Ihre Meinung zu: E-Mobilität: Chinas Busflotte als Vorbild?

20. März 2019 - 10:31 Uhr

In Europa sind sie noch eine Seltenheit, doch in China gehören E-Busse schon längst zum Straßenbild. Inzwischen sparen sie mehr Sprit ein als alle anderen elektrisch angetriebenen Pkw weltweit. Von Steffen Wurzel.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
4.2
Durchschnitt: 4.2 (10 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

weil weniger Feinstaub und

weil weniger Feinstaub und Stickoxide erzeugt werden.
.
erzeugen die Reifen von E Bussen keinen Feinstaub
müssen die nicht gelegentlich Gasgeben gar Bremsen
dann wie erzeugt man den Strom für diese Busse
in China zu 75 % aus Kohle - zumindest nicht alternativen Quellen

Wie man sieht, geht alles, wenn man denn will

Bei den erneuerbaren Energien und bei der E-Mobilität ist uns China inzwischen weit voraus.

Das Land ist groß, hat viele Einwohner und es ist noch viel zu tun, aber es geht mit großen Schritten voran.
China baut pro Jahr mehr erneuerbare Energien auf als die USA, Europa und Japan zusammen.

Geht also, wenn man will. Die alten Industriestaaten wollen offensichtlich nicht. Im Gegenteil es wird wie unter der schwarz/gelben NRW Regierung der Ausbau blockiert.

Kennt noch jemand den "O-Bus"?

Mit dem bin ich in der DDR immer zur Schule gefahren, bis die durch Diesel ersetzt wurden. So neu sind E-Busse also nicht! Zum Glück erlitten die Strassenbahnen in der DDR nicht das selbe Schicksal und fahren heute noch ...

>>Bloomberg hat nun

>>Bloomberg hat nun ausgerechnet, wie viel Diesel die chinesischen E-Busse einsparen: Es sind mehr als 41 Millionen Liter pro Tag.<<

Natürlich sparen die Busse Dieselkraftstoff ein. Diese Aussage ist ebenso informativ wie jene, dass Rehe kein Fleisch fressen.
Wichtig ist die Gesamtökobilanz, also von der Herstellung (speziell der Akkus) bis zur Entsorgung der Fahrzeuge (ebenfalls der bis dahin vermutlich mehrfach ersetzten Akkus).
Wenn man es so betrachtet und auch noch berücksichtigt, unter welchen (Umwelt) Bedingungen die Rohstoffe für die Akkus - speziell in Afrika - gewonnen werden, dann hätte man kaum etwas Schlimmeres tun können, als die alten Dieselbusse durch die E-Busse zu ersetzen.

Wir sind nicht in China

Und deshalb kann man diese chinesische Erfahrungen nicht 1 zu 1 auf Deutschland übertragen.

Übrigens, mit den Busen ist nur ein Aspekt. In den Industriegebieten, eben dort im Reich der Mitte, ist Umweltschutz, wenn das Wort überhaupt bekannt ist, eher ein Schimpfwort.

Frage:

Wie sieht die Umweltbilanz eines E-Busses im Herstellungsprozess sowie im Recycling-/Entsorgungsprozess im Vergleich zu einem Diesel betriebenen Bus aus?

Bisher kommen beim Stellen dieser Frage nur politisch gewollte Antworten von E-Mobilitätsbefürwortern wie auch deren Gegnern. Eine sachlich fundierte Betrachtung habe ich noch nirgendwo gefunden.

Chinas Busflotte als Vorbild?

Ich habe den Eindruck, diese Frage des Berichterstatters ist nicht wirklich ernst gemeint und bedient Ressentiments gegenüber China.

In welcher Stadt der Welt mag man luftverpestende Dieselbusse lieber als E-Busse, weil die gesamte Entwicklung zu besserer Luft noch nicht abgeschlossen ist?

Ist Untätigkeit das bessere Vorbild? Keinesfalls E-Busse bevor aller Strom klimaneutral erzeugt wird? Was denken Herr Wurzel?

Hõrt sich gut an

Kohle und Erdgas machen auch in Deutschland zu 56% den Strom. Also auch nicht klimaneutral.
Der große Vorteil der chinesischen Busse ist, dass, wie im Artikel ausgeführt, in den Straßen weniger Schadstoffe entstehen, was den Bewohnern zugute kommt.
In China kennt man anscheinend keine Verbrennungsmotorenlobbyisten.
Elektrobusse kann ich mir auf hiesigen Straßen auch gut vorstellen.

Trotzdem nicht

Trotzdem nicht klimaneutral.
Kommt noch.
Die Chinesen sind den Europäern und vor allem den Deutschen in vielen Bereichen mittlerweile überlegen.

geht doch

Andere Länder zeigen schon lange, wie es geht, während hier die Politik behäbig ist und scheinbar alles verschläft. Man muss gar nicht soweit schauen. Norwegen ist auch schon sehr weit damit. Weil wir nun hier anscheinend mal wieder den Anschluss verpasst haben, wie bei dem Ausbau des Mobilfunknetzes, sollten wir vielleicht unser Augenmerk auf die Entwicklung dieser Batterien OHNE Kobalt und Co. setzen, denn bei all dem Jubel um Elektro-Autos etc. wird völlig außer Acht gelassen, unter welchen Umständen dieser Rohstoff gewonnen wird!- alles andere als umweltfreundlich- von den menschenunwürdigen Bedingungen mal abgesehen. Umwelt geht uns nun mal alle an, da muss man vor die eigene Haustür treten und darf sie nicht schließen und sich reinwaschen, nur weil das eigene Haus sauber ist! Aber immerhin zeigen andere, wie es -schnell und effektiv-gehen könnte. Wo ein Wille ist,.....

41 Millionen Liter Diesel

...werden ersetzt durch Strom, der zu einem guten Teil aus Kohlekraftwerken kommt. Lokal mag das je nach Windrichtung besser sein, die globale Bilanz ist dann nicht mehr ganz so toll (aber wahrscheinlich immer noch positiv).

China an der Spitze im Umweltschutz

Die Führung in China hat erkannt, dass ohne energischen Umweltschutz die Welt in den Abgrund rutschen wird.
Heute geht es nicht mehr um Kommunismus oder Kapitalismus, sondern um das Überleben der Menschheit, auch wenn einige immer noch glauben Umweltschutz wäre kaum, oder gar nicht notwendig, wäre - raus geschmissenes Geld-, oder würde wieder zurück in die Steinzeit führen.

Elektro ist nicht gleich Elektro

Bei dem Beitrag stellt sich mir die Frage: von welcher Art Elektroantrieb ist eigentlich die Rede? Handelt es sich um - was meist bei E-Mobilität gemeint ist - Busse mit Akkus? Das wäre ein Jammer, bedenkt man, unter welchen klima- und naturfeindlichen Umständen die für Akkus nötigen Rohstoffe gefördert werden. Denn es gibt ja noch die zweite, weitaus bessere Variante für Busse: Trolleys. Aber sind die hier auch wirklich gemeint? Ich halte es für wahrscheinlich, doch der Artikel schweigt dazu. Das System der Trolleybusse ist alt und vielfach bewährt, zudem auch in China bereits seit geraumer Zeit im Einsatz. Allerdings ist es mehr als unwahrscheinlich, dass es weltweit nur noch 5000 Trolleybusse geben soll - allein in Russland dürfe ein Vielfaches davon unterwegs sein.
Viel eher dürften 5000 Akkufahrzeuge gemeint sein. Wenn meine Vermutung zutrifft, nimmt der Artikel eine Vermischung vor und ist damit sachlich falsch. Sollte das bewusst geschehen, wäre das obendrein unseriös.

@10:13 von Egleichhmalf

Wichtig ist die Gesamtökobilanz, also von der Herstellung (speziell der Akkus) bis zur Entsorgung der Fahrzeuge (ebenfalls der bis dahin vermutlich mehrfach ersetzten Akkus).

Angesicht dessen muss ich mich mal selber zitieren:

Reflexartige E-Auto Gegner... Wenn es nach denen geht, wächst Benzin und Diesel auf Bäumen und wird ökologisch von 1000 Jungfrauen ausgepresst und die 10.000 Teile eines Verbrennungsmotor sind ein Produkt der Bio-Landwirtschaft und werden einfach geerntet, während die Herstellung einer Autobatterie den Himmel für immer verdunkelt!

Elektromobilität

Die Industrie und auch viele Politiker machen mit der Elektromobilität einen großen Fehler!
Gerade bei Bussen und LKWs wäre der Einstieg in den Wasserstoffantrieb die viel Umweltfreundlichere und auch Ressourcenfreundlichere Alternative!
Aber, wer sich einmal verrannt hat!

Dass kommt davon,wenn...

-man Germany last fährt.
-man nicht die Gelder in Infrastruktur und Fortschritt, sowie Bildung steckt.
-man Ideologien hinterherhinkt, die die Selbstauflösung in einem großen Ganzen zur Folge haben soll.
-man Gelder für Ideologiepropaganda steckt, statt sinnvoll einsetzt
etc.

@ 09:50 von GeMe

In China gibt es ja auch keine Bevölkerung, auf die die Regierung im Hinblick auf die nächsten Wahlen Rücksicht nehmen muss. Denn jeder Umweltschutz muss teuer durch Verzicht auf Wohlstand und Komfort bezahlt werden. Und dieser Verzicht ist in einer Diktatur viel einfacher durchzusetzen, als in einer Demokratie. Nehmen Sie doch einfach mal all den Freitagsdemonstrierern die Handys und Spielecomputer weg und lassen Sie die soviel arbeiten und lernen, wie chinesische Kinder dies müssen. Dann werden Sie einen Aufstand erleben - denn denen hat eben noch keiner gesagt, dass es Umweltschutz nicht zum Nulltarif gibt. Die meinen immer noch, dass die Luftverschmutzung pure Bosheit und Gewinnsucht von ein paar Aktionären von Stromkonzernen ist. Dass sich die Eltern der Kinder Strom und Heizung bis tief in die Nacht fürs Computerzocken nur leisten können, wenn das so billig bleibt, wissen sie noch nicht. Wenn der umweltgerechte Preis gezahlt werden müsste, hieße es wie früher um 20 h ins Bett.

Und woher kommt der Strom?

Aus Kohlekraftwerken?!

Man hat die Chinesen unterschätzt

Sehr sogar. Ähnlich wie früher die Japaner. Doch während Japan sein Potential nahezu ausgereizt hat, wächst China unaufhörlich und wird technologisch immer besser. Aus meiner Sicht ist es nur eine Frage der Zeit bis der Westen in China Wirtschaftsspionage betreibt oder versucht wird chinesische Technik zu kopieren ( Batterie-Akku Zellen !). Ironischerweise haben westliche Firmen wie VW, SIEMENS oder Microsoft selbst zum Aufstieg der Chinesen beigetragen - weil sie den Markt „erobern“ wollten. Nun „erobern“ die Chinesen die westlichen Märkte und plötzlich ist freier Handel im Westen immer mehr verpönt. So ein Zufall aber auch ....

@ 10:40 von terra incognita

Der Ausbau des Mobilfunknetzes ist ein ziemlich schlechtes Beispiel, nämlich eine massive Umweltbelastung aus purem Luxus. Wieviele neue Antennen müssen in die Landschaft gestellt werden, wieviel Energie brauchen die? Von der erforderlichen Neuanschaffung sämtlicher Handys (seltene Erden!) in Deutschland ganz zu schweigen. Norwegen ist durch sein Nordsee-Öl (auf dessen Förderung zum Schutz der Natur man natürlich nicht verzichtet) auch superreich und kann sich deshalb jeden Luxus, selbst Umweltschutz ohne Einschränkung des Wohlstandes, leisten.

Und das ist erst der Anfang...

Nach einer kürzlich erschienenen Zeitungsmeldung plant der Chinesische Staat, eine Mio Diesel-Lkws stillzulegen, um deren Fracht auf die Schiene zu bringen!! Und die machen das nicht zum 10-Jahres Programm.
Wir werden erleben, dass China uns in 10 Jahren auch auf dem Umwelt-Sektor glatt überholt hat.
Über den Wechsel von der Straße auf die Schiene, wird bei uns seit über 20 Jahren diskutiert, Einigung erzielt, aber nichts entschieden!

Interessensbekundungsverfahren

Es ist schön zu sehen dass die Bundesregierung in Form des Wirtschaftsministerium aufwacht und ein Interessensbekundungsverfahren eingeleitet hat bei dem es um die Produktion der für die Elekromobilität so wichtigen Batterien geht..... Deutschland wacht auf!! Zur Info bin gerade in China und fahre 300 KM/h im Zug ....

09:42 von Sisyphos3

«… erzeugen die Reifen von E Bussen keinen Feinstaub
müssen die nicht gelegentlich Gasgeben gar Bremsen …»

Was für Fragen …

Ja - auch die Reifen von E-Bussen haben Kontakt mit der Straße.
Sie schweben nicht über dem Boden.

Ja - auch E-Busse müssen beschleunigen und bremsen.
Niemand sprigt im kontinuierlichen langsamen Fahrtbetrieb auf bzw. ab.

Aber Elektromotoren haben ein höheres eigenes Verzögerungsmoment (wenn Gas weggenommen wird), als dies bei Benzin- / Diesemotoren der Fall ist. Zusätzlich kann ein Teil der Verzögerungsenergie des Bremsvorgangs für das Laden der Batterien "zurück gewonnen werden".

E-Mbilität ist nicht die Segnung, die jegliche Umweltproblematik überwindet. Niemand muss ob der zunehmenden Verbreitung solcher Fahrzeuge "in Hurra-Patriotismus verfallen", und der E-Mobilität als Götzen huldigen.

Aber noch weniger ist sie mit nur grobschlächtigen physikalischen Kenntnissen zu zerfaseln. Und nur die Fortbewegung mit Muskelkraft hinterlässt keine Emissionen …

Wann

werden diese Busse geladen?
Wenn die Busse ,so wie im Bericht geschrieben ,Tag und Nacht fahren brauchen diese Fahrzeuge wohl Batterien einer geheimen Generation.
Die Hype der Eletromobilität sieht wohl auch keine Grenzen.
Ein wenig Ehrlichkeit zu diesem Thema ist doch wohl erforderlich.

Verständnisproblem aus dem Artikel

„Es ist nicht nur die große Zahl der E-Busse, die für so viel Einsparung sorgt. Es ist auch die Tatsache, dass Busse zum Teil nonstop im Einsatz sind, deswegen legen sie täglich viel mehr Kilometer zurück als Pkw, entsprechend ist die Ersparnis größer.“

Dieses Argument verstehe ich nicht;
Es wird ein E-Bus verglichen mit einem PKW der nicht fährt?
Wenn der PKW nicht fährt, verbraucht er doch auch keinen Treibstoff?

Kann mir jemand auf die Sprünge helfen - Danke!

Antwort

Werte Tagesschau-sie geben die Antwort doch selbst,durch das gesetzte Fragezeichen.
Nein ,sie sind kein Vorbild,weil sie aus China sind.China ist nicht der Freund unserer Politikeleite und darf deshalb kein Vorbild sein.
Und wenn sie erfolgreich sind-dann wird das mit Mißgunst zur Kenntnis genommen und in unseren Medien irgendwie schlecht geredet-bzw.bekämpft(siehe Huawei)
Ich finde das alles mehr als unsportlich.

Umweltschutz ist richtig und wichtig

Sehr oft wird immer wieder vergessen, dass Umweltschäden, gemeint sind hier besonders die Umweltfolgeschäden die durch Wetter Großereignisse dann zwangsläufig eintreten und vor allem deren anschließende Bear- beitung auch Geld kosten. Und zwar riesig und mörderisches Geld, das keiner hat. Insofern ist also China ganz klar auf dem richtigen Weg in eine bessere Zukunft. Wir als Deutsche sollten uns dann darüber freuen!! Es ist der "blonde" Mann aus Amerika, der dann ganz einfach nicht mitmacht und unseren schönen + wichtigen Pläne sabotiert und boykottiert. CHINA ist prima!! Weiter so!!

re möbius

" Nun „erobern“ die Chinesen die westlichen Märkte und plötzlich ist freier Handel im Westen immer mehr verpönt. So ein Zufall aber auch ...."

Womit stützen Sie denn Ihre Behauptung, freier Handel wäre im Westen immer mehr verpönt?

@Emil66 - Und woher kommt der Strom?

Mittlerweile 26% Erneuerbare rapide steigend
Atomstromanteil 2% :-)

Gerade in dem riesen Reich braucht man
für erneuerbare lokale keine gigantischen Stromtrassen :-)

Brennstoffzellen für Busse wäre das ideale
für deutsche Busse & Autos
Während Hyundai in Korea schon Brennstoffmotoren in Serie baut,
jubeln deutsche Manager noch über ihre Abwrackprämie für Automobilmitarbeiter.

Das Elektroauto

ist die Zukunft!

Es gibt keine vernünftige Studie, die zeigt das ein Verbrennungsauto umweltschonender in der Herstellung ist.
Das Gegenteil wird oft der Fall sein. Die hochgezüchteten PS-Boliden werden oft ein Vielfaches umweltschädlicher in der Herstellung sein als Elektroautos.

Davon mal abegsehen ist das Elektroauto erst wenige Jahre alt und die ersten sehr umweltfreundlichen Herstellungsverfahren und das komplette umweltfreundliche Recycling sind bereits in der Entwicklung (siehe die Akkufabrik, die in Norwegen von einem ehemaligen MItarbeiter von Tesla gebaut wird & auch Tesla selbst).

Das Wasserstoffauto hingegen ist selbst noch viel aufwändiger/teurer in der Herstellung als ein Elektroauto. Auch die Herstellung von Wasserstoff ist viel zu teuer. Der Wirkungsgrad viel zu gering. Ich hätte keinen Spaß mit so einem überteuerten Auto, bei dem die Kraftstoffkosten mein letztes Geld auffressen. Und so wird es wohl den meisten Menschen gehen.....

@Trotzdem nicht 10:35 von zomil

"Die Chinesen sind den Europäern und vor allem den Deutschen
in vielen Bereichen mittlerweile überlegen."

Besonders in der Orwellisierung der Gesellschaft.
Und der 'Klassenfeind' USA hilft dabei sogar noch mit seinen IT-Playern.

Wie sagte schon uns Kiesinger vor 50 Jahren:
'Ich sage nur China, China, China'

Es ist damals wie heute, zu kurz gegriffen, und hilft bei der notwendigen
Entschleunigung der Produktion auch nicht recht weiter.

Ich weise nur darauf hin, dass eine grosse amerikanische Airforce-Basis
gerade ganz 'natürlich' abgesoffen ist.
https://taskandpurpose.com/offutt-air-force-base-flooding
kurz: https://is.gd/mqBGBg

Überlegenheit hin oder her.
Die Natur lacht uns aus.

10:59 von Michael60

«Die Industrie und auch viele Politiker machen mit der Elektromobilität einen großen Fehler!
Gerade bei Bussen und LKWs wäre der Einstieg in den Wasserstoffantrieb die viel Umweltfreundlichere und auch Ressourcenfreundlichere Alternative!»

Die Erzeugung von Wasserstoff in der Form, in der er für den Antrieb von Fahrzeugen benätigt wird, ist ein Prozess, der enorme Mengen an Energie "verschlingt". in jeder der Arten, die zur Erzeugung prinzipiell zur Verfügung stehen.

"Endotherme" physikalisch-chemische Prozesse, die mehr Energie benötigen, als sie im erzeugten Wasserstoff "gebunden" ist .

Man kann Wasser + Salze verwenden ("Chlor-Alkali-Elektrolyse"), oder die "Technische Wasser-Elektrolyse" nutzen. Immer werden große Mengen an Wasser benötigt. Sehr große Mengen.

"Man könnte bei der Entwicklung weiter sein", als man es ist.
Sehe ich auch so. "Aber nur Wasserstoff" ist auch kein Allheilmittel.

"Der kluge Mix macht das Rennen".
Bei hohem Investitionsbedarf in Infrastruktur …

Stimmst schon ...

Aber an großen Kraftwerken lässt es sich leichter Filtern.
Elektrofahrzeuge erzeugen aber auch beim Bremsen weniger Feinstaub, da die Bremsen durch Rekuperation geschont werden.
Reifen Feinstaub ist sogar schnell schlimmer, da über einen viel größeren Bereich Drehmoment ohne Ende zur Verfügung steht … das würde sich aber auch noch besser als beim Diesel elektronisch regulieren lassen.

China macht's vor

Und wenn erst die jetzt langsam marktreifen Feststoff-Batterien zum Einsatz kommen, sind noch ganz andere Elektrifizierungserfolge möglich.

Es ist immer wieder lustig, zu lesen, welche "Argumente" dagegen vorgebracht werden, weg von Diesel und Benzin zu kommen. Und wenn gar nichts mehr geht, ist der unvermeidbare Abrieb der Gummibereifung immer noch Grund genug, alles zu verteufeln, was in Richtung E-Technik geht. Das Problem ist nur, dass das die selben Leute sind, die den Ausbau des ÖPNV fordern. Und der funktioniert nun mal mit Rädern, seien sie aus Gummi oder aus Stahl (für Straßenbahnen). Nur wächst Stahl auch nicht auf Bäumen, sondern wird durch Einsatz von Kohle und damit wieder mit Feinstaub und Co. hergestellt.

Es nervt langsam, immer wieder die Öko-Bilanz von Batterien heranziehen zu wollen, und wenn die nichts bringt, dann die Arbeitsbedingungen. Denen sei gesagt: lauft zu Fuß, aber bitte ohne Schuhe, denn das Leder ist von Kühen, deren Ökobilanz ist die schlechteste.

10:53 von ohnein2004

«Angesicht dessen muss ich mich mal selber zitieren:
Reflexartige E-Auto Gegner... Wenn es nach denen geht, wächst Benzin und Diesel auf Bäumen […] während die Herstellung einer Autobatterie den Himmel für immer verdunkelt!»

Eine ausgesprochen gelungene Formulierung der Sachverhalte.
Die Ihnen da eingefallen ist.

Gefällt mir sehr, sehr gut …!

Warten wir auf den Batteriemüll

wenn er bald alles überschwemmt und dem Plastikmüll Konkurrenz macht. Denn Akkus halten nicht ewig und lassen nach kurzer Zeit bereits nach, wie jeder selbst bei seinem Telefon etc. feststellen kann. Und die Inhaltsstoffe sind alles andere als gesund, wie allgemein bekannt ist.

Eurasien auf dem Vormarsch

Asien insbesondere China sind uns was einige Dinge angeht, Jahre voraus. Wenn wir unsere Ignoranz nicht überwinden, sind wir bald ein Schlusslicht in der Welt. Langsam aber sicher zeichnet sich das Szenario immer mehr ab.

Und woher kommt der Strom für

Und woher kommt der Strom für UNSERE E-Mobilität (mal davon abgesehen wo wir unsere neuen Fahrzeuge dann alle laden)?
.
Richtig! Von den Stadtwerken!
.
Da laufen jeden Tag 10.000 kleine Hamster in Laufrädern und erzeugen unseren Strom.....
Man baut vielleicht schon größere Laufräder für ALG2-Empfänger?
.
In einigen Sachen ist China zu beneiden. Wir streiten noch immer darüber, wie man Strom von Nord nach Süd bekommt. Und wie viele Jahrzehte das dauern wird.
Aber Herr Schröder hat uns da ja erst mal geholfen mit der Strom-Erzeugung.
.
Unsere Bundesregierung ist zu einseitig und planlos.
Unsere Automobillobby verabschiedet sich langsam. Wir machen jetzt nur noch E!
Ohne jedes Konzept.

10:28 von birdycatdog

«Wie sieht die Umweltbilanz eines E-Busses im Herstellungsprozess sowie im Recycling-/Entsorgungsprozess im Vergleich zu einem Diesel betriebenen Bus aus?

Bisher kommen beim Stellen dieser Frage nur politisch gewollte Antworten von E-Mobilitätsbefürwortern wie auch deren Gegnern. Eine sachlich fundierte Betrachtung habe ich noch nirgendwo gefunden.»

Die findet man auch (noch) nirgendwo.

Hinsichtlich fossiler Verbrennungsmotoren gibt es seit Jahrzehnten "eine groß-industrialisierte" Wieder-Verwertungs-Industrie mit Kenntnissen, Kapazitäten, Erfahrungen.

Die gibt es im Bereich von KfZ-, LkW- und Bus-Akkus nicht einmal ansatzweise. Es gibt Konzepte und Forschungsprojekte. Die aber können nicht weiter sein, als es die Verbreitung von Batterien in Fortbewegungsmitteln ist …

Toll

Und wie wird der viele Strom produziert, den die Chinesen für Ihre Busflotte benötigen? Natürlich mit Kohlekraftwerke, die für den Smog sorgen. Ist das erstrebenswert?

Die Mobilität muss auf mehreren Säulen stehen! Wenn wir nicht jetzt in die Wasserstofftechnologie investieren, werden wir auch dort abgehängt.

11:07 von Emil66

«Und woher kommt der Strom?
Aus Kohlekraftwerken?!»

Prinzipiell-grundsätzlich kommt der Strom für E-Fahrzeuge in China aus dem prozentualen Energie-Erzeugungs-Mix, den das Land gegenwärtig hat. Es sei denn, man speiste die Busse ganz gezielt z.B. mit Strom aus Windkraft- und/oder Solaranlagen …

Auch Sie sind der Meinung, das erste E-Mobil "irgendwo" dürfte erst dann betrieben werden, wenn die dortige Energieerzeugung zu 100% "aus regenerativer Energie" erfolgt?

Mit anderen Worten: "nie".
Wohl aber kaum vor dem Jahr 2100 … oder 2111 …

Soweit ich weiss werden dort

Lithiumeisenphosphat-Batterien bei den Bussen verwendet. Die afrikischen Kobalt-Lords schauen in diesem Fall zumindest in die Röhre. Erst der Ersatz der hier geläufigen "hochpferdigen" Verbrenner durch gleichstarke oder noch stärke E-Mobile erfordert Kobalt-Technik. Es wird aber viel getan uns auf die Fortsetzung dieses Wahns anzuzüchten.

Interessant wäre die Frage

von wo die Busse ihren Strom beziehen ? Fahren sie mit Akkus dann ist es kein Gewinn für die Umwelt. Müssten über Stromschienen in der Fahrbahn oder über Oberleitungen mit Strom versorgt werden.

Hier gehts doch darum, einen

Hier gehts doch darum, einen Anfang zu machen und vor allem die Luftqualität in den Städten zu verbessern. Dieser Strom zum Betreiben dieser Elektrobusse wird allerdings zum grossen Teil in Kohlekraftwerken hergestellt. Hierzu sollte man dann noch folgendes wissen: Bei der Erzeugung von Strom wird mehr als 2/3 der Energie in Wärme umgesetzt. Bei den Bussen kommt dann wegen zusätzlicher Übertragungsverluste weniger als 1/3 der erzeugten Energie als Strom an.
MfG

09:50 von GeMe

«Wie man sieht, geht alles, wenn man denn will. Bei den erneuerbaren Energien und bei der E-Mobilität ist uns China inzwischen weit voraus.»

Man sollte dabei allerdings "im Blick des Hinterkopfes" behalten, dass die Staatsführung "dabei über Leichen gehen kann".

In einer Art, und mit einer Konsequenz, die Sie hier in DEU ganz sicher nicht an den Tag gelegt sehen wollen würden. Ich bin sicher, dass es in Ihrem Fall so ist.

Soll die Bemühungen und Erfolge der Chinesen in dieser Beziehung "nicht in die Tonne kloppen". Aber die dortige Situation ist mit der in der EU, in den USA, und auch in JAP nur (sehr) bedingt vergleichbar …

"Ja, aber..." - das muss aber nicht so bleiben

"Chinas E-Busse sorgen in den betroffenen Städten für sauberere Luft, weil weniger Feinstaub und Stickoxide erzeugt werden. Klimaneutral sind sie allerdings nicht unterwegs, denn China erzeugt immer noch mehr als die Hälfte seines Stroms aus Kohle."

Wenn alle vernünftig zusammenarbeiten würden statt sich gegenseitig - hauptsächlich aufgrund der Partikular- (bzw. Macht-)Interessen einiger weniger gegenseitig Konkurrenz zu machen, wäre die (hier ins Auge springende) optimale Lösung schnell umsetzbar.

Und alle und jeder auf der ganzen Welt - allen voran die Umwelt - würden profitieren.

@11:58 von tagesard09: Batteriemüll

"Warten wir auf den Batteriemüll"

Da wird es nicht viel geben, denn die LI-Akkus aus Autos lassen sich heute schon zu mehr als 95% recyceln und wenn es mehr werden, wird das ein lukratives Geschäft.

In einer 600 Kg Batterie stecken ca. 10Kg Lithium. Dessen Gewinnung ist zwar auch nicht wirklich umweltfreundlich, weil eine Menge Wasser gebraucht wird, aber auch daran könnte man ja noch einiges verbessern, wenn der Wille vorhanden wäre.

