Ihre Meinung zu: Nach Zyklon "Idai": Helfer warnen vor Krankheiten und Hunger

22. März 2019 - 11:25 Uhr

Nach dem Zyklon "Idai" hat Mosambik den Notstand ausgerufen. Die Ausbreitung von Krankheiten wie Cholera droht. Die Vereinten Nationen haben nun erste Hilfen von 20 Millionen Dollar freigegeben. Von Leonie March.

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Kommentare

Kommunikationssysteme ausgefallen

Da sieht man mal wieder wie anfällig unsere modernen Kommunikationssysteme sind. zum Glück gibt es in Europa immerhin überall Funkamateure die auch ohne Infrastruktur weltweit kommunizieren und so Notfunk durchführen und Hilfseinsätze unterstützen können.

haben weder Strom

noch sauberes Wasser, keine Nahrung, keine Medikamente.
.
also, wenn man ehrlich ist, der Normalzustand dort
und wenn es wirklich auf jede Minute ankommt
wie hier theatralisch verkündet wird - was ja logisch ist
warum kommt die UN jetzt nach 1 Woche mit "ersten" Hilfen

Das muss schneller gehen

"Es sind geschätzte 3000 Quadratkilometer. Augenzeugen sprechen von einer Insellandschaft in einem Binnenmeer. Und auf diesen Inseln warten noch immer Menschen auf Hilfe. Seit einer Woche schon. "Es war viel schlimmer, als wir es uns vorgestellt haben", erzählt ein südafrikanischer Rettungssanitäter in einem Fernsehinterview."

"Die Vereinten Nationen haben nun erste Hilfen von 20 Millionen Dollar freigegeben"

Die Freigabe benötigter Mittel dauert viel zu lange:
"(...) weder Strom noch sauberes Wasser, keine Nahrung, keine Medikamente. Internationale Hilfsorganisationen arbeiten gegen die Zeit, um sie mit dem Nötigsten zu versorgen. (...) angesichts der Größe des Katastrophengebiets, der zerstörten Infrastruktur und der immens hohen Zahl der Hilfsbedürftigen äußert schwierig."

""Seit gestern regnet es wenigstens etwas weniger"":
In solchen Lagen zählt wirklich jeder "Strohhalm".

"An den Wiederaufbau (...) könne derzeit noch niemand denken":

Eins nach dem anderen. Dann aber RICHTIG.

@sisyphos3

"noch sauberes Wasser, keine Nahrung, keine Medikamente.
.
also, wenn man ehrlich ist, der Normalzustand dort"

Nein, das ist kein Normalzustand,dass Menschen auf Bäumen oder Dächern ausharren, ohne Trinkwasser oder Nahrung. Es gibt durchaus Nahrung, Medikamente und Trinkwasser, sonst würde in Mosambik wohl kaum ein Mensch leben können.
Warum die Hilfen erst jetzt anlaufen steht auch im Artikel, wenn man ihn richtig gelesen hätte. In den ersten Tagen gab es keine Möglichkeit, Informationen über die Situation zu erhalten und dass Katastrophenhilfen leider immer erst nach dem stattfinden einer solchen bereitgestellt werden liegt am dem Konzept (was es nicht besser macht).
Gruß aus der mosambikanischen Hauptstadt Maputo.

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