Kommentare

Hamas

Das grenzt an Schizophrenie: Hamas schickt Raketen ohne Vorwarnung in bewohntes Gebiet; Israel setzt an zu Gegenmaßnahmen und jetzt ruft die Hamas schnell die "Waffenruhe" aus. Natürlich wird Israel wieder als Aggressor identifiziert, weil es trotz Waffenruhe einen Vergeltungsangriff startet. Verrückte Welt!

"Auge um Auge ...

... Zahn um Zahn!" ???

aus dem Artikel: "Seit Montag seien rund 60 Raketen aus dem Gazastreifen abgefeuert worden. Israels Luftwaffe griff nach palästinensischen Berichten rund 50 Ziele im Gazastreifen an."

... gehen den Israelies langsam die Ziele aus? ...

Terror ist nicht akzeptabel - aber Terror immer nur mit Gegengewalt zu beantworten, ist einer modernen zivilisierten Nation nicht würdig!

@Elitedemokrat

Nur mal ein Gedankenspiel: Wie würden Sie reagieren, wenn Ihnen Ihr Nachbar immer wieder Steine über den Zaun wirft? Manchmal geht dabei eine Fensterscheibe bei Ihnen zu Bruch, manchmal trifft es ihre Gäste bei der Grillparty...

Richtig, Sie würden irgendwann den Nachbarn anzeigen. Und wenn es jetzt keine Polizei gibt oder diese die Anzeige einfach ignoriert?

Alles gute Zureden, jegliche freundliche Geste helfen nicht. Es fallen wieder Steine.

Nächstes Gedankenspiel: Bewohner Ihres Nachbarortes zünden immer mal wieder ein Haus in Ihrem Ort an. Mal trifft es den Kindergarten, mal das Haus Ihres besten Freundes. Die Polizei schreitet auch hier nicht ein und die Lage bessert sich auch nach allen Bemühungen nicht.

Oder: ein Autofahrer bremst Sie immer wieder scharf aus auf der Autobahn. Oder jemand wirft immer wieder Steine von der Autobahnbrücke. Wieder schreitet keine Polizei ein.

Ist es legitim, die Steinereservoirs oder die Brandsätze irgendwann eigenhändig zu zerstören?
...

Großzügige Waffenruhe

Die einseitige Waffenruhe der Hamas begann so zu sagen sofort nach dem Start der Raketen in Richtung auf die israelischen Siedlungen.

Ruhe

"(...) bislang weitgehend ruhig geblieben. (...)
Auch gab es offenbar keine neuen israelische Luftangriffe in dem Palästinensergebiet"

Wäre wirklich schön, wenn es einfach dabei bleiben würde...

Trauer um Gaza

Leider ist die Zeit um friedlich zusammen zu leben vorbei. Dank der Politik von Trump unmöglich was Israel vergisst das die Welt mehr als nur die USA ist Traurig der einzige ehrliche ist leider auch der böse Trump er gibt eine Richtung die Europäische Haltung ist für Israel.Protest ja handeln nein dulden des ungerechten den Gazza ist weit keiner hört die Hilfeschrei der Parlestinas

@15:18 von Elitedemokrat

aber Terror immer nur mit Gegengewalt zu beantworten, ist einer modernen zivilisierten Nation nicht würdig!

Aber mit Streicheleinheiten kommt man auch nicht weiter.

Was wäre wenn

Raketen auf deutsche Wohngebiete abgeschossen würden?
Wie würde diese moderne zivilisierte Nation reagieren?

@15:07 von Klaus Leist

Natürlich wird Israel wieder als Aggressor identifiziert, weil es trotz Waffenruhe einen Vergeltungsangriff startet. Verrückte Welt!

Israel hat das Recht, sich verteidigen zu dürfen.

Und ich habe bemerkt, dass ausgerechnet die Leute, die einerseits Menschen mit antisemitischen Neigungen (zu recht) kritisieren, dass ausgerechnet diese Leute andererseits Israel als Aggressor bezeichnen.

Gewalt führt zu Gewalt

Die Golan Höhen sind ein Thema, das sich seit Jahrzehnten als ungelöst zeigt. Mir fällt auch keine Lösung ein. Nur so viel: Gewalt führt zu Gewalt und nicht zu Lösungen.

Ich hoffe, es wird kein Konflikt außerhalb der betroffenen Parteien. Die Einmischung in innere Angelegenheiten anderer ufert meines Erachtens aus. Damit meine ich nicht im Sinne von Hilfe für Minderheiten oder Hilfe gegen Verbrechen!

re iog

"Was wäre wenn

Raketen auf deutsche Wohngebiete abgeschossen würden?"

Dann würde man sagen, wie irre der Versuch ist, die 70-jährige Geschichte eines Konflikts auf eine einzige hypothetische Frage zu reduzieren.

Geschichtsvergessenheit hilft nicht weiter

Leider sind sowohl die Positionen der Politiker, viele Presseberichte und auch die meisten Kommentare hier bar jeder Kenntnis(nahme von) geschichtlicher Hintergründe. Wer sich um eine sachliche und dem (bis vor kurzem zumindest praktizierten) Völkerrecht gerecht werdende Position bemüht, wird herabgewürdigt und schlimmstenfalls als Antisemit gebrandmarkt.
Aber: So, wie sich die "Falken" der israelischen Regierung und das Trump-Regime ihre "Lösung" vorstellen - so hat das noch nie funktioniert. Man muss einen Scharfmacher, Aggressor, Kriegsverbrecher, ... auch so nennen dürfen. Und: Europa als (wenn überhaupt zaghaft protestierender) Zuschauer macht sich mitschuldig an den vielen Toten im Nahost-Konflikt: Nein, nicht Arabern, Juden, Palästinensern, Israelis - sondern Menschen!

Militärisches Sperrgebiet

Den einzigen Vorteil sehe ich in der Bereitschaft der Hamas, den israelischen Piloten und Panzerbesatzungen Gaza als Übungsfeld zu überlassen, welches sie auch in Zukunft - je nach Einladung - nutzen können.

Großzügige Waffenruhe

Das Ganze ist eine Tragik. Die Palästinenser fühlen sich von Israel gedemütigt und rennen in die Arme von Hams und anderen radikale Islamisten. Diese missbrauche die Bevölkerung in Palestina für Ihre Propagandazwecke und stellen Ihre Waffen in die Nähe von Frauen und Kindern. P.P.

Also mir wird bei diesem Zynismus nur noch übel

Am 26. März 2019 um 17:51 von DerGolem
"Militärisches Sperrgebiet
Den einzigen Vorteil sehe ich in der Bereitschaft der Hamas, den israelischen Piloten und Panzerbesatzungen Gaza als Übungsfeld zu überlassen, welches sie auch in Zukunft - je nach Einladung - nutzen können."

Haben Sie schon einmal von Bomben, Granaten, Gewehrkugeln - und ja, auch Raketen - zerfetzte menschliche Körper gesehen? Sie würden sich Ihre Zunge abbeißen, wenn Sie Ihren obigen Satz dann noch einmal wiederholen sollten. Ich schäme mich für soviel Menschenverachtung!

@ Doktor Alban 17.34h - pastoral

Ihr Text hört sich irgendwie pastoral an.

Ausser jammern und wehklagen kann ich keinerlei konkrete Lösungsansätze finden.
Dass man "Scharfmacher als solche bezeichnen dürfen muss" ist doch kein Lösungsvorschlag.

Und inwiefern "Europa sich mitschuldig macht" ist mir - mangels Konkretisierung - auch nicht zugänglich.

@Weiß-mehr-als-Sie 16:14

Sie müssen mir mal verraten wo es was gebracht hat wenn man auf Terror mit Gegengewalt reagiert. Die USA haben nach 9/11 Afghanistan und den Irak angegriffen. Gebracht hat es nichts und aus dem Irak-Krieg hat sich der IS gebildet der die Welt terrorisierte. Russland hat geglaubt mit Gegengewalt auf Terror zu reagieren, es folgte ein zermürbender 15 Jahre langer Krieg gegen die Tschetschenen. Auch Israel glaubt dass man mit Gegengewalt auf Terror reagieren müsse, gebracht hat dies nichts. Die Gewalt ist genauso da wie früher und erreicht hat man nichts. Die Wut ist noch gestiegen und es gibt noch mehr Terror.

@ Doktor Alban 18.06h - Zynismus nach 70 Jahren

................Also mir wird bei diesem Zynismus nur noch übel...............

Der von mir sehr geschätzte User @fathaland slim hat - special for me - vor längerer Zeit seine Umschreibung von Zynismus gepostet:
"Zynismus ist ein Form der Realität"
Hat mir sehr gefallen.

Ruhe nach Gewalt an Gaza-Grenze

Keine Seite ist an einer friedlichen Lösung interessiert, alle Behmühungen führen zu keinen Ergebnissen, sehr traurig.

@Weiß-mehr-als-Sie 16:21

Richtig und die Palästinenser haben auch das Recht sich zu verteidigen. Sie bemerken dieses Denken ähnelt einem Sandkastenverhalten. Es fehlen noch die Förmchen. Sowohl Israel als auch Palästinenser sind Aggressoren. Es gibt diese Agressoren auf beiden Seite. Ich habe keine antisemitischen Neigungen, wenn ich sowohl Israel als auch Palästinensert für den Konflikt verantwortlich mache.

@ Magfrad 18.23h - okay

Mag sein, dass Sie mit einigen Ihrer Beispiele von Gegengewalt nicht falsch liegen.

Aber ...... im Falle Israels muss ich sagen, dass 70 Jahre gezielter, intensiver, defensiver und manchmal auch präventiver Gegengewalt ENORME Fortschritte für Israel gebracht haben - schaut man sich die Landkarte an, die heutige Sicherheitslage und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.
Und wie sieht es bei den Arabern aus? Die Frage können Sie sich selbst beantworten....

18:26 von DerGolem

«Also mir wird bei diesem Zynismus nur noch übel.»

«Der von mir sehr geschätzte User @fathaland slim hat - special for me - vor längerer Zeit seine Umschreibung von Zynismus gepostet:
"Zynismus ist ein Form der Realität"
Hat mir sehr gefallen.»

Zynismus ist aber eine Form der Realität, die sehr nahe am Rande des Vulkans balanciert. In jedem Fall dann, wenn Zynismus eine Einstellung ist, die in der Lebenseinstellung zu vielen und wichtigen Themen überwiegt.

"Milder Zynismus" ist nicht weit weg von Sarkasmus und Polemik.
Deren Grenzen ich mich stets bemühe, nicht zu überschreiten.
"Zynismus kann sehr giftig sein", und das nicht nur für andere.
Sondern auch für das eigene Selbst.

Das sehe ich bei Ihnen allerdings nicht.
Auch wenn Sie mitunter recht drastisch formulieren …

Heiliges Land hin oder her,

ich verstehe nicht, warum Juden, Araber (Muslime) und sämtliche andere Religionen inklusive Atheisten nicht auf diesem Teil der Erde friedlich zusammen leben können:
Israel, die arabische Halbinsel, Iran/Irak, Pakistan, Afghanistan, Kasachstan, Kaukasus-Republiken, Ägypten usw...
das mag sich echt primitiv und vor allem naiv anhören.
Aber ich bleibe bei diesem Idealismus, auch die Sowjetunion hatte so viele Völker zu einem gemeinsamen GEDANKEN vereinigen können.
Warum schafft das der "Nahe Osten" nicht?

@16:14 von Weiß-mehr-als Sie

"Aber mit Streicheleinheiten kommt man auch nicht weiter"......hat man es denn schon mal mit Streicheleinheiten versucht?
in etwa den Wasserhahn nicht zudrehen oder Stromzufuhr nach belieben unterbrechen?
bei der Siedlungspolitik etwas Zurückhaltung üben? usw und so fort.....

Eine gefährliche Melange

26. März 2019 um 18:23 von Magfrad

Ihr Beitrag und Ihre Beispiele sind wichtig. Denn:
1) "Terrorismus" kann nur durch polizeiliche Mittel nicht aber militärische Mittel wirksam und unter minimalen Risiken für die Zivilbevölkerung eingedämmt werden. Gemessen an rechtlichen Vorgaben sowie Einsatzmethoden und Ausbildung der Einsatzkräfte sind Polizeikräfte hier deutlich besser geeignet. Militärische Taktik konzentriert sich auf die Vernichtung des Gegners mittels massivem Einsatz von Gewaltmitteln und nicht primär Schutz der Zivilbevölkerung und Vorbereitung von juristischer Aufarbeitung.
2) Der Nahostkonflikt ist geprägt von Angst, dem Bewusstsein um nicht vorhandene Rückzugsmöglichkeiten, sprich scheinbar nicht vorhandener Flexibilität, sowie multipler massiver Traumata, ständigem Druck für Veränderung, Lernen und Anpassung, also Stress. Pausen für Reflektion, Evaluation, gesellschaftlichen Diskurs, Beratung werden nicht zugelassen, stattdessen Propaganda. Eine gefährliche Melange.

Wenn ich mich recht entsinne,

Wenn ich mich recht entsinne, haben in den letzten Monaten doch immer die Palestinänser Israel angegriffen und diese haben darauf reagiert.
Die Meldung, dass Israel angefangen hat, Raketen auf den Gazastreifen zu schießen und die Hamas reagiert hätte, waren irgendwie nirgends zu lesen.

Israel verspielt seine Zukunft

Es lohnt sich nun wirklich nicht in Anbetracht dieser Scharmützel die Schuldfrage zu stellen. Mag sein, dass man das Verhalten der Hamas als unklug, dumm oder verbrecherisch bezeichnen kann. Sicher ist aus meiner Sicht, dass Israel seine Zukunft heute verspielt, wenn es weiter ausschließlich aufgrund seiner militärischen Überlegenheit auf die militärischen Optionen setzt.

Vorbild UdSSR, wirklich geeignet?

26. März 2019 um 18:53 von WM-Kasparov-Fan

Ihr Lösungsvorschlag für den Nahostkonflikt lautet: "Aber ich bleibe bei diesem Idealismus, auch die Sowjetunion hatte so viele Völker zu einem gemeinsamen GEDANKEN vereinigen können."

Die Schaffung eines übergeordneten Ziels, die Schaffung einer gemeinsamen Union, Einheit mit Vielfalt, hat ihren Charme und funktioniert tatsächlich in Form der Europäischen Union aber auch z.B. in Indonesien. Wichtig ist Freiwilligkeit und eine Identität, welche an Gemeinsamkeiten appelliert.

Nicht geeignet ist jedoch Ihr Vorbild UdSSR. Denn schließlich geschah die Versammlung von vielen Völkern unter einem gemeinsamen Gedanken (leninistische bzw. stalinistische Variante des Kommunismus) nur dank massiven Einsatz der Roten Armee sowie der Schergen des NKWD, der Herren Dserschinski und Beria. Wer sollte im Fall Nahost auf diese Art eine Vereinigung herbeiführen können?

Ist doch alles unwichtiges Geplänkel

Es geht doch darum, dass Gaza denen zurückgegeben werden muss, denen das Land gehört. Dann kommt es auch zu keiner Gewalt dort mehr.

@Golem 18:32

Die Araber in diesem Fall Palästinenser hatten nie die Möglichkeit wirklich ihr eigenes Land zu haben. Es ist doch klar was da seit 70 Jahren passiert. Israel hat den Palästinensern nie wirklich ein Recht auf ein eigenes Land zugebilligt. Dabei waren es schon die Israelis die die Palästinenser 1948 gemeinsam mit britischer Hilfe vertrieben haben aus ihrer Heimat. Der Einzige der wirklich auf eine einheitliche Lösung mit den Palästinensern gepocht hat war Itzhak Rabin und dafür ist der Mann erschossen worden von einem Extremisten der genauso eine radikale Politik verfolgt wie Netanjahu. Mit einem Typ wie Benjamin Netanjahu kann man jeden Frieden im Nahen Osten und in Israel vergessen.

Dr. Alban vs. DerGolem

"Der von mir sehr geschätzte User @fathaland slim hat - special for me - vor längerer Zeit seine Umschreibung von Zynismus gepostet:
"Zynismus ist ein Form der Realität"
Hat mir sehr gefallen."

Das Zitieren irgendwelcher Foristen geht doch am Thema vorbei. Die Aussagen, die Sie gemacht haben, sind auch für mich unerträglich. Diese Unnachdenklichkeit, mit der Sie antworten, erschreckt mich zusätzlich.

19:19 von Magfrad

und mit einem wie Lieberman ?

Bitte: keine Pauschalisierungen

26. März 2019 um 19:19 von Magfrad

Richtig ist, dass israelische Extremisten, so des Irgun und des Lechi, bereits vor der Gründung des Staates Israel begannen, mittels Terror arabische Bevölkerung aus ihren Siedlungen zu vertreiben. Eine einheitliche Steuerung dieser Aktionen ist nicht belegt.

Die Mehrheit der arabischen Bevölkerung floh ab 1948 aufgrund der Aufrufe der anrückenden Truppen der angreifenden Staaten Jordanien, Ägypten und Syrien (sowie Irak). Vesprochen wurde den Flüchtenden eine spätere Entschädigung zu Lasten der jüdischen Siedler - nach einem erwartenden Endsieg. Nach 1949 wurden die Geflüchteten zu Parias: Palästinensern.

Tatsächlich leben heute etwa 1,2 Millionen Menschen arabisch-palästinensischer Bevölkerung in Israel und sind auch israelische Staatsbürger. Deren Vorväter flohen vor 1949 nicht vor Krieg oder Propaganda.

Daher ist Ihre pauschalisierende Darstellung, dass "Palästinenser" "nie eine Möglichkeit gehabt hätten, eigenes Land zu haben", nicht korrekt.

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