Ihre Meinung zu: Hunderttausende fordern in London ein zweites Referendum

23. März 2019 - 19:50 Uhr

In London haben sich Hunderttausende zu einem riesigen Protestzug versammelt. Sie fordern ein zweites Referendum über den Brexit. Deutlich kleiner: ein Demonstrationszug der Brexit-Befürworter.

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Kommentare

Teilnehmer ist nicht gleich Teilnehmer

Mir das Titelfoto betrachtend, schätze ich den Anteil der Menschen ohne britischen Pass auch mindestens 50%.

Natuerlich sind diese Menschen betroffen und haben das recht ihre Meinung zu dem Thema zu aeussern.

Aber sie sind halt nur teilweise identisch mit in Sachen Brexit stimmberechtigten britischen Buergern.

Die hohe Teilnehmerzahl wundert mich nicht.

Wer - wie ich - oft in London ist, das Migranten aus Osteuropa und Suedeuropa einen sehr hohen Anteil an der Londoner Bevölkerung ausmachen.

Und die sind vom Brexit ganz sicher “not amused”.

... wie ich schon gestern

... wie ich schon gestern abend schrieb:

Zur Abwechslung mal eine andere Perspektive, über die ich kürzlich gestolpert bin:

"Was wir gegenwärtig in dieser unendlichen (Brexit-)Geschichte erleben, könnte man auch als politisches Wrestling zwischen EU und UK interpretieren.

Also ein Art Schaukampf um Zeit gewinnen, die man braucht, um eine günstige Vereinbarung im Interesse der Finanzeliten zu erzielen.

Und falls das nicht gelingen sollte, arbeitet man anscheinend schon am Fall B:

Der Brexit wird durch ein zweites Referendum verhindert, nach entsprechender medialer Vorbereitung, versteht sich!"

Allerdings kann ein solcher Schuss auch nach hinten losgehen, wie der damalige Premierminister David Cameron beim ersten Referendum erleben musste.

Ja und?

Ja und? Und wenn 16.000.000 Briten demonstrieren würden. Über 17.000.000 Briten haben für den Brexit gestimmt. Fast 1,27 Mio Briten haben mehr für den Brexit gestimmt als gegen den Brexit. Das sind mehr als die Stadt Köln Einwohner hat.

Wenn in D 100.000

Wenn in D 100.000 demonstrieren kommt die Politik an einer Reaktion kaum vorbei. Das Verstecken hinter einem angeblichen Volkswillen wird langsam offensichtlich eine immer abstrusere Ausrede....

Die Brexit Befürworter sterben langsam aus, die Jugend und arbeitende Bevölkerung wird gegen ihren Willen in eine Zukunft gedrängt, die sie deutlich schlechter stellt.

Diese Leute hätten vor knapp

Diese Leute hätten vor knapp drei Jahren einfach mal wählen gehen können. Die Beteiligung war dürftig. Liebe Brüsseler beendet das Drama am 12. April endlich. Wenn die Briten zu einer Einigung gekommen sind, können sie ja wieder eintreten ( zu den gleichen Kontitionen wie z.B. die Balten ;-)

Der Engländer hat eher die

Der Engländer hat eher die Hose voll vor den angeblichen Konsequenzen für sein Land. Die würde es aber nicht geben. Im Gegenteil. Das es ohne den Euro geht zeigen die Länder , die keinen haben.

erstmal austreten...

und dann erstmal sehen was wird...danach kann man wieder eintreten...

schlimm...

wenn so viele Menschen nicht die Mehrheitsmeinung ertragen können...

Die Rosinenpicker

Oder sind es die "Britain first" Denkenden die einen Brexit jetzt noch befürworten? Die Jugend jedenfalls nicht. Die Jugend war und ist es immer noch die viele Entwicklungen, politische Entscheidungen nicht wahrnimmt. So müssen wir uns, auch in Deutschland fragen, was lernen unsere Kinder eigentlich im Schulunterricht? Angepasstes Verhalten, Tun was gesagt wird? Oder so langweilig, dass jedes aufkommende Interesse im Keim erstickt wird. Ich befürchte ähnliche Ignoranz wie in England beim Brexit kann uns ebenso treffen, ob bei der Europawahl oder bei lolalen politischen Weichenstellungen.

in Deutschland...

ist die Zustimmung zur Groko unter 50 Prozent... gibt es deshalb Neuwahlen...nein...

Das können wohl nur die Briten

Menschenmassen auf der Staße und keine Randale. Da könnte sich die Regierung 'ne Scheibe abschneiden.

Beim urspruenglichen Bexit Referendum

war ja keinem richtig bewusst, welche Probleme daraus entstehen koennen. ZB. die innerirische Grenze.

Nachdem der Deal nun ausgehandelt ist, finde ich es angemessen ein 2. Referendum zur Annahme des Deals bzw. Ablehnung mit hartem Brexit durchzufuehren.

Lasst das Volk entscheiden, denn die Politiker folgen wohl mehr ihren eigenen Machtinteressen.

Letztendlich geht es um Arbeitsplaetze in UK und in Deutschland und Millionen persoenliche Schicksale.

Was hat GB nur für sogenannte Volksvertreter.

Was GB nur für ein Regierung und ein Parlament, das gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung in einem Wahn von Selbstherrlichkeit und Selbstüberschätzung, verbunden mit dem Traum nach vergangener Macht zu Felde zieht? Einfach nur abscheulich diese sogenannten Volksvertreter!
Ich frage mich, in welchem Interesse hier vorgegangen wird. Ist es nur die nackte Rechthaberei, das das Referendum von 2016 demokratisch war? So weltfremd und mit so wenig Gefühl für demokratische Entscheidungsprozesse können doch diese so intelligenten Menschen nicht ausgestattet sein. Die Wähler*Innen mit Lug und Trug und vollkommen unrealistischen Versprechungen hinters Licht zu führen kann doch niemals als demokratisch legitimiert gelten. Aber da gibt auch in unserem Land so mache "Volksvertreter", die dies annehmen.
Ich wünsche den Brexit-Gegnern viel Erfolg.

vier millionen gegen

die briten haben 66.47 millionen einwohner
heisst also
die 4millionen gegen einen brexit sind somit immer wieder die minderheit.
eine demokratie berücksichtigt die mehrheit
heisst 20-40 millionen fur brexit

diese demonstration zeigt nur die hilflosigkeit von bruessel eu und sorgt nur für nachschub von nachrichten die in der eu fast niehmand mehr sehen will.

"Ich bin sieben Jahre alt und

"Ich bin sieben Jahre alt und demonstriere für meine Zukunft", stand auf dem Protestschild eines Kindes.

Lasst doch die Kinder aus dem Spiel. Wie wäre es mit:
"Ich demonstriere für die Zukunft meiner Kinder."?

Und wenn das Kind undedingt ein Schild tragen soll:
"Mein Papa hat gesagt, er demonstriert für meine Zukunft."

Oder so ähnlich.

Ja, ich fände es schön, wenn die Briten bleiben und uns bei der Erneuerung der vekrusteten EU helfen würden.
Aber ich träume schon wieder...

Nach all der Dynamik...

... sehr nachvollziehbar. Nicht nachvollziehbar sind die Stimmen hier im Forum, die eine erneute Volksbefragung "undemokratisch" finden. Weil sie sich so sehr über nationalistische Tendenzen in allen Ländern freuen...

@18:58 von Autochon

"Mir das Titelfoto betrachtend, schätze ich den Anteil der Menschen ohne britischen Pass auch mindestens 50%."

Das kann ich nicht erkennen. Da muss ich wohl meinen Visus überprüfen lassen.

@ Autochon

Sie lesen aber einiges aus dem Titelbild heraus! Sehr beeindruckende "Analyse"!

Mehrheiten

Offensichtlich demonstrieren deutlich mehr Mebschen in GB gegen den Brexit generell als dafür. Und das, obwohl der Brexit gerade jetzt deutlich Fürsprecher benötigen würde, wenn dessen Befürworter ihn denn tatsächlich auch wollten.

Eigentlich kann es natürluch kein zweites Referendum geben, aber in diesem Fall scheint es nicht nur die einfachste, sondern auch die vernünftigste Lösung zu sein für eine völlig aus dem Ruder gelaufene, verquere Entscheidung von vor drei Jahren.

Das Unterhaus mit Blindheit geschlagen

Das bisherige Brexitgerangel hat die EU geschwächt. Die Briten, die am stärksten betroffen sind, taumeln in eine ungewisse Zukunft. Das scheint jedem Beobachter klar zu sein, nur dem Unterhaus nicht. Es entfernt sich immer mehr vom Willen der Bürger, die eine erneute Abstimmung fordern. Die Zahl der Brexitbefürworter schrumpft? Wie lange werden sie dem Volk den demokratischen Weg noch vorenthalten? Sie sind mit Blindheit geschlagen.

Tolle Bilder – zu spät?

Immer wieder großartig zu sehen, wenn eine große Menge Interessierter und Informierter auf die Straße gehen und ihre Meinung kundtun: Nichts ersetzt die Straße!
Unglücklicher- und unverständlicherweise nur kommt diese Aktion viel, viel zu spät, um der Regierung die Leviten zu lesen und eines Besseren zu belehren. Zudem kommt sie auf dem Rücken derer, die sich am Referendum beteiligt haben und als Sieger hervorgegangen sind. – Erwertet man nun von denen auch, auf die Straße zu gehen und zu erinnern, daß sie das Referendum für sich entschieden hatten – vor drei Jahren? Sie sind nicht daran schuld, daß die Britische Regierung versagt hat und daß das Unterhaus so funktioniert, wie es nun einmal konzipiert war. Dort herrschen offensichtlich demokratische Verhältnisse, in denen keine Regierungs-Chefin mal eben die Entscheidungen trifft, einsam und allein.
Hoffentlich bleibt alles friedlich, auch in den nächsten Tagen und Wochen.

@vollhorst 19.12 Uhr Hose voll?

Dass man in GB das britische Pfund hat und nicht den Euro ist Ihnen aber schon bekannt?

Oder einfach mal einen raus gehauen..? Hauptsache gegen was...

Es geht beim Thema Brexit um vieles, aber ganz sicher nicht um den Euro..

Man man man.

@„Superdemokrat“

Die „Mehrheitsmeinung“ wurde mit Johnson‘s und Farage‘s Lügen erreicht - beide haben es fröhlich unmittelbar nach dem Referendum eingeräumt.

Demokratisches Votum muss gelten

Alle Journalisten, Meinungsforscher oder Politiker hatten einen Sieg der Brexit Gegner voraus gesagt. Umfragen beeinflussen das Ergebnis von Wahlen weil die Menschen lieber auf der Seite der Sieger stehen wollen.

Trotzdem haben sich die Briten für die nationale Demokratie und gegen brüsseler Bürokratie gestimmt. Dieses demokratische Votum darf nicht in Frage gestellt werden. Der Wille der Mehrheit darf nicht von der Minderheitsmeinung verdrängt werden. Dieses demokratische Prinzip muss auch in GB gelten.

@19:16 von Superdemokrat

"schlimm...
wenn so viele Menschen nicht die Mehrheitsmeinung ertragen können..."

Und Sie würden niemals Ihre Meinung ändern, egal wieviele neue Fakten Ihnen bekannt würden, die Ihrer urspünglichen Meinung entgegenstehen?

Echt schlimm, wie uns hier

Echt schlimm, wie uns hier eine antidemokratische, laute Minderheit als Mehrheit verkauft werden soll....

@ Superdemokrat 19.16h - Suizidverweigerer

................schlimm, wenn so viele Menschen nicht die Mehrheitsmeinung ertragen können...........

Nein, völlig okay, wenn so viele Vernünftige einen wirtschaftlichen Suizid verweigern.

Ich nehme an, Sie lachen sich klammheimlich ins Fäustchen, wenn ALLE Briten einen Totalschaden erleiden - auch die Vernünftigen.

Die Dritte Kraft

(19:06 hessin65:)
"Diese Leute hätten vor knapp drei Jahren einfach mal wählen gehen können."

Sie sprechen eine große Wahrheit aus: es geht nicht nur um Leave und Remain, es geht auch um die dritte Kraft, die der Nichtwähler. Diese Leute haben >entschieden<, sich nicht an dem folgereichen Referendum zu beteiligen, sich >der Stimme zu enthalten<.
Alle drei Seiten müssen ernst genommen und gleich behandelt werden.

Ein Brite fragt in Bezug auf ein weiteres Referendum in der Sache:
"Who gets to choose which referendums we ignore?"
Diese Frage sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

@19.16 -Mehrheitsmeinung ..?

Gehen wir mal zurück zum Referendum, auf das sie sicher abzielen.

Gäbe es in Deutschland die Möglichkeit eines Bundeslandes aus der BRD aus zu treten, dann wäre für eine solche Abstimmung mehr nötig, als 50% der abgegebenen Stimmen.

Bei elementaren Dingen sollte nicht das „The winner takes it all“ gelten. In Deutschland haben wir eine modernere Dekomkratie. Da geht’s immer um Kompromiss und Rücksicht auf Minderheiten.

Da könnten die Briten sicher viel von uns lernen.

Ich finde man sollte die

Ich finde man sollte die Menschen dort so lange abstimmen lassen bis es den Regierenden am besten passt.

re parteibuchgesteuert

"Der Engländer hat eher die Hose voll vor den angeblichen Konsequenzen für sein Land. Die würde es aber nicht geben. Im Gegenteil. Das es ohne den Euro geht zeigen die Länder , die keinen haben."

Den Briten geht es auch ohne den Euro, weil sie keinen haben.

Null Ahnung, aber Kommentare schreiben.

Kunststück.

Natürlich protestieren im Augenblick eher die Brexit-Gegner. Die Befürworter haben schließlich "die Geschichte auf ihrer Seite" und können sich entspannt zurücklehnen.

Ich gehe davon aus, dass ein weiteres, anderslautendes Referendum die Situation wieder umdrehen würde. Das bringt doch nichts, wo soll das hinführen?

Außerdem wundere ich mich sehr, wie kritiklos dieser Artikel die politische Instrumentalisierung von Kindern (""Ich bin sieben Jahre alt und demonstriere für meine Zukunft", stand auf dem Protestschild eines Kindes.") hinnimmt (vermutlich, weil es politisch "in den Kram passt")! Wenn das in Nordkorea passieren würde...

@19.17 - Vollhorst - Neuwahlen

Es gibt bald Wahlen bei uns. Im Schnitt alle vier Jahre.

Beim Brexit geht’s um mehr. Und das kann man nicht alle 4 Jahre umkehren.

Sie bringen echt Vergleiche. Absicht? Oder einfach keine Ahnung?

@19:12 von Parteibuchgesteuert

„Das es ohne den Euro geht zeigen die Länder , die keinen haben.“

Kleiner Tipp - GB hat auch bislang keinen Euro. Da ändert sich nix.

Und wenn die Briten so überzeugt wären, dass der Brexit eine Erfolgsgeschichte wird, warum treten sie nicht einfach aus? Stattdessen betteln sie um eine Verlängerung.

Einfach harter Brexit und GB ist sofort total frei und keiner kann ihren Erfolg hemmen.

@Anna-Elisabeth

...dann müßten wir kurz nach der BTW sofort wieder wählen... finden sie das Zielführend...

komisch nur,,,

das hier noch Niemand der Meinung war das die Menschen in Katalonien nach 40 Jahren ihre Meinung geändert haben könnten...hier wird immer nur nach der eigenen Meinung gewertet...

@19:35 von WL

"Unglücklicher- und unverständlicherweise nur kommt diese Aktion viel, viel zu spät, um der Regierung die Leviten zu lesen und eines Besseren zu belehren."

Das müssten wir uns eigentlich auch selbst in vielerlei Hinsicht vorwerfen lassen. Wir regen uns über vieles auf, aber um das auf der Straße zum Ausdruck zu bringen, sind wir dann doch zu bequem.

Informieren, informieren, informieren

(19:29 DemokraSte:)
"Nicht nachvollziehbar sind die Stimmen hier im Forum, die eine erneute Volksbefragung "undemokratisch" finden. Weil sie sich so sehr über nationalistische Tendenzen in allen Ländern freuen..."

Daß Sie Stimmen (bzw. Meinungsäußerungen) von Foristen nicht nachvollziehen können, kann mehrere Gründe haben. Ob man sich über nationalistische Tendenzen in allen Ländern freut oder darin eine Gefahr sieht, muß dafür eigentlich keine Rolle spielen.
Man kann ein Problem mit einem neuen Referendum auch darum haben, weil man sich nicht erklären kann, warum jene, die im ersten als Sieger hervorgingen, plötzlich nicht mehr ernst genommen werden und ignoriert. Wenn das Ergebnis eines Referendums, das solche Auswüchse nach sich gezogen hat wie der Brexit bisher – wie erklärt man denen, daß alles nur Spaß war? Und nochmals: wer entscheidet, welches Referendum nun oder in der Zukunft ignoriert wird?

Bitte Briten bleibt...!

Europa braucht Euch und Ihr braucht Europa. Bitte bleibt Ihr Briten und hört nicht auf die ewig Gestrigen und Verbitterten. Bitte...!!!

man ist erstaunt

so ne Abstimmung auch wenn nicht eindeutig für die eine wie die andere Seite zählt nichts
aber so ein paar Hansel die sind repräsentaiv für ein Volk

@Anna-Elisabeth 19.27

"Ja, ich fände es schön, wenn die Briten bleiben und uns bei der Erneuerung der vekrusteten EU helfen würden."
Ich einerseits auch. Da wären solche Ideen wie Internetzensur kaum zu machen. Außerdem wären mit den Briten solche Horrorideen wie Vergemeinschaftung von Schulden, gemeinsame Anleihen, EU-Finanzminister wohl nicht zu machen. Aber vielleicht wissen Briten einfach, dass man einen Dammbruch nicht mit einem Eimer bekämpfen kann.

Was fuer ein Wandel bei den Medien

So reißerisch war der Berichterstattung der Tagesschau bei weitem nicht als seinerzeit Millionen von Brexit Befürwortern auf die Straßen gegangen sind. Muss wohl damit zu tun haben dass der Brexit nicht in die politischen Zielvorgaben der 'Öffentlich Rechtlichen' passt.

Aber da ich ein Fan von Volksentscheiden bin, sollen die Briten für sich entscheiden ob sie nochmal über das gleiche Thema abstimmen wollen. Konsequenterweise sollte das Ergebnis nur bindend sein wenn sich auf einmal eine deutliche Mehrheit (z.B. 2/3) gegen den Brexit ausspricht. Oder man muss halt wieder zwei Jahren abwarten ob sich die Vorliebe der Bürgerinnen und Bürger nicht erneut ändert.

Und da wir bei dem Thema sind, Volksentscheide würden sich auch für viele, viele Themen in Deutschland anbieten. Da wäre z.B. das Spätsommerdrama von 2015 an dem wir immer noch knabbern niemals passiert.

@Autochon

Sie erkennen die Staatsbürgerschaft eines Menschen am Foto der Person? Respekt!

Ansonsten bleibt zum Thema Brexit nur zu sagen: Neverending Stories haben kein Happy End.

Gutes Referendum, böses Referendum

Die ein oder andere Volksabstimmungen täte auch Deutschland gut.

@ 19:44 Uhr von vriegel

Zitat: „Es gibt bald Wahlen bei uns. Im Schnitt alle vier Jahre. Beim Brexit geht’s um mehr. Und das kann man nicht alle 4 Jahre umkehren. Sie bringen echt Vergleiche. Absicht? Oder einfach keine Ahnung?“

Schaun Sie, im Jahre 1975 gab es in GB auch nur eine Abstimmung ob GB im EWG bleiben möchte. Die Antwort wa: Ja. Jetzt ist die Antwort: Nein. Gerne kann man noch einmal wählen - in 39 Jahren.

@Autochron

"Mir das Titelfoto betrachtend, schätze ich den Anteil der Menschen ohne britischen Pass auch mindestens 50%."

Wie kommen sie darauf? Ich finde nicht, dass man dort etwas sieht, dass diese Annahme stützt. Londons Bevölkerung ist dank Commenwealth ziemlich bunt. Sicher werden auch in London lebende EU Bürger mit demonstriert haben, aber deren Anteil von nem Foto abzuleiten finde ich gewagt.

Oder geht Ihnen vielleicht nur darum, die Demo kleinzureden?

19:12 von Parteibuchgesteuert

Im Gegenteil. Das es ohne den Euro geht zeigen die Länder , die keinen haben.
.
eben
angefangen an Ländern wie das Vereinigte Königreich und Nordirland :-)

@19:37 von Initiative Neue...

"Umfragen beeinflussen das Ergebnis von Wahlen weil die Menschen lieber auf der Seite der Sieger stehen wollen."

Sie unterschätzen die Faulheit der Menschen. Gerade wer sich auf der Siegerseite glaubt, bleibt (vor allem bei schlechtem Wetter) gern zu Hause. Vielleicht waren sich auch viele Brexit-Gegner zu sicher, während die Brexit-Befürworter durch die Umfragen mobilisiert wurden.

Aber eben nur vielleicht....

@Petersons (19:27):

>>die briten haben 66.47 millionen einwohner
heisst also
die 4millionen gegen einen brexit sind somit immer wieder die minderheit.
eine demokratie berücksichtigt die mehrheit
heisst 20-40 millionen fur brexit<<

Beim Referendum hatten 17,4 Mio Menschen für den Brexit gestimmt. Ihrer eigenen Argumentation nach wäre das dann also auch nur eine Minderheit gewesen?

Darüber hinaus fordern die Demonstranten zunächst einmal nur ein zweites Referendum über die tatsächlichen Austrittsbestimmungen (inkl. der Option doch in der EU zu bleiben), die beim ersten Referendum ja absolut keine Rolle gespielt hatten. Wenn das Ergebnis so feststeht, wie Sie es suggerieren wollen, bestünde da ja überhaupt keine Gefahr, denn die Mehrheit würde ja wieder für den Brexit stimmen. Also eigentlich kein Grund zu Panik, oder?

@ 21:09 von Peter Hamburg

Zitat: „Bitte Briten bleibt...!
Europa braucht Euch und Ihr braucht Europa. Bitte bleibt Ihr Briten und hört nicht auf die ewig Gestrigen und Verbitterten. Bitte...!!!“

GB wird wohl auch in Europa bleiben. In Europa leben 700 Mio Einwohner. In der EU nach dem Brexit knapp 450 Mio.

Ich wünsche den Brexit-Gegnern viel Erfolg

@Bayuware.........Sie sprechen mir aus der Seele und ich kann Ihnen nur zustimmen.
Gruß vom Chiemsee

National-Stolz

(19:40 vriegel:)
"In Deutschland haben wir eine modernere Dekomkratie. Da geht’s immer um Kompromiss und Rücksicht auf Minderheiten.
Da könnten die Briten sicher viel von uns lernen."

Na klar, die ganze Welt kann von "uns" lernen, gell? – Woran das nur liegen mag. Was machen die anderen bloß falsch?

@Hinterdiefichte 19.00 Uhr

"Ja und? Und wenn 16.000.000 Briten demonstrieren würden. Über 17.000.000 Briten haben für den Brexit gestimmt. Fast 1,27 Mio Briten haben mehr für den Brexit gestimmt als gegen den Brexit. Das sind mehr als die Stadt Köln Einwohner hat."

Sie blenden völlig aus, dass sich möglicherweise, mehr als 1,27 Mio Wähler heute anderes entscheiden könnten und/oder viele, die damals nicht zur Wahl gingen, weil sie den Austritt für ausgeschlossen hielten heute auf jeden Fall für den Verbleib stimmen würden.

Die Zeichen deuten alle darauf hin, dass die Mehrheit der Wähler heute wahrscheinlich für den Verbleib stimmen will.

Aber warum auch immer (Angst vorm Gesichtsverlust?) ignoriert die Regierung dies und gibt der Bevölkerung zu verstehen, dass es seine Meinung nach fast 3 Jahren nun nicht ändern dürfe...

ich finde dieses argument schlicht falsch..

Am 23. März 2019 um 19:49 von WL

und wie wollen sie jenen, die vielleicht ihre meinung geändert haben erklären, dass dies nicht mehr möglich ist?

und wie wollen sie erklären, dass in einer demokratie eine entscheidung, die einst getroffen wurde, nicht noch einmal revidiert werden kann?

die lebenswirklichkeit in einer demokratie ist in stetiger veränderung..

wie wollen sie dem rechnung tragen, wenn nicht mit mehrfachabstimmungen?

oder wollten sie gerne ihren/ihre bundeskanzler/kanzlerin gerne auf lebzeit wählen?

es hat einen grund, weshalb in der demokratie viele entscheidungen ein 2., ja sogar ein 3. mal entschieden werden müssen!

und es hat auch einen grund, weshalb wähler sich alle 4 jahre aufs neue zu den urnen bemühen müssen!

ein 2. referendum mit der begründung man würde dann das 1. nicht beachten,
ist als würde jemand die kanzlerwahl alle 4 jahre mit eben diesem argument (1. wahl!) abschaffen wollen..

@19:27 von Anna-Elisabeth

"Ja, ich fände es schön, wenn die Briten bleiben und uns bei der Erneuerung der verkrusteten EU helfen würden" - auf keinen Fall ! Damit würde man den Bock zum Gärtner machen, wenn man sich das Agieren des Unterhauses anschaut.
Ich bin inzwischen für den Brexit, und für einen späteren Wiedereintritt erst, wenn die Briten kapiert haben, daß sie nichts Besonderes sind in Bezug auf Rechte und Pflichten.

Die Briten

haben eine demokratische Entscheidung durch ihre Wahl getroffen, soll das jetzt nicht mehr gelten. Dann ist jede Wahl hinfällig und die Demokratie geht vor die Hunde.

Anna-Elisabeth

Ich sehe da schon einige Leute, die spanisch ausschauen.

Und ich weiß aus eigener Erfahrung, das in London der Anteil der Migranten massiv höher ist als in der Provinz.

An der Stelle der Ost/südeuropäischen Migranten haette ich auch einen dicken Hals, wenn ich nach einem harten brexit meine Zukunft im deutschen Niedriglohnsektor suchen muss.
Und auch ich würde wohl demonstrieren - damitnich nicht nach Deutschland muss.

Im übrigen sollte man nicht von London auf den Rest des Landes schließen.

Insbesondere Nordengland hat von der Eu eher nicht profitiert.

Das die Engländer den brexit wollen, ist schon nachvollziehbar.

Die wesentliche Tragik ist, das die Regierung und die Parteien nicht in der Lage sind, dieses Projekt vernünftig zu moderieren.

@21:09 von deutlich

"Da wären solche Ideen wie Internetzensur kaum zu machen. Außerdem wären mit den Briten solche Horrorideen wie Vergemeinschaftung von Schulden, gemeinsame Anleihen, EU-Finanzminister wohl nicht zu machen."

Da gebe ich Ihnen recht. Eine Angleichung der Lebensverhältnisse in Europa halte ich zwar für wünschenswert, aber dieses Ziel kann man nur in kleinen Schritten erreichen und das dauert. Und erst wenn dieses Ziel erreicht sein sollte, kann man über noch größere Ziele nachdenken. Aber im Hinblick auf Steuergerechtigkeit könnte man sich jetzt schon mehr anstrengen.

@ 21:32 von Palas

Zitat: „Die Zeichen deuten alle darauf hin, dass die Mehrheit der Wähler heute wahrscheinlich für den Verbleib stimmen will.“

Welche Zeichen? Kaffeesatz? Demoskopen? Was wenn im nächsten Jahr die Zeichen wieder auf einen Brexit hindeuten?

@Anna-Elisabeth, 19:27

„Ja, ich fände es schön, wenn die Briten bleiben und uns bei der Erneuerung der vekrusteten EU helfen würden.“

Ich auch.

„Aber ich träume schon wieder...“

Wer keine Träume hat, hat praktisch auch keine Ziele, für die es sich zu leben (und zu kämpfen) lohnt...

„Sie fordern ein zweites Referendum über den Brexit. Deutlich kleiner: ein Demonstrationszug der Brexit-Befürworter.“

Wie auch immer sie das anstellen, ich hoffe, die Teilnehmer des größeren Demonstrationszugs (bzw. die Brexit-Gegner) „kommen durch“.

@monti_ist zurueck 21.21

welcome back!Stimme Ihnen zu, aber da warnen doch mittlerweile Alle davor, weil zu viel Mitbestimmung und Demokratie doch Gift für die blöden Wähler ist. Selbst die Grün*innen sind im Gegensatz zu früher nicht mehr für Referenden, nachdem ein paar für sie ganz kräftig in die Hose gingen( Hamburg Bildungsreferendum, S21)…;-)
nur in diesem Fall ist man jetzt plötzlich doch wieder für ein neues Referendum, in der Hoffnung, es geht anders aus... Sonst eben noch Eins... Groundhog day forever!

um 21:34 von miomio

"ein 2. referendum mit der begründung man würde dann das 1. nicht beachten,
ist als würde jemand die kanzlerwahl alle 4 jahre mit eben diesem argument (1. wahl!) abschaffen wollen.."

Es wäre nicht das 2. Referendum. Es wäre schon das dritte. Im ersten haben sich die Bruten klar für die EU ausgesprochen. Man fragt sich, warum es ein 2. geben durfte, ein drittes aber nicht. Besser als Referenden wären ohnehin Abstimmungen, bei denen fest steht, das sie direkt umgesetzt werden müssen. Das bedarf aber direkt umsetzbarer Fragestellungen. Unsinnige Ja-Nein-Fragen helfen da nicht. Man kennt es doch: Beantworten Sie die Frage "Haben Sie aufgehört. Ihre Frau zu schlagen?" mit ja oder nein. Wie viele, die für Brexit gestimmt haben, wollten einen Brexit mit bestimmten Bedingungen ? Niemand weiß es.

@Supersemokrat 19.16

"Schlimm, wenn so viele Menschen nicht die Mehrheitsmeinung ertragen können"

Ich finde viel schlimmer, dass sie sich offenbar nicht vorstellen können, dass Mehrheitsmeinungen in einer Demokratie sich ändern können. Deswegen gibt es Wahlen in regelmäßigen Abständen, die Sonderfällen auch vorgezogen werden können, wie bei uns 2005 z. B. geschehen...

Drei Jahre, ordentliche Informationen sowie der Wertverlust des Pfunds und Verlegung von Firmensitze ins EU Ausland können schon zu einem Meinungsumschwung führen.

@Augustus Cäsar

"Dann ist jede Wahl hinfällig und die Demokratie geht vor die Hunde."

Jede Wahl ist nach ca 4 Jahren hinfällig und darauf beruht die Demokratie.

gegen Volksabstimmungen

spricht, dass ein Referendum immer eine Momentaufnahme ist, aber ewige Gültigkeit beansprucht.
Wie schnell die Stimmung kippen kann, zeigt aber die regelmäßige Sonntagsfrage. Aufgrund tagesaktueller Ereignisse verändert sich das Stimmungsbild manchmal sehr schnell.

@19:47 von Superdemokrat

"..hier wird immer nur nach der eigenen Meinung gewertet..."

Tun wir das nicht alle? Man sollte natürlich bereit sein, sich auch mit gegensätzlichen Meinungen auseinanderzusetzen und diese nicht verteufeln. Aber zumindest hier im Forum gelingt das nur selten.

@ 21:41 Uhr von Palas

Zitat: „Drei Jahre, ordentliche Informationen sowie der Wertverlust des Pfunds und Verlegung von Firmensitze ins EU Ausland können schon zu einem Meinungsumschwung führen.“

Also die Wachstumsrate des realen BIP war in GB vergleichbar mit der in Deutschland. Wie erklären Sie sich das? Wenn doch so viele Firmen abgewandert sind?

@Petersons

"die briten haben 66.47 millionen einwohner
heisst also
die 4millionen gegen einen brexit sind somit immer wieder die minderheit.
eine demokratie berücksichtigt die mehrheit
heisst 20-40 millionen fur brexit"

Kopf -> Tisch

Diese Argumentation von Ihnen ist sowas von hohl.
Warum? Weil ich bisher von keiner Demonstration von gleichem Ausmaß für den Brexit gesehen habe, obwohl sich dieses Thema schon sehr lange hinzieht.

Daher können Sie nicht so toll rechnen, wie Sie es getan haben. Ansonsten wären alle Meinungsumfragen hinfällig, weil man eben nicht alle Menschen gefragt hat.

Whal oder nicht Wahl?

(21:34 von miomio:)
Sie finden das Argument falsch, daß man bei einer Wahl oder einem Referendum alle drei Parteien (Sieger, Verlierer, Stimm-Enthaltung) das Ergebnis akzeptiert?
Daß man seine Meinung ändern kann, ist doch OK, doch was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Hier geht es doch darum dem Recht zu genügen. Die Briten hätten einfach den Tag nach dem Referendum austreten sollen – Zack – dann gäbe es Ihr Problem gar nicht.
Die Regierung hat hier deutlich verzockt, von Anfang an. Nun wird alles auf die Bürger verlagert und das eine Camp wird auf das andere gehetzt. Da liegt das Problem.
Demokratische Regeln nicht einzuhalten, ist also Ihrer Meinung nach demokratisch und das Richtige?

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@ Initiative Neue...

"Dieses demokratische Prinzip muss auch in GB gelten."

Diese demokratische Entscheidung ist nun fast 2 Jahre her. In 2 Jahren können sich Dinge ändern. Nur weil einmal CDU gewählt wurde, wird diese nicht ewig regieren, sondern sie kann nach einem Zyklus (und manchmal auch früher) ab- oder erneutgewählt werden.

Referendum Schiedsrichter

(21:34 miomio:)

Es scheint, Sie waren mit einem anderen Argument nicht einverstanden. –
In dem Fall lassen Sie uns doch bitte wissen, wer Ihrer Meinung nach diejenige sein soll, die entscheidet, welches Referendum gültig sein und welches irgnoriert werden soll.
Danke im Voraus.

@21:21 von monti_ist_zurueck: Volksabstimmung

"Die ein oder andere Volksabstimmungen täte auch Deutschland gut."

Worüber wollen Sie denn abstimmen lassen?

Komplexe Themen wie der Brexit überfordern mindestens 80% der Wähler. Ganz abgesehen davon lassen sich so komplexe Themen normalerweise nicht in eine mit JA oder NEIN zu beantwortende Frage pressen.

Wenn es um einen neuen Radweg oder auch eine Umgehungsstraße geht, sind Volksentscheide OK, denn das können die meisten Wahlberechtigten noch überblicken.

Wie das Referendum zum Brexit gezeigt hat, gehen viel Wähler aber den Populisten mit den einfachen Antworten auf den Leim, wenn das Problem etwas umfangreicher wird.

Ich bin ganz klar gegen Volksentscheide auf Bundesebene.

Eine Groteske

Dass ausgerechnet EU-Groupies für Referenden werben ist geradezu grotesk.

Niemand tritt Referenden schlimmer mit Füßen als die Brüsselaner.
In Griechenland unter Papandreou haben sie es hintertrieben und die ablehnenden Referenden zur größenwahnsinnigen EU-Verfassung in Frankreich und den Niederlanden hat das Brüsseler ZK einfach ignoriert und die Regelungen als Lissabon-Vertrag in Kraft gesetzt.

Was wir hier sehen, ist Protest dafür ins glückliche Vasallentum marschieren zu dürfen. Den Willen nach Freiheit und Selbstbestimmung sprechen ich den Irrigeleiteten auf Londons Straßen ab.

Im Übrigen standen die Umfragen vorm ersten Referendum ähnlich. Um so erfreulicher war der Tag danach. Sollten die Briten tatsächlich gegen ihre Interessen wählen, was dann?
Ein drittes Referendum? Schließlich stünde es dann 1:1.

@ 21:48 Uhr von shantuma

Zitat: „Daher können Sie nicht so toll rechnen, wie Sie es getan haben. Ansonsten wären alle Meinungsumfragen hinfällig, weil man eben nicht alle Menschen gefragt hat.“

Meinungsumfragen sind überflüssig, weil sich aus ihnen keine konkreten Folgen ausser vielleicht einer beeinflussung der Wähler ergibt. In manchen Ländern sind Umfragen einen gewissen Zeitraum vor Wahlen verboten - wegen dieses Effekts.

@palas

Das es wahrscheinlich ist, das ein sehr hoher Anteil an EU - Migranten unter den Demonstranten ist, liegt doch eigentlich auf der Hand.
Es sind halt sehr viele in London.

Und Sie haben viel zu verlieren.

In ihren Heimatländern herrscht Armut und/oder hohe Arbeitslosigkeit.

Und sie wollen gewiss nicht dorthin zurück.

Im übrigen wundere ich mich, das man es hier scheinbar nicht für möglich haelt, das sich Südeuropäer von Nordeuropäern unterscheiden.

Das für möglich zu halten, mag zwar „politisch inkorrekt“ sein, ist aber wohl dennoch eine Tatsache.

Absurd

Die Vorbereitungen für ein neues Referendum würde 6 Monate in Anspruch nehmen. So viel Zeit haben die Briten eben nicht.
Die ganze Demonstration umsonst. Hätten sie sich auch sparen können. Unsinn.

re wl

"Die Briten hätten einfach den Tag nach dem Referendum austreten sollen – Zack – dann gäbe es Ihr Problem gar nicht."

Zack - Hätten Sie sich mal darum gekümmert, wie lt. EU-Vertrag ein Austritt geht, würden Sie nicht ignorante Kommentare schreiben.

re wl

" lassen Sie uns doch bitte wissen, wer Ihrer Meinung nach diejenige sein soll, die entscheidet, welches Referendum gültig sein und welches irgnoriert werden soll."

Musste jemand entscheiden, ob die Wahl 2017 gültig war, obwohl 2013 schon gewählt worden war?

@ 21:54 Uhr von GeMe

Zitat: „Wie das Referendum zum Brexit gezeigt hat, gehen viel Wähler aber den Populisten mit den einfachen Antworten auf den Leim, wenn das Problem etwas umfangreicher wird.“

Die „Populisten“ mal wieder. In der Schweiz wird direkte Demokratie gelebt. Dort traut man den Bürgern offenbar zu, über komplexe Themen abzustimmen. Da wurden auch einige populistisch grüne Themen nicht gewählt. Die Schwarmintelligenz eben!

Och nein, jetzt tut uns

Och nein, jetzt tut uns restlichen Europaeern doch das nicht an, liebe Briten, dass Ihr jetzt womoeglich nochmal abstimmen wollt. Habt doch bitte auch ein kleines bisschen Respekt fuer uns, den Rest der EU, die auch mal wieder was anderes hoeren wollen als immer nur ueber Euch. Erst kann das Parlament keine Entscheidung treffen ausser zu allem nein zu sagen, und dann womoeglich auch die Waehler nochmal ran? Da muss doch selbst dem Britenfreundlichsten Europaeer die Geduld ausgehen. Auf euren Nettozahlerstatus sind wir dann doch nicht so sehr angewiesen, dass wir uns den letzten Rest Selbstachtung abkaufen lassen. Bitte geht. So schnell wie moeglich.

Die Anzahl der Demonstranten

Die Anzahl der Demonstranten sagt nichts darüber aus, was die Mehrheit ist. Die Schlußfolgerung, daß nur wer auf die Straße geht eine Meinung hat ist falsch. Viele Menschen gehen Arbeiten und habe gar keine Zeit für oder gegen Etwas zu demonstrieren. Die Anzahl hat also keine Bedeutung.

Ich persönlich würde vorschlagen, daß wir die Nord-/Südspalung Europas verrangbringen sollten. Südeuropa hat uns bieher nur viel zu viel Geld gekostet. Eine Allianz des Nordens könnte dafür sorgen, daß wir wieder eine Zukunft haben. Schluß mit dem Schuldenwahn.

@ 21:57 von OlliH

Zitat: „Wieso sind Sie so sicher, dass die 17 Mio heute immer noch der gleichen Meinung sind wie damals beim Regerendum ?
Haben Sie noch NIE im Leben Ihre Meinung geändert nachdem Sie etwas dazugelernt haben ?“

Erstens wurde 1975 schon einmal in GB über das Thema EWG abgestimmt. 41 Jahre danach wurde 2016 wieder abgestimmt, nur eben mit anderem Ausgang. 2057 kann gerne in GB wieder abgestimmt werden.

Eine kleine Frage?

Was passiert wohl mit der EU, wenn der Brexit kommt und es den Briten in einigen Jahren evtl. wirtschaftlich besser geht?

Response

(22:00 karwandler")
"Hätten Sie sich mal darum gekümmert, wie lt. EU-Vertrag ein Austritt geht, würden Sie nicht ignorante Kommentare schreiben."

Warum denn so aggresiv?
Hätten Sie die Diskussion mit dem Foristen verfolgt, könnten Sie meinen Beitrag besser einordnen.
Manchmal muß man eben genauer lesen, versuchen Sie es einfach mal.

19:40 von vriegel

Da könnten die Briten sicher viel von uns lernen.
.
das sagte ich schon immer
>am deutschen Wesen soll die Welt genesen<
Polemik aus

Es ist abzusehen...

Der Brexit wird aufgeschoben bis sich eine Mehrheit für Remain findet und dann wird das Ding zu den Akten gelegt. Eine Farce meiner Meinung nach. Es gab ein Referendum, eine Entscheidung wurde getroffen. Aber Menschen können ja ihre Meinung ändern, sagen die Remainer. Dem Argument nach müsste man ab nun aber regelmässig Brexit Referenden abhalten... Menschen können ihre Meinung ja ändern. Aber nein, das "Argument" zieht natürlich nur in eine Richtung. Wird der Brexit zurückgenommen kann meines Erachtens der Wille des Volkes nicht viel zählen. Will das Volk mal anders als gewünscht, bombardiert man es halt lang genug mit Schreckensmeldungen bis die Stimmung wieder kippt. Eine Farce sondergleichen, das Ganze.

Kommt

Noch könnt ihr euch frei bewegen. Kommt rüber auf’s Festland. ;)

der Weg ist nicht verbaut

Für ein zweites Referendum ist es zu spät, es würde in dieser Situation in der sich die beiden Lager unversöhnlich gegenüber stehen, dass Land weiter spalten, vielleicht sogar zerreißen. Die Briten müssen dadurch und den Brexit vollziehen, möglichst mit dem verhandelten Abkommen mit der EU. Die Demonstranten müssen sich fragen lassen, ob sie beim Referendum genug getan haben um einen Brexit zu verhindern? - wahrscheinlich nein! Der Weg für eine Rückkehr ist nicht verbaut, dafür müssen sie arbeiten. Der Brexit und die Auseinandersetzung darum ist ein Lehrbeispiel dafür, in einer Demokratie sich nie passiv zu verhalten - für eine Demokratie muss immer gekämpft werden - besonders dafür, dass Demagogen in ihr keinen Platz haben.

Beim Thema bleiben, bitte

(22:03 karwandler:)
"Musste jemand entscheiden, ob die Wahl 2017 gültig war, obwohl 2013 schon gewählt worden war?"

Jetzt überfordern Sie uns aber wirklich. Von welchen Wahlen sprechen Sie denn hier? Hier geht es doch um das Brexit-Referendum.
Danke für eine Aufklärung.

Ich...

glaube das die Demonstration von heute am 23.03.2019 in London gegen den Austritt des Vereinigten Königreich aus der EU leider zu spät kommt. Nur wenn und nur wenn Frau May keine dritte Abstimmung im House of Commons (Unterhaus) anstrebt. Dann kann es eine längere Fristverlängerung und zur einer zweiten Volksabstimmung kommen aber ich bin gespannt ob die 27 Staaten der EU im Rat in Brüssel mitmachen.

EU Demokratie?

Wenn in Russland eine Abstimmung gewinnen würde die zeigen sollte, dass Putin abgesetzt werden sollte und dann würde Putin nach 2 Jahren Propaganda und Angstcampange eine neue Abstimmung wollen, das wäre hier wohl in der Presse los??

monti_ist_zurueck

Ich möchte ehrlich gesagt nicht, dass die Geschicke des Landes von wohlpropagierten, aber nur halb informierten Volksmassen abhängt. Das Ergebnis sieht man ja in GB. Es brauchte die Demonstration der zugegeben imposanten Anzahl von einer Million Menschen für ein europäisches Großbritannien nicht, wären vor drei Jahren nicht so viele Briten auf den populistischen Unsinn nationalistischer Egoisten hereingefallen. Und die Menschenrechte an den Populismus verkaufen, geht schon mal gar nicht.

im Sinne . . .

. . . einer Europäischen Zukunft in der alle Staaten würdig vertreten sind, wäre ein Verbleib der Briten sinnvoll.
Also neues Referendum, warum nicht.
b.k.

um 21:19 von monti_ist_zurueck

So reißerisch war der Berichterstattung der Tagesschau bei weitem nicht als seinerzeit Millionen von Brexit Befürwortern auf die Straßen gegangen sind. Muss wohl damit zu tun haben dass der Brexit nicht in die politischen Zielvorgaben der 'Öffentlich Rechtlichen' passt.
Es ist immer wieder erstaunlich an was sich Leute hier noch erinnern.
Ich hab vollkommen vergessen, daß schon 2003 Brexit Befürworter auf die Straßen gegangen sind - das war das letzte Mal, daß so viele Menschen protestiert haben.

Rosinenpicken

jeder der von Rosinenpicken spricht gibt quasi zu, dass die EU nur noch minimal Vorteile hat und ansonsten nur noch eine Gelddruckmaschine der Megakonzerne und Aktionäre ist.

Wo waren die als es darauf ankam?

Ach ja, in der DISCO! Und wenn man jetzt eine weitere Volksabstimmung abhalten sollte, die dann womöglich knapp in die andere Richtung ausgeht. Soll man die dann akzeptieren?

Nicht zu vergessen

Der Herr im blauen Anzug (auf dem Aufmacherbild) hat einen besonderen Grund hier zu demonstrieren. Ihm und den Seinen hat die Tory-Regierung besonders übel mitgespielt. Der Herr ist von der SNP. Die Schotten wollen (offensichtlich mehrheitlich) der EU angehören. Nun sieht es aber so aus, als müßten sie mit dem Rest GBs austreten. Allerdings wurde ihnen versprochen – als sie von ihrem Unabhängigskeitsvorhaben Abstand nehmen mußten – daß alles beim Alten bleibt, wenn sie auf die Unabhängigkeit verzichten. Pech gehabt. Sie haben ihre Rechnung ohne die Tory-Regierung gemacht. (Wie die Dinge genau liegen, können allerdings der eine oder andere Forist weitaus besser erklären.)
Verlierer gibt es um den Brexit jede Menge.

@Hinterdiefichte vom 23. März 2019 um 21:27

> GB wird wohl auch in Europa bleiben. In Europa leben 700 Mio
> Einwohner. In der EU nach dem Brexit knapp 450 Mio.

Hä, ihr Beitrag irritiert mich.
Zitat:In Europa leben 700 Mio Einwohner.
Und nach einem Brexit
Zitat: "In der EU nach dem Brexit knapp 450 Mio.

Nach Adam Riese:
700 Mio - 450 Mio=250 Mio Einwohner

lt. Wikipedia hatte das Vereinigtes Königreich aber im Jahr 2016 genau 55.268.067 Einwohner.

Wie kommen Sie dann auf 250 Mio Einwohner die der EU, nach einem BREXIT, fehlen würden?

natürlich kann man jetzt noch

natürlich kann man jetzt noch Mal abstimmen lassen.
Bei der ersten Abstimmung kannten die Briten doch gar nicht das Verhandlungsergebnis und konnten nur ins Blaue heraus ohne konkrete Vorstellung abstimmen.

Wer von den Briten hat denn da genau über das Nordirland-Problem nachgedacht?

Wenn sie noch Mal abstimmen, können sie ja alle für den Vertrag stimmen oder für einen sofortigen Austritt ohne Vertrag. Sie können es machen wie sie wollen. Was soll daran undemokratisch sein.
Man muss halt zwei Fragen stellen: raus gehen oder drinn bleiben,
Wenn raus gehen: hart oder mit Vertrag.
Jeder macht zwei Kreuzchen und ich wette, die wenigsten wollen den harten Austritt.
Das könnte aber passieren - und glaubt Ihr wirklich, dass das Volk das wollte?

21:58 von Autochon

Mir das Titelfoto betrachtend, schätze ich den Anteil der Menschen ohne britischen Pass auch mindestens 50% ...
...Die hohe Teilnehmerzahl wundert mich nicht.
Wer - wie ich - oft in London ist, das Migranten aus Osteuropa und Suedeuropa einen sehr hohen Anteil an der Londoner Bevölkerung ausmachen.

Ich sehe da schon einige Leute, die spanisch ausschauen.
Und ich weiß aus eigener Erfahrung, das in London der Anteil der Migranten massiv höher ist als in der Provinz...
...Das es wahrscheinlich ist, das ein sehr hoher Anteil an EU - Migranten unter den Demonstranten ist, liegt doch eigentlich auf der Hand.
Es sind halt sehr viele in London.

Sie haben Null Ahnung davon, wie die Demo organisiert wurde, woher die Leute kamen und sind offensichtlich auch noch stolz darauf.

@ 22:32 Uhr von Mehlwurm

Zitat: „Hä, ihr Beitrag irritiert mich.
Zitat:In Europa leben 700 Mio Einwohner.
Und nach einem Brexit
Zitat: "In der EU nach dem Brexit knapp 450 Mio.“

Es gibt den Kontinent Europa, dort leben 700 Mio Einwohner, und es gibt die Europäische Union, dort leben nach dem Brexit noch 450 Mio Menschen, derzeit knapp 510 Mio.

@Anita L. 22.22

"Volksmassen"? und wohlpropagiert? Ziemlich verräterische Sprache! Und im Gegensatz dazu also die gut Informierten heute? Gute Volksmassen vs. schlechte Volksmassen? Es gab doch ein Referendum mit knappem, aber doch klaren Ergebnis. Wollen Sie dafür plädieren, die Mehrheitsmeinung zu ignorieren? Wenn ja, nur hier? Oder generell, wenn es Ihnen nicht passt?

"Diese Leute hätten vor knapp

"Diese Leute hätten vor knapp drei Jahren einfach mal wählen gehen können."
vor 3 Jahren durften einige ja noch gar nicht wählen, und manche der jungen Demonstranten dürfen es immer noch nicht.

(22:22 Anita L.:) "Ich möchte

(22:22 Anita L.:)
"Ich möchte ehrlich gesagt nicht, dass die Geschicke des Landes von wohlpropagierten, aber nur halb informierten Volksmassen abhängt."

Da sind Sie in guter Gesellschaft. Soetwas kann gut auch nach hinten losgehen, so wie Sie sagen und wie wir sehen können beim Brexit.

Andererseits möchte ich aber ebenso nicht der Gefahr einer losgelösten Regierung, die jeden Kontakt zur Basis verloren hat, ausgesetzt sein.
Die Straße (a.k.a. massenhaftes Demonstrieren) ist nicht zu ersetzen!

Die Schweizer blicken auf eine Erfahrung mit Volksabstimmungen von mehreren hundert Jahren zurück.

In der Schweiz werden einige Wochen vor einer Abstimmung Unterlagen an alle Wahlberechtigten versendet, in denen auch die Vor- und Nachteile, also die Folgen der Abstimmung, erläutert werden. Ebenfalls findet man in diesen Unterlagen die Ergebnisse von Beratungen der Politiker, die an den Entscheidungsprozessen und Abstimmungen beteiligt waren.
Das alles gibt es so in anderen Länder nicht.

In Deutschland heißen diese Informationsunterlagen BILD-Zeitung, Facebook und Twitter.

zu wenig, zu spät

Die Briten haben abgestimmt. Der Austritt wurde erklärt. Das Austrittsdatum rückt näher.
.
Welche Bedeutung können da ein paar Unzufriedene hundert Tausend haben, wenn Millionen sich bereits entschieden haben?

Spätestens...

...seit heute Nachmittag ist der Brexit tot.

Dass sich das Parlament zwei Jahre lang nicht einigen konnte, war kein Zeichen von Unfähigkeit, sondern von Uneinigkeit.

In so einer Situation vollzieht man dann eben auch keine völlig ungewisse Lebensentscheidung, erst recht nicht, wenn sie von Superreichen nur zum eigenen Wohl unter dem Deckmäntelchen des Nationalismus eingefädelt wurde.

@Mehlwurm

Die Briten wurden von Brexitbefürwortern mit ähnlicher Mathematik hinter die Fichte geführt wie die von Hinterdiefichte hier gezeigte.

22:10 von Kein Einstein

«Eine kleine Frage?
Was passiert wohl mit der EU, wenn der Brexit kommt und es den Briten in einigen Jahren evtl. wirtschaftlich besser geht?»

Weitere kleine Fragen:

Wer kann wissen, wie gut es GB "in einigen Jahren" gegangen wäre?
Wären sie in der EU verblieben?

Hätte es ihnen nicht mind. genau so gut gehen können?
Wären sie in der EU verblieben?

Und was ist, wenn es "der EU" dann noch mehr besser geht?
Als es bei GB im gleichen Zeitraum "irgendwann" der Fall sein könnte?

Und warum nur ist es so schwierig?
Hypothetisch die Zukunft vorher zu sagen?

Liebe Briten oder besser gesagt...

...wehrtes Unterhaus. Macht endlich den Weg frei für ein zweites Referendum!

---

Is' das denn so schwer?
Is that so hard?
A bheil sin cho doirbh?
An bhfuil sin chomh deacair?

@Hinterdiefichte

Die Schweiz mal wieder... Die Schweiz hat überschaubare acht Millionen Einwohner und seit Jahrhunderten Erfahrung mit direkter Demokratie, sowohl auf kommunaler als auch auf staatlicher Ebene. Und wer sagt eigentlich, dass nicht auch dort populistische Einflüsse die Ergebnisse von Volksabstimmungen beeinflussen?
In Großbritannien leben 66 Millionen Einwohner; allein der organisatorische Aufwand ist enorm. Und vielleicht sollte das Volk erstmal im Kleinen lernen, bevor es Entscheidungen trifft, die weit über den Tellerrand ihres Staates hinaus die Geschicke von 500 Millionen Menschen beeinflussen?

23. März 2019 um 22:32 von Mehlwurm

@Hinterdiefichte vom 23. März 2019 um 21:27
>> GB wird wohl auch in Europa bleiben. In Europa leben 700 Mio
> Einwohner. In der EU nach dem Brexit knapp 450 Mio.

Hä, ihr Beitrag irritiert mich.
Zitat:In Europa leben 700 Mio Einwohner.
Und nach einem Brexit
Zitat: "In der EU nach dem Brexit knapp 450 Mio.

Nach Adam Riese:
700 Mio - 450 Mio=250 Mio Einwohner

lt. Wikipedia hatte das Vereinigtes Königreich aber im Jahr 2016 genau 55.268.067 Einwohner.

Wie kommen Sie dann auf 250 Mio Einwohner die der EU, nach einem BREXIT, fehlen würden? <<

Wenn Sie nachdenken und evtl. eine Landkarte zu Hilfe nehmen können Sie sich Ihre Frage selbst beantworten.

Der Farage-Marsch hat etwa 100 Teilnehmer

Warum erwähnen sie den überhaupt? Und dann auch noch ohne Nennung der lächerlichen Teilnehmerzahlen?

Das Bild des EU- skeptischen Britannien...

....kommt allmählich ins Wanken. Über eine Online Petition auf der Wensite des House of Parliament meldet sich die Intelligentia und die Jugend zu Wort. Und siehe einer an, es sind nicht Tausende, nicht Zehtausende, sondern Millionen Unterzeichner. Irgendetwas scheint da faul zu sein, mit der 51%igen Volksbefragung, die man vehement fast schon penetrant zum Volksbegehren hochstilisieren will. Die wahren Motoren hinter der Leave Bewegung, eine Handvoll Superreicher nationalistischer britischer Träumer.
Sie werden das Victorianische Zeitalter nicht zurückholen können, auch nicht für alles schmutzige Geld der Welt.

@ 22:41 von nelumbo

Zitat: „@Mehlwurm
Die Briten wurden von Brexitbefürwortern mit ähnlicher Mathematik hinter die Fichte geführt wie die von Hinterdiefichte hier gezeigte“

Es gibt die Fächer „Mathematik“ aber auch die Fächer „Geografie“ und „Erdkunde“. Ich bin schlicht davon ausgegangen, dass der Unterschied zwischen EU und Europa jedem klar ist.

Der Brexit muss nun auch erfolgen

Es war einmal die Mehrheit dafür und nun muss es auch gemacht werden. Man kann nicht so lange wählen bis einem das Ergebnis passt.

@nelumbo

"@Mehlwurm

Die Briten wurden von Brexitbefürwortern mit ähnlicher Mathematik hinter die Fichte geführt wie die von Hinterdiefichte hier gezeigte."

Ist keine Mathematik, weder richtige noch falsche, nur ein wenig Erbsenzählerei, was den Begriff "Europa" angeht.

Lustigerweise kann ich mich nicht erinnern, dass sich der User jemals darüber mokiert hätte, wenn "die USA" und "Amerika" synonym gebraucht werden, obwohl da die "Anmaßung" ja viel augenfälliger und dreister ist.

Rosinenpicken

Jeder, der von Rosinenpicken spricht, hat wohl eher verstanden, dass Europäische Gemeinschaft nicht bedeutet, nur die Vorteile aus der Arbeit der Partner zu ziehen, sondern eben auch, sich an der Arbeit aktiv zu beteiligen. Die Rosinen wollen nämlich erst einmal angebaut werden, bevor man sie ernten, geschweige denn aus dem Kuchen picken kann.

22:14 von WL

«Musste jemand entscheiden, ob die Wahl 2017 gültig war, obwohl 2013 schon gewählt worden war?»

«Jetzt überfordern Sie uns aber wirklich. Von welchen Wahlen sprechen Sie denn hier? Hier geht es doch um das Brexit-Referendum.»

Der Herr @karwandler sprach hier von den Bundestagswahlen in 2013/17.

Zwei Abstimmungen zum gleichen Thema. Gültig waren beide.
Maßgebend ist jeweils die letzte. 2021 gibt's die nächste.
2013/17 bleiben gültig. Aber nicht maßgebend.
"Vergleichende Gültigkeit" stellt kein Mensch an. Warum auch …?

Gäbe es (theoretisch) ein 2. Referendum in GB.
Wäre das 2. eines, das auf dem 1. "aufbaut".
Die Fragestellung wäre nicht unverändert.

Muss mann in einem Fußballspiel, in dem in der 90. Minute ein Tor erzielt wird, darüber entscheiden, ob dieses oder eher das des Gegners aus der 1. Minute gültig sein soll?

Wird Ihr Erstwagen "ungültig" (unfahrbar ?), wenn Sie sich kurz darauf einen Zweitwagen zulegen? Den dann "irgendwie besser" finden, und auch lieber fahren?

@JohnMadison - 22:21

"Wenn in Russland eine Abstimmung gewinnen würde die zeigen sollte, dass Putin abgesetzt werden sollte und dann würde Putin nach 2 Jahren Propaganda und Angstcampange eine neue Abstimmung wollen, das wäre hier wohl in der Presse los??"

Gar nichts.
Der Kreml würde nach Ihrem unpassenden Beispiel so eine Abstimmung überhaupt nicht zulassen.

@ 22:56 Uhr von Dr.Beyer

Zitat: „Lustigerweise kann ich mich nicht erinnern, dass sich der User jemals darüber mokiert hätte, wenn "die USA" und "Amerika" synonym gebraucht werden, obwohl da die "Anmaßung" ja viel augenfälliger und dreister ist.“

Nun, ich finde es anmaßend, wenn einige von Europa sprechen, aber die EU meinen. Russland und die Türkei befinden sich zum Teil auch in Europa. Möchte nicht wissen, wie Sie es sehen würden, wenn Trump von Amerika sprechen würde statt von den USA.

Petition.

Die Petition der Brexit-Gegner sollte von den ehrenwerten Abgeordneten im Unterhaus wahrgenommen werden!

Sie sollten sich (zumindest, solange es keine Gegenpetition gibt) für eine enge Bindung an Europa nach dem Brexit einsetzen.

Aber was rede ich. Hat sich bei diesen Parlamentariern als zwecklos erwiesen.

Schaun Sie mal auf die Schuldenuhren...

@um 21:48 von Hinterdiefichte

@Hinterdiefichte

"Russland und die Türkei befinden sich zum Teil auch in Europa."

Ich weiß. Deshalb habe ich Ihnen ja auch nicht widersprochen, sondern Ihren Beitrag nur als Erbsenzählerei bezeichnet.

"Möchte nicht wissen, wie Sie es sehen würden, wenn Trump von Amerika sprechen würde statt von den USA."

Genau darauf wollte hinaus. Lautet sein Slogan denn wirklich "Make the USA great again"?
Und falls nicht: Haben Sie sich jemals darüber mokiert?

Gewohnheitssache

(22:56 DrBeyer)

Amerika
Eigenname
Amerikas, Amerika[s]
1 a ohne Pluralaus den Teilen Nord-, Zentral- und Südamerika bestehender Kontinent
b einer der Teile des amerikanischen Kontinents
eine Freihandelszone für die beiden Amerika[s]
2 ohne PluralKurzwort für: Vereinigte Staaten von Amerika

@WL (22:38)

Dafür gibt es in demokratischen Staaten regelmäßige Wahlen, an denen sich jeder aktiv und passiv beteiligen kann.
Ich bin der Überzeugung, dass es genügend Möglichkeiten zur politischen Teilhabe gibt; worin ich weniger sicher bin, ob sie tatsächlich auch genügend genutzt werden? Das Recht auf politische Beteiligung beschränkt sich ja auch nicht auf die vielbeschworenen Volksabstimmungen, sondern es gibt das Recht, in Parteien einzutreten, Parteien zu gründen, Petitionen zu schreiben, Bürgerinitiativen ins Leben zu rufen, seinen Volksvertreter zu befragen,... und natürlich auch, Demonstrationen zu organisieren oder an ihnen teilzunehmen. Und mehrere hunderttausend friedliche Demonstranten sind schon ein imposantes Zeichen in Richtung Regierung. Schauen wir, was daraus wird, immerhin stimmten vor drei Jahren ungefähr 17 Millionen Briten für den Austritt.

@GeMe 22.39

"In Deutschland heißen diese Informationsunterlagen BILD-Zeitung, Facebook und Twitter."

Nutze ich alle nicht. Aber interessant, für wie blöd Sie ihre Landsleute halten und wie Sie sie verachten. Fühlen Sie sich irgendeiner Elite zugehörig?Überhaupt kommt hier im Thread jede Menge Respektlosigkeit vor Mehrheitsentscheidungen zum Ausdruck, nicht nur von Ihnen. Es war eben eine Mehrheitsentscheidung der Briten. Könnte man ja beispielsweise auch akzeptieren?

Referenden sind Mist

All die Diskussionen - teils harsch - zeigen gut: Volksabstimmung sind Mist. Die Stärke der Demokratie ist nicht das Überstimmen der Minderheit, sondern der Kompromiss. Dafür muss man mit einander reden. Stehen nur Extrempositionen zur Auswahl, wie beim Brexit, wäre es bei knappem Votum ebenfalls schlau gewesen, den Kompromiss zu suchen. Genug draußen für die, die raus wollen, genug drinnen für die, die nicht raus wollen. Leider ist das britische Wahlsystem allgemein nicht gut für Kompromisse.

Schlimm

Ja, ich denke, da haben Sie recht.
Es gab eine Abstimmung des britischen Volkes, die offensichtlich fair war, und in der eine klare Mehrheit für den Brexit war. Hätte es diese Abstimmung nicht gegeben, dann hätte man beim Lesen des Artikels über die Demonstration den irrtümlichen Eindruck bekommen, dass die Mehrheitsverhältnisse genau anders herum seien. Parallelen dazu sehe ich auch in Deutschland, wenn es um die Frage der Einwanderung geht. Hier gelingt es immer wieder einem selbst ernannten "breiten" Bündnis (aus Flüchtlingshelfern, "engagierten" Vereinen, Gewerkschaften, Kirchen und irgendwelchen Stiftungen), eine grössere Anzahl Menschen auf die Strasse zu bringen, die dann aggressiv, lautstark und selbstgefällig für "offene" Grenzen demonstrieren. Die (schweigende) Mehrheit der Deutschen dürfte aber komplett anders darüber denken.

Hilfestellungsversuch

(23:05 schabernack, zu karwandler)

Danke für den Spaß. Dafür gibt es nur ein Wort: hanebüchen.

Hunderttausende gehen auf die Strasse

und die Unterzeichner der Petition werden
immer mehr, und bei dieser deutlich erkennbaren Anti-Brexit Stimmung im Land stellt sich sowohl Frau May als auch das Parlament taub.
Was ist das für eine "Regierung" die stur am
Willen des Volkes vorbei agiert und sich mit ihren Abstimmungen zu Abstimmungen über den Brexit auf das Ergebnis eines manipulierten Referendums beruft.
Immer weiter den Kopf in den Sand stecken,
bis es zu richtigen Unruhen kommt?
Weit davon entfernt scheint GB nicht zu sein. Es gibt keinen Ausweg mehr aus der selbst verschuldeten Sackgasse.

Demokratie. Regelwerk und Teilnahme

(23:11 Anita L.)
Sie haben mit jedem Ihrer Worte recht. Vielen Dank dafür.

@WL

In der selben Quelle steht für Europa:

" 1. als Erdteil angesehener westlicher Teil Eurasiens
2. Staatenkomplex, der durch einen Zusammenschluss der europäischen Staaten entstehen soll"

Mit anderen Worten: Diese Quelle steht dem etwas laxen Umgang mit dem kontinentalen Begriff in beiden Fällen sehr offen gegenüber.

User Hinterdiefichte hingegen stört sich offenbar nur am laxen Umgang mit Europa.

@deutlich

Vorsicht, lieber Forist, legen Sie mir bitte keine verdrehten Aussagen in den Kommentar. Ich schrieb "halb informierte Volksmassen", das ist etwas völlig anderes als "schlechte Volksmassen". Die Betonung liegt dezidiert auf "informiert" und das waren die Briten offensichtlich 2016 nicht, sonst wären sie heute nicht so geplättet ob der Konsequenzen, die sich aus ihrer Entscheidung, sich nicht mehr an der europäischen Gemeinschaft beteiligen zu wollen, zwangsläufig ergeben. Offenbar bedeutete die EU nämlich doch mehr als angebliche 350 Millionen Pfund, die Großbritannien doch lieber ins Gesundheitssystem stecken solle (für mich ein typisches Beispiel für populistische Propaganda, weil einfach nur zur Hälfte wahr).
Und, ja, ich bin tatsächlich der Meinung, dass bestimmte Entscheidungen nicht von Menschen abhängig sein dürfen, die, no offense, einfach die Komplexität der Sache und die Konsequenzen ihrer Entscheidung gar nicht überblicken können.

18:58 von Autochon

Sie müssen Hellseher sein, wenn sie solche Behauptungen aufstellen. Nur aus dem Titelfoto einen solchen Rückschluss zu ziehen grenzt schon eine Verschwörungstheorie.

Hätten die Parlamentarier

Hätten die Parlamentarier Rückgrat würden sie mehrheitlich für Exit vom Brexit stimmen.

"Hunderttausende fordern in

"Hunderttausende fordern in London ein zweites Referendum". Und 17,4 Millionen waren beim ersten Referendum im Jahr 2016 klar für den Brexit.

Missverständlicher Text

Was ist denn nun richtig. Einmal heißt es, es geht um ein neues (also 2.) Referendum über den Brexit, dann wieder, es geht um in Referendum über den Brexitdeal. Ersteres wäre eine Offenbarung über das Demokratieverständnis in der EU, hier speziell in GB. Die rechten Populisten reiben sich da schon die Hände. Zweiteres war doch sogar schon Thema im Parlament und in Brüssel. Wäre sogar eine begrüßenswerte demokratische Entscheidung. Was also wollten die Demonstranten wirklich.

Respekt!

(23:13 von deutlich:)
"Aber interessant, für wie blöd Sie ihre Landsleute halten und wie Sie sie verachten. Fühlen Sie sich irgendeiner Elite zugehörig?Überhaupt kommt hier im Thread jede Menge Respektlosigkeit vor Mehrheitsentscheidungen zum Ausdruck..."

Sie legen Ihren Finger in die Wunde: Respektlosigkeit ist inzwischen auch hier im Forum etabliert, wie überall, wo man sich nicht Angesicht zu Angesicht gegenübersteht.
Das kann aber leicht wieder in Ordnung gebracht werden: man muß es nur selbst tun.

@ 23:11 Dr. Beyer

Zitat: „Genau darauf wollte hinaus. Lautet sein Slogan denn wirklich "Make the USA great again"?
Und falls nicht: Haben Sie sich jemals darüber mokiert?“

Nun semantisch betrachtet, ist das von Trump genannte „America“ in „Make America great again“ das Kurzwort für die Unites States of America. Europa ist sicherlich nicht das Kurzwort für die Europäische Union. Darauf wollte ich hinaus!

Martin50

"dürfte anders darüber denken", das ist ziemlich dürftig formuliert. Zudem gibt es dieses breite Bündnis für offene EU Außengrenzen ja gar nicht. Sie polarisieren. Faszinierend, wie manche Leute es schaffen, von jedwedem Thema umgehend zum Lieblingsthema Flüchtlinge zu springen. PS: Wie klar war denn die Mehrheit für den Brexit damals? Und halten Sie es nicht für denkbar, dass einige ihre Meinung geändert haben könnten. Dass damals Populisten wie Farage und Co mit falschen Versprechungen und Fake News nicht gegeizt haben, und dass einige superreiche Brexitbefürworter sich jetzt anderen Ländern zuwenden, dürfte sich mittlerweile schließlich herumgesprochen haben ...

Der Zug ist erstmal

Der Zug ist erstmal abgefahren!
Wie stellen sich das hier einige vor?
GB stimmt mal eben schnell in einem Volksentscheid.........wie wäre es übermorgen?...ab?
Oder in der Hoffnung, dass GB in der EU verbleibt, verlängert Brüssel erst mal?
Und die Briten ziehen dann erst mal mit ins EU-Parlament (unter der Führung von Farage)?
Mal ganz von der Tatsache abgesehen, dass GB keine EU-Wahl zeitlich hinbekommen wird.
Und bei einem weiteren Referendum kommt heraus, das GB doch einen Brexit will?
Wer macht dann den "Rückeinzug"?
Frau May? Oder löst sich das Parlament erst mal auf?
Dann könnte man ja drei Wahlen an einem Tag machen (übermorgen?). Brexit, EU und Parlament!
.
Diese Weltfremdheit "Ooch, kuck mal, da demonstrieren welche! Wie süß!" ist manchmal schwer zu verstehen.
.
Es gibt Menschen, die haben hier bei uns die SPD gewählt wegen "No-Groko".
Und jetzt?
Sollen wir auch Neuwahlen veranstalten?
.
Dieses Wunsch- und Blümchen-Denken ist manchmal schwer nachvollziehbar.
"Ich will Kühe"!

@geselliger misanthrop (22:39):

>>Die Briten haben abgestimmt. Der Austritt wurde erklärt. Das Austrittsdatum rückt näher.
.
Welche Bedeutung können da ein paar Unzufriedene hundert Tausend haben, wenn Millionen sich bereits entschieden haben?<<

Netter Versuch der Marginalisierung. Einerseits reden wir hier etwa 1 Mio Demonstranten und einer Petition mit über 4,7 Mio Unterschriften [zum Vergleich: die nächstgrößere aktive Petition derzeit hat gerade mal 586.000 Unterschriften (Quelle: https://petition.parliament.uk/petitions?state=open)] und zum anderen haben sich 2016 auch über 16 Mio Wähler im Vereinigten Königreich für einen Verbleib in der EU entschieden. Die lassen Sie in Ihrer Argumentation einfach mal unter den Tisch fallen? Hat es nie gegeben?

Ich war da

Da ich in London lebe war ich auch heute dabei. Und nein, es waren nicht 50% Leute ohne britischen Pass. Das ist natuerlich Unsinn.
Hochrechnungen zufolge sind zur Zeit 56 % zu 44% GEGEN den Brexit, also ein komfortabler 10% Vorsprung.

Es ist absolut heuchlerisch von den Leavers zu behaupten, dass auf den Volkswillen gehoert werden soll, aber es ja keine Abstimmung dazu geben soll Dafuer hat Thatcher die Zweite mehrfach fuer den gleichen Vertrag abstimmen lassen wollen.

Interessanterweise sind es gerade die Brexif Befuerworter die am meisten darunter leiden wuerden. Aber hey, solch Verhalten darf man ja heutzutage nicht mehr als dumm bezeichnen.

@schibaer

Ich zitiere: "Es war einmal die Mehrheit dafür und nun muss es auch gemacht werden. Man kann nicht so lange wählen bis einem das Ergebnis passt." Zitat Ende.
Lieber Schibaer so funktioniert Demokratie nicht. Genau das versucht Theresa May ja durchzuziehen, da drüben in GB. Aber wenn wir Deutschen unsere Demokratie auf dem Postulat des "Einmal Wählen, immer dabeibleiben" aufgebaut hätten, dann wäre Deutschland immer noch Teil des Dritten Reiches. Der menschliche Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

re hinterdiefichte

" In der Schweiz wird direkte Demokratie gelebt."

Genau. In der Schweiz. Und wo sonst noch?

Wer mit "in der Schweiz" daherkommt sollte mal ganz scharf nachdenken, warum das eine solche eklatante Ausnahme ist, und ob man daraus nicht an der schlichten Übertragbarkeit auf andere Länder zweifeln müsste.

Werter Martin50, Ihre

Werter Martin50,
Ihre Aussagen sind falsch. Erstens, zur Zeit gibt es keine Mehrheit fuer den Brexit mehr, deutlich sogar. Nur noch ein paar Hinterwaeldler haben das nicht verstanden. Die sind aber auch alt.
Zweitens, die erste Abstimmung war nie bindend, no worries. Also kann man gut und gerne ein zweites mal abstimmen.
Drittens, die Mehrheit der Deutschen hat auch verstanden das Migration etwas Gutes ist wo im Endeffekt die meisten (nicht alle, aber die meisten) von profitieren.
Sie sprechen also weder fuer Fakten, noch fuer das Volk.

Ignorieren

@WL 19:40: "Ein Brite fragt in Bezug auf ein weiteres Referendum in der Sache: 'Who gets to choose which referendums we ignore?' Diese Frage sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen."

Diese Frage ist nur insofern sinnvoll, als das Brexit-Referendum nicht bindend war und man es tatsächlich hätte ignorieren können. Hat man aber nicht. Und sollte man das Volk erneut zu diesem Thema befragen (sicherlich dann auch mit neuer Fragestellung), wäre damit logischerweise das ältere Referendum hinfällig. Niemand müsste da etwas "auswählen".

Endlich!

Zeigt den Recken, dass ihr die Nase voll habt von diesen Polit-Taktierereien.
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Falls es aber einen Austritt gibt: Könnten wir Deutschen den britischen Staatsbürgern nicht eine Zusicherung geben, das sie danach mind. 5 Jahre in D. bleiben und arbeiten dürfen. Wäre generös und ein Zeichen der Solidarität: für mich bleiben die Europäer.

@Petersons - 19:27

"die briten haben 66.47 millionen Einwohner heisst also die 4millionen gegen einen brexit sind somit immer wieder die minderheit.
eine demokratie berücksichtigt die Mehrheit heisst 20-40 millionen fur brexit"

Quorum für eine aktuelle Petition zu persönlich gefühlten "Leave-Millionen" gegenübergestellt - so etwas überzeugt unheimlich.

"diese demonstration zeigt nur die hilflosigkeit von bruessel eu und sorgt nur für nachschub von nachrichten die in der eu fast niehmand mehr sehen will."

Dass die Demonstration in London überhaupt nichts mit der Comedy im eigenen Parlament zu tun haben könnte, dürfte nach ihren Feststellungen dann ebenfalls ausgeschlossen sein.

Der eigene Kündigungstermin kann nicht eingehalten werden - aber in GB läuft alles nach Plan... Chapeau!

23:18 von andibal

Es wäre zu schön gewesen, wenn man ihre sinnvolle Betrachtung in UK beherzigt hätte.
Sie haben recht, das wäre echte Demokratie
gewesen, die auf Kompromiss beruht.

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