@Ingo hamann

"Wann werden diese Busse geladen?
Wenn die Busse ,so wie im Bericht geschrieben ,Tag und Nacht fahren brauchen diese Fahrzeuge wohl Batterien einer geheimen Generation."

Nicht der Bus wird geladen, sondern der Batterieblock.
Also Klappe auf, leere Batterie raus und volle rein.
Alternativ stelle ich mir auch vor das der Bus während der Fahrt lädt. Durch eine Oberleitung.

Mit dem Akku werden dann nur kurze Strecken überbrückt. Auf dieser Weise Elektrifiziert man preiswert nur gerade Strecken und spart sich die komplizierten und teuren Abschnitte.

Unwissen und Vorurteile schützen vor nicht vor Strafe (1)

Ich selbst lebe mit meiner Familie seit 8 Jahren in Xi'an, einer 10-Millionen-Stadt im Herzen von China.

Vor knapp 2 Jahren wurde im Süden dieser Stadt ein Solarkraftwerk in Betrieb genommen, dessen Leistung an die kleinerer Atomkraftwerke heranreicht. Insgesamt verfügt China derzeit über 200 Gigawatt Leistung in Solarkraftwerken, dies soll in den kommenden Jahren verdoppelt werden.

Immer wieder wird die "Umweltbilanz" zitiert. Dazu muss man wissen, dass bereits heutige Fahrzeugbatterien etwa 14 Jahre lang halten, die kommende Generation wird 25 Jahre halten und in 2 Jahren in die Massenproduktion gehen. Bei stetig zunehmender Energiedichte (immer kleiner, immer leichter) wird derzeit an Batterien entwickelt, die mindestens 50 Jahre lang eingesetzt werden können.
Ein Verbrennungsmotor besteht aus tausenden Teilen, ein Elektromotor nur aus 10-20 Teilen, die außerdem verschleißfrei (kontaktlos) verbaut werden. Theoretisch halten diese Jahrzehnte.

12:04 von NeutraleWelt

«Und woher kommt der Strom für UNSERE E-Mobilität (mal davon abgesehen wo wir unsere neuen Fahrzeuge dann alle laden)?

Richtig! Von den Stadtwerken! Da laufen jeden Tag 10.000 kleine Hamster in Laufrädern und erzeugen unseren Strom..... Man baut vielleicht schon größere Laufräder für ALG2-Empfänger?»

Nö - die ersten Stadtwerke haben bereits heimlich damit begonnen.
Wesentlich größere und kräftigere Hamster zu züchten …

Bei uns stzt die Bahn noch einen drauf...

>>Über den Wechsel von der Straße auf die Schiene, wird bei uns seit über 20 Jahren diskutiert, Einigung erzielt, aber nichts entschieden!<<

In dem es ein eigenes Busfernnetz aufgebaut hat...

Da ist uns China ganz schön vorraus

Und für alle die wissen wollen woher unser Strom gerade kommt:
electricitymap.org
Einfach auf Deutschland klicken...
Da kann man sehen das z.b. gerade ca 30% aus Kohle und ca. 30% aus Photovoltaik und 10% aus Kernkraft kommen.
China ist leider nicht dabei...

Und willkommen im

täglichen E-Wahn der Bundesrepublik.

Sorry, aber wer sich die Gesamtökobilanz von E-Fahrzeugen ansieht und für den Klimaschutz ist, der kann nicht ernsthaft wollen, dass wir jetzt alle auf E-Mobilität machen.

Mal ganz abgesehen davon, dass dafür der Planet gar nicht über die notwendigen Rohstoffe in dieser Menge verfügt.
Aber egal, der Hype sagt e-mobilität, also muss es das sein.

Wesentlich einfacher und rohstoffschonender wäre die Wasserstofftechnologie und sehr schade, dass man bei Tageschau dies nicht mit aufführt als Alternative. In Island gibt es nach meiner Kenntnis eine entsperchende Busflotte die mit Wasserstoff angetrieben wird. Scheint also Marktreif zu sein. Und im Gegensatz zu der Rohstoffverschwendung bei den Akkus und der Art und Weise wie diese gewonnen werden, wäre mir diese Technologie wesentlich lieber.

Und den notwendigen Strom kann man an den Küsten erzeugen, aus Windkraft natürlich... aber naja Augen zu und e-mobilität, nur nicht über den Tellerand schauen..

................. Klimaneutral`..............

China zeigt, das E-Autos in großer Zahl eine Menge für den Klima-Schutz bewirken kann!

Und bevor sich Deutschland über den "Kohlestrom" aufregt, was ist eine "Deutsche Energiewende" wehrt, wenn in Deutschland immer noch Kohlekraftwerke gebaut werden.

Also bitte mal den Ball flach halten, so lange Deutschland "nur mit dem Maul" Energiewende betreibt!

Und für die Unbelehrbaren:

Chinas Wirtschaft gehört die Zukunft!
Wer das ignoriert, wird später den Schaden haben!

Zum (Dazu-) Lernen ist man nie zu alt!

Außer der lernresistente Westen, also wir!

Am 20. März 2019 um 12:58 von stupid - first

"Hat Bloomberg auch ausgerechnet, wieviel Umwelt zB in Peru zerstört worden ist, und wie viele Menschen im Kongo durch Krieg und Unglücke umkamen, um an die Seltenen Erden für die Batterien zu kommen?"

Haben Sie mal geschaut, wo die größten Reserven Seltener Erden lagern? Kleiner Tipp: China diktiert den Weltmarktpreis dafür (auch wenn es deren Führung verneint).

Man kann....

.....in dieser Beziehung China nicht als Vorbild nehmen. Die chinesischen Bushersteller bauen die Busse wesentlich billiger als unsere europäischen Marken und das merkt man. Ein chinesischer Bus kann von der Qualität her (und damit auch bezüglich der Lebensdauer) niemals an einen Bus eines deutschen Herstellers heranreichen. Ein örtlicher Busunternehmer hatte mal einen chinesischen Bus als Vorführwagen. Der Einsatz im Fahrgastbetrieb wurde vom Auftraggeber des Unternehmers untersagt, da der Bus nicht den hiesigen Sicherheitsanforderungen entsprach.

Und überhaupt halte ich die E-Bus-Technik für nicht praxistauglich, so lange die Reichweite um die Hälfte sinkt sobald man im Winter die Heizung anschaltet!

Unwissen und Vorurteile schützen vor nicht vor Strafe (2)

China verfügt über eine kleine Anzahl von Kernreaktoren, 11 davon sind noch in Bau. Jedes Jahr wird der Anteil der Kohleverstromung am Gesamtmix deutlich gesenkt; viel stärker als in Deutschland.

In meinem Stadtteil ist es üblich, dass sich auf den Dächern der (Hoch-) Häuser Solaranlagen befinden. Mein Auto (ein BYD TANG, elektrische Reichweite im Betrieb 400-500 km) wird im Schnitt zu 55% aus dieser Sonnenenergie geladen.

Die neueste Batteriengeneration (LithiumFerro) ist zu 60% recycle-bar.

In vielen Städten Chinas fahren nur noch elektrische Taxis. In meiner Stadt seit einigen Monaten auch 300 Taxis mit Brennstoffzelle, chinaweit davon sicher tausende.

Die vor kurzem in China veröffentlichte Öko-Bilanz von eFahrzeugen sieht deutliche Vorteile bei batteriebetriebenen Fahrzeugen.

Schlusswort: Dies wird auch nicht mit Verzicht erkauft.
Ein gut ausgebildeter Chinese hat einen höheren Lebensstandard als ein vergleichbarer Bundesbürger.

@ 11:46 von schabernack

"Die Erzeugung von Wasserstoff in der Form, in der er für den Antrieb von Fahrzeugen benätigt wird, ist ein Prozess, der enorme Mengen an Energie "verschlingt". in jeder der Arten, die zur Erzeugung prinzipiell zur Verfügung stehen."
"Endotherme" physikalisch-chemische Prozesse, die mehr Energie benötigen, als sie im erzeugten Wasserstoff "gebunden" ist ."
.
Ich bin erstaunt über Ihr gesundes Halbwissen!
Sie wissen aber sicherlich, dass die Verbrennung von Wasserstoff dann exotherm ist? Und kennen daher den Energieerhaltungssatz?
Und das man Wasserstoff auch mit Solarenergie erzeugen kann?
Und das wir bereits in D Züge haben, die mit Wasserstoff fahren?
.
"Man kann Wasser + Salze verwenden ("Chlor-Alkali-Elektrolyse"), oder die "Technische Wasser-Elektrolyse" nutzen. Immer werden große Mengen an Wasser benötigt."
.
Wollen Sie Chlor herstellen?
Es liegt in der Natur der Sache, dass Wasserstoff im Wasser ist.
Und nicht in Kochsalz.

@schabernack

Seit wann soll zur Herstellung von Wasserstoff für die hier relevanten Zwecke die Chloralkalielektrolyse eingesetzt werden? Die bei der Wasserspaltung eingesetzte Energie wird mit einem Wirkungsgrad von 70%und mittlerweile deutlich höher in der BZ wieder in Energie verwandelt. Hinzu kommt kommt Kompressionsnergie und Strömungsenergie beim Transport. Fairerweise muß man diesen Größen die Verluste der Batteriemethode gegenüberstellen. Allein die ohmschen Verluste bei den Ladern liegen bei 10%. Hinzukommen Wechselrichter weil zwischdurch heruntertransformiert werden muß, denn an der HGÜ wollen Sie ja wohl ihr Auto nicht aufladen... oder. Das zwischengelagerte Wechselstromnetz braucht zur Vermeidung venezolanischer Verhältnisse Blindleistung zwecks Stabilisation, usw... so, und dann kann man rechnen.. nicht einfach irgendwas raushauen....

Darstellung: