Ihre Meinung zu: Sinkende Gewinne: Das Paketproblem der Deutschen Post

1. April 2019 - 12:36 Uhr

Trotz des Online-Shopping-Booms verdient die Deutsche Post immer weniger im Brief- und Paketgeschäft. Ein neuer Manager und eine Portoerhöhung sollen die Sparte wieder auf die Erfolgsspur führen. Von Notker Blechner.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3
Durchschnitt: 3 (2 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Nun- sinkende Gewinne

sind im echten Wirtschaftsleben normal, genau wie steigende (die ja auch keine Portosenkungen zur Folge haben). Analog zu Löhnen, Hartz 4 etc. pp
Deshalb wurden ja Konkurrenzunternehmen von der EU durchgedrückt.!!
Es hiess: Der Verbraucher muß vergleichen und wird vom Konkurrenzdruck profitieren.
Das Gegenteil ist, wie erwartet, der Fall: Analog zu den Benzinpreisen erhöht der Eine und dann der Andere.
wer heute argumentiert, "ich verdiene zu wenig, also erhöhe ich die Preise" sollte sich mal im Praxiseinsatz auf den Wochenmarkt stellen Motto: Ich hab heute zu wenig Gewinn, also kostet das Kilo Kartoffeln 100 euro"
Tip: Vorstände rauswerfen, keine AG werden und sein wollen, gute Löhne zahlen und sich von der Konkurrenz abheben.

Sinkende Gewinne:Das Paketproblem der Deutschen Post...

Erhebliche Erhöhungen des Briefportos.Dazu,seit 1.Januar Erhöhungen der Zeitungszustellgebühr(für die Verlage) um bis zu 28 %.
Dazu die Einstellung neuer Arbeitskräfte zu Niedriglohnbedingungen.
Hinzu kommen (fast traditionell) noch die niedrigsten Tarifabschlüsse in der Bundesrepublik(2,19 % p.a.).

Und all das will dem Vorstand nicht reichen ?!

Ein neuer Manager und eine Mega-Portoerhöhung

Na klar, ein neuer Manager hat eine tolle Idee:

Eine satte Preiserhöhung für das Briefporto!

Ich wäre darauf bestimmt nicht gekommen.

Da hat er sich jetzt einige Millionen verdient.

Sollte er vorzeitig entlassen werden, weil die nächste Idee - eine weitere Preiserhöhung oder neue Verträge bei Neueinstellungen - nicht umgesetzt werden kann- gibt es den goldenen Handschlag und einige Millionen Abfindung.....

PS. Nein, auf höchster Ebene gibt es nichts zu prüfen, da ist alles bestens...

Wie bei den Wasserwerken ...

... wird immer weniger Wasser benötigt - wird dieses teurer.

Die vorgehaltene Infrastruktur (Hauptwasserleitungen und Abwasserkanäle) ist die gleiche, die Fixkosten bleiben. Ebenso muss eine gewisse Überkapazität an Wasser vorgehalten werden, weil man nie weiß, ob nicht plötzlich der Verbrauch extrem ansteigen wird. Und weil weniger Abwasser durch die Kanäle fließt, müssen diese aufwändig mit dem Fahrzeug gereinigt werden.

Die Essenz: verbraucht mehr Wasser - und schreibt mehr Briefe! ;-)

"So sollen Beamte vorzeitig

"So sollen Beamte vorzeitig in Rente geschickt werden."

Erstens bekommen Beamte keine Rente und zweitens gibt es dann Ausgleichszahlungen an den Staat für die verfrühte Pension? Oder werden die Kosten mal wieder auf die Allgemeinheit umgewälzt?

Bei der Paketzustellung

Bei der Paketzustellung konkurriert die Post mit übelsten Lohndrückern, die systematisch den Mindestlohn umgehen.

Und die Post selbst hat sich dem neoloiberalen Mainstream doch auch schon unterworfen und engagiert Subunternehmer, die auch weniger als Mindestlohn zahlen.

Der Markt regelt alles.

@dermulla um 14:39

Die Post ist ein Privatunternehmen und hat demnach keine eigenen Beamten. Die Beamten sind von Staat ausgeliehen und selbstverständlich trägt die Allgemeinheit die Kosten.
Wenn Ihnen das nicht gefällt, haben Sie alle 4 (BT) bzw 5 (LT) Jahre die Möglichkeit, das zu ändern.

Darstellung: