Ihre Meinung zu: Kommission findet keine gemeinsame Linie zum Klimaschutz

26. März 2019 - 11:25 Uhr

Bis in den frühen Morgen hinein saß die Klimaschutz-Kommission für den Verkehrsbereich zusammen. Ein paar Kompromisse wurden gefunden - aber für das Klimaschutzziel im Verkehr reicht es noch lange nicht.

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Kommentare

Kommission findet keine gemeinsame Linie zum Klimaschutz....

Und das kann nicht verwundern:Die Interessen der Autoindustrie verhindern eine Verkehrswende.
Auf eine Quote für Elektrofahrzeuge kann man sich auch nicht einigen.Kein Wunder,hinkt Deutschland doch in dieser Sache hinterher.Da fehlt es auch an der nötigen Infrastruktur für E-Fahrzeuge(Aufladestationen).

zurück zur Postkutsche...

nur so ist das Klima noch zu retten

...das wird nichts....

Hier wird die Abhängigkeit der Politik von der Wirtschaft deutlich.
Unser Wirtschaftsystem und Umweltschutz passen nicht zusammen.
Anstatt den Verkehr zu verringern will man nur die Energie vertauern.
Anstatt ein Tempolimit einzuführen werden weiterhin 200 PS Autos verkauft.
Anstatt wieder auf Regional zu setzen, setzen wir auf Globaliesierung.
So macht man keine Umweltpolitik!

Lieber eine Spende

Umwelt und Industrieverbände sitzen zusammen und diskutieren. Wer da wohl am längeren Hebel sitzt? Und der Verkehrsminister chillt und wenn er davon zurückkommt sagt er "Nein zu Allem im Namen der Mobilität und der deutschen Schlüsselwirtschaft!". Das Geld für die ganze Aktion und auch Herrn Scheuer sollte man eher spenden.

Klimaschutz

es wird dann wohl auch Zeit werden über die Digitalisierung im Zusammenhang mit Energiesparen zu denken.

Eine Suchanfrage verbraucht wieviel Strom?
Ein Post oder Streaming verbraucht wieviel Strom? davon ist wieviel Fossiler Energieverbrauch?

Einerseitz die Glühbirne abschaffen andererseits eine Digitalisierung befeuern die nur so vor Energieverschwendung strotzt.

zb. Autonomes Fahren , der Energieverbrauch des Prozesses, Berechnung, sensorik usw also die Kausalketten im Hintergrund verbraucht mehr strom als das Fahren an sich usw.....

Mau

Was beschlossen wurde ist ganz nett aber wirklich nicht entscheidend. Günstigere Tickets bei der Bahn helfen wenig wenn diese durch jahrelange Vernachlässigung und nun zig Baustellen nichtmal das aktuelle Fahrgastaufkommen stemmen kann. Zudem sehe ich einen großen Punkt überhaupt nicht adressiert oder zumindest nicht in der Weise wie es gebührend wäre: Weniger zu fahren. Das Gros der privaten Fahrten passiert in Deutschland durchs Pendeln, einfach nur um von einem Ort mit Computer zu einem anderen zu reisen. Es gibt bereits Studien nach denen wohl bis zu 60% der Jobs Home-Office einführen könnten, selbst wenn man nur 30% erreichen würde würden dadurch massive CO2-Einsparungen erreicht. Dann könnte man auch durch signifikante Anreize einen Teil der restlichen Pendler auf die dadurch entlastete Schiene umlenken und letztlich noch die Innenstädte durch eine gut ausgebaute öffentliche Verkehrsversorgung und ein Fahrverbot für alle außer direkten Anwohnern und Lieferverkehr attraktiv machen

10:41 von Bernd Kevesligeti

hinkt Deutschland doch in dieser Sache hinterher

Das ist definitiv so, auch wenn die Lücke mit entsprechenden Milliardeninvestitionen in den nächsten Jahren zu schließen wäre. Genügend Rücklagen bei den deutschen Automobilkonzernen ist vorhanden.

Da fehlt es auch an der nötigen Infrastruktur für E-Fahrzeuge (Aufladestationen)

Dort ist die Situation derzeit bereits auf sehr gutem Weg. Laden ist zur Zeit kein Problem mehr, auch nicht bei Langstrecke. Natürlich muss die Infrastruktur jetzt mit dem exponentiellen Wachstum bei der Zahl der Elektroautos mithalten.

10:41 von Bernd Kevesligeti

Auf eine Quote für Elektrofahrzeuge kann man sich auch nicht einigen
.
das ist doch auch ne Lachnummer !
was nützt es denn, wenn man mit Strom fährt und dieser aus Kohle produziert wird
40 % unseres Stroms ist alternativ - jeder Mehrverbrauch senkt diesen Anteil
solange nicht 100 % unseres Stroms Alternativ ist, sowie jeder Mehrbedarf aus freien alternativen Kapazitäten besteht, ist das sich in die eigene Tasche lügen

man will halt nicht.

in der Stadt ist ca alle 10 Meter mindestens eine Steckdose! Laternen! Weiter kann man ja statt den Akku im Auto zu laden einfach den Akku an der Tankstelle bzw Akkustelle wechseln. Unterm Auto automatisch einfach Leerer Akku Raus , voller Akku rein! dauert 10 sec.

usw

Einfach nicht so leicht,

ist diese ganze Co² - Einsparung. Wenn ich von meinen finanziellen Möglichkeiten ausgehe, kann ich mir nicht einfach mal ein Batteriebetriebenes Kfz. für schlappe € 30.000,00 und mehr kaufen. Es ist einfach nicht damit getan, dass hier die kleine Skandinavierin mit Ihren Mitschülern mal für eine sofortige Kehrtwende demonstriert und dann wird alles danach ausgerichtet. Dieses Wirtschaftssystem braucht halt seine Zeit bis zur Wende. Die Zeit wird bald kommen, aber bis dann muss auch die junge Bevölkerung so wie die älteren Altruisten sich gedulden. Weltuntergangspanik hat noch NIE geholfen. !!!

Tankstellen vs Akkustellen

Wenn man die Tankstellen zu Akkustellen (wechsel) umbaut, dann kann man sogar über die Ehemaligen Tankstellen Wohnungen bauen , städtebaulich bestimmt eine neue Möglichkeit..

70 Millionen Tonnen CO2

einsparen ergibt auf Diesel umgerechnet eine Energiemenge von knapp 300 Terawattstunden. Mit dem Faktor 2/5 multipliziert -dem besseren Wirkungsgrad der E-Mobile geschuldet-ergeben sich knapp 120 Terawattstunden, die komplette Windenergie eines Jahres. Bei gleichem Motorisierungsgrad und Fahrverhalten wie bisher. Die desaströse CO2 Bilanz der Batteriefertigung mal ganz beiseite. Ohne eine komplett andere Verkehrspolitik und der Fahrgewohnheiten wird man nicht auskommen, dazu haben wir nicht genug Resourcen.

das selbe gilt für die Digitalisierung

denn zur zeit läuft die Digitalisierung unter fossilem Energieverbrauch...

"Keine Einigung bei E-Auto-Quote"

Wo leben wir denn? Haben wir bald wieder eine Planwirtschaft wie in der DDR?
Angesichts der grundlegenden Systemdefekte konnte die alles andere als umwelt- und klimafreundliche Mangelwirtschaft nur durch Abschottung überhaupt 40 Jahre existieren.

Wo steht denn fest, dass die Batterieautos der Weisheit letzter Schluss sind?
Da sind doch noch einige gewichtige Zweifel angebracht.

"Klimaschutz-Kommission". Wo bleibt die Kommission, die die Umwelt, die Menschen vor Ort vor den Klimawandelfolgen schützt und für eine Anpassung sorgt?

Der Klimawandel ist doch offensichtlich. Da gibt es keine Kompromisse, schon gar keine minimalen. Die Zeit und das Geld verstreicht mit dem unsäglichen Streit über die Ursachen. Die amtlich zugelassenen deutschen Diesel sind es nicht; im Gegenteil!

Rund ein Viertel der Niederlande liegt unter dem Meeresspiegel. Von den Niederländern lernen! Wer sich den Veränderungen nicht anpasst verliert. Deichen oder weichen! Was will man da mit diktierten Batterieautos?

@ um 10:58 von brutus

Das sich nicht jeder ein eigenes Auto leisten können muss, ist ja vielleicht auch ein Ziel. Zumal die meisten privaten Autos 23 Stunden am Tag nutzlos herumstehen.
Natürlich müsste der ÖPNV parallel dazu sofort massiv ausgebaut und (fast) kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Vielleicht sollten...

die Kinder noch einen weiteren Tag streiken.
Meine Unterstützung haben sie.

re von Politeia

Es ist doch so,daß es laut der Kommission keine für die Autoindustrie verbindliche Quote
an E-Fahrzeugproduktion geben wird.
Und rein praktisch gibt es da ein Problem:In der Bundesrepublik hat es sich so entwickelt,daß viele Berufspendler 100 oder sogar mehr Kilometer am Tag fahren müssen.Mit Elektroautos kaum zu schaffen,sie müßten täglich,vielleicht auch mehrfach aufgeladen werden.Wird es denn in Bälde Aufladestationen in Wohngebieten oder auch Gewerbegebieten mit ausreichend Kapazität geben ?

@Kant 2.0 - alle 10 Meter eine Steckdose (Laterne)

Dann geht aber Nachts das Licht schnell aus
bei der 5x2,5er Zuleitung :-)

Ran an die Tanke, Wasserstoff in den mit Öl gefüllten Tank tanken,
zahlen und weiterfahren geht viel schneller.

@10:58 von brutus

Wenn ich von meinen finanziellen Möglichkeiten ausgehe, kann ich mir nicht einfach mal ein Batteriebetriebenes Kfz. für schlappe € 30.000,00 und mehr kaufen

Praktisch nahezu so viel gibt man beim Neukauf von Verbrennern derzeit auch fast aus. Über die Laufzeit sind aufgrund der deutlich geringeren Betriebskosten schon jetzt die Elektroautos günstiger.

Es gibt natürlich immer noch die Möglichkeit sich auch gebrauchte Elektroautos für 10.000 bis 20.000 EUR zu kaufen. Bei derzeit sehr günstigen Zinssätzen auch finanzierbar.

Problem

wenn die Klimaerwärmung voll zuschlägt, dann haben wir auch kein Wirtschaftssystem mehr bzw ist ihre Rente oder ihr Grund und Boden , ihre Schulbildung und alles einfach wertlos und belanglos.

Kleiner Scwänk:

Wenn es bald ca 150 millionen Klimaflüchtlinge geben wird und nur 20 % nach Europa kommen dann könnne wir hier alle einpacken!

Nebenbei ich komme aus dem Osten und habe erlebt, dass über Nacht sich systeme ändern können, die Alternativlos und ewig erschienen!

Finanzierungsvorschlag

„Abgabe auf CO2 zu prüfen, die Benzin oder Diesel teurer machen würde.“
Und warum auch nicht.
Wir sollten uns das verteuerte Benzin mit dem Verkauf gelber Warnwesten finanzieren.

re 10:41 von Bernd Kevesligeti

Auf eine Quote für Elektrofahrzeuge kann man sich auch nicht einigen.Kein Wunder,hinkt Deutschland doch in dieser Sache hinterher.

Gut so. Da muss ich ausnahmsweise das deutsche "hinterherhinken" loben.

Ich habe nichts gegen Elektrofahrzeuge, die Idee ist toll.
Aber Eletrofahrzeuge sind nach dem heutigen Stand der Technik ein minderwertiges Produkt. Gute Produkte setzen sich auf dem Markt auch ohne staatliche Unterstützung durch.

Interessant

bin gespannt wie ihre Vorschläge aussehen wenn es um die 250 millionen Klimaflüchtlinge in den nächsten Jahren geht. wie gesagt, wenn nur 20% sich davon zu Europa Aufmachen dann können wir alle einpacken!

nebenbei innerhalb Europas wird es auch Klimaflüchtlinge geben, Spanien , teile Türkei und Griechenland usw.

anpassen an was ? wie sieht dann unsere Gesellschaft aus, Kapitalismus? geht das dann überhaupt noch? usw

interessant

wäre mal eine Ausstellung aller theoretisch notwendigen Maßnahmen, um die Klimaziele zu erreichen. Notwendig ist sicher ein ganzes Bündel von Beschränkungen, und jeder -Verbraucher wie Industrie - wird da seinen Beitrag leisten müssen. Und mit Verteuerungen von Energie allein ist es sicher nicht getan.
Solange bei jeder vorgeschlagenen Einzel-Maßnahme die Gegenseite sofort "Nein!" schreit, kann das nix werden.

Liebe Idealisten und Tagträumer

Womit fahren denn eure Elektrofahrzeuge? Mit Solarstrom oder Windenergie? Ach ja Atomstrom ist bald weg, Kohlestrom wird verboten. Kein Problem, die Küsten noch mehr zupflastern mit Windrädern, Kupferkabel in der Erde verbuddeln für Stromtankstellen... die Vorschläge sind dumm und kurzsichtig. Wo bitte soll die Energie denn her? Heute importieren wir Öl und Gas, morgen Strom. Wie unglaublich bescheuert ist das denn?

Die CSU-Minister versagen

Scheuer will und kann die Umweltvorgaben nicht einhalten.
Er ist jedoch mit seinem Unvermögen nicht allein. Dohbrindt war auch nicht besser.

Das Problem ist nur: Je länger man wartet, desto härter werden die Maßnahmen um die Ziele für 2030 (von 2020-Zielen spricht ja leider keiner mehr) einzuhalten.

Vermutlich wären wir Dieseln

die 2 Liter/100 Kilometer verbrauchen und mit max. 40 Pferden besser dran als mit dem anstehenden Batteriewahnsinn der rollenden Kohlekästen Marke Automobilindustrie. Fahrräder inclusive.

damals

Hmm wollen sie mal was verrücktes hören?
da soll es verbrennungsmotorisierte Wagen geben bloß wie sollen die Tanken?
Tankstellen in den Städten? auf den Lande ?
wie soll das gehen, dass ist unmöglich!

vor ca 90 Jahren so die Kritiker des Autombiles .

10:46 von Knorlo

Anstatt ein Tempolimit einzuführen werden weiterhin 200 PS Autos verkauft.
.
ich bin noch nie schneller als 200 km/h gefahren
mir reicht es dass ich weiß mein Auto kann es ...
aber mit 130 will ich auch nicht fahren wo ein Überholvorgang
mich schon zum Kriminellen macht
und 200 PS Autos, mein aktuelles Auto wohl 12 Jahre alt aber in 1 A Zustand
wird mir nächste Woche verboten zu fahren
der Neue hat 340 PS - Trotzreaktion kann man das nennen

@11:15 von Konsenssoße

Gute Produkte setzen sich auf dem Markt auch ohne staatliche Unterstützung durch.

Machen sie ja.

Nur geht's nicht allein darum, dass sich ein neues besseres Produkt durchsetzen muss, sondern um die Einhaltung von völkerrechtsverbindlichen Verträgen zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens.

Da ist der Markt alleine zu träge. Dann muss also staatlicherseits steuernd eingegriffen werden.

CO2-Abgabe

"Zudem empfehlen alle Experten von Umweltverbänden bis hin zu Industrievertretern der Regierung, eine Abgabe auf CO2 zu prüfen, die Benzin oder Diesel teurer machen würde."
.
Ein sehr guter Vorschlag. Allerdings würden Elektroautos damit unbezahlbar, denn hier müsste ja der Käufer beim Kauf bereits die CO2-Abgabe für 100.000 km zahlen. Schließlich wurden für die Produktion der Batterie fossile Kraftstoffe entsprechend einer Fahrleistung von 100.000 km verbraucht.

@10:53 von Sisyphos3

das ist meiner Meinung nach zu kurz gedacht. Das typische Henne-Ei-Problem. Irgendwo muss ja der Anfang gemacht werden und die Entschuldigung bzw. Ausrede keine Elektrofahrzeuge einzuführen weil der Strom aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird ist ungefähr vergleichbar, als wenn unsere Vorfahren die Erfindung des Rad wieder eingepckt hätten weil noch keine Autobahn gebaut ist....

Mobilität, statt Automobilität

... wenn sich hier einmal unter 30-jährige Stadtmenschen deutlich zu erkennen geben würden, dann würden die klar und deutlich mit dem Kopf schütteln! ...

... was soll das Geschrei um Automobile? ...

... wenn ich ein Fahrzeug brauche, nehme ich mir eins und bezahle dafür per APP ...

Ob das dann elektrisch oder per Dampfmaschine betrieben wird, ist mir doch völlig wurscht!

Mobilität hat mit Automobilität soviel zu tun, wie Nahrung mit Jägerschnitzelmitpommesundsalat!

Was die Industrie noch überhaupt nicht begriffen hat ist, dass der Hype ums eigene Blech ohnehin auf dem absteigenden Ast ist! ... da hilft es auch nicht, Blech durch Carbon und "brumm" durch "ssssssst" zu ersetzen!

Strom ist generell die Energieform der Zukunft!

CO2-neutraler Strom aus regenerativen Energien zum Rasen, Braten, Heizen, Kühlen, Beleuchten!

Besser gelaufen als gedacht

Zum Glück wurden diesmal die Kirche im Dorf gelassen und die DUH scheinbar draußen.

Sonst wäre wieder so eine Luftnummer herausgekommen wie ein Abschalten der Atomkraftwerke nur in Deutschland während wir von Atomkraftwerken rundherum umzingelt sind. Diese Dummheit, die jeder auf seiner Stromrechnung nachrechnen kann.

Oder wie die kleinen Versionen für Windkraft, die jetzt zigtausendfach vom Netz genommen werden müssen, weil die Förderung ausläuft und die energiepolitische Volksverdummung sich nicht rechnet und offensichtlich wird.

Obwohl man mit der Sackgasse batteriebetriebene Elektroautos ganz knapp am nächsten Desaster vorbeigeschrammt ist.
Alles in allem scheint in Deutschland ein Stück weit wieder Vernunft zu regieren. Danke!

@ Politeia

„Da ist der Markt alleine zu träge. Dann muss also staatlicherseits steuernd eingegriffen werden.“

Der Markt ist nicht ansatzweise so träge, wie es der Staat ist.

Klimaschutz

Es ist immer spannend, die Diskussionen um einen effektiven Klimaschutz zu verfolgen. Das Ganze hört und liest sich wie eine Problemlösekonferenz an. Die Produktion von Lösungsalternativen muß sehr kreativ sein...es gibt aber leider auch die bekannten Schwarz-Weiß-Argumentationen...wie z.B. die Politik kann gegen die Wirtschaftsinteressen nicht viel ausrichten. Dabei sitzen wir alle in einem Boot. Ohne eine gut florierende Wirtschaft ist ein besserer Klimaschutz illusorisch. Beides gehört zusammen. Und es ist verständlich, daß es unterschiedliche Bewertungen über die Verwirklichung von Klimaschutzmaßnahmen gibt, denn der Wege dahin sind viele. Verengte und ideologische Sichtweisen helfen garantiert nicht weiter.

Die Autobauer

sollten viel mehr auf die Brennstoffzelle setzen.Der nötige Strom zur Herstellung des Wasserstoff Gas kann durch Windkraft erfolgen.

11:27 von sprachloser

ein Rufer in der Wüste !

wie Umweltfreundlich sind denn die Batterien wie stehts um die Lebensdauer
und dann die Entsorgung
Wo der Strom herkommt haben sie ja schon hinterfragt - meinen sie da gibt's ne Antwort von den "Verantwortlichen"
Sicherheit - (gibt's nen Feuerwehrmann im Thread) weiß einer wie man Lithium löscht
Was macht man bei nem Stau auf der Autobahn wenn 5.000 oder 50.000 Autos mit leeren Batterien die Autobahn blockieren, gar im Winter die Leute machen (er)frieren ?

Dieses Model E Auto (nicht als Stadtauto) ist im Alltag so was von konzeptlos

@10:58 von brutus

hier geht es doch nicht um Weltuntergangspanik, sondern um eine aus reinen wirtschaftlichen Interessen Verschleppung von klimapolitischen Zielen! Große Unternehmen schreiben Ihres Drecksschleudern, ob nun Werke, Autos, Schiffe o.Ä. noch wunderbar ab bis man sich in 2050 oder später mal mit neueren Technologien ernsthaft beschäftigt. Und dann auch nur weil die Konkurrenz aus dem Ausland hier schon einen meilenweiten Vorsprung hat. Bis dahin wird der Politik weiterhin diktiert was noch in die Bilanz passt und was nicht. Ausbaden kann es der Kunde bzw. Steuerzahler (siehe Abwackprämie...)

re von Konssenssoße

So geht aber keine Verkehrswende.

Das hinterherhinken der deutschen Autoindustrie in Sachen Elektomobilität,bringt ihr auch international Probleme.In China will man eine Quote,Unternehmen,die sie nicht erfüllen,drohen Exportbeschränkungen.

11:29 von Kant 2.0

da darf ich unseren alten Kaiser Wilhelm II zitieren
der wußte es schon vor 130 Jahren
>Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.<
wobei, vielleicht meinte er auch nur den Begriff Pferdestärke

@ um 11:13 von Politeia

"@10:58 von brutus
...
Praktisch nahezu so viel gibt man beim Neukauf von Verbrennern derzeit auch fast aus. Über die Laufzeit sind aufgrund der deutlich geringeren Betriebskosten schon jetzt die Elektroautos günstiger.
..."
Mir hat neulich ein Bekannter seine Jahresbilanz seines Elektroautos gezeigt. Insbesondere durch den jämmerlichen Batteriewirkungsgrad im Winter hat er insgesamt mehr Betriebskosten für sein Elektroauto bezahlt, als er für einen vergleichbaren Diesel Pkw gezahlt hätte.
Damit wird das Elektroauto über seine Laufzeit niemals günstiger. Im Winter sank die Reichweite des Elektroautos zudem auf etwa ein Drittel der Sollreichweite. Etwas über 100 km Reichweite reicht für viele Pendler nicht.

@11:11 von Bernd Kevesligeti

In der Bundesrepublik hat es sich so entwickelt, daß viele Berufspendler 100 oder sogar mehr Kilometer am Tag fahren müssen. Mit Elektroautos kaum zu schaffen, sie müßten täglich, vielleicht auch mehrfach aufgeladen werden.

Das mit der Distanz der Berufspendler ist richtig.

Dass dies Elektroautos nicht schaffen stimmt definitiv nicht. Beispielsweise der Marktführer Renault Zoe schafft mit dem 41 kWh Akku das spielend mit realen Reichweiten von 280 bis 320 km.

Und Elektroautos werden typischerweise immer täglich geladen, sei es zu Hause, bei der Arbeitsstelle oder bei den Schnellladern unterwegs (die 41 kWh Zoe beispielsweise mit 22 kW, die ältere 22kWh Akku-Version lud man mit 43 kW in 30 Minuten bis zu 90 % auf).

keine gemeinsame Linie

Ja, wie denn auch? Wenn ich etwas für die Umwelt tun will, muss ich auf etwas verzichten. Das will niemand. Selbst die vehementesten Klimaaktivisten von heute sitzen morgen wieder im Ferienflieger.

@11:35 von berelsbutze

Der Markt ist nicht ansatzweise so träge, wie es der Staat ist.

Das ist einerseits auch nur ein neoliberales Dogma und andererseits kein Grund nicht staatlicherseits steuernd einzugreifen.

Ich erinnere nur an den Katalysator. Es gab kein bleifreies Benzin, weil keine Nachfrage dafür vorhanden war, es gab keine Katalysatoren, weil es kein bleifreies Benzin gab. Erst als der Staat eingriff hat's geklappt.

@ um 11:29 von Kant 2.0

"damals
Hmm wollen sie mal was verrücktes hören?
da soll es verbrennungsmotorisierte Wagen geben bloß wie sollen die Tanken?
Tankstellen in den Städten? auf den Lande ?
wie soll das gehen, dass ist unmöglich!

vor ca 90 Jahren so die Kritiker des Autombiles ."
.
Sie haben vollkommen Recht, wir sollten es genauso machen: den Strom mit Schiffen und LKWs zu den (Strom)Tankstellen transportieren;-)

Tempolimit ist wichtig

130 auf der Autobahn
80 auf der Landstraße
30 in der Stadt

Autos würden in naher Zukunft wieder sehr viel kleiner und leichter werden.

Kostet nix - bringt verdammt viel

11:27 von mike4

ja die Klimaziele
haben wir als Deutschland den jährlichen CO2 Ausstoß 1990 bis 2017
von 1.003 Mill t auf 764 Mill t gesenkt "nur" 250 Mill t
im gleichen Zeitraum hat allein China
diesen von 2.326 Mill t auf 9.233 Mill t erhöht
also 6.900 Mill mehr
und da soll ich mir nen Kopf machen ?

Zu 11:24 von Kant 2.0 -alles mit Batterieautos-

Interessant bin gespannt wie ihre Vorschläge aussehen wenn es um die 250 millionen Klimaflüchtlinge in den nächsten Jahren geht. wie gesagt, wenn nur 20% sich davon zu Europa Aufmachen dann können wir alle einpacken!
nebenbei innerhalb Europas wird es auch Klimaflüchtlinge geben, Spanien , teile Türkei und Griechenland usw.
anpassen an was ? wie sieht dann unsere Gesellschaft aus, Kapitalismus? geht das dann überhaupt noch? usw

@Kant 2.0. Wow, Kapitalismus bekämpfen, Klimaflüchtlinge verhindern, das alles mit einer Quote für Batterieautos.

Wir haben hier in D die soziale Marktwirtschaft. Nichts ist perfekt, aber es gibt nichts bessere auf dieser Welt.
.. und was die Flüchtlinge und die Fluchtursachen angeht, da braucht es mehr und anderes als eine deutsche Quote für Batterieautos!

10:58 von brutus

die kleine Skandinavierin mit Ihren Mitschülern
.
mit ihren fanatischen Eltern !

@11:42 von Politeia

... und die neue Zoe wird mit ihrem größeren Akku 450 km Reichweite haben und mit CCS mit bis zu 100 kW laden können.

Tesla Model 3 ist seit diesem Jahr auch in Europa verfügbar und mit der Standard Range Version auch preislich mit dem Verbrenner konkurrenzfähig.

re 11:39 von Bernd Kevesligeti

China will man eine Quote

Chinas Städte haben ein echtes Umweltproblem: Smog.
Darauf reagiert dort die Politik. Die Kosten des staatlichen Eingreifens sind dann kleiner als der Nutzen.

Hier in Deutschland reagiert die Politik auf ein imaginäres Problem, der Klimawandel. Die Kosten des staatlichen Eingreifens werden hier unendlich höher sein als der Nutzen.
Kennt man schon. Die katastrophale Energiepolitik der Altparteien seit 1998 ist der Beleg.

11:47 von Politeia

weil es kein bleifreies Benzin gab
.
eine vergleichsweise unkomplizierte Angelegenheit
läßt man das Blei im Superbenzin weg
hat man bleifreies Normalbenzin

aber wie bringt man Strom her
Ladestationen und genug Kapazitäten
(wenn man gleichzeitig die AKW´s abstellt und die Kohlekraftwerke dazu)

re von Politeia

Richtig,die Distanz ist vielleicht nicht das Problem.
Aber die Frage ist doch,ob es in naher Zukunft die nötige Infrastruktur(Auflademöglichkeiten) dafür gibt.Zum Beispiel auf dem Land,wo viele Berufspendler herkommen.Und dann an der jeweiligen Arbeitsstelle.
Machen Sie doch mal die Probe.

Abwärme des Verbrennungsmotors

Was alle "Fachleute" vergessen ist die weltweit konstante Erwärmung, die von der Abwärme der Verbrennungsmotoren, der Flugzeug Düsentriebwerke sowie der Kühlung der Atomkraftwerke ausgeht. Überschlägige Berechnungen ergeben dass alle Autos Deutschlands über 100 Terawattstunden Wärmeenergie pro Jahr an die Umwelt abgeben. Bei den LKW sind es über 150 Terawattstunden. Diese Wärmeenergie wird an die Luft abgegeben und verteilt sich dadurch weltweit. Die Energiebilanz der Elektromobilität ist erschütternd schlecht.
Nur China hat hier einen Vorteil, weil es 43% der weltweiten Lithium Reserven im eigenen Land hat!
Die richtige Energiebilanz würde entstehen wenn die Abwärme der Verbrennungsmotoren zum Einen für den Vortrieb der Autos, zum Anderen zur Speicherung von Strom verwendet würde. Der spezifische Spritverbrauch und dadurch CO2 Ausstoss wird um mehr als 100% besser, es wird fast keine Hitze mehr an die Umwelt abgegeben und die Autos selbst könnten Strom ins Netz beim parken einspeisen

Na dann, Gute Nacht:

"Welche Instrumente für den Klimaschutz im Verkehr letztlich eingesetzt werden sollen, muss dann Verkehrsminister Andreas Scheuer entscheiden." Dieser Autoschutz-Minister hat doch erst am Wochenende (bericht aus Berlin) kundgegeben, dass er jegliche Einschränkung der Nutzung von Privat-Pkw verhindern wird. Wenn die Kanzlerin irgendetwas beim Klimaschutz ernst meint, muss sie ihm schleunigst ihr "vollstes Vertrauen aussprechen".

12:00 von Volksdemokrat

Nur China hat hier einen Vorteil, weil es 43% der weltweiten Lithium Reserven im eigenen Land hat!
.
wo haben sie denn das her ?
vielleicht 1 % wenn überhaupt !

@ um 12:00 von Volksdemokrat

"Abwärme des Verbrennungsmotors"
.
Ja, wenn man die Hauptsätze der Thermodynamik nicht beachtet, ist ein Perpetuum Mobile schnell erschaffen.
Eine kurze Zusammenfassung eines dieser Hauptsätze lautet: die Welt stirbt den Wärmetod. Garantiert, spätestens in wenigen Milliarden Jahren.

Alles was zu lesen ist

sind entweder Einschränkungen oder der Bürger muss mehr Geld bezahlen, oder Steuern erhöhen damit der Industrie noch mehr zu geschustert werden kann.
Die meisten können sich ein E-Auto nicht leisten, Ladestation gibt es keine, Urlaubsfahrten sind nicht möglich.
Aber der Industrie Geld geben damit sie die teuren Autos los bekommt, und so weiter.
Da bin ich ja mal gespannt wie der Bürger reagiert, Autos als Luxus nur noch für Reiche ?.
Strom wird auch immer teurer, so kommt Deutschland aber nicht weiter.
Wie wäre es auf Gas oder Wasserstoff zu setzen, kann man an jeder Tankstelle dann schnell nach tanken.
Akku ist nicht die Lösung.

Wunschdenken

@11:38 von cda12
Können sie denn wenigstens einige "reine wirtschaftliche Interessen" nennen, die klimapolitische Interessen verschleppen? Und welche ausländische Konkurrenz hat gegen über Deutschland einen meilenweiten Vorsprung? Das geschriebene Wort ist geduldig, wenn man Behauptungen aufstellt...übrigens Deutschlands Wirtschaft ist weltführend im Export von Ausrüstungen für Klimaschutz.

11:00 von Kant 2.0

und vorallem so sinnvoll
wenn der Ladevorgang, der ja üblicherweise die ganze Nacht über läuft, in Wohnortnähe stattfindet

@11:59 von Bernd Kevesligeti

Machen Sie doch mal die Probe.

Ich mach seit diesem Jahr die Probe. Ich wohne auf dem Land und lade derzeit zu Hause sogar nur mit Schuko. Klappt hervorragend ohne die geringsten Probleme.
Möchte noch dieses Jahr für etwas mehr Komfort vielleicht noch auf 11 kW Dreiphasenstrom ausbauen, ist aber derzeit für's reine Pendeln nicht nötig.

Auch die ersten Distanzfahrten machten übrigens kein Problem. Das Nachladen unterwegs mit einer halbstündigen Kaffee- und Kuchenpause war sogar kostenlos. Die 10 kWh bekam ich derzeit noch geschenkt. Auf goingelectric.de kann man sich das mit den Ladestationen optimal anzeigen lassen auch nach den derzeit kostenlosen Ladestationen oder nach den Bedürfnissen des eigen Elektroautos filtern.

"Umweltschützer und Industrievertreter fanden keinen Kompromiss. Die Umweltseite zeigte sich nach Ende der Marathonsitzung enttäuscht ("Mehr als 17 Stunden dauerten die Beratungen der Regierungskommission, um eine Verkehrswende für besseren Klimaschutz zu erreichen. Endgültig einigen konnten sich die Teilnehmer aber nicht. Die Experten der Arbeitsgruppe verständigten sich zwar auf einen Minimal-Kompromiss"). Man bedauere, dass es nicht möglich gewesen sei, sich auf ein konkretes und wirkungsvolles Maßnahmenpaket zu verständigen, hieß es in einer Stellungnahme"

Sich und anderen Druck zu machen bringt nichts. Es dürfte angesichts der derzeitigen rasanten technologischen Entwicklung und der daraus resultierenden neuen Erkenntnisse generell wenig zielführend sein, sich auf ein kategorisches Ziel festzulegen. Schließlich kann heute noch keiner wissen, welche Optionen bzw. sinnvollen Problemlösungsansätze den Experten - und somit allen - in fünf oder zehn Jahren zur Verfügung stehen werden.

Deutsche Tagträumerein und der Tellerrand

2018 hat die Welt 26.672 Terawattstunden (TWh) Strom genutzt.

Die mit Abstand größte Stromquelle ist Kohle, die erstmals mehr als 10.000 TWh geliefert hat (+2,6 % auf 10.116 TWh).

Dahinter folgen Gas (+4 % auf 6091 TWh),
Wasserkraft (+3,1 % auf 4239 TWh),
Atomstrom (+3,3 % auf 2724 TWh) und Windkraft (+12,2 % auf 1217 TWh).

@11:58 von Sisyphos3

aber wie bringt man Strom her
Ladestationen und genug Kapazitäten

Ladestationen gibt es zur Zeit bereits genügend, zur Zeit ist da auch immer der Platz frei. Das muss natürlich mit dem Wachstum der Elektroautos mitwachsen.

Bzgl. Kapazitäten. Es fahren ja nicht gleich nächste Woche Donnerstag alle 40 Mio. Autos elektrisch. Und selbst wenn werden wir anstatt 600 TWh im Jahr weitere 200 TWh benötigen. Das produzieren wir momentan bereits. Mit realistischen Zuwachszahlen können wir bis 2040 die 800 TWh zu 100% regenerativ erzeugen.

Die billigsten Neukraftwerke bereits seit 2018 sind Photovoltaikanlagen, mit Stromgestehungskosten von 0,04 EUR/kWh in Deutschland. An den optimalen Standortorten in Europa (z.B. Andalusien, Apulien, Sizilien, Griechenland, Bulgarien Rumänien) mit europäischen HGÜs werden wir in Europa zu 100 % regenerativ energieautark.

@Kant 2.0

Bei der seltsamen Meter-Definition sind wir bestimmt kein Handwerker.

An unschuldige Kinder denken wir auch nicht! Die herumliegenden Kabel sind üble Stolperfallen. Im Büro hätten sie nicht mal mit Tape verklebt werden dürfen. Sie sind zu Dick und brauchen daher passen grosse Rampen. Die reale Situation an den Ladesäulen haben wir uns wohl noch nicht angeschaut.

Berechnungen haben ergeben, dass 500.000 Kinder vorzeitig versterben, indem sie über die Kabel auf die Fahrbahnen stürzen. Wenn sie Glück haben! Ansonsten sind sie 75-114 Jahre starken elektromagnetischen Wechselfeldern ausgesetzt und werden einen langsamen Tod sterben.

CO2 Abgabe auf Kraftstoffe

Der Vorschlag würde natürlich funktionieren und die Straßen wieder befahrbarer machen. Vor dieser Steuererhöhung sollten wir uns aber mit den Franzosen kurzschließen, um eine dadurch getriggerte Zerstörung Jahrhunderte alter Kulturgüter durch Gelbwesten vorzubeugen.
EMobilität kann hier nicht helfen sondern nur die Emissionen aus den Städten herausholen. Solange der CO2 Footprint eines EMobils allein wegen des Batteriemanagements (also bei Ladung von 100% regenerativem Strom) um den Faktor 1,5 über einem Verbrenner liegt, ist das nicht zielführend.

12:39 von Horchmal4

CO2 Abgabe auf Kraftstoff
.
meinen sie die Abgaben die jetzt schon drauf sind (70 %) reichen nicht

re von Politeia

Dann ist es ja schick.

Aber wie wäre das für Berufspendler mit erheblichen Distanzen ? Gebraucht wird da eben eine flächendeckende Infrastruktur zum Aufladen,auch an den Arbeitsstellen/Parkplätzen ?

