Ihre Meinung zu: Nach Zyklon "Idai": Hunderttausende warten auf Hilfe

24. März 2019 - 21:46 Uhr

Vor gut zehn Tagen ist Zyklon "Idai" über Südostafrika gezogen und hat Zerstörung hinterlassen. Noch immer warten mehr als eine Million Menschen auf Hilfe - viele davon sind Kinder. Von Leonie March.

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„Viele trauern jetzt um tote Familienmitglieder, andere wissen nicht, was mit ihren Verwandten geschehen ist. Auch Kinder, die von ihren Eltern getrennt wurden und allein herumgeirrt sind (...). "Hier kommen alle paar Minuten neue Kinder an, total durchnässt." Die Kinder seien höchst traumatisiert. "Wir müssen uns um ihr seelisches Wohl kümmern, soweit wir das können."
„Jahre der Dürre waren dem Tropensturm vorausgegangen“ [Anm: Überall immer öfter immer dasselbe: von einem Extrem ins andere].
Nun steht das Wasser auf den Feldern der Kleinbauern braun und dreckig - Fäkalien, verwesende Leichen und Tierkadaver schwimmen darin. Vielen Menschen bleibt in ihrer Not aber nichts anderes übrig, als dieses Wasser zu trinken. Krankheiten wie Cholera drohen auszubrechen (...)
"Wir müssen deshalb Produkte verteilen, die das Wasser entkeimen." Das habe große Priorität“. Logisch: „Es gehe darum, Leben zu retten (...) - das ist weiterhin ein Kraftakt“.

Allen viel Kraft. Und viele Erfolgserlebnisse.

Danke für Artikel über Ostafrika

Danke, Tagesschau, für diese Artikel über Ostafrika. Denn während man über jeden Wetterausrutscher in den USA noch vor dessen Eintreten umfassend informiert wird (schon klar: da kann man billig US-Nachrichten übernehmen, ohne selbst nachdenken zu müssen!), werden solche ungleich dramatischeren Nachrichten, von denen viel mehr Menschen betroffen sind, gern unter den Tisch gekehrt.

Es ist leider immer noch allzuoft wahr, daß ein toter Amerikaner oder 10 tote Europäer eine Schlagzeile machen... aber es dafür anderswo 100 oder 1000 Tote braucht...

21:43 von nehciezreeL

Es ist leider immer noch allzuoft wahr, daß ein toter Amerikaner oder 10 tote Europäer eine Schlagzeile machen... aber es dafür anderswo 100 oder 1000 Tote braucht...
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wie war das mit dem berühmten Sack Reis in China ?
interessiert ein Fußballspiel einer Jugendmannschaft in Bolivien - kaum
was wird hier übertragen, diese oder wenn Turin gegen Liverpool spielt ?
Wir sind Menschen - und was in der Nähe ist wirkt bedrohlich
das gilt für einen Ostafrikaner ebenso wie für uns

Hä? Also ehrlich...

Europa, Amerika und andere Erste-Welt-Industriestaaten haben seit Jahrhunderten nur Geschäfte mit der dritten Welt gemacht und auf sie geschissen! Warum sollte das in diesem Augenblick anders sein?

Also ehrlich!

Dem einen wird zu wenig über Tote in der 3. Welt berichtet, dem anderen zu wenig über tote Deutsche. Wie man's auch macht, man macht's verkehrt.

Erstens wird doch darüber berichtet.
Zweitens ist nach dem Hurrikan Katrina in den USA (milde ausgedruckt) auch nicht alles glatt gelaufen.

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