Ihre Meinung zu: Abgeordnete aus Berlin und Paris beraten erstmals zusammen

25. März 2019 - 12:17 Uhr

Abgeordnete aus Bundestag und französischer Nationalversammlung sind zum ersten Mal zu einer gemeinsamen Sitzung in Paris zusammengekommen. Beide Parlamente streben eine engere Zusammenarbeit an.

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Kommentare

Es ist richtig

....und wichtig,daß wir friedlich miteinander leben und respektvoll miteinander umgehen.
Es ist falsch den Leuten vorzuschreiben was sie zu denken haben und was sie gut zu finden haben und eine „Einigung von oben“ zu befehlen.
Ich will keien europäischen Staat-ich bin nun einmal Deutscher und lebe hier.Welche Sprache sollen wir denn Sprechen-europäisch?
Das gilt auch für eine EU Armee-welche ich ablehne.Welche Kommandos sollen dort in welcher Sprache gegeben werden?
Ich bevorzuge ein Europa der Identitäten.
(Ja ich weiß...ich bin ein ganz Schlimmer)

Ein wichtiges Zeichen

Ein wichtiges Zeichen für die Deutsch- Französische Freundschaft! Auf das der Zusammenhalt beide Länder noch stärker wird!

Noch ein Arbeitskreis

ohne Befugnisse? Und woher nehmen die Abgeordneten ihre demokratische Legitimation? Ordre de Mufti?
Da werden sich auch die Französinnen und Franzosen freuen, wenn jetzt deutsche Abgeordnete über ihre Energiepolitik entscheiden, die Keine(r) von ihnen gewählt hat. Und zur Belohnung bekommen die Franzosen steigende Energiepreise und eine vermurkste Energiewende? Geteiltes Leid ist halbes Leid?

Frau Merkel

hören sie auf zu bremsen, das haben sie die letzten 13 Jahre schon immer getan.

Sie wissen doch, dass sie zur nächsten Wahl nicht wieder antreten, dann müssen sie auch nicht um die Spendenmillionen der Industrie fürchten.

Setzen sie sich selbst ein Denkmal, treten sie ein echte, vereintes Europa ein, für eins das auch Überlebenschancen hat und nicht wie jetzt am Populismus zu zerbrechen droht.

Ich freue mich Deutscher zu sein, da das in der Geburtsortlotterie ein 6er mit Zusatzzahl ist, was ich aber sein möchte ist Europäer.

Ich möchte dass Hassverbreitende Populisten wie Nigel Farage, Viktor Orban, Alexander Gauland und Co. zwar ihre Meinung äußern dürfen, aber keinen Sprengstoff an die Hand bekommen um die Fundamente der EU zu zerstören.

Ich möchte ein transparentes EU-Parlament befreit von Korruption und Partikularinteresse.

All das Frau Merkel geht nur mit ihrem Zutun, schaffen sie eine Zukunft in der wir gut und gerne Leben können.

Na endlich...

Wenigstens mal in Sachen Macron ein pro-europäisches Signal auch aus Berlin, auch wenn es erstmal ein symbolisches ist. Wieviele Jahre mussten wir darauf jetzt warten?

re skydiver-sr

"Ich will keien europäischen Staat-ich bin nun einmal Deutscher und lebe hier.Welche Sprache sollen wir denn Sprechen-europäisch?"

Was fangen Sie nur an mit der Schweiz oder Belgien oder anderen mehrsprachigen Staaten?

Übrigens: Deutscher sein im Sinne von in einem Staat der Deutschen leben ist bei Weitem nicht so selbstverständlich wie Sie es glauben. Geht erst seit gerade mal 150 Jahren.

re deutlich

"Da werden sich auch die Französinnen und Franzosen freuen, wenn jetzt deutsche Abgeordnete über ihre Energiepolitik entscheiden, die Keine(r) von ihnen gewählt hat."

Substanzloses Gemotze.

Im Artikel steht genau, welche Kompetenzen die Abgeordneten nicht haben.

Irgendwie........sinnfrei. .

Irgendwie........sinnfrei.
.
Eine "Mini-EU" in der EU?
Finden nicht genug Gespräche zwischen beiden Staaten statt?
"Übereinstimmung im deutsch-französischen Recht", "politische Impulse"?
Da kamen von Herrn Macron doch erst "Impulse", die keiner haben wollte?
"Abschaltung der pannenanfälligen französischen Atomkraftwerke".......
Na da werden die Franzosen ja begeister sein, wenn sie mehr für ihren Strom bezahlen werden! Über 70% des französischen Stroms stammt aus Kernenergie (2016).
Sich mal nett unterhalten, einen gemeinsamen Kaffee oder einen Pernot miteinander trinken, alles OK.
Aber die EU hat noch 25 andere Mitglieder.

@Skydiver

Ich möchte nur zu denken geben, dass man durchaus auch mehrere Identitäten haben kann. Hier direkt das Beispiel der doppelten Staatsangehörigkeit von Deutsch- Franzosen genannt, was ja gerade durch den Élysée- Vertrag seit 50 Jahren geförderte wird. Außerdem kann man ja auch eine Deutsche und eine europäische Identität haben, schließlich ist es ja auch möglich, sich als Deutscher und zeitgleich als Schwabe zu fühlen, ohne dass es gleich zur Identitätskrise kommt ;).

Gut und richtig so

Deutsche und Franzosen sich viel ähnlicher, als uns die Populisten glauben machen wollen. Aus der Zeit der Franken sowieso. Also weg mit dem Auseinander-Dividieren und der Kleinstaaterei - mag Polen, Ungarn oder Italien einen anderen Fokus verfolgen. Ist schade, aber deren Entscheidung.

deutlich um 11:48 Uhr

Ihre Worte sind sehr deutlich und treffend. Bravo.

Zusammenwachsen

Zusammenwachsen was zsammengehört, sagte einmal Willy Brandt.
Das sollte auch für EU gelten. Starke Regionen plus gemeinsame Außenpolitik plus gleiche Steuern und soziale Gerechtigkeit.
Dazu ein foederaler Aufbau und Ausgleich wie in Deutschland, das wäre eine Zukunftsvision zu der man sagen kann:
Ja, wir schaffen das.

@ 11:53 von claudio_im_osten

"Na endlich...
Wenigstens mal in Sachen Macron ein pro-europäisches Signal auch aus Berlin, auch wenn es erstmal ein symbolisches ist."
.
Warum braucht Macron ein "pro-europäisches Signal"?
Weil es bei ihm zu Hause gerade schlecht läuft?
Ist Macron "Mr. Europa"? Der europäische Messias?
Der ist nach der nächsten Wahl weg!
Daher verstehe ich die Aussage Ihres Kommentares nicht.

@Deeskalator, 11:50

Wow.

An ihren Fragen sollt ihr sie erkennen!

"Und woher nehmen die Abgeordneten ihre demokratische Legitimation?" @deutlich
.
Ja, jösses, woher haben denn noch mal Abgeordnete ihre demokratische Legitimation? - Naja, wenn man schon 35 Mal nicht zur Wahl gegangen ist, hat man vielleicht vergessen, wozu die gut ist.

@ skydiver-sr, am 25. März 2019 um 11:32

Wer will Ihnen denn angeblich Ihre Sprache wegnehmen? Und wieso verlieren Sie Ihre Identität oder Nationalität, weil z.B. Deutschland als Land Mitglied eines europäischen Staatverbundes wie der EU ist? Deutschland existiert doch bis heute, obwohl sogar Gründungsmitglied der EU, als Nationalstaat, in dem Deutsch gesprochen wird. Das sind doch völlig unbegründete und abwegige Ängste, die Sie hier äußern! Die Frage nach der verwendeten Sprache innerhalb einer EU-Armee kann ich Ihnen allerdings beantworten: Die wäre im Zweifelsfall sicherlich Englisch wie z.B. bereits jetzt bei gemeinsamen Manövern von EU-Staaten oder zum Beispiel auch in der NATO. Das ist gerade im militärischen Bereich aber auch in anderen Bereichen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit schon längst gang und gäbe. Im europäischen wie Internat. Luftverkehr ist z.B. auch Englisch Verkehrssprache. Sehe ich allein dadurch etwa gleich meine Nationalität oder Muttersprache bedroht oder gar ganz abgeschafft?Sicherlich nicht!

noch mehr Bürokratie

Als ob der Brüssler Wasserkopf nicht reicht, wird noch einmal eine gemeinsame Kammer mit 100 Abgeordneten gebildet. Entscheiden kann man zwar nichts, aber Impulse kann man geben. Meine Interpretation dazu: außer Spesen nix gewesen …

Solange sich Macron gegenüber den Gelbwesten wie in jetziger Form verhält, müsste die Zusammenarbeit sowieso ausgesetzt und nicht intensiviert werden.

Ein deutsches Parlament

Ein deutsches Parlament sollte in Berlin arbeiten. Und zwar zum Wohl der deutschen Gesellschaft.

Übrigens hätte ich gerne zu Thailand und Müller kommentiert, aber neben dem Rotstift gibt es neuerdings auch eine Vorauswahl.

Am 25. März 2019 um 12:00 von NeutraleWelt

"Eine "Mini-EU" in der EU?"

Genau das war auch mein erster Gedanke. Glaube das kommt bei den anderen 25 Staaten nicht so gut an, wetten!?!
Aber soll mit recht sein, der Laden ist eh hoffnungslos verfahren, solange sich tollen Vorreiter Frankreich und Deutschland in falsche Richtung bewegen. Vielleicht lernen sie ja daraus, wenn keiner mehr mit ihnen will...

Sinnhaftigkeit?

Eine parlamentarische Versammlung, die Impulse geben soll. Aus Abgeordneten, die sowieso in Parlamenten sitzen. Darf/durfte man da keine Impulse geben?
Aber gut. Gut für das Selbstgefühl von Abgeordneten, die einen Posten mehr aufweisen können. Zum Wichtigfühlen das richtige Mittel. Funktionäre der Unentbehrlichkeit in ihrem Element.

@ 11:50 von Deeskalator

"All das Frau Merkel geht nur mit ihrem Zutun, schaffen sie eine Zukunft in der wir gut und gerne Leben können."
.
Ich muss Sie entäuschen.
Der Zug ist abgefahren.
Frau Merkel ist durch den Druck auf ihre Person bald weg.
Das was Frau Merkel noch "zutut" dürfen Sie und Ich, vielleicht Europa ausbaden.
.
Daher Frau Merkel, Finger weg.
Beschränken sie sich auf Ihre Kernkompetenzen.
Raute und Aussitzen.
Bitte nichts mehr machen!

@ 11:59 von karwandler

"Im Artikel steht genau, welche Kompetenzen die Abgeordneten nicht haben."
.
Dann muss man sich auch nicht zweimal im Jahr zu steuergeldbezahlten "Absichten" treffen, oder?
.
Sinnlos. Wir haben keine Befugnisse, wir tauschen uns nur aus.....
So wie mit diesen "Absichtserklärungen" nach jedem Gipfel.
Oder ist das der erste Schritt in Richtung eines "EU-Bundestages"?
Da werden aber ein paar auf die Barrikaden gehen (so wie in Frankreich die Gelbwesten), denn die EU sind nicht nur Frankreich und Deutschland, auch wenn die beiden Nationen sich immer zum Bestimmer erkoren fühlen (GB ist ja jetzt bald raus).

@ NeutraleWelt 12:34

Sie haben wirklich seltsame Vorstellungen von einer neutralen Welt und überschätzen sich dabei maßlos. Und das sage ich ohne eine "Merkl-Fan" zu sein.

Eine engere Verzahnung zwischen D und F ist nur zu begrüßen und seit langem überfällig. So kann dies hier nur ein weiterer kleiner Schritt sein.

Und allen denen das deutsche Wohl hier so wichtig ist, sei gesagt, daß es Deutschland nur gut gehen kann, wenn es auch seinen Nachbarn gut geht. Oder wie stellen sie sich das vor? Bei so viel Rückwärtsgewandtheit wie man hier von manchen lesen kann, kann man nur hoffen, daß diese und Gleichgesinnte niemals über mehr als sich selbst zu entscheiden haben.

Zusammenarbeit

kann gut und fruchtbar sein für beide Seiten. Nur stehen sich nicht die richtigen Seiten gegenüber, um für die Zukunft neu oder besser zu gestallten .
Ich wüsste da eine Alternative.

11:37 von Viktor Lustig

Ein wichtiges Zeichen für die Deutsch- Französische Freundschaft! Auf das der Zusammenhalt beide Länder noch stärker wird!
-
gemeinsam in den ehemaligen franz Kolonien kämpfen ?

deHahn 12.17

falsch! Ich war wählen und zwar den Deutschen Bundestag. Ich kann mich aber nicht erinnern, einen Arbeitskreis ohne Beschlusskraft gewählt zu haben, der über eine Europäische Armee oder die französische Energiepolitik sinniert. Tja, scheint schwierig zu sein mit Sinn und Ausmaß des Mandats?
Ich habe auch den Landtag mitgewählt. Trotzdem hat der in Bremen nichts zu sagen, wird noch nicht mal konsultiert...

Ob das gut ist

oder weniger gut, darüber kann man sicher reden. Fakt ist aber das es die 50 von uns nicht tangieren wird, was wir dazu denken.
Und das im positiven wie im negativen Sinne.
Verstehe auch nicht so richtig was das soll, die meisten Ideen von Marcon sind nicht in der Form umsetzbar.
Und nähere Beziehungen zu Frankreich ist doch nur den Bürgern gegeben, die Grenznah wohnen, der Rest hat bis auf Urlaub wenig oder keine Beziehungen zu Frankreich.
Aber der einzelne Bürger wird da weder gefragt noch hat Er Einfluss auf solche Dinge, das machen und wollen oberen Gremien.

12:03 von Viktor Lustig

sich als Deutscher und zeitgleich als Schwabe zu fühlen
.
können ?.... vielleicht
aber nicht müssen !
... und was hatte dieser Cem Özdemir vor einigen Jahren für Wahlplakate aufgehängt
"ein Schwabe für Stuttgart"

Dazu fällt mir nur ein

"Schaufensterpolitik"

An den Taten sollte gemessen werden und nicht nach schönen Bildern und kiloschweren Verträgen.

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