Kommentare

Ich verstehe das nicht

Einerseits soll weniger CO2 in die Atmosphäre entlassen werden, andererseits soll der Luftverkehr gesteigert werden. Für mich ist das ein eklatanter Widerspruch.

Wann endlich muss für das Fliegen das, was es kostet, bezahlt werden? All diese Billigfliegerei kostet viel Umwelt, viele Resourcen und wir finanzieren das auch noch mit unseren Steuergeldern.

Nicht Sondergipfel um noch

Nicht Sondergipfel um noch mehr Flugzeugabgase in unsere Athmosfäre zu blasen, sonder Flugeinschränkungen sollten im Interesse und Kampf gegen die Klimakathastrofe vereinbart werden. Nur komisch, nein, nicht komisch, sondern meinen Verdacht bestätigend, dass für diese vielmehr berechtigte Forderung keiner freitags die Schule schwänzt.

Am 28. März 2019 um 08:26 von perchta

Richtig. Wir sollen überteuerte E-Autos kaufen, die nur ein paar km fahren können und die fast nirgens geladen werden können. Wir zahlen immer teureren Strom, die Häuser werden mit Sondermüll isoliert, dessen Entsorgung im 30 Jahren uns Milliarden kosten wird und...und....und....

Aber Fliegen und Kreuzfahrten ohne Rücksicht aufs Klima und die Luftqualität.......

Ja, auch für mich ist das ein eklatanter Widerspruch

Um die Klimaziele zu erreichen und den Planeten zu retten muss die Verkehrswende her.

Dazu gehört unbedingt. das Fliegen nur noch auf das absolut Notwendige reduziert wird.

Und dafür muss Fliegen nicht billiger, so immens teurer gemacht werden!!!

Jeder muss sich überlegen, ob ein persönlicher Aufenthalt am Zielort die mind. €10.000 Euro Flugkosten wert sind, oder ob es nicht eine Videokonferenz auch tut.

Und Billigflüge zum Shopping oder Urlaub in eine Urlaubsumfriedung, ohne die Sprache, Kultur und Politik des Zielortes zu kennen, sind keine Beireicherung oder Bildung - und müssen auch nicht sein.

CO2 Belastung

Im Bereich der Luftfahrt spielt die Umwelt gar keine Rolle. Im Finanzsektor heißt das "Systemrelevanz", d.h. man schaut als Politiker besser weg und wartet auf den großen Knall. Das gleiche Thema gibt es im Straßenverkehr. Man erklärt die PKW's für schuldig und fertig. Fährt man auf der Autobahn, gibt es fast mehr LKW's als PKW's. Das Wichtige kommt aber nie hoch: die Dreckschleudern laufen mehr als 10 Stunden am Tag - die PKW's im Schnitt weniger als 2 Stunden. Gelungene Lobbyarbeit...

Fast alle meine Freunde und Bekannten...

...sind - manche auch mehrmals jährlich - per Flugzeug und/oder Schiff irgendwo in der Welt unterwegs. Das hat in den letzten 5 Jahren ganz merklich zugenommen.
Mal eben über's Wochenende nach Malle oder per Luxusschiff nach Norwegen, quer durchs Mittelmeer oder gleich auf die andere Seite des Globus.
Unausgesprochene Devise: “Nach mir die Sintflut!“
Bemerkenswert dabei:
Viele von ihnen sind Leute, die sich zu Hause nicht gesund genug ernähren können.
Fliegen ist eindeutig viel zu billig.

Ich gebe meinen

Ich gebe meinen Vorkomentatoren ja insoweit recht, das man den Flugverkehr einschränken sollte. Kurzstrecke Hanover - Berlin braucht eigentlich kein Mensch. Anders sieht es schon bei Langstrecken aus, da gibt es im Moment keine vernüftige Alternative, auser mit Schweröl fahrende Schiffe. Aber anstatt auf dem Flugzeug und seiner Umweltverschmutzung herumzutreten ( was für mich eigentlich nur das Einleiten einer saftigen Preißerhöhung ist ) sollte man mal die Alternativen besser anpacken. Zum Beispiel bringt das umrüsten von Kohle- auf Gaskraftwerke ca 40 % CO2 Einsparung, oder die Umrüstung 1 Kohlekraftwerkes spart soviel CO2 wie ca70% aller auf der Welt fahrenden VW austoßen. Das wäre vernuftig aber nein wir bauen Kohlekraftwerke. Der Energiesektor ist mit circa 84,9 Prozent im Jahr 2016 die größte Quelle von Treibhausgasemissionen. Da sollte man zuerst ansetzen und nicht höhere Preise beim fliegen mit der Umweltschutzlüge rechtfertigen.

Zum Fliegen gibt es selten

Zum Fliegen gibt es selten eine Alternative. Da nimmt man eine evtl. Verspätung doch billigend in Kauf.

@ Weiß-mehr-als Sie Ich weiß

@ Weiß-mehr-als Sie
Ich weiß zwar nicht was sie mir mit ihrem Komentar sagen wollen, ist vermutlich aber auch nicht so wichtig wie wissen ja eh mahr als andere.

Verkehrte Welt

Das Drama ist die fortschreitende Umweltzerstörung, verzweifelt sind die Menschen, deren Leben vom Fluglärm zerstört wird. Die Verspätung eines Urlaubsfluges ist kein Grund zur Verzweiflung. Kindisch ist es, so zu tun, als gäbe es keine Grenzen. Zu den negativen Auswirkungen des Flugverkehrs: https://www.vcd.org/themen/flugverkehr/. Dort auch interessante Forderungen an die Politik, wie z.B. die Besteuerung von Kerosin.

Am 28. März 2019 um 09:05 von harry_up

komischer Satz.
" Mal eben über's Wochenende nach Malle oder per Luxusschiff nach Norwegen, quer durchs Mittelmeer oder gleich auf die andere Seite des Globus.
Unausgesprochene Devise: “Nach mir die Sintflut!“
Bemerkenswert dabei:
Viele von ihnen sind Leute, die sich zu Hause nicht gesund genug ernähren können.
Fliegen ist eindeutig viel zu billig. "

Wer sich zu Hause nicht richtig ernähren kann, der ist auch nicht fürs Wochenende in Malle weil der Flug billig ist, und eine Kreuzfahrt für einige Tausend Euro pro Person kann der sich auch nicht leisten.

Fluglotsen haben viel ...

... Stress. Daher brauchen sie ihre Freizeit. Sie um mehr Überstunden zu bitten, hilft der Sicherheit im Luftverkehr nicht.

Deregulierter Konkurenzdruck

drückt das Niveau bei zunehmender Nachfrage, die es sonst nicht geben würde. Ein Vorstand steht kalkulatorisch für 100-300 Arbeitskräfte. Bei Mangel einfach mal selbst mal arbeiten, macht auch müde.

Wachstum, Wachstum, immer weiter?

Der Luftverkehr wächst mit 4% jährlich, seit Jahrzehnten. Das bedeutet alle 20 Jahre eine Verdoppelung, und dann hätten wir im Jahre 2100 eine Versechzehnfachung gegenüber heute.
Es wird also nicht so weitergehen, sondern eine irre Dauerverstopfung geben - bevor eines Tages das Öl sowieso alle ist.
Warum findet das eigentlich alles komplett steuerfrei statt??

Nun auch hier sieht man wieder

dass viele nicht verstanden haben, dass Klimawandel ein globals Problem ist und kein rein deutsches.

Und gerade der Flugverkehr ist gleichfalls ein globales System. Wir können hier in üblichen Öko-Hype zwar die Verteuerung des Flugverkehrs fordern, alleine es wird nicht passieren und selbst wenn, trifft es nur die Deutschen Airlines und deren Arbeitsplätze. Alle anderen Fluggesellschaften können das nationale System umgehen. Genau deshalb gibt es z. B. keine Kerosin-Steuer, da sich noch nicht einmal die EU einigen kann.
Und weder in den USA, Russland oder China wird man auf den nationalen Flugverkehr verzichten, denn die Länder sind einfach zu groß um mal kurz mit dem Zug zu fahren.

Es hilft letztlich nur die Infrastruktur zu verbessern, je reibungsloser ein Verkehrsmittel funktioniert um so weniger Schadstoffe pro km stößt es aus. So lange Menschen fliegen wollen werden sie es tun.

Man kann nur hoffen das sich das Chaos nicht wiederholt.

@perchta

Wenn jeder der von A nach B will mit dem eigenem Auto etc. fährt, ist das dann umweltfreundlicher? Oder wenn fast nur leere Flugzeuge fliegen würden weil zu teuer?

Bin ich billich rangekommen eyh!

Wie immer:

"Er kritisiert Managementfehler an höchster Stelle der DFS und klagt über "jahrelang verfehlte Sparpolitik". "

Gibt es eigentlich noch etwas / mehr zu sagen?
Immer und überall das selbe!!!
In so ziemlich jeder Branche! (mir fällt gerade keine ein, bei der das nicht so wäre).
Die Daumenschrauben werden jedes Jahr mehr angezogen. Mit immer weniger Personal, mehr leisten...der Traum eines jeden Führungskraft. Aber auch und vor allem sind die Aktionäre Mitverantwortlich - ja auch der Kleinanleger.

Seit vielen Jahren kann man das kaputt "sparen" an allen Ende und Bereichen mit verfolgen. Und immer stinkt der Fisch vom Kopf her.
Tja BWL ist nun mal nicht alles! Das sollten auch mal die dogmatischen Einheitsplauderer vom "ewigen Wachstum" mal begreifen. Jede Effizienzsteigerung (an sich eine gute Sache!) ist irgendwann einmal am Ende! Ab jetzt (schon lange!) geht`s an die Sicherheit...!
Warten auf Dig 4.0?!

@ wenigfahrer, um 09:05

Ja, vielleicht haben Sie recht und die können sich nur Türkei leisten.
Aber Sie haben schon verstanden, wie es von mir gemeint war?

08:26 von perchta

"Richtig. Wir sollen überteuerte E-Autos kaufen, die nur ein paar km fahren können und die fast nirgends geladen werden können. Wir zahlen immer teureren Strom, die Häuser werden mit Sondermüll isoliert, dessen Entsorgung im 30 Jahren uns Milliarden kosten wird und...und....und....
Aber Fliegen und Kreuzfahrten ohne Rücksicht aufs Klima und die Luftqualität..."

Jawohl, daran erkennt man die absolute Planlosigkeit der Verantwortlichen Politiker. Weitsicht und in Zusammenhängen denken ist nun mal nicht jedermann(frau)s Sache!

Oder... es ist gar keine Planlosigkeit?!

Was ist es dann? Absicht? Das pure Verdummen und Abkassieren des Souveräns...?

Mein Mitgefühl gilt allen Betroffenen Mitarbeitern!

re perchta

"Am 28. März 2019 um 08:26 von perchta
Ich verstehe das nicht

Einerseits soll weniger CO2 in die Atmosphäre entlassen werden, andererseits soll der Luftverkehr gesteigert werden. Für mich ist das ein eklatanter Widerspruch."

Wenn eine Straße ausgebaut wird soll nicht der Verkehr gesteigert werden, sondern die Straße soll dem vorhandenen Verkehr genügen.

Dito Luftverkehr

09:01 von labudscg

"Man erklärt die PKW's für schuldig und fertig. Fährt man auf der Autobahn, gibt es fast mehr LKW's als PKW's. Das Wichtige kommt aber nie hoch: die Dreckschleudern laufen mehr als 10 Stunden am Tag - die PKW's im Schnitt weniger als 2 Stunden. Gelungene Lobbyarbeit..."

Vollkommen richtig!
Das Größte Lager der Süddeutschen Automobilsten ist die A8 und die A12 in Österreich! Vagabundierende Fahrer an den Raststätten und Fahrbahnrändern. Der Schaden der Straßen durch die Brummis wurde noch nie konsequent ermittelt!

Aber Durchfahrtsverbote in Großstädten...
Diese Absurdität ist kaum noch zu toppen!

Politik ist leider zu einer Veranstaltung von Ideologen verkommen. Da hilft keine Ratio mehr...

Schaut man in den wolkenlosen

Schaut man in den wolkenlosen Himmel ist man sprachlos, wenn man die zahllosen Streifenmalern am Himmel erkennen muss und fragt sich, warum das überhaupt so erlaubt ist, wenn man gleichzeitig bei ca 2%igen Beteiligung an der Umweltverschmutzung, aber dann das Autofahren verboten bekommt, während gleichzeitig ein Luftfahrtgipfel diskutiert, wie man die Jets am Himmel mit samt deren unverhältnismäßigen Dreck und Giftausstoß nur zur Deckung für meist unvernünftigste Fernreisen zu genehmigen. Komischerweise gibt es dabei aber keine größe Demonstranten die in größeren, nicht einmal in kleineren, Demos uns beschützt. Zeigt das etwa doch, wie ernst diese ganzen Umweltdemos und immer wieder wiederholten Fernseh und Zeitungsdiskussionen unserer Umweltkämpfer zu nehmen sind. Sind sie alle doch nur instrumentalisierte Schattenboxer, die gar nicht wissen, dass sie nur benutzt werden und dabei geht wirkliches Engagement zum Umweltschutz verloren, weil den bald keiner mehr glaubt oder ernst nimmt?

Sie vermuten richtig @ Hepheistos ......

..... die Kids sind doch nicht doof!

Die wissen das durch weniger Flüge oder "angemessene" Flugpreise, wie hier auch schon vorgeschlagen wurde, kein Deutscher aufs Reisen verzichten wird.
(Sie vielleicht ausgenommen)
Also werden mehr Menschen in Autos und in Zügen unterwegs sein, was bei dem jetzt schon bestehenden Chaos zur Reisezeit den Verkehr zum erliegen brächte - wollen Sie das?
Und dann ist es auch noch fraglich ob für die Umwelt was gewonnen wäre, denn weniger Flüge bedeutet mehr Autos und die fahren nicht mit Wasser - bedauerlicherweise.

Allerdings sollte das Geld was diese fruchtlosen Sondergipfel verpulvern besser in mehr Fluglotsen und Kontrontroll-Personal investiert werden.
Das wäre ein wirklicher Gewinn.

Nee nee - @ Wiederstand Jezt ....

"@ Weiß-mehr-als Sie
Ich weiß zwar nicht was sie mir mit ihrem Komentar sagen wollen, ist vermutlich aber auch nicht so wichtig wie wissen ja eh mahr als andere!"

....glaubt mehr zu wissen - hat schon einige "lustige" Kommentare geliefert!

Im übrigen haben Sie mit Ihrem "richtigen" Kommentar völlig recht - sehe ich auch so!

Grundphänomen motorisierter Verkehrsangebote

28. März 2019 um 12:33 von karwandler

Ihre Forderung lautet: "Wenn eine Straße ausgebaut wird soll nicht der Verkehr gesteigert werden, sondern die Straße soll dem vorhandenen Verkehr genügen."

Natürlich werden vor der Entscheidung über Investitionen in den Ausbau von Verkehrsangeboten Bedarfsanalysen erstellt, eben Ihr "vorhandener Verkehr". Schließlich sollen die investierten Mittel sparsam und wirtschaftlich verwendet werden.

Tatsächlich bedeutet jede neue Straße, jede ausgebaute Verkehrsverbindung, jeder neue Regionalflughafen automatisch auch eine Zunahme von Verkehrsbewegungen:
1) Verkehrsleistungen sind weiterhin sehr billig, daher zählt nicht die preisgünstigste Verbindung sondern allein die schnellste.
2) Hemmnis im Verkehr ist allein die Überwindung des Raumwiderstands, sprich der Entfernung. Dieser Widerstand sinkt bei steigender Angebotsvielfalt, Netzqualität und Knotenpunkten. (s.o.)
3) Die (Umwelt-)Kosten trägt zu praktisch 100 % die Gesellschaft bzw. der Steuerzahler.

Fluglotsen

Ich habe vor einigen Jahren im Urlaub 2 Fluglotsen aus dem Center in Karlsruhe kennengelernt. Die haben mir damals schon erzählt, dass das Management aus Rentabilitätgründen dazu übergegangen ist, die Ausbildungskapazitäten zu kürzen. Sie waren der Meinung, dass sich das rächen wird.

Anscheinend ist der Fall jetzt eingetreten. Vielleicht sollten Manager doch ab und zu mal die Mitarbeiter befragen anstatt teuere Consultants.

Wahnsinn

Wir Menschen sind einfach unverbesserlich. Wir verprassen den Planeten und glauben, das es uns in irgend einer Form "glücklich" macht. Und doch treffe ich nirgends glückliche Menschen, nur Graugesichter.
Das gibt nix mehr...

re hepheistos

"fragt sich, warum das überhaupt so erlaubt ist, wenn man gleichzeitig bei ca 2%igen Beteiligung an der Umweltverschmutzung, aber dann das Autofahren verboten bekommt"

Das Autofahren verboten bekommen - Davon habe ich noch gar nichts gehört.

Sie können damit wohl kaum die paar Kilometer Innenstadtstraßen meinen, für die ein Dieselfahrverbot gilt bzw. irgendwann gelten soll.

Und noch einmal @ Hepheistos

Vielleicht zeigt es aber auch das Sie bedauerlicherweise die Situation verkennen.

Zudem finde ich wenn Sie schon die Klima- Demonstranten wegen angeblicher Erfolglosigkeit anprangern, stehen Sie auf und werden Sie Ihrem "Namen" gerecht.
Gehen Sie mit verbalem "Feuer und Hammer" auf die Strasse und kämpfen Sie nicht nur in einem Ohrensessel sitzend am PC, Smartphone oder Tablet im Internet.
Mir will scheinen das ist von mir für den morgigen Freitag - angeblicher " Schulschwänz-Tag " - keine so schlechte Idee.
Die Kids werden es Ihnen danken.

Zu 12:47 von Hepheistos "wolkenlos" - Klima und Umwelt -

@Hepheistos wie kommen denn die Demonstranten sonst zur ihren Demos?

Sicher die Wenigsten mit dem Fahrrad, zu Fuß und ohne Smartphone! Der Klamauk wäre uninteressant, viel zu beschwerlich und würde schon gar nicht stattfinden.

"Fridays for Future" - Demo gegen Weltklimakonferenz in Katowice -
Großdemos - Berlin, Köln, Bonn, Hamburg ....rund um den Globus.. usw ...

.. kein Jota für Klima und Umwelt, im Gegenteil!

Re: Hepheistos um 12:47

Ich halte Ihren Hinweis darauf, welchen Stellenwert die Fliegerei aus ökologischer Sicht hat für sehr berechtigt. Aus dem Ausbleiben von Demonstrationen kann man wohl durchaus ablesen, dass das nicht so sehr als Problem wahrgenommen wird, allerdings halte ich den Schluss auf instrumentalisiertes Schattenboxerdasein derjenigen, die sich gegen andere Umweltprobleme engagieren für unangemessen.
Darüber hinaus folgt daraus, dass etwas oder jemand instrumentalisiert wurde noch nicht, dass das Ziel der Instrumentalisierung schlecht oder ungerechtfertigt ist.
Und schließlich stellt sich mir die Frage: wer und zu welchem (eigenen?) Nutzen instrumentalisiert denn möglicherweise die "Umweltkämpfer"?

@alle, die da meinen, es muss so sein und geht nicht anders

Wie wäre es einmal mit Verzicht - Verzicht auf Flugreisen, Verzicht auf eben mal schnell durch Deutschland rasen, Verzicht auf 24 Grad geheizte Wohnungen, Vericht auf ständige Erreichbarkeit, Verzicht auf all diesen anderen Quatsch wie Kapselkaffe, Coffee 2 Go, ..

Ach ja, ich vergesse das immer: Verzicht ist ein ja ganz furchtbares Unwort das man nicht in den Mund nehmen, geschweige denn in die Tastatur hämmern sollte.

re gman

"@Hepheistos wie kommen denn die Demonstranten sonst zur ihren Demos?

Sicher die Wenigsten mit dem Fahrrad, zu Fuß und ohne Smartphone! Der Klamauk wäre uninteressant, viel zu beschwerlich und würde schon gar nicht stattfinden.

"Fridays for Future" - Demo gegen Weltklimakonferenz in Katowice -
Großdemos - Berlin, Köln, Bonn, Hamburg ....rund um den Globus.. usw ...

.. kein Jota für Klima und Umwelt, im Gegenteil!"

Ihrer Logik folgend dürfte keiner für Klima und Umwelt demonstrieren, weil jede Demo irgendwie klima- und umweltschädlich ist.

Genial!!!

re wie-

"28. März 2019 um 12:33 von karwandler

Ihre Forderung lautet: "Wenn eine Straße ausgebaut wird soll nicht der Verkehr gesteigert werden, sondern die Straße soll dem vorhandenen Verkehr genügen."
...
Tatsächlich bedeutet jede neue Straße, jede ausgebaute Verkehrsverbindung, jeder neue Regionalflughafen automatisch auch eine Zunahme von Verkehrsbewegungen"

Erstens stelle ich keine Forderung, sondern benenne die Zielvorstellung.

Zweitens kann Verkehrsbedarf nicht durch die Verknappung von Verkehrswegen reguliert werden. Der LKW fährt trotzdem, und weil er mehr Zeit braucht, wird noch ein zweiter auf die Straße gesetzt.

ZU 14:04 von perchta "Verzicht"

Ach ja, ich vergesse das immer: Verzicht ist ein ja ganz furchtbares Unwort das man nicht in den Mund nehmen, geschweige denn in die Tastatur hämmern sollte.

@perchta, verwechselt, nicht vergessen! Verbot ist das Unwort, nicht der Verzicht. Es gibt Bedürfnisse, die sind existenznotwendig. Kein Mensch ist bedürfnislos oder autark.
Freiwilliger Verzicht -Einsicht - Simplify your life! nichts ist davon un..!

Wer den Führerschein hat, kennt die Grundregel:
ie Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.
Wenn nicht, dann bleibt am Ende nur ein Verbot.

Wie ist das z.B. jetzt wieder mit den Motorradfreaks von März bis November, die durch die Kurorte rasen, vor den Garagen basteln und Motoren aufheulen lassen. Umwelt-Klima. Auch hier kräht kein Hahn, kein "Freitag".
usw..

@13:56 von gman

@Hepheistos wie kommen denn die Demonstranten sonst zur ihren Demos?

Sicher die Wenigsten mit dem Fahrrad, zu Fuß und ohne Smartphone! Der Klamauk wäre uninteressant, viel zu beschwerlich und würde schon gar nicht stattfinden.

Schöner Versuch, Menschen, deren Meinung man nicht mag durch unbewiesene Unterstellungen zu diskreditieren.

Wie kommen wohl Schüler in die Innenstadt. Vermutlich nicht mit dem Auto, da Schüler bestenfalls zum Ende ihrer Schulkarriere bereits einen Führerschein haben. Und der übliche Verdacht, dass Mutti die mit dem SUV hinfährt dürfte wohl nur auf eine Minderheit zutreffen.

Die sind bestimmt nicht alle ökologisch perfekt. Aber die machen sich wenigstens Gedanken und wenn nur ein paar von denen im Alltag ihre CO2-Bilanz verbessern dann ist das besser, als mit den Fingern auf Andere zu zeigen und selbst weiter zu leben wie bisher.

Zu 14:14 von karwandler "Ihre Logik"

re gman
Ihrer Logik folgend dürfte keiner für Klima und Umwelt demonstrieren, weil jede Demo irgendwie klima- und umweltschädlich ist.
Genial!!!

Nicht meine Logik, davon habe ich nichts "irgendwie" geschrieben. Was sie sich dazu denken ist alleine Ihre "Logik"!

Zu 14:34 von dr.bashir "Perfekt" - nichts ist perfekt!

..Aber die machen sich wenigstens Gedanken und wenn nur ein paar von denen im Alltag ihre CO2-Bilanz verbessern dann ist das besser, als mit den Fingern auf Andere zu zeigen und selbst weiter zu leben wie bisher.

@dr.bashir, Ansprüche an andere sollte man nur stellen, die man sie selbst erfüllt. Woher wollen Sie wissen wie ich lebe und wie künftig?

Menschen die nicht demonstrieren machen sich keine Gedanken?!

Keine Frage, es gibt ernsthafte Demonstrierende, aber es gibt auch den Klamauk und Eigeninteressen. Wer die Arbeit der ebenso ernsthaften Kohlekommission diskriminiert, die Lösungen für die betroffenen Menschen sucht, finde ich weniger toll. Die Fridays for Future-Bewegung besteht zunehmend aus Klamauk. Werden Teilnehmer nach ihren Vorstellungen gefragt, kommt oft nur rücksichtslose Ideologe zu Tage. Atom-, Kohlestrom sofort weg. Folgen interessieren nicht. Für sich man aber keine Folgen und Einschränkungen hinnehmen:

"Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass"

28. März 2019 um 14:28 von karwandler

Auch im Verkehrsbereich gelten die üblichen ökonomischen Grundsätze:
1) ein knappes Gut ist teuer, ein überall verfügbares Gut ist billig.
2) ein Gut, welches in erheblichen Maße durch die Allgemeinheit finanziert wird, ist für den Einzelnen ebenfalls billig.

Daher:
Erst wenn Park- und Straßenraum verknappt wird, stattdessen Fahrradwege, Mobil- und Radstationen ausgebaut werden, klappt der Umstieg auf den Umweltverbund.
Erst wenn Tempolimits und Rückbau von Straßen den Zeitaufwand erhöhen, werden die Flottenleistungen von LKW und PKW geringer: so wird mehr in die Nähe von Arbeitsplatz und Versorgungszentrum umgezogen, als über längere Strecken gependelt.
Da die Innenstädte früher Verkehrsknoten waren, waren diese auch Zentren des Handels. Jetzt findet Handel auf der gut für den motorisierten Verkehr erschlossenen "grünen Wiese" statt, mit Paketzentren, Einkaufszentren, Sportzentren etc.
Dank großer Konkurrenz ist das Fliegen heute billig, also?

Warum nicht einfach weniger reisen?

Muss man 2-3x/Jahr wegfliegen?
Muss man soviel in der Gegend rumfahren?

Ich stamme aus einer Familie, in der einmal im Jahr per Europabus "Romantische Straße" in Urlaub gefahren wurde..meist 2-3 Wochen..ansonsten waren wir zu Hause!

Jetzt machen wir 2x/Jahr 3-4 Tage Wellnessurlaub in 150 km Entfernung...

und ehrlich..mir fehlt nichts zum Leben..

Darstellung: