sobald das rechtlich möglich war (vielleicht ja zu Freude des Chefs, wer weiß ...).

Ja klar, sind die hier genannten Argumente alle richtig, die Umsetzung in die Praxis ist alles andere als trivial.

Redet man damit die Greta schön?

Wieso sollte ich was gegen Autismus haben? Habe ich natürlich nicht! Aber ist es richtig, solchen Menschen die Politik zu überlassen? Nichts anderes passiert gerade mit der Aktivistin Greta Thunberg.

@ 10:43 von yolo

Ich bezweifle, dass Autismus und Lernfähigkeit korreliert sind. Und niemand hat einem Autisten irgendetwas durchgehen zu lassen. Wenn er sich zurückziehen möchte, ist das zu respektieren. Autisten sind nicht vernünftiger als andere Menschen - sie werden nur weniger intuitiv durch Emotionen anderer Menschen beeinflusst. Wer Autisten näher kennt, wird feststellen, dass manches an deren Verhalten sehr irrational sein kann. Viele von diesen Irrationalitäten sind Sekundärfolgen von Traumatisierungen, weil man ihnen zu oft "etwas nicht hat durchgehen lassen". Andere scheinen originär mit Autismus verknüpft zu sein. Man kann Autismus nicht heilen, in dem man Autisten in Gesellschaft zwingt. Ebenso wenig kann man einen Blinden heilen, in dem man ihm ganz viele Bilder zeigt. Ein Autist ist blind für intuitive non-verbale Kommunikation und kann dies auch niemals lernen. Er kann dies nur substitutieren oder synthetisieren. Und diese Notwendigkeit übt die Fähigkeit des Vorausschauens.

@frosthorn

"Autisten haben typische Stärken, die sie für bestimmte Aufgaben geradezu ideal geeignet machen. Werden diese Stärken gefordert und genutzt, hat man Mitarbeiter, deren Leistungspotential den Durchschnitt oft bei weitem übertrifft."
Das steht überhaupt nicht in Frage. Ebenso wenig wie die Frage, dass jeder seinen geeigneten Platz finden kann und sollte. Das ist nicht anders als zwischen Männlein und Weiblein. Die perfekte Kombination gibt es, sie tatsächlich zu finden, steht auf einem anderen Blatt.
Ich weiß nicht, wie man für einen von Asperger betroffenen Mitbürger den passenden Platz finden. Leider weiß ich, wie man es nicht macht. Der spezifischen Hochbegabung steht proportional eine dunkle Seite gegenüber und die einfach nicht sehen zu wollen, ist garantiert der falsche Weg.

@ 11:05 von nie wieder spd

Das Hauptproblem des Autisten ist nicht die böse Wirtschaft (die hätte sehr viele Möglichkeiten für Autisten) sondern der mobbende Mitschüler. Wie sind Sie mit dem Klassenidioten umgegangen (der möglicherweise einen IQ von 140 hatte)? Wie haben Sie in der Schule oder am Arbeitsplatz auf Menschen reagiert, die sich ganz anders verhalten, als Sie es gewöhnt sind? Wie andere Behinderte auch, Autisten sind nicht behindert, sie werden von ihren lieben Mitmenschen behindert. Das ist eine ganz normale biologische Reaktion auf Andersartigkeit. Das ist der Neandertaler in jedem von uns (liebe Neandertaler, entschuldigt diesen unpassenden Vergleich mit dem homo sapiens sapiens). Es ist einfach, die Forderung nach "Förderung" aufzustellen. Ist das nicht in erster Linie die Pflicht von jedem Einzelnen, den Mitmensch zu fördern statt ihn zu mobben?

Das Dilemma

Es sind ja die angeblich ganz normalen Menschen, oder nicht auffällige Authisten, die die Welt im großen und im kleinen auf nahezu jedem Gebiet an den Rand der Katastrophen gebracht haben.
Wenn dann eine Authistin wie Frau Thunberg die Wahrheit ausspricht, wird sie angefeindet und nicht wirklich ernst genommen von denen, die etwas zum Guten ändern könnten, aber das auch nicht wirklich tun wollen.
Oder mit zweifelhaften und lächerlichen Preisen geehrt, in der Hoffnung, sie damit zum schweigen zu bringen.
Hilfe und Unterstützung bekommen behinderte und nichtbehinderte Menschen nur, wenn sie profitabel ausgenutzt werden können.
Und nur kleine Kinder und geistig „behinderte“ Menschen sind naiv genug, dass sie uns die sogenannten „Werte“ als tatsächlich Relevant abnehmen.
Die, die an diesen „Werten“ verzweifeln, kommen ins Heim.

Deutschland ist weit hinten im Umgang mit Autisten

Genau wie "Gobale Erwärmung" ist "Behinderung" ein fehl leitendes Wort. Nur weil man anders Lernt und die Welt anders sieht ist man "Behindert", wo bei wenn die Mehrheit der Menschen Autistisch wäre wären Neuro Typicals "Behindert". Autismus ist ein großes Spektrum aber viele Autisten haben durch ihre "Behinderung" gewisse Superkräfte wie Einstein. Solche Superkräfte können im Deutschen Schulsystem schlecht sprossen da sie für ihre schlechte Sprach- und Kommunikations- Fähigkeiten schnell trotz Mathematischen Fähigkeiten in Hauptschulen raus gefiltert werden ohne sich je in Wissenschaften und Programieren beweisen zu können. Durch die als "dumm" abstempelung haben sie dann oft keine Lust auf Schule und da sie anders sind werden sie oft brutal von Mitschüler gemobbt. Autismus ist ab den 2ten Monat erkennbar jedoch ist es schwer in Deutschland eine Autismus Diagnose zu kriegen. Britannien ist im fördern von Autisten weit vorne und sie geben den Autisten Hilfe und spezifische Bildung.

hat man wieder ein Thema

war es kürzlich das Down-Syndrom, die Transplantationssache ist es jetzt Autismus
dieser junge Schwedin Greta Thunberg ist auch Autistin
widmet man sich der nicht genügend,
wird der nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt ?
nutzt sie die Hilfe an der Schule oder streikt sie lieber

re boesser

"Redet man damit die Greta schön?

Wieso sollte ich was gegen Autismus haben? Habe ich natürlich nicht! Aber ist es richtig, solchen Menschen die Politik zu überlassen? Nichts anderes passiert gerade mit der Aktivistin Greta Thunberg."

Ein menschenfeindlicher Ausfall, der lediglich Rückschlüsse auf Ihren Charakter zulässt.

@um 11:18 von Autograf

Wer Autisten näher kennt, wird feststellen, dass manches an deren Verhalten sehr irrational sein kann.
---
Das liegt im Schweregrad der Behinderung.
Ich habe einen Sohn, der eine leichte Form von Asberger hat und weiß, dass er durch die Großfamilie, in der er lebt, sich mit sehr viel Mühe sozialisiert und auch kommunikativ viel einfordert. Das, was er nicht intuitiv erkennen kann, möchte er per Anregung und Kommunikation mitgeteilt bekommen. Weil er nicht emotional reagiert, kann man ihm wunderbar auch die Realität an den Kopf werfen und seine "fehlende soziale Leistung" erklären. Er lernte dadurch immer wieder, was die "Normalos" für wichtig erachten und nimmt darauf Rücksicht per Selbstkontrolle.
Manchmal wirkt es etwas stoisch, aber er ist ein wunderbarer Mediator in seinen Freundeskreisen geworden, weil er unaufgeregt und unparteiisch bleibt. Er genießt ein hohes Ansehen bei seinen Arbeitskollegen, weil er verlässlich und immer vorhersehbar reagiert.

Autisten werden in Deutschland ausgegrenzt

Vor allem in der Schule. Dabei könnte gerade die Schule viel Gutes für die Integration tun. Grundlage ist, das Deutschland das EU weite Inklusionsgebot nicht anerkennt. Gründe sind das international fast einmalige selektive Schulsystem das Kinder bereits mit 10 Jahren nach Noten sortiert sowie das stetig gewachsene Sonderschulsystem. Leiden in Deutschland tun dabei vor allem die sog. Asperger Autisten. Kinder und Eltern werden von den Schulen gegängelt und bevormundet und oft auch schikaniert, vor allem wenn die Eltern den Forderungen der Beamten nicht nachkommen. Ein Martyrium für Betroffene Eltern. Hilfe im System der psychosozialen Industrie ist schwer bis garnicht zu bekommen. Mit allerlei Tricks versuchen Schulen die Kinder in die Sonderpädagogik abzuschieben. Rolle d. Eltern v. Mitschülern ist oft wenig hilfreich. Schweigepflichtsentbindungen werden gefordert um in einen Prozess sonderpädagogischer Maßnahmen (zB Schulassistenz, MSD, Kontrolle durch Jugendamt) einzusteigen.

das wissen von Autismus ist wichtig

Da sie gewisse Kommunikationsprobleme haben indem sie gewisse Gesten (wie Augenkontakt) nicht interpretieren oder genau so machen können werden sie schnell als "komisch" isoliert. Sie sind so zu sagen Blind in Kommunikationen. Wenn jemand nicht gehen kann schiebt man ihn doch auch nicht in ein Loch wo er nicht mit seinen Rollstuhl raus kommt und isoliert ihn, aber anscheinend wird die selbe Isolierung den Autisten in Schulen und Arbeit angetan. Es ist schwer als Autist freunde zu machen da viele sie falsch interpretieren. Weil sie die Gesten nicht machen bedeutet es nicht das sie nicht interessiert sind sondern das sie es nicht merken. Genau so mit lernen, es dauert vielleicht sehr lange die frage zu lesen und verstehen auch wenn sie das Problem können. Ich hatte auch oft was anderes beantwortet als was gefragt ist weil ich unter Zeitdruck war.

Der von Pawlow beschriebene Effekt wird vergessen

Autisten "leiden" stärker an negativen Wahrnehmungen.
So wie der gequälte Tanzbär ewig das Trommelschlagen mit der Hitze heißer Herdplatten verbindet, auf die man ihn vor Jahren gestellt hat, verbinden auch manche Autisten z. B. den gelben Stuhl, ggf. "gelb" mit den Schmerzen, die sie erlitten haben, als sie mit einer Zehe gegen ein Stuhlbein gestoßen sind.
Kurzum: Ihre Betrachtung zu Traumatisierungen sind richtig, können aber ergänzt werden.
Die größte Hilfe wäre sicher ein Mensch, insbesondere Mutter, Vater, der nicht leistungsorientiert "Schaffen" muss, sondern einfach da ist und sich zuwenden kann, auch wenn er manches nicht versteht.

Schulsystem in Deutschland ist kontraproduktiv

Lehrer nehmen ganz selten Rücksicht auf autistische Kinder, lassen diese oft ins „offene Messer“ laufen oder schikanieren die Kinder und Eltern. Schulassistenzen durch Sozialamt machen nur bei frühkindlichen Autismus (Entwicklungsverzögerungen) Sinn, der in Deutschland als Behinderung gilt. Bei Asperger Autisten werden Eltern gedrängt das Jugendamt einzubeziehen, das eine Schulbegleitung stellen kann falls das Kind nicht ohnehin in die Sonderpädagogik abgedrängt wird. Für die Kinder eine massive Beschränkung ihrer beruflichen Entfaltungsmöglichkeiten, Demütigung für Kinder und Eltern. Autismus-freundliche Aktionen in der Berufswelt (israelisches Militär, SAP) sind die Ausnahme. Wer also ein autistisches Kind hat, sollte besser Deutschland den Rücken kehren !

11:42 von Okabe

Nur weil man anders Lernt und die Welt anders sieht ist man "Behindert"
.
jetzt machen sie es mal halblang !

wenn für einen 3 x 3 nicht 9 sondern 500 ist, dann rechnet der nicht falsch
sondern nur anders ??

wenn man die Gefühle andere Menschen nicht einschätzen kann,
keine Empathie besitzt, keine sozialen Gefühle entwickeln kann oder empfindet
was ist man wenn nicht krankt ?
hat doch gewisse Probleme sich Konflikt und nahtlos in eine Gesellschaft einzuordnen

re sisyphos3

"hat man wieder ein Thema

war es kürzlich das Down-Syndrom, die Transplantationssache ist es jetzt Autismus"

Mal wieder was zum Meckern gesucht?

Man "hat das Thema", weil heute der Welt-Autismus-Tag der Vereinten Vationen ist.

Darum.

Nicolas

Ich habe einen guten Bekannten: Nicolas,
ein junger Mann, ein Hüne ein liebenswürdiger, freundlicher und hilfsbereiter Mensch.
Seine Eltern (Franzosen) haben ihn mit viel Liebe und Konsequenz und der Unterstützung des Französischen Staates, zu einem nahezu unabhängigen Menschen gemacht, der seit einiger Zeit sogar in seiner eigenen Wohnung lebt.
Es ist immer eine grosse Freude ihn zu treffen und er umarmt mich dann sehr liebevoll, fragt immer nach meinen Hunden
und kennt von jedem Hund dessen Namen.
Dann gibt es da noch einen Fall in den USA:
Temple Grandin, eine Autistin, die mit ihrem
Wirken die Amerikanische Viehhaltung nachhaltig verbessert hat. Ihr Buch "Animals in Translation" ist ein Beweis dafür was für
grosse Potentiale in diesen Menschen schlummern.

@Sisyphos3, 12:09

wenn man die Gefühle andere Menschen nicht einschätzen kann,
keine Empathie besitzt, keine sozialen Gefühle entwickeln kann oder empfindet
was ist man wenn nicht krankt ?

Dann ist man ganz sicher kein Autist. Sie reden wie ein Blinder von der Farbe. Ich wette, Sie haben sich noch keine fünf Minuten mit der Definition von Autismus auseinandergesetzt.

11:44 von Sisyphos3

«dieser junge Schwedin Greta Thunberg ist auch Autistin
widmet man sich der nicht genügend,
wird der nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt ?»

Eben Greta Thunberg sollte auch Ihnen ein Beispiel dafür sein, dass sich Autismus in verschiedenen Formen der Ausprägung äußern kann.

«… nutzt sie die Hilfe an der Schule oder streikt sie lieber?»

Sie scheint eine Schülerin und Persönlichkeit zu sein, die nur wenig Hilfe bedarf. Viele andere Autisten, bei denen der Autismus stärker (anders) ausgeprägt ist, würden "mit einem so ungeregelten Leben" wie Greta gar nicht zurecht kommen. Mit so viel Unplanbarkeit, mit so großer Eigenständigkeit, mit freien Reden vor größen Menschenmengen, mit Interviews und Auftritten im TV, etc.

Sie streikt lieber. Und sie wird die Schule "dann irgendwann" mit einer ganz anderen Art von Bildung verlassen, als sie "normalen" Schülern je möglich wäre.

«… hat man wieder ein Thema, …»

Ja - "hat man". Wieder eins, "an dem man bestens rummosern kann" …

11:42 von Okabe

Auch hier in Frankreich werden Autisten vom
Staat stark gefördert.

12:09 von Sisyphos3 / @okabe, 11:43

@okabe: «Nur weil man anders Lernt und die Welt anders sieht ist man "Behindert"»

Sie: «jetzt machen sie es mal halblang ! wenn für einen 3 x 3 nicht 9 sondern 500 ist, dann rechnet der nicht falsch, sondern nur anders ??»

Sie scheinen nicht ansatzweise zu verstehen, worum es bei Autismus geht. Gerade mathematische Fähigkeiten sind bei Autisten häufig (weit) überdurchschnittlich gut ausgeprägt.

«… wenn man die Gefühle andere Menschen nicht einschätzen kann,
keine Empathie besitzt, keine sozialen Gefühle entwickeln kann oder empfindet, was ist man wenn nicht krankt ?»

Das, was Sie beschreiben, trifft auch auf (leider) nicht wenige Menschen zu, die nicht im Entferntesten Autisten zuzurechnen sind. Bei solchen Menschen ist es oft "anti-soziales Verhaltensmuster zum eigenen Vorteil", das hinter solchen Auffälligkeiten steht.

Autisten ist ausnutzendes Verhalten zum eigenen Vorteil "wesensfremd". Deswegen sind sie auch nicht "krank".

Sie sind anders, "und nicht so einfach".

Die Gesellschaft und die Normen...

Alles was und jeder der sich ausserhalb unserer gesellschaftlichen Normen bewegt und verhält, wird allzuoft diffamiert und ausgegrenzt. Traurig aber war.

Ich für meinen Teil sehe jeden Menschen auch als einzigartiges Individuum mit Stärken und Schwächen an.

Und dann haben wir es wieder.
Was gilt als stark, was als schwach?
Wer legt das fest?
Die Gesellschaft?
Mit welchem Recht?
Welche Maßstäbe werden angelegt?
Sind die angelegten Maßstäbe die einzige Wahrheit?

Menschen mit Autismus, Savant-Syndrom, mit Ihrer oftmals überdurchschnittlichen Inselbegabung sind dem sogenannten "Normalo" in vielen Dingen mehr als einen Schritt voraus.

11:53 von Möbius

Dabei könnte gerade die Schule viel Gutes für die Integration tun. Grundlage ist
.
was könnten Schulen tun ?
kann man nicht einfach mal akzeptieren dass manches nicht geht
denen fehlt Empathie und die Möglichkeit soziales zu entwickeln
wie einem Blinden eben die Möglichkeit verwehrt ist, sich mit Farben auszudrücken ....
das ist keine Diskriminierung sondern das Leben

12:20 von karwandler

Mal wieder was zum Meckern gesucht?
.
aktuell wird es einem aber auch sehr leicht gemacht :-)

Wenn ich manche Kommentare lese

dann denke ich wir brauchen einen anderen Umgang miteinander. In manchen Erlebnisberichten war deutlich zu sehen, wie problematisch es ist, wie andere mit Autisten, bzw. Autismus umgehen und sich daraus Probleme ergeben.
Und bisher ist es ja so gewesen, dass diese Probleme ausgelagert wurde, damit man sie nicht mehr wahrnimmt (Leider ist dies oft ein ganz normaler Umgang mit Problemen auch in anderen Bereichen).
Wenn ich mir andererseits den Zustand unserer Gesellschaft anschaue ist es meiner Meinung nach nicht nur gut für die Autisten, wenn wir gemeinsam einen anderen Umgang miteinander lernen.
Und Kommentatoren, die versuchen, die legitimen Anliegen von Jugendlichen für eine auch in Zukunft von Menschen gut belebbare Welt dadurch zu verunglimpfen, dass sie deren Impulsgeberin als Autistin diffamieren, sind ein mehr als starker Hinweis darauf, dass sich in dieser Welt etwas ändern muss.
Wo jemand die guten Argumenten ausgehen, wird das Mittel der üblen Nachrede gewählt.

@ um 12:02 von Möbius

Das Schulsystem ist für alle Kinder kontraproduktiv.
Erziehungswissenschaftler wissen schon seit Jahrzehnten, dass schon eine Gruppe von nicht beeinträchtigten Kindern im Kindergarten und in der Schule nicht größer sein dürfte als 5-7 Personen und die Anzahl von Erziehern und Lehrern sollte dabei mindestens 2 betragen. Besser noch wären 3!
Bei wie auch immer behinderten Kindern, muss die Gruppe kleiner sein oder mehr Personal zur Verfügung stehen.
Das können und wollen uns die Politiker und die Wirtschaft aber nicht leisten, obwohl solche Konstellationen nicht nur bei der Inklusion behinderter Menschen sondern auch bei der Integration ausländischen Menschen unschätzbaren Hilfe leisten könnte.
Diese Thematik wird auch nicht ernsthaft diskutiert, weil die Politiker, die Wirtschaft und die Gesellschaft eben keinen Wert auf „Korrektheit“ und „Ehrlichkeit“ legen.
Lieber werden die nötigen Gelder in eine Aufrüstung angelegt um den USA zu gefallen.

Danke für diesen Beitrag

Ich weiß seit knapp 2 Jahren (da kam die Diagnose), dass ich Vater eines 30jährigen 'Aspergers' bin. Das hat unser gemeinsames Leben sehr verändert - auch anstrengend gemacht. Aber ich strenge mich gern an, um ihm viel zu ermöglichen- und er kann sehr viel!!! Nach allem, was ich hier und da gelesen habe und manchmal auch über andere Themen hier bei der ARD ist das für mich eine echt gelungene Berichterstattung...kann natürlich immer ergänzt werden, klar!
Behinderung?!! Zwiespältig...formal hat mein Sohn jetzt einen 60%igen Behindertenausweis. Hat also wohl auch schon mit Behinderung zu tun, nur anders. Nur diese 'Behinderung' für diese Menschen und uns als Gesellschaft fruchtbar zu machen, ist m.E. ganz wichtig. Dazu gehört auch 'Greta' - die soll meinetwegen gern auch mal nicht zur Schule gehen - samt vielen anderen gerne, damit wir alten Säcke mal gründlich ins Nachdenken kommen!!!! Und was getan wird für die Zukunft.

@ um 12:38 von B. Pfluger

Die Dame aus den USA, Temple Grandin, ist sogar Professorin für Veterinärgedöns. Das meine ich nicht abwertend, mir fällt nur der Begriff nicht ein!
Die Verbesserungen in der Viehhaltung beschränken sich nach meinem Wissen aber hauptsächlich auf das Schlachten dieser Tiere.
Sie hat dafür gesorgt, dass einige Schlachthöfe in den USA so konzipiert wurden, dass die Tiere vor ihrer barbarischen Schlachtung nicht auch noch in Panik geraten.
Das würde nämlich den Menschen dort mehr arbeit machen.
Eine Wertschätzung der Tiere im Allgemeinen und einen Verzicht auf unnötigen Fleischkonsum hat sie nicht bewirken wollen, obwohl sie sich sehr gut in das Wesen von Rindern hineindenken kann.
Eigentlich ist diese Dame ein trauriges Beispiel wirtschaftlicher Ausbeutung von Authisten.

ich finde das schon traurig

hier wird die zukünftige nobelpreisgewinnerin schon vor der übergabe des preises schlecht gemacht.

13:18 von Sisyphos3

«kann man nicht einfach mal akzeptieren dass manches nicht geht
denen (den Autisten) fehlt Empathie und die Möglichkeit soziales zu entwickeln
wie einem Blinden eben die Möglichkeit verwehrt ist, sich mit Farben auszudrücken ....
das ist keine Diskriminierung sondern das Leben»

Das ist nicht das Leben.
Das ist die Schwarz-Weiß-Aufnahmefunktion, die Sie an Ihrer Digitalkamera bewusst-willentlich aktivieren, obwohl Sie mit ihr auch in Farbe aufnehmen könnten.

Wenn Sie wollten.
Aber das scheint gar nicht Ihr Anliegen zu sein.
Eben so wenig wie es das ist, sich überhaupt einmal kundig zu machen, was unter Autismus zu verstehen ist …

13:41 von crossover

Ihren Kommentar habe ich mit Freude gelesen. Ja, ich weiss von den Eltern Nicolas'
dass es eine lange anstrengende Zeit war, bis er heute, als Erwachsener Mann ein so
unabhängiges Leben führen kann.
Auch heute noch geht Nicolas in regelmässigen Abständen in eine Fördereinrichtung um seine Fähigkeiten
auszubauen und zu festigen. Das Ergebnis nach all den Jahren ist einfach umwerfend,
er ist seiner Umwelt gegenüber sehr aufgeschlossen, geht gerne unter Leute und
auch wenn er seine kleinen Macken hat ( die haben wir alle), ist er für mich ein lieber
Freund mit dem ich reden kann und der
etwas kann, was viele nicht können: zuhören.
Bleiben sie am Ball, es lohnt sich für ihren Sohn und für sie.

@Boesser 11.18

"Redet man damit die Greta schön? Wieso sollte ich was gegen Autismus haben? Habe ich natürlich nicht! Aber ist es richtig, solchen Menschen die Politik zu überlassen? Nichts anderes passiert gerade mit der Aktivistin Greta Thunberg."

Niemand "überlässt" Frau Thundberg die Politik. Sie hat eine Initiative ind Leben gerufen, an der sich Hunderttausende beteiligen - und zwar nicht, weil sie Autistin wäre, sondern weil Hunderttausende der Meinung sind, dass sie recht hat.
Diese Bewegung dadurch diskreditieren zu wollen, dass man auf den Autismus ihrer Wortführerin hinweist, ist ekelerregend. Schämen Sie sich.

@Sisyphos3: 13:18 Uhr. Total falsch!

Sie sind komplett auf dem Holzweg. Erstens können Autisten sehr viel Empathie empfinden und auch zeigen, allerdings nicht unbedingt den gesellschaftlichen Normen entsprechend. „Empathie“ sollte nicht mit geheucheltem Mitgefühl verwechselt werden, was leider heute so typisch geworden ist. Zum anderen sind die deutschen Leistungs- bzw. Regelschulen bzw. deren Lehrkörper feindlich gegenüber Schülern eingestellt die nicht dem genormten Schülerideal entsprechen. In der Lehrerausbildung könnte da viel getan werden. Leider ist es so, das speziell in Deutschland Grundschullehramt eine Position mit viel Macht verbunden ist. Und diese Macht wird nicht immer zum Nutzen derjenigen Kinder eingesetzt, die eigentlich die meiste Unterstützung benötigen würden. Das Beamtenrecht und der Zusammenhalt zwischen Lehrern und Schulleitung tut ein Übriges um Betroffene Eltern bei ADHS oder Autismus (die Übergänge sind fließend) zu bloßen Befehlempfängern zu degradieren.

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