Lobbyinteressen vor Klimaschutz

"Welche Instrumente für den Klimaschutz im Verkehr letztlich eingesetzt werden sollen, muss dann Verkehrsminister Andreas Scheuer entscheiden"

Na dann gute Nacht.

Solange wir immer wieder diese von der CSU geführte Ministerien haben wird sich gar nichts ändern.

Es tut mir Leid meine Kinder, wir haben es verbockt.

Hier wird die Abhängigkeit der Politik von der Wirtschaft deutli

Politik ist von Lobby abhängig, was nun unverkennbar wird und was will die Bevölkerung...
Es wird das Klimaziel rückgängig gemacht und das ist nicht Politik fürs Volk. Die nächsten Wahlen werden dem ganzen noch richtig zusetzen und man täte gut daran Politik fürs Volk /Umwelt zu machen...

@11:27 von sprachloser

Ahja - da würde mich dann aber mal Ihr Ansatz interessieren.

@ 11:48 von T-Leser // Tempolimit und Autos kleiner und leichter

@T-Leser:
bzgl. der Einführung eines Tempolimit gebe ich Ihnen Recht, wenn es um die Sicherheit geht.

Allerdings werden die Autos im Falle eines Tempolimits nicht kleiner, leichter und auch nicht schwächer!

Hierzu muss man lediglich in die Länder schauen mit den strengsten Tempolimits.
Schweden, Schweiz und die USA.

P.S.: Wenn wir hier in Zukunft nur noch 130 KM/h legal fahren dürfen, dann werden sich durchaus ettliche Personen z.B. einen Pickup wie den erfolgreichen Ford F150 zulegen.

Ein wirklich gutes Fahrzeug bin Ihn 12 Jahre in den USA in verschiedenen Modellausführungen gefahren.

@11:49 von Sisyphos3: da soll ich mir nen Kopf machen ?

Der durchschnittliche Deutsche produziert ca. 9t CO2 im Jahr, der durchschnittliche Chinese 6,5t.

Ja, Sie sollten sich einen Kopf machen, wie Sie ihre Produktion von CO2 um mindestens 2,5t senken. Danach dürfen Sie dann wieder mit dem Finger auf die Chinesen zeigen.

"Ohne Härten wird es nicht

"Ohne Härten wird es nicht gehen."
-
https://www.tagesschau.de/inland/klimaschutz-119.html

Wieso sollte sich was ändern?

Da hocken immer die selben Personen zusammen. Die Entscheidungen treffen die dt. Lobbyisten und das Klima war dieser Regierung und vielen in der Bevölkerung die letzten Jahre eh wurscht und da ändert sich jetzt auch nichts! Da bräuchte es schon Mal ne echte Katastrophe in D!

11:49 von Sisyphos3

sorry aber was ist das denn für eine Fingerzeig-Kindergarten-Argumentation? Unabhängig davon, dass China eine ganz andere Entwicklung seit 1990 gemacht hat als Deutschland, sollen denn jetzt alle Maßnahmen für Klimaschutz gestoppt werden weil andere Länder ja noch mehr CO2 ausstoßen?

Atomenergie ist die teuerste Energie.

@11:33 von tunis
Die Subventionen wurden und werden von allen über die Steuer bezahlt.
Es gibt meines Wissens kein einziges AKW auf der Welt, das privatwirtschaftlich läuft.

GB will wieder in die Atomproduktion einsteigen. Die Atomwirtschaft verlangt Garantien, die in etwa doppelt so hoch sind, wie unsere Erneuerbaren.

Und die nachkommenden Generationen, die Jahrtausende für unseren Atomenergieverbrauch zahlen werden, sind da noch gar nicht eingerechnet.

11:30 von Ritchi

Produktion der Batterie fossile Kraftstoffe entsprechend einer Fahrleistung von 100.000 km verbraucht.
.
geht es um Vernunft oder um Ideologien ?
dann ist doch die Frage beantwortet

Der Autoverkehr in

Der Autoverkehr in Deutschland hat so gut wie nichts mit dem Klima zu tun, die 16 größten Containerschiffe stoßen so viele Schadstoffe aus wie ALLE Pkw der Welt zusammen und es gibt viel mehr Schiffe als diese 16.

Aber den internationalen Schiffs- und Flugverkehr darf man nicht antasten, weil zu systemrelevant.

Die Klimaschutz-Debatte in diesem Land ist lächerlich realitätsfern bis latent geisteskrank. In reinem Größenwahn bildet man sich einen viel, viel größeren Einfluss ein, als man tatsächlich hat.

@12:16 von landart

naja, es ist recht einfach die wirtschaftlichen Interessen am Beispiel der Autobauer zu belegen. Wenn ich in darauf reagieren muss die Häflte meiner Flotte ab 2020 aufgrund Grenzwerte abzuwickeln, ist es vllt. von Vorteil wenn ich die durch politischen Rückhalt gar nicht einhalten muss. Genauso die Stromerzeuger die Ihre alten Kohle-Meiler noch wunderbar auf ein paar Jahre mehr abschreiben können. Betriebswirtschaftlich nicht gerade schwer nachzuvollziehen. Der Konkurrenzvergleich bezog sich eher auf Technologie was alternative Antriebe angeht. Ich erfahre das hier kräftig eingekauft wird - würde ich als Unternehmen ja nicht müssen wenn man es selber entwickelt hätte.

@gman - 11:50

"... und was die Flüchtlinge und die Fluchtursachen angeht, da braucht es mehr und anderes als eine deutsche Quote für Batterieautos!"

Logo, nur an dieses mehr und anderes geht Politik und Weltwirtschaft doch genauso dickfellig und halbherzig heran.

Solange es in Mode ist, das Lebensrecht auf Wasser zum Geschäft zu machen und Nahrungsmittel als Spekulationsobjekte zu behandeln kann ich mir nicht vorstellen, dass eben dieser Geist sich ernsthaft mit Klimaveränderungen befassen will.
Die Wirklichkeit kommt in der Flapsigkeit des obersten Wirtschaftskriegers Donald Trump sehr schön zum Vorschein, der mal so eben das mühsam zustande gekommene Klima-Abkommen von Paris cancelt.

Die darüber den Kopf schütteln sollten aber wissen, dass genau diese Abwehr zu Klima- und Umweltschutz Politik und Wirtschaft dominieren. Nur wird es nicht so offen wie bei Trump zum Ausdruck gebracht sondern man macht auf verständnisvoll, bleibt aber tunlichst unverbindlich.
Die Ergebnisse sind dann entsprechend.

Das wird wohl nix mehr werden

Was soll es helfen, wenn Deutchland oder Europa den CO2 Ausstoß drosseln, wenn in anderen, größeren Ländern immer mehr davon produziert wird und die Anzahl der Menschen immer schneller wird.

Ich denke, es ist ohnehin zu spät. Das System Atmosphäre-Klima ist bereits gekippt (man hätte schon vor 50 Jahren gegensteuern müssen) und unser Planet wird Tausende von Jahren brauchen um sich zu erholen nachden das menschliche Leben ihn verlassen haben wird. Es wird ein furchtbares Massensterben geben. Nein, ich mag mir das nicht ausmalen.

BTW.: Ich lese immer nur CO2-Austoß, niemals aber Sauerstoffverbrauch. Wenn dessen Konzentration zu sehr absinkt, dann sind Erwärmung und Meeresspiegenanstieg eher zu vernachlässigen - zumindest was 'den Menschen' angeht.

Fahre seit 15 Jahren CNG (Erdgas) (fast) ohne Probleme

Mich stört, dass mittlerweile von Nicht-Technikern vorgeschrieben werden soll was unsere zukünftige technische Antwort auf den Klimawandel sein soll!

Zum Beispiel fahren wir Privat seit 15 Jahren CNG und seit 8 Jahren auch alle unsere Firmenfahrzeuge.

Bis auf 4 vorzeitigen Gasflasschentausch wg. Rostproblemen und drei "VW-Ketten-Austausch-TSI-gedöns) hatten wir überhaupt kein Problem.

CNG ist Methangas aka Faulgas und wird "leider" in D als "Erdgas" bezeichnet.

CNG kann auf verschiedenste Weise zu 100% Klimaneutral hergestellt werden.
Biogas aus z.B. Abfällen und E-Gas, ja sogar aus Algen.

Natürlich ist dies nur EINE Möglichkeit, es gibt ja noch SunFuel, Wasserstoff (MAN versucht sich daran) usw.

Es muss nicht nur Batterie-Elektrisch sein!!!

16 Containerschiffe: Kompletter Unsinn, denn

diese Zahlen beziehen sich allein auf Schwefelemissionen und haben mit CO-2 rein gar nix zu tun. Und dann ihre Argumentation darauf aufzubauen ist mehr als abenteuerlich, aber fǘr das, was die Psychologie Verdrängung nennt, ganz typisch.

Rechenfehler und Realitätsferne

26. März 2019 um 13:09 von Shuusui

Der so schön griffige Vergleich, dass eine kleine Flotte großer Containerschiffe mehr Schadstoffe verursacht als eine riesenhafte Flotte von PKW und LKW ist längst als Mythos entlarvt. Siehe z.B.: https://www.zeit.de/2017/36/kreuzfahrtschiffe-co2-ausstoss-dreck

Ergo ergibt sich, dass die Debatte und Diskurse um den Klimaschutz, die seit 45 Jahren geführt werden, eben nicht realitätsfern sind, mitnichten also lächerlich sind (schon gar nicht die aktuelle Friday-for-Future-Bewegung). Tausende von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Millionen von Aktivistinnen und Aktivisten sollten nicht leichtfertig als "latent geisteskrank" diffamiert werden, nur weil das eigene Weltbild eine andere Drehung hat.

@12:49 von Bernd Kevesligeti

Aufladen,auch an den Arbeitsstellen/Parkplätzen

Da geb' ich Ihnen recht. Könnte man natürlich einfach gesetzlich vorgeben, dass die Arbeitgeber an ihren Parkplätzen entsprechende Infrastruktur sukzessive aufbauen müssen.

Technische Lösungen sind bereits vorhanden.
Wie beispielsweise Photovoltaik Carports.

@ sysifos und Ritchie

China hat 3,2 Mio Megatonnen Li Reserven und weil die Chinesen das Lithium im Eigenen Land haben ist die Verarbeitung am effizientesten. Ansonsten haben Chile und Argentinien grosse Reserven, aber der Tonnenweise Transport dieser Reserven rund um die Welt nach Deutschland z.B macht in der ganzen Energiebilanz keinen Sinn!

Ritchie, weil Sie sich mit dem Verbrennungsmotor anscheinend nicht auskennen: Wir "fahren" nur mit ca. 36% des Kraftstoffes (Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors durchschnittlich) 56% wird in Form von Wärme abgegeben, der Rest geht für Reibung drauf. Diese 56% Wärme können wiederum zu 90% genutzt werden

Meinungen

Was mich immer wieder erstaunt sind so viele Kommentatoren die eine Meinung zu etwas haben, von dem sie keine Ahnung haben und zu dem sie sich nicht informieren wollen.
Damit sind sie zwar in guter Gesellschaft vieler Politiker der Groko, tragen aber nichts zur Lösung des drängendsten Problems der Menschheit bei.

Die Kernkompetenz deutscher Automobilhersteller ist der Motorenbau. Vieles andere ist ausgelagert worden. Das die Post es schneller selbst hingekriegt hat ihre neue Fahrzeugflotte zu bauen ist ein deutliches Zeichen für die mangelnde Flexibilität von VW und Co. Die Kraftfahrzeugtechnik-Ingenieure mit denen ich studiert habe, lieben Autos. So wie sie damals waren und bis heute Lärm und Gestank produzieren. Die lernen nicht so einfach um und die sind jetzt in Führungspositionen.
Die Batterietechnik ist im übrigen die, die sich derzeit am rasantesten entwickelt. Allein die Reichweitensprünge der E-Autos im letzten Jahr sprechen Bände.

@11:41 von Ritchi

Mir hat neulich ein Bekannter seine Jahresbilanz seines Elektroautos gezeigt. Insbesondere durch den jämmerlichen Batteriewirkungsgrad im Winter hat er insgesamt mehr Betriebskosten für sein Elektroauto bezahlt

Das geben meine Daten nicht her. Ja im Winter ist die Reichweite wohl temperaturabhängig wohl um 10 - 20 % geringer als bei 20 ° C.

Etwas über 100 km Reichweite reicht für viele Pendler nicht.

Man muss sich schon dasjenige Elektroauto aussuchen, dass für das jeweilige gewünschte Profil passt. Die Renault Zoe mit 41 kWh hat auch im Winter deutlich über 270 km Reichweite.

Man kann nicht mit einem Stadtautoprofil hochreichweitenpendeln, dafür gibt's eben andere.

Das E-Auto ist weder umweltfreundlich noch hat es eine Zukunft

1. Die Entlagerung von alten Akkus hat keine Lösung und wird mit Atommüll Endlagerung vergleichen.
2. Sollte ganz Europa Elektroautos fahren, gibt es auf der Erde kein Lithium mehr.
3. Sobald Wasserstoff auf den Markt kommt ist das E-Auto Geschichte
4. CO2 Neutral ist da mal gar nix, man gucke mal sie Ökobilanz der Herstellung eines Akkus an.
5. sind unsere Netze gar nicht darauf ausgelegt E-Autos zu Laden und werden auf dem Land bei wenigen E-Autos schon durchschmoren
6. pro Tag werden in Brasilien 21 Millionenliter Trinkwasser abgepumpt für die Lithium Förderung
7. Ein Elektroauto schlägt einen Benziner erst ab 150.000 Kilometern, bis dahin sollte Wasserstoff die Lösung sein

Was immer wir auch tun, egal

Was immer wir auch tun, egal womit wir unsere Geräte und Fahrzeuge betreiben, nach wie vor belastet es die Umwelt. Deshalb ist Klimaschutz die größte Heuchelei auf diesen Planeten. Jeder von uns sollte erst mal lernen, wie er egal mit welchen Energieträger umgehen sollte.

"die aber bestimmt auch..."

Nein, die Leute, die die Produktion klimaschädlicher Gase zu vermeiden suchen, fliegen nicht jedes Jahr dreimal in den Urlaub. Die machen auch sonst nicht irgendwas, was ihnen immer wieder unterstellt wird, womit sie ihre sonstigen Anstrengungen nichtig machen.
Das ist nur eine dumme Unterstellung um sich die schmutzige Weste rein zu waschen von Leuten, die zu träge sind in tun und denken um verantwortungsvoll zu handeln.

Tempolimit + CO2-Steuer

In Verbindung mit einer CO2-Steuer werden die Autos ganz bestimmt kleiner. ("kleiner" sollte vielleicht durch "energiesparender" ersetzt werden)

13:55 von Politeia

Die Renault Zoe mit 41 kWh hat auch im Winter deutlich über 270 km Reichweite.
.
ach ja
275 km dann ?
wie sieht es aus wenn man im Stau steht
Heizung aus und frieren ?
und wir sind dann immer noch am Strom
sauber aus Kernkraft oder Braunkohle erzeugt
oder von ihrer Solaranlage, die dann eben nicht ins Netz eingespeist wird -
klar gibt es Möglichkeiten - als Ersatz für den 2. oder 3. Wagen der Frau,
so zum Einkaufen oder Tennisplatz geht immer und ist cool wie bisher der SUV

@Elitedemokrat um 11:32

CO2-neutraler Strom aus regenerativen Energien zum Rasen, Braten, Heizen, Kühlen, Beleuchten!

Auch zum Heizen? Aha, also Elektroheizungen. Waren die nicht immer in den letzten Jahrzehnten scharf kritisiert wurden von den Umweltverbänden und der Ökolobby? Und wurden deswegen größtenteils überall ersetzt. Jetzt also wieder zurück.

14:03 von T-Leser

meinen sie
man zahle ja bisher 60 % Steuern auf´s Benzin
meinen sie mein Verhalten ändert sich wenn es 80 % werden ?
und zu ihrem Trost
wenn keiner mehr einen Verbrenner fährt -
dann fallen die Einnahmen für den Staat weg - 50 Mrd oder mehr
wo wird er sich diese Ausfälle wohl holen ?

@T-Leser um 11:48

Tempolimit ist wichtig

Falsch, selbst Robert Habeck (Bundesvorsitzender der Grünen) hat gesagt, ein Tempolimit auf Autobahnen bringt für den Klimaschutz nicht wirklich was.
Das sind 0,03%irgendwas an CO2 EInsparung.
Und für die Sicherheit wäre ein Tempolimit auf Landstraßen auf 70km/h viel wirkungsvoller, denn da sterben die meisten. Autobahnen hingegen sind sehr sicher.

Und die Argumente das mit einem Tempolimit die Autos leichter und kleiner werden, ist noch unsinniger, was man an anderen Staaten (z.B. USA) gut sehen kann.

Skandal, der hoffentlich viele Wählerstimmen kosten wird!

Was für ein Armutszeugnis.

Da muss wohl noch viele Freitage die Schule ausfallen, damit die Politiker den Protest begreifen.

Vielleicht begreifen sie es auch erst, wenn die Grünen dauerhaft über 20 % kommen und die GroKo keine Mehrheit mehr hat.

Schuld ist vor allem die Union, namentlich Herr Scheuer.

na endlich...

...kommen die üblichen Gegenargumente. Wurde langsam langweilig hier.

Die Autokonzerne werden die stärksten Befürworter für ein Tempolimit werden, damit sie die E-Autos verkaufen können, damit diese den Verbrennern nicht hinterherfahren (nur in Bezug auf die Reichweite natürlich)

Warten wir mal ab. Wird spannend.

Wie wäre es alternativ mit ordentlich Digital Ausbau

Dann könnte ein erheblicher Teil der Bevölkerung in Homeoffice arbeiten.
Und schon wäre das Problem gelöst ...

Weiter denken! Think big!

Die Reduktion der Kohlendioxydemission ist zwar sehr wichtig, wird aber als alleinige Maßnahme überhaupt nicht reichen im die Klimakatastrophe abzuwenden! Und Elektroautos – so schick sie auch sind, werden unser Klima nicht retten! Ein Tempolimit aus Gründen des Klimaschutzes – das ist noch weniger als Peanuts! Laut einer Studie des NABU stoßen die 15 größten Schiffe der Weltflotte mehr Schadstoffe aus, als 750 Millionen Autos. Und wir diskutieren leidenschaftlich über Grenzwerte bei Dieselautos. Die CO2-Emissionen der Weltflotte sind gigantisch.

Es gibt längst innovative, elektrochemische Verfahren, um das Kohlendioxyd aus der Luft in flüssigen Kraftstoff und sogar Kohle umzuwandeln. Z.B ‚Power to gas‘ genannt oder das Sunfire-Projekt. So etwas müsste viel stärker vorangetrieben werden.

https://www.welt.de/wirtschaft/energie
/article134236409/Aus-CO2-und-Wasser-
macht-diese-Anlage-Benzin.html

https://www.zeit.de/zeit-wissen/2013/05
/kohlendioxid-recycling-co2/seite-2

Übereinstimmung der

Übereinstimmung der Kommisionen war ja auch gar nicht zu erwarten. Die hätten am Ende von Franzosen und all den anderen ja am Ende noch zur Gleichbewertung verlangen müssen, dass die ihre Co2 Mess-Stationen, wie wir, direkt an die Hauptverkehrsknotenpunkte stellen müssen und das hätte zu einem sofortigen Fahrverbot in der erstaunlichsten Stadt der Welt, also Rom und in der zweiterstaunlichsten Stadt, also Lutetia geführt weil dort die Abgaswerte gar nicht mehr zu halten wären und außerdem gezeigt, dass die Messwerte französischer und italienischer Autoprodukte noch viel mehr als die unseren zusammengetrickst sind. Und das alles wäre nur einer von vielen Punkten gewesen, die es zu ändern gegeben hätte.

Ach ja .. die Grünen

Was ist eigentlich aus den alten Forderungen der Grünen geworden?

- Keine innerdeutschen Flüge
- Ordentlich Steuer auf Flugkerosin
- Autofreie (Innen)städte

Sind die ersatzlos zugunsten von Wohltaten gestrichen worden?

Politisches Totalversagen

Lasst uns einfach weiterhin nicht einigen, bis es zu spät sein wird. Traurig.

@Francis Ricardo

Alt-Akkus wie Atommüll lagern? Ein Gerücht, oder? Die sind doch schon selbsterklärender ökologischer TreppenWitz genug als daß man die Absurdität noch durch unangemessene Lagerung steigern könnte.

Schämen sollten wir uns!

So viele Klima-Gipfel, und die "Ergebnisse" stinken zum Himmel! Den Unternehmen zuliebe und damit kein Wölkchen den Urlaub der vielen Flugreisenden trübt, treffen unsere Damen und Herren Politiker wieder oberfaule Entscheidungen. Die Einzigen, die sich - allen Respekt - wirklich etwas trauen, sind die Schüler(innen) weltweit, die sich Sorgen um ihre Zukunft ma-
chen und deswegen für den Klimaschutz protestieren. Dabei gäbe es genügend Möglichkei-
ten, den Klimawandel zumindest abzumildern. Gütertransitverkehr auf die Schiene, massive Besteuerung von Flugbenzin (auch Urlaub im eigenen Land ist schön), kein Umstieg auf Elektroautos, sondern schnellstens Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb. Fahrzeuge mit Batterieantrieb sind mindestens genauso umweltbelastend wie die bisherigen Treibstoffe. Verbot aller Plastikgegenstände. Wir brauchen die Erde, deshalb dürfen wir
auf ihr nicht wie die Vandalen hausen und
unseren Lebensraum ruinieren!

@bernd kevesligeti

"...Und das kann nicht verwundern:Die Interessen der Autoindustrie verhindern eine Verkehrswende."
interessanter ansatz. allerdings könnte ich sogar nachvollziehen, dass eine völlig die zukunft verneinende autosindustrie krampfhaft versucht realitäten zu verbiegen. der springende punkt in der politik ist hier aber ein völlig überforderter verkehrsminister, der erst sehr langsam merkt, dass das schema "machen was mir die lobby sagt" heutzutage nicht mehr funktioniert.
herr scheuer machen sie es wie ihr herr und ziehen sie sich zurück, von mir aus in die autoindustrie.

jawohl - schämen sollten wir uns ...

Jawohl - schämen sollten wir uns, solche Politiker gewählt zu haben.

Früher mal Vorreiter im Umweltschutz sind wir jetzt die europäischen Hinterbänkler und Umweltsünder

müssen Strafen hinnehmen, weil wir im Verkehrswesen statt weniger sogar mehr Schadstoffe erzeugen, werden nochmals abgestraft, weil wir Grundwasser immer stärker mit Gülle verunreinigen.

Während andere Länder neue Konzepte für den Individualverkehr entwickeln, lassen unsere Verkehrspolitiker die Autofirmen straffrei betrügerische Abgassysteme einbauen. Und fördern im größere und gefährlicherer Autos und LKW (GigaLiner).

Dank CSU und (damit auch CDU) sind wir in diesem Sektor hinterste Bananenrepublik

Unnötige Wiederholung

26. März 2019 um 14:35 von DemoKratio

Ihren Vergleich von Schadstoffen aus Schiffsabgasen und Kfz-Auspuffs hatten wir heute schon. Dass die Berechnung des NABU von 2012, auf die Sie Ihre erste Argumentation stützen, auch durch Wiederholung nicht stimmiger wird, entnehmen Sie bitte den beiden dazugehörenden Beiträgen:
26. März 2019 um 13:31 von haTochen
26. März 2019 um 13:37 von wie-

Bitte beachten Sie dabei, dass zusätzlich zum Kohlendioxid eine Vielzahl von Stoffen aus Verbrennungsprozessen klimawirksam sowie umweltschädlich ist.

@qpqr27

Das Klima ist noch zu retten, wenn endlich das exponentielle Bevölkerungswachstum weltweit eingestellt wird. 1970 hatten wir weltweit 3,5 Milliarden Einwohner und heute über 7 Milliarden.
Mit der Postkutsche ins Mittelalter versetzt zu werden wie sie vorschlagen, möchte ich jedenfalls nicht.

Es ist ja völlig vermessen ...

... zu denken, der Mensch könnte ein planetares Geschehen wie einen Klimawandel aufhalten.

Was kommt als nächstes?
Erdrotation stoppen?

Die Innenstädte für Privatautos sperren

Die Landbevölkerung ist auf Autos angewiesen, oder die Infrastruktur des öffentlichen Nahverkehrs wird endlich ausgebaut.

Endlich handeln

Wenn die Wirtschaft nicht endlich nachhaltig handelt, werden wir als Dinosaurier wirtschaftlich abgehängt. Das kostet mehr Arbeitsplätze als Scheuer jetzt schützen will. Zukunftsorientiert denken ist nicht für CDUler und CSUler.

Alt-Akkus wie Atommüll lagern? Ein Gerücht, oder? Die sind doch schon selbsterklärender ökologischer TreppenWitz genug als daß man die Absurdität noch durch unangemessene Lagerung steigern könnte.

Kein Atom, Müll aber schon, kein Gerücht und die Entsorgung ist auch beim angeblich "sauberen Strom" ein Problem und das beginnt bereits vor den Akkus.. z.B.

Tonnenweise Blei und Cadmium verbaut

Nach Berechnungen der Forscher werden bis Ende dieses Jahres weltweit etwa 3700 Quadratkilometer mit Solarmodulen belegt sein. Täglich kämen rund drei Quadratkilometer Solarfläche „mit den darin enthaltenen Schadstoffen“ hinzu.
„Aus der installierten Leistung und dem leistungsbezogenen Gewicht können wir abschätzen, dass die Photovoltaik bis zum Jahr 2016 etwa 11.000 Tonnen an Blei und etwa 800 Tonnen an Cd (Cadmium) verbreitet hat“, heißt es in der Studie.

www.welt.de/wirtschaft/article176294243/
Studie-Umweltrisiken-durch-Schadstoffe-in-Solarmodulen.html

@Elitedemokrat um 11:32

Sehr guter Kommentar. Auch aus meiner Sicht ist Strom generell die Energieform für die Zukunft. Sofern regenerativ erzeugt sogar für die Heizungsanlagen. Aufgeladen werden können Elektroautos sicherlich auch während der Fahrt (über Induktion oder wie beim Autoscooter).

Einfach ...

... Synfuels

und gut ist.

Braucht keine umweltschädlichen Batterien, keine neue Infrastruktur und wenn es in der Nähe der Windparks hergestellt wird brauchen wir auch keine landschaftszerstörenden Stromtrassen quer durch Deutschland.

Verkehrsminister Scheuer meint es wird teuer, als Lösung...

So jedenfalls war es die Tage zu lesen, da muss man sich nicht Wundern, wenn Deutschland den Anschluss komplett verrennt...

Was haben wir für Volltrottel, das es so weit kommen muss...

Warum wohl

beansprucht die CSU immer wieder das Verkehrs- und das Landwirtschaftsministerium? Jedenfalls brauchen weder die Pharma- noch die Automobilindustrie eigene Lobbyisten zu bemühen.

Scheuer muss jetzt zurücktreten!

Wie der ARD-Kommentar sagt: Scheuer hat es nicht begriffen (oder will es nicht). Er hat sich damit für sein Amt als unfähig erwiesen und muss zurücktreten bzw. zurückgetreten werden.

@gman 15:25 - wichtige Infos vergessen!

Zitat: "Studie-Umweltrisiken-durch-Schadstoffe-in-Solarmodulen.html"

... die Studie thematisiert die Risiken bei der Entsorgung alter, ausgedienter Module! ...

... nicht im Betrieb!

Denkaufgabe: Ein Bleiakku im konventionellen PKW wiegt ca. 15 kg. Hauptbestandteil: Blei! Zusätzlich ätzende Schwefelsäure. Wieviele PKW sind unterwegs? Wieviel Tonnen Blei entspricht das? Und wieso ist das Blei darin dann weniger gefährlich, als in Solarmodulen?

Selbst Pferde emittieren CO2 und andere Schadstoffe

Wer glaubt, die Mobilitätprobleme für alle Menschen folgenlos organisieren zu können irrt. Das war bisher so und wird in Zukunft so sein.

Pferdemist galt um die vorletzte Jahrhundertwende als das grösste Umweltproblem. In den Städten waren die hygienischen Gefahren, die davon ausgingen, immens.

In New York fand im Jahr 1889 eine internationale Ministerkonferenz statt, an der das Pferdemistproblem Hauptthema war. Es konnte allerdings keine Lösung gefunden werden, deshalb wurde die Konferenz nach drei Tagen abgebrochen.

In New York wurde im Jahr 1900 eine Studie über die Gefährlichkeit dieser Verunreinigung gemacht, das Resultat: Jahr für Jahr wurden 20'000 Todesfälle von Pferdemist verursacht. Die London Times rechnete 1894 aus, dass die Strassen im Jahr 1950 mit einer drei Meter hohen Pferdemistschicht belegt sein würden, wenn es mit den Fuhrwerken in diesem Stil weitergehe.
(DUH..)
u.a. Carl Friedrich Benz brachte mit dem Auto die Lösung und neue Probleme.
.. und es geht so weiter.

@ Es geht Aufwärts

Aufgeladen werden können Elektroautos sicherlich auch während der Fahrt (über Induktion ...

Sorry, da spielt das Physikbuch leider nicht mit.

Die alte Mär vom bösen Bevölkerungswachstum

26. März 2019 um 15:12 von Heidemarie Bayer

Endlich. Dieser Hinweis auf die möglichen Probleme, welche das weltweite Bevölkerungswachstum verursachen wird, darf in keiner Debatte um den anthropogen verursachten Klimawandel fehlen. Aber: dieser Verweis auf ein singuläres Problem ist nicht zielführend. Tatsächlich ist der Klimawandel integrativ, systemisch, ganzheitlich zu lösen: ökologische, ökonomische und soziale Faktoren müssen für eine Nachhaltigkeitsstrategie zusammen gedacht werden.

Wir erinnern uns: schon 1970 sprachen Forscher und Politiker in saturierten westlichen Ländern vom Bevölkerungsnotstand. Programme zur Zwangsterilisation in Südländern wurden initiiert. Die damals prognostizierten Probleme traten bislang nicht ein, Probleme verursacht dagegen der hemmungslose Konsum der Industrieländer.

Ergo: Ziel müssen eine gerechte Verteilung der natürlichen Ressourcen sowie Wohlstand, Sicherheit und Bildung für alle Menschen sein. Die Geburtenraten sinken dann sogar automatisch.

wie zu erwarten war: ängstlich und konservativ

Wirkliche Innovation ist im Autoland Deutschland nicht zu erwarten. Dabei wäre es auch für die Wirtschaft absolut notwendig, eine Verkehrswende vorausschauend zu befeuern - also auch die Wirtschaft in anderen Bereichen zu stärken, als immer nur kurzfristig auf Autoverkehr, Autoproduktion usw. oder allenfalls auf E-Autos zu setzen.

Aber von den Unions- und insb. CSU-Politikern ist das leider nicht zu erwarten. Wir werden die Suppe in den nächsten Jahrzehnten auslöffeln müssen. Erschreckend, wie wir sehenden Auges nicht nur in Klima-, sondern auch Wirtschaftsprobleme hineinsteuern, und das durch aktives Bremsen jener Parteien, die eigentlich für einen Fokus auf die Wirtschaft stehen!

Deutsche Regierung und

Deutsche Regierung und CO2-Ausstoss-Bekämpfung; Business as usual, wird schon nicht so schlimm, und überhaupt, Arbeitsplätze. Gut, als Anlass für eine kleine Steuersenkung - MWS auf Bahntickets - kann man es ja nehmen. Steuersenkung ist immer gut, da wehrt sich niemand. Man muss schöner denken...

E-Autos: die Realität

heute um die Mittagszeit kam ein Forscher zu Wort, der an Speichern forscht. Der sagte, dass für 1 Million E-Autos in Deutschland zu wenig Lithium verfügbar wäre und dass auch zur Speicherung von Windstrom massiv Speichermöglichkeit fehlen.
Und überhaupt: Der neue Audi e-tron für schlappe 80.000 Euro wiegt 3 Tonnen, allein die Batterie so viel wie ein Golf I, nämlich 700 kg. Wenn das ein intelligenter Weg sein soll, dann weiß ich nicht. Lieber kleinere Autos, Leichtbauweise und Gasbetrieb. Das wäre bezahlbar, die Reichweiten vernünftig und Betanken machbar, ohne eine Übernachtung zusätzlich

Zu 15:26 von Es geht Aufwärts "Energieform der Zukunft"

.. und da liest man aktuell von dieser "Energieform" in der FAZ:

Erneuerbare Energien : Windkraftanlagen töten täglich Milliarden Insekten

Strom ist außerdem eine Sekundärenergie die erst aus der Umwandlung von Primärenergien gewonnen werden muss.

Dazu gehört auch Kohle, Atomenergie, Öl, Gas, Müll, Weizen, Mais = Lebensmittel ..

alles ok?

re: Einfach Unglaublich

Sie haben Recht. Der Klimawandel ist nicht vom Menschen gemacht. Deshalb sind auch alle Überlegungen dazu Unsinn, der nur ein irres Geld kostet.

14:25 von T-Leser

Die Autokonzerne werden die stärksten Befürworter für ein Tempolimit werden, damit sie die E-Autos verkaufen können, damit diese den Verbrennern nicht hinterherfahren (nur in Bezug auf die Reichweite natürlich)

Warten wir mal ab. Wird spannend.
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Ja genau-warten wir es doch einfach mal ab.
Es gibt auch seriöse Forscher, die ab 2030 eine neue Eiszeit voraussagen-möglicherweise sind wir dann noch froh, über jedes Kohlekraftwerk und jeden Verbrennungsmotor, der noch nicht der grünen Ideologie geopfert wurde.

https://www.focus.de/wissen/klima/klimaerwaermung/neue-eiszeit-neue-eisz...

Ja wird spannend

Ja genau, nach dem AKW Ausstieg, dem Kohleausstieg

auch der Mobilitätsausstieg? DE hat einen Anteil von 2,5% am CO2 weltweit, wieviel davon gehen auf den Verkehr DE? 15% von 2,5%, also 0,375% Und dafür sollen wir jetzt wieviel hundert Mrd ausgeben, um von Verbrenner auf nutzlose E-Karren umzusteigen, was im Übrigen der Umwelt ganz und gar nicht hilft, sondern nur ein Placebo für die hier lebenden Bio Gutmenschen Latte Macchiato Grünen ist? Strom wird durch die Energiewende schon unbezahlbar teuer, die Energiewende ist ja noch nicht mal ansatzweise geschafft, bevor wir da nicht 80-90% des Stromes aus erneuerbaren haben, bringen die E-Karren schon mal gar nichts für die Umwelt, ganz im Gegenteil. Dann Tempolimit. Wenn 15% CO2 des Gesamtverkehrs vorliegen (LKW,PKW,Busse,FlugzeugeBahn) wieviel tausendstel soll dann ein Tempolimit bringen? Warum soll man hunderte Mrd Euro für E-Karren Umstellung ausgeben, für neue Leitungen E-Tankstellen, wenn die Fahrzeuge zu teuer, schwer, keine Reichweite,lange Ladezeit,schlechte Heizung und Klima haben?

Wahnsinn dieser Öko-Hype

Es wird Zeit, daß wir wieder zur Besinnung kommen und das ganze mal nüchtern betrachten. Der Klimawandel ist ein glob. Problem und wir Deutsche benehmen uns bei dem Thema wie Trump - Germany fisrt.

Umweltschutz ist wichtig ohne Frage aber Deutschland verursacht 2% Prozent der CO-Emissionen. Klar wir steigen aus der Kohle aus aber zeitgleich werden weltweit über 100 neue Kohlekraftwerke gebaut. Ich frage mich immer wohin die nur ihr CO2 abgeben? Es wird wahrscheilich viel bringen so ein deutsches Tempolimit. Wieviel spart man damit global am CO2 ein 0.1%. Ja das wird die Welt retten, sicher.

Dem Klimawandel kann man nur angehen so wie er ist und das bedeutet global. Alleingänge nach Germany first helfen da leider überhaupt nichts. Wenn Afrika sich wirtschaftlich entwickelt, na dann gute Nacht liebes Klima. Naja und das E-Auto ist nicht die Lösung, dass kann nur der Wasserstoffantrieb sein. Das wird die deutsche Autobranche aber noch merken so in 2 bis 3 Jahren....

10:49 von Kant 2.0

Einerseitz die Glühbirne abschaffen andererseits eine Digitalisierung befeuern die nur so vor Energieverschwendung strotzt.

zb. Autonomes Fahren , der Energieverbrauch des Prozesses, Berechnung, sensorik usw also die Kausalketten im Hintergrund verbraucht mehr strom als das Fahren an sich usw.....
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Keine Sorge, dieser Mehrverbrauch an Energie wird doch durch die warmen Winter eingespart.
Also können wir uns theoretisch ohne Klimawandel gar keine Digitalisierung leisten-ein Teufelskreis.

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