Ihre Meinung zu: Zyklon "Idai": Mosambik ruft den Notstand aus

20. März 2019 - 10:28 Uhr

Nach dem Zyklon "Idai" sind Hunderttausende Menschen obdachlos, viele warten auf Dächern auf Hilfe, ganze Gebiete sind von der Außenwelt abgeschnitten. Mosambik erklärte den Notstand. Helfer befürchten eine "riesige" Opferzahl.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.666665
Durchschnitt: 3.7 (6 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

In diesem Fall ist die Ausrufung des Notstandes richtig

In diesem Fall ist die Ausrufung des Notstandes komplett richtig. Warum??

1. weil es sehr schwere Schäden in Folge des Wirbelsturms gibt
2. weil fast alles zerstört ist
3. es sehr viele Tote gibt
4. Seuchenausbrueche zu befuerchten sind

https://www.tagesschau.de/ausland/mosambik-zyklon-109.html

Die 500.000-Einwohner-Stadat Beira wurde besonders schwer von dem Zyklon getroffen. Hier gibt es auch knapp eine Woche nach Eintreffen des Sturms keinen Strom, weite Teile von Stadt und Umland sind überflutet. Im Hinterland steigen die Flusspegel wegen des anhaltenden Regens weiter an. Nyusi hatte am Montag gesagt, es könnte mindestens 1000 Todesopfer geben

Denn Mosambik hat schon gestern bei n-tv, bei der tz und in anderen Quellen um Hilfe gerufen zusammen mit der UNO. Hier ist wirklich große Not nach diesem Wirbelsturm.

"Wir retten so viele, wie wir können, doch sind das nicht alle", (…)".

Dass hier wegen fehlender Mittel überhaupt eine „Auswahl“ unter den Menschen, die gerettet werden können getroffen werden muss, ist ein Skandal erster Güte.

„Internationale Hilfe wird vervielfacht -
(…)Die internationalen Hilfen kamen am Dienstag in Fahrt, zuvor hatten geschlossene Flughäfen diese erschwert. Die Europäische Union stellte 3,5 Millionen Euro Soforthilfe bereit, Großbritannien sagte bis zu sechs Millionen Pfund zu. Das Militär in Tansania transportierte 238 Tonnen Lebensmittel und Medikamente über eine Luftbrücke. Auch die Vereinten Nationen wollten Ressourcen bereitstellen.“

So (überlebens-)wichtig diese konkreten Hilfen jetzt ohne jeden Zweifel sind:

Mittel- und langfristig wird alles "gespendete" Geld nicht nachhaltig etwas bewirken können, solange sich nichts am Wirtschaftsmodell, mit dem es "verdient" wird, ändert.
Und an den Ursachen der immer weiter zunehmenden Häufung solcher Katastrophen.

Darstellung: